Marmolada, Dolomiten: 10 Tipps, was es zu sehen und zu tun gibt

TL;DRDie Marmolada, mit dem Gipfel Punta Penia (3343 m) der höchste Berg der italienischen Dolomiten, bietet zehn zentrale Tipps. Die Seilbahn Move To Top bringt dich von Malga Ciapela hinauf zur Punta Rocca (3265 m), das Rückfahrticket kostet etwa 50 Euro. Oben wartet eine Aussichtsterrasse mit 360-Grad-Blick sowie das höchstgelegene Museum zum Ersten Weltkrieg, das Museo Marmolada Grande Guerra. Den Gipfel darfst du nur mit zertifiziertem Bergführer besteigen (200–300 Euro pro Gruppe). Weitere Highlights sind die Klettersteigroute West Ridge, das Gletscherskigebiet Arabba Marmolada, das Farbenspiel Enrosadira bei Sonnenuntergang, der Lago di Fedaia, der Sentiero della Pace und die zunehmend verschwindende Via Normale. Nach der Tragödie von 2022 gelten strenge Sicherheitsregeln, Drohnen sind verboten, Verstöße kosten bis zu 3000 Euro. Die beste Reisezeit ist Juli, August und vor allem September, Parken an der Seilbahnstation kommt auf etwa 6 Euro pro Tag.

Wenn ich an die Marmolada Dolomiten denke, bekomme ich sofort Gänsehaut — ich erinnere mich noch genau an das überwältigende Gefühl, als Lukáš und ich damals auf dem Dach der Dolomiten standen. Die Marmolada ist die absolute Königin des gesamten Gebirges, ein Ort mit einer unbeschreiblichen Energie. Doch die Zeiten ändern sich, und die Marmolada mit ihnen.

Nach der Tragödie von 2022, als ein riesiges Gletscherstück abbrach, hat sich der Zugang zu diesem majestätischen Berg für immer verändert. Früher zogen wir mit Eispickel und Steigeisen den Gletscher hinauf — 2026 kamen wir in einer ganz anderen Konstellation: Mit unserem kleinen Jonášek und unseren beiden Hunden Kája und Baby mussten wilde Bergsteigerexpeditionen erst einmal warten.

Lass uns gemeinsam herausfinden, wie man den höchsten Berg der Dolomiten sicher genießen kann — mit Respekt vor der Natur und gerne auch mit Kinderwagen oder kleinen Kindern. Du wirst sehen: Auch ohne gefährliches Trekking nimmt dir die Marmolada den Atem.

Zusammenfassung

  • Wo genau sind wir: Die Marmolada ist mit 3343 Metern (Gipfel Punta Penia) der höchste Berg der italienischen Dolomiten und liegt an der Grenze der Regionen Trentino und Venetien.
  • Wichtige Warnung nach 2022: Nach dem tragischen Gletscherabbruch gelten extrem strenge Regeln. Eine Besteigung des Gipfels ist nur mit einem zertifizierten Bergführer und bei perfekten Bedingungen möglich.
  • Mühelos nach oben: Vom Ort Malga Ciapela fährt die Marmolada Seilbahn Move To Top, die dich bis zur Punta Rocca auf 3265 Meter hinaufbringt.
  • Ideal für Familien: Die Seilbahn ist perfekt für Familien mit Kindern und Senioren — oben erwarten dich eine Aussichtsterrasse und sogar ein Museum zum Ersten Weltkrieg.
  • Wintersaison: Das Marmolada Skigebiet ist weltberühmt — das Verbundgebiet Arabba Marmolada bietet erstklassiges Skivergnügen im einzigen Gletscherskigebiet der Dolomiten.
  • Drohnenverbot: Im gesamten Nationalparkareal gilt ein striktes Drohnenflugverbot mit Bußgeldern von bis zu 3.000 Euro.

Was ist die Marmolada und warum schmilzt sie

Die Marmolada ist kein gewöhnlicher Berg — es ist ein gewaltiges Massiv, das vom Gipfel Punta Penia auf 3343 Metern überragt wird. Sie wird die Königin der Dolomiten genannt und ist Heimat des letzten großen Marmolada Gletschers der Region. Von Süden fallen senkrechte, bis zu einem Kilometer hohe Kalksteinwände ab, die extreme Kletterer begeistern; von Norden bedeckt die weiße Gletscherkappe das Massiv.

Leider muss ich auch die traurige Realität des Klimawandels ansprechen. Der Gletscher schrumpft in einem erschreckenden Tempo, und Wissenschaftler prognostizieren, dass er bis 2040 wahrscheinlich vollständig verschwunden sein wird. Das macht jeden Blick auf ihn umso wertvoller — unsere Kinder werden ihn in dieser Form vielleicht nie mehr sehen.

Die zerbrechliche Schönheit: Das Dolomiten Marmolada Unglück 2022 und neue Regeln

Wer einen klassischen Hochgebirgsaufstieg plant, muss gleich zu Beginn auf etwas Wichtiges hingewiesen werden. Am 3. Juli 2022 löste sich aufgrund extremer Sommertemperaturen ein riesiger Serac — ein Gletscherturm — und riss mehrere Bergsteigergruppen mit sich. Diese Katastrophe forderte 11 Menschenleben und hat die Regeln für die Bewegung in diesem Massiv dauerhaft verändert.

Heute gelten an der Marmolada sehr strenge Sicherheitsvorschriften. Einige alte Routen sind dauerhaft gesperrt, und der Zugang zum Gipfel Punta Penia ist ausschließlich in Begleitung eines zertifizierten Bergführers gestattet. Zudem wurden strenge meteorologische Regeln eingeführt: Bei zu hohen Temperaturen werden Aufstiege kompromisslos abgesagt. Bitte ignoriere diese Vorschriften niemals — der Berg hat eine gewaltige Kraft, und es lohnt sich nicht, mit ihr zu kämpfen.

Wann hinfahren und was anziehen

Die Wahl des richtigen Reisezeitpunkts hängt stark davon ab, was du am Gletscher unternehmen möchtest. Für Sommertourismus und Seilbahnausflüge sind Juli und August am besten geeignet — allerdings musst du im August mit großen Menschenmassen rechnen, da viele Italiener dann Urlaub machen. September ist meiner Meinung nach ideal: Die Luft ist kristallklar, die Massen dünnen sich aus, aber oben kann es bereits ordentlich kalt werden.

Wenn du Schnee liebst, werden dich die Wintermonate glücklich machen. Das Marmolada Skigebiet in der Region Trentino ist ein echtes Eldorado für Skifahrer, und der beliebte Verbund Arabba/Marmolada bietet Pisten, die dir buchstäblich den Atem verschlagen.

Anreise und Parken

Die Marmolada lässt sich aus verschiedenen Richtungen erreichen, doch der Hauptausgangspunkt für die meisten Besucher ist das kleine Dorf Malga Ciapela — von dort startet die berühmte Seilbahn.

Von München aus dauert die Fahrt mit dem Auto über den Brenner und weiter durch Südtirol rund vier bis fünf Stunden — eine landschaftlich atemberaubende Route. Von Cortina d’Ampezzo bist du in etwa eineinhalb Stunden dort, vorbei an wunderschönen Gebirgspässen. Wer eher auf der Westseite im Val di Fassa untergebracht ist, fährt über Canazei und am Stausee Lago di Fedaia entlang — das ist für sich allein schon ein Erlebnis, bei dem du alle paar Minuten für Fotos anhalten wirst.

Direkt an der Talstation der Seilbahn in Malga Ciapela gibt es einen großen Parkplatz. Rechne mit ca. 6 € für einen ganzen Tag — für eine so frequentierte Lage in den Dolomiten ist das ein fairer Preis.

Unterkunft und Preise

Wer die Umgebung der Marmolada erkunden möchte, sollte strategisch übernachten, um nicht stundenlang auf Serpentinen unterwegs zu sein. In der Sommersaison bewegen sich die Preise für ein schönes Doppelzimmer zwischen ca. 120 und 180 € pro Nacht — in der Wintersaison oder im August können sie sich schnell verdoppeln.

Am nächsten zur Seilbahn liegt der Ort Malga Ciapela, wo du auch das bekannte Hotel Principe Marmolada findest. Eine ideale Wahl, wenn du morgens als Erster an der Seilbahn oder im Winter als Erster auf der Piste sein möchtest — abends ist es hier allerdings eher ruhig.

Wer lebhaftere Orte mit guten Restaurants und kleinen Läden bevorzugt, sollte in Canazei oder Pozza di Fassa schauen. Wir lieben auch das romantische Alleghe am wunderschönen gleichnamigen See, direkt am Fuß des Massivs — mit herrlichem Blick aus den Hotelzimmern.

10 Tipps, was es an der Marmolada zu sehen und zu tun gibt

Ob erfahrener Bergsteiger mit Eispickel oder entspannter Reisender mit kleinen Kindern im Tragerucksack — die Marmolada hat für jeden etwas zu bieten. Hier sind die interessantesten Aktivitäten, die sich in deinen Reiseplan lohnen, inklusive Tipps für die Wintermonate.

1. Marmolada Seilbahn Move To Top zur Punta Rocca

Das ist die absolute Rettung für alle, die keine tausend Höhenmeter zu Fuß erklimmen können oder wollen. Die Marmolada Seilbahn führt in drei aufeinanderfolgenden Sektionen bis auf unglaubliche 3265 Meter über dem Meeresspiegel. Für uns war das in diesem Jahr die klare Wahl — Jonášek konnte gemütlich aus dem Fenster schauen, und wir schonten unsere Knie. Eine Hin- und Rückfahrkarte kostet rund 50 €, was nicht wenig ist, aber das Erlebnis ist jeden Cent wert.

Tickets kannst du ganz einfach im Voraus über die offizielle Website Marmolada Move to Top kaufen, um unnötige Warteschlangen zu vermeiden. Die Gondeln fahren sehr regelmäßig, aber denk trotzdem daran, eine warme Jacke mitzunehmen — auch wenn du unten in kurzen Hosen schwitzt 😉.

2. Die Panoramaterrasse, wo du den Himmel berührst

Wenn du an der Endstation Punta Rocca aussteigst, stehst du auf einer fantastischen Aussichtsterrasse. Ohne einen einzigen Schritt zu Fuß öffnet sich vor dir ein 360-Grad-Panorama über die gesamten italienischen Dolomiten. Bei guter Sicht reicht der Blick bis nach Österreich oder sogar zur Adria. Zieh dich nur gut an — es weht ein eisiger Wind, selbst Mitte Juli 😅.

Lukáš und ich haben dort gefühlt eine Million Fotos gemacht, denn die Kulisse mit dem Sella-Massiv im Hintergrund ist einfach unglaublich fotogen. Jonášek fand es am coolsten, dass er die Vögel unter sich fliegen sehen konnte — ein magischer Moment, den ich noch lange nicht vergessen werde.

3. Das 1-Weltkrieg-Dolomiten-Museum in den Wolken

Steig auf dem Weg mit der Seilbahn unbedingt an der Zwischenstation Serauta auf 3000 Metern aus. Dort befindet sich nämlich das höchstgelegene Museum Europas: das Museo Marmolada Grande Guerra. Die Ausstellung zeigt die unvorstellbar harten Bedingungen, unter denen hier im Ersten Weltkrieg italienische und österreichisch-ungarische Soldaten in Eistunneln direkt im Gletscher kämpften. Die Geschichten und erhaltenen Gegenstände lassen einen frösteln — mehr noch als die Kälte draußen.

Wer sich auch nur ein bisschen für Geschichte interessiert, sollte unbedingt auf die Website des Museo Marmolada schauen, wo die aktuellen Öffnungszeiten stehen (diese variieren je nach Saison). Die gesamte Ausstellung dauert etwa eine Stunde — das passt auch in einen vollen Nachmittag gut hinein.

4. Klassische Besteigung der Punta Penia mit Bergführer

Wer körperlich fit ist und davon träumt, auf dem absoluten Gipfel auf 3343 Metern zu stehen, kann den Aufstieg wagen. Aber Achtung: Wie eingangs erwähnt, solltest du das nach der Tragödie von 2022 niemals alleine versuchen. Du musst einen lokalen zertifizierten Bergführer engagieren. Ein Gruppenaufstieg mit Führung kostet rund 200 bis 300 € pro Gruppe — inklusive Leihausrüstung und der Gewissheit, heil wieder nach Hause zu kommen.

Den Preis schreckt manche zunächst ab, aber glaub mir: An der Sicherheit in den Bergen zu sparen lohnt sich wirklich nicht. Die Führer kennen den Gletscher wie ihre Westentasche, wissen um jeden neuen Spalt und erzählen dir unterwegs Dinge, die du nirgendwo sonst erfahren würdest.

5. Adrenalinreicher Klettersteig am West Ridge

Am Westrücken der Marmolada verläuft einer der ältesten und schönsten Klettersteige in den gesamten Dolomiten für Wanderer. Nichts für Anfänger — du brauchst perfekte Kondition, Schwindelfreiheit und komplette Klettersteigausrüstung inklusive Steigeisen und Eispickel für den Abstieg. Die Aussichten vom Grat sind dafür absolut spektakulär.

Plane einen frühen Start ein, denn nachmittägliche Sommergewitter sind hier sehr häufig — und am Stahlseil auf dem Grat hängen willst du dann wirklich nicht. Pack unbedingt mehrere Schichten Kleidung ein: Der Wechsel von Schatten in die Sonne ist ein echter Temperaturschock.

6. Winterparadies: Marmolada Skigebiet am Gletscher

Wer die Kombination Arabba Marmolada hört, bekommt als Skifahrer leuchtende Augen. Das Marmolada Skigebiet bietet exklusive Bedingungen — es ist das einzige Gletscherskigebiet der gesamten Dolomiten. Die Piste „La Bellunese“, die von der Punta Rocca ins Tal führt, ist unglaubliche 12 Kilometer lang. Das Skierlebnis an der Marmolada in Italien ist schlichtweg unvergleichlich, auch wenn die Skipässe in der Hochsaison ordentlich ins Budget gehen können.

Wer bereits den Winter plant, sollte einen Blick auf Dolomiti Superski werfen, wo du den aktuellen Pistenstatus abrufen kannst. Lukáš schwärmt noch heute von dem Moment, als wir morgens als Erste auf frisch präpariertem Corduroy-Schnee hinuntergefahren sind — purer Skifahrertraum.

7. Enrosadira — das rosa Abendleuchten

Dieses Naturschauspiel musst du mit eigenen Augen erleben. Der helle Kalkstein der Dolomiten hat die zauberhafte Eigenschaft, bei Sonnenuntergang und -aufgang in allen Schattierungen von Rosa, Orange und Violett zu leuchten. Die Italiener haben dafür sogar ein eigenes Wort: Enrosadira. Am schönsten ist es, einen Aussichtspunkt im Tal zu suchen, auf dem Campingkocher einen Kaffee zu kochen und einfach nur die Farbshow zu genießen.

In diesen Momenten wird das ganze Tal still, und man hat das Gefühl, die Zeit hält an. Vergiss aber nicht, direkt nach dem Sonnenuntergang etwas Warmes anzuziehen — mit dem letzten Licht fällt die Temperatur in wenigen Minuten locker um zehn Grad.

8. Das Spiegelbild im Lago di Fedaia

Direkt unterhalb der Nordwand des Massivs liegt der große Stausee Lago di Fedaia. Das türkisblaue Wasser vor dem verschneiten Gipfel ergibt eine Kulisse wie aus einem Kalender. Eine Runde entlang des flachen Uferwegs tut besonders gut, wenn dich nach den Wanderungen zu den Tre Cime die Beine brennen.

Kleiner Hinweis: Baden im See ist eher etwas für Hartgesottene — das Wasser kommt direkt vom schmelzenden Gletscher und hat kaum mehr als ein paar Grad. Wir blieben lieber mit einer Thermoskanne heißem Tee am Ufer und genossen die Ruhe, während die Hunde ausgelassen um uns herumtollten.

9. Sentiero della Pace — der Friedensweg

Der Friedensweg ist eine lange Fernwanderstrecke, die die Schauplätze des Ersten Weltkriegs miteinander verbindet. Die Abschnitte unterhalb der Marmolada gehören zu den eindrucksvollsten. Du läufst an alten Schützengräben, Resten von Militärunterkünften und direkt in den Fels gehauenen Schießscharten vorbei — eine faszinierende und zugleich sehr nachdenklich stimmende Begegnung mit der Geschichte.

Die Route lässt sich auch in kürzeren Abschnitten begehen, was ideal für Familien mit Kindern ist, die keine zwanzig Kilometer am Stück schaffen. Wer Geschichte hautnah erleben möchte, wird von diesem Weg nicht mehr loskommen.

10. Die schwindende Via Normale

Die sogenannte Via Normale war einst die beliebteste Aufstiegsroute über den Gletscher. Heute ist ihre Begehbarkeit durch riesige Spalten im schmelzenden Eis und strenge Regulierungen stark eingeschränkt. Wer sie mit einem Bergführer erkunden möchte, sollte nicht lange zögern — Glaziologen warnen, dass dieser historische Weg in wenigen Jahren vollständig verschwunden sein wird.

Der Klimawandel ist hier live und in Farbe zu erleben, und die einheimischen Bergbauern erzählen davon mit tiefer Traurigkeit. Genau deshalb ist es so wichtig, der Natur mit größtem Respekt zu begegnen und am Berg keine anderen Spuren zu hinterlassen als Fußabdrücke.

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Marmolada mit Kindern und Hunden: So haben wir es 2026 erlebt

Als wir zu zweit in den Dolomiten unterwegs waren, jagten wir jedem Gipfel hinterher. Mit Jonášek planen wir heute völlig anders — und das ist absolut kein Problem. Die Seilbahn Move To Top war für uns eine echte Rettung. Da sie in drei Etappen aufgeteilt ist, konnten wir an jeder Station in Ruhe pausieren, den Kleinen an die Höhe gewöhnen lassen und dann erst weiterzufahren. Jonášek schaute mit großen Augen aus dem Gondelfenster, und oben auf der Terrasse war er begeistert vom Schnee mitten im Sommer.

💡 Tipp aus eigener Erfahrung: In fast allen Seilbahnen und Bussen in Italien wird ein Maulkorb für Hunde verlangt (den bekommst du überall, auch direkt an den Talstationen). Das hat uns ehrlich gesagt manchmal genervt — manchmal wurde er auch verlangt, wenn wir völlig alleine in der Gondel saßen. Wenn mehrere Seilbahnfahrten hintereinander anstanden, haben wir Kája und Baby lieber bequem im Campingplatz gelassen.

Was unsere Hündinnen Kája und Baby betrifft: In Italien werden sie in der Regel mitgenommen, solange du eine feste Leine und sicherheitshalber einen Maulkorb dabei hast. Da oben auf der Aussichtsterrasse aber ein eisiger Wind pfeift und es kaum Möglichkeiten zum Spazierengehen gibt, ließen wir die beiden diesmal unten ausruhen. Dafür genossen sie später mit uns den Spaziergang am Lago di Fedaia, wo sie sich entspannt ins Gras strecken konnten.

Einkehren: Was du unterwegs essen solltest

Die Bergluft sorgt zuverlässig dafür, dass du nach ein paar Stunden draußen hungrig wie ein Wolf bist. Zum Glück liegt die Marmolada genau an der Grenze zweier Genussregionen — Trentino und Venetien — sodass es an gutem Essen hier wirklich nicht mangelt.

Kehr in einer der Berghütten ein und bestell unbedingt die traditionelle Polenta, die hier auf gefühlt hundert verschiedene Arten zubereitet wird. Unsere Lieblingsversion ist die überbackene mit Salsiccia und Pilzen, die sie im Rifugio Capanna Bill nahe der Seilbahnstation einfach herrlich hinbekommen. Als Vorspeise empfehle ich ein Brettl mit lokalen Bergkäsesorten — die sogenannten Formaggi di Malga, hergestellt aus der Milch von Kühen, die direkt auf den Hochalmen weiden.

Wer einen schönen Wanderausflug machen möchte, sollte durch das Ombretta-Tal bis zum gemütlichen Rifugio Falier an der Südwand der Marmolada laufen. Die hausgemachten Desserts dort sind unglaublich gut, und eine herzlich-freundliche italienische Familie kümmert sich um die Gäste. Wer nicht fährt, darf sich dazu ein Glas guten Regionalwein aus dem Trentino gönnen.

Praktische Informationen und Preise für 2026

Italien hat in den letzten Jahren die Regeln verschärft und die Preise angehoben — gut, wenn man vorbereitet ist, damit es vor Ort keine bösen Überraschungen gibt.

  • Seilbahnpreis: Eine Hin- und Rückfahrkarte von Malga Ciapela zur Punta Rocca kostet derzeit rund 50 € pro Erwachsenem. Wer mehrere Fahrten plant, sollte eine Kombikarte in Betracht ziehen.
  • Drohnen zu Hause lassen: Über der gesamten Marmolada und dem angrenzenden Nationalpark gilt ein striktes Drohnenflugverbot. Bei Erwischung drohen Bußgelder von bis zu 3.000 € — und die Polizei kontrolliert das hier tatsächlich.
  • Wettervorhersage ist heilig: Überprüfe jeden Morgen die lokalen Bergwetterwarnungen auf dolomitenfokussierten Portalen. Wenn die Behörden vor Hitze oder Gewitter warnen, bleib besser im Tal.
  • Bergführer kosten Geld: Wer den Gipfel anstrebt, sollte 200 bis 300 € für einen zertifizierten Bergführer einplanen.

Tipps und Tricks für einen reibungslosen Dolomiten-Urlaub

Die Dolomiten können ganz schön anspruchsvoll und logistisch herausfordernd sein, wenn man ohne Plan anreist. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Je mehr du im Voraus planst, desto entspannter bist du vor Ort. Du möchtest deinen schönen Urlaub schließlich nicht damit verbringen, irgendwo ohne Netz festzusitzen oder in falschen Schuhen zu stolpern.

Deshalb habe ich ein paar persönliche, jahrelang erprobte Tipps für euch zusammengestellt. Vielleicht sparen sie euch eine Menge Nerven und Geld — damit ihr euch ganz auf die Berge und den Käse konzentrieren könnt ☺️.

Günstige Flüge finden

Wenn du nicht von Deutschland aus mit dem Auto anreisen möchtest, lohnt es sich, Flüge nach Venedig oder Verona zu suchen. Von dort aus bist du mit einem Mietwagen in etwa zwei bis drei Stunden in den Dolomiten. Eurowings und Lufthansa fliegen regelmäßig von vielen deutschen Flughäfen nach Venedig Marco Polo — es lohnt sich, die Preise ein paar Monate im Voraus im Auge zu behalten.

Wir stellen uns die Preisbenachrichtigung gerne schon Monate im Voraus ein und schlagen zu, sobald ein gutes Angebot auftaucht. Der Flughafen Venedig ist überschaubar und gut ausgeschildert, sodass du nach der Landung keine Zeit verlierst.

Mietwagen für die Anfahrt

Lukáš und ich haben gute Erfahrungen mit DiscoverCars gemacht, das wir weltweit nutzen. Der Vergleich aller Anbieter am Flughafen gibt dir die Sicherheit, nicht zu viel zu zahlen.

Ich empfehle unbedingt, direkt beim Buchen eine Vollkaskoversicherung dazuzunehmen — in Italien wird teils ziemlich flott gefahren, und ein kleiner Kratzer in engen Gassen ist schnell passiert. Wähle außerdem am besten ein kompaktes Auto mit einem kräftigen Motor, denn die Alpenpässe haben es durchaus in sich.

Reiseversicherung nicht vergessen

Die italienischen Berge können unberechenbar sein, und an der Gesundheit zu sparen ist keine gute Idee. Für normale Wandertouren nutzen wir eine gute Auslandskrankenversicherung; für längere oder anspruchsvollere Unternehmungen empfiehlt sich eine Versicherung mit Bergrettungsschutz — in Europa bieten das zum Beispiel der ADAC oder spezialisierte Anbieter wie True Traveller.

Selbst bei entspannten Spaziergängen unter dem Gletscher kann ein falscher Schritt auf einem Stein böse enden. Wenn ihr wüsstet, wie oft uns eine einfache Versicherung schon vor horenden Arztkosten bewahrt hat — ihr würdet gar nicht erst zögern.

Immer online bleiben

Damit du Karten herunterladen und das tückische Bergwetter im Blick behalten kannst, brauchst du Internet. Falls dein EU-Roaming-Tarif nicht ausreicht, ist eine eSIM von Holafly eine tolle Lösung.

Das Praktische daran: Du musst nirgendwo eine physische SIM-Karte aus dem Telefon nehmen. Einfach QR-Code scannen, und du bist im lokalen Netz eingebucht — für uns besonders nützlich, wenn wir uns verfahren haben und schnell die Navigation einschalten müssen 😁.

In die Berge nur mit dem richtigen Schuhwerk

Flipflops bleiben am Meer. Sobald du auch nur einen leichten Spaziergang am See machst, zieh feste Wanderschuhe an. Deine Knöchel werden es dir danken, und auf steinigen Wegen macht das einen riesigen Unterschied.

Jedes Mal, wenn ich Menschen auf Kieselwegen in Stadtschuhen balancieren sehe, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Eine Investition in gute Bergschuhe zahlt sich hier zigfach aus — keine Blasen, kein nasses Tragen, und einfach das wunderbare Gefühl, sicher unterwegs zu sein.

Wohin noch in den Dolomiten?

Wer mehr Zeit in der Region hat, sollte weitere ikonische Orte in der Nähe nicht verpassen.

Eine wunderbare Ergänzung zur Majestät des Gletschers ist das türkisblaue Lago di Sorapis, zu dem ein schöner, wenn auch gut besuchter Trek führt. Ein absolutes Muss und das Wahrzeichen der Dolomiten sind die drei Felszacken der Tre Cime di Lavaredo, um die ein herrlicher, flacher Rundweg mit ständigen Ausblicken führt. Und wer einen strategischen Ausgangspunkt für all diese Highlights sucht, sollte unseren Artikel über Cortina d’Ampezzo lesen — unser absolutes Lieblingsbasislager in den Dolomiten.

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FAQ: Die häufigsten Fragen

Wie kommt man zur Marmolada?

Der schnellste und bequemste Weg führt mit der Seilbahn vom Dorf Malga Ciapela. Die Seilbahn Move To Top bringt euch in drei Etappen bis auf 3265 Meter Höhe zur Punta Rocca. Ein Aufstieg zu Fuß zum Gipfel ist vom Stausee Lago di Fedaia aus möglich, erfordert aber Klettererfahrung und neuerdings auch die Begleitung eines zertifizierten Bergführers.

Was ist der höchste Berg der Dolomiten?

Der höchste Berg der italienischen Dolomiten ist die Marmolada mit ihrem Hauptgipfel Punta Penia, der sich auf 3343 Meter Seehöhe erhebt.

Kann ich ohne Bergführer auf den Gletscher?

Aus Sicherheitsgründen nach der Tragödie von 2022 rate ich definitiv davon ab, und außerdem ist der Zugang zu den Hauptrouten zum Gipfel für Touristen ohne zertifizierten Bergführer offiziell eingeschränkt.

Ist die Marmolada für kleine Kinder geeignet?

Wanderungen rund um den Gletscher sind für Kinder nicht geeignet, aber mit der Seilbahn zur Punta Rocca kommt ihr auch mit Kinderwagen oder einem kleinen Zwerg in der Trage hoch. Die Aussicht von der Terrasse ist herrlich und der Weg absolut sicher.

Was kostet die Seilbahn zur Marmolada?

In der Sommersaison 2026 liegen die Preise für Hin- und Rückfahrt für Erwachsene vom Tal Malga Ciapela bis zur Bergstation Punta Rocca bei etwa 50 Euro.

Wo kann ich vor dem Ausflug parken?

Der beste großzügige Parkplatz befindet sich direkt an der Talstation der Seilbahn im Dörfchen Malga Ciapela. Das Tagesticket kostet etwa 6 Euro und ihr findet hier auch in der Hauptsaison einen Platz, wenn ihr etwas früher aufsteht.

Darf ich oben mit einer Drohne fliegen?

Leider nein. Das gesamte Massiv unterliegt strengen Naturschutzbestimmungen und das Drohnenfliegen ist hier bei Strafe von bis zu 3000 Euro komplett verboten. Die Behörden kontrollieren das wegen der Lärmbelästigung auch sehr genau.

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Val di Funes & Santa Maddalena, Dolomiten: 12 Tipps, was zu sehen und zu tun

TL;DRFür das Villnösstal mit Sankt Magdalena in den Dolomiten haben wir 12 wichtige Tipps zusammengestellt – von den berühmten Kirchlein Sankt Magdalena und St. Johann in Ranui unterhalb der Geisler-Gruppe bis zum anspruchsvollen Adolf-Munkel-Weg (3 bis 4 Stunden Gehzeit). Zu beiden Kirchlein führt vom Parkplatz aus ein gemütlicher Spaziergang von 20 bis 30 Minuten, auch mit Kinderwagen machbar. Die beste Reisezeit zum Wandern ist Juli bis September, für Fotos der goldenen Lärchen lohnt sich Ende Oktober bis Anfang November, das schönste Licht gibt es jeweils eine Stunde vor Sonnenuntergang oder nach Sonnenaufgang. Die Einfahrt ins Tal ist kostenlos, das Parken in Sankt Magdalena kostet rund 8 Euro pro Tag – und Vorsicht: Drohnenflüge sind verboten, es drohen Strafen bis zu 3000 Euro.

Wenn du die Postkarte kennst, auf der sich ein kleines Kirchlein unter gewaltigen Felstürmen duckt, dann ist das mit großer Wahrscheinlichkeit das berühmte Tal Val di Funes – eines der ikonischsten Motive der Dolomiten Italien. Dieser Anblick verschlägt einem jedes Mal aufs Neue den Atem, egal wie oft man ihn schon gesehen hat. Ob ihr als begeisterte Wanderer für ganztägige Touren herkommt oder mit kleinen Kindern und Kinderwagen – dieser Ort verliert nichts von seinem Zauber. ☺️

Hier lässt sich eine solide dreistündige Tour direkt unter den Berggipfeln absolvieren, genauso gut eignet sich das Tal aber auch für Familien mit Kinderwagen – Val di Funes hat in jeder Lebensphase etwas zu bieten. Ich verrate euch, wo ihr am besten übernachtet, wie es mit dem kostenpflichtigen Parken aussieht und warum ihr die Drohne lieber sicher im Rucksack lassen solltet, wenn ihr keine empfindliche Geldstrafe riskieren wollt.

Zusammenfassung

  • Bekannteste Fotospots: Das Kirchlein Santa Maddalena und das Kirchlein San Giovanni in Ranui (mit seinem markanten roten Dach). Beide bieten perfekte Aussichten auf das Odle-Massiv (Geisler Spitzen).
  • Für Familien und entspannte Ausflügler: Vom Parkplatz führt ein einfacher 20–30-minütiger Spaziergang zu den Kirchlein, der auch mit einem Geländekinderwagen und kleinen Kindern problemlos zu bewältigen ist.
  • Für aktive Wanderer: Die bekannteste Tour ist der Adolf-Munkel-Weg, der direkt am Fuß der gezackten Felsen entlangführt (etwa 3 bis 4 Stunden, mit unvergesslichen Ausblicken).
  • Wann fahren: Zum Wandern ist Juli bis September ideal, für Liebhaber goldener Lärchen die Zeit um Ende Oktober bis Anfang November. Die goldene Stunde für Fotografen ist kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang.
  • Parken und Einfahrt: Anders als an anderen Orten in den Dolomiten gibt es keine Mautgebühr für die Einfahrt ins Tal, aber rechnet mit einem Parkgebühr von ca. 8 € pro Tag in Val di Funes.

Was ist Val di Funes (Villnöß) und warum lohnt sich ein Besuch?

Ich muss zugeben, dass mich vor meinem ersten Besuch eine Frage beschäftigt hat: Wo liegt Val di Funes eigentlich genau, und warum redet kaum jemand darüber, obwohl es so wunderschön ist? Das Tal gehört zur Region Trentino-Südtirol und veranschaulicht perfekt die sprachliche und kulturelle Vielfalt dieser Gegend – hier hört man Deutsch, Italienisch und die uralte ladinische Sprache.

Auf Deutsch kennt man dieses Tal als Villnöß, und es liegt nur wenige Kilometer von der bekannten Stadt Brixen (Bressanone) entfernt. Das gesamte Tal steht auf der UNESCO-Liste, und sein Wahrzeichen ist die Berggruppe Odle (deutsch: Geisler Spitzen), die die dramatische, gezackte Kulisse auf allen Fotos bildet. Das Besondere an Val di Funes ist, dass es trotz des enormen Interesses von Fotografen aus aller Welt eine erstaunlich ruhige, fast ländliche Atmosphäre bewahrt hat – auf den Wiesen weiden Kühe, und die Menschen führen ihr beschauliches Südtiroler Leben. Ich verstehe bis heute nicht, wie dieses Tal nicht genauso überlaufen wurde wie Hallstatt. Vielleicht liegt es an den gezackten Felsen, die als natürlicher Filter für weniger sportliche Besucher fungieren.

Wann nach Val di Funes fahren und wie man hinkommt

Die Reiseplanung in die Dolomiten erfordert etwas strategisches Denken, besonders wenn ihr die besten Bedingungen zum Wandern oder Fotografieren erleben wollt. Das Tal ist das ganze Jahr über schön, aber jede Jahreszeit bietet ein völlig anderes Erlebnis und verlangt nach unterschiedlicher Ausrüstung.

Wer Berghütten erklimmen und lange Touren genießen möchte, ist von Ende Juni bis Anfang Oktober am besten dran – das Wetter ist dann meist stabil und die Almwiesen leuchten in allen Farben (Mai und Juni begeistern mit blühenden Blumenteppichen). Die Herbstmonate bringen ein magisches Schauspiel in Form der sich golden färbenden Lärchen, die wunderschön mit den weißen Gipfeln kontrastieren. Im Winter verwandelt sich das Tal in ein Paradies für Skitouren und Langlauf, auch wenn es hier keine großen klassischen Abfahrtspisten gibt. Die Anreise mit dem Auto ist denkbar einfach: Von der Autobahn bei Brixen (Bressanone) abbiegen und nach nur 15 Kilometern entspannter Fahrt seid ihr am Ziel. Aus Deutschland ist Val di Funes gut über die Brennerautobahn (A13/A22) erreichbar – von München sind es etwa 2,5 Stunden, von Frankfurt rund 5 Stunden. Zum Glück gibt es hier (bisher) kein kostenpflichtiges Einfahrtssystem wie etwa bei den Drei Zinnen – lediglich an den Parkplätzen in den Ortschaften Santa Maddalena oder Ranui wird eine Gebühr fällig.

Wo übernachten und was kostet es

Die Unterkunft sollte man rechtzeitig buchen – wer es auf den letzten Drücker lässt, zahlt für ein durchschnittliches Zimmer in Brixen schnell mehr, als ein tolles Agriturismo direkt im Tal kosten würde. Die Lektion: So früh wie möglich reservieren. Die Unterkunftskapazitäten im Tal selbst sind begrenzt und sehr gefragt.

Die beste Ausgangsbasis ist das Dörfchen Santa Maddalena selbst, wo man traditionelle Familien-Agriturismos und kleinere B&Bs mit Holzbalkonen voller Geranien findet. Wenn ich konkrete Empfehlungen aussprechen müsste, lohnt ein Blick auf den Proihof – ein absolutes Highlight mit traumhafter Aussicht – oder das gemütliche Fallerhof. Die Preise liegen hier in der Hochsaison üblicherweise zwischen 120 und 250 € pro Nacht für zwei Personen, dafür ist oft ein fantastisches Hausfrühstück mit lokalen Käse- und Wurstspezialitäten inbegriffen. Wer lieber größere Infrastruktur mit Geschäften und Restaurants möchte, findet in Ortisei im benachbarten Tal eine tolle Alternative (dort empfiehlt sich das familienfreundliche Cavallino Bianco), von wo es etwa 40 Minuten mit dem Auto sind, oder im historischen Brixen, das ein schönes städtisches Umfeld und etwas günstigere Übernachtungspreise bietet. Die aktuelle Verfügbarkeit und Preise für Unterkünfte rund um Val di Funes und in Brixen lassen sich bequem auf Booking.com vergleichen.

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12 beste Tipps für Val di Funes: Was zu sehen und zu tun

Zwölf Orte und Erlebnisse – von entspannten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Wanderungen, bei denen ihr müde Beine und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmt. Für Familien mit Kinderwagen ist genauso etwas dabei wie für ambitionierte Bergwanderer, die die Dolomiten Italien aus nächster Nähe erleben wollen.

1. Kirchlein Santa Maddalena: Der klassische Anblick

Dieses der heiligen Maria Magdalena geweihte Kirchlein ist jener berühmte Punkt, den man von Instagram und Reiseberichten kennt. Es steht auf einem sanften Hügel über dem gleichnamigen Dorf und bildet eine absolut perfekte Komposition mit dem Odle-Massiv im Hintergrund. Das Kirchlein selbst ist recht klein und unscheinbar, doch seine Lage in der Landschaft ist ein Werk absoluter Genialität.

Die besten Fotos entstehen aber nicht direkt daneben. Man muss ein Stück weiter auf dem Asphaltweg in Richtung Aussichtspunkt gehen (ausgeschildert, führt hangaufwärts über dem Dorf), von wo sich der richtige Winkel öffnet, bei dem die Berge optisch direkt hinter dem Kirchturm „liegen“. Wir empfehlen, früh morgens oder am späten Nachmittag loszugehen – dann beleuchtet die Sonne die Gipfel wunderschön und man entgeht den größten Menschenmassen mit Stativen.

2. Kirchlein San Giovanni in Ranui

Wenn wir schon bei den ikonischen Bauwerken sind: San Giovanni in Ranui ist meiner Meinung nach vielleicht sogar noch ein bisschen fotogener als Santa Maddalena – vor allem dank seiner unverwechselbaren Fassade und dem kräftig roten Anstrich (der sogenannte Zinnober-Ton), der wunderschön mit dem grünen Wald und den grauen Felsen kontrastiert.

Wenn ihr den aktuellen Bewölkungsstand über den Gipfeln checken wollt, bevor ihr das Hotel verlasst, lohnt ein Blick auf die Val di Funes Webcam im Internet – das kann euch morgendliche Enttäuschungen ersparen, falls die Felsen gerade im dichten Nebel versteckt sein sollten. Neben dem Aussichtspunkt über Santa Maddalena und der Wiese bei Ranui sind auch die Wegstrecken direkt unter den Felswänden großartige Fotospots, wo sich alte Holzzäune und einzelne Kiefern wunderbar ins Bild integrieren lassen.

3. Spaziergang zu den Kirchlein mit Kindern und Hunden

Das Tolle an Val di Funes ist, dass die schönsten Anblicke auch für Eltern mit kleinen Kindern und Kinderwagen zugänglich sind. Nicht jede Route im Tal muss eine anspruchsvolle Hochgebirgstour sein.

Vom zentralen Parkplatz im Dorf führt eine sehr einfache Rundstrecke, die Aussichten auf beide genannten Kirchlein verbindet. Die Route dauert etwa 20 bis 30 Minuten reine Gehzeit, verläuft größtenteils auf befestigten Wegen und lässt sich problemlos auch mit einem normalen Kinderwagen bewältigen. Mit Hunden ist es hier angenehm – nur aufgepasst bei den weidenden Kühen auf den Wiesen, die vierbeinige Begleiter manchmal allzu sehr faszinieren. 😅

4. Adolf-Munkel-Weg: Die bekannteste Wanderung unter den Odle-Wänden

Das ist genau die Tour, die zu den schönsten Erlebnissen in den gesamten Dolomiten zählt. Der Adolf-Munkel-Weg führt direkt am Fuß der Nordwände des Odle-Massivs entlang und bietet Ausblicke, bei denen einem buchstäblich der Atem stockt.

Die gesamte Runde dauert etwa 3 bis 4 Stunden, und der große Vorteil liegt im minimalen Gesamthöhenunterschied bei maximalen visuellen Eindrücken. Der Weg schlängelt sich angenehm durch den Wald und über offene Geröllfelder, während die majestätischen Felsen die ganze Zeit zum Greifen nah sind. Wer ohne Kinder unterwegs ist oder eine Betreuung organisieren kann: Diese Tour darf man sich schlicht nicht entgehen lassen.

5. Wanderung zur Geisler Alm

Fester Bestandteil vieler längerer Routen in der Gegend (einschließlich des Adolf-Munkel-Wegs) ist ein Halt auf der bekannten Geisler Alm (Rifugio delle Odle). Dieser Ort ist im Grunde die Verkörperung alpiner Gemütlichkeit – hier lässt sich nach einer anstrengenden Wanderung wunderbar verschnaufen.

Rund um die Hütte erstrecken sich weitläufige grüne Wiesen mit großen hölzernen Liegestühlen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als nach dem Mittagessen in der Sonne zu liegen und zu diesen verrückten Felsen über sich hinaufzuschauen. Ich bin dort fast eine Stunde geblieben und Lukáš musste rufen, dass wir endlich weiter müssen. In der Saison ist es hier recht voll, aber die Fläche ist riesig – ein Plätzchen findet man immer.

6. Ausgangspunkt Zanser Alm (Zannes)

Wer sich auf den Weg zum Adolf-Munkel-Weg macht, wird als Start- und Zielpunkt höchstwahrscheinlich die Zanser Alm (Zannes) nutzen. Hier befindet sich ein großer Sammelparkplatz am Ende der Talstraße, der ein perfekter Ausgangspunkt für die meisten großen Wanderungen ist.

Es gibt hier ein Tourismusinformationszentrum sowie mehrere Berghütten, wo man sich vor oder nach der Tour stärken kann. Von hier aus zweigt ein ganzes Netz perfekt ausgeschilderter Wanderwege ab, darunter auch einige Lehrpfade, die sich gut für Familien mit älteren Kindern eignen.

7. Goldene Herbstlärchen und das Gebiet Cuecenes

Wer im Oktober oder Anfang November einen Ausflug in die Dolomiten plant, hat die Chance, das Gebiet Cuecenes in seiner fotogenischsten Phase zu erleben. Die Lärchenwälder färben sich dann in unglaubliche Gold- und Orangetöne.

In der goldenen Stunde, wenn die untergehende Sonne diese gelben Bäume vor dem Hintergrund grauer Felsen anleuchtet, entfaltet sich ein Schauspiel, das kein Instagram-Filter nachahmen kann. Das ist eine beliebte Zeit für Landschaftsfotografen, und obwohl die Nächte bereits kühl sind, lässt es sich tagsüber noch wunderbar in einer leichten Jacke durch die Berge streifen.

8. Panoramaaussicht Kreuzkofel

Für alle, die weniger frequentierte Orte mit fantastischen Aussichten suchen, empfehle ich den Aufstieg zum Kreuzkofel. Von diesem Punkt hat man das gesamte Tal wie auf einer Landkarte vor sich und kann das Odle-Massiv aus einem völlig anderen Blickwinkel bewundern.

Der Weg dorthin ist etwas steiler, aber die Belohnung ist absolute Stille – die meisten Touristen bleiben unten bei den Kirchlein oder auf den Hauptwanderwegen. Und ein Morgenkaffee aus der Thermoskanne mit einem solchen Ausblick schmeckt einfach nochmal anders. Wer es bei Tagesanbruch schafft, bringt Fotos mit, um die man nur beneidet werden kann.

9. Beste Fotospots und die Jagd nach dem perfekten Licht

Val di Funes dreht sich zu einem großen Teil ums Fotografieren – den richtigen Winkel und das richtige Licht zu finden, ist hier eine kleine Wissenschaft für sich. Aufgrund der Ausrichtung des Tals ist der beste Fototermin wirklich sehr früh morgens oder etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn die Felsgipfel einen satten Orangeton annehmen.

Wenn ihr den aktuellen Bewölkungsstand über den Gipfeln prüfen wollt, bevor ihr das Hotel verlasst, lohnt sich ein Blick auf die Val di Funes Webcam im Internet – das kann euch morgendliche Enttäuschungen ersparen, falls die Felsen gerade im dichten Nebel liegen sollten. Neben dem Aussichtspunkt über Santa Maddalena und der Wiese bei Ranui sind auch die Wege direkt unter den Felswänden hervorragende Fotospots, wo sich alte Holzzäune und einzelne Kiefern wunderbar als Vordergrund ins Bild setzen lassen.

10. Val di Funes mit Kindern und Kinderwagen

Mit einem kleinen Baby im Tragetuch oder Kinderwagen in die Berge – das ist eine ganz andere Disziplin, und Val di Funes bietet dafür ideale Voraussetzungen. Das Dorf ist sehr ruhig, es gibt keine belebten Hauptstraßen, und entlang der Wege zu den Kirchlein findet man an praktischen Stellen immer wieder hölzerne Bänke.

Kleinen Kindern tut die Ruhe der hiesigen Wiesen unglaublich gut – man kann hier viel Zeit damit verbringen, einfach die Umgebung zu beobachten. Wer sich eine Val-di-Funes-Karte ansieht, entdeckt rund ums Dorf ein Geflecht kleiner Feldwege, die wie gemacht für Spaziergänge mit dem Kinderwagen sind – nur sollte man wissen, dass es stellenweise recht kräftig bergauf geht.

11. Ausflug zu Alpakas auf dem nahegelegenen Bauernhof

Das ist ein absoluter Hit – besonders für Familien mit Kindern, aber auch Erwachsene ohne Kinder werden begeistert sein. Nicht weit entfernt im Pustertal (nahe Val di Funes) gibt es einen kleinen Familienbauernhof, auf dem wunderschöne, zottelartige Alpakas gehalten werden.

Man kann eine Wanderung mit diesen Tieren über die Almwiesen buchen – ein unglaublich entspannendes Erlebnis. Alpakas sind sanft und neugierig, und eines von ihnen hat uns die ganze Zeit über die Schulter auf das Handy geschaut, als wollte es kontrollieren, ob das Foto gelungen ist. Wir empfehlen, dieses Erlebnis im Voraus zu buchen, da die Kapazitäten sehr begrenzt sind.

12. Messner Mountain Museum (Sigmundskron)

Falls das Wetter nicht mitspielt und die Berge hinter Regenwolken verschwinden, haben wir einen tollen Ausflugstipp etwas außerhalb des Tals. Nahe der Stadt Bozen liegt die Burg Sigmundskron, in der das Hauptmuseum des berühmten Projekts des Bergsteigers Reinhold Messner untergebracht ist.

Das MMM Firmian ist ein riesiger Komplex, der der Beziehung zwischen Mensch und Berg gewidmet ist. Hier findet man faszinierende Ausstellungen zur Geschichte des Bergsteigens, zu Religion in den Bergen und eine umfangreiche Sammlung asiatischer Kunst. Es ist die perfekte Rettungsmission für einen verregneten Nachmittag – kleine Kinder schlafen ruhig im Tragetuch ein, während ihr in aller Ruhe durch die Ausstellungen schlendert. Aktuelle Öffnungszeiten findet ihr auf der offiziellen Website des MMM Firmian. Der Rundgang nimmt mindestens einen halben Tag in Anspruch und ist architektonisch brillant umgesetzt – ein Erlebnis, das auch Menschen begeistert, die sonst nie auf Berge klettern.

Wo essen: Südtiroler Küche in der Praxis

In Südtirol zu sein und die lokalen Spezialitäten nicht zu kosten, wäre schlicht eine Sünde. Die hiesige Küche verbindet die italienische Leidenschaft für Pasta mit der deftigen Tiroler Tradition – die Portionen sind groß und reichhaltig, was man nach einem langen Tag in den Bergen nur allzu gerne begrüßt.

Grundlage von allem ist natürlich der Knödel. Die lokale Klassik schlechthin ist der Speckknödel, aber genauso gut werden hier Käseknödel (Käseknödel) und Spinatknödel zubereitet, die man entweder in der Brühe oder einfach mit Krautsalat serviert bekommt. Ebenfalls ein Klassiker: cremige Polenta mit Steinpilzen und Bergkäse. Zum Essen unbedingt das lokale Bier Vatschger bestellen, das auf dem nahegelegenen Gut Hornschloss gebraut wird – ein ungefiltrertes Prachtexemplar.

Für eine konkrete Empfehlung unterwegs: Der Gasthof Schmiedwiesen kocht wirklich wie bei Oma, und wer nach dem Mittagessen keinen Apfelstrudel nimmt, wird es bereuen. Als Mitbringsel empfiehlt sich der Käse Tre Larici – am besten oben im Koffer verstauen, damit er nicht zerdrückt wird.

Praktische Tipps: Was ihr vor der Reise wissen solltet

Auch wenn Val di Funes auf den ersten Blick ein idyllisches Fleckchen ist, gibt es hier einige wichtige Regeln, die man kennen sollte – sonst kann der Urlaub unangenehm teuer werden.

Der wichtigste Hinweis zum Schluss: Lasst die Drohne zu Hause! Das gesamte Gebiet des Naturparks Puez-Geisler (einschließlich der ikonischen Wiesen bei den Kirchlein) ist eine strenge Flugverbotszone. Die Parkwächter und die Polizei kontrollieren hier recht konsequent, und wer mit einer Drohne erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von sage und schreibe 3.000 € rechnen. Kein Foto ist diesen Stress wert.

Außerdem sollte man die Fotografierverbote im Inneren der Kirchlein beachten. Von außen darf man so viel fotografieren wie man möchte, aber innen ist es wegen der Heiligkeit des Ortes häufig untersagt – und es gehört zum guten Ton, das zu respektieren. Was die Logistik betrifft: Wie bereits erwähnt, entfällt die Einfahrtsgebühr, aber für das Parken in Santa Maddalena sind rund 8 € pro Tag einzuplanen – für Dolomiten-Verhältnisse ein durchaus fairer Preis.

Weitere Ziele in den Dolomiten

Wer Val di Funes erkundet hat, findet in der Umgebung noch unzählige weitere wunderbare Orte. Im benachbarten Val Gardena gibt es eine Seilbahn, die euch zur fotogenen Seceda-Höhenroute bringt – ein Ausblick, der dem Val di Funes ebenbürtig ist, und über den wir einen eigenen Reiseführer geschrieben haben.

Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch der historischen Stadt Brixen, die nur einen Katzensprung entfernt liegt und tolle Cafés sowie einen schönen Domplatz zu bieten hat. Wer den östlichen Teil der Berge erkunden möchte, sollte sich unseren Artikel über Cortina d’Ampezzo ansehen – ein hervorragendes Basiscamp für Seen und weitere bekannte Wanderungen. Und wer einen Gesamtüberblick sucht, findet in unserem großen Dolomiten-Reiseführer eine Zusammenfassung der schönsten Routen für Anfänger und Fortgeschrittene.

Tipps und Tricks zum Abschluss

Damit ihr eure Reise so gut wie möglich planen könnt, liste ich hier unsere bewährten Dienste auf, die wir bei jeder Reise nutzen – nicht nur nach Italien.

Wo Flüge finden

Falls ihr nicht mit dem Auto aus Deutschland anreist, lohnt sich ein Flug nach Mailand, Bergamo oder Venedig. Von deutschen Flughäfen wie München, Frankfurt oder Stuttgart fliegen Eurowings, Lufthansa oder Ryanair zu günstigen Preisen in den Norden Italiens. Für den Preisvergleich empfehlen wir GetYourGuide für Ausflüge vor Ort, und für Flüge ein gutes Vergleichsportal wie Google Flights oder Skyscanner.

Manchmal lassen sich auch günstige Angebote ab Wien oder Zürich finden. Mit kleinen Kindern experimentieren wir zwar nicht mehr so viel mit Umstiegen, aber es lohnt sich trotzdem, die Preise ein paar Monate im Voraus im Blick zu behalten.

Mietwagen

Ohne Auto kommt man in den Dolomiten nur schwer weiter – der öffentliche Nahverkehr zwischen den Tälern ist zeitaufwändig. Wir vergleichen Mietwagenpreise schon seit Jahren zuverlässig über DiscoverCars, das weltweit die Angebote der Flughafenverleiher gegenüberstellt.

Wir achten möglichst auf Vermietungen direkt im Terminal, um mit Kinderwagen und Gepäck nicht auf Shuttle-Busse warten zu müssen. Kleiner Tipp: Macht vor der Abfahrt aus der Garage Fotos vom Auto von allen Seiten.

Unterkunft buchen

Booking.com ist unsere liebste Plattform für Hotels und Ferienwohnungen. Für die Dolomiten gilt doppelt: Je früher ihr bucht, desto größer ist die Auswahl.

Neben Booking probieren wir auch gerne kleinere lokale Websites aus, die auf Agriturismo spezialisiert sind – die wirklichen Geheimtipps sind oft nicht über die großen Plattformen buchbar. Wenn ihr in der Saison ein freies Plätzchen entdeckt, nicht eine Minute zögern.

Reiseversicherung nicht vergessen

Die Berge verzeihen keine Fehler, und medizinische Versorgung in Italien kann für Urlauber ohne die richtige Absicherung teuer werden. Für kürzere Reisen wählen wir eine zuverlässige Reisekrankenversicherung, für längere Touren empfehlen wir einen umfassenden Schutz mit Bergrettungsdeckung.

Gerade mit kleinen Kindern und Hunden zahlt sich eine Rund-um-Absicherung aus. Eine Haftpflicht- und Stornoversicherung hat uns schon so oft gerettet, dass wir ohne sie schlicht nicht mehr verreisen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ich bekomme von euch viele Nachrichten mit Fragen zu Reisen in diese Region. Hier sind Antworten auf die häufigsten Fragen, die hoffentlich eure eigene Urlaubsplanung etwas erleichtern.

Solltet ihr noch weitere Fragen haben, schreibt sie gerne in die Kommentare – ich helfe euch gerne weiter, basierend auf unseren eigenen Erfahrungen aus den Dolomiten.

Erlebnisse & Tickets
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Wohin in den italienischen Dolomiten?

Die Dolomiten sind riesig. Für Familien und Fotografen sind Val di Funes oder Alpe di Siusi ideal, für ikonische Wanderungen und Seen wählt man die Gegend um Cortina d’Ampezzo, und für luxuriösere Skigebiete dann Alta Badia oder Val Gardena.

Ist die Einfahrt nach Val di Funes gebührenpflichtig?

Nein, im Gegensatz zur Straße zu den Tre Cime di Lavaredo wird keine Maut für die Einfahrt ins Tal erhoben. Man zahlt lediglich die normalen Parkgebühren auf den ausgewiesenen Parkplätzen (ca. 8 EUR pro Tag).

Wie lange dauert der Spaziergang zu den Kirchlein Santa Maddalena?

Vom zentralen Parkplatz im Dorf erreicht man den Aussichtspunkt oberhalb des Kirchleins in gemütlichen 20 bis 30 Minuten. Der Weg ist asphaltiert und problemlos auch mit Kinderwagen zu bewältigen.

Darf ich in Val di Funes mit einer Drohne fliegen?

Absolut nicht. Das gesamte Gebiet ist strenge Flugverbotszone zum Schutz der Natur im Naturpark Puez-Geisler. Bei Verstößen drohen astronomische Bußgelder von bis zu 3000 EUR.

Wann ist die beste Zeit zum Fotografieren der Kirchlein?

Das beste Licht für beide Kirchlein (Santa Maddalena und San Giovanni in Ranui) hat man früh morgens oder am späten Nachmittag, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn die Sonne die Berggipfel wunderschön orange färbt.

Schaffen wir den Adolf Munkel Weg mit Kindern?

Das hängt vom Alter der Kinder ab. Es handelt sich um eine 3 bis 4 Stunden lange Rundwanderung überwiegend durch Wald und steiniges Gelände am Fuße der Felsen. Für Kinderwagen ist der Weg nicht geeignet, aber für ältere, wandererprobte Kinder (oder mit einer guten Kraxe) ist es eine wunderschöne und sichere Tour ohne große Höhenunterschiede.

In welcher Sprache verständige ich mich in Val di Funes?

Das Tal gehört zu Südtirol, daher ist die Hauptsprache hier Deutsch (die Einheimischen nennen den Ort Villnöss). Man kommt aber problemlos auch mit Italienisch zurecht und natürlich mit Englisch, da wirklich viele Touristen hierherkommen.

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

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Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Lago di Misurina & Cadini, Dolomiten: 10 Tipps, was du sehen und erleben musst

TL;DREin Ausflug zum Lago di Misurina lohnt sich vor allem wegen der leichten Runde um den See (2,6 Kilometer, kaum Steigung, in knapp einer Stunde auch mit Kinderwagen machbar) und wegen des Aufstiegs zum Aussichtspunkt Cadini di Misurina, den du in 30 bis 45 Minuten erreichst. Der See liegt auf 1754 Metern, nur 15 Autominuten von Cortina d’Ampezzo entfernt, und dient auch als Ausgangspunkt für die Tre Cime di Lavaredo. Zu den weiteren zehn Tipps zählen die Sternwarte Cosmolab Misurina (Eintritt rund 8 Euro), Schlittschuhlaufen im Winter auf dem zugefrorenen See (8–10 Euro), die Seilbahn zum Rifugio Col de Varda und der ruhigere Lago d’Antorno. Parken am See kostet etwa 5 Euro für drei Stunden, Baden ist verboten, und für Drohnenflüge drohen Bußgelder von bis zu 3000 Euro.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr zu einem weltberühmten Ort unterwegs seid und euch unterwegs etwas ganz anderes in den Bann zieht? Genau das ist unser geliebter Lago di Misurina. Mit Lukáš stoßen wir in den Dolomiten in Italien immer wieder auf ihn, wenn wir uns den ikonischen Gipfeln der Tre Cime nähern. Jedes Mal sagen wir uns, dass wir nur kurz für ein Foto anhalten – und am Ende verbringen wir einen halben Tag dort. ☺️

Denn dieser Ort ist ein absolutes Paradies, das zu Recht als Perle der Dolomiten bezeichnet wird. Während man zum Beispiel zu den Tre Cime oder zum türkisfarbenen Lago di Sorapis mit dem Kinderwagen wirklich nicht hinaufkommt, haben wir am Lago di Misurina den entspanntesten Familienspaziergang unserer gesamten Reise erlebt.

Also los – ich zeige euch alles, was wir rund um die Misurina über die Jahre erkundet haben: vom gemütlichen Spaziergang mit dem Kinderwagen über die geheimnisvolle Sternwarte bis hin zum Aufstieg zum Aussichtspunkt Cadini, der in den letzten Jahren Instagram regelrecht im Sturm erobert hat. Außerdem erkläre ich euch, wo ihr parken könnt und wie ihr astronomische Bußgelder vermeidet. 😉

Zusammenfassung

  • Lage und Orientierung: Der See liegt auf 1.754 Metern Höhe, nur 15 Autominuten vom bekannten Cortina d’Ampezzo in Richtung Tre Cime entfernt.
  • Rundweg um den See: Die Runde misst 2,6 Kilometer, verläuft fast durchgehend eben und ist in knapp einer Stunde zu schaffen – ideal mit Kinderwagen oder kleinen Kindern.
  • Cadini di Misurina: Eine beeindruckende Gruppe von Felstürmen mit einem ikonischen Aussichtspunkt, den ihr in etwa 30 bis 45 Gehminuten erreicht.
  • Gesundheitsphänomen: Die Luft hier ist so rein und besonders, dass sich am Ufer das einzigartige Istituto Pio XII befindet – ein Hochgebirgssanatorium für Kinder mit Asthma.
  • Parken: Der offizielle Parkplatz am Lago di Misurina kostet rund 5 € für drei Stunden, ist in der Saison aber schnell voll.
  • Drohnenverbot: Ihr befindet euch in einem Nationalpark – wer hier eine Drohne fliegt, riskiert eine saftige Geldstrafe von bis zu 3.000 €.

Was ist der Lago di Misurina eigentlich – und warum müsst ihr ihn gesehen haben?

Wenn man an die Dolomiten in Italien denkt, stellt sich die meisten spitze Felsen und anstrengende Aufstiege vor – doch die Umgebung des Lago di Misurina bietet ein ganz anderes, ruhigeres Erlebnis. Lasst euch darauf ein: Dieser Ort verzaubert euch mit einer eigentümlichen, melancholischen Schönheit, vor allem wenn die Seeoberfläche die mächtigen Bergmassive ringsum perfekt spiegelt.

Der See ist überraschend groß und tief. Er liegt auf 1.754 Metern Höhe, sodass es selbst im Hochsommer hier merklich frischer ist als im Tal. Verglichen mit dem nahe gelegenen Cortina d’Ampezzo, unserem liebsten Ausgangspunkt, ist es spürbar kühler. Was mich an der Misurina aber am meisten fasziniert, ist ihr Mikroklima. Die Luft ist so besonders und rein, dass sich hier bereits seit dem letzten Jahrhundert Menschen mit Atemwegserkrankungen erholen. Am Ufer befindet sich noch heute das Istituto Pio XII – ein weltweit einzigartiges Hochgebirgssanatorium für Kinder mit Asthma. Wenn ihr hier tief einatmet, spürt ihr fast, wie sich eure Lungen reinigen.

Cadini di Misurina – ein Ausblick, der keine Wünsche offen lässt

Neben dem See selbst gibt es in dieser Gegend noch einen weiteren riesigen Anziehungspunkt: die Felstürmgruppe Cadini di Misurina. Noch vor wenigen Jahren kannten diesen Aussichtspunkt kaum jemand außer Einheimischen und eingefleischten Bergsteigern – dann entdeckten ihn Fotografen, und der Rest ist Instagram-Geschichte.

Es ist ein unglaublich dramatischer Aussichtspunkt auf einem schmalen Felsvorsprung, hinter dem sich die zerklüfteten Berggipfel auftürmen. Wer schwindelfrei ist, wird hier absolute Gänsehaut bekommen – und wer Höhenangst hat, dem zittern hier garantiert die Knie, aber der Anblick ist es wirklich wert. Vom See hinauf dauert es je nach Tempo etwa 30 bis 45 Minuten, und wir haben unseren kleinen Jonáš am Ende im Kraxe getragen, weil ein Kinderwagen über das Geröll schlicht nicht machbar ist.

Wann ihr aufbrechen solltet und wie ihr zum See kommt

Wenn ihr überlegt, zu welcher Jahreszeit ihr die Reise plant: Die Misurina hat zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Zauber, auch wenn sich das Erlebnis dramatisch verändert. Die Anfahrt zum See ist unkompliziert und aus vielen Richtungen gut ausgeschildert.

Anreise mit dem Auto oder Bus

Von Cortina d’Ampezzo aus seid ihr mit dem Auto in etwa 15 Minuten auf der malerischen Panoramastraße SR48 hier – rechnet in den Sommermonaten mit etwas mehr Verkehr. Wer lieber nicht selbst fahren möchte, kann den regelmäßigen Bus Nummer 30 ab Cortina nehmen, der euch direkt an der Haltestelle Misurina-Lago absetzt. Den Hauptparkplatz findet ihr direkt am See; die Parkgebühr am Lago di Misurina beträgt rund 5 € für drei Stunden. Ist er voll, lohnt es sich, ein Stück weiter in Richtung Tre Cime zu fahren – dort gibt es gelegentlich kostenlose Abstellflächen am Straßenrand.

Wenn ihr aus Deutschland anreist, ist die Anfahrt über die Brennerautobahn (A22) nach Bozen und von dort weiter nach Cortina d’Ampezzo die bequemste Route. Von München aus seid ihr in etwa drei bis dreieinhalb Stunden am See. Für die Fahrt durch Österreich benötigt ihr eine Vignette.

Welche Jahreszeit ist die beste?

Der Sommer ist natürlich am beliebtesten, weil man Hochtouren unternehmen und die Sonne genießen kann – allerdings kann der Andrang an Touristen anstrengend werden. Wer Farben und Fotografie liebt, sollte im Oktober kommen: Die umliegenden Lärchen verwandeln sich dann in ein atemberaubendes Goldgelb und Orange. Der Winter ist aber ein ganz eigenes Kapitel. Dank seiner Höhenlage friert der See vollständig zu und verwandelt sich in eine riesige natürliche Eisfläche. Im örtlichen Klub Forte de Misurina kann man sich sogar Schlittschuhe leihen und direkt unter den Alpengipfeln seine Runden drehen – ein Erlebnis wie aus einem Märchen.

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10. Ausgangspunkt für die Fahrt zu den Tre Cime

Die Misurina dient als inoffizieller Basislager für den Ausflug zu den Tre Cime di Lavaredo. Die Haltestelle hier ist der Haupteinstiegspunkt für die Busse Nummer 30 und 31, die euch die steile Mautstraße hinaufbringen. Wer das teure Maut für das eigene Auto sparen möchte, parkt am besten unten an der Misurina und fährt mit dem Bus – das ist die klügste Lösung.

In der Hauptsaison müsst ihr mit einigem Andrang an der Haltestelle rechnen, also kommt lieber etwas früher. Tickets lassen sich meist bequem über die App oder direkt beim Fahrer kaufen.

Wo man gut essen und was man unbedingt probieren sollte

Nach einer Wanderung haben wir immer einen Riesenhunger – und in den Dolomiten ist das mehr als gerechtfertigt, denn die italienische Küche hat hier einen österreichischen Einschlag, und das Ergebnis ist absolut genial. Am liebsten kehren wir in Berghütten ein, die manchmal schlicht wirken, aber aus lokalen Zutaten kochen.

Unser Geheimtipp ist das bereits erwähnte Rifugio Col de Varda, das man mit dem Sessellift erreicht. Dort gibt es absolut köstliche Casunziei – das sind traditionelle Ravioli, gefüllt mit roter Bete, mit Mohn bestreut und in reichlich zerlassener Butter geschwenkt. Etwas weiter auf der Route zu den Tre Cime wartet dann die berühmte Rifugio Lavaredo. Wer lieber ein klassisches Mittagessen in einem Restaurant am See bevorzugt, ist im Restaurant des Hotel Misurina bestens aufgehoben. Und als süßen Abschluss nach der Seerunde unbedingt ein echtes italienisches Gelato von einem der vielen Stände an der Promenade mitnehmen.

Praktische Tipps und Regeln, die ihr kennen solltet

Die Natur in den Dolomiten ist empfindlich und streng geschützt. Da jährlich Hunderttausende Besucher kommen, haben die Italiener recht strenge Regeln eingeführt – hier ein paar Dinge, die euch vielleicht überraschen könnten.

Viele suchen nach Informationen zum Schwimmen, weil das klare Wasser an einem heißen Sommertag einfach einladend wirkt. Leider müssen wir da enttäuschen: Das Schwimmen im See ist offiziell verboten – und ehrlich gesagt ist das Wasser so eiskalt, dass man wohl freiwillig nicht hineinspringen würde. Hunde dürfen sich am Rand die Pfoten kühlen, aber Menschen sollten nicht ins Wasser.

Und jetzt eine wirklich wichtige Warnung für Fotografen: Da ihr euch auf dem Gebiet eines Naturparks befindet, gilt hier ein striktes Drohnenflugverbot. Wer dabei erwischt wird, wie er die Landschaft aus der Luft filmt, riskiert eine saftige Strafe von bis zu 3.000 € – und die Parkwächter sollen das konsequent durchsetzen. Vor dem Aufbruch lohnt es sich außerdem, das aktuelle Wetter zu prüfen: Eine Suche nach „Lago di Misurina Webcam live“ liefert euch einen guten Echtzeit-Eindruck. Die Berge sind unberechenbar – nur weil in Cortina die Sonne scheint, kann es am See trotzdem zu einem Gewitter kommen.

Abschlusstipps für euren Dolomiten-Urlaub

Ein paar praktische Dinge, die uns vor jeder Reise nach Italien die Nerven (und das Portemonnaie) retten:

Anreise aus Deutschland

Die meisten Besucher aus Deutschland reisen mit dem Auto über die Brennerautobahn an – von München seid ihr in rund drei Stunden am See. Wer lieber fliegt, findet von deutschen Flughäfen wie München, Frankfurt oder Düsseldorf zahlreiche günstige Verbindungen nach Venedig oder Innsbruck, etwa mit Eurowings oder Lufthansa. Vom Flughafen geht es dann am besten mit einem Mietwagen weiter.

Mietwagen vor Ort

Ohne Auto kommt ihr in den Dolomiten zu vielen Aussichtspunkten und kleineren Seen kaum hin. Wir nutzen für weltweite Mietwagenvergleiche am liebsten DiscoverCars – praktisch, schnell und zuverlässig.

Gute Reiseversicherung nicht vergessen

Italienische Krankenhäuser und der Bergrettungsdienst können teuer werden – vor allem wenn euch auf dem steinigen Weg zum Cadini-Aussichtspunkt etwas passiert. Wir schwören auf SafetyWing, über das wir bereits eine ausführliche Rezension geschrieben haben.

Mobiles Internet und Daten

In Italien gilt EU-Roaming, sodass ihr mit einer deutschen SIM-Karte keine Extrakosten habt. Wer trotzdem lieber auf Nummer sicher gehen möchte oder eine stabile Verbindung auch in den Bergen braucht, sollte einen Blick auf unsere Anleitung zur eSIM von Holafly werfen.

Das richtige Schuhwerk für die Berge

Auch wenn der Rundweg um den See flach ist – für den Aufstieg zu den Cadini braucht ihr unbedingt festes Schuhwerk. Schaut euch unseren Artikel mit Tipps zur Auswahl der richtigen Wanderschuhe an, damit ihr nicht unnötig in Turnschuhen leidet.

Wohin weiter in den Dolomiten?

Norditalien ist ein Ort, zu dem man zehn Jahre in Folge zurückkehren könnte – und trotzdem gäbe es immer noch Neues zu entdecken. Wenn ihr den Lago di Misurina bereits erkundet habt, lasst euch unsere weiteren Lieblingstipps in der Umgebung nicht entgehen.

Direkt die Straße hinauf gelangt ihr zu den drei ikonischen Zinnen: unser Lieblingstrek zu den Tre Cime di Lavaredo. Wer einen tollen Ausgangspunkt für weitere Ausflüge mit toller Atmosphäre sucht, sollte sich unseren Guide zu Cortina d’Ampezzo ansehen. Wer atemberaubende Seen mit unwirklich türkisem Wasser liebt, sollte unbedingt den anspruchsvolleren Aufstieg zum Lago di Sorapis in den Reiseplan aufnehmen. Und für einen umfassenden Überblick über das Beste der gesamten Region empfehle ich unseren großen Artikel Was man in den Dolomiten unternehmen und sehen kann.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man im Lago di Misurina schwimmen?

Obwohl viele Touristen nach lago di misurina swimming suchen, muss ich euch leider enttäuschen. Das Schwimmen im See ist aus Naturschutzgründen verboten und außerdem ist das Wasser das ganze Jahr über sehr kalt, sodass es ohnehin kein angenehmes Erlebnis wäre.

Was kostet das Parken am See und wo parkt man am besten?

Den offiziellen lago di misurina parking findet ihr direkt am See und ihr solltet Kleingeld oder eine Kreditkarte dabeihaben. Der übliche Tarif liegt bei etwa 5 EUR für drei Stunden. Im Sommer empfehle ich, möglichst früh am Morgen anzukommen, da der Parkplatz sich sehr schnell füllt.

Ist die Route zum Aussichtspunkt Cadini di Misurina anspruchsvoll?

Es handelt sich nicht um einen extremen Aufstieg, aber rechnet mit steinigem Gelände und leicht ausgesetzten Abschnitten, für die ihr festes Schuhwerk braucht. Der Weg von der Auronzo-Hütte zum Aussichtspunkt dauert etwa 30 bis 45 Minuten in eine Richtung.

Wo finde ich aktuelle Wetterinformationen vor dem Ausflug?

Vor jedem Ausflug in die Berge empfehle ich dringend, die aktuelle Situation zu prüfen. Es reicht, nach lago di misurina webcam zu suchen oder sich einen Live-Stream aus der Gegend anzuschauen, denn das Wetter in den Dolomiten kann sich innerhalb weniger Minuten von strahlendem Sonnenschein in ein heftiges Gewitter verwandeln.

Schaffen wir den Ausflug zum See mit einem Kinderwagen?

Ja, für Familien mit kleinen Kindern ist das ein absolut ideales Ziel. Die Runde um den See misst 2,6 Kilometer und verläuft überwiegend ebenerdig auf befestigtem und gepflegtem Untergrund, sodass ihr sie auch mit einem normalen Stadtkinderwagen bewältigen könnt.

Darf man am See mit einer Drohne fliegen?

Auf keinen Fall, im gesamten Gebiet gilt ein striktes Drohnenflugverbot. Wenn euch die örtliche Parkverwaltung erwischt, riskiert ihr ein astronomisches Bußgeld, das bis zu 3000 EUR betragen kann.

Kann man hier im Winter auf dem Eis Schlittschuh laufen?

Ja, das ist eine der beliebtesten Winteraktivitäten. Sobald der See ausreichend zugefroren ist, wird hier die gepflegte Eisbahn Pista Misurina eröffnet, wo ihr für etwa 8 bis 10 EUR Schlittschuhe ausleihen und über das Natureis unter den Gipfeln der Dolomiten gleiten könnt.

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

Zahle nicht zu viel für Flugtickets

Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.

Buche deine Unterkunft clever

Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.

Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Karersee in den Dolomiten: 10 Tipps, was es zu sehen und zu erleben gibt

TL;DRDer Lago di Carezza (Karersee) liegt auf 1520 Metern Höhe in Südtirol und ist berühmt für sein sattes smaragd-türkises Wasser unterhalb des Latemar-Massivs. Am schönsten ist er früh morgens oder im Herbst um Oktober, wenn sich die Lärchen ringsum gelb färben – im Sommer dagegen tummeln sich hier Touristenmassen. Von den kostenpflichtigen Parkplätzen P1 oder P2 (5–7 EUR für die ersten zwei Stunden, Online-Reservierung nötig) führt ein barrierefreier Fußtunnel zum See, danach schaffst du die einen Kilometer lange Runde um das Wasser in 20–30 Minuten, auch mit Kinderwagen. Zu den 10 Tipps, was man am See sehen und unternehmen kann, zählen die Hauptaussichtsplattform, die Fahrt mit der Seilbahn Paolina auf 2125 Meter, die Wanderung zur Rifugio Roda di Vael auf 2283 Metern oder ein Besuch im Carezza Center mit Toiletten und einheimischem Käse. Baden und Drohnenflüge sind hier ganzjährig strikt verboten, da es sich um ein geschütztes Naturdenkmal handelt.

Bestimmt ist dir in den sozialen Medien schon einmal ein Foto vom Karersee in den Dolomiten begegnet. Der See leuchtet in einem so unglaublich satten türkis-smaragdgrünen Ton, dass man fast meint, hier hätte ein geschickter Grafiker mit Photoshop nachgeholfen. Doch das ist keineswegs der Fall. Der Karersee (auf Italienisch Lago di Carezza) ist einer dieser seltenen Orte in den italienischen Dolomiten, der in Wirklichkeit noch ein Stück magischer aussieht als auf den Bildern.

In diesem Artikel verrate ich dir, wo du dich strategisch günstig einquartierst und worauf du dich einstellen solltest. Mit dem Auto kommst du nämlich nicht direkt an den See, aber von den Parkplätzen aus führt ein absolut luxuriöser, etwa fünfminütiger ebener Weg durch einen Tunnel zum Ufer – den schaffst du problemlos auch mit Kinderwagen.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

Wenn du schon im Auto sitzt und in die italienischen Dolomiten unterwegs bist, hier das Wichtigste, von dem ich mir gewünscht hätte, dass es mir vorher jemand gesagt hätte:

  • Wichtige Neuerung beim Parken: Seit Kurzem gibt es hier ein Reservierungssystem für Autos – ähnlich wie bei den legendären Drei Zinnen. Reserviere deinen Platz auf den Parkplätzen P1 oder P2 also lieber vorab online, sonst riskierst du, dass man dich gar nicht erst zum See durchlässt.
  • Kinderwagen und Kinder: Der gesamte Rundweg um den See sowie der Zugang vom Parkplatz sind komplett barrierefrei und ideal für Familien mit Kindern.
  • Haustiere: Unsere Hunde haben den Ausflug genossen, aber denk daran: Hunde müssen die ganze Zeit an der Leine bleiben.
  • Baden: Vielleicht lockt dich das glasklare Wasser, aber die Antwort auf die häufige Frage, ob man im Karersee schwimmen darf, lautet ganz klar nein (der See steht streng unter Naturschutz).
  • Wann hinfahren: Die schönste Farbe hat das Wasser früh am Morgen oder im Herbst, wenn sich die umliegenden Lärchen golden färben. Tagsüber musst du in der Sommersaison mit großem Andrang rechnen.

Was genau ist der Karersee – und welche Legende sich um ihn rankt

Aber zuerst eine Sache, ohne die dieser Ort keinen Sinn ergibt: Warum hat der See überhaupt diese Farbe und woher kommt der Name „Regenbogensee“? Der Karersee ist ein verhältnismäßig kleiner Alpensee auf 1.520 Metern Höhe in der Provinz Südtirol (Trentino-Südtirol). Was ihn so außergewöhnlich macht, ist seine Farbe und die umgebende Kulisse, in der sich die zerklüfteten Gipfel des Kalkmassivs Latemar dramatisch hinter ihm auftürmen.

Das Wasser im See wechselt auf absolut faszinierende Weise seine Farbe – von zartem Hellgrün über sattes Smaragdgrün bis hin zu tiefem Türkis. Das geschieht auf die prosaischste Art und Weise: Kalkuntergrund plus der richtige Sonnenwinkel ergeben Smaragd. Die Wissenschaft ist ja schön und gut, aber die einheimische Legende finde ich deutlich romantischer.

Man erzählt sich, dass im See einst die wunderschöne Wassernixe Ondina lebte, in die sich ein Zauberer aus dem nahen Masarè-Gebirge Hals über Kopf verliebte. Um sie aus dem Wasser zu locken und ihr Herz zu gewinnen, ließ er über dem Berg Latemar einen riesigen leuchtenden Regenbogen erscheinen. Doch er vergaß ein winziges Detail: sich zu verkleiden, wie es ihm eine Hexe von einem anderen Berg geraten hatte. Als Ondina den hässlichen Zauberer erblickte, erschrak sie und verschwand für immer in den Tiefen des Sees. Der Zauberer geriet so in Rage, dass er den Regenbogen in Stücke riss und ins Wasser warf. Genau deshalb wird der Karersee bis heute „Regenbogensee“ genannt (Lec de Ergobando im einheimischen ladinischen Dialekt). ☺️

Wann zum See fahren und wie es mit dem Karersee Wetter aussieht

Die Planung einer Reise in die Dolomiten dreht sich immer um die richtige Jahreszeit. Wenn du überlegst, wann du den Karersee besuchen sollst, hängt vieles davon ab, welche Erwartungen du an den Ausflug hast und ob dich Menschenmassen oder kühleres Wetter mehr stören. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Jede Saison hat hier ihren ganz eigenen Reiz.

Die wohl beliebteste Zeit für einen Besuch ist traditionell der Sommer, also der Zeitraum von Juli bis September. In dieser Zeit ist der See schön voll mit Wasser aus der Schneeschmelze und die ganze Region erstrahlt in frischen Farben. Das hat allerdings einen ziemlich entscheidenden Haken: Tausende von Touristen. Wenn du im Sommer herkommst, empfehlen wir dir dringend, früh am Morgen aufzubrechen (idealerweise bist du schon gegen sieben oder acht Uhr vor Ort). So entgehst du nicht nur den Massen und hast die Aussichtsplattformen ganz für dich allein – das Morgenlicht schafft auch die besten Fotobedingungen und die Wasseroberfläche ist meist spiegelglatt.

Der Herbst in den Dolomiten ist für Lukáš und mich der absolute Favorit. Etwa ab Oktober fangen die Lärchen rund um den See an, sich in unglaubliche gold-orange Töne zu verfärben. Wenn du vor der Fahrt das Karersee Wetter checkst und einen sonnigen Herbsttag erwischst, erlebst du hier eine wahre visuelle Explosion. Du musst dich allerdings damit abfinden, dass der Wasserstand im Herbst schon etwas niedriger ist.

Und was ist mit dem Winter? Ein Blick auf eine Karersee Webcam lohnt sich gerade in dieser Jahreszeit. In den Wintermonaten friert der See oft komplett zu und versinkt unter einer dicken Schneedecke. Die berühmte türkise Farbe siehst du dann zwar nicht, dafür findest du dich aber in einer märchenhaften Winterlandschaft wieder. Wenn du gerne Ski fährst, befindet sich gleich neben dem See ein beliebtes Skigebiet – ein Besuch des zugefrorenen Sees ist also der perfekte Nachmittagsstopp nach einem Tag auf der Piste.

Karersee Anfahrt und die neuen Parkregeln

Anreise und Parken sind beim Karersee wohl das wichtigste Thema, das wir besprechen müssen, denn die Regeln wurden hier in letzter Zeit zum Schutz der Natur vor Overtourism deutlich verschärft. Die meisten Besucher kommen mit dem Auto aus größeren Orten wie Cortina d’Ampezzo, dem nahen Bozen oder aus dem Fassatal vom Städtchen Canazei. Der Weg führt meist über den malerischen Karerpass (Passo di Costalunga) und ist allein schon ein Erlebnis voller Ausblicke.

Direkt am See gibt es große kostenpflichtige Parkplätze, die als P1 und P2 gekennzeichnet sind. Und hier solltest du aufpassen: Das System funktioniert seit Frühjahr 2024 sehr ähnlich wie bei den berühmten Drei Zinnen. Das heißt, die Kapazitäten sind begrenzt und in der Hauptsaison musst du deinen Platz schlicht vorab online reservieren. Stell dir den Albtraum vor, dass du dich mit der Familie ins Gebirge quälst und man dir an der Schranke sagt, es sei voll und du hast Pech gehabt. Regle also lieber alles ein paar Tage im Voraus. Das Parken kostet hier etwa 5 bis 7 € für die ersten zwei Stunden, was für eine entspannte Besichtigung und einen Spaziergang um den See völlig ausreicht. Für unsere Bergtouren nutzen wir gerne den Vergleichsdienst DiscoverCars.com, mit dem wir seit Langem gute Erfahrungen machen, wenn wir nicht gerade mit dem eigenen Auto unterwegs sind.

Wenn du dich gar nicht erst mit dem Parken herumschlagen willst, kannst du den hervorragend funktionierenden italienischen Nahverkehr nutzen. Von Bozen fährt die direkte Buslinie 180 hierher, die Fahrt dauert knapp eine Stunde und setzt dich quasi direkt am Besucherzentrum ab. Wenn du auf der anderen Seite der Berge in Canazei wohnst, kannst du in den Bus Nummer 480 steigen, der über den Karerpass fährt.

Sobald du geparkt hast oder aus dem Bus steigst, erwartet dich ein überraschend moderner Einstieg in die Natur. Unter der Straße wurde nämlich ein sicherer Fußgängertunnel gebaut, der dich vom Parkplatz direkt zur Hauptaussichtsplattform am See führt. Es ist ein 5-minütiger, absolut ebener Spaziergang. Als wir dieses Jahr Jonáščeks Kinderwagen aus dem Auto holten und mit den Hunden loszogen, mussten wir nichts über Steine oder Wurzeln tragen.

Wo in der Nähe des Sees übernachten – und was es kostet

Wenn du die Region rund um den Latemar wirklich erkunden und nicht nur für ein Stündchen am See vorbeischauen möchtest, lohnt es sich, eine Unterkunft irgendwo in der unmittelbaren Umgebung zu finden. Ehrlich gesagt sind die Dolomiten kein Ort für alle, die bei der Unterkunft sparen wollen, und im August oder Februar zeigen sich das an den Preisen ganz deutlich. Eine Woche für zwei Personen kann dich inklusive Essen und Benzin 1.300 bis 1.900 € kosten, was wir mit Lukáš immer damit ausgleichen, dass wir wie Bergbewohner jausnen und bei den Hotels nicht auf Luxus setzen. Für die Hotelsuche nutzen wir gewöhnlich Booking, weil wir dort im Rahmen des Treueprogramms oft gute Rabatte ergattern.

Die nächstgelegene und ikonischste Möglichkeit ist es, direkt oberhalb des Sees zu übernachten. Über die Straße, nur einen Katzensprung vom Parkplatz entfernt, befindet sich das renommierte Carezza Hotel Latemar, das einen schönen Wellnessbereich und unglaubliche Ausblicke direkt auf die Berge bietet. Es ist zwar etwas teurer (rechne ab 160 € pro Nacht aufwärts), aber die Atmosphäre, wenn du früh morgens noch vor den ersten Autos mit dem Kaffee in der Hand zum See spazieren kannst, ist das manchmal einfach wert.

Eine hervorragende strategische Basis ist auch das nahe Städtchen Welschnofen (Nova Levante), das nur wenige Kilometer unterhalb des Sees im Tal liegt. Hier findest du klassische Tiroler Atmosphäre, viele kleinere Familienpensionen (Garni) und traditionelle Gasthäuser, in denen die besten Knödel serviert werden. Die Preise sind hier meist etwas angenehmer und zu den Bergen ist es trotzdem nur ein Katzensprung.

Wenn du städtisches Treiben bevorzugst oder Natur mit etwas Geschichte und Shopping verbinden möchtest, denk über eine Übernachtung in Bozen nach. Mit dem Auto bist du nur etwa 30 reine Fahrminuten vom See entfernt und abends kannst du mit einem Eis in der Hand durch die Laubengänge der Altstadt schlendern. Für Liebhaber hoher Berge und Wanderungen ist Canazei im Fassatal eine tolle Wahl, von wo aus du den See über den Pass in rund 20 Minuten erreichst und gleichzeitig mit Seilbahnen zum Sellamassiv oder zur Marmolata aufbrechen kannst.

Wenn du konkrete Namen möchtest: Für Skifahrer und Paare lohnt sich das Ski-in/Ski-out-Resort Moseralm Dolomiti Spa Resort direkt an den Pisten in Carezza mit Panoramasaunen und Familien-Spa. Feinschmeckern und Familien gefällt das Engel Gourmet & Spa in Welschnofen mit renommierter Küche und Pools. Wer sparen möchte, sollte sich die kleineren Pensionen in Welschnofen ansehen, und als Basis für die Seilbahnen auf die Sella oder Marmolada dient das Croce Bianca Leisure & Spa Hotel mit Wellness direkt im Zentrum von Canazei.

Karersee in den Dolomiten: 10 Tipps, was es zu sehen und zu erleben gibt

Der Karersee ist nicht nur ein Foto vom Aussichtspunkt und die schnelle Rückkehr zum Auto. Die ganze Region unterhalb des Latemar bietet jede Menge Möglichkeiten, hier in aller Ruhe einen ganzen Tag oder ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Hier sind die Dinge, die uns am Karersee über die Jahre wirklich Spaß gemacht haben – und ein paar, die wir erst richtig auskosten mussten, damit sie uns Spaß machten. 😅

1. Der erste Eindruck von der Hauptaussichtsplattform

Wenn du durch den Tunnel vom Parkplatz kommst, tauchst du direkt auf einer riesigen hölzernen Aussichtsplattform auf. Genau hier entstehen 99 % all dieser perfekten Fotos – und du verstehst sofort, warum: Kommst du am Morgen oder am frühen Abend, wenn die Wasseroberfläche spiegelglatt ist, haut dich die Spiegelung der zerklüfteten Latemar-Gipfel im türkisen Wasser schlicht um. Vergiss nicht, hier das klassische Familienfoto zu machen, aber nimm Rücksicht auf andere Besucher – im Sommer wird es hier ziemlich eng und jeder möchte sein Stück Aussicht ergattern.

2. Mach den entspannten Rundweg um den See

Direkt an der Hauptaussicht beginnt ein Pfad, der einmal rund um den See führt. Auch wenn beim Thema Karersee wandern viele an anspruchsvolle Touren denken: Dieser konkrete Rundweg ist absolut simpel und wirklich für jeden machbar. Er ist nur rund einen Kilometer lang und du gehst die ganze Strecke in einem gemütlichen Spaziergang von 20 bis 30 Minuten – auch wenn du ständig stehen bleibst und fotografierst.

Der Pfad führt durch einen zauberhaften Nadelwald, nähert sich an einigen Stellen leicht dem Wasser (hinter den Holzzaun darf man allerdings nicht) und bietet dir immer wieder völlig neue Blickwinkel auf die Wasseroberfläche. Der Belag besteht aus festem Schotter, sodass es auch mit dem Kinderwagen kein Problem ist.

3. Halte an den Aussichtspunkten auf das Latemar-Gebirge

Während des Spaziergangs um den See triffst du gleich auf mehrere weitere Holzplattformen und Bänke, die strategisch zum Latemar-Gebirge ausgerichtet sind. Dieser Gebirgszug bildet eine natürliche Mauer zwischen Südtirol und der Provinz Trentino, und seine Kalktürme sind einfach faszinierend.

4. Begib dich auf die anspruchsvollere Wanderung entlang des Hirzelwegs

Wenn dir der ein Kilometer lange Spaziergang ums Wasser nicht reicht und du dir beim Karersee wandern etwas mehr zumuten willst, dann suche nach dem Hirzelweg. Er ist eine der schöneren und schon etwas anspruchsvolleren Touren in der Umgebung. Du kannst unweit des Sees einsteigen (oft nähert man sich ihm mit der Seilbahn Paolina, von der wir gleich noch sprechen).

Dieser Pfad führt dich direkt unterhalb der gewaltigen Felswände des Latemar-Massivs entlang, teilweise auch in Richtung Rosengarten (Catinaccio). Unterwegs siehst du eine völlig andere Landschaft voller Geröll und alpiner Flora und triffst hin und wieder sogar ein Murmeltier. Diese Tour ist definitiv nichts mehr für Kinderwagen – du brauchst ordentliche Wanderschuhe und etwas Kondition, denn du bewegst dich auf über 2.000 Metern Höhe.

5. Entspanne im modernen Carezza Center

Direkt am Parkplatz befindet sich das relativ neu renovierte Besucherzentrum mit dem Namen Carezza Center. Erwarte keine simple Bude mit Tickets – es ist ein überraschend schöner Holzbau, der sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Drinnen findest du alles, was du nach dem Ausflug zur Rückkehr in die Zivilisation brauchst.

Neben sauberen öffentlichen Toiletten (was man mit kleinem Kind wohl am meisten schätzt) gibt es hier Souvenirläden, einen Verkauf lokaler Käsesorten und Speck sowie mehrere Bistros. Wir halten hier gerne auf einen nachmittäglichen Bombardino oder Aperol Spritz, während die Hunde im Schatten auf der Terrasse ausruhen. Im oberen Stockwerk gibt es sogar einen kleinen Wellnessbereich und eine Ausstellung zur Geschichte und Geologie dieses einzigartigen Ortes.

6. Genieße den Winterspaß und das Skifahren

Auch wenn viele diesen Ort nur von Sommerfotos kennen, vergiss nicht, dass die Wintersaison am Karersee ein riesiger Anziehungspunkt für Schneeliebhaber ist. Gleich oberhalb des Sees und des Dorfes Welschnofen erstreckt sich das familiäre Skigebiet Carezza Dolomites (oft mit dem Gebiet Latemar / Cinquantore verbunden). Es hat über 40 Kilometer bestens präparierte Pisten, die nicht so überfüllt sind wie die berühmtere Sella Ronda.

Ein riesiger Vorteil ist, dass die Pisten direkt am Fuß der Berge Latemar und Catinaccio liegen, sodass du diese Kalkriesen beim Carven hinunter immer vor Augen hast.

7. Warte auf das beste Licht zum Fotografieren

Fotografen wissen das gut, aber zur Sicherheit betone ich es: Das Licht macht das Foto, und beim Karersee gilt das doppelt. Mittags, wenn die Sonne grell von oben scheint, kann der See zwar hübsch aussehen, verliert aber diese magische Tiefe, und auf der Oberfläche spiegeln sich dann eher Sonnenreflexe als die Berge.

Das Abendlicht ist in den Dolomiten berühmt für das Phänomen „Enrosadira“ (Alpenglühen), bei dem die Kalkfelsen ein unglaublich sattes Rosa bis hin zu feurigem Rot annehmen. Genau am Abend, nach der Abfahrt der Touristenbusse, oder umgekehrt gleich nach Sonnenaufgang bekommst du die ikonischsten Aufnahmen. Der Morgennebel über dem Wasser verleiht dem Ort zudem einen geheimnisvollen Charakter aus den Legenden um die Nixe Ondina.

8. Erkunde den Themenweg Sentiero del Latemar

Wenn du mit etwas älteren Kindern als unserem Jonášek reist und eine Aktivität suchst, die ihnen mehr Spaß macht als bloßes „Durch-den-Wald-Laufen“, probiere unbedingt den Sentiero del Latemar aus. Es handelt sich um ein Netz von Themen- und Lehrpfaden (z. B. Latemar.Natura, Latemar.Panorama oder Latemar.Art), die über die Hänge oberhalb des Sees verteilt sind.

Die Pfade sind voller Holzskulpturen, interaktiver Stationen und Infotafeln, die Kinder (und ehrlich gesagt auch Erwachsene) auf eine Weise in die Welt der alpinen Natur eintauchen lassen, die ihnen viel mehr Spaß macht als simples Latschen von A nach B. Die Pfade beginnen meist an den Bergstationen der Seilbahnen, sodass du dir den schwersten Aufstieg ersparst und dich oben in angenehmem, welligem Gelände mit herrlichen Talblicken bewegst.

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9. Fahr mit der Seilbahn Paolina ein Stück Richtung Himmel

Das ist Lukáš‘ und mein Lieblingstipp für alle, die das Hochgebirge erleben möchten, ohne sich den ganzen Tag aus dem Tal hochzuquälen. Unweit des Karersees befindet sich die Talstation der Seilbahn Paolina (im Winter für Skifahrer, im Sommer für Wanderer). Der offene Sessellift bringt dich aus etwa 1.600 Metern Höhe auf 2.125 Meter direkt zur Hütte Rifugio Paolina.

Die Fahrt nach oben ist ein Erlebnis für sich: Die Füße baumeln in der Luft und mit jedem Meter öffnet sich der Blick weiter und weiter auf das Tal und die Kämme in der Ferne. Von der Hütte oben kannst du dich auf kürzere ein- bis zweistündige Touren entlang des Berghangs begeben, von denen du übrigens auch einen hervorragenden Blick hinunter auf den Karersee selbst hast, der von hier oben wie ein kleiner blauer Edelstein im Wald wirkt.

10. Trekking zur Berghütte Rifugio Roda di Vael

Unser letzter Tipp ist für echte Bergmenschen. Von der erwähnten Bergstation der Seilbahn Paolina kannst du zu einem fantastischen Trek zur Hütte Rifugio Roda di Vael (Rotwandhütte) aufbrechen, die sich auf 2.283 Metern Höhe direkt unterhalb des felsigen Adlerhorsts des Catinaccio-Massivs duckt.

Der Weg zur Hütte führt über den sogenannten „Adlerpass“ (Passo dell’Aquila) und verläuft stellenweise durch ziemlich exponiertes Gelände. Es ist zwar kein ausgesprochener Klettersteig, aber in manchen Abschnitten musst du schon auf deine Schritte achten. Belohnt wirst du mit absolut phänomenalem Essen auf der Hütte (ihr Kaiserschmarrn ist legendär) und der Möglichkeit, eine ordentliche Hochgebirgsleistung ins Logbuch zu schreiben. Falls du nicht denselben Weg zurückgehen willst, lässt sich über weitere Pfade ein Rundweg hinunter ins Carezza-Tal gehen.

Besuch des Sees mit Kindern und Hunden (unsere Erfahrung mit Jonášek)

Wie ich schon mehrfach angedeutet habe, können die Dolomiten zu Wanderern manchmal ziemlich rau sein – voller scharfer Steine und steiler Abhänge. Umso begeisterter waren wir dieses Jahr, wie entspannt es am Karersee zuging. Wenn du dich auf einen Ausflug mit einem zweijährigen Kleinkind und zwei neugierigen Hunden vorbereitest, ändern sich die Prioritäten eben.

💡 Tipp: In fast allen Seilbahnen und Bussen wird für Hunde ein Maulkorb verlangt (den bekommst du praktisch überall, auch direkt an den Talstationen). Uns hat das ehrlich gesagt ziemlich genervt – sie wollten ihn sogar dann, wenn wir ganz allein in der Kabine saßen. Wenn mehrere Seilbahnen hintereinander auf uns warteten, ließen wir Kája und Baby lieber auf dem Campingplatz ausruhen.

Mit Jonášek lief alles absolut reibungslos. Der gesamte Rundweg um den See ist ordentlich mit feinem Schotter aufgeschüttet, es gibt keine Stufen oder Wurzeln, an denen der Kinderwagen hängen bleiben würde. Hunde dürfen an den See, müssen aber die ganze Zeit an der Leine bleiben – das ergibt Sinn, wenn du siehst, wie viele Menschen sich hier täglich tummeln. Achte zusätzlich auf eines: Das Wasser aus dem See dürfen sie nicht trinken, und es ist natürlich streng verboten, sie im See baden zu lassen. Es ist ein geschütztes Naturdenkmal, also nimm vom Parkplatz unbedingt Trinkwasser für deine Vierbeiner in der Flasche mit.

Was du in der Latemar-Region kulinarisch probieren solltest

Reisen geht für mich nie nur um Sehenswürdigkeiten und Natur, sondern zu einem großen Teil vor allem ums Essen. Südtirol (Alto Adige) hat eine faszinierende Gastronomie, die die unkomplizierte italienische Küche mit der deftigeren alpinen österreichisch-tiroler Klassik verbindet. Was solltest du hier auf keinen Fall verpassen?

Die absolute Grundlage, die wir uns auf jeder Berghütte gönnen – etwa auf dem beliebten Rifugio Paolina – ist der hausgemachte Apfelstrudel: kein trockener Blätterteig, sondern ein ehrlicher Strudel mit einer Tonne Äpfeln, Rosinen und Pinienkernen, übergossen mit warmer Vanillesauce, zu dem ich mir immer einen ordentlichen italienischen Espresso bestelle, weil ich es sonst schlicht nicht aushalten würde. ☺️

Zum Mittagessen nach der Tour wählen wir am liebsten die einheimischen Knödel (auf tausend Arten: mit Käse, Spinat oder Speck), die entweder in kräftiger Suppe oder einfach mit zerlassener Butter und Parmesan-artigem Käse serviert werden. Und wenn du wirklich großen Hunger hast, greif zur Polenta. Die hiesige Polenta con grigliata (Maisbrei, den wir mit Steinpilzen und Bergkäse essen; die Einheimischen servieren sie auch mit gegrilltem Fleisch) macht dich zuverlässig für den Rest des Tages satt. Im Lädchen direkt im Carezza Center solltest du vor der Abfahrt nicht vergessen, hervorragenden Schaf- oder Kuhkäse von den Bauern aus der Latemar-Region zu kaufen – zum Wein am Abend zu Hause ist das die Perfektion.

Praktische Tipps zum Schluss

Damit dich vor Ort nichts mehr überrascht, hier eine schnelle Zusammenfassung einiger Verbote und praktischer Infos, mit denen du rechnen musst:

  • Badeverbot: Eine der häufigsten Fragen im Internet lautet: „Darf man im Karersee schwimmen?“ Leider (oder eher zum Glück für die Natur) ist das Baden hier ganzjährig streng verboten. Das Wasser ist außerdem auch mitten im August eiskalt, sodass du das Schwimmerlebnis ohnehin kaum genießen würdest. Die Wasseroberfläche schützen Holzzäune, hinter die man nicht gehen darf – seit 2019 droht dafür ein recht saftiges Bußgeld.
  • Kein Trinkwasser: Das Wasser im See ist weder für dich noch für deine Hunde zum Trinken geeignet.
  • Drohnen lass zu Hause: Wie an den meisten exponierten Orten in den Dolomiten gilt auch hier ein striktes Drohnenflugverbot. Zum Schutz der Wildtiere und der Privatsphäre anderer Besucher musst du dir die atemberaubenden Luftaufnahmen nur ins eigene Gedächtnis oder von der Seilbahn aus einprägen.
  • Wo Flüge finden: Wenn du nicht mit dem Auto anreist, empfehlen wir einen Flug nach Venedig, Treviso oder Mailand. Von Deutschland aus fliegen z. B. Lufthansa und Eurowings diese Ziele an – günstige Tickets findest du auf den gängigen Vergleichsportalen.
  • Vergiss die Versicherung nicht: Die Berge können unberechenbar sein. Für kürzere Reisen innerhalb Europas reicht oft die EHIC (Europäische Krankenversicherungskarte), für längere Touren oder spezielle Bergsportarten lohnt sich eine zusätzliche Reiseversicherung mit Bergungsabdeckung.
  • Mobile Daten: Falls du ständig verbunden sein musst oder schlechten Empfang hast, probiere eine eSIM von Holafly, mit der wir weltweit beste Erfahrungen gemacht haben.

Wohin weiter in den italienischen Dolomiten

Der Karersee sollte nur einer von vielen Stopps auf deiner Reise durch diesen wunderschönen Teil Italiens sein. Wenn du nach weiterer Inspiration suchst, wohin du von hier aus aufbrechen kannst, empfehle ich auf jeden Fall einen Besuch der überwältigenden Hochebene Alpe di Siusi (Seiser Alm), die nur ein Stück weiter nördlich liegt. Einen völlig anderen, viel dramatischeren Landschaftscharakter findest du am Höhenkamm der Seceda, die ich für den fotogensten Berg in den gesamten Dolomiten überhaupt halte.

Viele weitere konkrete Touren und Tipps für Orte, die auch weniger erfahrene Wanderer schaffen, findest du in unserem großen Artikel Was tun in den Dolomiten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wenn ihr mir manchmal wegen einer Reise in die Dolomiten schreibt, wiederholen sich die Fragen zum Karersee immer wieder. Deshalb habe ich beschlossen, die häufigsten an einem Ort zusammenzufassen, damit du es schwarz auf weiß hast und in aller Ruhe und ohne böse Überraschungen planen kannst.

1. Kann man im Lago di Carezza schwimmen?

Nein, Schwimmen, Baden und sogar das Übersteigen der hölzernen Zäune in unmittelbarer Nähe des Wassers ist streng verboten, um das empfindliche Ökosystem des Sees zu schützen.

2. Wie hoch ist der Eintritt und was kostet das Parken?

Der Zugang zum See selbst ist kostenlos. Bezahlt wird nur für das Parken auf den offiziellen Parkplätzen P1 und P2, wo die ersten zwei Stunden etwa 5 bis 7 EUR kosten. In der Saison ist eine Online-Reservierung im Voraus erforderlich.

3. Schaffen wir die Runde um den See mit dem Kinderwagen?

Ja, der Weg um den See ist absolut ideal für Familien mit Kindern. Der Weg vom Parkplatz durch den Tunnel sowie die Runde selbst (ca. 1 km) haben einen barrierefreien, befestigten Untergrund, den Sie mit jedem Kinderwagentyp problemlos bewältigen können.

4. Können wir unseren Hund zum See mitnehmen?

Hunde sind am Lago di Carezza willkommen, müssen aber zum Schutz der Natur und aufgrund der hohen Besucherdichte die ganze Zeit an der Leine geführt werden. Gleichzeitig ist es ihnen streng verboten, im See zu baden oder daraus zu trinken.

5. Darf man am Lago di Carezza mit einer Drohne fliegen?

Nein, hier gilt ein streng es Drohnenflugverbot, wie an vielen anderen geschützten Orten in den Dolomiten auch. Bitte respektieren Sie dies zum Schutz der Wildtiere und der Privatsphäre anderer Touristen.

6. Gibt es am See eine Möglichkeit zur Verpflegung?

Ja, direkt am Parkplatz befindet sich das moderne Carezza Center, wo Sie gemütliche Bistros, Toiletten und sogar einen Laden mit lokalem Käse und Speck finden.

7. Lohnt es sich, den See im Winter zu besuchen?

Auf jeden Fall, aber Sie müssen damit rechnen, dass Sie seine berühmte smaragdgrüne Farbe nicht sehen werden. Im Winter (lago di carezza winter) ist der See meist stark zugefroren und mit einer Schneeschicht bedeckt, was eine romantische Winteratmosphäre in der Nähe der bekannten Skipisten schafft.

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Caminito del Rey, Andalusien: Alles über den gefährlichsten Pfad der Welt

TL;DRDer Caminito del Rey in der andalusischen Provinz Málaga gilt heute als sicher – ein knapp 8 Kilometer langer Einbahn-Steg auf Holzstegen, die an die Felswände über der Schlucht des Guadalhorce geklebt sind. Früher trug er den Beinamen gefährlichster Wanderweg der Welt. Tickets (ab 10 Euro, mit Führung ab 18 Euro) musst du online reservieren, und zwar bis zu zwei Monate im Voraus, denn die Kapazität ist streng begrenzt und vor Ort gibt es keine Karten zu kaufen. Als Basis eignet sich am besten Málaga, von wo du mit dem Auto eine Stunde oder mit dem Zug 45 Minuten zum Steg brauchst. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst, besonders Mai, September und Oktober. Die Route führt durchs beschauliche Tal Hoyo, die dramatische Schlucht El Chorro, einen Balkon mit Glasboden und eine Hängebrücke in rund 105 Metern Höhe. Der ganze Ausflug dauert drei bis vier Stunden, plan dafür lieber einen halben Tag ein. Kinder unter acht Jahren dürfen den Weg nicht betreten, und alle Besucher müssen die ganze Zeit einen Schutzhelm tragen.

Der gefährlichste Pfad der Welt, Todespfad, Selbstmörderpfad oder auch Königspfad. Das sind alles Namen für den berühmten Caminito del Rey Pfad, der an Felsen in Hunderten von Metern Höhe über weiten Schluchten klebt. Den Caminito del Rey finden Sie im südöstlichen Andalusien, und das am besten bei einem Ausflug von Málaga aus. Also, möchten Sie sich etwas Adrenalin gönnen?

Wenn Sie keine krankhafte Höhenangst haben und diese außergewöhnliche Landschaft erleben möchten, dann zögern Sie nicht und begeben Sie sich auf den Pfad in Spanien. Der Pfad schlängelt sich entlang hoher Felswände, durch enge Schluchten über dem Fluss-Canyon, und keine Sorge, heute ist er völlig sicher.

TIPP: Wohin in den Urlaub in Spanien

Caminito del Rey: grundlegende Informationen

Der Caminito del Rey ist ein etwa 8 km langer Pfad, der früher als einer der gefährlichsten der Welt galt und sich sogar den Spitznamen Todespfad verdiente. Heute ist er jedoch nicht mehr so gefährlich und bietet Touristen ein einzigartiges Erlebnis in Form eines Spaziergangs auf einem Pfad, der über 100 Meter hoch an einer senkrechten Felswand hängt, mit Blick auf atemberaubende Natur und ein canyonartiges Tal.

Der Pfad führt durch Klippen, Schluchten und das Tal des Flusses Guadalhorce, voller wunderschöner Natur. Sie können fliegende Raubvögel und Fische im Fluss beobachten, und wenn Sie Glück haben wie wir, sehen Sie sogar eine Familie von Gämsen. In der Gegend leben aber zum Beispiel auch Schlangen, Eidechsen und Spinnen. Auf diese werden Sie bei Ihrem Besuch jedoch wahrscheinlich nicht stoßen.

Am Anfang des Pfades erhalten Sie ein Hygiene-Haarnetz und einen Schutzhelm, den Sie während des gesamten Weges nicht vom Kopf nehmen dürfen. Und wenn Sie Kinder unter 8 Jahren haben, dürfen diese den Pfad leider nicht betreten.

TIPP: Lesen Sie unseren Artikel über Urlaub in Andalusien.

Geschichte des Pfades

Der Caminito del Rey Pfad, übersetzt Königspfad, wurde 1905 gebaut und diente dazu, den Mitarbeitern Zugang zu den Wasserkraftwerken in der Region zu ermöglichen.

Er ist nach König Alfons XIII. benannt., der 1921 zum Pfad kam, um die Arbeiten am Bau des Wasserkraftwerks El Chorro zu beginnen. Dieses sollte die Bewohner von Málaga mit ausreichend Wasser und Strom versorgen. Der König legte jedoch nur 700 Meter des Pfades zurück.

Im Laufe der Zeit verfiel der Pfad jedoch aufgrund mangelnder Wartung, was zu mehreren Stürzen und tragischen Todesfällen führte. Betonabschnitte stürzten ein, Geländer fehlten und an einigen Stellen blieben nur noch Eisenbalken übrig.

Im Jahr 1999 wurde der Pfad daher für die Öffentlichkeit geschlossen. Dies erhöhte jedoch seine Exklusivität und verhinderte weitere tödliche Unfälle nicht. Die spanischen Behörden beschlossen daher, den Pfad zu rekonstruieren, und im Jahr 2015 wurde er wieder für Touristen geöffnet (die Reparatur kostete 138 Millionen CZK).

Interessant: Unter dem neuen Pfad können Sie die Überreste dessen sehen, wie der Pfad zuvor aussah. Es ist ein gruseliger Anblick.

Schwierigkeitsgrad und Länge der Strecke

Auf den ersten Blick mag es scheinen, dass der Caminito del Rey nur für Adrenalin-Enthusiasten ist. Aber das ist nicht der Fall. Die gesamte Strecke vom Tunnel bis zum Ende des Aussichtsbereichs ist etwa 8 Kilometer lang und verläuft fast die ganze Zeit auf ebenem Gelände. Daher ist es auch für Menschen mit schlechterer Kondition problemlos zu bewältigen.

Die gesamte Strecke können Sie in etwa 3 Stunden bewältigen, aber das hängt natürlich von Ihren Möglichkeiten, Ihrem Tempo und der Anzahl der Stopps ab.

Schwieriger könnte es für diejenigen sein, die Höhenangst haben. Die Wege sind in großer Höhe, aber man kann nicht ganz darunter sehen, sodass man nicht das Gefühl hat, in der Luft zu schweben. Einen problematischen Teil sehe ich jedoch am Ende des Pfades, wo eine Hängebrücke auf Sie wartet, durch die man nach unten sehen kann und die ein wenig schwankt. Eine weitere Attraktion ist der „Balkon“ mit Glasboden, auf dem sich nur vier Personen gleichzeitig aufhalten dürfen.

Caminito del Rey: 3 Abschnitte des Pfades

Der eigentliche Pfad beginnt vor dem Gelände des Wasserkraftwerks Gaitanejo, wo Sie ein gültiges Ticket vorzeigen. An diesem Ort sollten Sie zur Zeit des gekauften Tickets sein. Wir hatten etwa eine halbe Stunde Verspätung, da wir Probleme hatten, einen Parkplatz und den Eingang zu finden, aber trotzdem ließen sie uns problemlos hinein. (Aber für die einfachere Arbeit der örtlichen Mitarbeiter und die Organisation der Touren empfehle ich dieses Vorgehen nicht. 😄)

Anschließend erhalten Sie von den Mitarbeitern einen Helm und hören sich eine kurze Sicherheitseinweisung an. Danach werden Sie auf die Strecke gelassen oder Sie begeben sich mit einem Führer auf das Gelände (abhängig davon, welches Ticket Sie kaufen).

Der erste Teil der Strecke führt über Felsen oberhalb des Flusses und der Durchgang ist nicht so hoch. Der Felsspalt öffnet sich mit der Zeit, und so bietet sich Ihnen ein Blick auf das Hoyo-Tal. Beim Durchqueren des ersten Teils können Sie Tauben bemerken, die in den engen Felsen nisten, und Raubvögel, die über den Felsen kreisen.

Der zweite Teil der Strecke ist das Hoyo-Tal, wo Sie wieder „auf dem Boden“ sind. Unterwegs können Sie die wunderschöne Aussicht auf das Flusstal, die Felsen und die Natur genießen. Dieser Teil der Strecke eignet sich gut für eine Pause oder einen Snack. Wenn Sie Glück haben, können Sie ein Tierchen treffen.

Der dritte, wohl schönste Teil des Pfades, ist die Gaitanes-Schlucht. Sie befinden sich wieder auf Holzstegen, aber diesmal sind sie viel höher und bieten wunderschöne Ausblicke. Sie erreichen einen Ort, an dem die Felsen einfach riesig sind und eine Eisenbahnlinie für einen Aussichtszug durch sie führt. Genau an dieser Stelle trafen wir auf viel mutigere Leute — ein Paar Kletterer.

Auf dem weiteren Weg gelangen Sie zum „Balkon“ mit Glasboden, wo sich wohl der schönste Winkel für Fotos befindet.

Bald erreichen Sie die Hängebrücke, die das wahre Adrenalin bietet. Die Brücke ist in 105 Metern Höhe befestigt und aus Metallgitter gebaut, sodass man bis zum Boden sehen kann. Für Angsthasen gibt es leider keinen Weg zurück und man muss die Brücke einfach überqueren.

Nach dem Adrenalin-Übergang erwartet Sie nur noch der Rest der Strecke mit ein paar Dutzend Metern. Sie erreichen das Dorf El Chorro, wo Sie die Helme abgeben, sich stärken und die Toilette benutzen können. Anschließend steigen Sie in den Bus, der Sie zurück zum Startpunkt der Strecke bringt. Es sei denn, Sie parken in El Chorro.

TIPP: Lesen Sie, was es in Córdoba zu sehen gibt.

Wann man den Pfad besuchen sollte

Der Caminito del Rey ist täglich von 9:00 bis 15:30 Uhr geöffnet (letzter möglicher Einlass) außer montags (Montagseintritte sind nur manchmal im Angebot, die Verfügbarkeit prüfen Sie bitte auf der Webseite).

Der Caminito del Rey ist ein Naturpfad, daher ist es ratsam, die Wettervorhersage zu prüfen, bevor Sie Ihren Ausflug planen. Die beste Besuchszeit hängt also von Ihren Vorlieben ab.

Sollte jedoch starker Wind oder Regen drohen, können die Organisatoren den Pfad aus Sicherheitsgründen schließen. Sollte das Wetter Ihnen nicht wohlgesonnen sein, erhalten Sie einen Ersatztermin für den Besuch. Das ist jedoch für Touristen nicht sehr günstig. Bei gelegentlichem Regen sind Besuche erlaubt.

Wo man Tickets kaufen kann

Noch bevor Sie den Pfad bezwingen, benötigen Sie Tickets, da die Strecke kostenpflichtig ist. Diese kaufen Sie online über die offizielle Webseite, wo Sie auch Parkgebühren und ein Shuttlebus-Ticket hinzukaufen können.

Oder Sie können einen der organisierten Ausflüge zum Caminito del Rey auf dem Reiseportal GetYourGuide wählen.

Aber Achtung, Tickets müssen ausreichend im Voraus gesichert werden. Es wird mindestens 2 Monate im Voraus empfohlen, da nur eine bestimmte Menge für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Uhrzeit verkauft wird, sind sie oft sehr schnell ausverkauft.

Tickets können in zwei Formen erworben werden, nämlich:

  • Standard für 10 Euro,
  • oder mit Führung für 18 Euro.

Das Standardticket bedeutet, dass Sie nur den Eintritt zum Pfad bezahlen und ihn dann selbst in Ihrem eigenen Tempo begehen. Mit einem Führer erwartet Sie eine kommentierte Tour in der Gruppe.

Ich habe die Tickets einen Monat vor dem Abflug nach Málaga gekauft, und natürlich waren die Standardtickets bereits ausverkauft. Da wir aber unbedingt auf den Pfad gehen wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als auch einen Führer zu bezahlen.

Wenn Sie für Tickets mit Führung extra bezahlen, erhalten Sie am Eingang neben dem Helm auch Kopfhörer mit Radio und hören unterwegs die Erklärungen. Die Erzählungen über den Pfad sind interessant und auf Englisch, aber das Gehtempo der Gruppe ist ziemlich langsam. Glücklicherweise kündigte die Führerin gleich zu Beginn an, dass wir uns jederzeit von der Gruppe abkoppeln und den Pfad auf eigene Faust erkunden können. Was wir auch gleich nach dem ersten Teil des Pfades taten.

Wie man zum Pfad gelangt

Der Caminito del Rey befindet sich im spanischen Ardales im südöstlichen Andalusien. Daher können Sie einen Ausflug zum Königspfad von Málaga, Ronda oder sogar dem weiter entfernten Sevilla aus unternehmen. Die nächstgelegene Großstadt ist jedoch Málaga, von wo aus Sie mit dem Auto über die Straße A-357 oder mit dem Zug in das Dorf El Chorro fahren können.

Wir hatten ein Auto gemietet und die Fahrt von Málaga dauerte etwa eine Stunde. Mit dem Zug dauert es 45 Minuten und ein Einzelticket kostet 6 Euro.

TIPP: Lesen Sie den Artikel, was Sie in Spanien probieren müssen.

Wo man parken kann

Wenn Sie mit dem Auto zum Caminito del Rey fahren, dann haben Sie gleich mehrere Parkmöglichkeiten.

Vorausgesetzt, Sie kaufen das Parken im Rahmen des Tickets (für 2 Euro), dann befindet sich Ihr Parkplatz gleich als erster bei der Ankunft und heißt Visitors‘ Reception Centre Parking. Von dort ist es jedoch ziemlich weit zum Eingang des Pfades, und Sie müssen mindestens eine Stunde früher ankommen und sich dann mit dem Bus den Eingangstunneln nähern.

Die zweite Möglichkeit in der Nähe des kürzeren Tunnels ist der kleinere Parkplatz Ardales, der ebenfalls 2 Euro kostet, aber schnell voll ist. Die dritte Möglichkeit sind einige Parkplätze beim Restaurant El Kiosko, aber auch diese sind oft schon belegt.

Eine weitere Möglichkeit ist, am Ende des Pfades im Dorf El Chorro zu parken. Von dort aus kann man den Bus für den Transfer zum Eingang des Caminito del Rey nutzen. Die letzte und kostenlose Möglichkeit sind die Straßenränder dort.

Wo ist der Eingang?

Mir persönlich schien der Eingang zum Pfad ziemlich verwirrend markiert zu sein, und anfangs wussten wir überhaupt nicht, wohin wir gehen sollten. Der Caminito del Rey hat nämlich zwei Eingänge in Form von Tunneln. Einer befindet sich neben dem Restaurant El Kiosko und ist länger (2,7 km), der andere ist etwa 250 Meter höher direkt neben der Hauptstraße und ist kürzer (1,5 km).

Nehmen Sie den kürzeren Tunnel, wenn Sie ein Ticket mit Führung haben. Wenn Sie alleine gehen, liegt die Wahl des Weges bei Ihnen. Beachten Sie jedoch, dass die Zeit des gekauften Tickets erst ab dem Betreten des Pfades zählt, nicht ab dem Tunnel. Planen Sie daher genügend Zeit für den Weg zum Haupteingang ein (ca. 30 Minuten).

Wenn Sie überlegen, in welche Richtung Sie den Pfad gehen sollen, können Sie das gleich vergessen. Der Pfad ist nämlich eine Einbahnstraße und zwischen seinem Anfang und Ende verkehrt ein Shuttlebus, der Sie so oft hin- und herfährt, wie Sie möchten.

Verstehen Sie es so: Wenn der Ausgang der Strecke in El Chorro für Sie näher ist, können Sie Ihr Auto dort parken, und ein Bus, der jede halbe Stunde fährt, bringt Sie zum Eingang des Pfades.

Shuttlebus Caminito del Rey

Der Shuttlebus verkehrt täglich zwischen dem Ein- und Ausgang des Pfades, wenn der Caminito del Rey geöffnet ist, in Intervallen von 30 Minuten. Ein Ticket kostet 2,50 Euro und kann beim Fahrer oder an einem Stand an der Haltestelle gekauft werden.

Die Zahlung ist nur in bar möglich. Der Vorteil ist, dass Sie für 2,50 Euro so oft zwischen den Haltestellen fahren können, wie Sie möchten.

Der Bus hat insgesamt vier Haltestellen, nämlich am Parkplatz Visitors‘ Reception Centre Parking, am Restaurant El Kiosko, am Parkplatz Ardales und im Dorf El Chorro, wo sich das Ende des Pfades befindet.

Tipps für den Besuch des Caminito del Rey Pfades

Ich habe ein paar abschließende Tipps für Sie:

  • Auf den Pfad können Sie Getränke und einen Snack zur Stärkung mitnehmen.
  • Nehmen Sie geeignetes und bequemes Schuhwerk mit, es müssen nicht unbedingt Trekkingschuhe sein, aber in Flip-Flops lässt man Sie dort nicht hinein.
  • Vergessen Sie Sonnencreme oder umgekehrt eine Regenjacke nicht (je nach Wettervorhersage).
  • Auf dem Pfad ist die Verwendung von Selfie-Sticks nicht erlaubt.
  • Auf dem Pfad gibt es keine Möglichkeit, eine Toilette aufzusuchen.
  • Wenn Sie den Caminito del Rey für den Vormittag planen, können Sie danach noch einen weiteren Ausflug unternehmen.
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Wo man in der Nähe von Caminito del Rey übernachten kann
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Häufig gestellte Fragen:

Was ist der Caminito del Rey?

Der Caminito del Rey ist ein bekannter Bergpfad an den Klippen von El Chorro in Andalusien, Spanien. Der Pfad ist an den Klippen gebaut und bietet wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Wie kommt man zum Caminito del Rey?

Der nächstgelegene Flughafen ist Málaga. Von Málaga aus ist es möglich, El Chorro mit dem Zug oder Auto zu erreichen. Es gibt auch organisierte Touren.

Muss ich Tickets im Voraus kaufen?

Ja, es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen, da die Besucherzahl begrenzt ist. Tickets können online auf der offiziellen Webseite gekauft werden.

Wie lang ist die Strecke des Caminito del Rey?

Die Gesamtlänge der Strecke beträgt etwa 7,7 Kilometer und führt durch wunderschöne Berglandschaften und über Klippen.

Ist der Pfad für jeden geeignet?

Nein, der Pfad ist nicht für körperlich behinderte Personen oder solche mit Höhenangst geeignet. Kinder unter 8 Jahren dürfen den Pfad nicht betreten.

Was soll ich mitnehmen?

Es wird bequeme Kleidung, bequeme Wanderschuhe, Sonnenbrille, Hut und ausreichend Wasser empfohlen. Es ist auch ratsam, etwas Wärmeres dabei zu haben, da das Wetter wechselhaft sein kann.

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Was kann man in Valladolid unternehmen: 11 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

TL;DRValladolid, einst Hauptstadt Spaniens und heute Zentrum der Region Kastilien-León, wartet mit fünfzehn Tipps auf, vom Plaza Mayor mit seinen roten Arkaden über die gotische Iglesia de San Pablo bis zur unvollendeten Kathedrale La Inconclusa mit ihrem Aussichtsturm. Von Madrid aus bist du mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE in knapp einer Stunde da. Für die Altstadt reicht ein Tag, für Museen und Weingüter plan besser zwei bis drei Tage ein. Probier die Weine aus der Region Ribera del Duero, besuch das Haus von Miguel de Cervantes und das Kolumbus-Museum, oder entspann dich im Park Campo Grande mit seinen Pfauen oder am Flussstrand Playa de Las Moreras. Eine Unterkunft im Zentrum kostet meist 2.000 bis 3.000 Kč pro Nacht. Am besten reist du im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen zwischen 15 und 25 °C liegen.

Valladolid, die Hauptstadt von Kastilien und León, ist ein etwas verstecktes Juwel, über das unter Touristen weniger gesprochen wird, aber umso besser für uns, die wir Authentizität und eine ruhigere Atmosphäre mögen. In diesem Artikel „Was kann man in Valladolid unternehmen: 11 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten“ zeige ich Ihnen die besten Orte, wo man einen Kaffee trinken und wo man übernachten kann. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, welche Sehenswürdigkeiten es hier gibt, wo man einen Kaffee trinken und wo man übernachten kann.

Wann man nach Valladolid reisen sollte

Wann sollte man nach Valladolid reisen? Ideal sind Frühling oder Herbst, wenn Sie dort angenehme Temperaturen zwischen 15 und 20 °C finden.

Der Sommer ist sonnig und heiß, mit Temperaturen, die regelmäßig über 30 °C liegen, sodass man die Straßen höchstens abends genießen kann.

Der Winter ist zwar kühler, mit Temperaturen um 5–10 °C, aber er ist für diejenigen geeignet, die Touristen völlig meiden möchten und denen es nichts ausmacht, dass es hier ziemlich kalt sein wird.

Valladolid, Spanien: Wo man übernachten kann

Wenn es verfügbar ist, ist eine Unterkunft im Hotel Boutique Gareus eine sichere Wahl. Luxuriös, aber nicht snobistisch, modern, aber immer noch gemütlich – genau das Hotel, das alles bietet, was man nach einem langen Tag des Herumstreifens durch die Stadt braucht.

Die Zimmer sind geräumig, sauber und die Lage ist absolut perfekt, da man sich direkt im Zentrum des Geschehens befindet. Und das Frühstück? Ausgezeichnet! Klar, das Parken im Zentrum ist etwas knifflig, aber das Hotel hat eine Lösung – selbst wenn Sie ein größeres Auto haben, kommen Sie zurecht.

Wir schätzen immer das großartige Personal, und hier ist es absolut – freundlich, aber nicht aufdringlich, und sie helfen Ihnen gerne bei allem.

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Was kann man in Valladolid unternehmen: 11 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Lassen Sie uns nun einen Blick darauf werfen, was es in der Stadt Valladolid zu sehen und zu tun gibt. Für eine Stadtbesichtigung reicht ein ganzer Tag, aber wenn Sie es entspannt angehen möchten, empfehlen wir mindestens zwei Tage.

Plaza Mayor

Beginnen Sie Ihren Spaziergang auf der Plaza Mayor – ja, dieser Platz ist nicht schwer zu finden, fast jede Stadt in Spanien hat eine Plaza Mayor, aber die von Valladolid war die erste, die einen rechteckigen Grundriss hatte, und hier entstand die Architektur der Plätze, die wir heute aus Madrid oder Salamanca kennen.

Die Plaza Mayor in Valladolid hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als sie als Marktplatz diente.

Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1561 wurde der Platz nach den Entwürfen des Architekten Francisco de Salamanca umgebaut. Dadurch wurde er zum ersten regelmäßigen Platz in Spanien mit einem rechteckigen Grundriss und Arkaden, die später zum Vorbild für andere spanische Plätze wurden.

Iglesia de San Pablo

Wenn Sie Liebhaber der gotischen Architektur sind, ist ein Besuch der Iglesia de San Pablo in Valladolid ein absolutes Muss. Diese Kirche, deren Bau 1445 auf Anregung von Kardinal Juan de Torquemada begann, ist ein wahres Juwel der isabellinischen Gotik.

Was Sie auf den ersten Blick fesseln wird, ist ihre imposante Fassade. Stellen Sie sich ein steinernes Retabel unter freiem Himmel vor, wo sich Heiligenstatuen, heraldische Wappen und reiche Ornamente vermischen.

Diese Fassade, um 1500 unter der Leitung des Architekten Simón de Colonia fertiggestellt, gilt als Meisterwerk der gotischen Bildhauerkunst.

Wenn Sie eintreten, finden Sie sich in einem Raum mit einem einzigen Schiff wieder, typisch für die Spätgotik, mit Seitenkapellen zwischen den Strebepfeilern. Das Innere ist mit Rippengewölben verziert, die um 1540 hinzugefügt wurden, und Renaissance-Konsolen. Im Querschiff finden Sie zwei steinerne Portale aus der Werkstatt von Simón de Colonia, datiert um 1490.

Diese Kirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort reich an Geschichte. Sie war Zeuge bedeutender Ereignisse, darunter die Taufen der Könige Philipp II. und Philipp IV. Außerdem wurde sie 1809 von Napoleon während seines Aufenthalts in Valladolid besucht.

Kathedrale von Valladolid

Die Kathedrale von Valladolid wurde nie fertiggestellt. Und doch ist sie erstaunlich. Wenn man sie betrachtet, kann man sich vorstellen, wie monumental sie gewesen wäre, wenn sie wirklich fertiggestellt worden wäre.

Ursprünglich vom Architekten Juan de Herrera im 16. Jahrhundert entworfen, sollte sie die größte Kathedrale Europas werden. Doch das Schicksal wollte es anders – als der königliche Hof nach Madrid umzog, versiegten die Gelder für den Bau, und von dem großartigen Projekt konnten nur etwa 40–45 % fertiggestellt werden.

Heute ist die Kathedrale als „La Inconclusa“ – „Die Unvollendete“ bekannt. Obwohl sie nicht vollständig ist, ist ihre Architektur beeindruckend. Der untere Teil der Hauptfassade, von Herrera entworfen, ist im Renaissance-Stil, während der obere Teil, von Alberto Churriguera im 18. Jahrhundert hinzugefügt, barocke Elemente aufweist.

Im Inneren finden Sie Schätze wie einen Altar aus dem 16. Jahrhundert von Juan de Juni, ursprünglich aus der Kirche Santa María La Antigua. Die Kathedrale beherbergt auch ein reiches Musikarchiv mit über 6000 Werken.

Sie interessieren sich überhaupt nicht für Geschichte? Kein Problem, Sie können den Turm besteigen und von dort die Aussicht auf die Stadt genießen.

Parque Campo Grande

Dieser dreieckige Park mit einer Fläche von etwa 11,5 Hektar wird von den Straßen Acera de Recoletos, Paseo de los Filipinos und Paseo de Zorrilla begrenzt.

Er wurde im 15. Jahrhundert gegründet, als er ein wichtiger städtischer Raum war, und 1787 in eine Gartenanlage umgewandelt.

Heute beherbergt er eine vielfältige Fauna, darunter Pfauen, Fasane und Tauben, die frei zwischen den Besuchern umherlaufen.

Der Park ist auch ein botanischer Garten mit einer reichen Vielfalt an Bäumen und Pflanzen, die Schatten und eine ruhige Zuflucht vor dem Trubel der Stadt bieten.

Mercado del Val

In keiner spanischen Stadt darf ein Markt fehlen, auf dem man alles von frischem Gemüse und Obst bis hin zu Feinkostspezialitäten kaufen kann. Ich empfehle, hier auch Wein zu probieren, Valladolid ist bekannt für seine Qualitätsweine, insbesondere aus den Regionen Ribera del Duero, Rueda und Cigales.

Und was sollte man hier probieren? Mantecados de Portillo, ein traditionelles süßes Gebäck aus der Stadt Portillo, ideal zum Kaffee.

Playa de Las Moreras

Ja, Valladolid liegt nicht am Meer, aber sie haben trotzdem ihren Strand – Playa de Las Moreras. Ein angenehmer Ort am Fluss Pisuerga, wo man sich sonnen, spazieren gehen oder Volleyball spielen kann.

Museo Nacional de Escultura

Dieses 1842 gegründete Museum befindet sich im historischen Colegio de San Gregorio, das allein schon wegen seiner wunderschönen gotischen Architektur einen Besuch wert ist.

Das Museum verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen spanischer Bildhauerkunst, die die Zeit vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert umfasst. Zu den wertvollsten Exponaten gehören Werke von Meistern wie Alonso Berruguete, Juan de Juni und Gregorio Fernández, die als Säulen der spanischen Bildhauerkunst gelten.

Neben der Dauerausstellung veranstaltet das Museum regelmäßig Wechselausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, die das Besuchererlebnis bereichern.

Cúvola del Milenio

Damit Sie nicht denken, Valladolid sei nicht modern, schauen wir uns die Cúpula del Milenio an – ein futuristisches Gebäude, das etwas im Kontrast zum Rest der Stadt steht. T

Diese imposante Konstruktion wurde ursprünglich als Pabellón de la Sed für die Expo Zaragoza 2008 erbaut und anschließend nach Valladolid verlegt, wo sie im Mai 2011 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Die Cúpula del Milenio ist ein multifunktionaler Raum mit einem Durchmesser von 46,5 Metern und einer Höhe von 15 Metern, der 1.500 m² Fläche bietet.

Sie ist so konzipiert, dass sie verschiedene Veranstaltungen beherbergen kann, von Sportwettkämpfen über Konzerte bis hin zu Ausstellungen und Modenschauen. Die Kapazität des Pavillons ermöglicht es, mehr als 1.000 Zuschauer aufzunehmen, wobei die variable Anordnung der Sitze und der Bühne Flexibilität für verschiedene Arten von Veranstaltungen gewährleistet.

Café-Tipps

Wenn Sie eine Pause brauchen und guten Kaffee mögen, besuchen Sie unbedingt das Franela Café de Especialidad oder probieren Sie das ADELAIDA Sweet Coffee, wo Sie auch etwas Gutes essen können, und wenn Sie etwas Traditionelleres suchen, finden Sie hier auch einen Starbucks.

Plaza del Viejo Coso

Dieser Platz, ursprünglich 1833 als erste feste Stierkampfarena in Valladolid erbaut, ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele achteckiger Arenen in Spanien.

Mit einer Kapazität von bis zu 8.000 Zuschauern diente die Plaza del Viejo Coso bis 1890 als Hauptort für Stierkämpfe, als eine neue Arena am Paseo de Zorrilla gebaut wurde. Nach der Schließung der Stierkampfarena wurde das Gebäude in eine Kaserne der Guardia Civil umgewandelt und später, in den 1980er Jahren, in Wohnräume umfunktioniert.

Heute ist die Plaza del Viejo Coso ein ruhiger und malerischer Ort, der seinen historischen Charme bewahrt hat. Die ursprünglichen Palcos, wo wichtige Bürger der Stadt saßen, wurden in Wohnungen umgewandelt, und der ehemalige Ruedo dient heute als kleiner Platz mit einem Park.

Der Zugang zum Platz ist von den Straßen San Quirce und San Ignacio möglich.

Pje. de Gutierrez

Diese überdachte Einkaufspassage, zwischen den Straßen Fray Luis de León und Castelar gelegen, wurde 1886 auf Initiative des Kaufmanns Eusebio Gutiérrez eröffnet, nach dem sie benannt ist.

Die Passage wurde vom Architekten Jerónimo Ortiz de Urbina entworfen, der sich von ähnlichen Galerien in Paris, Italien und Deutschland inspirieren ließ. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die Beaux-Arts-Architektur, die klassische Elemente mit den damaligen modernen Technologien wie Eisenkonstruktionen, Glasdächern und Gasbeleuchtung kombiniert.

Beim Spaziergang durch die Passage fallen die mit Gemälden von Salvador Seijas verzierten Decken auf, die mythologische und allegorische Motive darstellen, sowie der reiche Stuckdekor mit Pflanzenmotiven.

In der zentralen Rotunde befindet sich eine Statue des Merkur, des Gottes des Handels, die an den ursprünglichen Zweck dieses Ortes erinnert.

Nach Jahren des Verfalls wurde die Passage Ende des 20. Jahrhunderts restauriert und 1998 zum Kulturgut erklärt. Heute finden Sie hier verschiedene Geschäfte, Cafés und Bars, wo Sie die ruhige Atmosphäre fernab der belebten Straßen der Stadt genießen können.

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Was kann man in Bilbao unternehmen: 23 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

TL;DRBilbao in Spanien wartet mit 23 konkreten Tipps fürs Sightseeing auf – vom ikonischen Guggenheim-Museum mit seiner Titanfassade über die Altstadt Casco Viejo, die Kathedrale Santiago und die Markthalle Mercado de la Ribera bis hin zum Aussichtspunkt Mirador de Artxanda und der Brücke Zubizuri. Für die Stadt reichen 2 bis 3 Tage, mit Ausflügen ins Umland – San Sebastián liegt keine Stunde entfernt, La Rioja anderthalb Stunden – plan lieber 4 bis 5 Tage ein. Die beste Reisezeit ist Juni bis September, dann steigen die Temperaturen selten über 25 °C, auch wenn Nordspanien wegen des feucht-ozeanischen Klimas für seinen Regen bekannt ist. Ein Muss ist außerdem eine Runde Pintxos und Txakoli-Wein in den Bars rund um die Plaza Nueva.

Bilbao ist eine wahre Perle Nord-Spaniens. In diesem Artikel „Was kann man in Bilbao unternehmen: 23 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten“ erfahren Sie, was die Stadt so besonders macht. Ich war sehr froh, dass wir letztes Jahr auf unserer Reise nach Portugal Zeit hatten, dort Halt zu machen. Es ist nämlich eine Stadt, die es geschafft hat, die baskische Tradition perfekt mit moderner Architektur zu verbinden.

Aus einer einstigen Industriestadt ist eine kosmopolitische Metropole geworden, die Besucher aus aller Welt mit ihrer einzigartigen Atmosphäre, exzellenten Gastronomie und beeindruckenden Architektur anzieht. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die interessantesten Dinge, die man in der spanischen Stadt Bilbao sehen und unternehmen kann.

Wann sollte man Bilbao besuchen?

Bilbao hat ein mildes Klima mit angenehmen Temperaturen das ganze Jahr über. Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober, wenn die Temperaturen ideal für die Erkundung der Stadt sind. Im Sommer überschreiten die Temperaturen selten 25 °C, was für einen Städtetrip angenehm ist. Frühling und Herbst bieten angenehmes Wetter mit weniger Touristen.

Die Wintermonate sind kälter und regnerischer, aber die Stadt hat auch in dieser Zeit ihren Reiz. Außerdem können Sie von niedrigeren Unterkunftspreisen und kürzeren Warteschlangen an den Hauptattraktionen profitieren.

Wo man in Bilbao übernachten kann: Tipps für die besten Hotels

Bilbao bietet Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Budget. Für diejenigen, die mitten im Geschehen sein möchten, ist die Gegend um Casco Viejo (Altstadt) oder das Viertel Abando ideal.

Direkt im Zentrum empfehle ich das Letoh Letoh Bilbao oder das BYPILLOW Bilbo.

Für einen luxuriöseren Urlaub empfehle ich die Gegend um das Guggenheim-Museum, wo Sie mehrere Fünf-Sterne-Hotels finden, aber auch Unterkünfte zu einem besseren Preis, wie das Vincci Consulado de Bilbao.

Wenn Sie ein authentischeres Erlebnis suchen, sollten Sie eine Unterkunft im Viertel Deusto in Betracht ziehen, das eine lokalere Atmosphäre bietet und bei jungen Reisenden beliebt ist.

Sehenswürdigkeiten, Museen und andere Orte, die man nicht verpassen sollte

Bilbao ist ein Paradies für alle Kunst- und Architekturliebhaber wie mich, aber ich glaube, dass jeder Reisende es lieben wird. Werfen wir einen Blick auf die interessantesten Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke und Aussichtspunkte.

Guggenheim-Museum

Das Guggenheim-Museum, Symbol des modernen Bilbaos, ist ein Meisterwerk des Architekten Frank O. Gehry (in Prag finden Sie sein Tanzendes Haus). Die Titanfassade des Gebäudes glänzt im Sonnenlicht und bietet ein unvergessliches Spektakel.

Im Inneren finden Sie eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst, darunter die permanente Installation von Richard Serra „Die Materie der Zeit“. Das Museum ist ein Muss für jeden Besucher der Stadt, auch wenn Sie sich nicht besonders für moderne Kunst interessieren. Auch außerhalb der Saison gibt es hier Warteschlangen für Tickets, Sie können aber das Online-Portal GetYourGuide nutzen, das wir genutzt haben, um viel Zeit zu sparen.

Puppy von Jeff Koons

Vor dem Guggenheim-Museum können Sie die einzigartige Blumenhundeskulptur namens Puppy nicht übersehen. Diese ungewöhnliche Installation ist zu einem der Symbole der Stadt geworden. Die Puppy-Skulptur ist ein Werk des amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Es handelt sich um eine 12,4 Meter hohe Skulptur eines West Highland Terriers, die aus lebenden Blumen auf einer Stahlkonstruktion besteht.

Ihr „Fell“ ändert sich je nach Jahreszeit dank der lebenden Blumen, die sie bedecken, was sie zu einem sich ständig verändernden Kunstwerk und einem beliebten Fotomotiv macht – es werden Begonien, Petunien, Lobelien und andere Blumenarten verwendet, insgesamt über 38.000 Pflanzen.

Maman

Vor dem Guggenheim-Museum finden Sie nicht nur den Blumenhund Puppy, sondern auch die monumentale Bronzeskulptur einer Spinne namens „Maman der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois. Diese beeindruckende Skulptur ist über 9 Meter hoch und hat eine Beinspannweite von über 10 Metern. Sie ist aus Bronze und Edelstahl gefertigt.

Der Name „Maman“ bedeutet auf Französisch „Mama“ und symbolisiert Mutterschaft und Schutz. Die Künstlerin wurde von ihrer eigenen Mutter inspiriert, die eine Restauratorin von Wandteppichen war, und wählte die Spinne als Symbol für Schutz, Geduld und Kreativität. Unter dem Bauch der Spinne befinden sich Marmoreier, die das Thema Mutterschaft noch verstärken.

Die Skulptur in Bilbao ist eine von mehreren gegossenen Versionen – weitere Exemplare finden Sie beispielsweise vor der Tate Modern in London oder an der National Gallery in Ottawa. Seit ihrer Installation ist sie zu einem der markantesten Kunstwerke vor dem Museum geworden und bildet einen beeindruckenden Kontrast zur Titanfassade von Gehrys Gebäude.

Doña Casilda Park

In der Nähe des Guggenheim-Museums erstreckt sich einer der schönsten Stadtparks Bilbaos. Der Doña Casilda Park ist eine Oase der Ruhe mit einem romantischen Brunnen im Zentrum, in die Sie flüchten können, wenn Sie im Sommer in Spanien sind.

Kunstmuseum

Dieses renommierte Museum gehört zu den bedeutendsten in Europa. Es befindet sich im wunderschönen Doña Casilda Park und seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1908 zurück. Die heutige Form des Museums entstand 1945 durch die Fusion des ursprünglichen Museums der Schönen Künste und des Museums für Moderne Kunst.

Was dieses Museum so außergewöhnlich macht, ist seine umfangreiche Sammlung von über 10.000 Kunstwerken. Hier finden Sie Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart, darunter Werke weltberühmter Künstler wie El Greco, Goya, Van Dyck, Paul Gauguin, Mary Cassatt und Francis Bacon. Das Museum beherbergt auch die größte Sammlung baskischer Kunst weltweit.

Das Museumsgebäude kombiniert klassische Architektur mit modernen Elementen. Das ursprüngliche neoklassizistische Gebäude aus dem Jahr 1945 wurde 1970 um einen modernen Flügel erweitert und 2001 einer weiteren umfassenden Renovierung unterzogen. Derzeit findet eine weitere Erweiterung unter der Leitung des Architekturbüros Foster + Partners statt, die über 2000 m² neue Ausstellungsflächen hinzufügen wird.

Wenn Sie das Museum besuchen, sollten Sie auf keinen Fall die Werke von Paul Gauguin, José de Ribera oder Francisco Goya verpassen.

Für Kunstliebhaber ist besonders die Sammlung flämischer und holländischer Malerei aus dem 15.-17. Jahrhundert interessant, sowie die einzigartige Kollektion orientalischer Kunst und etruskischer Bronzen. Im Museum befindet sich auch eine umfangreiche Sammlung von Grafiken von Künstlern wie Albrecht Dürer, Rembrandt oder Picasso.

Casco Viejo

Die Altstadt, auch bekannt als „Sieben Straßen“, ist das historische Herz Bilbaos. Dieses Labyrinth aus engen Gassen beherbergt einige der ältesten Gebäude der Stadt, traditionelle baskische Restaurants und lebhafte Pintxos-Bars. Es ist der ideale Ort, um in die lokale Kultur und Gastronomie einzutauchen.

Kathedrale von Santiago

Die gotische Kathedrale von Santiago ist das bedeutendste religiöse Bauwerk im Baskenland. Obwohl sie im 14. Jahrhundert erbaut wurde, erhielt sie erst 1950 den Status einer Kathedrale. Ihre Architektur zeichnet sich durch die Einheit des Stils dank des ununterbrochenen Baus aus, was, wie Sie wissen, nicht oft vorkommt.

Plaza Nueva

Dieser neoklassizistische Platz, umgeben von Arkaden, ist das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Sonntags können Sie hier einen traditionellen Markt für Antiquitäten, Bücher und Münzen besuchen. Unter den Arkaden finden Sie eine Reihe von Bars und Restaurants, die ausgezeichnete Pintxos servieren.

Gran Vía

Die Haupteinkaufsstraße der Stadt bietet eine Kombination aus eleganter Architektur und modernen Geschäften. Sie ist gesäumt von beeindruckenden Gebäuden, darunter der Palacio de la Diputación. Ein Spaziergang entlang der Gran Vía gibt Ihnen einen guten Überblick über das Stadtleben in Bilbao.

Mercado de la Ribera

Der größte überdachte Markt Europas bietet nicht nur frische lokale Produkte, sondern auch die Möglichkeit, die baskische Küche in einem der lokalen Restaurants zu probieren. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Juwel im Art-Déco-Stil.

Biskaya-Brücke

Diese einzigartige Hängebrücke, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, verbindet die Ufer des Flusses Nervión. Sie ist die älteste Schwebefähre ihrer Art weltweit und erfüllt immer noch ihren Zweck.

Mirador de Artxanda

Der Aussichtspunkt auf dem Berg Artxanda bietet einen Panoramablick über die gesamte Stadt. Sie können mit der historischen Standseilbahn hierher gelangen und den Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft genießen.

Basilika Begoña

Diese gotische Basilika, der Schutzpatronin der Stadt geweiht, thront auf einem Hügel über der Stadt. Zur Basilika führen 213 Stufen, aber der Blick auf die Stadt ist die Mühe wert.

Teatro Arriaga

Das neobarocke Theater aus dem späten 19. Jahrhundert ist das Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt. Sein reich verzierter Innenraum und das regelmäßige Programm an Theateraufführungen und Konzerten machen es zu einem wichtigen Halt für Kunstliebhaber.

Iglesia de San Nicolás

Diese barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert ist ein wunderschönes Beispiel kirchlicher Architektur. Ursprünglich stand hier eine Kapelle aus dem Jahr 1490, die dem Heiligen Nikolaus von Myra, dem Schutzpatron der Seefahrer, geweiht war. Nach ihrer Zerstörung durch Überschwemmungen wurde 1756 die heutige Kirche erbaut.

Das Gebäude weist einen interessanten architektonischen Entwurf auf einem griechischen Kreuzgrundriss mit einer dominanten Kuppel auf. Der Innenraum wird von fünf prächtigen barocken und Rokoko-Altären aus dem Jahr 1754 dominiert, die vom Hofbildhauer Juan Pascual de Mena geschaffen wurden.

Die Kirche wurde mehrfach umgebaut – 1882 wurde sie um eine Sakristei erweitert und 1891 erhielt sie eine neue Fassade mit einem bronzenen Tympanon von Josep Llimona. Auch heute noch dient sie als aktive Pfarrkirche und gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten Bilbaos.

Erwähnenswert ist auch die bewegte Geschichte der Kirche – während der Kriege diente sie als Militärlager und 1816 schlug sogar ein Blitz in sie ein. Dennoch hat sie ihre Schönheit bewahrt und ist ein beliebtes Ziel für Besucher der Stadt.

Bilborock

Dieses Kulturzentrum in einem historischen Gebäude ist das Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik in Bilbao. Hier finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und Tanzabende statt. Wenn Sie gerne Konzerte besuchen, können Sie ihnen auf Instagram folgen, um vor Ihrem Besuch auf dem Laufenden zu bleiben, was Sie besuchen können, und vor allem, um Ihre Tickets rechtzeitig zu kaufen.

Baskisches Museum

Das Museum bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur des Baskenlandes. In den Sammlungen finden Sie traditionelle Trachten, Werkzeuge und andere Artefakte, die die reiche Geschichte der Region dokumentieren. Das Museum befindet sich in einem historischen Gebäude in der Altstadt und bietet sowohl eigenständige Besichtigungen als auch geführte Touren an.

San Mamés

Das Heimstadion des Athletic Bilbao ist eine moderne Sportarena mit einer Kapazität von 53.000 Zuschauern. Im Jahr 2013 eröffnet, stellt es den Höhepunkt der zeitgenössischen Sportarchitektur dar.

Wenn Sie Fußballfans sind, sollten Sie den Besuch des Stadions, das auch „La Catedral“ genannt wird, wahrscheinlich nicht verpassen. Wir mögen Fußball überhaupt nicht, also haben wir uns nur das Video angesehen, das ich unten angefügt habe.

Rathaus von Bilbao

Das beeindruckende Rathausgebäude im Stadtzentrum ist ein schönes Beispiel städtischer Architektur. Es bietet interessante Ausblicke auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten und ist ein wichtiges Verwaltungszentrum der Stadt.

La Salve Brücke (Puente de La Salve)

Diese ikonische rote Brücke über den Fluss Nervión ist eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Bilbaos. Ihr Entwurf stammt vom französischen Ingenieur Gustave Eiffel, dem Schöpfer des berühmten Pariser Turms. Die Brücke ist nach der Jungfrau Maria benannt, deren Abbildung Sie darauf finden. Von der Brücke aus bieten sich atemberaubende Ausblicke auf den Fluss und die Stadtkulisse, einschließlich des Guggenheim-Museums.

Zubizuri-Brücke

In der Stadt gibt es natürlich noch mehr Brücken, eine davon ist diese beeindruckende weiße Brücke, die ein Meisterwerk des Architekten Santiago Calatrava ist. Ihre elegante Bogenkonstruktion ist zu einem der Symbole des modernen Bilbaos geworden.

Azkuna Zentroa (Alhóndiga)

Im ehemaligen Weinlager befindet sich heute eines der interessantesten Kulturzentren der Stadt. Das Gebäude wurde unter der Leitung des Designers Philippe Starck komplett umgebaut und in einen multifunktionalen Raum verwandelt, der Ausstellungen, Filmvorführungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen bietet. Hier befinden sich auch ein modernes Fitnesscenter und ein gemütliches Café.

Das Zentrum wird von einem beeindruckenden „Atrium der Kulturen“ mit 43 einzigartigen Säulen dominiert. Der Eintritt ist erschwinglich und Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.

Torres Isozaki (Isozaki Atea)

Die Torres Isozaki sind zwei Hochhäuser, die vom japanischen Architekten Arata Isozaki entworfen wurden. Diese symmetrischen Türme sind zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Architektur Bilbaos geworden. Zusammen mit der Zubizuri-Brücke bilden sie ein beeindruckendes architektonisches Ensemble, das das moderne Gesicht der Stadt repräsentiert.

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Wo in Bilbao übernachten
4 Unterkünfte — Hotels und weitere Übernachtungsmöglichkeiten

Wo man in Bilbao essen kann

Bilbao ist ein Paradies für Feinschmecker. Eine lokale Spezialität sind Pintxos, die baskische Version von Tapas. Die besten Pintxos-Bars finden Sie in Casco Viejo und im Viertel Abando. Vergessen Sie nicht, den lokalen Txakoli-Wein und frische Meeresfrüchte zu probieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage brauche ich für einen Besuch in Bilbao?

Für eine grundlegende Stadtbesichtigung reichen 2-3 Tage, aber wenn Sie auch die Umgebung erkunden möchten, empfehle ich mindestens 4-5 Tage.

Ist Bilbao teuer?

Im Vergleich zu anderen spanischen Städten ist Bilbao etwas teurer, aber immer noch günstiger als die meisten westeuropäischen Metropolen.

Wie komme ich nach Bilbao?

Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen und gute Zugverbindungen zu anderen spanischen Städten. Vom Flughafen gelangen Sie mit dem Bus in etwa 30 Minuten ins Zentrum.

 

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

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Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Was kann man in San Sebastián unternehmen: 21 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

TL;DRSan Sebastián (baskicky Donostia) ist eine elegante Küstenstadt im Baskenland, bekannt für herrschaftliche Architektur, satte grüne Hügel und vor allem für ihre Spitzengastronomie. In einem weiten Bogen erstreckt sich hier einer der schönsten Stadtstrände Europas, La Concha, und die Altstadt ist voller Bars mit Pintxos. Für die Aussicht fährst du am besten auf den Monte Igueldo oder den Monte Urgull. Die beste Reisezeit ist Mai bis September, wenn Baden und Spaziergänge an der Promenade besonders schön sind. Im Guide findest du 21 Tipps, was du sehen und unternehmen kannst, welche Pintxos-Bars sich lohnen und in welchem Viertel du am besten übernachtest.

San Sebastián ist eine Stadt, die uns auf unseren Reisen nach Portugal ans Herz gewachsen ist. In diesem Leitfaden „Was kann man in San Sebastián unternehmen: 21 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten“ teile ich unsere liebsten Orte und Erfahrungen. Wir fahren regelmäßig durch diese Stadt und legen jedes Mal einen mindestens zweitägigen Zwischenstopp ein. Diese baskische Stadt hat uns mit ihrer Eleganz, ihrer wunderschönen Architektur und vor allem ihrer fantastischen Gastronomie in ihren Bann gezogen. Sie wird auch La Bella Easo genannt, und das ist kein Wunder – ihre Schönheit wird Sie auf Schritt und Tritt verzaubern.

Wann ist die beste Reisezeit für San Sebastián?

Am liebsten fahren wir im Frühling oder Herbst hierher, wenn die Temperaturen um die 20 Grad angenehm sind und es weniger Touristen gibt. Im Sommer kann man zwar baden, muss aber mit Menschenmassen an den Stränden und höheren Unterkunftspreisen rechnen. Im Winter ist es kälter und regnerischer, aber immer noch angenehm für Spaziergänge durch die Stadt und das Probieren von Pintxos.

Wo man in San Sebastián übernachten kann

Wir haben Unterkünfte in verschiedenen Vierteln ausprobiert und die Gegend um den Strand La Concha hat sich als die beste erwiesen. Eine ausgezeichnete Lage hat zum Beispiel das Room Mate Gorka. Es ist zwar teurer, aber man hat alles in Reichweite. Für junge Reisende empfehlen wir das Viertel Gros, zum Beispiel die Pension Kursaal. In diesem Viertel finden Sie günstigere Hostels und Apartments. Vermeiden Sie Unterkünfte direkt in der Altstadt – nachts kann es dort wegen der Bars laut werden.

Was kann man in San Sebastián unternehmen: 21 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Wenn Sie nach San Sebastián reisen, habe ich eine Liste meiner Lieblingsorte für Sie zusammengestellt.

1. Strand La Concha – der schönste Stadtstrand Europas

La Concha ist wahrscheinlich der beliebteste Ort in San Sebastián und gehört zu Recht zu den schönsten Stadtstränden der Welt. Der über einen Kilometer lange Strand mit feinem weißen Sand wird von einer eleganten Promenade mit dem charakteristischen, über 100 Jahre alten weißen Geländer gesäumt.

Entlang des Strandes finden Sie die historischen Bäder La Perla, die an die berühmte Belle Époque erinnern. Im Sommer können Sie hier Liegestühle und Sonnenschirme mieten oder Wassersport betreiben. Bei Flut ist der Strand kleiner, aber intimer, bei Ebbe öffnet sich ein breiter Sandstreifen, ideal für lange Spaziergänge.

2. Monte Urgull – die grüne Lunge der Stadt

Dieser strategische Hügel ist seit dem 12. Jahrhundert ein historisches Wahrzeichen der Stadt. Auf seinem Gipfel befindet sich die Burg Mota, die jahrhundertelang die Stadt vor Feinden schützte und heute einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Region bietet.

Vier verschiedene Wanderwege führen Sie entlang alter Stadtmauern, Kanonenbatterien und Wachtürme. Jeder Weg bietet einen anderen Blickwinkel auf die Stadt, die Bucht und das Kantabrische Meer. Für Fotografen ist der Monte Urgull ein Paradies – besonders bei Sonnenuntergang, wenn das goldene Licht ganz San Sebastián überflutet.

3. Monte Igueldo und die historische Standseilbahn

Für 4 Euro bringt Sie die historische Holzseilbahn aus dem Jahr 1912 auf den Gipfel des Berges. Wir fahren normalerweise eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn die Bedingungen für Fotos am besten sind. Oben gibt es einen kleinen Vergnügungspark, aber vor allem eine wunderschöne Aussicht auf die gesamte Bucht. Im Restaurant Karrusel können Sie ein ausgezeichnetes Abendessen mit Aussicht genießen – wir empfehlen, im Voraus zu reservieren.

4. El Peine del Viento – Kunst in der Umarmung des Meeres

Einer der dramatischsten Orte in San Sebastián. Drei riesige Stahlskulpturen des lokalen Künstlers Chillida sind direkt in die Felsen eingelassen und bilden bei starkem Wind zusammen mit den Wellen ein beeindruckendes Spektakel. Wir empfehlen, bei Flut hierher zu kommen, wenn die Wellen am stärksten auf die Skulpturen treffen. Auf dem Rückweg können Sie in einem der Cafés an der Promenade Halt machen.

5. El Kursaal – das moderne Gesicht der Stadt

Bei Tageslicht mögen diese beiden Glaskuben etwas seltsam wirken, aber warten Sie bis zum Abend! Die Beleuchtung des Gebäudes schafft eine atemberaubende Lichtshow. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie das Restaurant Ni Neu im Erdgeschoss – sie haben ein großartiges Mittagsmenü für 25 EUR.

6. Miramar-Palast und seine Gärten

Wir haben viele Nachmittage mit einem Picknickkorb im Park um den Palast verbracht. Der Eintritt ist frei und die Aussicht auf die Bucht ist wunderschön. Wir empfehlen, zur Rosenblüte (Mai-Juni) zu kommen. Für die besten Fotos stellen Sie sich an das Haupttor – von dort aus haben Sie den Palast und das Meer wie auf dem Präsentierteller.

7. Insel Santa Clara – ein Geheimtipp

Die Insel erreichen Sie mit dem Boot für 4 EUR (fährt von Juni bis September alle 30 Minuten) oder Sie können ein Kajak mieten. Wir bevorzugen die zweite Option – es macht mehr Spaß und Sie können die Insel umrunden. Auf der Insel gibt es einen kleinen Strand und eine Bar, die ausgezeichnete Mojitos serviert.

8. Die Altstadt ist ein Paradies für Feinschmecker

Hier beginnt der wahre Spaß! Abends schlendern wir von Bar zu Bar und probieren Pintxos. Unser Lieblingslokal ist La Cuchara de San Telmo. Tagsüber erkunden Sie die engen Gassen und besuchen die Kirche Santa María – der Eintritt beträgt 3 EUR.

9. San Telmo Museum

An regnerischen Tagen, die es hier manchmal gibt, ist dieses Museum ein großartiger Zufluchtsort.. Der Eintritt beträgt 6 EUR, dienstags ist er kostenlos. Am interessantesten sind die Fresken in der ehemaligen Kirche und die Ausstellung über die baskische Kultur. Im Café im Erdgeschoss gibt es eine ausgezeichnete heiße Schokolade.

10. Rathaus – ehemaliges Casino

Diesen wunderschönen Palast haben wir bei einem Spaziergang durch die Alderdi Eder Gärten bewundert. Im Sommer gibt es hier oft Live-Musik. Im Inneren befindet sich eine kleine Ausstellung über die Geschichte der Stadt – der Eintritt ist frei und die Führer sprechen Englisch.

11. Kathedrale des Guten Hirten Buen Pastor

Bei unserem letzten Besuch waren wir hier bei einem Orgelkonzert, und es war ein unvergessliches Erlebnis. Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos, und wir empfehlen, vormittags zu kommen, wenn das meiste Licht durch die Glasfenster fällt. Eine Turmbesichtigung können Sie im Informationszentrum für 5 EUR vereinbaren. Aus 75 Metern Höhe sehen Sie die ganze Stadt wie auf dem Präsentierteller.

12. Victoria Eugenia Theater

Dieses wunderschöne Theater aus dem Jahr 1912 haben wir zufällig entdeckt und uns in seine Jugendstilfassade verliebt. Wenn Sie Glück haben, wie wir, können Sie eine der Vorstellungen besuchen – Tickets beginnen bei 15 EUR. Auch wenn Sie nicht hineingehen, sollten Sie zumindest das frei zugängliche Foyer besichtigen.

13. Viertel Gros – Surferparadies

Unser Lieblingsviertel! Jeden Donnerstag gibt es hier „Pintxo-Pote“ – zu jedem Getränk gibt es ein Pintxo gratis. Die beste Atmosphäre herrscht in den Straßen Peña und Goñi. Wenn Sie Lust auf Surfen haben, finden Sie Surfbrettverleihe entlang des Strandes Zurriola (15 EUR/2 Stunden). Wir empfehlen die Surfschule Pukas – Anfängerkurse kosten 35 EUR.

14. Pintxos-Tour – ein gastronomisches Erlebnis

Hier ist unser bewährter Plan: Beginnen Sie um 19:30 Uhr in der Bar La Espiga am Boulevard, gehen Sie weiter zu Borda Berri und beenden Sie den Abend in Gandarias, wo es das beste Rindersteak gibt. Rechnen Sie für den Abend mit 25-30 EUR pro Person inklusive Wein. Lassen Sie sich nicht von den Warteschlangen abschrecken – sie bewegen sich schnell.

15. Aquarium – Unterwasserwelt

Mit den Kindern haben wir den ganzen Vormittag im Aquarium verbracht. Die Hauptattraktion ist der 360°-Tunnel, in dem Haie über Ihnen schwimmen. Der Eintritt beträgt 13 EUR für Erwachsene, 6 EUR für Kinder. Tipp: Kaufen Sie Tickets online, um die Warteschlange an der Kasse zu vermeiden.

16. Tabakalera – Kulturzentrum

Die ehemalige Tabakfabrik hat sich in einen coolen Ort für Kunst und Kultur verwandelt. Wir gehen hauptsächlich wegen des Cafés auf dem Dach hierher – die Aussicht auf die Stadt ist fantastisch und der Kaffee ausgezeichnet. Die Ausstellungen sind meist kostenlos und es gibt oft interessante Workshops.

17. Cristina Enea Park – grüne Oase

Der schönste Park der Stadt, wo Pfauen frei auf dem Rasen herumlaufen. Kommen Sie mit einem Picknickkorb hierher und genießen Sie den Nachmittag im Schatten jahrhundertealter Bäume. Wir kaufen normalerweise frisches Gebäck und Käse auf dem nahegelegenen Markt La Bretxa.

18. Basilika der Heiligen Maria

Diese Kirche finden Sie in der Altstadt, und wir empfehlen, ihren Besuch mit einem Spaziergang durch die umliegenden Gassen zu verbinden. Im Inneren befinden sich wunderschöne Fresken, und jeden Mittwochmittag gibt es ein kurzes Orgelkonzert. Der Eintritt ist frei, aber ein Beitrag zur Instandhaltung ist willkommen.

19. Strand Ondarreta – eine ruhigere Alternative

Wenn La Concha überfüllt ist, gehen wir hierher. Der Strand ist kleiner, aber ruhiger und ideal für Familien mit Kindern. Es gibt Duschen, Toiletten und mehrere Strandbars. Wir empfehlen die Bar La Rotonda für ein leichtes Mittagessen mit Meerblick.

20. Strand Zurriola – Surfer-Spot

Für Surfanfänger ein idealer Ort. Surfbrettverleihe sind direkt am Strand und die Wellen sind hier milder als anderswo. Nach dem Surfen gehen Sie in die Bar Kultu auf eine heiße Schokolade – sie haben die beste der Stadt. Im Sommer finden hier oft Beachvolleyball-Turniere statt.

21. Strand Santa Clara – ein versteckter Schatz

Unser Lieblingsstrand auf der Insel! Er ist klein, aber hat seinen Charme. Rechnen Sie damit, dass er bei Flut fast verschwindet, aber Sie können das natürliche Schwimmbecken nutzen. Die Bar am Strand hat ein begrenztes Sortiment, daher empfehlen wir, eigene Snacks mitzubringen.

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Wo man in San Sebastián essen kann

San Sebastián ist ein wahres gastronomisches Paradies, und das ist kein Wunder – die Stadt rühmt sich der höchsten Konzentration an Michelin-Restaurants pro Einwohner weltweit. Wir haben hier einige Lokale entdeckt, die Sie unbedingt besuchen müssen. Für die besten Pintxos gehen Sie in die Altstadt zur Bar La Cuchara de San Telmo, wo sie die beliebten Ochsenbäckchen zubereiten, was wir als Vegetarier nicht zu schätzen wussten, aber unsere Freundin schwärmt immer noch davon.

Ein weiterer Tipp, der jetzt für uns, aber vielleicht für Sie, gilt: Probieren Sie in Borda Berri den gegrillten Oktopus – er ist eines der bekanntesten Gerichte.

Wenn Sie ein Fine-Dining-Erlebnis wünschen, reservieren Sie einen Tisch im legendären Restaurant Arzak (3 Michelin-Sterne). Rechnen Sie jedoch mit Preisen ab 250 EUR für das Degustationsmenü. Eine erschwinglichere Alternative ist das Restaurant Bodegón Alejandro, das moderne baskische Küche zu vernünftigen Preisen anbietet – das Mittagsmenü für 35 EUR ist ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für ein schnelles Mittagessen empfehlen wir den Markt La Bretxa. Im oberen Stockwerk finden Sie mehrere Bars, die frische Meeresfrüchte zubereiten – beliebt ist die Bar Azkena. Und wenn Sie Fisch essen, vergessen Sie nicht, die lokale Spezialität zu probieren – gegrillte Sardinen. Die besten sollen an einem Straßenstand am Hafen zubereitet werden, der nur im Sommer geöffnet ist.

Wohin für einen Ausflug?

Nicht weit von San Sebastián entfernt liegt eine weitere schöne Stadt, Bilbao, die wir auf jeden Fall empfehlen zu besuchen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage braucht man für San Sebastián? Mindestens drei Tage, idealerweise vier bis fünf. Wir haben hier eine Woche verbracht und immer noch nicht alles gesehen.

Wie sind die Preise in Restaurants? Pintxos kosten 2-4 EUR pro Stück, ein Hauptgericht im Restaurant 15-25 EUR. Ein Tagesmenü (menú del día) kostet 12-15 EUR inklusive Wein.

Wie bewegt man sich in der Stadt fort? Die Stadt ist kompakt und die meisten Orte sind zu Fuß erreichbar. Ein Busticket kostet 1,80 EUR pro Fahrt, Sie können auch ein Tagesticket für 5 EUR kaufen.

Ist eine Reservierung in Restaurants notwendig? Am Wochenende auf jeden Fall, besonders in bekannteren Lokalen. In Pintxos-Bars werden keine Reservierungen vorgenommen.

Wann ist das beste Wetter? Juni und September sind ideal – angenehme Temperaturen und weniger Touristen als in der Hochsaison. Im Winter regnet es oft, aber die Temperaturen fallen selten unter 10°C.

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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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Was kann man auf Ibiza unternehmen: 25 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

TL;DRIbiza ist längst nicht nur die Insel der Partys und berühmten DJs. Die Baleareninsel steckt voller Geschichte, die bis in phönizische Zeiten zurückreicht, dazu wilde Natur und authentisches spanisches Flair. Du wirst hingerissen sein von kristallklarem Wasser, versteckten Buchten zwischen Pinien und den mittelalterlichen Stadtmauern von Dalt Vila (UNESCO-Welterbe). Morgens spazierst du durch den Pinienwald, abends genießt du einen Beach Club. Die beste Reisezeit ist Mai bis Oktober. Im Guide findest du 25 Tipps, was du jenseits von Partys entdecken kannst, plus die schönsten Strände.

Ibiza ist nicht nur eine Insel endloser Partys und weltberühmter DJs, wie viele denken. Diese Insel mitten im Mittelmeer birgt eine reiche Geschichte, die bis in die phönizische Zeit zurückreicht, eine atemberaubende Natur und eine authentische spanische Kultur. Von dem kristallklaren Wasser, den versteckten Buchten und den mittelalterlichen Mauern der antiken Stadt Dalt Vila wird Ihnen buchstäblich der Atem geraubt. Es erwartet Sie ein Ort, wo traditionelle spanische Dörfer an die modernsten Strandclubs grenzen und wo Sie bei jedem Sonnenuntergang dahinschmelzen werden. Werfen wir einen Blick auf 25 Tipps, was man auf Ibiza sehen und tun kann.

Zusammenfassung für diejenigen, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Beste Reisezeit für Ibiza: Mai-September für Partyszene und Strände, März-Mai und Oktober für ruhigere Erkundungen zu günstigeren Preisen.
  • Unterkunft: Playa d’en Bossa, wenn Sie tanzen gehen oder eine Party besuchen möchten, Santa Eulària des Riu für Familien, Dalt Vila für historische Atmosphäre, Cala Comte für Romantiker.
  • Die schönsten Strände: Cala Comte für Sonnenuntergänge, Ses Salines für trendige Atmosphäre, Cala Saladeta für Privatsphäre, Benirràs für Hippie-Kultur.
  • Partys beginnen: Gegen Mitternacht in den Hauptclubs (Pacha, Amnesia, DC-10, Ushuaïa), Vorpartys ab 15:00 Uhr in den Strandclubs.
  • Achtung: Hohe Getränkepreise in den Clubs (20-40 €), Taschendiebstähle, schwierige Parkplatzsituation an den Stränden.

Ibiza Wetter: Wann man nach Ibiza reisen sollte

Ibiza hat ein mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern, was es fast das ganze Jahr über zu einem attraktiven Reiseziel macht. Jede Jahreszeit bietet jedoch etwas anderes und die Wahl der richtigen Zeit hängt von Ihren Vorlieben ab.

  • Die Frühlingsmonate (März-Mai) bringen angenehme Temperaturen um die 20-25°C und eine blühende Natur. Diese Zeit ist ideal, um die Insel ohne die sommerlichen Touristenmassen zu erkunden. Viele Clubs sind noch nicht in vollem Betrieb, beginnen aber bereits mit ihren Eröffnungsveranstaltungen. Die Unterkunftspreise sind deutlich niedriger als in der Hauptsaison und Sie können die Insel in einer ruhigeren Atmosphäre genießen. Das Meer ist noch etwas kühler (18-20°C), aber für einen Aktivurlaub ist der Frühling eine ausgezeichnete Wahl.
  • Die Sommersaison (Juni-September) stellt den Höhepunkt des Tourismus dar. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 25-35°C und das Meer erreicht angenehme 24-26°C. Gerade zu dieser Zeit erwacht Ibiza mit seinem berühmten Nachtleben zum Leben – alle wichtigen Clubs sind geöffnet und die wichtigsten Veranstaltungen der Saison finden statt. Die Strände sind jedoch überfüllt und die Unterkunftspreise erreichen ihren Höchststand. August ist in der Regel der heißeste und teuerste Monat.
  • Die Herbstmonate (Oktober-November) bieten einen angenehmen Kompromiss. Die Temperaturen sinken auf komfortable 20-25°C, das Meer ist noch warm von der Sommersonne und die Touristenmassen haben sich zerstreut. Viele Clubs veranstalten ihre Abschlussveranstaltungen, so dass Sie immer noch etwas vom ibizenkischen Nachtleben erleben, aber zu günstigeren Preisen. Oktober ist besonders beliebt bei denen, die Entspannung am Strand mit der Erkundung der Insel verbinden möchten.
  • Die Winterzeit (Dezember-Februar) ist der ruhigste Teil des Jahres mit Temperaturen um die 15-20°C. Die meisten Clubs und viele Restaurants sind geschlossen, aber Ibiza bietet ein anderes Gesicht, nämlich eine authentische spanische Atmosphäre, Spaziergänge an leeren Stränden und die Erkundung der lokalen Kultur. Die Unterkunft ist am günstigsten und Sie können die Insel fast für sich alleine genießen.

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Wo man auf Ibiza übernachten kann

Jede Region der Insel hat ihre eigene Atmosphäre und bietet andere Möglichkeiten für Unterhaltung und Erholung.

  • Playa d’en Bossa ist das Epizentrum des ibizenkischen Nachtlebens. Dieses Gebiet im Süden der Insel beherbergt die berühmtesten Clubs wie Ushuaïa und Hï Ibiza, wo tagsüber und nachts Partys mit den besten DJs der Welt stattfinden. Der lange Sandstrand bietet eine Vielzahl von Strandbars und Wassersportarten. Die Unterkünfte hier umfassen luxuriöse Partyhotels sowie günstigere Optionen, aber rechnen Sie mit höheren Preisen und Lärm bis in die frühen Morgenstunden. Dieser Ort ist ideal für junge Leute, die hauptsächlich wegen der Clubszene kommen.
  • San Antonio an der Westküste ist ein weiteres wichtiges Partyziel, aber mit einer anderen Atmosphäre als Playa d’en Bossa. Die Stadt ist bekannt für ihren legendären Sunset Strip, wo sich ikonische Orte wie das Café del Mar und das Café Mambo befinden. Die Sonnenuntergänge hier gehören zu den schönsten der Welt und jeden Abend versammeln sich Hunderte von Menschen auf den Küstenfelsen. San Antonio bietet eine große Auswahl an Hotels aller Preisklassen und ist besser geeignet für diejenigen, die eine ruhigere Atmosphäre als in Playa d’en Bossa bevorzugen.
  • Ibiza Town (Eivissa) mit dem historischen Zentrum Dalt Vila ist das kulturelle Herz der Insel. Die Unterkünfte hier ermöglichen einen einfachen Zugang zu UNESCO-Denkmälern, Museen und authentischen spanischen Restaurants. Das Nachtleben konzentriert sich eher auf stilvolle Lounge-Bars und Restaurants als auf massive Clubs. Diese Gegend ist ideal für Paare und kultiviertere Reisende, die das wahre Ibiza jenseits der Partyszene kennenlernen möchten.
  • Santa Eulària des Riu an der Ostküste ist das familienfreundlichste Gebiet der Insel. Die Stadt hat eine ruhigere Atmosphäre, eine schöne Promenade und einige der saubersten Strände Ibizas. Hier finden Sie ausgezeichnete Restaurants, die nicht nur auf den Tourismus ausgerichtet sind, und eine authentische spanische Atmosphäre. Die Unterkünfte sind im Allgemeinen günstiger und die Gegend ist ideal für Familien mit Kindern oder Senioren.
  • Die Nordküste um die Städte Portinatx und San Miguel bietet die ruhigste Umgebung der Insel. Die dramatische Landschaft mit Klippen, versteckten Buchten und Pinienwäldern schafft eine fast unberührte Atmosphäre. Die Unterkünfte hier sind begrenzt, aber dafür authentisch und oft mit herrlichen Ausblicken. Diese Gegend ist perfekt für diejenigen, die Privatsphäre und Kontakt zur Natur suchen.

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25 Tipps, was man auf Ibiza sehen kann

Wenn Ibiza auf Ihrer Bucket List steht, dann habe ich für Sie 25 Tipps aufgeschrieben, was man dort sehen und tun kann.

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Dalt Vila

Die befestigte Stadt Dalt Vila, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist das wichtigste historische Denkmal Ibizas. Die mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert, die zum Schutz vor Piraten errichtet wurden, beherbergen ein Labyrinth aus engen Gassen mit weißen Häusern, einer Kathedrale und einem archäologischen Museum. Der Aufstieg zum Gipfel belohnt Sie mit einem Panoramablick auf die gesamte Insel und das Meer. Ein abendlicher Spaziergang auf den beleuchteten Mauern gehört zu den romantischsten Erlebnissen auf Ibiza.

Es Vedrà

Dieser 381 Meter hohe Kalkfelsen, der aus dem Meer ragt, ist von Legenden über UFOs, Magnetfelder und spirituelle Energie umgeben. Die besten Aussichten bieten der Aussichtspunkt Torre des Savinar oder der Strand Cala d’Hort. Es Vedrà ist der drittmagnetischste Ort der Welt und erzeugt bei Sonnenuntergang eine unvergessliche Silhouette, die Sie sicherlich von Tausenden von Fotos kennen.

Cala Comte

Cala Comte gilt als der schönste Strand Ibizas, der Sie mit seinen unglaublichen Blau- und Türkistönen des Wassers verzaubern wird. Der Strand besteht aus mehreren kleineren Buchten, die durch Felsvorsprünge getrennt sind, jede mit ihrem eigenen Charakter. Die Sonnenuntergänge hier gehören zu den atemberaubendsten der Insel und die lokalen Restaurants bieten perfekte Sitzgelegenheiten mit Aussicht.

Benirràs

Dieser Kieselstrand im Norden der Insel ist bekannt für sein sonntägliches Trommeln bei Sonnenuntergang. Dutzende von Trommlern verschiedener Nationalitäten treffen sich hier jeden Sonntag, um das Ende der Woche mit rhythmischen Melodien zu feiern. Die bizarre Felsformation Cap Bernat, die aus dem Meer ragt, bildet eine dramatische Kulisse für dieses einzigartige Ritual, das seit mehr als einem halben Jahrhundert andauert.

Ses Salines

Dieser Strand im gleichnamigen Naturpark ist ein Magnet für die Modewelt und Prominente. Feiner weißer Sand, kristallklares Wasser und Pinienwälder schaffen eine perfekte Umgebung für stilvolle Strandclubs wie Sa Trinxa. Die nahegelegenen Salzseen ziehen Flamingos an und schaffen eine surreale Landschaft, die mit der luxuriösen Umgebung des Strandes kontrastiert.

Santa Gertrudis

Dieses charmante Dorf im Herzen der Insel ist das Zentrum der ibizenkischen Kunstszene. Hier finden Sie Galerien, Antiquitätenläden und einige der besten Restaurants der Insel. Die weiße Kirche dominiert den zentralen Platz, der von Cafés umgeben ist, in denen sich die Einheimischen zu abendlichen Tapas treffen.

Cova Can Marca

Diese mehr als 100.000 Jahre alte Höhle im Norden der Insel bietet Führungen mit Beleuchtung und Soundeffekten. Ursprünglich diente sie als Versteck für Tabakschmuggler, heute können Sie hier Stalaktiten, Stalagmiten und unterirdische Seen bei einer einstündigen Führung bewundern.

Naturschutzgebiet Las Salinas

Der Naturpark Las Salinas umfasst nicht nur den berühmten Strand, sondern das gesamte Gebiet der Salzseen, Sanddünen und der geschützten Küste bis zur Insel Formentera. Es ist ein Paradies für Ornithologen – neben Flamingos können Sie hier Dutzende von Zugvogelarten beobachten. Der historische Turm Torre de ses Portes bietet Ausblicke auf den gesamten Park.

Atlantis (Sa Pedrera)

Dieser ehemalige Steinbruch im Südwesten der Insel ist dank seiner natürlichen Becken, die im Sandstein entstanden sind, zu einem Kultort geworden. Der Weg nach unten ist anstrengend und dauert etwa 30 Minuten, aber die Belohnung sind kristallklare natürliche Becken und einzigartige Felsformationen, die etwas an ein antikes Amphitheater erinnern.

Cala Saladeta

Der kleine Strand neben der bekannteren Cala Salada ist nur zu Fuß erreichbar und bewahrt gerade deshalb seine intime Atmosphäre. Das kristallklare türkisfarbene Wasser und die weißen Klippen schaffen eine perfekte Umgebung zum Schnorcheln und Entspannen fernab der Massen. Es ist einer der fotogensten Strände der Insel.

Portinatx

Dieses Gebiet im Norden bietet drei wunderschöne Buchten mit Sandstränden, die von Klippen umgeben sind. Der lokale Leuchtturm Far des Moscarter ist der höchste Leuchtturm der Balearen und bietet atemberaubende Ausblicke auf die felsige Küste. Die Gegend ist ideal zum Wandern und Erkunden versteckter Buchten.

Es Canar

Jeden Mittwoch findet hier einer der berühmtesten Hippiemärkte Ibizas statt – Punta Arabí. Hier finden Sie handgefertigten Schmuck, Kleidung, Kunstwerke und Live-Musik. Der Markt existiert seit den 70er Jahren und bewahrt seine authentische böhmische Atmosphäre.

Cala d’Hort – Aussicht auf Es Vedrà

Von diesem Strand aus hat man den besten Blick auf den mystischen Felsen Es Vedrà. Das Restaurant Es Boldado auf der Klippe über dem Strand bietet ausgezeichneten frischen Fisch mit Panoramablick. Bei Sonnenuntergang verwandelt sich Es Vedrà in eine magische Silhouette, die unzählige Künstler inspiriert hat.

Santa Eulària des Riu

Die drittgrößte Stadt der Insel ist das Zentrum für Kultur und Kunst. Die Kirche Puig de Missa auf dem Hügel über der Stadt bietet herrliche Ausblicke, während das ethnografische Museum das traditionelle Leben auf der Insel zeigt. Die Stadtpromenade mit Palmen und der Hafen laden direkt zu einem Spaziergang durch die Stadt ein.

Cala Benirrás

Neben dem berühmten sonntäglichen Trommeln bietet dieser Strand im Norden auch ausgezeichnete Schnorchelmöglichkeiten zwischen den Felsen und einige gemütliche Restaurants. Die Pinienwälder spenden Schatten und die umliegenden Klippen verbergen kleine Höhlen.

Torre des Savinar

Dieser Wachturm aus dem 18. Jahrhundert, der auch Piratenturm genannt wird, bietet den schönsten Blick auf Es Vedrà. Der Weg nach oben ist steinig und etwas anstrengend, aber die Belohnung ist der ikonische Blick auf Ibiza, den Sie von Postkarten kennen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der späte Nachmittag wegen der schönen Fotos

Cala San Vicente

Dieser Strand im Nordosten ist von steilen Klippen umgeben und bietet ausgezeichnete Bedingungen zum Schnorcheln. Die Promenade entlang des Strandes bietet Restaurants und Hotels mit Meerblick. Es ist einer der am wenigsten touristischen Strände, aber dennoch mit guter Infrastruktur.

Las Dalias

Jeden Samstag findet in Sant Carles de Peralta der älteste und größte Hippiemarkt Ibizas statt. Seit 1954 werden hier handgefertigte Produkte, Kleidung, Schmuck und Souvenirs verkauft. Die Abendversion des Marktes mit Live-Musik findet auch im Laufe der Woche in der Sommersaison statt.

Cala Mastella

Die kleine Bucht im Osten der Insel hat ihre authentische Fischeratmosphäre bewahrt. Das einzige lokale Restaurant El Bigotes (Schnurrbart) serviert frischen Fisch direkt am Ufer. Eine Reservierung ist erforderlich, da die Kapazität sehr begrenzt ist, aber das Erlebnis ist die Mühe wert.

Puig de Missa

Die befestigte Kirche auf dem Hügel über Santa Eulària wurde im 16. Jahrhundert als Zufluchtsort vor Piraten erbaut. Die weißen Mauern und Befestigungsanlagen, der Blick auf die Stadt und das Meer sind wunderschön. In der Nähe befindet sich ein ethnografisches Museum mit traditionellen Trachten und Handwerken.

Cala Llentia

Diese kleine Bucht an der Westküste ist nur nach einer anstrengenden Fahrt mit dem Auto und anschließend zu Fuß erreichbar. Gerade deshalb bewahrt sie ihren fast unberührten Charakter. Aber es erwarten Sie atemberaubende Sonnenuntergänge und eine minimale Anzahl von Menschen.

Es Portitxol

Diese abgelegene Bucht im Norden der Insel ist nur nach einer anstrengenden Wanderung oder mit dem Boot erreichbar. Dramatische Klippen, kristallklares Wasser und absolute Ruhe belohnen nur die mutigsten Reisenden. Es ist einer der letzten wirklich wilden Orte auf Ibiza.

Can Marca

Neben der berühmten Höhle befinden sich in diesem Gebiet auch Überreste antiker Zivilisationen. Archäologische Funde belegen die Anwesenheit von Phöniziern, Römern und Mauren. Ein Spaziergang auf den umliegenden Pfaden enthüllt Überreste alter Terrassen und Brunnen.

Sa Caleta

Diese phönizische archäologische Stätte aus dem 8. Jahrhundert vor Christus gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Überreste der ältesten phönizischen Kolonie auf der Insel befinden sich auf einer Klippe über dem gleichnamigen Strand. Es ist ein faszinierender Einblick in die 3000 Jahre alte Geschichte der Insel.

Stonehenge Ibizas

Diese Skulptur aus Stein am Strand von Cala Llentia ist ein Werk des kanadischen Künstlers und bildet einen interessanten Kontrast zur natürlichen Umgebung. Die Einheimischen nennen sie das ibizenkische Stonehenge und sie ist zu einem beliebten Ort zum Fotografieren geworden, besonders bei Sonnenuntergang.

Wann die Partys auf Ibiza beginnen + welche Clubs man besuchen sollte

Das ibizenkische Nachtleben hat seinen eigenen Rhythmus, der sich stark von dem normaler europäischer Städte unterscheidet. Die Partyszene ist in mehrere Phasen während des Tages und der Nacht unterteilt, wobei jede ein anderes Erlebnis bietet.

  • Tagespartys (Poolpartys) beginnen bereits um 13:00-14:00 Uhr in den Strandclubs und Hotels. Ushuaïa Ibiza ist ein Pionier dieses Konzepts mit Partys rund um den Pool, bei denen Weltklasse-DJs für Tausende von Tänzern in Badebekleidung auftreten. Eine ähnliche Atmosphäre bieten O Beach in San Antonio oder Blue Marlin in Cala Jondal. Diese Veranstaltungen enden in der Regel gegen 22:00-23:00 Uhr.
  • Vorpartys und Sunset-Bars beginnen gegen 18:00 Uhr in den Bars entlang der Küste. Café del Mar und Café Mambo in San Antonio sind legendäre Orte, an denen Tausende von Menschen den Sonnenuntergang in Begleitung von Musik beobachten. Der Eintritt ist frei, aber die Getränke sind teurer. Eine ähnliche Atmosphäre bieten Sunset Ashram oder Kumharas.
  • Die Hauptclubszene beginnt wirklich spät – gegen Mitternacht bis 1:00 Uhr. Die spanische Tradition des späten Abendessens bedeutet, dass die Leute erst nach 2:00 Uhr morgens in die Clubs kommen und die Partys gegen 4:00-6:00 Uhr ihren Höhepunkt erreichen. Die Schließzeit ist offiziell 6:00 Uhr, aber viele Afterpartys gehen weiter.
  • Die berühmtesten Clubs haben jeder ihren eigenen Charakter. Pacha, der älteste Club der Insel, der seit 1973 geöffnet ist, ist ein Synonym für Luxus und Stil mit dem ikonischen Kirschlogo. Amnesia beherbergt einige der größten Partys der Saison, darunter die legendäre Schaumparty. DC-10 in der Nähe des Flughafens ist ein Kultort für Liebhaber von Underground-Elektronischer Musik. Hï Ibiza (ehemals Space) bietet modernste Technologie mit kristallklarem Klang und beeindruckenden Lichteffekten.
  • Der Wochenplan ist genau strukturiert. Montage gehören dem DC-10 und seiner Circo Loco Party, Dienstage dem Pacha mit F*** Me I’m Famous, Mittwochs regiert das Amnesia mit Together, Donnerstage bieten eine Auswahl an mehreren Clubs, Freitage und Samstage sind der Höhepunkt mit den größten Veranstaltungen in allen Clubs, Sonntage beenden die Saison im Amnesia mit Elrow oder im DC-10 mit Circo Loco.
  • Die Eintrittspreise liegen je nach Club, Veranstaltung und Zeitraum zwischen 40 und 100 Euro. Getränke in den Clubs kosten 20-40 Euro pro Drink, VIP-Tische beginnen bei 500 Euro und können Tausende von Euro pro Nacht erreichen.

Worauf man auf Ibiza achten sollte

Ibiza ist im Allgemeinen ein sicheres Reiseziel, aber seine Popularität und Partyatmosphäre bergen spezifische Risiken, auf die Sie vorbereitet sein sollten. Das Wissen um diese Gefahren hilft Ihnen, Unannehmlichkeiten zu vermeiden und Ihren Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

  • Hohe Preise sind auf Ibiza eine Realität, besonders im Sommer und in touristischen Gebieten. Ein Cocktail im Club kann 20-40 Euro kosten, ein Mittagessen in einem Restaurant am Strand 40-60 Euro pro Person. Taxis sind eine teure Angelegenheit, besonders nachts – eine Fahrt vom Flughafen nach Playa d’en Bossa kann 25-30 Euro kosten. Lebensmittel in Supermärkten sind 30-50 % teurer als auf dem Festland.
  • Gefälschte und gefährliche Drogen sind leider ein häufiges Problem. Kaufen Sie niemals Drogen von unbekannten Personen auf der Straße – oft handelt es sich um gefährliche Nachahmungen oder völlig andere Substanzen. Viele Touristen landeten wegen Vergiftung mit unbekannten Chemikalien im Krankenhaus. Die spanischen Gesetze sind streng und für Drogenbesitz können Sie ins Gefängnis kommen.
  • Taschendiebstähle und Kleinkriminalität kommen hauptsächlich in überfüllten Gebieten wie Clubs, Stränden und Märkten vor. Lassen Sie niemals Sachen unbeaufsichtigt am Strand liegen, tragen Sie Ihre Brieftasche in der Vordertasche und bewahren Sie Wertsachen im Hotelsafe auf. Halten Sie sich abends an gut beleuchteten und frequentierten Orten auf.
  • Die Verkehrssituation kann problematisch sein, besonders in der Sommersaison. Die Straßen zu den beliebten Stränden sind eng und oft überfüllt. Das Parken an den Stränden ist begrenzt und teuer, teilweise zahlen Sie 20-30 Euro pro Tag. Viele Touristen zerkratzen ihr Mietauto auf engen Straßen oder auf chaotischen Parkplätzen. Das Mieten von Rollern ist beliebt, erfordert aber Vorsicht wegen unberechenbarer Fahrer.
  • Sonne und Hydratation sind weitere unterschätzte Risiken. Die Mittelmeersonne ist sehr stark und die Kombination mit Alkohol und Tanzen kann zu einer Überhitzung des Körpers führen. Verwenden Sie immer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, trinken Sie ausreichend Wasser und suchen Sie Schatten auf. Viele Besucher enden am ersten Tag mit schweren Verbrennungen.
  • Touristenfallen sind häufig – von wahnsinnig überhöhten Preisen in einigen Restaurants bis hin zu gefälschten Eintrittskarten für Clubs und betrügerischen Taxidiensten. Überprüfen Sie immer die Rechnung vor dem Bezahlen, kaufen Sie Eintrittskarten nur aus offiziellen Quellen und nutzen Sie lizenzierte Taxis mit Taxameter.
  • Eine Reiseversicherung ist unerlässlich – eine Behandlung im Krankenhaus kann Tausende von Euro kosten. Die Europäische Krankenversicherungskarte deckt die Grundversorgung ab, aber für Aktivitäten wie Tauchen oder Extremsportarten benötigen Sie eine spezielle Versicherung. Wir empfehlen eine Reiseversicherung von SafetyWing.

Häufig gestellte Fragen

Welche ist die beste Zeit für einen Besuch auf Ibiza?

Für die Clubszene und die volle Nutzung aller Strände ist die beste Zeit von Juni bis September, wenn alle Clubs geöffnet sind und das Wetter ideal zum Baden ist. Wenn Sie eine ruhigere Atmosphäre und niedrigere Preise bevorzugen, wählen Sie Mai, Oktober oder sogar die Wintermonate, wenn die Insel eine authentischere spanische Atmosphäre bietet.

Wie viel Geld sollte man für einen einwöchigen Urlaub auf Ibiza mitnehmen?

Das Budget hängt stark vom Urlaubsstil ab. Rechnen Sie mindestens mit 100-150 Euro pro Tag und Person für die Grundbedürfnisse (Essen, Transport, Eintritt). Für einen luxuriöseren Aufenthalt mit Clubbesuchen und guten Restaurants sollten Sie 200-300 Euro pro Tag einplanen. Der Eintritt in die Clubs kostet etwa 50-100 Euro, Cocktails 20-45 Euro.

Wie kommt man vom Flughafen zum Hotel?

Der Flughafen ist 7 km von Ibiza-Stadt entfernt. Ein Taxi kostet je nach Ziel und Tageszeit 25-35 Euro. Der Bus Nr. 10 fährt alle 15-30 Minuten für 4 Euro in die Stadt. Viele Hotels bieten einen Transfer an oder Sie können einen privaten Transfer online für 20-25 Euro buchen.

Welche sind die sichersten Gegenden für eine Unterkunft?

Alle wichtigen Touristengebiete sind relativ sicher. Santa Eulària des Riu ist am ruhigsten und am besten für Familien geeignet. Playa d’en Bossa und San Antonio haben mehr Nachtleben, aber auch mehr Lärm. Ibiza-Stadt bietet kulturelle Erlebnisse, kann aber lebhafter sein. Die nördlichen Gebiete sind am ruhigsten, aber mit begrenzter Infrastruktur.

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Was kann man in Valencia unternehmen: 27 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

TL;DRValencia, Spaniens drittgrößte Stadt an der Ostküste, verzaubert mit ihrer Vielfalt: Die historische Altstadt mit Palästen und Palmen verträgt sich bestens mit dem futuristischen Komplex Stadt der Künste und Wissenschaften, traditionellen Markthallen und Vierteln voller Tapas-Bars. Hier wurde die echte Paella erfunden, und die Sonne scheint mehr als 300 Tage im Jahr. Toll sind außerdem der riesige Park im ehemaligen Flussbett und die Stadtstrände. Am besten reist du im Frühling oder Herbst. Im Guide findest du 27 Tipps, was du sehen und unternehmen kannst und wo du übernachten solltest.

Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens, aber trotzdem werden Sie sich hier wie zu Hause fühlen. Sie werden diese Stadt an der Ostküste des Landes auf den ersten Blick lieben, vor allem wegen ihrer Vielfalt. Das wunderschöne historische Zentrum voller Palmen koexistiert hier mit dem futuristischen Komplex der Stadt der Künste und Wissenschaften, traditionellen Märkten und lebhaften Vierteln voller Tapas-Bars und Krüge mit Sangria.

Valencia ist auch die Heimat der echten Paella und Horchata sowie eines lokalen Getränks aus Chufa-Nüssen. Die Stadt ist auch für ihren gesunden Lebensstil bekannt – die Einheimischen werden hier angeblich durchschnittlich 83,5 Jahre alt, was sicherlich kein Zufall ist. Die Sonne scheint hier über 300 Tage im Jahr, die Luft ist sauber und die mediterrane Küche (und eine große Menge Sangria 🤭) ist gut für die Gesundheit, das Herz und die Seele. Lassen Sie uns gemeinsam 27 Tipps ansehen, was man in Valencia sehen und unternehmen kann.

Zusammenfassung für diejenigen, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Top-Sehenswürdigkeiten: Die Stadt der Künste und Wissenschaften mit dem größten Aquarium Europas, die historische Kathedrale mit dem Heiligen Gral, die Torres de Serranos und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Seidenbörse.
  • Ideale Reisezeit: Mai bis September zum Baden, März bis November, um die Stadt ohne große Touristenmassen zu erkunden.
  • Hotelempfehlungen: Im historischen Zentrum Ciutat Vella oder im modernen Viertel Ruzafa mit ausgezeichneter Gastronomie.
  • Transport: Die Valencia Tourist Card beinhaltet unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie Eintritt zu Sehenswürdigkeiten, die Metro vom Flughafen kostet 4,80 EUR.
  • Lokale Spezialitäten: Echte valencianische Paella, Horchata mit Fartons und der Cocktail Agua de Valencia mit frischem Orangensaft.

Valencia Wetter – wann man nach Spanien reisen sollte

Valencia hat ein mediterranes Klima mit milden Wintern und warmen Sommern. Die Stadt ist praktisch zu jeder Jahreszeit ideal für einen Besuch, aber jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten.

  • Der Frühling (März–Mai) ist eine der angenehmsten Zeiten des Jahres. Die Temperaturen liegen zwischen 18 und 25 °C, die Blumen blühen und überall herrscht eine frische Atmosphäre. Im März findet das berühmte Festival Las Fallas statt, bei dem sich die ganze Stadt in ein riesiges Fest voller Feuerwerke, Prozessionen und traditioneller Pappmaché-Statuen verwandelt.
  • Der Sommer (Juni–August) ist ideal für Sonnen- und Meeresliebhaber. Die Temperaturen erreichen 28–35 °C, das Meer hat angenehme 24–26 °C. Diese Zeit ist die lebhafteste, aber auch die teuerste und belebteste. Die Strände sind voller Leben und die Abende dauern bis spät in die Nacht.
  • Der Herbst (September–November) bietet die goldene Mitte. Der September ist mit Temperaturen um die 25 °C noch warm, aber es gibt bereits weniger Touristen. Oktober und November sind ideal für Besichtigungen mit Temperaturen um die 20 °C und deutlich weniger Touristenmassen.
  • Der Winter (Dezember–Februar) ist die ruhigste Zeit mit Temperaturen um die 15 °C. Die Sonne scheint oft, sodass Sie sich auf angenehme Spaziergänge durch die Stadt freuen können. Die Preise sind am niedrigsten und die Sehenswürdigkeiten fast leer.

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Wo man in Valencia übernachten sollte

Valencia bietet eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten für jeden Reisenden. Die Wahl des richtigen Viertels wird Ihr Erlebnis der Stadt jedoch erheblich beeinflussen. Ich empfehle, in der Nähe des Zentrums zu übernachten:

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Lukáš und Lucie empfehlen
Wo man in Valencia übernachten kann
4 Unterkünfte — Hotels und weitere Übernachtungsmöglichkeiten

Valencia und öffentliche Verkehrsmittel

Die Fortbewegung in Valencia ist dank des ausgeklügelten öffentlichen Verkehrssystems recht einfach und bequem. Die Stadt verfügt über ein modernes Netz von U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Stadtfahrrädern. Aber Achtung, die öffentlichen Verkehrsmittel in Valencia funktionieren nicht wie in Prag. Für jedes Verkehrsmittel benötigen Sie eine andere Fahrkarte.

  • U-Bahn und Straßenbahnen bilden das Rückgrat des valencianischen Verkehrs. Sechs U-Bahn- und vier Straßenbahnlinien bringen Sie praktisch überall hin. Eine Einzelfahrkarte kostet 1,50 EUR für die Zone A, aber Mehrtageskarten sind günstiger. Vom Flughafen ins Zentrum fahren Sie mit der U-Bahn für 4,80 EUR, die Fahrt dauert 25 Minuten.
  • Die Valencia Tourist Card ist die beste Investition für Touristen. Die Karte für 24 Stunden für 15 EUR beinhaltet unbegrenzte Fahrten in der ganzen Stadt, einschließlich der Fahrt vom Flughafen, sowie Ermäßigungen oder freien Eintritt zu den meisten Sehenswürdigkeiten. Es gibt auch Varianten für 48 Stunden (20 EUR) und 72 Stunden (25 EUR).
  • Valenbisi ist ein System von Leihfahrrädern mit 275 Stationen in der ganzen Stadt. Die wöchentliche Nutzung kostet 13 EUR und Sie können die Fahrräder unbegrenzt in 30-Minuten-Intervallen nutzen. Valencia ist ideal zum Radfahren dank des flachen Geländes und des dichten Netzes an Radwegen.
  • EMT-Busse ergänzen U-Bahn und Straßenbahnen. Die roten Busse fahren durch die ganze Stadt, eine Fahrkarte beim Fahrer kostet 1,50 EUR. Die Nachtbusse CorreNIT fahren von 22:30 bis 2:30 Uhr.

Für die Fortbewegung im historischen Zentrum ist es am besten zu Fuß zu gehen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar und Sie entdecken so auch versteckte Ecken der Stadt, die Sie sonst verpassen würden.

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Valencia Sehenswürdigkeiten: 27 Tipps, was man in Valencia sehen und unternehmen kann

Wenn Sie eine Reise nach Valencia planen, dann habe ich 27 Tipps für Sie zusammengestellt, was Sie dort sehen und unternehmen können.

Stadt der Künste und Wissenschaften (Ciudad de las Artes y las Ciencias)

Der futuristische Komplex des Architekten Santiago Calatrava ist das Symbol des modernen Valencia. Die weißen skulpturalen Gebäude, die von Wasserflächen umgeben sind, haben eine Atmosphäre wie aus einem Science-Fiction-Film. Der Komplex umfasst das Planetarium Hemisfèric mit IMAX-Kino, ein interaktives Wissenschaftsmuseum, den botanischen Garten Umbracle, ein Opernhaus und das größte Aquarium Europas.

Planen Sie Ihren Besuch unbedingt für den ganzen Tag und kommen Sie ruhig auch am Abend wieder, wenn die Gebäude wunderschön beleuchtet sind. Der Eintritt variiert je nach Attraktion, Kombi-Tickets sind günstiger.

Oceanogràfic

Das größte Aquarium Europas beherbergt mehr als 500 Arten von Meereslebewesen. Sie durchqueren die Arktis mit Belugawalen, tropische Gewässer mit Haien, die Antarktis mit Pinguinen und das Mittelmeer mit seinen typischen Fischen.

Die Hauptattraktion ist der Unterwassertunnel, in dem riesige Haie und Rochen über Sie hinwegschwimmen. Verpassen Sie nicht die Delfinshow im größten Delfinarium Europas. Der Eintritt beträgt je nach Saison etwa 34–40 EUR, der Besuch dauert 3-4 Stunden.

Kathedrale von Valencia

Die gotische Kathedrale beherbergt die berühmteste Reliquie der christlichen Welt – den Heiligen Gral. Der Achatbecher in der Kapelle Santo Cáliz ist der Tradition nach der tatsächliche Kelch, aus dem Jesus beim letzten Abendmahl trank. Das Innere schmücken wunderschöne Fresken und ein barocker Altar.

Die Architektur der Kathedrale kombiniert romanische, gotische und barocke Elemente, die im Laufe von mehr als 200 Jahren Bauzeit entstanden sind. Der Eintritt beträgt 9 EUR, ermäßigt 6 EUR.

Glockenturm El Miguelete

Der achteckige Glockenturm der Kathedrale mit einer Höhe von 51 Metern bietet den schönsten Blick auf Valencia. Der Aufstieg über 207 Stufen ist anstrengend, aber die Belohnung ist ein Panorama über die ganze Stadt, das Meer und die umliegenden Berge.

Der Glockenturm war ursprünglich ein separates Gebäude und wurde erst später an die Kathedrale angeschlossen. Der Eintritt beträgt 2,50 EUR und die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit.

Plaza de la Virgen

Der Hauptplatz des historischen Zentrums ist das Herz des valencianischen Lebens. Er wird von der Turia-Fontäne mit Neptun dominiert, der von acht Jungfrauen umgeben ist, die den Fluss und seine Bewässerungskanäle symbolisieren. Auf dem Platz stehen die Basilika der Jungfrau Maria und die Einfahrt für Autos ist verboten.

Der Platz ist das Zentrum aller großen Feste, insbesondere während des Festivals Las Fallas, wenn hier die traditionelle Ofrenda de Flores stattfindet – das Bringen von Blumen zu einer riesigen Statue der Jungfrau Maria.

Torres de Serranos

Das majestätische gotische Tor aus dem 14. Jahrhundert war der Haupteingang zur Stadt. Die mächtigen Türme dienten auch als Gefängnis für Adlige. Heute bieten sie einen hervorragenden Blick auf das historische Zentrum und den Turia-Park.

Das Tor ist einer der letzten erhaltenen Abschnitte der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Der Eintritt beträgt 2 EUR, sonntags und an Feiertagen ist er frei.

Seidenbörse (Lonja de la Seda)

Das spätgotische Gebäude, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist eines der schönsten zivilen Gebäude Europas. Es diente als Zentrum des Seidenhandels, der Valencia enormen Reichtum brachte.

Der Hauptsaal mit den gedrehten Säulen und der reich verzierten Decke ist ein Beispiel architektonischer Perfektion. Schön ist auch der Innenhof mit den Orangenbäumen. Der Eintritt beträgt nur 2 EUR, sonntags ist er frei.

Markthalle (Mercado Central)

Eine der größten überdachten Markthallen Europas befindet sich in einem wunderschönen modernistischen Gebäude aus Glas und Eisen. Hier finden Sie frischesten Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Käse sowie lokale Spezialitäten wie Horchata oder Fartons. Geöffnet ist von Montag bis Samstag von 7:30 bis 15:00 Uhr.

Turia-Gärten (Jardí del Túria)

Der größte Stadtpark Spaniens entstand im ehemaligen Flussbett des Túria. Fast 10 Kilometer Grünfläche durchziehen die ganze Stadt vom Zoo bis zur Stadt der Künste und Wissenschaften.

Der Park bietet Radwege, Laufstrecken, Kinderspielplätze, einen botanischen Garten und den einzigartigen Gulliver-Park mit einer riesigen Gulliver-Statue, die als Rutsche für Kinder dient. Die Blumenbrücke (Pont de les Flors) gehört zu den schönsten Brücken der Stadt.

Bioparc Valencia

Der moderne Zoo mit Schwerpunkt auf afrikanischer Fauna bietet den Tieren eine Umgebung, die ihrem natürlichen Lebensraum so ähnlich wie möglich ist. Sie sehen hier keine Käfige, sondern offene Gehege, in denen mehrere Arten zusammenleben, genau wie in freier Wildbahn.

Sie sehen hier Elefanten, Giraffen, Löwen, Gorillas und Pinguine. Der Bioparc beteiligt sich aktiv an Naturschutzprogrammen. Der Eintritt beträgt ab 28,90 EUR, der Besuch dauert mindestens einen halben Tag.

Plaza del Ayuntamiento

Der Hauptplatz der Stadt mit dem imposanten Rathaus und dem Brunnen ist das Zentrum des Lebens in Valencia. Das Rathaus kann kostenlos besichtigt werden, einschließlich des Balkons mit Blick auf den Platz. Der Platz ist das Epizentrum des Festivals Las Fallas, wo jeden Tag das Feuerwerk Mascletà stattfindet. Die umliegenden Gebäude wie der Palacio de Correos mit seiner wunderschönen Kuppel sind einen Besuch wert.

Strände Malvarrosa und Patacona

Der kilometerlange Sandstrand Malvarrosa ist der beliebteste der Stadt. Die breite Promenade mit Palmen, Chiringuitos (Strandbars) und ausgezeichneten Restaurants mit Paella schaffen eine typisch spanische Atmosphäre.

Der kleinere Strand Patacona ist eine ruhigere Alternative, nur wenige Minuten mit der Straßenbahn vom Zentrum entfernt. Beide Strände verfügen über alle Annehmlichkeiten, einschließlich Verleih von Liegen und Sonnenschirmen.

Mercat de Colón

Die modernistische Markthalle hat sich in ein gastronomisches Paradies mit ausgewählten Restaurants und Cafés verwandelt. Die wunderschöne Architektur mit Keramikfliesen ist einen Besuch wert. Hier finden Sie sowohl traditionelle valencianische Küche als auch internationale Spezialitäten. Es ist der ideale Ort für Horchata mit Fartons oder einen abendlichen Cocktail.

Torres de Quart

Das zweite erhaltene Stadttor im Stil des neapolitanischen Castel Nuovo diente zur Verteidigung der Stadt. Auf den Türmen sind noch heute Spuren von Kanonenkugeln aus den Unabhängigkeitskriegen zu sehen. Der Aufstieg auf die Türme belohnt Sie mit einem Blick auf den westlichen Teil der Stadt. Der Eintritt beträgt 2 EUR, sonntags ist er frei.

Kirche St. Nikolaus

Die Kirche St. Nikolaus in Valencia ist eine Art „Sixtinische Kapelle von Valencia“, die Sie mit den wunderschönen Fresken, die das gesamte Innere bedecken, begeistern wird. Die von außen unscheinbare Kirche birgt eines der schönsten Kircheninterieurs Spaniens.

Die Fresken aus dem 17. Jahrhundert zeigen das Leben des Heiligen Nikolaus und des Heiligen Petrus Märtyrer. Der Eintritt beträgt 11 EUR inklusive Audioguide.

Nationalmuseum für Keramik

Der Palast des Marquis Dos Aguas ist selbst ein Kunstwerk mit einer reich verzierten Barockfassade. Im Inneren des Museums finden Sie die größte Sammlung valencianischer Keramik und angewandter Kunst. Der Eintritt beträgt nur 3 EUR, samstags nachmittags und sonntags ist er frei.

Plaza de Toros

Die von römischen Kolosseum inspirierte Stierkampfarena ist ein wichtiger Bestandteil der valencianischen Tradition. Auch wenn hier keine regelmäßigen Corridas mehr stattfinden, können Sie das Museum besuchen und die Arena besichtigen. Das neoklassizistische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert bietet Platz für bis zu 10.000 Zuschauer. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Institut Valencià d’Art Modern (IVAM)

Eines der wichtigsten Museen für moderne Kunst in Spanien befindet sich in einem imposanten modernistischen Gebäude. Die Sammlungen umfassen Werke von Picasso bis hin zu zeitgenössischen valencianischen Künstlern.

Regelmäßige Ausstellungen präsentieren zeitgenössische spanische und internationale Kunst. Das Museum liegt im Kulturviertel in der Nähe anderer Galerien.

Viertel El Carmen

Das Bohème-Viertel im historischen Zentrum ist voller enger Gassen, Street Art, alternativer Bars und Galerien. Die Kombination aus mittelalterlicher Architektur und moderner Kunst schafft eine einzigartige Atmosphäre. Ein Spaziergang durch dieses Viertel ist ein kleines Abenteuer voller Entdeckungen. Hier finden Sie das Portal de Valldigna, Überreste mittelalterlicher Mauern und das lebhafteste Nachtleben der Stadt.

Estació del Nord

Der Hauptbahnhof gehört dank seines modernistischen Stils zu den schönsten in Europa. Die Fassade schmücken Mosaike mit Motiven valencianischer Orangen und Orangenblüten.

Auch wenn Sie nicht verreisen möchten, ist das Gebäude wegen seiner architektonischen Schönheit einen Besuch wert. Der Bahnhof liegt direkt im Zentrum der Stadt.

Plaza de la Reina

Einer der lebhaftesten Plätze der Stadt, umgeben von Cafés und Geschäften. In der Mitte des Platzes befindet sich ein kleiner Park mit Orangenbäumen, wo Sie im Schatten entspannen können. Der Platz ist ein großartiger Ausgangspunkt für Spaziergänge durch das historische Zentrum und hier treten regelmäßig Straßenkünstler auf.

Viertel L’Eixample

Der elegante Teil der Stadt mit breiten Boulevards und modernistischer Architektur erinnert an Barcelonas Eixample. Hier finden Sie luxuriöse Geschäfte, Designhotels und ausgezeichnete Restaurants.

Die Gegend ist ideal für ruhige Spaziergänge und Einkäufe in großen Einkaufszentren und Boutique-Geschäften.

Palau de la Generalitat

Der gotische Palast des Sitzes der valencianischen Regierung kann während spezieller Führungen besichtigt werden. Die mit Fresken und Tapeten geschmückten Innenräume präsentieren die beste valencianische Kunst.

Das Gebäude kombiniert gotische und Renaissance-Elemente und gehört zu den wichtigsten zivilen Gebäuden der Stadt. Führungen müssen im Voraus reserviert werden.

Naturpark Albufera

Das „Kleine Meer“ südlich der Stadt ist der größte Süßwassersee Spaniens. Die Feuchtgebiete sind die Heimat von Hunderten von Vogelarten und Reisfeldern, auf denen Reis für Paella angebaut wird.

Eine Bootsfahrt auf dem See bei Sonnenuntergang gehört zu den romantischsten Erlebnissen. Sie erreichen ihn mit dem Bus Nr. 25 in 40 Minuten.

Assut de l’Or Bridge

Die Brücke des Architekten Calatrava erinnert an eine riesige Harfe und ist zu einer Ikone des modernen Valencia geworden. Der weiße Pylon mit einer Höhe von 125 Metern ist schon von weitem sichtbar. Die Brücke verbindet verschiedene Teile der Stadt und bietet einen schönen Blick auf die Stadt der Künste und Wissenschaften.

Port Saplaya

Das „Kleine Venedig“ acht Kilometer vom Zentrum entfernt ist eine Stadt, die um Kanäle herum gebaut wurde. Bunte Häuser, Restaurants und eine ruhige Atmosphäre bieten einen angenehmen Ausflug abseits des Trubels der Stadt. Sie erreichen es mit dem Bus Nr. 32 oder einem Spaziergang entlang des Strandes von Malvarrosa.

Das schmalste Haus in Valencia

Eine der kuriosesten Attraktionen Valencias verbirgt sich auf der Plaça de Lope de Vega 6, direkt neben der beliebten Bar Tasquita La Estrecha. Es handelt sich um ein nur 107 Zentimeter breites Haus, das lange Zeit den Titel des schmalsten Hauses Europas trug. Obwohl es später an das Nachbargebäude angeschlossen wurde und so seine Eigenständigkeit verlor, blieb seine charakteristische schmale Fassade erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange sollte man nach Valencia reisen?

Minimum sind drei Tage für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die Atmosphäre der Stadt. Ideal sind fünf bis sieben Tage, wenn Sie Sehenswürdigkeiten mit Entspannung am Strand und Ausflügen in die Umgebung verbinden möchten. Die Stadt ist nicht groß, bietet aber so viele Erlebnisse, dass Sie sich bestimmt nicht langweilen werden.

Was ist die beste Art, sich in Valencia fortzubewegen?

Am besten lässt sich das historische Zentrum zu Fuß erkunden, während man für längere Strecken öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Die Valencia Tourist Card für 15 EUR für 24 Stunden beinhaltet unbegrenzte Fahrten sowie Ermäßigungen für Sehenswürdigkeiten. Für aktive Reisende ist die Anmietung eines Fahrrads über das Valenbisi-System ideal.

Was kostet Essen in Valencia?

Ein Menu del Día in einem normalen Restaurant kostet 12-15 EUR, eine gute Paella für zwei Personen etwa 30 EUR, ein Kaffee 1,50 EUR, ein Bier 2-3 EUR. Valencia ist deutlich günstiger als Barcelona oder Madrid, aber teurer als kleinere spanische Städte.

Muss man Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten im Voraus kaufen?

Für das Oceanogràfic auf jeden Fall, besonders an Wochenenden und im Sommer. Andere Sehenswürdigkeiten haben kürzere Warteschlangen, aber ein Online-Kauf spart Ihnen Zeit. Die Valencia Tourist Card beinhaltet oft freien Eintritt oder Ermäßigungen.

Was sollte man in Valencia probieren?

Echte valencianische Paella (mit Hühnchen, Bohnen und Rosmarin, nicht mit Meeresfrüchten), Horchata mit Fartons, Cocktail Agua de Valencia, Tapas in einer der traditionellen Bars und frischen Fisch vom zentralen Markt. Besuchen Sie unbedingt eine der traditionellen Horchaterias wie Santa Catalina.

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