Jökulsárlón und die Gletscher Islands: 13 Tipps für den Südosten

Morgens wachten wir auf, packten in unserer kleinen Pension die Sachen zusammen und machten uns auf den Weg in den Südosten, wo eine Landschaft wie von einem anderen Planeten auf uns wartete. Als am Horizont zum ersten Mal das riesige weiße Gespenst des Vatnajökull-Gletschers auftauchte, verschlug es Lukáš und mir vor Staunen die Sprache. Wer die Gletscher auf Island mit eigenen Augen sehen will, kommt an dieser Region einfach nicht vorbei.

Genau hier, wo die gewaltigen Massen uralten Eises auf den wilden Atlantik treffen, liegt die berühmte Gletscherlagune Jökulsárlón, auf die wir uns wohl am allermeisten gefreut hatten. Einerseits war es atemberaubend romantisch, die bläulichen Eisschollen träge über die Wasseroberfläche treiben zu sehen, andererseits überkam uns auch eine seltsame Wehmut. Man sieht hier nämlich mit eigenen Augen, wie schnell dieser majestätische Gletscher zurückgeht und vor den Augen dahinschmilzt.

In diesem Artikel findest du 13 Tipps, was du sehen und unternehmen kannst in der Region rund um die Gletscherlagune Jökulsárlón, wie du deine Reise planst und worauf du achten solltest. Ich verrate dir, wo du dich strategisch klug einquartierst, wie es hier mit dem Essen für Vegetarier aussieht und was dich diese eisigen Erlebnisse am Ende kosten.

Tourist an der Gletscherlagune Jökulsárlón mit Gletschern im Hintergrund
Tourist an der Gletscherlagune Jökulsárlón mit Gletschern im Hintergrund

Artikelinhalt

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Der Hauptstar: Die Gletscherlagune Jökulsárlón und der gegenüberliegende Diamond Beach mit riesigen Eisbrocken sind ein absolutes Muss.
  • Aktive Erlebnisse: Wandere mit Steigeisen über den Gletscher (nur mit Guide) oder erkunde im Winter die atemberaubenden blauen Eishöhlen.
  • Weniger Trubel: Halte an der kleineren Lagune Fjallsárlón, die deutlich ruhiger ist, oder bade mit Bergblick in den Hot Tubs von Hoffell.
  • Sicherheit zuerst: Stell dich am Diamond Beach wegen plötzlicher Wellen niemals mit dem Rücken zum Ozean und betritt den Gletscher nie ohne zertifizierten Guide.
  • Logistik: Von Reykjavík sind es fünf Stunden reine Fahrtzeit – für einen Tagesausflug lohnt sich die Strecke also nicht, ideal ist eine Übernachtung in der Nähe.
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Wann hinfahren und wie man dorthin kommt

Von Reykjavík sind es bis zur Gletscherlagune knapp 380 Kilometer, was rund fünf Stunden reine Fahrtzeit am Steuer bedeutet. Wir haben uns die Strecke clever aufgeteilt, denn alles an einem Tag hin und zurück zu absolvieren wäre der pure Wahnsinn gewesen – von der Schönheit hätte man dabei rein gar nichts.

In der Praxis hältst du nämlich an jedem zweiten Wasserfall, deshalb ist es ideal, etwa auf halber Strecke beim Städtchen Vík zu übernachten und erst am nächsten Tag schön ausgeruht zu den Gletschern zu fahren. Die Ringstraße Nummer 1 ist hier zwar voll asphaltiert und gut gepflegt, aber stell dich auf mehr als 150 schmale einspurige Brücken ein (die sogenannten Einbreið brú), wo immer die Regel gilt, dass das näher zur Brücke stehende Auto Vorfahrt hat – Blickkontakt mit dem entgegenkommenden Fahrer ist absolute Pflicht.

Wenn du über den idealen Reisezeitpunkt nachdenkst: Die gesamte Region um Jökulsárlón ist das ganze Jahr über bezaubernd, nur das Angebot an Aktivitäten ändert sich mit der Jahreszeit ein wenig. Der Sommer (Juni bis August) bietet endlose Tage und die Mitternachtssonne, wenn es um den 21. Juni herum unglaubliche 21 Stunden am Tag hell ist. Rechne aber mit riesigen Touristenmassen und hohen Übernachtungspreisen.

Eine besondere Warnung habe ich für den August 2026, wenn am 12. August über Island eine totale Sonnenfinsternis stattfinden soll. Auch wenn der Südosten nicht direkt im Kernschatten liegt, wird die ganze Insel erwartungsgemäß hoffnungslos ausgebucht sein. Der Winter (November bis März) ist dagegen magisch, weil du die Eishöhlen besichtigen kannst und mit etwas Glück Polarlichter siehst – nur musst du jeden Morgen aufmerksam das offizielle Portal zur Befahrbarkeit der Straßen verfolgen, weil Schneestürme die Hauptstraße manchmal komplett sperren.

Spar beim Mietwagen auf keinen Fall an der Versicherung und buche immer zusätzlich den Schutz gegen Sand und Asche (SAAP) dazu. Besonders auf den weiten Ebenen unter dem Vatnajökull weht oft ein so starker Wind, dass er feinen Vulkanstaub aufwirbelt, der den Autolack innerhalb weniger Minuten ruinieren kann – die Schäden klettern dann auf astronomische Beträge von über 2.000 €, und eine normale Vollkaskoversicherung deckt das nicht ab.

Eine weitere isländische Besonderheit ist das Öffnen der Türen, denn die hiesigen Sturmböen können sie dir buchstäblich aus den Angeln reißen. Lukáš und ich haben sehr schnell gelernt, die Türen mit beiden Händen festzuhalten. Bedenke außerdem, dass seit 2026 auf Island eine neue Kilometersteuer für Pkw gilt, die knapp 7 ISK pro Kilometer beträgt (etwa 0,05 €). Die Vermieter regeln das oft über eine fixe Tagespauschale von rund 1.500 ISK, also kalkuliere das gleich ins Budget ein – Details findest du auf dem offiziellen Regierungsportal.

Wo übernachten und was es kostet

Eine bezahlbare Unterkunft im Südosten zu finden, kann eine ziemliche Herausforderung sein, denn große Hotelkomplexe gibt es hier kaum und die besten Pensionen sind oft Monate im Voraus ausgebucht. Auf der gesamten Strecke dominieren eher kleinere Gästehäuser und Farmen, wo die Preise für ein normales Doppelzimmer etwa zwischen 115 und 200 € pro Nacht liegen.

Lukáš und ich haben die Zeltvariante gleich verworfen, weil es schon an der Wende von September zu Oktober ordentlich kalt war, und uns lieber gemütliche Apartments mit Gemeinschaftsküche gesucht. Vergiss auch nicht, dass zu jeder Unterkunft eine Übernachtungssteuer von rund 800 ISK (etwa 5,50 €) pro Nacht und Zimmer hinzukommt, bei Campingplätzen sind es 400 ISK – das erklärt die isländische Finanzverwaltung ausführlich.

💡 Konkrete Unterkunftstipps (Preise und Verfügbarkeit prüfst du über Booking, buche frühzeitig – in der Saison und rund um die Sonnenfinsternis 2026 sind sie Monate im Voraus weg):

Wenn du allen Hauptattraktionen so nahe wie möglich sein und morgendliche Fahrerei minimieren willst, suche eine Unterkunft in den Ortschaften Hof oder Freysnes, das nur ein Katzensprung vom Skaftafell-Nationalpark entfernt liegt. Du findest hier das sehr angenehme Adventure Hotel Hof mit drei Sternen, aber wenn du dezidiert luxuriös direkt an der Lagune wohnen willst, kannst du das wunderschöne Fosshotel Glacier Lagoon ausprobieren, das sogar ein Spa hat.

Die Übernachtungspreise können dort in der Hauptsaison zwar bis auf 320 € klettern, aber für Komfortliebhaber ist es nach einem anstrengenden, eiskalten Tag ein riesiges Erlebnis.

Eine deutlich günstigere Variante und logische Basis zum Erkunden des östlichen Teils ist, bis ins Städtchen Höfn zu fahren, wo du die meisten Möglichkeiten inklusive Hostels und Geschäften findest. Von der Lagune ist es zwar noch etwa eine Stunde Fahrt nach Osten, aber wenn du weiter in die Ostfjorde willst, ist es ein absolut idealer strategischer Punkt.

Für Reisende mit wirklich striktem Budget (rund 2.700 bis 3.700 € pro Paar für eine ganze Woche) ist die vernünftigste Wahl die Miete eines beheizten Campervans und Übernachten auf Campingplätzen. Einen riesigen und top ausgestatteten findest du direkt in Skaftafell, einen weiteren in Höfn – Wildcampen ist auf Island nämlich streng verboten.

Jökulsárlón und Umgebung: 4 Tipps für eisige Pracht

Schauen wir uns gleich die größten Highlights an, wegen denen die meisten Reisenden aus aller Welt überhaupt hierherkommen. Diese Region ist nämlich so fotogen, dass du gar nicht weißt, wohin zuerst mit der Kamera – ich garantiere dir, dass du deine Speicherkarte schon in den ersten paar Stunden mühelos füllst.

1. Die Gletscherlagune Jökulsárlón

Das ist der Ort, an dem du anhalten musst, selbst wenn du auf Island nur eine einzige Sache sehen würdest. Hier mündet der riesige Gletscherauslass Breiðamerkurjökull, und in den tiefsten See der ganzen Insel brechen ständig massive Brocken jahrhundertealten Eises ab. Wir haben hier gut zwei Stunden allein damit verbracht, fasziniert am Ufer zu stehen und das unglaubliche Farbenspiel zu beobachten – von strahlendem Weiß über sattes Türkis bis hin zu Streifen schwarzer Vulkanasche.

Gletscherlagune Hoffellsjökull mit treibenden Eisschollen auf Island
Gletscherlagune Hoffellsjökull mit treibenden Eisschollen auf Island
Tourist am Jökulsárlón mit treibenden Gletschern im Hintergrund
Tourist am Jökulsárlón mit treibenden Gletschern im Hintergrund

Ein großer Bonus ist, dass in der Lagune recht häufig Robben leben, die hier gern Fische jagen oder einfach faul auf den Eisschollen dösen. Gerade als wir am Ufer entlangspazierten, tauchte mehrmals ganz in der Nähe ein neugieriges Köpfchen auf, die Robbe musterte uns kurz und verschwand dann mit vollkommener Eleganz wieder unter der Wasseroberfläche.

Der Zugang zur Lagune selbst ist kostenlos, gezahlt wird nur eine Parkgebühr von 1.000 ISK (also etwa 7 €), wobei du direkt am Parkplatz ein ganzjährig geöffnetes Café zum Aufwärmen findest. Wenn du die Lage vor Ort schon von zu Hause aus checken und die Bewölkung kontrollieren willst, kannst du die offizielle Wetter-Website nutzen, die präzise Vorhersagen für die ganze Region bietet.

💡 Tipp: Tickets und organisierte Ausflüge (für Island und Umgebung) buchst du am besten vorab online über GetYourGuide – in der Saison sind sie schnell ausgebucht.

2. Bootsfahrt über die Lagune: Amphibienboot vs. Zodiac

Wenn du schon mal an der Lagune bist, wäre es eine riesige Schande, dir diese Eisgiganten nicht direkt vom Wasser aus aus der Nähe anzusehen. In der Hauptsaison, die etwa vom 1. Mai bis Ende Oktober dauert, hast du die Wahl zwischen zwei Haupttypen von Booten – und es ist ein kleines Dilemma, bei dem es vor allem auf dein Budget und darauf ankommt, mit wem du reist. Im Sommer ist hier aber wirklich viel los, also reserviere die Fahrt unbedingt weit im Voraus, sonst schaust du nur traurig vom Ufer aus zu.

Bootsfahrt über die Lagune
Bootsfahrt über die Lagune

Die erste und günstigste Variante ist das große Amphibienboot, das mit dir auf mächtigen Rädern direkt vom Land ins Wasser fährt. Es ist eine langsamere und ruhigere Fahrt von rund 40 Minuten, das Ticket für einen Erwachsenen kostet 7.100 ISK (etwa 48 €).

Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen 3.500 ISK und die Kleinsten bis fünf Jahre fahren komplett kostenlos – für Familien ist das also ohne Diskussion die beste Wahl. Der Guide lässt dich während der Fahrt sogar ein Stück tausend Jahre altes Eis probieren.

Wenn du aber nach mehr Abenteuer dürstest und den Wind in den Haaren spüren willst, leg etwas drauf für das kleinere Schlauchboot Zodiac mit festem Boden. Der Ausflug kostet zwar 16.600 ISK (rund 112 €) und Kinder von 10 bis 12 Jahren zahlen 8.300 ISK, aber das Erlebnis ist absolut unvergleichlich. Das Boot ist viel schneller und in etwa 75 Minuten kommst du bis zu acht Kilometer weit bis zur Gletscherwand selbst, wohin die langsamen Amphibienboote nicht gelangen, und du kannst dich obendrein durch enge Kanäle in unmittelbarer Nähe riesiger Eisschollen schlängeln.

3. Diamond Beach und die Juwelen aus Eis

Du musst nur die Hauptstraße von der Lagune in Richtung Ozean überqueren und befindest dich in einer völlig anderen Welt am Strand Breiðamerkursandur. Ein kurzer Fluss trägt hier nämlich alle abgeschmolzenen Eisbrocken ins Meer, das sie anschließend mit den Wellen glatt schleift und wieder zurück auf den pechschwarzen Vulkanstrand spült.

durchsichtige Eisbrocken am schwarzen Diamond Beach in Island
durchsichtige Eisbrocken am schwarzen Diamond Beach in Island
Eisschollen am schwarzen Diamond Beach auf Island
Eisschollen am schwarzen Diamond Beach auf Island

Wir sind hier völlig begeistert herumgelaufen, denn der Kontrast aus kristallklarem Eis auf kohlrabenschwarzem Untergrund ist ein absolutes Paradies für Fotografen, besonders bei Sonnenaufgang, wenn das warme Morgenlicht die Eisblöcke durchleuchtet und ihnen einen geradezu magischen Schimmer verleiht.

Ich muss dich aber äußerst eindringlich vor dem hiesigen wilden Atlantik warnen, denn es handelt sich um einen der gefährlichsten Orte Islands. Der Strand ist berüchtigt für seine tückischen schleichenden Wellen (sneaker waves), die plötzlich viel weiter und stärker zuschlagen können, als man von der ruhigen Wasseroberfläche her vermuten würde.

Stell dich deshalb am Strand niemals mit dem Rücken zum Ozean, wenn du ein Selfie beim Eis machst, und tritt nicht dicht vor die Eisschollen, wenn auch nur eine kleinere Welle kommt – das schwere Eis kann dich nämlich leicht zerquetschen. Aktuelle Warnungen findest du immer auf dem Sicherheitsportal Safetravel.

4. Fjallsárlón als ruhigere Alternative

Wenn dich an der Hauptlagune die riesigen Menschenmassen, die vollen Parkplätze und der allgegenwärtige Lärm ein wenig nerven, fahr rund zehn Minuten mit dem Auto zurück nach Westen zum kleinen Bruder des Jökulsárlón. Die Lagune Fjallsárlón ist zwar nicht so riesig und ihr Wasser hat keine so satte blaue Farbe, aber sie hat den großen Vorteil, dass sich der Gletscherauslass hier viel näher an der Küste auftürmt und dadurch umso majestätischer und dramatischer wirkt.

Fjallsárlón als ruhigere Alternative
Fjallsárlón als ruhigere Alternative

Wir haben hier eine absolut wunderbare Ruhe genossen, denn es kommen merklich weniger Touristen hierher und es herrscht eine sehr intime Atmosphäre. Du kannst hier einfach am Ufer sitzen, in absoluter Stille, und dem dumpfen Knacken des uralten Eises lauschen, wenn irgendwo in der Ferne wieder eine Scholle abbricht.

Auch hier sind kleine Zodiac-Schlauchboote im Einsatz, falls du dir ein Wasserabenteuer in kleineren Gruppen und abseits des größten Touristentrubels der Hauptlagune gönnen möchtest.

Nationalpark Vatnajökull und Skaftafell: 4 Tipps für aktive Reisende

Der westliche Teil des Südostzipfels gehört zum riesigen Nationalpark Vatnajökull, der unglaubliche acht Prozent der gesamten Fläche Islands bedeckt und einige der besten Wanderwege der Insel bietet. Hier kannst du bei Aufstiegen zu wunderschönen Wasserfällen ins Schwitzen kommen oder dir ordentliche Steigeisen anschnallen und tiefe Spalten direkt auf der Gletscheroberfläche erkunden.

5. Glacier Hike – die Gletscherwanderung auf Island

Das ist ein Erlebnis, das ich mit reinem Gewissen jedem wärmstens empfehle, der eine halbwegs normale körperliche Verfassung hat. Eine Gletscherwanderung auf Island über die Auslässe Falljökull oder Skaftafellsjökull, vorsichtig in tiefe blaue Löcher zu blicken und über kleine Bäche reinen Eiswassers zu springen, ist schlichtweg etwas absolut Außergewöhnliches. Gerade das Besucherzentrum in Skaftafell ist die Hauptbasis, von der aus all diese Touren regelmäßig starten.

Glacier Hike – Gletscherwanderung auf Island
Glacier Hike – Gletscherwanderung auf Island

Die wichtigste Regel ganz Islands lautet aber, dass du dich auf keinen Fall auf eigene Faust auf den Gletscher begeben darfst. Er ist nämlich übersät mit tückischen Spalten, geschickt versteckt unter einer dünnen Schicht Schnee oder Vulkanstaub, und ein Sturz hinein wäre fatal. Buche die Tour immer bei zertifizierten Anbietern wie Arctic Adventures oder Glacier Guides.

Eine übliche dreistündige Tour für Anfänger kostet rund 120 Euro, und der professionelle Guide leiht dir die gesamte Sicherheitsausrüstung vom Helm über den Klettergurt bis hin zu Eispickel und Steigeisen. Vergiss nur nicht, eigene feste, wasserdichte Schuhe über dem Knöchel mitzubringen, denn an weiche Turnschuhe lassen sich die Steigeisen einfach nicht befestigen.

💡 Tipp: Tickets und organisierte Ausflüge (für Island und Umgebung) buchst du am besten vorab online über GetYourGuide – in der Saison sind sie schnell ausgebucht.

6. Blaue Eishöhlen im Winter

Wenn du das Glück hast und deine Reise in den kalten Wintermonaten von November bis März planst, eröffnet sich dir eine absolut einzigartige Möglichkeit, die sogenannten Crystal Caves oder Blue Caves direkt im Inneren des Gletschers zu erkunden. Diese Höhlen entstehen jeden Sommer durch das Schmelzen riesiger Wassermengen unter dem Gletscher und frieren zum Winter wieder fest in unglaubliche organische Formen ein. Das Sonnenlicht dringt dann durch die alte Masse komprimierten, blasenfreien Eises und erzeugt hier die satteste Saphirfarbe.

Blaue Eishöhlen im Winter
Blaue Eishöhlen im Winter

Genau wie beim Gehen über den Gletscher darfst du auch hier nur in Begleitung eines Guides hineingehen, weil sich der Gletscher ständig bewegt und die Höhlendecken bei wärmerem Wetter einstürzen können. Die Ausflüge beginnen meist mit der Abfahrt von einem speziellen Parkplatz am Jökulsárlón in hochgelegten Superjeeps mit riesigen Reifen, weil der Weg zu den Höhlen für normale Autos völlig unbefahrbar ist.

Die Preise für einen dreistündigen Ausflug liegen etwa zwischen 19.900 und 28.900 ISK (ca. 135 bis 195 €), für spezielle Fototouren auch deutlich höher – aber es ist ein Erlebnis, das du nie im Leben vergessen wirst.

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7. Der schwarze Wasserfall Svartifoss

Wenn du schon in Skaftafell bist, nimm dir unbedingt Zeit für einen Spaziergang vom Besucherzentrum einen sanften Hügel hinauf zu diesem wunderschönen und einzigartigen Wasserfall. Die gesamte Runde misst rund zweieinhalb Kilometer, dauert etwas über eine Stunde, und auch wenn der Wasserfall nicht sonderlich hoch ist und keine schwindelerregende Wassermenge hat, ist es seine dramatische geologische Kulisse, die ihn besonders macht.

Der schwarze Wasserfall Svartifoss
Der schwarze Wasserfall Svartifoss

Das Wasser stürzt hier nämlich tosend über perfekte und geometrisch absolut regelmäßige sechseckige Säulen aus tiefschwarzem Basalt, die optisch an die gewaltigen Pfeifen einer riesigen Orgel erinnern. Genau dieses Naturphänomen inspirierte einst den berühmten isländischen Architekten Guðjón Samúelsson beim Entwurf der ikonischen Hallgrímskirkja-Kirche in Reykjavík, und wenn du hier eine Weile fasziniert stehst, erkennst du die offensichtliche architektonische Ähnlichkeit sofort.

8. Einfacher Spaziergang zum Gletscher Skaftafellsjökull

Wenn du dir nicht zutraust, Steigeisen anzuschnallen und eine Tour direkt über die Gletscheroberfläche zu bezahlen, bietet der Nationalpark auch eine sehr angenehme kostenlose Alternative. Vom Informationszentrum führt nämlich ein leichter und schön angelegter Weg direkt zum Fuß des mächtigen Gletscherauslasses Skaftafellsjökull.

Einfacher Spaziergang zum Gletscher Skaftafellsjökull
Einfacher Spaziergang zum Gletscher Skaftafellsjökull

Es ist nahezu eine perfekte Ebene, die du auch mit Kindern schaffst, und an ihrem Ende eröffnet sich ein fantastischer Blick auf die riesige Eismasse, die aussieht, als wollte sie sich direkt in den Schotteruntergrund verbeißen. Auch hier siehst du eine kleine Lagune voller trübem Gletscherwasser und kleinerer abgebrochener Schollen – ein großartiger Ort für einen Moment ruhiger Besinnung und wunderschöne Fotos ohne dass du für einen Guide zahlen musst.

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Die Reise nach Osten: 5 Tipps für weniger bekannte Orte und Entspannung

Wenn du die berühmten Lagunen gründlich erkundet hast, dreht die Mehrheit der Touristen gleich wieder Richtung Reykjavík um – aber ich empfehle dir wärmstens, nicht zu hetzen und auf der Ringstraße Nummer 1 weiter Richtung Städtchen Höfn zu fahren. Die Landschaft beginnt sich hier zu verändern, die Zahl der vorbeifahrenden Autos nimmt rapide ab und du findest ruhige Winkel, wo du dich hervorragend erholst.

9. Der geheimnisvolle Gletscher Hoffellsjökull

Als wir uns mit dem Auto langsam Höfn näherten, konnten wir nicht widerstehen und bogen von der asphaltierten Hauptstraße auf eine etwas holprige Schotterpiste Richtung Gletscher Hoffellsjökull ab. Es ist eine deutlich weniger besuchte Gegend und bietet einen Blick auf das rohere, schlammigere und wildere Gesicht der isländischen Natur, das nicht für die Massen mit Kameras geglättet wurde.

Frau im Bikini in der heißen Quelle Hoffell auf Island
Frau im Bikini in der heißen Quelle Hoffell auf Island
Panoramablick auf den Gletscher Hoffellsjökull mit Informationstafeln
Panoramablick auf den Gletscher Hoffellsjökull mit Informationstafeln

Als wir bei ihm ankamen, überkam Lukáš und mich eine etwas beklemmende Melancholie. Dieser Gletscherauslass geht nämlich extrem schnell zurück und schmilzt dramatisch, sodass sich unter ihm heute nur noch eine trübe, schlammgefüllte Lagune bildet, und es ist gut möglich, dass von ihm in ein paar Jahrzehnten fast nichts mehr übrig sein wird.

Und doch war es ein ungemein eindringlicher und recht stiller Halt, bei dem einem die gewaltige Kraft des laufenden Klimawandels voll bewusst wird.

10. Baden mit Aussicht in den Hoffell Hot Tubs

Nach einem langen Tag im eisigen Wind inmitten gefrorener Ebenen gibt es nichts Besseres, als in heißes Thermalwasser einzutauchen. Rund fünfzehn Minuten Fahrt von Höfn und gleich an der Abzweigung zum oben erwähnten Gletscher findest du die zauberhaften Hoffell Hot Tubs – eine Gruppe von fünf kleineren runden Becken, direkt in den Fels eingebaut, mit einem unglaublichen Blick auf die umliegenden Berggipfel.

Panoramablick auf den Gletscher Hoffellsjökull mit treibenden Eisbergen
Panoramablick auf den Gletscher Hoffellsjökull mit treibenden Eisbergen

Wir haben hier gut zwei Stunden allein damit verbracht, unsere schmerzenden Muskeln vom endlosen Gehen aufzuwärmen. Der Eintritt kostet sehr vernünftige 2.000 ISK (etwa 14 €) und das Areal ist üblicherweise täglich von zehn Uhr morgens bis neun Uhr abends geöffnet, wobei es im November für den Winter oft schon schließt.

Vor Ort gibt es nur die einfachsten Außenduschen und eine kleine hölzerne Umkleidekabine, erwarte also bloß kein luxuriöses Hotelspa – dafür bekommst du hier die echte, unverfälschte isländische Romantik in unberührter Natur.

11. Der fotogene Berg Vestrahorn und die Dünen von Stokksnes

Ein Stück hinter der Stadt Höfn ragt die dramatische Halbinsel Stokksnes ins Meer, beherrscht vom ikonischen, spitzen Berg Vestrahorn aus schwarzem Gabbro, der wegen seiner speziellen Form auch oft Batman Mountain genannt wird. Die Strände sind hier von wunderschönen grasbewachsenen Dünen aus schwarzem Vulkansand gesäumt, in denen sich gelegentlich faul Robben aalen, und Fotografen aus aller Welt kommen hierher, um die besten Kompositionen zu jagen.

Der fotogene Berg Vestrahorn und die Dünen von Stokksnes
Der fotogene Berg Vestrahorn und die Dünen von Stokksnes

Die Halbinsel liegt auf einem Privatgrundstück, deshalb wird hier ein Eintritt von 1.100 ISK (ca. 7,50 €) im örtlichen Viking Café bezahlt, wobei Kinder bis sechzehn Jahre glücklicherweise gratis sind. Das Café ist von neun bis sechs Uhr abends geöffnet, außerhalb dieser Zeit funktioniert aber ein automatisches Tor, sodass du ruhig auch zum Sonnenaufgang hierher kommen kannst.

Im Eintrittspreis ist übrigens auch ein Spaziergang um ein altes Wikingerdorf enthalten, das zwar nur eine verlassene Filmkulisse für eine längst vergangene Dreharbeit ist, aber überraschend authentisch aussieht und dem Ort eine leicht mysteriöse Atmosphäre verleiht.

12. Der Anblick des Massivs Eystrahorn

Falls du keine Zeit hast, nach Stokksnes abzubiegen und Eintritt zu zahlen, garantiert dir ein weiteres schönes Schauspiel der eindrucksvolle Berg Eystrahorn, an dem du direkt auf der Ringstraße vorbeifährst, wenn du noch weiter in die abgelegenen Ostfjorde willst. Es ist ein ähnlich steiles und dunkles Felsmassiv, das direkt in die Wellen des Ozeans abfällt, und wir haben es staunend direkt aus dem Autofenster beobachtet.

Schafe weiden auf einer Wiese unter dem Berg Eystrahorn auf Island
Schafe weiden auf einer Wiese unter dem Berg Eystrahorn auf Island
Mann im orangefarbenen T-Shirt vor dem Berg Eystrahorn auf Island
Mann im orangefarbenen T-Shirt vor dem Berg Eystrahorn auf Island

Wenn du Glück mit idealen Wetterbedingungen hast und der Ozean ungewöhnlich ruhig ist, spiegelt sich der riesige Berg im seichten Wasser der weiten Bucht und bietet einen Anblick wie auf einer Postkarte. Es reicht völlig, an einem der kleinen sicheren Rastplätze entlang der Hauptstraße anzuhalten, aus dem geheizten Auto auszusteigen und einfach eine Weile diese unglaubliche Wildheit des unverdorbenen isländischen Ostens in sich aufzusaugen.

13. Die Torfkirche Hofskirkja

Als allerletzten kleinen Tipp beim Reisen durch diese Region muss ich die Ortschaft Hof erwähnen, die du nur einen Katzensprung vom Skaftafell-Nationalpark entfernt findest. Mitten in dem kleinen Dorf, wo du übrigens auch sehr angenehme Unterkünfte auf Farmen findest, steht die wunderschöne historische Kirche Hofskirkja aus dem neunzehnten Jahrhundert, die mit ihrem traditionellen, mit sattgrünem Gras bewachsenen Torfdach besticht, das als geniale natürliche Isolierung gegen die Kälte diente.

Die Torfkirche Hofskirkja
Die Torfkirche Hofskirkja

Es sieht hier genau aus wie irgendwo im Auenland aus Herr der Ringe, denn die Kirche ist von einem wunderschönen alten Friedhof umgeben, auf dem die einzelnen Gräber nur grasbewachsene Hügel bilden, die mit der Umgebung verschmelzen.

Hofskirkja ist eine von nur sechs letzten erhaltenen Torfkirchen auf ganz Island und wird vom Nationalmuseum gepflegt. Auch wenn es definitiv keine Attraktion für einen halbtägigen Ausflug ist, ist es für einen zehnminütigen Fotostopp bei der Durchfahrt durch die Ortschaft ein absolut perfekter kleiner Abstecher.

Wo man im Land der Langusten essen geht, wenn man Vegetarier ist

Das Städtchen Höfn, das als absolut logische Basis für den östlichen Zipfel der Region und zum Auffüllen der Vorräte im günstigen Supermarkt Bónus (das ist der mit dem witzigen rosa Schwein im Logo) dient, ist auf ganz Island als Langusten-Metropole bekannt. Tatsächlich ziehen die örtlichen Fischer riesige Mengen Langusten (isländisch humar) aus dem Meer – kleinere und angeblich unglaublich süße Meeresbewohner.

Wenn du Meeresfrüchte isst, empfehlen hier ausnahmslos alle fleischessenden Guides das legendäre Restaurant Pakkhús, das in einem alten roten Lagerhaus direkt am Hafen sitzt und dessen gebratene Langusten in Knoblauchbutter berühmt sind, wobei der Preis für ein Hauptgericht bei rund 6.000 bis 8.000 ISK (etwa 40 bis 54 €) liegt.

Da Lukáš und ich aber Vegetarier sind, stellte dieser Langusten-Ruhm für uns eher eine logistische Herausforderung dar und wir fürchteten schon, wieder Nudeln auf dem Zimmer kochen zu müssen. Wir machten uns also ins Zentrum auf, in der Hoffnung, irgendwo etwas zu ergattern, und ich muss mit riesiger Freude zugeben, dass uns ausgerechnet das gefürchtete Pakkhús unerwartet angenehm überraschte!

Auch wenn es primär ein Fischerparadies ist, bestellten wir hier ein fantastisches vegetarisches Gericht aus goldbraun gebratenen Kartoffeln, süßen Süßkartoffeln, einer ordentlichen Portion Kichererbsen und saftigen getrockneten Tomaten. Es war wirklich eine große und sättigende Portion, die nach einem eiskalten Tag draußen auf dem Gletscher unglaublich guttat und bewies, dass man auch ohne Fleisch auf Island keinen Hunger leidet.

Als zweite großartige Wahl im Städtchen empfehle ich wärmstens das sehr gemütliche Lokal Otto Matur & Drykkur, wo man wunderbare heiße Suppen, Kaffee und ausgezeichnetes frisches Gebäck zaubert – prüfe nur lieber immer vorab das aktuelle Tagesangebot, ob sie gerade etwas vollständig Vegetarisches haben.

Und übrigens: Kauf dir niemals abgefülltes Wasser in isländischen Restaurants, denn das ganz normale Leitungswasser (das dir überall kostenlos eingeschenkt wird) ist buchstäblich kristallklares Gletscherwasser höchster Qualität.

Wohin als Nächstes

Wenn du den Südosten abgehakt hast und überlegst, wohin es auf der Insel aus Feuer und Eis weitergehen soll, lass dir auf keinen Fall unsere weiteren Guides und Tipps entgehen. Die Unterkunft am Jökulsárlón magst du zwar reserviert haben, aber Island ist riesig. Ich habe für dich weitere Artikel voller Inspiration und praktischer Erfahrungen zusammengestellt.

Wenn du auf der Route vom Flughafen unterwegs bist, erkunde unbedingt, was es an der Südküste Islands zu sehen gibt, wo die schönsten Wasserfälle und Klippen auf dich warten. Für allgemeine Tipps zu Flügen und Budget hilft dir unser großer Island-Reiseführer, in dem du alles Nötige für eine reibungslose Reise findest.

Wenn du in den kälteren Monaten reist, haben wir auch eine Übersicht zusammengestellt, wie Island im Oktober ist und was das Ganze kostet, und damit du beim Reisen nicht durchfrierst, wirst du sicher unseren Artikel darüber zu schätzen wissen, wo du die 16 besten heißen Quellen auf Island findest. Günstige Flüge suchen wir traditionell über Skyscanner oder direkt bei Eurowings, und den Mietwagen buchen wir über einen zuverlässigen Vergleichsanbieter, mit dem wir langfristig die besten Erfahrungen gemacht haben.

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Häufig gestellte Fragen

Wie weit ist es von Reykjavík und lässt sich das an einem Tag schaffen?

Von Reykjavík zur Gletscherlagune Jökulsárlón sind es etwa 375 Kilometer, was mindestens fünf Stunden reine Fahrzeit in eine Richtung ohne jegliche Pausen bedeutet. Als Tagestour ist das unglaublich anstrengend bis quälend, weshalb ich es überhaupt nicht empfehle – viel vernünftiger ist es, die Strecke aufzuteilen und beispielsweise in Vík oder in der Siedlung Skaftafell zu übernachten.

Lohnt sich eine Fahrt mit dem Amphibienfahrzeug oder lieber mit dem Schlauchboot Zodiac?

Es hängt von eurem Budget und eurer Gruppe ab. Das Amphibienfahrzeug ist günstiger (ca. 51 EUR pro Erwachsenen), langsamer und viel geeigneter, wenn ihr kleinere Kinder dabei habt. Das Zodiac kostet zwar deutlich mehr (rund 119 EUR), aber das kleine Schlauchboot bringt euch ganze acht Kilometer weiter in die Lagune hinein und schlängelt sich ganz nah an der Gletscherwand entlang – das ist definitiv das intensivere Erlebnis.

In welchem Zeitraum werden diese Bootsfahrten auf der Lagune eigentlich angeboten?

Die Hauptsaison für Bootsfahrten auf der Lagune läuft ungefähr vom 1. Mai bis 31. Oktober. Im Winter fahren keine Boote aufgrund der zu großen Eismengen auf der Wasseroberfläche und schlechterer Wetterbedingungen, aber anstelle der Bootsfahrten beginnt dann die aufregende Saison zur Erkundung der Eishöhlen.

Wann genau kann man die blauen Eishöhlen unter dem Gletscher besuchen?

Die Höhlen (sogenannte Crystal oder Blue Caves) sind nur in den Wintermonaten stabil und sicher, wenn es friert, das heißt ungefähr von Mitte November bis März. Ein Besuch ist ausschließlich mit zertifiziertem Führer möglich, man fährt mit speziellen Superjeeps und die Preise liegen zwischen 155 und 225 EUR.

Kann ich auch alleine auf den Gletscher gehen, ohne einen bezahlten Führer?

Auf keinen Fall, es ist streng verboten und vor allem wäre es ein riesiges Glücksspiel mit dem eigenen Leben. Unter einer dünnen Schicht aus Schnee oder Sand verbergen sich oft sehr tiefe Spalten, in die man hineinfallen kann, deshalb solltet ihr Gletscherwanderungen (glacier hikes) und Höhlenbesuche immer ausschließlich mit zertifizierten Profis unternehmen.

Soll ich Jökulsárlón besuchen oder lieber das benachbarte Fjallsárlón?

Idealerweise beides! Jökulsárlón ist die Haupt- und tiefste Lagune mit intensiver blauer Farbe und dem Bonus des Diamond Beach auf der anderen Straßenseite, aber in der Saison kann es hier wirklich überfüllt sein. Fjallsárlón ist eine kleinere, ruhigere Lagune mit dunklerem Wasser, wo die Gletscherwand selbst optisch viel näher ist und du den größten Menschenmassen aus dem Weg gehst.

Kann man sich in Höfn, das voller Hummer und Fisch ist, vegetarisch ernähren?

Ja, das geht auf jeden Fall und ihr braucht euch davor überhaupt nicht zu fürchten. Obwohl das Städtchen Höfn für seinen Langustenfang berühmt ist, kann man hier hervorragend auch ohne Fleisch essen. Selbst das berühmteste Fischrestaurant Pakkhús bietet neben Fisch ausgezeichnete und sehr sättigende vegetarische Gerichte aus gebackenen Kartoffeln, Kichererbsen und Süßkartoffeln an, überprüft am besten immer vorab das aktuelle Angebot.

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Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

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