Dijon, Frankreich: 12 Tipps, was man 2026 sehen und erleben sollte

Wenn du das ländliche Frankreich, Geschichte, die aus jedem Stein atmet, und erstklassige Gastronomie liebst, dann wird dich Dijon in Frankreich restlos begeistern. Diese Stadt war einst der Sitz der mächtigen Herzöge von Burgund, die mit ihrem Reichtum und Einfluss selbst die französischen Könige spielend in den Schatten stellten. Heute ist sie ein unglaublich elegantes, kompaktes und entspanntes Reiseziel, das eine perfekte Mischung aus mittelalterlichen Gassen, modernen Museen und dem Duft des weltberühmten Senfs bietet. Du wirst feststellen, dass Burgund längst nicht nur aus endlosen Weinbergen besteht, sondern auch aus atemberaubender Architektur.

Ein Spaziergang durch das Zentrum von Dijon gleicht einer Reise durch die Zeit, denn der historische Kern ist UNESCO-Welterbe und gehört zu den besterhaltenen in ganz Frankreich. Du findest dich hier mühelos zurecht, kommst überall zu Fuß hin, und an jeder Ecke lugt ein zauberhaftes Café oder eine Bäckerei hervor. Ich habe einen ausführlichen Reiseführer für dich vorbereitet, der dir bei der Planung deiner Reise hilft. Du findest hier Tipps zu den interessantesten Orten, praktische Infos zur Anreise und Ratschläge dazu, wo du am besten übernachtest.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
Foto: Eusebius / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Zusammenfassung

  • Wichtigster Orientierungspunkt: Folge den Messing-Pfeilen mit der kleinen Eule im Pflaster, die dich durch die gesamte Altstadt führen, ohne dass du ständig auf die Karte schauen musst.
  • Größte Sehenswürdigkeit: Der Palast der Herzöge von Burgund, aus dem heute eines der besten Kunstmuseen des Landes geworden ist.
  • Was du unbedingt tun musst: Die steinerne Eule an der Kirche Notre-Dame mit der linken Hand berühren, damit sie dir Glück bringt.
  • Gastro-Tipp: Halte in den traditionellen Boutiquen von Maille oder Fallot und probiere echten Dijon-Senf mit ausgefallenen Geschmacksrichtungen.
  • Idealer Ausflug: Steig in den Regionalzug und fahr ins nahe gelegene Städtchen Beaune entlang der berühmten Weinstraße Route des Grands Crus.
  • Verkehr im Jahr 2026: Wenn du mit dem Auto kommst, vergiss nicht, dir die Umweltplakette Crit’Air zu besorgen – ohne sie darfst du nicht in die Stadt.
Wann man nach Dijon reisen sollte
Foto: Antoine Coysevox / Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Wann man nach Dijon reisen sollte

Die beste Zeit für einen Besuch in Dijon und ganz Burgund ist eindeutig der Frühling oder der frühe Herbst. Mai und Juni bieten angenehme Temperaturen, ideal für ganztägige Spaziergänge durch die Stadt, und die Natur ringsum erstrahlt in sattem Grün. Der September wiederum ist absolut magisch, denn in der ganzen Region beginnt die Weinlese und es wird der sogenannte Ban des vendanges ausgerufen, das offizielle Datum des Erntebeginns. Die Tage sind noch sonnenwarm, überall duftet es nach gärendem Most, und in der Stadt herrscht eine herrlich entspannte Atmosphäre. Im Herbst färben sich die umliegenden Weinberge zudem in wunderschöne Gold- und Rottöne.

Wenn du kannst, vermeide eine Reise im August, wenn die Franzosen kollektiv in den Sommerurlaub aufbrechen und die Autobahnen Richtung Süden die berüchtigten „schwarzen Tage“ voller Staus erleben. Außerdem stellst du schnell fest, dass viele kleine Familienbetriebe, Bäckereien und Läden in Dijon einfach geschlossen haben, weil die Inhaber ans Meer gefahren sind. Der Juli ist etwas besser, aber du musst damit rechnen, dass die Temperaturen im Landesinneren ziemlich hoch klettern können und die Straßen voller Touristen aus aller Welt sind. Wenn du im Sommer mit dem Auto von Deutschland aus anreist, etwa von München oder Stuttgart, erwartet dich eine rund 600 bis 800 Kilometer lange Strecke, die du über die Schweiz oder Straßburg in etwa sieben bis acht Stunden schaffst. Achte auf die französischen Mautstationen, wo du ungefähr 9,50 Euro pro hundert Kilometer zahlst, und behalte das neue Free-Flow-System auf manchen Abschnitten im Auge, wo es keine Schranken mehr gibt und du die Maut innerhalb von 72 Stunden online begleichen musst.

Auch die Wintermonate haben ihren Reiz, auch wenn das Wetter oft nasskalt und trüb ist. November und Dezember locken vor allem mit Weihnachtsmärkten und festlicher Beleuchtung, die den historischen Gebäuden unglaublich gut steht. Pass aber gut auf Mitte November auf, denn im nahen Beaune findet dann die berühmte Wohltätigkeits-Weinauktion im historischen Hospiz Hospices de Beaune statt. Im Jahr 2026 fällt dieses Ereignis beispielsweise auf den 15. November, im Rahmen des Wochenendes der sogenannten Trois Glorieuses. Die ganze Region platzt zu dieser Zeit aus allen Nähten, internationale Käufer strömen herbei und die Übernachtungspreise schießen auch in Dijon selbst steil in die Höhe. Egal, wann du kommst: Denk immer daran, dass das traditionelle Mittagsmenü in französischen Restaurants strikt zwischen zwölf und vierzehn Uhr serviert wird – kommst du später, bekommst du höchstens ein trockenes Baguette.

Wo man in Dijon übernachten sollte
Foto: Antoine Coysevox / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Wo man in Dijon übernachten sollte

💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.

Bei der Wahl der Unterkunft empfehle ich dir, Hotels direkt in der Altstadt oder in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs zu suchen. Dijon ist nicht besonders groß, und wenn du innerhalb des gedachten Rings wohnst, den die Hauptboulevards bilden, musst du dich überhaupt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln herumschlagen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und die Markthalle hast du dann in Gehweite – ein riesiger Vorteil nach einem Glas burgundischen Weins am Abend. Wenn du ohne Auto reist, wirst du die Nähe des Bahnhofs schätzen, von wo aus dich der TGV vom Pariser Gare de Lyon in nur anderthalb Stunden hierherbringt.

Wenn du mit dem Auto anreist, wähle ein Hotel mit eigenem Parkplatz, denn das Parken auf der Straße ist sehr teuer und kompliziert. Vergiss außerdem nicht, dass Dijon zur strengen Umweltzone ZFE gehört, sodass du für die Einfahrt zwingend die französische Umweltplakette Crit’Air benötigst. Diese Pflicht gilt auch für deutsche Autos, und du musst die Plakette mehrere Wochen im Voraus online für etwa fünf Euro bestellen – sonst riskierst du ein ärgerliches Bußgeld von bis zu 375 Euro.

Der einfachste Weg, eine tolle Unterkunft zu finden, ist das Portal Booking.com, wo du Hunderte Möglichkeiten von luxuriösen Palästen bis hin zu gemütlichen Apartments entdeckst. Wenn du etwas wirklich Besonderes suchst, schau dir das Grand Hotel La Cloche Dijon an. Dieses Fünf-Sterne-Hotel residiert in einem wunderschönen historischen Gebäude direkt am Park Darcy und bietet dir vollkommenen Komfort, einen herrlichen Wellnessbereich und tadellosen Service, den du nach einem langen Tag voller Stadterkundung zu schätzen weißt.

Für den goldenen Mittelweg, der kein Vermögen kostet und dabei tolle Qualität bietet, wähle das beliebte Hôtel des Ducs. Es liegt nur wenige Schritte vom Palast der Herzöge von Burgund entfernt, die Zimmer sind modern eingerichtet und das Personal hilft dir bereitwillig bei Reservierungen in lokalen Lokalen. Wenn du lieber selbst kochst und mehr Platz brauchst, wirst du das Aparthotel Adagio Access Dijon République schätzen. Es liegt nur ein Stück von der Altstadt entfernt, bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, und ganz in der Nähe befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle – ein idealer Ausgangspunkt für weitere Ausflüge durch die Stadt.

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12 Tipps, was man in Dijon sehen und erleben sollte
Foto: Anonyme, école de Fontainebleau / Wikimedia Commons, Public domain

12 Tipps, was man in Dijon sehen und erleben sollte

Lass uns gemeinsam einen Blick auf das Interessanteste werfen, was dir diese Herzogsstadt zu bieten hat. Von majestätischen Palästen über versteckte mittelalterliche Gassen bis hin zu kulinarischen Erlebnissen, derentwegen Feinschmecker aus aller Welt hierherkommen.

Palast der Herzöge von Burgund
Foto: Pierre André Leclercq / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

1. Palast der Herzöge von Burgund

Das Herzstück von ganz Dijon ist der überwältigende Palais des Ducs et des États de Bourgogne, der dich schon auf den ersten Blick mit seiner gewaltigen Ausdehnung beeindruckt. Dieser weitläufige Gebäudekomplex war einst das Machtzentrum der Herzöge von Burgund, die im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert über ein riesiges Gebiet herrschten, das bis ins heutige Niederlande reichte. Herzöge wie Philipp der Kühne oder Karl der Kühne waren zu ihrer Zeit oft reicher und einflussreicher als der französische König selbst, was an der Pracht dieses Bauwerks und des gesamten angrenzenden Platzes deutlich wird. Sie schufen ein Reich, das in der damaligen europäischen Politik und Kunst den Ton angab.

Wenn du auf dem Platz vor dem Palast stehst, achte darauf, wie sich am Gebäude verschiedene Baustile aus völlig unterschiedlichen Epochen fließend vermischen. Die ältesten gotischen Teile, wie der hohe Turm und die alten Küchen in den hinteren Trakten, stammen genau aus der Zeit der berühmtesten Herzöge, während der Rest der riesigen Fassade Jahrhunderte später im eleganten klassizistischen Stil umgebaut wurde. Heute befinden sich im Palast das Rathaus von Dijon und vor allem ein großartiges Kunstmuseum, das zu den bedeutendsten in Frankreich zählt und das du bei deinem Besuch keinesfalls auslassen solltest. Die Räume sind wirklich riesig und atmen eine unglaubliche Geschichte, die das ganze Land geprägt hat.

💡 Tipp: Geh nach einem guten Abendessen auch in den Abendstunden über den Innenhof des Palastes. Das Gebäude ist wunderschön und sehr behutsam beleuchtet, die ganze Gegend wirkt unglaublich romantisch und ruhig, und du kannst die Atmosphäre des alten Burgund ganz ohne störende Touristenmassen genießen.

Museum der Schönen Künste (Musée des Beaux-Arts)
Foto: Pierre André Leclercq / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

2. Museum der Schönen Künste (Musée des Beaux-Arts)

Das Museum, das sich direkt in den atemberaubenden Räumen des Herzogspalastes verbirgt, wurde vor Kurzem umfassend und sehr aufwendig renoviert. Heute gehört es zu den besten Institutionen seiner Art in ganz Frankreich und hält dem Vergleich mit den großen Pariser Galerien mühelos stand. Selbst wenn du kein begeisterter Liebhaber der bildenden Kunst bist, wird dich dieser Ort allein durch seine majestätische Architektur in den Bann ziehen. Der Eintritt zu den ständigen Ausstellungen ist zudem das ganze Jahr über komplett kostenlos, was bei so bedeutenden und umfangreichen Sammlungen heutzutage ein sehr angenehmer und völlig unerwarteter Bonus ist.

Der größte Höhepunkt des gesamten Museums ist der gewaltige Wachsaal mit den monumentalen Grabmälern der Herzöge von Burgund, die den absoluten Höhepunkt der mittelalterlichen Bildhauerkunst darstellen. Die Grabmäler von Philipp dem Kühnen und Johann Ohnefurcht sind Meisterwerke, die in Europa ihresgleichen suchen. Rund um die Sarkophage siehst du Dutzende kleiner, unglaublich detailliert gemeißelter Alabasterfigürchen der Trauernden. Jede dieser Figuren hat einen völlig anderen Gesichtsausdruck und andere Falten des schweren Umhangs – ein wirklich faszinierender Anblick, bei dem du minutenlang verweilst und immer wieder neue Details entdeckst.

💡 Tipp: Plane für die Besichtigung des Museums mindestens zwei bis drei Stunden ein, denn die Ausstellung führt dich chronologisch vom alten Ägypten über die mittelalterliche Kunst bis hin zur modernen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts.

Place de la Libération
Foto: Pierre André Leclercq / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

3. Place de la Libération

Direkt vor dem Herzogspalast erstreckt sich der riesige halbkreisförmige Place de la Libération, der das gesellschaftliche Zentrum der ganzen Stadt bildet. Im siebzehnten Jahrhundert entwarf ihn der berühmte Architekt Jules Hardouin-Mansart, also derselbe Mann, der das prächtige Schloss von Versailles für den Sonnenkönig plante. Der Platz ist genau so angelegt, dass er die Majestät des Palastes perfekt zur Geltung bringt und die absolutistische Macht der damaligen Herrscher unterstreicht. Heute dient er als wichtigster Treffpunkt für Einheimische und Touristen aus aller Welt, die hierherkommen, um sich zu erholen.

Dieser ganze weite, helle Raum ist ausschließlich Fußgängern vorbehalten und verwandelt sich in den Sommermonaten in eine riesige, pulsierende Terrasse. Dutzende angrenzende Cafés und Restaurants stellen hier ihre Tischchen auf, und du kannst einen ausgezeichneten Kaffee oder am Nachmittag ein Glas gekühlten burgundischen Wein mit Blick auf die sprudelnden Springbrunnen genießen. Bestell dir zum Wein unbedingt ein Brettchen mit einer Auswahl lokaler Käsesorten aus dem nahen Jura-Gebirge – für Vegetarier ein absolutes gastronomisches Paradies. Denk aber daran, dass du ein warmes Mittagessen im strengen Zeitfenster zwischen zwölf und vierzehn Uhr schaffen musst, denn später kochen dir die französischen Köche nichts mehr.

💡 Tipp: Wenn du mit Kindern nach Dijon reist, halten die im hellen Pflaster des Platzes eingebauten Wasserfontänen sie an heißen Sommertagen garantiert lange bei Laune, während du dich in Ruhe am Tisch ausruhen kannst.

Eulenpfad (Parcours de la chouette)
Foto: Eusebius / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

4. Eulenpfad (Parcours de la chouette)

Dijon hat sich eine geniale Methode ausgedacht, um Touristen durch die Stadt zu führen, ohne dass sie eine wichtige Sehenswürdigkeit verpassen oder sich im Gewirr der alten Gassen verlaufen. Du musst nicht ständig aufs Handy mit den Karten schauen oder einen dicken Papierreiseführer entziffern – es reicht, aufmerksam den Messing-Dreiecken mit dem Symbol der kleinen Eule zu folgen, die direkt ins historische Pflaster eingelassen sind. Dieser clever markierte Pfad führt dich absolut sicher durch alle verwinkelten Gassen und versteckten Plätzchen, die du sonst wahrscheinlich verpassen würdest.

Die gesamte Basisroute ist logisch in 22 Hauptstationen unterteilt und dauert rund anderthalb Stunden gemütlichen Gehens. An jedem wichtigen historischen Ort, ob alte Kirche oder bedeutender Palast, findest du ein größeres Messing-Quadrat mit einer Nummer, bei dem du stehen bleiben und mehr erfahren kannst. Es ist eine ungemein unterhaltsame und entspannte Art, die Stadt kennenzulernen, die ein bisschen an eine Schnitzeljagd erinnert und Erwachsene genauso begeistert wie die kleinsten Reisenden 😅. Die Eule ist nämlich seit Jahrhunderten das offizielle Wahrzeichen der Stadt und zu ihrem inoffiziellen Maskottchen geworden.

💡 Tipp: Im Tourismusbüro kannst du für ein paar Euro ein kleines Heft kaufen, das dir zu jeder Station spannende historische Details verrät. Alternativ lädst du dir die offizielle Audio-App aufs Handy und lauschst während des Gehens der fesselnden Erläuterung.

Kirche Notre-Dame und die Glückseule
Foto: Uoaei1 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

5. Kirche Notre-Dame und die Glückseule

Eine der wichtigsten Stationen auf der erwähnten Route ist die majestätische Kirche Notre-Dame, die von Experten zu Recht als absolutes Meisterwerk der burgundischen Gotik des dreizehnten Jahrhunderts gilt. Ihre Hauptfassade ist völlig einzigartig, denn sie wird von drei Reihen geheimnisvoller falscher Wasserspeier geschmückt, die aus der Höhe auf dich herabblicken und dem Bauwerk einen leicht gruseligen, mystischen Hauch verleihen. Auf dem Dach der Kirche thront die berühmte Jacquemart-Uhr mit mechanischen Figuren, die Herzog Philipp der Kühne der Stadt 1382 als wertvolle Kriegsbeute aus dem eroberten Flandern schenkte.

Das Wichtigste verbirgt sich für viele Besucher aber außen an der Nordwand der Kirche, direkt in der schmalen gepflasterten Gasse Rue de la Chouette. Hier findest du eine kleine, in Stein gemeißelte Eule, zu der ständig Menschenmassen strömen. Über die Jahrhunderte ist sie von den Händen der Vorübergehenden völlig glatt geworden, hat ihre ursprünglichen Vogelzüge verloren und erinnert eher an einen glatten Stein. Die Legende besagt nämlich: Wenn du sie mit der linken Hand berührst, also der dem Herzen näheren, und dir dabei etwas aufrichtig wünschst, geht dein geheimer Wunsch garantiert in Erfüllung.

💡 Tipp: Pass gut auf, dass du beim Streicheln der Eule nicht das Handy, die Kamera oder eine schwere Tasche in der rechten Hand hältst. Nach dem Volksglauben würdest du so dein Glück nur diesen leblosen Dingen übergeben – und nicht dir selbst!

Viertel mit Fachwerkhäusern und Rue des Forges
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6. Viertel mit Fachwerkhäusern und die Rue des Forges

Gleich hinter der Apsis der Kirche Notre-Dame erstreckt sich der malerischste und fotogenste Teil von Dijon, wo dich sofort die authentische Atmosphäre des Spätmittelalters umfängt. Enge Gassen wie die Rue Verrerie oder die Rue des Forges sind voller alter Fachwerkhäuser mit schiefen Holzbalken, die oft aus dem stürmischen fünfzehnten Jahrhundert stammen. Diese Gebäude sehen aus, als wären sie einem historischen Film entsprungen, und ihre bunten Fassaden bilden die perfekte Kulisse für Spaziergänge in der Abenddämmerung.

In diesen gepflasterten Gassen findest du die besten kleinen Boutiquen, Antiquitätenläden und traditionellen Handwerksgeschäfte, in denen du originelle lokale Souvenirs kaufen kannst. Vergiss beim Spaziergang nicht, den Kopf zu heben und die sorgfältigen Details an den Giebeln der Häuser zu betrachten. Viele von ihnen haben wunderschön geschnitzte Holzportale voller Blumenmotive oder kleine versteckte Innenhöfe, in die man manchmal unauffällig durch ein halb geöffnetes massives Eichentor hineinschauen kann.

💡 Tipp: In der Rue des Forges befindet sich das Hôtel Chambellan, ein bezaubernder alter Stadtpalast, der einst einer reichen Kaufmannsfamilie gehörte. Sein Innenhof verbirgt eine wunderschöne steinerne Wendeltreppe mit einem Gewölbe, das an eine erblühte Palme erinnert. Der Zutritt zum Hof ist für die Öffentlichkeit kostenlos.

Markthalle Les Halles
Foto: VVVCFFrance / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

7. Markthalle Les Halles

Wenn du das echte Alltagsleben der Franzosen erleben und den Duft der besten lokalen Zutaten aufsaugen willst, musst du gleich morgens zur zentralen Markthalle Les Halles aufbrechen. Dieses riesige, luftige Gebäude aus Glas und Gusseisen erinnert dich womöglich an die typische Pariser Architektur des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts – und dieser Eindruck ist absolut berechtigt. An ihrem Entwurf war nämlich das Unternehmen des berühmten Ingenieurs Gustave Eiffel beteiligt, der zufällig genau in Dijon geboren wurde und hier seine unverkennbare Handschrift hinterließ.

Die Markthalle ist ein absolutes Paradies für alle Liebhaber guten Essens und ehrlicher Zutaten. Du findest hier Dutzende sorgfältig drapierter Stände mit lokalem Gemüse, frisch gebackenen knusprigen Baguettes und vor allem einer endlosen Menge an Käse, bei der einem die Augen übergehen. Als Vegetarierin kann ich dir versichern, dass die hiesige Käseproduktion absolute Spitzenklasse ist. Kauf dir unbedingt den gereiften Hartkäse Comté, der aus dem nahen Jura-Gebirge stammt, oder den berühmten cremigen Époisses mit seinem unverwechselbaren Aroma. Dazu noch traditionelle Käsebällchen Gougères aus Brandteig – und das perfekte Picknick für den Park ist fertig.

💡 Tipp: Die Markthalle hat nur dienstags, donnerstags, freitags und samstagvormittags voll geöffnet. Geh am besten gegen neun Uhr morgens hin, wenn die Theken noch voll sind, die Händler bester Laune sind und die Atmosphäre am allerlebendigsten ist.

Senf und die Boutiquen Maille oder Fallot
Foto: Tux-Man / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

8. Senf und die Boutiquen Maille oder Fallot

In Dijon zu sein und den lokalen Senf nicht zu probieren, wäre eine riesige kulinarische Sünde, die dir die Franzosen nicht verzeihen würden. Interessant ist für viele, dass der Begriff Dijon-Senf heute keine geschützte Herkunftsbezeichnung mehr ist, sondern eher eine traditionelle Rezeptur, bei der statt gewöhnlichem Essig der Saft unreifer Trauben verwendet wird, der sogenannte Verjus, oder hochwertiger Weißwein. Dennoch ist Dijon nach wie vor die unbestrittene Hauptstadt dieser pikanten Köstlichkeit, die die Welt erobert hat.

Direkt im Zentrum in der Rue de la Liberté findest du die historische Boutique der berühmten Marke Maille, die hier ununterbrochen seit 1747 steht. Du kannst dir hier frischen Senf aus eleganten Keramikhähnen direkt in wunderschöne Steingutgefäße zapfen lassen. Ein noch authentischeres Erlebnis bietet aber die Boutique Moutarderie Fallot hinter der Kirche Notre-Dame. Es handelt sich nämlich um eine der letzten traditionellen Manufakturen in ganz Burgund, in der bei der Verarbeitung der Senfkörner noch alte Steinmühlen zum Einsatz kommen. Ihr Senf mit Estragon, Nüssen oder lokaler schwarzer Johannisbeere verändert deinen Blick darauf, was du alles in dein Sommer-Salatdressing geben kannst, völlig.

💡 Tipp: In der Boutique Fallot kannst du dir auch eine spezielle Verkostung an der sogenannten Senfbar arrangieren, wo dich erfahrene Verkäufer durch verschiedene Sorten und ungewöhnliche Geschmacksrichtungen führen. Reserviere dieses Erlebnis besser ein paar Tage im Voraus online, es ist sehr begehrt.

9. Turm Philipps des Guten (Tour Philippe le Bon)

Wenn du keine Höhenangst hast, nicht unter Schwindel leidest und ein bisschen körperliche Anstrengung wegsteckst, solltest du den Aufstieg auf den Turm Philipps des Guten unbedingt in deinen Plan aufnehmen. Dieser prächtige, 46 Meter hohe mittelalterliche Turm erhebt sich direkt über dem Herzogspalast und verkörpert die damalige Macht der burgundischen Herrscher. Heute bietet er den absolut besten Panoramablick über die gesamte Altstadt, ihre verwinkelten Gassen und das weite, grüne Umland.

Nach oben führt kein bequemer Aufzug, sodass dich stolze 316 steinerne Wendelstufen erwarten, aber die anfängliche Mühe lohnt sich auf jeden Fall. Von der Aussichtsterrasse ganz oben siehst du nicht nur das atemberaubende Meer aus bunten burgundischen Dächern und alle gotischen Kirchen der Stadt, sondern bei klarem Wetter blickst du bis zu den grünen Hängen der nahen Weinberge. In der Ferne kannst du bei guter Sicht sogar die dunklen Umrisse des bewaldeten Jura-Gebirges und sogar die verschneiten Gipfel der entfernten Alpen erspähen – ein Anblick, den du so schnell nicht vergisst.

💡 Tipp: Der Aufstieg auf den Turm ist aus Sicherheitsgründen nur mit einem Guide im Rahmen organisierter Gruppen möglich, und die Plätze sind ziemlich strikt begrenzt. Kauf dir die Tickets daher gleich morgens im Tourismusbüro oder sichere sie dir bequem online über Plattformen wie GetYourGuide.

Botanischer Garten und Parc de l'Arquebuse
Foto: Hélène Rival / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

10. Botanischer Garten und Parc de l’Arquebuse

Wenn du dich nach einem anstrengenden Tag eine Weile von den aufgeheizten gepflasterten Straßen und den Besichtigungen historischer Gebäude erholen willst, steuere den westlichen Rand des Zentrums in Richtung Bahnhof an. Dort findest du nämlich den wunderschönen, weitläufigen Park de l’Arquebuse, der einen sorgfältig gepflegten botanischen Garten, ein ungemein reiches Arboretum und auch ein sehr interessantes Naturkundemuseum beherbergt, das nicht nur Kinder begeistert.

Dieser Park ist eine echte grüne Oase der Ruhe und ein absolut idealer Ort für die nachmittägliche Entspannung. Du kannst hier einfach gemütlich zwischen Hunderten blühender Blumenarten spazieren gehen, dich mit einem guten Buch auf eine Bank setzen oder die mächtigen, jahrhundertealten Bäume bewundern. Durch den Garten fließt zudem ein kleines Bächlein, und du findest hier mehrere geschickt platzierte Bänke im tiefen Schatten. Das weißt du vor allem in den heißen Sommermonaten zu schätzen, wenn die Temperaturen im Stadtzentrum oft sehr hoch klettern und du ein kühles Plätzchen zur Zuflucht suchst.

💡 Tipp: Spazier auch durch den nahe gelegenen kleineren Park Darcy beim gleichnamigen Platz. Gleich am Eingang begrüßt dich hier die ikonische lebensgroße Statue eines Eisbären, die der berühmte Bildhauer François Pompon schuf und die zu einem der neuzeitlichen und sehr beliebten Wahrzeichen der Stadt wurde.

Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin
Foto: Guilhem Vellut from Paris, France / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

11. Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin

Im Jahr 2022 erhielt Dijon eine riesige neue Attraktion, die ganz groß das Beste der französischen Lebens- und Genusskunst feiert. Die Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin ist ein gewaltiger moderner Komplex, der in den behutsam renovierten Räumen eines ehemaligen historischen Krankenhauses errichtet wurde, was ihm einen wunderbaren Genius Loci verleiht. Dieses ganze ehrgeizige Projekt ist vollständig der französischen Gastronomie gewidmet, die übrigens auf der Liste des immateriellen Welterbes der UNESCO steht, und natürlich auch den berühmten burgundischen Weinen.

Du findest hier schöne interaktive Ausstellungen zur Geschichte des Essens, eine professionelle Kochschule, erstklassige Restaurants und eine fantastische moderne Vinothek. In den weitläufigen Kellergewölben kannst du eine spezielle Verkostungskarte kaufen, ein beliebiges Guthaben darauf laden und dann nur noch mit dem eigenen Glas die cleveren Automaten abklappern, die dir Kostproben der besten burgundischen Weine zapfen. Es ist ein unglaublich unterhaltsames und lehrreiches Erlebnis, auch für alle, die sich in der komplexen Welt des Weins noch nicht ganz auskennen und sie erst zu entdecken beginnen wollen.

💡 Tipp: Der Komplex umfasst auch das sogenannte Gastro-Dörfchen, eine Reihe luxuriöser Läden, die sich eng auf erstklassige lokale Zutaten konzentrieren. Du findest hier die besten französischen Käsesorten aus der Umgebung, hervorragendes handwerkliches Gebäck, duftende Gewürze und großartige Chocolaterien, in denen du tolle essbare Geschenke für zu Hause kaufst.

Ausflüge auf der Route des Grands Crus
Foto: Benh LIEU SONG (Flickr) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

12. Ausflüge auf der Route des Grands Crus

Dijon ist das sinnbildliche nördliche Tor zu einer der berühmtesten Weinstraßen der ganzen Welt, der Route des Grands Crus. Diese prestigeträchtige Straße misst rund 60 Kilometer, verläuft Richtung Süden und durchquert insgesamt 37 malerische Winzerdörfer, die das Herz der ganzen Region bilden. Genau hier, auf einem schmalen Streifen kalkhaltiger Hänge, entstehen die teuersten und seltensten Weine des Planeten, und zwar in erster Linie aus zwei Hauptrebsorten: dem roten Pinot Noir und dem weißen Chardonnay.

Auch wenn du nicht mit dem eigenen Auto nach Frankreich kommst, schaffst du den Ausflug auf diese berühmte Straße ganz leicht und überraschend günstig. Vom Bahnhof in Dijon fahren regelmäßige und bequeme Regionalzüge TER, die dich ins Herz des burgundischen Weinbaus, ins nahe Städtchen Beaune, in nur zwanzig Minuten bringen, und das Ticket kostet nur rund acht Euro. In Beaune kannst du dann das berühmte mittelalterliche Hospiz Hospices de Beaune aus dem fünfzehnten Jahrhundert mit seinem ikonischen, bunt glasierten Dach, den Betten mit roten Baldachinen und dem meisterhaften Polyptychon des Jüngsten Gerichts von Rogier van der Weyden bewundern.

💡 Tipp: Wenn du die endlosen Weinberge wirklich aus nächster Nähe erleben willst, leih dir in Beaune oder Dijon ein Fahrrad und mach dich auf den Radweg Voie des Vignes. Dieser windet sich über mehr als 23 Kilometer direkt zwischen den Rebzeilen und alten Steinmauern hindurch und ist ein absolut unvergessliches Erlebnis.

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Wohin von Dijon aus weiter

Wenn du mehr Zeit in der Region hast, bleib auf keinen Fall nur in der Stadt. Burgund bietet viel mehr, und es wäre wirklich schade, das Umland nicht zu erkunden.

  • Lies unseren ausführlichen Burgund-Reiseführer, in dem wir detailliert weitere schöne Städte wie Vézelay mit seiner atemberaubenden romanischen Basilika auf der UNESCO-Liste oder die Überreste der berühmten Abtei Cluny beschreiben.
  • Interessiert dich eher der Wein und würdest du gern die ganze Gegend mit dem Auto durchfahren? Wirf einen Blick auf unseren Wein-Roadtrip, in dem du erfährst, wie du die beste Route durch die Weinberge planst und wo sich ein Halt zur Verkostung lohnt.
  • Fahr ein Stück weiter nach Osten ins wildere Jura-Gebirge, das Touristen bisher noch nicht entdeckt haben. Dort probierst du den absolut einzigartigen gelben Wein namens Vin Jaune und genießt dazu im malerischen Städtchen Arbois den besten Comté-Käse.
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Häufig gestellte Fragen

Wie kommt man am besten nach Dijon?

Wenn Sie nicht mit dem eigenen Auto fahren, ist der Hochgeschwindigkeitszug TGV von Paris die beste Wahl. Die Fahrt vom Pariser Bahnhof Gare de Lyon dauert nur anderthalb Stunden. Kaufen Sie die Tickets mit ausreichend Vorlauf, gerne auch zwei Monate im Voraus, denn sie funktionieren ähnlich wie Flugtickets und können kurz vor der Abfahrt extrem teuer werden. Von Dijon aus erreichen Sie dann problemlos mit den Regionalzügen TER die umliegenden Städte, zum Beispiel sind Sie in Beaune in zwanzig Minuten.

Brauche ich im Jahr 2026 eine Umweltplakette für die Einfahrt mit dem Auto?

Ja, auf jeden Fall! Frankreich führt flächendeckend Umweltzonen (ZFE) ein und Dijon fällt unter dieses strenge System. Ihr braucht die sogenannte Crit’Air-Plakette, die auch für tschechische Autos gilt. Sie kostet etwa 5,11 Euro und muss mit ausreichend Vorlauf von mehreren Wochen online bestellt werden. Ohne sie droht euch ein ziemlich saftiges Bußgeld, das bis zu 375 Euro betragen kann.

Wie viele Tage brauche ich für die Stadtbesichtigung?

Für das historische Zentrum von Dijon selbst, den Eulenweg und den Besuch der Museen reichen euch gemütlich zwei volle Tage. Wenn ihr aber Ausflüge in die Umgebung plant, mit dem Fahrrad die Weinstraße Route des Grands Crus abfahren oder mit dem Zug ins historische Beaune fahren möchtet, empfehle ich euch, für die gesamte Region drei bis vier Tage einzuplanen.

Wo parkt man am besten im Zentrum?

Das Parken direkt in den Straßen der Altstadt ist kompliziert, die meisten Plätze sind Anwohnern vorbehalten oder das Parken ist sehr teuer. Ich empfehle die Nutzung von Tiefgaragen, zum Beispiel Parking Darcy oder Parking Trémouille, die am Rand der Fußgängerzone liegen. Sie sind absolut sicher und von dort aus sind es gemütliche fünf Minuten zu Fuß ins Zentrum.

Was werden Vegetarier in Dijon lieben?

Burgund ist zwar für sein Rindfleisch berühmt, aber auch ohne Fleisch werden Sie hier definitiv nicht leiden müssen. Eine fantastische lokale Spezialität sind die sogenannten Gougères – kleine, unglaublich luftige Brandteigkugeln, gefüllt mit Gruyère- oder Comté-Käse. Dazu ein knuspriges frisches Baguette, regionale Reifekäse wie Époisses und natürlich alles mit echtem Dijon-Senf.

Ist der Eulensteig kostenpflichtig?

Die in das Straßenpflaster eingelassenen Messingpfeile selbst sind natürlich kostenlos und ihr könnt ihnen völlig frei ohne jegliche Gebühren folgen. Wenn ihr aber genau wissen möchtet, was ihr da seht und welche Geschichte der jeweilige Ort hat, zahlt ihr ein paar Euro für eine schöne Papierbroschüre im Touristeninformationszentrum oder für den Download der offiziellen Audio-App auf euer Smartphone.

Lohnt es sich, Senf direkt in Dijon zu kaufen?

Auf jeden Fall! Auch wenn man gewöhnlichen Dijon-Senf in jedem Supermarkt bei uns kaufen kann, findet man in den traditionellen Dijon-Boutiquen Fallot oder Maille Geschmacksrichtungen, die nirgendwo exportiert werden, zum Beispiel mit Estragon, Walnüssen oder schwarzer Johannisbeere. Außerdem hat frisch gezapfter Senf aus alten Steinmühlen einen viel intensiveren und komplexeren Geschmack als der industriell hergestellte.

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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