Eine Facebook-Seite erstellen ist ganz einfach. Trotzdem sehen wir auf vielen Unternehmensseiten und Blogger-Profilen immer wieder typische Anfängerfehler. Heute schauen wir uns das Schritt für Schritt an, damit du nichts Wichtiges vergisst. Du erfährst, wie du das richtige Profilbild auswählst, welche Grundelemente eine Facebook-Seite braucht – und wir richten gemeinsam deinen ersten Call-to-Action-Button ein. Also los geht’s: So erstellst und richtest du eine erfolgreiche Facebook-Seite ein.
1) Wie du eine Facebook-Seite erstellst

Melde dich bei Facebook an und klicke oben rechts auf den Pfeil. Es öffnet sich ein Menü, in dem du „Seite erstellen“ auswählst.
Hier wählst du den Seitentyp aus. Für persönliche Blogs empfehlen wir „Künstler, Band oder öffentliche Person“ oder „Interesse oder Gemeinschaft“. Danach fordert Facebook dich auf, den Namen deiner Seite einzugeben.

2) Wie du Fotos auswählst, die wirklich auffallen
Wie wählst du das richtige Profilbild? Das Profilbild ist das Erste, was deine Follower sehen – es ist das wichtigste visuelle Element deiner Seite.
Bei Unternehmensseiten ist es üblich, das Firmenlogo zu verwenden. Für Blog-Seiten gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Du hast ein eigenes Logo
Wann solltest du es als Profilbild verwenden? Wenn du deinen Blog nicht zu sehr mit deiner eigenen Person verknüpfen möchtest – zum Beispiel weil du planst, ihn mit weiteren Autoren zu erweitern.
2) Du hast kein Logo – oder du möchtest deinen Blog mit deiner Persönlichkeit verbinden.
In diesem Fall sollte es keine Frage sein, wer auf dem Foto zu sehen ist. Richtig – du selbst. Und das gilt ganz unabhängig davon, ob du über Essen, Reisen oder Fitness bloggst.
Das richtige Foto auswählen
Nimm dir Zeit bei der Auswahl des Fotos. Wähle eines, das einen positiven Eindruck hinterlässt, und achte auf eine Größe von 180 x 180 Pixeln. Das Bild sollte scharf und klar sein.

Wie fotografierst du dich am besten?
Falls du keinen professionellen Fotografen in der Nähe hast, nimm einfach die beste Kamera, die du zur Hand hast :-). Ob du dich selbst fotografierst oder einen Freund, Partner oder eine Partnerin bittest – hier sind einige Tipps von uns:
- Suche dir einen ruhigen, aufgeräumten Hintergrund aus – möglichst wenig ablenkende Elemente.
- Das beste Licht kommt immer vom Fenster (niemals gegen das Fenster fotografieren!).
- Fotografiere dich nie in direktem Sonnenlicht – wenn du an einem sonnigen Tag draußen fotografierst, such dir lieber einen schattigen Platz.
- Fotos wirken besser, wenn die Kamera leicht von oben gehalten wird – aber übertreib es nicht, damit es nicht wie ein typisches Teenager-Selfie aussieht.
- Lächle.
- Mache 20–30 Fotos aus verschiedenen Winkeln, damit du eine gute Auswahl hast.
- Zeig mit deinem Profilbild, was du machst: Wenn du Moderator bist, sollte das auf dem Foto erkennbar sein – warum nicht ein Mikrofon ins Bild integrieren? Food-Blogger können ein Kochbuch in der Hand halten :-), Fitness-Blogger dürfen gerne ihre Muskeln zeigen.
- Erstelle ein Foto, das visuell im Gedächtnis bleibt.

Das Titelbild auswählen
Welches Cover-Foto solltest du wählen? Das Titelbild vervollständigt den Gesamteindruck deiner Facebook-Seite – aber wie findest du das richtige? Zunächst musst du eine wichtige Sache beachten.
Dieses Element wird auf dem Computer und dem Smartphone unterschiedlich angezeigt. Der Computer zeigt 820 × 312 Pixel, das Smartphone 640 × 360 Pixel (abhängig vom Gerät). Die Mindestgröße für das Titelbild beträgt 399 × 150 Pixel.
Wähle ein Foto, das gut zeigt, was du tust. Es sollte deine Arbeit optimal präsentieren und sofort ins Auge stechen. Du kannst das Titelbild auch mit Text ergänzen, der erklärt, was du genau machst und warum es sich lohnt, dir zu folgen. Dein Logo lässt sich ebenfalls einbinden – aber bitte nicht überladen. Für einfache Grafiken empfehlen wir Canva.

Du kannst auch ein Video verwenden. Es sollte nicht länger als 2 Minuten sein und auch ohne Ton verständlich sein. Wenn du dich vorstellen möchtest, mach es nicht nur als „sprechendes Gesicht“ in die Kamera. Zeige, was du tust. Falls du trotzdem auf das Format „Talking Head“ setzt, vergiss nicht, dem Video Untertitel hinzuzufügen.
Das Titelbild ist ein idealer Platz, um eigene Produkte oder Events zu bewerben. Besonders gut funktioniert das mit kostenlosen Angeboten. Bietest du ein kostenloses E-Book an? Hier ist der perfekte Ort, es zu bewerben – und so mehr Menschen auf deine Seite zu bringen. Planst du eine Veranstaltung? Erwähne sie im Titelbild.
3) Wähle einen guten Benutzernamen
Wähle deinen Benutzernamen sorgfältig aus. Wenn dein Blog einen sehr langen Namen hat, überleg dir eine Kurzform, die sich Menschen leicht merken können – aber es sollte trotzdem klar sein, worum es geht.
Dein Benutzername erscheint auch in der URL deiner Facebook-Seite. Wir haben denselben Benutzernamen wie unseren Blog- und Facebook-Seitennamen gewählt. Unser Facebook-Link sieht daher so aus: https://www.facebook.com/LoudavymKrokem/

4) Erzähle deinen Followern deine Geschichte
Nachdem du deine Seite erstellt hast, geh in den Bereich „Info“ und nimm dir etwas Zeit, ihn sorgfältig auszufüllen. Besonders wichtig ist der Bereich „Geschichte“. Erkläre deinen Followern, was du machst – und warum.
Heb hervor, was dich einzigartig macht. Bei Loudavým krokem betonen wir stets, dass wir über die echten Kosten des Reisens schreiben. Es gibt Millionen von Reiseblogs, aber kaum jemand verrät, was seine Reisen tatsächlich gekostet haben – und schon gar nicht so detailliert wie wir. Genau das heben wir auch in der Beschreibung unserer Facebook-Seite hervor.

5) Richte deinen Call-to-Action-Button ein
Facebook ermöglicht es, einen sogenannten Call-to-Action-Button einzurichten, der deine Follower zu einer bestimmten Aktion einlädt:

Du hast eine große Auswahl: Du kannst deine Follower dazu einladen, dir eine Nachricht oder E-Mail zu schicken, sie in deinen Online-Shop weiterleiten oder auf eine App verweisen.
Das war das Wichtigste zur Grundeinrichtung deiner Facebook-Seite.
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