Gerade sitze ich auf unserer Terrasse in unserem kleinen Haus in Playa del Carmen, Mexiko. Heute Morgen habe ich zehn Minuten Yoga gemacht, danach eine Sprachstunde Spanisch – und jetzt genieße ich meinen Kaffee und gehe meine E-Mails durch. In wenigen Minuten erledige ich die nötige Arbeit, dann klappe ich den Laptop zu und beschließe: Heute ist ein Ruhetag. Wir fahren an den Strand. Klingt das nach einem Leben, das du dir auch vorstellst? Und warum lebst du es noch nicht? Wer online Geld verdienen und dabei reisen möchte, muss wissen, wie man anfängt.
Wir bekommen regelmäßig E-Mails und Nachrichten mit der Frage, wie man mit dem Digital-Nomad-Leben startet – wie man online Geld verdienen kann. Deshalb ist dieser Artikel genau für euch geschrieben, die das auch wollen.
Aber zuerst eine wichtige Frage…

Willst du wirklich aus deinem Büro fliehen und vom Strand aus arbeiten? Falls ja – hör kurz auf zu lesen. All diese Fotos, auf denen Nomaden scheinbar entspannt am Strand tippen, sind inszeniert. Bei der Hitze lässt es sich kaum konzentrieren, und Sand im Laptop ist auch keine gute Idee.
Die Realität: Meistens sitzen wir in einem klimatisierten Café oder in einem gemieteten Haus. Den Strand genießen wir zum Entspannen. Unser Lebensstil erlaubt es uns einfach, an freien Tagen zu reisen. Aber nein – wir haben nicht jeden Tag Urlaub!
Wer kann Digital Nomad werden?
Lukas und ich sind zwei ganz normale Menschen – genau wie du. Nichts Besonderes, keine Millionäre. Damit wir reisen können, müssen wir Geld verdienen. Der einzige Unterschied: Alles, was wir für unsere Arbeit brauchen, ist ein Laptop und eine stabile Internetverbindung.
Digital Nomad zu werden kann viel einfacher sein, als du denkst – auch wenn du bisher keinerlei Erfahrung mit Online-Arbeit hast.
Ein wichtiger Hinweis vorab
Das Erste, was ich dir sagen muss (und was diesen Artikel nicht einfacher macht): Jede und jeder von euch, der diese Zeilen liest, steht an einem anderen Punkt. Manche arbeiten bereits online und müssen sich nur besser vermarkten. Andere haben noch gar keine Online-Erfahrung und müssen erst eine digitale Fähigkeit aufbauen. Ein Patentrezept, das für alle passt, gibt es deshalb nicht.
Was bedeutet es, Digital Nomad zu sein?

Es gibt viele Arten von digitalen Nomaden – so viele, dass eine einfache Definition schwerfällt. Was sie alle gemeinsam haben: Sie brauchen für ihre Arbeit meist nur einen Laptop und eine stabile Internetverbindung, verbringen mindestens einige Monate im Jahr im Ausland und wechseln oft alle paar Wochen ihren Standort.
Was du als Digital Nomad können musst
Vielleicht glaubst du, dass du nichts kannst, was sich online verkaufen lässt. Aber das stimmt so nicht. Du weißt wahrscheinlich, wie man mit einem Computer umgeht und Texte schreibt. Das reicht für den Anfang völlig aus – erste Aufträge kannst du schon innerhalb weniger Wochen gewinnen.
Jetzt geht es darum, die richtigen Fähigkeiten und Kenntnisse, die du bereits hast, in die Online-Welt zu übertragen. Die Möglichkeiten, online Geld zu verdienen, sind enorm vielfältig.
Gut zu wissen: Das kann auch passieren
In manchen Fällen kann es sein, dass deine bisherigen Kenntnisse in der Online-Welt kaum verwertbar sind. Das kann sich anfühlen, als hättest du Zeit und Mühe in etwas investiert, das dir jetzt nicht weiterhilft. Dann musst du ehrlich entscheiden, ob du bereit bist, noch einmal neu anzufangen.
Bevor ich dir die einzelnen Schritte erkläre, wie man Digital Nomad wird, möchte ich dir kurz zeigen, was an diesem Lebensstil wirklich toll ist – und was weniger.
Die Vorteile des digitalen Nomadentums

Es gibt drei Hauptgründe, warum Menschen Digital Nomaden werden.
1) Ein besseres Leben für weniger Geld genießen
Eine der großartigen Seiten des digitalen Nomadentums ist, dass du anfangs keine riesigen Summen verdienen musst, um wirklich gut zu leben. In Südostasien kommst du mit rund 700 € im Monat hervorragend zurecht. Für die gleiche Lebensqualität müsstest du in Deutschland deutlich mehr arbeiten.
2) Wirklich ortsunabhängig werden
Viele Nomaden starten im thailändischen Chiang Mai oder auf der indonesischen Insel Bali, weil das Leben dort schlichtweg günstiger ist. Das eigentliche Ziel ist aber, so viel zu verdienen, dass man überall auf der Welt leben kann – auch in Norwegen oder mitten in Berlin.
3) Reisen und dabei arbeiten
Als Digital Nomad kannst du die Welt bereisen. Wer produktiv bleibt, egal ob im Café in Lissabon oder im Campervan durch Skandinavien, hat das Spiel gewonnen. Digital Nomad sein bedeutet die Freiheit, von überall zu arbeiten.
Und jetzt die Kehrseite…
So verlockend das alles klingt – Reisen und Arbeiten –, man sollte nie vergessen: Dieser Lebensstil ist nicht für jeden geeignet und nicht auf Dauer angelegt. Ich sehe schon jetzt, wie einige meiner Freunde wieder nach Deutschland zurückgehen und mit dem Nomadenleben aufhören – manche nach sechs Monaten, andere nach zehn Jahren. Dieser Lebensstil lässt sich nicht bis in alle Ewigkeit aufrechterhalten. Denk daran, bevor du entscheidest, viel Zeit und Energie zu investieren.
Reisen und Arbeiten ist manchmal stressig

Wenn dich ausschließlich die Reiselust zum digitalen Nomadentum treibt, solltest du es dir noch einmal überlegen. Vielleicht wäre ein Jahr als Backpacker eine bessere Option für dich.
Auch wenn es auf Social Media nicht so aussieht: Wir arbeiten mehr, als wir reisen. Ein Jahr auf Reisen ohne Arbeitsverpflichtungen ist außerdem deutlich entspannter als das gleichzeitige Arbeiten und Reisen.
Irgendwann wollen wir alle sesshaft werden
An einem bestimmten Punkt im Leben wollen wir alle zur Ruhe kommen oder uns zumindest eine Basis aufbauen, zu der wir immer wieder zurückkehren können. Deshalb ist es wichtig, dass ein Digital Nomad Einkünfte aufbaut, die auch ein Leben außerhalb Südostasiens ermöglichen. Das ultimative Ziel ist eine Heimatbasis – und gleichzeitig die Freiheit, von überall auf der Welt zu arbeiten. Nicht nur von Bali oder Thailand.
Wenn du dich in einem anderen Land niederlässt und dort arbeitest, musst du auch an die steuerlichen Konsequenzen denken. Als steuerlicher Resident im Ausland – etwa in Deutschland – kann das zunächst kompliziert wirken, ist aber lösbar. Am einfachsten ist es, sich an spezialisierte Beratungsfirmen zu wenden. Eine solche Anlaufstelle findest du auf tj-legal.cz – sie helfen dir unter anderem mit der Steuererklärung in Deutschland.
Wie du Digital Nomad wirst: 10 Schritte

Vielleicht denkst du, der beste Weg, online Geld zu verdienen, ist ein eigenes Online-Business. Das stimmt – ein Online-Business bietet die größte Freiheit, ist aber auch der schwierigste Weg, vor allem wenn du noch keine Erfahrung in der Online-Welt hast.
Deshalb starten die meisten Nomaden als Freelancer – und einige bauen sich mit der Zeit tatsächlich ein eigenes Online-Business auf.
Jeder kann es schaffen
Es gibt wirklich viele Wege, Digital Nomad zu werden. Ich bin überzeugt: Wer es wirklich, wirklich will, der schafft es auch.
Ob du erfolgreich bist, hängt aber nicht nur von deinen Fähigkeiten, Erfahrungen und deinem Startkapital ab, sondern leider auch davon – ob du bereit bist, Risiken einzugehen und damit umzugehen, dass es beim ersten Versuch vielleicht nicht klappt.
1) Entscheide, womit du dich beschäftigen willst
Der erste Schritt ist der wichtigste: Entscheide, womit du online Geld verdienen möchtest. Die ernüchternde Wahrheit ist, dass ich das nicht für dich entscheiden kann – nicht aus der Ferne.
Schau dir unsere Liste an oder lies das Buch Travel Jobs – dort findest du jede Menge Inspiration.
Womit beschäftigen sich digitale Nomaden am häufigsten?
Ein Großteil der digitalen Nomaden arbeitet im Bereich Copywriting, Online-Marketing, PR, Webdesign oder Programmierung. Du kannst aber auch online unterrichten – zum Beispiel Sprachen oder Musikunterricht via Video-Call.
Viele Nomaden aus dem englischsprachigen Raum starten mit sogenannten Online-Gigs auf Plattformen wie Fiverr. Was ist ein Online-Gig? In der Regel eine einmalige Aufgabe – zum Beispiel einfache Logos erstellen oder Bildhintergründe in Photoshop entfernen. Wenn du gutes Englisch sprichst, lohnt sich ein Blick direkt dorthin.

Wenn du nicht weißt, womit du als digitaler Nomade durchstarten sollst, kann ein Kurs oder ein Online-Coach helfen, deine Stärken zu entdecken.
2) Werde Teil der Digital-Nomad-Community
Auf Facebook gibt es zahlreiche Gruppen, die dich auf deinem Weg unterstützen können. Besonders empfehlenswert sind internationale Gruppen wie Nomads on the Road oder Digital Nomad Tips.
Dort kannst du nicht nur Rat und Tipps zu deiner gewählten Nische einholen, sondern bekommst auch die so wichtige Unterstützung von Menschen, die denselben Weg gehen.
3) Englisch – das A und O
Brauchst du zwingend eine Fremdsprache für die Online-Arbeit? Nicht unbedingt. Du kannst natürlich auch auf Deutsch online arbeiten, aber gutes Englisch verschafft dir erhebliche Vorteile. Warum? Die besten Blogs, Podcasts, Bücher und Kurse sind größtenteils auf Englisch. Und beim Reisen ist die Sprache sowieso unverzichtbar.
Wie kannst du dein Englisch schnell und effektiv verbessern?
Am effektivsten und spannendsten ist es, einfach ins Ausland zu gehen – zum Beispiel mit einem Working-Holiday-Visum nach Kanada, Australien oder Neuseeland. Vielleicht ist das gerade zeitlich nicht möglich. Hier sind trotzdem ein paar Methoden, die mir persönlich beim Sprachenlernen sehr geholfen haben.
Ich habe jahrelang versucht, Spanisch zu lernen – mit Sprachkursen, verschiedenen Apps wie Duolingo, privaten Lehrern und Büchern für Autodidakten. Am Ende war der Online-Kurs am effektivsten. Für Deutsch-Muttersprachler, die Englisch verbessern wollen, gibt es hervorragende Angebote auf Plattformen wie Babbel oder Preply.
Teste zuerst eine kostenlose Demo, bevor du Geld ausgibst.
Fehlerfreies Englisch schreiben
Ein weiteres Tool, das ich überall weiterempfehle, ist Grammarly. Mit dieser App schleichen sich beim Schreiben auf Englisch kaum mehr Fehler ein.
4) Sammle Erfahrungen
Vielleicht bist du schon ganz heiß darauf, den Koffer zu packen und ins Digital-Nomad-Leben zu starten. Aber tief durchatmen: Manchmal ist Geduld der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn du bisher keine Online-Kenntnisse hast, musst du sie irgendwo aufbauen. Manche werfen sich kopfüber ins Abenteuer – das kann klappen, muss aber nicht. Wer es lieber systematisch angeht, ist gut beraten, Schritt für Schritt vorzugehen.
- Praktikum in deinem Wunschbereich
Wenn du noch studierst, nutze diese Zeit für thematische Workshops, Kurse und Praktika. Ich selbst habe während des Studiums mehrere Praktika absolviert und unzählige Kurse und Vorlesungen zu Marketing, Kommunikation und Journalismus besucht. Es hat sich wirklich gelohnt.
- Berufserfahrung im gewünschten Bereich sammeln
Manchmal ist der einfachste Weg, sich zunächst anstellen zu lassen. Ich weiß – du willst online und nicht im Büro arbeiten. Aber ohne echte Branchenerfahrung kann man sich schnell die Zähne ausbeißen. PR- und Marketingagenturen können dir genau das geben, was du brauchst.
- Fang als Freelancer in der Freizeit an
Hast du schon erste Erfahrungen, traust dich aber noch nicht, deinen gut bezahlten Job aufzugeben? Dann fang langsam an. Baue deine Online-Arbeit in der Freizeit auf und entwickle Schritt für Schritt dein digitales Portfolio (dazu gleich mehr).
5) Bilde dich kontinuierlich weiter
Wir leben in einer Zeit, in der Wissen mit einem Klick erreichbar ist – buchstäblich. Nutze das und lerne ständig dazu.
- Finde relevante und hochwertige Blogs, Podcasts und Bücher
Ich habe Marketing nie studiert – ich komme aus dem Journalismus – und meine ersten Versuche im Online-Marketing waren, ehrlich gesagt, eine Katastrophe.
Die Online-Welt hat mich aber fasziniert. Ich habe angefangen, internationale Blogs zu lesen und Podcasts zu hören. Bis heute bilde ich mich weiter, denn mein Bereich entwickelt sich ständig. Podcasts und Blogs halten mich auf dem neuesten Stand. Wer gerne liest, findet mit Büchern über digitales Arbeiten einen hervorragenden Einstieg.
- Nimm an Kursen und Workshops teil
Gute Kurse und Workshops können dich sehr schnell weiterbringen. Wenn du gut Englisch kannst, probiere unbedingt Skillshare – dort findest du Kurse zu fast jedem erdenklichen Thema.
6) Werde Vollzeit-Freelancer
Jetzt wird’s ernst. Du hast die nötigen Erfahrungen – vielleicht sogar schon ein paar Kunden. Jetzt geht es darum, genug davon zu gewinnen, um entspannt reisen zu können. Wenn du noch studierst, hast du es leichter. Wenn du einen Job aufgibst, stelle sicher, dass du genug Geld für die ersten Monate hast.
Nutze relevante Online-Plattformen
Für den deutschsprachigen Raum lohnt es sich, auf Plattformen wie Freelancermap.de oder Upwork präsent zu sein. Nimm dir wirklich Zeit für ein überzeugendes Profil – das willst du nicht schlampig erledigen. Such dir außerdem passende Facebook-Gruppen und besuche Jobbörsen mit Freelance-Angeboten.
Alternative: Überzeuge deinen Arbeitgeber von Remote Work
Wenn deine Arbeit zu 99 % am Computer erledigt wird, kannst du deinen Arbeitgeber überzeugen, vollständig remote zu arbeiten. Immer mehr Unternehmen sind dazu bereit – Lukas und ich haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. Falls dein Chef zögert, biete eine Probezeit an.
7) Preisgestaltung – wichtiger als du denkst
Es gibt kaum eine unterschätztere Fähigkeit unter Freelancern als die Preisgestaltung. Dabei ist dein Preis gewissermaßen deine erste Visitenkarte: Ein fairer Preis sagt etwas über deine Qualität und Erfahrung aus.
Detaillierte Infos zur Preisgestaltung findest du auf einschlägigen Freelancer-Blogs. Das Thema wird auch in dem empfehlenswerten Buch Auf freiem Fuß von Robert Vlach ausführlich behandelt.
Dein Preis spricht für dich
Der Preis allein spricht Bände über dein Niveau und prägt die Erwartungen deiner Kunden. Er ist einer der Gründe, warum wir das Thema Preisgestaltung auch in unseren Workshops behandeln. Preisgestaltung ist gewissermaßen eine Kunst.
- Bau dir eine Online-Visitenkarte auf
Eine einfache Website ist für Online-Arbeit in den meisten Fällen unverzichtbar. Sie entscheidet darüber, ob sich ein Kunde für dich entscheidet oder nicht. Deine Website sollte klar und überzeugend sein – und mindestens enthalten: was du anbietest, Referenzen, Preise und Kontaktmöglichkeiten.
Vergiss auch LinkedIn nicht! Wie du dein Profil richtig einrichtest, erfährst du in diesem Artikel.
9) Lerne die wichtigsten Fähigkeiten für das Nomaden-Leben
Eine der größten Herausforderungen als Freelancer ist tatsächlich das Produktiv-Bleiben. Am Anfang passiert es oft, dass der Tag wie im Flug vergeht und du abends feststellst, dass du trotz stundenlangem Sitzen am Laptop kaum etwas erledigt hast.
Das sollte nicht passieren. Du willst genau das Gegenteil: in möglichst kurzer Zeit möglichst viel erledigen! Dein Ziel: die sprichwörtliche 4-Stunden-Arbeitswoche. Na gut – zunächst vielleicht ein 4-Stunden-Arbeitstag! Was hilft?
Lerne Techniken der tiefen Konzentration
Zu den beliebtesten gehören: Pomodoro-Technik und GTD (Getting Things Done)
Empfohlene Quellen:
- Bücher: Getting Things Done, Die 4-Stunden-Woche
- Web: mitvsehotovo.cz
Lerne, mit dem inneren Widerstand umzugehen
Keine Sorge – du bist nicht allein damit. Wir kennen das alle: die Abneigung gegen eine Aufgabe, die uns schwierig oder langweilig erscheint, und statt sie einfach anzugehen, prokrastinieren wir. Dieser innere Widerstand wird immer da sein – aber je öfter du ihn überwindest, desto leichter wird es.
Etabliere eine Routine
Auch wenn du genau das hinter dir lassen wolltest: Ohne gewisse Routinen wirst du kaum produktiv sein können.
Meine Morgenroutine:
Ich stehe auf (ohne Wecker), mache das Bett, trainiere 20–40 Minuten, mache eine Sprachlektion, frühstücke – und erst dann checke ich meine E-Mails.
Setze dir realistische Ziele
Freelancer neigen dazu, sich täglich zu viel vorzunehmen – und das stresst. Setze dir nur Aufgaben, die du auch wirklich in einem Tag erledigen kannst.
10) Wähle dein erstes Reiseziel

Und jetzt das Beste: die Wahl des ersten Reiseziels! Die meisten zieht es nach Südostasien – was absolut Sinn ergibt, denn wie bereits erwähnt, kommt man dort schon mit rund 700 € im Monat gut aus.
Bei der Wahl deines Ziels empfehlen wir unbedingt einen Besuch auf Nomadlist – dort findest du, welche Orte für digitale Nomaden am besten geeignet sind. Lies außerdem so viele Reiseblogs wie möglich und frag andere Nomaden um Rat.
Flüge nach Südostasien starten aus Frankfurt oder München oft ab rund 400–600 €, weshalb die meisten Nomaden mindestens 2–4 Monate bleiben, damit sich die Flugkosten auf die monatlichen Ausgaben verteilen.
Ein paar abschließende Worte
Wenn du Digital Nomad werden willst, fang jetzt damit an. Es ist kein unerreichbarer Traum – manchmal lässt er sich schon in wenigen Wochen verwirklichen. Unterschätze aber die Vorbereitung nicht. Neben den oben genannten Schritten solltest du dich auch mit Tipps zum günstigem und sicherem Reisen beschäftigen.
Lerne, wie du beim Geldabheben im Ausland weniger Gebühren zahlst, informiere dich über günstiges oder kostenloses Unterkunft und scheu dich nicht, erfahrenere Nomaden um Rat zu fragen. Eine stabile eSIM für Reisende kann dir außerdem jederzeit und überall eine zuverlässige Internetverbindung sichern – eine unverzichtbare Grundlage für das Leben als digitaler Nomad.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.
Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
