Die schönsten Strände der Welt: 16 Paradiese, die du sehen musst

Ist es dir auch schon einmal passiert, dass du am Meer standest und das Gefühl hattest, du würdest auf ein perfekt gemaltes Bild blicken? Lukáš und ich lieben das Meer und die Ozeane über alles, und im Laufe der Jahre haben wir rund um den Globus Orte entdeckt, bei denen uns buchstäblich der Verstand stehen blieb – sei es eine versteckte türkisfarbene Bucht auf unserem geliebten Sardinien oder umgekehrt ein schwarzer Strand, gepeitscht von eiskalten Wellen auf Island. Genau deshalb stelle ich dir hier die schönsten Strände der Welt vor.

Ich habe für dich 16 der schönsten Strände der Welt ausgewählt – von jenen, an denen wir die Schuhe ausgezogen und die Zehen in den Sand gegraben haben, bis hin zu solchen, von denen wir bisher nur träumen. Du findest hier europäische Schätze mit weißen Kieseln, traumhaft rosa schimmernde Lagunen und die weißesten Sandzungen im fernen Australien und in der Karibik.

Und weil Strände nicht nur zum Anschauen da sind, zeige ich dir auch, warum manche von ihnen rosa oder schwarz sind – und vor allem verrate ich dir, wann du welchen besuchen solltest, um den größten Menschenmassen und den Launen des Wetters zu entgehen.

Artikelinhalt

Kurze Antwort

Zu den schönsten Stränden der Welt gehören die italienische Cala Goloritzé auf Sardinien, die zum absoluten Sieger für 2025 gekürt wurde, der blendend weiße Whitehaven Beach in Australien oder der seychellische Anse Source d’Argent, gesäumt von riesigen Granitfelsen. In Europa beeindrucken außerdem die berühmte portugiesische Praia da Marinha an der Algarve, die griechische rosa schimmernde Lagune Elafonissi und der ikonische kroatische Zlatni rat.

Zusammenfassung

  • Schönster Strand der Welt für 2025: Die prestigeträchtige Umfrage unter Tourismusprofis gewann die sardische Cala Goloritzé, die mit leuchtend türkisfarbenem Wasser und feinen weißen Kieseln lockt.
  • Weißester Sand des Planeten: Der australische Whitehaven Beach besteht zu 98,9 % aus reinem Quarz, weshalb sich der Sand selbst zur Mittagszeit nicht aufheizt.
  • Rosaster Schimmer: Der bahamaische Pink Sands Beach und das kretische Elafonissi erhalten ihre einzigartige Farbe durch zerriebene Schalen mikroskopisch kleiner Organismen namens Foraminiferen.
  • Dramatischste Kulisse: Der schwarze Vulkanstrand Reynisfjara auf Island fasziniert mit Basaltsäulen, doch das Baden ist hier wegen tückischer Wellen streng verboten und lebensgefährlich.
  • Bestes Baden in Europa: Die portugiesische Algarve, das italienische Sardinien und die griechischen Inseln bieten unzählige atemberaubende Buchten, geschützt durch steile Kalksteinfelsen.
  • Klarstes Karibikwasser: Der Inselstaat Turks- und Caicosinseln rühmt sich des perfekten Strandes Grace Bay, wo die Sicht unter Wasser üblicherweise unglaubliche zwanzig Meter erreicht.
  • Aktuelle Warnung für Griechenland: Der berühmte Strand Navagio mit dem Schiffswrack auf der Insel Zakynthos ist wegen realer Erdrutschgefahr mindestens bis Ende Oktober 2026 vollständig für jeglichen Zutritt gesperrt.
  • Arktisches Paradies: Die norwegischen Lofoten beweisen, dass man weißen Sand und karibische Meeresfarben auch tief hinter dem Polarkreis findet – auch wenn das Wasser hier nur echten Hartgesottenen vorbehalten ist.

Die 16 schönsten Strände der Welt

Ich habe sie geordnet – von den europäischen Juwelen, die quasi vor der Haustür liegen, bis hin zu den fernen tropischen Paradiesen. Bei jedem Strand erfährst du, was ihn so besonders macht, welche Farbe Sand und Wasser haben und wann sich ein Besuch am meisten lohnt.

1. Zlatni rat (Brač, Kroatien)

Auf der süddalmatischen Insel Brač bei dem beliebten Städtchen Bol liegt ein Strand, der ein echtes Phänomen ist und auf den meisten Werbematerialien des ganzen Landes auftaucht. Zlatni rat, auch Goldenes Horn genannt, ist eine unglaubliche Landzunge aus feinen weißen Kieseln, die etwa fünfhundert Meter weit ins kristallklare Meer hinausragt. Lukáš und ich haben Kroatien schon mehrfach bereist, und dieser Strand hat uns immer damit fasziniert, wie er seine Form je nach Wind und Meeresströmung verändert – mal dreht sich die Spitze nach Osten, mal nach Westen.

Weil der Strand nicht aus feinem Sand, sondern aus hellen Kieseln besteht, ist das Wasser hier wunderschön türkis und smaragdgrün mit fantastischer Klarheit. Das Baden ist hier absolut herrlich, und der Ort ist zudem ein berühmtes Revier für Windsurf-Fans, denen der regelmäßige Nachmittagswind Maestral in die Karten spielt. Vom Zentrum von Bol erreichst du den Strand bei einem angenehmen Spaziergang über die von Pinien gesäumte Promenade in etwa zwanzig Minuten.

💡 Tipp: Wenn du das Goldene Horn in größter Ruhe und mit angenehm warmem Meer genießen willst, komm im Juni oder September, denn in den Sommerferien ist es hier wirklich sehr voll. Weitere tolle Tipps findest du in unserem eigenen Artikel über die Insel Brač (Zlatni rat).

2. Stiniva (Vis, Kroatien)

Wenn du etwas wirklich Einzigartiges und leicht Dramatisches suchst, musst du an die Südküste der Insel Vis fahren, wo sich die wunderschöne Bucht Stiniva versteckt. Es ist ein außergewöhnlich schmaler Strand, eingerahmt von hohen Felsen, die ihn fast zu einem perfekt geschlossenen Kreis formen – nur ein etwa zehn Meter breiter Spalt führt hinaus aufs offene Meer. Dieses ganze geologische Wunder entstand in ferner Vergangenheit durch den Einsturz der Decke einer einst riesigen Höhle, und 2016 wurde Stiniva sogar zum schönsten Strand Europas gewählt.

Die Kombination aus weißen Kieseln und dem schmalen Felsdurchblick macht das Wasser in der Bucht zu einem auffallend türkisfarbenen Naturpool, der zum Baden absolut ideal ist. Die Erreichbarkeit ist allerdings etwas anspruchsvoller, denn du kommst entweder per Boot von den Städtchen Vis oder Komiža hierher oder über einen steilen Fußabstieg von der Siedlung Žužec. Der Weg nach unten dauert etwa fünfundzwanzig Minuten, ein Geländer fehlt gänzlich und die Steine sind ziemlich rutschig – festes Schuhwerk ist daher absolute Pflicht.

💡 Tipp: Erfahrene Reisende empfehlen, Stiniva früh am Morgen oder erst am späten Nachmittag zu besuchen, da der kleine Strand zwischen zehn und sechzehn Uhr von Ausflugsboot-Passagieren überfüllt ist. Erst nach vier Uhr nachmittags verlassen sowohl die Sonne als auch die Menschenmassen die Bucht und der Ort bekommt seine wahre magische Atmosphäre.

3. Cala Goloritzé (Sardinien, Italien)

Sardinien ist unsere absolute Herzensinsel, und die Cala Goloritzé an der Ostküste im Golf von Orosei ist wohl das schönste Juwel, das du dort entdecken kannst. Ihre Einzigartigkeit bestätigt auch die Tatsache, dass sie zum absoluten Sieger der renommierten Umfrage World’s 50 Best Beaches für 2025 gekürt wurde – darüber entschied eine Jury aus über tausend Tourismusprofis. Über der gesamten, von der UNESCO geschützten Bucht ragt zudem majestätisch die über hundertvierzig Meter hohe Kalksteinnadel Monte Caroddi empor, die Kletterer aus aller Welt lieben.

Die Besonderheit dieses Strandes ist, dass er nicht aus klassischem Sand besteht, sondern aus winzigen weißen Kieseln, die an Reiskörner erinnern und dem Wasser eine ungewöhnlich leuchtende, strahlend türkisfarbene Farbe verleihen. Wir sind von der Hochebene Golgo zu Fuß hinabgewandert – der Trek dauerte etwa anderthalb Stunden bergab, der Rückweg den steilen Hang hinauf in der Hitze war deutlich anstrengender. Ganz wichtig zu wissen: Der Eintritt kostet sieben Euro und erfordert eine Reservierung mindestens 72 Stunden im Voraus über die App Heart of Sardinia, denn das Tageslimit ist streng auf etwa zweihundertfünfzig Personen begrenzt.

💡 Tipp: Ausflugsboote dürfen sich strikt nicht näher als zweihundert Meter dem Ufer nähern – wenn du also auf dem Wasserweg anreist, musst du vom Boot zum Strand schwimmen. Die beste Reisezeit ist definitiv Mai, Juni oder September, mehr dazu liest du in unserem Guide Die schönsten Strände auf Sardinien.

4. Spiaggia La Pelosa (Sardinien, Italien)

An der äußersten Nordwestspitze Sardiniens beim Städtchen Stintino findest du einen Ort, der aussieht, als hätte ihn jemand aus einem luxuriösen Karibik-Katalog ausgeschnitten. La Pelosa glänzt mit unglaublich feinem weißem Sand und wunderbar flachem Wasser, das sehr weit ins Meer hinausreicht und einen riesigen Naturpool mit Blick auf den alten Turm Torre della Pelosa bildet. Das Baden ist hier unglaublich angenehm, und dank der durchwärmten Untiefe ist es ein wahres Paradies auch für Familien mit kleinen Kindern.

Dieser Strand ist allerdings sehr streng geschützt und reguliert, um seine Zerstörung und das allmähliche Verschwinden des Sandes zu verhindern. In der Sommersaison von Juni bis September ist die Tageskapazität auf fünfzehnhundert Besucher begrenzt, und du musst deinen Zutritt lange im Voraus über die offizielle Website reservieren. Außerdem gilt hier ein striktes Verbot, klassische Stoffhandtücher direkt auf den Sand zu legen – alle Besucher müssen verpflichtend feste Strohmatten verwenden.

💡 Tipp: Beim Verlassen des Strandes vergiss nicht, deine Füße an den bereitstehenden Duschen sorgfältig abzuwaschen, damit der wertvolle weiße Sand nicht aus dem Gebiet hinausgetragen wird. Der ideale Monat für einen Besuch ist der September, wenn das Meer noch herrlich warm ist und der Andrang auf das Reservierungssystem etwas geringer.

5. Cala Luna (Sardinien, Italien)

Zurück an die wilde Ostküste Sardiniens in den Golf von Orosei, wo sich die atemberaubende Cala Luna befindet. Dieser breite Strand hat die Form eines perfekten Halbmondes und ist auf der Rückseite von riesigen Kalksteinfelsen gesäumt, in denen sich tiefe und sehr fotogene Höhlen öffnen, die gnädigen Schatten spenden. Die ganze Kulisse wirkt so rau und filmreif, dass hier in der Vergangenheit sogar der berühmte Film „Stürmische Liebe“ mit Madonna in der Hauptrolle gedreht wurde.

Das Meer spielt hier in allen Blau- und Türkistönen, und die feinen Kiesel am Ufer gehen fließend in hellen Sand über. Wir sind mit dem Boot vom nahen Hafen Cala Gonone angereist, was die mit Abstand bequemste und beliebteste Anreiseform ist, auch wenn abenteuerlustigere Naturen über einen anspruchsvollen Trek durch das Supramonte-Gebirge zu Fuß hierherkommen können. Das Wasser ist hier sehr ruhig, und die Höhlen in den Felsen laden förmlich zu einer nachmittäglichen Erkundung mit der Kamera in der Hand ein.

💡 Tipp: Wenn du im Frühling oder Frühsommer hierherkommst, siehst du hinter dem Strand wunderschön blühende Oleander und eine Süßwasserlagune, die der Kulisse einen noch romantischeren Hauch verleiht.

6. Praia da Marinha (Algarve, Portugal)

Die portugiesische Südküste, die Algarve, lieben wir einfach, und die Praia da Marinha ist wahrscheinlich der ikonischste Strand, den du hier erblicken kannst. Es ist genau der Ort, den du auf allen Postkarten und in Reiseführern siehst, denn er glänzt mit fantastischen, golden bis ockerfarben schimmernden Sandsteinfelsen und zwei berühmten Naturbögen, die direkt aus dem Meer ragen. In der Nachmittagssonne leuchten die Felsen geradezu honigfarben, und der Kontrast zum türkisfarbenen Wasser ist absolut atemberaubend.

Um ans Wasser zu gelangen, musst du eine ziemlich steile Treppe vom Felsen hinabsteigen – der große Parkplatz oben ist zwar kostenlos, aber im Sommer schon gegen zehn Uhr vormittags voll. Die Bucht ist wunderbar vor den großen Wellen des offenen Ozeans geschützt, sodass das Wasser hier überraschend ruhig ist und mit die besten Schnorchelbedingungen in ganz Portugal bietet. Bei Ebbe legen sich am Ostende des Strandes zudem faszinierende Felsenpools voller Meereslebewesen frei.

💡 Tipp: Oben auf den Felsen beginnt der berühmte Wanderweg Sete Vales Suspensos, die Sieben hängenden Täler, der dich zu den schönsten Aussichten der Umgebung führt. Alles über diese Region haben wir im Artikel Die schönsten Strände in Portugal zusammengefasst.

7. Praia de Benagil und die Höhle (Algarve, Portugal)

Wenn du schon an der Algarve beim Städtchen Lagoa bist, darfst du die Praia de Benagil und vor allem die gleichnamige Höhle, die sich nur ein Stück davon entfernt versteckt, auf keinen Fall verpassen. Über dem kleinen öffentlichen Strand befindet sich nämlich im Felsen die berühmteste Meereshöhle Portugals, die an eine riesige Kathedrale erinnert und in ihrer Decke eine gewaltige runde Öffnung hat, die Fenster oder Schornstein genannt wird. Durch diese Öffnung strömt herrlich Sonnenlicht herein und beleuchtet den goldenen Sand, der direkt im Inneren der Höhle verborgen liegt.

Wir empfehlen sehr, früh am Morgen aufzubrechen, wenn das Meer ruhiger ist und im Inneren der Höhle nicht so ein Gewimmel an Ausflüglern herrscht. Es ist äußerst wichtig zu wissen, dass du in die Höhle ausschließlich über den Wasserweg gelangst – entweder mit einem gemieteten Seekajak, einem Paddleboard oder im Rahmen eines organisierten Ausflugs auf einem kleineren Boot von Anbietern wie Tortuga oder Didi. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten der Höhle derzeit teilweise eingeschränkt, und von oben am Festland ist die berühmte Öffnung mit einem Holzzaun gesichert, damit niemand hineinstürzt.

💡 Tipp: Kajaktouren geben dir ein viel größeres Freiheitsgefühl als ein überfülltes Motorboot, und außerdem kannst du auch weitere kleinere Höhlen in der Umgebung erkunden, in die große Boote überhaupt nicht hineinpassen. Mehr praktische Infos findest du in unserem Guide Strände und Benagil bei Lagos.

8. Navagio (Zakynthos, Griechenland)

Einer der meistfotografierten Strände ganz Griechenlands ist ohne Zweifel Navagio auf der ionischen Insel Zakynthos, der sogar eine Auszeichnung für die ikonischste Strandkulisse gewonnen hat. Inmitten der von steilen Kalksteinfelsen umschlossenen Bucht ruht das riesige rostige Wrack des Schiffes MV Panagiotis, das hier 1980 strandete und bis heute einen unglaublichen Kontrast zu den strahlend weißen Kieseln und dem neonblauen Wasser bildet. Früher kam man nur per Ausflugsboot hierher, doch die Lage hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert.

Achtung, hier gibt es eine entscheidende Neuigkeit: Mindestens bis zum 31. Oktober 2026 ist der Strand wegen hoher Steinschlaggefahr vollständig für den Zutritt gesperrt. Nach dem Erdbeben im September 2022 stürzte nämlich ein Teil des Felsens direkt auf den Sand, sodass man heute den Strand selbst gar nicht mehr betreten darf und Ausflugsboote nur etwa zwanzig bis dreißig Meter vor dem Ufer ankern dürfen. Die ganze faszinierende Schönheit kannst du aber weiterhin sicher von der offiziellen Aussichtsplattform hoch oben auf den Felsen über dem Strand betrachten und fotografieren.

💡 Tipp: Der Aussichtspunkt oben ist zur Mittagszeit total überfüllt mit Touristenbussen, also brich am besten gleich früh am Morgen auf, wenn du diese fantastische Aussicht fast für dich allein hast. Jede Menge Inspiration für weitere griechische Inseln findest du im Artikel Die besten Strände Griechenlands.

9. Elafonissi (Kreta, Griechenland)

Kreta lockt Millionen von Touristen, und einer der Hauptgründe ist der berühmte Strand Elafonissi an der äußersten Südwestspitze der Insel. Seine größte Rarität und sein touristischer Magnet ist der unglaublich feine weiße Sand, der an den Wasserrändern einen klar rosa Schimmer hat, was dem ganzen Ort eine sehr exotische karibische Atmosphäre verleiht. Die rosa Farbe entsteht nicht durch Zauberei, sondern durch das allmähliche Zerreiben von Muschelbruchstücken und Korallenorganismen, die sich mit dem hellen Sand vermischen.

Der Strand bildet in Wirklichkeit eine wunderschöne flache Lagune, die das Festland mit der angrenzenden kleinen Insel Elafonissi verbindet – beim Durchwaten reicht dir das Wasser meist nur bis zur Hüfte. Es ist ein absolut idealer Ort für Familien mit kleinen Kindern, denn das Wasser ist hier sehr ruhig und von der Sonne durchwärmt wie in einer Badewanne. Der gesamte Ort gehört zum Schutzgebiet Natura 2000, und es gilt ein sehr strenges Verbot, jeglichen rosa Sand mitzunehmen, unter Androhung einer hohen Geldstrafe.

💡 Tipp: Den intensivsten rosa Farbton siehst du genau an der Grenze, wo die Wellen in den Sand auslaufen, und zwar besonders im Abendlicht, wenn zudem die größten Menschenmassen verschwunden sind und sich der Strand in ein perfektes, ruhiges Paradies verwandelt.

10. Balos (Kreta, Griechenland)

An der Nordwestspitze Kretas auf der Halbinsel Gramvousa liegt eine weitere unfassbare Lagune namens Balos, die eine großartige Alternative zum rosa Elafonissi bildet. Dieses Naturparadies bietet herrlich flaches und durchwärmtes Wasser, das auf dem weißen Sand manchmal ebenfalls zart rosa Reflexe wirft, und der Blick vom erhöhten Hang hinab auf die Lagune gehört zu den allerschönsten Fotomotiven ganz Griechenlands.

Die Erreichbarkeit ist hier ein etwas größeres Abenteuer, denn du kommst entweder mit einem organisierten Boot vom Hafen Kissamos oder mit dem Auto über eine sehr staubige und steinige Straße hierher, an die ein längerer Fußabstieg anschließt. Genau dieser Abstieg garantiert dir aber den berühmten ikonischen Blick, den du vom Bootsdeck aus nie sehen würdest. Auch hier gilt: Die Untiefe ist absolut ideal für alle Altersgruppen, und das Schwimmen im türkisfarbenen Wasser ist ein Erlebnis fürs Leben.

💡 Tipp: Wenn du mit dem Auto fährst, sei sehr vorsichtig mit dem Unterboden, denn die Straße zum Parkplatz ist nicht asphaltiert und manche Mietwagenfirmen gewähren für genau diese Strecke ausdrücklich keine Versicherung.

11. Kvalvika und Haukland (Lofoten, Norwegen)

Wer sagt, dass die schönsten Strände nur in den Tropen liegen müssen und es dort sengend heiß sein muss? Im Norden Norwegens, tief hinter dem Polarkreis, liegt die Inselgruppe der Lofoten, die regelrechte arktische Schätze mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser verbirgt, bei denen einem buchstäblich die Augen übergehen. Haukland ist ein leicht erreichbarer Strand direkt an der Straße, den renommierte Magazine sogar als einen der schönsten Europas bezeichnen und der ein kleines Café sowie einen Kajakverleih bietet.

Kvalvika ist dagegen eine wilde, versteckte Bucht im Nationalpark Lofotodden, zu der du über einen etwa anderthalbstündigen Trek durch Feuchtgebiete laufen musst. Es ist einer der beliebtesten Orte für wildes Zelten, und das unfassbare Paradoxon besteht darin, dass das Meer zwar wie in der Karibik aussieht, das Wasser aber selbst im Hochsommer kaum etwas über zehn Grad hat. Das Baden ist daher nur hartgesottenen Eisbadern vorbehalten, doch die Kulisse mit steilen Bergen und der Mitternachtssonne macht alles reichlich wett.

💡 Tipp: Wenn du das Fotografieren liebst, mach unbedingt einen Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel Ryten, von dem aus du den ganzen Strand Kvalvika aus atemberaubender Vogelperspektive überblickst. Mehr über dieses arktische Paradies liest du im Artikel Strände auf den Lofoten.

12. Reynisfjara (Island)

Island ist absolut magisch, und Lukáš und ich haben daran die schönsten Reiseerinnerungen – auch wenn uns am schwarzen Strand Reynisfjara unweit des Städtchens Vík aus Respekt vor der Kraft der Natur manchmal ein Schauer über den Rücken lief. Der Sand ist hier tiefschwarz und vulkanischen Ursprungs, und die ganze Szenerie mit riesigen geometrischen Basaltsäulen, wildem Felsen und tosendem graublauem Ozean wirkt wie aus einem Fantasyfilm.

Es ist äußerst wichtig zu wissen, dass Reynisfjara wunderschön, aber sehr gefährlich ist. Das Baden ist hier absolut verboten und lebensgefährlich wegen der sogenannten tückischen Wellen, der Sneaker Waves, die sich ohne jede Vorwarnung mit enormer Geschwindigkeit weit auf das Land stürzen und einen Menschen ins eiskalte Meer reißen können. Im Februar 2026 stürzte hier nach einer Serie heftiger Stürme sogar ein Teil der Basaltsäulen ein, und vor Ort gibt es ständig eine Sicherheitsampel, die Touristen vor der aktuellen Gefahr warnt.

💡 Tipp: Niemals, aber wirklich niemals an diesem Strand dem Meer den Rücken zukehren und stets sicheren Abstand zum Wasser halten, auch wenn der Ozean gerade relativ ruhig erscheint. Für weitere Ausflugstipps schau in den Artikel Die Südküste Islands (Reynisfjara).

13. Whitehaven Beach (Whitsundays, Australien)

Wenn wir auf die andere Seite des Planeten zum berühmten Great Barrier Reef in Australien wechseln, stoßen wir auf einen Ort, der den Rekord für den wahrscheinlich weißesten Strand der Welt hält. Whitehaven Beach in der Inselgruppe der Whitsundays ist unglaubliche sieben Kilometer lang, und sein Sand besteht zu 98,9 % aus reinem Quarz – das bedeutet, die Körner reflektieren das Sonnenlicht perfekt, und du kannst selbst in der größten Mittagshitze barfuß über sie spazieren, denn sie heizen sich einfach gar nicht auf.

Zu dieser Schönheit gelangst du ausschließlich per Ausflugsboot oder luxuriösem Wasserflugzeug von den Häfen Airlie Beach oder Hamilton Island, da das gesamte Gebiet ein streng geschützter Nationalpark ist. Das Wasser bildet hier an der Mündung Hill Inlet mit dem weißen Sand fantastische wirbelnde Muster, die zu den meistfotografierten Naturschauspielen ganz Australiens gehören – und das Baden im türkisfarbenen Wasser ist der absolute Traum.

💡 Tipp: Die beste Reisezeit ist Juni bis Oktober, wenn du der Saison der giftigen Quallen entgehst und nicht in speziellen Schutzanzügen, den sogenannten Stinger Suits, baden musst.

14. Anse Source d’Argent (Seychellen)

Die Seychellen im Indischen Ozean sind für viele Menschen das Synonym für perfekte, ungestörte Exotik, und der Strand Anse Source d’Argent auf der kleineren Insel La Digue ist wohl die meistfotografierte Küste der Welt. Sein riesiger Vorteil und absolutes Unikat sind die gigantischen, urzeitlich anmutenden Granitfelsen, in weiche Formen geschliffen, die den feinen Korallensand einrahmen und mit der flachen türkisfarbenen Lagune eine Kulisse bilden, bei der dir die Kinnlade herunterfällt.

Der Zugang zum Strand führt über eine alte Kokos- und Vanilleplantage namens L’Union Estate, wo ein Tageseintritt von rund 115 seychellischen Rupien (etwa 8 €) zu entrichten ist. Die Lagune ist durch ein Korallenriff geschützt, sodass das Wasser hier sehr ruhig und sicher zum Schwimmen ist – auch wenn sich der Sandstrand selbst bei großer Flut ziemlich verkleinert. Die Granitfelsen haben einen zart rosa Schimmer, und die Fotos von hier sehen auch ganz ohne Filter perfekt aus.

💡 Tipp: Wie bei vielen anderen berühmten Orten gilt: Zur Mittagszeit strömen hier Scharen von Ausflüglern von den Nachbarinseln her, deshalb brich entweder früh am Morgen oder erst kurz vor Sonnenuntergang auf, wenn sich der umliegende Granit in unglaublich warme Töne färbt.

15. Grace Bay (Providenciales, Turks- und Caicosinseln)

Die Karibik rühmt sich einer endlosen Menge perfekter Strände, aber Grace Bay auf der Insel Providenciales auf den Turks- und Caicosinseln ist einfach noch eine Liga höher. Sie gewinnt nämlich regelmäßig weltweite Auszeichnungen als beste Stranddestination überhaupt, und Reisende bezeichnen sie oft als Ort mit dem klarsten Wasser des ganzen Planeten. Die durchschnittliche Sicht unter Wasser erreicht hier nämlich üblicherweise beachtliche zwanzig Meter, und unter Wasser erkennst du jedes Detail.

Der Strand erstreckt sich über etwa fünf Kilometer, ist von luxuriösen Resorts gesäumt, und sein Sand besteht aus zerriebenen Korallen, ohne einen einzigen scharfen Felsen oder lästige Algen. Etwa anderthalb Kilometer vom Ufer entfernt befindet sich zudem ein gewaltiges Barriereriff, das den Strand zuverlässig vor dem Wellengang des Atlantiks schützt – deshalb ist die hiesige durchwärmte Untiefe ein absolut perfekter Spielplatz für entspanntes Schwimmen und auch für kleine Kinder.

💡 Tipp: Für die Reise in die Karibik wähle die Monate zwischen Dezember und April, wenn in der Region garantiert trockenes Wetter herrscht und du sicher der unberechenbaren Hurrikan-Saison entgehst, die im Spätsommer und Herbst ihren Höhepunkt erreicht.

16. Railay (Thailand)

Zum Abschluss unserer großen Auswahl schauen wir ins beliebte Thailand, direkt in die Provinz Krabi, wo die märchenhafte Bucht Railay liegt. Obwohl sich dieser Strand direkt auf dem thailändischen Festland befindet, gelangst du ausschließlich mit einem traditionellen Holzboot mit langem Bug aus der Stadt Ao Nang hierher, denn das gesamte Gebiet ist vom Rest des Festlands durch riesige Kalksteinfelsen unpassierbar abgeschnitten. Genau diese Felsen, die steil ins smaragdgrüne Wasser abfallen, machen den Ort zu einem visuellen Paradies und Mekka für Kletterer.

Der Sand ist hier strahlend weiß, und das Wasser bekommt durch die umliegenden Felsen und die Vegetation eine wunderbar satte grünblaue Farbe. Die Atmosphäre ist hier sehr entspannt und im Vergleich zu den großen thailändischen Inseln deutlich ruhiger – du findest hier weder Autos noch Straßen, nur kleine Pfade zwischen den Bäumen. Das Meer ist ideal zum Baden, und in der Umgebung lassen sich unzählige kleine geheime Höhlen und Aussichtspunkte erkunden.

💡 Tipp: Nach Thailand und in die Region der Andamanensee reist du idealerweise von November bis April, wenn Trockenzeit herrscht und das Meer herrlich ruhig ist, während im Sommer hier ein starker Monsun mit großen Wellen tobt.

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Vergleich in einer übersichtlichen Tabelle

StrandnameLandWas ihn besonders machtBeste Reisezeit
Zlatni ratKroatienWeiße Kiesellandzunge, die ihre Form verändertJuni und September
StinivaKroatienBucht versteckt in riesigen FelsenMai und Juni
Cala GoloritzéItalien (Sardinien)Sieger der Umfrage zum schönsten Strand der Welt 2025Mai bis September
La PelosaItalien (Sardinien)Flacher Naturpool und karibische ÄsthetikJuni und September
Cala LunaItalien (Sardinien)Große fotogene Höhlen direkt am StrandMai, Juni und September
Praia da MarinhaPortugalOckerfarbene Sandsteinfelsen und FelsbögenMai, Juni und September
Praia de BenagilPortugalMeereshöhle mit runder Öffnung in der DeckeMai bis September
NavagioGriechenlandRostiges Schiffswrack und neonblaues Wasser (derzeit gesperrt)Juni und September
ElafonissiGriechenlandRosa schimmernder Sand und sehr flache warme LaguneEnde September und Oktober
BalosGriechenlandIkonischer Blick vom Felsen auf die flache LaguneMai bis September
KvalvikaNorwegenArktischer Strand mit Möglichkeit zum WildcampingJuli und August
ReynisfjaraIslandSchwarzer Sand, Basaltsäulen und tückische WellenGanzjährig (mit Vorsicht)
Whitehaven BeachAustralienWeißester Quarzsand des PlanetenJuni bis Oktober
Anse Source d’ArgentSeychellenRiesige urzeitliche Granitfelsen und KorallenApril, Mai, Oktober
Grace BayTurks- und CaicosinselnKlarstes Wasser und absolute karibische RuheDezember bis April
RailayThailandKalksteinfelsen, nur per traditionellem Boot erreichbarNovember bis April

Wissenswertes und Rekorde

Schauen wir uns noch ein paar Rekorde und Wissenswertes an, das rund um die schönsten Strände der Welt am häufigsten gefragt wird.

Schönster Strand der Welt für 2025

Laut der sehr renommierten Umfrage World’s 50 Best Beaches wurde für 2025 die italienische Cala Goloritzé auf der Insel Sardinien zur absoluten Siegerin gekürt – darüber entschied eine Jury aus über tausend Tourismusprofis. Den zweiten und dritten Platz belegen in den verschiedensten Umfragen oft die seychellische Anse Source d’Argent oder der australische Whitehaven Beach.

Wo du den weißesten Sand überhaupt findest

Diesen verblüffenden geologischen Rekord hält der australische Strand Whitehaven Beach, dessen Sand zu 98,9 % aus absolut reinem Quarz besteht. Genau dank dieser einzigartigen Zusammensetzung reflektieren die Körner Hitze und Sonnenlicht intensiv, sodass der Sand selbst in der tropischen Mittagshitze sehr angenehm kühl für nackte Füße bleibt.

Warum manche Strände rosa sind

Die märchenhaft rosa Farbe am bahamaischen Pink Sands Beach oder am kretischen Elafonissi entsteht nicht durch Zauberei, sondern aus zerriebenen Schalen mikroskopisch kleiner einzelliger Organismen, die fachlich Foraminiferen genannt werden. Diese rotrosa Lochschaler vermischen sich im Meer allmählich mit dem klassischen weißen Korallensand und erzeugen jenen feinen farbigen Schimmer.

Woraus besteht eigentlich der schwarze Sand

Schwarze Strände wie das isländische Reynisfjara oder das hawaiianische Punaluʻu sind immer eindeutig vulkanischen Ursprungs, denn sie entstehen in dem Moment, in dem geschmolzene Lava aus einem Vulkan ins Meer fließt, rasch erstarrt und von den starken Wellen allmählich zu winzigen tiefschwarzen Körnern zerrieben wird.

Wo liegt der längste Strand der Welt

Ein interessanter geografischer Rekordhalter ist die brasilianische Praia do Cassino, die sich laut Satellitenmessungen über die unglaubliche Länge von etwa zweihundertvierundfünfzig Kilometern von der Stadt Rio Grande bis zur Grenze mit Uruguay erstreckt.

Gibt es wirklich grünen Sand?

Ja, es ist äußerst selten, aber auf der hawaiianischen Insel Big Island findest du den Strand Papakōlea mit leuchtend grünem Sand, was an der hohen Konzentration des schweren vulkanischen Minerals Olivin liegt. Weltweit gibt es nur zwei wichtige Strände mit diesem Phänomen, der zweite liegt auf den abgelegenen Galápagos-Inseln.

Wohin als Nächstes

Wenn du einen Sommerurlaub voller Badespaß in Europa planst, schau dir unbedingt unseren großen Artikel darüber an, welche unserer Meinung nach die allerschönsten Strände in Kroatien sind. Falls du weitere italienische Schätze und Buchten mit riesigen Granitfelsen erkunden möchtest, wird dich der La-Maddalena-Archipel absolut verzaubern, der nur eine kurze Bootsfahrt von Nordsardinien entfernt liegt.

Liebhaber Griechenlands und vulkanischer Farben begeistert dann garantiert die Insel Milos, Griechenland, wo du eine fantastische Mondlandschaft und die weißen Sarakiniko-Felsen findest, die direkt ins tiefblaue Meer abfallen.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher Strand ist der schönste der Welt?

Laut der prestigeträchtigen Rangliste World’s 50 Best Beaches für 2025 hat mit Abstand die Cala Goloritzé auf der Insel Sardinien gewonnen. Da Schönheit aber immer sehr subjektiv ist, gehören zu den ewigen und sehr beliebten Kandidaten für diesen Titel auch der atemberaubende Anse Source d’Argent auf den Seychellen und der australische Whitehaven Beach.

Welcher Strand hat den weißesten Sand?

Titul des weißesten Sandes hält zu Recht der australische Whitehaven Beach im Whitsundays-Archipel, dessen Sand zu fast neunundneunzig Prozent aus reinem Quarz besteht. Dieser reflektiert das grelle Sonnenlicht perfekt und ein riesiger Vorteil ist, dass er sich in der direkten Sonne überhaupt nicht aufheizt.

Warum ist der Sand an einigen Stränden rosa?

Die rosa Farbe des Sandes verdanken die Strände fein zerkleinerten Schalen mikroskopisch kleiner Organismen namens Foraminiferen sowie winzigen Bruchstücken roter Korallen, die sich langfristig mit dem weißen Sand vermischen. Zu den bekanntesten rosa Stränden gehören Pink Sands auf den Bahamas und das europäische Elafonissi auf Kreta.

Wie entsteht schwarzer Sand?

Schwarzer Sand hat immer einen eindeutig vulkanischen Ursprung und entsteht in dem Moment, wenn geschmolzene Vulkanlava im Meer plötzlich erstarrt, in Stücke zerbricht und die starken Wellen sie allmählich zu schwarzen Körnern zermahlen. Ein wunderschönes Beispiel ist Islands Reynisfjara oder die Strände auf Hawaii.

Welche sind die schönsten Strände in Europa?

Zur europäischen Spitze gehören zweifellos die italienischen Strände Cala Goloritzé und La Pelosa auf Sardinien, der atemberaubende portugiesische Praia da Marinha an der Algarve, die kroatische Bucht Stiniva und das ikonische Zlatni Rat, das griechische Elafonissi sowie der arktische Strand Haukland auf den norwegischen Lofoten.

Wo ist das klarste Wasser der Welt?

Za Reiseziel mit dem kristallklarsten Wasser wird von Reisenden sehr oft der perfekte Karibikstrand Grace Bay auf den Turks- und Caicosinseln genannt, wo die Sichtweite regelmäßig zwanzig Meter erreicht. Mit extrem klarem Wasser können sich auch viele sardische und griechische Kiesbuchten rühmen.

Gibt es wirklich einen grünen Strand?

Ja, auf der hawaiianischen Insel Big Island findet ihr den einzigartigen Strand Papakōlea oder Green Sand Beach, der dank des hohen Gehalts an vulkanischem Olivin-Mineral eine grüne Farbe hat. Es handelt sich um einen von nur zwei großen grünen Stränden auf dem gesamten Planeten.

Kann man am schwarzen Strand Reynisfjara in Island baden?

Auf keinen Fall, das Baden ist hier streng verboten und lebensgefährlich aufgrund der sogenannten tückischen Wellen, die ohne Vorwarnung weit ins Landesinnere schlagen und Menschen ins eiskalte Meer reißen können. Der Strand dient ausschließlich zum vorsichtigen Spazierengehen und Fotografieren, wobei es absolut notwendig ist, sich in sicherer Entfernung vom Wasser aufzuhalten und stets die aktuellen Warnungen der örtlichen Sicherheitsampel zu beachten.

Welcher ist der längste Strand der Welt?

Diesen Rekord hält Praia do Cassino in Brasilien, der sich laut Satellitenmessungen über eine unglaubliche Länge von ungefähr 254 Kilometern erstreckt. Aufgrund des sogenannten Küstenparadoxons können sich die Messmethoden bei verschiedenen Geographen jedoch leicht unterscheiden.

Wann ist die beste Zeit für die schönsten Strände?

Es kommt immer auf das jeweilige Reiseziel an. Südeuropa (Sardinien, Kroatien oder die Algarve) ist am besten im Juni und im September, die Karibik und Thailand im Winter von Dezember bis April und das australische Whitehaven idealerweise von Juni bis Oktober, wenn dort keine gefährlichen Quallen drohen.

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