Der Februar ist zwar unser kürzester Monat im Kalender, aber Hand aufs Herz – mit der Dunkelheit vor dem Fenster kann er sich endlos ziehen. Weihnachten ist längst vorbei, bis zum ersehnten Frühling dauert es noch ewig und die Sonne scheint in Deutschland fast gar nicht zu existieren. Genau jetzt lassen sich aber richtig günstige Flüge in die wärmenden Tropen ergattern, in den Alpen liegt der beste Pulverschnee und viele Familien tüfteln an ihrer Ferienplanung.
Wenn du gerade unter der Decke sitzt und überlegst, welche Urlaubsziele im Februar sich lohnen, habe ich gute Nachrichten für dich: Die Auswahl ist riesig. Meist teilen sich Reisende in zwei Lager – die einen wollen ihre eingefrorenen Knochen wieder auftauen und suchen intensiv, wohin es im Februar ans Meer geht, während die anderen lieber die Skischuhe schnüren und auf die verschneiten Pisten steuern.
In diesem Artikel findest du gleich 26 Tipps in übersichtlichen Kategorien, sodass Sonnenanbeter, Bergfans, Karnevalsliebhaber und Jäger des nordischen Winters gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Ich habe für dich eine große Tabelle mit Meerestemperaturen, konkrete Hoteltipps, Richtpreise und praktische Ratschläge zusammengestellt. Alle Wetterdaten beruhen zudem auf Zehn-Jahres-Durchschnitten der Jahre 2015 bis 2024 laut der zuverlässigen ERA5-Reanalyse, und die Meerestemperaturen stammen aus einem präzisen Ozeanmodell für 2019 bis 2024.

Zusammenfassung, falls du keine Zeit für den ganzen Artikel hast
- In Europa kannst du im Februar nirgends baden – nicht einmal auf den beliebten Kanarischen Inseln (Teneriffa hat zum Beispiel nur 20,1 °C Wassertemperatur).
- Echte Wärme gibt es erst in den Tropen: Bali mit 29,6 °C, Sansibar mit 29,5 °C, die Malediven mit 28,9 °C, Thailand mit 28,9 °C und Mauritius mit 28,0 °C.
- Die Kanarischen Inseln und Madeira bieten tagsüber sehr angenehme 21 °C – ideale Bedingungen zum Wandern und für ganztägige Naturerkundungen.
- Ägypten verspricht zwar auf 23 bis 25 °C erwärmte Luft, das Meer hat aber nur 21 bis 23 °C, weshalb die meisten Urlauber lieber gleich in die beheizten Hotelpools steigen.
- In den Skigebieten sind Februar und die Faschingsferien in Bayern über mehrere Wochen verteilt, dadurch lassen sich günstigere Unterkünfte finden.
- In den verschneiten Alpen und der Tatra ist der Februar der beste Skimonat der gesamten Wintersaison.
- Gerade im Februar erreichen die berühmten Karnevale ihren Höhepunkt – die bekanntesten und prächtigsten findest du im italienischen Venedig und auf dem spanischen Teneriffa.
- Im hohen Norden ist weiterhin beste Saison, die mit dem magischen Polarlicht und vielen weiteren typischen Wintervergnügen lockt.
Warum im Februar reisen (und womit du rechnen solltest)
Mitten im Winter zu verreisen hat einen ganz eigenen Zauber, auch wenn es etwas mehr Planung erfordert als der klassische Sommerurlaub. Der Februar ist ein Monat der Extreme, denn während es irgendwo grimmig friert, brutzeln sich anderswo Menschen am Strand – so kannst du genau das auswählen, was Körper und Seele gerade brauchen. Schauen wir uns gemeinsam die wichtigsten Gründe an, warum du jetzt die Koffer packen solltest, und auch die Stolpersteine, auf die du bei der Buchung gut aufpassen musst.
5 Gründe, im Februar zu verreisen
Die günstigsten Tropen vor dem Frühling. Während zu Weihnachten die Preise in die Exotik astronomische Höhen erreichen, gibt es im Februar wirklich schöne Flüge zum Bruchteil des Preises. Die Airlines wollen die Maschinen vor der Hauptsaison im Frühling füllen, wenn du also flexibel bist, kannst du eine Menge sparen und die Traumstrände relativ günstig genießen.
Der beste Schnee der Saison. Wenn du Skifahren und Wintersport liebst, haben die europäischen Berge im Februar meist die absolut besten Schneebedingungen. Die Schneedecke ist schon dick genug, die Tage werden langsam länger und die Chance auf azurblauen Himmel über der Piste ist deutlich höher als im trüben Dezember.
Ferien als perfektes Zeitfenster für Familien. Eltern schulpflichtiger Kinder kennen das gut, denn gerade der Februar bietet die ideale Gelegenheit, ins Ausland zu fahren, ohne verpasste Stunden entschuldigen zu müssen. Eine ganze Woche frei lädt geradezu dazu ein, die Koffer zu packen und mit der Familie zum Schnee oder in die Sonne aufzubrechen.
Bunte und wilde Karnevale. Der Februar ist weltweit als Monat der prächtigen Straßenfeste bekannt, deren Tradition oft hunderte Jahre zurückreicht. Reisende schwärmen in Foren von der riesigen Energie, den wunderschönen Masken und der allgegenwärtigen Musik, die jeden Winterblues zuverlässig vertreibt.
Rein psychologische Erleichterung. Das ist vielleicht der allerwichtigste Punkt, denn nach etwas Februarsonne und Vitamin D lässt sich der Rest des Winters ganz anders bewältigen. Es reicht schon ein langes Wochenende irgendwo mit blauem Himmel, und schon hast du genug Energie, um den März gelassen zu überstehen und auf den echten Frühling zu warten. ☺️
Was im Februar nicht funktioniert
Auch wenn es ein toller Reisemonat ist, erwarten dich nicht überall ideale Bedingungen – realistische Erwartungen sind immer gut. Nach den Erfahrungen vieler Reisender und Einheimischer solltest du manche Ziele und Ideen lieber meiden, um nicht enttäuscht durch frostige Abende oder geschlossene Restaurants zu sein.
- Baden irgendwo in Europa, inklusive Kanaren. Das Wasser ist eiskalt, und wenn du kein trainierter Eisschwimmer bist, wirst du einfach keine Lust aufs Meer haben.
- Das Mittelmeer ist geschlossen und kalt. Die touristische Infrastruktur in den Ferienorten Griechenlands oder Italiens hält tiefen Winterschlaf, und außer Regen erwarten dich vor allem verschlossene Fensterläden.
- Fernflüge sind rund um die Ferien teuer. Triffst du genau die Stoßzeiten, können Flüge in die Exotik unangenehm überteuert sein.
- In der Karibik und in Asien ist Hochsaison – und damit auch bei den Preisen. In diesen Regionen herrscht das beste Wetter des ganzen Jahres, was logischerweise bedeutet, dass du für Hotels und Leistungen Höchstpreise zahlst.
- Die Alpen sind an den Ferienwochenenden rappelvoll. Die Pisten platzen aus allen Nähten, an den Liften stehen lange Schlangen und die Unterkunft musst du wirklich viele Monate im Voraus klären.
Faschingsferien: warum die Staffelung ein Vorteil ist
Während in manchen Ländern alle Schulkinder in derselben Woche frei haben und die Preise dadurch in unsinnige Höhen schießen, haben wir in Deutschland einen strategischen Vorteil. Die Winter- und Faschingsferien fallen nicht in allen Bundesländern gleichzeitig, sondern sind clever über mehrere Wochen zwischen Februar und März verteilt. Dank dieses Systems lässt sich gut manövrieren und den größten Andrängen ausweichen.
Du kannst also den Termin so wählen, dass er nicht in die teuerste Woche fällt, und in den Bergen wie in den Küstenresorts dadurch deutlich sparen. Ich empfehle immer, in den Kalender zu schauen und die aktuelle Ferienübersicht der Bundesländer zu prüfen, denn die Verteilung ändert sich jedes Jahr. So findest du leicht heraus, wann Bayern oder Nordrhein-Westfalen frei haben, und planst deinen Urlaub genau dann, wenn die Pisten etwas leerer sind.
Wo ist es im Februar am wärmsten: die große Meerestabelle
Bei der Suche nach dem idealen Winterziel fragen sich viele, wo genau die imaginäre Linie verläuft, hinter der es wirklich angenehm wird. Im Februar ist die Grenze zwischen Baden und Nichtbaden schärfer denn je, und es gibt keinen Kompromiss: Entweder du fliegst weit in die Tropen, oder du badest schlicht nicht. Wenn du sparen willst und hoffst, dass dich im Süden Europas eine überraschende Hitzewelle empfängt, wirst du wahrscheinlich sehr enttäuscht.
Für ein besseres Bild habe ich eine ausführliche Übersicht vorbereitet, die vom wärmsten Meer an sortiert ist, damit du auf den ersten Blick siehst, wo sich der Flug lohnt. Alle Daten beruhen auf präzisen Zehn-Jahres-Durchschnitten der ERA5-Reanalyse und einem Ozeanmodell für 2019 bis 2024 – also verlässliche Zahlen und keine bloßen Marketingversprechen der Reiseveranstalter.
| Reiseziel | Meerestemperatur | Luft tagsüber | Nachts | Regentage |
|---|---|---|---|---|
| Bali Indonesien | 29,6 °C | 28,8 °C | 24,2 °C | 26,4 von 30 |
| Sansibar Tansania | 29,5 °C | 32,0 °C | 26,0 °C | 11,1 von 30 |
| Malediven Malediven | 28,9 °C | 28,1 °C | 26,8 °C | 8,0 von 30 |
| Ko Samui (Thailand) Thailand | 28,9 °C | 28,5 °C | 24,8 °C | 12,0 von 30 |
| Mauritius Mauritius | 28,0 °C | 29,5 °C | 24,7 °C | 21,5 von 30 |
| Trincomalee (Sri Lanka) Sri Lanka | 27,8 °C | 28,4 °C | 24,3 °C | 12,4 von 30 |
| Cancún Mexiko | 26,7 °C | 26,8 °C | 22,4 °C | 10,7 von 30 |
| Maskat Oman | 24,0 °C | 25,9 °C | 18,4 °C | 1,2 von 30 |
| Boa Vista Kap Verde | 23,4 °C | 25,9 °C | 18,7 °C | 1,2 von 30 |
| Sharm el-Sheikh Ägypten | 22,9 °C | 23,6 °C | 13,7 °C | 0,9 von 30 |
| Sal Kap Verde | 22,9 °C | 24,0 °C | 19,7 °C | 1,2 von 30 |
| Akaba Jordanien | 21,8 °C | 22,4 °C | 11,5 °C | 2,5 von 30 |
| Marsa Alam Ägypten | 21,6 °C | 23,3 °C | 15,7 °C | 0,0 von 30 |
| Dubai VAE | 21,6 °C | 25,2 °C | 15,9 °C | 1,8 von 30 |
| Hurghada Ägypten | 21,2 °C | 21,7 °C | 14,3 °C | 0,4 von 30 |
| Teneriffa Kanarische Inseln | 20,1 °C | 20,5 °C | 14,8 °C | 8,4 von 30 |
| Gran Canaria Kanarische Inseln | 19,9 °C | 20,0 °C | 14,5 °C | 3,8 von 30 |
| Madeira Portugal | 19,5 °C | 18,5 °C | 13,7 °C | 8,3 von 30 |
| Fuerteventura Kanarische Inseln | 19,2 °C | 20,1 °C | 15,1 °C | 2,8 von 30 |
| Lanzarote Kanarische Inseln | 19,1 °C | 19,3 °C | 15,0 °C | 3,3 von 30 |
| Algarve Portugal | 19,0 °C | 16,8 °C | 10,4 °C | 5,1 von 30 |
| Ha Long (Vietnam) Vietnam | 18,9 °C | 20,8 °C | 15,3 °C | 8,3 von 30 |
| Agadir Marokko | 18,7 °C | 21,6 °C | 12,3 °C | 2,9 von 30 |
| Antalya und Türkische Riviera Türkei | 18,6 °C | 15,7 °C | 6,5 °C | 9,2 von 30 |
| Rhodos Griechenland | 18,2 °C | 15,6 °C | 11,1 °C | 8,4 von 30 |
| Bodrum Türkei | 18,1 °C | 15,2 °C | 9,7 °C | 10,0 von 30 |
| Paphos Zypern | 18,1 °C | 16,5 °C | 9,5 °C | 8,2 von 30 |
| Ayia Napa Zypern | 18,0 °C | 16,7 °C | 10,3 °C | 5,6 von 30 |
| Kos Griechenland | 18,0 °C | 15,2 °C | 11,2 °C | 10,2 von 30 |
| Santorin Griechenland | 17,2 °C | 15,4 °C | 11,7 °C | 7,3 von 30 |
| Azoren Portugal | 17,0 °C | 16,5 °C | 13,0 °C | 13,0 von 30 |
| Kreta Griechenland | 16,8 °C | 16,2 °C | 8,9 °C | 9,8 von 30 |
| Zakynthos Griechenland | 16,7 °C | 14,9 °C | 10,0 °C | 8,9 von 30 |
| Lefkada Griechenland | 16,5 °C | 14,5 °C | 8,0 °C | 9,9 von 30 |
| Malta Malta | 16,1 °C | 15,6 °C | 11,5 °C | 5,9 von 30 |
| Korfu Griechenland | 15,8 °C | 14,1 °C | 9,4 °C | 10,3 von 30 |
| Ksamil und Saranda Albanien | 15,6 °C | 14,4 °C | 5,9 °C | 9,1 von 30 |
| Chalkidiki Griechenland | 15,4 °C | 12,9 °C | 8,6 °C | 7,2 von 30 |
| Costa del Sol (Málaga) Spanien | 15,3 °C | 17,3 °C | 10,1 °C | 4,7 von 30 |
| Kalabrien Italien | 15,3 °C | 14,5 °C | 8,8 °C | 11,5 von 30 |
| Sizilien Italien | 15,2 °C | 15,1 °C | 8,8 °C | 9,4 von 30 |
| Amalfi und Golf von Neapel Italien | 15,2 °C | 14,1 °C | 6,9 °C | 11,2 von 30 |
| Hammamet Tunesien | 15,2 °C | 16,8 °C | 9,2 °C | 6,1 von 30 |
| Ibiza Spanien | 15,1 °C | 15,9 °C | 10,3 °C | 4,3 von 30 |
| Mallorca – Palma Spanien | 14,8 °C | 15,7 °C | 8,5 °C | 5,6 von 30 |
| Dubrovnik Kroatien | 14,8 °C | 12,8 °C | 5,4 °C | 11,1 von 30 |
| Djerba Tunesien | 14,8 °C | 18,4 °C | 10,7 °C | 3,7 von 30 |
| Korsika Frankreich | 14,6 °C | 14,1 °C | 5,9 °C | 10,5 von 30 |
| Costa Blanca (Alicante) Spanien | 14,5 °C | 16,9 °C | 9,2 °C | 3,5 von 30 |
| Budva Montenegro | 14,2 °C | 12,9 °C | 6,7 °C | 11,8 von 30 |
| Côte d’Azur (Nizza) Frankreich | 14,2 °C | 13,4 °C | 6,0 °C | 6,8 von 30 |
| Split und Makarska Kroatien | 14,1 °C | 12,7 °C | 5,2 °C | 9,8 von 30 |
| Toskana (Küste) Italien | 14,0 °C | 12,9 °C | 6,0 °C | 9,7 von 30 |
| Sardinien Italien | 13,8 °C | 14,8 °C | 7,2 °C | 7,2 von 30 |
| Apulien Italien | 13,7 °C | 14,4 °C | 7,3 °C | 8,4 von 30 |
| Costa Brava Spanien | 13,6 °C | 14,1 °C | 6,1 °C | 7,1 von 30 |
| Istrien Kroatien | 12,0 °C | 11,3 °C | 5,5 °C | 10,0 von 30 |
| Rimini und nördliche Adria Italien | 8,6 °C | 11,4 °C | 4,2 °C | 9,4 von 30 |
| Sonnenstrand Bulgarien | 7,7 °C | 10,3 °C | 2,5 °C | 7,6 von 30 |
| New York (Strände) USA | 5,2 °C | 6,2 °C | -2,9 °C | 10,0 von 30 |
Wo du im Februar baden kannst
Wenn du dir die konkreten Zahlen ansiehst, wird glasklar: Liebhaber heißer Strände müssen dieses Jahr die Koffer packen und einen ordentlich langen Flug in Kauf nehmen. Die Nordhalbkugel erwacht um diese Zeit noch aus dem Winterschlaf, während in den Gebieten nahe dem Äquator die absolut besten Bedingungen zum ganztägigen Faulenzen auf der Liege herrschen.
Damit du absolute Sicherheit hast, habe ich für dich eine Einteilung in vier Kategorien nach realen Temperaturen vorbereitet. Reisende haben nämlich unterschiedliche Kälte-Toleranzen – was dem einen als angenehme Erfrischung erscheint, kann für den anderen einen verdorbenen Urlaub bedeuten. 😅
- Über 28 °C sind die Tropen, dazu gehören das indonesische Bali mit unglaublichen 29,6 °C, das afrikanische Sansibar (29,5 °C), die Malediven und Thailand (jeweils 28,9 °C), Mauritius (28,0 °C) und Sri Lanka, wo Trincomalee eine Wassertemperatur von 27,8 °C meldet. Auf Bali kannst du zudem mit schönen Tagestemperaturen um 28,8 °C rechnen, und die thailändische Insel Ko Samui verspricht auf 28,5 °C erwärmte Luft.
- Um 26 bis 27 °C liegen Karibik und Mexiko, wobei das berühmte mexikanische Cancún ein auf sehr angenehme 26,7 °C erwärmtes Meer bietet und die Tagestemperaturen dort stabil bei etwa 26,8 °C liegen.
- Erträgliche 21 bis 24 °C haben Ägypten, Dubai und Oman, wo man zwar schwimmen kann, es für viele aber eher ein sehr erfrischendes Erlebnis ist. Das omanische Maskat bietet ein Meer mit 24,0 °C, während das beliebte ägyptische Sharm el-Sheikh das Wasser auf 22,9 °C und die Luft auf 23,6 °C hält.
- Unter 21 °C fallen Kanaren und Madeira, wo nur echte Hartgesottene ins Meer steigen. Teneriffa hat zum Beispiel 20,1 °C Wasser, Gran Canaria 19,9 °C und das portugiesische Madeira sogar nur 19,5 °C bei Tagestemperaturen um 18,5 °C.
Städte, Berge und der Norden im Februar
Natürlich sehnt sich nicht jeder nach Sand und Sonnencreme, denn für viele Reisende bedeutet echter Winterurlaub ganz andere Erlebnisse. Wenn du lieber historische Zentren ohne Touristenmassen erkundest, den knirschenden Schnee unter den Füßen liebst oder das magische Polarlicht mit eigenen Augen sehen willst, haben wir weitere tolle Möglichkeiten für dich. Im Februar lassen sich absolut großartige Ausflüge in europäische Metropolen und in die nordische Wildnis unternehmen – du musst nur wissen, wohin es genau geht und wie du dich richtig anziehst.
| Reiseziel | Luft tagsüber | Nachts | Regentage | Sonne/Tag |
|---|---|---|---|---|
| Marrakesch Marokko | 21,3 °C | 6,9 °C | 5,5 von 30 | 9,7 h |
| Lissabon Portugal | 15,9 °C | 9,4 °C | 6,7 von 30 | 8,5 h |
| San Francisco USA | 15,3 °C | 8,2 °C | 7,2 von 30 | 8,9 h |
| Barcelona Spanien | 14,7 °C | 5,9 °C | 6,2 von 30 | 8,7 h |
| Rom Italien | 14,2 °C | 5,0 °C | 8,7 von 30 | 8,3 h |
| Athen Griechenland | 13,8 °C | 6,4 °C | 7,3 von 30 | 8,5 h |
| Tokio Japan | 10,3 °C | 1,1 °C | 7,9 von 30 | 8,0 h |
| Interlaken Schweiz | 8,4 °C | 1,3 °C | 12,9 von 30 | 6,8 h |
| Budapest Ungarn | 8,0 °C | -0,0 °C | 8,9 von 30 | 6,3 h |
| Bled Slowenien | 7,1 °C | -0,9 °C | 9,4 von 30 | 6,4 h |
| Südmähren (Mikulov) Tschechien | 6,9 °C | -0,5 °C | 7,6 von 30 | 6,1 h |
| Prag Tschechien | 6,5 °C | -0,9 °C | 10,0 von 30 | 5,8 h |
| Zell am See Österreich | 6,5 °C | -2,7 °C | 12,6 von 30 | 6,8 h |
| Krakau Polen | 5,8 °C | -1,4 °C | 12,5 von 30 | 4,8 h |
| Cortina d’Ampezzo (Dolomiten) Italien | 3,8 °C | -5,0 °C | 8,6 von 30 | 7,6 h |
| Bergen und Fjorde Norwegen | 3,6 °C | -1,3 °C | 19,1 von 30 | 3,7 h |
| Reykjavík Island | 2,0 °C | -2,6 °C | 17,0 von 30 | 3,4 h |
| Toronto Kanada | 1,0 °C | -6,9 °C | 9,4 von 30 | 6,4 h |
| Hohe Tatra (Štrbské Pleso) Slowakei | -1,0 °C | -6,8 °C | 14,9 von 30 | 5,8 h |
| Anchorage USA | -3,0 °C | -9,2 °C | 11,9 von 30 | 4,5 h |
Warme Urlaubsziele im Februar: 9 tropische Ziele
Wenn du im Februar die hundertprozentige Garantie fürs Baden im warmen Meer suchst, gilt eine sehr einfache Wahrheit. Du musst schlicht damit rechnen, mindestens sieben Stunden im Flugzeug zu verbringen, denn näher an Europa findest du kein Wasser zum Schwimmen. Unser Winter bedeutet zum Glück, dass in den schönsten exotischen Paradiesen gerade der Höhepunkt der Trockenzeit herrscht.
Belohnt wirst du für die lange Reise nicht nur mit leeren Stränden und türkisem Meer, sondern auch mit perfektem tropischem Klima ohne unerwartete Schauer. Schauen wir uns neun Ziele an, zu denen sich im Februar die Reise definitiv lohnt, wenn du die deutschen Winter satthast und dringend etwas Bräune unter Palmen brauchst.
1. Malediven: Höhepunkt der Trockenzeit
Die Malediven sind im Februar eine sichere Bank für alle Liebhaber von warmem Sand und ruhigen Wellen. Tagsüber halten sich die Temperaturen bei idealen 28,1 °C, nachts sinken sie nur geringfügig auf 26,8 °C – Pullover kannst du also getrost zu Hause lassen. Das Wasser ist mit unglaublichen 28,9 °C fast noch wärmer als die Luft, und Reisende schwärmen davon, dass man darin stundenlang schnorcheln kann.

Dieser Monat markiert den absoluten Höhepunkt der Trockenzeit, wodurch dich durchschnittlich 11,1 Sonnenstunden pro Tag erwarten. Niederschlag gibt es nur ausnahmsweise, die Statistik nennt rund 8 Regentage, meist handelt es sich aber nur um einen sehr kurzen nächtlichen Schauer, der dich nicht stört. Wenn du beim Termin unsicher bist, lies unbedingt unseren Artikel darüber, wann man auf die Malediven reisen sollte.
Das Februarwetter sorgt auch für perfekte Unterwassersicht, die du beim Beobachten der bunten Fische und Schildkröten an den Korallenriffen zu schätzen weißt. Wegen des riesigen Andrangs solltest du die Resorts allerdings weit im Voraus buchen – dabei hilft dir unser Ratgeber mit Tipps, wo man auf den Malediven übernachtet.
💡 Unterkunftstipp: Kuramathi Maldives oder Vilamendhoo Island Resort & Spa auf den Malediven.
2. Thailand: bester Monat an der Andamanenküste
Wenn du die Flucht nach Südostasien planst, erlebt die Andamanenküste genau im Februar den absoluten Höhepunkt der Touristensaison mit minimalem Regen. Orte wie Phuket, Krabi oder die beliebte Insel Ko Lanta melden perfekt blauen Himmel und ruhige Meeresoberfläche, was ideale Bedingungen für Bootsausflüge schafft. Erfahrene Reisende empfehlen diese Jahreszeit als die absolut angenehmste, um Buchten und Kalksteinfelsen zu erkunden, von denen du in unseren Tipps, was man in Thailand sehen sollte, wirklich viele findest.

Keine schlechte Wahl ist auch der Golf von Thailand, konkret die Insel Ko Samui, wo die durchschnittlichen Tagestemperaturen um 28,5 °C liegen. Das Meer erfreut dich mit schönen 28,9 °C, und obwohl die Statistik rund 12 Regentage nennt, handelt es sich meist um schnelle, erfrischende Schauer, nach denen gleich wieder die Sonne herauskommt – im Schnitt 10,7 Stunden am Tag. Nachts fallen die Temperaturen auf angenehme 24,8 °C.
Egal, für welche Küste du dich entscheidest, die Februartage sind wie geschaffen zum Kokosnuss-Schlürfen unter Palmen und für abendliche Spaziergänge über die Märkte. Für alle, die es auf eigene Faust versuchen wollen, haben wir eine ausführliche Anleitung für Thailand ohne Reiseveranstalter geschrieben, mit der du die ganze Organisation spielend meisterst.
3. Sansibar: Trockenheit zwischen zwei Monsunen
Die afrikanische Gewürzinsel bietet zu Jahresbeginn ein perfektes Fenster schönen Wetters, denn sie befindet sich in einer kurzen Trockenzeit zwischen zwei Monsunen. Die Februartemperaturen klettern regelmäßig auf heiße 32,0 °C, und die feuchte Luft lässt dich den mitteleuropäischen Frost sehr schnell vergessen. Das Meer lockt mit luxuriösen 29,5 °C zum endlosen Baden, und an den Stränden mit feinem weißem Sand tankst du jede Menge dringend benötigter Energie.

Nachts kühlt es nur leicht auf 26,0 °C ab, deshalb wirst du die Klimaanlage im Zimmer definitiv nutzen und die Abende draußen sind ausgesprochen angenehm. Die Sonne brennt hier stattliche 11,2 Stunden am Tag, und Niederschlag ist in dieser Zeit eher selten, auch wenn die Statistik rund 11 Tage mit dem einen oder anderen Wölkchen zeigt. Alle praktischen Infos zur Reiseplanung findest du in unserem großen Ratgeber zu Sansibar.
Neben dem Bräunen lohnt sich unbedingt ein Ausflug auf die Plantagen voller Nelken und Vanille oder die Erkundung der geheimnisvollen Gassen von Stone Town. Da es einer der beliebtesten Wintertermine zum Reisen ist, solltest du die Unterkunft rechtzeitig auswählen.
💡 Unterkunftstipp: Zuri Zanzibar oder Tulia Zanzibar Unique Beach Resort auf Sansibar.
4. Bali und Indonesien
Was die Insel der Götter angeht, muss ich ganz ehrlich zu dir sein: Der Februar fällt genau in die Mitte der Regenzeit. Die örtliche Statistik zeigt zwar erschreckende 26,4 Regentage im Monat, in der Praxis regnet es aber meist nur kurz und heftig am Nachmittag, während du vormittags die Sonne genießt. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen halten sich bei schönen 28,8 °C und das Meer ist auf unglaubliche 29,6 °C erwärmt.

Reisende sind sich einig, dass gerade die Wintermonate der günstigste und zugleich grünste Teil des ganzen Jahres sind. Die Reisfelder leuchten in satten Farben, die Wasserfälle haben enorme Kraft und überall sind deutlich weniger Touristen als in der Sommerspitze, worüber du mehr in unserem Artikel über Bali lesen kannst. Nachts sinken die Temperaturen auf 24,2 °C und die Sonne schafft es auf rund 9,4 Stunden pro Tag.
Dieser Termin ist ideal für digitale Nomaden, Surfer und alle, denen der eine oder andere tropische Wolkenbruch nichts ausmacht. Eine ausgezeichnete Wahl für den Februaraufenthalt ist die Halbinsel im Süden, wo es etwas weniger regnet – schau dir deshalb unsere Tipps für die Region Uluwatu an.
5. Sri Lanka: der Südwesten in Bestform
Sri Lanka zeigt im Februar sein schönstes Gesicht vor allem an der Südwestküste und im zentralen Hochland. Während der Norden und Osten der Insel gerade vom Monsun gepeitscht wird, melden Orte wie Galle, Mirissa oder das beliebte Unawatuna absolut luxuriöse Bedingungen zum Baden und Entdecken. Die Lufttemperaturen halten sich stabil um 28,4 °C tagsüber und 24,3 °C nachts – ein idealer Kompromiss zwischen Hitze und angenehmer Kühle.

Das Wasser im Ozean hat wunderbare 27,8 °C, und die Sonne verwöhnt dich mit großzügigen 11 Stunden Schein pro Tag. Dieser Monat ist zudem ein riesiges Highlight für Tierliebhaber, denn gerade läuft die Hauptsaison zum Beobachten der riesigen Wale vor der Küste von Mirissa, was angeblich zu den schönsten Momenten der ganzen Reise gehört. Den kompletten Reiseplan findest du in unserem Artikel Sri Lanka.
Trotz der guten Wetterprognosen solltest du mit durchschnittlich 12 Regentagen rechnen, die sich aber meist nur als kurze tropische Schauer zeigen. Dank ihnen bleiben die Teeplantagen im Hochland herrlich frisch, und die Fahrt mit dem berühmten blauen Zug zwischen den Hügeln wird dich absolut begeistern.
6. Mauritius und Seychellen
Bei der Planung einer Reise auf die Inseln im Indischen Ozean ist es enorm wichtig, daran zu denken, dass sie auf der Südhalbkugel liegen. Der Februar ist hier der absolute Höhepunkt des Sommers, woraus ein sehr heißes und vor allem sehr feuchtes Klima resultiert, das nicht jedem zusagt. Tagsüber stellst du dich auf Temperaturen um 29,5 °C ein, und auch die Nächte mit 24,7 °C bringen dir kaum Linderung von der allgegenwärtigen Hitze.

Zugleich muss ich ehrlich warnen, dass gerade die Wintermonate in die unbeliebte Zyklonsaison fallen. Die Statistik zeigt zwar schöne 11,4 Sonnenstunden, aber auch hohe 21,5 Regentage, sodass dir einen hundertprozentig blauen Himmel niemand garantieren kann. Mehr Details zum Klima und Ausflugstipps haben wir unter dem Link Mauritius zusammengefasst.
Andererseits erwartet dich ein perfekt erwärmtes Meer mit 28,0 °C, das geradezu zum ganztägigen Schnorcheln einlädt. Die Natur ist dank der häufigeren Niederschläge zudem wunderschön aufgeblüht und die Wasserfälle erreichen ihre größte Kraft, was Ausflüge ins Landesinnere zu einem echten Erlebnis macht.
7. Karibik und Mexiko: die beste Jahreszeit
Die Karibik erlebt im Februar ihre absolute Blütezeit, und ein besseres Timing für die Reise über den Ozean würdest du vergeblich suchen. Die Hurrikansaison ist längst sicher vorbei und wurde von stabilem, sehr angenehmem Wetter mit Tagestemperaturen um 26,8 °C und Nachttemperaturen um 22,4 °C abgelöst. Das Meer im mexikanischen Cancún und auf den umliegenden Inseln bietet ideale 26,7 °C, und die Sonne lacht rund 10,5 Stunden am Tag.

Da es die absolute Hochsaison ist, muss ich dich vorwarnen: Die Preise für Flüge und Resorts liegen auf ihrem Jahreshöchststand. Die Hotels platzen unter dem Ansturm der Amerikaner, die vor dem Winter fliehen, aus allen Nähten. Wenn du also über einen Aufenthalt vom Typ All Inclusive in Mexiko nachdenkst, zögere mit der Buchung nicht unnötig.
Vor Niederschlag musst du dich in dieser Zeit nicht fürchten – die Statistik nennt zwar rund zehn Tage mit einem Schauer, real geht es aber um vernachlässigbare Wassermengen. Wenn du auch andere Monate erwägst und sicheres schönes Wetter willst, empfehle ich dir unsere große Übersicht darüber, wann man nach Mexiko reisen sollte.
8. Vietnam und Südostasien
Vietnam ist im Februar aus Wettersicht ein riesiges Land voller Kontraste, auf die du bei der Routenplanung achten musst. Während im Norden in der Halong-Bucht kühles und nebliges Wetter mit Tagestemperaturen von kaum 20,8 °C und einem Meer von 18,9 °C herrscht, regieren im Süden rund um Ho-Chi-Minh-Stadt und die Insel Phu Quoc herrliche Trockenheit und typische tropische Wärme. Die Sonne kommt im Norden zudem nur 5,5 Stunden am Tag heraus, und die Nächte sind mit 15,3 °C recht kühl.

Eine wichtige Info für alle Reisenden: Auf den Februar fällt üblicherweise das Mondneujahrsfest namens Tet. Während dieses bedeutenden Feiertags setzt sich das ganze Land in Bewegung, viele Sehenswürdigkeiten und Familienbetriebe haben geschlossen und Zug- oder Bustickets sind oft Wochen im Voraus ausverkauft.
Entscheidest du dich für den Süden des Landes, sind leere Strände, luxuriöses Baden und Tische voller duftender Kräuter und Nudeln dein Lohn. Reisende schwärmen davon, dass es in dieser Zeit nicht regnet und du dich so voll dem Entdecken der Märkte und Roller-Touren zwischen Reisfeldern widmen kannst.
9. Japan und Asien für ein anderes Erlebnis
Wenn dich Baden nicht reizt und du lieber einen richtigen Winter mit einer großen Portion Kultur erleben möchtest, dann auf ins Land der aufgehenden Sonne. In Tokio ist es im Februar zwar recht kühl mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 10,3 °C und nächtlichem Frost bis 1,1 °C, doch diese Jahreszeit bietet eine absolut einzigartige Atmosphäre. Das Meer mit 10,2 °C lockt dich zwar nicht in die Badehose, aber die Sonne scheint schöne acht Stunden am Tag und es regnet nur an rund acht Tagen im Monat.

Während auf der Nordinsel Hokkaidō gerade die prächtige Saison der Schneefestivals mit riesigen Eisskulpturen läuft, erfreuen die Gassen des altehrwürdigen Kyoto mit schön leeren Tempeln ohne Touristenmassen. Das Ende des Winters ist zudem die Zeit, in der du die günstigsten Flüge des ganzen Jahres ergatterst. Für Inspiration zu deiner Reise empfehle ich dir unseren Artikel Urlaub in Japan.
Reisen bei kühlerem Wetter hat den riesigen Vorteil, dass du die heimischen Thermalquellen Onsen ohne schlechtes Gewissen in vollen Zügen genießen kannst – sie wärmen dich abends perfekt durch. Wenn du beim Termin noch zögerst, haben wir einen ausführlichen Ratgeber darüber geschrieben, wann man nach Japan reisen sollte.
Sonne im Februar ohne langen Flug: 6 Ziele
Viele von uns sehnen sich mitten im Winter nur danach, kurz die schweren Mäntel abzulegen und etwas Vitamin D zu tanken, ohne den halben Tag im Flieger zu verbringen. Wenn du zu denen gehörst, die nicht um die halbe Welt fliegen wollen, gilt eine wichtige Regel. Ohne langen Flug kannst du kein Baden im warmen Meer erwarten, denn das Wasser rund um Europa und Nordafrika ist einfach nicht zum Schwimmen.
Dafür kannst du aber etwas viel Wertvolleres für deine Psyche erwarten: wärmende Sonne, Temperaturen um die zwanzig Grad und angenehm halbleere historische Sehenswürdigkeiten ohne Sommermassen. Schauen wir uns gemeinsam sechs tolle Ziele an, wo dir tagsüber ein leichter Pullover reicht und du eine Menge Frühlingsenergie tankst.
1. Kanarische Inseln: europäische Sonne im Winter
Die Inseln des ewigen Frühlings funktionieren als garantierter europäischer Fluchtort vor dem Frost. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass Baden im Meer bei einer Wassertemperatur zwischen 19,1 °C und 20,1 °C eher etwas für Hartgesottene ist, auch wenn du an den Hotelpools genug Entspannung findest. Tagsüber liegen die Durchschnittstemperaturen knapp über zwanzig Grad, von 19,3 °C auf dem windigen Lanzarote bis 20,5 °C im Süden Teneriffas – ein Luxus, den du sonst nirgends in Europa findest.

Ein riesiges Highlight für einen Februarbesuch ist unter anderem der berühmte Karneval auf Teneriffa, der angeblich zu den größten und buntesten der ganzen Welt gehört. Wenn du unsicher bist, wohin es genau gehen soll, schau dir unseren übersichtlichen Artikel darüber an, welche Kanareninsel du wählen solltest. Die Sonne begleitet dich rund zehn Stunden am Tag, und Niederschlag ist eher selten – auf Gran Canaria regnet es im Schnitt nur vier Tage im Monat.
Ob du dich für die Vulkanstrände oder Wanderungen in den Bergen entscheidest, lass dir unbedingt unseren ausführlichen Ratgeber für die Insel Teneriffa nicht entgehen. Nachts sinken die Temperaturen auf etwa fünfzehn Grad, eine leichte Jacke gehört also definitiv in den Koffer.
💡 Unterkunftstipp: Marina Elite in Arguineguín auf Gran Canaria.
2. Madeira: Blumen und Levadas
Die portugiesische Blumeninsel bietet in den Wintermonaten fantastische Bedingungen für einen aktiven Urlaub voller Wanderungen. Tagsüber kannst du mit sehr angenehmen 18,5 °C rechnen, was ideal für ganztägige Touren entlang der Bewässerungskanäle, den sogenannten Levadas, ist. Der Ozean mit 19,5 °C dient zwar eher zum Bewundern von den Klippen aus, aber die Sonne leistet dir solide 9,3 Stunden am Tag Gesellschaft ☺️.

Das Februarklima bringt durchschnittlich acht Regentage im Monat mit sich, dank derer die Insel ihre typische smaragdgrüne Farbe behält und die Wasserfälle genug Wasser haben. Nachts stell dich auf kühlere 13,7 °C ein, eine gute Regenjacke und ein Pullover sollten in deinem Rucksack also nicht fehlen. Alle nötigen Infos für die Planung deiner Klippenpfade findest du in unserem Artikel Madeira.
Einheimische empfehlen, die Wanderungen mit dem Verkosten von hervorragendem Wein und frischem exotischem Obst auf dem Markt in Funchal zu verbinden. Wenn dich eine detaillierte Temperaturanalyse für die einzelnen Monate interessiert, schau dir unbedingt unseren Text zum Wetter auf Madeira an.
3. Ägypten: Wärme an Land, kühleres Meer
Wenn du sehr preiswerte Wärme suchst, enttäuschen dich die Ferienorte am Roten Meer am Ende des Winters bestimmt nicht. An Land herrschen herrliche 21,7 °C in Hurghada bis zu 23,6 °C in Sharm el-Sheikh, wobei praktisch kein Tropfen Wasser vom Himmel fällt. Das Meer hat in dieser Zeit rund 21,2 °C bis 22,9 °C, du kannst also durchaus darin baden, aber das Wasser ist eher angenehm erfrischend als richtig tropisch.

Gerade dieses mildere Wetter macht den Februar zum allerbesten Monat für historische Ausflüge zu den Pyramiden von Gizeh oder zum Tempel in Luxor, da du den sommerlichen Vierziger-Temperaturen entgehst. Die Nächte sind kühler und fallen auf rund 14 Grad, für abendliche Spaziergänge über die Promenade solltest du also einen Pullover einpacken. Bei der Wahl des Ferienorts hilft dir gern unser Text darüber, wohin man in Ägypten in den Urlaub fährt.
Die Sonne scheint hier herrliche zehn Stunden am Tag, und der für die Wintermonate typische Wind schafft tolle Bedingungen für Kitesurfer. Für detailliertere Temperaturtabellen und weitere Empfehlungen wirf einen Blick in unseren Ratgeber zum Wetter in Ägypten.
💡 Unterkunftstipp: Steigenberger Golf Resort El Gouna oder Fort Arabesque Resort in Hurghada.
4. Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate
Ein Ausflug zur modernen Architektur in die Emirate ist im Winter enorm beliebt, und das ergibt großen Sinn. Der Februar gilt in Dubai als einer der allerangenehmsten Monate des ganzen Jahres, wenn du tagsüber absolut ideale 25,2 °C misst. So entfällt die gefürchtete Sommerhölle, in der man draußen kaum atmen kann, und du kannst in Ruhe die Spaziergänge unter dem riesigen Burj Khalifa oder das Einkaufen auf den traditionellen Märkten genießen.

Die Meerestemperatur hält sich bei 21,6 °C, ins Wasser tauchen also eher mutigere Schwimmer, doch die Hotelpools sind meist perfekt beheizt. Die Sonne scheint schöne 10,1 Stunden am Tag, und einen Regenschirm musst du definitiv nicht mitschleppen, denn die Statistik zeigt im Schnitt nur knapp zwei Regentage im Monat. Die Nächte sind mit 15,9 °C absolut ideal für erholsamen Schlaf.
Ob du die singenden Fontänen bewundern, auf eine Jeep-Safari in die Sanddünen aufbrechen oder einfach am Wasser entspannen willst – du wirst unseren ausführlichen Ratgeber für die Stadt Dubai zu schätzen wissen, in dem du viele praktische Tipps für deine Reise findest.
5. Oman und Jordanien: Wüste bei idealer Temperatur
Der Nahe Osten bietet am Ende des Winters tolle Bedingungen für alle Abenteurer, die Natur gern mit Geschichte verbinden. Im omanischen Maskat erfreuen dich herrliche 25,9 °C tagsüber und vielversprechende 24,0 °C im Meer, was dieses Ziel zu einem überraschend luxuriösen Refugium für Liebhaber warmen Sandes macht. Niederschlag kennt man hier kaum und die Sonne brennt stattliche 10,6 Stunden am Tag, worüber wir mehr im Artikel Urlaub im Oman schreiben.

Das jordanische Akaba am Roten Meer bietet mildere 22,4 °C tagsüber, aber für Rundreisen durchs Land ist das ein absolut perfektes Timing. Gerade im Februar kannst du die berühmte Felsenstadt Petra stundenlang ohne die Gefahr eines Sonnenstichs durchwandern, was im Sommer völlig undenkbar ist. Du musst dich allerdings darauf einstellen, dass Petra auf etwa 1.130 Metern Höhe liegt und die Nachttemperaturen hier unangenehm tief fallen.
Beim Campen in der Wüste Wadi Rum solltest du deshalb wirklich warme Kleidung für den Abend einpacken, denn die nächtliche Luft macht auch härteren Naturen zu schaffen. Jede Menge Inspiration und konkrete Routentipps findest du in unserem Reiseplan für den Urlaub in Jordanien.
6. Marokko: Marrakesch und Wüste
Den Abschluss unserer Auswahl bildet das zauberhafte Nordafrika, das mit dem Duft von Gewürzen, Minztee und wunderschöner Architektur lockt. Im Februar bietet die Königsstadt Marrakesch herrliche 21,3 °C tagsüber, was absolut luxuriöse Bedingungen zum Erkunden der belebten Märkte und Gärten schafft. Die Sonne scheint angenehme 9,7 Stunden am Tag, und gelegentlicher Niederschlag zeigt sich im Schnitt nur sechsmal im Monat.

Ich muss dich aber ehrlich vor den enormen Temperaturschwankungen warnen, denn in Marrakesch fallen die Nachttemperaturen bis auf sehr kühle 6,9 °C, und die meisten traditionellen Häuser, die sogenannten Riads, haben keine Zentralheizung. Wenn du zur Küste ins Ferienzentrum Agadir fahren möchtest, erwarten dich ähnliche 21,6 °C, aber das Meer ist mit nur 18,7 °C wirklich nur für starke Naturen bestimmt. Tipps zu den besten Märkten und Sehenswürdigkeiten haben wir im Artikel was man in Marrakesch sehen sollte zusammengefasst.
Diese Jahreszeit ist absolut fantastisch, um einen Mietwagen zu nehmen und auf eigene Faust zu reisen, denn auf den Straßen tummeln sich keine Touristenmassen und die Unterkunftspreise sind sehr freundlich. Unser bewährter Reiseplan für den Roadtrip durch Marokko hilft dir, die ganze Reise bis zu den wunderschönen Sanddünen zu planen.
In die Berge im Februar: bester Schnee der Saison
Der Februar ist laut Skistatistik wohl der allerbeste Monat für Wintervergnügen, denn auf den Pisten liegt der meiste Schnee der ganzen Saison. Die Tage werden zudem im Vergleich zum Dezember spürbar länger und die Sonne beginnt an den Hängen angenehm zu wärmen. Der einzige kleine Haken ist, dass sich gerade in dieser Zeit die Ferientermine quer durch Europa überschneiden, was die Preise leider nach oben schraubt und die Pisten zum Bersten füllt.
Wenn du es dir aber leisten kannst, außerhalb der stärksten Wochen zu fahren, erwarten dich absolut ideale Bedingungen. Örtliche Hoteliers empfehlen, die Unterkunft weit im Voraus zu buchen, um einen vernünftigen Preis zu sichern und nicht von weit her zu den Liften pendeln zu müssen. Die Berge leben in diesem Monat einfach voll auf, und die Atmosphäre in den Bergdörfern ist meist großartig.
1. Österreichische Alpen: der Klassiker mit dem Auto erreichbar
Österreich ist für deutsche Skifahrer eine absolute Konstante, zu der man Jahr für Jahr gern zurückkehrt. Die Anfahrt mit dem Auto dauert in die meisten bekannten Skigebiete von München aus höchstens vier bis fünf Stunden, du verbringst also nicht den ganzen Tag auf der Straße und kannst noch am selben Tag auf die Piste. Selbstverständlich solltest du vor der Fahrt prüfen, wie die Vignette für Österreich funktioniert, damit dich unterwegs keine unnötige Überraschung erwartet. Zur absoluten Spitze zählen Gebiete wie Zell am See und Kaprun, Kitzbühel, Ischgl, Saalbach oder das hoch gelegene Sölden.

Was das Wetter angeht, liegen etwa in Zell am See die Februar-Tagestemperaturen bei angenehmen 6,5 °C und fallen nachts auf -2,7 °C, wobei du mit durchschnittlich 12,6 Regentagen und luxuriösen 6,8 Sonnenstunden pro Tag rechnen kannst. Wenn dich das Skifahren müde macht, gibt es nichts Besseres, als die Skischuhe gegen die Badehose zu tauschen und die berühmten Wellnesshotels in Österreich zu erkunden. Im Sommer locken die österreichischen Seen zwar Schwimmer an, doch im Winter verwandeln sich ihre zugefrorenen Oberflächen in eine zauberhafte Kulisse zum Entspannen in der Sauna.
2. Italien und die Dolomiten: Dolomiti Superski
Erfahrene Skifahrer sind sich oft einig, dass die Südseite der Alpen deutlich stabileres Wetter und vor allem viel mehr Sonne bietet als die Nordseite. Wenn wir uns die Statistik für Cortina d’Ampezzo ansehen, versprechen die Tage im Februar Temperaturen um 3,8 °C, die Nächte fallen auf -5,0 °C und es gibt durchschnittlich nur 8,6 Regentage, dafür scheint die Sonne herrliche 7,6 Stunden am Tag. Highlight Nummer eins ist zweifellos der verbundene Skipass Dolomiti Superski, der dir die Tore zu unglaublichen hunderten Kilometern perfekt präparierter Pisten öffnet.

Italien ist außerdem für seine Gastfreundschaft und das hervorragende Essen an den Hängen berühmt, wo auch Vegetarier bei köstlicher Pasta oder Pizza auf ihre Kosten kommen, während Fleischliebhaber angeblich auf die heimischen Wurstwaren schwören. Wenn du in die Dolomiten mit Kindern aufbrechen möchtest, wirst du die sanfteren Hänge und die vielen Skischulen mit geduldigem Ansatz schätzen. In den Sommermonaten zieht es die Massen hierher zum Lago di Sorapis, aber im Winter gehören diese Berge ausschließlich den Liebhabern von Pistenspaß und scharfen Kanten.
3. Hohe Tatra und Slowakei
Wer eine preiswertere Alternative zu den alpinen Riesen sucht, sollte den Blick unbedingt in die Slowakei richten. Die Slowakei erfreut nicht nur mit niedrigeren Preisen, sondern auch mit ihrer wilden, ursprünglichen Natur. Das Wetter am Štrbské Pleso behält im Februar seinen richtigen Wintercharakter mit Tagestemperaturen um -1,0 °C und nächtlichem Frost bis -6,8 °C. Schnee fällt hier recht häufig, im Schnitt an 14,9 Tagen im Monat, und die Sonne zeigt sich 5,8 Stunden am Tag.

Skifahren in der Tatra hat den riesigen Vorteil, dass du es fantastisch mit Entspannung im heißen Wasser verbinden kannst. Wenn dir nach dem ganztägigen Pistenfahren die Beine wehtun, sind die Thermalbäder in der Slowakei laut Reiseberichten Balsam für Körper und Seele. Und wenn du neben den Pisten auch etwas Winterwanderung magst, wirf einen Blick auf die 3 Trekkingtouren in der Hohen Tatra, die im verschneiten Gewand eine ganz andere, fast magische Atmosphäre haben. ☺️
4. Schweiz: teuer, aber anders
Über die Schweiz kursiert das Gerücht, sie ruiniere dein Portemonnaie schon beim Blick auf die Skipass-Preisliste, was teilweise stimmt, aber die Servicequalität soll den hohen Preisen absolut entsprechen. Dieses Land bietet Skifahren in enormen Höhenlagen mit der Kulisse der ikonischsten Viertausender, die sich über tiefen Tälern erheben. Im beliebten Interlaken etwa halten sich die Februartemperaturen tagsüber bei rund 8,4 °C und fallen nachts nur leicht auf 1,3 °C. Du kannst hier 12,9 Regentage und 6,8 Sonnenstunden erwarten, die die umliegenden Gipfel wunderschön beleuchten.

Der Winterurlaub in der Schweiz muss aber längst nicht nur aus dem Bezwingen steiler Hänge bestehen. Wenn du dich von den Pisten erholen willst, empfehlen Einheimische, die Schweiz mit dem Zug zu erkunden, denn die Fahrt in den verglasten Waggons der roten Züge durch die verschneite Landschaft gehört zu den schönsten Erlebnissen überhaupt. Es ist einfach ein exklusives Ziel für alle, die perfekten Service und märchenhafte Szenerien suchen.
5. Slowenien und die Julischen Alpen
Slowenien zählt zwar nicht zu den größten Skimächten, aber dafür erwartet dich hier eine umso familiärere und freundlichere Atmosphäre. Die Anfahrt aus dem Süden Deutschlands dauert kürzer als in entlegenere Ecken der österreichischen oder französischen Alpen, was du vor allem beim Reisen mit kleineren Kindern zu schätzen weißt. In der herrlichen Umgebung des Bleder Sees erwarten dich Februar-Tagestemperaturen um 7,1 °C, nachts kühlt es auf -0,9 °C ab und du triffst hier auf durchschnittlich 9,4 Regentage. Die Sonne leistet dir angenehme 6,4 Stunden am Tag Gesellschaft, was geradezu zu nachmittäglichen Spaziergängen nach dem Skifahren einlädt.

Das Allerbeste am slowenischen Winter ist die geniale Möglichkeit, vormittägliches Carven mit nachmittäglichem Eintauchen ins warme Wasser zu verbinden. Laut vielen Berichten sind die besten Thermalbäder in Slowenien architektonisch wunderschön gestaltet und bieten oft einen direkten Blick auf die verschneiten Gipfel. Wenn du das Skifahren satthast, mach dich auf, Bled und Bohinj zu entdecken, denn die zugefrorenen Seen inmitten majestätischer Berge sehen aus wie von einer Weihnachtskarte.
6. Bayern und Polen: die günstigste Variante
Du musst nicht um jeden Preis weit nach Süden über die Grenze fahren, um im Februar ordentlich Ski zu fahren. Der Bayerische Wald, das Riesengebirge oder die tschechischen Mittelgebirge liegen in diesem Monat meist unter einer guten Schneedecke, auch wenn die Statistik für Prag eher frühlingshafte Werte mit 6,5 °C tagsüber und -0,9 °C nachts bei 10,0 Regentagen und 5,8 Sonnenstunden zeigt. Immer beliebter wird auch das polnische Riesengebirge, das mit modernen Liften und oft etwas günstigeren Skipasspreisen punktet.

Der große Vorteil eines Urlaubs in der Region ist die Flexibilität, denn wenn dir das Februarwetter mal nicht wohlgesonnen ist und der Schnee vor deinen Augen verschwindet, hast du jede Menge Ersatzpläne. Du kannst mit der Familie die besten Aquaparks in Tschechien erkunden oder dich in den Sprudeln aufwärmen, die die besten Thermalbäder in Tschechien bieten. Und wenn du es Richtung Osten näher hast, sind die besten Aquaparks in der Slowakei eine tolle Alternative für verregnete Wintertage, an denen du keinen Hund vor die Tür jagen würdest. 😅
Karneval und nordischer Winter im Februar
Der Februar steht in vielen Ländern im Zeichen großer Feiern, denn gerade in diesem Monat erreicht das Faschingstreiben traditionell seinen Höhepunkt und alles läuft auf den Aschermittwoch zu. Die Straßen füllen sich mit Umzügen, Musik und verrückten Masken, was aus dieser sonst grauen Winterzeit einen der fröhlichsten Monate des Jahres macht. Wenn du Kultur, Musik und Tanz liebst, solltest du dir unbedingt mindestens einen weltberühmten Karneval auf deine Reiseliste setzen.
Am ganz anderen Ende des Spektrums stehen die, die sich nach absoluter Stille, frostiger Romantik und himmlischem Theater sehnen. Der Februar ist nämlich zugleich der letzte wirklich starke Monat für Polarlichtjäger, wenn es im hohen Norden noch ordentlich winterlich ist, aber nicht mehr den ganzen Tag völlig dunkel. Diese nordischen Expeditionen sollen den Blick der Menschen auf den Winter komplett verändern, der auf einmal aufhört, nur eine lästige Wartezeit auf den Frühling zu sein.
1. Karneval in Venedig
Wenn man vom Februartreiben spricht, denken viele zuerst an das prächtige Venedig mit seinen geheimnisvollen Masken. Der Markusplatz verwandelt sich in dieser Zeit in eine riesige historische Bühne, auf der Menschen in unglaublich aufwendigen Kostümen flanieren, und die ganze Atmosphäre muss den Fotos nach absolut zauberhaft sein. Da sich der genaue Termin des Karnevals nach dem Osterdatum richtet, ändert er sich jedes Jahr, und vor der Reiseplanung musst du die Festtage sorgfältig überprüfen.

Reisende sind sich oft bei einem sehr praktischen Ratschlag zum Geld einig, denn die Preise im Stadtzentrum steigen während der Feiern raketenartig. Wenn du wirklich viel Geld sparen willst, lohnt es sich, außerhalb der Hauptinsel zu übernachten, zum Beispiel im Viertel Mestre, von wo du mit Zug oder Bus in wenigen Minuten mitten ins Getümmel des venezianischen Karnevals gelangst. Das gesparte Geld kannst du dann lieber für ausgezeichnete italienische Pasta oder traditionelle Süßigkeiten ausgeben.
2. Karneval auf Teneriffa
Kaum jemand weiß, dass du für Karnevalswahnsinn auf dem Niveau des berühmten Rio de Janeiro gar nicht über den Ozean fliegen musst. Die Hauptstadt der Kanareninsel, Santa Cruz de Tenerife, richtet Feiern aus, die laut vielen Ranglisten zu den größten und prächtigsten der ganzen Welt zählen. Erwarte endlose Umzüge voller Federn, lateinamerikanischer Musik und tanzender Menschen, die bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Das Beste an diesem Ziel ist, dass du das Februar-Karnevalstreiben sehr leicht mit der Flucht vor dem mitteleuropäischen Frost verbindest. Die Kanarischen Inseln sind als Ort des ewigen Frühlings bekannt, sodass dir Teneriffa tagsüber jede Menge Sonne und Temperaturen bietet, die geradezu zum Entspannen am Strand mit einem Buch einladen, während du dich abends ins Getümmel der ausgelassenen Feiern stürzt.
3. Lappland und Finnland: Husky, Rentiere und Polarlicht
Das finnische Lappland ist ein Ziel, über das geradezu märchenhafte Geschichten kursieren, denn verschneite Wälder und Holzhütten mit knisterndem Kamin bilden hier eine absolut perfekte Kulisse. Obwohl im Februar noch tiefer Winter mit Schneemassen herrscht, ist der große Vorteil, dass die Tage im Vergleich zum Dezember schon spürbar länger werden. So schaffst du es, bei Tageslicht die zugefrorene Landschaft auf Husky- oder Rentierschlitten zu durchqueren und hast am Abend noch genug Energie für die abendliche Hauptvorstellung.

Gerade wegen des Nachthimmels reisen die meisten hierher, denn das Polarlicht in Lappland soll in den schönsten Farben spielen. Wenn du beim richtigen Termin zögerst und recherchierst, wann man nach Lappland reisen sollte, glaub mir, dass der Spätwinter zur Beobachtung dieses Phänomens enorm beliebt ist. Du musst dich nur ordentlich in mehrere Schichten Thermokleidung einmummeln und etwas Glück mit einem klaren Himmel haben.
4. Island und Norwegen
Gleich vorweg sei ganz ehrlich gesagt, dass der Februar an diesen Orten nichts für Weicheier ist, denn das Wetter kann hier extrem rau und unberechenbar sein. In Reykjavík erwarten dich Tagestemperaturen um 2,0 °C und nächtliche -2,6 °C, wobei es im Schnitt an 17,0 Tagen im Monat regnet und die Sonne nur 3,4 Stunden herauskommt. Das norwegische Bergen steht mit 3,6 °C tagsüber, -1,3 °C nachts und Regen oder Schnee an unglaublichen 19,1 Tagen kaum besser da. In Island musst du damit rechnen, dass viele Straßen wegen Schneestürmen unpassierbar sind und sich die Pläne von Stunde zu Stunde ändern.

Du fragst dich, warum man dann überhaupt hinfahren sollte? Die Antwort sind die wunderschönen blauen Eishöhlen, die gerade in dieser Zeit in bester Verfassung und sicher zugänglich sind. Wenn du sorgfältig abwägst, wann man nach Island reisen sollte, ist der Februar ein Kompromiss zwischen rauem Klima und der Chance auf leerere Sehenswürdigkeiten. Ebenso atemberaubend ist laut Fotografen auch das Polarlicht auf den Lofoten, wo sich die magischen grünen Lichter auf der Oberfläche der dunklen Fjorde spiegeln – ein Anblick, der sich tief ins Gedächtnis einbrennt.
5. Schweden und Lappland im Norden
Der schwedische Teil Lapplands steht etwas im Schatten seines finnischen Nachbarn, was ihn zu einer etwas ruhigeren und oft geringfügig günstigeren Alternative für Winterabenteuer macht. Du findest hier das berühmte Eishotel und tief verschneite Nationalparks, in denen du stundenlang mit Schneemobilen unterwegs sein kannst, ohne auf Touristenmassen zu treffen. Die heimische Natur bewahrt ihre raue Wildheit, die vor allem Liebhaber authentischer Erlebnisse abseits der bekanntesten Orte lockt.

Wie in Finnland oder Norwegen ist auch hier die Hauptmotivation der Reisenden die von einem kosmischen Theater erhellte Dunkelheit. Fotojäger schwärmen davon, wie das Polarlicht in Schweden den Himmel über den zugefrorenen Seen in unglaubliche Farbtöne taucht. Wer recherchiert, wann man nach Schweden reisen sollte, dem verspricht der Februar laut Statistik genug Schnee für alle typischen nordischen Aktivitäten und zugleich schon erträglichere Temperaturen für längere Aufenthalte draußen.
Städtereisen und Wellness im Februar
Europäische Metropolen in den Sommermonaten zu erkunden ist eher eine Feuerprobe, wenn du in den Menschenmengen schwitzt und astronomische Beträge für ein einfaches Zimmer am Stadtrand zahlst. Der Februar bringt dagegen die tolle Chance, Kultur, Museen, Cafés und Architektur zum Bruchteil der üblichen Preise und vor allem in aller Ruhe zu genießen. Und wenn du dazu die Aussicht auf heiße Thermalquellen nimmst, hast du das Rezept für ein absolut perfektes verlängertes Wochenende, nach dem du dich wie neugeboren fühlst.
Europäische Städte in der günstigsten Jahreszeit
Südeuropäische Städte erwachen im Februar erst langsam zum Frühling, aber im Vergleich zu unserem grauen mitteleuropäischen Winter ist das Balsam für die Seele, denn dort steht die Sonne oft hoch am Himmel und für den Mantel ist es definitiv zu warm. Reisende schwärmen vor allem von den halbleeren Gassen an den Hauptsehenswürdigkeiten, an die man in der Saison kaum herankommt, und die Hotels bieten oft sehr interessante Rabattaktionen. Ein Winter-Citytrip ist ideal für alle, die es lieben, in lokalen Bistros zu sitzen, vegetarische Tapas zu probieren oder endlos durch Galerien zu schlendern. Zieh zum Beispiel diese schönen Ziele in Betracht:

- Rom (Italien): Tag 14,2 °C, Nacht 5,0 °C, Regentage 8,7, Sonne 8,3 h/Tag. Speichere dir die Tipps, was man in Rom sehen sollte.
- Lissabon (Portugal): Tag 15,9 °C, Nacht 9,4 °C, Meer 16,4 °C, Regentage 6,7, Sonne 8,5 h/Tag. Es hilft dir unser Ratgeber für Lissabon.
- Barcelona (Spanien): Tag 14,7 °C, Nacht 5,9 °C, Meer 13,7 °C, Regentage 6,2, Sonne 8,7 h/Tag. Entdecke, was das sonnige Barcelona zu bieten hat.
- Budapest (Ungarn): Tag 8,0 °C, Nacht -0,0 °C, Regentage 8,9, Sonne 6,3 h/Tag. Eine tolle Gelegenheit, die Thermalbäder in Budapest auszuprobieren.
Thermen und Wellness: der beste Februar-Klassiker
Wann sonst sollte man sich eine ordentliche Portion Entspannung gönnen, wenn nicht in dem Monat, in dem es draußen nasskalt ist und die Kälte bis unter die Fingernägel kriecht. Wellnessaufenthalte gehören zu den beliebtesten Fluchten aus dem grauen Alltag, denn heißes Wasser und duftende Saunen spülen jeden Arbeitsstress zuverlässig weg. Der riesige Vorteil ist, dass du für gute Pflege nicht durch halb Europa reisen musst, denn die besten Kurresorts liegen oft praktisch vor der Haustür. Hier eine Liste der Länder, in denen du dich garantiert am besten aufwärmst:

- Ungarn und Budapest: die Wiege der Badekultur, wo majestätische Architektur auf Heilquellen trifft.
- Slowakei: wirf einen Blick auf die Thermalbäder in der Slowakei, die Familien mit Kindern ebenso begeistern wie Paare, die Ruhe in der Bergnatur suchen.
- Slowenien: kleinere und intimere Anlagen – die besten Thermalbäder in Slowenien überzeugen dich mit ihrem hohen Serviceniveau.
- Österreich: perfekte Infrastruktur und Sauberkeit – entdecke die besten Thermalbäder und Aquaparks in Österreich für perfekte Erholung.
- Tschechien: viele Möglichkeiten ohne lange Anreise – lass dich inspirieren, welche die besten Thermalbäder in Tschechien sind.
Wo du im Februar übernachtest
Wenn du eine Winterreise planst, stellst du bald fest, dass sich die Preise im Februar extrem unterscheiden, je nachdem, in welche Woche du gerade fällst. Hauptschuldige sind die Winter- und Faschingsferien, die bei uns nach Bundesländern gestaffelt sind, sodass die Nachfrage nach Unterkünften raketenartig steigt und fällt.
Besonders in beliebten Skigebieten ist der Unterschied gut und gern doppelt so hoch, wenn dein Termin genau in die Ferienzeit fällt. Wenn du nicht an die Schulferien deiner Kinder gebunden bist, lohnt es sich definitiv, den Termin um eine Woche zu verschieben, um eine Menge Geld zu sparen und den größten Massen auf den Pisten zu entgehen.
💡 TIPP: Bei Bergapartments gilt generell, dass sie mit enormem Vorlauf gebucht werden, denn Familien planen die Berge gut und gern ein Jahr im Voraus. Bei tropischen Zielen lässt sich dagegen manchmal ein ganz nettes Last-Minute-Angebot ergattern, wenn die Airlines auf den letzten Drücker noch freie Plätze im Flieger haben.
💡 Tipp: Im Februar entscheidet über den Preis vor allem, ob dein Termin in die Ferien deines Bundeslands fällt. Die Reise um eine Woche zu verschieben bedeutet bei Bergapartments gut und gern den halben Preis. Sieh dir das aktuelle Unterkunftsangebot an und vergleiche zwei benachbarte Wochen – der Unterschied wird dich überraschen.
Tropen und die Garantie für Wärme
Wenn du dich nach völliger Entspannung unter Palmen sehnst und die hundertprozentige Garantie für heißes Wetter haben willst, sind Fernziele die klare Wahl. Die folgenden Resorts loben Reisende sehr für ihren tollen Service und die wunderschönen Strände mit schneeweißem Sand:
- Kuramathi Maldives (Malediven)
- Vilamendhoo Island Resort & Spa (Malediven)
- Zuri Zanzibar (Kendwa, Sansibar)
- Tulia Zanzibar Unique Beach Resort (Pongwe, Sansibar)
Sonne ohne langen Flug
Nicht jeder will zehn oder mehr Stunden im Flugzeug verbringen, deshalb wählen viele nähere Ziele mit angenehmem Frühlingswetter. Laut Bewertungen bieten diese Hotels eine hervorragende Basis für die Flucht vor dem mitteleuropäischen Winter, auch wenn das Baden im Meer eher etwas für Hartgesottene ist:
- Marina Elite (Arguineguín, Gran Canaria)
- Steigenberger Golf Resort El Gouna (El Gouna, Ägypten)
- Fort Arabesque Resort (Hurghada, Ägypten)
- Almyra Hotel (Paphos, Zypern)
Berge und Wellness
Für Liebhaber von Wintersport und Erholung in der heißen Sauna gibt es viele schöne Orte, an denen du aktive Tage perfekt mit Entspannung verbindest. Die folgenden Unterkünfte empfehlen Touristen oft wegen ihres tollen Wellnessbereichs und der sehr guten Anbindung an die verschneiten Pisten:
- Kempinski Hotel Grand Arena Bansko (Bansko, Bulgarien)
- Lucky Bansko Aparthotel SPA & Relax (Bansko, Bulgarien)
- The Boutique Hotel Amman (Amman, Jordanien)
Was kostet ein Urlaub im Februar und wann buchen
Das Budget für Winterreisen ist etwas heikel, denn die Preise richten sich vor allem nach den Ferien, die in Deutschland nach Bundesländern über mehrere Wochen gestaffelt sind. Vor allem in den Bergen spürst du den enormen Unterschied zwischen Ferien- und Nichtferienwoche, wenn die Unterkunftsrechnung gut und gern auf das Doppelte springt. Eine normale Alpenpension kostet dich so etwa 150 € pro Nacht, und ein schöneres Apartment überschreitet leicht die 200 € pro Nacht.
Wenn du der Wärme in die Karibik, nach Thailand oder auf die Malediven nachfliegst, rechne damit, dass Fernziele im Februar Hochsaison haben. Die Flüge sind zwar nicht mehr auf ihrem Weihnachtshöchststand, aber ganz günstig werden sie auch nicht. Flüge nach Südeuropa gibt es dagegen schon für wenige Euro, da dort im Winter wegen des kühleren Wetters kaum jemand hinreist.
Woran du im Februar sparen kannst
Auch in diesem geschäftigen Monat gibt es zum Glück Wege, die Kosten auf ein vernünftiges Niveau zu drücken, ohne dass du dich einschränken musst. Es reicht, etwas clever zu planen und ein paar bewährte Reisetricks zu nutzen, die deinem Geldbeutel deutlich guttun.
- Versuche, den Termin außerhalb der Ferien deines Bundeslands zu legen.
- Fahr am Sonntag zum Skifahren und bleib bis Freitag – Wochenenden sind in den Bergen am teuersten.
- Wähle für dein Wintervergnügen das günstigere Bulgarien oder die Slowakei statt der klassischen Alpen.
- Übernachte in einem geräumigen Apartment mit Küche, in dem du selbst kochen kannst.
- Bei tropischen Zielen buche die Flüge mit großem Vorlauf.
Wenn dich mehr praktische Tipps zur Anreise interessieren, lies unbedingt unsere ausführliche Anleitung dazu, wie man günstige Flüge findet.
Worauf du im Februar achten solltest: 7 Risiken
Die Planung einer Winterreise kann auch ein paar unangenehme Überraschungen bringen, wenn du dich nicht rechtzeitig über die Besonderheiten der einzelnen Ziele informierst. Ich habe für dich die häufigsten Stolpersteine ausgewählt, die du besser mit großem Bogen meidest, damit du deine freien Tage in aller Ruhe genießen kannst.
1. In Europa badest du nirgends: Selbst die beliebten Kanarischen Inseln sind im Winter nicht zum Baden, denn Teneriffa hat gerade mal 20,1 °C Wassertemperatur. 2. Zyklonsaison im südlichen Indischen Ozean: Wildes tropisches Wetter betrifft in dieser Zeit vor allem Mauritius, Réunion und Madagaskar. 3. Regenzeit auf Bali: In diesem Teil Asiens musst du in den Wintermonaten mit sehr ergiebigem und häufigem Niederschlag rechnen. 4. Mondneujahr in Asien: Feiertage wie Tet und das chinesische Neujahr bedeuten geschlossene Betriebe und komplett ausverkauften Verkehr, wobei sich der Termin jedes Jahr ändert. 5. Überfüllte und teuerste Berge: Wegen der Ferien ist es der teuerste und vollste Monat in den europäischen Skigebieten. 6. Launen des nordischen Wetters: In Island und Norwegen gibt es häufig unerwartete Straßensperrungen und annullierte Flüge wegen heftiger Schneestürme. 7. Kurzer Monat und Häufung von Feiertagen: Die Ferientermine überschneiden sich oft mit Valentinstag und verlängerten Wochenenden, sodass auch der gesamte Verkehr im Voraus ausverkauft ist.
Februar, Januar oder März? Ein kurzer Vergleich
Manchmal ist es schrecklich schwer zu entscheiden, welcher Wintermonat für deine ersehnte Reise der allerbeste ist. Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten, und deshalb kommt es sehr darauf an, ob du möglichst niedrige Preise, perfekte Skibedingungen auf den Pisten suchst oder schon ungeduldig die ersten Frühlingsstrahlen erwartest.
Januar
Dieser Monat ist nach dem Weihnachtstrubel traditionell der günstigste der ganzen Wintersaison, sodass du garantiert bei Flügen und Unterkunft sparst. Schauen wir uns die konkreten Zahlen an: Teneriffa meldet ein Meer von 20,4 °C und Luft um 20,8 °C. In Ägypten hält sich das Wasser bei angenehmen 21,9 °C, was für eine schnelle Flucht in die Wärme ein recht solider Wert ist.
Februar
Statistisch ist es der Monat, der die besten Schneebedingungen in den Bergen bringt, für alle Skifahrer also absolute Spitze. Auf den Kanarischen Inseln kühlt das Meer leicht auf 20,1 °C ab, aber die Luft steigt dafür auf 21,1 °C. In Ägypten fällt die Meerestemperatur dagegen auf 21,2 °C, was aus dem ganzen Winter wohl das kälteste Baden ist, das du dort erleben kannst.
März
Mit dem März bietet der Süden Europas schon den ersten echten Frühling, die Tage werden spürbar länger und die Sonne beginnt ganz schön zu wärmen. Auf Teneriffa erwärmt sich die Luft auf herrliche 21,8 °C, auch wenn das Wasser bei glatten 20,0 °C bleibt. Die ägyptischen Ferienorte erwachen dagegen langsam zum Sommer und die Meerestemperatur kehrt dort sicher auf ordentliche 21,9 °C zurück.
Was du für den Februarurlaub einpacken solltest
Der Inhalt deines Koffers hängt natürlich stark davon ab, in welche Klimazone du gerade aufbrichst. Ich habe für dich eine universelle Liste der wichtigsten Dinge vorbereitet, die dir auf keinen Fall fehlen sollten, damit du auf Reisen auf alles vorbereitet bist.
- In tropische Ziele pack leichte Badesachen und ein zuverlässiges Insektenschutzmittel ein.
- In den Bergen brauchst du definitiv hochwertige Thermowäsche und eine gute Sonnenbrille.
- Für europäische Städte lohnt sich cleveres Schichten der Kleidung (Zwiebelprinzip).
- Sonnencreme brauchst du unbedingt sowohl an den verschneiten Hängen als auch in den Tropen.
- Eine reichhaltige Lippencreme rettet dich vor unangenehmen Rissen.
- Eine starke Powerbank ist ein absolutes Muss, denn im Winter sinkt der Handyakku viel schneller.
- Ein Reiseadapter für die Steckdose ist bei Fernreisen praktisch.
- Badesachen solltest du auch für die Berge einpacken, im Hotel-Wellness kommen sie gelegen.
- Eine Stirnlampe erleichtert dir abendliche Wege und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit deutlich.
- Eine Reiseversicherung mit Reiserücktrittsschutz bildet die Basis jeder Reise.
⚠️ Denk daran, dass normale Versicherungen sehr oft kein Skifahren abdecken, deshalb ist es unbedingt nötig, für die Berge eine spezielle Zusatzversicherung für Wintersport abzuschließen. Für mehr Details wirf einen Blick auf unseren Artikel darüber, wie du eine Reiseversicherung auswählst, und vergiss auch die spezielle Reiseversicherung für Kinder nicht.
Wohin noch: weitere Tipps für Winterreisen
Der Winter bietet eine riesige Menge an Gelegenheiten, neue Orte zu entdecken – du musst nur die richtige Richtung wählen. Wenn du noch zögerst und weitere Inspiration suchst, habe ich für dich gleich mehrere thematische Artikel voller praktischer Ratschläge vorbereitet.
- Urlaubsziele im Januar
- Urlaubsziele im März
- Urlaubsziele im November
- Die besten Thermalbäder in Tschechien
- Wie man günstige Flüge findet
- Reiseversicherung
Häufig gestellte Fragen
Winterreisen werfen naturgemäß viele Fragen auf, denn wir alle versuchen, den perfekten Kompromiss zwischen knappem Budget und schönem Wetter zu finden. Ich habe für dich die häufigsten Fragen zu Februarurlauben zusammengefasst, damit du alle wichtigen Infos übersichtlich an einem Ort hast.
Wo ist es im Februar am wärmsten?
Das wärmste Meer findet ihr in den tropischen Regionen Asiens und Afrikas, wohin man im Winter traditionell vor der allgegenwärtigen Kälte flüchtet. Laut langjährigen Durchschnittswerten hat Bali herrliche 29,6 °C, dicht gefolgt von Sansibar mit 29,5 °C, und auf den Malediven oder in Thailand messt ihr mit Sicherheit etwa 28,9 °C. Diese Fernreiseziele garantieren euch, dass ihr euch bis auf die Knochen aufwärmt und das Wasser in vollen Zügen genießen könnt. Falls ihr gerade nicht über die halbe Welt fliegen möchtet, sind Dubai und Oman sehr angenehme Alternativen unter den näheren Destinationen.
Kann man im Februar irgendwo in Europa baden?
Realistisch gesehen könnt ihr in diesem Monat in europäischen Gewässern nicht viel schwimmen, weil der Ozean an den meisten Orten wirklich sehr kalt bleibt. Nicht einmal auf den beliebten Kanarischen Inseln ist es zum ganztägigen Planschen geeignet, denn Teneriffa hat eine Meerestemperatur von nur 20,1 °C und Gran Canaria meldet noch etwas weniger, genau 19,9 °C. Solche Werte halten wirklich nur erfahrene Eisbader aus, die sich vor etwas kälterem Wasser nicht scheuen. Dafür könnt ihr euch aber auf angenehme Tagestemperaturen um 21 °C und ständig scheinende Sonne freuen, was für Ausflüge absolut ideal ist.
Wohin im Februar ans Meer günstig?
Winterreisen ans Meer sind normalerweise nicht gerade schonend für euren Geldbeutel, weil man hauptsächlich zu exotischen Destinationen in ihrer Hochsaison fliegt. Ägypten ist üblicherweise die absolut günstigste Variante, um sich das Warten auf den Sommer zu verkürzen. Die Luft bewegt sich dort in dieser Zeit problemlos um schöne 23 bis 25 °C, allerdings müsst ihr damit rechnen, dass das Meer nur etwa 21 bis 23 °C hat. Ansonsten gilt leider die ziemlich unerbittliche Regel, dass der Februar am Meer einfach nicht günstig ist und ihr für Wärme etwas draufzahlen müsst.
Wohin in den Winterferien?
Der größte Hit sind selbstverständlich die Berge, egal ob ihr sonnige Hänge in den österreichischen Alpen wählt, die herrliche Natur in der slowakischen Tatra oder lieber den heimischen deutschen Pisten treu bleibt. Eine großartige Alternative für Familien mit Kindern sind gegebenenfalls auch verschiedene Thermen und riesige Aquaparks. Wenn ihr deutlich sparen wollt, empfehle ich euch wärmstens, den Termin eures Aufenthalts geschickt außerhalb der Ferienwoche eures Bundeslandes zu legen. Dank dieses einfachen Tricks vermeidet ihr die größten Menschenmassen und die Kosten für die Unterkunft sinken locker um die Hälfte.
Wann sind die Winterferien?
Das Schulferienssystem ist in der Tschechischen Republik so eingerichtet, dass sich die Winterferien nach und nach in den einzelnen Bezirken abwechseln. Dieses ganze Karussell läuft über lange sechs Wochen, die genau zwischen Februar und März fallen. Den konkreten Zeitplan gibt das Bildungsministerium immer mit großem Vorlauf heraus, und es ist sehr wichtig zu bedenken, dass sich die Termine jedes Jahr ändern, sodass ihr sie immer sorgfältig im Blick haben müsst. Gerade wegen dieser Verteilung dauert die Hauptwintersaison in den Bergen so lange und die Unterkunftskapazitäten sind ständig voll ausgelastet.
Ist der Februar gut zum Skifahren?
Ja, für Liebhaber von Wintersport ist es eindeutig der absolut beste Skimonat im ganzen Jahr. Statistisch gesehen liegt in den Bergen nämlich überhaupt am meisten Schnee, die Pisten sind in absolut perfektem Zustand und die Tage werden im Vergleich zum düsteren Dezember schon merklich länger. Das klingt zwar wie ein absolutes Märchen, aber es hat auch seine Schattenseite. Gleichzeitig handelt es sich nämlich um den teuersten und mit Abstand vollsten Teil der Skisaison, daher müsst ihr sämtliche Skipässe und beliebte Hotels mit wirklich enormem Vorlauf reservieren.
Wohin im Februar zum Karneval?
Das Ende des Winters steht im Zeichen bunter Feste und ausgelassener Fröhlichkeit, die Reisende aus der ganzen Welt anlockt. In Europa sind zweifellos das italienische Venedig am bekanntesten, wo Menschen in wunderschönen historischen Masken durch die Straßen spazieren, und eine fantastische Atmosphäre bietet auch das spanische Teneriffa mit seinen grandiosen Umzügen. Der genaue Termin dieser Feierlichkeiten richtet sich immer nach der Faschingszeit vor Aschermittwoch, was in der Praxis bedeutet, dass er sich jedes Jahr je nach beweglichem Osterdatum ändert. Wenn ihr euch dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollt, plant die Reise frühzeitig.
Ist der Februar gut für Polarlichter?
Dieser Monat gehört definitiv zu den allerbesten Zeiten für die Beobachtung des magischen Himmelsspektakels. Die Nächte sind im Norden immer noch ausreichend lang und dunkel, aber der Tag wird doch schon ziemlich länger, sodass ihr neben der nächtlichen Polarlichter-Jagd problemlos auch ein normales Tagesprogramm und Ausflüge schafft. Zu den beliebtesten und zuverlässigsten Destinationen für dieses Erlebnis gehören die isländische Landschaft voller Wasserfälle, das verschneite Norwegen, das finnische Lappland und Nordschweden. Einheimische Guides sind sich einig, dass ihr in diesem Zeitraum eine riesige Erfolgschance habt.
Brauche ich für die Berge eine spezielle Versicherung?
Das ist etwas, was viele Touristen leider unterschätzen, aber die Antwort lautet absolut eindeutig ja. Die normale Reiseversicherung, die ihr für sommerliche Reisen ans Meer abschließt, deckt sehr oft weder Skifahren, Snowboarden noch andere Aktivitäten im Schnee ab. Damit ihr bei einem möglichen Unfall auf der Piste geschützt seid, ist es absolut notwendig, eine Zusatzversicherung für Wintersport abzuschließen. Die Kosten für Behandlung oder einen Hubschraubertransport in den Alpen können unglaubliche Summen erreichen, sodass sich die paar hundert Euro extra für ein Spezialpaket definitiv lohnen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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