Wetter in Budapest und die beste Reisezeit: Monatsguide (2026)

Zum ersten Mal sind Lukáš und ich vor vielen Jahren mitten im Hochsommer in die ungarische Metropole gereist – und ich erinnere mich vor allem daran, wie wir förmlich auf dem glühend heißen Asphalt an der Kettenbrücke dahinschmolzen. Seitdem sind wir in praktisch jeder Jahreszeit zurückgekehrt und haben schnell eine entscheidende Sache begriffen. Das Wetter in Budapest, Ungarn bestimmt kompromisslos, welches Erlebnis du aus der Stadt mitnimmst. Während dich im Dezember vor dem eisigen Nebel nur das heiße Thermalwasser und ein Becher Glühwein rettet, genießt du im April blühende Parks – und im August betest du in jedem Café um eine Klimaanlage. Die Wahl des Reisetermins ist also nicht nur eine Frage davon, wie viele Kleidungsschichten du in den Koffer wirfst, sondern bestimmt direkt dein ganzes Programm. Schauen wir uns gemeinsam an, wann die beste Reisezeit ist, welche Temperaturen dich in den einzelnen Monaten erwarten und bei welchen Terminen im Jahr 2026 du wegen Festivals und dem Formel-1-Rennen besonders aufpassen solltest.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit für den ganzen Artikel haben

  • Beste Reisemonate: Das absolut ideale Wetter erwartet dich im Mai, Juni und September, wenn die Temperaturen bei angenehmen 20 bis 25 °C liegen und die Stadt draußen lebt.
  • Sommerhitze: Im Juli und August musst du dich auf extreme Hitze von regelmäßig über 30 °C, hohe Luftfeuchtigkeit vom Fluss und Touristenmassen einstellen.
  • Kritische Termine 2026: Das Formel-1-Rennen (24. bis 26. Juli 2026) und der Musikgigant Sziget Festival (11. bis 15. August 2026) treiben die Übernachtungspreise auf ein Maximum und die Stadt platzt aus allen Nähten.
  • Günstigste Zeit: Wenn du sparen willst und dir die Kälte nichts ausmacht, reise im Januar oder Februar, wenn die Hotelpreise auf ein absolutes Minimum fallen und die Thermalbäder ihren größten Zauber entfalten.
  • Geschlossene Bäder: Denk daran, dass das berühmte Gellért-Bad bis 2028 wegen umfangreicher Renovierung geschlossen ist – du musst also woanders hin.
  • Weihnachtsmärkte: Die Budapester Märkte gehören zu den schönsten Europas, sie beginnen meist Mitte November, und das Hauptgeschehen spielt sich vor der St.-Stephans-Basilika und auf dem Platz Vörösmarty tér ab.

8 Dinge, die du über Wetter und Reiseplanung wissen musst

1. Der Frühling (März–Mai) bringt Erwachen und ideale Bedingungen

Die Frühlingsmonate sind eine absolut fantastische Wahl für einen Besuch, auch wenn der Frühlingsbeginn noch etwas unberechenbar sein kann. Im März weht von der Donau oft ein sehr kalter Wind und die Temperaturen halten sich hartnäckig irgendwo bei 10 bis 15 °C. Wenn du zu dieser Zeit anreist, wirst du einen wärmeren Mantel und die Möglichkeit, dich in ein geheiztes Café zu flüchten, definitiv zu schätzen wissen.

Der Wendepunkt kommt meist im April, wenn die Stadt langsam zum Leben erwacht. Die Bäume auf der beliebten Margareteninsel (Margit-sziget) beginnen wunderschön zu blühen, und im berühmten Jüdischen Viertel öffnen die ersten Außenterrassen der legendären Ruin Bars. Gerade der April ist ein großartiger Kompromiss, wenn du die erwachende Natur erleben und gleichzeitig den größten Touristenandrang vermeiden willst.

Den Mai halten Lukáš und ich für einen der absolut besten Monate im ganzen Jahr. Das Thermometer pendelt sich sehr stabil bei unglaublich angenehmen 20 bis 25 °C ein. Es ist die absolut ideale Zeit für lange Fußmärsche zwischen dem flachen Pest und dem hügeligen Buda.

Die Maisonne hat schon einiges an Kraft, saugt dir aber noch nicht wie im Hochsommer die letzte Energie aus. So kannst du in Ruhe eine Wanderung auf den Gellértberg mit seinen Ausblicken planen oder über die ikonische Kettenbrücke spazieren. Wenn du die Stadt in voller Blüte sehen möchtest, ohne dich dabei durch undurchdringliche Menschenmassen an der Fischerbastei zu drängen, komm genau zum Ende des Frühlings.

2. Der Sommer (Juni–August) verwandelt die Stadt in einen Glutofen

Wenn du klassische mitteleuropäische Sommer gewohnt bist, wird dich der Budapester Sommer wahrscheinlich ziemlich überraschen. Besonders Juli und August erinnern hier oft an einen regelrechten Glutofen. Die offiziellen Statistiken nennen zwar gnädig durchschnittliche Tagestemperaturen um 28 °C, doch die Realität in den Straßen von Pest übersteigt regelmäßig 30 °C – und Werte um die 35 °C sind längst keine seltene Ausnahme mehr.

Diese extreme Hitze kombiniert sich zudem mit hoher Luftfeuchtigkeit vom Fluss und riesigen Mengen aufgeheizten Asphalts und Steins. Tagsüber wird die Stadt für empfindlichere Naturen so kaum erträglich. Zur Mittagszeit über die berühmte Einkaufsstraße Váci utca zu laufen oder zur Budaer Burg hinaufzusteigen, kommt manchmal eher einer körperlichen Strafe als einem erholsamen Urlaub gleich.

Das sommerliche Budapest verlangt daher eine komplette Umstellung deines üblichen Reiserhythmus. Die Sehenswürdigkeiten musst du so früh wie möglich am Morgen abklappern. Die wunderschöne Fischerbastei ist vor neun Uhr morgens außerdem kostenlos und bietet zu dieser Zeit das schönste weiche Fotolicht – ohne Hunderte anderer Menschen im Bild.

Tagsüber ist es dann bei Weitem die beste Strategie, sich irgendwo in den Schatten zurückzuziehen. Du kannst zum weitläufigen Freibad Palatinus auf der Margareteninsel ausweichen oder den Besuch eines gut klimatisierten Museums einplanen, etwa des eindrucksvollen Haus des Terrors. Das Leben verlagert sich hier im Sommer schlichtweg in die Nachtstunden, wenn die abendlichen Donaufahrten geradezu magisch sind und die Ruin Bars mit Tausenden Menschen zum Leben erwachen.

3. Der Herbst (September–November) bietet goldene Stunden und Weinlese

Der September ist laut vielen Einheimischen und erfahrenen Reisenden überhaupt der schönste Monat für einen Besuch. Die drückende Augusthitze lässt endlich nach, das Thermometer pendelt sich tagsüber bei fantastischen 22 bis 23 °C ein, und die ganze Stadt wird in ein wunderschönes goldenes Herbstlicht getaucht.

Ein großer Vorteil ist auch, dass die Touristenmassen mit dem Ende der Hauptferienzeit endlich merklich dünner werden. Zudem ist es die berühmte Zeit der Weinlese. Die große Markthalle Nagyvásárcsarnok quillt regelrecht über vor frischer Paprika und süßen Trauben, und du kannst in aller Ruhe ein Glas hervorragenden Tokajer Wein auf einer der vielen Außenterrassen genießen.

Der Oktober ist in Sachen Wetter noch sehr angenehm, auch wenn du damit rechnen musst, dass die Morgen schon recht kühl werden und die Tage merklich kürzer. Es ist jedoch eine absolut großartige Zeit für einen Besuch der Thermalbäder. Der Kontrast zwischen der kühleren herbstlichen Außenluft und dem 38 °C heißen Wasser, etwa in den Außenbecken des Széchenyi-Bades, wird im Oktober einfach perfekt.

Der November fungiert leider eher als Vorbote des echten Winters. Die Tage sind sehr kurz, der Himmel oft stahlgrau, und über dem Fluss beginnt die lange Nebelsaison. Wenn du im November herkommst, vergiss nicht, wirklich warme Kleidung und einen Regenschirm einzupacken, denn Niederschläge sind in diesem Monat recht häufig und ungemütlich.

4. Der Winter (Dezember–Februar) lockt mit Nebel, Märkten und heißem Wasser

Die Wintermonate haben in der ungarischen Hauptstadt eine sehr eigene, etwas melancholische Atmosphäre. Die Temperaturen bewegen sich die meiste Zeit um den Gefrierpunkt oder leicht darunter. Die kalte, schwere Luft hält sich zudem sehr oft im Talkessel rund um die Donau, was langanhaltende graue Tage, Dunst und sehr dichten Nebel mit sich bringt.

Wegen dieses Wetters können deine erträumten Ausblicke von der Zitadelle oder von den Galerien der Fischerbastei stark eingeschränkt sein. Zum Glück retten die Stadt im Winter aber zwei absolut entscheidende Dinge. Das erste sind die berühmten Weihnachtsmärkte, die im Dezember das ganze historische Zentrum wunderschön erleuchten und den fröstelnden Straßen jede Menge Leben und Düfte einhauchen.

Auch wenn auf den Märkten vor allem allgegenwärtige Würste und Braten duften, schwören wir als Vegetarier auf die frischen, heißen Lángos mit Käse und Sauerrahm, die dich in der Kälte zuverlässig aufwärmen. Als süßen Abschluss gönnen wir uns immer den traditionellen Kürtőskalács, also einen direkt über glühenden Kohlen gebackenen Baumstriezel.

Die zweite Winterrettung sind natürlich die Thermalbäder. Gerade im Januar und Februar ergeben die heißen Außenbecken am meisten Sinn. Im heißen Heilwasser zu sitzen, während dir Schneeflocken auf den Kopf fallen und ringsherum dichter weißer Dampf aufsteigt, ist ein enormes Erlebnis. ⚠️ Denk aber an eine ganz entscheidende Sache: Das berühmte Gellért-Bad ist bis 2028 wegen Renovierung geschlossen, du musst also lieber ins Széchenyi- oder Rudas-Bad ausweichen.

5. Wetter und Menschenmassen im Detail – Monat für Monat

Für deine schnelle Orientierung bei der Wochenendplanung haben wir eine kurze Übersicht über das ganze Jahr zusammengestellt. Bedenke, dass die Übernachtungspreise ganz genau der Kurve der Menschenmassen folgen. Je mehr Menschen in die Stadt strömen, desto teurer werden nicht nur deine Hotels, sondern auch Flüge oder Zugtickets.

Januar und Februar stehen ganz im Zeichen des echten Winters. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen -2 und 4 °C, oft friert es, und die Stadt ist in Nebel gehüllt. Der Vorteil: Es sind die absolut günstigsten Monate des Jahres, Unterkünfte bekommst du für einen Bruchteil der Sommerpreise, und in den Museen triffst du fast keine Warteschlangen an.

März und April bringen eine schrittweise Erwärmung von 10 °C auf angenehme 16 °C. Im April regnet es zwar manchmal, aber die Natur ergrünt herrlich. Mai und Juni markieren dann den Höhepunkt des Frühlings und den Beginn des Sommers mit Temperaturen zwischen 22 und 26 °C. Die Tage sind lang, voller Sonne, und die Stadt sprüht vor Energie.

Juli und August bedeuten extremen Andrang. Die Temperaturen übersteigen dauerhaft 30 °C, es regnet oft in Form schneller Sommergewitter, und die Touristenmassen sind gewaltig. September und Oktober sind die Rückkehr zur Normalität, die Temperaturen sinken auf 15 bis 23 °C, was ideal zum Spazierengehen ist. November und Dezember bringen dann Kälte um 5 °C – doch der Dezember liegt dank der Weihnachtsmärkte preislich wieder sehr hoch.

6. Wann es am günstigsten ist und wie du clever sparst

Übertourismus ist in Budapest leider tägliche Realität. Den größten Andrang erlebt die Stadt im Juli und August, wenn sich klassische Sommerurlauber, Besucher riesiger Festivals und zudem Passagiere gewaltiger Flusskreuzfahrtschiffe, die hier täglich anlegen, vermischen.

Wenn du die Stadt zumindest etwas mehr für dich haben und dabei nicht dein ganzes Portemonnaie leeren willst, wähle den richtigen Monat. Der beste Kompromiss zwischen gutem Wetter und akzeptablen Preisen ist der April außerhalb von Ostern oder die zweite Oktoberhälfte. Das Wetter ist dann gut genug, um die Tage draußen zu verbringen, aber die Straßen sind schon angenehm frei.

Wenn es dir vor allem darum geht, die Museumsinterieurs zu sehen, hervorragendes Essen in Cafés zu probieren und dich mit möglichst kleinem Budget in die Thermen zu legen, dann sind Januar und Februar deine gelobten Monate. Die Preise für Flüge und Hotelzimmer fallen in dieser Zeit auf den absoluten Tiefpunkt, und du kannst dir einen viel besseren Standard leisten – zum Preis eines gewöhnlichen Hostels im Sommer.

Der Schlüssel, auch in der Hauptsaison die Nerven zu schonen, ist frühes Aufstehen. Die meisten Touristen schlafen nach einer anstrengenden Nacht in den Ruin Bars sehr lange. Wenn du zur Matthiaskirche zum Sonnenaufgang aufbrichst, hast du einen der meistfotografierten Orte Europas fast für dich allein – und sparst dir obendrein den morgendlichen Eintritt zu den Mauern der Bastei.

7. Große Events 2026, die deine Geldbörse belasten

Budapest steht auf der europäischen Landkarte großer internationaler Events wirklich fett gedruckt. Wenn du gezielt zu einem davon reist, erwartet dich ein fantastisches Erlebnis. Willst du aber nur ein ruhiges romantisches Wochenende und triffst versehentlich einen dieser Termine, bekommen dein Budget und dein Nervenkostüm ordentlich zu spüren.

Das erste Riesenevent ist die Formel 1 – Großer Preis von Ungarn (24. bis 26. Juli 2026). Die Rennstrecke Hungaroring liegt nur knapp 20 Kilometer von der Stadt entfernt, und Hunderttausende Fans aus ganz Europa strömen hierher. Während dieses Wochenendes steigen die Übernachtungspreise im Zentrum um bis zu 60 %, und die Hotels sind oft viele Monate im Voraus ausgebucht.

Direkt danach folgt das berühmte Sziget Festival (11. bis 15. August 2026). Es ist eines der größten Musikfestivals Europas und findet auf der Óbuda-Insel statt. Eine halbe Million Besucher schwappt innerhalb einer knappen Woche von der Insel ins Zentrum, die Ruin Bars platzen aus allen Nähten, und ohne Reservierung einen freien Tisch im Restaurant zu finden, ist nahezu unmöglich.

Das dritte kritische Event ist der Staatsfeiertag des heiligen Stephan (20. August). Es ist der bedeutendste ungarische Feiertag voller Militärparaden und Flugshows. Alles gipfelt abends in einem gigantischen Feuerwerk über der Donau. Die gesamte Uferpromenade auf beiden Seiten des Flusses ist hoffnungslos verstopft, und der Verkehr in der Stadt bricht praktisch zusammen. Diesen Terminen solltest du weiträumig ausweichen, sofern du kein direkter Teilnehmer der Events bist.

8. Was du je nach Jahreszeit einpacken und woran du denken solltest

Das Packen für die ungarische Metropole unterscheidet sich dramatisch je nachdem, in welchem Monat du genau aufbrichst. Es gibt aber eine Sache, die du absolut immer in den Koffer packen musst, egal ob es draußen dreißig Grad hat oder Bindfäden regnet. Die absolute Grundausstattung sind natürlich Badesachen und idealerweise ein eigenes Handtuch und Badeschlappen, denn den Besuch der Thermalbäder darfst du in keiner Jahreszeit auslassen.

Wenn du im Winter reist, stell dich auf sehr ungemütliche Kälte vom Fluss ein. Du brauchst einen wirklich warmen Wintermantel oder eine Jacke, eine gute Mütze, Schal und Handschuhe. Die Straßen im Zentrum sind oft feucht und rutschig, warme, wasserdichte Schuhe mit guter Sohle sind also die Grundlage dafür, dass du die Märkte bequem genießen kannst.

In den Sommermonaten ist dagegen Leichtigkeit und Atmungsaktivität der Schlüssel zum Überleben. Pack Kleidung aus Leinen oder dünner Baumwolle ein und vergiss auf keinen Fall Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Die aufgeheizten Steinstraßen kennen tagsüber keine Kompromisse. Sehr nützlich ist auch eine wiederverwendbare Wasserflasche, die du in der Stadt immer wieder auffüllen kannst.

Für Frühling und Herbst ist das sogenannte Zwiebelprinzip die einzig richtige Strategie. Die Morgen können sehr kühl sein, ein leichter Pullover und eine Übergangsjacke sind praktisch, aber über Mittag in der Sonne wirst du es zu schätzen wissen, dich bis aufs kurzärmelige T-Shirt ausziehen zu können. In allen Jahreszeiten gilt: Budapest ist eine Stadt wie geschaffen zum Zufußgehen, bequeme Sneaker sind also ein absolutes Muss.

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Praktische Zusammenfassung und Richtpreise (2026)

Damit du dein Budget besser einschätzen kannst, haben wir eine Übersicht der Richtpreise vorbereitet, die dich in Budapest aktuell erwarten. Beachte, dass die Preise in Ungarn in den letzten Jahren recht schnell steigen.

  • Eintritt ins Széchenyi-Bad: Eine Tageskarte mit abschließbarem Schließfach kostet dich ca. 27 € an Wochentagen und 31 € am Wochenende.
  • Essen auf den Weihnachtsmärkten: Für einen ordentlichen frischen Lángos mit Käse und Sauerrahm zahlst du rund 6,50 bis 9 €, ein heißer Baumstriezel kostet etwa dasselbe.
  • Unterkunft in der günstigen Saison (Januar–März): Ein Doppelzimmer in einem soliden Hotel im Zentrum bekommst du schon ab 50 bis 75 € pro Nacht.
  • Unterkunft in der Sommer-Hochsaison und während Festivals: Dasselbe Hotel kann im August oder während der Formel 1 durchaus 140 bis 225 € pro Nacht kosten.
  • Preis für einen Kaffee im Zentrum: Für einen beliebten Cappuccino in einem Spezialitätencafé zahlst du meist rund 3 bis 4 €.
  • Eintritt zur Fischerbastei: Der morgendliche Besuch vor 9:00 Uhr ist völlig kostenlos, tagsüber zahlst du für den Zugang zu den oberen Aussichtstürmen etwa 4,50 €.
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Wohin als Nächstes

Wenn dir bereits klar ist, in welchem Monat du in die ungarische Metropole reist, ist es Zeit, einen konkreten Reiseplan zu erstellen. Wir haben für dich einen riesigen und sehr ausführlichen Guide vorbereitet: 66 Tipps, was man in Budapest sehen sollte, wo du nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten findest, sondern auch unsere liebsten versteckten Cafés, die besten Ausblicke auf die Stadt und konkrete Tipps, wie du dich effizient mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegst. Es ist quasi unsere Reisebibel für diese Stadt, die wir ständig aktualisieren.

Wenn du dich entschieden hast, das Risiko einzugehen und in die winterliche Kälte aufzubrechen, um etwas von der zauberhaften Adventsstimmung aufzusaugen, lies vor der Reise unbedingt unseren speziellen Artikel, der sich ganz auf die Weihnachtsmärkte in Budapest konzentriert. Darin beschreiben wir detailliert, auf welchen Plätzen du die besten Stände findest, wann das atemberaubende 3D-Videomapping an der Fassade der St.-Stephans-Basilika startet und welche überteuerten Touristenfallen an den Ständen du lieber weiträumig meidest.

Und weil ein Besuch dieser Stadt ohne ordentliches Aufwärmen der Knochen nicht komplett wäre, haben wir für dich auch eine umfassende Übersicht der besten Thermalbäder in Ungarn zusammengestellt. Darin konzentrieren wir uns nicht nur auf die bekanntesten Budapester Komplexe, sondern geben auch Tipps für kleinere und ruhigere Bäder in der Umgebung, wohin überwiegend Einheimische gehen. Zudem findest du dort praktische Ratschläge, was du ins Bad mitnehmen solltest und wie das System aus Armbändern und Umkleidekabinen funktioniert.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Budapest?

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Hinsichtlich des Wetters und angenehmer Temperaturen sind die absolut besten Monate Mai, Juni und September. So vermeidet man die extremen Sommerhitze, die regelmäßig über 30 °C steigt, sowie die unangenehme Winterkälte und Nebel.
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Wie ist das Wetter in Budapest im Winter?

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Die Winter sind relativ kalt und ungemütlich. Die Temperaturen bewegen sich von Dezember bis Februar meist um den Gefrierpunkt oder knapp darüber. Sehr oft bildet sich dichter Nebel über dem Fluss und der Himmel ist bewölkt, was aber die Atmosphäre in den heißen Thermalbädern herrlich ergänzt.
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Wann finden die Weihnachtsmärkte im Jahr 2026 statt?

Budapests Adventsmärkte gehören zu den schönsten in Europa und beginnen in der Regel bereits Mitte November und dauern bis zum 1. Januar. Das Hauptgeschehen konzentriert sich vor der St.-Stephans-Basilika und auf dem Vörösmarty tér-Platz.

Funktionieren Thermalbäder auch wenn es regnet oder schneit?

Ja, und genau dann haben sie ihren größten Zauber. In 38 °C heißem Wasser in einem Außenbecken der Széchenyi-Bäder zu sitzen, während dir Schneeflocken auf den Kopf fallen, ist eines der besten Erlebnisse der ganzen Stadt.

Worauf sollte man bei der Reiseplanung im Sommer 2026 achten?

Im Sommer 2026 solltet ihr bei den Terminen großer Veranstaltungen besonders aufpassen. Konkret geht es um die Rennen der Formel 1 (24.–26. Juli) und das Musikfestival Sziget Festival (11.–15. August), wenn die Unterkunftspreise steil nach oben schießen und die Stadt völlig überfüllt ist.

Wann sind Unterkünfte in Budapest am günstigsten?

Wenn du ein begrenztes Budget hast, fahre im Januar oder Februar in die Stadt. Das sind die Monate mit dem absolut geringsten Touristenaufkommen, sodass Hotels und Hostels ihre Zimmer für einen Bruchteil der üblichen Sommer- oder Adventspreise anbieten.

Sind die Gellért-Bäder im Jahr 2026 geöffnet?

Leider nicht. Die berühmten und architektonisch prächtigen Gellért-Bäder befinden sich in umfassender Renovierung und bleiben für die Öffentlichkeit mindestens bis zum Jahr 2028 komplett geschlossen.

Was man unabhängig von der Jahreszeit nicht vergessen sollte einzupacken?

Egal ob Sie mitten im heißen Sommer oder bei klirrender Kälte reisen, packen Sie immer Badesachen, ein eigenes Handtuch und idealerweise auch Badeschlappen in Ihren Koffer. Ohne einen Besuch der Thermalbäder wäre Ihre Reise nämlich überhaupt nicht komplett.

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