Affiliate Marketing für Blogger: In 5 Schritten Geld verdienen

Du hast einen eigenen Blog, viele Fans auf Facebook, einen erfolgreichen Instagram-Account oder zahlreiche Follower auf Twitter? Dann ist Affiliate Marketing genau das Richtige für dich – eine Methode, mit der du durch die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen Geld verdienen kannst. In den folgenden 5 Schritten zeige ich dir, wie du mit Affiliate Marketing starten kannst.

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Du bewirbst Produkte und Dienstleistungen, die du nicht selbst erstellt hast, und erhältst für jeden erfolgreichen Verkauf (oder eine durchgeführte Aktion, z. B. eine Registrierung für eine kostenlose Version) über deinen Link eine Provision. Die Provisionssätze variieren je nach Anbieter – bei physischen Produkten liegen sie in der Regel bei 2–5 %, bei digitalen und Online-Produkten bei 6–15 %.

Das Ganze läuft hauptsächlich über Cookies, denn kaum jemand kauft zum Beispiel einen Fernseher für 500 € beim ersten Blick. Deshalb wird jedes Mal, wenn jemand auf deinen Link klickt, ein Cookie im Browser des potenziellen Kunden gespeichert – und dieser bleibt dort z. B. 15 Tage lang aktiv. Kauft die Person innerhalb dieser 15 Tage etwas auf der jeweiligen Seite, geht die Provision an dich.

1) Was du bewerben solltest

Am häufigsten werden über Affiliate Marketing physische Produkte (z. B. über Amazon), digitale Produkte (E-Books usw.) und Online-Dienste beworben.

Affiliate-Angebote von Four Sigmatic – Hersteller von Pilzkaffee
Affiliate-Angebote von Four Sigmatic – Hersteller von Pilzkaffee

Grundsätzlich lassen sich Dinge am besten bewerben, die dir persönlich bei der Lösung eines Problems geholfen haben.

Mein erster Affiliate-Artikel war zum Beispiel Grammarly – einfach weil es ein absolut geniales Tool ist, das ich seit über einem Jahr in der kostenpflichtigen Vollversion nutze. Es hat mir geholfen, mein geschriebenes Englisch zu verbessern, indem es mich auf Fehler aufmerksam macht und mir mit dem Stil hilft.

Was interessiert deine Zielgruppe?

Meist folgen dir Menschen im Internet, weil du in einem bestimmten Bereich gut bist – ob es ein Reiseblog, ein Blog über Kryptowährungs-Investitionen oder ein Online-Kochbuch ist. Du hast immer eine bestimmte Zielgruppe mit gemeinsamen Interessen.

Wähle sorgfältig aus und empfehle nur, was du selbst ausprobiert hast. Betrachte Affiliate Marketing als eine Möglichkeit, deiner Community tatsächlich zu helfen.

Überzeuge dich, dass es wirklich großartig ist

Eine gute Methode ist es, 5 Bekannte zu fragen, die gleichzeitig zu deiner Zielgruppe gehören, was sie von dem halten, was du bewerben möchtest. Wenn sie sagen: „Wow, das ist super, das installiere ich mir sofort!“, hast du ins Schwarze getroffen.

Ideen für Produkte im deutschsprachigen Raum

  • Reisen: Booking.com, GetYourGuide
  • Produktivität (Bücher, Software usw.): Amazon Partnerprogramm
  • Finanzen: Viele deutsche Finanz-Apps und Neobanken wie N26 oder Revolut bieten Empfehlungsprogramme an, über die du pro geworbener Person eine Prämie erhältst.

Ideen für internationale Produkte

2) Registrierung beim Affiliate-Programm

Nachdem du entschieden hast, was du bewerben möchtest, such dir das passende Affiliate-Programm (falls vorhanden). Gib einfach bei Google zum Beispiel „Grammarly Affiliate“ ein – meistens landest du mit dem ersten Treffer direkt richtig. Der Registrierungsprozess kann von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Tagen dauern.

Alternativ kannst du dich bei einem Affiliate-Netzwerk anmelden und damit Zugang zu einer ganzen Reihe von Produkten erhalten. Im deutschsprachigen Raum empfehlen sich Netzwerke wie AWIN, Zanox oder Digistore24.

3) Den richtigen Link holen

Es ist nicht immer sinnvoll, deine Leser auf die Startseite eines Anbieters zu schicken. Wenn du ein konkretes Produkt bewirbst, möchtest du, dass der Klick direkt zu diesem Produkt führt, oder? Das nennt sich DEEP LINKING – und das ist eine Funktion, die nicht alle Affiliate-Programme unterstützen.

Oft richtest du dich auch an verschiedene Lesersegmente, und für diese können unterschiedliche LANDING PAGES funktionieren – also die Seiten, auf die sie nach dem Klick landen.

Am Beispiel des Grammarly-Affiliate-Systems zeige ich dir genau, was ich meine. Nach dem Einloggen siehst du Folgendes. In den meisten Fällen haben alle Affiliate-Systeme ein sehr ähnliches Aussehen und vor allem dieselben Funktionen – dieser Leitfaden gilt also für fast alle.

Was du nach dem Login im Grammarly-Affiliate-System siehst
Was du nach dem Login im Grammarly-Affiliate-System siehst

Wenn wir links auf den Reiter OFFERS klicken, sehen wir, dass wir gleich 5 verschiedene Grammarly-Seiten zur Auswahl haben, auf die wir unsere Leser schicken können.

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Warum ist das so? Das Grammarly-Team hat mitgedacht und uns gleich 5 Varianten einer Landing Page vorbereitet, von denen jede eine andere Zielgruppe anspricht.

Was glaubst du – interessiert einen Studenten eher die Möglichkeit, seinen Text kostenpflichtig prüfen zu lassen, oder eher die Plagiatsprüfungs-Funktion, die 7 Tage lang kostenlos aktiviert werden kann? 🙂 Nach der Auswahl einer Option erscheint der eigentliche Link, den du dann in deinem Blog verwendest:

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4) Den Artikel schreiben

Wir wissen nun, was wir bewerben wollen, und haben den Link, über den Leser einkaufen können. Jetzt müssen wir ihn unter die Leute bringen! Wenn du keinen Blog hast und deine Stärke Instagram, Facebook oder Twitter ist, kannst du direkt zu Punkt 5 springen.

1) Blogartikel

Besonders gut funktionieren Review-Artikel – also solche, in denen du das beworbene Produkt bewertest, beschreibst und erklärst, wie es dir geholfen hat. Mach dir keine Illusionen: Ein schnell hingeklatschter Text mit einem riesigen Banner auf halber Seite bringt keine Einnahmen.

In erster Linie vermittelst du deinen Lesern nützliche Informationen – einen Tipp zu etwas, das sie interessiert und ihnen wirklich nützt.

2) Banner auf dem Blog

Mehr Klicks sind dein Ziel. Und wo bekommst du mehr Klicks als auf deiner eigenen Startseite? Platziere deinen Affiliate-Link vorübergehend direkt in der Neuigkeiten-Spalte – am besten ansprechend gestaltet.

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5) Deinen Content bewerben und Conversions tracken

Jetzt bleibt dir nichts anderes übrig, als:

1) Auf deinen Kanälen teilen

Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn – teile deinen Content auf allen sozialen Netzwerken, die du nutzt.

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2) Persönlich empfehlen

Kennst du jemanden, der von deinem Angebot definitiv profitieren würde? Dann schreib ihm! Eine kurze E-Mail mit 3 Zeilen und dem Link zu deinem Artikel dauert nur ein paar Minuten, kann aber die Conversion-Rate erheblich steigern.

3) Conversions im Blick behalten 😎

So sahen die Conversions im ersten Monat nach der Veröffentlichung des Artikels aus
So sahen die Conversions im ersten Monat nach der Veröffentlichung des Artikels aus

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Vergiss die Reiseversicherung nicht

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