Ich zitterte vor Kälte im dichten weißen Nebel ganz oben auf dem Berggipfel und fragte mich, ob ich das nur träume. Keine knappe Stunde zuvor saßen Lukáš und ich unten in Funchal nur im T-Shirt, genossen die wärmende Sonne und schlürften eine süße Maracuja-Poncha. Genau diese unglaubliche Wechselhaftigkeit ist typisch für die Insel, und das Wetter auf Madeira kann dich buchstäblich auf jedem Kilometer deiner Reise überraschen.
Wenn man von der Insel des ewigen Frühlings spricht, stellst du dir vielleicht endlose Idylle ohne einen einzigen Regentropfen vor – doch die Realität ist ein bisschen komplizierter und viel spannender. Die Natur zaubert hier nämlich mit einem sogenannten Mikroklima: Während du an den Südstränden braun wirst, ziehst du hoch in den Bergen oder im wilden Norden womöglich gerade deine Regenjacke an.
Gerne verrate ich dir, wann du nach Madeira reisen solltest, damit dein Urlaub genau nach deinen Vorstellungen klappt. Gemeinsam schauen wir uns an, in welchen Monaten der Ozean am wärmsten ist, wann du auf den beliebten Wanderwegen entlang der Levadas garantiert nicht nass wirst und was du eigentlich in den Koffer packen solltest, damit dich das unberechenbare Inselklima nicht überrascht.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit für den ganzen Artikel haben
- Ganzjährig mildes Klima: Funchal hat eine angenehme Jahresdurchschnittstemperatur von 16,6 °C, extreme Hitze wie Frost bleiben der Küste erspart.
- Beste Monate zum Wandern: April, Mai, September und Oktober bieten ideale Bedingungen für Bergtouren ohne quälende Hitze.
- Wann zum Baden aufbrechen: Der Atlantik ist von August bis Oktober am wärmsten, wenn das Wasser bis zu 24 °C erreicht.
- Tückisches Mikroklima: Im Süden rund um Funchal scheint meist herrlich die Sonne, während Norden und Berge oft in Wolken gehüllt sind.
- Insel des ewigen Frühlings: Der Unterschied zwischen dem wärmsten und dem kühlsten Monat beträgt tagsüber nur etwa 7 °C.
- Wann es am meisten regnet: Niederschläge fallen vor allem im Winter von Oktober bis April, doch der Sommer bleibt fast völlig trocken.
- Frischer Ozean: Das Wasser im Atlantik ist ganzjährig recht kühl und erreicht nie die Temperaturen des Mittelmeers.
Wetter auf Madeira Monat für Monat: Temperaturen, Meer und Niederschlag
Als wir unsere erste Reise planten, habe ich mir viele verschiedene Tabellen und Grafiken angeschaut, damit wir wussten, worauf wir uns einlassen. Die folgende Übersicht zeigt die Durchschnittswerte für die Hauptstadt Funchal, die an der warmen Südküste direkt auf Meereshöhe liegt.
| Monat | Tag max °C | Nacht min °C | Meer °C | Niederschlag / Regentage | Sonne Std./Tag |
| :— | :— | :— | :— | :— | :— |
| Januar | 19 | 13 | 18 | 112 mm / 12 Tage | 5 |
| Februar | 19 | 13 | 18 | 93 mm / 11 Tage | 5 |
| März | 19 | 13 | 18 | 75 mm / 10 Tage | 6 |
| April | 20 | 14 | 18 | 49 mm / 9 Tage | 6 |
| Mai | 21 | 15 | 19 | 30 mm / 6 Tage | 7 |
| Juni | 23 | 17 | 21 | 18 mm / 5 Tage | 6 |
| Juli | 25 | 18 | 22 | 9 mm / 2–3 Tage | 8 |
| August | 26 | 19 | 23 | 12 mm / 3 Tage | 8 |
| September | 26 | 19 | 24 | 38 mm / 6 Tage | 7 |
| Oktober | 24 | 18 | 23 | 82 mm / 10 Tage | 6 |
| November | 21 | 16 | 21 | 110 mm / 11 Tage | 5 |
| Dezember | 20 | 15 | 20 | 108 mm / 12 Tage | 5 |
An diesen Zahlen ist faszinierend, wie unglaublich stabil das Wetter auf Madeira eigentlich ist. Der Unterschied zwischen dem kühlsten Februar und dem wärmsten August beträgt tagsüber im Schnitt nur 7 °C – verglichen mit unseren mitteleuropäischen Schwankungen ist das ein absolutes Märchen. Genau deshalb hat die Insel ihren romantischen Beinamen verdient, und du kannst zu jeder Jahreszeit bedenkenlos hierher reisen.
Der meiste Niederschlag fällt im Zeitraum von Oktober bis April, wobei Funchal jährlich im Durchschnitt zwischen 580 und 645 Millimeter Regen verzeichnet. Die Sommermonate dagegen sind im Süden nahezu regenfrei, und die Sonne brennt ordentlich. Selbst im regenreichsten Dezember genießt du noch rund fünf Sonnenstunden pro Tag, du musst dir also keine Sorgen um endlose Winterdunkelheit machen.
Das Mikroklima Madeiras: Warum es hier gleichzeitig regnet und die Sonne scheint
Das Rätsel des wechselhaften Wetters lösen die nordöstlichen Passatwinde, die ständig gegen die hohen Gebirgsmassive in der Inselmitte prallen. Die Luft wird gezwungen aufzusteigen, kühlt allmählich ab und regnet ihre gesamte Feuchtigkeit auf der Nordseite und an den Berggipfeln ab. Die Südküste liegt dadurch im perfekten Regenschatten und genießt geschützte Idylle.
Der warme und trockene Süden rund um Funchal
Wenn du Wärme liebst, wirst du die Gegend rund um die Hauptstadt Funchal, das Städtchen Câmara de Lobos oder das sonnige Calheta ins Herz schließen. Der Süden Madeiras ist eindeutig am wärmsten, am trockensten und bietet die meisten Sonnenstrahlen der ganzen Insel. Oft ist es uns passiert, dass wir nachmittags aus den bewölkten Bergen genau hierher flohen, um uns aufzuwärmen und unsere nassen Schuhe zu trocknen.
Der grüne und feuchtere Norden (Porto Moniz, Santana)
Die Nordküste hat eine ganz andere, wildere und dramatischere Atmosphäre, die sie eben der häufigeren Bewölkung und den kräftigeren Niederschlägen verdankt. Orte wie Porto Moniz, Santana oder São Vicente sind rund 2 bis 4 °C kühler als der Süden, dafür verzaubern sie dich mit dem strahlendsten Grün, das du dir vorstellen kannst. In Porto Moniz zum Beispiel fallen jährlich etwa 556 Millimeter Niederschlag, weshalb Farne und Moose hier wirklich überall wachsen.
Die Berge: 10 bis 15 °C kühler und ein Wolkenmeer
Das Zentralgebirge mit den Gipfeln Pico do Arieiro (1818 m) und Pico Ruivo (1862 m) ist eine völlig eigene Klimawelt, in der du auf alles vorbereitet sein musst. Es ist hier üblicherweise 10 bis 15 °C kühler als unten an der Küste – wenn Funchal also schöne 20 °C hat, begrüßen dich auf dem Arieiro nur 5 °C und ein kalter Wind. In den Wintermonaten treten in Höhen über 1500 Metern sogar Schnee und Frost auf, der historische Rekord liegt bei frostigen −9,5 °C.
Die größte Belohnung für das frühe Aufstehen ist das faszinierende Phänomen namens „mar de nuvens“ – das Wolkenmeer. Es ist eine wunderschöne Temperaturinversion, bei der du auf dem Berggipfel stehst und sich unter dir eine endlose, flauschige Decke aus weißen Wolken ausbreitet. Zu Bergtouren brichst du am besten immer früh am Morgen zum Sonnenaufgang auf, denn nachmittags hüllen sich die Gipfel sehr oft in dichten Nebel und von den berühmten Aussichten siehst du dann gar nichts.

Meerestemperatur und Baden das ganze Jahr über
Als wir zum ersten Mal die Füße ins Wasser steckten, war uns sofort klar, dass der Atlantik einfach sein eigenes Ding macht und sich mit dem aufgeheizten Mittelmeer überhaupt nicht vergleichen lässt. Der Ozean ist schön frisch: In den Frühlingsmonaten von Februar bis April liegt er bei rund 18 °C, sein Maximum erreicht er im September mit angenehmen 24 °C. Baden auf Madeira ist also eine ganzjährige Angelegenheit, aber es braucht manchmal etwas Mut, besonders wenn ein kühlerer Wind weht.
Vergiss kilometerlange Sandstrände – die suchst du auf dieser Vulkaninsel vergeblich. Die Einheimischen baden überwiegend in natürlichen Lavabecken, zu den bekanntesten gehören das atemberaubende Porto Moniz im Norden oder das etwas kleinere Doca do Cavacas direkt bei Funchal. Das Wasser in diesen Steinbecken hat genau dieselbe Temperatur wie der angrenzende Ozean, erwarte also keine heißen Thermalquellen.
Die besten Bedingungen für Wasserspaß herrschen von Juni bis September, wenn das Meer am ruhigsten ist. Im Winter musst du deutlich vorsichtiger sein, denn der starke Wind türmt riesige Wellen auf, und die wilde Brandung überflutet dann oft die Becken an der Nordküste. Aus Sicherheitsgründen sind die Lavaschwimmbäder an solchen Tagen komplett gesperrt.
Wann nach Madeira reisen – je nach Urlaubsart
Jeder erwartet von seinem Urlaub etwas anderes, deshalb ist es gut, sich vorab klarzumachen, was du auf der Insel eigentlich vorhast. Dank des milden Klimas gibt es hier keine wirklich tote Saison – über das Jahr verändert sich nur das Verhältnis von Sonnentagen, Regenschauern und die Temperatur des umliegenden Ozeans.

Die beste Zeit für Levadas und Wanderungen
Für begeisterte Wanderer und Naturliebhaber sind die Monate April, Mai, September und Oktober absolut ideal. In dieser Zeit herrscht angenehme Wärme ohne quälende Sommerhitze, es gibt kaum Niederschlag und die Sicht in den Bergen ist die beste des ganzen Jahres. Das Wetter zum Wandern ist dann schlichtweg perfekt, wobei du für die höchsten Gipfel eher auf den Spätsommer und Herbst setzen solltest. Überprüfe immer vorab den Zustand der konkreten Wege, denn nach stärkerem Regen sind manche Levadas wegen Erdrutschen gefährlich und für die Öffentlichkeit gesperrt.
Die beste Zeit zum Baden
Wenn dein Hauptziel Sonnenbräune und ein Plansch in den Wellen ist, plane deine Reise für den Spätsommer oder Frühherbst. Von August bis Oktober erreicht die Meerestemperatur ihre Höchstwerte, und der September ist der absolute Höhepunkt der Badesaison. Die Meeresoberfläche ist in dieser Zeit am ruhigsten, und die Lavabecken bieten perfekte Erfrischung.
Blumen und die Festa da Flor
Ich habe mich in die allgegenwärtige Flora verliebt, die dank des subtropischen Klimas praktisch das ganze Jahr über blüht. Die wahre botanische Explosion kommt aber im Frühling, wenn sich die Insel in einen einzigen riesigen, bunten Garten verwandelt. Höhepunkt der Frühlingszeit ist das berühmte Blumenfest, die Festa da Flor, die 2026 vom 30. April bis 24. Mai stattfindet.
Während des Festivals duften die Straßen Funchals nach Tausenden von Blüten, und du kannst wunderschöne Blumenteppiche und Märkte bewundern. Das Hauptereignis ist der prächtige allegorische Umzug auf der Avenida do Mar, der am Sonntag, den 3. und 17. Mai stattfindet. Bewegend ist auch die Tradition der Mauer der Hoffnung (Muro da Esperança), bei der Kinder am 2. Mai Blumen als Symbol für Frieden und Hoffnung für die ganze Welt niederlegen.
Nebensaison: Flucht vor dem europäischen Winter
Wenn uns zu Hause die Novembertristesse überkommt, gibt es nichts Besseres, als in den Süden aufzubrechen und sich im mildesten Winterreiseziel Europas aufzuwärmen. Von Dezember bis Februar halten sich die Tagestemperaturen bei herrlichen 19 bis 20 °C, nachts sinken sie auf etwa 15 °C. Auch wenn du mit häufigerem Regen rechnen musst, sind es meist nur kurze, schnelle Schauer, nach denen die wärmende Sonne wieder hervorkommt und die ganze Landschaft im frischesten Grün erstrahlt.
Ein großer Anreiz der Wintersaison ist das fantastische Silvesterfeuerwerk in Funchal, das 2006 sogar als größtes der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Damals wurden unglaubliche 66.326 Raketen von 37 verschiedenen Stellen abgeschossen – ein absolut überwältigendes Schauspiel. Diese Show zieht jedes Jahr mehr als 100.000 Zuschauer an, sodass die Hotels praktisch ausgebucht sind und du deine Unterkunft mit riesigem Vorlauf sichern musst.
Was du für Madeira einpacken solltest
Das Kofferpacken für dieses Reiseziel erinnert ein wenig an ein Zwiebelspiel, denn die Grundregel lautet: cleveres Schichten der Kleidung. An einem einzigen Tag durchlebst du mehrere Jahreszeiten, du kommst also weder ohne leichte Sommerteile noch ohne gute, wärmere Ausrüstung aus. Unten an der Küste reicht dir ein kurzärmeliges T-Shirt und eine kurze Hose völlig aus, aber sobald du mit dem Auto tausend Höhenmeter weiter nach oben fährst, bist du selbst mitten im Sommer dankbar für einen Pullover und eine warme, winddichte Jacke.
Zum Erkunden der Bewässerungskanäle packe unbedingt festes und zuverlässiges wasserdichtes Schuhwerk ein, denn die Pfade entlang der Levadas sind oft matschig und sehr rutschig. In den Rucksack gehört immer eine gute Regenjacke oder eine leichte Gore-Tex-Jacke, denn ein kurzer Schauer kann dich wirklich überall überraschen. Die lokalen Cafés und Restaurants verlangen keinen formellen Dresscode, du fühlst dich also überall auch in ordentlicher Outdoor-Kleidung wohl, wenn du gerade von einem Ganztagesausflug zurückkommst und Lust auf frisches Bolo do Caco mit Knoblauchbutter hast.
Wo du auf Madeira übernachten solltest
Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, deine Unterkunft vor allem an der sonnigen Südküste zu suchen, idealerweise direkt in Funchal oder in seiner näheren Umgebung. So sicherst du dir das beste Wetter, jede Menge hervorragende Restaurants und vor allem eine absolut ideale Ausgangsposition für Ausflüge in alle Winkel der Insel – egal, ob du die zuverlässigen Busse nutzen oder lieber ein Auto mieten möchtest.
Pestana Carlton Madeira Savoy Palace
Wohin als Nächstes
Wenn dich dieses wunderschöne Stück Land im Atlantik genauso verzaubert hat wie Lukáš und mich, lies vor deiner Reise unbedingt unseren ausführlichen Madeira: kompletter Reiseführer, was du sehen und erleben kannst, in dem du die schönsten Levadas und versteckten Aussichtspunkte findest. Reizt dich eher das Festland und seine historischen Städte voller bunter Kacheln? Dann lass dich vom Artikel Wohin in den Urlaub nach Portugal inspirieren, der dir hilft, die richtige Region auszuwählen, und wirf einen Blick auf unsere Tipps zu den spannendsten Highlights, was du in Portugal sehen kannst.
Häufig gestellte Fragen
Wie ist das Wetter auf Madeira im Dezember und generell im Winter?
Der Winter ist hier unglaublich angenehm und Madeira ist das mildeste Winterziel in ganz Europa. Tagsüber bewegen sich die Temperaturen gewöhnlich um 19 bis 20 °C, nachts fallen sie auf etwa 15 °C und die Wassertemperatur hält sich bei angenehmen 20 °C. Auch wenn ihr mit ein paar regnerischen Tagen rechnen müsst, genießt ihr mehr als genug Sonnenschein und die Natur ist herrlich erwacht und frisch.
Kann man auf Madeira auch in den Wintermonaten baden?
Ja, baden kann man das ganze Jahr über, denn die Wassertemperatur fällt nicht unter 18 °C. Der Atlantik ist im Winter zwar recht frisch und definitiv nicht für stundenlange Bäder geeignet, aber eine schnelle Erfrischung ist absolut machbar. Vergesst aber nicht, dass man nicht an klassischen langen Stränden badet, sondern in natürlichen Lavapools, wie denen in Porto Moniz oder Doca do Cavacas.
Regnet es auf Madeira wirklich so viel?
Alles hängt davon ab, wo genau ihr euch befindet, denn die Insel ist durch hohe Berge geteilt. Der warme Süden mit der Hauptstadt Funchal ist sehr trocken, hier fallen pro Jahr nur etwa 580 Millimeter Niederschlag und der Sommer ist fast ohne Regen. Dagegen regnet es im grünen Norden deutlich mehr, aber die Schauer sind meist sehr kurz und werden schnell wieder von sonnigem Himmel abgelöst.
Wann blühen auf Madeira die Blumen und wann findet die Festa da Flor statt?
Dank des feuchten subtropischen Klimas findet ihr hier praktisch zu jeder Jahreszeit blühende Pflanzen. Der schönste botanische Höhepunkt kommt aber im Frühling, wenn auch das berühmte Blumenfest, die Festa da Flor, stattfindet. Im Jahr 2026 findet dieses wunderschöne Fest vom 30. April bis 24. Mai statt und ist definitiv sehenswert.
Ist es hoch oben in den Bergen sehr kalt?
Ja, die Bergmassive haben ihr eigenes Mikroklima und man muss damit im Voraus rechnen. Auf den Gipfeln des Pico do Arieiro oder Pico Ruivo in über 1800 Metern Höhe ist es normalerweise 10 bis 15 °C kälter als unten am Meer. Früh morgens fällt die Temperatur hier oft unter 10 °C und in den Wintermonaten gibt es nicht selten Frost und echten Schnee, sodass warme Kleidungsschichten auch im Sommer absolute Notwendigkeit sind.
Was ist überhaupt der beste Monat für einen Besuch auf Madeira?
Es hängt davon ab, was genau ihr sucht, aber aus meiner Sicht sind April und Mai absolut ideal, oder alternativ September und Oktober. In diesen Monaten ist es schön warm und trocken, aber es herrscht keine erschöpfende Hitze, sodass ihr wunderbar auf den endlosen Levadas wandern könnt. Wenn ihr euch in erster Linie nach warmem Ozean und Baden sehnt, plant euren Urlaub besser für August oder die Septembertage.
Werden auf Madeira oft Flüge wegen starkem Wind gestrichen?
Der Flughafen in Funchal gehört zu den technisch anspruchsvolleren und Piloten benötigen ein spezielles Training für die Landung wegen des tückischen Seitenwinds vom Atlantik. Bei sehr starkem Wind kommt es tatsächlich vor, dass Flüge gestrichen oder kurzfristig auf die Nachbarinsel Porto Santo oder zurück aufs Festland umgeleitet werden. Dieses Risiko besteht vor allem in den windigen Wintermonaten, also ist es gut, sich mit etwas Geduld zu wappnen und mit möglichen Verspätungen zu rechnen.
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