Bereits 1996 sagte Bill Gates: „Content is king“ – Inhalt ist König. Qualitatives Content-Marketing ist die beste Investition, die du für deine Marke tätigen kannst. Es steigert die Markenbekanntheit, stärkt das Vertrauen – und vor allem: gutes Content-Marketing bringt langfristig mehr ein als jede bezahlte Werbung.
Ein gut ausgearbeiteter Blogbeitrag oder ein informatives Video kann über mehrere Jahre hinweg Erträge bringen, ohne dass du laufend weiteres Geld investieren musst. Lass uns einen Blick darauf werfen, was alles hinter dem Begriff Content-Marketing steckt – und wie du es effektiv einsetzt.

Was ist Content-Marketing?
Content-Marketing ist eine Marketingstrategie, die sich auf die Erstellung, Veröffentlichung und Verbreitung relevanter und wertvoller Inhalte für eine Zielgruppe konzentriert. Das übergeordnete Ziel ist natürlich die Steigerung von Verkäufen oder anderen Conversions, die der Marketer im Blick hat.
Content-Marketing umfasst nicht nur die Erstellung hochwertiger Inhalte, sondern auch deren Planung und Verteilung über alle relevanten Marketingkanäle.
Content-Marketing wird eingesetzt, um neue Kunden zu gewinnen, die Markenbekanntheit zu steigern und Conversions zu erhöhen. Durch Content-Marketing werden Kundenstämme aufgebaut und die Kundenbindung gestärkt. Darüber hinaus ist Content-Marketing ein hervorragendes Instrument, um das Vertrauen in eine Marke zu fördern.

Was zählt alles zum Content-Marketing?
- Blogartikel
- Informationswebsites
- Produkt- und Erklärvideos
- Infografiken
- Podcasts
- Social-Media-Beiträge
- Newsletter
- E-Books und Bücher
- Informationsbroschüren
- Influencer-Marketing (teilweise)
Warum lohnt sich Content-Marketing?
Vielleicht fragst du dich, warum du Zeit und Energie in Content-Marketing investieren solltest. Im Jahr 2019 haben wir mit einem Kunden aus dem Bereich gesunde Ernährung zusammengearbeitet. Ohne einen einzigen Euro in PPC- oder Social-Media-Werbung zu stecken, konnten wir im ersten Jahr durch hochwertigen Content 50.000 Besucher auf die Website bringen. Das klingt überschaubar – aber schon im zweiten Jahr stieg die Besucherzahl auf 350.000, und im dritten Jahr verzeichnete der Unternehmensblog bereits knapp 470.000 Besucher. Wie viele Blogartikel haben wir dafür veröffentlicht? Gerade einmal 2–4 pro Monat, manchmal sogar weniger.
Natürlich ist es keine Selbstverständlichkeit, Inhalte zu erstellen, die auch gelesen werden. Dafür braucht man Grundkenntnisse in Copywriting, SEO und Linkbuilding. Einen inhaltlich starken Artikel zu schreiben ist meist nur der erste von mehreren Schritten, die du gehen musst, um organischen Traffic aufzubauen.
TIPP 💡: Wie man Schritt für Schritt einen Artikel schreibt, der Umsatz und Traffic bringt – plus eine Mustervorlage für Texter – kannst du auf unserem Patreon nachlesen.
30 Tipps für erfolgreiches Content-Marketing
Content zu erstellen klingt einfach – doch wer dabei planlos vorgeht, kann schnell viel Geld für Texter und Social-Media-Spezialisten ausgeben, ohne nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Hier sind 30 Tipps, die du bei der Content-Erstellung unbedingt im Blick haben solltest.
1) Erarbeite eine Content-Strategie
Eine solide Content-Strategie sollte das Fundament deines Content-Marketings sein. Sie ist meist das Erste, was wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln. Damit sie wirklich greift, sollten Unternehmensleitung, SEO-Spezialist und Content-Marketing-Spezialist Hand in Hand arbeiten.
Die Content-Strategie legt den thematischen Plan fest (Blog, Newsletter, Social Media), skizziert die Themen, denen du dich widmen solltest, und zeigt auf, welche Kanäle dafür am besten geeignet sind.
Sie enthält außerdem einen Redaktionskalender mit Jubiläen, saisonalen Themen und Events. Mit einer guten Content-Strategie sollte es dir nie passieren, dass du nicht weißt, worüber du schreiben oder welchen Content du erstellen sollst.
Wenn du zum ersten Mal eine Content-Strategie entwickelst, kann dir auch ChatGPT eine hilfreiche Unterstützung sein.
2) Setze dir realistische Ziele
Im Content-Marketing zeigen sich die Ergebnisse mancher Maßnahmen erst nach mehreren Monaten. Obwohl das übergeordnete Ziel meist mehr Conversions oder mehr Traffic ist, empfiehlt es sich zu Beginn, den Weg dorthin zu definieren – anstatt sofort konkrete Zahlen festzulegen, die ohnehin eher Wunschdenken als realistische Schätzungen wären.
Du könntest dir zum Beispiel vornehmen:
- im Laufe eines Jahres 35 Artikel gemäß deinem Themenplan zu veröffentlichen,
- zwei E-Mail-Automatisierungen zu erstellen, die sich auf die Kernthemen deines Geschäfts konzentrieren,
- und vier Informationsvideos zu produzieren, die Menschen bei den häufigsten Problemen helfen.
3) Entwickle deinen Tone of Voice – wie deine Marke spricht
Der Tone of Voice beschreibt, auf welche Art und Weise eine Marke kommuniziert. Bei kleineren Unternehmen wird er oft unterschätzt, weil man glaubt, es sei doch ohnehin klar, wie die Marke klingt.
Dabei ist der Kommunikationston ein grundlegender Baustein der Content-Strategie und entscheidend für eine einheitliche Markenidentität. Ein konsistenter Tone of Voice sollte im Kundensupport, im E-Mail-Marketing, auf Social Media und in Blogartikeln gleichermaßen erkennbar sein. Er sorgt dafür, dass Werbetexte, Website-Inhalte und die direkte Kundenkommunikation eine Einheit bilden. Alle Mitarbeitenden sollten den Tone of Voice der Marke kennen.

4) Führe ein Content-Audit durch
Bevor du mit der Erstellung neuer Inhalte gemäß deiner frischen Content-Strategie beginnst, solltest du ein Content-Audit durchführen. Das bedeutet: Analysiere den Content, den du bereits hast. Finde heraus, was funktioniert, was nur etwas Feinschliff braucht und was sich nicht bewährt hat. Ein Content-Audit liefert konkrete Empfehlungen zur Verbesserung oder Überarbeitung von Texten, Videos, Social-Media-Beiträgen und Website-Unterseiten. Das hilft dir, deine Arbeit deutlich effizienter zu gestalten.
5) Erstelle Personas
Eine Persona repräsentiert deinen idealen Kunden. Du solltest dir überlegen, welche Probleme dein Kunde typischerweise hat. Wo lebt er, welche Hobbys hat er, wie hoch ist sein Einkommen und was erhofft er sich von deinen Produkten? Wenn du ein breites Sortiment anbietest, können auch mehrere Personas sinnvoll sein.
So könnte eine Persona ein leidenschaftlicher Bergsteiger sein, der jedes Detail seiner Ausrüstung vergleicht – während eine andere Persona ein vielbeschäftigter Stadtmensch aus Hamburg oder München ist, der nur ein paarmal im Jahr in die Berge fährt und sich nicht durch technische Spezifikationen kämpfen will, sondern einfach das Beste kaufen möchte, das auch noch gut aussieht.
Und wenn du ein breites Sortiment führst, gibt es vielleicht auch Kunden, die zwar gerne wandern oder Ski fahren, aber aus Kostengründen eher nach günstiger Ausrüstung suchen.
Diese Personas sind keine aufwendigen Konstrukte – sie helfen dir einfach, dich in deine typischen Kunden hineinzuversetzen. Wie findest du sie? Indem du auswertest, welche Fragen beim Kundensupport auftauchen, was Nutzer in Suchmaschinen eingeben (SEO-Analyse) und wie sie deine Website oder deinen Shop nutzen – dafür eignet sich zum Beispiel das Tool Smartlook hervorragend.
In vielen Marketing-Ratgebern wird die Persona-Erstellung als komplexer Prozess dargestellt, bei dem du dir sogar vorstellen sollst, wie dein idealer Kunde aussieht und sich kleidet.
Das kannst du gerne machen – aber im Kern geht es darum zu wissen, wer dein Kunde ist und welche Probleme er am häufigsten lösen möchte (z. B. Ich habe eine Allergie – welcher Luftreiniger ist der beste?). Wo er arbeitet, ist oft weniger relevant – ein Allergiker kann Handwerker, Bürokraft oder Manager sein. Es sei denn, du verkaufst zum Beispiel Berufskleidung oder Arbeitsmittel.
6) Analysiere deine Konkurrenz
Eine Wettbewerbsanalyse bedeutet mehr, als nur die Websites der Konkurrenz zu durchstöbern und deren Social-Media-Auftritte anzuschauen, um zu sehen, welche Inhalte sie erstellen. Sie umfasst auch eine SEO-Analyse, die dir zeigt, für welche Keywords deine Wettbewerber ranken – also für welche Suchbegriffe sie in den Suchmaschinen sichtbar sind.
7) Binde den Kundensupport ein
Bei der Entwicklung deiner Content-Strategie solltest du auch den Kundensupport nicht vergessen. Das bedeutet: Die Person im Kundensupport sollte Fragen festhalten (inklusive Antworten), die Kunden stellen und die auf der Website nicht zu finden sind – aber auch besonders häufig gestellte Fragen sollten dokumentiert werden (womit wir nicht Fragen wie „Wann kommt mein Paket?“ meinen).
Beide Fragentypen können spannende Content-Ideen liefern – manchmal decken sie aber auch strukturelle Schwächen der Website auf.
8) Arbeite mit einer Keyword-Analyse
Eine Keyword-Analyse ist der beste Freund jedes Content-Strategen. Allerdings sollte derjenige, der mit ihr arbeitet, auch verstehen, wie sie entstanden ist und wie man sie richtig liest.
„Wir haben eine Keyword-Analyse von einem SEO-Spezialisten in Auftrag gegeben, aber das war rausgeschmissenes Geld“ – solche Aussagen sind im Netz keine Seltenheit. Genau deshalb lehnen viele SEO-Experten (auch wir) reine Keyword-Analysen ohne begleitendes Training ab, das erklärt, wie man sie einsetzt.
Eine Liste mit Keywords, die zu deinem Business passen, ist nämlich nur der Anfang. Wenn du sie einfach überall auf deiner Website einstreutest, wird das höchstwahrscheinlich keinerlei Wirkung haben.
Nach der Keyword-Analyse muss ein Content-Plan und ein Redaktionskalender folgen. Der Content-Plan kann Vorschläge enthalten, wo und wie Keywords eingebaut werden sollen (z. B. durch Überarbeitung von Produkttexten) – und der Redaktionskalender legt fest, zu welchen Themen du Artikel oder Video-Content erstellen sollst.

9) Priorisiere Inhalte mit dem größten Business-Potenzial
Wenn du Content erstellst, denke vor allem daran, dass du Themen mit dem höchsten Ertragspotenzial bevorzugen solltest.
Orientiere dich dabei an drei Kriterien. Wenn du Content erstellt, um Produkte zu verkaufen, ist das wichtigste Kriterium die Gewinnmarge (wie viel verdienst du an einem verkauften Produkt).
Das zweite Kriterium ist das Suchvolumen relevanter Keywords – und als dritter Faktor muss die Wettbewerbsfähigkeit des Themas berücksichtigt werden. Anders gesagt: Wie schwer ist es, für diesen Begriff in den Suchergebnissen weit oben zu erscheinen? Das hängt davon ab, wie gut der Content deiner Konkurrenz zu diesem Thema bereits ist.
10) Führe einen funktionierenden Marketingkalender
Entscheidend ist, einen wirklich funktionierenden Marketingkalender zu haben. Persönlich hat sich bei mir über die Jahre ein Marketingkalender in Google Sheets am besten bewährt. Für jeden Kunden sieht er etwas anders aus und ist auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Das Wichtigste: Er muss für jeden verständlich und übersichtlich sein.
Ich habe einige – vielleicht sogar Dutzende – kostenpflichtige Tools ausprobiert, bis ich schließlich zu den guten alten gemeinsamen Tabellenkalkulationen zurückgekehrt bin. Ich arbeite damit schon seit mindestens 2017 und habe nach und nach die gesamte Marketing-Agenda dorthin verlagert.
💡 Den Marketingkalender (Inhaltsplan) kannst du selbst erstellen oder dir 1–2 Stunden Arbeit sparen und eine fertige Vorlage herunterladen, die wir für dich vorbereitet haben.
11) Erstelle Inhalte klar und verständlich
Auch wenn du Experte auf deinem Gebiet bist, vergiss nicht, dass das, was du erstellst – ob Blogartikel, Video oder Podcast – für jeden verständlich sein sollte. Schreibe und sprich wie ein guter Journalist: klar, präzise und so, dass auch jemand ohne Vorkenntnisse versteht, was du sagen willst. Denk jedes Mal daran, wenn du Content erstellst.
12) Betreibe Linkbuilding
Linkbuilding – also der Aufbau von Verlinkungen – bezeichnet die Praxis, Links von anderen Websites auf deine eigene Website zu gewinnen. Im SEO-Jargon nennt man diese Links Backlinks.
Backlinks von hochwertigen Websites können deiner Seite Autorität verleihen und dir helfen, in den Suchergebnissen (SERPs) weiter oben zu erscheinen.
Für fortgeschrittenes Linkbuilding ist es oft sinnvoll, einen Spezialisten hinzuzuziehen, aber viele Backlinks kannst du auch selbst organisieren.
Oft reicht es, Lieferanten oder Partnerfirmen anzuschreiben und zu fragen, ob sie einen Link mit deinem Logo auf ihrer Website setzen können. Du kannst auch Gastbeiträge für andere Websites verfassen und im Gegenzug Backlinks erhalten.
Linkbuilding ist besonders für Suchmaschinen wichtig, weil Google und andere Suchmaschinen anhand von Backlinks bewerten, welche Seiten relevant und vertrauenswürdig sind. Vertrauenswürdigere, also autoritativere Seiten können sich dann besser in den Suchergebnissen platzieren.
Beim Suchen nach einem Linkbuilder solltest du jedoch aufpassen: Manche Linkbuilding-Aktivitäten bringen gar nichts und können der Performance deiner Seite in den Suchmaschinen sogar schaden. Suchmaschinen sind nämlich bis zu einem gewissen Grad in der Lage, künstlich aufgebaute Backlinks zu erkennen. Das kann nur ein erfahrener SEO-Spezialist zuverlässig beurteilen.
13) Richte E-Mail-Automatisierungen ein
E-Mail ist nach wie vor eines der stärksten Remarketing-Instrumente. Bei unseren Kunden mit Datenbanken von 60.000–70.000 Kontakten können wir durch gezieltes E-Mail-Marketing monatlich problemlos Umsätze von weit über 40.000 € erzielen.

Mit E-Mail-Automatisierungen kannst du noch einen Schritt weitergehen.
Wenn du zum Beispiel Vinyl-Schallplatten verkaufst, könntest du für Fans der Musik aus den 70ern (bzw. für alle, die bereits diesen Musikstil bei dir gekauft haben) eine E-Mail-Automatisierung einrichten, in der du ihnen Wissenswertes über Led Zeppelin, Pink Floyd, The Who oder Queen schickst – mit Hintergrundgeschichten, zeithistorischen Fotos, interessanten Fakten und nach und nach auch Empfehlungen für Schallplatten, die sie kaufen können.
So kannst du Dutzende von E-Mail-Sequenzen aufbauen. Wenn du Gartengeräte verkaufst, kannst du je nach Saison Tipps zur Gartenpflege versenden.
Das Großartige an E-Mail-Automatisierungen ist: Einmal gut eingerichtet, laufen sie praktisch von selbst. Wir haben viele Tools ausprobiert – zu den besten gehören:
- Mailchimp (nur auf Englisch),
- das ausgezeichnete Ecomail,
- sehr empfehlenswert ist auch Mailerlite (besonders für Blogger)
- und gut lässt sich auch mit ActiveCampaign arbeiten, auch wenn es für viele Anwendungsfälle recht komplex ist.
14) Brainstormt gemeinsam im Team
Bekanntlich wissen mehrere Köpfe mehr als einer – deine Mitarbeitenden und Kollegen sind eine unerschöpfliche Quelle für Themen und Ideen. Sprich daher in regelmäßigen Teambesprechungen über die geplanten Themen für den nächsten Monat, hol dir Meinungen ein und ermutige alle, sich an der Ideenfindung für neue Inhalte zu beteiligen. Du wirst überrascht sein, wie viele Ideen für Artikel und Videos plötzlich auf dem Tisch liegen.
15) Aktualisiere bestehende Inhalte
Manche Themen sind für dich wichtiger als andere. Genau auf diese solltest du dich konzentrieren – und wenn ein Inhalt nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, probiere ihn zu aktualisieren. Hast du vor einem Jahr eine Anleitung zur Reparatur einer Waschmaschine erstellt, aber kaum jemand liest sie?
Dann überarbeite sie. Führe eine Wettbewerbsanalyse durch, geh gemeinsam mit einem SEO-Spezialisten die Keyword-Analyse durch und lass dir Verbesserungsvorschläge geben.
Vielleicht ist deine Anleitung zu knapp, der Titel zu wenig ansprechend – oder die Konkurrenz hat schlicht deutlich mehr Backlinks auf diesen Artikel.
16) Führe Interviews durch
Wenn dir die Themenideen ausgehen, starte Interviews mit Experten aus deiner Branche. Interviews kannst du aber auch mit eigenen Mitarbeitenden führen.
Wenn du Outdoor-Bekleidung verkaufst, könntest du zum Beispiel einen deiner Experten für Radreisen interviewen und ihn fragen, worauf man bei der Auswahl von Zelt, Schlafsack und Ausrüstung für eine mehrtägige Fahrradtour achten sollte.
17) Erstelle Webinare
Hast du ein digitales Produkt – zum Beispiel einen Online-Kurs? Erstelle für deine Zielgruppe Webinare, in denen du ihnen beispielsweise ein Kapitel aus dem Kurs vermittelst. Wähle dabei stets eines der attraktivsten Themen, um möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen. Nimm das Webinar immer mit einer guten Kamera und einem guten Mikrofon auf, damit du den Inhalt anschließend auch auf YouTube hochladen kannst.
18) Verlinke deine Inhalte untereinander
Egal welchen Content du erstellst – vergiss nicht, Links zu weiteren relevanten Seiten, Artikeln und Produkten einzubauen. Wenn du über die Auswahl eines Zelts schreibst und einen Shop mit Zelten betreibst, solltest du von den Produktseiten auf diesen Artikel verlinken. Füge aber auch im Artikel Links zu weiteren passenden Beiträgen ein – zum Beispiel über die Wahl des richtigen Schlafsacks oder zu einem spannenden Interview mit jemandem, der den Mount Everest bestiegen hat.
Genauso solltest du in einem Video zur Zeltauswahl nicht nur auf die Zelte verlinken, sondern auch auf einen passenden Artikel. Manche Menschen schauen sich zwar ein Video an, möchten danach aber mehr nachlesen. Das gilt natürlich auch in die andere Richtung.

19) Nutze einen Inhalt für mehrere Kanäle
Hast du einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie man den Filter eines Staubsaugers wechselt? Vergiss nicht, diesen Inhalt auch als Video umzusetzen – oder du erstellst eine einfache Grafik aus Fotos, die du auf Pinterest veröffentlichst. Den Artikel kannst du kürzen und als Automatisierung für alle einrichten, die einen Staubsauger gekauft haben, und ihn genau dann verschicken, wenn es Zeit für den nächsten Filterwechsel ist.
Wenn du einen Artikel zum Thema Geld sparen beim Reisen geschrieben hast, kannst du daraus ein Video und direkt auch eine Audio-Version erstellen, die du als Podcast veröffentlichst. Das Video lässt sich dann für Social-Media-Clips zusammenschneiden.
20) Investiere Zeit in deine Überschriften
Die Überschrift eines Videos, eines Artikels oder die Betreffzeile einer E-Mail ist das Erste, was Menschen wahrnehmen. Es ist daher extrem wichtig, eine Überschrift zu schreiben, die Interesse weckt. Statt „Sommerzelte“ probiere es lieber mit einem Verb oder einer Zahl – zum Beispiel: „10 Tipps, wie du das richtige Zelt für den Sommer wählst.„
21) Strukturiere deine Inhalte
Egal ob Social-Media-Post, Blogartikel oder Video – achte darauf, deine Inhalte zu strukturieren.
Auf Social Media kannst du dafür Emojis nutzen, in Artikeln vergiss nicht auf ein Inhaltsverzeichnis und auf YouTube auf Videokapitel.
In Facebook-Gruppen und auf der Website kannst du Text zusätzlich fett oder kursiv hervorheben, um ihn für Leser übersichtlicher zu gestalten.

22) Pflege Metadaten und Beschreibungen sorgfältig
Einen hochwertigen Artikel zu schreiben, eine Infografik zu gestalten, eine Fotoserie zu erstellen oder ein Video zu produzieren – das ist wirklich nur der erste Teil der Arbeit. Oft dauern die anschließenden Schritte sogar länger.
Vergiss bei einem Artikel nie, auch die Open-Graph-Felder für die Darstellung auf Social Media auszufüllen. Bei Fotos nimm dir Zeit, die Dateinamen aussagekräftig zu benennen und Alt-Texte hinzuzufügen.
Auf Social Media verwende relevante Hashtags und Standortangaben. Auf YouTube vergiss nicht, Karten und andere Elemente einzufügen, die dir helfen, Inhalte zu vernetzen.
Auch wenn das nach unnötiger Mehrarbeit klingt und viele darauf keine Lust haben – genau diese Details können dir in den Suchmaschinen entscheidend weiterhelfen.

23) Sorge für hochwertige Bilder und Visuals
Wenn du hochwertigen Content hast, vergiss nicht, auch passende visuelle Elemente dafür zu erstellen. Das bedeutet: ein Cover-Bild für YouTube-Videos, ein Vorschaubild für Artikel und entsprechende Grafiken für Social-Media-Posts.
Längere Artikel und Anleitungen solltest du unbedingt mit hochwertigen Fotos auflockern – das ist heute Standard, und ohne ansprechende Bilder kann selbst guter Content unter seinem Potenzial bleiben. Instagram dominiert weiterhin die sozialen Netzwerke, und Pinterest gehört zu den am stärksten wachsenden Plattformen – beides Kanäle, die auf starke Visuals setzen.
24) Nutze Nutzerbewertungen
Hast du tolle Bewertungen von Kunden für deine Produkte oder Dienstleistungen? Nutze sie in Artikeln, im E-Mail-Marketing und in Social-Media-Posts. Außerdem funktionieren Bewertungen hervorragend in Werbeanzeigen oder als Pins auf Pinterest.

25) Wähle die richtigen Farben für Buttons
Kurz und klar: Wenn du einen Button in einen Artikel oder eine E-Mail einbaust (zum Beispiel „Kaufen“ oder „Mehr lesen“), sollte er rot sein.
Allen Studien zufolge, die wir gelesen haben, funktioniert Rot deutlich besser als andere Farben. Wenn dein Designer deine Brand Identity gestaltet, setz dich dafür ein, dass er auch die ideale Rot-Abstimmung passend zu deinen Unternehmensfarben entwickelt.
26) Kommuniziere offen – auch Nachteile
Hat dein Produkt oder deine Dienstleistung auch Schwächen? Gibt es etwas, worauf Nutzer bei der Verwendung deines Produkts achten sollten? Weiche Negativem in deinen Inhalten nicht aus. Ehrlichkeit über ein Produkt wird von den Lesern geschätzt.
27) Werte deine Ergebnisse aus
Wie bereits erwähnt: Manche Maßnahmen zeigen erst nach mehreren Monaten Wirkung. Wenn du angefangen hast, Content für deine Website zu erstellen, werte dessen Effizienz erst nach einem halben Jahr aus.
Anders verhält es sich bei E-Mail-Sequenzen, wo es eher darauf ankommt, wie groß deine Datenbank ist, oder wenn du Inhalte über bezahlte Werbung promotest. Wenn du feststellst, dass du 20 Artikel erstellt hast, aber nur drei davon nennenswerten Traffic bringen, ist das völlig normal.
Die anderen Artikel solltest du auditieren und optimieren. Ausdauernde, gründliche Arbeit zahlt sich immer aus.
28) Überprüfe Inhalte und Links regelmäßig
Es gibt Tools, die dir helfen zu kontrollieren, ob deine Seiten auf nicht mehr existierende Links verweisen. Trotzdem solltest du von Zeit zu Zeit ältere Inhalte manuell durchsehen und bei Bedarf aktualisieren. Das lässt sich gut mit dem regelmäßigen Überprüfen der internen Verlinkung kombinieren.
29) Recycleele deine Inhalte
Halte fest, welche Inhalte gut funktioniert haben, und scheue dich nicht, sie wiederzuverwenden – sei es im E-Mail-Marketing oder auf Social Media.
Kaum jemand erinnert sich an einen Beitrag, den er vor einem Jahr auf Social Media gelesen hat. Wenn er erfolgreich war, musst du nicht unbedingt etwas Neues erfinden. Du kannst ihn gerne leicht umschreiben. Schreibe aber nie einen neuen Artikel zum gleichen Thema – erweitere lieber den bestehenden.
30) Bewirb deine Inhalte gezielt
Du hast einen starken Artikel darüber geschrieben, wie man den richtigen Rasenmäher wählt, kannst aber nicht bis zum nächsten Frühling warten, bis er organisch rankt? Kein Problem – sprich mit einem PPC-Spezialisten und lass ihn den Artikel bewerben.
Damit erzeugst du zwar keinen kostenlosen Traffic mehr, aber bei Inhalten, die dir echten Umsatz bringen können, lohnt sich eine bezahlte Bewerbung durchaus.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
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