Exotische Früchte: 18 Sorten, die du probieren musst

Heiße, feuchte Luft eines asiatischen Nachtmarktes, das allgegenwärtige Treiben und Stände, die sich unter einer Flut unglaublicher Farben und Formen biegen. Genau so sieht das Früchte-Paradies aus, das dich am ersten Tag deines ersehnten Tropenurlaubs vollkommen in seinen Bann zieht. Während wir in unseren Supermärkten oft nur harte Mangos und müde Papayas kennen, erlebst du in den Ursprungsländern der exotischen Früchte eine wahre Explosion an Geschmäckern und Düften.

Das Verkosten lokaler Früchte gehört zu den schönsten Reiseerlebnissen überhaupt, denn erst unter der heißen Sonne entfalten die Früchte ihr wahres, honigsüßes Wesen. Sobald du einmal deinen Löffel in eine frisch aufgeschnittene Papaya am Strand steckst oder zum ersten Mal einen haarigen Rambutan aufbrichst, siehst du Obst nie wieder mit denselben Augen.

Von den geschäftigen Märkten in Thailand über das grüne Sri Lanka bis zu den sonnenverwöhnten Kanarischen Inseln warten Dutzende faszinierender Sorten auf dich. Ich zeige dir die spannendsten exotischen Früchte, gebe dir Tipps zur Auswahl und zum richtigen Schälen und verrate dir außerdem, wie du dich von Marktverkäufern nicht über den Tisch ziehen lässt.

Kurze Antwort

Zu den besten exotischen Früchten, die du unbedingt probieren musst, gehören die kontroverse Durian, die zarte Mangostan, die riesige Jackfrucht oder die extrem vitamin-C-reiche Guave. Die meisten tropischen Früchte isst man roh, nachdem man sie vorsichtig geschält oder mit dem Löffel ausgehöhlt hat, wobei du die Reife zuverlässig am intensiven süßen Duft am Stielansatz und am leichten Nachgeben der Schale bei sanftem Druck erkennst.

Zusammenfassung

  • König und Königin: Während die Durian mit ihrer Größe und ihrem abschreckenden Geruch die Märkte beherrscht, gewinnt dich die Mangostan mit ihrem unglaublich zarten, edlen Geschmack für sich.
  • Der Duft ist entscheidend: Reife tropische Früchte (wie Mango oder Papaya) erkennst du vor allem durch Tasten und Riechen, die Farbe der Schale ist oft sehr unzuverlässig.
  • Sensation für Vegetarier: Junge grüne Jackfrucht imitiert nach dem Zerfasern und Würzen perfekt die Textur von Pulled Pork, obwohl sie kaum Eiweiß enthält.
  • Verbote im Verkehr: Wegen ihrer starken Schwefelverbindungen darfst du die Durian nicht in die Singapurer U-Bahn, in viele Hotels oder Taxis mitnehmen.
  • Vitaminbombe: Die unscheinbare Guave enthält etwa viermal so viel Vitamin C wie eine gewöhnliche Orange.
  • Vorsicht bei der Einfuhr: Ohne spezielles Pflanzengesundheitszeugnis darfst du aus einem außereuropäischen Urlaub nur Ananas, Kokosnuss, Durian, Banane und Datteln mitbringen.

Die 18 schönsten exotischen Früchte der Welt

Jeder Winkel der tropischen und subtropischen Zone verbirgt seine eigenen Schätze, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Ich habe für dich eine Liste von achtzehn absolut faszinierenden Sorten zusammengestellt, an denen du bei deinen Streifzügen durch die Welt auf keinen Fall achtlos vorbeigehen solltest.

1. Durian

Diese riesige, mit Stacheln übersäte Frucht aus den Regenwäldern Malaysias und Borneos trägt zu Recht den Beinamen König der Früchte. Am häufigsten begegnest du ihr auf den Nachtmärkten in Thailand, Malaysia oder Indonesien, wo sie in Stücke portioniert auf Tabletts verkauft wird. Unter der harten grünbraunen Schale verbergen sich cremige, gelbliche Fruchtfleisch-Lappen rund um große Kerne, die man einfach mit den Händen isst.

Ihr Geschmack ist absolut himmlisch und erinnert an süße Vanillecreme mit Noten von Karamell und Mandeln, doch das Problem ist ihr extrem starker Geruch. Dieser entsteht durch Dutzende flüchtiger Schwefelverbindungen (die Durian besitzt in ihrem Genom mehr Kopien der Gene für deren Produktion) und erinnert an eine Mischung aus gebratenen Zwiebeln, Knoblauch und faulen Eiern. Wegen dieses intensiven Odeurs, das stark an der Umgebung haften bleibt, gilt in der Singapurer U-Bahn ein striktes Durian-Verbot unter Androhung einer Strafe von bis zu 500 SGD, und auch aus Hotels oder Taxis in ganz Südostasien wird man dich damit verscheuchen.

💡 Tipp: Ein reifes Exemplar erkennst du daran, dass es wirklich stark duftet, die Schale an den Nähten leicht nachgibt und du beim sanften Schütteln am Ohr ein dumpfes Aufschlagen des gelösten Fruchtfleischs hörst.

2. Mangostan (Mangosteen)

Wenn das Früchtereich seinen König hat, dann ist die violette Mangostan von den Inseln Südostasiens seine rechtmäßige Königin. Du kaufst sie ganz gewöhnlich auf den Märkten in Thailand oder Vietnam, wo sie mit ihrer dicken, purpurschwarzen und ungenießbaren Rinde die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es kursiert sogar eine amüsante Anekdote, dass Königin Victoria sich einst nach ihr sehnte und eine großzügige Belohnung dem versprach, der sie ihr frisch nach Europa bringen konnte.

Im Inneren der violetten Schale befindet sich schneeweißes Fruchtfleisch, das in mehrere Segmente unterteilt ist und auffallend an Knoblauchzehen erinnert. Der Geschmack der Mangostan ist unglaublich zart, elegant und ausgewogen süßsäuerlich, wobei du feine Noten von Pfirsich, Ananas, Erdbeeren und einen leichten Blumenunterton erkennst. Um dranzukommen, schneidest du die Frucht einfach vorsichtig mit einem Messer rundherum ein (Achtung, nicht ins Fruchtfleisch schneiden) und teilst sie in zwei Hälften – oder du drückst sie einfach in den Händen, bis die Rinde aufplatzt.

💡 Tipp: Wähle Früchte mit tiefvioletter Rinde, die bei sanftem Druck leicht nachgibt, denn steinharte Exemplare sind bereits überreif, ausgetrocknet und lassen sich nicht öffnen.

3. Rambutan

Die niedliche Rambutan sieht auf dem Marktstand ein wenig wie ein bunter Seeigel aus und verdankt ihren Namen dem malaiischen Wort für Haar. Die Heimat dieser golfballgroßen Frucht ist Südostasien, also schmeckt sie dir am besten in Vietnam, Indonesien oder auf den Philippinen. Ihre kräftig rote Schale ist von weichen, biegsamen Härchen bedeckt, die zwar stachelig aussehen, sich aber vollkommen weich anfühlen.

Unter der ledrigen Schale findest du durchscheinend weißes bis rosafarbenes festes Fruchtfleisch, das einen ungenießbaren Kern umschließt. Die Rambutan besticht durch einen sehr erfrischenden, traubenartig süßen Geschmack mit leichtem Blumenhauch, und ihre Textur ist überraschend elastisch, fast wie bei Gummibonbons. Die Schale musst du nur leicht mit dem Fingernagel rundherum anritzen, aufklappen und das köstliche Fruchtfleisch direkt in den Mund gleiten lassen.

💡 Tipp: Je röter und lebendiger die äußeren Härchen sind, desto reifer und süßer ist die Frucht, die du in der Hand hältst, während schwarz werdende Enden bereits ein älteres Exemplar verraten.

4. Longan

Die unscheinbare Longan, die ursprünglich in den Bergregionen zwischen Myanmar und Südchina wächst, hat sich den poetischen Beinamen Drachenauge verdient. Heute wird sie reichlich in Thailand, Vietnam und Taiwan angebaut, wo du auf Trauben dieser kleinen runden Früchte mit dünner gelbbrauner Schale triffst. Wenn du die etwas härtere Schale mit dem Fingernagel anritzt und wie eine Mandarine schälst, offenbart sich dir der Grund für ihren mythischen Namen.

Unter der Schale verbirgt sich nämlich glasig durchscheinendes Fruchtfleisch mit einem durchschimmernden glänzenden schwarzen Kern, was zusammen tatsächlich wie die Pupille eines Drachen aussieht. Geschmacklich ist die Longan herrlich saftig, honigsüß mit leichtem Moschushauch, und obwohl sie sehr eng mit der beliebten Litschi verwandt ist, ist ihr Charakter etwas zarter und weniger parfümiert. Die Einheimischen genießen sie gerne nicht nur frisch, sondern auch getrocknet in traditionellen asiatischen Suppen und leichten Desserts.

💡 Tipp: Suche nach Früchten mit gleichmäßig brauner, trockener Schale ohne jegliche Risse, die bei leichtem Fingerdruck geringfügig nachgeben.

5. Litschi (Lychee)

Die wunderschön gefärbte Litschi mit ihrer höckerigen rosa Schale hat ihre Heimat in Südchina und Nordvietnam, ist aber dank des Anbaus auf Madagaskar heute auch bei uns im Winter erhältlich. Wenn du jedoch im Sommer nach China oder Thailand reist, erlebst du ihren wahren Geschmack, der sich mit den Früchten aus dem Supermarkt überhaupt nicht vergleichen lässt. Die Schale einer reifen Frucht ist sehr dünn und ledrig, sodass sie sich am Stielansatz leicht aufbrechen und mit den Fingern abziehen lässt.

Sobald du die Litschi öffnest, riechst du einen starken Blumenduft, der an Rosenwasser erinnert und für diese Frucht absolut charakteristisch ist. Im Inneren findest du perlenähnliches, extrem saftiges weißes Fruchtfleisch mit einem braunen Kern, dessen süßsäuerlicher Geschmack Noten von Erdbeeren, Melone und reifen Birnen kombiniert. Es ist die perfekte Erfrischung für heiße Tropentage und enthält außerdem eine große Portion Vitamin C.

💡 Tipp: Die Litschi reift nach dem Pflücken vom Baum nicht mehr nach, wähle daher immer nur leuchtend rote und duftende Früchte, denn eine braun werdende Schale weist auf alte und ausgetrocknete Exemplare hin.

6. Drachenfrucht (Pitaya)

Die optisch absolut atemberaubende Drachenfrucht stammt von den Kletterkakteen Mittelamerikas, doch heute ist Vietnam der weltweit größte Exporteur, wo du sie an jeder Ecke findest. Die üblicherweise etwa ein halbes Kilo schweren Früchte haben eine markante rosa ledrige Schale mit grünen schuppigen Auswüchsen, die tatsächlich an die Haut eines Märchenreptils erinnern. Im Inneren verbirgt sich Fruchtfleisch, das mit Tausenden winziger essbarer Kerne übersät ist und in der Textur stark an unsere Kiwi erinnert.

Du kannst auf zwei Grundvarianten je nach Farbe des Fruchtfleischs treffen, wobei die weiße Variante zwar häufiger, aber geschmacklich eher unauffällig und leicht melonenartig ist. Wenn es dir gelingt, eine Sorte mit purpurrotem Fruchtfleisch zu kaufen, erwartet dich ein viel süßeres und intensiveres Erlebnis, außerdem enthält diese Farbe das starke Antioxidans Betalain aus derselben Gruppe wie Rote Bete. Am einfachsten isst du sie, indem du die Frucht der Länge nach in zwei Hälften schneidest und das Fruchtfleisch einfach mit dem Löffel auslöffelst.

💡 Tipp: Eine reife Pitaya sollte bei sanftem Druck leicht nachgeben, genau wie eine gute Avocado, sind die grünen Schuppen an der Schale jedoch bereits trocken und braun, ist die Frucht überreif.

7. Jackfrucht (Jackfruit)

Die massive Jackfrucht ist ein echter Riese des Pflanzenreichs und trägt den Titel der größten Baumfrucht der Welt, wobei der verifizierte Rekord aus Florida von 2024 unglaubliche 54,43 Kilogramm erreichte. Diesen ursprünglich indischen Schatz siehst du oft direkt an den Stämmen der Bäume auf Sri Lanka oder in Thailand wachsen, wo er zu gigantischen Ausmaßen heranwächst und seine harte grüngelbe Schale von kleinen Höckern bedeckt ist. Beim Schälen tritt aus der Frucht ein klebriger milchiger Saft aus, weshalb die Marktverkäufer sich oft Hände und Messer mit Öl einreiben, um überhaupt an die essbaren gelben Lappen zu gelangen.

Diese erstaunliche Frucht hat zwei völlig unterschiedliche Gesichter, denn die reife gelbe Jackfrucht funktioniert als süße Frucht, die nach Ananas, Banane und Apfel duftet. Die unreife, grüne Jackfrucht hingegen hat kaum Geschmack, gewinnt aber nach dem Garen und Zerfasern eine Textur, die das beliebte Pulled Pork absolut perfekt imitiert. Das ist eine großartige Nachricht für alle Vegetarier, die neue kulinarische Erlebnisse suchen – man muss nur daran denken, dass es sich um einen Textur- und keinen Eiweißersatz handelt.

💡 Tipp: Ein süßes reifes Stück erkennst du am intensiven Fruchtduft und der Schale, die unter den Fingern leicht nachgibt, eine harte und geruchlose grüne Frucht eignet sich hingegen gerade zum Kochen.

8. Mango

Die königliche Mango vom indischen Subkontinent stellt die wahre Essenz der Tropen dar und wird heute von Mexiko über Pakistan bis zu den Kanarischen Inseln angebaut. Es gibt Dutzende verschiedener Sorten, wobei du auf europäischen Märkten am häufigsten die robusten rotgrünen Tommy Atkins mit festerem Fruchtfleisch triffst. Wenn du aber wahre Ekstase erleben willst, musst du in Indien die Sorte Alphonso mit safranfarbenem Fruchtfleisch probieren oder in Mexiko auf die butterig süße, S-förmig gebogene gelbe Mango Ataulfo ohne einen einzigen Faden treffen.

Das reife Fruchtfleisch verbirgt unter der Schale einen großen, flachen Kern und zeichnet sich durch einen unglaublich süßen, leicht harzigen Geschmack aus, der voller Saft und Sonne ist. Am besten portionierst du die Mango, indem du sie der Länge nach an beiden längeren Seiten entlang des Kerns in zwei sogenannte Wangen schneidest. Diese ritzt du dann vorsichtig mit dem Messer gitterförmig ein (ohne die Schale zu durchtrennen) und klappst sie einfach nach außen, sodass ordentliche Würfel entstehen, die direkt zum Verzehr bereit sind.

💡 Tipp: Die Farbe der Schale sagt überhaupt nichts über die Reife aus, verlasse dich immer ausschließlich auf den Tastsinn (die Frucht muss leicht nachgeben) und den starken, süß-pfirsichartigen Duft direkt am Stielansatz.

9. Papaya

Die große längliche Papaya, die aus Mittelamerika und Südmexiko stammt, gehört zu den beliebtesten Frühstückszutaten in allen Tropendestinationen von den Malediven bis Sri Lanka. Die Schale der riesigen Beere verändert sich während der Reifung von Grün zu einem schönen Gelb bis Orange und verbirgt im Inneren eine großzügige Portion weichen lachsrosa oder gelben Fruchtfleischs. Wenn du sie halbierst, blickt dich eine Höhle voller kleiner schwarzer Kerne an, die man zwar essen kann und die einen scharfen pfeffrigen Geschmack haben, die aber die meisten Menschen vor dem Essen mit dem Löffel aushöhlen.

Ihr zarter, melonenartig süßer Geschmack kommt hervorragend zur Geltung, wenn du das frische Fruchtfleisch vor dem Auslöffeln leicht mit Limettensaft beträufelst. Die grüne, also völlig unreife Papaya, hat hingegen eine sehr feste Textur und einen neutralen Geschmack, weshalb sie in der asiatischen Küche gerne als knackige Hauptzutat im berühmten scharfen thailändischen Salat Som Tam verwendet wird. Außerdem ist diese Frucht ungemein reich an Vitamin C und enthält das nützliche Enzym Papain.

💡 Tipp: Wähle Exemplare mit überwiegend gelber bis orangeroter Schale, denen ein paar kleinere grüne Flecken nichts ausmachen, und die sich samtig weich anfühlen müssen.

10. Guave

Die unscheinbare runde Guave aus Mittelamerika und der Karibik ist ein echtes ernährungsphysiologisches Wunder, auf das du oft bei Streifzügen über mexikanische Märkte oder auch auf den Kanarischen Inseln triffst. Die apfelgroßen Früchte haben eine grüne bis gelbe essbare Schale und ihr Fruchtfleisch kann je nach Sorte rein weiß, zart rosa oder sogar kräftig rot sein. Das markanteste Erkennungszeichen der Guave ist ihr unglaublich starker, moschusartig parfümierter Duft, der an Zitronenschale erinnert und den du auf dem Markt schon aus der Ferne riechst.

Ihr süßer Geschmack mit einem Hauch erfrischender Säure und den härteren essbaren Kernen im Inneren wird dich sicher begeistern, du musst sie nur waschen und wie unsere Äpfel ganz essen. Das Beste an der Guave ist jedoch ihr Nährwert, denn sie enthält etwa 200 Milligramm Vitamin C pro hundert Gramm, was ungefähr viermal so viel ist wie in einer gewöhnlichen Orange. Dazu liefert sie noch eine ordentliche Portion Ballaststoffe, sodass es sich um den idealen gesunden Snack für unterwegs handelt.

💡 Tipp: Eine richtig reife Guave duftet wirklich sehr intensiv aus der Ferne und ist unter den Fingern angenehm weich, während dich harte Früchte ohne Duft geschmacklich enttäuschen werden.

11. Maracuja (Passionsfrucht)

Die violetten oder gelben Kugeln der Maracuja stammen aus dem subtropischen Südamerika, doch heute kannst du diese aromatische Bombe in ganz Südostasien und auch auf dem portugiesischen Madeira genießen. Eine reife Frucht hat etwa die Größe einer Pflaume und unter ihrer ledrigen Schale verbirgt sich faszinierendes geleeartiges gelb-oranges Fruchtfleisch voller knackiger, dunkler essbarer Kerne. Die beste Art, die Maracuja zu genießen, ist, sie einfach zu halbieren und den duftenden Inhalt direkt mit dem Löffel auszulöffeln.

Das Geschmacksprofil dieser Frucht ist absolut unverwechselbar und bietet eine stark aromatische, süßsäuerliche Explosion, die eine Mischung aus Melone und Zitrusfrüchten mit leichtem Moschushauch heraufbeschwört. Während die gelbe Variante etwas saurer und durchdringender ist, bieten die dunkelvioletten Früchte ein süßeres und runderes Geschmackserlebnis. Sie eignet sich hervorragend nicht nur zum direkten Verzehr, sondern auch als markanter natürlicher Saft für morgendliche Joghurts, Smoothies oder abendliche erfrischende Cocktails.

💡 Tipp: Lass dich vom Aussehen nicht täuschen, denn die faltigste und zerknittertste Schale bedeutet die süßeste und reifste Frucht, während schön glatte Exemplare oft noch sehr sauer sind.

12. Karambole (Sternfrucht)

Die knackige Karambole aus dem tropischen Südostasien ist wahrscheinlich das fotogenste Stück Natur, dem du auf Reisen durch Indonesien oder Sri Lanka begegnen kannst. Ihre längliche Frucht ist von einer dünnen wachsartigen Schale bedeckt und zeichnet sich durch fünf markante Längsrippen aus. Dank dieser ungewöhnlichen Form erzeugst du beim Querschneiden der Frucht perfekte fünfzackige Sternchen, die asiatische Köche gerne als effektvolle Verzierung für Desserts und Cocktails verwenden.

Die ganze Frucht einschließlich Schale ist problemlos essbar, du musst sie nur waschen und gegebenenfalls die leicht bräunlichen Kanten der einzelnen Rippen mit dem Messer abschneiden. Das reife gelbe Fruchtfleisch bietet einen zart süßen, unglaublich erfrischenden saftigen Geschmack mit leicht säuerlichem Nachklang, der an eine Mischung aus Äpfeln, Birnen und Trauben erinnert. Die Karambole ist sehr gesund und voller Vitamin C, jedoch sollten Menschen mit Nierenerkrankungen sie mit Vorsicht genießen, da sie eine gewisse Menge Oxalsäure enthält.

💡 Tipp: Für den süßesten Geschmack suche nach Früchten mit bernsteingelber Farbe, deren Rippenkanten bereits leicht bräunen, grünliche Exemplare schmecken wie ein sehr saurer grüner Apfel.

13. Salak (Schlangenfrucht)

Die exotische Salak, die auf niedrigen dornigen Palmen ursprünglich auf Java und Sumatra wächst, erhielt ihren furchteinflößenden Namen aufgrund ihres völlig einzigartigen Aussehens. Wenn du über die bunten Märkte auf der Insel Bali oder in Thailand schlenderst, fallen dir sofort die Früchte auf, die an große Feigen mit Spitze erinnern und deren rotbraune schuppige Schale genau wie die Haut einer lebenden Schlange aussieht. Um ins Innere zu gelangen, musst du ein Stück an der Spitze abknipsen und die Schale vorsichtig abziehen, da sie kleine scharfe Auswüchse haben kann.

Im Inneren erwarten dich üblicherweise drei gelbliche Fruchtfleisch-Lappen, die großen Knoblauchzehen ähneln, von denen jeder einen harten, steinigen Kern verbirgt. Die Salak überrascht mit einer sehr festen, knackigen Konsistenz und einem ungewöhnlichen süßsäuerlichen Geschmack, der Noten von Äpfeln, Ananas, Bananen und manchmal auch einen leichten Nussanklang vermischt. Während die Sorten aus Bali feuchter und zarter sind, kannst du auf anderen Inseln auf trockenere und deutlich aromatischere Exemplare treffen.

💡 Tipp: Eine reife Schlangenfrucht duftet süß, ihr Fruchtfleisch unter der Schale ist sehr fest (niemals matschig) und das Schälen sollte relativ leicht von selbst gehen.

14. Physalis (Andenbeere)

Die kleinen gelb-orangen Beeren der Physalis stammen aus den rauen Bedingungen der südamerikanischen Anden, wo sie schon die alten Inka anbauten, doch heute sind sie ein gewöhnlicher Bestandteil exotischer Märkte auf der Insel Madeira. Du erkennst sie auf den ersten Blick an dem zerbrechlichen Papierlampion, einer Hülle, die an eine verkleinerte chinesische Laterne erinnert und die Frucht selbst im Inneren schützt. Obwohl sie im Englischen manchmal Cape gooseberry genannt wird, hat sie botanisch nichts mit der Stachelbeere zu tun, und Achtung, es handelt sich auch nicht um die bekannte Goji-Beere.

Die goldenen Beeren von der Größe einer Minitomate haben einen sehr frischen, traubenartig süßen bis leicht säuerlichen Geschmack mit markantem exotischem Nachklang. Sie werden ganz einfach verzehrt, indem du die vertrocknete Papierhülle abziehst und wegwirfst und die Kugel ganz roh isst. Dank ihres Aussehens und ihres säuerlichen Tons eignet sich die Physalis perfekt für Obstsalate, zum Verzieren von Konditoreiwaren, aber sie bildet auch eine großartige Grundlage für leicht pikante Saucen und Chutneys.

💡 Tipp: Eine ideal reife Beere ist kräftig orange und ihr Papierkelch muss völlig trocken, strohbraun und pergamentartig zerbrechlich sein, eine grüne Hülle weist auf Unreife hin.

15. Cherimoya (Rahmapfel)

Die erstaunliche Cherimoya in Form eines grünen Herzens mit schuppigem Muster auf der Schale stammt aus Mittelamerika, wird aber heute reichlich auch im Süden Spaniens und auf Madeira angebaut. Ihre Außergewöhnlichkeit bestätigt das berühmte Zitat des Schriftstellers Mark Twain, der nach seinem Hawaii-Besuch am 25. Oktober 1866 über sie schrieb, sie sei die „köstlichste Frucht, die die Menschheit kennt“. Am besten genießt du sie leicht gekühlt, indem du sie der Länge nach aufschneidest und das weiche Fruchtfleisch wie ein natürliches Dessert mit dem Löffel auslöffelst.

Ihr cremeweißes Fruchtfleisch hat eine unglaublich sahnige Textur und einen süßen saftigen Geschmack, in dem du eine perfekte Mischung aus Bananen, Ananas, Birnen und Erdbeeren erkennst. Gerade wegen dieser eisähnlichen Konsistenz hat sie sich im Englischen den treffenden Beinamen Custard Apple verdient. Achte beim Auslöffeln nur auf die großen, glänzenden schwarzen Kerne, die grundsätzlich nicht gegessen und nicht zerkaut werden dürfen, und spucke sie einfach immer aus.

💡 Tipp: Suche auf dem Marktstand nach Früchten, die unter sanftem Fingerdruck leicht nachgeben wie eine reife Avocado, ist die Cherimoya hart, lass sie ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur nachreifen.

16. Tamarinde

Obwohl viele sie für eine asiatische Spezialität halten, stammt die Tamarinde ursprünglich aus den heißen Savannen des tropischen Afrikas und ist botanisch eigentlich gar keine Frucht, sondern eine klassische Hülsenfrucht aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Du triffst gewöhnlich auf den riesigen Märkten in Thailand, Indien oder Mexiko auf sie, wo sie in Form langer, matt brauner Schalen verkauft wird, die an große Erdnüsse erinnern. Nach dem Aufbrechen der zerbrechlichen äußeren Schale gelangst du an das klebrige rotbraune Fruchtfleisch, das die harten Kerne umhüllt und das du einfach abnagst.

Dieses klebrige Fruchtfleisch bietet einen sehr intensiven süßsäuerlichen, fruchtig-scharfen Geschmack, dessen Säure für eine ganze Reihe von Weltküchen absolut grundlegend ist. Je reifer die Schote, desto natürlich süßer ist sie, während grüne unreife Exemplare extrem sauer und zusammenziehend sind. Aus dem Fruchtfleisch wird gewöhnlich eine dickflüssige Tamarindenpaste zubereitet, ohne die asiatische Köche niemals ein echtes thailändisches Pad Thai kochen würden und die du auch in der klassischen britischen Worcestersauce findest.

💡 Tipp: Reife Schoten müssen eine matt braune Farbe haben, sind in der Hand sehr zerbrechlich und beim Schütteln klappern die gelösten Kerne mit dem Fruchtfleisch leicht.

17. Pomelo

Die Pomelo aus Südostasien ist ein absoluter Riese unter allen Zitrusfrüchten und kann problemlos bis zu zwei Kilogramm wiegen. Es handelt sich um keine Kreuzung, sondern um eine ursprüngliche natürliche Art, aus der übrigens in der Vergangenheit teilweise unsere bekannte Grapefruit entstanden ist. Unter der massiven, hellgrünen bis gelben Rinde befindet sich eine enorme Schicht weißen schwammigen Marks, das die riesigen Segmente des gelben, rosa oder auch roten Fruchtfleischs schützt.

Im Vergleich zur gewöhnlichen Grapefruit ist die Pomelo viel süßer, ihr fehlt die ausgeprägte Bitterkeit und sie bietet feine Noten von Honig und blumigem Zitrus. Das Fruchtfleisch ist ziemlich trocken und krümeliger, sodass sich die Kammern leicht mit den Fingern trennen lassen. Wegen der extrem dicken Rinde ist das Schälen etwas komplizierter: Am besten schneidest du die obere Spitze ab, machst mehrere senkrechte Schnitte in die Rinde und ziehst sie nach und nach ab, woraufhin du vor dem Essen von jedem Segment sorgfältig auch die dicke bittere Haut abziehen musst.

💡 Tipp: Wähle Früchte, die im Verhältnis zu ihrer Größe schwer sind, denn ein hohes Gewicht garantiert genug Saft, während eine verdächtig leichte Pomelo im Inneren ausgetrocknet sein wird.

18. Kaki (Persimone)

Die leuchtend orange Kaki stammt ursprünglich aus China und Ostasien, aber riesige Plantagen dieses süßen Schatzes findest du heute auch in Spanien, von wo sie am häufigsten auf unseren Herbstmarkt gelangt. Die glänzenden Früchte, die an schön gefärbte Tomaten erinnern, verbergen in sich eine große Tücke, nämlich den Gehalt an löslichen Gerbstoffen. Genau ihretwegen werden zwei völlig unterschiedliche Grundgruppen von Sorten angebaut, mit denen du völlig verschieden umgehen musst.

Die Sorte Fuyu hat eher eine flache Form, enthält keine löslichen Tannine und du kannst sie mit Freude völlig hart, in Scheiben geschnitten knabbern, genau wie einen Apfel. Die eichelförmige Sorte Hachiya hingegen ist roh stark adstringierend (zusammenziehend), und wenn du in eine harte Frucht beißen würdest, hinterlässt sie dir im Mund ein schrecklich trockenes, pelziges Gefühl. Die Hachiya musst du bis zu dem Stadium reifen lassen, in dem sie sich weich wie ein Wasserballon anfühlt und ihre Schale durchscheinend wird, erst dann zerfallen die Gerbstoffe und du genießt mit dem Löffel das honigsüße Fruchtfleisch.

💡 Tipp: Wenn du eine harte Sorte Hachiya kaufst, lege sie zusammen mit einer reifen Banane in eine Papiertüte, wodurch du dank des freigesetzten Ethylens ihr Weichwerden deutlich beschleunigst.

✈️ Günstige Flüge
Suchen Sie günstige Flüge?
Vergleichen Sie alle Airlines und finden Sie die günstigsten Termine. · Mehr günstige Flüge →
Flüge finden →

Exotische Früchte auf dem Markt kaufen und essen

Das Stöbern zwischen den Ständen auf lokalen Märkten ist ein Erlebnis, aber wenn du nicht die halbe Reise mit Reisedurchfall verbringen oder unnötig draufzahlen willst, ist es gut, ein paar Grundregeln zu befolgen. Die Basis ist gesunder Menschenverstand, sich nicht nur auf die Farbe zu verlassen und die Früchte immer sorgfältig mit den eigenen Händen auszuwählen.

Auch wenn wir bei uns gewohnt sind, danach auszuwählen, wie schön das Obst gefärbt ist, funktioniert das in den Tropen nicht und der zuverlässigste Indikator für die Reife ist der intensive Duft am Stielansatz sowie das leichte Nachgeben der Frucht unter sanftem Fingerdruck. Für deine Gesundheit ist es dann absolut entscheidend, solche Sorten auszuwählen, die du vor dem Verzehr selbst sicher schälen kannst. Kaufe niemals auf der Straße bereits vorgeschnittene Obststücke, die auf den Ständen ausgestellt oder auf Spieße gesteckt sind, denn auf ihnen sitzen Insekten und oft werden sie mit Leitungswasser gewaschen, was ein direkter Freifahrtschein für Verdauungsprobleme ist. Falls du das Obst doch waschen musst, verwende dazu immer nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser.

Beim Einkauf auf den Straßen Südostasiens wird zwar gewöhnlich gefeilscht, aber behalte im Hinterkopf, dass es sich bei frischem Obst oder Smoothies, wenn der Verkäufer ein deutliches Preisschild ausgehängt hat, um einen Festpreis handelt und nicht gefeilscht wird. Und noch eine überaus wichtige Warnung vor der Heimreise: Obwohl die verlockenden Märkte zum Kauf von Souvenirs verführen, darfst du aus exotischeren Destinationen nicht einfach so frische Früchte in die Europäische Union mitbringen, denn die Zollvorschriften verlangen ein spezielles Pflanzengesundheitszeugnis. Die Europäische Kommission hat nur für fünf Arten klare Ausnahmen erteilt, sodass du ohne jegliche Dokumente ausschließlich Ananas, Kokosnuss, Durian, Banane und Datteln einführen darfst (die Regeln können sich ändern, überprüfe das lieber immer vor dem Flug).

Vergleich in einer übersichtlichen Tabelle

Sich in Dutzenden fremdländischer Namen zurechtzufinden, kann am Anfang etwas knifflig sein, deshalb habe ich für dich eine schnelle Übersicht der beliebtesten Sorten vorbereitet. Diese Tabelle hilft dir bei der schnellen Orientierung, wenn du auf dem Nachtmarkt zögerst, was du da eigentlich entdeckt hast.

Name der FruchtWo du sie am häufigsten triffstWas sie besonders machtWie man die Reife erkennt
DurianThailand, Malaysia, SingapurStarker Schwefelgeruch, cremiger Geschmack, Verbot im ÖPNVSchale gibt leicht nach, riecht extrem stark
MangostanThailand, Vietnam, IndonesienWeißes Fruchtfleisch wie Knoblauch, extrem zarter GeschmackViolette Schale gibt unter den Fingern leicht nach
JackfruchtSri Lanka, Indien, ThailandGrößte Baumfrucht, grüne ersetzt FleischDuftet süß nach Obst und wird leicht weich
GuaveKaribik, Mexiko, Kanarische InselnGigantischer Vitamin-C-Gehalt (4x mehr als Orange)Intensiver parfümierter Duft, samtig weich
SalakIndonesien (Bali), ThailandSchale sieht genau wie Schlangenhaut ausLässt sich leicht schälen, duftet süß, festes Fruchtfleisch
CherimoyaAndalusien, MadeiraFruchtfleisch schmeckt wie luxuriöses SahneeisGibt bei sanftem Druck nach wie reife Avocado

Kurioses und Rekorde

Das Früchtereich ist voller unglaublicher Extreme und manche Früchte erreichen solche Parameter, dass sie sich nicht nur ins Guinnessbuch der Rekorde, sondern auch in die Geschichte luxuriöser Auktionen eingetragen haben. Die Natur kann eben mit Form, Duft und dem Preisschild überraschen, das die Menschen dafür zu zahlen bereit sind.

Der absolute Rekordhalter beim Preis ist zweifellos die japanische Yubari-King-Melone von der Insel Hokkaido, deren perfektes Paar bei der prestigeträchtigen Eröffnungsauktion 2019 für unglaubliche 5 Millionen Yen (etwa über 30.000 Euro) versteigert wurde. Am anderen Ende der gesellschaftlichen Leiter steht die stinkendste Frucht der Welt, die Durian, deren charakteristischer Schwefelgestank ihr nicht nur flächendeckende Zutrittsverbote in der Singapurer U-Bahn, sondern auch den stolzen Titel König der Früchte einbrachte. Ihr gedachtes Gegenstück wurde hingegen die Königin der Früchte, die Mangostan, von der zwar überliefert wird, dass die britische Königin Victoria sich nach ihr sehnte, doch diese Legende ist historisch nicht belegt.

Wenn wir nach der größten Baumfrucht des Planeten suchen, ist die Jackfrucht der unbestreitbare Sieger, deren verifizierter Rekord von einer Farm in Florida vom August 2024 faszinierende 54,43 Kilogramm beträgt. Und was die Gesundheit angeht, sind die überraschenden Gewinner im Spiel um das Vitamin C nicht die Zitrusfrüchte, sondern die mittelamerikanische Guave, die in hundert Gramm Fruchtfleisch etwa 200 Milligramm dieses Vitamins verbirgt, womit sie die gewöhnliche Orange gleich um das Vierfache schlägt.

Wohin als Nächstes

Haben dich die bunten Früchte fasziniert und planst du im Geiste schon, wohin du ihnen entgegenreisen wirst? Tropische Destinationen bieten viel mehr als nur großartiges Essen, von herrlichen Stränden bis zur wilden Natur.

Wenn dich die asiatische Exotik voller Kokosnüsse und Jackfrüchte lockt, wirf unbedingt einen Blick auf unseren Artikel darüber, wie ein Urlaub auf Sri Lanka aussieht, oder träume dich in unseren Guide, wie ein Urlaub auf den Malediven aussieht. Wenn du nicht um die halbe Welt fliegen möchtest, aber gerne frische Papaya oder Guave unter europäischer Sonne probieren würdest, studiere unsere Tipps zu den Kanarischen Inseln und die detaillierte Übersicht darüber, was das beliebte Teneriffa zu bieten hat.

Häufig gestellte Fragen

Beim Anblick der seltsamen Formen und Farben tropischer Früchte kommen dir sicher jede Menge Fragen in den Sinn. Lass uns die häufigsten Fragen beantworten, die Reisende rund um fremdländisches Obst beschäftigen, damit dich auf dem Nachtmarkt nichts mehr überrascht.

Was ist die stinkendste Frucht der Welt?

Eindeutig die Durian. Ihr penetranter Geruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen während der Reifung, wobei das Ergebnis meist als intensive Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch, faulen Eiern und Kanalisation beschrieben wird. Obwohl sie innen einen herrlich cremigen und vanillig-süßen Geschmack verbirgt, ist sie in Singapur wegen des Gestanks in der U-Bahn streng verboten, und man wird euch damit aus vielen asiatischen Hotels und Taxis hinauswerfen.

Wie isst man eine Mangostane?

Es ist ziemlich einfach: Man muss nur mit einem Messer die dicke violette Schale rundherum leicht einritzen, oder man drückt sie einfach in den Handflächen zusammen, bis sie von selbst aufplatzt. Danach schält man die Schale ab und entnimmt ihr 4 bis 8 schneeweiße Segmente, die unglaublich zart schmecken, wie eine Kreuzung aus Litschi und Pfirsich. Die violette Schale ist nicht essbar, da sie extrem bitter ist, und genauso wenig verzehrt man den größeren weichen Kern, der sich in einigen Segmenten verbirgt.

Ist Drachenfrucht gesund und warum ist sie rosa?

Ja, es ist sehr gesund und zudem kalorienarm (enthält nur etwa 57 kcal pro 100 Gramm). Seine typische rosa bis tiefrote Farbe verdankt es den Betalain-Pigmenten – das sind starke pflanzliche Farbstoffe und Antioxidantien aus derselben Gruppe, die ihr zum Beispiel auch in Rote Bete findet. Das rote Fruchtfleisch enthält deutlich mehr dieser Antioxidantien als das weiße, und dazu liefert euch die Frucht noch eine Portion Vitamin C, Kalium und wertvolle Ballaststoffe.

Wie erkennt man eine reife Mango?

Bei der Auswahl solltest du dich vor allem auf den Duft am Stielansatz verlassen, denn eine reife Mango muss dort sehr intensiv und süß nach Pfirsichen duften. Die zweite Regel ist der leichte Drucktest: Die Frucht muss unter den Fingern leicht nachgeben, genau wie eine reife Avocado. Richte dich niemals nach der Schalenfarbe, denn die ist unzuverlässig und viele Sorten bleiben perfekt reif, auch wenn sie an der Oberfläche noch völlig grün sind.

Warum stinkt die Durian und wo ist sie verboten?

Für seinen spezifischen Geruch sind starke flüchtige Schwefelverbindungen verantwortlich, für deren Produktion die Durian in ihrem Genom sogar mehr Genkopien besitzt. Wegen dieses schweren und anhaftenden Geruchs ist sie seit 1988 in der Singapurer Metro verboten (wo bei Nichtbefolgung der Aufforderung eine Geldstrafe von bis zu 500 SGD droht), und man stößt auf flächendeckende Verbote in vielen asiatischen Hotels, Taxis und häufig auch an Bord lokaler Fluggesellschaften.

Welche exotische Frucht hat am meisten Vitamin C?

Es ist die unscheinbare mittelamerikanische Guave, die in hundert Gramm Fruchtfleisch rund 200 Milligramm Vitamin C enthält. Das bedeutet, dass sie dir etwa viermal mehr von diesem Vitamin liefert als eine gewöhnliche Orange. Auch wenn der konkrete Wert je nach Sorte immer leicht schwankt, geben gängige Quellen eine beachtliche Spanne von 183 bis 228 Milligramm pro hundert Gramm an.

Kann man exotische Früchte nach Tschechien und in die EU einführen?

Die meiste frische Obstsorten, die aus außereuropäischen Ländern eingeführt werden, benötigen ein spezielles Pflanzenschutzzertifikat, das ihr als normale Reisende nicht habt – daher ist die Mitnahme im Gepäck grundsätzlich verboten und die Früchte können vom Zoll beschlagnahmt werden. Die Europäische Union hat jedoch Ausnahmen festgelegt: Ohne jegliches Zertifikat dürft ihr nur Ananas, Kokosnuss, Durian, Banane und Datteln mitbringen (die Regelungen können sich aber ändern, deshalb informiert euch vor der Reise lieber immer noch einmal).

Welche exotische Frucht ist am nahrhaftesten?

Es gibt keinen objektiven weltweiten Sieger, aber zu den nährstoffreichsten Sorten gehört definitiv die Guave mit ihrem gigantischen Gehalt an Vitamin C und Ballaststoffen. Weiterhin zählen zu den nährstoffreichsten die Mangostane und Drachenfrucht dank ihres hohen Gehalts an wertvollen Antioxidantien (Betalaine), und wir dürfen die Papaya nicht vergessen, die eine großartige Kombination aus dem Verdauungsenzym Papain, Vitamin C und Vitamin A bietet.

Ist Jackfruit ein Fleischersatz für Vegetarier?

Ja, junge und völlig unreife grüne Jackfruit wird nach dem Zerfasern und kräftigen Würzen tatsächlich häufig als hervorragender Ersatz für Pulled Pork verwendet, da sie eine sehr ähnliche faserige Textur und einen neutralen Geschmack hat. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es sich nur um einen texturellen Ersatz handelt, nicht um einen proteinreichen (sie hat nur etwa 3 Gramm Protein pro Tasse), und deshalb sollte sie in Gerichten immer mit Tofu oder anderen Hülsenfrüchten kombiniert werden.

Wie öffnet man eine Kokosnuss richtig?

Wenn Sie eine junge grüne Kokosnuss zum Trinken haben, schneiden Sie einfach mit einem scharfen Messer die obere Spitze ab, schneiden Sie ein kleines Quadrat aus, stechen Sie die Membran durch und trinken Sie das Wasser direkt mit einem Strohhalm. Eine reife braune Kokosnuss öffnen Sie, indem Sie die drei dunklen Augen finden, das weichste davon durchstechen und das Wasser ausgießen. Dann nehmen Sie die Frucht in die Hand und schlagen mit der stumpfen Seite eines schweren Messers kräftig entlang ihres Umfangs (Äquators) darauf, während Sie sie allmählich drehen, bis die Schale mit einem Knacken nachgibt.

📶 DATEN FÜR DIE REISE
Mobiles Internet im Urlaub — per eSIM
⚡ QR-Aktivierung in 2 Min. · 📱 keine physische SIM · 🌍 200+ Länder · ab 3 €
eSIM holen →
✅ Vom Team des Reiseblogs Loudavým krokem · Unser eigenes Projekt — lk-sim.com

Tipps und Tricks für deinen Urlaub

Zahle nicht zu viel für Flugtickets

Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.

Buche deine Unterkunft clever

Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.

Vergiss die Reiseversicherung nicht

Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.

Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).

Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.

Finde die besten Erlebnisse

Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!

Verwandte Artikel

ANTWORT SCHREIBEN

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Sie sind hier:

ReisenExotische Früchte: 18 Sorten, die du probieren musst

Aktuelle Blogbeiträge