Great Ocean Road, Australien: 14 Stopps & 2-Tages-Route

Die meisten Menschen machen bei der Planung ihrer Reise entlang der Great Ocean Road einen grundlegenden Fehler. Sie steigen in Melbourne in einen Touristenbus, rasen die gesamte Strecke in großer Eile entlang und kommen genau um die Mittagszeit bei den Zwölf Aposteln an, wenn sich dort Menschenmassen anderer Ausflügler drängen. Abends sind sie dann erschöpft zurück in der Stadt und haben von all dieser Pracht nur ein paar Fotos voller fremder Köpfe.

Dabei bietet diese ikonische Route viel mehr als nur einen berühmten Aussichtspunkt. Es ist eine Straße, die an sich schon Sinn ergibt, und wenn du dich entscheidest, mindestens einmal zu übernachten, bekommst du ein völlig anderes Erlebnis. Du siehst eine dramatische Küste, die von der untergehenden Sonne gefärbt wird, und genießt morgens leere Strände, bevor die ersten Busse eintreffen.

Wenn du dir ein Auto mietest und auf eigene Faust losfährst, eröffnet sich dir eine endlose Zahl an Abzweigungen, versteckten Buchten und uralten Regenwäldern. Und genau dabei wird dir dieser Reiseführer helfen: wo es sich lohnt anzuhalten, wie du die Route auf zwei Tage aufteilst und warum sich das auszahlt.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Ein Tag reicht nicht: Ein Blitzausflug von Melbourne aus ist erschöpfend. Wenn du auf der Route übernachtest, siehst du die schönsten Klippen ohne Touristenmassen.
  • Wähle die richtige Richtung: Starte immer von Melbourne aus nach Westen über Torquay. Dank des Linksverkehrs hast du alle Aussichtspunkte und den Ozean direkt auf deiner Straßenseite.
  • Beste Übernachtungsorte: Die ideale Basis in der Mitte der Route ist das gemütliche Städtchen Apollo Bay, alternativ das lebhaftere Lorne oder das strategisch gelegene Port Campbell.
  • Es sind nicht nur Klippen: Die Route führt dich auch ins Innere des Regenwaldes Great Otway National Park, wo sich riesige Farne und hunderte Jahre alte Bäume erheben.
  • Wildtiere in der Natur: In der Umgebung von Kennett River sind oft wilde Koalas zu sehen, du musst nur in die Kronen der Eukalyptusbäume hochschauen.
  • Vorsicht am Steuer: Die Straße ist extrem kurvenreich und in der Dämmerung bewegen sich hier regelmäßig wilde Tiere. Reiß niemals am Lenkrad, bremse nur sanft ab.
  • Die Zwölf Apostel für den Morgen aufheben: Wenn du kurz nach Sonnenaufgang bei den Aussichtspunkten ankommst, vermeidest du die Hauptwelle der Tagesausflüge.

In welche Richtung fahren und warum das wichtig ist

Wenn du auf die Karte schaust, kommt dir vielleicht der Gedanke, dass die Route von beiden Seiten befahren werden könnte. Aber eine Regel gilt ohne Ausnahme. Es ist immer besser, von Melbourne aus Richtung Westen zu starten, also über das Surfer-Städtchen Torquay, und entlang der Küste weiterzufahren. Diese Richtung erspart dir viele Nerven am Steuer und garantiert eine flüssigere Fahrt.

In Australien fährt man links, was an sich von einem europäischen Fahrer erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Wenn du von Osten nach Westen fährst, hält sich dein Auto in der linken Spur, die direkt am Rand der Klippen über dem Ozean klebt. Du hast so die beste Aussicht aus dem Beifahrerfenster und der Blick über die Gegenfahrbahn stört nicht. Die ganze Zeit fährst du außerdem auf der Außenseite der Straße, sodass du die Aussicht auf die Landschaft genießt.

Noch wichtiger ist aber das Anhalten auf Parkplätzen. Die meisten Aussichtspunkte und Rastplätze befinden sich logischerweise auf der Seite am Ozean. Wenn du in die richtige Richtung fährst, kannst du jederzeit flüssig nach links abbiegen. Würdest du in die andere Richtung fahren, müsstest du in unübersichtlichen Kurven den Gegenverkehr kreuzen, was bei dichtem Sommerverkehr gefährlich ist. Die Straße hier ist nämlich in die Felsen geschlagen und Platz zum Manövrieren gibt es nicht im Überfluss.

Die Fahrt in die richtige Richtung garantiert dir kurz gesagt einen sichereren und entspannteren Roadtrip. Du musst nicht auf Lücken in der Kolonne entgegenkommender Autos warten und jeder Halt zum Fotografieren wird stressfrei sein. Ein paar Stunden mit dem Auto aus der Stadt verwandeln sich so in die Freude am Fahren entlang der Küste. Bevor du losfährst, überprüfe die Entfernungen in den Karten und halte dann die ganze Zeit den Ozean auf deiner linken Seite.

Ein Tag oder zwei?

Das ist wohl die wichtigste Entscheidung, die du vor der Reise entlang der Südküste treffen wirst. Ein Tagesausflug von Melbourne aus ist zwar technisch möglich, aber in der Praxis bedeutet das, die meiste Zeit im Auto eingesperrt zu verbringen. Von der Stadt bis zu den ersten Klippen sind es ein paar Stunden Fahrt, also müsstest du, um es an einem Tag zu schaffen, viele interessante Orte auslassen. Außerdem kommst du bei den Zwölf Aposteln genau zu der Zeit an, wenn dort massenhaft Reisebusse stehen und die Aussichtsplattformen aus allen Nähten platzen.

Wenn du dir für die Great Ocean Road zwei Tage Zeit nimmst, wird die Reise auf einmal völlig anders. Du gewinnst Zeit für lange Spaziergänge an leeren Sandstränden, kannst dich in Ruhe in einem der Küstenstädtchen auf einen Kaffee setzen und vor allem genießt du die besten Lichtverhältnisse. Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang über den Kalksteinfelsen ist ein Anblick, den Tagesbesucher einfach nicht erleben können, weil sie zu dieser Zeit schon im Bus zurück in die Stadt sitzen.

Die Aufteilung der Route ermöglicht dir auch, die Regenwälder im Landesinneren zu erkunden, die du sonst aus Zeitgründen auslassen müsstest. Für die Übernachtung bieten sich mehrere strategische Orte entlang der Strecke an. Das Küstenstädtchen Lorne ist voller Leben und guter Cafés, wenn du also abendliches Treiben und Trubel suchst, ist es die ideale Wahl. Ein Halt hier teilt die gesamte Route angenehm auf und gibt dir Energie für die weitere Fahrt.

Eine weitere Option ist das gemütliche Apollo Bay, das ungefähr in der Mitte des Küstenabschnitts liegt. Von hier aus hast du es sowohl zum Ozean als auch zu den Nationalparks nah. Wenn für dich morgendliche Fotos der Felsformationen Priorität haben, erwäge eine Übernachtung in Port Campbell. Dieses kleine Städtchen liegt gleich um die Ecke von den Klippen selbst und zum touristischen Hauptzentrum (Twelve Apostles Visitor Facility) fährst du von hier aus in wenigen Minuten.

14 Stopps auf der Great Ocean Road

Diese ikonische Straße bietet zahlreiche Naturphänomene, und wenn du zum ersten Mal fährst, kann es schwierig sein, sich zurechtzufinden. Hier ist eine Liste der 14 besten Orte, die es wert sind, ins Reiseprogramm aufgenommen zu werden, sortiert von Melbourne nach Westen. Damit du sicher sein kannst, dass du das Beste auswählst, findest du bei jedem Ort auch die Bewertung von Google Maps, damit du weißt, was andere Reisende loben.

1. Torquay und seine Strände

Hier fängt alles an, Torquay ist das offizielle Eingangstor zur Great Ocean Road. Dieses Städtchen lebt von der Surferkultur und sobald du hier ankommst, weht dich die typische australische Gelassenheit an. Es ist der ideale Ort, um sich einen morgendlichen Kaffee zu holen und die salzige Meeresluft einzuatmen, bevor du dich auf die weitere Reise entlang der Küste machst.

Halte am Torquay Front Beach, der auf Google eine Bewertung von 4,8 aus 696 Rezensionen hat. Dieser Strand ist geschützter und bietet ruhigere Gewässer, ideal für einen morgendlichen Spaziergang im Sand. Gleich daneben findest du den wilderen Torquay Surf Beach (4,7 aus 475 Rezensionen), wo du schon sicher vom Ufer aus die ersten Surfer beobachten kannst, die mit den Wellen des Südlichen Ozeans kämpfen.

Ein Stück hinter der Stadt liegt dann der Strand Bells Beach, der zu Torquay gehört und unter Surfern aus der ganzen Welt bekannt ist. Seine hohen Klippen bilden eine dramatische Kulisse für einige der besten Wellen in der Gegend. 💡 Tipp: Du musst nicht unbedingt hinunter zum Wasser fahren, schon allein der Blick von den oberen Klippen auf die Masse tosenden Wassers lässt deinen Puls schneller schlagen und stimmt dich auf die weitere Reise ein.

2. Memorial Arch at Eastern View

Sobald du aus Torquay herausfährst, stößt du nach kurzer Zeit auf einen massiven Holzbogen, der sich über die Straße spannt. Dieser Ort, offiziell als Memorial Arch at Eastern View bekannt, hält sich auf Google eine Bewertung von 4,5 aus 5.332 Rezensionen. Es ist nicht nur ein fotogener Punkt, sondern vor allem eine wichtige historische Erinnerung für die gesamte Region.

Die gesamte Great Ocean Road wurde nämlich von Rückkehrern aus dem Ersten Weltkrieg gebaut. Der Bogen dient als Denkmal für ihre Mühe, als sie in die steilen Felsklippen von Hand einen Weg schlugen, der heute die einst isolierten Küstenstädtchen verbindet. Beim Bogen gibt es einen kleineren Parkplatz, sodass du hier dein Auto sicher abstellen kannst.

💡 Tipp: Mach hier eine kurze Fotopause, aber pass gut auf den umgebenden Verkehr auf. Viele Leute versuchen, direkt in der Mitte der Fahrbahn zu fotografieren, was angesichts der unübersichtlichen Kurven und schnell vorbeifahrenden Autos gefährlich ist. Dein Foto vom sicheren Straßenrand wird genauso gut aussehen.

3. Split Point Lookout und der Leuchtturm in Aireys Inlet

Der nächste Stopp ist das Städtchen Aireys Inlet, über dem sich ein Leuchtturm mit roter Kappe erhebt. Fahre direkt zum Split Point Lookout (4,7 von 645 Bewertungen), von wo aus du einen Panoramablick auf die zerklüftete Küste hast und die Wellen auf die scharfen Felsen unter dir krachen.

Wenn du dich für maritime Geschichte interessierst, kannst du an organisierten Split Point Lighthouse Tours (4,6 von 1.433 Bewertungen) teilnehmen. Die Erklärungen der lokalen Guides sind fesselnd und von der oberen Galerie des Leuchtturms blickst du noch weiter auf den Ozean hinaus. Die Umgebung des Leuchtturms ist außerdem von kurzen staubigen Pfaden durchzogen, die dich zu weiteren versteckten Aussichtspunkten führen.

💡 Tipp: Dieser Ort ist wie gemacht für eine kleine Pause zum Beine vertreten. Der Meereswind ist hier meist kräftig, sodass du selbst mitten im Sommer oft eine leichte Jacke zu schätzen weißt. Die Ausblicke auf die Klippen des Eagle Rock Marine Sanctuary direkt unter dem Leuchtturm sind ein paar Minuten Aufenthalt wert.

4. Lorne Beach

Lorne ist eines der beliebtesten Städtchen entlang der gesamten Strecke. Seine Hauptattraktion ist Lorne Beach mit einer Bewertung von 4,7 von 3.906 Rezensionen. Ein breiter Streifen feinen Sands säumt die ruhige Bucht, was sie zum idealen Ort für eine längere Pause oder ein schnelles Picknick direkt am Strand macht.

Das Städtchen selbst ist von gepflegten Rasenflächen mit Bäumen gesäumt, unter denen du faule Nachmittage verbringen kannst. Die Hauptstraße ist voller Bäckereien und Cafés, wo man dir gerne vegetarische Frühstücke oder frischen Spezialitätenkaffee zubereitet. Ein lokaler Klassiker für Fleischesser sind dann die traditionellen Fish and Chips, die Besucher sich oft in Papier eingewickelt direkt ans Wasser mitnehmen.

💡 Tipp: Wenn du nicht planst, hier zu übernachten, halte in Lorne zumindest zum Mittagessen an. Die Atmosphäre ist entspannt und es ist ein guter Ort, um Energie zu tanken, bevor sich die Straße wieder hoch über den Klippen zu schlängeln beginnt.

5. Erskine Falls

Von Lorne aus lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Landesinnere. Der Weg führt dich in einen grünen Regenwald, wo sich die Erskine Falls (4,6 von 3.783 Bewertungen) befinden. Es ist ein Kontrast zur sonnendurchfluteten Ozeanküste – plötzlich findest du dich im angenehmen Schatten großer Farne und Bäume.

Zum Wasserfall selbst führt ein angelegter Pfad, von dem aus sich Ausblicke auf das Wasser eröffnen, das in ein tiefes grünes Tal fällt. Die Luft ist hier feucht und kühlend, was du besonders an heißen Sommertagen zu schätzen weißt. Von der Hauptstraße an der Küste ist es nur ein Katzensprung hierher, aber die Landschaft verändert sich komplett.

💡 Tipp: Zum ersten oberen Aussichtspunkt ist es vom Parkplatz nur ein kurzes Stück, aber wenn du bis zum Becken unter dem Wasserfall hinuntergehen möchtest, bereite dich auf einen etwas steileren Abstieg vor. Als Belohnung erhältst du einen Blick auf das herabstürzende Wasser aus einer anderen Perspektive, umgeben von australischer Natur.

6. Kennett River

Wenn du in Australien Tiere in freier Wildbahn sehen möchtest, ist dies deine Chance. Das Gebiet um Kennett River ist bekannt für Koala-Vorkommen. Halte am Campingplatz Kennett River Family Caravan Park (4,3 von 502 Bewertungen) und mache dich zu Fuß auf den Weg entlang der staubigen Straße, die von hohen Eukalyptusbäumen gesäumt ist.

Koalas sind hier relativ oft zu sehen, du musst nur die Baumkronen im Auge behalten, denn meist dösen sie zusammengerollt in Astgabeln und sehen von unten aus wie graue pelzige Knäuel. Wenn du einen findest, steht wahrscheinlich bereits eine kleine Gruppe von Leuten mit auf das Laub gerichteten Kameras darum.

In der Umgebung schwirren außerdem oft bunte Papageien und andere Vögel herum, die an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt sind. Es ist ein interessanter Stopp, der nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, dir aber eine Begegnung mit der australischen Fauna direkt am Wegesrand beschert.

7. Apollo Bay

Das Städtchen Apollo Bay liegt auf halber Strecke entlang der Great Ocean Road. Es ist eine ruhigere Alternative zum geschäftigeren Lorne und viele Reisende wählen es als Basis für ihre erste Nacht. Von einer Seite wird es vom Ozean umspült und von der anderen von grünen Hügeln umgeben, was eine angenehme natürliche Kulisse für deinen Aufenthalt schafft.

Du findest hier einen breiten Strand, der sich für lange Spaziergänge eignet, sowie eine Promenade voller kleinerer lokaler Geschäfte. Lokale Cafés bieten viele Möglichkeiten, wo man gut essen kann, und die Abendatmosphäre ist friedlich. Wenn du vom Fahren durchatmen möchtest, ist Apollo Bay der richtige Ort dafür.

💡 Tipp: Mache einen Spaziergang zum kleinen lokalen Hafen, wo Fischerboote schaukeln. Besonders bei Sonnenuntergang ist die Bucht in goldenes Licht getaucht und die gesamte Gegend wirkt in diesem Moment fotogen und ruhig.

8. Great Otway National Park

Hinter Apollo Bay wendet sich die Straße für eine Weile von der Küste ab und taucht in dichte Wälder ein. Great Otway National Park (4,7 von 1.981 Bewertungen) ist eine Welt hoher Eukalyptusbäume, nebliger Täler und Baumfarne, die wie aus der Dinosaurierzeit aussehen. Dieser Abschnitt bietet einen markanten Szenenwechsel.

Während an der Küste der Wind weht und die Sonne brennt, herrscht im Regenwald plötzlich Stille, Dämmerlicht und Feuchtigkeit. Die Straße windet sich hier in scharfen Kurven, sodass das Fahren deine Konzentration erfordert. Erwähnenswert ist auch der nahegelegene Abstecher zum Leuchtturm Cape Otway Lightstation, der dieses Stück Küste von einer hohen Klippe aus bewacht.

Das Gebiet des Nationalparks ist von einer Reihe kürzerer Wanderwege durchzogen, die dich zu versteckten Bächen und weiteren Wasserfällen führen. Es ist ein guter Ort für diejenigen, die den Duft des Waldes lieben und eine Pause vom Blick auf den Ozean einlegen möchten.

9. Otway Fly Treetop Adventures

Mitten im Regenwald verbirgt sich eine Attraktion, die diejenigen begeistert, die keine Höhenangst haben. Otway Fly Treetop Adventures hält auf Google eine Bewertung von 4,4 von 3.033 Rezensionen. Es handelt sich um eine touristische Konstruktion, die dich direkt in die Kronen der Regenwaldriesen führt.

Der Spaziergang auf Stahlstegen hoch über dem Boden bietet eine neue Perspektive darauf, wie das Ökosystem des Regenwaldes funktioniert. Du kannst so aus der Nähe die Struktur der Äste, epiphytische Pflanzen und mit etwas Glück auch Vögel beobachten, die sich normalerweise nur in den oberen Stockwerken des Waldes bewegen. Es ist ein interessantes Erlebnis für Erwachsene und ältere Kinder.

💡 Tipp: Da du dich in einem Regenwald befindest, habe eine wasserdichte Jacke griffbereit. Das Wetter kann sich hier schnell ändern und die Metallstege können nach Regen rutschig sein.

10. Gibson Steps

Sobald du aus dem Regenwald zurück zum Ozean fährst, beginnt der dramatischste Teil der Küste. Gibson Steps (4,8 von 3.740 Bewertungen) ist der Ort, wo handgehauene Stufen vom Rand der hohen Klippe hinunter zum Sandstrand führen.

Wenn du unten im Sand stehst, begreifst du erst die Größenordnung dieser Naturgebilde. Direkt am Ufer ragen zwei Kalksäulen aus dem Wasser, um die herum starke Wellen schäumen. Es ist einer der besten Fotospots entlang der Great Ocean Road.

💡 Tipp: Der Zugang zum Strand wird aus Sicherheitsgründen gelegentlich je nach Meereszustand und aktueller Flut gesperrt. Wenn das Tor offen ist, gehe hinunter, aber komme den Wellen nicht zu nahe – die Ozeanströmungen sind hier stark und unberechenbar.

11. Die Zwölf Apostel

Dies ist der berühmte Punkt der gesamten Strecke und der Hauptgrund, warum Menschen aus aller Welt hierherreisen. Der Hauptaussichtspunkt auf die Zwölf Apostel hat 19.324 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,7 gesammelt. Von den angelegten Holzstegen eröffnet sich der Blick auf eine Gruppe von Kalktürmen, die dem Ansturm des Südlichen Ozeans trotzen.

Das gesamte Gebiet gehört zum geschützten Twelve Apostles Marine National Park (4,7 von 1.315 Bewertungen) und ist auf einen großen Besucherandrang ausgerichtet. Hier gibt es die Twelve Apostles – Visitor Facility (4,4 von 166 Bewertungen) mit großem Parkplatz, Informationen und Toiletten. Aus weiteren Winkeln kannst du die Felsen vom Twelve Apostles Viewpoint (4,8 von 475 Bewertungen) betrachten.

Die Felsformationen selbst, auf Karten als Twelve Apostles (4,8 von 3.040 Bewertungen) bezeichnet, ändern ihre Farbe je nachdem, wie das Sonnenlicht gerade auf sie fällt. Am eindrucksvollsten sind sie früh morgens oder am Abend, wenn sich die Kalkwände in orange und goldene Töne färben.

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12. Loch Ard Gorge

Nur wenige Minuten von den Aposteln entfernt liegt ein Ort, der zu den weiteren bekannten Stopps gehört. Loch Ard Gorge hat eine Bewertung von 4,8 aus 7.247 Rezensionen. Es ist eine tiefe türkisfarbene Bucht, die zwischen steilen Klippen eingekeilt ist und in die der Ozean nur durch eine schmale Meerenge vordringt.

Rund um die Bucht wurde ein Netz aus Gehwegen und Aussichtspunkten angelegt, von denen aus du die Kraft der natürlichen Erosion beobachten kannst. Über Holztreppen kann man bis zum Sandstrand hinabsteigen, der in der Schlucht verborgen liegt. Wenn du dich unten ans Wasser stellst und dich umsiehst, kommt die Höhe der umgebenden Wände noch besser zur Geltung.

💡 Tipp: Nimm dir für diesen Ort ausreichend Zeit. Es geht hier nämlich nicht nur um einen einzigen Aussichtspunkt, die Gegend Loch Ard Gorge bietet mehrere Szenerien und geologische Formationen, die eine gründlichere Erkundung wert sind.

13. London Bridge

Die Straße führt weiter zu einem weiteren Werk der Natur. Der Aussichtspunkt auf die London Bridge (4,7 aus 2.663 Rezensionen) zeigt dir einen Felsbogen, der aus dem Ozean ragt. Früher war diese Kalksteinformation mit dem Festland verbunden und man konnte über sie hinübergehen, heute steht sie einsam im Meer und trotzt den Wellen.

Der Anblick, wie sich die Wellen an den Pfeilern dieser natürlichen Brücke brechen, ist beeindruckend. Von den angelegten Aussichtsplattformen hast du einen Blick auf die gesamte erhaltene Struktur sowie auf die umliegende Küste. Die Gegend ist zudem Heimat von Zwergpinguinen, die du hier mit etwas Glück nach Sonnenuntergang sichten kannst.

💡 Tipp: Zu den Aussichtspunkten führt nur ein kurzer befestigter Weg direkt vom Parkplatz aus, sodass es ein leicht zugänglicher und unkomplizierter Stopp auch für diejenigen ist, die vom ganztägigen Herumlaufen an den Klippen bereits erschöpft sind.

14. The Grotto

Der letzte Stopp unserer Auswahl ist ein Ort, der unkonventionell wirkt. The Grotto (4,7 aus 2.519 Rezensionen) ist ein bisschen Höhle, ein bisschen Einsturztrichter und ein bisschen natürliches Fenster mit Blick auf den Ozean.

Über Holztreppen steigst du hinab zur Meeresoberfläche, wo sich vor dir ein von Kalkstein gerahmtes Felsfenster öffnet. Durch es kannst du den Teich im Vordergrund und die Meereswellen im Hintergrund beobachten. Es ist einer der ruhigeren Orte an der Küste, besonders wenn du am späten Nachmittag hier ankommst.

💡 Tipp: Achte sorgfältig auf die Hinweisschilder an der Straße, die Abzweigung zur Grotto kann man bei schneller Fahrt leicht verpassen. Das wäre schade, denn dieser Blick durch den Felsrahmen gehört zu den meistfotografierten Motiven der gesamten Great Ocean Road.

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Die Zwölf Apostel: Wie man sie ohne Menschenmassen sieht

Die Zwölf Apostel sind der touristische Magnet der gesamten Strecke und der Grund, warum die Leute hierher kommen. Der Hauptaussichtspunkt hat eine Bewertung von 4,7 aus 19.324 Rezensionen, was schon für sich genommen deutlich von seiner Beliebtheit zeugt. Der Preis für diese Schönheit sind allerdings Menschenmassen. Wenn du zwischen etwa 11 und 15 Uhr hier ankommst, musst du dich fast um einen Platz am Holzgeländer prügeln mit den Passagieren der Ausflugsbusse, die aus Melbourne angereist sind.

Der Schlüssel dazu, die Gruppe der Kalktürme in Ruhe zu genießen, ist das richtige Timing. Die Morgenstunden sind der Schlüssel zu einem ruhigen Erlebnis. Wenn du kurz nach Sonnenaufgang zu den Klippen kommst, bist du auf den Holzstegen fast allein. Das Morgenlicht verleiht den kalten Felsen zudem zarte Pastellfarben und der ganze Ort wirkt dank der Abwesenheit von Lärm majestätisch.

Die zweite Variante ist, deinen Besuch für den späten Nachmittag einzuplanen. Die üblichen eintägigen Bustouren sind zu dieser Zeit längst wieder auf dem Weg zurück in die Stadt und die Aussichtspunkte leeren sich endlich. Du kannst auch versuchen, zum weniger frequentierten Twelve Apostles Viewpoint (4,8 aus 475 Rezensionen) weiterzugehen, der eine intimere Atmosphäre bietet als die Hauptplattform. Die Felsen leuchten bei Sonnenuntergang in sattem Orange und lange Schatten beginnen sich über den schäumenden Ozean zu ziehen.

Wenn du das Erlebnis bei den Aposteln verstärken und Menschen vollständig vermeiden möchtest, ist ein Blick aus der Vogelperspektive eine Überlegung wert. Der Service 12 Apostles Helicopters (4,6 aus 1.740 Rezensionen) bietet Rundflüge direkt über die Klippen an. Vom Helikopterfenster aus wirst du erst das volle Ausmaß der natürlichen Erosion und die Isolation dieser Felspfeiler im Ozean richtig würdigen können.

Zu Fuß und von oben: Wanderungen und Rundflüge

Wenn du keine Lust hast, nur eingesperrt im Auto zu sitzen und von einem Betonaussichtspunkt zum nächsten zu fahren, bietet die Gegend viele Möglichkeiten, tiefer in die lokale Natur einzutauchen. Das Hauptziel für Liebhaber langer Wanderungen ist der Great Ocean Walk. Diese Wanderroute hat bei Google eine Bewertung von 4,8 aus 800 Rezensionen und führt entlang steiler Küstenabschnitte, wohin du mit dem Auto überhaupt nicht gelangst.

Du musst sie natürlich nicht komplett absolvieren, es reicht, dir einen kürzeren Abschnitt auszusuchen und für ein paar Stunden mit dem Rucksack loszuwandern. Das Gehen an den Klippen bietet dir ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Du wirst den salzigen Wind in den Haaren spüren, das Zerschellen der Wellen unter dir hören und zu einsamen Aussichtspunkten gelangen, wohin keine Straße führt.

Ein weiterer Ort zum Beine-Vertreten ist der im Landesinneren gelegene Great Otway National Park (4,7 aus 1.981 Rezensionen). Die Wanderwege führen dich hier unter Baumkronen, wohin die Sonnenstrahlen nur schwer durchdringen. Es ist eine angenehme Medizin gegen die Erschöpfung vom Fahren und eine Gelegenheit, Australien von seiner grüneren und kühleren Seite kennenzulernen. Bevor du dich aber auf eine längere Tour begibst, halte im Great Ocean Road Visitor Information Centre (4,5 aus 487 Rezensionen) an, um aktuelle Karten und Ratschläge von den örtlichen Rangern zu bekommen.

Wo übernachten

💡 Tipp zu Unterkünften und Erlebnissen: Unterkünfte vor Ort vergleichen wir hier, damit man sieht, was verfügbar ist und zu welchem Preis. Wir suchen am liebsten auf Booking.com, wo es die besten Stornierungsbedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann zu vergleichen und zu kaufen über GetYourGuide.

Die Wahl der Unterkunft hängt hauptsächlich davon ab, wie du die Strecke zeitlich aufteilen möchtest. Wenn du gleich zu Beginn der Fahrt eine lebendigere Atmosphäre suchst, bietet das Städtchen Lorne ausreichend Möglichkeiten. Beliebt ist der Komplex Mantra Lorne (Google 4 aus 2.119 Rezensionen) oder Cumberland Lorne Resort (4,3 aus 602 Rezensionen). Für einen ruhigeren Aufenthalt eignen sich die Boutique-Unterkünfte La Perouse Lorne (4,8 aus 63 Rezensionen) oder Lorne Surf Apartments (4,6 aus 175 Rezensionen).

Ein häufiger Stopp etwa in der Mitte der Strecke ist Apollo Bay. Genau hier findest du eine der am besten bewerteten Unterkünfte auf der Route, nämlich Captain’s at the Bay (4,9 aus 293 Rezensionen), das komfortable Annehmlichkeiten bietet. Beliebt und preislich zugänglich sind auch die örtlichen Motels wie Beachcomber Motel (4,5 aus 299 Rezensionen), Apollo Bay Motel (4,4 aus 376 Rezensionen) oder Sandpiper Motel Apollo Bay (4,3 aus 397 Rezensionen).

Wenn es dein Ziel ist, die Zwölf Apostel früh am Morgen oder bei Sonnenuntergang zu sehen, ist Port Campbell eine geeignete Basis. Es liegt nur wenige Fahrminuten von den Klippen und Aussichtspunkten entfernt. Du kannst im Port Campbell Motor Inn (4,6 aus 342 Rezensionen) oder im Hotel The Port O Call (4,6 aus 182 Rezensionen) Halt machen. Gut bewertet sind auch die Motels Loch Ard Motor Inn (4,5 aus 343 Rezensionen) und Southern Ocean Motor Inn (4,2 aus 451 Rezensionen), von denen aus du nur ein paar Schritte zum Ozean hast.

Wo essen

Unterwegs überfällt dich früher oder später der Hunger und gutes Essen gehört zu so einem Roadtrip untrennbar dazu. Wenn du schnelle Energie während des Tages suchst, haben die meisten kleineren Städtchen entlang der Küste traditionelle Bäckereien — eine gute Wahl ist frisches Gebäck, Kuchen oder ein ordentlicher Kaffee. Die lokale Klassiker sind dann Meat Pies und Fish and Chips, nach denen hier fast jeder greift.

Pass aber sehr auf die verwirrenden Namen auf: Lokale wie Lorne Hotel oder Grand Pacific Hotel Lorne klingen für Mitteleuropäer wie eine Unterkunft, aber in Wirklichkeit ist es ein tolles örtliches Pub und Restaurant, kein Hotel mit Betten. Genau in solche Lokale macht es aber Sinn, abends einzukehren, ein Fassbier zu bestellen und die entspannte australische Atmosphäre nach einem anstrengenden Tag am Steuer zu genießen.

Am Steuer: Was dich auf dieser Straße überrascht

Das Fahren auf der Great Ocean Road ist ein Erlebnis, aber es erfordert Respekt vor den örtlichen Bedingungen. Die größte Umstellung für Mitteleuropäer ist natürlich der Linksverkehr. Besonders beim Verlassen von Parkplätzen, an Kreuzungen oder morgens, wenn du nach dem Aufwachen ans Steuer setzt, musst du dir ständig bewusst machen, in welche Spur du dich eigentlich einordnen musst. Gerade Verwirrung auf Parkplätzen bei Aussichtspunkten ist die häufigste Quelle kleinerer Kollisionen.

Die Straße selbst ist stellenweise eng und kurvenreich. In einigen Abschnitten ist sie direkt in die Felsen gehauen und schlängelt sich entlang der Küste auf und ab. Deshalb ist die Durchschnittsgeschwindigkeit niedriger, als die Leute bei der Planung zu Hause erwarten. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, wenn hinter dir ein eiliger Einheimischer auftaucht – weiche ihm lieber an der nächsten sicheren Stelle aus, damit du die Fahrt in Ruhe weiter genießen kannst.

Eine Besonderheit ganz Australiens sind Wildtiere auf den Straßen, die bei Morgen- und Abenddämmerung sowie nachts am aktivsten sind. Kängurus oder Koalas können jederzeit zur Straße gelangen, und die Regel lautet klar: Fahre bei Dunkelheit maximal 65 km/h. Wenn dir unerwartet ein Tier vors Auto springt, reiß niemals das Lenkrad zur Seite. Abrupte Ausweichmanöver am Rand einer Klippe enden schlimmer als ein Aufprall – bremse gleichmäßig geradeaus.

Sei auch nach dem Parken vorsichtig, wenn du das Auto verlässt. Falls du im Meer baden gehst, denk daran, dass unsichtbare Strömungen in Australien mehr Menschen töten als Buschbrände, Überschwemmungen, Zyklone und Haie zusammen. Schwimme nur an bewachten Stränden und ausschließlich zwischen den rot-gelben Flaggen, und bevor du aufbrichst, schau noch bei Parks Victoria nach, ob Brandgefahr besteht – die australische Natur macht im Sommer, was sie will.

Wann du zur Great Ocean Road aufbrechen solltest

Das Wetter an der Südküste Australiens macht, was es will – und beeinflusst entscheidend, ob du die Klippen bewunderst oder dich unter einer Regenjacke verkriechst. Die meisten Besucher kommen während des australischen Sommers hierher, also etwa von Dezember bis Februar. Laut langjährigen Statistiken liegen die Tageshöchstwerte im nahegelegenen Melbourne im Januar bei rund 26,4 °C, was ideale Bedingungen für Erkundungstouren entlang der Klippen und zum Verweilen in Küstencafés bietet.

In den Sommermonaten musst du aber damit rechnen, dass der Ozean hier nie so warm wie in den Tropen sein wird. Selbst im wärmsten Februar hat das Meer vor der Küste nur etwa 19,6 °C, sodass Baden eher etwas für Hartgesottene ist und Surfer üblicherweise Neoprenanzüge tragen. Der australische Winter, der von Juni bis August dauert, bringt kühle und windige Tage, an denen die Tageshöchstwerte im Juli auf 13,2 °C sinken. Andererseits verleiht der aufgewühlte Winterozean mit riesigen Wellen den Klippen ein dramatischeres Aussehen.

Wenn du eine Chance auf stabiles sonniges Wetter haben möchtest, aber gleichzeitig den sommerlichen Menschenmassen an den Aussichtspunkten aus dem Weg gehen willst, bieten australischer Frühling oder Herbst den idealen Kompromiss. Für detailliertere Informationen darüber, welche Temperaturen und Niederschlagsmengen du in den einzelnen Jahreszeiten erwarten kannst, lies unseren Artikel über das Wetter in Australien.

Wohin als Nächstes

Falls du gerade deinen gesamten Australien-Urlaub planst, ist die Great Ocean Road nur ein Puzzleteil. Inspiration für weitere Orte auf dem Kontinent findest du in unseren anderen Reiseführern:

Häufig gestellte Fragen

Die Planung einer Reise auf die andere Seite der Welt wirft logischerweise viele Fragen auf. Hier ist eine Übersicht über das, was du uns zur Great Ocean Road am häufigsten fragst.

Reicht ein Tag für die Great Ocean Road?

Technisch gesehen kannst du es an einem Tag von Melbourne aus schaffen, aber du verbringst die meiste Zeit im Auto und erreichst die Klippen genau zur Zeit der größten Menschenmassen. Für ein ruhigeres Erlebnis und morgendliche Fotos ohne Busse empfehle ich, die Route auf zwei Tage aufzuteilen.

In welche Richtung fährt man am besten?

Am besten startest du von Melbourne aus Richtung Westen über Torquay. Da man in Australien links fährt, hast du den Ozean und alle Aussichtspunkte die ganze Zeit auf deiner Seite und musst beim Abbiegen nicht den Gegenverkehr kreuzen.

Wo übernachtet man unterwegs am besten?

Das hängt von deinem Tempo ab. Lorne ist ein lebhafteres Städtchen mit Cafés, Apollo Bay bietet Ruhe und liegt genau in der Mitte der Strecke. Wenn du morgens möglichst nah an den Zwölf Aposteln sein möchtest, übernachte in Port Campbell.

Wann sind bei den Zwölf Aposteln die wenigsten Menschen?

Vermeide die Mittagszeit und den frühen Nachmittag, wenn die Tagestouren ankommen. Gutes Licht und ein Minimum an Menschen erlebst du früh morgens nach Sonnenaufgang oder abends.

Werde ich entlang der Strecke Koalas sehen?

Die Gegend um Kennett River ist dafür bekannt, dass hier Koalas frei in den Baumkronen zu sehen sind. Die Chancen sind ziemlich hoch, du musst nur aufmerksam in die Äste der Eukalyptusbäume schauen oder den Gruppen anderer Touristen folgen, die das Tier bereits entdeckt haben.

Geht es auch ohne Auto?

Ohne Auto bist du auf organisierte Bustouren von Melbourne aus angewiesen. Diese bringen dich zu den wichtigsten Aussichtspunkten, aber du verlierst die Freiheit, überall anzuhalten, wo du möchtest, und den größten Besucherandrang zu vermeiden.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Am wärmsten ist es während des australischen Sommers (Dezember bis Februar), wenn die Temperaturen über 26 °C steigen. Im Winter (Juni bis August) ist es kühl und windig, aber der aufgewühlte Ozean, der gegen die Klippen schlägt, hat auch seine ganz eigene Atmosphäre.

Lohnt sich ein Helikopterflug über die Klippen?

Reisende sind sich einig, dass der Blick aus der Vogelperspektive auf die isolierten Kalktürme im Ozean außergewöhnlich ist. Flüge bietet beispielsweise das Unternehmen 12 Apostles Helicopters an, und du siehst dabei die Küste aus einer ganz anderen Perspektive.

Ist es sicher, im Ozean zu schwimmen?

Der Südliche Ozean ist wild und birgt tückische Strömungen. Schwimme immer nur an offiziellen Stränden und ausschließlich zwischen den rot-gelben Flaggen, wo örtliche Rettungsschwimmer auf die Sicherheit achten.

Was tun, wenn es regnet?

Das Wetter an der Küste ändert sich schnell. Wenn es regnet, ist das eine gute Zeit für die Erkundung des Regenwalds im Landesinneren im Great Otway National Park, wo die Baumkronen viel Wasser auffangen und der Nebel dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.

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