Alicante & Costa Blanca: 20 Tipps, was man sehen und erleben sollte

Wer einen Urlaub in Alicante, Spanien plant und die perfekte Kombination aus traumhaften Stränden, bewegter Geschichte und fantastischem Essen sucht, wird von Alicante und der angrenzenden Costa Blanca begeistert sein. Diese Region im Südosten der Iberischen Halbinsel genießt das mildeste Klima des ganzen Landes und ist damit ein ideales Reiseziel zu jeder Jahreszeit. In diesem ausführlichen Reiseführer findest du genau zwanzig Tipps für unvergessliche Orte und Erlebnisse.

Ich zeige dir, wie du dich mühelos zwischen den einzelnen Küstenörtchen bewegst, wo du die schönsten Aussichten findest und in welche Gässchen es sich lohnt, zu flanieren. Du erfährst außerdem, warum die regionale Küche so berühmt ist und wie du deinen Urlaub stressfrei und abseits der Touristenmassen genießen kannst. Lass uns gemeinsam in die Geheimnisse der Weißen Küste eintauchen und deine nächste unvergessliche Reise planen.

Alicante Spanien
Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zusammenfassung

  • Burg Santa Bárbara: Das absolute Wahrzeichen von Alicante mit dem besten Panoramablick über die ganze Stadt und das weite Meer.
  • Barrio Santa Cruz: Das malerische historische Viertel mit engen Treppengassen, weißgetünchten Häuschen und bunten Blumenkübeln.
  • Küstentram TRAM: Die bequemste und landschaftlich schönste Art, Alicante mit Badeorten wie Benidorm, Altea und Calpe zu verbinden.
  • Juwelen der Costa Blanca: Unbedingt den Aufstieg zum Felsen Peñón de Ifach in Calpe und einen Bummel durch das künstlerische Altea einplanen.
  • Insel Tabarca: Einstiger Piratenunterschlupf, heute ein geschütztes Meeresreservat – bequem per Fähre vom Hafen erreichbar.
  • Bergdorf Guadalest: Ein faszinierendes Burgensemble hoch in den Felsen mit Blick auf einen türkisfarbenen Stausee.
  • Beste Reisezeit: Für Sehenswürdigkeiten und Wanderungen empfehlen sich Frühling oder Herbst, für echten Strandurlaub ist der Übergang von Juni zu Juli ideal.
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Wann lohnt sich eine Reise nach Alicante und an die Costa Blanca?

Die Costa Blanca liegt in einer besonderen mikroklimatischen Blase, die vom Inland durch eine Bergkette geschützt wird. Die Region rühmt sich mit mehr als dreihundert Sonnentagen im Jahr, und die Winter sind hier unglaublich mild und angenehm. Kein Wunder, dass dieser Ort digitale Nomaden und Nordeuropäer magisch anzieht, die hier überwintern möchten.

Wer Schwimmen und Sonnenbaden als Hauptziel hat, findet die besten Bedingungen von Mitte Juni bis Ende September, wenn das Meer herrlich aufgewärmt ist. Der August ist traditionell der heißeste und mit Abstand auch der belebteste Monat – wer überfüllte Strände und hohe Preise meiden möchte, sollte diesen lieber umgehen. Im Sommer klettern die Temperaturen häufig über dreißig Grad, was ganztägige Stadtbesichtigungen ziemlich anstrengend machen kann.

Für einen aktiven Urlaub mit Wanderungen, Stadtbummeln und Ausflügen ins Bergland ist der Frühling (April und Mai) oder der Herbst (Oktober und November) absolut ideal. Die Temperaturen liegen bei angenehmen zwanzig bis fünfundzwanzig Grad, die Touristenmassen lichten sich und du kannst die authentische Atmosphäre der Region in vollen Zügen genießen.

Wo übernachten in Alicante und Umgebung?

💡 Unterkunfts- und Erlebnistipp: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo die Stornobedingungen meistens am kulantesten sind. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich über GetYourGuide zu vergleichen.

Bei der Reiseplanung ist es wichtig, sich zu überlegen, welche Art Urlaub du eigentlich bevorzugst. Für einen ersten Besuch und unkompliziertes Erkunden der Umgebung ist die Stadt Alicante selbst die beste Basis, da sie hervorragende Verbindungen zum Flughafen und zum Bahnhof bietet. Ich empfehle, eine Unterkunft direkt im Zentrum oder in der Nähe der Playa del Postiguet zu suchen, damit alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Restaurants fußläufig erreichbar sind. Dein Quartier kannst du bequem über Booking.com reservieren, wo du eine breite Auswahl von kleinen Pensionen bis hin zu Luxushotels mit Meerblick findest.

Wer mit Kindern reist oder pulsierendes Nachtleben sucht, ist im nahe gelegenen Benidorm gut aufgehoben, das riesige Resorts mit Pools und Wasserparks bietet. Die Stadt ist berühmt für ihre perfekte touristische Infrastruktur und endlose Sandstrände, auch wenn man authentisches spanisches Flair hier kaum findet. Benidorm steht schlicht für sorglosen Spaß und maximalen Komfort.

Für Ruhesuchende und Romantiker ist das Städtchen Altea mit seinen verwinkelten Gässchen und Boutique-Hotels der absolute Favorit. Die dortigen Unterkünfte bieten oft traumhafte Klippen-Ausblicke und eine persönliche Atmosphäre, die man vor allem zu zweit zu schätzen weiß. Eine weitere tolle Wahl für entschleunigten Urlaub ist Jávea, das mit Unterkünften in der Nähe der schönsten versteckten Buchten der gesamten Küste lockt.

20 Tipps, was man in Alicante und an der Costa Blanca sehen und erleben sollte

Jetzt schauen wir uns die interessantesten Orte genauer an, die in keinem Reiseplan fehlen sollten. Diese Liste vereint das Beste aus Geschichte, Natur und modernem Freizeitangebot – da ist wirklich für jeden etwas dabei.

1. Burg Santa Bárbara

Burg Santa Bárbara Alicante
Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Diese majestätische Festung thront auf dem Berg Mount Benacantil, 166 Meter über dem Meer, und prägt unverwechselbar die Silhouette der Stadt. Die Burg Santa Bárbara gehört zu den größten mittelalterlichen Festungen Spaniens – ihre Geschichte reicht bis ins neunte Jahrhundert zurück, als sie von den Mauren gegründet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und bietet heute einen faszinierenden Querschnitt durch die Militärarchitektur verschiedener Epochen.

Hinauf gelangt man entweder zu Fuß auf kurvenreichen Pfaden durch einen Kiefernwald oder mit dem bequemen Aufzug, der direkt in den Fels gehauen ist und sich gegenüber der Playa del Postiguet befindet. Der Eintritt zur Burg selbst ist kostenlos, lediglich für den Aufzug wird eine kleine Gebühr erhoben. Oben erwarten dich weitläufige Innenhöfe, alte Kasematten und Überreste von Geschützbatterien, die man in Ruhe erkunden kann.

Das Highlight aber, weshalb die Menschen hierher pilgern, ist das atemberaubende Panorama. Von den Burgmauern öffnet sich ein vollkommener Rundblick über ganz Alicante, das endlose blaue Meer und die fernen Berggipfel im Hinterland.

💡 Lokaltipp: Besuche die Burg etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn der Himmel sich in unglaubliche Rosa- und Orangetöne färbt – dann entstehen hier die schönsten Fotos.

2. Altstadt Barrio Santa Cruz

Altstadt Barrio Santa Cruz Alicante
Foto: Falk2 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Direkt unterhalb der Burg erstreckt sich das älteste und zweifellos malerischste Viertel von Alicante. Das Barrio Santa Cruz ist ein Labyrinth aus steilen Gässchen und unzähligen Treppen, in das kein Auto eindringen kann – hier genießt du vollkommene Ruhe abseits des Stadtlärms. Es ist ein Ort, an dem die Zeit ein wenig stillzustehen scheint und der echte mediterrane Charme spürbar wird.

Die Bewohner pflegen ihre Häuschen mit viel Liebe, deshalb sind alle Fassaden strahlend weiß und mit Hunderten bunter Keramikblumentöpfe mit Geranien und Kletterpflanzen geschmückt. Jede Tür und jeder Fensterladen hat seinen eigenen Blau- oder Grünton und bildet so den perfekten Hintergrund für Urlaubsfotos. Beim Schlendern stößt man auch auf die kleine Kapelle Ermita de Santa Cruz, von der aus sich übrigens ein weiterer schöner Blick auf den Hafen bietet.

Plane für die Erkundung dieses Viertels unbedingt genug Zeit ein und zieh bequeme Schuhe an, denn das Treppensteigen kann in der sommerlichen Hitze ganz schön anstrengend sein. Nach dem Aufstieg kann man sich aber in einem der kleinen, authentischen Cafés im unteren Teil des Viertels belohnen und dabei einen eisgekühlten Kaffee oder eine erfrischende Limonade genießen.

3. Promenade Explanada de España

Promenade Explanada de España Alicante
Foto: kallerna / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Herzstück des gesellschaftlichen Lebens in Alicante schlägt auf dieser ikonischen Uferpromenade, die sich parallel zum Hafen erstreckt. Die Explanada de España ist berühmt für ihr einzigartiges Mosaikpflaster, das aus sagenhaften sechseinhalb Millionen Marmorsteinen in drei Farben zusammengesetzt ist. Das Muster der wogenden See in Rot, Weiß und Blau erzeugt eine optische Illusion, die bei jedem Schritt begeistert.

Die Promenade ist von vier Reihen ausgewachsener Dattelpalmen gesäumt, die in den heißen Sommermonaten dringend benötigten Schatten spenden und eine angenehme Kühle zum Ausruhen auf den Bänken schaffen. Tagsüber trifft man hier zahlreiche Straßenkünstler, Maler und Marktstände mit lokalen Kunsthandwerkserzeugnissen, bei denen man originelle Reisesouvenirs kaufen kann.

Seinen ganz besonderen Zauber entfaltet die Explanada jedoch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn sie mit dem traditionellen Abendspaziergang zum Leben erwacht. Einheimische Familien und Touristen kommen zum sogenannten Paseo zusammen – einem Abendspaziergang verbunden mit Plaudern und dem Genuss der Meeresluft. Auf beiden Seiten der Promenade findet man unzählige Restaurants und Bars, wo man bei einem Glas gutem Wein das bunte Treiben ringsum beobachten kann.

4. Stadtstrand Playa del Postiguet

Direkt im Stadtzentrum, nur wenige Schritte von der Promenade entfernt und unter den wachsamen Blicken der Burg Santa Bárbara, liegt der Hauptstadtstrand. Die Playa del Postiguet bietet fast einen Kilometer feinen goldenen Sand und einen sehr flachen Zugang ins Wasser, was sie zu einem idealen Ort für Familien mit kleinen Kindern und weniger geübte Schwimmer macht.

Dank seiner zentralen Lage ist der Strand extrem leicht erreichbar, man muss nirgends weit reisen und kann auch mal eben nach einer Stadtbesichtigung kurz ins Meer springen. Der Strand trägt die Blaue Flagge für Sauberkeit und Servicequalität – es gibt eine perfekte Infrastruktur mit Duschen, Toiletten, Rettungsschwimmern und der Möglichkeit, Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten.

In der Hochsaison ist der Postiguet erwartungsgemäß sehr voll, deshalb empfehle ich, früh morgens herzukommen, wenn das Meer am ruhigsten ist und man sich den besten Platz am Wasser aussuchen kann. Entlang des Strandes zieht sich außerdem eine weitere Promenade mit vielen Chiringuitos – typisch spanischen Strandkneipen, wo man sich jederzeit mit einem gekühlten Drink erfrischen oder leicht zu Mittag essen kann, mit Blick aufs Meer.

5. Zentralmarkt Mercado Central

Wer die wahre Seele einer spanischen Stadt erleben möchte, sollte immer ihren Hauptmarkt aufsuchen. Der Mercado Central in Alicante ist ein architektonisches Kleinod vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, das Elemente des Modernisme und Art Déco vereint, und bietet ein unvergessliches Schauspiel voller Farben, Düfte und lebhaftem Treiben. Das Gebäude selbst glänzt mit einer riesigen Kuppel und einem imposanten Treppenhaus, das in ein gastronomisches Paradies auf zwei Stockwerken führt.

Im Erd- und Obergeschoss befinden sich fast dreihundert Stände, die vor frischen lokalen Zutaten überquellen. Es ist der ideale Ort, um die besten Zutaten für ein Picknick am Strand einzukaufen – ob riesige, fleischige Tomaten, frische Oliven, gereifte Käsesorten oder duftendes Gebäck. Für Vegetarier gibt es hier eine riesige Auswahl an frischem Obst und Gemüse von lokalen Bauern, das ganz anders schmeckt als aus dem Supermarkt.

💡 Lokaltipp: Komm nicht nur zum Einkaufen, sondern mach den Besuch zu einem gesellschaftlichen Erlebnis. Gegen Mittag treffen sich Einheimische an den kleinen Tapas-Bars direkt im und rund um den Markt, um ihr erstes Bier oder einen Wermut zu trinken – dazu gibt es Patatas bravas oder eine traditionelle Kartoffeltortilla.

6. Hafen Marina und Volvo Ocean Race Museum

Alicante hat eine starke Seefahrtstradition, und der moderne Hafen ist ein klarer Beweis dafür. Die Marina bildet eine elegante Zone voller Luxusjachten, breiter Holzstege und moderner Freizeitkomplexe, wo man einen schönen Nachmittag verbringen kann. Es ist ein wunderbarer Ort für einen entspannten Spaziergang, bei dem man die vertäuten Boote bewundert und die erfrischende Meeresbrise genießt.

Direkt im Hafen stößt man auf eine ganz besondere Attraktion: das Museum, das dem härtesten und bekanntesten Segelrennen der Welt, dem Volvo Ocean Race, gewidmet ist. Alicante ist nämlich stolzer Starthafen dieses extremen Wettkampfs. Der Eintritt ins Museum ist kostenlos, und man erfährt faszinierende Details über das Leben der Seeleute auf hoher See, kann interaktive Simulatoren ausprobieren und das Innere eines echten Rennsegelboots erkunden.

Abends verwandelt sich der Hafen in eines der Zentren des Nachtlebens. Im modernen Komplex Panoramis und entlang der Stege öffnen Dutzende stylische Bars und Clubs, aus denen bis tief in die Nacht Musik schallt. Auch wenn man keine wilden Partys sucht, lohnt sich ein Abendcocktail hier – mit dem wunderbaren Blick auf die beleuchtete Burg Santa Bárbara, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelt.

7. Kathedrale San Nicolás (Concatedral de San Nicolás)

Kathedrale San Nicolás Alicante
Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Beim Schlendern durch die historische Altstadt stößt man auf ein unscheinbares Gebäude, an dem man auf den ersten Blick womöglich achtlos vorbeigehen würde. Die Kathedrale San Nicolás hat eine eher schlichte, nüchterne Renaissancefassade, die ihren inneren Reichtum bewusst verbirgt – lass dich also vom äußeren Erscheinungsbild keinesfalls abschrecken und schau unbedingt hinein.

Kaum hat man die Schwelle übertreten, staunt man über den wunderschönen Innenraum mit einer prachtvollen Kuppel, die sich fünfundvierzig Meter in die Höhe erhebt und weiches natürliches Licht hereinlässt. Die Kathedrale wurde im siebzehnten Jahrhundert auf den Überresten einer alten Moschee erbaut, und ihr wertvollster Teil ist die Communionskapelle – ein Meisterwerk des spanischen Barocks voller kunstvoller Details.

Der Eintritt ist kostenlos, aber man sollte auf die Öffnungszeiten achten, da die Kathedrale zur typischen spanischen Mittagspause mehrere Stunden geschlossen ist. Die Kathedrale teilt sich den Rang des Hauptdoms der Diözese übrigens mit der Kathedrale der Nachbarstadt Orihuela – daher der offizielle Name Konkatedrale.

8. Basilika Santa María (Basílica de Santa María)

Basilika Santa María Alicante
Foto: kallerna / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Nur einen Katzensprung von der Playa del Postiguet entfernt steht die älteste erhaltene Kirche der ganzen Stadt. Die Basilika Santa María wurde im vierzehnten Jahrhundert auf den Fundamenten der größten islamischen Moschee der Stadt errichtet und veranschaulicht eindrücklich die bewegte Geschichte des Kulturwechsels auf der Iberischen Halbinsel. Das ursprünglich gotische Bauwerk wurde im Laufe der Zeit umgebaut und erweitert, sodass man heute Spuren verschiedener Architekturstile an ihm entdecken kann.

Das auffälligste Element der Basilika ist ihr reich verziertes barockes Portal, das eher einem bildhauerischen Kunstwerk als einem gewöhnlichen Kircheneingang gleicht. Im Inneren kann man einen prachtvollen goldenen Rokoko-Altar und eine imposante Orgel aus dem sechzehnten Jahrhundert bewundern. Der gesamte Raum wirkt sehr intim und geheimnisvoll, besonders wenn man außerhalb der Hauptbesuchszeiten kommt.

Der Platz vor der Basilika bildet zudem einen kleinen, ruhigen Vorplatz, der ein idealer Ausgangspunkt für den anschließenden Aufstieg in die Gassen des Barrio Santa Cruz ist. Die umliegenden engen Gässchen sind voller traditioneller Cafés, in denen man einen vorzüglichen Kaffee genießen und die lokale Atmosphäre fernab der belebtesten Touristenrouten aufsaugen kann.

9. Archäologisches Museum MARQ

Wer glaubt, Archäologiemuseen seien nur staubige Scherbensammlungen hinter Glasvitrinen, wird vom MARQ schnell eines Besseren belehrt. Dieses Museum wurde mit dem renommierten Preis „Europäisches Museum des Jahres“ ausgezeichnet und präsentiert Geschichte auf unglaublich moderne und interaktive Weise – es begeistert auch diejenigen, die Geschichte sonst eher kaltlässt.

Die Ausstellung gliedert sich in mehrere thematische Säle, von der Vorgeschichte über iberische und römische Kulturen bis zum Mittelalter. Dank beeindruckender audiovisueller Effekte, holografischer Projektionen und ausgefeilter Szenografien fühlt man sich, als stünde man mitten in historischen Ereignissen. Besonders beeindruckend ist der Teil zur Unterwasserarchäologie, bei dem man über einen Glasboden über alten Schiffswracks spaziert.

💡 Lokaltipp: Das Museum hat sonntags und an Feiertagen häufig freien oder ermäßigten Eintritt, es lohnt sich also, den Besuch auf diesen Tag zu legen. Die Beschriftungen sind zwar teilweise auf Spanisch, aber am Eingang kann man einen Audioguide in mehreren Sprachen leihen, der einen bequem durch die Ausstellungen führt.

10. Weitläufiger Strand Playa de San Juan

Während die Playa del Postiguet ideal für eine schnelle Abkühlung ist, liegt das wahre Strandparadies ein kleines Stück nördlich des Zentrums. Die Playa de San Juan ist ein beeindruckender Streifen feinen, hellen Sandes, der sich über unglaubliche sieben Kilometer bis zum benachbarten Örtchen El Campello erstreckt. Sie gilt als einer der schönsten und bestbewerteten Strände ganz Spaniens.

Dank ihrer enormen Ausdehnung fühlt man sich hier nie beengt – man findet immer genug Platz für Sonnenschirm und Decke. Der Strand ist von einer langen Promenade gesäumt, die sich perfekt für den Morgenlauf oder eine abendliche Inline-Skating-Runde eignet. Die Ausstattung ist top: von mehreren Beachvolleyball-Feldern bis hin zu unzähligen hervorragenden Restaurants und Cafés.

Die Anreise ist denkbar einfach: Vom Stadtzentrum Alicante kommt man bequem mit der Küstentram (Linien 1, 3 oder 4) in etwa fünfundzwanzig Minuten hierher. Man kann also problemlos im Zentrum mit dem gesamten Kulturangebot wohnen und tagsüber an diesen fantastischen Strand mit offenem Meer und kristallklarem Wasser fahren.

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11. Bootsausflug zur Insel Tabarca

Bootsausflug zur Insel Tabarca
Foto: Jose A. / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Eines der absoluten Highlights, das man sich an der Costa Blanca nicht entgehen lassen sollte, ist ein Tagesausflug zur kleinen Insel Nueva Tabarca. Diese Insel war einst ein gefürchteter Rückzugsort berberischer Piraten und ist heute ein bekanntes Meeresreservat mit kristallklarem Wasser, das die besten Schnorchelbedingungen der ganzen Region bietet.

Die Insel erreicht man mit den regulären Fährlinien direkt vom Hafen in Alicante, die Fahrt dauert etwa eine Stunde und schon die Küstenfahrt selbst ist ein Erlebnis. Die Insel selbst ist sehr klein – knapp zwei Kilometer lang, ohne Autos, sodass man sie problemlos zu Fuß erkunden kann. Man findet hier gut erhaltene Befestigungsanlagen, ein malerisches Dorf mit weißen Häusern und einen alten Leuchtturm, umgeben von wilder Natur.

Schnorchelausrüstung sollte man unbedingt einpacken, denn dank des Reservatsstatus ist die Unterwasserwelt rund um Tabarca unglaublich artenreich und voller bunter Fische. Zum Mittagessen kann man in einer der örtlichen Tavernen ein traditionelles Caldero genießen – ein Reisgericht aus dem Topf – oder köstliche Tapas mit Meerblick probieren.

12. Park El Palmeral

Park El Palmeral Alicante
Foto: Varondán / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wer eine Pause von den aufgeheizten Straßen und dem Stadttrubel braucht, findet im Parque El Palmeral am südlichen Stadtrand von Alicante eine oasenähnliche Zuflucht. Der Park ist eine riesige Anlage mit Hunderten ausgewachsener Palmen, plätschernden Wasserfällen und künstlichen Teichen, die an schwülen Nachmittagen dringend benötigten Schatten und Kühle spenden.

Der Park ist auf maximale Entspannung ausgelegt: Man kann hier ein kleines Boot mieten und über den Teich fahren oder sich einfach mit einem Buch auf einem der gepflegten Rasenflächen ausstrecken. Er eignet sich auch hervorragend für Familien mit Kindern, da die Anlage mit mehreren tollen Spielplätzen, einer BMX-Bahn und viel Platz zum freien Toben aufwartet.

Man kommt bequem mit dem Stadtbus oder dem Zug (Haltestelle San Gabriel) in etwa zehn Minuten aus dem Zentrum hierher. Der Eintritt zur gesamten Anlage ist völlig kostenlos, und es gibt viele Picknicktische, sodass man sich frische Leckereien vom Mercado Central mitbringen und ein wunderschönes Picknick unter Palmen veranstalten kann.

13. Küstentram TRAM d’Alacant

Entlang der Costa Blanca zu reisen ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern dank dieser besonderen Bahn auch ein vollwertiges Erlebnis. Das Netz TRAM d’Alacant ist ein modernes Verkehrssystem irgendwo zwischen Straßenbahn und Stadtbahn, das Alicante mit den Badeorten im Norden verbindet und während der gesamten Fahrt atemberaubende Ausblicke auf Meer und Klippen bietet.

Im Zentrum von Alicante fährt die Tram unterirdisch wie eine klassische U-Bahn, aber sobald sie die Stadt verlässt, verwandelt sie sich in eine malerische Panoramafahrt, bei der die Gleise dicht entlang der Meeresküste verlaufen und sich durch Bergtunnel schlängeln. Linie 1 bringt einen zuverlässig nach Benidorm, von wo man in Linie 9 umsteigen kann, die weiter Richtung Norden nach Altea, Calpe bis nach Dénia fährt.

💡 Lokaltipp: Kauf ein Tagesticket und mach die Tram zu deinem persönlichen Panoramabus mit beliebig vielen Ein- und Ausstiegen. Die Zugfahrt dauert zwar etwas länger als die Fahrt auf der Autobahn, aber dafür entfällt der Stress bei der Parkplatzsuche in den engen Gässchen der Städtchen – und die Ausblicke, für die man sonst mühsam auf Aussichtspunkte klettern müsste, gibt es hier gratis dazu.

14. Calpe und der Aufstieg zum Felsen Peñón de Ifach

Peñón de Ifach Calpe Costa Blanca
Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Städtchen Calpe nördlich von Benidorm ist vor allem für eines der beeindruckendsten Naturdenkmäler der gesamten Küste bekannt. Der Peñón de Ifach ist ein massiver Kalksteinfelsen, der sich 332 Meter direkt aus dem Meeresspiegel erhebt – er funktioniert wie ein Leuchtfeuer der ganzen Costa Blanca und ist ein unglaublich fotogenes Wahrzeichen.

Der gesamte Felsen und seine unmittelbare Umgebung sind als Naturpark ausgewiesen, und wer fit ist und keine Höhenangst hat, kann auf dem markierten Wanderpfad bis zum Gipfel aufsteigen. Der Weg gliedert sich in zwei Abschnitte – der erste führt auf breitem Pfad zu einem in den Fels gesprengten Tunnel und ist auch für Familien mit Kindern machbar; der zweite Abschnitt hinter dem Tunnel ist anspruchsvoller, erfordert festes Schuhwerk und Vorsicht, da der Pfad schmal und mit Ketten gesichert ist.

Als Belohnung für den anstrengenden Aufstieg wartet ein absolut spektakulärer Rundblick über die gesamte Küste, beide Sandstrände von Calpe, und bei klarem Wetter kann man in der Ferne sogar die Insel Ibiza erblicken. Calpe selbst hat neben dem Felsen noch eine weitere Attraktion: die Lagune Las Salinas mitten in der Stadt, wo man in freier Natur Flamingoschwärme beobachten kann.

15. Altea: Die Künstlerseele der Küste

Wenn es an der Costa Blanca einen Ort gibt, der regelmäßig Umfragen über die schönste Stadt gewinnt, dann ist es zweifellos Altea. Dieses malerische Städtchen ist berühmt für sein historisches Zentrum mit kaskadenartig aufsteigenden weißen Häuschen, über denen die Kirche mit ihren ikonischen blauen Kuppeln thront – sie ist zu einem der Symbole der gesamten Region geworden.

Altea hat es trotz des Touristenandrangs geschafft, seine bohème Seele und ruhige Atmosphäre zu bewahren. Die engen gepflasterten Gassen sind Heimat vieler Maler, Töpfer und Kunsthandwerker, sodass man beim Schlendern auf Dutzende kleine Kunstgalerien und Designerläden stößt. Es ist der perfekte Ort, um originellen handgefertigten Schmuck oder schöne Keramik zu erstehen.

Die Strände hier sind zwar nicht sandig, sondern bestehen aus glatten weißen Kieseln, dank derer das Meerwasser in Altea absolut kristallklar und ideal zum Tauchen und Paddleboarden ist. Abends empfiehlt sich ein Besuch auf dem Platz Plaza de la Iglesia ganz oben auf dem Hügel, wo Einheimische und Gäste unter freiem Himmel zu Abend essen und das Glitzern des Meeres tief unter sich genießen.

16. Bergdorf Guadalest

Etwa fünfundzwanzig Kilometer landeinwärts von der Küste verbirgt sich eines der größten historischen Juwelen Spaniens. El Castell de Guadalest ist ein winziges Dörfchen, das dramatisch in Felsentürme hoch in den Bergen eingezwängt ist und einen sofort Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzen lässt. In den alten Ortsteil gelangt man auf einzigartige Weise – durch einen Fußgängertunnel, der direkt in den massiven Fels gehauen ist.

Das Hauptmerkmal ist die Burg San José (Castillo de San José), die sich auf dem allerhöchsten Felsgipfel erhebt. Von den Burgmauern und Aussichtspunkten genießt man ein atemberaubendes Panorama der umliegenden Berge und des darunter liegenden Stausees, dessen Wasser in einem unglaublich satten Türkis schimmert – ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Eine Besonderheit Guadalests ist auch seine ungewöhnliche Dichte an skurrilen Minimuseen. Auf so engem Raum findet man unter anderem ein Miniaturenmuseum (mit der Freiheitsstatue im Nadelöhr), ein Museum für Salz- und Pfefferstreuer sowie ein Museum historischer Fahrzeuge. Obwohl es ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist, reicht es, früh morgens herzukommen, um die verwinkelten Gassen fast für sich allein zu haben.

17. Jávea (Xàbia) und die Bucht Cala Granadella

Für alle, die entschleunigten Urlaub lieben und Hochhäusern entfliehen möchten, ist Jávea eine echte Offenbarung. Die Stadt gliedert sich in drei unterschiedliche Bereiche: das historische Zentrum im Landesinnern, das Hafenviertel und die Strandzone Arenal – sie bietet damit für jeden etwas und bewahrt dabei einen sehr authentischen, entspannten Charakter ohne riesige Hotelkomplexe.

Der eigentliche Schatz von Jávea ist aber seine zerklüftete Küste mit versteckten Buchten, umgeben von Pinienwäldern. Die Cala Granadella gewinnt regelmäßig Abstimmungen über den schönsten Strand ganz Spaniens und bietet eine perfekte Kombination aus dramatischen Klippen, Kieselstrand und kristallklarem Wasser, das geradezu zum Schnorcheln oder Kajakmieten einlädt.

Neben den Stränden lohnt sich auch die sogenannte Ruta de los Miradores. Das ist eine Route mit fünfzehn Aussichtspunkten entlang der Küste, die man mit dem Auto anfahren kann und die faszinierende Ausblicke auf zerklüftete Klippen und das wilde Meer bieten. Ein ideales Nachmittagsprogramm, wenn die Sonne etwas nachlässt und man die Schönheit der Natur mit dem Wind in den Haaren genießen kann.

18. Villajoyosa: Stadt der Schokolade und Farben

Auf der Fahrt mit der Tram von Alicante Richtung Norden fällt als erstes ein Städtchen ins Auge, dessen Name sich treffend mit „Freudige Stadt“ übersetzen lässt. Villajoyosa ist berühmt für seine ikonische Uferpromenade, gesäumt von Reihen bunt bemalter Fischerhäuser, die den Seeleuten einst als Orientierungshilfe bei der Heimkehr vom Meer dienten. Jedes Haus hat eine andere, sehr kräftige Farbe – das ergibt eine märchenhafte Kulisse für Fotos.

Der hiesige Strand ist breit, sandig und im Vergleich zum benachbarten Benidorm deutlich ruhiger. Die Stadt bewahrt ihren tief spanischen Charakter und ist ein idealer Ort, um in versteckten Gassen traditionelle Tapas zu genießen und die lokale Atmosphäre aufzusaugen – fernab der großen Touristenströme. Der lokale Markt bietet zudem hervorragende Zutaten für Liebhaber von gutem Gemüse und Käse.

Villajoyosa hat aber noch ein süßes Geheimnis – es ist die Hauptstadt der spanischen Schokolade. Hier hat die berühmte Schokoladenfabrik Valor ihren Sitz, die kostenlose Führungen mit Verkostung anbietet. So kann man nicht nur in die Geschichte und Gegenwart dieser Köstlichkeit eintauchen, sondern auch das leckerste Souvenir der Reise mit nach Hause nehmen.

19. Benidorm: Spaß und Wolkenkratzer

Das benachbarte Benidorm ist ein Phänomen, das die Menschen zuverlässig in zwei Lager spaltet – aber es lohnt sich auf jeden Fall, es mit eigenen Augen zu sehen. Aufgrund seiner einzigartigen Skyline voller Hochhäuser wird es auch als „Manhattan Europas“ bezeichnet und rühmt sich mit der höchsten Wolkenkratzer-Dichte pro Einwohner weltweit – ein faszinierender Kontrast zu den umliegenden Bergen.

Wer perfekte Infrastruktur und Unterhaltung sucht, wird in Benidorm nicht enttäuscht. Es bietet zwei riesige, gepflegte Sandstrände – Levante und Poniente – getrennt durch eine felsige Landzunge mit dem Aussichtspunkt Balcón del Mediterráneo, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf beide Seiten der Bucht hat. Die Stadt ist voll von Freizeitparks wie Terra Mítica, Wasserparks und großen Kabarett-Shows.

Auch wenn echte spanische Kultur hier schwer zu finden ist, ist Benidorm für Familien mit Kindern oder Freundesgruppen, die ausgelassenes Nachtleben und sorglosen Urlaub mit garantierter Sonne suchen, eine absolut perfekte Basis. Und wer in den oberen Stockwerken eines der Hochhäuser übernachtet, hat einen Ausblick, dem kaum etwas das Wasser reichen kann.

20. Wasserfälle und Quellen Fuentes del Algar

Der letzte Tipp führt uns etwas weiter weg von der Küste, dorthin, wo man in den heißen Sommermonaten lang ersehnte Abkühlung findet. Das Naturschutzgebiet Fuentes del Algar liegt nur wenige Kilometer vom Örtchen Callosa d’en Sarrià entfernt und bietet eine wunderschöne Kulisse aus kaskadierenden Wasserfällen und natürlichen Becken mit kristallklarem, aber recht kühlem Quellwasser aus dem Gebirge.

Am Fluss entlang führt ein gepflegter Holzsteg mit Wanderpfad, der einem die gesamte Anlage erschließt. Unterwegs kann man an mehreren ausgewiesenen Stellen in den glasklaren Teichen unter den Wasserfällen schwimmen – ein unbezahlbares Erlebnis in einem heißen valencianischen Sommer. Das Wasser hat zwar nur etwa achtzehn Grad, aber nach kurzem Überwinden ist es eine fantastische Erfrischung.

💡 Lokaltipp: Den Ausflug zu den Algar-Wasserfällen kann man hervorragend mit einem Besuch des Bergdorfs Guadalest verbinden, da beide Orte dicht beieinanderliegen. Morgens die Burg besichtigen und nachmittags an den Wasserfällen abkühlen – das ergibt einen perfekten Tagesausflug.

Wohin von Alicante aus weiterreisen?

Wer Zeit übrig hat oder einen längeren Roadtrip durch Spanien plant, findet in Alicante einen hervorragenden Ausgangspunkt für weitere Abenteuer. Dank der ausgezeichneten Hochgeschwindigkeitszugverbindungen AVE erreicht man die Hauptstadt in knapp zweieinhalb Stunden, sodass Madrid sich als ideales Ziel für ein verlängertes Wochenende anbietet. Ebenso kann man Richtung Norden aufbrechen und die nahe gelegene Metropole Valencia erkunden oder ins Flugzeug steigen und kurze Zeit später Gaudís Architektur im atemberaubenden Barcelona bestaunen.

Viele Reisende kombinieren einen Besuch der Costa Blanca mit der Erkundung des südlichen Landesteils. Wer sich vom temperamentvollen Süden angesprochen fühlt, sollte unseren Reiseführer zur Dovolená a 20 nejkrásnějších míst Andalusie lesen. Ein Stück weiter die Küste entlang wartet das entspannte Dovolená v Malaze, von wo aus man den Adrenalinkick auf dem Klettersteig Caminito del Rey erleben oder die berühmte Felsenstadt Ronda besuchen kann. Auf Entdeckungstour durch den Süden sollte man unbedingt Seville průvodce Andalusií, die maurischen Sehenswürdigkeiten in Granada und die prächtige Moschee einplanen, über die wir im Artikel Cordoba 15 tipů co vidět berichten.

Häufig gestellte Fragen

Wie komme ich vom Flughafen ins Zentrum von Alicante?

Die Anreise vom Flughafen Alicante-Elche (ALC) ins Zentrum ist dank der Buslinie C-6 sehr einfach und schnell, die etwa alle zwanzig Minuten den ganzen Tag über fährt. Die Fahrt dauert etwa zwanzig Minuten, der Bus hält an strategischen Orten wie dem Bahnhof oder dem Strand Postiguet, und das Ticket kostet dich knapp vier Euro.

Wie viele Tage brauche ich für einen Besuch von Alicante und Umgebung?

Für die Stadt Alicante selbst reichen dir locker zwei volle Tage, an denen du die Burg, das historische Zentrum und einen Aufenthalt am Strand schaffst. Wenn du aber auch die umliegenden Städtchen wie Altea, Guadalest erkunden oder einen Bootsausflug zur Insel Tabarca machen möchtest, empfehle ich, mindestens vier bis fünf Tage einzuplanen.

Was ist die traditionelle Paella und wo sollte ich sie essen?

Die traditionelle valencianische Paella hat feste Regeln und ist ursprünglich ein ländliches Gericht, das im Originalrezept mit Reis, Hähnchen- und Kaninchenfleisch und grünen Bohnen zubereitet wird, nicht mit Meeresfrüchten. In Alicante und Umgebung findest du in den Restaurants aber viele großartige Varianten, und für Vegetarier gibt es üblicherweise eine ausgezeichnete Gemüse-Paella oder hervorragende lokale Tapas voller frischem Gemüse und Käse.

Kann man an der Costa Blanca ohne Auto zurechtkommen?

Auf jeden Fall, die Costa Blanca ist dank des hervorragenden Netzes der Straßenbahn TRAM d’Alacant einer der besten Orte in Spanien zum Reisen ohne Auto. Diese Stadtbahnen bringen dich bequem, günstig und mit herrlichen Ausblicken von Alicante in die meisten beliebten Städtchen entlang der Küste bis in den Norden.

Ist das Leitungswasser in Alicante trinkbar?

Ja, das Leitungswasser ist an der gesamten Costa Blanca gesundheitlich unbedenklich und trinkbar, aber wegen des hohen Mineralgehalts und des spezifischen Entsalzungsprozesses von Meerwasser kann es einen eigenartigen, leicht chlorigen Geschmack haben. Viele Einheimische bevorzugen deshalb gekauftes abgefülltes Wasser in Kanistern, aber zum Zähneputzen oder Kochen kannst du das Leitungswasser bedenkenlos verwenden.

Ist es in Alicante teuer?

Im Vergleich zu großen Metropolen wie Madrid oder den Balearen ist Alicante nach wie vor ein sehr preisgünstiges Reiseziel, wo du tolles Essen und Unterkünfte zu vernünftigen Preisen bekommst. Wenn du die am stärksten frequentierten Touristenrestaurants direkt an der Promenade meidest und in die Seitengassen abbiegst, stößt du auf hervorragende Tagesmenüs (menú del día) zum Bruchteil des Preises.

Wann sind in Alicante die meisten Touristen?

Die absolute Spitze der Touristensaison fällt auf den August, wenn nicht nur ausländische Touristen, sondern auch die Spanier selbst aus dem Landesinneren in die Region strömen, die der Hitze aus Madrid entfliehen. In dieser Zeit sind die Strände maximal überfüllt und die Unterkunftspreise erreichen ihren Höhepunkt, daher ist es besser, für die Reise den Übergang von Juni und Juli oder den September zu wählen.

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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