Wenn man an Alaska und den Glacier Bay National Park denkt, hat man meist das klassische Bild von Wildnis vor Augen: Bären, die durch die Gegend streifen, und riesige Eisbrocken, die ins Meer stürzen. Aber ich muss euch warnen: Die Realität im Glacier Bay National Park ist noch tausendmal dramatischer, grandioser und um einiges nasser, als man sich das überhaupt vorstellen kann. ☺️ Es ist das absolute Ende der Welt im besten Sinne – ein Ort, an dem die Natur keine Gnade kennt und man nur ein sehr ehrfürchtiger Besucher ist.
Der Glacier Bay National Park ist ein Ort, zu dem absolut keine Straße führt – und trotzdem machen sich jährlich Hunderttausende auf den Weg, um die schwindenden Eisriesen mit eigenen Augen zu sehen. Die meisten von ihnen von Bord riesiger Kreuzfahrtschiffe aus, aber wir schauen uns auch an, wie man das auf eigene Faust schafft und es mit dem wunderbaren historischen Städtchen Sitka verbindet. Warme Kleidung einpacken, ordentliche Gummistiefel schnüren – und los geht’s in die alaskanische Wildnis, die einem garantiert Schauer über den Rücken jagt (und das nicht nur wegen der Temperaturen 😁).
Das alles nehme ich hier für euch zusammen: 13 Tipps vom Gletscherschauspiel über die Bärenrettungsstation bis hin zu den besten Fischkneipen in Sitka, wo niemand schief schaut, wenn man in nassen Gummistiefeln hereinkommt.

Zusammenfassung
Wer gerade keine Zeit hat, den ganzen Artikel zu lesen und nur die wichtigsten Punkte braucht, bevor es in die Details geht, findet hier eine schnelle Übersicht. Das ist eine Art Rettungsring mit den wesentlichsten Informationen über das gesamte Gebiet – damit ihr sofort wisst, worauf ihr euch einlasst.
- Keine Straßen: Weder in die Glacier Bay noch nach Sitka führt eine Straße. Man kommt nur per Kreuzfahrtschiff, mit der Alaska Marine Highway Fähre oder im Kleinflugzeug hin.
- Zwei Möglichkeiten: 95 % der Besucher kommen auf riesigen Kreuzfahrtschiffen (ohne an Land zu gehen), die übrigen 5 % reisen auf eigene Faust über das Dörfchen Gustavus und Bartlett Cove an.
- Highlights: Die monumentalen Tidengletscher (Margerie, Johns Hopkins), die mit ohrenbetäubendem Getöse ins Meer kalben, sowie eine unglaubliche Konzentration an Wildtieren.
- Beste Reisezeit: Die Saison ist sehr kurz – alles läuft nur von Mai bis September. Der Rest des Jahres liegt das Gebiet im Winterschlaf.
- Wetter: Auf gemäßigten Regenwald einstellen. Es regnet hier durchschnittlich 230 Tage im Jahr, also sind ein guter Regenponcho und Gummistiefel ein absolutes Muss.
- Städtchen Sitka: Die ehemalige Hauptstadt Russisch-Amerikas ist voller Geschichte, toller Cafés und wunderbarer Wanderwege – und wird oft mit einem Besuch in der Glacier Bay auf einer Reise kombiniert.
Reisezeit und Anreise in den Glacier Bay National Park
Die Planung einer Reise nach Südostalaska ist ein kleines logistisches Rätsel, denn das klassische Rezept „einfach ein Auto mieten“ kann man hier gleich vergessen. Schauen wir uns an, wann es sinnvoll ist, hierher zu fliegen, und auf welchen Wegen man in dieses Eisreich gelangt, ohne schwimmen zu müssen.
Südostalaska funktioniert nach einem kompromisslosen Jahreszeitenrhythmus. Das einzige sinnvolle Zeitfenster für eine Reise liegt zwischen dem 1. Mai und dem 30. September. Wir fahren am liebsten im Hochsommer, weil die Tage lang sind und die Chance, dass einem die Zehen nicht abfrieren, etwas höher ist. Von Oktober bis April werden die Städtchen still, Hotels schließen für den Winter und die Bucht gehört wieder ganz der Natur. Wer auf Nordlichter hofft, muss leider enttäuscht werden – wegen der dauerhaften Bewölkung und der vergleichsweise niedrigen geografischen Breite gibt es sie hier nicht. Dafür muss man eher in den Norden, nach Fairbanks.
Wie kommt man also hierher? Im Wesentlichen gibt es zwei Möglichkeiten, die das gesamte Erlebnis prägen. Die erste, die 95 % aller Besucher wählen, ist eine Kreuzfahrt auf einem großen Schiff. Diese Schiffe legen meist in Seattle oder Vancouver ab und steuern im Rahmen einer etwa siebentägigen Route für einen Tag direkt in den Nationalpark ein. Das Wichtigste dabei: Das Schiff ankert nirgends, und man betritt nicht das Festland. Sobald das Schiff die Parkgrenzen überschreitet, steigen über ein kleines Boot Ranger zu, die den Rest des Tages über die Bordlautsprecher kommentieren, was man gerade sieht, und auf Wale aufmerksam machen.
Die zweite Möglichkeit, für abenteuerlustigere Reisende, ist die Anreise auf eigene Faust. Einstiegspunkt ist das kleine Dörfchen Gustavus, das über Linienflüge aus Juneau oder mit den alaskanischen Fähren erreichbar ist. Vom Flughafen führt die einzige vierzehn Kilometer lange Asphaltstraße nach Bartlett Cove – dem einzigen Ort im gesamten riesigen Nationalpark, wo man eine Unterkunft und warmes Essen findet. Wer bereits durch Alaska reist, sollte günstige Flüge auf Kiwi.com suchen – unser Lieblingsportal, auf dem wir oft die besten Verbindungen zwischen Juneau, Sitka und Anchorage finden.
Die Anreise erfolgt oft in einem winzigen Propellerflugzeug, das im Wind wie ein Papierflieger hüpfen kann. Aber der Blick von oben auf die endlosen Wälder und verschlungenen Fjorde ist das leicht mulmige Gefühl im Magen definitiv wert. Ich empfehle wärmstens, ein Reisekrankheitsmittel einzupacken – auch wenn man sonst normalerweise keine Probleme hat.
Unterkunft und Kosten: Was man einplanen sollte
Wer sich nicht für ein Kreuzfahrtschiff entscheidet, auf dem die Kabine im Preis inbegriffen ist, muss die Unterkunft sehr weit im Voraus buchen. Die Kapazitäten in Südostalaska sind extrem begrenzt, und in der Hauptsaison ist alles oft schon ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht.
🏨 Empfohlene Hotels in Gustavus, Alaska
- Luxury: Glacier Bay Lodge
- Mid: Annie Mae Lodge Gustavus
- Budget: Bear Track Inn Gustavus
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Direkt im Glacier Bay National Park gibt es genau ein Hotel: die Glacier Bay Lodge in Bartlett Cove. Sie hat nur knapp über fünfzig Zimmer – man kann sich also vorstellen, wie schnell die weg sind. Es ist ein wunderschönes Holzhaus, versteckt im Regenwald, von dem aus morgens kleine Katamarane zu den Gletschern aufbrechen. Wer mit einem sehr knappen Budget reist und gerne draußen schläft, findet gleich neben dem Hotel den Bartlett Cove Campground, wo man kostenlos zelten kann. Wohnmobile sind dort streng verboten, und man sollte früh genug anreisen, um noch einen Platz zu erwischen.
Beim Campen in der Wildnis kann man mitten in der Nacht von einem merkwürdigen Knacken im Unterholz geweckt werden. Man stellt sich im Geiste sofort einen riesigen Bären vor – auch wenn es am Ende nur ein neugieriger Fuchs ist. Glaubt mir, in dieser Wildnis zu zelten ist ein Erlebnis fürs Leben. Die meisten Individualreisenden kombinieren deshalb den Besuch der Bucht mit einem Aufenthalt im Städtchen Sitka, das das historische Zentrum der Region ist und mehr Komfort bietet.
Was Unterkunft und Alltag in Sitka kosten
Alaska gehört definitiv nicht zu den günstigen Reisezielen – das muss man von Anfang an einplanen. Ein einfaches Doppelzimmer in einem besseren Hotel wie dem Sitka Hotel oder dem Westmark Sitka kostet im Juli problemlos zwischen 200 und 280 € pro Nacht. Auch die Lebensmittelpreise sind höher, weil alles per Schiff oder Flugzeug angeliefert werden muss.
- Mittleres Budget: Unterkunft in Hotels wie dem Aspen Suites Hotel Sitka kommt bei vier Nächten inklusive Inlandsflügen auf rund 1.700 USD (ca. 1.550 €) pro Person.
- Essen: Ein einfacher Burger mit Pommes in einer Kneipe kostet etwa 20–25 USD (ca. 18–23 €), ein besseres Abendessen mit Meeresfrüchten übersteigt leicht 40 USD pro Person.
- Ausflüge: Eine Tagestour mit dem kleinen Schiff von Bartlett Cove zu den Gletschern kostet rund 250 USD (ca. 230 €) pro Person – ehrlich gesagt die beste Investition, die man hier tätigen kann.
- Mietwagen: Wir nutzen normalerweise den Vergleichsdienst RentalCars.com, obwohl man in Sitka und Gustavus ein Auto allenfalls für wenige Kilometer braucht. Die meisten Besucher kommen mit Hoteltransfers oder zu Fuß aus.
Das Budget für so eine Reise kann sich leicht aufblähen, wenn man nicht aufpasst. Sparen lässt sich dadurch, dass man gelegentlich im lokalen Supermarkt einkauft und sich ein einfaches Lachssandwich auf einer Bank am Hafen zubereitet. Am Ende sind genau diese Momente – wenn man mit einem Brötchen in der Hand aufs Meer schaut – oft die schönsten der ganzen Reise.
Glacier Bay und Sitka: 13 Orte und Erlebnisse, die man nicht verpassen darf
Ich erinnere mich noch genau, wie ich das erste Mal dort stand und kein Wort herausbrachte – was bei mir wirklich selten vorkommt. 😅 Hier sind dreizehn Orte, die dafür verantwortlich sind.
Ob man sich für einen gemütlichen Spaziergang durch das Städtchen mit einem Becher heißem Kaffee in der Hand entscheidet oder auf eine abenteuerliche Tour zu den schwindenden Gletschern aufbricht – eines ist sicher: Jeder Winkel dieser Wildnis hat einen stillen, unbeschreiblichen Zauber, der sich tief unter die Haut gräbt und einen nicht mehr loslässt.
1. Margerie Glacier (die ikonische Eiswand)
Wer schon einmal ein Foto aus der Glacier Bay gesehen hat, hatte darauf höchstwahrscheinlich den Gletscher Margerie. Er ist die absolute visuelle Ikone des gesamten Parks – 34 Kilometer lang und eine über sechzig Meter hohe Wand aus blauem und weißem Eis, die ins Meer fällt. Jedes Mal, wenn wir hier anlegen, stehen wir einfach nur still an Deck und starren auf diese gigantische Eismasse.

Die Fließgeschwindigkeit des Eises beträgt etwa 1,8 Meter pro Tag – das bedeutet in der Praxis: Hier passiert ständig etwas. Da der Gletscher nicht auf dem Fjordboden aufliegt, sondern auf einem Unterwasservorsprung, brechen Eisblöcke mit einem ohrenbetäubenden Donnern direkt in die Wellen. Dieser Vorgang heißt Kalben (englisch: calving) und ist ein Schauspiel, bei dem man garantiert Gänsehaut bekommt – der Klang erinnert an ein gewaltiges Gewitter oder eine Explosion.
Wenn ein richtiges Stück abbricht, dauert es ein paar Sekunden, bis das dumpfe Donnern bei einem ankommt. Diese seltsame Verzögerung hat etwas Hypnotisches. Ich packe mir immer eine riesige Thermoskanne mit heißem Tee ein und halte stundenlang frierend an Deck aus, nur um diesen Moment nicht zu verpassen.
2. Johns Hopkins Glacier (Heimat der Robbenbabys)
Dieser Gletscher ist der schnellste von allen im Park – er bewegt sich mit viereinhalb Metern pro Tag vorwärts, und seine Oberfläche ist von schwarzen Moränenstreifen durchzogen, sodass er wie eine riesige Autobahn aussieht. Die lokale Besonderheit ist hier das Unterwasserkalben: Große Blöcke lösen sich tief unter der Wasseroberfläche und schießen dann explosionsartig wie Torpedos an die Oberfläche – weshalb Kapitäne hier besonders vorsichtig sein müssen.

Aber es gibt noch etwas, das diesen Ort ganz besonders macht: Im Sommer versammeln sich hier Tausende von Seehunden, die auf schwimmenden Eisschollen ihre Jungen zur Welt bringen – eine Art schwimmende, sichere Entbindungsstation. Die Eisschollen schützen die Neugeborenen vor hungrigen Orcas. Zum Schutz der säugenden Weibchen haben Kreuzfahrtschiffe von Anfang Mai bis Anfang September striktes Einfahrtsverbot, damit der Motorenlärm die Mütter nicht aufscheucht – was für die Jungtiere den sicheren Tod bedeuten würde.
Besucher bringen von dieser Bucht viele Fotos mit, auf denen die kleinen Robben wie winzige weiße Knäuel über das Eis verteilt sind. Manchmal bellen und rufen sie sich gegenseitig auf komische Weise zu, was sich wunderbar über die Wasseroberfläche trägt. Es ist kein Wunder, dass die Parkverwaltung so viel Mühe darauf verwendet, diese einzigartige Tierkinderstube vor der Außenwelt zu schützen.
3. Lamplugh Glacier (intensiv blaues Eis)
Während Margerie und Johns Hopkins vor allem durch Dramatik beeindrucken, gewinnt der Lamplugh Glacier mit seiner unglaublichen Farbe. Aus der Ferne sieht er aus, als würde er ein intensiv blaues Neonlicht ausstrahlen. Dieses optische Phänomen entsteht, weil unter dem enormen Druck sämtliche Luft aus dem Eis herausgepresst wird und die Kristalle dann alle Farben des Spektrums bis auf Blau absorbieren.

Derzeit ist der Lamplugh sogenannt „geerdet“ – das heißt, er liegt nicht direkt im Wasser, sondern auf dem Festland, und Meerwasser berührt seine Stirnseite nur bei sehr hohem Gezeitenstand. Es ist ein wundervoller Ort für Fotografen, denn vor dem Hintergrund der dunklen Fairweather Range strahlt das blaue Eis einfach in die Ferne.
Wir standen dort genau in dem Moment, als die Sonne für einen Augenblick hinter schweren Regenwolken hervorkam und die Eisfläche anstrahlte. Eine Farbe, die ich kaum beschreiben kann – irgendwo zwischen Saphir und zersplittertem Eis mit blauem Sirup. Nehmt unbedingt eine ordentliche Kamera mit, denn Handyfotos erfassen diese Tiefe der Farben einfach nicht.
4. Grand Pacific Glacier (der unscheinbare Schöpfer der Bucht)
Auf den ersten Blick könnte man denken, dieser Gletscher lohne sich kaum – er sieht nämlich nicht aus wie die makellos weißen Eismassen aus Dokumentarfilmen. Der Grand Pacific wirkt eher wie ein riesiger Steinbruch aus Lehm, denn der Großteil seiner Oberfläche ist mit Steinen, Schlamm und Geröll bedeckt. Aber man sollte sich von seinem erdigen Äußeren nicht täuschen lassen: Das ist genau der Koloss, der die gesamte Glacier Bay einst ausgehöhlt hat.

Noch im Jahr 1750 füllte er die gesamte heutige Bucht als einziger massiver Eisstrom aus – über einen Kilometer dick. In weniger als drei Jahrhunderten zog er sich jedoch um unglaubliche 105 Kilometer ins Landesinnere zurück und bildet heute faktisch die Grenze zwischen Alaska und dem kanadischen British Columbia. Man steht vor dieser riesigen Lehmwand und fragt sich, wie das einmal reines Eis gewesen sein kann. Die Natur schreibt hier gewissermaßen die Landkarte direkt vor den eigenen Augen um.
Interessant ist, dass der Gletscher bei der Ankunft der ersten Entdecker noch ganz woanders war als heute. Man kann sich nicht erwehren, sich vorzustellen, wie diese Pioniere sich gefühlt haben mögen, als sie ins Unbekannte segelten und nur eine endlose Eiswand vor sich sahen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie eine gewaltige Kraft direkt vor einem die gesamte Erde formt und verändert.
5. Bartlett Cove (das einzige Stückchen Zivilisation)
Wer den Park auf eigene Faust von Gustavus aus erkundet, dreht sich das gesamte Leben um die Bartlett Cove. Es ist ein wunderschöner Ort mitten im Regenwald, wo man das Besucherzentrum, die Parkverwaltung und ein hervorragendes Café in der Glacier Bay Lodge findet. Wir trinken hier immer gerne einen heißen Kaffee, bevor wir uns in den Regen aufmachen.

Von Bartlett Cove aus führen auch die einzigen zwei gepflegten Wanderwege im gesamten Park. Wer sich etwas die Beine vertreten möchte, dem empfehle ich unbedingt den Forest Loop Trail. Der Weg führt durch dichten Fichtenwald voller weichem Moos und riesiger Farne – man fühlt sich ein bisschen wie im Jurassic Park. Nur aufpassen: Elche und Bären spazieren hier ganz selbstverständlich herum.
Einmal waren wir dort in Gedanken versunken, als wir plötzlich schwere Schritte und knackendes Holz direkt neben uns hörten. Zum Glück war es nur eine Elchkuh, die uns ignorierte und seelenruhig etwas Laub kaute. Trotzdem wurde uns kurz mulmig, und wir fingen sicherheitshalber an, laut zu reden, um dem Wald unsere Anwesenheit zu signalisieren.
6. Buckelwale beobachten und die Blasennetz-Jagdtechnik
Die Glacier Bay ist dank des Fehlens industrieller Fischerei ein absolutes Paradies für Wale. Im Sommer kommen Hunderte von Buckelwalen aus den warmen hawaiianischen Gewässern hierher, um sich nach der langen Reise ordentlich satt zu fressen. Wer Glück hat – und das hatten wir ein paar Mal wirklich –, erlebt ihre faszinierende Jagdtechnik, die hier „Bubble-Net Feeding“ genannt wird, auf Deutsch in etwa „Jagd mit dem Blasennetz“.

Dabei verabreden sich mehrere Wale, pusten unter Wasser einen Blasenring aus, der einen riesigen Fischschwarm in einem imaginären Zylinder einsperrt, und tauchen dann gemeinsam mit weit geöffneten Mäulern genau in der Mitte auf. Eine absolut überwältigende Demonstration tierischer Zusammenarbeit. An der Oberfläche sieht man außerdem Seeotter, die ganz entspannt auf dem Rücken treiben und sich mit einem Stein erbeutete Muscheln aufknacken. Sie sind dabei unglaublich possierlich.
Wenn ein Wal an der Oberfläche einen gewaltigen Wasserspeier ausstößt, hat das außerdem diesen charakteristischen fischigen Geruch, der einem in die Nase sticht, noch bevor man den Wal überhaupt sieht. Aber die majestätische Bewegung der Schwanzflosse, wenn das Tier sich langsam wieder in die Tiefen des Ozeans senkt, ist schlicht und ergreifend atemraubend – selbst beim fünfzigsten Mal.
7. Seekajak zwischen Eisschollen
Das ist wohl der beste Tipp für alle, die echtes Abenteuer lieben und sich nicht scheuen, ein bisschen nass zu werden. Der Kajak-Verleih funktioniert direkt in Bartlett Cove, und die Bucht sieht vom Wasserspiegel aus noch einmal ganz anders aus als von Bord eines großen Schiffes. Plötzlich wird einem bewusst, wie klein man selbst gegenüber diesen Bergen und Gletschern ist.

Ein absoluter Hit ist der sogenannte „Camper Drop-off“: Das Morgenboot nimmt einen zusammen mit Kajak und Zelt mit und setzt einen Dutzende Kilometer tief in der Wildnis ab – und überlässt einen sich selbst. Man kann dann tagelang zwischen treibenden Eisschollen beim Reid Glacier paddeln, auf einsamen Stränden schlafen und nur das Rauschen des Wassers und das gelegentliche Auftauchen eines Wals hören. Wichtig: Unbedingt wasserdichte Wanderschuhe mitnehmen und alles in wasserdichte Säcke packen – wie gesagt, es regnet hier ständig.
In einem zerbrechlichen kleinen Kajak zu sitzen, während Eisstücke von der Größe eines Kleinwagens um einen herum treiben, erfordert manchmal wirklich starke Nerven. Gleichzeitig fotografieren und paddeln kann leicht mit einem ungewollten und eiskalten Bad enden. Wer es trotzdem wagt, wird mit absoluter, ungestörter Freiheit belohnt – aber die Routenplanung sollte man sorgfältig angehen.
8. Sitka National Historical Park (Regenwald voller Totempfähle)
Wenn man von der Glacier Bay ins nahe Sitka wechselt – was viele Reisende ganz natürlich verbinden –, sollte das erste Ziel der historische Stadtpark sein. Der Eintritt ist kostenlos, und er bietet einen wunderschönen, gut zwei Kilometer langen flachen Weg durch den Regenwald, gesäumt von prächtigen Totempfählen der Tlingit, der indigenen Bevölkerung der Region.

Genau hier fand 1804 die berühmte Schlacht statt, in der der Tlingit-Stamm den russischen Siedlern unterlag – ein Ereignis, das das Gesicht ganz Alaskas für Jahrzehnte verändern sollte. Ein Spaziergang zwischen den riesigen, tropfnassen Bäumen, während von allen Seiten geschnitzte Adler- und Bärengesichter von den Totems herabschauen, hat eine unglaublich geheimnisvolle Atmosphäre.
Mit jedem Schritt auf den gepflegten Wegen umfängt einen eine tiefe Stille, obwohl die lokale Geschichte stellenweise ziemlich wild und blutig ist. Die Totems selbst tragen ganze Familiengeschichten und mythologische Legenden in sich. Am liebsten gehe ich hier früh morgens, wenn sich noch Nebelreste zwischen den Bäumen treiben und der Ort wie aus einem alten Märchen wirkt.
9. Fortress of the Bear (Rettungsstation für Bärenjunge)
Einen Bären in freier Wildbahn zu sehen ist ein tolles Erlebnis – aber ehrlich gesagt klappt das nicht immer, und nicht jeder möchte einem von Angesicht zu Angesicht auf einem einsamen Waldweg begegnen. In Sitka lohnt sich deshalb unbedingt ein Besuch in der Fortress of the Bear, einer wunderbaren Rettungsstation für verwaiste Bärenjunge, die in der Wildnis sonst keine Überlebenschance hätten.

Interessanterweise wurden die Gehege in den riesigen leeren Tanks einer ehemaligen Zellstofffabrik gebaut, sodass die Tiere viel Platz haben und man sie von einer erhöhten Plattform aus sicher beobachten kann – beim Baden oder Spielen. Tickets sollte man in der Saison unbedingt online im Voraus kaufen, denn sobald ein Kreuzfahrtschiff anlegt, bilden sich hier riesige Schlangen.
Für mich war es ein unglaublich emotionaler Moment, als die Pfleger die Geschichte jedes einzelnen dieser pelzigen Geschöpfe erzählten, die nach dem Verlust ihrer Mutter in der rauen Wildnis keine Chance gehabt hätten. Manchmal sieht man die Bären, wie sie voller Enthusiasmus um einen alten Reifen balgen oder einfach nur träge an ihrer Pfote nuckeln. Es ist schön zu sehen, dass man auch mit Touristengeldern so sinnvolle und notwendige Projekte umsetzen kann.
10. Alaska Raptor Center (Klinik für Greifvögel)
Unweit der Bärenfestung befindet sich ein weiteres großartiges Rettungsprojekt, diesmal für Vögel. Das Alaska Raptor Center fungiert als Rehaklinik hauptsächlich für verletzte Weißkopfseeadler, von denen jährlich etwa zweihundert eingeliefert werden. Oft handelt es sich um Tiere, die in Stromleitungen geflogen oder mit Fahrzeugen zusammengestoßen sind.

Es gibt eine riesige Flughalle, in der die Adler das Fliegen neu üben, bevor sie von den Pflegern wieder in die freie Natur entlassen werden. Diejenigen, die aufgrund dauerhafter Verletzungen leider nicht mehr zurückkehren können, leben in großen Außenvolieren und fungieren als Vogelbotschafter. Einem majestätischen Adler von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen ist ein Erlebnis, das einen atemlos macht. 😁 Daran erinnert man sich noch lange.
Ihr durchdringender Blick scheint einem direkt in die Seele zu schauen, und aus der Nähe wirken sie noch einmal so majestätisch und gewaltig. Die Klinik leistet wirklich fantastische Arbeit, und neben Weißkopfseeadlern begegnet man auch verschiedenen Eulen und Falken, die von den Pflegern geduldig mit der Pinzette gefüttert werden. Wer Vögel mag, sollte hier ruhig einen ganzen Nachmittag einplanen.
11. Saint Michael’s Cathedral und Sitkas russisches Erbe
Sitka ist eine Stadt, die beim ersten Blick etwas verblüfft, denn ihr Mittelpunkt wirkt, als wäre er direkt aus Moskau hierherversetzt worden. Mitten auf der Hauptkreuzung steht die unübersehbare orthodoxe Kathedrale des Heiligen Michael mit ihren charakteristischen Zwiebelkuppeln. Das ursprüngliche Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert brannte zwar in den Sechzigern nieder, aber die Einwohner retteten zum Glück die wertvollen Ikonen und bauten die Kirche neu auf.

Sitka war nämlich von 1808 bis 1867 die Hauptstadt Russisch-Amerikas und trug den Namen Novo-Archangelsk. Absolut einen Besuch wert ist das historische Blockhaus Russian Bishop’s House. Es wird von Parkrangern betreut und ist eines der ältesten russischen Gebäude in den USA – angeblich ohne einen einzigen Nagel erbaut, was schlicht unglaublich klingt. Wer noch Kraft hat, sollte außerdem auf den Castle Hill steigen, wo offiziell die Übergabe Alaskas an die Vereinigten Staaten stattfand.
Das Städtchen steckt insgesamt voller unerwarteter Kontraste, wo sich orthodoxe Kreuze mit dem modernen amerikanischen Hafen und der indigenen Kultur vermischen. Manchmal reicht es, einfach durch die Gassen zu schlendern, diese merkwürdige Mischung aufzusaugen und sich vorzustellen, wie es hier ausgesehen haben muss, als der Pelzhandel blühte und die Stadt das Zentrum des Geschehens war.
12. Indian River Trail (Pfad voller Lachse)
Wer in Sitka einen freien Nachmittag hat und auf eine ordentliche Wanderung möchte, ist auf dem Weg entlang des Indian River genau richtig – unsere liebste Wahl für einen etwas ruhigeren Tag. Es ist ein etwas mehr als vier Kilometer langer Weg durch dichten Wald, der an den Indian River Falls endet, einem durchaus sehenswerten Wasserfall.
Den eigentlichen Grund für einen Besuch liefert aber der Herbst. Dann ist der Fluss vollgepackt mit ziehenden Lachsen, die zum Laichen zurückkehren. Und wo Tausende von Lachsen sind, sind logischerweise auch Bären – also muss man bei diesem Spaziergang wirklich viel Lärm machen. Die Schelle am Rucksack ist hier kein Spaß, sondern echte Prävention. Wir reden laut, klatschen und singen manchmal sogar, damit wir keinen Bären hinter einer Kurve überraschen.
Wenn man diese Fische beobachtet, wie sie mit aller Kraft gegen die Strömung in knietiefem Wasser kämpfen – erschöpft und zerschunden –, ist das eine eindrucksvolle Demonstration der Kraft des Instinkts. Und ehrlich gesagt ist der Geruch von vielen Fischen in verschiedenen Verwesungsstadien nicht gerade wie ein französisches Parfum. Aber das ist Alaska in seiner reinsten und rohesten Form – und genau deshalb zieht es uns alle immer wieder hierher.
13. Mt. Verstovia (für alle, die sich etwas abverlangen wollen)
Der letzte Tipp ist für alle, die gut in Form sind und die bestmöglichen Aussichten auf die gesamte inselreiche Bucht genießen wollen. Mt. Verstovia ist eine ziemlich anspruchsvolle, fünf Kilometer lange Route mit einem brutalen Höhenunterschied von 760 Metern – man wird viel schwitzen und fluchen, bevor man oben ankommt.

Der Weg führt steil durch den Regenwald, manchmal muss man über Wurzeln klettern und sich durch Gebüsch kämpfen. Aber wenn man schließlich den Aussichtspunkt „Picnic Rock“ erreicht, versteht man, warum es sich gelohnt hat. Man sieht ganz Sitka, den Vulkan Mt. Edgecumbe am Horizont und das tiefblaue Wasser des Ozeans zu seinen Füßen. Unbedingt eine warme Jacke mitnehmen, denn oben pfeift es meistens gewaltig.
Beim Erklimmen der endlosen, aus Wurzeln geformten Stufen hat man manchmal große Lust, umzukehren und lieber ein Stück Kuchen im Café zu essen. Wer aber genau in dem Moment oben ankommt, wenn sich die Wolken aufreißen, vergisst alle schmerzenden Muskeln augenblicklich. Wanderstöcke unbedingt mitnehmen – der Abstieg ist für die Knie möglicherweise noch schlimmer als der Aufstieg.
Wo man in Sitka essen geht
Nach einem solchen Tag im Regen hat man immer einen Riesenhunger – und nach all diesen Ausflügen hat man ein gutes Abendessen wirklich verdient. 😉 Hier sind unsere liebsten Entdeckungen.
Die absolute Nummer eins für lokale Meeresfrüchte ist das Beak Restaurant. Die Küche ist fantastisch, und das Besondere: Trinkgeld wird hier grundsätzlich abgelehnt, weil die Mitarbeiter von Anfang an fair bezahlt werden. Die entspannte Atmosphäre bei einer riesigen Schüssel Heilbutt macht wirklich viel aus. Wer etwas mehr Europäisches sucht und es schafft, einen Tisch zu reservieren, sollte Ludvig’s Bistro ausprobieren. Der Raum ist klein und unglaublich gemütlich, die mediterrane Küche aus alaskanischen Zutaten ist hervorragend – und ihr Seafood Chowder ist weithin berühmt. Ein idealer Ort, um sich ein tolles Essen zu gönnen, ein Glas guten Wein dazu zu trinken und einfach zu entspannen.
Wer Lust auf einen schnellen Klassiker und gutes Bier hat, sollte ins Bayview Pub, eine absolut authentische alaskanische Kneipe, wo man hervorragende Fish & Chips bekommt und sie mit einem Bier aus der lokalen Brauerei hinunterspülen kann. Mit Kindern oder Appetit auf Italienisches ist Mean Queen Pizza die Rettung – gute Pizza und ein schöner Blick auf den Hafen. Und für den Morgenstart? Unbedingt ins Highliner Coffee, wo alle lokalen Berufsfischer in Gummistiefeln frühstücken und Kaffee trinken – die Atmosphäre ist rau und echt. Ich empfehle ihren speziell gerösteten Kaffee und einfach das Treiben um einen herum zu beobachten.
Weitere Reiseziele
Wer gerade eine Alaskareise plant und weitere Tipps für die Umgebung sammelt, sollte unbedingt in unsere anderen Artikel schauen, in denen wir konkrete Destinationen noch ausführlicher beschreiben.
Wir ergänzen ständig neue Eindrücke aus unseren Reisen, denn Alaska ist schlicht zu riesig, um es in einem einzigen Besuch zu schaffen. Glaubt mir: Sobald ihr einmal hier wart, plant ihr noch im Rückflug die nächste Expedition.
- Wollt ihr mehr darüber erfahren, wie Kreuzfahrten funktionieren? Schaut in unseren Artikel Alaska Cruise Reiseführer, in dem wir das gesamte logistische Durcheinander erklären.
- Interessiert euch, was die Hauptstadt Alaskas zu bieten hat? Wir haben einen ausführlichen Reiseführer für Juneau zusammengestellt.
- Und wer mehr Zeit zwischen russischer Geschichte und Totempfählen verbringen möchte, darf unseren detaillierten Artikel Sehenswürdigkeiten in Sitka nicht verpassen.
Tipps und Tricks vor der Alaskareise
Eine Reise in so abgelegene Gegenden zu planen kann manchmal ziemlich stressig sein, denn man weiß einfach nicht genau, was einen vor Ort erwartet. Im Laufe der Jahre haben wir gelernt, uns auf ein paar bewährte Dienste und Tricks zu verlassen, die uns nicht nur eine Menge Geld, sondern vor allem Nerven und Zeit sparen.
Die Basis ist natürlich eine gute Vorbereitung noch von zu Hause aus – sei es beim Kauf der Flugtickets oder bei der Sicherstellung einer zuverlässigen Verbindung mit dem Rest der Welt. Das sind drei Dinge, ohne die unsere Reisen in den Norden deutlich komplizierter und ehrlich gesagt auch riskanter wären.
- Günstige Flüge: Auch hier im Norden funktioniert die Suche gut. Günstige Flüge findet man auf Kiwi – unser Lieblingsportal, besonders für alaskanische Inlandsflüge.
- Versicherung fürs Ende der Welt: In Alaska weiß man nie, was passiert. Auf Reisen in die Wildnis wählen wir immer eine umfassende Reiseversicherung – schaut euch unsere Rezension von SafetyWing an.
- Internet auch im Regenwald: Wollt ihr direkt nach der Landung ein Foto nach Hause schicken? Dann schaut in unsere Holafly-Rezension – damit haben wir dank eSIM auch an so abgelegenen Orten Internet.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Jak se dostat do národního parku Glacier Bay?
Do parku nevedou žádné silnice, takže jedinou možností je doprava po vodě nebo vzduchem. Většina návštěvníků přijíždí na palubě velkých výletních lodí (cruise ships), které parkem pouze proplouvají bez možnosti vystoupit na pevninu. Individuální cestovatelé mohou využít trajekt ze systému Alaska Marine Highway nebo malé letadlo z Juneau do osady Gustavus, odkud je to jen kousek do návštěvnického centra v Bartlett Cove.
Kolik stojí plavba do Glacier Bay a proč je omezený počet lodí?
Cena za vícedenní plavbu (cruise) na Aljašku se obvykle pohybuje od 800 do 2500 USD na osobu v závislosti na typu kajuty a konkrétní lodní společnosti. Kvůli přísné ochraně místního ekosystému platí v parku zákaz nadměrného provozu a denní limit je stanoven na pouhých 153 lodí celkem. Z tohoto počtu smí do zálivu vplout pouze dvě velké výletní lodě denně, proto bývají tyto plavby vyprodané dlouho dopředu.
Kdy je nejlepší doba pro návštěvu Glacier Bay?
Hlavní turistická sezóna probíhá od konce května do začátku září, kdy je v oblasti nejteplejší počasí a nejdelší dny. Během těchto letních měsíců se denní teploty pohybují průměrně mezi 10 a 15 °C a je největší šance na pozorování aktivního odlamování ledovců. Mimo tuto sezónu je park pro běžné turisty prakticky nedostupný a většina návštěvnických služeb je zcela uzavřena.
Které ledovce v Glacier Bay jsou nejznámější?
K nejvyhledávanějším patří přílivový ledovec Margerie Glacier, který je proslulý svou aktivitou a častým odlamováním obrovských kusů ledu přímo do oceánu. Dalším ohromujícím úkazem je Johns Hopkins Glacier, ke kterému se však lodě kvůli ochraně hnízdících tuleňů mohou přiblížit jen na větší vzdálenost. Celkově se v národním parku nachází více než 1000 ledovců, z nichž několik desítek dosahuje až k mořské hladině.
Jaká zvířata mohu během plavby parkem vidět?
Glacier Bay je jedním z nejlepších míst na světě pro pozorování keporkaků (velryb), kteří sem v létě připlouvají za potravou. Na plovoucích ledových krách často odpočívají tuleni obecní a při troše štěstí lze spatřit i kosatky, mořské vydry nebo lachtany. Na pobřeží se navíc běžně pohybují medvědi hnědí i černí a na strmých útesech hnízdí papuchalci a orli bělohlaví.
Dá se v národním parku Glacier Bay kempovat?
Ano, jediné oficiální a udržované kempingové místo se nachází v Bartlett Cove nedaleko návštěvnického centra. Kempování je zde zdarma, ale vyžaduje se předchozí registrace a absolvování povinného školení o bezpečnosti kvůli všudypřítomným medvědům. Zkušení dobrodruzi mohou po získání povolení vyrazit i na divoké kempování (backcountry camping) podél odlehlého pobřeží celého zálivu.
Existuje levnější alternativa k plavbě do Glacier Bay?
Pokud je pro vás plavba do Glacier Bay příliš drahá nebo jsou lodě již vyprodané, skvělou a cenově dostupnější alternativou je fjord Tracy Arm. Tento úzký ledovcový záliv leží jižně od Juneau a nabízí podobně úchvatné scenérie se strmými útesy a majestátními ledovci Sawyer. Výlety menšími loděmi do Tracy Arm lze snadno zakoupit jako jednodenní exkurzi přímo z přístavu v Juneau.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
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