Eine Reise ans äußerste Ende des Kontinents hat immer etwas Magisches an sich, besonders wenn dieses Ende eine steile Klippe ist, die über dreihundert Meter tief in die unruhigen Wasser der Barentssee abfällt. Das Nordkap in Norwegen zieht Reisende seit Jahrhunderten an, denn genau hier hast du das Gefühl, dass es einfach nicht weitergeht und vor dir nur noch der endlose Ozean und der Nordpol liegen.
Die Insel Magerøya, auf der sich dieser berühmte Punkt am 71. Breitengrad befindet, bietet eine atemberaubende arktische Landschaft voller kahler Hügel, weidender Rentierherden und dramatischer Klippen. Auch wenn es sich um ein sehr beliebtes und oft windiges Reiseziel handelt, wo das Wetter von Minute zu Minute wechselt – den Moment, in dem du vor dem ikonischen Stahlglobus stehst, wirst du nie vergessen.
Ich habe für dich einen ausführlichen Ratgeber mit acht Tipps zusammengestellt, was du am Nordkap und in seiner Umgebung sehen solltest, damit dir nichts Wichtiges entgeht. Wir schauen uns gemeinsam an, wie du am besten hierherkommst, wo du übernachten kannst und warum du vielleicht die Wanderschuhe schnüren und zu einer viel einsameren, aber umso authentischeren Landzunge in der Nachbarschaft aufbrechen solltest.

Zusammenfassung
- Meistfotografierter Ort: Der Stahlglobus auf der Nordkap-Klippe ist ein absolutes Muss, idealerweise mit der Mitternachtssonne im Hintergrund.
- Geografischer Trick: Wenn du wirklich am nördlichsten Punkt Europas stehen willst, musst du zur benachbarten Landzunge Knivskjellodden wandern.
- Besucherzentrum: Die Nordkapphallen bieten Kino und Restaurant, rechne aber mit einem höheren Eintritt von rund 300 bis 350 NOK.
- Ideale Basis: Das Städtchen Honningsvåg bietet die beste Infrastruktur, Hotels und Geschäfte – und hier legt auch das berühmte Hurtigruten-Schiff an.
- Natur in der Umgebung: Verpasse auf keinen Fall die Bootstour zu den Vogelfelsen von Gjesvær und die Rentierbeobachtung auf den Hochebenen von Magerøya.
- Weg unter dem Meer: Schon die Anreise mit dem Auto über die Straße E69 durch den tiefen Unterseetunnel ist ein riesiges Erlebnis.

Wann du in die Umgebung des Nordkaps reisen solltest
Die Wahl der Jahreszeit verändert grundlegend, was du im Norden Norwegens erlebst, und die Hauptsaison läuft hier von Mitte Mai bis Ende Juli. In diesem Zeitraum geht die Sonne nämlich überhaupt nicht unter, was bedeutet, dass du die magische Mitternachtssonne genießen kannst und alle Straßen sowie touristischen Attraktionen voll zugänglich sind. Das Wetter am Nordkap in Norwegen ist allerdings auch im Sommer unberechenbar – oft zieht aus dem Nichts dichter Nebel auf, deshalb empfehle ich, im Reiseplan etwas Zeitpuffer einzuplanen, damit du die Klippe auch ohne graue Vorhänge zu sehen bekommst.
Wenn dich der raue arktische Winter reizt und du Polarlichter jagen willst, komm zwischen September und März, wenn die Nächte lang und dunkel sind. Du musst dich aber darauf einstellen, dass die Fahrt zum eigentlichen Nordkap im Winter deutlich anspruchsvoller ist, die Straßen sind oft zugeweht und die letzten Kilometer zur Klippe werden häufig nur in organisierten Konvois hinter dem Schneepflug befahren. Für einen Winterbesuch brauchst du gute Kleidung, Flexibilität und idealerweise ein Auto mit hochwertigen Winterreifen mit Spikes.

Wo du in der Umgebung des Nordkaps übernachten kannst
💡 Tipp für Unterkünfte und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Die strategisch beste Wahl für eine Unterkunft ist zweifellos das Hafenstädtchen Honningsvåg, das etwa eine halbe Autostunde von der Klippe selbst entfernt liegt. Hier findest du nicht nur Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen, sondern vor allem eine solide Auswahl an Hotels, die nach einem windigen Tag an der Küste einen angenehmen Rückzugsort bieten. Die Preise pro Nacht für zwei Personen liegen hier üblicherweise zwischen 1.400 und 2.400 NOK, umgerechnet also etwa 120 bis 210 €, daher lohnt es sich, die Unterkunft rechtzeitig über Booking zu reservieren.
Wenn du Komfort direkt am Wasser suchst, ist das Scandic Bryggen eine ausgezeichnete Wahl direkt am Hafen, von wo aus du die vorbeifahrenden Schiffe beobachten kannst und es nur ein Katzensprung ins Zentrum ist. Für Liebhaber einer gemütlicheren Atmosphäre und stilvollen Designs empfehle ich das kleinere The Duke Boutique Hotel, das Reisende für sein tolles Frühstück und den persönlichen Service loben. Wenn du die Natur bevorzugst und mit kleinerem Budget oder eigenem Zelt unterwegs bist, schau dir den Nordkapp Camping an, der näher am Kap selbst liegt und auch die Vermietung klassischer norwegischer Hütten anbietet.

Auf dem Dach Europas: 8 Tipps, was du sehen und erleben solltest
Die Insel Magerøya dreht sich nicht nur um eine einzige Klippe, sie bietet eine ganze Reihe faszinierender Orte, die man bei einem schnellen Besuch schade wäre zu verpassen. Werfen wir einen Blick auf die acht interessantesten Orte und Aktivitäten, die du in deinen Plan aufnehmen solltest, um aus der Reise in den hohen Norden das absolute Maximum herauszuholen.
Ich verrate dir, wie du den Menschenmassen bei den Hauptattraktionen entgehst, wo du die besten Ausblicke auf den wilden Ozean findest und warum es sich lohnt, auch die abgelegeneren Ecken der Insel zu erkunden.

1. Die Nordkap-Klippe und der berühmte Globus
Die Landzunge des Nordkaps selbst ist der Ort, zu dem es absolut alle Besucher zieht, und das ist kein Wunder, denn am Rand einer Klippe zu stehen, die 307 Meter senkrecht ins Meer abfällt, ist ein unglaubliches Gefühl. Der zentrale Blickfang ist hier der große Stahlglobus aus dem Jahr 1978, vor dem jeder ein Erinnerungsfoto machen möchte, sodass sich in der Saison ganz ordentliche Warteschlangen bilden. Die Ausblicke auf das endlose Nordpolarmeer sind von hier phänomenal, und bei guter Sicht hast du das Gefühl, du könntest bis nach Spitzbergen schauen.
Ganz in der Nähe des Globus solltest du auf jeden Fall das Denkmal „Kinder der Erde“ nicht verpassen, das Ende der Achtzigerjahre entstand und aus sieben großen runden Reliefs besteht, die von Kindern aus verschiedenen Ecken der Welt gestaltet wurden. 💡 Tipp: Wenn du den größten Menschenmassen von den Kreuzfahrtschiffen entgehen willst, komm früh am Morgen oder ganz spät am Abend, wenn sich der Parkplatz etwas leert und du das Tosen des Windes und der brechenden Wellen in relativer Ruhe genießen kannst.

2. Die Mitternachtssonne über dem Nordpolarmeer
Die Sonne zu sehen, die um Mitternacht knapp über den Horizont sinkt, den Himmel in unglaubliche Gold- und Rottöne färbt und dann wieder aufsteigt, ist wohl der größte Grund, warum die Leute im Sommer hierherkommen. Dieses Naturphänomen kannst du hier etwa von Mitte Mai bis Ende Juli beobachten, und glaub mir, es bringt deinen inneren Biorhythmus völlig durcheinander. Die Menschen spazieren um Mitternacht ganz selbstverständlich über die Klippen, trinken Kaffee aus Thermoskannen, und die Atmosphäre ist erfüllt von einer eigentümlichen, stillen Euphorie.
Das Problem ist, dass das Nordkap für sein sehr wechselhaftes Wetter berüchtigt ist, sodass du nie eine hundertprozentige Garantie hast, dass du die Sonne durch Nebel und Wolken überhaupt siehst. Reisende empfehlen oft, sich mindestens zwei oder drei Nächte für die Region einzuplanen, um deine Chance auf einen klaren Himmel zu erhöhen – denn wenn sich die Wolken teilen und das goldene Licht den Ozean flutet, ist das ein Anblick, den du dein Leben lang nicht vergisst.

3. Das Besucherzentrum Nordkapphallen
Direkt auf der Klippe befindet sich das teilweise in den Fels eingelassene große Gebäude des Besucherzentrums Nordkapphallen, das als Zuflucht vor dem rauen arktischen Wetter dient. Drinnen findest du ein Panoramakino mit einem wunderschönen Film über den Wechsel der vier Jahreszeiten auf der Insel, einen großen Souvenirshop, ein Café mit riesigen Fenstern und sogar eine kleine ökumenische Kapelle St. Johannes, die nördlichste der Welt. Es ist der ideale Ort, um sich aufzuwärmen, wenn draußen gerade ein Sturm tobt oder gefrierender Regen fällt.
Der Haken ist allerdings der Eintritt, der bei rund 300 bis 350 NOK pro Person liegt (ca. 26 bis 30 €) und offiziell den Zugang zum Gebäude sowie das Parken beinhaltet. Nach dem norwegischen Jedermannsrecht sollte der Zugang zur Klippe und zum Globus eigentlich kostenlos sein, wenn du zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommst, aber die Betreiber des Areals kassieren diese Gebühr am Einfahrtstor für alle Fahrzeuge, was unter Reisenden hin und wieder für hitzige Diskussionen sorgt.

4. Wanderung zum Knivskjellodden (der wirklich nördlichste Punkt)
Jetzt kommt der große geografische Trick der ganzen Region, denn das berühmte Nordkap ist in Wahrheit gar nicht der allernördlichste Punkt Europas. Dieser Titel gehört der benachbarten, viel flacheren Landzunge Knivskjellodden, die etwa anderthalb Kilometer weiter nördlich ins Meer ragt, aber es führt keine Straße dorthin und du erreichst sie nur zu Fuß. Wenn du gerne wanderst und auf dem wirklich letzten Stück Festland stehen möchtest, ist das genau die richtige Tour für dich.
Die Route beginnt auf einem kleinen Parkplatz an der Straße etwa sieben Kilometer vor dem Nordkap, und es erwarten dich rund 18 Kilometer Fußmarsch hin und zurück, was dich fünf bis sieben Stunden reine Gehzeit kostet. Der Weg führt durch steiniges arktisches Gelände, ist mit Steinmännchen markiert, und am Ende findest du ein kleines Denkmal, in das du dich eintragen kannst. Obendrein hast du von hier einen fantastischen Blick auf die majestätische Nordkap-Klippe aus einer völlig anderen Perspektive – ganz kostenlos und ohne Touristenmassen.

5. Die Insel Magerøya und der Unterseetunnel
Schon die Anreise zum Nordkap selbst ist ein riesiges Abenteuer, denn die Insel Magerøya wird durch ein imposantes Ingenieurswerk mit dem Festland verbunden. Vom Festlandort Olderfjord führt dich die Straße E69 bis zum Nordkapptunnel, der unglaubliche 212 Meter unter den Meeresspiegel abtaucht und fast sieben Kilometer lang ist. Die Fahrt durch den Tunnel ist ein bisschen unheimlich, deine Ohren werden vom steilen Abstieg und Anstieg zufallen, aber sie vermittelt dir das echte Gefühl einer Reise ans Ende der Welt.
Sobald du aus dem Tunnel auf die Insel fährst, empfängt dich eine raue, fast mondartige Landschaft ohne einen einzigen Baum, denn du befindest dich hoch oberhalb der Baumgrenze. Die Straße schlängelt sich über karge Ebenen, führt an dunklen Seen vorbei und schneidet sich in die Klippen über dem Meer, sodass das Fahren auf der Insel selbst volle Aufmerksamkeit erfordert, gleichzeitig aber Ausblicke bietet, wegen denen du an jedem Rastplatz anhalten willst.

6. Honningsvåg als idealer Ausgangspunkt
Honningsvåg trägt stolz den Titel der nördlichsten Stadt Norwegens, und obwohl es eher ein größeres Fischerdorf mit knapp dreitausend Einwohnern ist, funktioniert es als perfekter Ausgangspunkt für die Erkundung der Insel. Das Städtchen liegt in einer geschützten Bucht, bunte Holzhäuser spiegeln sich hier auf der Wasseroberfläche des Hafens, und du findest hier die gesamte nötige Infrastruktur von Supermärkten bis zu gemütlichen Cafés, in denen du dich vor Schlechtwetter verstecken kannst.
Jeden Tag legen hier zudem die Schiffe der berühmten Küstenlinie Hurtigruten an, was die Straßen jedes Mal für einen Moment mit Dutzenden Touristen belebt, die von hier in Busse Richtung Nordkap steigen. Einen Besuch wert ist hier auf jeden Fall das örtliche Museum Nordkappmuseet, das das harte Leben der Fischer im hohen Norden, die Geschichte der Küstenschifffahrt sowie die harten Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert, als die Region fast dem Erdboden gleichgemacht wurde.

7. Die Vogelfelsen von Gjesvær und die samischen Rentierherden
Wenn du die wilde Natur liebst, darfst du den Abstecher in das malerische Fischerdörfchen Gjesvær auf der Westseite der Insel nicht auslassen, von wo aus kleine Boote zum Naturschutzgebiet Gjesværstappan ausfahren. Diese Ansammlung kleiner Inseln ist die Heimat riesiger Kolonien von Seevögeln, in der Saison nisten hier Hunderttausende niedliche Papageitaucher mit bunten Schnäbeln, majestätische Basstölpel, Seeadler und verschiedene Alkenarten. Diese Bootstouren lassen sich leicht zum Beispiel über GetYourGuide buchen und stellen wohl das beste Tiererlebnis der Region dar.
Die Tiere werden dich aber auch beim ganz normalen Fahren über die Insel begleiten, denn Magerøya dient als Sommerweide für Tausende Rentiere, die die einheimischen Samen jedes Frühjahr vom Festland hierherbringen. Die Rentiere streifen völlig frei über die kahlen Ebenen, verirren sich sehr oft direkt auf die Straße und lassen sich von den vorbeifahrenden Autos überhaupt nicht aus der Ruhe bringen – fahre also wirklich vorsichtig und halte die Kamera immer griffbereit.

8. Polarlichter und raue Winterschönheit
Während der Sommer der Mitternachtssonne gehört, hüllen die Wintermonate von September bis März das Nordkap in ein völlig anderes, dunkleres und nicht weniger faszinierendes Gewand. Da du dich tief hinter dem Polarkreis befindest, ist es ein absolut fantastischer Ort für die Beobachtung von Polarlichtern, die hier am Himmel in grünen und violetten Bändern von unglaublicher Intensität zu tanzen beginnen. Der arktische Winter hat hier seinen unverwechselbaren Zauber, verschneite Klippen kontrastieren mit dem dunklen Ozean und der Himmel ist voller Sterne.
Ein Winterausflug erfordert allerdings deutlich mehr Planung, denn der Zugang zum Kap selbst ist wegen Schneestürmen oft stark eingeschränkt. Der letzte Straßenabschnitt von der Kreuzung bei Skarsvåg wird häufig gesperrt und kann nur zu vorab festgelegten Zeiten in einem speziellen Konvoi befahren werden, bei dem dein Auto einem großen Schneepflug folgen muss. Das ist ein riesiger Adrenalinkick und ein Erlebnis für sich, aber vergiss nicht, die aktuelle Befahrbarkeit der Straßen auf den Webseiten der norwegischen Straßenverwaltung zu überprüfen.
Wohin von Nordkap aus weiter
Der Norden Norwegens ist riesig und die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten überraschen dich vielleicht, aber wenn du schon mal den Weg bis hierher auf dich nimmst, lohnt es sich, auch weitere Juwelen hinter dem Polarkreis zu erkunden. Wenn du einen längeren Roadtrip planst, lass dich unbedingt in unserem großen Artikel Norwegen: 50 Tipps, was du sehen solltest inspirieren, wo du jede Menge praktische Ratschläge für das ganze Land findest.
Von Honningsvåg aus bietet sich die großartige Möglichkeit, auf dem Seeweg weiter nach Süden zu fahren, denn hier legen die Schiffe an, die wir im Ratgeber Hurtigruten – Schifffahrt entlang der Küste ausführlich beschreiben. Per Schiff oder längerer Autofahrt gelangst du dann in die lebendige arktische Metropole, über die du im Artikel Tromsø – Tor zu den Polarlichtern nachlesen kannst. Und wenn du dich nach den fotogensten Bergen sehnst, die direkt aus dem Meer emporragen, fahre noch weiter nach Süden und erkunde unseren Text Was du auf den Lofoten sehen solltest (großer Ratgeber).
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet der Eintritt zum Nordkapp?
Der Eintritt zum Besucherzentrum Nordkapphallen kostet etwa 300 bis 350 NOK, was Kino, Ausstellungen und Parkgebühr beinhaltet. Nach norwegischem Recht sollte der Zugang zur Klippe selbst für Fußgänger zwar kostenlos sein, aber die Gebühr wird am Eingangstor für alle ankommenden Autos erhoben.
Ist das Nordkapp wirklich der nördlichste Punkt Europas?
Geografisch gesehen nicht. Das Nordkapp ist der berühmteste und nördlichste mit dem Auto erreichbare Punkt, aber das tatsächlich nördlichste Festlandkap des Kontinents ist das nahegelegene Kap Knivskjellodden. Dieses liegt noch etwas weiter nördlich, ist aber nur über eine ziemlich lange Wanderung durch die arktische Tundra erreichbar.
Wie kommt man zum Nordkapp?
Die meisten Reisenden kommen hier mit dem Auto über die Straße E69, die durch den imposanten Unterwassertunnel führt, der die Insel Magerøya mit dem Festland verbindet. Eine weitere sehr beliebte Möglichkeit ist die Anreise an Bord der Hurtigruten-Schiffe nach Honningsvåg und von dort aus mit dem Bus weiterzufahren, alternativ könnt ihr auch den örtlichen Flughafen nutzen.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Wenn Sie die berühmte Mitternachtssonne sehen und offene Straßen erleben möchten, fahren Sie im Sommer zwischen Mitte Mai und Ende Juli. Für Nordlichtjäger ist der Winter ideal, aber Sie müssen sich darauf einstellen, dass die Fahrt zum Kap aufgrund des Schnees anspruchsvoll sein kann und in Konvois erfolgt.
Werde ich hier die Mitternachtssonne sehen?
Ja, wenn Sie hier etwa zwischen dem 14. Mai und dem 29. Juli ankommen, geht die Sonne die ganze Zeit über überhaupt nicht unter den Horizont. Sie müssen allerdings etwas Wetterglück haben, denn das Nordkapp ist berüchtigt für häufige Nebel und tiefe Bewölkung, die die Sicht auf die Sonne verderben kann.
Wo übernachtet man am besten?
Die praktischste Ausgangsbasis ist das Städtchen Honningsvåg, wo Sie ausgezeichnete Hotels wie das Scandic Bryggen oder The Duke Boutique Hotel sowie zahlreiche Restaurants finden. Wenn Sie näher am Kliff selbst sein möchten und Ihnen einfachere Bedingungen nichts ausmachen, können Sie die Hütten oder Zeltplätze im Nordkapp Camping nutzen.
Was kann man sonst noch in der Umgebung unternehmen?
Neben dem Kap selbst empfehle ich auf jeden Fall einen Bootsausflug vom Dorf Gjesvær zu den Vogelfelsen, wo Hunderttausende von Papageitauchern und Seeschwalben nisten. Außerdem könnt ihr eine Wanderung zum wirklich nördlichsten Kap Knivskjellodden unternehmen oder einfach die Rentierherden beobachten, die auf der ganzen Insel frei entlang der Straßen grasen.
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