Wenn du gerade über dem Kalender brütest und überlegst, wann genau die beste Reisezeit für die Malediven ist, habe ich gleich zu Beginn eine absolut entscheidende Nachricht für dich: Leg das Thermometer beiseite, denn kalt wird es hier garantiert nicht. Viele Menschen starren bei der Urlaubsplanung in den Tropen ängstlich auf Temperaturdurchschnitte, doch bei diesem Inselparadies ergibt das wirklich keinen Sinn, denn Wasser und Luft sind hier das ganze Jahr über unglaublich warm. Was dein Erlebnis und deine Zufriedenheit tatsächlich bestimmt, sind die Niederschläge, die Windstärke und die damit verbundene Sicht unter der Meeresoberfläche. Wenn man nämlich sagt, dass auf den Malediven schlechtes Wetter herrscht, heißt das nicht, dass du einen Pullover bräuchtest, sondern eher, dass du dir durch graue Wolken keinen Sonnenbrand holst und das Meer etwas rauer ist.
Die Malediven zu planen ist eigentlich so ein kleines strategisches Spiel: Du willst einen perfekten blauen Himmel, gleichzeitig aber nicht dein halbes Erspartes ausgeben. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, und selbst die sogenannten schlechteren Monate können dir absolut unvergessliche Erlebnisse bescheren, von denen du in der Hauptsaison nur träumen kannst. In den folgenden Zeilen schauen wir uns genau an, wie die lokalen Monsune funktionieren, wann du die größte Chance hast, an der Seite riesiger Mantarochen zu schwimmen, und welche Termine du bei begrenztem Budget lieber weiträumig meiden solltest.

Zusammenfassung
- Temperaturen sind kein Thema: Die Luft hat ganzjährig 29 bis 32 °C und das Meer erinnert an eine warme Badewanne mit 27 bis 30 °C.
- Zwei Monsune: Das Wetter wird vom trockenen Wintermonsun (Dezember bis April) und vom feuchten Sommermonsun (Mai bis November) bestimmt.
- Bestes Wetter: Von Februar bis April erwartet dich am meisten Sonne und der ruhigste Ozean – aber auch die absolut höchsten Preise.
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: März und danach April direkt nach Ostern bieten schönes Wetter und schon etwas freundlichere Preise.
- Günstigste Monate: September und November drücken die Übernachtungspreise um bis zu fünfzig Prozent, dafür musst du mit häufigeren Schauern rechnen.
- Mantas und Walhaie: Für die Megafauna lohnt sich der Sommermonsun (Juni bis Oktober), wenn die Monsunströmungen enorme Mengen an Plankton heranspülen.
- Wann lieber nicht: Die Zeit von Mitte Dezember bis Anfang Januar ist extrem überteuert, während September und Oktober statistisch die regenreichsten Monate des Jahres sind.
- Ramadan: Der bewegliche islamische Feiertag beeinflusst das Leben auf den lokalen Inseln (Resorts sind nicht betroffen) und fällt 2026 etwa auf den 18. Februar bis 19. März.

Beste Reisezeit Malediven: 8 Dinge, die du vor der Terminwahl wissen musst
Unten findest du acht absolut grundlegende Punkte, die dir helfen zu verstehen, wie es auf den Atollen mit Wetter und Jahreszeiten wirklich funktioniert.

1. Entscheidend sind Regen, Wind und Sicht unter Wasser
Wie ich schon in der Einleitung angedeutet habe, ist die Temperatur der letzte Parameter, den du bei der Wahl des Monats berücksichtigen solltest. Ob du nun im Januar, im schwülen August oder im regnerischen Oktober landest – die Luft liegt immer zwischen sehr angenehmen 29 und 32 °C. Nachts kühlt es zudem kaum ab, sodass du mit leichter Sommerkleidung auskommst und Pullover mit ruhigem Gewissen zu Hause lassen kannst. Noch erfreulicher ist die Temperatur des Indischen Ozeans, die stabil bei 27 bis 30 °C liegt – das bedeutet, du kannst stundenlang schnorcheln, ohne zu frieren.
Was einen großartigen Urlaub von einem durchschnittlichen unterscheidet, ist die Menge an Niederschlag und die Windstärke, die direkt die Ruhe der Meeresoberfläche beeinflusst. In Zeiten mit stärkerem Wind bilden sich logischerweise größere Wellen, die das Schwimmen erschweren und vor allem die Sicht unter Wasser verschlechtern. Aufgewirbelter Sand und große Planktonmengen können die Sicht von luxuriösen dreißig Metern auf nur fünf reduzieren, was für begeisterte Taucher eine riesige Enttäuschung sein kann.
💡 Tipp: Wenn du leicht frierst und das Wasser gerne so warm wie Kaffee magst, erlebst du den wärmsten Ozean im Laufe von April und Mai, wenn sich die Oberfläche vor den Sommerregen auf das absolute Maximum aufheizt.

2. Zwei Monsune geben den Rhythmus des Lebens vor
Der gesamte Archipel funktioniert im Wechsel zweier Hauptmonsune, die die Einheimischen Iruvai und Hulhangu nennen. Der trockene Nordostmonsun Iruvai herrscht etwa von Dezember bis April und bringt genau das Wetter, das du aus den Katalogen der Reiseveranstalter kennst. Der Himmel ist beständig blau, der Ozean spiegelglatt, die Luftfeuchtigkeit sinkt auf ein erträgliches Niveau und die Sicht unter Wasser ist absolut fantastisch. Kein Wunder, dass dies die beliebteste Besuchszeit ist, in der Scharen von Europäern vor dem winterlichen Schmuddelwetter hierher flüchten.
Umgekehrt regiert der feuchte Südwestmonsun Hulhangu von Mai bis November und löst bei Reisenden oft unbegründeten Schrecken aus. Das Wort feucht bedeutet in den Tropen nämlich keineswegs, dass es zwei Wochen am Stück von morgens bis abends regnet. Typischerweise handelt es sich um kurze, aber sehr intensive Nachmittags- oder Nachtschauer, die dreißig bis sechzig Minuten dauern – und den Rest des Tages kannst du fröhlich in der Sonne liegen. Der Nachteil dieser Zeit sind stärkerer Wind, mehr Wellen an der windzugewandten Seite der Inseln und gelegentlich angeschwemmtes Seegras an den sonst perfekten Stränden.
💡 Tipp: Die Geografie spielt eine riesige Rolle, denn die südlichen Atolle, die näher am Äquator liegen, sind ganzjährig etwas feuchter, während die nördlichen deutlich ausgeprägtere Unterschiede zwischen Trocken- und Regenzeit aufweisen. In den regnerischen Monaten kannst du also im Norden etwas mehr Glück mit der Sonne haben.

3. Das beste Wetter herrscht von Februar bis April
Wenn du absolut nichts dem Zufall überlassen willst und auf perfekte Bedingungen bestehst, sollten die Monate Februar, März und die erste Aprilhälfte dein Ziel sein. Der Februar ist statistisch der absolut trockenste Monat des Jahres, in dem ein Minimum an Niederschlag fällt und die Sonne am längsten scheint. Diese Perfektion fordert allerdings ihren Tribut in Form astronomischer Übernachtungspreise und der Notwendigkeit, beliebte Resorts mehrere Monate im Voraus zu buchen, da die Nachfrage die Verfügbarkeit deutlich übersteigt.
Erfahrenere Reisende konzentrieren sich deshalb oft auf den März, der sozusagen die goldene Mitte der gesamten Hauptsaison ist. Das Wetter ist immer noch unglaublich stabil, das Meer ruhig, aber der größte Ansturm der Winterurlauber lässt langsam nach und die Preise beginnen ganz allmählich zu sinken. Der April ist dann ein Übergangsmonat, in dem die Temperatur ihre Jahreshöchstwerte erreicht und der Ozean am wärmsten ist – du musst allerdings wegen Ostern den Kalender im Auge behalten, denn dann schießen die Preise für ein paar Tage wieder in himmlische Höhen.
💡 Tipp: Wenn du das bestmögliche Wetter erleben und gleichzeitig eine interessante Summe sparen willst, plane deine Reise auf die zweite Aprilhälfte direkt nach den Osterfeiertagen, wenn die Hoteliers flächendeckend die Preise senken.

4. Mai bis November freut den Geldbeutel
Das Reisen während des Sommermonsuns erfordert einen etwas anderen Ansatz und vor allem die richtige Erwartungshaltung. Von Mai bis November fallen die Übernachtungspreise oft um unglaubliche dreißig bis fünfzig Prozent, wodurch aus zuvor unerschwinglichen Luxusresorts plötzlich eine reale Möglichkeit wird. Ausnahme sind natürlich die europäischen Sommerferien im Juli und August, wenn die Preise wegen der Familien mit Kindern leicht steigen – aber selbst dann kommen sie den Winterhöchstwerten längst nicht nahe. September- und Novembertermine stellen dann das absolute Preistief dar.
Im Tausch gegen das gesparte Geld musst du akzeptieren, dass der Himmel gelegentlich einen dramatischen grauen Ton annimmt und es dich beregnet. Auf der anderen Seite bekommst du einen riesigen Vorteil in Form halbleerer Strände, einer intimeren Atmosphäre in den Restaurants und viel mehr Ruhe auf den Inseln. Gerade der Sommermonsun setzt zudem einen faszinierenden Naturkreislauf in Gang, bei dem Strömungen enorme Planktonmengen zu den Atollen bringen, denen Schwärme bedrohter Meerestiere folgen.
💡 Tipp: Überlege dir beim Reisen in der Nebensaison sehr gut den Aufpreis für All-Inclusive-Verpflegung. Wenn es dir zwei Tage am Stück durchregnet, lohnen sich teure Pakete voller Outdoor-Aktivitäten und Drinks am Pool womöglich überhaupt nicht und die bessere Variante kann nur Halbpension sein.

5. Übersichtliches Wetter Monat für Monat
Damit du besser einschätzen kannst, was dich wann erwartet, habe ich eine übersichtliche Tabelle mit durchschnittlichen Wetterwerten zusammengestellt. Bitte bedenke, dass es sich um langfristige Durchschnittswerte handelt, die auf den zentralen Atollen rund um die Hauptstadt Malé gemessen wurden. Wenn du tiefer eintauchen willst, kannst du auch die offiziellen meteorologischen Daten direkt von den lokalen Behörden durchgehen.
Der Klimawandel führt allerdings leider dazu, dass sich die Grenzen der einzelnen Monate immer mehr vermischen und das Wetter insgesamt von Jahr zu Jahr unberechenbarer wird. Die Natur macht eben, was sie will, und keine Tabelle garantiert dir hundertprozentige Sicherheit. Beachte aber eine wesentliche Sache: Selbst im allerregenreichsten September erwarten dich durchschnittlich fast sieben Stunden Sonnenschein pro Tag, du musst also wirklich keine Angst haben, den ganzen Urlaub im Zimmer zu verbringen.
| Monat | Luft °C | Meer °C | Niederschlag mm | Regentage | Sonne h/Tag | Preis / Andrang |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 30–31 | 28 | ~90–115 | 5–6 | 8–9 | Hochsaison |
| Februar | 31 | 28 | ~40–68 (trockenster) | 3–5 (wenigste) | 9–10 (meiste) | Hochsaison |
| März | 31–32 | 29 | ~75–81 | 5–7 | 9 | hoch |
| April | 32 (am wärmsten) | 30 | ~125–129 | 9–10 | 8–9 | hoch (Ostern) |
| Mai | 31 | 30 | ~210–229 | 15 | 7–8 | niedrig |
| Juni | 30–31 | 29 | ~165–183 | 13–14 | 6,5–7 | niedrig |
| Juli | 30–31 | 29 | ~138–161 | 12–13 | 7–7,5 | niedrig–mittel |
| August | 30–31 | 29 | ~175–183 | 13–14 | 7 | mittel |
| September | 30 | 28–29 | ~200–243 (meiste) | 15–16 (meiste) | 6,5–7 (wenigste) | am niedrigsten |
| Oktober | 30 | 28 | ~195–229 | 15–16 | 7,5–8 | niedrig |
| November | 30 | 28 | ~190–230 | 13–14 | 6–7,5 | niedrig |
| Dezember | 30 | 28 | ~198–215 | 12–13 | 7 | niedrig → Hochsaison (ab Weihnachten) |
💡 Tipp: Auch wenn die Statistik sagt, dass es im Februar nur an drei bis fünf Tagen im Monat regnet, bedeutet das trotzdem, dass gerade du Pech haben und eine bewölkte Woche erleben kannst. Genauso bedeutet ein Regentag im Oktober meist nur einen ordentlichen einstündigen Wolkenbruch, nach dem sich der Himmel wieder wunderbar aufklart.

6. Die Saison für Mantas und Haie dreht sich mit dem Monsun
Wenn dein Haupttraum das Schwimmen mit diesen Meeresriesen ist, musst du nicht nur den Kalender, sondern auch die Karte genau im Auge behalten. Das Vorkommen von Riesenmantas dreht sich nämlich genau danach, welcher Monsun gerade weht, denn diese majestätischen Geschöpfe folgen unaufhörlich den massiven Planktonwolken. Während des feuchten Sommermonsuns von Mai bis November sammelt sich das Plankton an den Ostseiten der Atolle, und der absolute Höhepunkt ist die berühmte Hanifaru Bay im Baa-Atoll, wo sich von Juni bis Oktober Dutzende bis Hunderte Mantas gleichzeitig versammeln.
Im Winter von Dezember bis April kehrt sich die Situation komplett um und die Mantas verlagern sich an die Westseiten der Atolle – hervorragende Beobachtungsbedingungen bieten dann etwa die Region Rasdhoo oder die Westränder des Ari-Atolls. Was die Walhaie betrifft, ist die Lage etwas einfacher. Die Region South Ari ist nämlich ein weltweites Unikat, wo sich diese sanften Riesen ganzjährig aufhalten. Im Winter findest du sie eher am Westrand des Atolls, während sie sich im Sommer zum Ostrand zurückziehen – die höchste Gesamtaktivität zeigen sie von August bis November.
💡 Tipp: Im geschützten, auf der UNESCO-Liste stehenden Reservat Hanifaru Bay ist der Zutritt mit Tauchausrüstung verboten, sodass du die Mantas nur mit Schnorchel beobachten kannst. Der Besuch erfordert eine Sondergenehmigung für etwa 30 Dollar und die Begleitung eines zertifizierten Guides.

7. Ideale Bedingungen für Tauchen, Surfen und leuchtendes Meer
Verschiedene Wasseraktivitäten erfordern völlig unterschiedliche Bedingungen, man kann also nicht sagen, dass es einen universell perfekten Monat für alle gäbe. Das schönste Tauchen mit kristallklarem Wasser und einer Sicht von über dreißig Metern erlebst du von Januar bis April, wenn der Ozean ruhig ist und es ermöglicht, auch tiefere Korallenriffe zu erkunden. In den Sommermonaten trübt sich das Wasser dagegen wegen des Planktons – das verschlechtert zwar die Sicht zum Fotografieren der Korallen, lockt aber die so beliebte Megafauna an.
Surfer haben einen ganz anderen Kalender: Ihre Hauptsaison läuft von April bis Oktober, und die besten Wellen kommen im Juli und August, wenn berühmte Spots wie Cokes oder Chickens am Nord-Malé-Atoll buchstäblich aus allen Nähten platzen. Ein eigenes Kapitel ist dann die berühmte Biolumineszenz, bekannt als Meer voller Sterne. Dieses Naturphänomen, bei dem die Wellen im Dunkeln blau leuchten, hast du von Juni bis Oktober während des Neumonds die größte Chance zu sehen. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich um ein sehr unberechenbares Phänomen handelt, das dir niemand im Voraus garantieren kann – nicht einmal auf der berühmten Insel Vaadhoo.
💡 Tipp: Wenn du auf hochwertigen Wellen surfen willst, aber gleichzeitig den größten Andrang im Line-up vermeiden und bei der Unterkunft sparen möchtest, plane deinen Surftrip auf die Randmonate April, Mai oder den Übergang von September zu Oktober.

8. Wann du lieber zu Hause bleibst
Obwohl jede Jahreszeit ihren Reiz hat, gibt es Termine, die wirklich viel Nervenstärke oder ein unbegrenztes Budget erfordern. Die absolut schlimmste Zeit für deinen Geldbeutel ist der Zeitraum von Mitte Dezember bis zum zehnten Januar, wenn die Weihnachts- und Silvesterfeiern ihren Höhepunkt erreichen. Die Preise springen üblicherweise um fünfzig bis hundert Prozent über die ohnehin hohen Winterstandards, Resorts verlangen eine Mindestaufenthaltsdauer von fünf bis sieben Nächten und berechnen dir obendrein mit Freude verpflichtende Gala-Dinner, die auch 800 Dollar pro Person kosten können.
Ein weiterer riskanter Termin sind die Monate September und Oktober, die langfristig als regenreichste Zeit des Jahres gelten, wenn über 200 Millimeter Niederschlag fallen und die Sonne am wenigsten scheint. Besondere Aufmerksamkeit verdient dann der islamische Fastenmonat Ramadan, der sich jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorne verschiebt. Wenn du in ein Luxusresort fährst, muss dich der Ramadan überhaupt nicht kümmern, denn dort läuft alles normal – auf den lokalen bewohnten Inseln ist das jedoch eine andere Geschichte: Restaurants sind tagsüber geschlossen, die Einheimischen halten keinen normalen Arbeitsrhythmus und das Essen in den Gästehäusern wird sehr diskret serviert.
💡 Tipp: Um dir das komplizierte Rechnen zu ersparen, erinnere ich dich zur Orientierung daran, dass der Ramadan 2026 etwa auf den Zeitraum vom 18. Februar bis 19. März fällt, und 2027 wird es ungefähr vom 8. Februar bis 9. März sein.

Praktische Zusammenfassung und Richtpreise
Fassen wir das alles in klaren Empfehlungen zusammen, damit du dich endgültig danach entscheiden kannst, was genau du von deiner Reise erwartest.
Die beste Zeit – je nachdem, was du suchst:
- Flitterwochen und Romantik zu zweit: Februar und März garantieren perfekte Fotos ohne Wölkchen und absolute Ruhe.
- Reisen mit begrenztem Budget: September und November markieren das Tief der Preiskurven, du sparst enorme Summen.
- Tauchen und Schnorcheln mit klarem Wasser: Januar bis April, wobei der ruhige Februar und März der absolute Höhepunkt sind.
- Schwimmen mit Riesenmantas: Juli und August in der Hanifaru Bay, alternativ Dezember bis April in der Region Rasdhoo.
- Walhaie: Ganzjährig im South-Ari-Atoll, die beste Sicht ist von Januar bis April, die meisten Tiere triffst du von August bis November.
- Surfen auf ordentlichen Wellen: Juni bis September garantieren die besten, konstantesten Wellen.
- Familien mit Kindern: Dezember, Januar und Februar bieten ruhige und sichere flache Lagunen, ein günstigerer Kompromiss für die Sommerferien sind Juli und August.
- Ruhe ohne allgegenwärtige Menschenmassen: Mai, Juni, September und November sind die Monate, in denen du die Strände oft für dich allein hast.
Wann sollte man buchen? Die Grundregel lautet, mit ausreichendem Vorlauf zu planen. Gewöhnliche Termine empfehle ich drei bis sechs Monate im Voraus zu buchen, damit du eine Auswahl hast und vernünftige Flugpreise erwischst. Wenn du jedoch auf Weihnachten, Silvester, die Zeit des chinesischen Neujahrs abzielst oder in einem berühmten Top-Resort wohnen willst, musst du die Unterkunft über Booking oder direkt ruhig sechs bis neun Monate im Voraus organisieren – sonst bleiben dir nur die teuersten und am wenigsten attraktiven Villen.
Wie sieht es mit Flügen von Deutschland aus? Wenn du langes Warten an Flughäfen und Umstiege in den Emiraten nicht ausstehen kannst, gibt es gute Nachrichten: In der Wintersaison bieten mehrere Airlines Direktflüge von Deutschland nach Malé an. Von Frankfurt fliegt beispielsweise Condor direkt auf die Malediven, und auch andere Charterverbindungen tauchen saisonal auf. Die Flugzeit liegt bei rund neun bis zehn Stunden, und diese Direktverbindungen laufen typischerweise von Ende Oktober bis in die Frühjahrsmonate. Außerhalb der Wintersaison und für individuelle Reisen wirst du klassische Linienfluggesellschaften wie Emirates, Qatar Airways oder Turkish Airlines mit einem Umstieg im Nahen Osten oder in Istanbul nutzen müssen.
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten über Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu kaufen.
Wie geht es weiter
Wenn du dir bereits im Klaren bist, welcher Monat der richtige für deine Reise ist, wird es Zeit, die konkreten Details deines Traumurlaubs anzugehen. Auch diese Artikel können dir helfen, dich durch die Planung zu führen:
- Einen grundlegenden Überblick über alles Wichtige findest du in meinem kompletten Malediven-Reiseführer, wo du praktische Tipps vor der Reise erhältst.
- Wenn du unsicher bist, welches Atoll und welche Art von Unterkunft du wählen sollst, lies unbedingt den Artikel wo man auf den Malediven wohnt.
- Interessiert dich eher die lokale Atmosphäre und willst du sparen? Dann ist der Reiseführer zur Insel Maafushi wie für dich gemacht – sie ist das Zentrum des unabhängigen Reisens.
- Und wenn du dir bei der Destination noch nicht hundertprozentig sicher bist und eine Alternative im selben Ozean suchst, schau dir an, wie ein Urlaub auf Mauritius aussieht.
Häufig gestellte Fragen
Hast du das Gefühl, dass dir von all den Monsunen, Atollen und Terminen langsam der Kopf schwirrt? Keine Sorge, zum Schluss habe ich für dich sicherheitshalber die Antworten auf die allerhäufigsten Fragen zusammengestellt, die mich rund um die Malediven und das Wetter erreichen.
Hier findest du alles schön übersichtlich an einem Ort. Ich hoffe, das hilft dir, die letzten Details zu klären, damit du Flugtickets und dein Traumhotel mit ruhigem Gewissen buchen kannst.
Welcher Monat ist absolut der beste für einen Besuch?
Z rein meteorologischer Sicht ist der Februar der beste Monat, der den wenigsten Regen, die meisten Sonnenstunden und ein extrem ruhiges Meer bringt. Ein toller Kompromiss zwischen perfektem Wetter und etwas günstigeren Preisen ist dann der März.
Wann ist der Urlaub auf den Inseln am günstigsten?
Die größten Preiseinbrüche erlebst du während des feuchten Sommermonsuns, vor allem im September und November, wenn die Preise für Luxusresorts im Vergleich zur Wintersaison um bis zu fünfzig Prozent fallen können.
Regnet es während des Feuchten Monsuns wirklich so viel?
Selbst in den regenreichsten Monaten wie September und Oktober handelt es sich nicht um den europäischen Typ des ganztägigen Nieselregens. Typisch für die Tropen sind eher sehr starke, aber kurze Schauer in den Nachmittags- oder Nachtstunden, nach denen wieder die Sonne scheint.
Wie ist die Wassertemperatur auf den Malediven?
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Die Temperatur des Indischen Ozeans ist absolut fantastisch und liegt das ganze Jahr über stabil zwischen 27 und 30 °C. Das Baden ist sehr angenehm und Sie müssen definitiv keine Angst haben, dass Ihnen beim längeren Schnorcheln kalt wird.
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In welchen Monaten habe ich die größte Chance, Mantas zu sehen?
Es hängt vom jeweiligen Atoll ab. In der Hanifaru Bay ist die Wahrscheinlichkeit von Juni bis Oktober am größten, während man sie auf der Westseite der Atolle, zum Beispiel in der Region Rasdhoo, am häufigsten von Dezember bis April antrifft.
Wann ist die beste Zeit zur Beobachtung von Walhaien?
In der geschützten Region South Ari halten sich Walhaie ganzjährig auf, wobei Sie die beste Unterwassersicht von Januar bis April haben werden. Die absolut höchste Aktivität dieser Tiere verzeichnen Wissenschaftler dann von August bis November.
Kann man auch im Sommer in den Ferien zu den Atollen fliegen?
Auf jeden Fall. Juli und August fallen zwar in den feuchten Monsun, aber das Wetter ist überraschend erträglich und statistisch gesehen regnet es hier weniger als in den Randmonaten wie September. Es ist eine großartige Zeit, um Geld zu sparen, wenn du mit der Familie reist und an die Schulferien gebunden bist.
Wie erkenne ich, wann genau der Ramadan stattfindet?
Ramadan richtet sich nach dem islamischen Mondkalender, was bedeutet, dass er sich jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorne verschiebt. Im Jahr 2026 fällt er ungefähr auf Mitte Februar bis Mitte März, in den Resorts werdet ihr davon aber nichts mitbekommen.
Wie viele Tage sollte ich idealerweise für die Reise einplanen?
Damit sich die lange Anreise für euch lohnt und ihr euch ordentlich erholen und akklimatisieren könnt, empfehle ich, einen Aufenthalt von sieben bis zehn vollen Tagen direkt vor Ort einzuplanen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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