Was ist SEO und wie funktioniert es: Einfach erklärt

SEO gehört zum Content-Marketing und steht als Abkürzung für Search Engine Optimization. Dabei handelt es sich um den Prozess der SEO-Optimierung von Websites mit dem Ziel, in den Suchergebnissen eine möglichst hohe Position (das sogenannte Ranking) zu erreichen. Schauen wir uns ganz einfach an, was SEO ist, wie die Suchmaschinenoptimierung funktioniert und welche Rolle sie im Marketing spielt.

Was ist SEO – einfach erklärt
Was ist SEO – einfach erklärt

Was ist SEO – einfach erklärt

Wenn du bei Google „Was ist SEO“ eingibst, sollte dieser Artikel innerhalb von 3–6 Monaten nach Veröffentlichung unter den ersten Ergebnissen auftauchen. Egal, wann du das hier liest – es ist gut möglich, dass du genau über eine Suchmaschine auf diese Seite gestoßen bist. Wir schalten dafür keine Werbung. Genau das ist die Magie der SEO-Optimierung.

💡 TIPP: Lies auch, wie du einen Blog erstellen kannst.

Wozu dient SEO im Marketing?

  • Aufbau organischen (unbezahlten) Traffics,
  • Markenaufbau,
  • Lead-Generierung,
  • Senkung des Werbekostenanteils an der Marge.

Was umfasst SEO alles?

SEO ist ein grundlegendes Element für effektives digitales Marketing und umfasst eine ganze Menge:

  1. Keyword-Recherche: Die Identifikation relevanter Suchbegriffe und Phrasen, die potenzielle Kunden verwenden, wenn sie nach deinen Produkten oder deinem Online-Inhalt suchen.
  2. SEO-Content erstellen: Das Verfassen von hochwertigem, relevantem und ansprechendem Inhalt, der auf Keywords optimiert ist und ein Thema so umfassend behandelt, dass Leser keinen Grund haben, woanders weiterzusuchen.
  3. Technisches SEO: Stellt sicher, dass deine Website aus technischer Sicht gut für Suchmaschinen optimiert ist – sie lädt schnell, wird auf verschiedenen Geräten korrekt dargestellt und verfügt über eine hervorragende Struktur.
  4. Off-Page-SEO: Aktivitäten außerhalb deiner Website, die helfen, deine Positionen in Suchmaschinen zu verbessern – Linkbuilding, Social Signals und eine gute Domain-Reputation.
  5. Lokales SEO: Optimierung deiner Website für die Suche in einem bestimmten geografischen Bereich.
  6. Messen und Analysieren: Verfolgen des Erfolgs deiner SEO-Strategie mit Tools wie Google Analytics und Vornahme notwendiger Anpassungen zur Verbesserung.

Warum lohnt sich SEO – tausende Besucher durch einen einzigen Artikel

Wer sich auf seiner Website oder in seinem Online-Shop um Suchmaschinenoptimierung kümmert, kann langfristig qualitativ hochwertigen Traffic gewinnen – ohne für jeden einzelnen Klick zu bezahlen.

Bei PPC-Werbung zahlst du für jeden Klick. Bei SEO investierst du einmalig in technische Optimierungen und die Erstellung guter Inhalte. Mit einem starken SEO-Spezialisten kann ein einziger Artikel Hunderte oder sogar Tausende Besucher pro Monat bringen.

Deine Statistiken könnten dann zum Beispiel so aussehen:

Übersicht der organischen Suchmaschinenzugriffe des Online-Shops nanospace.cz
Übersicht des organischen Traffics des Online-Shops nanospace.cz im Zeitraum 2021–2023

Wie Suchmaschinen funktionieren und was das mit SEO zu tun hat

Suchmaschinen kennen und nutzen wir alle. Wie sie aus Nutzersicht funktionieren, weißt du vermutlich gut: Du gibst einen Begriff ein und bekommst relevante Links oder direkt eine Antwort auf deine Frage. Wer aber SEO betreiben will, muss auch verstehen, wie Suchmaschinen technisch funktionieren. Schauen wir uns das genauer an.

Wie Suchmaschinen grundsätzlich funktionieren

Die Grundlage jeder Suchmaschine ist ein sogenannter Web-Crawler. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich ein Skript oder Programm, das Internetlinks durchsucht und diese indexiert. Stell es dir so vor: Der Web-Crawler ist wie eine schnelle Bibliothekarin, und Webseiten sind die Bücher. Die Bibliothekarin geht die Bücher durch und ordnet sie nach Themen in die Bibliothek ein. Diesen Vorgang nennt man Indexierung – aus dieser Bibliothek schöpfen Suchmaschinen dann, wenn sie dir relevante Ergebnisse anzeigen.

Suchmaschinen bestehen aus zwei Hauptteilen:

  1. Der Suchindex, eine digitale Bibliothek mit Informationen über Webseiten.
  2. Die Suchalgorithmen, also Computerprogramme, die dafür zuständig sind, Ergebnisse aus dem Suchindex anzuzeigen.

Dein Ziel ist es, dass die Bibliothekarin deine Seiten überhaupt kennt, dass sie den Suchalgorithmen gefallen und diese sie weit oben anzeigen. Wenn du schlechten Content produzierst, kann die Bibliothekarin (also die Suchmaschine) entscheiden, dass ihr der Inhalt nicht gefällt – und ihn gar nicht erst aufnehmen.

Wie Suchmaschinen Seiten indexieren und bewerten

Es gibt viele verschiedene Suchmaschinen, und jede funktioniert ein bisschen anders. Hier sind die grundlegenden Faktoren, nach denen Suchmaschinen Seiten bewerten:

Zuerst muss die Suchmaschine deine Website und alle ihre Seiten finden

Es ist nicht selbstverständlich, dass die Crawl-Bots der Suchmaschinen deine Seiten von allein finden. Du musst ihnen dabei so gut wie möglich helfen. Dafür gibt es verschiedene Wege:

Die Sitemap deiner Website an Suchmaschinen übermitteln

Eine Sitemap ist eine spezielle Seite deiner Website im XML-Format, die übersichtlich alle URLs (Seiten) auflistet, die du in Suchmaschinen bringen möchtest. Ihre Erstellung übernimmt in der Regel das Tool, mit dem du deine Website baust (z. B. WordPress). So sieht die Sitemap des Blogs loudavymkrokem.cz aus:

Sitemap-Index des Blogs Loudavým krokem
Beitrags-Sitemap der Website loudavymkrokem.cz
Beitrags-Sitemap der Website loudavymkrokem.cz

Die Sitemap kann von Crawl-Bots eigenständig gefunden werden, oder du übermittelst sie direkt im Verwaltungsbereich. Für Google erfolgt die Übergabe der Sitemap beispielsweise über die Search Console:

Sitemap in der Google Search Console – wichtig für die SEO-Optimierung
Sitemap-Einreichung in der Google Search Console
URLs manuell an die Suchmaschine übermitteln

Die meisten Suchmaschinen erlauben das manuelle Einreichen von URLs. Wenn du kein Plugin hast, das das automatisch erledigt, kannst du Suchmaschinen jedes Mal, wenn du einen neuen Artikel veröffentlichst, die URL direkt mitteilen – sie werden ihn dann bevorzugt crawlen. Bei Google sieht die manuelle Einreichung so aus:

google search console indexace
Manuelle URL-Indexierung bei Google
Backlinks

Jede Seite deiner Website oder deines Blogs sollte mindestens einen internen Link von einer anderen Seite derselben Website erhalten – zum Beispiel aus einer Kategorie oder der Fußzeile. Es sollte nicht passieren, dass eine Seite gar keinen eingehenden Link hat, denn dann findet der Crawler sie womöglich gar nicht erst.

Suchmaschinen durchsuchen Seiten mithilfe von „Crawling“

Klingt kompliziert, bedeutet aber schlicht, dass Google oder eine andere Suchmaschine Websites besucht und bekannte URLs abruft. Bei Google nennt sich der Bot, der das erledigt, Googlebot.

Auf diesen Schritt folgt das sogenannte „Processing und Rendering“. In diesem Schritt arbeitet die Suchmaschine daran, den Inhalt und die Struktur der Seite zu verstehen. Dazu gehört die Ausführung des Seiten-Codes (z. B. JavaScript), um zu erfassen, wie die Seite aussieht und aufgebaut ist. Das kann auch die Erkennung von Links auf der Seite und anderer wichtiger Informationen umfassen.

Wie lernst du SEO schnell und einfach?

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Bonus für Patrons: Die 17 häufigsten Fehler bei der SEO-Arbeit

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