Krakau, Polen (polnisch Kraków), die zweitgrößte Stadt Polens, zieht jedes Jahr über 14 Millionen Besucher an – und das völlig zu Recht. Die Stadt bietet alles: vom majestätischen Wawel-Schloss, wo ihr dem berühmten Wawel-Drachen begegnen könnt, bis zum Hauptmarktplatz Rynek Główny, dem größten mittelalterlichen Marktplatz Europas, der nicht nur immer voller Menschen, sondern auch voller Tauben ist. 😃
Wer die authentische Atmosphäre erleben möchte, sollte unbedingt das historische Viertel Kazimierz besuchen, das heute ein wahres Hipster-Paradies ist – oder sich die legendäre Zapiekanka auf dem Plac Nowy schmecken lassen.
Im Gegensatz zu vielen anderen polnischen Städten hatte Krakau das Glück, den verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zu entgehen – und deshalb können wir heute seine mittelalterlichen Plätze, Burgen und die faszinierende jüdische Geschichte bewundern.
Im Dezember gibt es hier außerdem absolut traumhafte Weihnachtsmärkte.

Wie lange sollte man in Krakau bleiben?
Haben wir euch neugierig gemacht und ihr fragt euch, wie lange man für Krakau einplanen sollte? Wir empfehlen mindestens 3 Tage, aber wenn ihr die Stadt wirklich voll auskosten wollt, dann gerne auch 5 Tage. So könnt ihr nicht nur die besten Sehenswürdigkeiten erkunden, sondern auch die Atmosphäre in den lokalen Kneipen und Cafés aufsaugen.
Wo in Krakau übernachten?
Wir übernachten am liebsten direkt im Zentrum, weil das letztendlich eine Menge Zeit spart (und Zeit ist Geld, oder?). Die besten Apartments inklusive Frühstück findet ihr im K4 APARTHOTEL KRAKÓW. Ebenfalls hervorragend sind die Avium Old Town Apartments. Wer mit kleinerem Budget reist, findet direkt im Zentrum günstige Übernachtungen im Greg&Tom Beer House Hostel. Weitere Unterkünfte könnt ihr bequem über Booking.com vergleichen.

26 Sehenswürdigkeiten und Tipps für Krakau, Polen
Kraków (auf Polnisch der offizielle Name für Krakau) ist eine wirklich wunderbare Stadt zum Flanieren und Entdecken. Lasst uns gemeinsam die spannendsten Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten und Orte ansehen, die ihr bei eurem Besuch nicht verpassen solltet.
1. Unterirdisches Museum unter den Tuchhallen
Unter den berühmten Tuchhallen auf dem Hauptmarktplatz (Rynek Główny) befindet sich das Museum Rynek Underground. Dieses multimediale Museum entführt euch zurück in die mittelalterliche Zeit, als die Tuchhallen das Zentrum des Handels waren.
Wenn ihr keine Lust auf lange Warteschlangen habt und eine geführte Tour machen wollt, schaut mal bei GetYourGuide vorbei.
Ihr könnt rekonstruierte mittelalterliche Marktstände und Werkstätten besichtigen und erfahrt, wie in Krakau vor Hunderten von Jahren Handel getrieben wurde. Im Museum findet ihr auch originale Pflastersteine und weitere Artefakte, die bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 2005 entdeckt wurden.
Die Präsentation ist ziemlich modern und unterhaltsam – es gibt sogar Hologramme.
2. Marienbasilika
Die Marienbasilika (Kościół Mariacki) ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke in Krakau. Ihr Innenraum ist buchstäblich vollgepackt mit Kunstschätzen. Uns hat besonders die blaue Decke mit goldenen Sternen beeindruckt.

Jeden Tag um 11:50 Uhr wird vor euren Augen der Hauptaltar geöffnet, ein Meisterwerk des deutschen Bildhauers Veit Stoß, das zu den größten mittelalterlichen Kunstwerken Polens gehört.

3. Wawel-Schloss
Das Wawel-Schloss ist ein Symbol der polnischen Nationalidentität – hier wurden polnische Könige gekrönt und hier sind sie auch begraben. Es thront auf dem Wawel-Hügel über der Weichsel und seine Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Während des Zweiten Weltkriegs hatte hier die nationalsozialistische Verwaltung ihren Sitz, und es grenzt an ein Wunder, dass das Schloss am Kriegsende nicht zerstört wurde. Heute beherbergt das Schloss fünf eigenständige Museen. Wenn ihr nicht genug Zeit für alle habt, solltet ihr euch auf keinen Fall die Repräsentationssäle und die Königlichen Privatgemächer entgehen lassen.
Tipp: Wenn ihr keine Lust auf Warteschlangen habt, könnt ihr wie wir über GetYourGuide Tickets kaufen.
4. Wawel-Kathedrale
Die Wawel-Kathedrale gehört zu den wichtigsten Bauwerken Polens. Hier sind Könige und andere bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt, darunter der polnische Präsident Lech Kaczyński, der 2010 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
Auf keinen Fall verpassen solltet ihr die Sigismundkapelle, ein wahres Meisterwerk der Renaissancekunst. Die Eintrittskarte für die Kathedrale beinhaltet auch den Zugang zur Königlichen Krypta und zum Turm, von dem aus ihr eine fantastische Aussicht habt.

5. Ethnographisches Museum
Das Ethnographische Museum, das im ehemaligen Rathaus von Kazimierz aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist, entführt euch in die Welt verschiedener Kulturen aus der Region Krakau, Podhale und Schlesien. Auf drei Etagen findet ihr rekonstruierte polnische Dorfhäuser aus dem 19. Jahrhundert und könnt euch ein Bild davon machen, wie das Landleben damals aussah. Sonntags ist der Eintritt kostenlos.
6. Schindlers Fabrik
Schindlers Emaillewarenfabrik, in der Oskar Schindler viele der 1.200 Juden beschäftigte, die er vor den Nazis rettete, ist heute ein Museum.
Hier erfahrt ihr nicht nur von Schindlers Taten und den Geschichten der geretteten Menschen, sondern auch vom Alltag in Krakau während der Nazi-Besatzung. Montags ist der Eintritt kostenlos.
7. Der Tropfende Kessel – für Harry-Potter-Fans
Es scheint, als würden die Polen Harry Potter fast genauso sehr lieben wie ich. 😃 Nicht nur in Breslau gibt es eine von der Zaubererwelt inspirierte Kneipe – auch in Krakau findet ihr eine, in der ihr ein Butterbier trinken könnt. Sie heißt DZIÓRAWY KOCIOŁ (polnisch für „Tropfender Kessel“).
8. Salzbergwerk Wieliczka
Etwas außerhalb der Stadt (12 km) liegt ein gewaltiger unterirdischer Komplex, in dem über 700 Jahre lang Salz abgebaut wurde. Heute beherbergt er Galerien, eine Kapelle, Restaurants und labyrinthische Kammern. Es ist ein extrem beliebter Ausflug – nicht nur für ausländische Touristen, sondern auch für die Polen selbst.
Deshalb lohnt es sich, das Ticket vorab über GetYourGuide zu buchen. Plant am besten einen halben Tag dafür ein.
9. Probiert mindestens eine von 100 Wodka-Sorten
Keine Angst vor Hochprozentigem? Krakau ist für seinen Wodka berühmt. Wodka ist hier sehr günstig und ihr könnt verschiedenste Geschmacksrichtungen probieren – von klassisch bis hin zu fruchtigen Varianten. Wir empfehlen einen Besuch in der Wodka Café Bar, wo ihr aus über 100 Wodka-Sorten wählen könnt. Dazu passt ein traditioneller polnischer Snack wie Tatar oder Schmalz.
10. Bootsfahrt auf der Weichsel
Betrachtet Krakau aus einer anderen Perspektive bei einer Bootsfahrt auf der Weichsel. Die Fahrten finden in der Regel von April bis September statt, und ihr könnt wählen, ob ihr nur 30 Minuten oder mehrere Stunden unterwegs sein wollt.
Einige Touren bringen euch bis zur Benediktinerabtei in Tyniec, etwa 12 km westlich von Krakau. Wer es aktiver mag, kann sich ein Kajak mieten und den Fluss auf eigene Faust erkunden.
Tipp: Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, empfehle ich, über GetYourGuide eine Abendfahrt zu buchen – super romantisch.
11. Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK
Direkt neben Schindlers Fabrik findet ihr das absolut sehenswerte Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK mit Werken polnischer und internationaler Künstler. Neben regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen gibt es auch eine Dauerausstellung mit über 300 Kunstwerken. Donnerstags könnt ihr die Dauerausstellung sogar kostenlos besichtigen.

12. Planty Park
Der Planty Park ist eine grüne Parkanlage, die das historische Zentrum Krakaus umgibt – genau dort, wo einst die Stadtmauern standen. Im Sommer ist er der perfekte Ort, um der Hitze zu entkommen. Ihr könnt am Florianstor aus dem 14. Jahrhundert starten oder enden und auch die Barbakane aus dem 15. Jahrhundert besichtigen. Unterwegs seht ihr außerdem eine Statue von Papst Johannes Paul II., der in Polen geboren wurde.
13. Street Art in Kazimierz
Kazimierz, das historische jüdische Viertel Krakaus, ist heute voll von Street Art. Das Viertel beherbergt zahlreiche beeindruckende Wandgemälde und Kunstwerke, die diesem Stadtteil seinen einzigartigen Charakter verleihen.
Ihr könnt Kazimierz auf eigene Faust erkunden oder euch einer organisierten Tour anschließen, die euch zu den spannendsten Werken der Straßenkunst führt. Kazimierz ist außerdem ein großartiger Ort, um lokale Cafés, Restaurants und Bars zu entdecken.
14. Kościuszko-Hügel
Der Kościuszko-Hügel ist ein künstlich aufgeschütteter Erdhügel, der zu Ehren des polnischen Nationalhelden Tadeusz Kościuszko im Jahr 1823 errichtet wurde.
Von hier aus habt ihr eine wunderschöne Aussicht auf Krakau und die Weichsel. Bei klarem Wetter könnt ihr sogar die über 100 km entfernte Tatra erblicken. In der Nähe des Hügels befindet sich eine Festung mit einer Ausstellung über Kościuszko und sein Leben.

15. Wanderung durch den Wolski-Wald
Nur wenige Kilometer westlich des Kościuszko-Hügels liegt der Wolski-Wald, ein geschütztes Gebiet mit zahlreichen Wander- und Radwegen. Im Winter kann man hier sogar Langlaufen gehen.
Auf dem höchsten Punkt des Waldes befindet sich der Piłsudski-Hügel, von dem aus man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung genießt. In der Nähe des Waldes findet ihr außerdem den Krakauer Zoo und die Burg Przegorzały, die zwar mittelalterlich aussieht, aber tatsächlich erst in den 1920er Jahren erbaut wurde.
16. Alte Synagoge in Kazimierz
Die Alte Synagoge in Kazimierz ist die älteste erhaltene Synagoge Polens und dient heute als Museum für jüdische Kultur. Schaut euch unbedingt die wunderschönen Gewölbe und die Ausstellung an, die das Leben und die Traditionen der jüdischen Gemeinde Krakaus näherbringt. Die Synagoge ist täglich geöffnet, und montags ist der Eintritt kostenlos.
17. Park Zakrzówek
Wenn ihr im Sommer nach Krakau kommt, solltet ihr euch unbedingt im Park Zakrzówek abkühlen – hier findet ihr ein wunderschönes Wasserreservoir in einem ehemaligen Steinbruch.
18. Rynek Główny
Der Rynek Główny, der Hauptmarktplatz von Krakau, ist einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas. Er ist umgeben von wunderschönen Barockbauten, gotischen und Renaissancegebäuden. Jede volle Stunde erklingt vom Turm der Marienbasilika eine Trompetenfanfare – eine Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.
Im Dezember findet hier außerdem ein wunderschöner Weihnachtsmarkt statt.

19. Tuchhallen (Sukiennice) – Krakaus Markthalle
Die Tuchhallen (Sukiennice) sind eines der ikonischsten Gebäude auf dem Rynek Główny. Das Renaissancegebäude diente ursprünglich als Zentrum des Textilhandels, heute findet ihr im Inneren verschiedene Stände mit Souvenirs, Schmuck und Kunsthandwerk. Im Obergeschoss befindet sich eine Galerie polnischer Kunst aus dem 19. Jahrhundert, in der ihr Gemälde und Skulpturen bekannter polnischer Künstler bewundern könnt.

20. Besteigt den Rathausturm
Das einzige erhaltene Überbleibsel des mittelalterlichen Krakauer Rathauses ist sein 70 Meter hoher Turm. Lasst euch den Aufstieg nicht entgehen und genießt von oben den Blick über den Hauptmarktplatz und die Dächer der Altstadt. Auf dem Weg nach oben könnt ihr ein kleines Museum mit historischen Fotografien und einem Modell des ursprünglichen Rathauses besichtigen.
21. Probiert Zapiekanka
Was ist das eigentlich? Es ist ein halbiertes Baguette, das immer mit Champignons (pieczarki) und Käse als Basis belegt wird. Darauf könnt ihr nach Lust und Laune weitere Zutaten wählen: Speck, Wurst, Tomaten, Mais, eingelegte Gurken, Zwiebeln oder Schinken. Und zum Schluss? Soße! Meistens könnt ihr zwischen Knoblauchsoße, Ketchup oder etwas Scharfem wählen.
Die Zapiekanka entstand in den 70er Jahren als günstiges und schnelles Essen auf die Hand. Heute ist sie ein fester Bestandteil der polnischen Gastronomie. Und wo probiert man sie am besten? Die berühmtesten Zapiekanki gibt es in Krakau auf dem Plac Nowy (Neuer Platz) im jüdischen Viertel Kazimierz.
Zapiekanki findet man fast überall – von kleinen Ständen bis hin zu größeren Bistros. Die Größen variieren zwischen 25 cm und 50 cm, sodass ihr entweder einen kleinen Snack oder gleich ein ordentliches Mittagessen daraus machen könnt.
22. Apotheke Apteka pod Orłem
Auf der anderen Seite der Weichsel, im Stadtteil Podgórze, befindet sich die Apotheke Apteka pod Orłem. Diese Apotheke ist keine gewöhnliche Apotheke, sondern ein Ort, der während des Zweiten Weltkriegs eine entscheidende Rolle spielte.
Während der Nazi-Besatzung war sie die einzige Apotheke im Krakauer Ghetto, und ihr Besitzer, Tadeusz Pankiewicz, tat alles in seiner Macht Stehende, um den dort eingesperrten Juden zu helfen. Die Apotheke Pod Orłem wurde zum Symbol des Mutes, und die Menschen erinnern sich an sie als einen Ort, an dem für Menschlichkeit gekämpft wurde.
Heute befindet sich in den Räumlichkeiten dieser Apotheke ein Museum, das zeigt, wie der Alltag im Ghetto aussah und was Pankiewicz alles unternahm, um denjenigen zu helfen, die es wirklich schwer hatten. Die Ausstellung ist voller Fotos, Gegenstände aus der Besatzungszeit und Dokumente, die Geschichten voller Schmerz, aber auch voller Mut erzählen.
23. Platz der Ghettohelden (Plac Bohaterów Getta)
Der Platz der Ghettohelden in Krakau ist eines der eindrücklichsten Mahnmale der tragischen Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Er befindet sich im ehemaligen Krakauer Ghetto im Stadtteil Podgórze, wo jüdische Bewohner während der Nazi-Besatzung eingesperrt und verfolgt wurden.
Heute erinnern 70 metallene Stühle, die über den gesamten Platz verteilt stehen, an ihre Schicksale. Jeder dieser leeren Stühle symbolisiert das Schicksal der Menschen, die aus dem Ghetto deportiert und in Konzentrationslagern ermordet wurden.
Der Platz war der Ort im Ghetto, an dem sich die Bewohner versammeln mussten – oft vor dem Transport in den Tod. In der Nähe findet ihr die Apotheke Pod Orłem (Apteka Pod Orłem).
24. Barbakane
Die Krakauer Barbakane ist eines der bedeutendsten mittelalterlichen Festungsbauwerke in Mitteleuropa und ein Unikat in Polen. Diese mächtige gotische Rundbastei wurde Ende des 15. Jahrhunderts als Teil der Stadtmauern errichtet, um den Hauptzugang zur Stadt, das Florianstor, zu schützen. Ihre sieben Türme, die dicken Backsteinmauern und 130 Schießscharten machten sie zu einer nahezu uneinnehmbare Festung, die sogar Angriffen der Osmanen standhielt.
Heute dient die Barbakane als historisches Denkmal und beliebter Veranstaltungsort für kulturelle Events und Ausstellungen. Bei einem Besuch könnt ihr durch die originalen Gänge wandeln, die Verteidigungsanlagen bewundern und euch vorstellen, welche Rolle die Festung in der Geschichte Krakaus spielte.

25. Collegium Maius
Das Collegium Maius, das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität in Krakau, ist ein echtes Juwel der polnischen Akademiegeschichte. Das im 14. Jahrhundert erbaute gotische Meisterwerk diente als Hauptgebäude der Universität und bildete Studenten aus – darunter so berühmte Persönlichkeiten wie Nikolaus Kopernikus.
Heute beherbergt das Collegium Maius ein Universitätsmuseum, das seltene Sammlungen historischer Bücher, Globen und wissenschaftlicher Artefakte ausstellt. Auch eine Nachbildung von Kopernikus‘ Observatorium fehlt nicht. Eine der Hauptattraktionen ist die astronomische Uhr im Innenhof.

26. Auschwitz-Birkenau
Von Krakau aus ist es nur ein Katzensprung nach Auschwitz (polnisch Oświęcim) – ein emotional fordernder, aber äußerst wichtiger Ausflug, um die Geschichte zu begreifen. Auschwitz, eines der ersten Konzentrationslager, erinnert an die unfassbaren Gräuel, die Häftlinge hier erleiden mussten.
In der Nähe befindet sich auch Birkenau, ein Ort, der mit dem Ziel der Vernichtung des jüdischen Volkes geschaffen wurde. Von Krakau aus fahren regelmäßig Busse und Züge dorthin, ihr könnt den Ausflug auch über GetYourGuide buchen.
💡 Tipp von Lukáš: Ich war selbst mit einer organisierten Tour von Krakau aus in Auschwitz (Lucie ist nicht mitgefahren – es ist ein emotional extrem belastender Ort). Ich erinnere mich, wie ich auf der Rückfahrt am Ende des Tages nur still dasaß und dachte, dass jeder Mensch diesen Ort einmal besuchen sollte, um das Leben mehr zu schätzen. Was die Menschen dort durchmachen mussten, wünsche ich niemandem – und gleichzeitig kann ich nicht begreifen, wie jemand zu so etwas fähig war. Es ist kein gemütlicher Ausflug, aber ein wichtiger.
👉 Dazu habe ich auch einen eigenen Artikel mit persönlichen Erfahrungen geschrieben: Auschwitz-Birkenau: Ein Besuch mit Respekt — dort findet ihr praktische Infos zu Tickets, Anreise von Krakau, passender Kleidung und was euch bei dem Besuch erwartet.
Häufig gestellte Fragen
Was tun in Krakau bei Regen?
Besucht die lokalen Märkte und das Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK.
Welche Ausflüge von Krakau lohnen sich?
Der häufigste Ausflug von Krakau führt zum Konzentrationslager Auschwitz.
Was sollte man in Krakau probieren?
Auf jeden Fall die berühmte Zapiekanka, ein halbiertes Baguette mit Käse, Champignons und weiteren Köstlichkeiten nach Wahl.
Welche anderen Orte in Polen sind einen Besuch wert?
Auf keinen Fall verpassen solltet ihr Breslau (Wrocław) und Zakopane.
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