Habt ihr zuletzt die HBO-Serie White Lotus geschaut? Dann sucht ihr vielleicht schon nach Flügen nach Thailand – und ihr seid damit definitiv nicht allein. Unglaubliche 66 % der Reisenden weltweit haben dieses Jahr ihren Urlaub in einem Ort gebucht, den sie zuvor in ihrer Lieblingsserie oder einem Film gesehen haben. Genau das ist Set-Jetting – und der Trend wächst schneller als je zuvor.
Set-Jetting hat sich zu einem der prägendsten Reisetrends unserer Zeit entwickelt und beeinflusst Reiseentscheidungen rund um den Globus. Der Begriff wurde 2022 offiziell von Expedia geprägt, doch das Phänomen selbst hat seitdem um 27 % zugelegt – und Experten gehen davon aus, dass 2025 erneut Rekordwerte bringt.

Filmtourismus auf dem Vormarsch: Was steckt hinter dem Begriff „Set-Jetting“?
Set-Jetting beschreibt das wachsende Phänomen, bei dem Reisende Orte besuchen, die sie aus Filmen oder Serien kennen. Der Trend hat mit dem Aufstieg der Streaming-Plattformen enorm an Fahrt aufgenommen, denn die haben unsere Art, audiovisuelle Inhalte zu konsumieren, grundlegend verändert.
Stell dir vor: Es ist Sonntagabend, du schaust eine packende Folge deiner Lieblingsserie, deren Handlung sich an einem atemberaubenden weißen Sandstrand abspielt. Plötzlich überkommt dich das unwiderstehliche Verlangen, die Website einer Fluggesellschaft zu öffnen und eine Reise genau dorthin zu planen. Genau das passiert gerade Millionen von Menschen weltweit.
Dieses Phänomen nennt sich „Set-Jetting“ – ein Wortspiel aus „Film-Set“ und „Jet-Setting“ (dem Reisen der Wohlhabenden). Der Begriff, den Expedia 2022 offiziell eingeführt hat, steht für den wachsenden Trend, bei dem Menschen Drehorte aus Filmen und Serien persönlich erkunden wollen.

Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während 2022 nur 39 % der Reisenden angaben, einen Trip in ein Ziel aus einer Serie oder einem Film gebucht zu haben, schnellte diese Zahl 2024 auf 66 % hoch. Für 2025 erwarten Experten erneut neue Rekordwerte.
„Vor zehn Jahren gab es noch kein Disney+ und Netflix war ein viel kleineres Phänomen“, erklärt Seren Welch, Spezialistin für Filmtourismus. „Heute sind die Streaming-Algorithmen mächtige Treiber unseres Verhaltens – weit über den Bildschirm hinaus.“
Was steckt hinter diesem massiven Anstieg? Die Antwort liegt auf der Hand: Streaming-Plattformen haben verändert, wie wir Inhalte konsumieren. Früher mussten wir wöchentlich auf neue Episoden warten – heute verschlingen wir ganze Staffeln an einem Wochenende. Das totale Eintauchen in eine Geschichte schafft eine viel stärkere emotionale Bindung an die Orte, an denen sie spielt.
Der „White Lotus Effekt“ in Zahlen
Kaum eine Serie veranschaulicht die Kraft des Set-Jettings besser als HBOs White Lotus. Die schwarze Komödie, die das Leben ultra-reicher Menschen in Luxusresorts satirisch aufs Korn nimmt (und meistens mit einer Leiche im Gepäck endet), inspiriert ihre Zuschauer paradoxerweise dazu, genau diese Orte zu besuchen – obwohl sich die Figuren dort so furchtbar aufführen.
Erste Welle: Hawaii (2021)
Die erste Staffel, ausgestrahlt 2021, spielte im Four Seasons Resort auf dem hawaiianischen Maui. Die Set-Jetting-Effekte zeigten sich sofort und waren schlicht überwältigend:
- Das Four Seasons verzeichnete einen unglaublichen Anstieg der Website-Besuche um 425 % im Jahresvergleich
- Verfügbarkeitsanfragen für Unterkünfte stiegen um 386 %
- Hawaii wurde über Nacht zur heißesten Destination unter Serienfans
- Lokale Tourismusbehörden meldeten stark wachsendes Interesse an „White Lotus Touren“

Zweite Welle: Sizilien (2022)
Die zweite Staffel verlegte die Handlung ins San Domenico Palace, ebenfalls ein Four Seasons Hotel, in Taormina auf Sizilien. Der Set-Jetting-Effekt war diesmal noch dramatischer:
- Die Luxusreiseagentur Virtuoso verzeichnete nach der Premiere im Oktober 2022 einen sagenhaften Anstieg der Sizilien-Buchungen um 424 %
- Das Resort selbst war anschließend auf sechs Monate im Voraus ausgebucht!
- Lokale Restaurants und Bars begannen, „White Lotus Menüs“ und serieninspirierte Cocktails anzubieten
- Die Unterkunftspreise in der Umgebung stiegen im Schnitt um 30 %
- Taormina verzeichnete einen historischen Rekord bei amerikanischen Touristen

Dritte Welle: Thailand (2024)
Und die dritte Staffel? Noch bevor sie überhaupt ausgestrahlt wurde, sorgte sie schon für Furore in der Reisebranche:
- Noch vor Drehbeginn auf Koh Samui in Thailand stiegen die Buchungen im dortigen Four Seasons um 40 %!
- Marc Speichert, Vertriebsdirektor von Four Seasons, erwartet, dass diese Zahl nach Ausstrahlung der Staffel noch „exponentiell wachsen“ wird
- Laut thailändischen Medien wird der „White Lotus Effekt“ den Luxustourismus ankurbeln und die Ausgaben der Besucher um 10–15 % steigern
- Die Unterkunftspreise in Thailand sollen allein dieses Jahr um bis zu 40 % steigen
- Die Tourismusbehörde Thailands (TAT) hat eine spezielle Website (thewhitelotus.thailandinsider.com) mit Reisetipps rund um die Serienschauplätze gestartet

Was kostet das „White Lotus“-Erlebnis?
Wer über dieselben Strände spazieren möchte wie die Serienfiguren, sollte tief in die Tasche greifen:
- Das Four Seasons auf Koh Samui bietet Villen mit privatem Pool ab ca. 1.200 € pro Nacht in der Nebensaison an
- In der Hochsaison können die Preise auf über 2.400 € pro Nacht klettern
- Für die Villa, in der die Schlüsselszenen gedreht wurden, können es auch über 4.000 € pro Nacht sein
Für echte Superfans hat Four Seasons ein besonderes Angebot geschnürt: eine 20-tägige Reise im Privatjet zu allen Drehorte aus drei White Lotus-Staffeln plus fünf weitere Luxusdestinationen. Der Preis? Er beginnt bei rund 190.000 € pro Person – genug für eine schöne Eigentumswohnung.
Die thailändische Tourismusbehörde weiß das Potenzial der Serie sehr genau zu nutzen. Neben der eigenen Website werden thematische Pakete vorbereitet, die Besuche der Drehorte, serieninspirierte kulinarische Erlebnisse und sogar „White Lotus Wellness Retreats“ umfassen.

Die Schattenseite des Set-Jettings: Wenn Serienfantasie auf Realität trifft
Während Tourismusbehörden und Luxushotels den Ansturm neuer Gäste feiern, haben Umweltschützer und lokale Gemeinschaften ernste Bedenken. Der erhöhte Besucherstrom in ökologisch sensible Gebiete wie Koh Samui kann verheerende Folgen haben:
- Die Insel kämpft bereits jetzt mit einem ernsthaften Trinkwassermangel
- Korallenriffe leiden unter dem Druck zu vieler Besucher
- Die Abfallinfrastruktur ist für einen plötzlichen Tourismusanstieg nicht ausgelegt
- Einheimische werden durch steigende Immobilienpreise vom Wohnungsmarkt verdrängt
Es wäre nicht das erste Mal, dass Filmtourismus ökologische Schäden verursacht. Der Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio zog so viele Touristen in die thailändische Maya Bay, dass die Behörden den Strand mehrere Jahre lang schließen mussten, damit sich das fragile Ökosystem erholen konnte. Noch heute gelten in der Bucht strenge Besucherbeschränkungen – mehr als zwanzig Jahre nach dem Filmstart.
„Der White Lotus Effekt auf Koh Samui könnte noch dramatischer sein“, warnt der thailändische Umweltschützer Supaporn Malila. „Die Serie ist viel populärer als der Film ‚The Beach‘ es zu seiner Zeit war, und die heutigen Streaming-Plattformen haben eine weitaus größere Reichweite.“

Set-Jetting weltweit: White Lotus ist nicht allein
White Lotus ist bei weitem nicht der einzige Grund, warum Menschen die Koffer packen und zu Filmdrehorte aufbrechen. Set-Jetting als globales Phänomen reicht bis in die frühen 2000er Jahre zurück und hat praktisch jeden Winkel der Erde erfasst:
- Neuseeland: Die Herr der Ringe-Trilogie hat das Land für Legionen von Fans auf die Landkarte gebracht, die Mittelerde erkunden wollen. Der mit dem Film verbundene Tourismus bringt der Wirtschaft mehr als 200 Millionen Dollar pro Jahr ein.
- Kroatien: Game of Thrones hat Dubrovnik zu einem solchen Touristenmagneten gemacht, dass die Stadt die Besucherzahl in der Altstadt begrenzen musste. Vor der Serie kamen rund 1 Million Touristen jährlich – danach waren es mehr als 3 Millionen.
- Frankreich: Emily in Paris hat eine neue Welle von Touristen auf die gepflasterten Straßen und in die schicken Cafés von Paris gelockt. Einige Drehorte verzeichneten einen Besucherzuwachs von bis zu 200 %.
- Großbritannien: Harry-Potter-Fans strömen nach wie vor nach London, um ikonische Drehorte wie den Bahnhof King’s Cross oder die Millennium Bridge zu besuchen. Die Serie Bridgerton fügt dem ganzen noch eine weitere Set-Jetting-Schicht quer durch England hinzu.
- Südkorea: Dank des phänomenalen Erfolgs von Squid Game und anderen koreanischen Dramen ist die südkoreanische Insel Jeju zu einer der am schnellsten wachsenden Tourismusdestinationen in Asien geworden.
- Schottland: Outlander hat dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen einiger schottischer Burgen und historischer Stätten um bis zu 200 % gestiegen sind.
- Spanien: Money Heist (La Casa de Papel) brachte Touristen zur Spanischen Königlichen Münze und anderen Madrider Schauplätzen.
- Griechenland: Insbesondere die griechischen Inseln Skiathos und Skopelos wurden durch das Musical Mamma Mia weltberühmt.

Set-Jetting in Deutschland: Filmschauplätze als Touristenmagnete
Auch Deutschland ist vom Set-Jetting-Trend nicht unberührt geblieben – im Gegenteil. Zahlreiche internationale Produktionen nutzen deutsche Städte als Kulisse, was wiederum Reisende aus aller Welt anzieht. Berlin etwa taucht immer wieder in Serien wie Babylon Berlin oder Dark auf und hat dadurch eine völlig neue Kategorie von Kulturtouristen angezogen. München, die Alpen und die Schlösser Bayerns sind ebenfalls beliebte Drehorte, die nach ihrer Leinwandpräsenz deutlich mehr Besucher verzeichnen.
Umgekehrt zieht es auch deutsche Reisende zunehmend in Städte und Regionen, die sie aus Serien kennen. Laut einer Studie von Expedia haben mehr als 60 % der deutschen Reisenden schon einmal eine Destination gewählt, die sie zuvor im Fernsehen oder auf einer Streaming-Plattform gesehen haben. Prague, Wien und Budapest – allesamt beliebte Drehorte für internationale Produktionen – gehören dabei zu den Favoriten unter deutschen Set-Jettern.
Zu den beliebtesten Filmschauplätzen, die deutsche Reisende begeistern, gehören unter anderem:
- Die Altstadt von Dubrovnik (Game of Thrones)
- Die Straßen von Paris (Emily in Paris, Amelie)
- Die Highlands Schottlands (Outlander)
- Neuseelands Natur (Herr der Ringe)
Streaming bestimmt, wohin wir reisen
Die Reisebranche verändert sich rasant – und die Macht der Streaming-Plattformen bei der Beeinflussung von Reiseentscheidungen ist unbestreitbar. „Ich habe einen British-Airways-Manager sagen hören, dass er immer als erstes schaut, was gerade auf Netflix läuft, wenn er einen plötzlichen Buchungsanstieg für ein bestimmtes Ziel bemerkt“, berichtet Filmtourismus-Expertin Seren Welch.
Marc Kamine, einer der ausführenden Produzenten von White Lotus, bestätigt, dass sich das Team bei der Standortwahl bewusst ist, welchen Einfluss ihre Entscheidungen auf zukünftige Buchungen und den lokalen Tourismus haben.
„Ich halte Kontakt mit den Hotelmanagern der früheren Staffeln“, sagt Kamine. „Uns ist die Debatte über Overtourism bewusst, aber diese populären Fünf-Sterne-Standorte verfügen bereits über eine bestehende Tourismusinfrastruktur und wurden so entwickelt, dass sie eine bestimmte Besucherzahl bewältigen können.“
Streaming-Giganten wie Netflix, HBO und Disney+ kontrollieren heute nicht nur, was wir schauen, sondern auch, wohin wir reisen. Laut einer Expedia-Studie von 2023 tendieren 78 % der Millennials dazu, Reiseziele aus ihren Lieblingsserien zu recherchieren – und 61 % von ihnen buchen am Ende auch tatsächlich.
Welche Destinationen werden 2025 die Hits?
Laut Expedias Prognosen für 2025 werden neben Koh Samui folgende Ziele die Set-Jetting-Highlights des Jahres sein:
- Die südkoreanische Insel Jeju – dank des anhaltenden Erfolgs koreanischer Dramen und Squid Game
- Das ungarische Budapest – dank des Films Maria mit Angelina Jolie
- Montana – wegen des Yellowstone-Prequels 1923
- Irland – wo die zweite Staffel von Wednesday gedreht wurde
- Japan – dank neuer Anime-Adaptionen auf Netflix
- Neuseeland – wegen neuer Projekte aus der Welt des Herrn der Ringe
Und was ist mit der vierten Staffel von White Lotus? Während Fans über das nächste luxuriöse Four Seasons Resort spekulieren, hat Kamine nur so viel verraten: Der Ort muss eine wichtige Voraussetzung erfüllen – es muss ein Platz sein, an dem man eine Leiche leicht verstecken kann. Das ist einfach typisch für den schwarzen Humor der Serie!
Unter den inoffiziellen Kandidaten für die vierte Staffel werden genannt:
- Die portugiesische Algarve-Küste
- Die griechische Insel Santorini
- Die Französische Riviera
- Cabo San Lucas in Mexiko

Wie du wie ein Filmstar reist – auch ohne Hollywood-Budget
Du willst Set-Jetting selbst erleben, aber dein Konto sieht nicht ganz nach Hollywoodstar aus? Kein Problem – mit diesen Tipps holst du das Beste heraus:
- Reise außerhalb der Saison – Drehorte aus populären Serien sind in der Nebensaison oft 30–50 % günstiger.
- Suche nach Alternativen beim Übernachten – Bleib in der Nähe des berühmten Hotels, nicht unbedingt darin. Rund um das Four Seasons auf Koh Samui findest du gemütliche Boutique-Hotels zum einem Drittel des Preises. Schau dich zum Beispiel bei Booking.com nach Alternativen um.
- Nutze thematische Touren – Viele Reiseveranstalter bieten spezialisierte Film-Touren für einen Bruchteil der Kosten eines Aufenthalts im Luxusresort an. Auf GetYourGuide findest du zum Beispiel in Dubrovnik eine komplette Game-of-Thrones-Tour für rund 40 €.
- Erlebe die Highlights kostenlos – Öffentliche Strände und Außenbereiche sind häufig gratis zugänglich. In Taormina auf Sizilien kannst du durch dieselben Gassen spazieren wie die Figuren aus White Lotus – ganz ohne Eintritt.
- Erstelle dein eigenes Film-Itinerar – Mit der richtigen Recherche kannst du in den Fußstapfen deiner Lieblingsfiguren wandeln – ohne Reiseleiter. Fan-Seiten liefern oft genaue Angaben zu den Drehorten einzelner Szenen.
- Nutze Social Media – Folge den Hashtags deiner Lieblingsserie, um weniger bekannte, aber ebenso fotogene Orte zu entdecken.
- Schau dich nach weniger bekannten Locations um – Während alle zum Four Seasons pilgern, lohnt es sich, die anderen Drehorte von White Lotus zu erkunden: lokale Restaurants, Strände oder kleine Sehenswürdigkeiten, die auch in der Serie vorkommen, aber keinen vergleichbaren Ansturm erleben.
Liegt die Zukunft des Reisens in den Händen der Drehbuchautoren?
Set-Jetting ist kein vorübergehender Trend – es ist ein grundlegender Wandel darin, wie wir unsere Reiseziele wählen. Mit der wachsenden Macht der Streaming-Plattformen und unserer Fähigkeit, ganze Staffeln auf einmal zu verschlingen, wird diese Tendenz sich höchstwahrscheinlich noch weiter verstärken.
Wie Reisetourismus-Spezialistin Monica Chien anmerkt: „Die Verbindung zwischen Film und Tourismus ist tief verwurzelt. Wenn Touristen Drehorte besuchen, generieren sie erhebliche Einnahmen für lokale Unternehmen – schaffen aber gleichzeitig neue Herausforderungen für den Erhalt der Authentizität und Nachhaltigkeit dieser Orte.“
Reisebüros und Hotels schließen bereits jetzt Vorabverträge mit Produktionsfirmen ab, in der Hoffnung, dass ihre Destination für den nächsten großen Hit ausgewählt wird. Manche Länder bieten Filmproduktionen sogar spezielle Steuervergünstigungen an – nicht nur wegen der Arbeitsplätze, sondern auch als Tourismus-Marketing.
Die entscheidende Frage bleibt: Sind wir in der Lage, diese neue Form des Massentourismus nachhaltig zu steuern? Wird Set-Jetting am Ende ein Segen oder ein Fluch für die Destinationen sein, die sich plötzlich im Scheinwerferlicht wiederfinden?
Eines ist sicher – die nächste große Reisewelle entsteht gerade jetzt auf dem Bildschirm vor dir.
Häufige Fragen zu Set-Jetting und dem White Lotus Effekt
Warum ist die Serie White Lotus so einflussreich für die Reisebranche?
White Lotus verbindet faszinierende Geschichten mit bezaubernden Schauplätzen in luxuriösen Resorts und schafft damit die perfekte Kombination für Reiseinspiration. Obwohl die Serie wohlhabende Touristen satirisch darstellt, weckt sie paradoxerweise den Wunsch, denselben Luxus zu erleben.
Ist Set-Jetting nur ein Trend unter wohlhabenden Reisenden?
Auch wenn der Besuch der exakten Drehorte von White Lotus teuer sein kann, umfasst Set-Jetting als breiteres Phänomen Reiseziele aus verschiedensten Filmen und Serien und zieht Reisende aller Budgetkategorien an.
Kann ich die White Lotus-Drehorte besuchen, auch wenn ich kein Luxusbudget habe?
Ja, ihr könnt die Insel Koh Samui besuchen und die Außenanlagen des Four Seasons besichtigen, die öffentlichen Strände in der Nähe nutzen und in preiswerteren Hotels in der Umgebung übernachten.
Wie wählen die Produzenten von White Lotus die Drehorte aus?
Mark Kamine, Executive Producer, verriet, dass sie nach praktischen und visuell beeindruckenden Locations suchen, die zur thematischen Ausrichtung der Serie passen. Für die dritte Staffel wurden Korea, die Philippinen, Japan, Bali und Sri Lanka in Betracht gezogen, bevor man sich für Thailand entschied, das am besten zur Geschichte über östliche Philosophie passte.
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