26 Tipps, was man in London sehen und erleben kann 2026 (+ Karte)

TL;DRWir haben 26 Tipps zusammengestellt, was man in London sehen und erleben kann – vom Buckingham Palace, Big Ben und der Tower Bridge bis zu kostenlosen Museen wie dem British Museum, der National Gallery und der Tate Modern, aber auch ausgefallenere Ecken wie Camden, Shoreditch oder den Sky Garden. Für drei Tage teilst du die Besichtigung am besten so auf: Westminster und Big Ben, dann City und Tower, und schließlich Museen oder Camden. Für den Nahverkehr nutzt du am besten eine kontaktlose Karte mit einer Tagesobergrenze von 8,90 £, der Bus kostet einheitlich 1,75 £. Die angenehmste Reisezeit ist Mai bis September, dann fällt in London am wenigsten Regen und die Temperaturen sind am höchsten. Ab dem 25. Februar 2026 brauchen deutsche Staatsbürger außerdem die Einreisegenehmigung UK ETA, die 20 Pfund kostet.

Nach einem ganzen Jahr in Kanada kamen wir mit ziemlich schmalem Geldbeutel und nur einem einzigen Plan in London, England an: die Stadt mit dem Rad erkunden. Im Nachhinein war das die beste Idee der ganzen Reise. Von der Millennium Bridge zum Tower bist du in zehn Minuten – und musst dir keine Gedanken darüber machen, was die U-Bahn heute wieder kostet.

Etwas anderes hat uns aber noch mehr überrascht. Vieles vom Besten, was London zu bieten hat, kostet keinen einzigen Pfund. British Museum, National Gallery, Tate Modern, ein Spaziergang durch die Parks. Und sogar durch die Drehorte aus Harry Potter führte uns ein Guide, dem du am Ende so viel gibst, wie du für angemessen hältst.

Wir haben für dich 56 Tipps zusammengestellt, was man in London sehen und erleben kann — vom Big Ben über Camden bis zu Ecken, in die Touristen normalerweise nicht kommen. Dazu ein praktischer Teil: wann du losfahren solltest, wie du hinkommst, was der Nahverkehr heute wirklich kostet und wo du übernachtest, damit du nicht den halben Urlaub in der U-Bahn verbringst.

Artikelinhalt

Zusammenfassung für alle, die es eilig haben

  • Wann fahren: Am angenehmsten ist es von Mai bis September, aber London funktioniert das ganze Jahr — im Dezember wegen der Beleuchtung, im Januar wegen der Preise.
  • Verkehr: Zahle einfach ganz normal kontaktlos mit Karte oder Handy, das ist mit Abstand am einfachsten. Der Bus kostet einheitlich 1,75 £, die U-Bahn im Zentrum startet bei 3 £ und dank des cleveren Systems werden nie mehr als 8,90 £ pro Tag abgebucht.
  • Kostenlos: British Museum, National Gallery, Tate Modern und die meisten großen Museen haben ihre Dauerausstellungen ohne Eintritt.
  • Nicht vergessen: Für die Einreise brauchst du eine elektronische Reisegenehmigung UK ETA für 20 £. Kümmere dich in Ruhe vor der Reise darum, denn ohne sie kommst du nicht mal an Bord.
  • Für drei Tage: erster Tag Westminster und Big Ben, zweiter Tag City und Tower, dritter Tag Museen oder Camden. Mehr solltest du nicht einplanen.
  • Unterkunft: Es lohnt sich, für eine zentrumsnahe Lage etwas mehr zu zahlen — die gesparte Fahrtzeit ist unbezahlbar.

Wo in London übernachten – nah am Zentrum

Wenn du den idealen Kompromiss zwischen Preis und Zentrumsnähe suchst, wirf einen Blick auf das The Z Hotel Trafalgar. Dank der hervorragenden Anbindung an U-Bahn und Busse kommst du von hier auch spielend leicht in die entlegeneren Ecken der Stadt.

Wenn du nicht jeden Pfund umdrehen musst, könnte dir das The Cavendish London gefallen. Für ein noch eine Spur luxuriöseres Erlebnis empfehlen wir dann das hervorragend bewertete Middle Eight – Preferred Hotels and Resorts.

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Wetter in London – wann losfahren

Die Gerüchte, dass es in London oft regnet, lügen leider nicht. Von November bis Januar erwartet dich hier ziemlich nasskaltes Wetter, und rechne auch mit einigen geschlossenen Sehenswürdigkeiten. Wenn du das beste Wetter willst, komm im Spätfrühling oder im Sommer. Im Juli und August fällt hier zudem der wenigste Regen.

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Wie kommt man nach London: Anreise von Deutschland nach London

Reisegenehmigung UK ETA

Bevor du die Koffer packst, achte auf eine wichtige Neuerung. Für die Einreise nach Großbritannien brauchst du eine elektronische Reisegenehmigung ETA (Electronic Travel Authorisation). Ohne diese Genehmigung lässt dich die Fluggesellschaft unter Umständen gar nicht ins Flugzeug, denk also rechtzeitig daran.

Die Genehmigung kostet 20 Pfund (etwa 24 €), gilt zwei Jahre und berechtigt zu wiederholten Aufenthalten von bis zu sechs Monaten. Denk daran, dass jeder Reisende sie braucht, auch Kinder. Du erledigst sie in wenigen Minuten über die offizielle App „UK ETA“ oder auf der Website gov.uk, aber lass das nicht auf den letzten Drücker und beantrage sie mindestens drei Werktage vor der Reise. Vorsicht vor inoffiziellen Websites, damit du keinen unnötig hohen Aufschlag zahlst.

Mit dem Auto nach London

Wenn du mit dem Auto aus Berlin losfährst, stell dich auf eine Strecke von rund 1100 km und eine Fahrtzeit von über 11 Stunden ein. Egal welche Route du wählst, du musst immer zuerst nach Frankreich, von wo aus dich die finale Überfahrt mit der Fähre oder dem Eurotunnel direkt nach England erwartet.

  1. Von Berlin über Dortmund und Antwerpen nach Calais oder Dunkerque.
  2. Aus dem Süden über Frankfurt am Main, Köln, Brüssel und ebenfalls Calais oder Dunkerque. Das ist die schnellste mögliche Route.

Wenn du aus München startest, bleiben die Routen im Grunde gleich, du musst dich nur zuerst Richtung Frankfurt durchschlagen. Dein Hauptziel auf dem Festland bleibt so oder so Frankreich.

Von Frankreich aus hast du dann zwei Möglichkeiten:

  1. Die Fähre aus den Häfen in Calais oder Dunkerque ist eine ganz angenehme Abwechslung auf der Reise. Auf den Wellen schaukelst du je nach Abfahrtsort etwa 1,5 bis 2 Stunden. Glaub uns, die Tickets solltest du mit großem Vorlauf reservieren, damit du nicht unnötig am Ufer wartest.
  2. Der Eurotunnel – er führt vom französischen Calais ins englische Folkestone. Auf der anderen Seite bist du in 35 Minuten.

Mit dem Bus nach London

Nach England kommst du auch mit dem Bus, etwa mit FlixBus. Rechne damit, dass die Fahrt rund 18 Stunden dauert, deshalb fährt man in der Regel über Nacht – und wir empfehlen ein bequemes Nackenkissen. Ein Rückfahrticket bekommst du ab etwa 60 bis 120 €, in der Saison auch teurer. FlixBus sammelt Reisende nicht nur in Berlin ein, sondern startet auch aus München, Frankfurt oder Köln.

Mit dem Zug nach London

Im Zug von Deutschland nach London verbringst du mehrere Stunden und musst umsteigen. Nutzen kannst du den Hochgeschwindigkeitszug Eurostar, der durch den Eurotunnel fährt – allerdings startet er nur aus Paris und Brüssel.

Mit dem Flugzeug nach London

Aus unserer Erfahrung wissen wir: London erreichst du am einfachsten mit dem Flugzeug. Wenn du klassische Airlines bevorzugst, schau dir Lufthansa und British Airways an. Willst du lieber mit einer Billigfluglinie sparen, fliegen von Berlin, München und Frankfurt Ryanair und Eurowings, zum Flughafen Luton bringt dich Wizzair. Auch die beliebte easyJet lohnt sich.

Normalerweise kosten dich die Tickets 60 bis 120 €, aber mit etwas Glück bei den Billigfliegern schnappst du sie schon für 20 €. Schau bei uns im Blog vorbei, wo wir verraten, wie du günstige Flüge findest.

Autofahren in England

Wenn du dich ans Steuer wagst, pack den internationalen Führerschein und die gültige Grüne Karte ein. Vergiss vor allem nicht, dass hier links gefahren wird – miete dir deshalb am besten gleich ein britisches Auto mit dem Lenkrad auf der anderen Seite.

Verkehr in London

Die beste Möglichkeit, sich in London fortzubewegen, ist der öffentliche Nahverkehr. Neben den klassischen Verkehrsmitteln kannst du auch spezielle Londoner Transportmittel nutzen.

Doppeldeckerbusse

Der typische rote Doppeldeckerbus ist eines der vielen Wahrzeichen Londons. Er fährt sehr häufig und du kommst mit ihm wirklich überallhin, denn er verkehrt auf den ganz normalen Buslinien. Diese Busse tragen die Nummern 9, 12, 15, 49, 74 und 453. Der Fahrpreis ist einheitlich: 1,75 £ pro Fahrt, egal ob du zwei Haltestellen oder quer durch die halbe Stadt fährst – Zonen spielen hier keine Rolle. Und wenn du innerhalb einer Stunde in einen weiteren Bus umsteigst, ist die zweite Fahrt dank des sogenannten Hopper fare kostenlos. Pro Tag zahlst du in Bussen nie mehr als 5,25 £. Bargeld nimmt der Fahrer nicht an, gezahlt wird nur mit Karte, Handy oder Oyster.

Mit dem Zug durch London

Tickets und Zugverbindungen findest du auf der Website National Rail. Kauf sie schön mit Vorlauf, damit du nicht ohne Platzreservierung am Bahnsteig stehst. Züge sind in England etwas teurer als Busse, sie eignen sich also eher für längere Fahrten zwischen den Städten.

Mit dem Boot durch London

Die Boote dienen hier nicht als Fähre von Ufer zu Ufer, sondern bringen dich entlang des Flusses zwischen verschiedenen Stadtteilen von London. Diese Dampfer auf der Themse heißen River Bus, und ein normales Nahverkehrsticket gilt hier nicht. Sie legen alle 20 Minuten ab, und direkt vom Deck aus genießt du den Blick auf das Parlament, den Tower of London oder Greenwich.

Taxi

In London kannst du ein klassisches schwarzes Taxi heranwinken. Es reicht, dem Fahrer ein Zeichen zu geben, und er hält an. Günstig ist das allerdings nicht: der Mindestpreis liegt bei 4,40 £, danach rechnet der Taxameter rund 2,50 £ pro Kilometer, abends und nachts noch mehr. Eine kürzere Fahrt durch das Zentrum kostet so meist 15 bis 25 £.

Wie man Nahverkehrstickets kauft

Kontaktlose Zahlung mit Karte

Wenn du eine kontaktlose Bankkarte im Portemonnaie hast, hast du gewonnen und kannst damit in jedem Verkehrsmittel fahren. Du musst sie nur beim Einsteigen an die Schranke halten und dann nicht vergessen, beim Aussteigen erneut aufzulegen.

Was es kostet: Eine Fahrt mit der U-Bahn in der zentralen Zone 1 kostet 3,10 £ zur Stoßzeit und 3,00 £ außerhalb, quer durch die Zonen 1–2 zahlst du 3,60 £ beziehungsweise 3,10 £. Stoßzeit ist werktags von 6:30 bis 9:30 Uhr und nachmittags von 16:00 bis 19:00 Uhr. Das Beste daran ist das Tageslimit von 8,90 £ — sobald du es erreicht hast, fährst du den Rest des Tages in den jeweiligen Zonen kostenlos und musst auf nichts achten.

Oyster Card

Diese berühmte „Austernkarte“ funktioniert nach dem Prinzip eines Guthabens, das dir dann an den gelben Schranken abgezogen wird. Eine Fahrt kostet genauso viel wie mit deiner Bankkarte, aber für die Oyster Card selbst zahlst du 10 £, die du nicht wiedersiehst. Für uns und die meisten Touristen lohnt sie sich heute nicht: Die ganz normale Karte im Handy hat dieselben Preise und Tageslimits, und du sparst dir die nicht erstattbare Gebühr. Sie lohnt sich höchstens beim Reisen mit Oyster Card für Kinder, die damit günstiger fahren, und du bekommst mit ihr einen Rabatt auf den River Bus.

Was man in London sehen kann: die bekanntesten Sehenswürdigkeiten

In London gibt es wirklich viel zu sehen, und kaum jemand schafft alles bei einem einzigen Besuch. Wir haben deshalb Sehenswürdigkeiten ausgewählt, die du nicht verpassen solltest — und dazu ein paar Orte, über die in den Reiseführern nicht so viel steht.

1. Buckingham Palace

Der Buckingham Palace ist eines der größten Wahrzeichen Londons und der offizielle Sitz des britischen Monarchen, wo die wichtigsten Staatsereignisse stattfinden. Um dir die riesige Fläche vorstellen zu können: Insgesamt verbergen sich darin 775 Zimmer. Ursprünglich entstand er 1703 nur als Privatsitz für den Duke of Buckingham and Normanby.

Erst 1826 wurde das Gebäude zu einem Palast umgebaut, und zur wichtigsten königlichen Residenz wurde es 1837 unter Königin Victoria. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Buckingham Palace gleich siebenmal Ziel von Luftangriffen. Ins Innere kommst du normalerweise nicht, du musst dich also mit der traditionellen Wachablösung vor den Toren begnügen. Eine Ausnahme ist der Zeitraum von August bis September, wenn der Westflügel des Palasts der Öffentlichkeit zugänglich ist und dich eine Armee von rund 200 Guides hindurchführt.

2. Big Ben

Zwar bezeichnen wir alle den ganzen Turm als Big Ben, in Wirklichkeit ist das aber nur der Name der Großen Glocke (Great Bell), die im Elizabeth Tower verborgen ist, der zum Palace of Westminster gehört. Es ist die allergrößte der fünf Glocken, die in diesem 96 Meter hohen Turm des Architekten Augustus Pugin aus dem 19. Jahrhundert hängen. Nach oben steigst du genau 334 Stufen, aber vergiss nicht, dir auch von außen die Details der Fassade anzuschauen, wo du die Symbole aller vier Nationen des Vereinigten Königreichs findest.

3. London Eye

Das London Eye, ein weiteres der vielen typischen Londoner Wahrzeichen, wurde 1999 eröffnet. Bis 2006 war es das größte Riesenrad der Welt. Es misst 135 Meter, hat insgesamt 32 Kabinen und eine Umdrehung dauert 30 Minuten. Oben erwartet dich ein atemberaubender Blick auf die Stadt. Ein online gekauftes Ticket startet bei etwa 29 £, vor Ort zahlst du eher 39 £ — und stehst dazu noch in der Schlange.

4. Tower Bridge

Die ikonische Klappbrücke Tower Bridge spannt sich schon seit 1894 über die Themse, und täglich fahren über 40.000 Autos darüber. In beiden massiven Türmen findest du eine Ausstellung mit einer Dauerpräsentation, die dich durch die Geschichte dieses berühmten Bauwerks führt. Wenn dich auch die Technik dahinter interessiert, mach eine Führung durch das alte Maschinenhaus, das Ticket dafür musst du dort allerdings extra kaufen.

5. Palace of Westminster

Am Ufer der Themse ragt majestätisch der historische Palast empor, in dem heute das Parlament des Vereinigten Königreichs tagt, also das House of Lords und das House of Commons. Bis ins 16. Jahrhundert diente er zwar als Residenz der Monarchen, aber sein ältester Teil reicht schon bis ins Jahr 1097 zurück. Ins Innere kommst du normalerweise nicht, denn für die Öffentlichkeit ist der Palast nur während der Parlamentsferien geöffnet.

6. Westminster Abbey

Diese imposante gotische Kirche, die zur anglikanischen Kirche gehört, dient als letzte Ruhestätte der Monarchen, und seit 1066 finden hier die Krönungen aller englischen Könige und Königinnen statt. Genau in diesen monumentalen Räumen gaben sich auch Königin Elizabeth II. und der Duke of Edinburgh, Philip, das Jawort. Wenn du das Interieur bewunderst, schau dich aufmerksam um — du findest hier nämlich auch ein Denkmal für die tschechoslowakischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg kämpften.

7. Greenwich Observatory

Das Royal Observatory in Greenwich, das 1675 auf Anordnung von König Karl II. gegründet wurde, diente einst als Zuhause des königlichen Astronomen. Heute findest du darin ein tolles Museum voller alter astronomischer und nautischer Instrumente, von dem sich außerdem ein wunderschöner Blick auf die Umgebung bietet. Unter den Exponaten fehlt auch nicht der historische Chronometer, der einst John Harrison gehörte.

8. Trafalgar Square

Seinen Namen erhielt der Platz nach der berühmten Schlacht von Trafalgar im Jahr 1805, als die britische Marine in den Napoleonischen Kriegen triumphierte. Seine heutige Gestalt stammt bereits aus dem Jahr 1845, und glaub uns, seitdem hat sich hier optisch nicht viel verändert. Genau in der Mitte ragt die Nelsonsäule empor, umgeben von Springbrunnen und vier bronzenen Löwen. Wenn du das alles fotografiert hast, kannst du gleich in die National Gallery auf der Nordseite spazieren.

9. Downing Street

Ein kurzes Stück vom Palace of Westminster entfernt liegt die Downing Street, wohl die allerbekannteste kleine Straße im Zentrum Londons. Jeder kennt die Adresse Downing Street 10 als offiziellen Sitz des britischen Premierministers, aber neben ihm haben hier auch weitere wichtige Institutionen ihren Sitz, etwa das Kabinettsbüro und das Finanzministerium.

10. Churchill War Rooms

Diese weitläufigen unterirdischen Räume entstanden 1938, um der britischen Regierung eine sichere Zuflucht für ihre Beratungen zu bieten. Obwohl die Bunkerräume für maximalen Schutz konzipiert wurden, ist heute nur ein Teil der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Das Herzstück des gesamten Komplexes bleibt der Cabinet Room, wo sich hinter verschlossenen Türen die entscheidenden Beratungen von Churchills Regierung abspielten.

Das gesamte Museum ist so gestaltet, dass dich die authentische Atmosphäre der damaligen Zeit anhaucht, inklusive der originalen Karten an den Wänden. Das Churchill Museum selbst führt dich dann durch das faszinierende Leben dieses Staatsmanns. Der Eintritt kostet je nach Saison 33 bis 34 £, Kinder bis fünf Jahre kommen kostenlos rein. Denk daran, dass die Tickets nur online für ein bestimmtes Zeitfenster verkauft werden — an der Kasse vor Ort kommst du nicht weiter.

11. The Monument

Das Monument ist ein 62 Meter hoher Turm, der als Erinnerung an den Großen Brand entstand, der 1666 einen erheblichen Teil Londons zerstörte. Auf den Turm kannst du über 311 Stufen hinaufsteigen. Er befindet sich unweit der London Bridge.

12. Globe Theatre

Das heutige Globe Theatre ist eine gelungene Nachbildung des ursprünglichen, in dem einst die Stücke von William Shakespeare aufgeführt wurden. Du findest es direkt am Ufer der Themse, und wenn du im Sommer herkommst, erwischst du vielleicht auch die berühmten Shakespeare-Festspiele. Neben den Aufführungen erwartet dich hier auch das größte Shakespeare-Museum der Welt.

13. Camden

Camden Town ist ein Viertel voller Nachtleben, Jazzbars, urig-alter Pubs und günstiger Restaurants. Es ist vor allem eine Zuflucht der alternativen Kultur, und wenn du ein außergewöhnliches Erlebnis suchst, besuch auf jeden Fall die hiesigen Märkte. Wir haben darüber einen eigenen Guide mit 12 Tipps geschrieben, was man am Camden Market sehen und probieren kann.

14. Baker Street

Diese berühmte Straße in Westminster verbindet wohl jeder von uns mit der Figur des Sherlock Holmes. Der geniale Detektiv wohnte hier laut den Büchern, und zwar konkret in der damals nicht existierenden Hausnummer 221B. Heute findest du an der Adresse natürlich das stilvolle Sherlock Holmes Museum, das alle Fans begeistert.

Moderne Gebäude und Viertel in London

15. The Shard

Der Name dieses Londoner Wolkenkratzers lässt sich treffend als „Scherbe“ übersetzen, und mit einer Höhe von 310 Metern ist er das höchste Gebäude Großbritanniens und belegt Platz sieben in der weltweiten Rangliste. Im Bauwerk des Architekten Renzo Piano verbergen sich Büros und Wohnungen, dich wird aber vor allem die Aussicht ganz oben interessieren. Die Tickets starten bei etwa 22 £ und können je nach Uhrzeit auf 32 £ klettern. Wir raten dir aber, zu sparen und lieber in den Sky Garden zu gehen — dort hast du die Aussicht kostenlos, denk nur daran, rechtzeitig eine kostenlose Reservierung zu ergattern.

16. Piccadilly Circus

Dieser beliebte Platz, benannt nach seiner speziellen Form, verbindet elegant die belebten Einkaufsstraßen Regent Street und Piccadilly. Beim Spaziergang stechen dir die riesigen Neonreklamen ins Auge, aber auch der Shaftesbury Memorial Fountain und der London Pavilion sind einen Blick wert.

17. Soho

Soho in Westminster ist ein Begriff, wo einstige Weiden von einem multikulturellen Viertel abgelöst wurden, das von buntem Nachtleben pulsiert. Du findest hier alles von gemütlichen Cafés und Restaurants über Kinos bis zu unabhängigen Theatern. Der Ort wurde früher durch seine wilde Vergangenheit im Zusammenhang mit der Erotikindustrie bekannt, heute ist die Lage aber unter Kontrolle. Vor allem Liebhaber der alternativen Kultur und des unabhängigen Films kommen hier auf ihre Kosten.

Teil des Viertels ist auch Chinatown, das Zentrum der chinesischen Gemeinschaft in London. Hier kannst du zahlreiche chinesische Restaurants und Geschäfte besuchen und die Dekorationen bewundern. Jedes Jahr finden hier die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr statt.

18. Shoreditch

Shoreditch ist heute ein unglaublich lebendiges Viertel voller bemalter Gebäude, kreativer Künstler und Designerrestaurants. Schon im 19. und 20. Jahrhundert funktionierte es hier als Kunstzentrum, umgeben von Theatern und Konzerthäusern. Wenn du Nachtleben, Kultur und allgegenwärtige Straßenkunst magst, setz diesen Ort auf deine Liste oder übernachte gleich hier.

19. Harrods

Ein kurzes Stück vom Hyde Park im Zentrum Londons steht das wohl bekannteste und am längsten bestehende Luxuskaufhaus der Welt, dessen Verkaufsfläche über eine Million Quadratfuß einnimmt. Du bekommst hier praktisch alles, von Parfüm und Brautkleidern über eine Jacht bis hin zu einem Flugzeug, einer Arztpraxis oder einer Beerdigung. Die Geschichte hier ist faszinierend — A. A. Milne kaufte hier den originalen Winnie Puuh und Präsident Ronald Reagan sogar ein Elefantenbaby. Diese opulente „Stadt in der Stadt“ musst du mit eigenen Augen sehen, und außerdem isst du hier auch ganz gut.

Was man in London besuchen kann: die besten Museen

20. British Museum

Es befindet sich in Camden und ist eines der bedeutendsten Museen der Welt, seine Ausstellung umfasst mehrere Millionen Stücke. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Menschheit nach und ist in mehrere Bereiche nach Epoche und Ort unterteilt. Hier gibt es zum Beispiel die Mumie der Kleopatra, Zeichnungen von Michelangelo oder eine Moai-Statue von den Osterinseln. Der Eintritt ist kostenlos.

21. Tate Modern – Museum für moderne Kunst

Wenn du zu den Fans zeitgenössischer Kunst gehörst, führen dich deine Schritte wohl in die Tate Modern. Das Galerie-Netzwerk gründete 1897 Henry Tate, und heute ist es eine der beliebtesten Kunststationen der Welt, wobei die Tate Britain als eine weitere Filiale funktioniert. Du findest hier Werke von Meistern wie Moore, Dalí, Picasso, Monet oder Mondrian. Uns gefällt an ihr auch das industrielle Ambiente selbst, denn früher diente dieses Gebäude als Kraftwerk.

22. Brixton Academy

Bis heute finden in diesem Saal mit einer Kapazität von 5.000 Personen wilde Konzerte statt. In der Vergangenheit brachten hier etwa Green Day oder Madonna die Menge zum Toben. Seit 2009 trägt dieses legendäre Gebäude den offiziellen Namen O2 Academy Brixton.

23. The National Gallery

Das fünftmeistbesuchte Museum der Welt bewahrt in seiner Sammlung mehr als 2000 Gemälde aus den Jahren 1250 bis 1900. Ganz kostenlos betrachtest du hier Werke von Piero della Francesca, Leonardo da Vinci, Velázquez oder Rembrandt. Die größte Attraktion sind aber zweifellos die Sonnenblumen von Vincent van Gogh und tolle Stücke weiterer Impressionisten.

Was man in London sehen kann: Parks und Natur

24. Hyde Park

Dieser königliche Gigant im Zentrum Londons gehört zu den größten grünen Oasen der Stadt. Im letzten Jahrhundert konnte man hier sogar kostenlos Live-Konzerte von Legenden wie The Rolling Stones oder Queen hören. Heute ist der Hyde Park vor allem ein toller Ort für einen ruhigen Spaziergang und um die Beine zu vertreten, zu dem untrennbar auch der berühmte Marble Arch gehört.

25. Regent’s Park

The Regent’s ist ein weiterer der königlichen Parks, in dem du sorgfältig geschnittene Blumengärten, Sportplätze, einen See und einen Zoo findest.

26. Sky Garden

Der Garten in den Wolken thront in einer Höhe von 140 Metern, genauer im 36. Stock des Wolkenkratzers „The Fenchurch Building“. Zwischen exotischen Pflanzen verbergen sich hier Restaurants und gemütliche Cafés, und dank der Glaswände bekommst du einen der schönsten Ausblicke auf ganz London.

Was man in London erleben kann: Aussichtspunkte

Neben den beliebten Klassikern wie London Eye, The Shard, Sky Garden oder dem Observatory kannst du in London auch weitere Aussichtspunkte genießen:

  • Oxo Tower – ein toller Blick auf die Stadt, der dich im Viertel South Bank erwartet.
  • Parliament Hill – dieser 98 Meter hohe Gipfel liegt direkt im Park Hampstead Heath und bietet dir London wie auf dem Silbertablett, schön aus der Ferne.
  • St Paul’s Cathedral – das berühmte Panorama verbirgt sich direkt in ihrer Kuppel, aber rechne damit, dass du es dir über 530 Stufen ehrlich erarbeiten musst.
  • Primrose Hill verbirgt direkt im Zentrum des Parks einen 64 Meter hohen Gipfel. Wenn du diesen Hügel erklimmst, wirst du mit weiteren tollen Ausblicken auf die Stadt belohnt.
  • Horizon 22 ist der höchste kostenlose Aussichtspunkt in London, versteckt im 58. Stock eines Wolkenkratzers in Bishopsgate. Für den Eintritt zahlst du zwar keinen einzigen Pfund, aber kümmere dich vorher um die Reservierung.
  • Beim Lift 109 (Battersea Power Station) bringt dich ein gläserner Aufzug 109 Meter hoch direkt in den Schornstein des ikonischen ehemaligen Kraftwerks. Stell dich auf einen fantastischen Rundumblick über die ganze Stadt ein.

Harry Potter – Orte, die man in London besuchen sollte

London und Harry Potter gehören zusammen, schließlich wurde die ganze Zaubererwelt genau hier geboren. Als echter Fan musst du dich auf seine Spuren begeben. Wenn du Englisch beherrschst, empfehlen wir dir eine der Walking Tours. Lukáš und ich haben eine kostenlose Tour gemacht und uns dabei prächtig amüsiert.

Gleis 9 ¾

Am Londoner Bahnhof King’s Cross, genau zwischen den Gleisen 9 und 10, findest du den geheimen Eingang zum Gleis 9 ¾. Genau von hier fuhren die Schüler von Hogwarts jedes Jahr zur Schule. Stell dich ruhig zu dem Wagen, der aus der Steinmauer ragt, und probiere aus, ob du durch sie hindurchkommst oder ob du nur ein gewöhnlicher Muggel bleibst.

Gleis 9 ¾ am Bahnhof King's Cross in London

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Charing Cross Road

Diese Straße nahe dem Trafalgar Square diente als Vorlage für die Muggelstraße mit dem Tropfenden Kessel. Hagrid führte Harry hier zum ersten Mal zum Einkaufen in die Winkelgasse. In der echten Welt erwarten dich hier statt Zaubern vor allem jede Menge Buchhandlungen und Antiquariate.

Das Reptilienhaus

Erinnerst du dich an den Anfang des ersten Teils (Harry Potter und der Stein der Weisen), als Harry mit den Dursleys in den Zoo geht und sich im Reptilienhaus mit einer Schlange verquatscht? Diese berühmte Szene wurde direkt im Zoo im Regent’s Park gedreht.

Millennium Bridge

Diese Brücke war in den Filmen nicht zu übersehen. Im Teil Harry Potter und der Halbblutprinz wurde sie effektvoll von Voldemorts Todessern zerstört. In Wirklichkeit handelt es sich um die Millennium Bridge über die Themse, und trotz der filmischen Zerstörung kannst du in aller Ruhe darüber spazieren.

Grimmauldplatz Nummer 12

Genau an dieser Adresse steht das alte Haus der Familie Black, in dem die Mitglieder des Ordens des Phönix ihr geheimes Versteck einrichteten. Zwar erscheint dir das Gebäude nur nach einer Einladung durch ein Ordensmitglied, aber der Spaziergang lohnt sich. Den Drehort findest du am Claremont Square 23 – 29.

Die Winkelgasse

Für gewöhnliche Sterbliche ist der Leadenhall Market nur eine fotogene Passage, aber Zauberer sehen in ihr die Winkelgasse voller Zauberstäbe, Kessel und Bücher. Genau hier findest du am Eingang zu einem Optiker in der Bull’s Head Passage jenen berühmten Zugang zur Winkelgasse aus dem Tropfenden Kessel.

Piccadilly Circus

Genau auf diesen Platz apparierten Harry, Ron und Hermine von der Hochzeit von Bill und Fleur, als sie nach dem Fall des Zaubereiministeriums vor den Todessern flohen. Die Szene sollte ursprünglich woanders gedreht werden, aber die Filmemacher wählten am Ende genau diese Location.

Der Ligusterweg

Ligusterweg Nummer 4 in Little Whinging ist die berühmte Adresse des Hauses der Dursleys, wo Harry seine Kindheit verbrachte. In Wirklichkeit findest du dieses unscheinbare Häuschen an der Adresse 12 Picket Post Cl, Winkfield Road.

Gringotts-Bank

Wenn dir die Galleonen ausgehen, mach dich auf zur Gringotts-Bank. Von außen bewunderst du sie am Gebäude von Australia House direkt im Zentrum Londons. Rechne aber damit, dass sie dich als gewöhnlichen Muggel leider nicht hineinlassen.

Warner Bros. Studio

Dieses Studio ist komplett der Welt von Harry Potter gewidmet, und als Fan darfst du es dir nicht entgehen lassen. Du gehst durch die Winkelgasse, wirfst einen Blick in die Große Halle und in Dumbledores Arbeitszimmer, wozu du kein geheimes Passwort brauchst. Zum Schluss erkundest du die Gemeinschaftsräume der Häuser und siehst dir aus der Nähe originale Requisiten samt den Kostümen der Schauspieler an.

Das Theaterstück Harry Potter und das verwunschene Kind

Das Theaterstück Das verwunschene Kind schrieben Jack Thorne und John Tiffany unter der aufmerksamen Aufsicht von J. K. Rowling. Wenn du Englisch beherrschst, schau es dir im Palace Theatre an. Wir müssen dich nur ehrlich warnen, dass Last-Minute-Tickets ohne großen Vorlauf leicht auch mehr als 400 GBP verschlingen können.

Harry-Potter-„Tour“

Du willst alle Zauber-Locations sehen, aber die Planung schreckt dich ab? Lukáš und ich haben einen kostenlosen Stadtspaziergang gemacht, du kannst dir aber auch organisierte „Harry-Potter-Touren“ leisten. Es liegt ganz bei dir, ob du die Warner Bros. Studios, eine Harry-Potter-Tour für Muggel oder eine Tour im privaten Taxi zu den Top-Orten von Harry Potter wählst.

Wir sind damals auf eine kostenlose Führung gegangen — der Guide führte uns zu den Drehorten, und am Ende gaben wir ihm so viel, wie wir für angemessen hielten. So funktionieren zum Beispiel die Strawberry Tours oder London with a Local, die sich vor dem Palace Theatre am Leicester Square treffen. Rechne mit 5 bis 15 £ pro Person als Trinkgeld — das ist immer noch ein Bruchteil des Preises für bezahlte Führungen.

Unser Tipp: Wenn du wieder zu Hause bist, wetten wir, dass du Lust bekommst, die ganze Filmreihe noch einmal durchzuschauen. Schau bei den gängigen Streaming-Portalen vorbei, wo du leicht herausfindest, auf welchen Plattformen sie gerade läuft.

Was man in London erleben kann: Ausflüge in die Umgebung

London funktioniert als tolle Basis für Ausflüge in die Umgebung. Du hast keine Lust, alles kompliziert auf eigene Faust zu planen? Wirf einen Blick auf das Portal GetYourGuide und überlass die Sorgen anderen. Wir empfehlen dir, vor allem diese Orte zu erkunden:

  • Windsor: Steig in den Zug und schon nach einer Stunde steigst du in einem Städtchen aus, das von der ikonischen Windsor Castle dominiert wird.
  • Oxford: Die berühmte Universitätsstadt liegt von London ebenfalls nur eine Stunde mit dem Zug entfernt. Sie gewinnt dich mit ihrer wunderschönen historischen Architektur und den berühmten Colleges, allen voran dem Christ Church College, wo sich die Filmemacher von Harry Potter inspirieren ließen.
  • Stonehenge und Salisbury: Dieses berühmte prähistorische Denkmal müssen wir wohl nicht lange vorstellen. Es liegt rund zwei Stunden von London entfernt, und am besten verbindest du es gleich mit dem nahen Städtchen Salisbury. Alle praktischen Infos zu Eintritt und Anreise findest du in unserem eigenen Guide Stonehenge: Eintritt und Tipps für die Umgebung.
  • Cambridge: Rund eine Stunde von London entfernt stößt du auf diese malerische Universitätsstadt. Erkunde die historischen Colleges, allen voran das berühmte King’s College, und lass dir auch eine Fahrt mit dem traditionellen Stechkahn auf dem Fluss Cam nicht entgehen.
  • Brighton: Sobald du Lust auf Meeresluft bekommst, steig in den Zug und nach einer Stunde steigst du in Brighton aus. Die Stadt bezaubert dich mit ihren bunten Gassen The Lanes und dem ikonischen Brighton Pier.
  • Cotswolds: Diese wunderschöne ländliche Region liegt rund zwei Stunden Fahrt von London entfernt und wurde durch zauberhafte Dörfchen mit Häusern aus honigfarbenem Stein berühmt. Mach einen Ausflug etwa nach Castle Combe oder nach Bibury, das oft als das schönste Dorf in ganz England bezeichnet wird.
  • Harry-Potter-Studio (Warner Bros.): In den Studios in Leavesden, wo alle acht Filmteile entstanden, schlägt jedes Zaubererherz höher. Du kannst hier durch die Große Halle gehen, einen Blick in die Winkelgasse werfen und das detailgetreue Modell von Hogwarts bewundern. Mehr verraten wir dir im Artikel Harry Potter Studio London.
  • Edinburgh und Schottland: Von London bietet sich auch die tolle Möglichkeit, in Zug oder Flugzeug zu steigen und den Ausflug bis nach Schottland auszudehnen. Wie du so eine Reise planst, verraten dir unsere Guides Edinburgh und Schottland.
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London-Reiseroute: Was man in London an 3 Tagen sehen kann

Während eines dreitägigen Trips nach London schaffst du in Ruhe das Ikonischste ab und schnupperst noch ein bisschen normales lokales Leben.

Der erste Tag sollte dem historischen Zentrum gehören. Mach dich morgens zum Buckingham Palace auf, zur Wachablösung, und spaziere dann durch den St. James’s Park bis zur Westminster Abbey. Hier haucht dich die Geschichte an, denn hier finden seit Jahrhunderten Krönungen und Beerdigungen der königlichen Familie statt. Unterwegs lass dann den Halt beim Big Ben und den Houses of Parliament nicht aus.

Am Nachmittag überquerst du den Fluss zum London Eye, von wo du die Stadt wie auf dem Silbertablett hast. Abends setz dich dann in Covent Garden, wo es dank Restaurants, Bars und verspielten Straßenkünstlern immer lebendig zugeht.

Den zweiten Tag heb dir für den östlichen Teil Londons auf. Starte beim Tower of London mit den Kronjuwelen, der Tower Bridge und spaziere über die South Bank, wo du dir gleich einen Kaffee mit Blick auf die Themse gönnst. Unterwegs wirf einen Blick in die Galerie Tate Modern mit Weltkunst und schau dir Shakespeares Globe Theatre aus der elisabethanischen Ära an. Am Nachmittag verirr dich dann auf den Borough Market für tolles Essen aus aller Welt oder steig in eine Bootsfahrt auf der Themse.

Am dritten Tag tauchst du ins British Museum mit seinen beeindruckenden Sammlungen aus aller Welt ein. Eine Alternative ist das Natural History Museum oder das Victoria and Albert Museum, nach denen du leicht auf dem Rasen im Hyde Park oder Regent’s Park durchatmest. Wenn du bohèmehafte Atmosphäre magst, mach dich ins Viertel Notting Hill auf, um die bunten Häuser und versteckten Läden zu erkunden. Abends lüfte deinen Geldbeutel auf der Oxford Street durch oder kehr in einem der Restaurants und Bars im lebendigen Soho ein.

Was man in London an 4 Tagen sehen kann

Wenn du 4 Tage für London hast, probier unsere Reiseroute:

Tag 1: Klassisches London

  • Buckingham Palace und Wachablösung (vormittags)
  • Spaziergang durch den St. James’s Park
  • Westminster Abbey und Big Ben
  • Fahrt mit dem London Eye (Blick auf die Stadt)
  • Abendspaziergang entlang der South Bank (z. B. zur Tower Bridge)

Tag 2: Geschichte und Kultur

  • Tower of London (Besichtigung der Kronjuwelen)
  • Tower Bridge (Besuch der Aussichtsgalerie)
  • Borough Market (Mittagessen und Marktatmosphäre)
  • Tate Modern (moderne Kunst, kostenloser Eintritt)
  • St Paul’s Cathedral

Tag 3: Königliche Gärten und Museen

  • Hyde Park und Kensington Gardens (Besuch des Kensington Palace)
  • Natural History Museum oder Science Museum (kostenloser Eintritt)
  • Victoria and Albert Museum (Kunst und Design, kostenlos)
  • Spaziergang über die Oxford Street oder Regent Street (Shopping)
  • Abend in Covent Garden (Theater, Straßenkünstler)

Tag 4: Alternatives London

  • Camden Market (außergewöhnlicher Markt und Straßenkunst)
  • Spaziergang entlang des Regent’s Canal
  • Besuch von Primrose Hill (schöner Blick auf die Stadt)
  • British Museum (Geschichte, kostenloser Eintritt)
  • Chinatown und Soho (Abendessen und abendliche Unterhaltung)

Was man in London an 2 Tagen sehen kann

Wenn du nur 2 Tage für London hast, kannst du diese Sehenswürdigkeiten schaffen:

Tag 1: Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten

  • Buckingham Palace und St. James’s Park
  • Westminster Abbey und Big Ben
  • Fahrt mit dem London Eye
  • Tower of London und Tower Bridge
  • Abendspaziergang über die South Bank

Tag 2: Museen und Stadtatmosphäre

  • Hyde Park und Kensington Gardens
  • Natural History Museum oder Victoria and Albert Museum
  • Spaziergang über die Oxford Street oder Regent Street
  • Covent Garden und Soho

Was man in London an 1 Tag sehen kann

Dir bleibt nur ein einziger Tag für London? Verzweifle nicht, auch so genießt du die Stadt großartig. Unbedingt besuchen solltest du:

  • Buckingham Palace (Besichtigung von außen)
  • Spaziergang durch den St. James’s Park zur Westminster Abbey und zum Big Ben
  • Fahrt mit dem London Eye
  • Tower of London und Tower Bridge (nur von außen)
  • Kurzer Halt in Covent Garden oder Soho zum Abendessen

Was man in London kostenlos sehen kann

London gilt zwar als eine der teuersten Städte des Planeten, aber zum Glück verbirgt es viele Orte, an denen du keinen einzigen Pfund ausgibst. Fang zum Beispiel bei den weltberühmten Museen mit kostenlosem Eintritt an. Zu den größten Magneten gehören das British Museum, das Natural History Museum und die Tate Modern.

Wenn du dich vom Trubel der Großstadt erholen willst, spazier in die berühmten Parks wie Hyde Park, Regent’s Park oder Greenwich Park. Im Hyde Park findest du den Serpentine Lake, während du vom Observatory Hill im Greenwich Park die Stadt wie auf dem Silbertablett hast. Ein wunderbares Schauspiel bietet auch der Sky Garden – ein Hochhaus mit herrlichem Blick auf London, in das du nach vorheriger Reservierung kostenlos hineinkommst.

Wenn du Straßenkunst magst, mach dich ins Viertel Shoreditch auf, wo du an den Wänden berühmte Wandbilder findest, darunter Werke von Banksy. Die tolle bohèmehafte Atmosphäre voller Mode- und Kunststände schnupperst du dann auf dem nahen Camden Market. Für Live-Musik mach dich hingegen nach Covent Garden auf, wo lokale Straßenmusiker für das Programm sorgen.

London: Außergewöhnliche Orte

Die meisten Touristen übersehen oft St Dunstan in the East – einen romantischen Garten, versteckt in den Ruinen einer ausgebombten Kirche, wo sich Kletterpflanzen die Wände hochranken und du keinen Eintritt zahlst. Ein kurzes Stück von Covent Garden stößt du wiederum auf Neal’s Yard, einen winzigen, fotogenen Innenhof, der in allen Farben des Regenbogens leuchtet. Und für Freunde von Neuheiten öffnet 2026 in Smithfield (übrigens ein ehemaliger Fleischmarkt) das brandneue London Museum, das dich durch die Geschichte der Stadt führt.

Wenn du den Menschenmassen mit Kameras entfliehen willst, verbirgt auch London Orte mit deutlich authentischerer Atmosphäre. Fang zum Beispiel im Viertel Hackney an, das dich mit seinen unabhängigen Cafés, Galerien und lebhaften lokalen Märkten bezaubert, allen voran dem Broadway Market.

In der Gegend um Walthamstow versteckt sich God’s Own Junkyard, eine verrückte Galerie aus Neonschriften und Lichtern, die du so schnell nicht vergisst. Architekturbegeisterte freut wiederum das Barbican Centre – ein massiver brutalistischer Bau, der als Kulturzentrum funktioniert, wo du neben Konzertsälen und Galerien auch einen überraschenden Wintergarten findest.

Wenn dir Grün fehlt, mach dich in den Epping Forest auf, einen wunderbar weitläufigen Waldpark im Nordosten Londons. Für etwas geheimnisvollere Atmosphäre mach dich auf den alten Friedhof Highgate Cemetery, wo berühmte Persönlichkeiten ruhen, darunter Karl Marx.

Für ein etwas ungewöhnliches Londoner Erlebnis besuch Little Venice. In dieser malerischen, von Kanälen durchzogenen Gegend bewunderst du bunte Hausboote und genießt eine unerwartet friedliche Atmosphäre.

Wenn du ein außergewöhnliches Erlebnis suchst, versuch die Londoner Untergrundgeheimnisse in Form verlassener U-Bahn-Stationen zu erkunden. Einen Besuch wert ist auch das The Old Operating Theatre Museum, wo dich eine leicht schaurige Geschichte der Medizin anhaucht.

Wohin zum Fußball in London

Quidditch spielen kannst du hier leider nicht, dafür hat England tolle Fußballmannschaften. Wenn du auch nur ein bisschen mit dem Sport lebst, lass dir ein lokales Spiel nicht entgehen und feuer von den Rängen aus mit! Welchen Klubs kannst du die Daumen drücken?

Filme, die in London gedreht wurden

In London wurden viele Filme und Serien gedreht, von denen einige international bekannt und ikonisch sind. Hier ein paar Beispiele:

  • Harry Potter – die Filmemacher nutzten eine ganze Reihe Londoner Gassen und Gebäude, wobei der größte Magnet die King’s Cross Station mit dem berühmten Gleis 9 ¾ bleibt.
  • Bridget Jones – die Hauptfiguren leben direkt in London, und viele ikonische Szenen setzten die Filmemacher auf den Borough Market oder an die Tower Bridge.
  • Paddington – die Geschichte des liebenswerten Bären spielt in London, sodass du auf der Leinwand leicht etwa die Paddington Station oder die bunte Portobello Road erkennst.
  • James Bond – viele Szenen aus verschiedenen Filmen wurden in London gedreht, darunter Actionszenen auf der Tower Bridge und am MI6-Turm.
  • Sherlock Holmes – der legendäre Detektiv streift durch die Gassen Londons, und viele Filmaufnahmen findest du direkt im historischen Zentrum der Stadt verstreut.
  • Notting Hill – die berühmte romantische Komödie mit Julia Roberts nimmt dich mit auf die bunte Portobello Road und in die angrenzende malerische Umgebung.
  • V wie Vendetta – der harte Streifen wurde teilweise in London gedreht und bietet dir spannende Actionszenen vom Trafalgar Square und aus dem dunklen Ambiente der U-Bahn.

Wo man in London essen kann

Die Londoner Gastroszene gehört zu den vielfältigsten der Welt, und du isst hier buchstäblich aus allen Ecken des Planeten. Eines sagen wir aber gleich vorweg: wir essen kein Fleisch, nimm die Tipps unten also so, wie sie gemeint sind. Bei den vegetarischen Läden sprechen wir aus eigener Erfahrung, bei den Fleischlokalen fassen wir nur zusammen, was die Londoner selbst empfehlen.

London ist auch eine europäische Hochburg für Specialty Coffee. Wenn du einen wirklich guten Flat White willst, haben wir die besten Cafés in London zusammengestellt — nur die mit einer Google-Bewertung über 4,6.

Luxusrestaurants in London

  • Für moderne europäische Küche mit 2 Michelin-Sternen mach dich ins The Ledbury auf.
  • Erstklassige moderne britische Küche mit 3 Michelin-Sternen bekommst du im Core by Clare Smyth.
  • Fleischesser schicken wir in die Kette Hawksmoor, die sich in London auf Steaks und Fleischgerichte spezialisiert.
  • The Palomar – israelische Küche.
  • Für moderne chinesische Küche in elegantem Ambiente mach dich ins Hakkasan auf.
  • St. John lockt mit traditioneller britischer Küche, wo man auf Saisonalität und die Qualität der Zutaten setzt.
  • Das verspielte Sketch nimmt dich mit in mehrere bunte Räume, jeder mit anderem Design und anderem Angebot.
  • Im The River Cafe gönnst du dir italienische Küche gleich mit herrlichem Blick auf die Themse.
  • Liebhaber der indischen Küche genießen das luxuriöse Ambiente im Gymkhana.

Günstige, aber hervorragende Restaurants in London

Günstig essen kann man in London durchaus, man muss nur wissen wo. Die Preise unten sind Richtwerte und steigen ständig, nimm sie deshalb mit einem Körnchen Salz.

💡 Tipp: Am günstigsten und am besten haben wir in Chinatown an der Gerrard Street gegessen. Eine Schüssel Nudeln mit Gemüse und Tofu kostet dort ein paar Pfund, und man sitzt dabei unter roten Lampions mitten in der Straße. Klappt auch super als Flucht vor dem Regen.

  • Faire Preise und tolle indische Küche bietet Dishoom mit mehreren Filialen in ganz London.
  • In der Pizzeria Franco Manca starten die Preise schon ab 5 Pfund, und in London stößt du auf mehrere Filialen.
  • Bao – taiwanesisches Bistro mit mehreren Londoner Filialen, wo du tolle vegetarische und Fleischgerichte findest.
  • Honest Burgers – spezialisiert auf Burger, mehrere Filialen in London.
  • Homeslice – eine feine Pizzeria mit mehreren Londoner Filialen, wo dich eine Portion schon ab 4 Pfund kostet.
  • Flat Iron – ein Lokal mit mehreren Londoner Filialen, das sich auf Steaks für rund 10 Pfund spezialisiert.
  • Padella – ehrliche italienische Küche mit Fokus auf Pasta und Risotto zu sehr freundlichen Preisen ab 5 Pfund.
  • The Breakfast Club – für ein traditionelles Frühstück oder einen üppigen Brunch für rund 10 Pfund geh in eine ihrer vielen Filialen.
  • The Regency Cafe – ein traditionelles Londoner Café, in das man für typische englische Frühstücke und andere Gerichte mit Preisen um 5 Pfund geht.
  • KaoSarn – wenn du Lust auf thailändische Küche bekommst, isst du in ihren mehreren Londoner Filialen schon ab 7 Pfund.

10 Tipps, was man in London mit Kindern erleben kann

Es kommt zwar immer darauf an, wie alt die Kinder sind, die du dabei hast, aber London verbirgt zum Glück jede Menge Aktivitäten für jeden. Wenn du zu Hause kleine Harry-Potter-Fans großziehst, darfst du die oben genannten Drehorte einfach nicht auslassen.

  1. London Zoo – plane einen Ausflug in den Regent’s Park und erkunde einen der ältesten und größten Zoos der Welt.
  2. Das Natural History Museum zieht dich in eine Welt faszinierender Exponate, wo du mit eigenen Augen riesige Dinosaurierfossilien und Meteoriten erkundest.
  3. Science Museum – ein unterhaltsames und interaktives Museum für alle kleinen Wissenschaftsbegeisterten.
  4. Madame Tussauds – Kinder lieben das Wachsfigurenkabinett, ich selbst erinnere mich von meinem ersten London-Besuch genau daran.
  5. Vom London Eye, dem höchsten Riesenrad Europas, bietet sich dir ein unvergesslicher Panoramablick auf die ganze Stadt.
  6. Wenn ihr den bebrillten Zauberer liebt, lasst euch die Harry Potter Studio Tour nicht entgehen, denn die interaktive Führung durch die berühmten Filmkulissen verspricht ein zauberhaftes Erlebnis.
  7. Während der Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter erkundest du die echten Studios, in denen die Harry-Potter-Filme gedreht wurden, und siehst dir aus der Nähe originale Kostüme, Requisiten und Kulissen an.
  8. Der Tower of London verbirgt als berühmte historische Festung jede Menge düstere und faszinierende Geschichten und Legenden, mit denen du die Kinder zuverlässig beeindruckst.
  9. Versuch, mit den Kindern einen Blick in Hamleys zu werfen, das größte Spielwarengeschäft Europas, wo sie ein Haufen Attraktionen und unterhaltsamer Aktivitäten erwartet.
  10. Etwa eine Stunde Fahrt von der Stadt entfernt liegt das berühmte Legoland Windsor , wo sich die Kinder an Dutzenden Attraktionen austoben, die vom legendären Lego-Baukasten inspiriert sind.

Was man in London bei Regen unternehmen kann

In London nieselt es ab und zu, lass dich von einem leichten Schauer also überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Wenn es aber wie aus Kübeln gießt, verkriech dich in eines der genannten Museen, wobei Lukáš und ich auf British Museum, Tate Modern und National Gallery schwören. Wer mit dem Englischen keine Probleme hat, kann sich abends Tickets für eine Theatervorstellung in einer West End Show reservieren.

Ein regnerischer Tag ist auch ideal für Madame Tussauds. Ich war als Kind dort und erinnere mich vor allem an eines: stundenlange Schlangen. Heute lässt sich das vermeiden — das Ticket kaufst du online ab etwa 29 £ für ein bestimmtes Zeitfenster, während du vor Ort um die 39 bis 42 £ zahlst und trotzdem anstehst. Genauso funktioniert es beim British Museum: Der Eintritt ist zwar kostenlos, aber von April bis August reservierst du dir besser ein kostenloses Zeitfenster-Ticket, sonst verbringst du locker eine Dreiviertelstunde in der Schlange.

Karte mit Sehenswürdigkeiten fürs Handy

London: Wissenswertes

Unter London liegt ein riesiges Netz ungenutzter Tunnel

Unter den belebten Straßen verbirgt sich ein riesiges Netz verlassener Tunnel, U-Bahn-Stationen und Bunker. Im Zweiten Weltkrieg versteckten sich die Menschen darin, ein andermal dienten sie als geheime Fluchtwege oder als schlichte Lager. Wenn du Geschichte magst, wird dir die Mail Rail gefallen, eine geheime unterirdische Eisenbahn, über die einst die Post durch London befördert wurde.

In London gibt es mehr indische Restaurants als in Delhi

Die britische Küche hat Einflüsse aus aller Welt aufgesogen, aber nichts ist hier so angesagt wie indisches Essen. London hat sogar mehr indische Restaurants als das indische Delhi selbst. Bei Briten und Touristen führt hier konkurrenzlos Chicken Tikka Masala, ein Gericht, das manchen Theorien zufolge direkt in Großbritannien entstand.

Die berühmten roten Telefonzellen haben ihren eigenen Duft

Die klassischen roten Telefonzellen sehen auf Fotos toll aus, in Wirklichkeit haben sie aber einen ziemlich speziellen Geruch. Die Mischung aus altem Metall, vergilbtem Papier und allgegenwärtiger Feuchtigkeit ist hier so stark, dass daraus sogar ein Parfüm für eine britische Duftgalerie gemischt wurde. Damit einparfümieren würden Lukáš und ich uns zwar nicht, aber es hat etwas.

An der Themse tauchen „Schlammwühler“ auf

Eine der bizarreren Londoner Freizeitbeschäftigungen ist das sogenannte Mudlarking, also nichts anderes als im Schlamm an der Themse zu wühlen und historische Schätze zu suchen. Während es im viktorianischen Zeitalter noch eine harte Überlebensstrategie war, ziehen die Leute heute mit Begeisterung alte Münzen, freigelegte Knochen oder sogar jahrhundertealte Waffen aus den Uferzonen des Flusses.

London hatte einst eigene Eisbären

Der Tower of London war einst Heimat exotischer Tiere, die Geschenke an die englischen Könige waren. Im 13. Jahrhundert schenkte der norwegische König England einen Eisbären, der sogar die Erlaubnis hatte, an einer Kette in der Themse zu schwimmen.

In London gibt es geheime Bars, die man nur mit Passwort findet

Die verborgene Kultur der Speakeasy-Bars aus der Zeit der amerikanischen Prohibition lebt hier weiter und hat eine tolle Atmosphäre. In manche Lokale kommst du nur mit einem speziellen Passwort hinein, oder du musst genau wissen, auf welche Klingel du drücken sollst. Wenn du Rätsel magst, probier die Bar Evans & Peel Detective Agency, die sich von außen als unscheinbares Detektivbüro tarnt.

London ist die regenreichste Stadt? Auf keinen Fall!

Trotz seines Rufs als Regenstadt hat London weniger Niederschlag als etwa Rom, Sydney oder New York. Der Regen ist zwar häufig, aber eher in Form von feinem Nieseln als heftiger Güsse.

London hat die älteste U-Bahn der Welt, aber nicht die tiefste

Die Londoner U-Bahn darf sich damit rühmen, dass sie 1863 als erste der Welt eröffnet wurde. Trotz dieser Vorreiterrolle ist sie aber nicht die tiefste — ihre am tiefsten gelegene Station Hampstead liegt „nur“ 58 Meter unter der Oberfläche. Zum Vergleich: Die U-Bahn in Nordkorea führt in eine unglaubliche Tiefe von 110 Metern.

London hat mehr Bäume als Menschen

Obwohl es eine riesige Stadt ist, ist London voller Grün – es hat mehr als 8 Millionen Bäume, was mehr ist als die Zahl der Einwohner. Deshalb wird es von der UNO als „Waldstadt“ eingestuft.

Häufig gestellte Fragen

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Wohin als Nächstes: unsere ausführlichen Guides für Großbritannien

Mit London ist noch lange nicht Schluss. Wenn du eine längere Reise planst oder dir einen der Orte richtig genau ansehen willst, wirf einen Blick auf unsere weiteren Guides.

  • London Eye — Eintritt, wann du wegen des Sonnenuntergangs fahren solltest und ob es sich lohnt, oder lieber kostenlos in den Sky Garden.
  • Buckingham Palace — Eintritt in die State Rooms, wo du bei der Wachablösung stehen solltest, und die Geschichten von Balkon und geheimem Garten.
  • Tower of London — Eintritt, Kronjuwelen, Raben und 12 Tipps, was du drinnen nicht verpassen solltest. Die meistbesuchte Festung Londons.
  • Harry Potter Studio London — Tickets, Preise und wie du zu den Studios kommst. Das beste Erlebnis für Fans der Saga.
  • Stonehenge — wirf einen Blick auf unsere Übersicht zu Eintritt, Anreise von London und Tipps, was du sonst noch in der Umgebung sehen kannst.
  • Edinburgh — mach dich mit unseren 31 Tipps in den Norden auf, was in der schottischen Metropole sehenswert ist.
  • Urlaub in Schottland — bei uns findest du 30 Tipps, was man sehen kann und wohin man fahren sollte, von den Highlands bis zu den Inseln.
  • Camden Market und Camden Town: 12 Tipps zum berühmtesten Londoner Markt — Streetfood, Amy-Winehouse-Statue und Bootsfahrt auf dem Kanal.

Wann ist die beste Zeit, London zu besuchen?

Die ideale Zeit für einen Besuch in London ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und weniger Touristen unterwegs sind. Die Weihnachtszeit ist ebenfalls beliebt wegen der festlichen Atmosphäre und der Weihnachtsmärkte.

Welche Art von Reisekarte ist am günstigsten?

Am einfachsten ist es, mit einer gewöhnlichen kontaktlosen Karte oder dem Handy zu bezahlen — die Fahrpreise und Tagesobergrenzen sind dieselben wie bei der Oyster, aber es kostet nichts extra. Die Oyster-Karte kostet heute 10 £ nicht erstattbare Gebühr und lohnt sich für die meisten Touristen nicht mehr. Sinnvoll ist sie hauptsächlich für Kinder von 11 bis 15 Jahren.

Was sollte man in London probieren?

Klassiker sind Fish and Chips, das volle englische Frühstück und Afternoon Tea mit Scones. Wir sind aber Vegetarier, daher empfehlen wir aus eigener Erfahrung von diesen drei vor allem den Afternoon Tea — und dazu die indische Küche, die in London außergewöhnlich gut und preiswert ist.

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