Urlaub Schweiz: 19 Tipps, wohin reisen und was sehen

Die Schweiz hat den Ruf, das teuerste Land Europas zu sein – und daran zweifelt wohl niemand. Wenn du einen Urlaub in der Schweiz planst, muss ich dich gleich zu Beginn warnen: Dein Geldbeutel wird vermutlich etwas leiden, aber die Erlebnisse sind es zu hundert Prozent wert. Kristallklare Seen, schneebedeckte Alpengipfel und Züge, die auf die Sekunde genau fahren – das ergibt einfach die perfekte Kombination für eine unvergessliche Reise.

Also los geht’s: Ich habe für dich 19 Orte und Erlebnisse herausgesucht, die die Schweiz so unwiderstehlich machen. Gemeinsam erkunden wir die schönsten Regionen – vom ikonischen Matterhorn über das Wasserfalltal in Lauterbrunnen bis hin zum italienisch angehauchten Tessin.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
Foto: Guillaume Guersan / Pexels

Zusammenfassung

  • Beste Reisezeit: Für Wanderungen ist Juni bis September ideal, zum Skifahren Dezember bis April. Im Mai und Oktober musst du mit Wartungsarbeiten an den Seilbahnen rechnen.
  • Verkehr und Autobahn: Für die Anreise mit dem Auto brauchst du eine Jahresvignette für 40 CHF (rund 42 €), eine andere gibt es schlichtweg nicht.
  • So sparst du: Kaufe dein Mittagessen in den Supermärkten Coop oder Migros, trinke das hervorragende Wasser aus öffentlichen Brunnen und übernachte im Tal statt direkt in den teuren Zentren.
  • Bahntickets: Wenn du viel mit dem Zug fahren willst, kauf dir den Swiss Travel Pass. Für Autoreisen in Kombination mit Seilbahnen lohnt sich dagegen die Half Fare Card.
  • Schönste Orte: Lass dir auf keinen Fall Zermatt mit Blick auf das Matterhorn, das Lauterbrunnental und das historische Luzern entgehen.
  • Panoramazüge: Eine Fahrt mit dem Glacier Express oder Bernina Express ist ein Highlight, das du so schnell nicht vergisst – denk aber an die rechtzeitige Reservierung.
Wann in die Schweiz reisen
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Wann in die Schweiz reisen

Die Schweiz ist ein Ganzjahresziel, aber es kommt darauf an, was genau du erleben möchtest. Wenn du den Wintersport liebst, ist die ideale Reisezeit von Dezember bis April. Rechne aber damit, dass die Zeit um Weihnachten und die Februarferien die absolute Preisspitze darstellt und die Skigebiete aus allen Nähten platzen. Auf den Gletschern in Zermatt oder Saas-Fee kannst du sogar das ganze Jahr über Ski fahren.

Die Hauptsaison für Sommer und Wandern beginnt im Juni und endet im September. Juli und August bieten die Garantie, dass wirklich alle Höhenwege geöffnet sind, gleichzeitig sind das aber die Monate mit dem größten Touristenandrang. Juni und September sind daher ein goldener Kompromiss: Du entgehst dem schlimmsten Gedränge und genießt stabiles Wetter, auch wenn du im Juni auf den Gipfeln noch auf Schneefelder treffen kannst. Das Wetter ändert sich in den Bergen außerdem unglaublich schnell, deshalb empfehle ich dir, die offizielle App von MeteoSwiss aufs Handy zu laden – sie hat die genauesten Vorhersagen und Radarbilder.

Pass besonders auf die sogenannte Zwischensaison auf, also vor allem Mai und November. In diesen Monaten finden vielerorts die regelmäßigen Seilbahnrevisionen statt, sodass du zu vielen Aussichtspunkten gar nicht hochkommst. Die beliebte drehbare Seilbahn Rotair auf den Titlis ist beispielsweise im Jahr 2026 von August bis Dezember außer Betrieb geplant – überprüfe die aktuellen Betriebszeiten also lieber immer vorab.

Wo in der Schweiz übernachten
Foto: Melike B / Pexels

Wo in der Schweiz übernachten

Die Wahl der Unterkunft kann deinem Budget ganz schön zusetzen. Die wichtigste Regel für eine sparsamere Reise lautet, die berühmten Bergorte zu meiden und Apartments in den Talorten zu suchen. Statt im teuren Zermatt übernachtest du beispielsweise im Dörfchen Täsch und statt in Wengen wählst du Wilderswil bei Interlaken – damit drückst du den Preis oft auf die Hälfte.

Wenn du die historische Atmosphäre am See erleben möchtest, schau dir in Luzern unbedingt das Hotel des Balances an. Dieses schöne Vier-Sterne-Hotel befindet sich in einem ehemaligen Zunfthaus direkt an der Reuss und bietet einen absolut perfekten Blick auf die berühmte Holzbrücke Kapellbrücke. Im Winter wie im Sommer begeistert dich in Zermatt das familiäre Hotel Bellerive, ein hervorragender Ausgangspunkt für Touren unter dem Matterhorn.

Für Liebhaber von Ruhe und Aussicht ist das Hotel Baeren im Bergdorf Wengen, das gar nicht mit dem Auto erreichbar ist, absolut zauberhaft. Du bekommst hier herrliche Ausblicke auf das gesamte Lauterbrunnental zu einem etwas günstigeren Preis als in den umliegenden Luxusresorts. Und wenn du in den Süden ins Tessin fährst, übernachte im Hotel Lido Seegarten in Lugano, wo du mediterrane Gemütlichkeit direkt am See mit Pool genießt.

💡 Tipp: Unterkünfte in der Schweiz sind unglaublich schnell ausgebucht, deshalb solltest du sie in der Sommersaison ruhig schon ein halbes Jahr im Voraus über Booking reservieren.

19 Tipps, was man in der Schweiz sehen und unternehmen kann
Foto: Melike B / Pexels

19 Tipps, was man in der Schweiz sehen und unternehmen kann

Völlig andere Stimmung? Ja, genau das ist es – jeder Kanton ist fast wie ein eigener Planet. Hier sind die 19 Orte, die das am besten beweisen.

Zermatt und Matterhorn
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1. Zermatt und Matterhorn

Zermatt ist eine absolute Ikone und ein Städtchen, das du beim ersten Besuch der Schweiz wohl nicht auslassen solltest. Ins Zentrum dürfen keine Autos, also musst du im riesigen Terminal im nahen Dorf Täsch parken (das Parken kostet 17 CHF pro Tag) und den Rest der Strecke mit dem Pendelzug zurücklegen. Genau dadurch bewahrt sich das Dorf aber seine wunderbare alpine Atmosphäre ohne Smog.

Den schönsten Blick auf das fotogene Matterhorn bekommst du, wenn du mit der Zahnradbahn auf den Gipfel Gornergrat in über dreitausend Meter Höhe fährst. Ein Rückfahrticket kostet in der Sommersaison stolze 132 CHF, aber wenn du eine Rabattkarte wie den Swiss Travel Pass oder die Half Fare Card hast, bekommst du fünfzig Prozent Ermäßigung. Oben öffnet sich ein atemberaubendes Panorama auf Dutzende Viertausender und den riesigen Gornergletscher. Vergiss beim Packen nicht wärmere Kleidungsschichten – die Morgen unter dem Matterhorn sind selbst im Hochsommer ziemlich kalt.

Wenn du eine günstigere Variante suchst: Das Matterhorn ist schon von Zermatt selbst oder von den kostenlosen Wanderwegen wunderbar zu sehen. Versuch dich an der beliebten Route 5-Seenweg, die dich an fünf Bergseen vorbeiführt, in denen sich der spitze Berggipfel bei klarem Wetter perfekt spiegelt. Das Erlebnis ist unbezahlbar und kostet dich keinen Cent.

Jungfrau-Region und Interlaken
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2. Jungfrau-Region und Interlaken

Die Jungfrau-Region ist das sinnbildliche Herz der gesamten Schweizer Alpen und bietet die bekanntesten Bergkulissen. Die Stadt Interlaken fungiert als zentraler Verkehrsknotenpunkt der ganzen Region und liegt strategisch zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee. Du findest hier Dutzende Souvenirläden, jede Menge Restaurants und außerdem eine perfekte Basis für Adrenalinsportarten wie Paragliding vom nahen Gipfel Harder Kulm.

Reisende loben aber oft, dass es besser ist, nicht direkt im trubeligen Interlaken zu übernachten, sondern es nur als Umsteigestation zu nutzen. Die Stadt ist meist voller Busreisegruppen und es fehlt ihr die echte Bergruhe. Ein viel authentischeres Erlebnis bekommst du, wenn du mit dem Zug ein Stück höher in die kleineren Dörfer fährst.

Von hier aus kannst du Bootsausflüge auf beiden Seen mit dem unglaublich türkisfarbenen Wasser machen. Eine Fahrt mit dem historischen Schaufelraddampfer über den Brienzersee ist ein wunderschönes, romantisches Erlebnis, das obendrein der Swiss Travel Pass komplett abdeckt – du musst also keinen Franken nachzahlen.

Grindelwald und Jungfraujoch
Foto: allPhoto Bangkok / Pexels

3. Grindelwald und Jungfraujoch

Das Dorf Grindelwald liegt direkt unter der bedrohlich wirkenden Eiger-Nordwand und ist der Ausgangspunkt für die Fahrt zum sogenannten Top of Europe. Von hier fährst du mit der Seilbahn Eiger Express und anschließend mit der historischen Zahnradbahn durch einen Tunnel im Fels bis zur Station Jungfraujoch. Sie liegt auf 3.454 Metern Höhe und ist der höchstgelegene Bahnhof in ganz Europa.

Der Ausflug ist allerdings wirklich sehr teuer, denn das Rückfahrticket ab Grindelwald kostet in der Hauptsaison 239,20 CHF. Zudem ist von Mai bis Oktober 2026 eine Sitzplatzreservierung im Zug für weitere 10 CHF Pflicht, damit du extremen Warteschlangen entgehst. Oben erwartet dich aber ein faszinierender Eispalast, der ins Innere des Gletschers gehauen ist, sowie die Aussichtsplattform Sphinx mit Blick auf den endlosen Aletschgletscher.

Neben dem Jungfraujoch kannst du von Grindelwald auch auf den Berg First fahren. Wenn du etwas Adrenalin magst, kannst du dort mit riesigen Mountain-Carts oder Trottinetts hinunterfahren, was ein Riesenspaß ist.

💡 Tipp: Fahr nur dann aufs Jungfraujoch, wenn das Wetter hundertprozentig klar ist. Oben hält sich oft dichter Nebel, und es wäre wirklich schade, viel Geld dafür auszugeben, nur weiße Dunkelheit zu sehen. Überprüfe das Wetter über die morgendlichen Webcams direkt auf der Website jungfrau.ch.

Lauterbrunnen, Mürren und Schilthorn
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4. Lauterbrunnen, Mürren und Schilthorn

Das Lauterbrunnental soll einst den Schriftsteller J. R. R. Tolkien zur Schaffung des Elbenortes Bruchtal inspiriert haben, und beim Anblick verstehst du schnell, warum. Von den senkrechten Felswänden stürzen hier unglaubliche 72 Wasserfälle, wobei der bekannteste, der Staubbach, aus fast 300 Metern Höhe direkt über die Dächer der Häuser donnert. Es ist einer der fotogensten Orte der Welt. Zieh beim Spaziergang durch das Tal unbedingt bequeme, wasserdichte Schuhe an, denn bei den Wasserfällen ist es schön rutschig und die Gischt fliegt überall herum.

Vom Tal aus gelangst du mit Seilbahnen in die malerischen Dörfchen Wengen und Mürren, in die keine Straßen führen und die ausschließlich mit Zug oder Gondel erreichbar sind. Von Mürren kannst du dann weiter auf den Gipfel Schilthorn auf 2.970 Meter Höhe fahren. Hier befindet sich das berühmte Drehrestaurant Piz Gloria, das durch den alten James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ bekannt wurde, und ein Frühstück mit Blick auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau ist hier unvergesslich.

Auf dem Weg zum Schilthorn solltest du unbedingt an der Station Birg halten und den Adrenalin-Thrill-Walk ausprobieren. Dabei handelt es sich um einen verglasten Steg und ein Stahlseil, die direkt an der senkrechten Felswand über einem tiefen Abgrund hängen. Der Eintritt zu dieser Attraktion ist bereits im Seilbahnpreis enthalten, und beim Blick nach unten bleibt dir garantiert ein wenig die Luft weg.

Luzern und der Berg Pilatus
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5. Luzern und der Berg Pilatus

Luzern ist nach Meinung vieler Reisender die schönste Stadt der ganzen Schweiz. Ihr Wahrzeichen ist die historische Holzbrücke Kapellbrücke aus dem Jahr 1333, die sich gemächlich über die Reuss schlängelt und voller bunter Blumen ist. Sehenswert ist auch das ergreifende Löwendenkmal, das in den Fels gehauen wurde und an die gefallenen Schweizergardisten erinnert.

Von der Stadt aus bietet sich ein toller Ausflug auf den nahen Berg Pilatus an, der „Golden Round Trip“ genannt wird. Diese goldene Rundtour kombiniert eine Schifffahrt über den See mit der Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt, die unglaubliche 48 Prozent Steigung überwindet. Hinunter geht es dann mit einer Reihe moderner Seilbahnen zurück in die Stadt, und dieser ganze Ausflug kostet im Jahr 2026 etwa 119,80 CHF.

Beachte, dass die Rundtour auf den Pilatus nur in der Sommersaison funktioniert, konkret von Mitte Mai bis Oktober.

Titlis-Gletscher und Engelberg
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6. Titlis-Gletscher und Engelberg

Wenn du selbst mitten im heißen Sommer echten Schnee erleben willst, fahr vom Städtchen Engelberg auf den Titlis-Gletscher. Es ist der einzige zugängliche Gletscher in der Zentralschweiz, und die Seilbahnen bringen dich bis auf über dreitausend Meter Höhe. Oben kannst du durch eine Gletscherhöhle spazieren oder mit Snow-Tubes hinunterrutschen.

Das Highlight ist hier aber die Hängebrücke Cliff Walk, die auf 3.041 Metern über dem Meer hängt. Es ist die höchstgelegene Hängebrücke Europas, und ein Spaziergang darüber, über einem fünfhundert Meter tiefen Abgrund, erfordert etwas Mut – aber die Ausblicke auf die Zentralalpen sind fantastisch. Dazu kannst du 12 CHF für eine Fahrt mit dem offenen Sessellift Ice Flyer direkt über den Gletscherspalten draufzahlen.

💡 Tipp: Wie ich schon eingangs erwähnt habe, pass gut auf den Termin deiner Reise auf. Die bekannte drehbare Seilbahn Rotair ist vom 10. August bis 11. Dezember 2026 außer Betrieb wegen des Baus einer neuen Kabine, sodass der Zugang zum Gipfel in diesem Zeitraum ziemlich eingeschränkt sein wird.

Bern und sein Bärengraben
Foto: Stephan Leuzinger / Pexels

7. Bern und sein Bärengraben

Die Hauptstadt Bern ist im Gegensatz zum trubeligen Zürich sehr gemütlich und kompakt, sodass dir für die Besichtigung in Ruhe ein halber Tag genügt. Sie rühmt sich des am besten erhaltenen mittelalterlichen Zentrums des Landes, das zu Recht auf der UNESCO-Liste steht. Die Stadt durchziehen sechs Kilometer historische Laubengänge, sodass man hier auch bei Regenwetter wunderbar spazieren kann.

Lass dir auf keinen Fall den berühmten Uhrturm Zytglogge mit seiner astronomischen Uhr und das monumentale Münster entgehen, von dem aus du einen schönen Blick auf die Dächer der Altstadt hast. Ein absolutes Unikat ist dann der Bärengraben (BärenPark) direkt an der Aare, wo die Stadt lebende Bären in einem großen Naturgehege hält. Der Bär ist nämlich das Symbol der Stadt und du findest ihn an jeder Ecke.

Wenn du im Hochsommer hierherkommst, probiere unbedingt die lokale Tradition aus, das Baden in der Aare. Die Berner lassen sich ganz selbstverständlich von der starken, erfrischenden Strömung des türkisfarbenen Flusses mitten durch das Stadtzentrum treiben. Das ist ein riesiger Spaß und ein absolut authentisches Erlebnis zum Nulltarif.

Zürich und die Schokoladenfabrik Lindt
Foto: ILOVESwitzerland / Pexels

8. Zürich und die Schokoladenwelt Lindt

Zürich ist die größte Schweizer Stadt und dient den meisten Reisenden dank des internationalen Flughafens als wichtigstes Eingangstor ins Land. Du findest hier eine schöne Altstadt rund um die Limmat und die luxuriöse Einkaufsmeile Bahnhofstrasse, die zu den teuersten Straßen der Welt gehört. Die Stadt hat eine sehr elegante und etwas erhabene Atmosphäre.

Für Naschkatzen ist der Hauptgrund für einen Besuch aber der nahe Vorort Kilchberg. Dort steht das Museum Lindt Home of Chocolate. Und Achtung, gleich am Eingang erwartet dich ein neun Meter hoher Schokoladenbrunnen, in dem Hunderte Liter echter Schokolade zirkulieren. Der Ort duftet unglaublich und es ist wirklich schwer, wieder zu gehen. 😁

Der Eintritt für Erwachsene kostet 15 CHF und zur Führung gehört natürlich eine unbegrenzte Verkostung von Pralinen und verschiedenen Schokoladensorten. Kaufe deine Tickets aber unbedingt vorab online, denn das Museum ist sehr oft hoffnungslos auf Tage im Voraus ausverkauft.

Genf und die riesige Fontäne
Foto: Jean-Paul Wettstein / Pexels

9. Genf und die riesige Fontäne

Genf liegt ganz im Westen des Landes und ist von der französischen Grenze umgeben, sodass dich hier eine ganz andere, viel internationalere Atmosphäre umweht. Hier sitzen die UNO, das Rote Kreuz und jede Menge weiterer Weltorganisationen – kurz gesagt ein Ort, an dem über die Welt entschieden wird, während du am Ufer deinen Kaffee trinkst. Besonders praktisch: Von Deutschland aus kommst du mit günstigen Direktflügen, etwa von easyJet oder Lufthansa ab Frankfurt, München oder Berlin, schnell hierher.

Die größte Ikone der Stadt ist zweifellos der Jet d’Eau, eine riesige Fontäne auf dem Genfersee, die das Wasser bis auf 140 Meter Höhe schießt. Es ist ein imposantes Schauspiel, das du wohl von jedem Punkt am Ufer aus sehen kannst. Die historische Altstadt mit der Kathedrale Saint-Pierre ist zwar kleiner, bietet aber sehr angenehme Cafés und verwinkelte Gassen.

Ein Stück außerhalb der Stadt kannst du auch das berühmte Forschungszentrum CERN besuchen. Der Eintritt zu den interaktiven Ausstellungen ist völlig kostenlos, du musst dir deinen Platz aber rechtzeitig im Voraus über das Internet reservieren. Dort erfährst du faszinierende Dinge über Teilchenphysik und die Entstehung des Universums.

Montreux, Schloss Chillon und die Weinberge von Lavaux
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10. Montreux, Schloss Chillon und die Weinberge von Lavaux

Die Gegend rund um die Stadt Montreux wird oft als Schweizer Riviera bezeichnet. Rund um den See wachsen hier Palmen, das Klima ist sehr mild und im Juli erwacht die Stadt mit dem berühmten Jazzfestival zum Leben. Nur wenige Busminuten von der Promenade entfernt steht das ikonische Wasserschloss Chillon, das sich romantisch auf einem Felsen direkt über dem Seespiegel erhebt.

Schloss Chillon ist überhaupt das meistbesuchte historische Denkmal der ganzen Schweiz und der Grundeintritt beginnt bei 13,50 CHF. Du spazierst durch altehrwürdige Säle und das dunkle Verlies, das einst den Dichter Lord Byron inspirierte. Wenn du Geschichte magst, sollte dieser Ort auf deiner Reiseroute keinesfalls fehlen.

An den Hängen über dem See erstrecken sich dann die terrassierten Weinberge von Lavaux, die von der UNESCO geschützt sind. Es handelt sich um 800 Hektar Weinberge aus dem 12. Jahrhundert, durch die du zu Fuß wandern oder mit dem gelben Touristenzug Train des Vignes ab dem Städtchen Vevey fahren kannst. In den örtlichen Weinkellern stößt du leicht auf hervorragende vegetarische Tapas und Käseplatten zur Verkostung.

Lugano und die Atmosphäre des Tessins
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11. Lugano und die Atmosphäre des Tessins

Wenn du den Gotthardpass nach Süden in den Kanton Tessin überquerst, hast du das Gefühl, in einem völlig anderen Land gelandet zu sein. Hier spricht man Italienisch, das Essen ist mediterran und auf den Plätzen wachsen Palmen. Die Stadt Lugano liegt am gleichnamigen Gletschersee und versprüht eine wunderbare südländische Gelassenheit voller Gelato und gutem Wein. Es lohnt sich, auch die Badesachen einzupacken, denn in den Sommermonaten erwärmt sich der See auf eine ganz angenehme Temperatur, und das Baden mit Blick auf die Alpen ist ein Traum.

Die besten Ausblicke auf den See und die umliegenden Berge bekommst du, wenn du mit der Zahnradbahn auf die Aussichtsgipfel Monte Brè oder San Salvatore fährst. Auf beiden Hügeln findest du schöne Wanderwege und Panoramarestaurants. Lugano ist ein toller Kontrast zu den rauen Alpengipfeln im Norden und verleiht deinem Urlaub etwas italienischen Charme.

Nimm dir am Nachmittag unbedingt Zeit für einen Bootsausflug ins kleine Fischerdorf Gandria. Es ist ein Gewirr aus engen Treppen und Steinhäusern, die an den steilen Hang direkt über dem Wasser geklebt sind. Ins Dorf dürfen keine Autos, und der Spaziergang zurück nach Lugano über den sogenannten Olivenweg ist die pure Romantik.

Bellinzona und ihre drei Burgen
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12. Bellinzona und ihre drei Burgen

Während es in Lugano um Seeidylle geht, dreht sich in Bellinzona, der Hauptstadt des Kantons Tessin, vor allem um Geschichte. Die Stadt bewacht wichtige Alpenpässe und ihre Wahrzeichen sind drei mächtige mittelalterliche Burgen, die auf der UNESCO-Liste stehen: Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro. Aus der Ferne sehen sie ein wenig wie eine Szene aus Game of Thrones aus.

Am vorteilhaftesten ist es, den sogenannten Fortezza Pass für 28 CHF zu kaufen, der dir den Eintritt in alle drei Burgen ermöglicht. Die Burgen sind für die Öffentlichkeit meist von Ende März bis November geöffnet. Castelgrande liegt direkt über dem Zentrum und du erreichst sie bequem mit einem Aufzug aus dem Felsuntergrund, zu den anderen beiden musst du etwas bergauf laufen.

💡 Tipp: Einheimische loben sehr die Atmosphäre der Samstagsmärkte im historischen Zentrum von Bellinzona. Du findest hier jede Menge lokalen Käse, frisches Gebäck und fantastische italienische Spezialitäten, die du für ein Picknick auf den Burgmauern einkaufen kannst. Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Tourismus-Website ticino.ch.

St. Moritz und das Landwasserviadukt
Foto: Jean-Paul Wettstein / Pexels

13. St. Moritz und das Landwasserviadukt

St. Moritz im Kanton Graubünden ist die Wiege des Wintertourismus und eine Stadt, die bereits zweimal die Olympischen Winterspiele ausrichtete. Es ist ein Ort, an dem die High Society und Prominente verkehren, sodass du auf Schritt und Tritt luxuriöse Boutiquen und teure Hotels findest. Die Stadt rühmt sich aber des sogenannten Champagnerklimas, was bedeutet, dass hier an unglaublichen 322 Tagen im Jahr die Sonne scheint.

Viel interessanter als die Stadt selbst ist aber die Fahrt dorthin. Wenn du mit dem Zug der Rhätischen Bahn fährst, erwartet dich die Überquerung des ikonischen Landwasserviadukts in der Nähe der Station Filisur. Diese 65 Meter hohe Steinbrücke ist ein architektonisches Wunder, denn der Zug fährt von ihr direkt in einen steilen Tunnel in der senkrechten Felswand. Es ist eines der meistfotografierten Bauwerke der Schweiz.

Wenn du das Viadukt von außen fotografieren möchtest, steig an der Station Filisur aus und geh etwa 15 Minuten zu Fuß zur Aussichtsplattform. Genau von hier machst du die berühmten Fotos der roten Züge auf den hohen Steinbögen mitten im Wald.

Appenzell und das Berggasthaus Äscher
Foto: Oskar Gross / Pexels

14. Appenzell und das Berggasthaus Äscher

Der Kanton Appenzell im Nordosten des Landes ist die traditionellste und eigenwilligste Region der Schweiz. Du siehst hier wunderschön bemalte Holzhäuser, die Einheimischen tragen manchmal Trachten und es wird der berühmte würzige Appenzeller Käse hergestellt. Es ist eine Gegend, die etwas abseits der touristischen Radarschirme liegt, sodass es hier deutlich günstiger und ruhiger zugeht.

Vom Dörfchen Wasserauen kannst du mit der Seilbahn auf den Gipfel Ebenalp fahren, von wo es nur etwa eine Viertelstunde zu Fuß bergab zum berühmten Berggasthaus Äscher ist. Diese Holzhütte hängt wie angeklebt an der steilen Felswand und das Magazin National Geographic setzte sie einst auf das Cover seines Buches über die schönsten Orte der Welt. Es ist ein perfekter Ort für ein Mittagessen und einen Teller ehrlicher Kartoffel-Rösti mit Käse.

Vom Gasthaus kannst du dann weiter ins Tal absteigen, wo du auf den See Seealpsee triffst. Er hat eine unglaublich satte türkise Farbe und in seinem Spiegel reflektieren sich die umliegenden mächtigen Gipfel. Dieser ganze Ausflug ist ein Musterbeispiel für die reinste alpine Romantik.

Aletschgletscher
Foto: Markus Buetler / Pexels

15. Aletschgletscher

Der Aletschgletscher im Kanton Wallis ist ein echtes Naturunikat und gehört zu Recht auf die UNESCO-Liste. Mit einer Länge von rund zwanzig Kilometern ist er der größte Gletscher der gesamten Alpen, und der Anblick dieses riesigen Stroms aus gefrorenem Eis, der sich zwischen den Dreitausendern schlängelt, ist absolut faszinierend.

Die besten Ausblicke auf den Gletscher bieten die Gipfel Bettmerhorn, Eggishorn und Moosfluh. Du erreichst sie mit einer Reihe von Seilbahnen aus den Dörfern Riederalp oder Bettmeralp, in die wiederum keine Autos dürfen. Die Rückfahrtickets für die Seilbahnen in dieser Gegend beginnen bei etwa 16 CHF, was im Vergleich zu Zermatt oder der Jungfrau ein sehr angenehmer Preis ist.

Die Gegend rund um den Gletscher bietet fantastische Wanderrouten. Du kannst über den Grat gehen und die ganze Zeit den majestätischen Gletscher zur Rechten haben. Es ist eine viel ruhigere Alternative zu den überfüllten Aussichtspunkten, und die Natur ist hier wirklich unberührt und wild. Du kannst dich hier in aller Ruhe auf einen Stein setzen und einfach diese Pracht ringsum bewundern.

Rheinfall
Foto: Ilia Bronskiy / Pexels

16. Der Rheinfall

Wenn du mit dem Auto aus Deutschland in die Schweiz fährst, mach unbedingt einen Halt bei der Stadt Schaffhausen. Hier befindet sich der Rheinfall, der wasserreichste Wasserfall ganz Europas. Er ist zwar nicht extrem hoch, aber seine Breite von 150 Metern und die riesige Masse tosenden Wassers werden dich garantiert überwältigen.

Zum Wasserfall gelangst du von mehreren Seiten, aber die schönsten Ausblicke bietet das Schloss Laufen. Für nur 5 CHF Eintritt kommst du auf die Aussichtsplattformen, die nur wenige Meter über dem tobenden Wasser hängen, sodass du garantiert etwas nass von der Gischt wirst. Es ist ein tolles Erlebnis, und für dieses Geld sieht man in der Schweiz selten etwas.

Wenn du noch näher heran willst, kannst du einen Bootsausflug bezahlen (die Preise bewegen sich zwischen 7 und 20 CHF). Das Boot bringt dich bis zum riesigen Felsen, der direkt mitten im Wasserfall aufragt, und du kannst über steile Treppen hinaufklettern. Das Erlebnis mit dem tosenden Wasser rundherum ist unbeschreiblich.

Die Seen Oeschinensee und Blausee
Foto: Morison bis / Pexels

17. Die Seen Oeschinensee und Blausee

Diese beiden Seen in der Region Kandertal gehören zu den meistfotografierten des Landes und lassen sich leicht an einem Tag schaffen. Zum Oeschinensee fährst du mit der Seilbahn aus dem Städtchen Kandersteg, wobei das Rückfahrticket in der Hauptsaison 40 CHF kostet. Oben erwartet dich ein atemberaubender Gletschersee, eingebettet in ein Amphitheater aus steilen Felswänden.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, rund um den Oeschinensee die Panoramarunde Heuberg zu gehen, die etwa drei Stunden dauert und die besten Blicke auf den See von oben bietet. Nur ein Stück von Kandersteg entfernt liegt dann der winzige private See Blausee. Der Eintritt kostet rund 10 CHF und im Preis ist auch eine kurze Fahrt mit einem Boot mit Glasboden enthalten.

Der Blausee ist berühmt für sein unglaublich kristallklares und satt blaues Wasser, in dem riesige Forellen schwimmen. Der ganze Naturpark rundherum wirkt sehr märchenhaft und ist ein idealer entspannter Halt beim Wechsel zwischen den Regionen.

Glacier Express auf dem Landwasserviadukt
Foto: Daniel Schwen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

18. Panoramazüge (Glacier und Bernina Express)

Die Schweiz rühmt sich der atemberaubendsten Bahnstrecken der Welt, und eine Fahrt mit einem der Panoramaexpresse ist ein Erlebnis für sich. Der berühmteste ist sicher der Glacier Express, der als langsamster Schnellzug der Welt bezeichnet wird. Er fährt von Zermatt nach St. Moritz in rund acht Stunden und überquert dabei 291 Brücken und unzählige Tunnel. Tickets und Strecken kannst du leicht auf der Website glacierexpress.ch überprüfen.

Für diese berühmten Panoramazüge musst du aber zwingend eine Platzreservierung bezahlen, die beim Glacier Express weitere 54 CHF kostet und deren Verkauf 93 Tage im Voraus beginnt. Achtung, der Zug fährt von Mitte Oktober bis Dezember überhaupt nicht! Eine weitere wunderschöne Strecke ist der Bernina Express, der von Chur ins italienische Tirano fährt, die Alpen ohne Zahnstange überwindet und unter UNESCO-Schutz steht.

💡 Tipp: Wenn du dir die teuren Reservierungen sparen willst, kannst du dieselbe Strecke mit normalen Regionalzügen befahren. Die Ausblicke sind absolut dieselben, du musst keine hohen Aufschläge zahlen, und in den älteren Zügen lassen sich obendrein die Fenster herunterkurbeln, was für Landschaftsfotos viel besser ist als durch die Spiegelungen in den Panoramawagen.

19. Praktische Spartipps, um das Budget nicht zu sprengen

Und zum Schluss das Wichtigste. Die Schweizer Preise können einen ganz schön überraschen, denn selbst eine gewöhnliche Pizza im Restaurant kostet dich locker dreißig Franken. Eine große Rettung für dein Budget sind die Supermärkte Coop und Migros, wo du eine riesige Auswahl an frischen Fertiggerichten, Salaten und Sandwiches zu Preisen von 8 bis 14 CHF findest. Die Einheimischen kaufen sie ganz selbstverständlich zum Mittagessen und essen draußen in den Parks.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist, kein abgefülltes Wasser zu kaufen. Das Schweizer Leitungswasser hat alpine Quellqualität, und in den Städten findest du Hunderte öffentlicher Brunnen, an denen du deine Flasche jederzeit kostenlos auffüllen kannst. In Restaurants verlangen sie dagegen oft Gebühren für Leitungswasser, deshalb ist eine eigene Flasche das A und O.

Und vergiss die Rabattkarten nicht. Wenn du mit dem Auto fährst und die Seilbahnen nutzen willst, amortisiert sich die Half Fare Card für 150 CHF unglaublich schnell, denn sie gibt dir eine flächendeckende fünfzigprozentige Ermäßigung auf die meisten Bergbahnen. Das komplette Angebot der Rabattpässe findest du auf der offiziellen Website der Schweizer Bahn SBB. Wenn du Ausflüge zu Käse oder Schokolade machst, denk daran, dass der Eintritt in die berühmte Käserei La Maison du Gruyère und die Schokoladenfabrik Maison Cailler mit dem Swiss Travel Pass völlig kostenlos ist.

Raclette, geschmolzener Käse auf Kartoffeln
Foto: Ilo Frey / Pexels
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Wo man in der Schweiz essen kann

Ein Restaurant in der Schweiz zu finden, das dich nicht ruiniert, kann etwas knifflig sein, aber die lokale Küche ist die Sünde definitiv wert. Pfeif auf die teuren Touristenfallen und geh dorthin, wo die Einheimischen essen. Wenn du Käse magst, bist du hier im siebten Himmel.

Käsefondue und Raclette
Foto: Giles Laurent / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Käsefondue und Raclette

Käsefondue, ein Schweizer Klassiker
Foto: Gonzalo Acuña / Pexels

Wenn du schon hier bist, probiere zum Beispiel das berühmte Restaurant Le Dezaley in Zürich, wo sie eines der besten Fondues der Stadt machen. Ein tolles Erlebnis ist auch ein Besuch der traditionellen Gaststätte Restaurant Taverne in Interlaken, wo sie dir ein ehrliches Raclette aus lokalen Alpkäsen zubereiten.

Zum Mittagessen reichen die bereits erwähnten Supermärkte Coop oder Migros völlig aus, aber zum Abendessen geh wenigstens einmal etwas wirklich Lokales essen. Und scheu dich nicht, die Einheimischen nach Empfehlungen zu fragen, sie weisen dir immer den Weg zur besten Berghütte in der Umgebung.

Wohin weiter von der Schweiz aus

Die Schweiz bietet so viele Möglichkeiten, dass ein einziger Artikel nicht für alles reicht. Wenn dich bestimmte Regionen interessiert haben und du mehr Details darüber lesen willst, schau dir unsere weiteren Reiseführer an:

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Häufig gestellte Fragen

Wenn du das erste Mal in die Schweiz reist, gehen dir wahrscheinlich jede Menge praktische Dinge durch den Kopf. Deshalb habe ich für dich die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt, die dir die Reiseplanung garantiert erleichtern.

Wie teuer ist die Schweiz?

Es ist das teuerste Land Europas, die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen sind etwa 125 Prozent höher als bei uns. Das realistische Budget liegt bei etwa 120 bis 200 EUR pro Person und Tag, aber wenn man in Apartments übernachtet und mit Zutaten aus dem Supermarkt selbst kocht, lässt es sich auch auf 80 EUR drücken.

Brauche ich für die Schweiz eine Autobahnvignette?

Ja, du brauchst sie und leider wird keine andere Variante als die Jahresvignette für 40 CHF (ca. 41 EUR) verkauft. Sie gilt 14 Monate lang und du kannst sie ganz einfach online als E-Vignette kaufen, damit du dich nicht mit dem Aufkleben auf die Windschutzscheibe aufhalten musst.

Wie viele Tage sollte man für die Schweiz einplanen?

Zur Erkundung einer bestimmten Region (zum Beispiel des Berner Oberlandes) reichen Ihnen 4 bis 5 Tage. Wenn Sie das Beste des Landes sehen möchten, einschließlich Zermatt und Luzern, sollten Sie idealerweise eine ganze Woche einplanen. Für eine große Rundreise auch durch das südliche Tessin rechnen Sie mit 10 bis 14 Tagen.

Lohnt sich der Swiss Travel Pass?

Kommt auf deinen Reisestil an. Wenn du fliegst und planst, täglich mit dem Zug unterwegs zu sein, lohnt sich der Acht-Tage-Pass für 439 CHF definitiv, außerdem hast du Hunderte von Museen inklusive. Wenn du ein Auto hast und die Züge nur gelegentlich nutzt, kauf dir lieber die Half Fare Card.

Zahlt man in der Schweiz mit Euro?

Offizielle Währung ist der Schweizer Franken (CHF). An einigen touristischen Orten wird zwar der Euro akzeptiert, aber immer zu einem sehr ungünstigen Wechselkurs und man bekommt Franken zurück. Mit Karte kannst du jedoch problemlos praktisch überall bezahlen, einschließlich der Berghütten.

Wann ist es am günstigsten zu reisen?

Die günstigste Unterkunft findet man in der sogenannten Zwischensaison, also im Mai oder im Oktober, wenn die Preise oft auf die Hälfte im Vergleich zur Sommerhochsaison fallen. Man muss aber damit rechnen, dass einige Seilbahnen wegen regelmäßiger Wartung geschlossen sind.

Kann man das Matterhorn ohne teure Seilbahn sehen?

Auf jeden Fall. Eine wunderbare Aussicht darauf bietet sich schon von den Bänken im Städtchen Zermatt selbst oder von den kostenlosen Wanderwegen darüber. Ein ausgezeichneter Tipp ist der Riffelsee, zu dem man eine Wanderung unternehmen kann.

Ist Zermatt wirklich autofrei?

Ja, in Zermatt gilt ein streng­es Fahrverbot für Autos mit Verbrennungsmotor. Ihr Auto müsst ihr im riesigen Parkhaus im Dorf Täsch stehen lassen und mit dem elektrischen Pendelzug hinauffahren, der alle zwanzig Minuten verkehrt.

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Vergiss die Reiseversicherung nicht

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Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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