11 Tipps für einen erfolgreichen Content-Marketing-Plan

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TL;DREin funktionierender Content-Marketing-Plan entsteht in 11 Schritten: von der Vorbereitung der Schlüsselprodukte und Saisonalität über die Festlegung des Monats- und Wochenthemas bis zur Einbindung von Blog, PR, PPC, E-Mail-Marketing, Affiliate, Influencern, Gastbeiträgen und weiteren Kampagnen in einen einzigen Jahreskalender. Anders als ein Redaktionsplan für Social Media deckt der Content-Plan alle Unternehmenskanäle gleichzeitig ab. Empfehlenswert ist, thematische Blogartikel 2 bis 4 Wochen vor den anderen Kanälen zu veröffentlichen, damit sie in der Suche gut ranken können, und Texter mit einem Monat Vorlauf zu briefen. Eine fertige Vorlage für den Content-Plan kannst du selbst in 1–2 Stunden erstellen oder fertig für 59 Kč kaufen.

Viele Einsteiger verwechseln einen Content-Marketing-Plan mit einem Redaktionsplan für Social Media. Während ein Redaktionsplan im Grunde ein einfacher Kalender ist, in dem geplante Social-Media-Beiträge eingetragen werden, ist ein Content-Marketing-Plan ein umfassender Jahreskalender, in dem du die Content-Erstellung für alle Unternehmenskommunikationskanäle planst – online wie offline.

Was alles Teil eines vollständigen Content-Marketing-Plans ist

  • Themen, die du in den einzelnen Monaten behandeln wirst.
  • Produkte, auf die du dich in den einzelnen Wochen und Monaten konzentrieren wirst.
  • Redaktionsplan für Blogbeiträge.
  • PR – Pressemitteilungen und PR-Aktivitäten.
  • PPC-Kampagnen nach einzelnen Monaten.
  • E-Mail-Marketing – thematische Kampagnen.
  • Social Media – Themen für einzelne Monate und Wochen.
  • Affiliate-Marketing – Kampagnen für die einzelnen Monate.
  • Gastbeiträge – Beiträge auf anderen Websites.
  • Influencer-Kampagnen.
  • Bezahlte Marketingkampagnen.
  • Events passend zum Schwerpunkt deines Unternehmens.

Warum ein Content-Marketing-Plan so wichtig ist

Ein Content-Marketing-Plan baut auf der Content-Strategie auf und stellt sicher, dass alle deine Kommunikationskanäle in den jeweiligen Zeiträumen dieselben Themen bewerben (unter einem Zeitraum verstehen wir einen Monat oder eine Woche – je nach den Bedürfnissen der Marke).

Dank des Content-Plans weißt du genau, welche Themen du bearbeiten wirst – und es kann nicht passieren, dass du plötzlich nicht weißt, was du deinem Texter oder deiner Texterin als nächstes aufgeben sollst.

Ein Content-Marketing-Plan sorgt dafür, dass du Themen bearbeitest, die für den jeweiligen Zeitraum relevant sind und auf einer Keyword-Analyse basieren. So kann es nicht vorkommen, dass du Inhalte veröffentlichst, nach denen niemand sucht und die niemanden interessieren.

Der Plan ist außerdem entscheidend für eine gleichmäßige Verteilung der Kampagnen über das gesamte Jahr – damit dir nicht passiert, dass du in einem Monat drei Kaufaktionen und sechs Influencer-Kampagnen hast, während im nächsten Monat gar nichts läuft.

TIPP 💡: Wie du Schritt für Schritt einen Artikel schreibst, der Traffic bringt und Umsatz generiert – inklusive Muster-Briefing für Texter – kannst du auf unserem Patreon nachlesen.

Wie erstellt man einen Content-Marketing-Plan?

Ich persönlich nutze seit Jahren eine Vorlage in Google Sheets, die ich geteilt habe. So habe ich sie überall und jederzeit im Zugriff – und selbst wenn mehrere Personen gleichzeitig daran arbeiten, ist sie immer aktuell. Eine Vorlage für den Content-Plan lässt sich leicht selbst erstellen und dauert 1–2 Stunden. Alternativ kannst du unsere Vorlage zum Preis eines Kaffees kaufen. Ein Content-Plan ist im Grunde eine Content-Strategie, die in einen Kalender übertragen wurde.

1) Bereite dich vor

Bevor wir mit dem Ausfüllen der Vorlage beginnen, notieren wir uns:

  • Die wichtigsten Produkte zur Bewerbung (meistverkauft und mit der höchsten Marge).
  • Die Saisonalität der Produkte (Poolreinigungstabletten verkaufen sich im Winter wahrscheinlich kaum).
  • Ereignisse, die uns in diesem Jahr erwarten – Weihnachten und Ostern sind klar; wenn du Bartpflegeprodukte herstellst, ist wohl auch der Movember wichtig; vielleicht nimmst du an Messen teil oder veranstaltest eigene Events.
  • Die wichtigsten Themen für deine Marke – damit meinen wir nicht nur trendige Themen wie Nachhaltigkeit, sondern zum Beispiel auch: Du weißt, dass dein Kundendienst häufig Fragen zur Installation bestimmter Produkte bekommt – und du brauchst mehr Content dazu, um die Anfragen zu reduzieren.

💡 Wie du Themen für deine Inhalte richtig vorbereitest, haben wir bereits ausführlich im Artikel über Content Marketing behandelt.

2) Produkte zur Bewerbung

Sobald die Vorbereitung abgeschlossen ist, trägst du monatsweise ein, welche Produkte du in den jeweiligen Monaten bewerben möchtest. Orientiere dich dabei an der Saisonalität und ergänze deine meistverkauften und attraktivsten Produkte. Vorrang haben Produkte mit der höchsten Marge.

Monatsthema und Wochenthemen

Auf Basis der Produkte, die du in den einzelnen Monaten bewerben wirst, sowie der Saisonalität, trägst du die Themen für jeden Monat und jede Woche ein.

Beispiel: Juli

  • Produkt des Monats: Cashewnüsse
  • Thema des Monats: Cashew und Sommerrezepte

Wochenthemen

  1. Cashews lagern, Wissenswertes über Cashews, Cashew-Sorten
  2. Cashewbutter und Cashewmilch
  3. Süße Cashew-Rezepte (Smoothie Bowls, Chia mit Cashew, Cashew-Eis)
  4. Herzhafte Cashew-Rezepte (Sommersalat-Dressing, Cashew-Käse)

3) Blogbeiträge vorbereiten

Hier orientieren wir uns an der Keyword-Analyse vom SEO-Spezialisten, der euch idealerweise auch passende Themen für den Einstieg liefert. Wir nehmen Beiträge nach zwei Kriterien in den Plan auf:

  • Sie sind relevant für das Monatsthema und beinhalten das Produkt des Monats.
  • Sie haben hohes SEO-Potenzial.

Wenn du aus SEO-Sicht für die Saison bereit sein willst, empfiehlt es sich, thematische Artikel 2–4 Wochen vor den anderen Kanälen zu veröffentlichen – damit gibst du dem Artikel Zeit, in der organischen Suche zu ranken. Warum?

Wenn du planst, im Dezember auf allen Kanälen über Weihnachtsbrot-Backen zu sprechen und das Rezept am 15. Dezember veröffentlichst, wird der Artikel längst nicht ranken, bevor Weihnachten vorbei ist.

Texte beauftragen wir einen Monat im Voraus, damit wir sicher sein können, dass alles rechtzeitig fertig ist. Den Blog-Plan solltest du auf einem separaten Tab führen und dort festhalten, welchen Status die einzelnen Blogbeiträge haben, wann sie beauftragt wurden und wann sie zur Veröffentlichung geplant sind.

4) Events

Hier tragen wir alle Ereignisse ein, die im jeweiligen Monat stattfinden. Das können Valentinstag, Weihnachten, Ostern, Shopping-Events (z. B. Cyber Monday), Rabattaktionen (Black Friday), kostenlose BMI-Messungen, Jubiläen, die mit deiner Marke verbunden sind, Firmenevents (Messen, Konferenzen) usw. So behältst du den Überblick über das gesamte Jahr und kannst sicherstellen, dass diese Ereignisse rechtzeitig im Redaktionsplan, den PR-Aktivitäten und im E-Mail-Marketing berücksichtigt werden.

5) E-Mail-Marketing

In die E-Mail-Marketing-Spalte trägst du E-Mail-Kampagnen ein, die mit Events oder anderen Marketingaktionen zusammenhängen (Shopping-Events, Black Friday, Valentinstag usw.). Hier können auch Automationen erfasst werden, die nur in bestimmten Zeiträumen ausgelöst werden (z. B. Weihnachtsrezepte, Pool-Pflege im Sommer, Herbstfilme, Musik mit Weihnachtsstimmung usw.).

6) PR-Aktivitäten

PR-Aktivitäten werden relativ weit im Voraus geplant und müssen in allen Outputs berücksichtigt werden, da weitere Marketingaktivitäten darauf aufbauen können. Deshalb ist es so wichtig, sie im Marketing-Plan festzuhalten.

7) PPC-Kampagnen

Dieser Teil ist vor allem für größere Unternehmen relevant, die PPC-Werbung auch unabhängig von laufenden Shop-Aktionen einsetzen. Wenn du noch keine größeren thematischen PPC-Kampagnen planst, kannst du diesen Abschnitt getrost überspringen.

8) Affiliate-Marketing

Die meisten größeren Online-Shops haben heute ein Affiliate-Programm, aber nur wenige nutzen es wirklich intensiv. Dabei kann dir Affiliate-Marketing durchaus interessante Umsätze bringen – und du kannst gezielte Kampagnen speziell für deine Affiliate-Partner planen.

9) Influencer

Der vorletzte Abschnitt im Marketing-Plan sind die geplanten Influencer-Kampagnen. Auch wenn du das Influencer-Marketing sicherlich auch anderswo detailliert im Blick hast, ist es extrem wichtig, dass sich deine Kampagnen nicht mit anderen größeren Aktionen überschneiden.

Wenn zum Beispiel gerade der Geburtstag deines Online-Shops gefeiert wird und du pauschal 15 % Rabatt auf alles gibst, sollte ein Influencer im selben Zeitraum keine Kampagne mit demselben Rabatt fahren. Warum? Das kann die Ergebnisse beider Kampagnen verzerren. Du kannst den Influencer aber einbinden, indem er deine Geburtstagskampagne bewirbt.

10) Gastbeiträge

Gastbeiträge sind in der Regel Blogbeiträge, die du auf befreundeten oder Partnerwebsites veröffentlichst. Diesen Abschnitt werden vor allem größere Unternehmen oder solche mit einem umfangreicheren Content-Marketing nutzen.

11) Sonstige Marketingkampagnen

Hier werden alle übrigen Marketingkampagnen erfasst, die keiner der oben genannten Kategorien zuzuordnen sind.

Content-Marketing-Plan Vorlage zum Download

Klingt alles sinnvoll, aber du weißt nicht, wie du deinen Content-Marketing-Plan aufbauen sollst? Kauf dir den Plan, den wir selbst seit Jahren nutzen und laufend weiterentwickeln. Zum Preis eines Kaffees bekommst du eine Vorlage, die du nur noch ausfüllen musst.

💡 Wenn du Unterstützung bei der Erstellung deines Content-Marketing-Plans brauchst, melde dich gerne bei uns unter info@lkmedia.cz. Die Preisliste findest du hier.

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Was ist die Markenstimme (Tone of Voice) und wie definiert man sie

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TL;DRTone of Voice (auch Brand Voice) beschreibt, wie ein Unternehmen mit Kunden und Partnern kommuniziert – also nicht was gesagt wird, sondern wie und mit welchem Eindruck. Er ist Teil des Markenhandbuchs und der Content-Strategie und legt fest, ob du oder Sie verwendet wird, wie formell der Ton ist und wie du mit Slang, Emojis, Satzzeichen und Großbuchstaben umgehst. Auch ohne Marketing-Profi lässt sich der Tone of Voice in drei Schritten festlegen: Zielgruppe bestimmen (Menschen ab 45 duzt man besser nicht), Charakter der Kommunikation definieren und das Sprachniveau festlegen. Ein konkretes Beispiel liefert die Firma nanoSPACE, deren Tone of Voice auf Klarheit, Authentizität und Höflichkeit setzt – ganz ohne Fachjargon.

Hinter der Markenstimme – auch Tone of Voice oder Brand Voice genannt – verbirgt sich ganz einfach die Art und Weise, wie deine Marke spricht. Auch wenn das auf den ersten Blick banal wirkt und gerade von kleineren (aber ehrlich gesagt auch von vielen großen) Marken oft übersehen wird, ist es ein fester Bestandteil des Brandings – und gleichzeitig ein extrem praktisches Werkzeug, um die Kommunikation deines Unternehmens einheitlich zu gestalten.

Die Markenstimme ist im Grunde der Charakter deiner Marke. Es geht nicht darum, was deine Marke sagt, sondern wie sie es sagt und welchen Eindruck sie beim Publikum hinterlässt.

Warum ist eine gut definierte Markenstimme wichtig?

Jeder Mensch, den du kennst, spricht auf seine eigene Weise. Wir alle sind einzigartig und haben unsere eigene Art, uns auszudrücken. Ob wir besonders korrekt formulieren, viele Verniedlichungen verwenden oder in Textnachrichten unzählige Smileys einsetzen – all das hinterlässt bei anderen einen bestimmten Eindruck.

Und genau diesen Eindruck möchte schließlich jede Marke bei ihrem Publikum hinterlassen. Wie deine Marke spricht, ist ein Teil davon, wie die Menschen dich wahrnehmen. Mit einer einzigartigen Kommunikationsweise hebst du dich von der Konkurrenz ab und bleibst besser im Gedächtnis.

Wie sieht eine Markenstimme aus? (Brand Voice Definition)

Die Markenstimme ist Teil des Brand Books (Brand Manuals) und entsteht als Bestandteil der Content-Strategie. Damit handelt es sich um ein eigenständiges strategisches Dokument, das jeder Mitarbeiter kennen sollte. Dieses Dokument ist eine Anleitung dafür, wie man mit Kunden und Lieferanten kommuniziert.

Es regelt das Duzen und Siezen, die Ansprache der Kunden, den Einsatz von Smileys, die Verwendung von Satzzeichen, Slang und Fachjargon sowie weitere einzelne Merkmale der Kommunikation.

Ausführlichere Dokumente enthalten Beispiele aus der Kommunikation im Kundenservice, mit Lieferanten, in den sozialen Medien, bei Präsentationen und so weiter. Oft gehört auch dazu, wie der Name deiner Marke geschrieben und gebeugt wird.

Wie legt man die Markenstimme fest?

  • Zuerst erstellt ein Marketing-Spezialist ein Audit deiner Kommunikationskanäle und bewertet den aktuellen Stand deiner Kommunikation. (Gemeinsam mit dem Marketing-Spezialisten füllst du außerdem einen ausführlichen Fragebogen aus.)
  • Du hältst fest, wie deine Marke wahrgenommen werden soll. Vielleicht hast du das bereits in deinem Brand Manual ausgearbeitet.
  • Du ergänzt, wer deine häufigsten Kunden sind (wenn du vor allem an Menschen ab 45 verkaufst, wirst du sie wohl nicht duzen).
  • Der Marketing-Spezialist entwickelt auf Grundlage der vorherigen Punkte deinen Tone of Voice.

Wie legst du deine Markenstimme ohne Marketing-Spezialisten fest?

Arbeite die ersten drei Punkte durch und lege dann – ausgehend von deinen Kunden und davon, wie deine Marke wahrgenommen werden soll – Folgendes fest:

Duzt oder siezt du in der Kommunikation?

Im deutschsprachigen Raum siezen die meisten Marken nach wie vor – das Duzen ist mutig und etwas riskant, bleibt aber gut im Gedächtnis. Es eignet sich vor allem für Marken, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen wollen und frech, frisch und ungewöhnlich wirken möchten.

Wie willst du kommunizieren?

Formell oder locker? Versuchst du, witzig zu sein, oder bleibst du stets korrekt und fachlich?

Brand-Voice-Beispiel aus dem Tone of Voice der Firma nanoSPACE:

Wie kommunizieren wir?

  • Einfach und verständlich.

Wir schätzen die Zeit unserer Kunden und sprechen deshalb sachlich, klar und verständlich – ohne unnötige Füllwörter und Floskeln.

  • Wir sind Übersetzer.

Wir können komplexe Technologien so einfach erklären, dass sie jeder versteht. Wir verwenden anschauliche Vergleiche und vereinfachen Informationen, ohne sie zu verfälschen.

  • Wir sind authentisch.

Wir sind aus einer sehr kleinen Firma gewachsen, und obwohl wir heute Hunderttausende Kunden haben, erinnern wir uns noch an die Zeit, als wir nur ein paar Pakete pro Tag verschickt haben. Wir schätzen unsere Kunden, hören uns ihre Probleme an und versuchen, ihnen zu helfen.

  • Wir sind freundlich und höflich.

Wir sind kundenorientiert, kommunizieren gern mit unseren Kunden, versuchen, ihre Probleme zu verstehen und ihnen bestmöglich zu helfen. Deshalb kommunizieren wir stets höflich und mit einem Lächeln.

Ende des Beispiels.

Welche Sprache verwendest du in der Kommunikation?

Entscheide, ob du in der Kommunikation hochdeutsch sprichst oder auch Umgangssprache und Slang zulässt. Wenn deine Marke starke Emotionen auslösen soll, sind vermutlich auch expressivere Ausdrücke und ein lockerer, umgangssprachlicher Ton erlaubt.

In diesem Abschnitt geht es auch um die Verwendung von Fachbegriffen. Die Firma nanoSPACE rät ihren Mitarbeitern in ihrem Manual zum Beispiel, Fachbegriffe möglichst zu vermeiden und stets so zu kommunizieren, dass es jeder versteht.

Die Verwendung von Emojis (Smileys)

Auch wenn es für manche zum Schmunzeln klingt: Der Einsatz von Emojis wird in Unternehmen heute ganz selbstverständlich geregelt. Emojis drücken Emotionen aus, deshalb wird festgelegt, welche Emojis erlaubt sind und wie viele davon in den verschiedenen Kommunikationsarten verwendet werden dürfen.

Es gibt Firmen, die Emojis in der Kommunikation komplett verbieten, oder solche, die nur einige wenige ausgewählte Smileys zulassen.

Die Verwendung von Farben, Satzzeichen und Großbuchstaben

Genau wie Emojis werden auch Satzzeichen in der Kommunikation geregelt. Die meisten Firmen legen klar fest, dass nicht mehrere Satzzeichen hintereinander verwendet werden dürfen (zum Beispiel drei Punkte).

Üblicherweise wird auch das Schreiben in Großbuchstaben (VERSALIEN) geregelt, sofern es sich nicht um Produkt- oder Firmennamen handelt. Das Schreiben in Großbuchstaben kann auf Kunden nämlich wie Schreien wirken.

Manche Firmen verbieten in der E-Mail-Kommunikation außerdem das Schreiben in einer anderen Farbe als Schwarz oder geben vor, wie wichtige Textpassagen für den Kunden hervorgehoben werden dürfen.

Wenn du Unterstützung bei der Festlegung deiner Markenstimme brauchst, kontaktiere uns gerne (info@lkmedia.cz).

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Schlafsack kaufen – der große Ratgeber

TL;DRBeim Schlafsack-Kauf zählen vier Kriterien: Temperaturbereich (Sommer, Drei-Jahreszeiten, Winter), Füllung (Kunstfaser oder Daune), Schnitt (Mumienform oder Deckenform) und Länge passend zur Körpergröße. Sommerschlafsäcke wiegen unter 1 kg und eignen sich für Temperaturen über 5 °C, Drei-Jahreszeiten-Modelle (1–2 kg) decken etwa -5 °C bis 25 °C ab und sind am universellsten einsetzbar, Winterschlafsäcke (1,7–3 kg) halten den Komfortbereich bis -10 °C und darunter. Daunenfüllungen isolieren besser als Kunstfaser, sind leichter und langlebiger, dafür aber teurer und pflegeintensiver – die Qualität erkennst du am Füllgewicht (200–400 g bei Sommermodellen, 400–800 g bei Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcken, über 800 g bei Wintermodellen) sowie an der Bauschkraft (600 CUIN gilt als Standard, 800+ CUIN als Spitzenklasse). Die Länge des Schlafsacks sollte etwa 30 cm mehr betragen als deine Körpergröße. Zu den empfehlenswerten tschechischen Marken zählen Pinguin, Kwak und Husky.

Die Wahl des richtigen Schlafsacks ist eine echte Wissenschaft – vor allem weil für jede Aktivität ein anderer Schlafsack passt und das Angebot auf dem deutschen Markt riesig ist. Ob du einen langen Radausflug planst oder einfach unter dem Zelt übernachten möchtest – dieser Artikel richtet sich an alle, die ihren ersten Schlafsack kaufen oder bei der Auswahl nicht weiterkommen. In rund 20 Minuten erfährst du alles, was du für die Wahl des richtigen Schlafsacks brauchst. Lass uns loslegen!

Was du vor dem Kauf bedenken solltest

Das Angebot an Schlafsäcken ist enorm und die Unterschiede sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Es hilft deshalb, vorab einige Fragen zu beantworten – damit lässt sich die Auswahl schnell auf ein überschaubares Feld eingrenzen.

  1. Für wen suchst du den Schlafsack? Für dich, deine Partnerin oder ein Kind?
  2. In welchen Jahreszeiten wirst du den Schlafsack nutzen? Nur im Sommer, oder auch im Frühling und Herbst – oder sogar im Winter?
  3. Wie reist du, d.h. sind geringes Gewicht und kleines Packmaß für dich wichtig?
  4. Wo planst du mit dem Schlafsack zu übernachten (unter freiem Himmel, im Zelt, in einer Hütte)?
  5. Was ist dein Budget?

Für jede Kombination dieser Antworten gibt es den passenden Schlafsack.

Bevor wir in die einzelnen Typen eintauchen, hier ein schneller Überblick über die häufigsten Anwendungsfälle und die jeweils empfehlenswerten Kategorien:

💡 Generell lohnt es sich, auf etablierte Hersteller zu setzen, die auch Reparatur- oder Reinigungsservice anbieten. Wir empfehlen den tschechischen Hersteller Outdoor Kwak, der Daunen-Schlafsäcke mit Nanomembran fertigt.

Einteilung der Schlafsäcke

Schlafsäcke werden – und in Onlineshops meist auch gefiltert – nach verschiedenen Kriterien eingeteilt. Die wichtigsten sind:

  • Temperaturbereich (Sommer, Drei-Jahreszeiten, Winter)
  • Geschlecht und Körpergröße (Herren/Unisex, Damen, Kinder)
  • Schnitt (Deckenschlafsack, Mumienschlafsack)
  • Füllung bzw. Isolationsmaterial (Synthetik, Daune)
  • Aktivität (Zelt-Camping, Radreise, …)

Schlafsack nach Temperatur und Einsatzbereich wählen

Die entscheidende Frage ist: Wo und wann wirst du deinen Schlafsack benutzen? Schläfst du einfach unter dem Sternenhimmel oder planst du eine Expedition in die Alpen? Geht es um eine Sommerwanderung oder möchtest du im September durch die Hochlagen wandern?

Sommer-Schlafsäcke

Sommer-Schlafsäcke sind die leichtesten (unter 1 kg) und ideal für warme Sommernächte – etwa beim Lagerfeuer-Camping oder in Hütten. Für kühlere Temperaturen taugen sie allerdings nicht: Sinkt das Thermometer nachts in Richtung 5 °C, wird es unangenehm kalt. Wir haben im September in den Dolomiten mit ultraleichten Sommer-Schlafsäcken gecampt – bei Temperaturen nahe 0 °C war das alles andere als gemütlich.

Dafür sind Sommer-Schlafsäcke günstiger als Drei-Jahreszeiten-Modelle, weil weniger Isolationsmaterial verbaut wird – und das macht den Hauptteil des Preises aus. Die Preisspanne ist trotzdem groß, denn es gibt auch ein Spezialfeld: ultraleichte Schlafsäcke, die ab 600 g erhältlich sind.

Sommer-Schlafsäcke eignen sich gut für Freizeitwanderungen und Radtouren. Die meisten sind mit Synthetikfüllung ausgestattet; hochwertigere Modelle nutzen Daune, die leichter ist.

Vorteile von Sommer-SchlafsäckenNachteile von Sommer-Schlafsäcken
✅ Geringes Gewicht❌ Geringster Temperaturkomfort
✅ Günstigerer Preis (wenig Isolation)❌ Nur im Sommer nutzbar
✅ Kleines Packmaß❌ Geringere Auswahl als bei Drei-Jahreszeiten-Modellen

Im Wesentlichen kannst du zwischen drei Typen von Sommer-Schlafsäcken wählen. 👇

Synthetischer Sommer-Schlafsack

Für Gelegenheits-Camper: schwerer, mit einfacheren Eigenschaften, aber am günstigsten.

Daunen Sommer-Schlafsack

Die erste Wahl, wenn du beim Gewicht und Packmaß keine Kompromisse machen willst.

Decken-Schlafsack Sommer kaufen

Ideal für gelegentliche Übernachtungen in Hütten oder an warmen Sommernächten.

Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcke

Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcke sind die beliebteste Kategorie, denn sie lassen sich den Großteil des Jahres nutzen. Das Gewicht liegt zwischen 1 kg und 2 kg, und du schläfst darin bequem auch bei leichten Minustemperaturen. Üblich ist ein Einsatzbereich von etwa -5 °C bis +25 °C. Preislich reicht das Spektrum von günstigen Einsteiger-Modellen bis hin zu mehreren Hundert Euro – je nach Isolationsmaterial.

Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcke werden auch all jenen empfohlen, denen es schnell kalt wird. Wer selbst in einer beheizten Wohnung im Winter mit Socken schläft, ist mit einem Drei-Jahreszeiten-Modell deutlich besser beraten als mit einem Sommer-Schlafsack plus zusätzlichem Inlett.

Vorteile von Drei-Jahreszeiten-SchlafsäckenNachteile von Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcken
✅ Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis❌ Teurer als Sommer-Schlafsäcke
✅ Den Großteil des Jahres nutzbar❌ Im tiefen Winter nicht warm genug
✅ Größte Auswahl am Markt

Bei Drei-Jahreszeiten-Modellen empfehlen wir Deckenschlafsäcke nicht mehr – wer aktiver unterwegs ist und schon einen Drei-Jahreszeiten-Schlafsack kauft, sollte nicht zu einem schwereren und schlechteren Deckenmodell greifen.

Synthetischer Drei-Jahreszeiten-Schlafsack

Für Trekking oder Hütten-Touren: Mit einem Gewicht von ca. 1,5–2 kg bekommst du einen soliden Schlafsack aus Synthetik.

Daunen Drei-Jahreszeiten-Schlafsack

Ein guter Daunen-Schlafsack kommt auf unter 1 kg und hält viele Jahre. Wer es mit dem Schlafsack-Camping ernst meint, sollte zur Daune greifen.

Schlafsack winter

Winter-Schlafsäcke sind speziell für kalte Jahreszeiten konzipiert – sie bieten die stärkste Wärmedämmung und den höchsten Temperaturkomfort. Das Gewicht liegt meist zwischen 1,7 kg und 3 kg. Gängige Winter-Schlafsäcke haben eine Komforttemperatur bis etwa -10 °C; spezielle Expeditions-Modelle halten dich sogar bei extremer Kälte warm.

Wegen der großen Menge an Isolationsmaterial sind Winter-Schlafsäcke generell schwerer. Selbst bei tiefsten Minustemperaturen (bis -30 °C) behalten Daunen-Schlafsäcke ihre Funktionsfähigkeit – bei solchen Temperaturen ist die Luft so trocken, dass die Daune kaum Feuchtigkeit aufnimmt.

Vorteile von Winter-SchlafsäckenNachteile von Winter-Schlafsäcken
✅ Maximale Wärme❌ Nur für den Winter geeignet – im Sommer viel zu warm
✅ Keine Kompromisse beim Komfort❌ Hoher Preis

Wie bei den Drei-Jahreszeiten-Modellen empfehlen wir auch für den Winter keine Deckenschlafsäcke. Bei echten Winter-Schlafsäcken lohnt es sich, zur Daune zu greifen. Synthetische Winter-Schlafsäcke sind sehr schwer und eignen sich höchstens für extrem feuchte Umgebungen, in denen ein Daunen-Modell Probleme hätte.

Synthetischer Winter-Schlafsack

Synthetik isoliert weniger effizient – synthetische Winter-Schlafsäcke sind daher unnötig schwer. Nur für extreme Feuchtigkeit geeignet.

Daunen Winter-Schlafsack

Ein hochwertiger Daunen-Schlafsack ist für den Winter einfach die beste Wahl. Ideal ist ein Modell mit Nanomembran – so bleibt die Daune immer trocken.

Temperaturangaben bei Schlafsäcken

Bei jedem Schlafsack findest du normierte Temperaturangaben:

  • Maximaltemperatur (MAX)
  • Komforttemperatur (COM)
  • Grenztemperatur (LIM)
  • Extremtemperatur (EXT)

Diese Klassifizierung basiert auf der europäischen Norm EN 13537 (bzw. der neueren EN 23537) und dient vor allem dem Vergleich verschiedener Schlafsäcke miteinander. Getestet wird unter Laborbedingungen mit einer speziellen Dummy-Figur – die Werte berücksichtigen nicht, wie du persönlich Kälte empfindest, welche Schlafgewohnheiten du hast usw.

Maximaltemperatur

Die Maximaltemperatur ist in der Praxis kaum relevant. Sie gibt lediglich an, ab welcher Temperatur du anfängst zu schwitzen. Im Unterschied zur Kälte kannst du im Sommer einfach aus dem Schlafsack steigen oder ihn aufzippen.

Komforttemperatur

Die Komforttemperatur gibt an, bei wie vielen Grad Celsius eine 25-jährige Frau schläft, ohne Kälte zu empfinden.

Grenztemperatur

Die Grenztemperatur gibt dasselbe an wie die Komforttemperatur, jedoch bezogen auf einen 25-jährigen Mann. Da Männer in der Regel mehr Körperwärme produzieren, liegt die Grenztemperatur etwas niedriger als die Komforttemperatur.

Extremtemperatur

Die Extremtemperatur gibt theoretisch an, ab welcher Temperatur im Schlafsack ernsthafte Gesundheitsgefahren drohen (z. B. Unterkühlung). Du solltest dich beim Kauf eines Schlafsacks keinesfalls nach diesem Wert richten – und im besten Fall die Extremtemperatur deines Schlafsacks niemals austesten müssen.

Außerdem empfindet jeder Mensch Wärme anders, und die abgegebene Körperwärme hängt davon ab, ob du gut gegessen hast, gesund bist oder generell empfindlich auf Kälte reagierst.

Die Extremtemperatur eignet sich also allenfalls zum Vergleich zwischen verschiedenen Schlafsäcken – als Kaufentscheidungsgrundlage taugt sie nicht.

Die richtige Schlafsack-Länge wählen

Die verschiedenen Schlafsack-Typen unterscheiden sich vor allem in der Länge und der Verteilung des Isolationsmaterials – Damen-Modelle haben beispielsweise mehr Füllung im Fußbereich und im Hüftbereich. Als Faustregel gilt: Der Schlafsack sollte etwa 30 cm länger sein als du.

Unisex-/Herren-Schlafsäcke

Unisex- bzw. Herren-Schlafsäcke sind die längsten am Markt und werden üblicherweise in Längen von 210 cm bis 230 cm angeboten. Verwirr dich nicht: Der Schlafsack ist immer etwas länger als die Körpergröße der Person, die darin schlafen soll. Manche Hersteller geben die Gesamtlänge an, andere die maximale Körpergröße, wieder andere beides.

Damen-Schlafsäcke

Damen-Schlafsäcke sind kürzer als Unisex-Modelle und haben in der Regel mehr Isolationsmaterial im Fuß- und Beckenbereich. Optisch sind sie oft farbenfroher gestaltet als Unisex-Modelle.

Kinder-Schlafsäcke

Schlafsack kinder sind kürzer als Damen-Modelle und haben eine praktische Besonderheit: Sie lassen sich oft verlängern oder verkürzen – man nennt sie mitwachsende Schlafsäcke. Besonders sinnvoll sind sie für jüngere Kinder, die schnell wachsen, sodass du nicht jedes Jahr ein neues Modell kaufen musst.

Schlafsack-Schnitte im Überblick

Hier ist die Sache einfach: Du hast die Wahl zwischen einem Deckenschlafsack und einem Mumienschlafsack.

Deckenschlafsack

Der Deckenschlafsack ist der klassische Wochenend-Begleiter. Du hast viel Platz und Komfort – aber diese Modelle sind groß, schwer und oft weniger durchdacht im Detail.

  • Großzügiges Raumangebot
  • Passt für fast jeden
  • Lässt sich zu einer Decke aufklappen
  • Schwer
  • Großes Packmaß
  • Meist geringerer Temperaturkomfort

Mumienschlafsack

Der Mumien-Schnitt ist der beliebteste und kommt sowohl bei Trekking-Modellen als auch bei professionellen Schlafsäcken zum Einsatz. Dank seiner Form wird weniger Material benötigt, und der Schlafsack schmiegt sich enger an den Körper – das verbessert die Wärmespeicherung und macht die Isolation effizienter.

Außerdem sind Mumienschlafsäcke im verpackten Zustand kompakter und leichter.

  • Optimale Nutzung der Körperwärme
  • Geringes Gewicht, kleines Packmaß
  • Besserer Temperaturkomfort

Schlafsack nach Isolationsmaterial wählen

Die Füllung beeinflusst sowohl den Preis als auch die Leistung des Schlafsacks. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen synthetischen und organischen Füllungen: Synthetisch sind Hohlfaser und Mikrofaser, organisch ist in der Regel Gänse- oder Entendaune.

Synthetische Materialien

Generell gilt: Synthetische Materialien sind in ihren Eigenschaften der Daune unterlegen, lassen sich aber einfacher pflegen und sind günstiger.

Das Prinzip: Die Fasern halten so viel Luft wie möglich eingeschlossen und wirken dadurch isolierend. Synthetik-Schlafsäcke gibt es ab ca. 30–50 € (z. B. mit Hohlfaser-Füllung) bis hin zu rund 150–200 € mit Premium-Mikrofaser.

Synthetik-Schlafsäcke sind wenig feuchtigkeitsempfindlich, neigen aber bei häufiger Nutzung dazu zusammenzudrücken. Zusammengepresste Fasern können weniger Luft speichern und isolieren dadurch schlechter.

Achte bei Synthetik-Schlafsäcken besonders auf die Qualität des verwendeten Materials – sie bestimmt maßgeblich den Preis. Eine unbekannte Hohlfaser in einem Billig-Schlafsack isoliert deutlich schlechter als beispielsweise die Premium-Faser Climashield in einem Modell der mittleren Preisklasse.

Hohlfaser

Hohlfaser wird aus recyceltem Kunststoff hergestellt und kommt vor allem in Einsteigermodellen zum Einsatz, von denen der Nutzer nicht zu viel erwartet. Sie ist die günstigste Füllung, hat eine kürzere Lebensdauer als andere Varianten und ist am schwersten. Hauptsächlich wird sie in Sommer- und Deckenschlafsäcken verbaut.

Ein Hohlfaser-Schlafsack ist gut für die Hütte oder gelegentliches Camping – für längere Trekking-Touren oder mehrtägige Expeditionen in anspruchsvollerem Gelände ist er nicht die richtige Wahl.

Mikrofaser

Mikrofaser ist die synthetische Alternative zur Hohlfaser. Sie bietet bessere Wärmedämmeigenschaften, ist weniger voluminös und leichter – allerdings auch etwas teurer. Im Vergleich zur Hohlfaser kommt sie auch in günstigeren Drei-Jahreszeiten- und Winter-Schlafsäcken zum Einsatz.

Schlafsäcke mit Daune (Daunen-Schlafsäcke)

Daunen-Schlafsäcke sind unschlagbar. Daune isoliert von allen Materialien am besten und bietet das überzeugendste Verhältnis aus Wärmeleistung, Komprimierbarkeit, Gewicht und Langlebigkeit.

Es gibt verschiedene Daunenarten – für Schlafsäcke wird Enten- oder Gänsedaune verwendet, teils auch als Mischung. Die Qualität der Daune bestimmt ihre Leistung und den Preis. Allgemein gilt: Daune ist die hochwertigste Füllung und in puncto Wärmespeicherung konkurrenzlos.

Schlafsäcke mit Entendaune sind günstiger, können aber bei Feuchtigkeit Ammoniakgeruch entwickeln. Gänsedaune hat dieses Problem nicht.

Früher hatten Daunen-Schlafsäcke den Nachteil, dass sie bei Nässe ihre Wärmedämmung verloren (die Daunen klebten zusammen). Das ist heute kein Problem mehr: Auf dem Markt gibt es Schlafsäcke mit wasserabweisender Außenschicht, die Feuchtigkeit komplett fernhält.

Parameter der Daunenfüllung

Füllgewicht

Bei Daunen-Schlafsäcken kannst du dich statt an den Temperaturangaben auch am Füllgewicht orientieren. Es gibt ziuverlässig Auskunft darüber, für welche Jahreszeit der Schlafsack geeignet ist:

  • 200 g bis 400 g – Sommer-Schlafsack
  • 400 g bis 800 g – Drei-Jahreszeiten-Schlafsack
  • über 800 g – Ganzjahres-/Winter-Schlafsack
  • über 1200 g – spezieller Expeditions-Schlafsack

Füllkraft (Loft)

Hersteller von Daunen-Schlafsäcken geben die Füllkraft (Cuin-Wert) an. Je höher die Füllkraft, desto mehr Luft kann die Daune aufnehmen – und desto besser isoliert sie. Angegeben wird die Füllkraft in Kubikzoll (CUIN):

  • Durchschnittliche Füllkraft: 600 CUIN
  • Sehr gute Füllkraft: 650–750 CUIN
  • Spitzenkategorie: 800+ CUIN

Verhältnis von Flaum und Federn

Für Schlafsäcke wird die Daune unterschiedlich aufbereitet und sortiert. Für optimale Leistung werden Mischungen aus Flaum (Daunen) und Federn verwendet – beide Komponenten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Flaum nimmt Luft auf und isoliert, Federn bilden die Struktur (Loft) und sorgen für die Langlebigkeit des Flaumteils. Gängige Mischungsverhältnisse sind:

  • 85:15
  • 90:10
  • 95:5

Das ideale Verhältnis ist 90:10.

Pflege des Schlafsacks

Daunen-Schlafsäcke brauchen etwas mehr Pflege – aber auch Modelle mit Synthetikfüllung solltest du gut behandeln.

Egal was dir Verkäufer erzählen: Bewahre deinen Schlafsack nicht länger als unbedingt nötig im Kompressionssack auf. Lagere ihn langfristig locker – am besten auf einem Kleiderbügel hängend oder locker aufgerollt im Schrank.

Wenn dein Schlafsack nass geworden ist, lass ihn ruhig mehrere Tage auslüften – im Sommer draußen, im Winter drinnen auf dem Boden. Jede Restfeuchtigkeit im Schlafsack ist ein Problem: Er isoliert schlechter und es können sich Schimmel oder Bakterien bilden.

Wasche deinen Schlafsack möglichst gar nicht. Synthetische Materialien leiden unter häufigem Waschen, und auch Daune verträgt regelmäßiges Waschen nicht gut. Schlafsäcke verlieren durch das Waschen an Loft (Bauschkraft) und isolieren danach schlechter. Wenn du deinen Schlafsack wirklich waschen musst, wende dich an einen Fachbetrieb oder informiere dich genau über das richtige Vorgehen. Mit dem falschen Waschmittel kannst du die Daune dauerhaft ruinieren.

Abschließende Tipps

Nimm dir genug Zeit für die Auswahl. Bei guter Wahl und sorgfältigem Umgang hält ein Schlafsack sehr lange – bis zu 10 Jahre. Schau dir die verwendeten Materialien genau an, denn sie haben enormen Einfluss auf die Qualität.

Kaufe deinen Schlafsack idealerweise bei einem Hersteller, der auch After-Sales-Service anbietet – also Reparatur und Pflege (z. B. professionelles Waschen). Bekannte Marken wie Mammut, Deuter oder Nordisk haben zum Beispiel guten Kundendienst. Für ein besonders hochwertiges Modell empfehlen wir auch den tschechischen Hersteller Kwak – einer der besten Daunen-Schlafsack-Hersteller überhaupt.

Das Angebot an Schlafsäcken ist riesig, und du findest oft hochwertige Modelle im Sale. Wer es nicht eilig hat, kann auf ein gutes Angebot warten – interessante Preise gibt es zum Beispiel bei 4camping.

Wer einen Schlafsack fürs Radfahren sucht, sollte zu einem speziellen Fahrrad-Schlafsack greifen. Und vergiss auch eine gute Outdoor-Jacke nicht.

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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12 beste Social-Media-Tools im Jahr 2026

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TL;DRZu den 12 besten Tools fürs Social-Media-Management zählen Buffer, Hootsuite, Loomly, Zoho Social, Sprout Social, Later, SocialBee, Sendible, Semrush, Tweetdeck, ContentCal (Adobe Express) und Planoly. Buffer und Zoho Social punkten mit günstigen Preisen für Einsteiger und Freelancer, Hootsuite und Sprout Social richten sich an große Unternehmen und Agenturen, und bei Influencern auf Instagram sind Later und Planoly am beliebtesten. Die Preise reichen von kostenlos (Tweetdeck) bis zu mehreren hundert Dollar im Monat – Sprout Social kostet etwa 89 bis 279 Dollar, Semrush startet bei 199 Dollar. Die meisten Tools bieten eine zweiwöchige kostenlose Testphase, in der du 2 bis 3 passende Tools ausprobieren kannst, bevor du dich entscheidest. Eine günstige Alternative ist der einmalige Kauf eines Tools über AppSumo ab 59 Dollar.

Es gibt eine Vielzahl von Social-Media-Tools auf dem Markt. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis und in der Anzahl der unterstützten Netzwerke, sondern auch im Hinblick auf die Benutzeroberfläche und die verfügbaren Analyse-Funktionen. Heute stellen wir dir die 12 beliebtesten Social-Media-Tools vor, die du kennen solltest.

Warum sollte man Social-Media-Tools nutzen?

Die Antwort ist einfach: Sie sparen dir eine Menge Arbeit. Über eine einzige Software – die oft auch als App verfügbar ist – kannst du Beiträge für mehrere soziale Netzwerke gleichzeitig planen. Es lohnt sich, in solche Tools zu investieren, egal ob du Freelancer mit mehreren Kunden oder ein Unternehmen bist. In Marketing-Agenturen sind diese Tools längst selbstverständlich.

Kleine Unternehmen und Freelancer-Einsteiger starten häufig mit Zoho Social (sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis), Influencer nutzen gerne Planoly oder Later, Agenturen greifen oft zu Sendible und größere Agenturen bevorzugen Sprout Social, das als etablierteste Lösung auf dem Markt gilt. Ich empfehle dir jedoch, mehrere Tools auszuprobieren – die meisten bieten eine kostenlose Testversion an, sodass du einfach herausfinden kannst, was am besten zu dir passt. Am Ende des Artikels findest du auch einen Tipp, wo du Social-Media-Tools besonders günstig kaufen kannst. Also lies bis zum Schluss! 😊

Worauf wir bei der Auswahl eines Marketing-Tools achten

  • Preis,
  • Anzahl der unterstützten sozialen Netzwerke,
  • Benutzeroberfläche,
  • Möglichkeit der Integration weiterer Apps,
  • Analysefunktionen.

Wie findest du das passende Tool für dich?

Ich empfehle, 2–3 Tools aus unserer Liste auszuwählen, die deinem Budget entsprechen und die sozialen Netzwerke unterstützen, die du benötigst, und sie dann im Alltag auszuprobieren. Alle Tools bieten eine kostenlose Testversion an – nutze diese, um herauszufinden, welches am besten zu dir oder deinem Team passt.

Hast du einen Redaktionsplan für soziale Netzwerke?

Die folgenden Tools helfen dir bei der Verwaltung und Planung von Beiträgen, erstellen aber keinen Inhalt für dich. Das Erstellen von Posts geht viel leichter, wenn du einen Redaktionsplan und eine langfristige Strategie parat hast.

Zur Erstellung eines Redaktionsplans haben wir einen eigenen Artikel. Das Erstellen einer Vorlage dauert je nach deinen Kenntnissen in Google Docs und ob du ChatGPT nutzt oder nicht 😅 etwa 1–2 Stunden. Wenn du lieber direkt loslegen möchtest, haben wir für dich eine fertige Vorlage in Excel und Google Docs vorbereitet.

Der Plan ist so gestaltet, dass du ihn ohne große Anpassungen sofort einsetzen kannst. ☺️

12 beste Social-Media-Tools für die Planung und Verwaltung

Regelmäßiges Planen und Auswerten von Inhalten ist der Schlüssel zum Erfolg in sozialen Netzwerken. Zum Glück gibt es eine Reihe großartiger Social-Media-Tools, mit denen du Beiträge gebündelt planen und detaillierte Analysen abrufen kannst.

1) Buffer 

  • Für wen geeignet: Einsteiger / kleine Unternehmen
  • Kosten: Kostenlose Version vorhanden, danach ab $5
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Instagram, TikTok (neu), Facebook (Seiten & Gruppen), Twitter/X, LinkedIn (Seiten & Profile), Pinterest.

Buffer bietet eine kostenlose Version für Einsteiger an: Du kannst bis zu zehn Beiträge auf bis zu drei Social-Media-Kanälen planen. Der kostenlose Plan enthält außerdem eine Kalenderansicht, den Linkverkürzer buff.ly und Hashtag-Vorschläge. Die kostenpflichtige Version mit Analysen beginnt bei 5 Dollar pro Monat und kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Buffer ist für Einsteiger auch deshalb empfehlenswert, weil es eine der benutzerfreundlichsten Oberflächen unter allen Social-Media-Tools bietet.

2) Hootsuite

  • Für wen geeignet: Größere Unternehmen und Agenturen 
  • Kosten: Kostenlose Version vorhanden, $49 – $599 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Instagram, TikTok, Facebook, Twitter/X, LinkedIn, Pinterest.

Hootsuite ist eines der umfassendsten Social-Media-Monitoring-Tools und vermutlich das weltweit meistgenutzte. Wie seine Mitbewerber ermöglicht Hootsuite die Planung von Inhalten, schlägt optimale Veröffentlichungszeiten vor und liefert robuste Analysedaten. Darüber hinaus lassen sich zahlreiche Team-Apps integrieren – allen voran Tools für den Kundenservice. So lässt sich fast die gesamte Kommunikation über einen einzigen Kanal abwickeln.

Hootsuite bietet seinen Kunden außerdem Online-Schulungen und Webinare an.

3) Loomly

  • Für wen geeignet: Größere Unternehmen und Agenturen 
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $35 – $359 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Instagram, TikTok, Facebook, Twitter/X, LinkedIn, Pinterest.

Loomly tritt als starker Konkurrent zu Hootsuite auf – nicht nur beim Preis, sondern auch durch vielfältige App-Integrationen, solide Analysefunktionen und einen ausgezeichneten Kundensupport in Form von Webinaren und Online-Schulungen. Loomly ist dabei deutlich benutzerfreundlicher, was es besonders für Teams empfehlenswert macht, die noch keine Erfahrung mit solchen Marketing-Tools haben.

Wie funktioniert Loomly? Schau dir das Video an.

4) Zoho Social

  • Für wen geeignet: Kleine Unternehmen, Freelancer 
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $10 – $330 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook (Gruppen & Seiten), Twitter/X, Instagram, LinkedIn (Profile & Seiten), YouTube-Kanäle, Google My Business, Pinterest

Zoho Social kann mit Loomly oder Hootsuite nicht ganz mithalten, landet aber aufgrund seines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses auf Platz vier. Wenn du nur grundlegende Analysefunktionen benötigst und keine umfangreichen App-Integrationen brauchst, solltest du die Testversion ausprobieren. Zoho Social ist ideal für alle, die mit der kostenlosen Version von Buffer nicht mehr auskommen, aber ihre sozialen Netzwerke professioneller verwalten möchten.

5) Sprout Social

  • Für wen geeignet: Große Unternehmen und Agenturen
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $89 – $279 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook (Gruppen & Seiten), Twitter/X, Instagram, LinkedIn (Profile & Seiten), YouTube-Kanäle, Google My Business Messages, Pinterest, WhatsApp, TikTok

Sprout Social richtet sich ausschließlich an große Unternehmen – und der Preis spiegelt das wider. Führende Weltmarken und Agenturen wie Hyatt, Ogilvy, Leo Burnett, Evernote und Microsoft setzen auf dieses Tool. Sprout Social bietet ähnliche Funktionen wie Loomly und Hootsuite, sticht aber durch seine nahezu perfekte Benutzeroberfläche hervor, die ein besonders schnelles und effizientes Arbeiten ermöglicht. Integrationen mit Reddit, Slack und anderen internen Kommunikationstools runden das Paket ab.

Der beliebteste Plan ist der Professional-Tarif für 149 $ pro Monat (bei jährlicher Abrechnung). Er erlaubt die Verwaltung von bis zu zehn sozialen Netzwerken und enthält leistungsstarke Analysefunktionen.

Wie Hootsuite bietet auch Sprout Social Online-Schulungen, Webinare sowie verschiedene Lernmaterialien und Videos an.

6) Later

  • Für wen geeignet: Freelancer, Influencer und kleine Unternehmen
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $0 – $49 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook, Twitter/X, Instagram, LinkedIn, Pinterest, TikTok

Later ist bei der jüngeren Generation extrem beliebt, da es eine sehr visuell orientierte Bedienung bietet und von Influencern intensiv für die Instagram-Planung genutzt wird. Auch wenn es nicht mit Tools wie Sprout Social mithalten kann – wer sein erstes Social-Media-Planungstool sucht, ist mit Later bestens bedient. Ebenso eignet es sich für kleinere Unternehmen, die einfach nur Beiträge planen, grundlegende Analysen einsehen und im Team zusammenarbeiten möchten.

7) SocialBee

  • Für wen geeignet: Freelancer und kleine Unternehmen
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $19 – $379 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook (Gruppen & Seiten), Twitter/X, Instagram, LinkedIn (Seiten & Profile), Pinterest, TikTok, Google My Business
Wie sieht SocialBee aus? Schau dir das Video an.

Die Benutzeroberfläche von SocialBee ist nicht so ausgefeil wie bei manchen anderen Tools, dafür aber extrem intuitiv aufgebaut.

Oben befindet sich eine Leiste mit Schnellzugriff-Buttons zum Erstellen und Wechseln von Arbeitsbereichen, zum Hinzufügen neuer Beiträge, zum Konfigurieren von Einstellungen und zum Anzeigen von Benachrichtigungen über Änderungen in der App. Besonders praktisch ist die direkte Canva-Integration sowie die Möglichkeit, Evergreen-Posts zu planen oder einen RSS-Feed für automatische Veröffentlichungen einzubinden.

8) Sendible

  • Für wen geeignet: Große Unternehmen und Agenturen
  • Kosten: Kostenlose Testversion, $29 – $399 pro Monat
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook (Gruppen & Seiten), Twitter/X, Instagram, LinkedIn (Seiten & Profile), Pinterest, WordPress, Google My Business, YouTube

Wie SocialBee verfügt auch Sendible über eine integrierte Canva-Unterstützung. Es ist geradezu ideal für Agenturen: Du kannst Teams anlegen, Aufgaben untereinander verteilen und natürlich die Ergebnisse verfolgen. Neben Standardfunktionen wie Hashtag-Vorschlägen und erweiterter Analytik bietet Sendible einige Features, die bei anderen Social-Media-Tools fehlen – etwa maßgeschneiderte Berichte und die Möglichkeit, Massen-Nachrichten an Follower zu versenden.

9) Semrush

  • Für wen geeignet: Freelancer und kleine Unternehmen 
  • Kosten: Kostenlose Testversion, ab $199 pro Monat (inkl. SEO-Tool)
  • Mobile App: JA
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook (Gruppen & Seiten), Twitter/X, Instagram, LinkedIn (Seiten & Profile), Pinterest, Google My Business.

Semrush ist vor allem als führendes SEO-Tool bekannt, bietet im Rahmen seines kostenpflichtigen Tarifs aber auch ein Tool zur Planung und Auswertung von Social-Media-Beiträgen. Es ist damit ideal, wenn du gleichzeitig ein SEO- und ein Social-Media-Planungstool suchst. Semrush bietet ähnliche Funktionen wie die meisten anderen genannten Tools, hat eine übersichtliche Analytik und ermöglicht es, RSS-Feeds einzubinden sowie gekürzte UTM-Links zu erstellen.

10) TweetDeck

  • Für wen geeignet: Für Twitter/X-Accounts 
  • Kosten: KOSTENLOS
  • Mobile App: Nein
  • Unterstützte Netzwerke: Twitter/X

TweetDeck ist die perfekte Wahl für alle, die ein Tool zur Planung von Beiträgen auf Twitter/X suchen. Es ist vollständig kostenlos und du kannst so viele Accounts damit verbinden, wie du möchtest.

11) ContentCal – Adobe Express

  • Für wen geeignet: Freelancer, kleine Unternehmen
  • Kosten: $9,90
  • Mobile App: Ja
  • Unterstützte Netzwerke: Facebook, Twitter/X, Instagram

ContentCal wurde von Adobe übernommen und in die App Adobe Express integriert. Es ist ideal für alle, die ein einfaches Planungstool für Instagram, Facebook und Twitter/X zu einem günstigen Preis suchen.

12) Planoly

  • Für wen geeignet: Freelancer, kleine Unternehmen und Influencer (ideal für Instagram)
  • Kosten: $9,90
  • Mobile App: Ja
  • Unterstützte Netzwerke: TikTok, Pinterest, Instagram

Planoly gehört zur gleichen Kategorie wie Later oder Buffer und ist nach wie vor extrem beliebt bei Influencern sowie Instagram- und Pinterest-Nutzern (Planoly ist offizieller Pinterest-Partner). Es verfügt über eine einfache integrierte Analytik, ist leicht zu bedienen und eignet sich gut für alle, die gerade erst mit Social-Media-Content beginnen oder schlicht ein unkompliziertes Tool benötigen.

Wie kauft man ein Social-Media-Planungstool günstig?

Als wir mit der Verwaltung sozialer Netzwerke begonnen haben, suchten wir nach einem Tool, das man einmalig kauft – ohne monatliche Mitgliedschaft. Damals entdeckten wir das Tool Amplifr auf AppSumo, einer Plattform, auf der du Apps und Tools von aufstrebenden Startups für ein paar Dutzend Dollar bekommst.

Wenn es dir nichts ausmacht, zunächst ein Tool eines noch jungen Unternehmens zu nutzen, lohnt sich ein Blick auf AppSumo – dort findet sich regelmäßig ein „Social Media Scheduling Tool“ im Angebot. Auch jetzt, während ich diesen Artikel schreibe, ist dort ein Social-Media-Planungstool für lediglich 59 Dollar mit dauerhaftem Zugang erhältlich.

Was kannst du aus diesem Artikel mitnehmen?

  • Es gibt kein einziges perfektes Social-Media-Tool. Es empfiehlt sich, 2–3 auszuprobieren, bevor du dich entscheidest.
  • Die meisten Tools bieten eine kostenlose Testversion für 2 Wochen an.
  • Hootsuite und Loomly eignen sich für größere Unternehmen oder Agenturen, Later und Buffer eher für Einsteiger, kleinere Firmen oder Freelancer.
  • Für Influencer und die Instagram-Planung ist Later oder Planoly ideal.
  • TweetDeck ist ein kostenloses Tool speziell für Twitter/X-Beiträge.
  • Semrush ist ein SEO-Tool, aus dem heraus du auch Social-Media-Beiträge planen kannst.
  • Wenn du nur auf Instagram planen möchtest, schau dir Later an.
  • Besonders günstige Deals gibt es auf AppSumo – allerdings handelt es sich dort meist um Tools von Startups.

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Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.

Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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30 Tipps für effektives Content-Marketing

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TL;DRIn diesem Beitrag findest du 30 konkrete Tipps für erfolgreiches Content-Marketing – von der Content-Strategie und dem Tone of Voice über Buyer-Personas, Keyword- und Konkurrenzanalyse bis hin zu Linkbuilding, E-Mail-Automatisierungen, Content-Recycling und cleverer Promotion. Empfohlen werden 2 bis 4 Blogartikel pro Monat: Ein Kunde aus dem Bereich gesunde Ernährung steigerte damit seinen Website-Traffic von 50.000 Besuchern im ersten Jahr auf fast 470.000 im dritten Jahr. Die Ergebnisse von Content-Marketing zeigen sich laut Artikel oft erst nach einem halben Jahr, deshalb solltest du die Wirksamkeit deines Contents auch erst nach dieser Zeit bewerten. Der Fokus liegt auf einer durchdachten Content-Strategie, starken Überschriften, interner Verlinkung und der Mehrfachnutzung von Inhalten über mehrere Kanäle hinweg – Blog, Video, Podcast und Social Media.

Bereits 1996 sagte Bill Gates: „Content is king“ – Inhalt ist König. Qualitatives Content-Marketing ist die beste Investition, die du für deine Marke tätigen kannst. Es steigert die Markenbekanntheit, stärkt das Vertrauen – und vor allem: gutes Content-Marketing bringt langfristig mehr ein als jede bezahlte Werbung.

Ein gut ausgearbeiteter Blogbeitrag oder ein informatives Video kann über mehrere Jahre hinweg Erträge bringen, ohne dass du laufend weiteres Geld investieren musst. Lass uns einen Blick darauf werfen, was alles hinter dem Begriff Content-Marketing steckt – und wie du es effektiv einsetzt.

Was ist Content-Marketing?

Content-Marketing ist eine Marketingstrategie, die sich auf die Erstellung, Veröffentlichung und Verbreitung relevanter und wertvoller Inhalte für eine Zielgruppe konzentriert. Das übergeordnete Ziel ist natürlich die Steigerung von Verkäufen oder anderen Conversions, die der Marketer im Blick hat.

Content-Marketing umfasst nicht nur die Erstellung hochwertiger Inhalte, sondern auch deren Planung und Verteilung über alle relevanten Marketingkanäle.

Content-Marketing wird eingesetzt, um neue Kunden zu gewinnen, die Markenbekanntheit zu steigern und Conversions zu erhöhen. Durch Content-Marketing werden Kundenstämme aufgebaut und die Kundenbindung gestärkt. Darüber hinaus ist Content-Marketing ein hervorragendes Instrument, um das Vertrauen in eine Marke zu fördern.

Was zählt alles zum Content-Marketing?

  • Blogartikel
  • Informationswebsites
  • Produkt- und Erklärvideos
  • Infografiken
  • Podcasts
  • Social-Media-Beiträge
  • Newsletter
  • E-Books und Bücher
  • Informationsbroschüren
  • Influencer-Marketing (teilweise)

Warum lohnt sich Content-Marketing?

Vielleicht fragst du dich, warum du Zeit und Energie in Content-Marketing investieren solltest. Im Jahr 2019 haben wir mit einem Kunden aus dem Bereich gesunde Ernährung zusammengearbeitet. Ohne einen einzigen Euro in PPC- oder Social-Media-Werbung zu stecken, konnten wir im ersten Jahr durch hochwertigen Content 50.000 Besucher auf die Website bringen. Das klingt überschaubar – aber schon im zweiten Jahr stieg die Besucherzahl auf 350.000, und im dritten Jahr verzeichnete der Unternehmensblog bereits knapp 470.000 Besucher. Wie viele Blogartikel haben wir dafür veröffentlicht? Gerade einmal 2–4 pro Monat, manchmal sogar weniger.

Natürlich ist es keine Selbstverständlichkeit, Inhalte zu erstellen, die auch gelesen werden. Dafür braucht man Grundkenntnisse in Copywriting, SEO und Linkbuilding. Einen inhaltlich starken Artikel zu schreiben ist meist nur der erste von mehreren Schritten, die du gehen musst, um organischen Traffic aufzubauen.

TIPP 💡: Wie man Schritt für Schritt einen Artikel schreibt, der Umsatz und Traffic bringt – plus eine Mustervorlage für Texter – kannst du auf unserem Patreon nachlesen.

30 Tipps für erfolgreiches Content-Marketing

Content zu erstellen klingt einfach – doch wer dabei planlos vorgeht, kann schnell viel Geld für Texter und Social-Media-Spezialisten ausgeben, ohne nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Hier sind 30 Tipps, die du bei der Content-Erstellung unbedingt im Blick haben solltest.

1) Erarbeite eine Content-Strategie

Eine solide Content-Strategie sollte das Fundament deines Content-Marketings sein. Sie ist meist das Erste, was wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln. Damit sie wirklich greift, sollten Unternehmensleitung, SEO-Spezialist und Content-Marketing-Spezialist Hand in Hand arbeiten.

Die Content-Strategie legt den thematischen Plan fest (Blog, Newsletter, Social Media), skizziert die Themen, denen du dich widmen solltest, und zeigt auf, welche Kanäle dafür am besten geeignet sind.

Sie enthält außerdem einen Redaktionskalender mit Jubiläen, saisonalen Themen und Events. Mit einer guten Content-Strategie sollte es dir nie passieren, dass du nicht weißt, worüber du schreiben oder welchen Content du erstellen sollst.

Wenn du zum ersten Mal eine Content-Strategie entwickelst, kann dir auch ChatGPT eine hilfreiche Unterstützung sein.

2) Setze dir realistische Ziele

Im Content-Marketing zeigen sich die Ergebnisse mancher Maßnahmen erst nach mehreren Monaten. Obwohl das übergeordnete Ziel meist mehr Conversions oder mehr Traffic ist, empfiehlt es sich zu Beginn, den Weg dorthin zu definieren – anstatt sofort konkrete Zahlen festzulegen, die ohnehin eher Wunschdenken als realistische Schätzungen wären.

Du könntest dir zum Beispiel vornehmen:

  • im Laufe eines Jahres 35 Artikel gemäß deinem Themenplan zu veröffentlichen,
  • zwei E-Mail-Automatisierungen zu erstellen, die sich auf die Kernthemen deines Geschäfts konzentrieren,
  • und vier Informationsvideos zu produzieren, die Menschen bei den häufigsten Problemen helfen.

3) Entwickle deinen Tone of Voice – wie deine Marke spricht

Der Tone of Voice beschreibt, auf welche Art und Weise eine Marke kommuniziert. Bei kleineren Unternehmen wird er oft unterschätzt, weil man glaubt, es sei doch ohnehin klar, wie die Marke klingt.

Dabei ist der Kommunikationston ein grundlegender Baustein der Content-Strategie und entscheidend für eine einheitliche Markenidentität. Ein konsistenter Tone of Voice sollte im Kundensupport, im E-Mail-Marketing, auf Social Media und in Blogartikeln gleichermaßen erkennbar sein. Er sorgt dafür, dass Werbetexte, Website-Inhalte und die direkte Kundenkommunikation eine Einheit bilden. Alle Mitarbeitenden sollten den Tone of Voice der Marke kennen.

4) Führe ein Content-Audit durch

Bevor du mit der Erstellung neuer Inhalte gemäß deiner frischen Content-Strategie beginnst, solltest du ein Content-Audit durchführen. Das bedeutet: Analysiere den Content, den du bereits hast. Finde heraus, was funktioniert, was nur etwas Feinschliff braucht und was sich nicht bewährt hat. Ein Content-Audit liefert konkrete Empfehlungen zur Verbesserung oder Überarbeitung von Texten, Videos, Social-Media-Beiträgen und Website-Unterseiten. Das hilft dir, deine Arbeit deutlich effizienter zu gestalten.

5) Erstelle Personas

Eine Persona repräsentiert deinen idealen Kunden. Du solltest dir überlegen, welche Probleme dein Kunde typischerweise hat. Wo lebt er, welche Hobbys hat er, wie hoch ist sein Einkommen und was erhofft er sich von deinen Produkten? Wenn du ein breites Sortiment anbietest, können auch mehrere Personas sinnvoll sein.

So könnte eine Persona ein leidenschaftlicher Bergsteiger sein, der jedes Detail seiner Ausrüstung vergleicht – während eine andere Persona ein vielbeschäftigter Stadtmensch aus Hamburg oder München ist, der nur ein paarmal im Jahr in die Berge fährt und sich nicht durch technische Spezifikationen kämpfen will, sondern einfach das Beste kaufen möchte, das auch noch gut aussieht.

Und wenn du ein breites Sortiment führst, gibt es vielleicht auch Kunden, die zwar gerne wandern oder Ski fahren, aber aus Kostengründen eher nach günstiger Ausrüstung suchen.

Diese Personas sind keine aufwendigen Konstrukte – sie helfen dir einfach, dich in deine typischen Kunden hineinzuversetzen. Wie findest du sie? Indem du auswertest, welche Fragen beim Kundensupport auftauchen, was Nutzer in Suchmaschinen eingeben (SEO-Analyse) und wie sie deine Website oder deinen Shop nutzen – dafür eignet sich zum Beispiel das Tool Smartlook hervorragend.

In vielen Marketing-Ratgebern wird die Persona-Erstellung als komplexer Prozess dargestellt, bei dem du dir sogar vorstellen sollst, wie dein idealer Kunde aussieht und sich kleidet.

Das kannst du gerne machen – aber im Kern geht es darum zu wissen, wer dein Kunde ist und welche Probleme er am häufigsten lösen möchte (z. B. Ich habe eine Allergie – welcher Luftreiniger ist der beste?). Wo er arbeitet, ist oft weniger relevant – ein Allergiker kann Handwerker, Bürokraft oder Manager sein. Es sei denn, du verkaufst zum Beispiel Berufskleidung oder Arbeitsmittel.

6) Analysiere deine Konkurrenz

Eine Wettbewerbsanalyse bedeutet mehr, als nur die Websites der Konkurrenz zu durchstöbern und deren Social-Media-Auftritte anzuschauen, um zu sehen, welche Inhalte sie erstellen. Sie umfasst auch eine SEO-Analyse, die dir zeigt, für welche Keywords deine Wettbewerber ranken – also für welche Suchbegriffe sie in den Suchmaschinen sichtbar sind.

7) Binde den Kundensupport ein

Bei der Entwicklung deiner Content-Strategie solltest du auch den Kundensupport nicht vergessen. Das bedeutet: Die Person im Kundensupport sollte Fragen festhalten (inklusive Antworten), die Kunden stellen und die auf der Website nicht zu finden sind – aber auch besonders häufig gestellte Fragen sollten dokumentiert werden (womit wir nicht Fragen wie „Wann kommt mein Paket?“ meinen).

Beide Fragentypen können spannende Content-Ideen liefern – manchmal decken sie aber auch strukturelle Schwächen der Website auf.

8) Arbeite mit einer Keyword-Analyse

Eine Keyword-Analyse ist der beste Freund jedes Content-Strategen. Allerdings sollte derjenige, der mit ihr arbeitet, auch verstehen, wie sie entstanden ist und wie man sie richtig liest.

„Wir haben eine Keyword-Analyse von einem SEO-Spezialisten in Auftrag gegeben, aber das war rausgeschmissenes Geld“ – solche Aussagen sind im Netz keine Seltenheit. Genau deshalb lehnen viele SEO-Experten (auch wir) reine Keyword-Analysen ohne begleitendes Training ab, das erklärt, wie man sie einsetzt.

Eine Liste mit Keywords, die zu deinem Business passen, ist nämlich nur der Anfang. Wenn du sie einfach überall auf deiner Website einstreutest, wird das höchstwahrscheinlich keinerlei Wirkung haben.

Nach der Keyword-Analyse muss ein Content-Plan und ein Redaktionskalender folgen. Der Content-Plan kann Vorschläge enthalten, wo und wie Keywords eingebaut werden sollen (z. B. durch Überarbeitung von Produkttexten) – und der Redaktionskalender legt fest, zu welchen Themen du Artikel oder Video-Content erstellen sollst.

9) Priorisiere Inhalte mit dem größten Business-Potenzial

Wenn du Content erstellst, denke vor allem daran, dass du Themen mit dem höchsten Ertragspotenzial bevorzugen solltest.

Orientiere dich dabei an drei Kriterien. Wenn du Content erstellt, um Produkte zu verkaufen, ist das wichtigste Kriterium die Gewinnmarge (wie viel verdienst du an einem verkauften Produkt).

Das zweite Kriterium ist das Suchvolumen relevanter Keywords – und als dritter Faktor muss die Wettbewerbsfähigkeit des Themas berücksichtigt werden. Anders gesagt: Wie schwer ist es, für diesen Begriff in den Suchergebnissen weit oben zu erscheinen? Das hängt davon ab, wie gut der Content deiner Konkurrenz zu diesem Thema bereits ist.

10) Führe einen funktionierenden Marketingkalender

Entscheidend ist, einen wirklich funktionierenden Marketingkalender zu haben. Persönlich hat sich bei mir über die Jahre ein Marketingkalender in Google Sheets am besten bewährt. Für jeden Kunden sieht er etwas anders aus und ist auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Das Wichtigste: Er muss für jeden verständlich und übersichtlich sein.

Ich habe einige – vielleicht sogar Dutzende – kostenpflichtige Tools ausprobiert, bis ich schließlich zu den guten alten gemeinsamen Tabellenkalkulationen zurückgekehrt bin. Ich arbeite damit schon seit mindestens 2017 und habe nach und nach die gesamte Marketing-Agenda dorthin verlagert.

💡 Den Marketingkalender (Inhaltsplan) kannst du selbst erstellen oder dir 1–2 Stunden Arbeit sparen und eine fertige Vorlage herunterladen, die wir für dich vorbereitet haben.

11) Erstelle Inhalte klar und verständlich

Auch wenn du Experte auf deinem Gebiet bist, vergiss nicht, dass das, was du erstellst – ob Blogartikel, Video oder Podcast – für jeden verständlich sein sollte. Schreibe und sprich wie ein guter Journalist: klar, präzise und so, dass auch jemand ohne Vorkenntnisse versteht, was du sagen willst. Denk jedes Mal daran, wenn du Content erstellst.

12) Betreibe Linkbuilding

Linkbuilding – also der Aufbau von Verlinkungen – bezeichnet die Praxis, Links von anderen Websites auf deine eigene Website zu gewinnen. Im SEO-Jargon nennt man diese Links Backlinks.

Backlinks von hochwertigen Websites können deiner Seite Autorität verleihen und dir helfen, in den Suchergebnissen (SERPs) weiter oben zu erscheinen.

Für fortgeschrittenes Linkbuilding ist es oft sinnvoll, einen Spezialisten hinzuzuziehen, aber viele Backlinks kannst du auch selbst organisieren.

Oft reicht es, Lieferanten oder Partnerfirmen anzuschreiben und zu fragen, ob sie einen Link mit deinem Logo auf ihrer Website setzen können. Du kannst auch Gastbeiträge für andere Websites verfassen und im Gegenzug Backlinks erhalten.

Linkbuilding ist besonders für Suchmaschinen wichtig, weil Google und andere Suchmaschinen anhand von Backlinks bewerten, welche Seiten relevant und vertrauenswürdig sind. Vertrauenswürdigere, also autoritativere Seiten können sich dann besser in den Suchergebnissen platzieren.

Beim Suchen nach einem Linkbuilder solltest du jedoch aufpassen: Manche Linkbuilding-Aktivitäten bringen gar nichts und können der Performance deiner Seite in den Suchmaschinen sogar schaden. Suchmaschinen sind nämlich bis zu einem gewissen Grad in der Lage, künstlich aufgebaute Backlinks zu erkennen. Das kann nur ein erfahrener SEO-Spezialist zuverlässig beurteilen.

13) Richte E-Mail-Automatisierungen ein

E-Mail ist nach wie vor eines der stärksten Remarketing-Instrumente. Bei unseren Kunden mit Datenbanken von 60.000–70.000 Kontakten können wir durch gezieltes E-Mail-Marketing monatlich problemlos Umsätze von weit über 40.000 € erzielen.

Mit E-Mail-Automatisierungen kannst du noch einen Schritt weitergehen.

Wenn du zum Beispiel Vinyl-Schallplatten verkaufst, könntest du für Fans der Musik aus den 70ern (bzw. für alle, die bereits diesen Musikstil bei dir gekauft haben) eine E-Mail-Automatisierung einrichten, in der du ihnen Wissenswertes über Led Zeppelin, Pink Floyd, The Who oder Queen schickst – mit Hintergrundgeschichten, zeithistorischen Fotos, interessanten Fakten und nach und nach auch Empfehlungen für Schallplatten, die sie kaufen können.

So kannst du Dutzende von E-Mail-Sequenzen aufbauen. Wenn du Gartengeräte verkaufst, kannst du je nach Saison Tipps zur Gartenpflege versenden.

Das Großartige an E-Mail-Automatisierungen ist: Einmal gut eingerichtet, laufen sie praktisch von selbst. Wir haben viele Tools ausprobiert – zu den besten gehören:

  • Mailchimp (nur auf Englisch),
  • das ausgezeichnete Ecomail,
  • sehr empfehlenswert ist auch Mailerlite (besonders für Blogger)
  • und gut lässt sich auch mit ActiveCampaign arbeiten, auch wenn es für viele Anwendungsfälle recht komplex ist.

14) Brainstormt gemeinsam im Team

Bekanntlich wissen mehrere Köpfe mehr als einer – deine Mitarbeitenden und Kollegen sind eine unerschöpfliche Quelle für Themen und Ideen. Sprich daher in regelmäßigen Teambesprechungen über die geplanten Themen für den nächsten Monat, hol dir Meinungen ein und ermutige alle, sich an der Ideenfindung für neue Inhalte zu beteiligen. Du wirst überrascht sein, wie viele Ideen für Artikel und Videos plötzlich auf dem Tisch liegen.

15) Aktualisiere bestehende Inhalte

Manche Themen sind für dich wichtiger als andere. Genau auf diese solltest du dich konzentrieren – und wenn ein Inhalt nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, probiere ihn zu aktualisieren. Hast du vor einem Jahr eine Anleitung zur Reparatur einer Waschmaschine erstellt, aber kaum jemand liest sie?

Dann überarbeite sie. Führe eine Wettbewerbsanalyse durch, geh gemeinsam mit einem SEO-Spezialisten die Keyword-Analyse durch und lass dir Verbesserungsvorschläge geben.

Vielleicht ist deine Anleitung zu knapp, der Titel zu wenig ansprechend – oder die Konkurrenz hat schlicht deutlich mehr Backlinks auf diesen Artikel.

16) Führe Interviews durch

Wenn dir die Themenideen ausgehen, starte Interviews mit Experten aus deiner Branche. Interviews kannst du aber auch mit eigenen Mitarbeitenden führen.

Wenn du Outdoor-Bekleidung verkaufst, könntest du zum Beispiel einen deiner Experten für Radreisen interviewen und ihn fragen, worauf man bei der Auswahl von Zelt, Schlafsack und Ausrüstung für eine mehrtägige Fahrradtour achten sollte.

Beispiel für einen themenspezifischen Podcast als Content-Marketing-Format
Ein Beispiel von uns – der Nanopodcast von nanospace.cz über Nanotechnologie

17) Erstelle Webinare

Hast du ein digitales Produkt – zum Beispiel einen Online-Kurs? Erstelle für deine Zielgruppe Webinare, in denen du ihnen beispielsweise ein Kapitel aus dem Kurs vermittelst. Wähle dabei stets eines der attraktivsten Themen, um möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen. Nimm das Webinar immer mit einer guten Kamera und einem guten Mikrofon auf, damit du den Inhalt anschließend auch auf YouTube hochladen kannst.

18) Verlinke deine Inhalte untereinander

Egal welchen Content du erstellst – vergiss nicht, Links zu weiteren relevanten Seiten, Artikeln und Produkten einzubauen. Wenn du über die Auswahl eines Zelts schreibst und einen Shop mit Zelten betreibst, solltest du von den Produktseiten auf diesen Artikel verlinken. Füge aber auch im Artikel Links zu weiteren passenden Beiträgen ein – zum Beispiel über die Wahl des richtigen Schlafsacks oder zu einem spannenden Interview mit jemandem, der den Mount Everest bestiegen hat.

Genauso solltest du in einem Video zur Zeltauswahl nicht nur auf die Zelte verlinken, sondern auch auf einen passenden Artikel. Manche Menschen schauen sich zwar ein Video an, möchten danach aber mehr nachlesen. Das gilt natürlich auch in die andere Richtung.

19) Nutze einen Inhalt für mehrere Kanäle

Hast du einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie man den Filter eines Staubsaugers wechselt? Vergiss nicht, diesen Inhalt auch als Video umzusetzen – oder du erstellst eine einfache Grafik aus Fotos, die du auf Pinterest veröffentlichst. Den Artikel kannst du kürzen und als Automatisierung für alle einrichten, die einen Staubsauger gekauft haben, und ihn genau dann verschicken, wenn es Zeit für den nächsten Filterwechsel ist.


Wenn du einen Artikel zum Thema Geld sparen beim Reisen geschrieben hast, kannst du daraus ein Video und direkt auch eine Audio-Version erstellen, die du als Podcast veröffentlichst. Das Video lässt sich dann für Social-Media-Clips zusammenschneiden.

20) Investiere Zeit in deine Überschriften

Die Überschrift eines Videos, eines Artikels oder die Betreffzeile einer E-Mail ist das Erste, was Menschen wahrnehmen. Es ist daher extrem wichtig, eine Überschrift zu schreiben, die Interesse weckt. Statt „Sommerzelte“ probiere es lieber mit einem Verb oder einer Zahl – zum Beispiel: „10 Tipps, wie du das richtige Zelt für den Sommer wählst.

21) Strukturiere deine Inhalte

Egal ob Social-Media-Post, Blogartikel oder Video – achte darauf, deine Inhalte zu strukturieren.

Auf Social Media kannst du dafür Emojis nutzen, in Artikeln vergiss nicht auf ein Inhaltsverzeichnis und auf YouTube auf Videokapitel.

In Facebook-Gruppen und auf der Website kannst du Text zusätzlich fett oder kursiv hervorheben, um ihn für Leser übersichtlicher zu gestalten.

22) Pflege Metadaten und Beschreibungen sorgfältig

Einen hochwertigen Artikel zu schreiben, eine Infografik zu gestalten, eine Fotoserie zu erstellen oder ein Video zu produzieren – das ist wirklich nur der erste Teil der Arbeit. Oft dauern die anschließenden Schritte sogar länger.

Vergiss bei einem Artikel nie, auch die Open-Graph-Felder für die Darstellung auf Social Media auszufüllen. Bei Fotos nimm dir Zeit, die Dateinamen aussagekräftig zu benennen und Alt-Texte hinzuzufügen.

Auf Social Media verwende relevante Hashtags und Standortangaben. Auf YouTube vergiss nicht, Karten und andere Elemente einzufügen, die dir helfen, Inhalte zu vernetzen.

Auch wenn das nach unnötiger Mehrarbeit klingt und viele darauf keine Lust haben – genau diese Details können dir in den Suchmaschinen entscheidend weiterhelfen.

23) Sorge für hochwertige Bilder und Visuals

Wenn du hochwertigen Content hast, vergiss nicht, auch passende visuelle Elemente dafür zu erstellen. Das bedeutet: ein Cover-Bild für YouTube-Videos, ein Vorschaubild für Artikel und entsprechende Grafiken für Social-Media-Posts.

Längere Artikel und Anleitungen solltest du unbedingt mit hochwertigen Fotos auflockern – das ist heute Standard, und ohne ansprechende Bilder kann selbst guter Content unter seinem Potenzial bleiben. Instagram dominiert weiterhin die sozialen Netzwerke, und Pinterest gehört zu den am stärksten wachsenden Plattformen – beides Kanäle, die auf starke Visuals setzen.

24) Nutze Nutzerbewertungen

Hast du tolle Bewertungen von Kunden für deine Produkte oder Dienstleistungen? Nutze sie in Artikeln, im E-Mail-Marketing und in Social-Media-Posts. Außerdem funktionieren Bewertungen hervorragend in Werbeanzeigen oder als Pins auf Pinterest.

25) Wähle die richtigen Farben für Buttons

Kurz und klar: Wenn du einen Button in einen Artikel oder eine E-Mail einbaust (zum Beispiel „Kaufen“ oder „Mehr lesen“), sollte er rot sein.

Allen Studien zufolge, die wir gelesen haben, funktioniert Rot deutlich besser als andere Farben. Wenn dein Designer deine Brand Identity gestaltet, setz dich dafür ein, dass er auch die ideale Rot-Abstimmung passend zu deinen Unternehmensfarben entwickelt.

26) Kommuniziere offen – auch Nachteile

Hat dein Produkt oder deine Dienstleistung auch Schwächen? Gibt es etwas, worauf Nutzer bei der Verwendung deines Produkts achten sollten? Weiche Negativem in deinen Inhalten nicht aus. Ehrlichkeit über ein Produkt wird von den Lesern geschätzt.

27) Werte deine Ergebnisse aus

Wie bereits erwähnt: Manche Maßnahmen zeigen erst nach mehreren Monaten Wirkung. Wenn du angefangen hast, Content für deine Website zu erstellen, werte dessen Effizienz erst nach einem halben Jahr aus.

Anders verhält es sich bei E-Mail-Sequenzen, wo es eher darauf ankommt, wie groß deine Datenbank ist, oder wenn du Inhalte über bezahlte Werbung promotest. Wenn du feststellst, dass du 20 Artikel erstellt hast, aber nur drei davon nennenswerten Traffic bringen, ist das völlig normal.

Die anderen Artikel solltest du auditieren und optimieren. Ausdauernde, gründliche Arbeit zahlt sich immer aus.

28) Überprüfe Inhalte und Links regelmäßig

Es gibt Tools, die dir helfen zu kontrollieren, ob deine Seiten auf nicht mehr existierende Links verweisen. Trotzdem solltest du von Zeit zu Zeit ältere Inhalte manuell durchsehen und bei Bedarf aktualisieren. Das lässt sich gut mit dem regelmäßigen Überprüfen der internen Verlinkung kombinieren.

29) Recycleele deine Inhalte

Halte fest, welche Inhalte gut funktioniert haben, und scheue dich nicht, sie wiederzuverwenden – sei es im E-Mail-Marketing oder auf Social Media.

Kaum jemand erinnert sich an einen Beitrag, den er vor einem Jahr auf Social Media gelesen hat. Wenn er erfolgreich war, musst du nicht unbedingt etwas Neues erfinden. Du kannst ihn gerne leicht umschreiben. Schreibe aber nie einen neuen Artikel zum gleichen Thema – erweitere lieber den bestehenden.

30) Bewirb deine Inhalte gezielt

Du hast einen starken Artikel darüber geschrieben, wie man den richtigen Rasenmäher wählt, kannst aber nicht bis zum nächsten Frühling warten, bis er organisch rankt? Kein Problem – sprich mit einem PPC-Spezialisten und lass ihn den Artikel bewerben.

Damit erzeugst du zwar keinen kostenlosen Traffic mehr, aber bei Inhalten, die dir echten Umsatz bringen können, lohnt sich eine bezahlte Bewerbung durchaus.

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

Zahle nicht zu viel für Flugtickets

Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.

Buche deine Unterkunft clever

Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.

Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

Finde die besten Erlebnisse

Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!

6 Kosmetik-Essentials für die Reise

TL;DRSechs Beauty-Basics gehören ins Reisegepäck: ein Reinigungsprodukt, ein Gesichtswasser, eine Feuchtigkeitscreme, Sonnencreme mit LSF 50+, ein Lippenbalsam und eine Tuchmaske. Ziel ist eine minimalistische Kosmetiktasche, die ins Handgepäck passt – schließlich reist man wegen der steigenden Flugpreise ohnehin lieber mit leichtem Gepäck. Für die Gesichtsreinigung reicht die Zwei-Schritte-Methode auch mit nur einem Produkt, etwa Mizellenwasser, das du aber immer abspülen solltest. Wer mag, packt zusätzlich ein Serum mit Hyaluronsäure oder Niacinamid sowie eine Augencreme ein. Beim Make-up genügen Concealer, eventuell noch Puder und Rouge.

Die Haut auch unterwegs gesund zu halten ist wichtig – egal, wo du gerade bist. Aber brauchst du wirklich kostbaren Platz im Koffer für eine 20-Schritte-Routine opfern? Mit der richtigen Reisekosmetik kannst du deine Pflege auf das Wesentliche reduzieren und trotzdem gut versorgt reisen – auch mit nur einem Handgepäckstück.

Gerade jetzt, wo die Ticketpreise selbst bei Billigfliegern wie Eurowings oder Ryanair stetig steigen, reisen viele lieber mit leichtem Handgepäck. Doch da ist der Platz naturgemäß begrenzt. Zeit, minimalistisch zu denken: Wie viel Kosmetik brauchst du wirklich? Wir verraten dir, womit du auf Reisen bestens auskommst.

  1. Reinigungsprodukt. Ob Reinigungsschaum, Mizellenwasser, Reinigungsgel oder ein anderes Abschmink- und Reinigungsprodukt – darauf solltest du auch unterwegs nicht verzichten. Ein gutes Reinigungsprodukt entfernt Unreinheiten, überschüssigen Talg und Make-up gründlich. Achte dabei auf ein Produkt, das auch für Augen und Lippen geeignet ist und nicht komedogen (also porenfreundlich) ist. Gönne deiner Haut auch im Urlaub eine ordentliche Reinigung – am besten in zwei Schritten: erst abschminken, dann nachreingen. Das geht auch mit einem einzigen Produkt. Bei Mizellenwasser gilt: Immer abspülen, auch wenn die Packungsanleitung das Gegenteil behauptet.
  2. Toner. Als Spray oder feuchtigkeitsspendender Gesichtsnebel ist ein Toner ein echtes Multitalent – er erfrischt, spendet Feuchtigkeit und belebt müde Haut. Besonders empfehlenswert ist Rosenwasser, das der Haut einen frischen, strahlenden Teint verleiht. Außerdem hilft es, Rötungen und Irritationen zu reduzieren – ideal für den Sommerurlaub.
  3. Feuchtigkeitscreme. Feuchtigkeit ist das A und O – auch im Sommer. Pack unterwegs unbedingt eine Feuchtigkeitscreme ein, sowohl für das Gesicht als auch für die Hände. Nach einem langen Tag in der Sonne tut auch eine Bodylotion der Haut gut. Am besten eignen sich leichte Texturen, die die Haut nicht belasten.
  4. Sonnencreme. Ein Must-have im Koffer – und zwar sowohl für den Körper als auch für das Gesicht. Greife zu einem Sonnenschutz mit LSF 50+, damit du wirklich gut vor schädlicher UV-Strahlung geschützt bist. Im Urlaub am besten immer dabei haben, damit du jederzeit nachcremen kannst – am praktischsten ist ein Sonnenspray, das sich auch über Make-up auftragen lässt.
  5. Lippenbalsam. Trockene, rissige Lippen ohne einen Lippenbalsam zur Hand zu haben – ein Albtraum. Zum Glück sind Lippenpflegestäbchen winzig klein und passen in jede Tasche oder Hosentasche. Wir empfehlen Varianten mit LSF für den zusätzlichen Schutz. Feuchtigkeitsspendende Versionen sind ebenfalls sehr gut geeignet. Wer einen getönten Lippenbalsam wählt, spart sich sogar den Lippenstift – ein Produkt, zwei Funktionen.
  6. Gesichtsmaske. Eine der besten Methoden gegen trockene Haut ist eine pflegende Maske. Für Reisen eignen sich Tuchmasken besonders gut: Sie nehmen kaum Platz weg, sind einfach in der Anwendung und können sogar bequem im Flugzeug genutzt werden.

Neben diesen Grundessentials kannst du natürlich noch dein Lieblingsserum einpacken. Besonders empfehlenswert sind Seren mit Hyaluronsäure oder Niacinamid. Auch eine Augencreme kann sinnvoll sein. Beim Make-up gilt: weniger ist mehr. Überlege dir, wohin du fährst und was du dort vorhast – ein aufwendiges Make-up ist wenig hilfreich, wenn du den ganzen Tag im Wasser verbringst.

Pack lieber nur das absolute Minimum ein: Concealer, bei Bedarf Puder und Rouge – und wenn es sein muss, auch Mascara und einen Augenbrauen-Stift oder -Gel. Versuche, Produkte zu vermeiden, die zusätzliche Pinsel benötigen. Am praktischsten sind Multifunktionsprodukte als Stick oder cremige Formeln, die du bequem mit den Fingern auftragen kannst.

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Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Barcelona in Spanien 2026: 25+ Tipps, die du erleben musst

TL;DRBarcelona, die Hauptstadt Kataloniens, verzaubert mit Gaudís Architektur, Tapas-Bars im Gotischen Viertel, Stränden und den Ausblicken von den Bunkers del Carmel. Ein absolutes Highlight ist die Sagrada Família, die nach 144 Jahren fertiggestellt wird, dazu der Park Güell, die Casa Batlló und die lebhafte La Rambla. Ob du einen Tag, drei Tage oder eine ganze Woche Zeit hast – du kannst dir deine Reise maßgeschneidert zusammenstellen. Am schönsten ist es hier im Frühling und im Frühherbst. Im Guide findest du über 25 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse, Reiserouten für 1–3 Tage sowie Ratschläge zu Verkehr, Essen und Budget.

Barcelona in Spanien ist eine Stadt, die dich auf den ersten Blick packt. Gaudís Architektur, Tapas-Bars in den engen Gassen des Gotischen Viertels, die Ausblicke von den Bunkers del Carmel und die Strände am Mittelmeer – all das erwartet dich in der Hauptstadt Kataloniens. Und 2026 ist Barcelona ganz besonders außergewöhnlich – nach 144 Jahren wird nämlich die Basilika Sagrada Família fertiggestellt, ein historisches Ereignis, wegen dem dieses Jahr mehr Menschen hierherkommen als je zuvor.

Lukáš und ich haben Barcelona Anfang März besucht und uns sofort in die Stadt verliebt – so wird es dir wahrscheinlich auch gehen. Ob du in Barcelona einen Tag, drei Tage oder eine ganze Woche hast, dieser Guide hilft dir, deine Reise maßzuschneidern. Du findest hier über 25 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse, ausführliche Reiserouten für 1 bis 3 Tage, praktische Ratschläge zu Verkehr, Essen und Budget sowie unsere Karte mit allen wichtigen Orten.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Barcelona?

Barcelona ist die sechstbeliebteste Stadt Europas, und der Reisezeitpunkt kann dein gesamtes Erlebnis beeinflussen. Die Stadt ist in der Hochsaison oft von Touristen überlaufen, deshalb lohnt es sich zu überlegen, wann du in dieses katalanische Juwel aufbrichst.

Wir waren Anfang März dort, als die Temperaturen bei etwa 18 Grad lagen, und haben Barcelona mit nur wenigen Touristen genossen. Trotzdem sind wir zu manchen Attraktionen gleich am frühen Morgen aufgebrochen, weil sich später schon Schlangen bildeten.

  • Hochsaison (Juni–August): Festivals, lange sonnige Tage, Baden im Meer. Aber die Unterkünfte sind lange im Voraus ausverkauft, die Preise doppelt so hoch und die Schlangen an den Attraktionen bilden sich schon am Morgen.
  • Übergangssaison (März–Mai, September–Oktober): Ideal für Besichtigungen. Das Wetter ist mild und sonnig, die Menschenmengen kleiner. Vorsicht zu Ostern – dann füllt sich die Stadt wieder.
  • Nebensaison (November–Februar): Am besten für Budget-Reisende. Die Preise auf Jahrestiefstand, die Straßen leer, aber das Wetter kann trüb und feucht sein (7–13 °C).
BARCELONA Wetter

Wo du in Barcelona übernachten kannst

Günstige Unterkunft: Probier das stylische Hostal Portugal, nur ein kurzer Weg von La Rambla und 13 Gehminuten vom Strand entfernt. Wenn es voll ist, ist das bohemienhafte Sant Jordi Hostels Gracia eine Alternative.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Hotel Granvia befindet sich in einem wunderschönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das geschmackvoll und modern renoviert wurde.

Beste Aussicht: Wir haben uns für das Hotel Gaudí entschieden, das von der Dachterrasse aus einen herrlichen Blick auf den Palau Güell bietet. Die Zimmer selbst sind klein, aber zum Übernachten reichten sie, und die Dachterrasse macht das reichlich wett.

25+ der besten Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Barcelona

Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens, deren heutiges Gesicht vor allem von berühmten Künstlern des 20. Jahrhunderts geprägt wurde – insbesondere von Picasso und Antoni Gaudí, dem Schöpfer der berühmtesten Bauwerke, die Barcelona weltberühmt gemacht haben. Schauen wir uns alle Orte an, die du in Barcelona nicht verpassen solltest.

1. Sagrada Família – das Wahrzeichen Barcelonas

Wohl der prächtigste Sakralbau der Welt, der keinem anderen religiösen Bauwerk gleicht. Du musst nicht gläubig sein, um von der Erhabenheit der Sagrada Família beeindruckt zu sein, deren Gestalt von Antoni Gaudí stammt. Am eindrucksvollsten ist das innere Lichterspiel, das durch die farbigen Glasfenster entsteht und einem buchstäblich einen Schauer über den Rücken jagt.

Die Sagrada Família hat drei Hauptfassaden, die die Geburt, das Leiden und die Auferstehung Jesu Christi darstellen. Zwölf Türme symbolisieren die Apostel, der hohe Turm verkörpert Jesus Christus, der von den vier Evangelisten umgeben ist.

Das letzte Teil des Jesus-Christus-Turms wurde am 20. Februar 2026 aufgesetzt, womit die Basilika ihre volle Höhe von 172,5 Metern erreichte (manche Quellen nennen 176 m inklusive Geländeanstieg). Es ist die höchste Kirche der Welt, und am 10. Juni 2026, genau hundert Jahre nach Gaudís Tod, segnete Papst Leo XIV. den Turm. Fertig ist es aber noch nicht – die Herrlichkeitsfassade soll um 2034 bis 2035 fertiggestellt werden.

Die Tickets werden ausschließlich online verkauft, vor Ort bekommst du keine Karte. Preise 2026: 26 EUR Basisticket, 30 EUR mit Führung, 36 EUR mit Aufzug in den Turm und 40 EUR mit Führung und Turm. Reserviere mindestens zwei Wochen im Voraus, bei den Türmen drei. Achtung am Samstag, da ganzjährig schon um 18:00 Uhr geschlossen wird. In den Jesus-Christus-Turm kommst du vorerst nicht, zugänglich sind die Türme der Geburts- und der Leidensfassade. Alle Details findest du in unserem Artikel über die Sagrada Família.

2. Park Güell

Einer der beliebtesten Orte, zu dem du am besten gleich am Morgen gehst, um den Menschenmengen zu entgehen. Du musst keine Angst haben, extra früh aufstehen zu müssen – der Park öffnet erst um 9:30 Uhr. Der Park Güell liegt auf dem Hügel Turó del Carmel und ist eines der bekanntesten Werke des Architekten Antoni Gaudí.

Von diesem Park, der mit farbigen Mosaiken und Skulpturen bedeckt ist, hast du herrliche Panoramablicke über ganz Barcelona, die du wahrscheinlich von Fotos kennst. Der Park Güell steht seit 1984 auf der UNESCO-Liste. Die Tickets werden ausschließlich online für ein konkretes Zeitfenster gekauft, Kassen vor Ort gibt es nicht. Eintritt: 18 EUR, Kinder von 7 bis 12 Jahren und Senioren ab 65 zahlen 13,50 EUR.

Vorsicht vor dem weitverbreiteten Mythos, dass der Großteil des Parks kostenlos ist. Die kostenpflichtige Monumentalzone umfasst 12 Hektar, der frei zugängliche Naturteil nur 8 – der bezahlte Teil ist also der größere. Wenn es dir vor allem um die Aussicht geht und du nicht zahlen willst, gehst du am besten zum Turó de les Tres Creus, dem höchsten Punkt des Parks außerhalb der kostenpflichtigen Zone. Alles ausführlich in unserem Artikel über den Park Güell.

3. Casa Batlló

Dieses Wohnhaus, ein weiteres Werk Gaudís, entstand durch einen Umbau um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Ungerade Linien, farbige Mosaike und ungewöhnliche Formen verbinden alle Bauwerke Gaudís, doch dieses Haus gilt als eines der eigenartigsten Gebäude Europas.

Die Casa Batlló besticht durch eine einzigartige schimmernde Fassade aus farbigen Mosaiken mit ungewöhnlich hervorstehenden Fenstern in seltsamer Bogenform. Bei der Besichtigung der Innenräume begeistert dich das Spiel von Licht und Schatten, das zu Gaudís Spezialitäten gehört. Du findest hier auch originale Kassettendecken sowie Treppen mit Motiven von Tintenfischen und Seesternen. Eintritt: 25 EUR.

4. Casa Milà (La Pedrera)

Ein weiteres Juwel Gaudís am Passeig de Gràcia, nur ein paar Gehminuten von der Casa Batlló entfernt. Die La Pedrera (wörtlich „Steinbruch“) verdankt ihren Spitznamen der ungewöhnlichen wellenförmigen Fassade, die wie aus dem Fels gehauen aussieht. Das Dach mit den kriegerförmigen Kaminen zählt zu den ikonischsten Anblicken Barcelonas.

Wenn du nur Zeit für ein Gaudí-Haus hast, wähle nach Stimmung – die Casa Batlló ist farbenfroher und verspielter, die La Pedrera monumentaler und hat dieses grandiose Dach. Die abendliche Dachbesichtigung der La Pedrera mit Projektion und Livemusik gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen. Eintritt: ab 25 EUR (tagsüber) / ab 35 EUR (Abendbesichtigung).

5. Gotisches Viertel (Barri Gòtic)

Das Herz der Altstadt mit engen mittelalterlichen Gassen, wo du an jeder Ecke etwas Neues entdeckst – eine kleine Galerie, ein Café mit lokalem Wein oder einen Platz voller Straßenmusiker. Plane mindestens 2 Stunden für einen ziellosen Spaziergang ein, denn genau so erlebst du das Gotische Viertel am besten.

Verpass nicht die Pont del Bisbe (Bischofsbrücke) – einer der fotogensten Winkel Barcelonas. Auf der Plaça Reial mit Palmen und Laternen von Gaudí gönnst du dir einen Drink auf der Terrasse und beobachtest das Leben der Stadt. Und unweit der Kathedrale findest du Reste alter römischer Mauern – Barcelona hieß nämlich ursprünglich Bàrcino. Der Zugang zum Viertel ist kostenlos.

6. Catedral de Barcelona

Vielleicht nicht so extravagant wie die Sagrada Família, aber es handelt sich um eine herrliche, riesige gotische Kathedrale, vor der Bars und Restaurants liegen, wo du dich bequem hinsetzen und dieses großartige Bauwerk genießen kannst.

An der Stelle der Kathedrale stand ursprünglich ein römischer Tempel, und zwar vor etwa 2.000 Jahren. Heute heißt die Kathedrale offiziell Kathedrale des Heiligen Kreuzes und der Heiligen Eulalia und ist eine Hommage an Eulalia, ein einheimisches Mädchen, das sich der Forderung des römischen Kaisers Diokletian widersetzte, ihren christlichen Glauben aufzugeben. Im Inneren kannst du mit dem Aufzug zu einem Aussichtspunkt hinauffahren – das lohnt sich wirklich.

7. La Rambla

Die Straße La Rambla ist der berühmte Boulevard Barcelonas, der sich von der Plaça de Catalunya bis zum Kolumbus-Denkmal erstreckt. Es ist die „Flaniermeile“ Barcelonas, wo du Restaurants, Geschäfte und bei warmem Wetter auch Straßenkünstler findest.

Fußballfans freuen sich vielleicht über die Info, dass an einer der Laternen (Font de Canaletes) nahe der Plaça de Catalunya jeder Sieg des FC Barcelona gefeiert wird. Uns hat mehr der bekannte lokale Markt mit frischem Obst, Gemüse und Fisch fasziniert – La Boqueria. Ehrlich gesagt muss ich aber eines sagen – iss nicht in den Restaurants an der La Rambla. Die Preise sind überzogen und die Qualität unvergleichlich schlechter als zwei Gassen weiter.

8. La Boqueria

Gehörst du zu denen, die wie wir gerne lokale Märkte mit frischem Obst und Gemüse durchstreifen? Dann halt unbedingt in der La Boqueria an – für einen frischen Smoothie oder einen Vorrat an exotischem Obst. Du findest hier auch Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Wurstwaren, Eier, Milchprodukte und Käse.

Vielleicht interessiert dich, dass es sich um den ältesten Markt dieser Art in Barcelona handelt – schon 1217 wurde hier Fleisch verkauft, und diese Tradition festigte sich so sehr, dass ab 1470 ein regulärer Fleischmarkt eröffnet wurde, der damals unter dem Namen Mercat Bornet betrieben wurde.

9. El Born und die Basilika Santa Maria del Mar

El Born ist wohl unser Lieblingsviertel in Barcelona. Hipster-Atmosphäre, unabhängige Boutiquen, Cafés, in denen du einen hervorragenden Flat White bekommst, und Tapas-Bars, wo sich Einheimische mit Reisenden mischen. Wenn du durch die Gassen rund um den Passeig del Born schlenderst, verstehst du, warum die Leute immer wiederkommen.

Das Wahrzeichen des Viertels ist die gotische Basilika Santa Maria del Mar aus dem 14. Jahrhundert. Für 10 EUR kommst du aufs Dach mit einem herrlichen Blick über die umliegenden Dächer. Und wenn du Geschichte magst, findest du unweit auch die Ruinen der mittelalterlichen Stadt unter dem Kulturzentrum El Born CCM – Eintritt frei.

10. Bunkers del Carmel – die beste kostenlose Aussicht

Die beste kostenlose Aussicht über ganz Barcelona. Die ehemaligen Flugabwehrbunker aus dem Bürgerkrieg bieten ein 360°-Panorama von der Sagrada Família bis zum Meer. Dieser Ort ist ein absolutes Must-see, besonders zum Sonnenuntergang, wenn die Einheimischen mit einer Flasche Wein und Picknick hierherkommen.

Du fährst mit der Metro bis zur Station Alfons X und läufst dann 15 Minuten den Hügel hinauf. Der Aufstieg strengt ein bisschen an, aber die Aussicht – die lässt sich nicht beschreiben. Das musst du einfach mit eigenen Augen sehen.

11. Montjuïc – Seilbahn, Burg und magischer Brunnen

Auf den Hügel Montjuïc kommst du mit der Seilbahn vom Hafen (13 EUR hin und zurück), und die Aussicht während der Fahrt lohnt sich schon für sich allein. Oben findest du die mittelalterliche Burg Castell de Montjuïc, das Museum Fundació Joan Miró und einen wunderschönen botanischen Garten.

Am Abend triffst du dich am Magischen Brunnen (Font Màgica) – die Licht- und Musikshow ist kostenlos und wirklich faszinierend anzuschauen. Die Show findet freitags und samstags statt (ab 21:00 Uhr im Sommer, ab 20:00 Uhr im Winter). Plane einen ganzen Nachmittag und Abend für den Montjuïc ein – es gibt hier viel zu sehen.

12. Picasso-Museum

Picasso zog als vierzehnjähriger Junge nach Barcelona und kehrte sein Leben lang oft und gern hierher zurück. Das Museum ist weitläufig und erstreckt sich über fünf Paläste. Im Erdgeschoss befindet sich ein Innenhof mit gotischen Bögen, die in weiße Ateliers führen, welche seine Werke ausleuchten. Wenn du aber Picassos große Hits erwartest, wirst du vielleicht enttäuscht sein – Guernica hängt im Reina Sofía in Madrid und die Weinende Frau in der Tate Modern in London.

Trotzdem lohnt sich das Museum unserer Meinung nach. In chronologischer Reihenfolge zeigt es jeden Pinselstrich (alle 4.251 Werke), wie aus einem klassisch ausgebildeten Maler ein Pionier des Kubismus wurde. Außerdem gibt es hier auch weniger bekannte Werke Picassos, etwa seine Keramik.

13. Museum für moderne Kunst Fundació Joan Miró

Für alle Kunstliebhaber wie mich habe ich einen Tipp. Auf dem Hügel Montjuïc befindet sich das Museum Fundació Joan Miró, das dem katalanischen abstrakten Künstler Joan Miró gewidmet ist. Du findest es in einem schneeweißen modernen Gebäude, von dem aus du einen herrlichen Blick über Barcelona hast. Eintritt: 15 EUR.

14. Hospital de Sant Pau

Ein Jugendstil-Krankenhaus auf der UNESCO-Liste, nur 10 Gehminuten von der Sagrada Família entfernt – und trotzdem gehen viele Touristen daran vorbei. Und das ist schade, denn die atemberaubenden Mosaik-Interieurs und der Garten zwischen den Pavillons gehören zu den schönsten Orten in ganz Barcelona.

Tipp: Verbinde den Besuch mit der Sagrada Família und geh die Avinguda de Gaudí entlang, die beide Sehenswürdigkeiten verbindet – es ist eine herrliche Fußgängerpromenade. Eintritt: 15 EUR, mit Audioguide 17 EUR.

15. Palau de la Música Catalana

Ein Konzertsaal im Jugendstil und eine weitere UNESCO-Sehenswürdigkeit in Barcelona. Das farbige Glasfenster an der Decke ist ein Kunsterlebnis, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt – du musst mit eigenen Augen sehen, wie das Tageslicht durch dieses unglaubliche Mosaik dringt.

Geführte Besichtigungen ab 20 EUR, aber am besten gehst du zu einem Konzert (Karten schon ab 15 EUR). Wenn du klassische Musik magst, ist dieser Saal einer der schönsten Orte, an denen du sie erleben kannst.

16. Poble Espanyol

Ein Freilichtmuseum der Architektur mit Nachbildungen von Bauwerken aus allen spanischen Regionen. Es sieht ein bisschen aus wie ein Miniatur-Spanien an einem Ort – und funktioniert überraschend gut. Ideal für Familien mit Kindern und Liebhaber des Handwerks, denn du findest hier Werkstätten von Glasbläsern, Töpfern und anderen Künstlern.

Eintritt: 14 EUR, Kinder bis 4 Jahre kostenlos. Poble Espanyol findest du auf dem Montjuïc, verbinde es also idealerweise mit dem Besuch des Hügels.

17. Strände in Barcelona

Die Küstenpromenade Barcelonas zieht sich über mehrere Kilometer. Der Weg zu Fuß von der Barceloneta bis zum Diagonal Mar dauert gut eine Stunde, aber es ist ein Spaziergang, der dir die Atmosphäre der ganzen Stadt vervollständigt.

Die westlichsten Strände wie der Sant Sebastià sind belebter und touristischer. Sobald du entlang der Uferpromenade hinter den olympischen Hafen kommst, erreichst du den Teil, wo sich die Einheimischen treffen. Wir empfehlen den Strand Bogatell (sauberer, ruhiger) oder Mar Bella (Sportgeräte, Beach-Bars) – beide sind 10–15 Gehminuten von der Barceloneta entfernt und bieten unvergleichlich mehr Platz.

18. Camp Nou – das größte Fußballstadion Europas

Obwohl Lukáš und ich absolute Fußball-Ignoranten sind, ist uns nicht entgangen, dass sich in Barcelona der Stolz der stolzen Katalanen befindet – das Stadion ihres berühmtesten Fußballklubs FC Barcelona. Achtung aber: Die meisten Texte über das Camp Nou sind heute veraltet. Das Stadion durchläuft seit 2023 einen riesigen Umbau und funktioniert nicht mehr so, wie du es vielleicht von Fotos kennst.

Barcelona kehrte am 22. November 2025 ins Camp Nou zurück, nach zwei Saisons im Olympiastadion auf dem Montjuïc. Im März 2026 wurde eine Kapazität von rund 62.650 Zuschauern genehmigt, der dritte Rang soll frühestens im ersten Quartal 2027 für die Öffentlichkeit geöffnet werden und das Dach noch später. Die Zielkapazität von etwa 105.000 Plätzen wird es zum größten Fußballstadion Europas machen, aber erst nach der Fertigstellung.

Die klassische Tour mit Betreten des Rasens, der Kabinen und des Tunnels gibt es vorerst nicht – ersetzt wurde sie durch die Barça Immersive Tour, also ein Museum, einen immersiven 360°-Raum und einen Aussichtspunkt auf die laufende Baustelle. Rechne mit etwa 28 bis 31 EUR und damit, dass Spieltickets bei reduzierter Kapazität deutlich schwerer zu bekommen sind als früher. Alles ausführlich behandle ich im separaten Artikel über die Camp-Nou-Besichtigung.

19. Triumphbogen – Arc de Triomf

Auch Barcelona hat seinen Triumphbogen, der 1888 erbaut wurde, als die Stadt die Weltausstellung ausrichtete. Der Triumphbogen wurde als Eingangstor zur Weltausstellung errichtet, die im Park Parc de la Ciutadella stattfand. Heute ist er eines der ikonischen Wahrzeichen der Stadt und ein toller Ort für ein Foto.

20. Park de la Ciutadella

Eine grüne Oase im Stadtzentrum mit einem Brunnen, einem See zum Rudern und dem Zoo von Barcelona. Ideal für ein Picknick oder eine Pause zwischen den Besichtigungen. Im Park triffst du Einheimische, die hier ihre Hunde ausführen, Yoga machen oder einfach nur auf dem Rasen entspannen. Der Zugang zum Park ist kostenlos.

Die Cascada Monumental – der monumentale Brunnen im nördlichen Teil des Parks – ist übrigens ein Werk des jungen Gaudí, der als Student daran mitarbeitete. Also erwartet dich auch hier ein Stück seines Genies.

21. Tibidabo – die beste Aussicht auf Barcelona

Ursprünglich wollten Lukáš und ich auf dem Weg in die Stadt mit dem Auto hierherfahren, aber in den Bewertungen haben wir gelesen, dass hier oft Autos aufgebrochen werden (die letzten beiden Bewertungen waren Fotos von Autos mit eingeschlagenen Scheiben). Am Ende haben wir diesen Aussichtspunkt ausgelassen und sind wegen des schlechten Wetters auch nicht mehr aus der Stadt hierhergefahren. Wenn du aber Glück mit dem Wetter hast, handelt es sich unseren Recherchen zufolge um einen der besten Aussichtspunkte auf die Stadt.

Auf dem Gipfel des Hügels befindet sich die schöne Kirche Sagrat Cor und ein beliebter Vergnügungspark. Wenn du zu Fuß gehst, kommst du auf dem Weg nach oben durch eines der reichsten und beneidenswertesten Viertel Barcelonas. Eintritt in den Park: 12 EUR.

22. Flamenco-Show

Auch wenn Flamenco aus Andalusien stammt, findest du in Barcelona großartige Vorführungen. Es ist eines dieser Erlebnisse, die einfach zu Spanien gehören. Die Energie der Tänzer und Gitarristen zieht dich in ihren Bann, auch wenn du dachtest, es würde dich nicht interessieren – glaub mir. 😅

Wir empfehlen das Tablao Cordobes an der La Rambla (ja, ausnahmsweise gibt es an der Rambla etwas, das sich lohnt) oder den intimen Jazz Si Club in El Raval. Preise ab 25 EUR.

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23. Die Geheim-Bar Paradiso

In diese Bar gelangst du durch einen Kühlschrank im Schaufenster eines Panini-Ladens – das Erlebnis beginnt also schon beim Eintritt. Die Bar wurde 2019 zur 20. besten Bar der Welt gekürt und 2022 sogar zur besten Bar der Welt.

Sie ist meist von 21:00 bis 3:00 Uhr geöffnet und der Eintritt ist KOSTENLOS. Aber Vorsicht – es gibt hier oft eine Schlange, deshalb empfehlen wir, kurz nach der Öffnung zu kommen. Die Cocktails sind kreativ und hervorragend, wenn auch preislich höher (um die 15–18 EUR).

24. Mercat de Santa Caterina

Wenn dir die La Boqueria zu touristisch vorkommt (und das wird sie), geh zum Mercat de Santa Caterina im Viertel El Born. Dieser Markt hat ein herrliches wellenförmiges, farbiges Dach, und drinnen findest du lokale Händler, bei denen vor allem Einheimische einkaufen. Weniger Menschenmengen, eine authentischere Atmosphäre und ausgezeichnete Tapas-Bars direkt im Markt.

25. Barcelona bei Nacht – Rooftop-Bars und Ausblicke

Barcelona bei Nacht ist eine völlig andere Stadt. Die Spanier essen gegen 21:00–22:00 Uhr zu Abend, und die Stadt erwacht in dem Moment zum Leben, in dem du in Deutschland schon schlafen gehen würdest. Wenn du den nächtlichen Zauber Barcelonas erleben willst, geh in eine der Rooftop-Bars mit Blick über die Stadt.

Wir empfehlen die Terraza del Hotel Majestic am Passeig de Gràcia (Blick auf die Casa Batlló und die La Pedrera) oder The Roof im Hotel Ohla Barcelona mit Blick auf das Gotische Viertel. Und wenn du nicht für Cocktails ausgeben willst, reicht es, durch die beleuchteten Gassen von El Born zu schlendern oder sich an den Strand zu setzen – Barcelona ist auch kostenlos magisch bei Nacht.

Wo du Tapas essen und was du in Barcelona probieren solltest

Barcelona ist ein Paradies für Feinschmecker. Neben den klassischen Tapas und Paella solltest du diese katalanischen Spezialitäten probieren:

  • Patatas bravas – frittierte Kartoffeln mit pikanter Soße (angeblich die besten im Bar Tomás in Sarrià, wir haben es nicht mehr geschafft, aber die Einheimischen bestehen darauf)
  • Bombas – eine Spezialität aus Barcelona, frittierte Kartoffelbällchen gefüllt mit Fleisch
  • Pa amb tomàquet – katalanisches Brot mit Tomate und Olivenöl (sieht einfach aus, aber mit gutem Olivenöl ist es Poesie)
  • Crema catalana – das lokale Pendant zur Crème brûlée, leichter und mit Zitrusgeschmack
  • Fideuà – ähnlich wie Paella, aber statt Reis werden kurze Nudeln verwendet

Die besten Tapas-Bars: El Xampanyet (El Born – authentische Atmosphäre, toller Cava), Bar Cañete (bei der La Rambla – höheres Preisniveau, aber ausgezeichnete Küche), La Pepita (Gràcia – kreative Tapas, lokaler Vibe). Und eine wichtige Regel: Meide die Restaurants direkt an der La Rambla – überteuert und die Qualität ist meist mies.

Reiseroute: Was du in Barcelona an 1, 2 oder 3 Tagen sehen kannst

Was du in Barcelona an 1 Tag sehen kannst

Hast du in Barcelona nur einen Tag? Kein Problem, du schaffst überraschend viel. Hier ist unser vorgeschlagener Plan:

  • Morgens (9:00): Sagrada Família – reserviere die Tickets für 9:00 Uhr, wenn am wenigsten Menschen da sind und das Licht durch die Glasfenster am schönsten ist
  • Vormittags (11:00): Hospital de Sant Pau – nur 10 Gehminuten von der Sagrada entfernt, herrliche Jugendstil-Architektur
  • Mittags (12:30): Fahr mit der Metro zum Passeig de Gràcia, betrachte die Casa Batlló und die La Pedrera von außen und gönn dir Tapas in El Born (El Xampanyet)
  • Nachmittags (14:30): Gotisches Viertel – Kathedrale, Pont del Bisbe, Plaça Reial
  • Später Nachmittag (17:00): Die La Rambla hinunter zum Hafen, La Boqueria (schließt um 20:30 Uhr)
  • Abends: Spaziergang durch die Barceloneta, Abendessen am Meer

Was du in Barcelona an 2 Tagen sehen kannst

Tag 1: Siehe Ein-Tages-Route oben.

Tag 2:

  • Morgens (8:30): Park Güell – reserviere für 8:30 Uhr, wenn der Park am ruhigsten ist
  • Vormittags: Viertel Gràcia – Cafés und lokale Atmosphäre, La Pepita für Tapas
  • Nachmittags: Montjuïc mit der Seilbahn vom Hafen, Burg, Fundació Joan Miró
  • Später Nachmittag: Bunkers del Carmel zum Sonnenuntergang (die Aussicht ist unvergesslich)
  • Abends: Magischer Brunnen (Fr–Sa) oder ein Drink in El Born

Was du in Barcelona an 3 Tagen sehen kannst

Tag 1 und 2: Siehe oben.

Tag 3:

  • Morgens (10:00): Picasso-Museum
  • Vormittags: El Born, Santa Maria del Mar, Park de la Ciutadella
  • Mittags: Mercat de Santa Caterina
  • Nachmittags Variante A: Ausflug nach Montserrat (1 Stunde mit dem Zug) – Kloster, Wanderung, Ausblicke
  • Nachmittags Variante B: Camp Nou Experience + Poble Espanyol
  • Abends: Flamenco-Show oder Rooftop-Bar

Ausflüge von Barcelona aus

Wenn du für mehrere Tage nach Barcelona fliegst, empfehlen wir auch Tagesausflüge in die Umgebung. Schauen wir uns die besten an:

Costa Brava

Brich zum Kajakfahren oder Schnorcheln an einen der Strände der Costa Brava auf. Wenn dich beides nicht reizt, kannst du den Ausflug für einen Besuch im Aquapark nutzen oder einfach zum Faulenzen am Meer. Zu den beliebtesten Resorts gehört hier Lloret de Mar.

Girona

Girona ist ein verborgenes Juwel zwischen den Pyrenäen und der Costa Brava. Du findest hier ein Salvador-Dalí-Museum, das jüdische Viertel, das eines der ältesten und am besten erhaltenen Europas ist, und wenn du Game of Thrones liebst, freust du dich wahrscheinlich, dass hier viele Szenen der Serie gedreht wurden. Es reicht, durch die Gassen zu schlendern und verschiedene Durchgänge und Gärten zu entdecken – Girona wird dich bestimmt verzaubern.

Montserrat

Willst du mal etwas anderes als Städte und Strände? Brich zum Gebirge Montserrat auf, wo du das gleichnamige Kloster findest, das der heiligste Ort Kataloniens ist. Dieser Ausflug eignet sich eher für Herbst oder Frühling, denn du musst dich auf eine Wanderung einstellen, die dich aber mit herrlichen Ausblicken in die Umgebung belohnt.

Wenn du möchtest, kannst du danach mit der Seilbahn hinunter nach Santa Cova fahren, dem berühmten Ort, an dem La Moreneta, die Schwarze Madonna, gefunden wurde. Vergiss dann nicht, noch zum Gipfel Sant Jeroni zu gehen, wo es einen schönen Blick ins Tal gibt.

Verkehr vom Flughafen und in der Stadt

Vom Flughafen El Prat kommst du auf mehrere Arten ins Zentrum von Barcelona:

  • Aerobus – kostet seit dem 1.3.2026 7,45 EUR einfach und 12,85 EUR hin und zurück, fährt zur Plaça Catalunya (25 bis 35 Minuten). Die bequemste Variante.
  • Metro L9 Sud – 5,90 EUR (Bitllet Aeroport). Achtung, das normale Ticket und auch die T-casual GELTEN an den Flughafenstationen NICHT, und kontaktloses Bezahlen mit Karte funktioniert hier nicht.
  • Zug RENFE – 4,60 EUR, fährt zum Passeig de Gràcia und nach Sants (die günstigste Variante).
  • Taxi – ca. 35–45 EUR ins Zentrum, lohnt sich, wenn du in einer Gruppe reist. Auf Uber oder Bolt solltest du dich in Barcelona nicht verlassen, die Zahl der Lizenzen wurde von etwa 900 auf 300 gekürzt und die Fahrt muss zwei Stunden im Voraus bestellt werden.

In der Stadt: Das Basisticket kostet 2,90 EUR, die T-casual (10 Fahrten) 13 EUR. Sie hat aber einen entscheidenden Haken – sie ist personengebunden und nicht übertragbar, ein Paar muss sich also zwei kaufen. Für ein Paar auf zwei bis drei Tage lohnt sich deshalb oft eher die T-familiar für 11,50 EUR, die für 8 Fahrten gilt und übertragbar ist. Dieses Detail erwähnen die meisten Guides überhaupt nicht.

Eine Alternative ist die Hola Barcelona Travel Card, die neuerdings schon in der 24-Stunden-Version ab 12,50 EUR beginnt und auch eine Metrofahrt vom Flughafen und zurück beinhaltet. Wir sind in Barcelona vor allem zu Fuß gegangen – die meisten Attraktionen sind fußläufig erreichbar und so lernt man die Stadt am besten kennen. Die komplette Analyse findest du im Artikel über den Verkehr in Barcelona.

Barcelona Card – lohnt sie sich?

Die Barcelona Card (um die 57 EUR für 3 Tage) beinhaltet unbegrenzten Nahverkehr und Rabatte für Museen und Attraktionen. Sie lohnt sich, wenn du planst, 3 oder mehr kostenpflichtige Attraktionen pro Tag zu besuchen. Wenn nicht, ist die günstigere Variante die Hola BCN nur für den Verkehr und die Tickets einzeln online mit Rabatt zu kaufen.

Was sich in Barcelona 2026 geändert hat

Barcelona hat dieses Jahr einige Änderungen durchlaufen, die dir Budget und Tagesplan ordentlich durcheinanderbringen können. Die meisten Artikel haben sie noch nicht, also gehen wir sie der Reihe nach durch.

Die Touristensteuer hat sich zum 1. April 2026 fast verdoppelt. Sie wird pro Person und Nacht bezahlt, maximal für sieben Nächte, und bei Booking siehst du sie bei der Buchung meist nicht. Fünf-Sterne-Hotel 12 EUR, touristische Wohnung 9,50 EUR, Vier-Sterne-Hotel 8,40 EUR, sonstige Unterkünfte 7 EUR und Hostel 6 EUR. Eine Familie 2+2 auf fünf Nächte zahlt so um die 240 EUR zusätzlich, mit denen sie nicht gerechnet hat.

Seit dem 15. Februar 2026 gilt eine neue Verordnung zum Verhalten in der Öffentlichkeit (ordenança de civisme). Alkoholtrinken auf der Straße kann bis zu 3.000 EUR kosten, Herumlaufen ohne T-Shirt außerhalb des Strandes 120 bis 300 EUR. Nichtansässige zahlen die Strafe zudem vor Ort. Das ist kein Schreckgespenst, nur eine Sache, über die man Bescheid wissen sollte, bevor man sich ein Bier auf den Stufen öffnet.

Kurzzeitvermietungen enden. Die Stadt streicht alle 10.101 Lizenzen für touristische Wohnungen bis November 2028 und treibt damit schon jetzt die Hotelpreise nach oben. Der durchschnittliche Hotelzimmerpreis lag im März 2026 bei 188,50 EUR, ein Rekord. Praktisch bedeutet das nur eines: Buche so früh wie möglich. Wo genau, das behandeln wir im Artikel darüber, wo man in Barcelona wohnen sollte.

Und eine gute Nachricht zum Schluss. Die große Anti-Tourismus-Demonstration hat dieses Jahr in Barcelona nicht stattgefunden, die Bewegung ist schwächer geworden und 73,4 % der Einwohner bewerten den Tourismus positiv. Sie stört die Übertourisierung, nicht die Touristen. Was aber den Tagesplan durcheinanderbringen kann, sind Lehrerstreiks – am 18. Mai schloss deswegen die Sagrada Família und am 2. Juni die Casa Batlló.

Barcelona: Praktische Tipps und Ratschläge

Kauf dir die Tickets rechtzeitig und im Voraus. Wenn es über die offiziellen Seiten nicht klappt, machen wir es meist über GetYourGuide (keine zusätzliche Gebühr, funktioniert immer zuverlässig und die Online-Zahlung ist problemlos). Über GetYourGuide haben wir in Spanien mehrmals die Schlangen übersprungen, weil wir nicht auf den Ticketkauf warten mussten.

Sicherheit in Barcelona

Barcelona hat den unrühmlichen Spitznamen „Stadt der Taschendiebe“, sei bei deinem Besuch also vorsichtig. Die gute Nachricht für 2026 ist, dass die Taschendiebstähle im Nahverkehr in der ersten Jahreshälfte um etwa 40 % gesunken sind – dank der Polizeioperation Pla Kanpai, bei der 85 Wiederholungstäter festgenommen wurden, also viermal so viele wie im Jahr davor.

Das Klischee, es reiche, die Menschenmengen zu meiden, stimmt aber nicht. Die Spitze der Diebstähle fällt nicht auf die Nacht, sondern auf das morgendliche und nachmittägliche Gedränge etwa zwischen 8:00 und 9:30 Uhr und dann zwischen 17:00 und 20:00 Uhr. Und es häufen sich Handydiebstähle aus der Hand, bei denen ein Duo auf einem E-Roller vorbeifährt – der ist leise und rollt im Freilauf, sodass man ihn nicht hört. Du musst keine Angst haben, aber halte ein paar Regeln ein:

  • Achte auf Taschendiebe: Pass besonders in der Metro und an belebten Orten wie der La Rambla auf deine Sachen auf. Wir empfehlen, den Rucksack vorne zu tragen oder eine Bauchtasche zu verwenden.
  • Trag Wertsachen nicht an einem Ort – teile Bargeld und Dokumente auf.
  • Vermeide es, Taschen oder Rucksäcke abzulegen – auf Stühlen in Restaurants.
  • In der Metro kommt es häufig zu Kleinkriminalität, besonders beim Ein- und Aussteigen aus den Waggons.
  • Nimm an den Strand keine Wertsachen mit. Wenn du schwimmen gehen willst, hab eine wasserdichte Hülle für Dokumente und Schlüssel dabei.
  • Wenn dich jemand auf der Straße mit einem Angebot anspricht (z. B. „Eventtickets“ oder „Guides“), lehne lieber ab.
  • Halte das Handy nicht an der Straße und in einer leeren Gasse in der Hand – daran haben sich schon viele die Finger verbrannt, mehr als in der Menge.
  • Achte auf Tricks mit Vogelkot, verschüttetem Getränk, einer aufgedrängten Nelke bei der Sagrada und auf falsche Polizisten, die deine Geldbörse kontrollieren wollen.
  • Notrufnummer: 112 (gemeinsame Nummer für Polizei, Rettung und Feuerwehr), Polizei: 092

Karte mit Sehenswürdigkeiten fürs Handy

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Barcelona

Was kann man in Barcelona an einem Tag sehen?

An einem Tag schaffen Sie die Sagrada Família (morgens, reservieren Sie für 9:00 Uhr), Hospital de Sant Pau, Casa Batlló von außen, das Gotische Viertel mit der Kathedrale, La Rambla mit der Markthalle La Boqueria und einen abendlichen Spaziergang durch Barceloneta. Der Schlüssel ist, Tickets im Voraus zu kaufen und früh morgens loszulegen.

Was kann man in Barcelona in 2 Tagen sehen?

In zwei Tagen fügen Sie zur Eintagesroute den Park Güell (morgens), das Viertel Gràcia, Montjuïc mit Seilbahn und Burg, Bunkers del Carmel zum Sonnenuntergang und den Magischen Brunnen am Abend hinzu. Zwei Tage sind das ideale Minimum für Barcelona.

Was kann man in Barcelona in 3 Tagen sehen?

In 3 Tagen schaffen Sie alles aus den ersten zwei Tagen plus das Picasso-Museum, das Viertel El Born mit Santa Maria del Mar, Park de la Ciutadella und einen Ausflug nach Montserrat oder zum Camp Nou. Den dritten Tag können Sie auch einer Tapas-Tour oder Flamenco-Show widmen.

Wie viele Tage reichen für Barcelona?

Ideal sind 3-4 Tage. In 2 Tagen schaffen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, in 3 Tagen auch Museen und Ausflüge in die Umgebung. Wenn Sie Barcelona wirklich kennenlernen möchten, inklusive Essen, Strände und Nachtleben, planen Sie 4-5 Tage ein.

Ist die Sagrada Familia im Jahr 2026 fertiggestellt?

Ja, im Jahr 2026 wird die Basilika Sagrada Familia nach 144 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Der Hauptturm Jesu Christi (172,5 m) macht sie zur höchsten Kirche der Welt. Kaufen Sie Tickets mindestens 2-3 Wochen im Voraus, denn das Interesse ist im Jahr der Fertigstellung enorm.

Wann sollte man Barcelona besuchen?

Ideal ist der Frühling (März-Mai) oder Herbst (September-Oktober). Das Wetter ist angenehm, die Menschenmassen kleiner als im Sommer. In der Hauptsaison (Juni-August) ist es heiß und überfüllt. Außerhalb der Saison (November-Februar) sind die Preise am niedrigsten, aber das Wetter kann ungemütlich sein.

Lohnt sich die Barcelona Card?

Die Barcelona Card (ab 55 EUR für 3 Tage) lohnt sich, wenn Sie planen, 3+ kostenpflichtige Attraktionen täglich zu besuchen und viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ansonsten ist es günstiger, eine Hola BCN Karte für den Transport zu kaufen und Tickets einzeln online mit Rabatt zu erwerben.

Ist Barcelona teuer?

Barcelona ist teurer als Berlin, aber günstiger als Paris oder London. Budget pro Tag: Budget-Reisender 50-70 EUR (Hostel, Tapas, öffentliche Verkehrsmittel), mittel 100-150 EUR (Hotel, Restaurants, Tickets), Luxus 250+ EUR. Die größten Posten sind meist Unterkunft und Eintrittstickets.

Wie bewegt man sich in Barcelona fort?

Die meisten Attraktionen schaffen Sie zu Fuß. Für längere Strecken nutzen Sie die Metro (T-Casual Karte: 10 Fahrten für 11,35 EUR) oder die Hola BCN Karte für unbegrenzte Fahrten (ab 16,40 EUR für 48 Stunden). Vom Flughafen kommen Sie am bequemsten mit dem Aerobus (7,75 EUR).

Was sollte man in Barcelona probieren?

Zu den typischen katalanischen Gerichten gehören patatas bravas, bombas (frittierte Kartoffelkugeln), pa amb tomàquet (Brot mit Tomate), fideuà (Nudel-Paella), crema catalana und natürlich Tapas. Die besten Tapas-Bars: El Xampanyet in El Born, Bar Cañete bei La Rambla und La Pepita in Gràcia.

Ist Barcelona sicher?

Barcelona ist sicher, aber Vorsicht vor Taschendieben, besonders in der Metro und auf der La Rambla. Tragen Sie den Rucksack vorne, lassen Sie Wertsachen im Hotel und passen Sie am Strand auf Ihre Sachen auf. Notruf: 112, Polizei: 092.

Womit bezahlt man in Barcelona?

Spanien ist Teil der Eurozone, daher wird hier mit Euro bezahlt. Mit Karte können Sie fast überall bezahlen, aber auf Märkten und in kleineren Lokalen ist es praktisch, auch Bargeld dabei zu haben.

Wohin weiter: alle unsere Guides über Barcelona

Dieser Artikel ist ein Wegweiser. Zu jedem Thema, das wir hier nur anreißen, haben wir einen eigenen Guide mit aktuellen Preisen und Zahlen für 2026.

Wohin in den Urlaub in Spanien?

Lukáš und ich lieben Andalusien, wo du atemberaubende Städte wie Córdoba, Sevilla oder Granada findest. Wenn du ans Meer willst, brich nach Málaga auf, wo das Meer warm und ruhig ist.

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

Zahle nicht zu viel für Flugtickets

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Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Mit dem Wohnmobil ins Ausland: Praktischer Reiseführer

TL;DRFür Reisen mit dem Wohnmobil ins Ausland brauchst du ein gut gewartetes Fahrzeug von einer spezialisierten Vermietung. Dazu gehören der Führerschein der Klasse B für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, der Fahrzeugschein, eine Versicherung und eventuell der Mietvertrag. Wichtig sind außerdem Kenntnisse der örtlichen Park- und Campingregeln. Die meisten Wohnmobile bieten Platz für 4 bis 6 Personen, der Verbrauch liegt zwischen 10 und 12 Litern auf 100 Kilometer, und voll geladene Batterien mit Solarpanels halten 2 bis 3 Tage. Wildcamping ist zum Beispiel in Frankreich und Teilen Österreichs erlaubt, während es in Slowenien, Montenegro, Belgien und Italien außerhalb ausgewiesener Stellplätze verboten ist. Zu den beliebten Zielen zählen die Dolomiten, die Route Deutschland–Frankreich–Spanien–Portugal sowie die kroatischen Inseln, die mit der Fähre erreichbar sind. Aktuelle Mautgebühren für Wohnmobile findest du auf tolls.eu.

Du überlegst, für den nächsten Urlaub ein Wohnmobil zu mieten? Mit dem Wohnmobil reisen durch Europa ist auch ohne Vorkenntnisse möglich – aber wenn es ins Ausland geht, solltest du gut vorbereitet sein. Lies unseren praktischen Ratgeber fürs Wohnmobil-Reisen, damit dich in Europa nichts mehr überrascht.

Wo ein Wohnmobil mieten

Seit der Corona-Pandemie gibt es im Internet eine riesige Auswahl an Wohnmobilen zur Miete. Obwohl das mehr Auswahl bedeutet, sollte man auch vorsichtiger sein. Viele private Vermieter haben ihr Fahrzeug nicht immer in Top-Zustand – oder bieten keine gute Versicherung an (sodass du am Ende 1.200 € Selbstbeteiligung für jede Kleinigkeit zahlst).

Für Fahrten ins Ausland solltest du sicherstellen, dass du ein hochwertiges, gut gepflegtes Wohnmobil mietest. Am besten gelingt das bei spezialisierten Vermietungsfirmen. Wir waren bereits mehrfach in Tschechien und im Ausland mit Wohnmobilen unterwegs und können aus Erfahrung sagen: Achte auf seriöse Anbieter wie z. B. PaulCamper, Indie Campers oder regionale Vermietungen mit guten Bewertungen.

Mit dem Wohnmobil durch Europa reisen
Mit dem Wohnmobil durch Europa

Welches Wohnmobil mieten

Die Wahl des richtigen Wohnmobils ist genauso wichtig wie die Wahl des Vermieters. Ich bin kein Experte, der euch die zuverlässigste Marke und das beste Modell empfehlen kann, aber ihr solltet wissen, dass Wohnmobile unterschiedliche Ausstattungsstufen haben und sich auch in der Anzahl der Schlafplätze unterscheiden.

Die meisten Wohnmobile bieten Platz für 4 Personen zum Fahren und Schlafen, aber auch 6-Sitzer sind problemlos zu finden. Für maximalen Komfort empfehle ich neuere Modelle mit folgender Ausstattung:

  • Chemie-WC mit Tabletten
  • Kühlschrank mit kombiniertem Betrieb (Umschaltung zwischen Gas und Strom, damit es keinen Ausfall gibt)
  • Dusche mit regulierbarer Warmwasserbereitung (beim Freistehen willst du nicht unnötig Strom verschwenden)
  • zumindest ein kleines Badezimmer (oft kombiniert mit dem WC)
  • Küche mit Gasbrennern
  • Solarpanels (zum Aufladen der Batterien tagsüber)
  • Benzin-/Gasheizung
  • Motor-Klimaanlage

Wenn du auch Fahrräder mitnehmen möchtest, prüfe vorher, ob ein Fahrradträger vorhanden ist oder ob in der sogenannten Heckgarage genug Platz ist – also im Stauraum am Heck des Wohnmobils, wo üblicherweise Campingstühle, Tisch und weiteres Zubehör verstaut werden.

Außerdem lohnt es sich, über eine Markise nachzudenken. Unter der Markise bist du sowohl vor Sonne als auch vor Regen geschützt, und sie ist deutlich schneller aufgebaut als ein Vorzelt. Wenn du planst, länger an einem Ort zu „wohnen“, kann sich ein Vorzelt lohnen, das eine Art Anbau bildet und als zusätzlicher Wohnraum dient.

Wohnmobil-Ausstattung Innenansicht
Wohnmobil Küche und Schlafbereich
Wohnmobil Fahrradträger und Heckgarage

Alles, was du über Wohnmobil-Reisen wissen solltest

Lass dir vor der ersten Fahrt ausführlich erklären, wie die folgenden Dinge richtig funktionieren:

Entleerung der Chemietoilette

Die Chemietoilette darf nicht einfach irgendwo in einen Abfluss entleert werden. Auf Campingplätzen gibt es dafür spezielle Entsorgungsstationen. In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern findet man diese Stationen auch an manchen Tankstellen und auf Wohnmobil-Stellplätzen.

Chemietoilette – kompakte Kassette für das Wohnmobil
Die Chemietoilette ist eine kompakte Kassette

Abwasser ablassen

Wohnmobile haben zwei Wassertanks – einen für Frischwasser und einen für Abwasser (aus Dusche, Wasserhähnen usw.). Das Abwasser wird über ein Ventil an der Unterseite des Fahrzeugs abgelassen und fließt in den Abwasserkanal. Wenn du zum ersten Mal mit dem Wohnmobil unterwegs bist, lass am besten deinen Beifahrer dich beim Rangieren über den Abfluss einweisen. Du musst exakt treffen! Wenn du das Ventil neben dem Abfluss öffnest, verteilt sich das Wasser überall – und ich kann dir nasse Schuhe garantieren. 🙂

Abwasser ablassen gehört zum Wohnmobil-Alltag
Abwasser ablassen

Frischwasser auffüllen

Das Frischwasser wird über einen Schlauch durch den Einfüllstutzen an der Seite des Wohnmobils aufgefüllt. Frag beim Auffüllen immer nach, ob das Wasser Trinkwasserqualität hat. Auf Campingplätzen und an Tankstellen ist nicht immer gekennzeichnet, ob das Wasser auch zum Trinken geeignet ist.

Frischwasser auffüllen am Wohnmobil
Frischwasser auffüllen

Stromanschluss

Ein Wohnmobil mit Solarpanels und Geräten im Eco-Modus (Kühlschrank, Warmwasser) hält 2–3 Tage durch, bevor die Batterie leer ist. Auf Campingplätzen und Stellplätzen an Autobahnen steht meistens ein Stromanschluss zur Verfügung (oft im Preis inbegriffen). Ich empfehle, sich überall anzuschließen, wo es möglich ist – dann kannst du alles beleuchten, das Wasser richtig aufheizen und falls du eine elektrische Heizung hast, die ganze Nacht bedenkenlos heizen.

Stromanschluss am Wohnmobil anschließen
Stromanschluss am Wohnmobil

Gasflasche wechseln

Stelle immer sicher, dass der Vermieter dir das Fahrzeug mit einer vollen Gasflasche übergibt. Der Wechsel an sich ist zwar einfach, aber im Wohnmobil gibt es meistens keine Ersatzflasche. Wer keine Erfahrung mit Gas hat, für den kann die Suche nach einer neuen Flasche und deren Wechsel schnell zum stressigen Urlaubserlebnis werden.

Brauche ich einen speziellen Führerschein fürs Wohnmobil?

Die allermeisten Wohnmobile liegen unter 3,5 Tonnen und können mit dem normalen Führerschein der Klasse B gefahren werden. Einen speziellen Führerschein brauchst du nur für besonders große Wohnmobile, die eher an einen Bus erinnern.

Welche Dokumente brauchst du für eine Wohnmobilreise durch Europa?

Für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen (die große Mehrheit der Campervans) reicht der Führerschein der Klasse B. Zum Fahrzeug solltest du den Fahrzeugschein und die Versicherungsbestätigung (grüne Karte) dabeihaben. Wenn das Fahrzeug gemietet ist, nimm außerdem den Mietvertrag auf Deutsch und Englisch mit.

Wohnmobil und Mautgebühren

Reisen mit dem Wohnmobil durch Europa ist generell teurer als mit dem Pkw. Neben dem höheren Verbrauch musst du mit höheren Maut- und Autobahngebühren rechnen. Viele Länder haben für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen eigene Tarife. Typischerweise sind auch Tunneldurchfahrten teurer, vor allem in den Alpen.

Sehr selten kann es vorkommen, dass dein Wohnmobil gewogen wird. In Österreich beispielsweise werden Wohnmobile gelegentlich kontrolliert und übermäßiges Gewicht über dem zulässigen Gesamtgewicht wird mit Bußgeldern bestraft.

Die aktuellen Mautgebühren für alle europäischen Länder findest du auf der Website tolls.eu. Vignetten kannst du fast immer an der Tankstelle vor der Grenze oder online kaufen.

Ich empfehle, Vignetten online und im Voraus zu kaufen. In Portugal beispielsweise ist es nicht einfach, die Maut außerhalb des Internets zu bezahlen (du musst dir ein Kästchen mit elektronischem Chip ausleihen). Wenn du nicht über den Hauptgrenzübergang nach Portugal einreist, kann es passieren, dass du gar keine Möglichkeit findest, die Vignette vor Ort zu erwerben.

Wohnmobil und Verbrauch

Der durchschnittliche Verbrauch eines Wohnmobils liegt zwischen 10 und 12 Litern auf 100 Kilometer.

Wie fährt sich ein Wohnmobil

Wenn du schon mal einen Transporter gefahren hast, wirst du nicht überrascht sein. Und falls nicht – du schaffst das trotzdem. Ich empfehle auf jeden Fall ein Wohnmobil mit Rückfahrkamera oder zumindest Einparksensoren. Dann musst du hinterher nicht die Splitter eines kaputten Blinkers aufsammeln – so wie ich. 🤡

Parken mit dem Wohnmobil in Städten

Das Fahren mit dem Wohnmobil hat seine Einschränkungen – und die spürst du besonders in belebten Städten, wo es oft schwierig ist, einen Parkplatz zu finden. Such dir am besten schon vorab im Internet einen geeigneten Stellplatz oder reserviere gleich einen Platz.

💡 Auf der sicheren Seite bist du immer mit größeren, kostenpflichtigen Parkplätzen, auf denen du in Google Street View auch Transporter parken siehst.

In fast keine Tiefgarage passt ein Wohnmobil hinein, denn die meisten haben eine Höhenbeschränkung von 2,2 Metern – und Wohnmobile sind mindestens 3 Meter hoch (plus Antennen, Dachfenster usw.).

Mit dem Wohnmobil auf die Fähre

Generell lässt sich sagen, dass du mit dem Wohnmobil auf jede Fähre in Europa kommst. Besonders reizvoll ist das in Kroatien, wo man bequem von Insel zu Insel übersetzen kann. Die Fähre wird nach Fahrzeuglänge berechnet, und auf einigen Inseln gibt es direkt Campingplätze mit Stellplätzen für Wohnmobile.

Reisen mit Wohnmobil und Hund

Das Wohnmobil ist für Hunde ideal – tagsüber haben wir unsere Hunde meist draußen beim Fahrzeug und nehmen einen speziellen Auslaufbereich mit. Du planst einen Wohnmobil-Urlaub mit Hund? Dann informiere dich vorab über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes (EU-Heimtierausweis, Tollwutimpfung, ggf. Maulkorb- und Leinenpflicht).

Wohin mit dem Wohnmobil in den Urlaub?

Wir haben uns in die Dolomiten verliebt – dort ist es perfekt für Wohnmobile. Wir waren im Herbst unterwegs und hatten daher kein Problem, einen Platz auf dem Campingplatz zu bekommen. Wenn du einen längeren Roadtrip planst, ist eine großartige Route: Deutschland – Frankreich – SpanienPortugal.

Wohnmobil-Stellplatz außerhalb von Campingplätzen – Wildcamping

In jedem Land gelten andere Regeln fürs Wildcamping. Wie sieht es in den beliebtesten Reisezielen aus?

TIPP: Probiere die App Camperguru aus – dort findest du eine Übersicht der besten Campingplätze und Freisteh-Spots in ganz Europa.

Österreich mit dem Wohnmobil

In ganz Österreich ist es legal, auf ausgewiesenen Wohnmobil-Stellplätzen zu parken. Du findest sie auf der Karte mit der mobilen App Stellplatz-Radar.

Wildcamping ist in Österreich nur in vier Bundesländern erlaubt:

  • Oberösterreich,
  • Steiermark,
  • Vorarlberg
  • und in Teilen des Salzburger Landes.

Slowenien mit dem Wohnmobil

In Slowenien ist Wildcamping leider nicht erlaubt. Du bist also auf Stellplätze, Campingplätze oder Privatgrundstücke (mit Erlaubnis) angewiesen.

Montenegro mit dem Wohnmobil

Auch in Montenegro ist das Campen außerhalb ausgewiesener Plätze nicht legal.

Belgien mit dem Wohnmobil

Auch in Belgien ist Wildcamping in der Natur nicht erlaubt. Aufgrund der dichten Besiedlung findest du ohnehin kaum abgelegene Plätze. In Belgien gibt es Stellplätze, und es ist nicht verboten, auf beliebigen Parkplätzen über Nacht zu stehen – solange kein Verbotsschild angebracht ist.

Deutschland mit dem Wohnmobil

In Deutschland darf man eine Nacht auf allen Parkplätzen stehen, auf denen kein ausdrückliches Verbot gilt. Deutsche lieben Wohnmobile, und Stellplätze findest du sogar mitten in Städten – in München gibt es beispielsweise gleich mehrere mit einer Gesamtkapazität von mehreren hundert Plätzen.

Frankreich mit dem Wohnmobil

In Frankreich ist Wildcamping grundsätzlich nicht verboten. Allerdings darfst du nicht in der Nähe von Denkmälern, an der Küste oder in geschützten Naturgebieten campen.

Camping in Italien – Tipps fürs Wohnmobil

In Italien ist Camping nur auf dafür vorgesehenen und registrierten Plätzen erlaubt. Wildcamping ist verboten – sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Grundstücken.

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Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Dalmatien Kroatien: 10 schönste Orte für den Urlaub

TL;DRZu den 10 schönsten Orten der dalmatinischen Küste zählen Dubrovnik mit seiner historischen Festungsaltstadt, Split mit dem Diokletianpalast (UNESCO-Welterbe seit 1979), Šibenik mit der Jakobskathedrale (UNESCO seit 2000), Trogir (UNESCO seit 1997), die Inseln Korčula und Hvar, das Städtchen Omiš am Fluss Cetina, die Festung Klis, das Kap Punta Planka sowie der Nationalpark Krka mit seinen Wasserfällen auf einer Fläche von 142 km². Fans von Game of Thrones können hier die Drehorte von King’s Landing, Qarth, Meereen und Braavos besuchen. Die Insel Korčula ist knapp 30 km lang und 5 km breit. Nach Split fährst du am besten früh morgens, in den Krka-Park am besten gleich zur Öffnungszeit.

Dalmatien Kroatien gehört zu den beliebtesten Reisezielen für den Urlaub in Kroatien. Hier findet ihr wunderschöne kristallklare Strände, romantische mittelalterliche Städte und zahlreiche Nationalparks zum Erkunden. In den letzten Jahren strömen Fans von Game of Thrones hierher, da sich hier Drehorte von Königsmund, Qarth, Meereen und Braavos befinden. Schauen wir uns nun an, was man in Dalmatien unternehmen kann, wo man übernachten und was man sehen sollte.

Unterkünfte in Dalmatien

In Kroatien findet ihr eine Vielzahl schöner Hotels und gemütlicher Apartments, falls ihr mehr Privatsphäre bevorzugt oder lieber selbst kocht. Wichtig ist jedoch, die Unterkunft frühzeitig über Booking.com zu buchen, denn die besten Unterkünfte sind schnell vergriffen.

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10 schönste Orte in Dalmatien Kroatien und Ausflugstipps

1) Dubrovnik

Dubrovnik – Dalmatien Kroatien

Dubrovnik gehört zu den schönsten Städten Kroatiens, liegt im südlichen Dalmatien und besitzt einen wunderschönen historischen Kern, der von einer mächtigen Stadtmauer umgeben ist. In den letzten Jahren wurde die Stadt zu einem äußerst beliebten Reiseziel für Game-of-Thrones-Fans, die in Dubrovnik die Drehorte berühmter Szenen aus Königsmund, der Hauptstadt der Sieben Königslande, entdecken können. Mehr erfahrt ihr in unserem Artikel über Dubrovnik.

2) Šibenik

Šibenik Kroatien Dalmatien

Šibenik gehört zu meinen Lieblingsstädten in Kroatien, denn die Stadt hat ein wunderschönes historisches Zentrum, das nicht so überlaufen ist wie etwa Split oder Dubrovnik. Gleichzeitig gibt es hier zahlreiche gemütliche Restaurants, Cafés und die engen Gassen spenden selbst in der Mittagshitze im Hochsommer den dringend nötigen Schatten.

Die historische Kleinstadt und der Hafen Šibenik befinden sich in Norddalmatien an der malerischen und zerklüfteten Bucht von Šibenik, in die einer der schönsten Karstflüsse – die Krka – mündet. Šibenik ist als Stadt der Festungen bekannt – gleich vier davon könnt ihr hier besichtigen.

Das Zentrum von Šibenik ist zwar nicht besonders groß, aber ihr findet hier zahlreiche romantische historische Gassen und Gebäude. Das ikonischste und wertvollste Bauwerk ist die Kathedrale des Heiligen Jakob, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

3) Split

Split Kroatien Dalmatien

Macht euch am besten früh morgens auf den Weg nach Split, denn sonst drängt ihr euch zwischen Hunderten von anderen Touristen. Split hat nämlich eine ideale Lage zum Erkunden der Umgebung und ist deshalb das häufigste Ziel der Touristen. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel zwischen der Bucht von Kaštela und der Meerenge von Split, die im Westen vom bewaldeten Hügel Marjan begrenzt wird.

Split ist keine kleine Stadt – hier leben 180.000 Einwohner, und außerhalb des historischen Zentrums wächst die moderne Bebauung stetig. Split blickt auf eine fast zweitausendjährige Geschichte zurück, die ihr im Altstadtviertel entdecken könnt. In Split gibt es eine außergewöhnliche Anzahl an Kulturdenkmälern, darunter der berühmte antike Diokletianpalast, der 1979 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Falls ihr in einem der kleineren Badeorte in der Umgebung übernachtet, werdet ihr euch über die große Auswahl an Restaurants in Split freuen. Hier findet ihr sowohl asiatische Küche als auch kleine vegane Bistros und Cafés mit erstklassigem Kaffee.

4) Trogir

Trogir Dalmatien Kroatien

Trogir ist ein typisches Beispiel für ein historisches Städtchen in Dalmatien. Es hat ein entzückendes kleines historisches Zentrum, in dem ihr zahlreiche Boutiquen und Geschäfte mit lokalem Schmuck findet. Hier verkaufen Künstler originelle Handwerksprodukte und Gemälde, und direkt vor den Toren der Altstadt findet ein Fisch- und Obstmarkt statt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale des Heiligen Laurentius mit ihrem Turm, den ihr gegen eine kleine Gebühr besteigen könnt.

Seit 1997 gehört Trogir zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Jahr 2018 wurde der Fährhafen Trogir Soline am Standort Soline (westlich der Altstadt Richtung Seget Donji) eröffnet, der die Verbindung zu den Inseln Drvenik Veli und Drvenik Mali ermöglicht.

5) Omiš

Omiš in Kroatien, Dalmatien

Das beschauliche Städtchen in den Felsen ist doch ein wenig anders als die übrigen Orte in Dalmatien. Auf den ersten Blick fällt die Schlucht ins Auge, durch die sich der türkisfarbene Fluss Cetina schlängelt. In Omiš findet ihr aber auch Sandstrände, ein kleines historisches Zentrum und eine wilde Piratenvergangenheit. Es lohnt sich auf jeden Fall, zu einem der Aussichtspunkte oberhalb des Städtchens hinaufzusteigen, um den atemberaubenden Blick auf die Bucht zu genießen. Das abwechslungsreiche Gelände bietet sowohl Adrenalinsportlern als auch Familien mit Kindern viel Abwechslung – ihr könnt Wanderungen unternehmen oder eine Bootsfahrt machen.

6) Insel Korčula

Bootsausflug in Kroatien zur Insel Korčula

Die Insel Korčula ist eine der schönsten Inseln Kroatiens. Obwohl sie relativ klein ist (knapp 30 Kilometer lang und nur 5 Kilometer breit), bietet sie großartige Möglichkeiten für Familien mit Kindern, Paare und Sportbegeisterte. Hier findet ihr zahlreiche antike Sehenswürdigkeiten, wunderschöne Küstenabschnitte, Weingüter und (angeblich) den Geburtsort von Marco Polo. Deshalb wird die Insel oft auch als Marco-Polo-Insel bezeichnet.

7) Insel Hvar

Genau wie die Insel Korčula ist auch Hvar für alle Urlaubstypen geeignet. Hier findet ihr hervorragende kulturelle und sportliche Angebote, aber ihr könnt auch einen reinen Entspannungsurlaub genießen, den ihr an einem der wunderschönen Strände der Insel verbringen könnt.

Auf der Insel Hvar ist besonders die gleichnamige Stadt beliebt, die oft als die schönste Stadt Kroatiens bezeichnet wird. Dort befindet sich die berühmte Spanische Festung (Fortica), von der aus ihr einen der schönsten Ausblicke über die Insel genießen könnt.

8) Festung Klis

Festung Klis – Drehort von Game of Thrones

Die Festung Klis ist eine mittelalterliche Festungsanlage, die sich über der gleichnamigen Ortschaft auf 360 Metern Höhe erhebt und einst zur Verteidigung gegen Eindringlinge errichtet wurde. Dank ihrer strategischen Lage zwischen den Bergen Kozjak und Mosor spielte die Festung eine bedeutende Rolle bei der Verteidigung ganz Dalmatiens, insbesondere gegen die Osmanen und ihre Überfälle. In den letzten Jahren ist sie vor allem als Drehort von Game of Thrones beliebt, wo sie die Stadt Meereen darstellte.

9) Punta Planka

Punta Planka in Kroatien – Ausflugstipp in Dalmatien

Ein sehr beliebter Ort für Sonnenuntergänge ist das Kap Planka, wo nördliche und südliche Winde, Zyklone und Antizyklone sowie Meeresströmungen heftig aufeinandertreffen. Hier steht eine kleine, äußerst fotogene Kapelle des Heiligen Johannes, die von Legenden umwoben ist.

Eine davon besagt, dass hier ein Schiff strandete, auf dem sich der Heilige Johannes von Trogir befand. Den griechischen Seefahrern war das Kap unter dem Namen Kap Diomedes bekannt – Homer schreibt in seiner „Ilias“, dass nach dem Trojanischen Krieg Diomedes selbst, einer der größten Helden der griechischen Mythologie, hierher gesegelt sei.

10) Nationalpark Krka

Nationalpark Krka in Dalmatien Kroatien

Sehr beliebt bei Touristen ist auch der Nationalpark Krka, der sich in Mitteldalmatien befindet. Hier findet ihr eine Reihe von Stromschnellen, Kaskaden und Wasserfällen, unter denen ihr baden könnt. Als wir den Nationalpark besuchten, war uns allerdings nicht besonders nach Baden zumute, weil es dort extrem überfüllt war. Wir empfehlen daher, gleich zur Öffnung hinzufahren, um den Nationalpark in Ruhe genießen zu können. Trotz des großen Besucherandrangs ist es wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Der Park hat eine Fläche von 142 km², erstreckt sich entlang des jadegrünen Flusses Krka und bietet neben Wasserfällen zahlreiche weitere Attraktionen, darunter Radwege und fünf mittelalterliche Festungen. Eine der spannendsten Aktivitäten im Nationalpark Krka ist eine Bootsfahrt zur kleinen Insel Visovac, die 1445 von Franziskanermönchen besiedelt wurde und auf der sich ein Kloster mit einer Bibliothek und gut erhaltenen Artefakten befindet.

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Cestolidi: Neue Reiseplattform für Reisende

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TL;DRCestolidi ist eine tschechische Online-Plattform, die Reisende zusammenbringt, die einen Begleiter für ihre Reise suchen – dank der Funktion Spolucesty und einer Identitätsprüfung der Nutzer für mehr Sicherheit. Hinter dem Projekt steckt der Reisende und Reise-Influencer Kryštof Paleta zusammen mit Martin Jač und David Šindelář, die vier Jahre lang daran gearbeitet haben. Nutzer können kostenlos Reiseblogs namens Cestology erstellen und besuchte Orte auf einer persönlichen Karte markieren. Für ihre Aktivität sammeln sie Punkte, die sie gegen Prämien von Partnern wie Peak Design oder Czech-us eintauschen können. Eine Woche nach dem offiziellen Start im Juli 2021 knackte die Plattform die Marke von tausend registrierten Nutzern. Für die Zukunft plant Cestolidi Erlebnisangebote von Tschechen, die im Ausland leben – etwa Surf- und Yoga-Aufenthalte oder Raftingtouren in Slowenien.

Reisen ist für viele Menschen eine echte Leidenschaft – vor allem wegen der unvergesslichen Erlebnisse und Erfahrungen, die man dabei sammelt. Die meisten reisen aber am liebsten mit einem Partner oder gleich einer ganzen Gruppe von Abenteurern. Doch es ist oft gar nicht so einfach, die richtige Person zu finden, die dieselben Erwartungen an eine Reise mitbringt. Genau für dieses Problem wurde die neue Reiseplattform Cestolidi entwickelt, deren Hauptziel es ist, Reisende auf der Suche nach neuen Abenteuern zusammenzubringen.

Viele Menschen möchten die Welt erkunden, wissen aber oft nicht wie oder mit wem. Auf der Plattform Cestolidi kann jeder auf sichere Weise einen Reisepartner finden, der ähnliche Pläne hat – und gemeinsam lässt es sich einfach besser losziehen. Und wer weiß: Aus dem idealen Reisebegleiter kann am Ende vielleicht sogar der Lebenspartner werden. Für maximale Sicherheit sorgt eine Identitätsverifizierung aller Nutzer, die Betrügern und falschen Profilen auf der Plattform einen Riegel vorschiebt.

„Ich wollte meine Reisen irgendwo festhalten und gleichzeitig jemanden finden, der mitkommt. Auf sozialen Netzwerken funktioniert das Mitreisen zwar irgendwie, aber ein Post geht entweder sofort unter oder es melden sich Leute ohne jede Vorstellung von sich selbst. Genau deshalb haben wir den Bereich ‚Mein Profil‘ entwickelt, der wie eine Reise-Visitenkarte funktionieren und Vertrauen innerhalb der Plattform schaffen soll,“ erklärt Kryštof Paleta, Gründer der Plattform und leidenschaftlicher Reisender.

Neben der Mitreise-Funktion bietet die neue Community-Plattform ihren Nutzern noch viele weitere nützliche Features. Nach der Rückkehr von einer Reise können Mitglieder im Bereich „Mein Profil“ kostenlos sogenannte Cestology erstellen – das sind Reiseblogs, in denen sie ihre Erlebnisse und Eindrücke festhalten und alle besuchten Orte nach und nach auf ihrer persönlichen Reisekarte einzeichnen können. Diese Beiträge dienen gleichzeitig als Inspiration für andere Leser und Reisende, die hier spannende Tipps für neue Abenteuer auf der ganzen Welt entdecken können.

Für das Schreiben von Cestology-Einträgen, das Organisieren von Mitreisen und die Unterstützung anderer Abenteurer sammeln Nutzer Punkte und Abzeichen, die sie später gegen Prämien von Partnerunternehmen einlösen können – darunter interessante nationale und internationale Firmen wie Peak Design, Online Jazyky und weitere Reisepartner.

In den kommenden Monaten dürfen sich Nutzer auf eine Reihe neuer Funktionen freuen. Zum bestehenden Angebot soll zum Beispiel ein Bereich mit den spannendsten Erlebnisangeboten hinzukommen, die von Tschechen angeboten werden, die überall auf der Welt leben – und die direkt über die Plattform buchbar sein werden. Geplant sind unter anderem Surf- und Yoga-Aufenthalte, Work-and-Travel-Programme, Raftingtouren in Slowenien und vieles mehr.

„Wir arbeiten gerade an der Ausarbeitung der Erlebnisangebote. Danach wollen wir unseren Nutzern die Planung eigener Reisen erleichtern – und damit kommt auch die Möglichkeit, auf unserer Plattform Geld zu verdienen. Denn Geld ist für viele unserer Nutzer ein Hindernis, das sie davon abhält, die Welt zu erkunden – dabei wollen wir helfen. Kurz darauf folgt auch die Nutzerverifizierung für noch mehr Vertrauen,“ deutet Paleta die geplanten Funktionen an.

Über das Projekt Cestolidi

Hinter Cestolidi steckt der tschechische Reisende und Travel-Influencer Kryštof Paleta. Sein Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Reisende treffen, gegenseitig inspirieren und zu neuen Entdeckungen motivieren können. Seine Reiseleidenschaft begann bereits in der Schulzeit – sein größtes Abenteuer erlebte er jedoch 2018, als er eine Weltreise unternahm, die seinen YouTube-Kanal zum Leben erweckte.

Schon 2017 gründete er zu diesem Zweck eine Facebook-Gruppe, der heute fast achttausend Reisende angehören. Die Idee war da, doch es fehlten die Mittel und die Erfahrung, um sie umzusetzen. Zwei Jahre später tat er sich mit seinem heutigen Mitstreiter Martin Jač zusammen, und gemeinsam entwickelten sie die erste Testversion – die ausgerechnet in der Zeit entstand, als die Welt von der Corona-Pandemie erschüttert wurde.

Mit der Zeit stieß ein weiterer begeisterter Reisender zum Team: David Šindelář übernahm die technische Umsetzung der Plattform und half dabei, das Projekt in seine heutige Form zu bringen. Bereits eine Woche nach dem offiziellen Launch im Juli knackte Cestolidi die Marke von tausend registrierten Nutzern – ein Meilenstein, der dem Trio wertvolles Feedback und neue Energie für die Weiterentwicklung gab.

„Von der Idee bis zur Umsetzung war es ein langer Weg – vier Jahre, mitten durch eine Pandemie. Ich hatte das Gefühl, dass wir das Projekt endlich launchen müssen, weil uns langsam die Motivation ausging. Also habe ich die anderen ein bisschen überredet, und wir sind ohne große Tests und ohne ausgefeilte Strategie gestartet. Am Ende hat es gut funktioniert. Auch wenn wir wissen, dass uns die Pandemie noch eine Weile begleiten wird, sehen wir darin eine Chance: Zeit, Fehler auszubügeln und richtig durchzustarten,“ ergänzt er abschließend.

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