Wir haben uns auf den Weg nach Uganda gemacht – 14 Tage unter dem Zelt, komplett auf eigene Faust. Wir sind allein durch die ugandischen Safarparks gefahren, haben eine zweitägige Wanderung durch den Bergdschungel an der Grenze zum Kongo unternommen, sind auf einem ganztägigen Trek zu den bedrohten Berggorillas aufgebrochen – und wurden dabei gefühlt tausendmal von militärischen Straßensperren aufgehalten.
Uganda ist ein wunderschönes Land voller großartiger Menschen, und wir empfehlen es jedem Reiseabenteurer von ganzem Herzen. Wir wissen aber auch, wie schwer es ist, online verlässliche Informationen über Uganda zu finden – vor allem, was Camping, Unterkünfte und die ganzen Gebühren und Kosten betrifft, die man am besten schon im Voraus einplant.

Deshalb haben wir eine kleine Serie über Uganda geschrieben, die für jeden nützlich ist, der sich aufmachen möchte. Darin findet ihr:
- einen Plan für die ideale Route, inklusive Nationalparks und Stopps
- Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke, inklusive Buchungslinks
- alle Ausgaben detailliert in mehreren Tabellen aufgeschlüsselt
- Fotos von den Orten, die wir besucht haben
- wie es sich anfühlt, Gorillas zu trekken oder eine zweitägige Wanderung ins Gebirge zu unternehmen
- #1: Ihr zwei werdet in Uganda definitiv sterben
- #2: Als das grüne Paradies zur Hölle wurde
- #3: Wie uns ein Gorilla auf den Zahn gefühlt hat
- #4: Wie man in Uganda campt – und was es uns gekostet hat
Unsere Route
Diesmal haben wir die Planung etwas „verantwortungsvoller“ angegangen und uns zumindest einen groben Plan aufgestellt – wohin wir jeden Tag kommen und was wir dort ungefähr machen wollen. Unterwegs hat sich der Plan zwar mehrmals geändert (unter anderem, weil Google nicht weiß, dass die meisten Straßen in Uganda keinen Asphalt haben – und eine Strecke, die laut Navi 5 Stunden dauert, in Wirklichkeit mindestens 11,5 Stunden dauert), aber am Ende haben wir fast alles geschafft – bis auf die Schimpansen.
- Uganda ist eines der wenigen Länder, das man wirklich IM VORAUS planen muss. Wir haben dafür das ausgezeichnete Buch Uganda von Andrew Roberts genutzt – zwar auf Englisch, aber es ist der einzige vernünftige Reiseführer, den man dazu bekommt.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.
Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
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