Kennst du das Gefühl, wenn du die berühmte Stadt aus dem Film „Kevin – Allein in New York“ mit eigenen Augen sehen willst? Der Winter verwandelt den Betondschungel in eine riesige, funkelnde Kulisse. New York zu Weihnachten zu erleben bedeutet, sich durch die Menschenmassen auf der Fifth Avenue zu drängen – aber auch, heiße Schokolade direkt unter den Wolkenkratzern zu trinken. Der erste Frost bringt eine ganz besondere Magie in die Straßen.
Reiseprospekte versprechen ein perfektes Märchen ohne den geringsten Makel. Die Realität bringt allerdings eisigen Wind vom Ozean, teure Eintrittskarten und Tausende Menschen rings um dich herum. Ich verrate dir konkrete Zeiten, wann du zum Rockefeller Center aufbrechen solltest, damit du nicht anderen Touristen auf die Füße trittst. Gute Planung erspart dir Stunden in Warteschlangen – und schont obendrein die Geldbörse.
Du bekommst genaue Preise für Eisbahnen, Tipps zu Orten, die die Einheimischen lieben, und einen realistischen Blick darauf, was Touristen falsch machen. Wir besprechen die schönsten Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Vierteln, die einen Besuch wert sind. Silvester am Times Square nehmen wir bis ins kleinste Detail auseinander – ganz ohne rosarote Brille. Und ich zeige dir, warum Januar und Februar die bessere Wahl sein können als der überfüllte Dezember. Schnapp dir deinen wärmsten Mantel, und los geht’s mit der Planung.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, alles zu lesen
- Der Bryant Park bietet die einzige kostenlose Eisbahn der Stadt.
- Das Rockefeller Center zündet seinen Baum Anfang Dezember an.
- Dyker Heights in Brooklyn versteckt die aufwendigste Lichterdekoration der Stadt.
- Für den Times Square an Silvester musst du acht bis zehn Stunden vorher da sein.
- Die Wollman Rink im Central Park bietet die schönste Aussicht auf die Wolkenkratzer.
- Die Radio City Music Hall beherbergt die legendäre Tanzshow der Rockettes.
- Die NYC Restaurant Week im Januar verbilligt die Mittagessen in Luxuslokalen.
Der Weihnachtsbaum und die Ikonen des festlichen New York
Das feierliche Anzünden des Baums am Rockefeller Center läutet die gesamte Wintersaison ein. Dieser großartige Moment findet 2026 voraussichtlich am zweiten Dezember statt. Der Sender NBC überträgt das Ereignis live in Millionen Haushalte. Wer einen guten Stehplatz ergattern will, sollte schon am frühen Nachmittag kommen.
Die Fichte selbst ist meist über zwanzig Meter hoch und wiegt mehrere Tonnen. Die Gärtner wählen sie mit einem Jahr Vorlauf in den umliegenden Bundesstaaten aus. Auf ihren Ästen leuchten mehr als fünfzigtausend bunte Lichter. Der Baum bleibt täglich von sechs Uhr morgens bis Mitternacht beleuchtet, und das bis Anfang Januar.
Direkt unter dem Baum liegt die berühmte Eisbahn The Rink. Über ihr thront die vergoldete Prometheus-Statue, die den ganzen Platz dominiert. Zu diesem Ort führt dich die Promenade Channel Gardens direkt von der Fifth Avenue. Den Weg säumen leuchtende Drahtengel mit Trompeten.
Den gesamten Komplex findest du unter der Adresse 30 Rockefeller Plaza im Herzen von Midtown Manhattan. Die nächsten U-Bahn-Stationen tragen die Bezeichnungen B, D, F und M. Die Orientierung in dieser Gegend ist abends wegen der enormen Menschenmassen oft schwierig. Polizisten lenken die Menge häufig in Einbahn-Korridore.
💡 Tipp: Brich früh morgens gegen sieben Uhr zum Baum auf oder umgekehrt spät abends nach zehn. So entgehst du den schlimmsten Massen und machst Fotos ohne fremde Ellbogen im Bild.
Den Weg zum Hauptbaum zeigen dir die Channel Gardens. Diese zweihundert Meter lange Allee aus acht Gärten verbindet die Fifth Avenue direkt mit dem Rockefeller Center. Den Weg säumen achtzehn Drahtengel mit Trompeten, wobei neun viereinhalb Meter hohe Figuren jede Seite der Promenade bewachen. Die ganze Installation erklingt zu festlicher Musik und bildet den meistfotografierten Ort im dezemberlichen Manhattan.
Über die Promenade kannst du tagsüber wie nachts jederzeit kostenlos schlendern. 💡 Tipp: Den schönsten Blick bekommst du direkt von der Seite der Fifth Avenue – du siehst die ganze Reihe leuchtender Engel mit dem blinkenden Baum im Hintergrund.

Wo man unter freiem Himmel Schlittschuh läuft
Schlittschuhlaufen zählt zu den wichtigsten Winteraktivitäten der Stadt. Die Wollman Rink liegt in der südöstlichen Ecke des berühmten Central Park. Sie bietet ein unglaubliches Panorama der Wolkenkratzer im südlichen Manhattan, die sich über den kahlen Bäumen erheben. Es handelt sich um die größte Freilufteisbahn in ganz New York.
Der Eintritt zur Wollman Rink kostet rund zwanzig Dollar. Der Verleih der Schlittschuhe schlägt mit weiteren zehn bis zwölf Dollar zu Buche. Die Fläche bleibt von Ende Oktober bis April geöffnet. Zum Aufwärmen kannst du dir am Stand nebenan heißen Apfelmost kaufen.
Die Eisbahn findest du leicht: vom südlichen Teil des Central Park aus über den Eingang an der 63. Straße oder vom Midpark. Im Dezember und Januar ist sie sieben Tage die Woche ab zehn Uhr morgens geöffnet. Für Wochenendnachmittage solltest du die Tickets vorab online reservieren, sonst droht eine lange Schlange an der Kasse. Das Schlittschuhlaufen am Abend nach Einbruch der Dunkelheit ist ein ganz anderes Erlebnis als tagsüber.
Die The Rink at Rockefeller Center ist die bekannteste, aber auch die teuerste Variante. Der Eintritt bewegt sich je nach Datum in der Saison zwischen 33 und 55 Dollar. Der Verleih der Schlittschuhe kostet fixe vierzehn Dollar zusätzlich. Ein Zeitfenster auf dem Eis dauert exakt neunzig Minuten.
Das Erlebnis unter dem goldenen Prometheus ist sehr ikonisch. Die Fläche der Rockefeller-Eisbahn ist allerdings überraschend klein und oft überfüllt. Die Tickets musst du weit im Voraus online reservieren, vor Ort bekommst du sie so gut wie nie. Während der Fahrt fotografieren dich ständig Hunderte Touristen von der oberen Terrasse.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Bryant Park mit seiner The Rink. Du findest ihn in Midtown direkt an der Sixth Avenue hinter der öffentlichen Bibliothek. Den Eintritt aufs Eis zahlst du nicht, er ist völlig kostenlos. Du zahlst nur den Verleih der Schlittschuhe, etwa zwanzig Dollar.
💡 Tipp: Wenn du eigene Schlittschuhe dabeihast, läufst du im Bryant Park völlig kostenlos. Die umliegenden Stände des Winter Village schaffen außerdem eine viel gemütlichere Atmosphäre als das kommerzielle Rockefeller Center.
- Wollman Rink (Central Park): Eintritt ~20 USD + Schlittschuhe 10–12 USD, größte Fläche in NY, Blick auf die Wolkenkratzer, Oktober–April.
- Bryant Park Rink: Eintritt kostenlos + Schlittschuhe ~20 USD, gemütliche Atmosphäre der Winter-Village-Stände, Oktober–März.
- Rockefeller Rink: Eintritt 33–55 USD + Schlittschuhe 14 USD, am berühmtesten, am kleinsten und am teuersten, Online-Reservierung erforderlich.
Weihnachtliche Schaufenster und Lichter

Die Kaufhäuser wetteifern um die schönste Winterdekoration der Stadt. Saks Fifth Avenue an der Ecke Fifth Avenue und 50. Straße bietet eine atemberaubende Lichtshow. Die Fassade des Gebäudes verwandelt sich in eine riesige Leinwand voller blinkender LED-Dioden. Die Vorstellung dauert fünf Minuten und wiederholt sich nach Einbruch der Dunkelheit alle zwanzig Minuten.
Diese Musik- und Lichtshow zu sehen kostet nichts. Die Leute versammeln sich direkt auf dem Gehweg gegenüber dem Geschäft. Macy’s Herald Square an der 34. Straße gilt als größtes Kaufhaus der Welt. Seine Schaufenster erzählen traditionell eine zusammenhängende Geschichte mithilfe beweglicher, mechanischer Figuren.
Wenn du etwas Künstlerischeres suchst, steuere Bergdorf Goodman an. Dieses Luxushaus sitzt an der Ecke 58. Straße und Fifth Avenue. Seine Schaufenster erinnern eher an Museumsexponate voller Antiquitäten und Haute-Couture-Mode. Es ist ein völlig anderer Stil als der verspielte Ansatz bei Macy’s.
Einen weiteren schönen Halt bildet Bloomingdale’s an der 59. Straße und Lexington Avenue. Dieses Geschäft am Rande der Upper East Side wählt oft eine interaktive Dekoration. Manchmal kannst du durch das Glas die Lichter steuern oder über spezielle Knöpfe von außen Musik hören. Die Menschenmengen sind hier kleiner als auf der Fifth Avenue.
Die gesamte Fifth Avenue verwandelt sich im Dezember in ein riesiges Weihnachts-Freilichtmuseum. Von der 34. Straße mit Macy’s bis zur 59. Straße bei Bloomingdale’s leuchten alle Schaufenster, und über den Köpfen der Passanten hängen Tausende Lichterketten. Am Plaza Hotel an der 59. Straße und am Grand Army Plaza parken außerdem historische Pferdekutschen. Geh die ganze Fifth Avenue zu Fuß von Süden nach Norden ab.
Diese zweieinhalb Kilometer lange Strecke nimmt dich bei gemächlichem Gehen etwa eine Stunde in Anspruch. So entgehst du dem Gedränge in der U-Bahn und saugst die wahre festliche Atmosphäre New Yorks auf.
⚠️ Ein besonderes Kapitel bildet das Viertel Dyker Heights in Brooklyn. Es liegt zwischen der 83. und 86. Straße sowie der 11. bis 13. Avenue. Die Anwohner schmücken hier ihre Häuser mit geradezu sinnlos extravaganter Dekoration. Du siehst hier drei Meter hohe aufblasbare Weihnachtsmänner und Zehntausende Lichter an einem einzigen Haus.
In dieses Brooklyner Viertel kommst du mit der U-Bahn-Linie D oder N. Du steigst an den Stationen Dyker Heights oder Bay Ridge aus. Die beste Zeit für die Besichtigung ist gegen halb sechs am Abend, kurz nach Einbruch der Dunkelheit. An Wochenenden verstopfen Autos die Straßen, also brich lieber an einem Wochentag auf und geh zu Fuß.

Weihnachtsmärkte und Radio City Christmas Spectacular
Die Märkte bringen den Duft gerösteter Nüsse und heißen Mosts in die kalten Straßen. Das Bryant Park Winter Village liegt an der Sixth Avenue zwischen der 40. und 42. Straße in Midtown. Der Eintritt ins Gelände kostet nichts. Du findest hier über hundertsiebzig Holzbuden, die die zentrale Eisbahn umgeben.
Dieser Markt öffnet bereits am Thanksgiving-Tag und läuft bis Ende Januar. Du kaufst hier Kunsthandwerk, Winterkleidung und großartige vegane Waffeln. Der Union Square Holiday Market an der 14. Straße in Greenwich Village wirkt etwas anders. Er ist meist kleiner, authentischer, und die Einheimischen mögen ihn lieber.
Der Markt am Union Square läuft von November bis Heiligabend. Den Columbus Circle Holiday Market findest du an der 59. Straße direkt am südwestlichen Eingang zum Central Park. Er konzentriert sich stark auf originelle Geschenke und lokale New Yorker Produkte. Er endet meist in den letzten Dezembertagen.
Wenn es draußen friert, rettet dich die Grand Central Holiday Fair. Dieser Markt findet im Inneren des berühmten Bahnhofs Grand Central Terminal in Midtown statt. Er gehört zu den kleineren, bietet aber dank der prachtvollen historischen Architektur eine fantastische Atmosphäre. Geöffnet hat er nur bis Heiligabend.
Zur winterlichen Stadt gehört untrennbar das Radio City Christmas Spectacular. Diese Show läuft in der Radio City Music Hall an der Ecke Sixth Avenue und 50. Straße. Die Hauptstars des Abends sind die Rockettes, eine legendäre Frauentanzgruppe, berühmt für ihre perfekte Synchronisation. Die Vorstellung läuft von November bis Anfang Januar.
Die Ticketpreise für die Rockettes beginnen bei 65 Dollar und klettern für bessere Plätze über 200 Dollar. Die Karten sind blitzschnell weg. Ich empfehle, sie vorab über Plattformen wie GetYourGuide oder direkt auf der offiziellen Website des Theaters zu kaufen. An der Kasse vor Ort werden nur überteuerte Restposten verkauft.
Auf den Märkten findest du leicht originelle Weihnachtsgeschenke und lokale Souvenirs. Die Standbetreiber verkaufen handgemachten Schmuck, New-York-Fotos in Schachteln, Duftkerzen und Indie-Kleidung. Du bekommst hier auch handbemalten Weihnachtsschmuck oder Flaschen von lokalem Boutique-Cider. Die Stände im Bryant Park sind etwas teurer als am Union Square.
Den Hunger stillst du auch ohne Fleisch leicht. Die Märkte bieten großartiges vegetarisches Essen: frische Falafel, vegane Waffeln und Pfannkuchen. Nimm dir einen Becher mit heißem Apfelmost in die Hand und wärm dich ein wenig auf.
💡 Tipp: Pass beim Besuch der Märkte auf deine persönlichen Sachen auf. In den dichten Menschenmengen rund um die Essensstände sind Taschendiebe unterwegs. Trag deinen Rucksack lieber vorn auf dem Bauch. Karten halten in der vorderen Hosentasche der Jeans deutlich besser als in der Umhängetasche.
Silvester und Neujahr in New York
Die Feierlichkeiten zum Jahresende am Times Square kennt die ganze Welt aus dem Fernsehen. Die berühmte Kristallkugel beginnt genau dreißig Sekunden vor Mitternacht zu sinken. Diese Tradition startete bereits 1907. Diesen Moment live mitzuerleben erfordert allerdings eine enorme Portion körperlicher Widerstandskraft.
⚠️ Die reale Erfahrung mit dem Times Square Ball Drop spricht eine klare Sprache. Du musst acht bis zehn Stunden vorher da sein. Die Polizei sperrt die umliegenden Straßen schon gegen drei Uhr nachmittags. Sobald sie dich in die Sicherheitszone lässt, darfst du sie nicht mehr verlassen, sonst verlierst du deinen Platz.
In diesen abgesperrten Sektionen gibt es keine mobilen Toiletten. Die Temperaturen fallen oft auf minus fünf bis minus zehn Grad Celsius. Tausende Menschen stehen dicht gedrängt aneinander, ohne sich bewegen zu können. Wenn du weißt, worauf du dich einlässt, bekommst du ein unvergessliches Erlebnis fürs ganze Leben.
Wenn du nicht die ganze Nacht draußen stehen willst, wähle einen Silvester-Bar-Crawl. Viele Lokale in Brooklyn, Greenwich Village oder Hell’s Kitchen verkaufen Tickets für eine durchgehende Bar-Tour für 50–80 USD. Du bekommst bevorzugten Eintritt in mehrere Bars und triffst Leute aus der ganzen Welt. Ohne Schlange und ohne Frost.
Eine viel ruhigere Alternative bietet das Mitternachtsfeuerwerk im Central Park. Der Eintritt kostet nichts, und die Menschenmengen sind hier deutlich erträglicher. Ein weiteres tolles Schauspiel findet im Prospect Park in Brooklyn statt, wohin vor allem einheimische Familien gehen. So entgehst du dem Stress inmitten der Wolkenkratzer.
Der New Yorker Silvester hat noch ein anderes Gesicht: das Kulturprogramm. Die Carnegie Hall, das Lincoln Center oder die Brooklyn Academy of Music veranstalten spezielle Neujahrskonzerte. Die Tickets kosten 40–150 USD und sichern dir eine warme, elegante Art zu feiern. Das Programm der einzelnen Säle veröffentlichen sie auf ihren Websites stets im Oktober.
Du kannst dir auch ein festliches Dinner mit Aussicht in einem der Hochhausrestaurants reservieren. Den Tisch musst du allerdings viele Monate im Voraus sichern, und die Preise sind meist astronomisch. Viele New Yorker verbringen Mitternacht in ihrer Lieblingsbar in Vierteln wie Greenwich Village oder Williamsburg. Dort herrscht eine entspannte und freundliche Stimmung.
New York im Winter abseits der Feiertage: Januar und Februar
Nach dem Abreisen der Weihnachtstouristen wird die Stadt spürbar ruhiger. Januar und Februar gelten als die günstigsten und leersten Monate des Jahres. Die Preise für Flugtickets und Hotelzimmer fallen steil ab. Wenn du Hunderte Euro sparen willst, plane deine Reise genau in diesen Zeitraum.
Im Januar läuft die berühmte NYC Restaurant Week. Diese Veranstaltung ermöglicht es, Spitzenrestaurants zu einem Bruchteil des normalen Preises zu besuchen. Ein Drei-Gänge-Mittags- oder -Abendmenü kostet von 30 bis 45 Dollar. Es nehmen Dutzende Luxuslokale in der ganzen Stadt teil, die sonst dein Budget ruinieren würden.
Die Wintermonate bieten ideale Bedingungen für den Besuch der New Yorker Museen. Berühmte Orte wie das MoMA, das Metropolitan Museum of Art oder das Guggenheim gähnen vor Leere. Du musst nicht stundenlang für Tickets anstehen. In Ruhe betrachtest du die Bilder ohne fremde Köpfe im Blickfeld.
Ein tolles Erlebnis bieten auch die Aussichtsplattformen hinter Glas. Observatorien wie das One World Observatory, Top of the Rock oder Edge haben perfekte Sicht. Die frostige Luft reinigt den Himmel, und die Fernsicht ist meist maximal. Im Inneren der Gebäude bleibst du außerdem im Warmen.
Die Rabatte am Black Friday werden oft überschätzt. Die wirklich massiven Ausverkäufe beginnen erst im Januar nach Ende der Hauptsaison. Die Geschäfte müssen ihre Winterkollektionen loswerden. So findest du tolle Teile zum halben Preis mitten in Manhattan.
Der Januar bringt das umfangreiche Winter Jazz Fest in die Stadt. Hunderte Bands erfüllen die Clubs in ganz Manhattan und Brooklyn mit Musik, und Tickets für einzelne Konzerte bekommst du für 15–30 USD. Wenn du um die Wende von Januar zu Februar anreist, erlebst du in Manhattans Chinatown an der Canal Street die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr – mit Straßenumzügen, tanzenden Drachen und Feuerwerk, dem größten seiner Art in den USA.
Was soll man im winterlichen New York anziehen? Die Temperaturen liegen zwischen minus fünf und plus fünf Grad, aber der eisige Wind drückt die gefühlte Temperatur weiter nach unten. Die Basis bilden gute Thermounterwäsche, ein warmes Fleece und eine wasserdichte Jacke. Wasserfeste Schuhe mit grober Sohle sind ein Muss, Mütze und Handschuhe retten deine Finger.
Tipps und Erfahrungen von Besuchern
Erfahrene Reisende sind sich über einige Grundregeln für einen Winterbesuch einig. Sie teilen ihre Erkenntnisse, wie man die Stadt genießt und nicht an den Menschenmassen verzweifelt. Hier sind die, die am häufigsten genannt werden und tatsächlich funktionieren.
- Zum Baum und zu den Schaufenstern auf der Fifth Avenue gehst du früh morgens vor neun Uhr oder spät abends nach neun.
- Lauf lieber im Bryant Park oder auf der Wollman Rink Schlittschuh als auf der teuren Rockefeller-Eisbahn.
- Silvester am Times Square gilt als Erlebnis einmal im Leben. Wer nicht zehn Stunden frieren will, wählt andere Möglichkeiten.
- Januar und Februar kommen am günstigsten weg. Flugtickets und Hotels kosten deutlich weniger als im Dezember.
Reisende empfehlen außerdem, den Besuch der Schaufenster in mehreren Runden zu planen. Tagsüber siehst du die Details und nachts die Lichteratmosphäre. Beides lohnt sich und nimmt jeweils nur eine Stunde in Anspruch. Auf die Fifth Avenue gehst du am besten am Montag oder Dienstag, an den Wochenenden sind die Gehwege fast unpassierbar.
Für Familienausflüge funktionieren weihnachtliche Theateraufführungen off-Broadway sehr gut. Das Theater District rund um die 42. Straße bietet im Dezember über fünfzig verschiedene Inszenierungen. Tickets für kleinere Theater bekommst du für 20–40 USD. Du wärmst dich auf und erlebst New York einmal anders als von der Straße aus.
Vor der Reise lohnt es sich, die aktuellen Öffnungszeiten und etwaige Änderungen im Verkehr zu prüfen. Eine großartige Informationsquelle ist die offizielle Tourismus-Website von NYC. Dort findest du genaue Karten der Sperrungen und einen Kalender lokaler Veranstaltungen.
Wo man für das weihnachtliche New York übernachtet
Eine Unterkunft in Midtown Manhattan sichert dir die beste Erreichbarkeit zum Rockefeller Center und zur Fifth Avenue. Du sparst Zeit beim Pendeln mit der U-Bahn. Die Upper West Side oder Midtown West empfehle ich als tollen Kompromiss zwischen Erreichbarkeit und Preis. Im Dezember erreichen die Hotelpreise ihr Jahresmaximum, also reserviere dein Zimmer viele Monate im Voraus.
Wer sparen will, wählt Long Island City in Queens oder Williamsburg in Brooklyn. Beide Lagen sind eine U-Bahn-Station von Midtown entfernt. Die Hotelpreise sind hier deutlich niedriger, und trotzdem hast du eine direkte Verbindung zu allen Hauptattraktionen. Williamsburg bietet außerdem eine tolle Abendatmosphäre mit unabhängigen Bars und Restaurants.
Für die festliche Atmosphäre lohnt es sich, in der Nähe des Rockefeller Center und der Fifth Avenue zu wohnen. Schau dir die Hotels in Midtown an oder vergleiche alle Unterkünfte in New York.
Wohin nach New York
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Wann wird der Weihnachtsbaum in New York beleuchtet?
Die feierliche Beleuchtung des Weihnachtsbaums am Rockefeller Center findet dieses Jahr etwa am 2. Dezember 2026 statt. Das genaue Datum gibt NBC jedes Jahr im Oktober bekannt. Der Baum leuchtet dann täglich bis Anfang Januar.
Wo kann man in New York Schlittschuh laufen?
Du hast drei Hauptmöglichkeiten. Der Bryant Park bietet kostenlosen Eintritt zur Eisbahn, du zahlst nur für den Schlittschuhverleih (ca. 20 USD). Die Wollman Rink im Central Park hat ein wunderschönes Wolkenkratzer-Panorama (Eintritt ca. 20 USD). Die Eisbahn am Rockefeller Center ist die berühmteste, aber auch die teuerste (33 bis 55 USD) und kleinste.
Wo findet man die schönsten Weihnachtsauslagen und Lichter in New York?
Du darfst die Lichtshow an der Fassade von Saks Fifth Avenue (alle 20 Min. nach Einbruch der Dunkelheit), die Schaufenster von Macy’s am Herald Square und Bergdorf Goodman in der 58. Straße nicht verpassen. Für ein extravagantes Erlebnis mach dich auf in das Viertel Dyker Heights in Brooklyn, wo die Bewohner ihre Häuser mit Tausenden von Lichtern schmücken.
Lohnt sich Silvester am Times Square?
Alles hängt von deinen Prioritäten ab. Rechne damit, acht bis zehn Stunden vorher anzukommen, mit eisiger Kälte, überfüllten Bereichen ohne Möglichkeit zu gehen und praktisch keinen Toiletten. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, aber körperlich anstrengend. Eine ruhigere Alternative ist das Feuerwerk im Central Park oder ein festliches Dinner mit Aussicht.
Wie ist das Wetter in New York im Winter?
V Dezember bewegen sich die Temperaturen zwischen minus zwei und plus acht Grad, Schneefall ist keine Ausnahme. Januar und Februar sind am kältesten: durchschnittlich minus drei bis plus vier Grad, aber der atlantische Wind senkt die gefühlte Temperatur erheblich. Pack dir Thermounterwäsche, wasserdichte Schuhe und eine Mütze ein.
Ist New York im Januar günstig?
Jänner und Februar sind die günstigsten Monate für New York. Nach den Feiertagen sinken die Preise für Hotels und Flüge um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zum Dezember-Höhepunkt. Außerdem findet die NYC Restaurant Week mit vergünstigten Menüs statt und die Museen sind leerer. Der einzige Nachteil ist das kühlere Wetter.
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