TL;DRDie besten Reisemonate für Griechenland sind Mai und September – die Sweet Spots mit angenehmen Temperaturen, niedrigeren Preisen und leereren Stränden. Zum Baden eignet sich September am besten, mit Wassertemperaturen von 24–26 °C, während Juli und August extreme Hitze über 35–40 °C, Menschenmassen und Höchstpreise bringen (Liegen auf Mykonos etwa können mehrere Hundert Euro kosten). April und Oktober sind ideal für Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, Delphi oder Meteora, wobei es im Oktober nur im Süden noch warm bleibt – auf Kreta und Rhodos hält sich das Meer bei 22–24 °C. Von Mitte Mai bis Mitte September weht der Meltemi, der für Abkühlung sorgt, aber die Fährverbindungen zu den Kykladen und dem Dodekanes erschweren kann. In der Nebensaison, von November bis März, schlafen die Inseln praktisch, und Athen oder Thessaloniki sind dann die bessere Wahl.
Wer einen Griechenland Urlaub plant, stellt sich früher oder später dieselbe entscheidende Frage: Wann ist eigentlich die beste Reisezeit? Damit bist du nicht allein – Begriffe rund um das griechische Wetter und einzelne Reisemonate werden weltweit knapp sechs Millionen Mal pro Monat gegoogelt. Besonders der Oktober hat es den Leuten angetan, weil jeder heimlich hofft, den Sommer noch ein bisschen zu verlängern, ohne dabei zu frieren oder das Reisebudget zu sprengen.
Die Wahrheit ist: Den einen universell besten Reisetermin für Griechenland gibt es nicht. Es kommt ganz darauf an, ob du unbedingt ins Meer willst, leere Sehenswürdigkeiten suchst oder das Nachtleben liebst. Dazu kommen drei verschiedene Klimazonen – während es im Norden im Oktober schon regnet, liegt man im Süden noch in der Sonne.
In diesem Reiseführer nehmen wir das Griechenland-Wetter Monat für Monat unter die Lupe, erklären den rätselhaften Meltemi-Wind, zeigen Luft- und Wassertemperaturen in einer übersichtlichen Tabelle – und verraten am Ende, wann welches Reiseziel am besten passt. Damit du deinen persönlichen Idealtermin findest. ☺️
Die zwei besten Monate sind Mai und September – die sogenannten Sweet Spots. Angenehme Wärme, erträgliche Preise, weniger Touristen und im September ein Meer wie eine Badewanne.
Für Badeurlaub ist September der König (Wassertemperatur 24–26 °C), gefolgt von Juli und August. Im Oktober am besten im Süden bleiben.
Juli und August sind extrem: Hitze über 40 °C, Massen, Höchstpreise und Waldbrandgefahr. Ideal nur für Partyurlauber.
Meltemi ist ein kräftiger Nordwind (Mai–September), der die Luft abkühlt, aber Wellen aufpitscht und Fähren ausfallen lässt. Buchten mit Süd- oder Südwestausrichtung wählen.
Die längste Saison hat der Süden (Kreta, Rhodos) – hier kann man bis tief in den Herbst hinein schwimmen.
Außerhalb der Saison (November–März) schlafen die Inseln, doch Athen und Thessaloniki eignen sich hervorragend für einen günstigen Städtetrip.
Drei Klimazonen Griechenlands
Foto: HettieKEF, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Bevor wir uns für einen Reisemonat entscheiden, lohnt ein kurzer Blick auf die Klimaregionen – denn Griechenland ist keineswegs einheitlich. Gerade im Herbst machen sich die Unterschiede zwischen Nord und Süd deutlich bemerkbar.
Die Ionischen Inseln im Westen (Korfu, Zakynthos, Kefalonia) sind grün, feuchter und bleiben von den sommerlichen Stürmen weitgehend verschont. Die Kykladen im Herzen der Ägäis (Santorini, Mykonos, Naxos) hingegen sind karg, felsig und werden im Sommer vom Wind gepeitscht. Und dann gibt es noch den Süden – Kreta und Rhodos – mit der längsten Badesaison des gesamten Mittelmeers, die bis weit in den Herbst reicht.
Phänomen Meltemi
Foto: Mstyslav Chernov, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Von Mitte Mai bis Mitte September dominiert in der Ägäis der Meltemi – ein kräftiger, trockener Nordwind, der vor allem die Kykladen, Kreta und den Dodekanes trifft. Dieser Wind kann den Urlaub retten oder ordentlich durcheinanderbringen.
Die gute Nachricht: Der Meltemi schützt zuverlässig vor der brutalen Sommerhitze. Während in Athen die Luft im Juli bei 40 °C flimmert, weht auf Naxos eine angenehme Brise – gefühlt bis zu zehn Grad kühler.
Der Haken: Der Wind peitscht die Wellen hoch, und die Ägäis kann dann ganz schön ungemütlich werden. Seekrankheit bei Fährüberfahrten erwischt selbst hartgesottene Reisende, und starker Meltemi führt regelmäßig zu Verspätungen oder gar Absagen von Fährverbindungen. Wer Island-Hopping plant, sollte im Reiseplan unbedingt zeitliche Puffer einplanen. An den Stränden gilt: Buchten mit Süd- oder Südwestausrichtung sind vor dem Nordwind geschützt – einfach auf die Karte schauen.
Griechenland Wetter Monat für Monat
Jetzt zum Kern des Ganzen. Wir gehen das ganze Jahr durch und schauen, was jeder Monat zu bieten hat – vom blühenden April bis zum winterlichen Inselschlaf.
April: Blüten, Traditionen und kaltes Wasser
Foto: Dimitris Eleftheriou, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der April steht in Griechenland ganz im Zeichen des erwachenden Frühlings. Alles leuchtet sattgrün, Wiesen blühen, die Luft duftet nach Wildkräutern und die Temperaturen klettern auf angenehme 20 °C. Das schafft ideale Bedingungen für Wanderungen und Sightseeing – ohne drückende Hitze und ohne Touristenmassen.
Wer die Ruinen in Delphi erkunden, die Klöster von Meteora besteigen oder die Samaria-Schlucht auf Kreta durchqueren möchte, ist im April goldrichtig. Zum Baden ist es allerdings noch zu früh – das Wasser hat kaum 16 bis 17 °C. Ein besonderes Highlight ist das griechisch-orthodoxe Osterfest, das wichtigste Fest des Jahres: Dörfer erwachen mit Prozessionen und dem Duft von gegrilltem Lamm vom Spieß. Viele Läden und Touristeneinrichtungen haben jedoch an den Feiertagen eingeschränkte Öffnungszeiten.
Mai: Erster Sweet Spot der Saison
Erfahrene Reisende schwören auf den Mai als einen der zwei besten Monate für Griechenland. Die Sonne hat bereits Kraft, die Tage sind lang, aber der Tourismusbetrieb läuft erst auf Sparflamme. Die Strände sind herrlich leer und die Unterkunftspreise deutlich günstiger als im Hochsommer.
Das Wasser erwärmt sich auf 19 bis 20 °C – ein Bad ist möglich, auch wenn es eher erfrischend als badewannenwarm ist. Der Mai eignet sich besonders für Roadtrips auf dem Festland, etwa eine zweiwöchige Rundreise durch den Peloponnes (Athen, Korinth, Olympia, Kalamata, Nafplio). Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Die neue Kreuzfahrtabgabe auf Santorini und Mykonos ist im Mai mit 12 € pro Person nur halb so hoch wie im Hochsommer (20 €).
Juni: Idealer Kompromiss
Wer warmes Wetter garantiert haben möchte, ein aufgewärmtes Meer (rund 22 bis 23 °C) und trotzdem noch nicht in Menschenmassen stehen will, sollte im Juni fliegen. Alle Tavernen und Strandbars haben schon voll geöffnet, die Fähren fahren nach Sommerfahrplan – doch die Inseln sind noch nicht überfüllt.
Dieser Monat ist ideal für Familien mit Kleinkindern, die noch nicht an die Schulferien gebunden sind. Flache Sandstrände auf Naxos oder Korfu bieten perfekte Bedingungen, die Abende sind warm genug für ein T-Shirt draußen, und der Meltemi steckt noch in den Kinderschuhen – das Meer bleibt meist ruhig.
Juli und August: Hochsaison, Massen und Extreme
Foto: A.Savin, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Hier hört der Spaß auf. Juli und August sind echter Hochsommer mit allem, was dazugehört. Griechenland zählte 2025 rekordverdächtige knapp 38 Millionen Besucher – und die große Mehrheit kam genau in diesen zwei Monaten.
Auf extreme Hitze muss man sich einstellen. Die Temperaturen kratzen regelmäßig an der 35-°C-Marke, bei Hitzewellen übersteigen sie sogar 40 °C. Im Juli 2025 sorgte eine Hitzewelle mit 42 °C dafür, dass die Athener Akropolis tagsüber aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste – ohnehin kommt man heute nur noch mit Zeitfenster-Ticket und bei einem Tageslimit von 20.000 Besuchern hinauf. Hinzu kommt das Risiko von Waldbränden: Im Sommer 2025 kämpften die Feuerwehren zeitweise gegen bis zu fünfzig Brände täglich.
Die Preise schießen in die Höhe – Liegen auf Mykonos können mehrere Hundert Euro kosten, und die Kreuzfahrtabgabe gilt zum vollen Tarif. Wer Partys, Nachtleben und volle Strandclubs sucht, ist hier richtig. Wer Ruhe bevorzugt, weicht auf weniger bekannte Inseln aus wie Skopelos, Symi oder Ikaria.
September: Zweiter Sweet Spot und Meer wie eine Badewanne
Foto: Reid Gower, CC0, Wikimedia Commons
Sobald die erste Septemberwoche vorbei ist und die Schulen wieder beginnen, atmet Griechenland tief durch. September gilt bei vielen Reisenden als der absolut beste Monat für einen Griechenland-Urlaub.
Das Meer hat sich den ganzen Sommer lang aufgewärmt und gibt die Wärme wie ein riesiger Speicher ab – die Wassertemperaturen liegen bei fantastischen 24 bis 26 °C. Die Luft kühlt sich dagegen auf erträgliche 28 °C ab, und der Meltemi lässt langsam nach, sodass auch die Wellen ruhiger werden. Es ist die ultimative Zeit für Paare und Flitterwochen: Romantik auf Santorini oder in den Gässchen von Milos entfaltet ganz ohne Kreuzfahrtmassen eine ganz andere Qualität. Und die Unterkunftspreise beginnen zu sinken.
Oktober: Das Geheimnis des verlängerten Sommers
Kommen wir zum Monat, der die Suchmaschinen in die Knie zwingt. Oktober in Griechenland ist ein echter Begriff – und die Antwort auf die Frage, ob es sich lohnt, lautet: Ja, aber man muss wissen wohin.
Während im Norden (Chalkidiki, Thassos) schon Regen und kühler Wind einsetzen können, bleibt der Süden im Sommermodus. Kreta und Rhodos sind im Oktober eine sichere Bank – das Meer hält dank seiner enormen Wärmekapazität noch 22 bis 24 °C. Tagsüber kann man sich am Strand noch die Nase verbrennen, abends braucht man jedoch eine leichte Jacke. Der Herbst ist außerdem eine fantastische Zeit, um Athen zu erkunden – die Atmosphäre ist entspannter und Touristenfallen sind seltener.
Lukáš und Lucie empfehlen
Wo man in Griechenland übernachten kann
1 Unterkunft — Hotels und weitere Übernachtungsmöglichkeiten
Foto: CAPTAIN RAJU, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Mit dem November legt sich der Großteil der Inseln schlafen. Charterflüge enden, Hotels schließen, und selbst Magneten wie Santorini oder Mykonos gehören wieder den Einheimischen. Ein Winterbesuch auf den Inseln ist nur etwas für echte Abenteurer – manche Fährverbindungen fahren nur noch einmal pro Woche.
Wer außerhalb der Saison reisen möchte, sollte sich auf das Festland konzentrieren. Athen ist im Winter ein hervorragendes Reiseziel für einen Städtetrip: keine Hitze, leere Sehenswürdigkeiten und oft ermäßigte Eintrittspreise. Auch Thessaloniki lohnt sich sehr – die Stadt hat kürzlich eine brandneue, vollautomatische U-Bahn eröffnet.
Schnellübersicht: Griechenland Wetter Monat für Monat
Wer alles auf einen Blick haben möchte: Hier ist das ganze Jahr in einer Tabelle zusammengefasst – von Luft- und Wassertemperaturen über Besucherzahlen und Preise bis hin zur Frage, für wen welcher Monat am besten passt.
Monat
Lufttemperatur
Wassertemperatur
Massen
Preise
Ideal für
April
18–20 °C
16–17 °C
gering
günstig
Sightseeing, Wandern, Natur
Mai
22–25 °C
19–20 °C
gering/mittel
günstig
Roadtrips, aktive Paare
Juni
28–30 °C
22–23 °C
mittel
mittel
Familien mit Kleinkindern, erstes Baden
Juli
32–40+ °C
24–25 °C
extrem
Höchstpreise
Hitze- und Partyliebhaber
August
32–40+ °C
25–26 °C
extrem
Höchstpreise
Klassischer Badeurlaub (frühzeitig buchen!)
September
26–29 °C
24–26 °C
mittel
sinkend
Flitterwochen, Paare, perfektes Baden
Oktober
22–25 °C
22–24 °C
gering
günstig
Nachsaison im Süden, Kultur
Nov–Mär
10–15 °C
15–18 °C
minimal
sehr günstig
Städtetrips (Athen, Thessaloniki), Slow Travel
Wann für welches Reiseziel
Wenn du weißt, was du vom Urlaub erwartest, fällt die Wahl leicht. Hier ist ein kurzer Spickzettel nach Prioritäten:
Perfektes Baden (Juni bis Oktober): Sicher sind Juli und August, doch der absolute Spitzenmonat ist September – das Wasser hat dann die optimale Temperatur. Im Oktober am besten ganz im Süden bleiben (Kreta, Karpathos, Rhodos).
Sehenswürdigkeiten und Wandern (April, Mai, Oktober): Die Akropolis bei 40 °C zu besteigen ist ein Gesundheitsrisiko. Frühling und Herbst bieten ideale Temperaturen um die 20 °C – perfekt für Ruinen und Nationalparks.
Party und Nachtleben (Juli und August): Mykonos, Ios oder Zakynthos schlafen in diesen Monaten nicht. Die besten DJs legen auf, Strandclubs sind brechend voll. Dafür braucht man ein großzügiges Budget.
Flitterwochen ohne Touristenmassen (September): Du willst das ikonische Foto von Santorini ohne fünfzig Fremde im Hintergrund? Dann flieg im September – das Meer ist warm, die Abende romantisch und die Inselatmosphäre wieder ganz für sich.
Wann buchen und wo übernachten
Der Reisetermin hängt eng damit zusammen, wann man eine Unterkunft sichern sollte. Für Juli und August – besonders auf Santorini und Mykonos – am besten mehrere Monate im Voraus buchen: Die besten Hotels und Ferienwohnungen sind zuerst weg, und die Preise in den letzten Wochen vor der Anreise schnellen steil nach oben. Für Mai, Juni und September reicht ein Vorlauf von wenigen Wochen, und du sparst dabei oft mehrere zehn Prozent.
💡 Unser Unterkunfts-Tipp: Wir suchen am liebsten auf Booking.com – dort gibt es meistens die besten Stornierungsbedingungen. Das ist besonders außerhalb der Hauptsaison wichtig, wenn sich Wetter und Fährpläne schnell ändern und flexible Buchungen echte Nervenretter sind.
Wer so lange wie möglich warmes Wetter möchte, fährt in den Süden – dort zieht sich die Saison bis in den Oktober. Wer hingegen im Frühling oder Herbst Sehenswürdigkeiten erkunden will, übernachtet am besten direkt in Athen oder auf dem Festland, von wo aus Delphi, Meteora und der Peloponnes gut erreichbar sind.
Weiterlesen
Bevor du die Flüge buchst, schau auch in unsere anderen Griechenland-Artikel:
Wann ist die beste Zeit, um nach Griechenland zu fliegen?
Am vielseitigsten sind Mai und September, die sogenannten Sweet Spots. Sie bieten warmes Wetter, erträgliche Preise und leerere Strände, und im September ist das Meer zudem am wärmsten im ganzen Jahr. Juni ist ein toller Kompromiss für Familien, während Juli und August nur wegen der Partys oder wenn euch Hitze über 40 °C und Menschenmassen nichts ausmachen, zu empfehlen sind.
Wann kann man in Griechenland baden?
Die Badesaison dauert etwa von Juni bis Oktober. Angenehm warmes Meer (über 24 °C) genießt ihr im Juli, August und vor allem im September, wenn das Wasser 24 bis 26 °C erreicht. Im Mai hat es etwa 19 bis 20 °C, also eher erfrischend. Im Oktober haltet euch zum Baden an den Süden, an Kreta und Rhodos, wo das Wasser über 22 °C behält.
Wie ist das Wetter in Griechenland im Oktober?
Im Oktober zeigt sich deutlich der Unterschied zwischen Norden und Süden. Während es im Norden (Chalkidiki, Thassos) schon regnen und kalter Wind wehen kann, bleibt der Süden im Sommermodus. Kreta und Rhodos haben tagsüber 22 bis 25 °C und das Meer etwa 22 bis 24 °C, sodass ihr noch problemlos baden könnt. Abends braucht ihr allerdings schon einen leichten Pullover.
Welche griechische Insel ist am wärmsten und hat die längste Saison?
Die längste und wärmste Saison haben die südlichen Inseln, vor allem Kreta, Rhodos und Karpathos. Dank ihrer Lage am nächsten zu Afrika kann man hier bis Oktober baden und die Saison beginnt früher als anderswo. Dagegen kühlen die nördlichen Destinationen (Thassos, Chalkidiki) am schnellsten ab.
Was ist Meltemi und wann weht er am stärksten?
Meltemi ist ein starker, trockener Nordwind, der in der Ägäis etwa von Mitte Mai bis Mitte September weht und am stärksten im Juli und August ist. Am meisten betrifft er die Kykladen, Kreta und den Dodekanes. Er kühlt die Luft ab und verschafft Erleichterung von der Hitze, aber er erzeugt Wellen und kann Fähren stören, deshalb lasst beim Inselhüpfen einen Zeitpuffer ein.
Wann sollte man mit Kindern nach Griechenland reisen?
Für Familien mit Kindern sind Juni und September ideal. Das Wetter ist warm, das Meer angenehm aufgewärmt und ihr vermeidet die größte Hitze und Menschenmassen von Juli und August. Toll sind die flachen Sandstrände auf Naxos, Kos oder Korfu. Wenn ihr nicht an Schulferien gebunden seid, ist Juni die klare Wahl.
Wann ist Griechenland am günstigsten?
Die niedrigsten Preise bietet die Zeit von November bis März, wobei dann aber die meisten Inseln schlafen und nur das Festland (Athen, Thessaloniki) Sinn macht. In der Hauptsaison sind Mai, Juni und Oktober am günstigsten, wenn das Wetter immer noch großartig ist, aber Unterkunft und Flüge deutlich weniger kosten als im Juli und August. Meidet die Hochsaison in den Ferien, wenn die Preise am höchsten sind.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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TL;DRWellnesshotels in Deutschland reichen von Thermenkomplexen über Alpenresorts bis zu medizinischen Spas – wir haben 12 konkrete Tipps zusammengestellt. Besonders hervor sticht die Therme Erding als größter Thermenkomplex Europas (185.000 m², 28 Becken, 27 Rutschen), mit dem Hotel Victory Therme Erding ab 230 EUR/Nacht. Dazu kommt das ultra-luxuriöse Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen mit 6 Spas ab 590 EUR/Nacht sowie das historische Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden ab 475 EUR/Nacht. Zur Auswahl gehören außerdem Das Kranzbach, Bachmair Weissach mit dem ersten japanischen Onsen in Deutschland, das Lanserhof Tegernsee als mehrfach bestes Medical Spa der Welt und Ortner’s Resort in Bad Füssing mit eigener Schwefelquelle ab 240 EUR/Nacht. Die Preise liegen zwischen 130 EUR/Nacht (Budget) und 700+ EUR/Nacht (Ultra-Luxury). Die beste Reisezeit ist Herbst und Winter, am besten an Wochentagen. In deutschen Saunen gilt übrigens Nacktheitspflicht, auch in gemischten Bereichen.
Deutschland und Wellness? Diese zwei Begriffe gehören zusammen wie Croissant und Butter. Stell dir vor: über 350 Kurorte, Thermalquellen, die hier schon seit der Römerzeit sprudeln, und eine Entspannungskultur, die zur absoluten Perfektion entwickelt wurde. Während der Rest der Welt gerade erst skandinavische Saunen und japanische Onsens für sich entdeckt, entspannen sich die Deutschen schon seit Jahrtausenden selig im heißen Wasser. Und sie haben das Beste der modernen Wellness hinzugefügt – von Medical-Spa-Programmen mit ärztlicher Begleitung über Alpenresorts mit Panoramapools bis hin zu Thermalkomplexen von der Größe einer Kleinstadt. Wellness Hotels in Deutschland bieten eine Kombination, die du so woanders kaum findest.
Wellness Hotels in Deutschland haben etwas, das du anderswo kaum findest: die Kombination aus deutscher Präzision, natürlichen Thermalquellen und einer unglaublich vielfältigen Angebotspalette. Du möchtest in einer Sauna mitten im Schwarzwald verschwinden? In heilsamem Schwefelwasser schwimmen? Oder dich in einem Ultra-Luxus-Resort verwöhnen lassen, das schon G7-Gipfel beherbergt hat? Deutschland hat das alles – und noch viel mehr.
In diesem Artikel findest du 12 sorgfältig ausgewählte Tipps für die besten Wellness Hotels in Deutschland – vom gigantischen Therme Erding über das versteckte Juwel Das Kranzbach bis zum legendären Brenners Park in Baden-Baden. Zu jedem Hotel gibt es praktische Infos zu Preisen, Bewertungen und für wen es sich am besten eignet. Los geht’s! ☺️
Wellness in Deutschland – Abend am Pool des Sonnenalp Resorts im Allgäu
Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
Therme Erding – größter Thermalkomplex Europas (185.000 m²). Hotel Victory Therme Erding bietet Themenzimmer direkt im Komplex, ab 230 EUR/Nacht inkl. Eintritt.
Schloss Elmau – Ultra-Luxus-Retreat mit 6 Spas, Konzerten und 2 Michelin-Sternen, ab 590 EUR/Nacht.
Das Kranzbach – höchste Auszeichnung in Deutschland (RELAX GUIDE 4 Lilien), absolute Ruhe auf einer privaten Bergwiese, ab 490 EUR/Person inkl. Vollpension.
Bachmair Weissach – erster japanischer Onsen in Deutschland, Condé Nast Award 2025, ab ca. 600 EUR/Nacht.
Lanserhof Tegernsee – wiederholt bestes Medical Spa der Welt, ab 500+ EUR/Nacht.
Kempinski Berchtesgaden – Luxus über den Wolken mit Blick auf den Watzmann, ab 400 EUR/Nacht.
Sonnenalp Resort – 20.000 m² Wellness im Allgäu, einer der größten Hotelwellnessbereiche Deutschlands, ab 310 EUR/Nacht.
Das König Ludwig – Adults-only mit Blick auf Neuschwanstein, Booking 9,4/10, ab 430 EUR/Nacht.
Hotel Bareiss – 3 Michelin-Sterne für das Restaurant + Spa im Schwarzwald, ein Paradies für Feinschmecker.
Luisenhöhe – Medical Wellness mit Blick über Freiburg, 4.400 m² Spa, 2 Michelin Keys.
Wie du das richtige Wellness Hotel in Deutschland wählst
Bevor wir uns den konkreten Tipps widmen, klären wir ein paar Dinge, die dir Zeit, Geld und möglicherweise den ein oder anderen unangenehmen Moment ersparen. Denn Wellness in Deutschland ist nicht einfach nur „Schwimmbad und Sauna“ – es ist ein ganzes Ökosystem mit eigenen Regeln, Traditionen und (für manche überraschenden) Gepflogenheiten.
Welche Art von Wellness suchst du?
Thermalbäder – Deutschland hat Hunderte von Thermalquellen. Die größten Komplexe findest du in Bayern (Therme Erding, Bad Füssing, Therme Bad Aibling) und in Baden-Württemberg (Baden-Baden). Ideal, wenn du Entspannung und Spaß kombinieren möchtest – Rutschen, Wellenbäder, Saunawelten.
Alpines Wellness – Bergresorts in den Bayerischen Alpen und im Allgäu mit Panoramapools, frischer Luft und der Möglichkeit, Wellness mit Wandern oder Skifahren zu verbinden. Stell dir vor: Du liegst im warmen Außenpool, ringsum fällt Schnee, und vor dir ragen die Alpengipfel auf. Wahrscheinlich die schönste Form der Erholung, die es gibt.
Kneipp-Wellness – die Tradition Sebastian Kneipps, aufgebaut auf 5 Säulen (Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter, innere Ordnung). Seit 2015 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Das Zentrum ist Bad Wörishofen – wer die Therme Bad Wörishofen besucht, findet dort den idealen Einstieg in diese Philosophie.
Medical Spa – für alle, die Wellness wirklich ernst nehmen. Medizinische Programme, Detox, Longevity, Diagnostik. Lanserhof Tegernsee ist in dieser Kategorie absolute Weltspitze.
Luxuriöse Hotel-Spas – klassisches Hotelwellness auf höchstem Niveau. Brenners Park, Schloss Elmau, Hotel Bareiss – hier geht es ums Gesamterlebnis: Gastronomie, Service, Interieur, Atmosphäre.
Wann reisen – die Saison macht den Unterschied
Die beste Zeit für Wellness in Deutschland ist Herbst und Winter – Oktober bis März. Draußen Nebel, Schnee, Dunkelheit – und du liegst entspannt im heißen Thermalwasser. Herrlich. Der Sommer eignet sich ideal für Alpenresorts, wo du Wellness mit Wanderungen kombinieren kannst. Die wichtigste Grundregel: Fahr unter der Woche. An Wochenenden können große Thermalkomplexe wie die Therme Erding sehr voll werden. Und deutschen Schulferien (die je nach Bundesland variieren!) solltest du am besten ganz aus dem Weg gehen.
Preisübersicht – für jedes Budget
Deutsche Wellness Hotels decken das gesamte Spektrum ab:
Budget Thermal: ab 130 EUR/Nacht (z. B. Hotel Holzapfel in Bad Füssing)
Wichtiger Hinweis: In deutschen Saunen ist Nacktheit Pflicht!
Das muss ich gleich zu Beginn erwähnen, denn für viele Reisende ist es eine Überraschung. In deutschen Saunen ist Textil verboten. Ja, auch in gemischten Bereichen (Männer und Frauen zusammen). Badekleidung gilt in der Sauna als unhygienisch. Wer sich damit unwohl fühlt, beginnt am besten im Badebereich – dort sind Badebekleidung und Badeanzug dagegen Pflicht. Und ehrlich gesagt: Nach den Erfahrungen vieler Gäste gewöhnt man sich überraschend schnell daran 😅
Vergleichstabelle aller 12 Hotels
Hotel
Region
Typ
Preis/Nacht für 2
Bewertung
Ideal für
Hotel Victory Therme Erding
Bayern
Thermal
ab 230 EUR
Booking 9,0
Paare, Familien, Spaß
Schloss Elmau
Bayern (Alpen)
Ultra-Luxury
ab 590 EUR
T+L #2 Spa 2025
Paare, Kultur, Luxus
Das Kranzbach
Bayern (Alpen)
Alpines Luxury
ab 490 EUR/Person
RELAX GUIDE 4 Lilien
Paare, absolute Ruhe
Bachmair Weissach
Bayern (Tegernsee)
Japanischer Onsen
ab 600 EUR
Condé Nast 2025
Paare, Luxury, Wellness
Lanserhof Tegernsee
Bayern (Tegernsee)
Medical Spa
ab 500+ EUR
RELAX GUIDE 4 Lilien
Detox, Longevity, Gesundheit
Kempinski Berchtesgaden
Bayern (Alpen)
Luxury Alpine
ab 400 EUR
Michelin Guide
Paare, aktiver Urlaub
Sonnenalp Resort
Allgäu
Alpenresort
ab 310 EUR
5*
Paare, Familien, Aktive
Das König Ludwig
Allgäu (Schwangau)
Adults-only
ab 430 EUR
Booking 9,4
Romantische Paare
Hotel Bareiss
Schwarzwald
Gourmet Luxury
auf Anfrage
Google 4,7, 3 Michelin*
Feinschmecker, Paare
Luisenhöhe
Schwarzwald
Medical Wellness
auf Anfrage
2 Michelin Keys
Detox, Gesundheit
Brenners Park-Hotel & Spa
Baden-Baden
Historischer Luxus
ab 475 EUR
Booking 9,6
Absoluter Luxus
Ortner’s Resort
Bad Füssing
Thermal Health
ab 240 EUR
Booking 9,1
Kuraufenthalte, Paare
Bayern: 6 Wellness Hotels von Therme Erding bis zu den Alpenresorts
Bayern ist Deutschlands unangefochtener Wellness-Hotspot. Hier findest du die höchste Dichte an Thermalbädern, dazu ein Alpenpanorama als Bonus und die bekannte bayerische Gastfreundschaft, die dich nicht ohne ein extra Kilo abreisen lässt (diese Knödel!). Vom gigantischen Therme Erding bis zu exklusiven Bergretreats – hier sind die sechs besten Wellness Hotels der Region Bayern.
1. Hotel Victory Therme Erding — Hotel im größten Thermalkomplex Europas
Therme Erding. Falls du noch nichts davon gehört hast – mach dich auf Zahlen gefasst, bei denen dir die Kinnlade herunterfällt. 185.000 m² (das entspricht etwa 26 Fußballfeldern). 28 Pools. 27 Rutschen. 30 Saunen. Größter Thermalkomplex ganz Europas – und das Hotel Victory Therme Erding liegt direkt darin. Buchstäblich. Du trittst aus deinem Zimmer und befindest dich sofort im tropischen Paradies unter einer riesigen Glaskuppel.
Das Hotel ist thematisch als Nachbildung des britischen Kriegsschiffs HMS Victory und eines venezianischen Palastes gestaltet. Klingt kitschig? Vielleicht ein bisschen. Aber laut Gästebewertungen funktioniert das überraschend gut, und die Gäste sind begeistert von der Liebe zum Detail. Es gibt 6 Zimmertypen – von der Captain’s Cabin mit Blick auf das Wellenbad über die Admiral’s Cabin bis hin zu romantischen Zimmern im Serenissima-Stil mit venezianischen Fresken. Für Familien gibt es Kinderkabinen in Schiffsform, in denen kleine Piraten im siebten Himmel schweben 😁
Ein großer Vorteil für Hotelgäste: Early Entry – du kommst früher in den Thermalkomplex als andere Besucher. Das wirst du zu schätzen wissen, denn die Therme Erding ist enorm beliebt. Die Galaxy-Zone bietet 27 Rutschen (einige sogar mit Virtual Reality!), die VitalOase ist ein ruhigerer Bereich ab 16 Jahren, und die VitalTherme ist eine Saunawelt ohne Textilpflicht. Das Wasser sprudelt aus 2.350 Metern Tiefe und ist als Heilwasser zertifiziert – hier geht es also nicht nur um Spaß, sondern auch um Gesundheit.
Preise und praktische Infos: Zimmer ab 180 EUR/Nacht (ohne Thermaleintritt), ab 230 EUR/Nacht inkl. 2-Tages-Eintritt. Tageseintritt separat: 24–38 EUR je nach Zone, Kinder bis 3 Jahre kostenlos, Parken kostenlos. Booking-Bewertung 9,0/10. Der wichtigste Tipp: Fahr unter der Woche. An Wochenenden kann die Therme Erding sehr voll werden, besonders in den Wintermonaten.
Hotel Victory Therme Erding — Pool unter der Glaskuppel
2. Schloss Elmau — Ultra-Luxus-Retreat mit 6 Spas und Konzerten unter Sternen
Schloss Elmau ist nicht einfach ein Hotel. Es ist ein Kulturinstitut, ein Wellness-Tempel, ein Gastronomie-Erlebnis und ein Alpenrefugium – alles vereint in einem wunderschönen Schloss auf 1.008 Metern Höhe bei Garmisch-Partenkirchen. Und ja, das ist dasselbe Resort, in dem der G7-Gipfel stattgefunden hat. Wenn es gut genug für die Weltführer ist, dürfte es wohl auch für uns reichen, oder? 😅
Was Schloss Elmau wirklich einzigartig macht: 6 eigenständige Spas. Drei sind Adults-only (orientalisches Hamam, japanischer Onsen, Shantigiri Spa in Anlehnung an Ayurveda), drei sind familienfreundlich. Das bedeutet: Du kannst hierher auch mit Kindern kommen, ohne auf Ruhe verzichten zu müssen – wähle einfach das richtige Spa. Der Dachpool mit Infinity-Becken und Blick auf die verschneiten Alpengipfel gehört zu den meistfotografierten Hotelpools Europas. Zu Recht.
Zum Spa-Angebot kommt das mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Ikigai by Chris Rainer sowie ein einzigartiges Kulturprogramm – private Klassikkonzerte, Lesungen, Vorträge. Laut Reisenden, die bereits hier waren, ist es ein Erlebnis, das man anderswo schlicht nicht findet. Travel+Leisure hat Schloss Elmau 2025 auf Platz 2 der Best International Spas gewählt.
Preise und praktische Infos: Ab 590 EUR/Nacht, Halbpension ab 380 EUR/Person zusätzlich. TripAdvisor 4/5. Es ist eine Investition – aber für das Gesamtpaket aus Wellness, Kultur, Gastronomie und Natur dürfte es in Europa kaum etwas Vergleichbares geben.
Schloss Elmau — Abend am Außenpool
3. Das Kranzbach — verborgenes Juwel mit der höchsten Auszeichnung in Deutschland
Es gibt Hotels, in die man nicht einfach „zufällig vorbeifährt“. Das Kranzbach ist eines davon – es liegt auf einer privaten Bergwiese auf 1.030 Metern Höhe bei Krün und ist nur über eine private Zufahrtsstraße erreichbar. Kein Durchgangsverkehr, kein Lärm, keine Außenwelt. Nur du, die Berge und absolute Stille.
Die Geschichte dieses Ortes ist faszinierend. Das Hauptgebäude ließ die britische Adlige Mary Isabel Portman vor über 100 Jahren als privates Bergrefugium erbauen. Heute ist es ein Adults-only-Hotel (ab 12 Jahren) mit 5 Pools, 8 Saunen und der höchsten Auszeichnung in ganz Deutschland im renommierten RELAX GUIDE – 4 Lilien und 20 Punkte. Das sagt eigentlich alles.
Was Gäste im Das Kranzbach immer wieder begeistert: Vollpension ist im Preis inbegriffen. Gourmet-Frühstück, leichtes Mittagessen, Nachmittagstee mit hausgemachtem Gebäck und ein 5-Gänge-Abendmenü – alles im Preis enthalten. Der Mindestaufenthalt beträgt 2 Nächte, und ehrlich gesagt möchtest du ohnehin nicht weniger Zeit hier verbringen.
Preise und praktische Infos: Ab 490 EUR/Person inkl. Vollpension. Booking-Bewertung hervorragend. Für Paare, die absolute Privatsphäre und Ruhe suchen, ist Das Kranzbach wohl das Beste, was Bayern in der Kategorie Wellness Hotel zu bieten hat.
Das Kranzbach — Außenpool mit Blick auf die Alpen
4. Bachmair Weissach — erster japanischer Onsen in Deutschland
Am Ufer des Tegernsees in Rottach-Egern steht ein Resort, das die Spielregeln des deutschen Wellness neu geschrieben hat. Bachmair Weissach eröffnete 2024 das MIZU ONSEN SPA – und wurde damit zum ersten Hotel in Deutschland mit einem authentischen japanischen Onsen. Dreitausend Quadratmeter reines Zen.
Was das in der Praxis bedeutet? Ein Hot Pool bei 42 °C, ein Cold Plunge bei gerade einmal 2 °C (ja, wirklich), meditative Rituale und eine Philosophie, die Wellness als Weg zur inneren Balance versteht. Laut Gästebewertungen: „MIZU Onsen is a truly special experience“ – der Condé Nast Award 2025 bestätigt das eindrucksvoll. Das Resort verfügt über 140 Zimmer, davon 45 Suiten, mit einem Interieur, das Alpencharme und japanische Ästhetik vereint. Eine ungewöhnliche Kombination? Auf dem Papier vielleicht. In der Realität soll es angeblich perfekt funktionieren.
Preise und praktische Infos: Pakete ab 1.790 EUR für 3 Nächte (inkl. ¾ Pension und 150 EUR Spa-Voucher), was rund 600 EUR/Nacht entspricht. Nicht gerade günstig – aber für den ersten japanischen Onsen Deutschlands in dieser Ausstattung? Laut Reisenden ist jeder Euro seinen Preis wert.
Spa & Resort Bachmair Weissach am Tegernsee
5. Lanserhof Tegernsee — bestes Medical Spa der Welt
Wenn es einen Ort auf der Welt gibt, an dem Wellness und Medizin auf höchstem Niveau zusammenkommen, dann ist es der Lanserhof Tegernsee. Wiederholt als World’s Best Medical Spa ausgezeichnet. Der RELAX GUIDE verleiht ihm 4 Lilien – die absolute Höchstbewertung. Und wenn man das Gebäude sieht – ein minimalistisches Architekturjuwel, eingebettet in die bayerische Landschaft – wird sofort klar, dass hier nichts halbherzig gemacht wird.
Lanserhof ist kein klassisches Wellness Hotel, in das man fährt, um mit einem Prosecco am Pool zu entspannen. Hierher reist man, wenn man seinen Körper wirklich verstehen möchte. Medical Detox, Kneipp-Therapie, moderne Diagnostik, Longevity-Programme – alles unter ärztlicher Aufsicht. Die Gästezahl ist bewusst begrenzt, damit jeder individuell betreut werden kann. Keine Massen, kein Trubel.
Preise und praktische Infos: Ab 500+ EUR/Nacht. Die Preise hängen vom gewählten Programm und der Aufenthaltsdauer ab. Für gesundheitsbewusste Reisende, die Wellness als Investition in ihre Gesundheit betrachten – nicht nur als Urlaub. Verfügbarkeit und Preise hier prüfen.
Lanserhof Tegernsee — Lobby des Medical Spas
6. Kempinski Hotel Berchtesgaden — Luxus über den Wolken
Auf 1.000 Metern Höhe, mit Panoramablick auf den mächtigen Watzmann, thront das Kempinski Hotel Berchtesgaden. Und dieser Ausblick – das ist wohl der Hauptgrund, warum Reisende immer wieder hierher zurückkehren. Indoor- und Outdoor-Pools mit Blick auf die Alpengipfel, Saunen, Hydrotherapie und Spa-Anwendungen auf dem Niveau, das man von der Marke Kempinski erwartet.
Ein großer Pluspunkt ist die Lage. Der Königssee mit seinem smaragdgrünen Wasser ist nur wenige Autominuten entfernt, das historische Kehlsteinhaus ebenfalls. Im Winter Skifahren, im Sommer Wandern – und danach direkt in den beheizten Pool. Alpines Wellness Hotel in seiner schönsten Form. Der Michelin Guide empfiehlt das Haus, und Gäste loben immer wieder die Kombination aus Luxus, Natur und erstklassigem Service.
Preise und praktische Infos: Ab 400–550 EUR/Nacht je nach Saison und Zimmertyp. Day Spa für externe Gäste ab 45 EUR. Ideal für Paare, die Wellness mit einem aktiven Bergurlaub verbinden möchten.
Kempinski Hotel Berchtesgaden — Luxus über den Wolken
Das Allgäu ist jener Teil Bayerns, über den weniger gesprochen wird als über Garmisch oder den Tegernsee – doch wer einmal hier war, schwärmt davon als einem der schönsten Flecken Deutschlands. Saftige Wiesen, Alpengipfel, Bauernhöfe und eine Ruhe, die man in bekannteren Destinationen längst vergeblich sucht. Und inmitten dieser Idylle: zwei außergewöhnliche Wellness Hotels.
7. Sonnenalp Resort — 20.000 m² Wellness im Herzen des Allgäus
Zwanzigtausend Quadratmeter. Das ist die Fläche des Wellnessbereichs im Sonnenalp Resort – und damit gehört es zu den größten Hotelwellness-Komplexen in ganz Deutschland. Dabei geht es nicht nur um Quantität: 10 Pools (5 Innen-, 5 Außenpools), ein eigener Bergsee zum Baden, eine Saunawelt und Behandlungen, über die man seinen Lieben zu Hause schreiben wird.
Das Sonnenalp ist ein Familienunternehmen mit über 100-jähriger Tradition – die fünfte Generation der Familie Fäßler empfängt ihre Gäste mit typisch alpiner Herzlichkeit. Das Resort bietet 224 Zimmer sowie 3 private Alpin-Chalets für alle, die noch mehr Privatsphäre wünschen. Im Sommer Golf auf dem hauseigenen Platz und Wanderungen, im Winter Skifahren. Für Familien gibt es ein Kinderbecken und Animationsprogramme – so entspannen wirklich alle.
Preise und praktische Infos: Ab 310 EUR/Nacht in der Nebensaison bis über 1.050 EUR für Premium-Zimmer in der Hochsaison. 5 Sterne und Bewertungen, die immer wieder die Qualität des Essens, die Sauberkeit und den freundlichen Service hervorheben.
Sonnenalp Resort — Abend am Pool
8. Das König Ludwig — Adults-only mit Blick auf Neuschwanstein
Stell dir vor: Du sitzt im Außenwhirlpool, ein Glas Wein in der Hand, und vor dir zeichnet sich im Abendlicht die Silhouette von Schloss Neuschwanstein ab. Ein Märchen? Nein – das ist die Realität im Hotel Das König Ludwig in Schwangau bei Füssen. Und es ist wohl das romantischste Wellness Hotel, das Deutschland zu bieten hat.
Adults-only-Konzept (endlich Ruhe!), 6.600 m² Ludwig Spa mit 7 Saunen, Innen- und Außenpool sowie Anwendungen, die von bayerischen Traditionen inspiriert sind. Am Abend erwartet dich ein 5-Gänge-Gourmetmenü mit der Wahl aus über 250 Weinen. Die Booking-Bewertung spricht für sich: 9,4/10 – mit Einzelbewertungen wie Sauberkeit 9,8, Komfort 9,7, Personal 9,8. Gäste schreiben immer wieder, es sei „das beste Wellness-Erlebnis ihres Lebens.“
Preise und praktische Infos: Ab 430–510 EUR/Nacht. Für romantische Paare, die eine märchenhafte Auszeit suchen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Blick auf Neuschwanstein und den Forggensee von diesem Hotel aus ist schlicht unvergesslich.
Das König Ludwig in Schwangau
Schwarzwald: 2 Wellness Hotels im Herzen des Tannenwalds
Der Schwarzwald. Schon der Name beschwört Märchenhaftigkeit, Geheimnis und Stille herauf. Dunkle Nadelbäume, vernebelteT äler, plätschernde Bäche und Fachwerkhäuschen wie aus einem Grimm-Märchen. Und mitten in dieser Kulisse: zwei Wellness Hotels der absoluten Spitzenklasse. Der Schwarzwald gilt zudem als kulinarisches Herz Deutschlands – hier isst du so gut wie nirgendwo sonst. Wellness Hotel Schwarzwald bedeutet: Natur, Ruhe und Gastronomie auf höchstem Niveau.
9. Hotel Bareiss — 3 Michelin-Sterne und 5 Sterne für Wellness
Baiersbronn. Ein Dorf im Schwarzwald, das auf der Landkarte leicht zu übersehen wäre – wenn es nicht die höchste Michelin-Stern-Dichte in ganz Deutschland aufweisen würde. Und das Hotel Bareiss ist die Krone dieser Ortschaft. 5 Sterne Superior, 3 Michelin Keys und das Restaurant Schwarzwaldstube mit 3 Michelin-Sternen. Elf Generationen der Familie Bareiss haben hier etwas aufgebaut, das heute zu den angesehensten Hotels Europas zählt.
Der Spa-Bereich ist weitläufig – Innen- und Außenpools, Saunawelt, Entspannungszonen zwischen den Tannen des Schwarzwalds. Aber Hand aufs Herz: Ins Bareiss fährt man vor allem wegen des Essens. Ein Abendessen mit drei Michelin-Sternen im Schwarzwaldstube ist ein Gastronomie-Erlebnis, über das man noch Jahre später spricht. Die Google-Bewertung von 4,7/5 bestätigt, dass die Kombination aus Wellness und Haute Cuisine hier tadellos funktioniert.
Preise und praktische Infos: Preise auf Anfrage – wie es bei Hotels dieser Kategorie üblich ist. Wer gutes Essen liebt und gleichzeitig luxuriöses Wellness genießen möchte, findet im Bareiss wahrscheinlich die beste Adresse in ganz Deutschland.
Hotel Bareiss — natürlicher Badesee
10. Luisenhöhe — Medical Wellness mit Blick über Freiburg
In Horben, hoch über Freiburg, hat vor einigen Jahren ein Hotel eröffnet, das zwei Welten verbindet: Medizin und Wellness. Luisenhöhe betreibt das eigene Konzept GesundKunft®-SPA auf 4.400 m² – mit Innen- und Außenpools, Saunen und medizinisch begleiteten Behandlungen. Zwei Michelin Keys bestätigen, dass die Qualität den Ambitionen entspricht.
Was Gäste an Luisenhöhe besonders schätzen: 4-Gänge-Abendessen und Minibar sind im Zimmerpreis enthalten. Keine bösen Überraschungen auf der Rechnung. Das Spa ist ausschließlich Hotelgästen vorbehalten – keine Tagesbesucher, keine Warteschlangen. Der Blick vom Außenpool über die Schwarzwaldwipfel Richtung Freiburg soll atemberaubend sein.
Preise und praktische Infos: Preise auf Anfrage. Ideal für gesundheitsbewusste Reisende, die Medical Wellness in schöner Umgebung suchen – ohne die klinische Strenge größerer Medical-Spa-Häuser.
Luisenhöhe Gesundheitsresort über Freiburg
Baden-Baden: Wellness-Stadt mit jahrtausendealter Tradition
Baden-Baden ist ein Ort, an dem Wellness zur Kunst wurde, lange bevor das Wort überhaupt in den Sprachgebrauch einging. Schon die Römer nutzten hier im 2. Jahrhundert die 23 Thermalquellen, die aus 2.000 Metern Tiefe mit einer Temperatur von 56–69 °C sprudeln. Seit 2021 steht die Stadt auf der UNESCO-Welterbeliste als Teil der „Großen Kurstädte Europas.“ Dazu das älteste Kasino Deutschlands, die von jahrhundertealten Bäumen gesäumte Promenade Lichtentaler Allee und eine Atmosphäre, in der die Zeit irgendwo in der Belle Époque stehengeblieben zu sein scheint. Baden-Baden spielt schlicht in einer eigenen Liga.
11. Brenners Park-Hotel & Spa — eine Legende seit 1872
Manche Hotels versuchen, Geschichte zu schreiben. Brenners Park lebt darin seit 1872. Über 150 Jahre Gastgeber für Könige, Künstler und Staatsmänner – und heute auch für gewöhnliche Sterbliche, die sich das Allerbeste gönnen möchten. Teil der renommierten Oetker Collection (zur gleichen Gruppe gehört das Le Bristol in Paris), 2023 renoviert mit Interieur, das sich vom umliegenden Schwarzwald inspirieren lässt.
Villa Stéphanie Spa ist das Herzstück des Hotels. Finnische Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad, Römisches Bad, Detox-Programme und ein vollständiges medizinisches Zentrum. Gäste loben immer wieder die Verbindung aus historischer Eleganz und modernen Wellness-Anwendungen. Booking-Bewertung 9,6/10 und Platz 1 von 51 Hotels in Baden-Baden auf TripAdvisor sprechen für sich.
Da du in Baden-Baden bist, solltest du auch die beiden ikonischen öffentlichen Thermalbäder in Gehweite nicht verpassen. Friedrichsbad – historisches Bad von 1877 mit einzigartigem 17-Stationen-Ritual (und ja, es ist FKK, also komplett ohne Kleidung – das gesamte Ritual). Eintritt 20–39 EUR. Caracalla Therme – der moderne Gegenpol mit 900 m² Wasserfläche, 7+ Saunen und entspannter Atmosphäre. Eintritt ebenfalls 20–39 EUR. Am besten beide besuchen und vergleichen.
Preise und praktische Infos: Brenners Park ab 475 EUR/Nacht in der Nebensaison bis über 950 EUR in der Hochsaison. Wer absoluten Luxus mit historischem Flair erleben möchte, kommt hier nicht daran vorbei. Baden-Baden ist und bleibt die Königin der deutschen Thermalbäder.
Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden
Bad Füssing: Thermal-Paradies mit den stärksten Schwefelquellen Europas
Bad Füssing ist eine Kleinstadt, die du auf der Landkarte vielleicht nicht suchen würdest – doch Millionen kennen sie. Jedes Jahr kommen über 1,6 Millionen Gäste hierher wegen etwas, das aus dem Boden sprudelt: die stärksten Schwefelquellen (Schwefeldioxidquellen) ganz Europas. Drei Thermalkomplexe, über 10.000 m² Wasserfläche und heilsame Wirkungen, die bei Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Wirbelsäulenproblemen nachgewiesen sind. Bad Füssing ist kein Glamour-Ziel für Influencer – es ist ein Ort, an den man zur Gesundheit reist. Und genau darin liegt seine Stärke.
12. Ortner’s Resort — eigene Thermalquelle und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Ortner’s Resort ist ein 5-Sterne-Hotel mit etwas, womit sich nur eine Handvoll Hotels in Europa brüsten kann: einer eigenen Thermalquelle. Die größten hoteleigenen Thermen in ganz Bayern – 6 Pools gefüllt mit heilsamem Schwefelwasser, eine Saunawelt und weitläufige Gartenanlagen. Kein Weg in öffentliche Bäder, keine Warteschlangen. Einfach aus dem Zimmer und direkt ins Thermalwasser.
Auf Booking.com bewerten Gäste Ortner’s mit 9,1/10 und loben immer wieder die Wasserqualität, die Sauberkeit, die ausgezeichnete Halbpension und das freundliche Personal. Für Paare und ältere Gäste, die gezielt für einen Kuraufenthalt anreisen, ist es wohl die beste Wahl in Bad Füssing – mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis in der 5-Sterne-Kategorie.
Wer auch die öffentlichen Thermalkomplexe kennenlernen möchte, hat in Bad Füssing die Qual der Wahl. Europa Therme ist die größte – 17 Pools, ein 120 Meter langer Künstlicher Fluss, Eintritt 19,50 EUR für 5 Stunden. Daneben gibt es die Therme Eins, kleiner und ruhiger, sowie die Johannesbad Therme mit medizinischen Behandlungsprogrammen.
Preise und praktische Infos: Ortner’s Resort ab 240 EUR bis 470 EUR/Nacht je nach Saison und Zimmertyp. Für schmalere Budgets empfehlen Reisende das Hotel Holzapfel – ein 4-Sterne-Hotel mit über 70-jähriger Tradition, Booking 9,0/10, ab 130 EUR/Nacht. Eine hervorragende Alternative, wenn du ein paar Nächte in Bad Füssing verbringen möchtest, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.
Ortner’s Resort in Bad Füssing — Thermalpools
Praktische Tipps für deinen Wellness-Urlaub in Deutschland
Bevor du buchst und den Koffer packst, hier noch ein paar Dinge, die deinen Aufenthalt angenehmer machen – und ein paar, die dir unnötige Missverständnisse ersparen.
Nacktheit in der Sauna — ja, wirklich
Ich wiederhole es noch einmal, weil es wichtig ist: In deutschen Saunen gilt Nacktheit als absolute Grundregel. Textilien sind verboten – und das gilt auch in gemischten Bereichen, wo Männer und Frauen gemeinsam saunieren. Das ist keine Kuriosität, sondern gelebte deutsche Saunakultur. Badekleidung gilt als unhygienisch (synthetisches Material setzt in der Hitze unerwünschte Stoffe frei). Wer sich damit nicht wohlfühlt, beginnt am besten im Badebereich – dort gilt umgekehrt Badebekleidungspflicht. Und nach Erfahrung vieler Gäste: Nach dem ersten Mal hört es auf, ein Thema zu sein. Alle verhalten sich völlig selbstverständlich, und niemanden interessiert, wie man aussieht. Einfach locker bleiben ☺️
Wann reisen
Wochentags = weniger Betrieb. Das ist wohl die wichtigste Faustregel für Wellness in Deutschland. Große Thermalkomplexe wie die Therme Erding oder die Therme Bad Aibling sind an Wochenenden und Feiertagen oft überfüllt. Wer von Montag bis Donnerstag fahren kann, sollte das tun. Deutschen Feiertagen und Schulferien (die je nach Bundesland unterschiedlich sind!) solltest du ebenfalls aus dem Weg gehen. Die beste Zeit für Wellness ist Herbst und Winter – Oktober bis März. Draußen kalt, drinnen warm: Genau dieser Kontrast ist das Herzstück der deutschen Saunaphilosophie.
Was einpacken
Ein großes Handtuch (oder zwei), Badebekleidung für den Poolbereich, Badeschlappen. In gehobenen Hotels liegt ein Bademantel auf dem Zimmer; in günstigeren Häusern und öffentlichen Thermen kann man ihn gegen eine Gebühr ausleihen (in der Regel 5–15 EUR). In der Sauna brauchst du ein großes Handtuch zum Draufsetzen – direkt auf das Holz setzen gilt in Deutschland als absolutes No-Go.
Kneipp-Tradition — UNESCO-Kulturerbe
Wer Wellness nicht nur als „heißes Wasser und Sauna“ begreift, sollte sich mit der Kneipp-Tradition beschäftigen. Sebastian Kneipp war ein bayerischer Pfarrer, der im 19. Jahrhundert ein System entwickelte, das auf 5 Säulen aufbaut: Wasser (Wechsel zwischen warm und kalt), Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und innere Ordnung. Seit 2015 ist die Kneipp-Therapie auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes eingetragen. Das Zentrum ist Bad Wörishofen in Bayern – dort findest du die Therme Bad Wörishofen mit einem vollständigen Kneipp-Programm. Eine faszinierende Philosophie, die trotz ihrer 150 Jahre erstaunlich zeitgemäß wirkt.
Preisübersicht — Gesamtüberblick
Budget Thermal: ab 130 EUR/Nacht — Hotels in der Nähe öffentlicher Thermalkomplexe (Hotel Holzapfel, Bad Füssing)
Mid-range Wellness: 200–400 EUR/Nacht — hochwertige Wellness Hotels mit eigenem Spa (Ortner’s, Sonnenalp in der Nebensaison, Hotel Victory Therme Erding)
Luxury: 400–700 EUR/Nacht — 5-Sterne-Hotels mit großzügigem Spa (Kempinski, Das König Ludwig, Brenners Park, Das Kranzbach)
Ultra-Luxury: 700+ EUR/Nacht — die absolute Spitzenklasse (Schloss Elmau, Bachmair Weissach, Hotel Bareiss)
Wichtig: Viele Hotels bieten deutliche Rabatte bei Aufenthalten ab 3 Nächten, in der Nebensaison und bei Direktbuchung. Es lohnt sich immer, den Preis auf der Hotel-Website mit Booking.com zu vergleichen – manchmal sind Direktbuchungen günstiger und beinhalten zusätzliche Extras wie Spa-Guthaben oder Zimmer-Upgrade.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet ein Wellnesshotel in Deutschland?
Die Preisspanne ist sehr breit. Budget-Thermalhotels beginnen bei 130 EUR/Nacht für ein Doppelzimmer (z.B. Hotel Holzapfel in Bad Füssing). Mittelklasse-Wellnesshotels mit eigenem Spa liegen zwischen 200–400 EUR/Nacht. Luxuriöse 5-Sterne-Resorts kosten 400–700 EUR/Nacht und Ultra-Luxushotels wie Schloss Elmau oder Bachmair Weissach ab 600–700+ EUR/Nacht. Viele Hotels bieten günstigere Preise bei Aufenthalten ab 3 Nächten und in der Nebensaison (in der Regel Januar–März und November außerhalb der Feiertage).
Was sind die besten Thermalbäder in Deutschland?
Zu den bekanntesten Thermalbädern in Deutschland gehören die Therme Erding (größter Thermalkomplex Europas, 185.000 m²), Baden-Baden mit dem historischen Friedrichsbad und der modernen Caracalla Therme, Bad Füssing mit den stärksten Schwefelquellen Europas, die Therme Bad Wörishofen (Zentrum der Kneipp-Tradition), die Therme Bad Aibling und die Therme Bad Reichenhall. Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter – von Familienspaß über Heilaufenthalte bis hin zu luxuriöser Entspannung.
Ist Nacktheit in deutschen Saunen Pflicht?
Ja, in der überwiegenden Mehrheit deutscher Saunen ist Nacktheit die Regel – und zwar auch in gemischten Bereichen, wo Männer und Frauen zusammen sind. Das Tragen von Badekleidung in der Sauna gilt als unhygienisch und ist in vielen Einrichtungen ausdrücklich verboten. In den Poolbereichen hingegen ist Badekleidung Pflicht. Wenn dir Nacktheit in der Sauna unangenehm ist, beginne im Poolbereich und gewöhne dich langsam daran. Die meisten Reisenden berichten, dass es nach dem ersten Besuch kein Thema mehr ist.
Wann ist die beste Zeit für Wellness in Deutschland?
Die beste Zeit für Wellness in Deutschland ist Herbst und Winter – von Oktober bis März. Der Kontrast zwischen kaltem Wetter draußen und warmem Wasser drinnen ist der Kern der deutschen Wellnesskultur. Ideal ist es, unter der Woche (Montag–Donnerstag) zu fahren, wenn die Thermalkomplexe deutlich weniger überlaufen sind. Deutsche Feiertage und Schulferien sollte man meiden. Der Sommer hingegen ist ideal für alpine Wellnessresorts, wo man Spa mit Bergwanderungen kombinieren kann.
Was ist die Therme Erding und warum ist sie so beliebt?
Die Therme Erding ist der größte Thermalkomplex Europas mit einer Fläche von 185.000 m². Sie bietet 28 Becken, 27 Rutschen (einschließlich Virtual-Reality-Rutschen), 30 Saunen und zertifiziertes Heilwasser aus 2.350 Metern Tiefe. Der Komplex hat mehrere Bereiche: Galaxy (Adrenalin-Rutschen), VitalOase (ruhigerer Bereich ab 16 Jahren), VitalTherme (textilfreie Saunawelt) und ein tropisches Paradies unter einer Glaskuppel. Die Eintrittspreise liegen je nach Bereich zwischen 24 und 38 EUR. Die Bewertungen zur Therme Erding sind überwiegend begeistert – Gäste schätzen die Vielfalt des Angebots und die Qualität der Ausstattung.
Was ist der Unterschied zwischen Friedrichsbad und Caracalla Therme in Baden-Baden?
Das Friedrichsbad ist ein historisches Badehaus aus dem Jahr 1877 mit einem einzigartigen 17-Schritte-Ritual. Es ist komplett FKK (ohne Badekleidung), hat neoklassizistische Innenräume und bietet ein traditionelles, fast meditatives Erlebnis. Die Caracalla Therme ist ein moderner Thermalkomplex mit 900 m² Wasserfläche, 7+ Saunen und entspannterer Atmosphäre – im Poolbereich trägt man Badekleidung. Der Eintritt für beide liegt bei 20–39 EUR. Das Friedrichsbad ist für diejenigen, die ein authentisches historisches Erlebnis suchen, die Caracalla für diejenigen, die moderne Ausstattung bevorzugen. Ideal ist es, beide auszuprobieren.
Was ist die Kneipp-Therapie?
Die Kneipp-Therapie ist eine Heilmethode, die vom bayerischen Pfarrer Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Sie basiert auf 5 Säulen: Hydrotherapie (Wechsel von warmem und kaltem Wasser), Bewegung, Ernährung, Phytotherapie (Kräuter) und inneres Gleichgewicht. Seit 2015 ist sie als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt. Das Zentrum der Kneipp-Tradition ist die Stadt Bad Wörishofen in Bayern, wo man die Therme Bad Wörishofen sowie spezialisierte Kneipp-Einrichtungen findet. Elemente der Kneipp-Therapie werden heute von Wellnesshotels in ganz Deutschland genutzt.
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TL;DRDie griechische Küche steht auf drei heiligen Säulen: Horiatiki, Tzatziki und Moussaka. Dazu kommen Pastitsio, gefüllte Gemista und die Street-Food-Klassiker Gyros und Souvlaki – Souvlaki ist der Spieß vom Holzkohlegrill, Gyros das Fleisch vom Drehspieß. Gyros im Pita-Brot kostet 3 bis 5 Euro, ein griechischer Salat oder Mezedes in der Taverne 6 bis 9 Euro, und ein Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Wein liegt bei 15 bis 25 Euro pro Person. Vegetarier kommen bei Fava, Gigantes, Dakos, Saganaki oder Gemista Orfana auf ihre Kosten, und zum Nachtisch gibt’s Baklava, Galaktoboureko oder Loukoumades. Das echte Tavernenleben beginnt erst nach neun Uhr abends. Damit du nicht reingelegt wirst, meide Lokale mit Anwerbern und ohne Preise auf der Karte, und lass dir Fisch vor der Bestellung immer abwiegen.
Wenn man Griechenland sagt, denken die meisten von uns neben antiken Säulen und blau-weißen Kirchlein vor allem an eines: das Essen. Und das ist kein Zufall. Griechisches Essen zieht einfach an – allein die Suchbegriffe rund um die dortige Küche tippen Menschen monatlich fast fünf Millionen Mal in Suchmaschinen ein.
Das Geheimnis liegt dabei nicht in komplizierten Kochtechniken. Es beruht auf absoluter Frische der Zutaten, einer großzügigen Portion Olivenöl und vor allem auf der Art und Weise, wie in Griechenland gegessen wird. Essen ist hier nämlich nicht bloß Treibstoff, sondern ein gesellschaftliches Ereignis, ein Ritual und der perfekte Vorwand, um mit Familie oder Freunden auch mal drei Stunden am Stück am Tisch zu sitzen.
Und gleich eine gute Nachricht vorweg, vor allem für uns Vegetarier: Dank der riesigen Auswahl an Gemüse-Mezedes, Hülsenfrüchten und Käse gehört Griechenland zu den vegetarierfreundlichsten Küchen überhaupt. In diesem Guide zeige ich dir 20 griechische Spezialitäten, die du probieren musst, dazu, was und wann du essen solltest, was du trinken kannst und wie du den häufigsten Touristenfallen entgehst. Los geht’s. ☺️
Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
Die Basis von allem sind Mezedes, kleine Vorspeisenteller, die in die Tischmitte gestellt werden und von denen alle naschen. Bestelle nach und nach, nicht alles auf einmal.
Die heilige Dreifaltigkeit der Klassiker: griechischer Salat Horiatiki, Tzatziki und überbackene Moussaka. Dazu Pastitsio und gefüllte Gemista.
König der Straße sind Gyros und Souvlaki. Sie werden oft verwechselt, dabei gibt es einen Unterschied (erklären wir unten). Heute gibt es auch vegetarische Varianten.
Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten: Fava, Gigantes, Dakos, gefüllte Gemista Orfana, gebratener Käse Saganaki und Dutzende Gemüsevorspeisen.
Der süße Abschluss: Baklava, Galaktoboureko, Loukoumades und griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen.
Was trinken: tagsüber eisgekühlter Frappé oder Freddo Espresso, abends Ouzo, Tsipouro oder Assyrtiko-Wein.
Vorsicht vor Fallen: „Bread Scam“, Fisch nach Gewicht, Speisekarten ohne Preise und Restaurants mit Schlepper vor dem Eingang.
Tavernen-Kultur: Wie in Griechenland gegessen wird
Foto: Eden, Janine and Jim from New York City, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Die Grundzelle der griechischen Esskultur ist die Taverne. Gestärkte weiße Tischdecken und leise Musik solltest du aber nicht erwarten. Eine echte griechische Taverne ist laut, riecht nach Grill und Meer, und die Tische sind mit Papiertischdecken bedeckt, die mit Plastikklammern festgehalten werden, damit sie der Wind nicht wegweht.
Die Basis von allem sind die schon erwähnten Mezedes. Kleine Teller mit Vorspeisen und Häppchen landen in der Tischmitte, und alle naschen davon, dazu fließen Ouzo, Tsipouro oder lokaler Wein in Strömen. Griechen bestellen selten ein einziges Hauptgericht nur für sich, viel lieber füllen sie den Tisch mit einem Haufen kleinerer Portionen und teilen sich das Essen. Es ist eine Art zu speisen, in die du dich leicht verliebst, weil du so locker zehn Sachen auf einmal probieren kannst.
Auch das richtige Timing spielt eine Rolle. Zwischen drei und sechs Uhr nachmittags halten die Griechen Siesta, und viele traditionelle Küchen haben geschlossen oder kochen nur für Touristen. Das echte kulinarische Leben pulsiert hier erst nach neun Uhr abends, wenn du also um sieben kommst, sitzt du dort wahrscheinlich allein mit anderen Ausländern.
💡 Tipp: Gleich nach dem Hinsetzen bringt dir der Kellner in touristischen Gegenden (etwa in der Athener Plaka oder auf Mykonos) ungefragt Brot und abgefülltes Wasser. Das nennt sich „Bread Scam“ und taucht auf der Rechnung als Posten von 1 bis 3 Euro pro Person auf. Die Praxis ist legal, aber die Gebühr muss auf der Speisekarte stehen. Fehlt sie dort, hast du jedes Recht, dich zu wehren.
Die heilige Dreifaltigkeit (und ein paar mehr) der griechischen Klassiker
Foto: JIP, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Bevor du dich ans Entdecken regionaler Spezialitäten machst, lohnt es sich, die absoluten Grundlagen zu beherrschen, auf denen die griechische Küche steht.
Horiatiki (griechischer Salat) ist die absolute Säule. Er besteht aus grob geschnittenen Tomaten, Gurken, roten Zwiebeln, Kalamata-Oliven und grüner Paprika, das Ganze mit hochwertigem Olivenöl übergossen und mit Oregano bestreut. In einem authentischen Horiatiki findest du niemals Blattsalat, und der Feta wird nicht gewürfelt, sondern thront obenauf als ein großes Stück. Es ist eines der besten Gerichte, die du bei Hitze genießen kannst.
Tzatziki kennst du wahrscheinlich auch von zu Hause. Dicker griechischer Joghurt, geriebene und ausgedrückte Gurke, jede Menge Knoblauch, Olivenöl und ein Spritzer Essig oder Zitrone. Der perfekte Dip zu Brot und Gemüse.
Moussaka ist das ikonische Schichtgericht aus Auberginenscheiben, Kartoffeln und Hackfleisch mit Tomatengrundlage und einer Prise Zimt, übergossen mit einer dicken Béchamelschicht und goldgelb überbacken. Traditionell wird sie mit Lamm oder Rind zubereitet, aber in vielen Tavernen findest du heute auch eine hervorragende vegetarische Version nur mit Gemüse. Das verwandte Pastitsio ist dann die griechische Antwort auf Lasagne, bei der statt Nudelplatten lange Röhrennudeln zum Einsatz kommen.
Und zu guter Letzt die Gemista, also große Tomaten oder Paprika, gefüllt mit Reis und Kräutern und im Ofen gebacken. Es gibt eine Variante mit und ohne Fleisch, die fleischlose heißt schön Orfana – „die Verwaiste“ – und genau die ist ein absoluter vegetarischer Klassiker.
Street Food: Gyros, Souvlaki und ihr Unterschied
Foto: Sarah Stierch, CC BY 4.0, Wikimedia Commons
Griechenland hat eine riesige Street-Food-Tradition, und an ihrer Spitze stehen zwei Begriffe, die Reisende ständig verwechseln. Also klären wir das ein für alle Mal.
Souvlaki sind kleine Fleischstücke (meist Schwein oder Hähnchen), auf einen Spieß gesteckt und über Holzkohle gegrillt. Du kannst sie einfach so auf dem Teller mit Zitrone essen oder im Pita eingewickelt mit Tomaten, Zwiebeln, Pommes und Tzatziki. Gyros hingegen wird aus dünnen Fleischscheiben zubereitet, die auf einen riesigen vertikalen Spieß gestapelt werden, von dem es langsam gebraten und abgeschnitten wird. Ins Pita kommt es dann genauso. Kurz gesagt: Souvlaki ist der Spieß, Gyros ist der drehende Drehspieß.
Für die Einheimischen ist das ein nationales Fast Food, das nur ein paar Euro kostet. Als Vegetarier musst du nicht verzweifeln, viele Läden bieten heute Gyros aus Pilzen oder Halloumi an, und in jeder größeren Stadt stößt du auf Falafel im Pita, das genauso gut funktioniert.
Sobald du von der Küste in die Berge fährst, wartet eine andere Liga auf dich. Die dortigen Tavernen servieren Paidakia (gegrillte Lammkoteletts) und Kleftiko, also Lamm, langsam in Pergament gegart. Der Name Kleftiko stammt vom Wort für Räuber, die gestohlenes Fleisch einst in Erdgruben backten, damit der Rauch sie nicht verriet. Für Fleischliebhaber sind das berühmte lokale Spezialitäten.
Käsesorten, die du probieren musst
Foto: Tammy Green from Chicago, USA, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons
Die Griechen verzehren europaweit am meisten Käse pro Kopf, und das wundert uns überhaupt nicht. Den Löwenanteil daran hat verständlicherweise der Feta, ein salziger, krümeliger Käse aus Schaf- (und manchmal auch Ziegen-)milch mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Nach EU-Regeln darf so nur Käse verkauft werden, der im griechischen Festland und auf der Insel Lesbos hergestellt wird.
Feta ist aber bei Weitem nicht das einzige Milchwunder. Graviera ist ein Hartkäse mit süßlich-nussigem Geschmack, ideal zum Wein. Manouri ist ein cremiger und milder Molkenkäse, der in süße wie herzhafte Kuchen wandert.
Und dann gibt es noch unseren größten Favoriten, Saganaki. Das ist eigentlich keine Käsesorte, sondern eine Zubereitungsart. Eine Scheibe Hartkäse wird in Mehl gewendet und scharf in der Pfanne angebraten, sodass sie eine knusprige Kruste und einen schmelzenden Kern hat, und wird heiß serviert, reichlich mit Zitrone beträufelt. Als einfache vegetarische Vorspeise ist das ein Volltreffer.
Meeresfrüchte: mehr als nur Fisch auf dem Teller
Foto: Klearchos Kapoutsis from Santorini, Greece, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Der Oktopus, der wie Wäsche an einer Leine vor der Taverne trocknet, gehört zu den typischsten Bildern der griechischen Küste. Die Sonne entzieht ihm überschüssiges Wasser und intensiviert seinen Geschmack, bevor er auf den Grill wandert. Meeresfrüchte sind hier für Einheimische und Besucher ein riesiges Thema und gehören zu dem, was sich an der Küste viele Leute nicht entgehen lassen.
Zu den beliebtesten Meeresspezialitäten gehören Kalamarakia (frittierte Tintenfischringe mit Zitrone), gegrillte Sardinen Sardeles oder Garides Saganaki, also Garnelen in einer dicken Tomatensoße mit Feta und einem Schuss Ouzo geschmort. Von frischem Fisch lieben die Griechen Tsipoura (Goldbrasse) und Lavraki (Wolfsbarsch).
⚠️ Wenn du dich an Meeresfrüchte wagst, achte ganz besonders auf die Preise. Frischer Fang (auf der Karte oft als „catch of the day“ bezeichnet) wird nicht pro Portion verkauft, sondern nach Gewicht. Bevor du den Fisch bestellst, lass ihn dir zeigen, wiegen und gleich den Endpreis nennen. Sonst trifft dich beim Bezahlen vielleicht der Schlag.
Regionale Spezialitäten: Jede Insel schmeckt anders
Foto: Waldviertler, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die griechische Küche ist alles andere als einheitlich. Jede Region pflegt eigene Traditionen, Zutaten und historische Einflüsse, sodass du, selbst wenn du ganz Griechenland durchquerst, jedes Mal ein bisschen anders isst. Hier ein kleiner Überblick.
Region
Typische Spezialitäten
Warum probieren
Kreta
Dakos (Zwieback mit Tomaten und Mizithra-Käse), Kalitsounia (Käse- oder Kräutertaschen), Tresterbrand Raki
Die kretische Diät gilt als die gesündeste der Welt, das Essen ist hier erdig und voller lokaler Kräuter
Korfu und Ionische Inseln
Sofrito (Kalb in Knoblauchsoße), Pastitsada (Fleisch mit Nudeln), Bourdeto (scharfer Fischeintopf)
Die Inseln fielen nie unter osmanische Herrschaft, die Küche prägten Jahrhunderte venezianischen Einflusses
Thessaloniki und Nordgriechenland
Bougatsa (Filoteig mit Creme oder Käse), spezielles Gyros, kräftige Gewürze
Thessaloniki ist die kulinarische Hauptstadt Griechenlands mit Einflüssen von Flüchtlingen aus Kleinasien
Santorini
Fava (Püree aus gelben Erbsen), Tomatokeftedes (Tomatenpuffer), Assyrtiko-Wein
Der vulkanische Boden verleiht Tomaten und Reben einen unglaublich konzentrierten Geschmack
Naxos
Naxos-Kartoffeln, Arseniko-Käse, Kitron-Likör
Die fruchtbarste Insel der Kykladen, die mit ihren Kartoffeln und Käsesorten den Rest Griechenlands versorgt
Für uns Vegetarier sind in dieser Tabelle wahre Schätze versteckt. Der kretische Dakos, die Fava von Santorini und Tomatokeftedes gehören zum Besten, was die griechische Küche zu bieten hat, und Fleisch fehlt darin überhaupt nicht.
Lukáš und Lucie empfehlen
Wo man in Griechenland übernachten kann
2 Unterkünfte — Hotels und weitere Unterkunftsmöglichkeiten
Griechische Desserts sind schwer, klebrig und brutal süß, fast immer spielen Honig, Nüsse und hauchdünner Filoteig die Hauptrolle. Und wir haben uns in sie verliebt.
Der absolute Klassiker ist Baklava, geschichteter Teig mit gehackten Walnüssen, durchzogen von süßem Sirup. Noch einen Schritt weiter geht Galaktoboureko, Filoteig gefüllt mit reichhaltiger Grießcreme, die nach dem Backen ebenfalls in Sirup ertränkt wird. Und Liebhaber von Frittiertem müssen Loukoumades probieren, kleine griechische Krapfen, goldgelb frittiert, mit heißem Honig übergossen und mit Zimt bestreut.
Du sehnst dich nach etwas Leichterem? Purer griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen funktioniert perfekt als Dessert, und in vielen Tavernen bringen sie ihn dir sogar gratis als Aufmerksamkeit des Hauses nach dem Essen.
Was trinken: von Frappé bis Retsina
Foto: Antonio Fajardo i López, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Die Griechen sind ein Volk von Kaffeeliebhabern, ihre Kaffeekultur hat aber ihre Eigenheiten. Im Sommer triffst du auf zwei Nationalgetränke. Das erste ist der Frappé, Instantkaffee mit Wasser zu dichtem Schaum aufgeschlagen und auf Eis serviert, der in den fünfziger Jahren zufällig auf einer Messe in Thessaloniki entstand. Die modernere und heute beliebtere Variante ist der Freddo Espresso, also klassischer Espresso, scharf gekühlt und mit Eis aufgeschlagen.
Der traditionelle griechische Kaffee wird in einer kleinen Kanne direkt mit dem Satz und Zucker gekocht. Hier gilt eine wesentliche Regel: Rühre den Kaffee in der Tasse niemals um, sonst wirbelst du den Satz auf und hast den Mund voll Schlamm. ☺️
Abends kommt die Zeit für Alkohol. Ouzo ist ein Anisbrand, der grundsätzlich mit Eis oder kaltem Wasser getrunken wird, nach dessen Zugabe er effektvoll milchig wird. Die traditionellere und stärkere Alternative ist Tsipouro, auf Kreta Raki genannt. Der griechische Wein erlebt zudem einen riesigen Boom, also wirf die billige Plörre aus der Box über Bord und such nach knackigem weißem Assyrtiko aus Santorini oder vollmundigem roten Agiorgitiko vom Peloponnes. Ein besonderes Kapitel ist der Retsina, ein mit Kiefernharz aromatisierter Weißwein, den man entweder liebt oder hasst. Und Bier? Am häufigsten triffst du auf leichte Lager wie Mythos, Fix oder Alfa, die in der Sommerhitze im Grunde wie Wasser funktionieren.
Was kostet Essen in Griechenland
Foto: Scudsvlad, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die gute Nachricht ist, dass man in Griechenland immer noch ziemlich günstig essen kann, wenn man die touristischsten Orte meidet. Die Preise unterscheiden sich natürlich je nach Insel, auf Mykonos oder Santorini zahlst du locker das Doppelte gegenüber dem Festland, aber als Orientierung passt das Folgende.
Gyros oder Souvlaki im Pita, also das klassische Street Food zum Mitnehmen, kostet etwa 3 bis 5 Euro und sättigt im Grunde wie ein vollwertiges Mittagessen. Ein eisgekühlter Frappé oder Freddo Espresso im Café kostet rund 3 bis 4 Euro, ein griechischer Salat oder ein Teller Mezedes in der Taverne etwa 6 bis 9 Euro.
Wenn du zu einem klassischen Abendessen in eine Familientaverne gehst, wo du mehrere Vorspeisen zum Teilen, ein Hauptgericht und eine Karaffe Hauswein bestellst, rechne mit etwa 15 bis 25 Euro pro Person. Für das Geld isst du allerdings königlich und gehst meist mit dem Gefühl, dass du dir zu viel gegönnt hast. Vegetarier sparen zudem, denn Gemüsevorspeisen und Hülsenfrüchte gehören zum Günstigsten auf der ganzen Karte.
Wie du nicht reinfällst: Überleben im Touristendschungel
In Griechenland isst man fantastisch, nur an den meistbesuchten Orten wie Athen, Mykonos oder Santorini tappst du leicht in Touristenfallen. Es reicht aber, dich an den gesunden Menschenverstand und ein paar einfache Regeln zu halten.
Ein Schlepper ist ein schlechtes Zeichen. Wenn vor dem Restaurant jemand mit Speisekarte steht und dich aggressiv hineinlockt, geh woanders hin. Eine gute Taverne braucht keinen Schlepper.
Speisekarte ohne Preise heißt: Reißaus nehmen. Sobald man dir eine Karte ohne Preise gibt oder behauptet, „die Preise sagen wir dir“, steh auf und geh. Das ist ein uralter Trick, der mit einer Rechnung von 200 Euro für zwei Portionen Kalamari endet.
Iss dort, wo Griechen essen. Such nach Läden, die in Seitengassen versteckt sind. Wenn am Tisch eine große griechische Familie sitzt und lautstark diskutiert, bist du am richtigen Ort.
Bestelle nach und nach. Lass dir nicht alles auf einmal bringen. Die Griechen nehmen Vorspeisen, essen sie, trinken Wein und bestellen erst dann den Rest nach. Die Kellner sind an dieses Tempo gewöhnt.
Kleines Gastro-Wörterbuch
Um in der Taverne einen guten Eindruck zu machen, reicht es, ein paar grundlegende Vokabeln zu kennen. Die Einheimischen schätzen das und behandeln dich gleich etwas herzlicher.
Kaliméra – Guten Morgen / Vormittag
Kalispéra – Guten Abend
Efcharistó – Danke
Parakaló – Bitte (oder auch „gern geschehen“)
To logariasmó, parakaló – Die Rechnung, bitte
Nero – Wasser
Krasi – Wein (lefko = weiß, kokkino = rot)
Yamas! – Zum Wohl!
Wo essen und wo übernachten
Die beste Faustregel für die Wahl der Taverne ist, weiter weg von den touristischen Hauptstraßen zu gehen und zu beobachten, wo sich die Einheimischen treffen. In Athen lohnt es sich, in Viertel wie Psyri oder Koukaki zu ziehen, auf den Inseln dann in die Bergdörfer im Landesinneren, wo das Essen oft besser und günstiger ist als am Strand.
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Und wenn du die griechische Küche wirklich in die Tiefe kennenlernen willst, lohnt sich eine Gastro-Tour oder ein Kochkurs mit Einheimischen, die du auf GetYourGuide findest und vergleichst.
Unterkünfte in Athen bekommst du ab etwa 60 Euro pro Nacht, auf den Inseln klettern die Preise in der Saison höher. Wohin du auch reist, buche rechtzeitig, die besten Läden mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis verschwinden zuerst.
Wohin als Nächstes
Bevor du auf Verkostungstour gehst, wirf auch einen Blick auf unsere anderen Artikel über Griechenland:
Zu den typischsten griechischen Gerichten gehören der griechische Salat Horiatiki, der Dip Tzatziki, die überbackene Moussaka, das Streetfood Gyros und Souvlaki sowie das gefüllte Gemüse Gemista. Dazu dürfen Olivenöl, Feta und Dutzende kleine Vorspeisen Mezedes nicht fehlen, die am Tisch geteilt werden. Als nationales Fast Food führt Gyros in der Pita.
Was man in Griechenland als Vegetarier essen kann?
Griechenland ist für Vegetarier eine der freundlichsten Küchen überhaupt. Ohne Bedenken könnt ihr griechischen Salat, Tzatziki, gebratenen Saganaki-Käse, gefüllte Gemistu Orfana, Santorin-Fava, kretischen Dakos, Gigantes-Bohnen oder gefüllte Weinblätter Dolmades genießen. Vom Streetfood bekommt ihr heutzutage auch Gyros aus Pilzen oder Halloumi und das allgegenwärtige Falafel in der Pita.
Was ist der Unterschied zwischen Gyros und Souvlaki?
Souvlaki sind kleine Fleischstücke, die auf einen Spieß gesteckt und über Kohle gegrillt werden, während Gyros aus dünnen Fleischscheiben zubereitet wird, die auf einem großen rotierenden vertikalen Spießbraten geschichtet werden, von wo aus sie nach und nach abgeschnitten werden. In die Pita mit Tzatziki, Tomaten und Pommes werden aber beide völlig gleich eingewickelt. Vereinfacht gesagt: Souvlaki ist ein Spieß, Gyros ist ein Drehspieß.
Was wird in Griechenland gefrühstückt?
Ein klassisches griechisches Frühstück ist leicht. Meistens besteht es aus frischem Gebäck, griechischem Joghurt mit Honig und Nüssen, saisonalem Obst und Kaffee. Beliebt ist auch Bougatsa, knuspriger Filoteig gefüllt mit süßer Creme oder Käse, der vor allem im Norden des Landes gegessen wird. Ein herzhaftes Frühstück mit Eiern und Speck ist eher die Ausnahme in Hotels für Touristen.
Was trinkt man in Griechenland?
Tagsüber dominieren die eisgekühlten Kaffees Frappé und Freddo Espresso, dazu der traditionelle griechische Kaffee, der in der Džezva zubereitet wird. Abends trinken die Griechen Anis-Ouzo oder den Schnaps Tsipouro (auf Kreta Raki), beides mit Eis und Wasser. Von den Weinen lohnt sich der weiße Assyrtiko aus Santorin, der rote Agiorgitiko oder die mit Harz aromatisierte Retsina. Das verbreitetste Bier ist Mythos.
Wie vermeidet man es, in Griechenland in einem Restaurant übers Ohr gehauen zu werden?
Meidet Lokale mit Schleppern vor dem Eingang und Speisekarten ohne Preisangaben. Fisch und Meeresfrüchte werden nach Gewicht verkauft, lasst euch den Fang also immer abwiegen und nennt vorher den Preis. Achtet auch auf den „Bread Scam“, also unbestelltes Brot und Wasser auf der Rechnung. Und vor allem: Esst dort, wo die einheimischen Griechen sitzen, nicht dort, wohin man euch von der Straße aus lockt.
Wie sagt man Danke auf Griechisch?
Danke sagt man auf Griechisch efcharistó. Ein paar weitere Wörter, mit denen ihr in der Taverne Freude bereitet, sind kaliméra (guten Morgen), kalispéra (guten Abend), parakaló (bitte) und yamas (zum Wohl). Die Griechen freuen sich, wenn ein Ausländer zumindest versucht, ihre Sprache zu sprechen, und revanchieren sich oft mit einer herzlicheren Art.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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TL;DRDie besten Strände Griechenlands 2026 umfassen ikonische Orte wie Elafonissi und Balos auf Kreta, den dramatischen Myrtos auf Kefalonia, den mondlandschaftsartigen Sarakiniko auf Milos und den symmetrischen Voidokilia auf der Peloponnes. Das berühmte Navagio auf Zakynthos bleibt 2026 wegen Erdrutschen gesperrt. Ein neues Gesetz schreibt vor, dass mindestens 70 % jedes Strandes frei von Liegen bleiben müssen. Die Liegenmiete kostet auf ruhigeren Inseln 5 bis 15 Euro pro Tag, auf Mykonos dagegen über 100 Euro. Familien mit Kindern kommen an den flachen Stränden Agios Georgios auf Naxos oder Tigaki auf Kos auf ihre Kosten, Partyfans lieben Super Paradise auf Mykonos. Wer dem Trubel entkommen will, findet Ruhe am Simos auf Elafonisos oder am palmengesäumten Vai auf Kreta. Griechenland zählt aktuell 623 Strände mit Blauer Flagge. Auf den Ionischen Inseln lohnen sich wegen der Kieselsteine und Seeigel Badeschuhe.
Wenn ich die Augen schließe und mir den perfekten Urlaub vorstelle, sehe ich türkisblaues Meer und einen endlosen Streifen aus Sand oder weißen Kieseln, in den die Sonne brennt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich damit nicht allein bin. Die schönsten Strände Griechenlands werden jeden Monat von Hunderttausenden Menschen online gesucht – und das aus gutem Grund. Griechenland bietet buchstäblich Tausende davon und belegt regelmäßig Platz zwei weltweit bei der Anzahl der Blauen-Flagge-Auszeichnungen, von denen es derzeit rund 620 besitzt.
Die traumhafte Bucht zu finden bedeutet aber nicht, einfach blind mit dem Finger auf die Karte zu zeigen. Einige der berühmtesten Strände leiden heute unter dem Ansturm der Massen, andere hat die Natur selbst gesperrt, und wieder andere wurden von überteuerten Strandclubs vereinnahmt, wo man für zwei Liegestühle mehr bezahlt als für den Flug.
Genau deshalb ist dieser ehrliche Reiseführer entstanden. Ich zeige euch ohne Schönfärberei 20 der schönsten griechischen Strände, aufgeteilt nach dem, was ihr vom Urlaub erwartet – dazu die aktuellen Regeln für 2026 (Liegestühle, gesperrtes Navagio, neues Strandgesetz) und am Ende eine übersichtliche Tabelle, damit ihr den Durchblick behaltet. Los geht’s! ☺️
Ikonische Postkartenstrände: Elafonissi (rosa Sand), Balos (Lagune), Myrtos und Sarakiniko. Atemberaubend schön, aber oft überfüllt – ein früher Start lohnt sich.
Achtung bei Navagio (Schiffswrack) auf Zakynthos: Für 2026 ist der Strand weiterhin gesperrt wegen Erdrutschen. Betreten ist verboten – möglich sind nur Fotos vom Boot oder vom Aussichtspunkt über dem Felsen.
Familien mit Kindern werden die flachen, ruhigen Strände von Agios Georgios (Naxos), Tigaki (Kos) oder Golden Beach (Thassos) lieben.
Party von nachmittags bis in die Nacht gibt es auf Super Paradise (Mykonos), Paradise Beach (Kos) und in Kavos (Korfu).
Abseits der Massen findet ihr euch auf Voidokilia, Simos, Vai mit seinem Palmenhain oder dem wilden Egremni wieder.
Neues Strandgesetz: Mindestens 70 % jedes Strandes müssen frei zugänglich bleiben – ohne Liegestühle. Mit eigenem Sonnenschirm und Handtuch findet ihr heute fast überall einen Platz.
Badeschuhe sind auf den Ionischen Inseln ein Muss – wegen der Kieselsteine und Seeigel.
Praktische Strandregeln Griechenland 2026: Das solltet ihr wissen
Bevor ihr euren Urlaub plant, lohnt es sich, die aktuellen Spielregeln zu kennen – denn die griechische Strandkultur hat in den letzten Jahren einige grundlegende Veränderungen erlebt.
Das größte Thema sind Liegestühle und Sonnenschirme – vor allem deren Preise, die sich enorm unterscheiden. Während ihr auf dem ruhigeren Thassos oder auf dem Festland für zwei Liegestühle und einen Sonnenschirm 5 bis 15 Euro pro Tag bezahlt, kann euch dieselbe Kombination in einem Luxus-Strandclub auf Mykonos locker 100 Euro und mehr kosten. Auf vielen kleineren Inseln wie Kos oder Naxos gilt außerdem noch die angenehme Regel „Liegestuhl gratis bei Verzehr“: Einfach in der Taverne nebenan einen Frappé und etwas zu essen bestellen, und der Platz gehört euch für den ganzen Tag.
Der wichtigste Tipp: Fragt immer vorher nach dem Preis. Viele Strandkioske hängen keine Preislisten aus – und der Betrag auf der Rechnung kann dann eine unangenehme Überraschung sein.
Die Handtuch-Bewegung und das neue Gesetz
Wer gar nichts bezahlen möchte und lieber das eigene Handtuch ausbreitet, steht heute auf der richtigen Seite des Gesetzes. Laut griechischer Gesetzgebung müssen mindestens 70 % der Fläche jedes Strandes frei zugänglich bleiben (in Natura-2000-Schutzgebieten sogar 85 %). Jahrelang ignorierten Strandbar-Betreiber diese Vorschrift und belegten den Sand bis ans Wasser. Im Sommer 2023 schlug die Stimmung jedoch um: Die sogenannte „Handtuch-Bewegung“ (Κίνημα της Πετσέτας) entflammte – Einheimische protestierten gegen illegale Flächenbelegungen, die Regierung reagierte konsequent, schickte Drohnen in die Luft und verhängte Bußgelder von 2.000 bis 60.000 Euro. Verstöße lassen sich heute direkt vom Strand aus über die offizielle App MyCoast melden – allein in einem einzigen Sommer gingen darüber mehr als elftausend Beschwerden ein. Das Ergebnis: Mit eigenem Sonnenschirm findet ihr heute fast überall einen Platz.
Seeigel, Kieselsteine und Sicherheit
Rettungsschwimmer und Warnflaggen gibt es nur an großen, bewirtschafteten Stränden – eine rote Flagge bedeutet Badeverbot. An wilden Buchten seid ihr auf euch allein gestellt, also Achtung vor allem bei zwei Dingen.
Die Ionischen Inseln (Kefalonia, Lefkada, Zakynthos) sind für ihr wunderschönes blaues Wasser bekannt, das sie den hellen Kalksteinkieseln verdanken. Das sieht zwar spektakulär aus, aber das Laufen darauf tut höllisch weh – Badeschuhe sind hier absolut unverzichtbar. Das zweite Risiko sind Seeigel, die sich meist auf Felsen und Steinen im klaren Wasser aufhalten. An reinen Sandstränden begegnet ihr ihnen kaum, aber sobald ihr über Felsen ins Meer klettert, schaut gut auf den Boden.
Die gute Nachricht: Das griechische Meer gehört zu den saubersten in ganz Europa. Für 2025 wurden insgesamt 623 Strände mit der Blauen Flagge ausgezeichnet – ein Siegel für Wasserqualität, Sicherheit und gute Infrastruktur in einem. Wer mit jemandem reist, der in seiner Mobilität eingeschränkt ist, sollte sich die barrierefreien Rampen von Seatrac anschauen – sie sind bereits an knapp 150 griechischen Stränden im Einsatz und ermöglichen einen selbstständigen Meereseinstieg.
Ikonische Strände, die ihr von Postkarten kennt
Diese Strände kennt ihr aus Reisekatalogen und von Instagram. Sie sind atemberaubend schön – aber ihre Berühmtheit hat ihren Preis. Wer hierherfährt, sollte mit einer guten Strategie anreisen.
Navagio (Schiffswrack), Zakynthos
Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die Bucht mit dem Wrack des Schmugglerschiffs Panagiotis, eingerahmt von senkrechten Kalksteinfelsen, ist wohl das meistfotografierte Motiv ganz Griechenlands – und gleichzeitig ein echter Problemfall.
⚠️ Aktueller Stand für 2026: Der Strand ist für Besucher gesperrt. Nach einer Reihe gefährlicher Erdrutsche und seismischer Aktivitäten haben die Behörden nach einer Inspektion im März 2026 das strenge Betretungsverbot verlängert. Das Betreten des Sandes sowie das Schwimmen in unmittelbarer Nähe des Wracks ist auf unbestimmte Zeit verboten. Lasst euch nicht von Schleppern einreden, die euch ein Picknick direkt neben dem Wrack versprechen.
Was bleibt also? Entweder eine Bootstour buchen (Abfahrt von Porto Vromi, Alykes oder Skinari), die euch in die Bucht bringt, sodass ihr vom Deck aus fotografieren könnt. Oder zur Aussichtsplattform auf dem Felsen hoch über dem Strand fahren – der Blick von dort ist genauso beeindruckend. Rechnet aber mit Warteschlangen und gelegentlichen Zugangssperren, besonders bei starkem Wind. Weitere Tipps rund um die Insel findet ihr in unserem Zakynthos-Reiseführer.
💡 Tipp: Bootstouren zu Navagio könnt ihr ganz bequem vorab online vergleichen und buchen auf GetYourGuide – so spart ihr euch die Ticketsuche vor Ort und wählt das Boot mit den besten Bewertungen.
Elafonissi, Kreta
Foto: dronepicr, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Die Lagune an der Südwestspitze Kretas ist berühmt für ihren rosa Sand, der durch zermahlene Schalen kleiner Meeresorganismen entsteht. Das Wasser ist unglaublich flach und warm – man kann problemlos von der Küste bis zur benachbarten kleinen Insel waten, und Kinder haben hier ihren ganz persönlichen Märchenspielplatz.
Das klingt nach Paradies – doch im Juli und August verwandelt sich Elafonissi in ein echtes Ameisennest mit Hunderten von Autos und Dutzenden von Reisebussen, täglich kommen bis zu 5.000 Besucher. Wer ihn wirklich genießen möchte, muss früh aufstehen. Kommt vor zehn Uhr morgens oder erst nach 17 Uhr, wenn die Gruppentouren wieder abgereist sind. Und denkt daran: Die gesamte Lagune ist Naturschutzgebiet – den rosa Sand als Souvenir mitnehmen ist verboten. Weitere Tipps gibt es in unserem Kreta-Reiseführer.
Balos, Kreta
Foto: dronepicr, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Eine weitere kretische Lagune, diesmal im Nordwesten, mit wilder, ursprünglicher Schönheit, wo sich Dutzende Blau- und Grüntöne vermischen. Die Anreise ist allerdings ein kleines Abenteuer für sich.
Die komfortablere Variante ist ein ganztägiger Bootsausflug vom Hafen Kissamos (ca. 30 bis 40 Euro), der euch unterwegs auch zur Pirateninsel Imeri Gramvousa bringt und direkt am Wasser absetzt. Die zweite Möglichkeit ist die Anreise mit dem Auto – doch dann erwartet euch eine acht Kilometer lange Schotterpiste am Klippenrand, für die die meisten Mietwagenfirmen keine Versicherung gewähren. Am Ende parkt ihr und steigt (und klettert in der Hitze wieder zurück) etwa zwanzig Minuten über einen Steinpfad. Die Belohnung: ein schier unschlagbarer Ausblick von oben, der sich tief ins Gedächtnis brennt.
💡 Tipp: Den ganztägigen Bootsausflug nach Balos und zur Pirateninsel Gramvousa vom Hafen Kissamos könnt ihr im Voraus auf GetYourGuide buchen – in der Hochsaison sind die Boote schnell ausgebucht.
Myrtos, Kefalonia
Foto: Tony Hisgett, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Strahlend weiße Kiesel im Kontrast zu tiefblauem Wasser und steilen grünen Felsen. Myrtos wirkt unglaublich dramatisch und gehört zu den meistfotografierten Stränden der Ionischen Inseln überhaupt.
Das Wasser fällt hier jedoch schnell in die Tiefe und die Meeresströmungen können tückisch stark sein – für kleine Kinder ist dieser Strand daher weniger geeignet. Für geübte Schwimmer und Fotobegeisterte ist er dagegen ein absolutes Muss. Und vergesst die Badeschuhe nicht – die Kiesel sind gnadenlos. Kefalonia hat noch viele weitere ruhige Buchten, schaut in unseren Kefalonia-Reiseführer.
Porto Katsiki, Lefkada
Foto: Dimitra Papadimitriou, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der Name bedeutet übersetzt „Ziegenhafen“ – weil früher nur Tiere hierherkamen. Heute führt eine Asphaltstraße hin, und zum Strand gelangt man über rund hundert steile Stufen, die an der Felswand kleben. Das Wasser hat durch den Kalksteinuntergrund eine Farbe wie aus einer anderen Welt – milchiges Türkis, dem man den Atem verschlägt.
Bedenkt: Nachmittags brennt die Sonne gnadenlos auf den weißen Fels, also bereitet euch auf extreme Hitze vor und nehmt ausreichend Wasser mit. Lefkada hat noch viele weitere Strände dieser Art – mehr dazu im Lefkada-Reiseführer.
Sarakiniko, Milos
Foto: dronepicr, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Sarakiniko ist eigentlich gar kein Strand im klassischen Sinne – eher eine Mondlandschaft. Strahlend weiße Vulkanfelsen wurden hier von Wind und Meer zu glatten, runden Formen modelliert. Sand gibt es kaum; man liegt direkt auf den aufgeheizten Steinen und springt von den Felsen ins Wasser.
Das ist ein Erlebnis, das man sonst nirgends in Griechenland findet – aber Achtung: Auf den weißen Felsen gibt es keinen Schatten, und der Stein reflektiert die Sonne so stark, dass man sich im Handumdrehen verbrennt. Hut, reichlich Sonnencreme und ein früher Aufbruch morgens oder abends sind hier Pflicht. Mehr über die Vulkaninsel Milos gibt es hier.
Strände für Familien mit Kindern
Ihr reist mit Kindern? Dann braucht ihr keine dramatischen Klippen und kein tiefes Wasser. Was ihr sucht, ist feiner Sand zum Burgenbauen, flacher Meereseinstieg, wo die Kleinen sicher planschen können, und gute Infrastruktur mit Toiletten und Tavernen. Diese Strände sind für kleine Wasserratten wie gemacht.
Agios Georgios, Naxos
Foto: Zde, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Naxos rühmt sich generell der schönsten Sandstrände aller Kykladeninseln, und Agios Georgios liegt direkt neben der Hauptstadt Chora. Das Wasser bleibt noch Dutzende Meter vom Ufer entfernt flach und die Wellen sind minimal – Eltern können in aller Ruhe in der Taverne sitzen und ihre Kinder dabei im Blick behalten.
Ein großes Plus: Der Strand ist zu Fuß direkt aus der Stadt erreichbar, ihr braucht also kein Auto. Wenn ihr eine Insel für den Familienurlaub sucht, ist Naxos eine sichere Wahl.
Tigaki, Kos
Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Ein langer und breiter Streifen hellen Sandes an der Nordküste von Kos – mit toller Infrastruktur und vielen Liegestühlen, aber auch genug freiem Platz für das eigene Handtuch. Das Wasser ist kristallklar, außergewöhnlich flach und trägt die Blaue Flagge.
Tigaki ist ruhig, gut ausgestattet und für einen Urlaub mit Kindern ideal. Kos ist zudem perfekt für Radtouren – so kommt ihr auch bequem aus der Stadt hierher. Was es auf der Insel sonst noch zu erleben gibt, erfahrt ihr in unserem Kos-Reiseführer.
Golden Beach (Chrissi Ammoudia), Thassos
Foto: Sli23121953, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der Goldene Strand auf Thassos macht seinem Namen alle Ehre. Drei Kilometer feiner Sand, eingerahmt von sattgrünen Bergen, ruhiges und warmes Wasser – kurz gesagt ideal für die Kleinsten. Dazu zählt Thassos zu den günstigsten griechischen Inseln überhaupt, sodass ihr für Liegestühle kein Vermögen hinlegen müsst.
Wer Familienurlaub ohne Menschenmassen und ohne überhöhte Preise sucht, wird hier fündig.
Falassarna, Kreta
Foto: Pavel Špindler, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Wer Elafonissi zu überlaufen findet, für den ist Falassarna im Westen Kretas eine hervorragende Alternative. Der Strand ist schlicht riesig – er besteht aus mehreren aneinandergereihten Sandabschnitten, sodass man selbst in der Hochsaison ein ruhiges Plätzchen für sich findet. Das Wasser ist wunderschön klar und der Strand bestens ausgestattet.
Wegen des offenen Meeres kann es hier manchmal stärker winden – das schätzen Wellenliebhaber mehr als blutige Anfänger im Wasser. Dafür belohnt er euch mit einigen der schönsten Sonnenuntergänge auf der ganzen Insel.
Agios Gordios, Korfu
Foto: Marc Ryckaert (MJJR), CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Eine wunderschöne Bucht an der Westküste Korfus, umgeben von jahrhundertealten Olivenhainen und dramatischen Felsen. Der Sand ist etwas grober, aber der Meereseinstieg ist absolut sicher und direkt am Strand gibt es tolle Familientavernen.
Das ist eines dieser Orte, an denen man den ganzen Tag verbringen kann, ohne irgendwohin hetzen zu müssen. Weitere Tipps zur Insel findet ihr im Korfu-Reiseführer.
Partystrände, wo bis in den Morgen getanzt wird
Wenn für euch ein Strand nicht nur Buch lesen und leises Meeresrauschen bedeutet, sondern eher fette DJ-Sets, Cocktails und Tanzen im Sand – Griechenland hat seine Legenden. Hier ist absolut nichts für alle, die Ruhe suchen. 😅
Lukáš und Lucie empfehlen
Wo in Griechenland übernachten
1 Unterkunft — Hotels und weitere Unterkunftsmöglichkeiten
Foto: rene boulay, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Das Epizentrum des griechischen Strandhedonismus. Tagsüber Luxusliegestühle und teure Cocktails, nachmittags dreht die Musik auf und die ganze Bucht verwandelt sich in einen riesigen Open-Air-Club voller internationaler Prominenz.
Es ist teuer, exklusiv und ohrenbetäubend laut – Liegestühle in Premium-Clubs wie Scorpios müssen teilweise Wochen im Voraus reserviert werden. Wer aber das Tanzbein schwingen und sich zumindest kurz wie eine Berühmtheit fühlen möchte, ist hier genau richtig. Mehr über Griechenlands berühmteste Party-Insel gibt es in unserem Mykonos-Reiseführer.
Paradise Beach, Kos
Foto: Stimoroll, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die kleinere und deutlich günstigere Schwester der mykonischen Legende. Bekannt auch als „Bubble Beach“, weil aufgrund vulkanischer Aktivität kleine Bläschen vom Meeresgrund aufsteigen. Tagsüber ein toller Badespot, nachmittags legt die Stimmung mit Musik und Wassersport richtig los.
Ein idealer Kompromiss für alle, die Spaß wollen, aber nicht zu Mykonos-Preisen.
Kavos, Korfu
Den äußersten Süden Korfus haben sich vor allem junge, überwiegend britische Touristen unter den Nagel gerissen. Der Strand selbst gehört nicht zu den schönsten der Insel, aber wer günstige Drinks, laute Musik, Schaumpartys und wildes Nachtleben sucht, wird in Kavos auf seine Kosten kommen.
Das ist eine zweckgebaute Party-Zone – eine der intensivsten in ganz Europa. Familien mit Kindern und Ruhesuchende sollten lieber einen anderen Teil der Insel ansteuern.
Wilde und ruhige Strände: Weg von den Massen
Für alle, die nur Wind und Meer hören wollen und auf den Komfort eines Strandservice gerne verzichten. Die Belohnung: Stille, Weite und das Gefühl, den Ort ganz für sich entdeckt zu haben.
Kavourotrypes (Orange Beach), Chalkidiki
Foto: EAMorton, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Ein Gewirr kleiner Buchten mit weißem Sand und türkisblauem Wasser, eingerahmt von duftenden Kiefernwäldern und glatten weißen Felsen. Dabei handelt es sich nicht um einen einzigen Strand, sondern um eine ganze Kette versteckter Buchten auf der Halbinsel Sithonia.
In der Hochsaison kann es voll werden, aber im Juni oder September verwandelt sich die Gegend in ein absolutes Paradies. Chalkidiki ist zudem die Region mit den meisten Blauen Flaggen in ganz Griechenland – um die Wasserqualität müsst ihr euch hier also keine Sorgen machen.
Egremni, Lefkada
Foto: Stefan Fussan, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
⚠️ Der Zugang ist nach wie vor schwierig. Nach einem starken Erdbeben im Jahr 2015 stürzten die berühmten Stufen ein, die zu diesem beeindruckenden Strand führten. Inzwischen sind sie teilweise wiederhergestellt, doch der Abstieg – und vor allem der Wiederaufstieg in der Sommerhitze – ist extrem anspruchsvoll und für Menschen mit schlechter Kondition schlicht nicht empfehlenswert.
Die beste und sicherste Art, Egremni zu erleben, ist die Anreise per Ausflugsboot von Nidri oder Vassiliki. Vom Wasser aus wirkt die endlose weiße Felswand, die ins Türkisblaue abfällt, noch beeindruckender.
Vai, Kreta
Foto: Marc Ryckaert (MJJR), CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Im äußersten Osten Kretas wartet etwas völlig Einzigartiges: Europas größter natürlicher Palmenhain. Dank Tausender Dattelpalmen erinnert Vai eher an die Karibik als ans Mittelmeer – ein Anblick, den man hier nicht erwartet.
Der Strand ist zwar organisiert und gut ausgestattet, aber sobald ihr euch ein Stück vom Haupteingang entfernt, findet ihr die ersehnte Ruhe. Es ist ein weiter Weg ans andere Ende der Insel – aber er lohnt sich definitiv.
Simos, Elafonisos
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Ein echter Geheimtipp. Elafonisos ist eine kleine Insel unweit der südlichen Peloponnes-Spitze (nicht zu verwechseln mit dem kretischen Elafonissi!) und lässt sich mit einer kurzen Fähre vom Festlandhafen Pounta erreichen – die Überfahrt dauert kaum zehn Minuten.
Simos besteht aus einer atemberaubenden Doppelbucht mit feinem weißen Sand und Dünen, weshalb er als „Karibik Europas“ gilt. Es ist ein abgelegener Ort, wohin vor allem die Griechen selbst zum Erholen fahren. Wer also sehen möchte, wohin die Einheimischen ihren Urlaub verbringen – hier ist die Antwort.
Für Naturliebhaber: Schildkröten und der perfekte Halbmond
Zum Abschluss zwei Strände, bei denen nicht Party oder Liegestühle im Vordergrund stehen, sondern die Natur selbst. Einer ist Heimat bedrohter Meeresschildkröten, der andere hat eine so perfekte Form, dass man es kaum glauben kann.
Gerakas, Zakynthos
Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Zakynthos ist nicht nur das gesperrte Schiffswrack. Im Süden der Insel liegt der Strand Gerakas – ein wichtiges Brutgebiet der bedrohten Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta) und Teil des Nationalen Meeresparks, wo strenge Regeln gelten.
Ihr dürft keinen eigenen Sonnenschirm in den Sand stecken (um die Nester nicht zu beschädigen), keine Hunde mitbringen, keine Motorwassersportarten betreiben – und vor allem: Der Strand schließt strikt vor Sonnenuntergang. Das Wasser ist wunderschön klar, warm und flach, und wer Glück hat und die Schnorchelmaske aufsetzt, kann einer erwachsenen Karettschildkröte direkt vor der Küste begegnen. Die goldene Regel: nicht berühren, nicht hetzen, nur still und respektvoll beobachten. Die Parkregeln findet ihr auf der offiziellen Website.
Voidokilia, Peloponnes
Foto: Chris06, CC0, Wikimedia Commons
Ein fast perfekter Halbkreis in Form des griechischen Buchstabens Omega (Ω), gesäumt von einem Dünenstreifen. Voidokilia auf dem Peloponnes ist so symmetrisch, dass er fast unnatürlich wirkt – und gehört zu den fotogenischsten Stränden ganz Griechenlands.
Das Wasser ist flach und ruhig, oberhalb des Strandes stehen die Nestor-Höhle und eine fränkische Burg, dahinter erstreckt sich eine vogelreiche Lagune. Es ist ein wilder, geschützter Strand ohne Kiosk und Liegestühle – bringt also euren eigenen Schatten, Wasser und Proviant mit. Für diese unberührte Schönheit lohnt sich der Aufwand allemal.
Die große Übersicht: TOP 20 Strände Griechenland
Zur besseren Orientierung findet ihr hier eine schnelle Zusammenfassung aller zwanzig Strände auf einen Blick. Ob ihr nach Insel, Strandtyp oder nach dem perfekten Ort für Familien oder Feierwütige sucht – hier wird ihr fündig.
Strand
Insel / Region
Untergrund
Ideal für
Anreise
Elafonissi
Kreta
rosa Sand
Familien, Fotos
Auto/Bus (früh anreisen)
Balos
Kreta
Sand
Abenteuerlustige
Boot ab Kissamos oder Offroad
Navagio ⚠️
Zakynthos
weiße Kiesel
gesperrt für Besucher
nur Blick vom Boot oder Felsen
Myrtos
Kefalonia
weiße Kiesel
Schwimmer, Erwachsene
Auto (steile Serpentinen)
Sarakiniko
Milos
weiße Felsen
Fotos, Felsenspringer
Auto, Roller
Porto Katsiki
Lefkada
Kiesel
Paare, Schwimmer
Auto + 100 Stufen
Agios Georgios
Naxos
feiner Sand
Familien mit Kleinkindern
zu Fuß aus Chora
Tigaki
Kos
Sand
Familien, Entspannung
Auto, Fahrrad aus Kos-Stadt
Golden Beach
Thassos
Sand
Familien
Auto, Bus
Falassarna
Kreta
Sand
Familien, Wellenliebhaber
Auto
Agios Gordios
Korfu
gröberer Sand
Familien
Auto, Bus
Super Paradise
Mykonos
Sand
Party, Luxus
Auto, Wassertaxi
Paradise Beach
Kos
Sand
Party, Junge Leute
Auto, Bus
Kavos
Korfu
Sand
wildes Nachtleben
Auto, Bus in den Süden
Kavourotrypes
Chalkidiki
Sand / Felsen
Ruhe, Natur
Auto, dann zu Fuß durch den Wald
Egremni ⚠️
Lefkada
Kiesel
Abenteuerlustige
Boot ab Nidri (Stufen risikoreich)
Vai
Kreta
Sand
Exotik-Liebhaber
Auto in den Osten Kretas
Simos
Elafonisos
weißer Sand
Massen meiden
Fähre vom Peloponnes
Gerakas
Zakynthos
Sand
Schildkröten-Beobachter
Auto (strenge NP-Regeln)
Voidokilia
Peloponnes
Sand
Naturliebhaber
Auto (Halbmondform)
Unterkunft an den schönsten Stränden Griechenlands
💡 Unterkunfts-Tipp: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com – dort gibt es meist die besten Stornobedingungen für den Fall, dass sich Wetter oder Strandzugang ändern. Tickets, Bootsausflüge und Aktivitäten lohnt es sich vorher auf GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Wo ihr übernachtet, hängt stark davon ab, welchen Urlaub ihr plant. Auf Kreta empfehle ich, die Unterkunft je nach gewünschten Stränden zu wählen: Für Elafonissi und Balos ist Chania im Westen ideal, für Vai und die Oststrände bieten sich Sitia oder Agios Nikolaos an. Apartments starten bei etwa 50 bis 70 Euro pro Nacht – in der Hochsaison ruhig mehrere Monate im Voraus buchen.
Für Familienstrände sind Naxos oder Kos eine sichere Wahl – dort findet ihr viele Apartments mit Küche in Strandnähe. Wer zur Party nach Mykonos will, muss tief in die Tasche greifen: In der Saison fängt eine anständige Unterkunft gern bei 150 Euro pro Nacht an. Kos ist eine günstigere und trotzdem spaßige Alternative.
An ruhigen Stränden wie Voidokilia oder Simos übernachtet ihr am besten in den umliegenden Dörfern – dort erwartet euch authentische Atmosphäre und lokale Preise. Egal wohin es euch zieht: Lohnt sich, die Angebote auf Booking.com zu vergleichen und frühzeitig zu buchen – die besten Preis-Leistungs-Angebote sind als Erstes weg.
Egal ob ihr euch für eine lebhafte Strandbar auf den Kykladen oder eine versteckte Bucht auf den Ionischen Inseln entscheidet – denkt an das Wichtigste: Respektiert die lokalen Regeln, schützt die Natur und genießt die unglaubliche Entspannung, die Griechenlands Küste zu bieten hat. Schönen Urlaub! ☺️
Weitere Artikel
Bevor ihr aufbrecht, schaut auch in unsere anderen Griechenland-Artikel – damit euer Urlaub bis ins letzte Detail geplant ist:
Zu den allerschönsten gehören die kretische Lagune Elafonissi mit ihrem rosafarbenen Sand und Balos, außerdem Voidokilia auf dem Peloponnes in Form eines Omega-Buchstabens, der dramatische Myrtos auf Kefalonia und die Mondlandschaft Sarakiniko auf Milos. Es hängt aber davon ab, was ihr sucht. Für Familien sind die flachen Sandstrände auf Naxos und Kos am schönsten, für Abenteurer wiederum die wilden Buchten der Ionischen Inseln.
Ist der Strand Navagio (Schiffswrack) im Jahr 2026 geöffnet?
Nein. Navagio auf Zakynthos ist für das Jahr 2026 weiterhin für den Zugang gesperrt wegen gefährlicher Erdrutsche und seismischer Aktivität. Der Strand und das Wrack dürfen nicht betreten werden, die Behörden haben das Verbot im März 2026 auf unbestimmte Zeit verlängert. Sehen können Sie ihn nur vom Ausflugsboot aus, das in die Bucht einfährt, oder von der Aussichtsplattform auf der Klippe über dem Strand.
Welcher griechische Strand ist am besten für Familien mit Kindern?
Für Familien mit kleinen Kindern ist Agios Georgios auf Naxos ideal, wo das Wasser noch dutzende Meter vom Ufer entfernt flach ist. Eine hervorragende Wahl sind auch Tigaki auf Kos, Golden Beach auf Thassos oder Agios Gordios auf Korfu. Alle haben feinen Sand, einen sanften Einstieg ins Wasser, kaum Wellen und eine gute Infrastruktur mit Tavernen und Toiletten.
Was kostet eine Liege am griechischen Strand?
Die Preise unterscheiden sich enorm. Auf ruhigeren Inseln und auf dem Festland zahlt ihr für ein Set aus zwei Liegen und einem Sonnenschirm etwa 5 bis 15 Euro pro Tag, in Luxusclubs auf Mykonos locker 100 Euro oder mehr. Auf vielen kleineren Inseln gilt aber die Regel „Liege kostenlos bei Verzehr“, und laut Gesetz müssen 70 Prozent jedes Strandes frei bleiben, sodass ihr euch mit eurem eigenen Handtuch kostenlos hinlegen könnt.
Wann gibt es auf Zakynthos Schildkröten?
Die Unechten Karettschildkröten nisten auf Zakynthos etwa von Juni bis August, wenn die Weibchen ihre Eier legen, und die Jungtiere schlüpfen ungefähr von August bis Oktober. Die beste Chance, sie zu sehen, haben Sie an den Stränden Gerakas, Dafni und Marathonisi oder beim Schnorcheln in der Bucht von Laganas. Beobachten Sie sie immer aus der Distanz und berühren Sie sie niemals.
Wo ist in Griechenland das wärmste und sauberste Meer?
Das wärmste Wasser findet ihr normalerweise im Süden, also auf Kreta, Rhodos und im Dodekanes, wo das Meer bis in den Oktober hinein angenehm warm bleibt. Was die Sauberkeit betrifft, gehört das griechische Meer zu den saubersten in Europa und das Land hat über 620 Strände mit der Blauen Flagge. Besonders kristallklares Wasser haben die Ionischen Inseln dank ihres weißen Kalksteinuntergrunds.
Gibt es im griechischen Meer Haie oder Quallen?
Vor Haien braucht ihr keine Angst zu haben, Angriffe auf Menschen sind in Griechenland absolut selten und beim Baden begegnet ihr ihnen normalerweise nicht. Gelegentlich trefft ihr auf Quallen, die meisten davon sind aber harmlos. Achtet nur auf die violette Warnflagge, die das Vorkommen von Meeresschädlingen anzeigt. Ein größeres praktisches Risiko sind Seeigel an felsigen Stränden, gegen die Wasserschuhe helfen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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TL;DRKos in der griechischen Inselgruppe Dodekanes ist die Bühne für 15 Ausflugstipps, die Antike und Aktivurlaub verbinden — vom Heilzentrum Asklepieion über die Burg Neratzia bis zur Thermalquelle Bros Therma und einem Fährausflug ins türkische Bodrum (30–60 Minuten Überfahrt). Die Insel ist berühmt für ihre über 200 Kilometer Radwege, ein Fahrrad leihst du ab 3–5 Euro pro Tag. Zum Baden eignen sich Juni bis Mitte September am besten, für aktives Erkunden dagegen Mai, Juni sowie Ende September bis Anfang Oktober. Zu den Highlights zählen die Hippokrates-Platane im Stadtzentrum, das Bergdorf Zia mit seinen Sonnenuntergängen sowie der Paradise Beach und Agios Stefanos auf der Halbinsel Kefalos.
Wer glaubt, Kos in Griechenland sei nur eine Fabrik für riesige All-inclusive-Resorts und langweiliges Herumliegen am Pool, den muss ich gleich am Anfang eines Besseren belehren. ☺️ Dieses sonnenverwöhnte Stück der Dodekanes-Inselgruppe ist nämlich ein absolutes Unikat, das tiefe antike Geschichte mit unerwartet aktivem Urlaub auf faszinierende Weise verbindet. Ich habe für euch 15 Tipps zusammengestellt, bei denen jeder Reisetyp etwas für sich findet — von antiken Ruinen über Thermalquellen bis hin zum Ausflug auf einen anderen Kontinent. Die Insel ist außerdem die Heimat des Vaters der modernen Medizin, Hippokrates, weshalb es hier an faszinierenden Sehenswürdigkeiten wirklich nicht mangelt. Ich verrate euch, wo ihr am besten übernachtet, warum ihr unbedingt sofort ein Fahrrad leihen solltet und worauf ihr achten müsst, wenn ihr einen Ausflug ins benachbarte Türkei plant.
Foto: Ввласенко, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Zusammenfassung
Fahrradfreundlichste Insel Griechenlands: Kos ist im Norden wunderbar flach und von einem Netz aus über 200 Kilometern Radwegen durchzogen – leih dir also am ersten Tag gleich ein Fahrrad.
Das Erbe des Hippokrates: Vergiss auf keinen Fall den Besuch des antiken Heilzentrums Asklepion und des berühmten Platanentbaums im Zentrum der Hauptstadt.
Natürliche Thermalquellen: Am Strand Bros Therma kannst du völlig kostenlos in heißen Schwefelquellen baden, die direkt ins Meer sprudeln.
Vorsicht vor Menschenmassen: Das Bergdorf Zia ist für seine wunderschönen Sonnenuntergänge bekannt, leidet in der Saison aber unter massivem Overtourismus – fahr lieber früh morgens hin.
Ausflug in die Türkei: Von Kos aus sieht man das türkische Bodrum, wohin Fähren fahren – vergiss aber nicht, deinen gültigen Reisepass mitzunehmen.
Ideal für Familien: Dank der langen Sandstrände mit sehr flachem Einstieg ins Wasser ist die Insel die perfekte Wahl für einen Urlaub mit kleinen Kindern.
Dank seiner südlichen Lage rühmt sich Kos mit unglaublichen dreihundert Sonnentagen im Jahr und zählt zu den sonnenreichsten Orten der gesamten Ägäis. Wer hauptsächlich schwimmen und am Strand bräunen möchte, ist von Juni bis Mitte September am besten aufgehoben. In den Sommermonaten klettern die Temperaturen regelmäßig über 30 °C und das Meer ist angenehm warm wie eine Badewanne – das schätzen vor allem Familien mit Kindern. Allerdings ist die Insel in dieser Zeit am stärksten besucht und die Unterkunftspreise erreichen ihr Maximum.
Für aktive Reisende, die die Insel per Rad erkunden und antike Sehenswürdigkeiten entdecken möchten, empfehle ich dagegen Mai, Juni und vor allem den Übergang von September zu Oktober. Der Oktober ist ein kleiner geheimer Trumpf des gesamten Dodekanes, denn die Touristenmassen lichten sich merklich und die Hotelpreise sinken stark, während das Meer nach dem langen heißen Sommer noch angenehm warm ist. Im Norden Griechenlands kann es zu dieser Zeit bereits regnen, hier hingegen kann man sich noch problemlos aufwärmen.
Von Mitte Mai bis Mitte September herrscht in der Ägäis zudem der trockene Nordwind namens Meltemi. Auf Kos ist er zwar etwas schwächer als auf den benachbarten Kykladen, kann aber trotzdem an der Nordküste für Wellen sorgen, was Windsurfer und Kitesurfer begeistert. Den Ostküsten bringt dieser Wind eine willkommene Abkühlung in der Augusthitze, sodass man am Strand nicht schwitzt, auch wenn die Sonne ordentlich brennt.
Foto: Karelj, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Wo auf Kos übernachten
💡 Unterkunfts- und Aktivitäten-Tipp: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Obwohl die Insel recht kompakt ist und man sie mit dem Mietwagen in etwas mehr als einer Stunde durchquert, beeinflusst die Wahl der richtigen Lage den Charakter eures Urlaubs erheblich. Wer lange Strände mit feinem Sand und flachem Wasser sucht, sollte an die Nordküste in die Ferienorte Tigaki oder Marmari fahren. Diese Gegend ist absolut ideal für Familien mit Kindern und für alle, die die Abende mit langen Strandspaziergängen verbringen möchten. Eine hervorragende Wahl in Tigaki ist das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel Astir Odysseus Kos Resort & Spa mit riesigen Pools und erstklassigem Wellness, während in Marmari das hervorragend bewertete Hotel Caravia Beach zu den beliebtesten Familienklassikern zählt.
Die Ostküste rund um die Hauptstadt Kos sowie die angrenzenden Ferienorte Lambi und Psalidi eignen sich dagegen hervorragend für Reisende, die historische Sehenswürdigkeiten und lebhaftes Nachtleben in der Nähe haben möchten. Hier findet man schöne Mittelklassehotels zwischen 60 und 120 Euro pro Nacht, und dank des dichten Radwegnetzes ist man in wenigen Minuten per Fahrrad im Zentrum. Der westliche Ferienort Mastichari bewahrt eine ruhigere Dorfatmosphäre und beherbergt das bekannte Neptune Luxury Resort, das für sein fantastisches Gastronomiekonzept voller lokaler Käsesorten und Köstlichkeiten bekannt ist.
Wer eher ausgelassene Unterhaltung und die Nähe zum Flughafen bevorzugt, sollte sich in Kardamena im Süden der Insel umsehen, wo das beliebte Grand Blue Beach Hotel heraussticht. Für absolute Ruhe und romantische Sonnenuntergänge empfiehlt sich die abgelegenere Halbinsel Kefalos im Südwesten. Hier liegt beispielsweise das renommierte Ikos Aria. All diese Unterkünfte lassen sich bequem und sicher über Booking.com reservieren, wo man auch detaillierte Bewertungen früherer Gäste findet.
Foto: Ввласенко, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
15 Tipps, was man auf Kos sehen und erleben sollte
Lass uns gemeinsam einen Blick auf das Interessanteste werfen, was diese griechische Insel zu bieten hat. Ich habe für euch einen Mix aus antiker Geschichte, wunderschönen Stränden und großartigen Ausflügen zusammengestellt, aus dem sich jeder das Passende heraussuchen kann.
Foto: Rikki Mitterer, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
1. Stadt Kos und antike Agora
Die Hauptstadt der Insel ist wie ein großes, kompaktes Geschichtsbuch, das man an einem gemütlichen Nachmittag durchblättern kann. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt, sodass man die Stadt sehr bequem zu Fuß erkunden kann. Im Herzen der Stadt erstreckt sich die weitläufige antike Agora, die einst als Handels- und gesellschaftliches Zentrum der Stadt diente. Heute kann man völlig kostenlos zwischen den Überresten dorischer Säulen und Heiligtümer spazieren, die 1933 ein starkes Erdbeben unerwartet freilegte.
Gleich nebenan stößt man auf das faszinierende Casa Romana, eine rekonstruierte römische Villa mit beeindruckenden sechsunddreißig Zimmern und drei Innenhöfen. Hier kann man erhaltene Bodenmosaike und Marmorbrunnen bewundern, die eine klare Vorstellung vom damaligen Luxus vermitteln. Beim Schlendern durch die Stadt fällt einem auch die Defterdar-Moschee am Eleftherias-Platz auf, deren Minarett durch das Erdbeben 2017 eingestürzt ist und die noch immer auf ihre vollständige Restaurierung wartet. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, sollte auch einen Blick ins örtliche Archäologische Museum werfen.
Foto: sophie, gemeinfrei, Wikimedia Commons
2. Die Hippokrates-Platane
Im Zentrum der Stadt, nicht weit vom Hafen, wächst ein Baum, den wohl jeder Besucher der Insel aufsucht. Die berühmte Hippokrates-Platane ist der Ort, an dem der Legende nach der Vater der modernen Medizin seine Schüler im Schatten der breiten Baumkrone unterrichtet haben soll. Wäre dies wahr, müsste diese majestätische Platane allerdings über zweieinhalbtausend Jahre alt sein – was aus botanischer Sicht schlicht nicht möglich ist.
Der heutige Stamm ist etwa fünfhundert Jahre alt, doch die Einheimischen behaupten stolz, er sei ein direkter Nachkomme des ursprünglichen Baumes. Mit einem Umfang von zwölf Metern ist er so gewaltig, dass er von allen Seiten durch ein aufwendiges Metall- und Holzgerüst gestützt werden muss, ohne das er wohl zusammenbrechen würde. Der Besuch ist völlig kostenlos, und direkt daneben befinden sich ein alter osmanischer Brunnen sowie die Loggia-Moschee, die dem Winkel trotz der Spuren des jüngsten Erdbebens eine sehr angenehme historische Atmosphäre verleihen.
Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
3. Burg Neratzia
Wer durch den Hafen der Hauptstadt spaziert, wird unweigerlich von der massiven Festung Neratzia in den Bann gezogen. Dieses imposante Bauwerk wurde im vierzehnten Jahrhundert von den Rittern des Johanniterordens errichtet, um die Insel vor Angriffen aus dem nahen Osmanischen Reich zu schützen. Die Burg wurde beim verheerenden Erdbeben 2017 schwer beschädigt und aus Sicherheitsgründen für ganze acht Jahre für Besucher geschlossen. Die gute Nachricht: Nach einer aufwendigen Restaurierung für mehr als zweieinhalb Millionen Euro aus EU-Mitteln, die die beschädigten Mauern sicherte, öffnete die Burg 2025 endlich wieder für die Öffentlichkeit.
Spaziergänge auf den neu gesicherten Wehrgängen bieten einen fantastischen Blick auf den gesamten Hafen und die ankernden Schiffe – danach einfach einen Eiskaffee im Zentrum trinken. Der Eintritt beträgt rund 5 Euro und eine Besichtigung dauert etwa eine Stunde. Beachte, dass einige Randbereiche noch abgesperrt sein können, und komme lieber vormittags, da die Burg meist nur bis halb vier geöffnet ist.
Foto: ΑΝώΔυΝος, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
4. Asklepion: Das antike Heilzentrum
Rund dreieinhalb Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums liegt an einem sanften Hang die absolut bedeutendste Sehenswürdigkeit der gesamten Insel. Das Asklepion fungierte in der Antike als weitläufiges Heilzentrum und Heiligtum des Heilgottes Asklepios. Genau hier wurden laut Historikern die medizinischen Methoden des Hippokrates angewendet, und Patienten aus der ganzen damaligen antiken Welt reisten in der Hoffnung auf Heilung hier her.
Der Komplex ist terrassenförmig angelegt, und je weiter man nach oben steigt, desto weiter öffnet sich der Blick bis zur türkischen Küste, die von hier zum Greifen nah wirkt. Der Erwachseneneintritt kostet rund 8 Euro, aber überprüfe den aktuellen Preis am besten auf der offiziellen Website hhticket.gr, da sich die Regelungen gelegentlich ändern. EU-Bürger unter 25 Jahren haben übrigens freien Eintritt. Vom Stadtzentrum aus kommt man bequem mit dem Lokalbus Nummer 3 hin, oder man nimmt den Touristenzug – in jedem Fall empfiehlt es sich, früh morgens aufzubrechen, um der größten Hitze und den Menschenmassen zu entgehen.
Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
5. Kos per Fahrrad entdecken
Wenn es etwas gibt, das Kos grundlegend von anderen bergigen griechischen Inseln unterscheidet, dann ist es die große Fahrradfreundlichkeit. Im Jahr 2022 erhielt die Insel die renommierte Zertifizierung als Bike Friendly Destination – und das völlig zu Recht. Die Nord- und Ostküste ist nämlich nahezu perfekt flach und von mehr als 200 Kilometern gepflegter Radwege durchzogen, auf denen man Familien mit kleinen Kindern ebenso begegnet wie aktiven Senioren.
Fahrradverleihe gibt es an jeder Ecke, und ein einfaches Stadtrad kostet lächerliche 3 bis 5 Euro pro Tag. Wer ins Landesinnere fahren möchte, kann sich ein E-Bike für ab etwa 15 Euro pro Tag leihen. Die schönste und sicherste Strecke führt direkt vom Strand Faros entlang der Küste durch Kos bis zum Ferienort Psalidi. Das dauert etwa eine Stunde sehr gemütlicher Fahrt, und unterwegs kann man jederzeit in einem Café Pause machen oder direkt ins Meer springen. Empfehlenswert ist zum Beispiel der freundliche Fahrradverleih Nikos Bikes in Tigaki, wo man euch gerne bei der Routenwahl berät.
Foto: kallerna, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
6. Thermalquellen Bros Therma
Wer natürliches Wellness liebt, sollte unbedingt einen Ausflug an die Ostküste machen, rund zwölf Kilometer vom Hauptort entfernt. Dort befindet sich der Strand Bros Therma, wo natürliche Schwefelquellen mit 42 bis 50 °C direkt aus dem Felsen ins Meer sprudeln. Die Einheimischen haben aus Steinen ein kleines natürliches Becken von etwa 25 Quadratmetern gebaut, in dem sich heißes Mineralwasser mit den kühleren Wellen der Ägäis mischt – ein absolut entspannendes Erlebnis.
Der Eintritt in diese Thermalbäder ist völlig kostenlos und das ganze Jahr zugänglich. Denkt aber unbedingt an Wasserschuhe, denn der Strand ist mit dunklen Vulkansteinen bedeckt und der Weg zu den Quellen recht steinig. Vermeidet außerdem helle Badekleidung und Silberschmuck, da der hohe Schwefel- und Mineralstoffgehalt sie dauerhaft gelblich verfärben kann. Vom Zentrum Kos‘ fährt ein Lokalbus, die Fahrt dauert etwa 25 Minuten, und vom Parkplatz aus wartet noch ein rund 15-minütiger Fußweg hinunter zum Wasser.
Foto: Robert Ahner, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
7. Sonnenuntergänge im Bergdorf Zia
Hoch an den Hängen des Berges Dikeos schmiegt sich das malerische Dörfchen Zia mit seiner traditionellen blau-weißen Architektur und atemberaubenden Ausblicken auf die Nordküste der Insel. Es hat sich zur absoluten Legende wegen der schönsten Sonnenuntergänge auf Kos entwickelt. Hier gibt es jede Menge Souvenirläden und Tavernen, in denen man die lokale Spezialität probieren kann: eine erfrischende Zimtlimonade namens Kanelada.
💡 Tipp: Das Dorf leidet in der Hauptsaison leider extrem unter Overtourismus. Rund um den Sonnenuntergang fahren Dutzende Busse vor, und an den Aussichtspunkten drängen sich Tausende von Menschen mit ihren Handys. Wer sich den Stress ersparen möchte, sollte lieber früh morgens oder am Vormittag anreisen, wenn das Dorf eine wunderbar ruhige Atmosphäre hat. Einen schönen Ausblick ohne Menschenmassen bietet auch der Naturpark am Dorfrand. Wer hier abends essen möchte, sollte die traditionelle Taverne Oromedon ausprobieren, die ausgezeichnete vegetarische Gerichte aus dem Holzofen, eine hervorragende fleischlose Moussaka und gebratenen Käse mit Marmelade anbietet.
Foto: Ввласенко, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
8. Halbinsel Kefalos und Agios Stefanos
Während der Norden der Insel von großen Resorts geprägt ist, bewahrt die südwestliche Halbinsel Kefalos – rund vierzig Kilometer vom Hauptort entfernt – einen ruhigeren, ländlicheren Charakter. Die Küste hier ist von wunderschönen Buchten gesäumt, die zum Erkunden einladen. Das absolute Highlight ist der Strand Agios Stefanos, der etwas bietet, das man so selten sieht: Baden direkt neben den Ruinen einer frühchristlichen Basilika aus dem fünften Jahrhundert, deren Säulen nur wenige Schritte vom Wasser entfernt aufragen.
Direkt gegenüber dem Strand, nur etwa 150 Meter vom Ufer entfernt, ragt das fotogene Inselchen Kastri mit seinem ikonischen weißen Kirchlein mit blauem Dach aus dem Meer. Geübte Schwimmer können ohne Probleme hinschwimmen und an der Glocke am Eingang läuten – überprüft aber vorher immer die Stärke der Meeresströmungen. Das Wasser ist in diesem Teil der Insel etwas kühler als im Norden, dafür aber unglaublich klar und transparent.
Foto: יובל מדר, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Lukáš und Lucie empfehlen
Wo man auf Kos übernachten kann
6 Unterkünfte — Hotels, Wellnesshotels und weitere Unterkunftsmöglichkeiten
Wer schon auf der Halbinsel Kefalos ist, darf auf keinen Fall die Strände auslassen, die regelmäßig in den Ranglisten der schönsten ganz Griechenlands auftauchen. Der bekannteste ist der Paradise Beach, der seinem Namen alle Ehre macht. Sein feiner goldener Sand, das türkisfarbene Wasser und das breite Angebot an Wassersportarten machen ihn zum absoluten Paradies für Familien mit Kindern. Er wird übrigens oft auch „Bubble Beach“ genannt, weil vom Meeresboden ständig kleine Bläschen vulkanischer Gase aufsteigen – eine tolle Attraktion, besonders für kleine Badefreunde.
Falls der Paradise Beach in der Hauptsaison zu belebt ist, fährt man einfach ein Stück weiter zur abgelegeneren Bucht Camel Beach. Ihren Namen verdankt sie einem riesigen Felsen, der in seiner Form am Horizont an einen sitzenden Kamel erinnert. Der Zugang führt über einen ziemlich steilen Schotterweg – aufgepasst, denn das Standard-Versicherungspaket der meisten Mietwagenfirmen deckt unbefestigte Wege oft nicht ab. Die etwas abenteuerlichere Anfahrt wird mit viel mehr Ruhe, spürbar kühlerem Wasser und absolut fantastischen Schnorchelbedingungen entlang der felsigen Ränder dieser malerischen Bucht belohnt.
Foto: Piotr Piętka, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
10. Die Sandstrände des Nordens
Wer einen idealen Urlaubstag möglichst einfach gestalten möchte – morgens Kaffee, dann Strand bis zum Abend –, ist an der Nordküste genau richtig. Die Ferienorte Tigaki, Marmari und Mastichari verbindet eine entscheidende Gemeinsamkeit: weitläufige Strände mit wunderbar feinem, hellem Sand. Der Strand von Tigaki ist beeindruckende zehn Kilometer lang, trägt die Blaue Flagge für Sauberkeit und ist von der Hauptstadt aus über einen bequemen, flachen Radweg erreichbar. Der Einstieg ins Wasser ist extrem flach, sodass man Dutzende Meter ins Meer waten kann und das Wasser immer noch nur knietief ist.
Während Tigaki und das benachbarte Marmari, das von malerischen Sanddünen gesäumt wird, eher touristisch geprägte Resortorte sind, bewahrt Mastichari den angenehmen Charakter eines traditionellen Fischerdorfes. Von hier legen regelmäßig Fähren zur Nachbarinsel Kalymnos ab. Die gesamte Nordküste ist zudem sehr dem Wind ausgesetzt, weshalb sich hier von Mai bis September, wenn der berüchtigte Meltemi-Wind weht, Windsurfer und Kitesurfer aus ganz Europa einfinden. Der Himmel füllt sich dann mit bunten Drachen, denn die Bedingungen für diese Wassersportarten sind dank des konstanten Windes nahezu ideal – Schulen und Verleihshops gibt es reichlich.
Foto: Rikki Mitterer, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
11. Der Pfauenwald Plaka und der Salzsee Alykes
Wer sich kurz vom salzigen Meer und der brennenden Sonne erholen möchte, sollte ins Landesinnere fahren, ein kleines Stück vom Flughafen beim Dorf Antimachia entfernt. Dort befindet sich der Kiefernwald Plaka, der als grüne Lunge der gesamten Insel gilt. Der Eintritt ist völlig kostenlos, und die Hauptattraktion sind Dutzende freilebender Pfauen, die sehr zahm sind und sich von Besuchern direkt aus der Hand füttern lassen. Es gibt auch Wasserschildkröten und viele angenehme schattige Plätzchen für ein Picknick – allerdings fahren hier keine Busse, man braucht also ein Auto oder Fahrrad.
Eine weitere interessante Naturstation im Norden der Insel ist der Salzsee Alykes nahe dem Ferienort Tigaki. In den heißen Sommermonaten bewundert man hier nur eine ausgetrocknete Salzkruste mit Bergen im Hintergrund. Wer jedoch im Frühling, Herbst oder Winter kommt, hat die große Chance, Schwärme wilder Flamingos zu sehen, die hier auf ihrer Wanderung rasten. Zum See kann man wunderbar per Fahrrad aus der Hauptstadt fahren – das ergibt einen perfekten Nachmittagsausflug.
Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
12. Die verlassene Burg Palio Pyli
Wer Geheimnisse und verlassene Orte mit dunkler Geschichte liebt, wird von Palio Pyli begeistert sein. Das ist eine zerfallene mittelalterliche Siedlung, die hoch im Landesinneren verborgen liegt und deren Bewohner sie im neunzehnten Jahrhundert fluchtartig während einer verheerenden Choleraepidemie verließen. Über den Ruinen alter Steinhäuser ragen die beeindruckenden Überreste einer byzantinischen Burg und zweier historischer Kirchlein empor, zu denen ein etwa drei Kilometer langer Waldweg vom modernen Dorf Pyli führt. Vom Gipfel des Hügels bietet sich ein atemberaubendes Panorama der gesamten Ägäis, der Nachbarinseln und der nahen türkischen Küste – weshalb es ein sehr beliebter Ort zum Beobachten des Sonnenuntergangs ist.
Der Eintritt in das gesamte Gelände ist völlig kostenlos, aber auf Reiseforen tauchen häufig Warnungen vor falschen Wächtern auf. Diese treiben sich gelegentlich am Waldeingang herum und versuchen, ahnungslosen Touristen freiwillige Beiträge für eine angebliche Renovierung der Burg zu entlocken. Lasst euch nicht täuschen, ignoriert sie ruhigen Gewissens und geht einfach weiter. Der Aufstieg ist etwas anspruchsvoller, also unbedingt festes Schuhwerk anziehen – oben wartet als angenehme Belohnung ein süßes kleines Café mit unglaublichem Ausblick.
Foto: Mustang Joe, CC0, Wikimedia Commons
13. Die Windmühle von Antimachia
Griechische Inseln verbindet man sofort mit ikonischen weißen Windmühlen, und Kos bildet da zum Glück keine Ausnahme. Im Dorf Antimachia, das in der Mitte der Insel direkt am internationalen Flughafen liegt, findet man die einzige voll funktionstüchtige Windmühle der gesamten Insel. Sie ist über zweihundertfünfzig Jahre alt und funktioniert nach sorgfältiger Restaurierung heute als kleines, sehr interessantes Museum. Für einen Eintritt von rund 3 bis 5 Euro kann man einen Blick ins Innere der Mühle werfen und sich vom Besitzer detailliert erklären lassen, wie der uralte Getreidemahl-Mechanismus funktioniert.
Zum Besuch gehört auch das angrenzende traditionelle Haus, das mit originalem Inventar eingerichtet ist und genau zeigt, wie eine typische Inselmüllerfamilie hier vor hundert Jahren lebte. Es ist ein schneller, aber überraschend interessanter und sehr fotogener Stopp. Wer schon in Antimachia ist, sollte unbedingt auch die nahe gelegene Kreuzritterfestung Kastell aus dem dreizehnten Jahrhundert besuchen, in deren Mauern sich zwei charmante kleine Kirchlein verbergen.
So nah an einem aktiven schlafenden Vulkan zu sein und ihn nicht zu besuchen – das wäre wirklich schade. Die Nachbarinsel Nisyros ist ein faszinierendes Stück Land, unter dem noch immer vulkanische Aktivität schlummert. Man kann einen ganztägigen organisierten Ausflug für rund 40 Euro buchen, der sich oft bequem über Plattformen wie GetYourGuide oder direkt beim Reiseleiter reservieren lässt. Im Preis ist meist ein Bustransfer vom Hafen direkt zum Krater Stefanos enthalten, wo man über die gelbe Schwefelkruste spaziert und die aus dem Untergrund aufsteigende Wärme spürt.
Wer lieber auf eigene Faust reist, hat es einfach – und günstiger. Vom Hafen in Kardamena fahren regelmäßige Fähren, wobei ein Hin- und Rückfahrtticket rund 16 Euro kostet und die Überfahrt dreiviertel Stunden dauert. Auf der Insel selbst zahlt man 3 Euro Inselgebühr und 5 Euro Eintritt direkt zum Vulkan. Unbedingt auch das malerische Hafenstädtchen Mandraki mit dem Kloster Panagia Spiliani besuchen, wo man das ausgezeichnete lokale Mandelgetränk Soumada probieren kann.
Foto: Serhio Magpie, CC BY 4.0, Wikimedia Commons
15. Ein Abstecher ins türkische Bodrum
Von den Stränden im Norden von Kos sieht man die türkische Küste so scharf, dass man das Gefühl hat, man könnte einfach hinüberschwimmen. Dazwischen liegen nämlich nur gerade mal sieben Seemeilen. Es wäre also schade, die Gelegenheit nicht zu nutzen und für einen Tag auf einen völlig anderen Kontinent zu fahren. Von der Hauptstadt Kos legen jeden Morgen Schiffe zum türkischen Badeort Bodrum ab, und die Überfahrt dauert je nach Schiffstyp nur 30 bis 60 Minuten. Ein Hin- und Rückfahrtticket bekommt man bei verschiedenen Anbietern für 15 bis 25 Euro.
In Bodrum erwarten euch lebhafte Basare, auf denen man um alles feilscht – von Gewürzen bis hin zu Lederwaren –, die imposante Burg des Heiligen Petrus und die Überreste des antiken Mausoleums. Letzteres zählt übrigens zu den sieben Weltwundern, über die man in der Schule lernt – aber bis man es live sieht, kann man sich die Ausmaße kaum vorstellen. ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Türkei ist weder EU-Mitglied noch Teil des Schengen-Raums. Für diesen Ausflug reicht daher kein Personalausweis – ihr braucht einen gültigen Reisepass. Die Pass- und Zollkontrolle im Hafen vor der Abfahrt dauert eine Weile und es bilden sich Warteschlangen, also kommt rechtzeitig zum Schiff.
Wo auf Kos essen
Auf Kos isst man besser, als viele erwarten würden. Es geht nicht nur um Gyros und griechischen Salat: Die Insel hat eigene Käsesorten mit geschützter Herkunftsbezeichnung, frittierte Teigtaschen mit Honig und eine Zimtlimonade, die man anderswo einfach nicht bekommt. Kos rühmt sich fruchtbaren Bodens und einer langen Tradition lokaler Zutaten, die die Grundlage der meisten Inselspezialitäten bilden. Wer gerne neue Geschmäcker entdeckt, sollte unbedingt traditionelle Familientavernen aufsuchen, in denen nach alten, von Generation zu Generation überlieferten Rezepten gekocht wird. Hier findet man Lokale für Fleischliebhaber ebenso wie tolle Möglichkeiten für Vegetarier.
Das absolute Unikat, das man unbedingt probieren muss, ist der lokale Käse Krasotiri (oft auch als Posa bezeichnet). Dieser weiche Ziegen- oder Schafskäse hat eine geschützte Herkunftsbezeichnung und ist besonders, weil er in den Pressrückständen roter Weintrauben reift – dadurch bekommt er eine unverwechselbare rote Rinde und einen fein würzigen Weingeschmack. Eine weitere vegetarische Köstlichkeit sind Katimeria, ausgezeichnete frittierte Teigtaschen gefüllt mit frischem Käse, die zum Abschluss großzügig mit Honig übergossen und mit Zimt bestreut werden. An heißen Sommertagen erfrischt die traditionelle Zimtlimonade Kanelada, die vor allem für das Bergdorf Zia typisch ist, oder das beliebte lokale Mandelgetränk Soumada.
Wer die besten Restaurants sucht, sollte unbedingt in der berühmten Taverne Oromedon im Dorf Zia reservieren. Dort wird ausgezeichnete Bergküche serviert, darunter eine großartige fleischlose Moussaka aus dem Holzofen und ein famoses gebratenes Käsegericht mit selbstgemachter Marmelade. In der Hauptstadt lohnt sich außerdem ein Besuch im eleganten Restaurant Petrino, das in einem wunderschönen Gartenhof untergebracht ist und erstklassige Verkostungsplatten voller lokaler Käsesorten anbietet. Ein Stück vom Zentrum entfernt befindet sich auch die sehr beliebte Taverne Elia, die ein absolut perfektes Saganaki und eine Reihe weiterer traditioneller Gemüsevorspeisen macht.
Auch Fleischliebhaber kommen auf der Insel natürlich auf ihre Kosten. Eine typische lokale Spezialität sind Pitaridia, hausgemachte breite Nudeln, die langsam in einer kräftigen Fleischbrühe gegart werden. Traditionell werden sie mit einer ordentlichen Portion Hackfleisch und Schweineschmalz serviert – ein wirklich sättigendes Gericht, das die Einheimischen besonders gerne an kühleren Abenden auftischen.
Wohin weiter von Kos
Wer überlegt, ob Kos die richtige Wahl für den Urlaub ist, oder den Besuch mit anderen Orten in Griechenland verbinden möchte, sollte sich unsere weiteren Reiseführer ansehen. Wir haben einen großen Überblick über Urlaubsziele in Griechenland zusammengestellt, in dem wir einzelne Destinationen vergleichen. Geschichtsbegeisterte werden sich sicher für das benachbarte Urlaub auf Rhodos interessieren, während für maximale Romantik unser Artikel über Urlaub auf Santorini empfehlenswert ist. Und wer schon Flugtickets gekauft hat, sollte unbedingt unsere praktische Liste durchsehen, was man für den Urlaub in Griechenland einpacken sollte.
Häufig gestellte Fragen
Ich habe die häufigsten Fragen rund um den Urlaub auf der Insel Kos beantwortet, damit ihr vor der Reise über alles bestens Bescheid wisst. Hoffentlich erleichtern euch diese praktischen Tipps die Planung. 😉
Was muss man auf Kos unbedingt sehen?
Zum absoluten Pflichtprogramm gehören das antike Heilzentrum Asklepion, die mächtige Festung Neratzia und das Zentrum der Hauptstadt mit der Platane des Hippokrates und der antiken Agora. Von den Naturschönheiten solltet ihr auf keinen Fall den Thermalstrand Bros Therma verpassen, die Halbinsel Kefalos mit der Basilika Agios Stefanos und das verlassene mittelalterliche Dorf Palio Pyli. Vergesst auch nicht den Sonnenuntergang vom Dorf Zia aus.
Wie lange dauert der Flug nach Kos?
Ein Direktflug aus Mitteleuropa zum internationalen Flughafen Hippokrates auf Kos dauert etwa 2,5 Stunden. In der Sommersaison fliegen Direkt-Charterverbindungen aus mehreren Städten. Der Flughafen befindet sich im zentralen Teil der Insel beim Dorf Antimachia, sodass der Transfer zu den meisten Hotels und Urlaubsorten nicht länger als dreißig bis vierzig Minuten dauert, was ein riesiger Vorteil ist.
Wie teuer ist es auf Kos?
Kos gehört zu den preislich sehr angenehmen griechischen Inseln, vor allem dank der enormen Konkurrenz an Hotels und Verleihstationen. Ein Essen in einer durchschnittlichen Taverne kostet Sie 15 bis 25 Euro pro Person, ein Stadtfahrrad zu mieten kostet sagenhafte 3 bis 5 Euro pro Tag und ein kleineres Auto bekommen Sie in der Saison ab 35 Euro pro Tag. Bustickets auf den Überlandlinien KTEL bewegen sich zwischen 2 und 5 Euro.
Wie ist das Meer auf Kos?
Das Meer auf Kos ist wunderbar sauber und erwärmt sich in den Sommermonaten auf angenehme 25 °C. Die Nordküste (Tigaki, Marmari) hat sehr lange Flachwasserzonen mit feinem Sand, was für Kinder großartig ist, aber gelegentlich weht hier Wind und es bilden sich Wellen. Die Südwestküste bei Kefalos hat etwas kühleres und ruhigeres Wasser mit absolut kristallklarer Sicht, die ideal zum Schnorcheln ist.
Worauf sollte man auf Kos achten?
Achten Sie auf jeden Fall auf die starke Sonne und den sommerlichen Wind Meltemi, denn wenn er weht, haben Sie oft kein Hitzegefühl und bekommen am Strand sehr leicht einen Sonnenbrand. Rechnen Sie außerdem damit, dass die Insel die App Uber nicht nutzt, sodass Sie sich auf lokale Taxis oder das sehr gut funktionierende Busnetz verlassen müssen. An den östlichen Kieselstränden und bei den Thermen werden Sie unbedingt Wasserschuhe brauchen.
Ist Kos für Familien geeignet?
Ja, Kos gilt als eines der besten Reiseziele in Griechenland für Familien mit Kindern. Der Grund ist sein flaches, als Bike Friendly zertifiziertes Gelände, das ideal für sichere Radausflüge mit Kindern ist. Außerdem bietet es sehr kurze Transfers vom Flughafen und vor allem die endlosen Nordstrände, wo das Wasser noch Dutzende Meter vom Ufer entfernt flach ist.
Lohnt sich ein Ausflug nach Bodrum?
Wenn Sie Kontraste mögen, dann auf jeden Fall ja. In nur einer halben Stunde Fahrt finden Sie sich in einer völlig anderen, orientalischen Welt voller Märkte und Feilschen wieder. Die Fähren sind preislich erschwinglich, sie kosten um die 20 Euro, aber denken Sie daran, dass Sie den Schengen-Raum verlassen, sodass Sie unbedingt einen gültigen Reisepass benötigen, mit dem Personalausweis lässt man Sie nicht aufs Schiff.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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TL;DRDie Toskana lockt mit 30 der schönsten Orte, von Florenz, Siena und Pisa mit seinem Platz der Wunder über die Tuffstädte Pitigliano und Sovana bis zu den Strände der Insel Elba und den heißen Quellen in Saturnia und Bagni San Filippo. Die beste Reisezeit ist April, Mai, September und Oktober bei Temperaturen um 20 bis 25 Grad. Für die komplette 7-tägige Route Florenz–Lucca–Pisa–San Gimignano–Volterra–Siena–Chianti–Val d’Orcia solltest du mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. Als Basis empfiehlt die Autorin Siena oder die Region Val d’Orcia, eine Übernachtung im Agriturismo kostet zwischen 1 500 und 3 000 Kč. In historische Zentren wie Florenz, Siena oder Monteriggioni darfst du mit dem Auto nicht hineinfahren, dort gelten ZTL-Zonen mit Kamerakontrolle, und Verstöße werden per Post mit einem Bußgeld geahndet.
Toskanische Weine, reiche Geschichte, wunderschöne Städte und atemberaubende Ausblicke. Die Toskana ist definitiv der schönste TeilItaliens (nein, ich bin überhaupt nicht voreingenommen😄), den man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte. Und sobald Sie den Zauber der toskanischen Hügel, mittelalterlichen Dörfer und Renaissance-Paläste entdecken, werden Sie immer wieder hierher zurückkehren wollen.
Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wann die beste Reisezeit für die Toskana ist, welche Orte Sie auf keinen Fall verpassen sollten und welche lokalen Spezialitäten Sie sich nicht entgehen lassen dürfen.
Wetter Toskana: Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana
Die Toskana ist ein wunderschönes Reiseziel zu jeder Jahreszeit, aber die ideale Reisezeit hängt davon ab, was Sie erleben möchten und wohin genau Sie reisen.Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober, wobei das Wetter in den einzelnen Teilen der Region stark variieren kann.
Im Norden erheben sich hohe Berge, wo selbst im März noch Schnee liegt, während das Landesinnere angenehme Temperaturen bietet und die Küste mit ihren heißen Sommern lockt. Wenn Sie Meer und Sonne genießen möchten, reisen Sie im Sommer. Für die Erkundung historischer Städte und Sehenswürdigkeiten ist jedoch der Frühling oder Herbst besser geeignet, wenn es nicht so heiß ist und die Städte nicht von Touristen überlaufen sind. Und wenn Sie Weinberge und Weinfeste reizen, dann müssen Sie im September oder Oktober reisen.
Monat
Durchschnittstemperatur
Januar
10 °C
Februar
13 °C
März
15 °C
April
18 °C
Mai
23 °C
Juni
27 °C
Juli
30 °C
August
30 °C
September
26 °C
Oktober
20 °C
November
14 °C
Dezember
11 °C
Temperaturtabelle in der Toskana nach Monaten
Toskana: Wetter und Meerestemperatur nach Monaten
🌡️ Wärmster Monat: August (tagsüber 30 °C) · 🌊 Wärmstes Meer: August (28 °C) · ☔ Wenigste Niederschläge: Juli
Toskana Unterkunft – wo man in der Toskana übernachten kann
Ich war schon mehrmals in der Toskana und jedes Mal haben wir es vermieden, direkt in Florenz zu übernachten. Meistens sind wir an einem Ort geblieben, höchstens einmal die Unterkunft gewechselt.
Sie können eine Unterkunft in Siena ausprobieren, zum Beispiel Un terrazzo sulla magia, oder für ein perfektes Toskana-Erlebnis eine typisch italienische Villa mit Pool buchenCa‘ Bianca. Eine gute Lage ist auch Lucca, zu den günstigeren Unterkünften gehört zum Beispiel Casamariu.
TIPP: Wenn Sie ein Toskana-Urlaub reizt, aber nicht auf eigene Faust reisen möchten, können Sie eine organisierte Reise bei Invia wählen.
Wie man in die Toskana reist
Wie kommt man am besten in die Toskana? Es gibt mehrere Möglichkeiten, jede davon hat ihre Vorteile.
Toskana mit dem Auto
Wenn Sie sich entscheiden, mit dem Auto zu fahren, können Sie die Reise individuell gestalten und sind vor Ort viel mobiler, wodurch Sie sich keine zusätzlichen Sorgen um die Suche nach öffentlichen Verkehrsmitteln oder Autovermietungen machen müssen.
Von Prag
Wenn Prag Ihr Ausgangspunkt ist, dann fahren Sie über 1000 km bis in die Toskana und die Fahrt dauert 11-12 Stunden. Es gibt drei Routen:
Über Pilsen nach Deutschland, weiter über München, Innsbruck bis in die Toskana. Dies ist die kürzeste und schnellste mögliche Route.
Eine weitere Route führt über České Budějovice, nach Österreich durch Salzburg und direkt nach Italien.
Die längste Route führt dann über Brünn und Wien und dauert fast 12 Stunden.
Von Brünn
Der kürzeste Weg, der nur etwas mehr als 10 Stunden dauert, führt über Wien, weiter südlich um Graz herum direkt in die Toskana.
Eine weitere, gleichzeitig die längste Route, führt wieder über Wien, danach fahren Sie aber weiter über Salzburg und Innsbruck.
Die dritte Option ist zeitlich nur wenige Minuten vorteilhafter als die vorherige. Die Route ist die gleiche wie bei Nr. 2, jedoch biegen Sie hinter Salzburg nach Villach ab und schließen sich somit der Route Nr. an. 1.
Mit dem Bus in die Toskana
Sie können auch mit dem Bus in die Toskana reisen. Die Busverbindung in die Toskana wird von den Busunternehmen FlixBus oder Student Agency angeboten. Tickets kosten ca. 800 bis 1500 CZK und von Prag aus fahren Sie 15 bis 23 Stunden. Es handelt sich also um eine relativ teure, langwierige und nicht sehr bequeme Reisemöglichkeit.
Mit dem Zug in die Toskana
Sie können auch mit dem Zug in die Toskana fahren. Wenn Sie die Tschechischen Bahnen nutzen möchten, dann müssen Sie in Wien und in Bologna umsteigen. Die Preise liegen bei etwa 1300 CZK pro Ticket. Von Prag aus fahren Sie ohne Verspätung 17 Stunden, von Brünn aus 13,5 Stunden. Ein Ticket können Sie online oder persönlich am Schalter kaufen.
Mit dem Flugzeug in die Toskana
Die schnellste und bequemste Art, in die Toskana zu reisen, ist das Flugzeug. In der Toskana gibt es zwei Flughäfen, die Sie von Prag aus direkt erreichen können: in Pisa und in Florenz.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, mit Billigfluggesellschaften zu fliegen, dann bekommen Sie ein Ticket über Ryanair für einen Durchschnittspreis von 1500-2000 CZK, es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Sie Hin- und Rückflüge für 500-800 CZK finden. Die Reise dauert außerdem nur 1,5 Stunden. Mit Vueling können Sie für 1500-4000 CZK nach Florenz fliegen.
Wenn Sie jedoch klassische Fluggesellschaften bevorzugen, dann zögern Sie nicht, z.B. zu nutzen. KLM, Swiss oder Lufthansa. Diese Gesellschaften verbinden Prag mit Florenz, allerdings gibt es im Winter keine Direktflüge und die Reise verlängert sich somit auf insgesamt 6 Stunden. Flüge mit diesen Fluggesellschaften kosten Sie zwischen 1800 und 5000 CZK.
Vergessen Sie die Versicherung nicht – Reiseversicherung SafetyWing
Auf Reisen kann Sie einiges unangenehm überraschen, vergessen Sie deshalb niemals eine Reiseversicherung. Für uns ist die Langzeitversicherung von SafetyWing eine ausgezeichnete Wahl, die Reise- und Krankenversicherungen für Vielreisende und digitale Nomaden weltweit anbietet.
SafetyWing bietet Versicherungen in zwei verschiedenen Tarifen (Essential und Complete) an, die monatlich bezahlt werden, sodass sie leicht ausgeschaltet werden können, wenn Sie gerade nicht reisen. Sie kann einfach online abgeschlossen werden, auch wenn Sie bereits im Ausland sind und nicht nach einer bestimmten Zeit nach Hause zurückkehren müssen.
Der Basistarif für Einzelpersonen im Alter von 10-39 Jahren (Essential) kostetab 56,28 USD für 28 Tage (erweiterter Schutz für die USA oder Risikosportarten kann hinzugefügt werden). Der Schutz umfasst medizinische Behandlung, Krankenhausaufenthalt, Krankentransport, Gepäckverlust, Reiseunterbrechung und Flugverspätungen. Die Gesamtdeckung ist auf 250.000 USD pro Versicherungsfall begrenzt.
Eine umfassendere Deckung bietet die Complete-Variante. Der Hauptvorteil dieses Plans ist die hohe Gesamtdeckungssumme von 1.500.000 USD. Er deckt nicht nur unerwartete Gesundheitsprobleme ab, sondern auch fortlaufende medizinische Versorgung oder Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Zu den weiteren enthaltenen Leistungen gehören:
Transport in ein besser ausgestattetes Krankenhaus.
Deckung bei Gepäckverlust.
Psychologische Hilfe.
Diebstahlversicherung.
Erstattung der Kosten bei Reiseverspätung oder -unterbrechung aus familiären Gründen.
Deckung der Kosten für Überführung oder Bestattung im Todesfall.
Der Preis für Personen im Alter von 18–39 Jahren beginnt bei 150,50 USD für 28 Tage, mit der Möglichkeit, erweiterten Schutz für die USA oder Risikosportarten hinzuzufügen.
Transport in der Toskana
Die Toskana ist voller wunderschöner Orte und Sehenswürdigkeiten, da wäre es schade, nur an einem Ort zu bleiben. Wie bewegt man sich also in der Toskana fort?
Mit dem Zug können Sie sich schnell in der Toskana fortbewegen
Alle touristischen Städte in der Toskana erreichen Sie am schnellsten mit dem Zug. Dies ist auch die am häufigsten genutzte Option, die vom Verkehrsunternehmen Trenitalia angeboten wird. Sie können auch die gleichnamige App herunterladen, mit der Sie alle Verbindungen suchen und Tickets einfach kaufen können.
An allen Bahnhöfen gibt es aber auch Automaten, an denen Sie bequem Tickets kaufen und auch mit Karte bezahlen können.
Mit dem Bus erreichen Sie kleinere Städte
Busse in der Toskana dienen als Stadt- und Überlandverkehrsmittel. Damit erreichen Sie auch kleinere Städte, in die keine Züge fahren. Bustickets erhalten Sie in Tabakläden, Supermärkten und Souvenirläden. Am Hauptbusbahnhof in jeder größeren Stadt finden Sie auch einen Schalter, wo Bustickets verkauft werden.
Toskana mit dem Auto: Mit dem Auto ist es immer am einfachsten
Wenn Sie mit Ihrem eigenen Auto in den Urlaub gefahren sind, dann steht es Ihnen auch vor Ort zur Verfügung und Sie müssen sich um nichts kümmern. Wenn Sie kein eigenes Auto haben, aber es trotzdem gerne nutzen möchten, dann besuchen Sie eine der Autovermietungen. Sie finden sie an den Flughäfen in Pisa und Florenz. Wenn Sie sich dort leicht zurechtfinden und die Angebote der einzelnen Vermietungen vergleichen möchten, nutzen Sie DiscoverCars.
💡 TIPP: Über DiscoverCars mieten wir Autos weltweit und hatten nie Probleme
Verkehrsregeln in der Toskana
Bevor Sie mit einem gemieteten oder eigenen Auto auf italienische Straßen fahren, ist es gut zu wissen, welche Regeln hier gelten. Diese sind mehr oder weniger ähnlich wie unsere. Obwohl es Ihnen so vorkommen mag, als herrsche in Italien ein leichtes Chaos, müssen die Geschwindigkeitsbegrenzungen jedoch eingehalten werden, andernfalls könnte Ihnen nach dem Urlaub zu Hause ein saftiges Bußgeld ins Haus flattern.
Innerorts fährt man wie bei uns 50 km/h,
auf Landstraßen dürfen Sie 90 km/h fahren
und auf Superstrade-Straßen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 110 km/h.
Vergessen Sie nicht, dass Sie wahrscheinlich von Kameras überwacht werden.
27 schönste Orte, die man in der Toskana sehen sollte
Italien war schon immer ein Zentrum der Kunst, hier finden Sie eine riesige Menge an Sehenswürdigkeiten, Kunst, Architektur und anderen kulturellen Erlebnissen. Was sollten Sie in der Toskana neben den schönen Stränden auf keinen Fall verpassen?
1) Florenz – Stadt der Künstler
Florenz war im 15. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der Künstler. Hier wirkten die größten Künstlerpersönlichkeiten jener Zeit, wie zum Beispiel Donatello, Michelangelo, Botticelli und viele andere. Dadurch sind in dieser Stadt viele Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben, die Sie unbedingt sehen müssen. Wenn Sie nur für ein paar Tage in die Toskana reisen, müssen Sie unbedingt auch Florenz besuchen.
Florenz ist der meistbesuchte Ort der Toskana
Villen und Gärten der Medici – Die Medici waren ab dem 13. Jahrhundert die mächtigste und reichste Familie in Florenz. Ihre Villen gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Santa Maria del Fiore – dieser Florentiner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Der Bau des Doms wurde mit einer großen Kuppel abgeschlossen, deren Architekt F. Brunelleschi selbst war, einer der bedeutendsten Architekten jener Zeit. Im 15. Jahrhundert wurde hier ein Attentat auf die Medici-Brüder verübt.
Palazzo Vecchio – im Stadtzentrum an der Piazza della Signoria steht der mittelalterliche befestigte Palast – Vecchio. Heute dient das Gebäude als Rathaus und Museum.
Uffizien-Galerie – im Uffizien-Palast befindet sich die weltberühmte und meistbesuchte Galerie in Florenz. Auf den Eintritt müssen Sie wahrscheinlich lange warten, aber ein Besuch lohnt sich. Hier sind die bedeutendsten Künstler ausgestellt, wie z.B. Piero della Francesca, Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Raffael Santi, Peter Paul Rubens und viele andere. Die größte Attraktion für Besucher ist Botticellis Geburt der Venus. Bei einem Spaziergang durch Florenz sollten Sie an den Uffizien auf keinen Fall einfach vorbeigehen.
Tipp: Kaufen Sie im Sommer unbedingt im Voraus Tickets über GetYourGuide. Besonders mit Kindern werden Sie es schätzen, nicht in der Schlange stehen zu müssen. In Italien haben wir das immer genutzt.
2) Pisa
Wenn man Pisa sagt, denkt jeder zuerst an den Schiefen Turm. Sein Bau begann im Jahr 1173 und dauerte insgesamt etwa 200 Jahre. Er ragt 56 Meter hoch auf, obwohl die Absicht war, ihn viel höher zu bauen. Er ist täglich geöffnet, und wenn Sie bis ganz nach oben steigen möchten, zahlen Sie 20 Euro.
Schiefer Turm von Pisa in der Toskana
Pisa ist aber nicht nur der Schiefe Turm, hier finden Sie viele weitere Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel:
Kathedrale Santa Maria Assunta – befindet sich auf dem Platz der Wunder (Piazza dei Miracoli) neben dem Schiefen Turm. Auf den ersten Blick besticht sie durch ihre rein weiße Fassade aus Carrara-Marmor und auch durch die Form des gesamten Bauwerks, die damals sehr innovativ war – die Form eines Kreuzes. Die Kirche ist kostenlos zugänglich.
Auf dem Platz der Wunder bleiben Sie dann noch eine Weile und machen Sie einen Spaziergang zum Friedhof Camposanto. Während des Spaziergangs können Sie die schöne Architektur, Gräber, Fresken und Sarkophage bewundern.
Botanischer Garten – wunderschöne Blumenbeete, viele Kräuter, Brunnen und ein Arboretum, all das wurde bereits im 16. Jahrhundert angelegt und ist bis heute zu sehen.
3) Kurort Saturnia
Saturnia ist ein Kurort im Norden der Toskana. Fahren Sie unbedingt gleich früh morgens dorthin, sonst müssen Sie damit rechnen, dass viele Touristen da sein werden. Wir sind gleich zur Öffnung gefahren.
Wenn Sie früh morgens aufbrechen, können Sie ein ähnliches Foto machen.
Einen Besuch wert sind:
Cascate del Mulino – Schwefelquellen, die direkt aus der Erde sprudeln und in denen Sie auch baden können.
Museo Polo Culturale Pietro Aldi – ein Kunstmuseum mit wunderschönen Gemälden.
Kirche Santa Maria Maddalena.
4) Siena
Diese historische Stadt, die gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Siena ist, ist interessant, weil sie gut erhaltene mittelalterliche Architektur beherbergt.
Siena und der muschelförmige Platz
Es gibt hier viel zu besichtigen, das Interessanteste ist:
Piazza del Campo – der Hauptplatz mit seiner berühmten muschelförmigen Gestalt. Rundherum gibt es viele Sehenswürdigkeiten, aber auch der Platz selbst wird Sie sicherlich beeindrucken.
Kathedrale Santa Maria Assunta – stammt aus dem 13. Jahrhundert und wird Sie mit ihrem Aussehen faszinieren. Sie ist nämlich mit schwarz-weißen Marmorstreifen verziert.
Torre del Mangia – ein sehr typischer Turm für Siena, der auf allen Postkarten und Fotos zu finden ist. Er steht hier seit dem 14. Jahrhundert und ist 87 Meter hoch.
5) San Gimignano
Diese historische Stadt in der Provinz Siena rühmt sich eines alten Zentrums, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Am bekanntesten ist sie für ihre ikonischen Türme, die ihr ihren einzigartigen Charakter verleihen.
San Gimignano
Galleria Continua – besuchen Sie in San Gimignano die Galleria Continua, hier finden Sie zum Beispiel Michelangelo, Installationskunst und moderne Kunst. Diese Sammlung wird Sie in vielerlei Hinsicht bereichern.
Tenuta Torciano – auch Tenuta Torciano sollten Sie nicht verpassen – ein wunderschönes lokales Weingut.
6) Lucca
Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz birgt ebenfalls wertvolle Schätze:
Kirche San Michele in Foro auf der Piazza San Michele wird Sie mit ihrer einzigartigen Schönheit verzaubern.
Torre Guinigi – ein Turm, dessen Spitze von einer Krone aus lebenden Bäumen geschmückt wird.
Pinocchio-Park – ein Freizeitpark und Garten, der hauptsächlich Kinder begeistern wird.
Stadt Lucca in der Toskana
7) Chianti-Region
Eine sehr bekannte Weinregion, deren Wein das DOCG-Siegel trägt. Das bedeutet, dass Sie hier Weine höchster Qualität probieren können. Sie liegt zwischen Florenz und Siena. Es ist ein idealer Ort für Radtouren, Spaziergänge oder Ausflüge in die lokalen Dörfer. Im September finden hier Weinfeste statt. Wenn Sie Wein lieben, nutzen Sie unbedingt die Angebote von GetYourGuide und gehen Sie zu einer Weinprobe.
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8) Montalcino
Eine weitere Region, die für ihren Wein bekannt ist, insbesondere für den Rotwein Brunello di Montalcino. Diese Bergstadt gehört zur Provinz Siena und ihr Zentrum ist von Stadtmauern umgeben. Die ersten Erwähnungen von Montalcino stammen bereits aus dem 9. Jahrhundert.
9) Cortona
Die Stadt Cortona wurde von den Etruskern gegründet und dient seit dem 14. Jahrhundert als Bischofssitz. Hier lebten auch zwei bekannte Künstler, Pietro da Cortona und Fra Angelico. Wenn Sie die Stadt besuchen, verpassen Sie nicht das Museum Accademia Etrusca und die Basilika Saint Margaret of Cortona.
10) Volterra
Volterra ist eine historische Stadt, deren Architektur aus der Antike und dem Mittelalter erhalten geblieben ist. Sie liegt auf einem felsigen Hügel und ist von Mauern umgeben.
Galerie im Palazzo Minucci-Solaini – in dieser Galerie können Sie Werke italienischer Maler aus dem 14. bis 17. Jahrhundert besichtigen.
Museum Guarnacci – im Gegensatz dazu sind im Museum Guarnacci etruskische Kunstgegenstände ausgestellt, die ebenfalls sehenswert sind.
Historische Stadt Volterra in der Toskana
11) Montepulciano
Eine weitere Stadt, die für ihren Wein berühmt ist, diesmal mit einer eigenen blauen, spätreifenden Sorte. Neben den Weinbergen gibt es hier zum Beispiel die Kirche Madonna di San Biagio zu sehen.
Montepulciano in der Toskana
12) Arezzo
Diese Stadt ist sehr reich und bekannt für die Herstellung von Goldschmuck. Dieser wird von hier aus in ganz Europa vertrieben. Neben dem Schmuck sind auch die Fresken in der Basilika des Heiligen Franz von Assisi , deren Schöpfer Piero della Francesca war.
Arezzo ist hauptsächlich für die Fresken von Piero della Francesca bekannt.
14) Livorno
Diese Hafenstadt ist die Hauptstadt der Provinz Livorno. Sie wird Sie mit ihrer Landschaft begeistern, birgt aber auch viele Sehenswürdigkeiten.
Terrazza Mascagni – besuchen Sie diese Uferterrasse am Abend, um einen absolut atemberaubenden Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang zu genießen.
Fortezza Vecchia – diese mittelalterliche Festung liegt direkt über dem Hafen.
Mercato delle Vettovaglie – in dem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert befindet sich heute ein bekannter Markt mit Lebensmitteln und Cafés.
Aquarium di Livorno – ein Aquarium voller Tiere aus dem Mittelmeer. Hier können Sie auch Haie sehen.
Hafen in der italienischen Stadt Livorno
15) Viareggio
Eine Stadt, die für ihre vielen Strände und den traditionellen Karneval bekannt ist, der hier seit drei Jahrhunderten gefeiert wird. Hier entstand auch das Themenmuseum Citadella del Carnevale.
16) Massa Marittima
Eine Stadt der Mineralquellen, des Olivenöls und der Minen mit Eisen, Kupfer oder Quecksilber. Sie ist nicht sehr groß, birgt aber dennoch viele Sehenswürdigkeiten und andere Schönheiten.
Torre del Candeliere – ein Turm, der mit der Stadtbefestigung verbunden ist und dessen Spitze Sie gegen eine Gebühr besteigen können, um einen schönen Blick auf die Stadt zu genießen.
Bergbau-Museum – eine Ausstellung, die den seit Jahrhunderten hier betriebenen Metallabbau dokumentiert.
Piazza Giuseppe Garibaldi – auf diesem Platz finden Sie eine wunderschöne romanische Kathedrale.
17) Grosseto
Die Hauptstadt der Provinz Grosseto ist vor allem für Wein und echtes italienisches Olivenöl bekannt. Hier finden Sie eine große Anzahl von Museen und Kirchen, erwähnenswert ist der Palazzo Aldobrandeschi.
Weinstadt Grosseto
18) Fiesole
Eine kleine Stadt in der Nähe von Florenz, in der die Handlung von Giovanni Boccaccios Werk Decamerone angesiedelt ist.
Vincigliata – eine Burg inmitten von Hügeln und Wäldern, umgeben von wunderschöner Natur.
Römisches Amphitheater – diese archäologische Stätte eines römischen Amphitheaters stammt bereits aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.
Sie können auch die Ruinen der etruskischen Mauern besichtigen.
19) Certaldo
Die Stadt, in der Giovanni Boccaccio, der italienische Schriftsteller und Dichter des 14. Jahrhunderts, lebte. In der Hauptstraße Via Boccaccio steht noch heute sein Haus. Das Innere ist mit Fresken von Pietro Benvenuti geschmückt, die jedoch erst aus dem 19. Jahrhundert stammen.
20) Vinci – auf den Spuren des berühmtesten Malers
Eine sehr unscheinbare kleine Stadt, die vor allem dadurch bekannt ist, dass Leonardo da Vinci hier geboren wurde und einen Teil seines Lebens verbrachte. In der örtlichen Burg ist heute das Leonardo da Vinci Museum eingerichtet, in dem Modelle seiner Erfindungen ausgestellt sind. Etwas weiter von der Burg entfernt steht die Kirche Santa Croce , in der Leonardo getauft wurde.
21) Pietrasanta
Die historische Stadt Pietrasanta wurde bereits im 13. Jahrhundert gegründet und ist für ihren Marmorabbau bekannt. Diesen Marmor verwendete Michelangelo selbst für seine Werke. Zum Ort gehört auch der beliebte Küstenort Marina di Pietrasanta.
22) Pistoia
Die Stadt Pistoia ist bekannt für ihre historischen Sehenswürdigkeiten und ihren Wein. Hier finden regelmäßig Blumenmärkte statt.
Zoo Pistoia – im Zoo können Sie Rote Pandas, Löwen, Bären und viele andere Tiere sehen.
Heiligtum der Madonna dell’Umiltà – der Architekt dieses Bauwerks war G. Vasari selbst. Die Kirche rühmt sich der drittgrößten Kuppel ganz Italiens.
Pistoia in der Toskana
22) Stadt der Etrusker – Sorano
Diese historische Stadt wurde bereits im 3. Jahrhundert von den Etruskern gegründet. Hier finden Sie das jüdische Viertel Via del Ghetto, das im 17. Jahrhundert entstand und in dem noch heute eine ehemalige Synagoge steht, die jedoch nicht mehr genutzt wird.
Ehemalige Stadt der Etrusker
23) Das kleine Jerusalem Pitigliano
Diese historische Stadt mit faszinierender Architektur ist die Heimat einer großen jüdischen Gemeinde, weshalb Pitigliano den Spitznamen Kleines Jerusalem erhielt. Hier entstand die erste offizielle Synagoge Italiens. Die Stadt liegt auf einem felsigen Gipfel, wo Häuser oft mit den umliegenden Felsen verschmelzen, und ihre Umgebung wird von Weinbergen und Olivenhainen geprägt.
24) Val d´Orcia
Das Val d´Orcia ist alles, was man sich unter der Toskana vorstellt. Endlose Felder, Hügel und Weinberge. Der Hauptreiz liegt in den Zypressenalleen, denen man hier auf Schritt und Tritt begegnet. Sie können auch die Thermalquellen von Bagno Vignoni besuchen, die jedoch nicht zum Baden geeignet sind. Nicht umsonst gehört diese Region zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Toskanische Landschaft
25) Apuanische Alpen
Wenn Sie sich eine Weile von den Sehenswürdigkeiten erholen möchten und für mehrere Tage nach Italien gekommen sind, dann machen Sie einen Abstecher in den Norden der Toskana, wo sich die majestätischen Alpen erheben. Sie bestehen aus kristallinem Gestein und hier wird weißer Marmor abgebaut. Der höchste Berg dieses Gebirgszuges ist der Monte Pisanino (1945 m).
26) Granitinsel Giglio
Giglio ist eine Granitinsel, die 16 km vom Festland entfernt liegt. Sie ist Teil des Nationalparks Toskanische Inseln. Hier gibt es Weinberge, Restaurants mit lokalen Spezialitäten und viele weitere Attraktionen. Die Fahrt hierher dauert etwa eine Stunde, wenn Sie also für mehrere Tage in Italien sind, ist die Insel Giglio ideal für einen Tagesausflug.
27) Toskanisches Tal Casentino
Das toskanische Tal am Fluss Arno ist von den Bergen Monte Falco und Monte Falterona umgeben. Hier finden Sie einen Nationalpark mit ausgedehnten Buchen- und Tannenwäldern. Die lokale Küche lockt mit traditionellem Schafskäse und Schiacciata-Brot. Die Region ist bekannt für Agrotourismus, und ihr Charme wurde auch von Dante Alighieri in seiner Göttlichen Komödie festgehalten, wo er Casentino erwähnt.
Toskana Reiseroute: 7-tägiger Roadtrip durch die Toskana
Man könnte einen Monat lang durch die Toskana reisen und würde trotzdem nicht alles sehen. Da ich schon mehrmals in der Toskana war, habe ich eine Reiseroute zusammengestellt, mit der Sie das Beste der Toskana sehen werden.
Tag 1 – Florenz
In Florenz könnten Sie auch mehr als einen Tag verbringen. Wenn Sie Kunst lieben, sollten Sie unbedingt 2-3 Tage einplanen. Es stimmt jedoch, dass Florenz im Sommer voller Touristen ist, und als wir Ende August dort waren, waren wir froh, am nächsten Tag schon in kleinere Städte aufzubrechen.
Florenz Duomo
Was man in Florenz besuchen sollte:
Kathedrale Santa Maria del Fiore (Duomo)
Uffizien
Palazzo Pitti
Ponte Vecchio
Kirche Santa Croce
Kirche San Lorenzo
Piazza della Signoria
Galleria dell’Accademia
Santa Maria Novella
Baptisterium San Giovanni
Bargello
Piazza delle Cascine
Kirche Santo Spirito
🏠 Wo man in Florenz übernachten kann: Ein absolut luxuriöses Hotel ist das Hotel Ungherese Small Luxury Hotel. Wenn Sie jedoch etwas Günstigeres suchen, schauen Sie sich das Firenze Camping in Town an, aber Vorsicht, es ist weit vom Zentrum entfernt.
Tag 2: Von Florenz nach Siena
Fahren Sie früh morgens von Florenz nach Siena. In Siena müssen Sie den muschelförmigen Platz Piazza del Campo mit dem Brunnen des berühmten Künstlers Jacopo della Quercia besuchen. Es ist einer der schönsten, originellsten und bedeutendsten Plätze, der daher oft voller Touristen ist, weshalb es ratsam ist, gleich morgens anzukommen.
Blick auf Siena
Besichtigen Sie unbedingt auch die Kathedrale Santa Maria Assunta, den Torre del Mangia und weitere historische Sehenswürdigkeiten in Siena.
🏠 Wo man in Siena übernachten kann: Wenn Sie im Sommer reisen, möchten Sie sicherlich in einem Hotel mit Pool übernachten. Für ein luxuriöses Erlebnis können Sie das recht teure, aber wunderschöne Hotel Certosa Di Maggiano wählen. Wenn Sie ein geringeres Budget für die Unterkunft haben, wählen Sie die preisgünstigeren Il Pozzo Di Sant’Andrea oder Palazzo del Papa Country Suites. Eine günstigere Option ist zum Beispiel das Albergo Bernini oder ohne Pool die Villa Montarioso.
Tag 3: Aufbruch ins Herz der toskanischen Landschaft Val d’Orcia
Fahren Sie von Siena auf der SR2 in Richtung San Quirico d’Orcia. Von dort aus fahren Sie auf der SR146 weiter in Richtung Montepulciano. Dies ist eine der schönsten Straßen in der Toskana, Sie werden wahrscheinlich sehr oft anhalten, denn genau hier werden die klassischen Ansichten der toskanischen Landschaft fotografiert, die Sie in Zeitschriften und auf Postkarten sehen.
Besuchen Sie auch die kleinen toskanischen Städte: Pienza, Montepulciano, San Quirico d’Orcia, Monticchiello, Montalcino.
In Montalcino empfehle ich Ihnen zu übernachten, da Sie dann nur eine Stunde und zwanzig Minuten bis Saturnia haben, wo Sie sicherlich pünktlich ankommen möchten.
🏠 Wo man übernachten kann: Wenn Sie ein echtes Erlebnis wünschen, können Sie im luxuriösen Castel Brunello oder im etwas günstigeren, aber immer noch recht teuren Podere Brizio übernachten. Von den preisgünstigeren Unterkünften empfehlen wir das Cordella in Montalcino Wine Resort und das Agriturismo Collodi.
Tag 4: Kurstadt Saturnia (kann ausgelassen werden)
In die Stadt Saturnia empfehle ich, sehr früh morgens anzureisen, da Sie sonst eine riesige Anzahl von Touristen antreffen werden. Saturnia wird Sie auf den ersten Blick mit ihrem türkisfarbenen Wasser bezaubern, das in Kaskaden ein Stück unterhalb der Stadt im Tal herabfließt. Vergessen Sie nicht, vor dem Baden all Ihren Silberschmuck abzulegen, damit er nicht schwarz wird.
In Saturnia gibt es noch mehr zu erkunden, zum Beispiel die Porta Romana oder die Chiesa di Santa Maria Maddalena, ich empfehle jedoch, in die Stadt der Etrusker – Sorano – zu fahren.
Beenden Sie den Tag in Grosseto, wo Sie eine abendliche Weinprobe machen oder am Abend durch das historische Zentrum spazieren können.
🏠 Wo man in Grosseto übernachten kann: Sie können zum Beispiel im Hotel Nuova Grosseto oder im B&B Le Mura übernachten.
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Tag 5: San Gimignano und Volterra
Diese beiden schönen toskanischen Städte liegen relativ nah beieinander und können daher an einem Tag besucht werden. Wenn Sie mehr Zeit haben, können Sie auch nach Certaldo fahren, wo Giovanni Boccaccio lebte.
San Gimignano in Italien
San Gimignano ist bekannt für seine 14 mittelalterlichen Türme und sein wunderschönes historisches Zentrum. Ich empfehle, zuerst hierher zu fahren, vor allem, weil es in den Sommermonaten nach dem Mittagessen ziemlich voll ist.
Wer hätte noch nie von der etruskischen Stadt Volterra gehört! Volterra, oder etruskisch Velathri, ist eine extrem gut erhaltene antike und mittelalterliche historische Stadt, die auch als Alabasterstadt bezeichnet wird. Sie liegt auf einer felsigen Hochebene zwischen Tälern und ist von doppelten Mauern umgeben.
🏠 Wo man in Volterra übernachten kann: Ich würde auf jeden Fall die extrem gut bewertete und vor allem günstige Unterkunft Fontesettimena wählen, die außerhalb des Zentrums liegt. Oder ich würde direkt im Zentrum von Volterra im Albergo Etruria übernachten. Für uns Fans typischer toskanischer Häuser gibt es auch das etwas teurere Appartamenti Villa Mascagni.
Tag 6: Über die Strände zum Schiefen Turm von Pisa
Obwohl auf Toskana-Fotos meist keine Strände zu sehen sind, hat die Toskana doch recht viele. Fahren Sie gleich morgens zum Strand Spiagge Bianche und dann entlang der Küste bis nach Livorno. Livorno ist eine recht industrielle Hafenstadt, die einen kurzen Besuch wert ist, wenn Sie genügend Zeit haben. Wenn Sie in Eile sind, fahren Sie direkt nach Pisa.
Schiefer Turm von Pisa
Am Schiefen Turm von Pisa erleben Sie das wahre Touristenspektakel. Die Leute werden sich von einer Seite zur anderen lehnen, versuchen, den Turm auf Fotos wegzuschieben oder anzustupsen. Vielleicht möchten Sie selbst ein lustiges Foto machen. In Pisa gibt es aber noch viel mehr interessante Orte zu besuchen als nur den Schiefen Turm, zum Beispiel:
Kathedrale Santa Maria Assunta,
Piazza dei Miracoli,
Camposanto Monumentale,
Piazza dei Cavalieri,
Santa Maria della Spina.
🏠 Wo man in Pisa übernachten kann: In der Nähe des Zentrums können Sie zum Beispiel in der Casa Carducci 33 oder in La Corte di Lisa übernachten. Zum Parken ist jedoch das B&B La Corte di Stelio besser geeignet, oder ganz außerhalb von Pisa finden Sie die Villa Orsini – A Retreat in Pisa – Food and Relax.
Tag 7: Lucca und Umgebung
Lucca gehört zu den beliebten Städten, die man zwar an einem Tag schaffen kann, aber vielleicht verliebt man sich so sehr in sie, dass man bleiben möchte. Was man unbedingt besuchen sollte:
Stadtmauern (Lucca Walls),
Kathedrale San Martino,
Palazzo Guinigi,
Kirche San Michele in Foro,
Piazza dell’Anfiteatro,
Kirche San Frediano,
Palazzo Pfanner,
Kirche Santa Maria Forisportam,
Piazza San Giovanni,
Museum Torre Guinigi.
Wenn Ihnen Lucca langweilig wird, können Sie in andere kleine Städte fahren, zum Beispiel nach Collodi, Pistoia und Prato.
Lucca in der Toskana
🏠 Wo man in Lucca übernachten kann: Eine schöne Unterkunft ist Lucca in Villa Lucrezia. Für diejenigen, die eine Unterkunft mit Pool wünschen, empfehlen wir ai Santinelli.
Tag 8: Rückkehr nach Florenz
Wenn Sie mit dem Flugzeug angereist sind, werden Sie sicherlich nach Florenz zurückkehren, wo Sie morgens noch Sehenswürdigkeiten besuchen können, die Sie verpasst haben, oder irgendwo den Sonnenaufgang erleben können. Wenn Sie mit dem Auto fahren, werden Sie wahrscheinlich die gesamte Reiseroute so umgestalten, dass Sie mindestens einen ganzen Tag in Florenz verbringen, auch wenn Kunst- und Architekturliebhaber mindestens drei Tage bleiben möchten.
Toskana mit Kindern: Wohin in der Toskana?
Die Toskana ist absolut ideal für einen Urlaub mit Kindern. Entweder wählen Sie ein kleines Hotel direkt am Strand, zum Beispiel das Park Hotel Villa Ariston, oder Sie besuchen einen der Wasserparks. In der Nähe von Pisa gibt es zum Beispiel das Piccolo Mondo und in der Provinz Livorno die Aqua Village Water Parks.
Bootsausflüge in der Toskana
Von Porto Santo Stefano aus können Sie mit dem Boot zu den märchenhaften Inseln Giglio, Pianosa und Giannutri gelangen; es sind wunderschöne Inseln mit erstaunlichen Buchten. Auch Elba ist wunderschön. Einige der schönsten Strände der gesamten Toskana befinden sich direkt hier, wie Fetovaia und Cavoli. Besonders der Strand Fetovaia hat wunderbar klares und durchsichtiges Wasser.
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Strände in der Toskana: Urlaub am Meer
Egal zu welcher Jahreszeit Sie in Italien ankommen, die örtlichen Strände sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Wohin in der Toskana ans Meer – die besten und schönsten Strände der Toskana
Werfen wir einen Blick auf die schönsten Strände von Nord- bis Süd-Toskana.
Versilia
An der Nordküste der Toskana, in der Versilia, die durch die beeindruckende Kulisse der Apuanischen Alpen besticht, finden Sie die Sandstrände von Viareggio. Es ist ein beliebtes Küstenziel, das für sein Nachtleben (hauptsächlich im Sommer) bekannt ist. Viareggio ist besonders ideal für Familien mit Kindern, da Sie den feinen Sand und die angenehmen Resorts schätzen werden.
Costa degli Etruschi: Quercianella, Castiglioncello, Baia del Quercetano
Südlich von Livorno erreichen Sie die Costa degli Etruschi. Eine malerische Straße, die direkt über steile, wilde Klippen mit Blick auf das Meer führt, bringt Sie nach Quercianella, einem ruhigen und friedlichen Ort, umgeben von Pinienwäldern und mediterranem Buschwerk.
Strand Baia del Quercetano
In Castiglioncello finden Sie einen der schönsten Strände der gesamten Toskana: Baia del Quercetano! Eine Bucht mit kristallklarem Wasser, umgeben von Grün und Villen, die inmitten der Vegetation versteckt sind.
Golfo di Baratti, Populonia und Buca delle Fate
Weiter südlich von Castiglioncello erreichen wir den Golfo Di Baratti, eine wunderschöne und ruhige Bucht, umrahmt von Dünen, die mit Pinienwäldern und einem wunderschönen Sandstrand bedeckt sind. Dieser Ort beherbergt eine der bedeutendsten etruskischen Nekropolen in der Toskana, die aus dem 9. bis 3. Jahrhundert v. Chr. stammt.
Cala Violina
Cala Violina ist eine wunderschöne Bucht in der Maremma, in der Gemeinde Scarlino. Die Bucht ist von zwei Landzungen umschlossen und bietet feinen weißen Sand.
Castiglione della Pescaia
Immer noch in der Maremma, mit Blick auf das Meer, liegt Castiglione della Pescaia mit einem langen Sandstrand. Hier finden Sie wunderbare Resorts und klares Wasser. Dieser Ort ist besonders für Familien mit Kindern geeignet.
Strände im Süden der Toskana am Monte Argentario
Der Monte Argentario liegt ganz im Süden der Toskana, fast an der Grenze zur Region Latium. Diese felsige Halbinsel wird Sie mit ihren Buchten und Lagunen mit kristallklarem Wasser verzaubern. Die traditionellen Fischerdörfer Porto Ercole und Porto Santo Stefano haben sich heute zu beliebten Touristenzentren entwickelt. Zu den schönsten Stränden der Gegend gehören Giannella mit ihren typischen Sanddünen und der lange Sandstrand La Feniglia.
Sandstrände in der Toskana
Wenn Sie Sand den Kieselsteinen vorziehen, ist dies eine Liste der schönsten Sandstrände in der Toskana:
Camaiore – liegt in der Nähe der gleichnamigen Stadt, die einen Besuch wert ist, wenn Sie etwas Ruhe genießen möchten.
Cala Violina – befindet sich im Naturschutzgebiet Bandite di Scarlino. Interessanterweise enthält der Sand am Strand Quarzkörner.
Roccette – liegt in der Nähe von Grosseto. Gehen Sie zum Strand, wenn Sie Privatsphäre wünschen.
Castiglione della Pescaia – dieser Strand befindet sich, wie der Name schon sagt, in einer Hafenstadt.
Marina di Alberese – den Strand finden Sie in der Stadt Maremma, und hier können Sie die schönen Mandelblüten bewundern.
Marina di Pietrasanta – ist Teil der toskanischen Riviera, wo absolute Ruhe herrscht. Ein idealer Ort zum Entspannen.
San Vincenzo – diese Strände erstrecken sich über 20 Kilometer, und hier kommt jeder auf seine Kosten. Es ist ein idealer Strand für Familien mit Kindern.
Cecina – Erholungsgebiet in Livorno.
Kieselstrände in der Toskana
Auch Kieselstrände verlieren ihren Charme nicht:
Marina di Pisa – der Hauptstrand ohne Gebühr ist ein Kieselstrand, auch für Familien mit Kindern geeignet. Das Schwimmen ist hier sicher, große Felsbrocken schützen den Strand vor großen Wellen und Strömungen.
Sandsteinklippe Calafuria – wenn Sie die Klippen hinabsteigen, erreichen Sie ein Kiesufer. Der Meeresboden ist jedoch sandig.
Cala del Gesso – eine schwer zugängliche, aber wunderschöne Kieselbucht mit smaragdgrünem, klarem Meer.
Sansone – liegt auf der Insel Elba, ist mit weißen Kieselsteinen bedeckt und das Meer ist ideal für alle, die gerne tauchen.
Camogli – besuchen Sie den Kieselstrand im Norden Italiens, wenn Sie im Meer schwimmen möchten mit Blick auf die majestätischen Berge im Hintergrund.
Toskana Karte: Karte mit Sehenswürdigkeiten für Ihr Handy
Speichern Sie die Karte der interessantesten Orte in der Toskana direkt auf Ihrem Handy. Nach dem Kauf erhalten Sie einen Link zu einer nicht öffentlichen Google Map, die Sie jederzeit auf Ihrem Handy öffnen oder direkt ausdrucken können. Auf der Karte sind alle empfohlenen Punkte übersichtlich markiert:
Städte
Sehenswürdigkeiten
Empfohlene Hotels
Museen
Wasserparks
Inseln
Sandstrände
Kieselstrände
Was man in der Toskana kaufen kann: Typische Souvenirs aus der Toskana
Die Toskana ist eine Region voller Geschichte, Kunst und exzellenter Gastronomie, was sich auch in der breiten Palette authentischer Souvenirs widerspiegelt. Wenn Sie etwas wirklich Typisches mit nach Hause nehmen möchten, haben wir eine Liste der besten toskanischen Souvenirs für Sie.
1. Wein und Liköre
Die Toskana ist ein Paradies für Weinliebhaber. Zu den bekanntesten gehören:
Chianti – berühmter Rotwein mit ausgeprägtem Geschmack,
Brunello di Montalcino – einer der besten italienischen Weine,
Vernaccia di San Gimignano – erfrischender Weißwein,
Vin Santo – süßer Dessertwein, oft mit Cantucci serviert.
2. Olivenöl
Toskanisches Olivenöl ist bekannt für seine Qualität und seinen intensiven Geschmack. Am besten ist natives Olivenöl extra, kaltgepresst, ideal für Salate und Bruschetta.
3. Käse
Pecorino Toscano – Schafskäse mit mildem oder intensiverem Geschmack, je nach Reifezeit.
Käse mit Trüffeln – eine köstliche Delikatesse, die toskanischen Pecorino und seltene Trüffel kombiniert.
4. Traditionelle Süßigkeiten
Cantucci – knusprige Mandelkekse, die traditionell in Vin Santo getaucht werden.
Panforte – dichter Obst- und Nusskuchen aus Siena.
Ricciarelli – zarte Mandelkekse, typisch für Siena.
5. Trüffel und Trüffelprodukte
Die Toskana ist eine der besten Regionen für die Trüffelsuche. Erhältlich sind frische Trüffel, Trüffelöl, Salz oder Butter mit Trüffeln.
6. Keramik und handgefertigte Waren
Keramik aus Montelupo Fiorentino – handbemalte Keramik mit traditionellen Motiven.
Terrakotta aus Impruneta – ikonische Tongefäße und Blumentöpfe.
7. Lederwaren
Florenz ist bekannt für hochwertige Lederwaren. Sie können mitnehmen:
Ledertaschen und Geldbörsen,
Gürtel und Handschuhe,
Lederschuhe und Sandalen.
8. Seifen und Kosmetik
Seifen aus Olivenöl – natürlich und duftend,
Parfüms aus Florenz – exklusive Düfte, inspiriert von der italienischen Natur,
Kosmetik mit Trüffeln – luxuriöse Produkte mit Anti-Aging-Wirkung.
9. Kunst und Souvenirs inspiriert von der Renaissance
Die Toskana ist die Heimat großer Meister wie Michelangelo und Leonardo da Vinci. Sie können kaufen:
Repliken berühmter Gemälde,
künstlerische Skizzen und Statuetten,
traditionelle Kalligrafie-Utensilien.
10. Lebensmittel und Gewürze
Getrocknete Kräuter – zum Beispiel Rosmarin, Basilikum oder Nudelmischungen,
Nudeln Pici – typische dicke handgemachte Nudeln,
Balsamico-Essig – hochwertiger Essig mit reichem Geschmack.
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana?
Die beste Reisezeit ist Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober), wenn das Wetter angenehm ist und weniger Touristen da sind. Die Sommermonate können sehr heiß und touristisch überlaufen sein.
Ist es teuer in der Toskana?
Die Preise variieren je nach Saison und Ort. Florenz und touristisch beliebte Gebiete können teurer sein, aber auf dem Land gibt es erschwingliche Optionen.
Welche Spezialitäten sollte man in der Toskana probieren?
Wir empfehlen, Bistecca alla Fiorentina, Pici Pasta, Ribollita, Pecorino und natürlich lokale Weine wie Chianti oder Brunello di Montalcino zu probieren.
Was sind die schönsten Strände in der Toskana?
Beliebte Strände befinden sich in der Maremma, auf Elba und in Ferienorten wie Viareggio oder Castiglione della Pescaia.
Kann man in der Toskana campen?
Ja, in der Toskana gibt es Campingplätze in wunderschöner Natur, besonders in der Maremma und an der Küste.
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TL;DRNaxos gilt bei vielen Reisenden als die beste griechische Insel für Familien, und wir haben fünfzehn Top-Tipps für dich zusammengestellt. Dazu gehören das antike Stadttor Portara und die venezianische Burg Kastro in der Hauptstadt Chora, aber auch die Strände Agios Prokopios, Plaka und Agia Anna mit ihrem flach abfallenden Meerzugang. Der höchste Berg der Kykladen, der Zas (1004 m), lockt Wanderer an, die Region Mikri Vigla ist ein Paradies für Kitesurfer, und das Marmordorf Apiranthos sowie die Kouros-Statuen bei Apollonas bieten ein Stück Geschichte. Die Fähre von Piräus aus dauert 3 bis 6 Stunden und kostet 50 bis 95 Euro, Unterkunft und Essen sind 30 bis 40 Prozent günstiger als auf den Nachbarinseln. Die beste Reisezeit ist Juni und September, für die Erkundung der Insel reichen 5 bis 7 Tage.
Wenn du überlegst, diesen Sommer nach Griechenland zu fahren, habe ich einen fantastischen Tipp für dich. Naxos gilt unter vielen Reisenden als klarer Favorit unter den griechischen Inseln für Familien — und ehrlich gesagt: Wer einmal hier war, versteht sofort warum. Während die Nachbarinseln unter dem Ansturm der Touristen stöhnen und die Preise ins Unermessliche steigen, findest du hier echte kykladische Ruhe zu deutlich vernünftigeren Preisen. Naxos Griechenland ist die größte und grünste Insel der Kykladen, lebt in ihrem eigenen Rhythmus und ist nicht allein vom Tourismus abhängig.
Was erwartet dich also auf Naxos? Ich habe 15 Tipps für dich zusammengestellt – von den schönsten Stränden über antike Skulpturen bis hin zu Bergdörfern, in denen du an einem ganzen Nachmittag keinem einzigen Touristen begegnest. Du findest hier endlose Sandstrände mit sehr flachem Einstieg ins Wasser, die wie geschaffen für kleine Schwimmer sind. Neben dem Baden empfehle ich dir unbedingt, ein Auto zu mieten und ins Inselinnere aufzubrechen, wo sich traditionelle Bergdörfer aus weißem Marmor und fruchtbare Täler voller Olivenbäume verstecken. Naxos belohnt die Besucher, die es nicht eilig haben und verborgene Winkel entdecken wollen.
Foto: Jules Verne Times Two, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die besten Strände: Die Westküste bietet kilometerlangen feinen Sand – Strände wie Plaka oder Agios Prokopios zählen zu den schönsten in ganz Griechenland.
Geschichte und Sehenswürdigkeiten: Direkt am Hafen empfängt dich das antike Tor Portara, und in der Hauptstadt kannst du dich in den Gassen der venezianischen Burg Kastro verlieren.
Aktiver Urlaub: Die Insel beherbergt den höchsten Berg der Kykladen (Zas, 1.004 m) mit einer tollen Wanderroute, und Mikri Vigla ist weltweit bekannt für Kitesurfen.
Ausgezeichnetes Essen: Die Insel ist weitgehend selbstversorgend – probiere unbedingt die berühmten Naxos-Kartoffeln, die lokalen Käsesorten Graviera und Arseniko sowie den Insellikör Kitron.
Anreise: Von Athen (Hafen Piräus) kommst du mit der Fähre in 3 bis 6 Stunden dorthin, Tickets kosten je nach Schiffsgeschwindigkeit etwa 50 bis 95 Euro.
Preise und Budget: Im Vergleich zu den bekannteren Nachbarinseln sparst du bei Unterkunft und Taverne locker 30 bis 40 Prozent.
Foto: Stepanps, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Wann nach Naxos reisen
Der ideale Reisezeitraum für Naxos hängt davon ab, was du dir von deinem Urlaub erhoffst – generell gilt jedoch: Die besten Monate sind Juni und September. Das Meer ist dann bereits angenehm warm, die Tage lang und sonnig, und du umgehst die größten Sommermengen. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 25 bis 28 Grad, was nicht nur zum Baden, sondern auch zum Wandern in den Bergen und zum Erkunden antiker Stätten ideal ist. Die meisten Restaurants und Hotels sind voll geöffnet, und die Unterkunftspreise sind günstiger als im Hochsommer.
Wer im Juli oder August reist, sollte sich auf sehr hohe Temperaturen und den starken Sommerwind namens Meltemi einstellen. Dieser Nordwind kann nachmittags das Meer ordentlich aufwühlen und Sand an den Stränden aufwirbeln – größere Strandtage plant man daher besser für den frühen Morgen. Glücklicherweise hat die Insel viele geschützte Buchten, etwa den Zedernwald Alyko oder den südlichen Teil des Strandes Agios Georgios, wo das Wasser auch bei starkem Wind ruhig bleibt. Für Windsurfer und Kitesurfer ist der August dagegen das reinste Paradies.
Um die ganze Insel zu erkunden, empfehle ich mindestens 5 bis 7 Tage einzuplanen, damit kein Stress aufkommt. Naxos ist wirklich weitläufig, und die kurvenreichen Bergstraßen machen jeden Transfer zeitintensiv. Wer weniger Zeit hat, muss sich zwischen Strandurlaub und der Erkundung des Inselinneren entscheiden – beides an einem verlängerten Wochenende zu schaffen ist kaum möglich. Ende Oktober schließen viele Betriebe, und Fähren fahren seltener, sodass Herbstreisen eine sorgfältigere Planung erfordern.
Foto: Manfred Werner (Tsui), CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Wo auf Naxos übernachten
💡 Unterkunfts- und Aktivitäten-Tipp: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es in der Regel die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Die Wahl des richtigen Standorts ist auf Naxos entscheidend, denn die Insel ist groß und jede Gegend hat eine völlig andere Atmosphäre. Die beste Ausgangsbasis für den ersten Besuch ist die Hauptstadt Chora (Naxos Town) mit dem angrenzenden Strand Agios Georgios. Du bist nah an der Fähre, kannst abends zu Fuß Dutzende ausgezeichnete Tavernen erkunden und brauchst nicht zwingend ein Auto für die gesamte Zeit, da von hier die meisten Buslinien abfahren. Sehr beliebt in dieser Gegend ist das Hotel Katerina, das ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, oder die etwas luxuriöseren Apartments Phoenicia Naxos mit herrlichem Ausblick.
Wer lieber klassischen Strandurlaub macht und direkt aus dem Zimmer in den Sand will, sollte sich auf die Ferienorte Agios Prokopios und Agia Anna konzentrieren. Diese Orte liegen etwa fünf Kilometer südlich der Hauptstadt und bieten die schönsten Strände mit türkisfarbenem Wasser. Hier findet man alles von Strandclubs mit Liegen bis hin zu ruhigeren Familienpensionen. Eine tolle Wahl direkt am Strand ist Margaret of Naxos, wo es fantastische Frühstücke gibt, oder das sehr elegante Melidron Hotel mit hellen Zimmern und großem Außenpool. Die Nachtpreise in diesen Hotels liegen in der Saison bei etwa 60 bis 120 Euro.
Wer absolute Ruhe und Romantik sucht, ist an den südlicheren Stränden wie Plaka oder Pyrgaki goldrichtig – hier hast du deutlich mehr Privatsphäre. Bedenke aber, dass ein Mietwagen in diesen abgelegeneren Teilen praktisch unverzichtbar ist, da Busse nur selten fahren und das Restaurantangebot in Gehdistanz recht begrenzt ist. Egal für welche Unterkunft du dich entscheidest: Reserviere rechtzeitig über Booking.com, denn die besten Familienhotels sind für die Sommersaison oft schon im zeitigen Frühjahr ausgebucht.
Foto: Zde, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
15 Tipps, was man auf Naxos sehen und tun kann
Und jetzt zum Wesentlichen – hier sind die Orte, die du auf Naxos unbedingt auf deiner Liste haben solltest. Ich habe sowohl die bekanntesten Sehenswürdigkeiten als auch ein paar versteckte Schätze im Inselinneren aufgenommen.
Foto: Jules Verne Times Two, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
1. Portara (Tor des Apollon-Tempels)
Schon bei der Ankunft mit der Fähre im Hafen empfängt dich das majestätische Wahrzeichen der Insel: das riesige Marmortor Portara. Es ist der einzige vollendete Teil des antiken Apollon-Tempels aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Der Tempel selbst wurde nie fertiggestellt – ein Großteil seiner Steine diente später als Baumaterial für die venezianische Burg – doch dieses fast sechs Meter hohe Tor steht noch immer stolz an seinem Platz.
Das Tor befindet sich auf dem kleinen Inselchen Palatia, das über einen kurzen und äußerst fotogenen Fußdamm mit der Hauptstadt verbunden ist. Der Eintritt ist völlig kostenlos und rund um die Uhr zugänglich, du kannst also jederzeit vorbeischauen. Manchmal schlagen Wellen über den Weg – pass also auf, dass du dir die Schuhe nicht nass machst.
Das schönste Erlebnis wartet am späten Nachmittag, denn die Portara ist der beliebteste Sonnenuntergangsplatz der ganzen Insel. Die Sonne geht oft genau durch die Mitte des Marmorrahmens unter und schafft eine magische Szenerie, die sogar die NASA einmal als ihr Bild des Tages ausgewählt hat. In der Hochsaison ist es hier voll – komm daher mindestens eine Stunde früher und such dir einen guten Platz auf den umliegenden Klippen.
Foto: Manfred Werner (Tsui), CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
2. Chora (Naxos Town) und die venezianische Burg Kastro
Die Inselhauptstadt, die die Einheimischen schlicht Chora nennen, ist ein absolut perfektes Beispiel für kykladische Architektur, vermischt mit mittelalterlicher Geschichte. Sobald du dich von der belebten Hafenpromenade entfernst, entdeckst du ein wunderschönes Labyrinth enger weißgetünchter Gassen und steinerner Treppen, die am Hang emporsteigen. Dieser Teil heißt Alter Markt und beherbergt Dutzende kleiner Boutiquen mit hübschen Leinenkleidern, handgefertigten Ledersandalen und lokalem Schmuck – zu deutlich besseren Preisen als auf Mykonos.
Ganz oben auf dem Hügel thront die venezianische Burg Kastro aus dem 13. Jahrhundert, die an die dreihundertjährige venezianische Herrschaft über die Insel erinnert. Innerhalb der alten Burgmauern herrscht eine erstaunliche Ruhe; hier findest du alte katholische Kirchen, Museen und uralte Adelshäuser mit Wappen über den Türen. Das ist ein gewaltiger Kontrast zum typisch griechischen Trubel nur ein paar Gassen weiter unten.
Interessant: Der für den Burgbau verwendete Marmor stammt aus dem abgebrochenen Apollon-Tempel, sodass hier Antike und Mittelalter wunderbar ineinander übergehen. Ein Stadtbummel inklusive Kastro-Besuch dauert etwa einen halben Tag – ich empfehle, ihn mit einem ausgezeichneten Abendessen in einer der traditionellen Tavernen in den Seitengassen abzurunden, wo man die besten lokalen Käsesorten bekommt.
Foto: ambabheg, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
3. Strand Agios Prokopios und Agia Anna
Wer echtes Strandurlaubsgefühl sucht, sollte unbedingt an die Westküste fahren, wo die Orte Agios Prokopios und Agia Anna liegen. Diese beiden Strände gehen nahtlos ineinander über und gehören zu den beliebtesten in ganz Griechenland. Agios Prokopios bietet rund eineinhalb Kilometer groben weißen Sand und unglaublich klares, türkisfarbenes Wasser, das eher an die Karibik als ans Mittelmeer erinnert.
Der Strand ist dank des nahen Kaps Stelida gut vor Nordwinden geschützt, sodass das Wasser herrlich ruhig und ideal für Familien mit kleinen Kindern ist. Es gibt jeden erdenklichen Komfort, von Liegen- und Sonnenschirmverleih bis hin zu Wassersportangeboten. Von der Hauptstadt fahren in der Saison alle zwanzig Minuten Busse hierher – eine Einzelfahrkarte kostet nur 2,10 Euro, also ist kein Auto nötig.
Das benachbarte Agia Anna ist etwas kleiner und wirkt viel gemütlicher. Hier gibt es einen kleinen Fischerhafen mit bunten Booten und fantastische Tavernen, deren Tische direkt im Sand stehen, nur ein paar Schritte vom Wasser entfernt. Der ideale Ort für einen trägen Nachmittag mit einem Eiskaffee Frappé in der Hand und entspanntem, kosmopolitischem Abendleben.
Foto: G Da, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
4. Strand Plaka
Direkt hinter dem Ort Agia Anna beginnt ein weiteres Naturjuwel: der beeindruckende Strand Plaka. Mit einer Länge von fast vier Kilometern ist er einer der längsten ununterbrochenen Sandstreifen auf den gesamten Kykladen. Der Sand ist unglaublich fein, goldfarben und formt an vielen Stellen schöne natürliche Dünen mit niedrigem Trockenvegetation, was dem Ort einen wilden und ungezähmten Charakter verleiht.
Der Einstieg ins Wasser ist extrem flach und der Meeresgrund fällt nur ganz langsam ab – perfekt für ein sicheres Bad auch mit kleinen Kindern. Je weiter man südlich am Strand entlanggeht, desto weniger Menschen trifft man und desto mehr Privatsphäre gewinnt man. In den südlichen Abschnitten ohne organisierte Liegestühle wird FKK-Baden allgemein toleriert – hier findet also jeder sein eigenes Stück Freiheit.
Entlang des Strandes führt ein Schotterweg, an dem ein paar ausgezeichnete Tavernen und kleine Pensionen stehen, aber kein einziger riesiger Hotelkomplex. Plaka bewahrt dadurch die richtige entspannte, leicht bohémische Stimmung (du weißt schon, der Ort, an dem man die Uhr ablegt und vergisst, welcher Wochentag ist 😁).
Foto: Manfred Werner (Tsui), CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
5. Kitesurfen und Windsurfen bei Mikri Vigla
Adrenalinjunkies und Wassersportfans sollten unbedingt in die Gegend von Mikri Vigla im Südwesten der Insel fahren. Dieses Kap teilt die Küste in zwei wunderschöne Buchten mit weißem Sand. Die Nordseite des Kaps, die Bucht Orkos, ist weltweit bekannt als eines der besten und windigsten Kitesurfrevier im gesamten Mittelmeer.
Durch die spezifische Form der umliegenden Inseln entsteht ein sogenannter Venturi-Effekt, der den Sommermeltemi im Kanal zwischen Naxos und Paros noch verstärkt. Die Bedingungen für Kiteboarder sind im Juli und August schlichtweg perfekt. Direkt am Strand befindet sich das renommierte Flisvos Kitecentre, wo du komplettes RRD-Equipment leihen oder einen Kurs bei zertifizierten IKO-Instruktoren buchen kannst.
💡 Tipp: Private Kitesurfstunden beginnen hier bei etwa 70 Euro pro Tag. Wenn du den Sport erst erlernst, empfehle ich, die Lektionen gleich zu Beginn des Urlaubs zu buchen, da ein Grundkurs üblicherweise zehn Stunden über mehrere Tage umfasst. Die Südseite des Kaps Mikri Vigla ist dagegen windgeschützt und bietet traumhaft ruhiges Badewasser für alle, die lieber am Strand bleiben.
Foto: dronepicr, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
6. Zedernwald und versteckte Strände von Alyko
Wer völlig aus der Zivilisation entfliehen möchte, fährt noch weiter südlich in das geschützte Naturschutzgebiet Alyko. Dieser Ort ist absolut einzigartig: Hier wächst ein weitläufiger Wald aus seltenen Zedern und Wacholderbäumen direkt auf Sanddünen und reicht bis an den Rand der Klippen. Zwischen den Bäumen verstecken sich vier wunderschöne Buchten mit weißem Sand, die oft auch „Hawaii Beach“ genannt werden.
Der größte Vorteil dieser Gegend ist ihre Lage, die die Strände perfekt vor Nordwinden schützt. Selbst wenn anderswo auf der Insel der Meltemi tobt, bleibt das Wasser in den Buchten von Alyko spiegelglatt. Es gibt hier keine Stände, Liegestühle oder Strandbars – bring also unbedingt ausreichend Trinkwasser, Snacks und einen eigenen Sonnenschirm mit, auch wenn man im Schatten überhängender Äste Schutz findet.
Das ganze Areal hat ein traumhaftes tropisches Flair, das Wasser schimmert in unglaublichen Blau- und Grüntönen. Auf dem Felsen über dem Strand stehen zudem Ruinen eines nie fertiggestellten Hotelkomplexes, dessen Betonwände heute beeindruckende Street-Art-Werke internationaler Künstler zieren. Ein faszinierender Kontrast zwischen wilder Natur und moderner Straßenkunst.
Foto: C messier, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
7. Bergstädtchen Halki und die Brennerei Vallindras
Um die wahre Seele der Insel kennenzulernen, muss man die Strände hinter sich lassen und ins grüne Inselinnere aufbrechen. Im Herzen des fruchtbaren Tragea-Tals liegt das zauberhafte Städtchen Halki (auch Chalki), das früher das wichtigste Handelszentrum von Naxos war. Noch heute kann man hier wunderschöne neoklassizistische Villen mit bunten Fensterläden und alte venezianische Turmhäuser bewundern, die vom einstigen Reichtum der hiesigen Kaufleute zeugen.
Das Hauptattraktion des Städtchens ist die historische Brennerei Vallindras, die 1896 gegründet wurde und als älteste Destillerie der Insel noch heute den berühmten lokalen Likör Kitron herstellt. Dieser süße und sehr aromatische Likör wird aus Blättern und Früchten der Zitronatzitrone destilliert, einem uralten Vorfahren der heutigen Zitrone. Der Besuch der Brennerei mit kleinem Familienmuseum ist kostenlos und ohne Reservierung möglich.
Am Ende der Führung wartet eine kostenlose Verkostung dreier Kitron-Sorten, die sich in Farbe und Alkoholgehalt unterscheiden – vom milden Grünen bis zum kräftigen klaren Destillat. Kurz hinter dem Städtchen empfehle ich außerdem einen Besuch des kleinen Kirchleins Panagia Drosiani aus dem 6. Jahrhundert, das einige der ältesten byzantinischen Fresken auf der gesamten Balkanhalbinsel birgt.
Noch weiter oben in den Bergen, auf etwa sechshundert Metern Höhe, stößt man auf das wohl fotogenischste Dorf der ganzen Insel. Apiranthos ist ein architektonisches Meisterwerk, denn fast alle Häuser, engen Gassen und Treppenwege sind aus dem strahlend weißen lokalen Marmor gebaut. Das Dorf wurde einst von kretischen Flüchtlingen gegründet und bewahrt bis heute einen ganz eigenen Dialekt und kulturelle Traditionen, die sich vom Rest von Naxos deutlich unterscheiden.
Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Man kann hier gleich fünf verschiedene kleine Museen besuchen, darunter ein sehr interessantes geologisches und archäologisches Museum. Auf dem Hauptplatz findet man mehrere ausgezeichnete traditionelle Tavernen – sehr beliebt ist die Rotonda mit ihrem atemberaubenden Panoramablick ins Tal, wo fantastische fleischlose Gerichte mit frischem Gemüse und lokalen Käsesorten serviert werden.
💡 Tipp: Fahre nie zur Mittagszeit nach Apiranthos. Der weiße Marmor wirkt wie ein riesiger Spiegel und heizt sich unglaublich schnell auf – im Sommer ist hier die Luft zum Schneiden. Die ideale Besuchszeit ist früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne nachlässt und der Marmor einen wunderschönen goldenen Schimmer bekommt.
Foto: Zde, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
9. Wanderung auf den Berg Zas (Zeus)
Wer gerne aktiv Urlaub macht, sollte den Aufstieg auf den höchsten Punkt der gesamten Kykladen nicht verpassen. Der Berg Zas, oft auch Zeus genannt, ragt 1.004 Meter in die Höhe und ist laut altgriechischer Mythologie genau der Ort, wo der Göttervater in einer geheimen Höhle aufgewachsen sein soll. Vom Gipfel aus bietet sich ein unbeschreibliches Panorama über die gesamte Ägäis und die umliegenden Inseln.
Die klassische Wanderroute bildet eine rund fünf Kilometer lange Runde mit etwa fünfhundert Höhenmetern. Der Weg beginnt nahe dem Bergdorf Filoti an einer kleinen Quelle namens Aria, wo man sich die Trinkflasche mit eiskaltem Bergquellwasser füllen kann. Der Pfad ist ziemlich steil, sehr steinig und erfordert festes Schuhwerk – in zwei bis drei Stunden ist er aber gut zu schaffen.
Unterwegs ist die berühmte Zeushöhle (Cave of Zeus) nicht zu übersehen: riesig und voller beeindruckender Stalaktiten. Die wichtigste Regel? Nimm wirklich viel Wasser mit und starte in der Früh, denn auf der gesamten Route gibt es keinen einzigen Schattenplatz, und die ägäische Mittagssonne auf blankem Fels ist keine zu unterschätzende Gegner.
Foto: Zde, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
10. Kolossale Kouros-Statuen (Apollonas und Melanes)
Naxos war in der Antike eines der wichtigsten Bildhauerzentren, dank riesiger Vorräte an erstklassigem Marmor. Auf der Insel befinden sich noch heute drei faszinierende unvollendete Statuen, die sogenannten Kuroi. Die bekannteste ist der riesige Kouros beim Fischerdorf Apollonas an der Nordküste, der stolze 10,7 Meter misst und unglaubliche achtzig Tonnen wiegt.
Die Statue – wahrscheinlich der Gott Dionysos oder Apollon – stammt aus dem 7. Jahrhundert vor Christus und liegt seit fast dreitausend Jahren im antiken Steinbruch, gestoppt durch einen tiefen Riss im Stein, der die Bildhauer letztlich zur Aufgabe zwang. Entweder war der Riss das Problem, oder der damalige Auftraggeber war schlicht bankrott und konnte das gewaltige Werk nicht mehr bezahlen.
Zwei weitere ähnliche, wenn auch etwas kleinere unvollendete Statuen liegen im Schatten alter Obstgärten nahe dem Dörfchen Melanes in der Gegend Flerio. Der Weg dorthin führt durch schöne grüne Landschaft entlang eines antiken Aquädukts, der einst die Hauptstadt mit Wasser versorgte. Der Besuch dieser Orte ist magisch – man sieht antike Kunst in ihrer rohen Form, genau dort, wo die Meister von einst sie unfreiwillig zurücklassen mussten.
Foto: Stepanps, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
11. Antiker Demeter-Tempel bei Sangri
Geschichtsbegeisterte kommen auf Naxos voll auf ihre Kosten: Rund zehn Kilometer von der Hauptstadt entfernt, beim Dorf Sangri, steht ein wunderschön rekonstruierter antiker Tempel aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Das Heiligtum war der Göttin des Ackerbaus und der Ernte, Demeter, geweiht – was absolut Sinn ergibt, da es inmitten des fruchtbarsten Agrartals der ganzen Insel liegt.
Dieser Marmortempel ist architektonisch von enormer Bedeutung: Er wurde ein ganzes Jahrhundert früher als der berühmte Parthenon in Athen erbaut und gilt als eines der ersten Beispiele für die Verwendung von Marmorabdeckungen. Jahrhundertelang war er unter Erdschichten und einer christlichen Basilika verborgen, bis Archäologen ihn 1949 wieder entdeckten und sorgfältig aus den in der Umgebung verstreuten Originalsteinen zusammensetzten.
Heute ist die Anlage wunderschön gepflegt und wirkt unglaublich friedvoll. Besonders im Frühling, wenn die Landschaft leuchtend grün und voller wilder Blumen ist, ist der Tempelbesuch eine echte Wohltat für die Seele. In der Nähe der Ruinen befindet sich auch ein sehr gelungenes modernes Museum, das viele Details über die aufwendige archäologische Rekonstruktion veranschaulicht.
Foto: Karel Stipek, CC BY 4.0, Wikimedia Commons
12. Wasserfall Routsouna und das grüne Inselinnere
Wer an eine griechische Insel denkt, stellt sich meist trockene, karge Landschaft vor – doch Naxos widerlegt dieses Klischee eindrucksvoll. Zwischen den Dörfern Keramoti und Kinidaros verbirgt sich nämlich ein seltener zwanzig Meter hoher Wasserfall namens Routsouna, auf den Kykladen ein echtes Naturwunder. Er entsteht am Zusammenfluss zweier Gebirgsbäche und seine Umgebung erinnert eher an einen üppigen tropischen Dschungel.
Zum Wasserfall führt eine etwa vierzigminütige Wanderung vom Dorf Keramoti aus, auf der man alte Steinbrücken, Ruinen uralter Wassermühlen und mit dichtem Efeu bewachsene Bäume passiert. Der Wasserfall selbst stürzt in ein kleines Naturbecken, in dem man sich nach der Wanderung herrlich erfrischen kann.
Das schönste Schauspiel erwartet einen im Frühling oder Frühsommer, wenn die Bäche durch Schneeschmelze in den Bergen genug Wasser führen. Im sehr trockenen August kann der Hauptstrom merklich nachlassen oder sogar ganz versiegen – doch allein der Spaziergang durch dieses ungewöhnlich grüne Tal voller Schmetterlinge und Platanen lohnt den Ausflug allemal.
Foto: JBradyK, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
13. Schmirgelbergwerke und die Seilbahn nach Moutsouna
Naxos hat neben der Antike auch eine sehr reiche Industriegeschichte, die in Europa ihresgleichen sucht. Die Insel war jahrhundertelang die einzige europäische Region, wo im großen Stil Schmirgel (Emery) abgebaut wurde – ein unglaublich hartes Mineral, das in der Industrie zum Schleifen und Polieren von Metallen verwendet wird. Der Abbau fand unter harten Bedingungen tief in den Bergen beim Dorf Koronos statt.
Das interessanteste technische Denkmal ist eine gewaltige Luftseilbahn aus den Jahren 1926–1929, die dazu diente, schwere Schmirgel-Loren von den Bergwerken hinunter zum Hafen Moutsouna ans Meer zu transportieren. Diese neun Kilometer lange Industrietrasse war bis 1978 in Betrieb, und noch heute hängen ihre Masten und verrosteten Loren hoch über tiefen Tälern – wie ein Mahnmal für die schwere Arbeit der hiesigen Bergleute.
Das abgelegene Moutsouna an der Ostküste hat sich vom einst regen Industriehafen in ein unglaublich ruhiges Fischerdorf verwandelt. Die hiesigen Strände sind fast menschenleer, und in den Tavernen direkt am Pier scheint die Zeit stillzustehen – ein perfekter Rückzugsort vor dem Sommertrubel der Westküste.
Foto: Stepanps, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
14. Abgelegene Südstrände (Kalados und Pyrgaki)
Wer ein zuverlässiges Mietauto hat und kein Problem mit etwas Abenteuer auf schlechteren Wegen hat, sollte die südlichsten Strände der Insel entdecken. Die Gegend um die Buchten Pyrgaki und Kalados ist absolut abgelegen und bietet vollkommene Stille und Ruhe. Pyrgaki ist eine wunderschöne Bucht mit feinem Sand und sehr flachem Wasser, nach Süden ausgerichtet und dadurch perfekt vor dem nördlichen Sommerwind geschützt.
Noch wilder ist der Strand Kalados ganz im Süden von Naxos. Der Weg dorthin führt tief aus den Bergen vom Dorf Filoti und ist rund 24 Kilometer lang – die letzten Abschnitte sind oft unbefestigt, weshalb man hier eher mit einem Allradantrieb unterwegs sein sollte. Die Belohnung ist unberührte Natur, in der man kaum einem einzigen Touristen begegnet.
Im Sommer legen gelegentlich kleinere Ausflugsboote aus der Hauptstadt in Kalados an, aber für den Großteil des Jahres ist dieser Ort menschenleer und atmet eine gewaltige Ruhe. Denk daran, alle Vorräte an Essen und Trinken mitzubringen – hier gibt es keine Supermärkte und keine Strandbars.
15. Gastronomie und lokale Produkte
Griechisches Essen ist überall gut – aber Naxos spielt in einer eigenen Liga, und das liegt daran, dass die Insel fast vollständig selbstversorgend ist. Alles, was auf dem Teller landet, wuchs meist nur ein paar Kilometer von der Taverne entfernt. Die bekannteste Zutat sind die lokalen Naxos-Kartoffeln, die dank des besonderen Bodens eine geschützte Herkunftsbezeichnung tragen und so gut sind, dass Luxusrestaurants in Athen sie eigens bestellen.
Ein weiteres Pfund sind die einheimischen Käsesorten. Unbedingt probieren solltest du den milden Butterkäse Graviera aus Kuhmilch mit leicht süßlichem Geschmack und den deutlich kräftigeren, harten und würzigen Schafskäse Arseniko. Vegetarier fühlen sich hier wie im siebten Himmel: Die Tavernen zaubern fantastische Fava (cremiges Erbsenpüree), Gemista (mit Reis und Kräutern gefülltes Gemüse) oder Dolmadakia (gefüllte Weinblätter). Lokale Spezialitäten sind außerdem langsam geschmortes Ziegenfleisch oder Schweinefleisch mit Zitrone – wer kein Fleisch isst, kommt hier aber genauso auf seine Kosten.
💡 Tipp: Das authentischste Essen findest du in Tavernen im Inselinneren. Sehr empfehlenswert ist die Familientaverne Axiotissa nahe Kastraki, wo es ausgezeichnete fleischlose Gemüsepastetchen, gebratene grüne Tomaten und knuspriges Dakos mit Xinomyzithra-Käse gibt. Direkt in der Hauptstadt solltest du außerdem das traditionelle Lokal To Elliniko nicht verpassen – es versteckt sich in einem gemütlichen schattigen Innenhof und serviert die besten hausgemachten Spezialitäten.
Wohin weiter von Naxos
Naxos ist dank seiner zentralen Lage ein perfekter Ausgangspunkt für die Erkundung weiterer Teile der Kykladen. Vom hiesigen Hafen fahren täglich Fähren in nahezu alle Ecken der Ägäis.
Ausflug zu den Kleinen Kykladen: Wer Inselchen liebt, auf denen kaum Autos fahren, nimmt die lokale Fähre Express Skopelitis und macht einen Tagesausflug nach Koufonisia oder zur Insel Iraklia. Dort erwarten dich Strände, die an die Malediven erinnern.
Paros: Die Nachbarinsel liegt so nah, dass die direkte Fähre nur 40 Minuten braucht. Paros ist deutlich kosmopolitischer, mit eleganten Boutiquen und großartigem Nachtleben – ein perfekter Kontrast zum rustikalen Naxos.
Santorini: Auch das berühmte Santorini ist von hier gut erreichbar. Mit dem Schnellkatamaran dauert die Fahrt ein bis zweieinhalb Stunden, Tickets kosten etwa 31 bis 60 Euro – also auch als intensiver Tagesausflug zu den berühmten Sonnenuntergängen machbar.
Für weitere Inspiration und praktische Reisetipps zu den griechischen Inseln empfehle ich unsere weiteren Reiseführer:
Vor der Abreise nach Naxos sind die Antworten auf diese häufigsten Fragen bestimmt hilfreich. Ich hoffe, sie erleichtern dir die Planung. 😉
Wie kommt man nach Naxos?
Der gängigste Weg ist ein Flug nach Athen und die anschließende Fahrt zum Hafen von Piräus. Von dort fahren die klassischen Fähren der Reederei Blue Star zur Insel (die Überfahrt dauert 5 bis 6 Stunden und das Ticket kostet 50 bis 60 Euro) oder die schnelleren Katamarane SeaJets, die die Strecke in 3 bis 4 Stunden für etwa 85 bis 95 Euro bewältigen. Kaufen Sie die Tickets immer rechtzeitig im Voraus.
Welche griechische Insel ist die schönste?
Das hängt von euren Vorlieben ab, aber Naxos wird oft als die schönste bezeichnet, weil sie so vielfältig ist. Im Gegensatz zu den ausgedörrten Inseln ist sie sehr grün, hat riesige fruchtbare Ebenen, majestätische Berge und bietet die längsten und feinsten Sandstrände der gesamten Region, die zudem nicht unter Massentourismus leiden.
Welche griechische Insel ist am besten für einen Urlaub?
Wenn ihr ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist Naxos der klare Gewinner. Im Vergleich zum überteuerten Mykonos oder Santorini spart ihr hier Dutzende Prozent bei Unterkunft und Essen. Die Insel bietet zudem sowohl Entspannung am Strand als auch aktives Wandern, antike Sehenswürdigkeiten und erstklassige lokale Gastronomie.
Ist Naxos für Familien mit Kindern geeignet?
Absolut! Internationale Reiseführer bewerten die Insel regelmäßig als die beste griechische Insel für Familien überhaupt. Die Strände an der Westküste, wie Agios Prokopios oder Plaka, haben feinen Sand und einen sehr flachen, sicheren Zugang zum Wasser. Außerdem herrscht hier eine ruhige, entspannte Atmosphäre ohne wilde Nachtpartys.
Wie viele Tage auf Naxos?
Angesichts der Größe der Insel und der Vielzahl an Aktivitäten empfehle ich euch, einen Aufenthalt von mindestens 5 bis 7 Tagen einzuplanen. In kürzerer Zeit schafft ihr es nicht, Entspannung an den Stränden mit der Entdeckung der Bergdörfer, einem Ausflug zu den antiken Kouros-Statuen und einem Besuch des historischen Zentrums von Chora zu kombinieren.
Was darf man nicht nach Griechenland einführen?
Griechenland ist in der EU, daher gelten die standardmäßigen europäischen Regeln. Praktisch gesehen: In den Koffer gehören kein Fleisch und keine Milchprodukte aus Ländern außerhalb der Union, keine Drogen, keine Waffen ohne Genehmigung und auch keine geschützten Tiere oder Pflanzen. Nichts Dramatisches, einfach gesunder Menschenverstand.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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TL;DRGriechenland punktet mit Strände auf Inseln wie Kreta, Korfu oder Zakynthos, mit historischen Sehenswürdigkeiten in Athen, auf Rhodos oder in Delphi, sowie mit Naturschönheiten in Meteora oder Zagoria. Die beste Reisezeit ist Juni und September, wenn die Temperaturen angenehm sind und weniger Touristen unterwegs sind. Für Familien mit Kindern eignen sich Kreta und Korfu besonders gut, dank flacher Strände und familienfreundlicher Resorts. Eine Woche Urlaub für zwei Personen kostet in der Hauptsaison je nach Insel zwischen 720 und 1600 Euro.
Wohin im Griechenland-Urlaub? Es gibt so viele wunderschöne Reiseziele, dass Sie ein Leben lang nur nach Griechenland reisen könnten und niemals alle seine Ecken erkunden würden. Griechenland ist ein beliebtes Reiseziel dank seiner Strände mit kristallklarem Wasser, historischen Stätten und auch hervorragendem Essen. Werfen wir einen Blick auf die schönsten Inseln, Orte und Städte in Griechenland, um den Sommerurlaub zu verbringen.
Urlaub Griechenland: Die besten Reiseangebote finden
Nachdem Sie Ihr Reiseziel ausgewählt haben, überlegen Sie, ob Sie auf eigene Faust oder mit einem Reiseveranstalter nach Griechenland fliegen möchten. Wenn Sie auf eigene Faust fliegen, vergessen Sie nicht, unseren Artikel über günstige Flüge zu lesen.
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Griechenland Urlaub: Wohin in Griechenland reisen
Wo man Reisen nach Griechenland buchen kann?
Wenn Sie sich nicht stressen wollen, ist es ratsam, das Angebot zu nutzen sogenannte First Minute. Das sind Rabatte auf Reisen, wenn Sie diese früh genug buchen (in den Wintermonaten).
Diejenigen unter Ihnen, denen es nichts ausmacht, dass ein Großteil der besten Reisen ausverkauft sein könnte, aber den besten Preis wünschen, können auf Last-Minute-Angebote warten, das heißt auf Rabatte in letzter Minute. Leider sind die besten Reiseziele und Hotels oft schon ausverkauft, aber manchmal können Sie ein Angebot für ein teures Hotel zu einem wirklich super Preis ergattern.
Wohin in Griechenland reisen: Wie man das ideale Reiseziel wählt
Plagt Sie die Frage, wohin in Griechenland in den Urlaub? Entscheiden Sie sich zuerst, ob Sie auf das Festland oder auf die griechischen Inseln in der Ägäis oder im Ionischen Meer möchten. Wenn Sie wegen der Geschichte nach Griechenland reisen, möchten Sie vielleicht nach Athen oder Meteora.
Sind die griechischen Inseln im Ionischen oder Ägäischen Meer schöner?
Das lässt sich nicht eindeutig sagen, es hängt davon ab, wonach Sie sich sehnen, die Inseln in der Ägäis, wie Santorin, Mykonos und Rhodos, haben ein felsigeres Gelände und Sie finden dort typische kykladische Dörfer mit weißen Häusern und blauen Dächern. Die Strände sind jedoch rauer, da sie eher an felsigeren Küsten liegen, mit Ausnahmen einiger Sandstrände.
Die griechischen Inseln im Ionischen Meer, wie Korfu, Kefalonia und Zakynthos, haben eine üppigere grüne Vegetation und sind oft stärker bewaldet. Sie finden dort zwar keine ikonischen weißen Häuser mit blauen Dächern, aber die Strände sind umso einladender. Diese sind bekannt für ihren feineren Sand und den flacheren Zugang zum Meer, weshalb sie für Familien mit Kindern besser geeignet sind.
Griechische Inseln in der Ägäis
Wohin in den Griechenland-Urlaub? Wenn Sie die schönsten Inseln Griechenlands suchen, wird es komplizierter, denn jede hat ihren eigenen Reiz. Wir stellen Ihnen die schönsten Inseln in der Ägäis vor, die Sie in Griechenland besuchen können. Welche davon die schönste ist, überlassen wir Ihnen.
Kreta
Kreta ist die größte griechische Insel und bietet wunderschöne Strände, hohe Berge und tiefe Schluchten. Sie ist ein ideales Reiseziel für Liebhaber von Sonne, Meer und Natur. Auf Kreta können wir malerische Fischerdörfer besuchen, die lokale Küche in traditionellen Tavernen probieren und in komfortablen Hotels übernachten.
Auf Kreta finden Sie Knossos, eine große archäologische Stätte, die mit dem legendären Minotaurus und dem Labyrinth in Verbindung gebracht wird. Besuchen Sie auch das Archäologische Museum in Heraklion.
Kreta gehört zu den schönsten Inseln Griechenlands
Kreta ist von wunderschönen Stränden umgeben, die jeden Meeresliebhaber zufriedenstellen. Elafonissi ist bekannt für seinen rosa Sand und kristallklares Wasser, sehr beliebt sind auch Balos und Falassarna oder Vai.
Die lokale Küche ist bekannt für ihre gesunde mediterrane Ernährung, die frischen Fisch, Olivenöl, Käsesorten wie Feta und Mizithra sowie natürlich frisches Gemüse und Obst umfasst. Ein typisches Gericht ist Dakos, ein traditioneller Salat, oder Moussaka, ein geschichtetes Fleischgericht.
Das Wasser auf Kreta ist kristallklar
Kreta schmücken nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch beeindruckende Berglandschaften. Die Samaria-Schlucht ist eine der längsten in Europa und ein beliebter Ort für Touristen, die gerne in der Natur wandern. Die Insel bietet auch wunderschöne Höhlen und atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Wo man auf Kreta übernachten kann: Die besten Hotels
Eines der besten Hotels auf Kreta ist das Stella Village Seaside Hotel, das auch All-Inclusive anbietet. Falls es ausgebucht ist, schauen Sie sich das Arina Beach Resort an.
Euböa
Euböa, auch bekannt als Evia, ist die zweitgrößte griechische Insel und liegt nahe der Küste Athens. Diese Insel, die oft zugunsten bekannterer griechischer Reiseziele übersehen wird, bietet eine wunderbare Kombination aus schönen Stränden, Thermalquellen, malerischen Dörfern und beeindruckenden Berglandschaften.
Euböa ist ein ideales Reiseziel für diejenigen, die ein ruhigeres und authentischeres griechisches Erlebnis suchen.
Griechische Inseln in der Ägäis: Euböa
Im Norden der Insel finden Sie Strände wie Agia Anna oder Pefki, die von grünen Wäldern umgeben sind und sauberes und sehr ruhiges Wasser bieten. Im Süden der Insel, Gebiete wie Karystos und Marmari, können mit türkisfarbenem Meer und Sandstränden aufwarten.
Besuchen Sie auf Euböa archäologische Stätten und Museen, wie das Archäologische Museum in Chalkida.
Euböa ist auch bekannt für seine Thermalquellen, insbesondere in der Region Aidipsos im Norden der Insel. Diese Thermalquellen sind für ihre heilende Wirkung bekannt.
Für Natur- und Wanderliebhaber bietet Euböa vielfältige Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen. Die Insel ist von einem Netz von Wanderwegen durchzogen, die durch Bergregionen führen, wunderschöne Ausblicke bieten und die Entdeckung der lokalen Fauna und Flora ermöglichen.
Wo man auf Euböa übernachten kann
Wenn Sie All-Inclusive bevorzugen, gibt es keine so große Auswahl, wir empfehlen das Hotel Brown Beach Evia Island, All Inclusive in Eretria, a member of Brown Hotels.
Lesbos
Lesbos, die drittgrößte griechische Insel im nordöstlichen Ägäischen Meer, ist berühmt für ihre Verbindung zur antiken Dichterin Sappho und ist ein beliebter Ort für Kunst-, Geschichts- und Naturliebhaber.
Wenn Sie Geschichte lieben, sollten Sie die Stadt Mytilene nicht verpassen, wo Sie ein antikes Theater, eine Burg und mehrere historische Museen besuchen können.
Lesbos, die drittgrößte griechische Insel im nordöstlichen Ägäischen Meer, ist berühmt für ihre Verbindung zur antiken Dichterin Sappho
Für Naturliebhaber gibt es den Versteinerten Wald bei Sigri, eine einzigartige geologische Stätte, wo Sie Millionen Jahre alte versteinerte Bäume sehen können. Die Insel bietet auch wunderschöne Strände, wie Eressos und Molyvos, und ist ideal für Vogelbeobachtungen, besonders in Feuchtgebieten wie Kalloni.
Lesbos ist auch bekannt für seine Thermalquellen, die sich in verschiedenen Teilen der Insel befinden, einschließlich der Stadt Eftalou. Diese Quellen sind für ihre heilenden Eigenschaften bekannt.
Wohin in den Griechenland-Urlaub? Wie wäre es mit Lesbos?
Die Gastronomie von Lesbos ist ein typisches Beispiel der griechischen Küche. D ie Insel ist bekannt für ihre Produktion von Olivenöl, Käse und Ouzo, einem traditionellen griechischen Anislikör. In den lokalen Tavernen können Sie frischen Fisch, Meeresfrüchte und eine breite Palette traditioneller griechischer Gerichte probieren.
Wo man auf Lesbos übernachten kann: Das beste Hotel
Zu den besten Hotels auf Lesbos gehört definitiv das Galazio Asteri I., das nur einen Katzensprung von den Thermalbädern entfernt ist.
Rhodos
Rhodos gehört zu den beliebtesten Inseln in der Ägäis. Rhodos verfügt über viele wunderschöne Strände, die zum Entspannen und für Wassersport einladen. Die Strände Tsambika, Prasonisi und Anthony Quinn Bay sind nur einige der bekanntesten und bieten schöne Sandstrände und kristallklares Wasser.
Rhodos gehört zu den beliebtesten Inseln in der Ägäis
Die Hauptstadt der Insel ist die gleichnamige Stadt, die auf der UNESCO-Liste steht. Besuchen Sie unbedingt die Stadt und spazieren Sie entlang der Stadtmauern, besuchen Sie den Palast des Großmeisters und genießen Sie die Atmosphäre in den Gassen der Altstadt, die Sie in die Zeit der Ritter und der Antike entführt. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist die antike Akropolis von Lindos mit atemberaubenden Ausblicken auf die Ägäis.
Für Naturliebhaber ist auch das Tal der Schmetterlinge verlockend, wo Sie Tausende von Schmetterlingen in ihrer natürlichen Umgebung sehen können.
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Rhodos ist auch bekannt für seine ausgezeichnete Küche – genau wie die anderen griechischen Inseln. Zu den lokalen Spezialitäten gehören frischer Fisch und Meeresfrüchte, traditionelle griechische Gerichte wie Moussaka oder Souvlaki und lokale Käsesorten. Vergessen Sie nicht, auch die lokalen Weine zu probieren, die als einige der besten in Griechenland gelten.
Auf Rhodos gibt es eine recht große Auswahl an Unterkünften. Wenn Sie frühzeitig buchen, ist vielleicht noch das All-Inclusive-Hotel Atlantica Dreams Resort für Ihren Termin verfügbar.
Atlantica Dreams Resort
Chios
Chios, eine Insel in der Ägäis, ist eine der interessantesten und am wenigsten kommerziellen griechischen Inseln. Sie ist vor allem bekannt für ihre Mastixproduktion, ein einzigartiges Harz mit heilenden Eigenschaften, das von Sträuchern gewonnen wird, die nur auf dieser Insel wachsen.
Chios ist die schönste weniger bekannte griechische Insel
Chios hat eine reiche Geschichte, die in vielen antiken Denkmälern und architektonischen Meisterwerken sichtbar ist. Verpassen Sie nicht den Besuch von Nea Moni, einem byzantinischen Kloster auf der UNESCO-Liste, bekannt für seine wunderschönen Mosaiken. Ebenfalls erwähnenswert sind mittelalterliche Dörfer wie Pyrgi mit seinen typischen Fassaden und Mesta, eine gut erhaltene mittelalterliche befestigte Stadt.
Chios kann mit wunderschönen Stränden und unberührter Natur aufwarten. Zu den schönsten und interessantesten Stränden gehören Mavra Volia mit schwarzen Kieselsteinen und Vroulidia. Für Naturliebhaber bietet die Insel auch eine Reihe von Wanderwegen und Naturattraktionen, wie die Höhlen von Olympi und mittelalterliche Dörfer in den Bergregionen.
Wenn Sie überlegen, wohin in Griechenland in den Urlaub, wo es ruhig und entspannt ist, ist Chios die richtige Wahl.
Tipp für die beste Unterkunft auf Chios
Auf Chios gibt es absolut tolle Apartments, die Sea Breeze Apartments Chios. Wenn sie zu Ihrem Termin nicht ausgebucht sind, zögern Sie nicht!
Samos
Samos, eine malerische Insel in der Ägäis, ist der Geburtsort des berühmten Mathematikers Pythagoras. Neben einer interessanten Geschichte und Kultur hat sie auch schöne Strände, zu den beliebtesten gehören Kokkari, Tsamadou und Psili Ammos.
Samos gehört zu den weniger bekannten griechischen Inseln
Besuchen Sie Pythagorion, eine antike Stadt, benannt nach diesem berühmten Mathematiker, die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht. Verpassen Sie hier nicht den Eupalinos-Tunnel, einen antiken Aquädukt, der ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst ist.
Samos ist bekannt für seine hochwertigen Süßweine, die aus lokalen Muskateller-Traubensorten hergestellt werden. Wir empfehlen, die lokalen Weinberge zu besuchen und diese einzigartigen Weine direkt an der Quelle zu probieren.
Wo man auf Samos übernachten kann?
Auf Samos finden Sie nicht viele All-Inclusive-Hotels, aber es gibt tolle Apartments, wie zum Beispiel das Erato by Samian Mare.
Naxos
Naxos ist die größte Insel der Kykladen und ist bekannt für einige der besten Strände der Kykladen, darunter Agios Prokopios, Agia Anna und Plaka.
Was die Architektur betrifft, so ist eines der bekanntesten Symbole der Insel die Portara, ein Überrest des antiken Apollon-Tempels, der den Hafen dominiert. Naxos hat auch viele byzantinische Kirchen und venezianische Türme, die von seinem reichen historischen Erbe zeugen.
Naxos ist die größte griechische Insel der Kykladen
Für ein authentisches griechisches Erlebnis besuchen Sie Bergdörfer wie Apeiranthos oder Filoti. Diese Dörfer bieten wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Möglichkeit, einen Einblick in das traditionelle Leben auf der Insel zu erhalten.
Wo man auf Naxos übernachten kann?
Wenn Sie tolle Apartments zu einem unschlagbaren Preis suchen, schauen Sie sich die Annio Studios an.
Thasos
Thasos, auch bekannt als Thassos, ist eine griechische Insel im nördlichen Ägäischen Meer. Auf Thasos finden Sie einige der schönsten Strände Griechenlands, darunter Golden Beach, Paradise Beach und Alyki, die für ihr klares blaues Wasser und ihre malerischen Landschaften bekannt sind.
Was die Geschichte betrifft, so ist Thasos reich an antiken Stätten. Zu den bedeutendsten gehört das antike Theater in der Hauptstadt der Insel, das immer noch für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Weitere bemerkenswerte Orte sind die archäologische Stätte Alyki und die antike Stadt Limenas, wo Sie die Ruinen antiker Tempel und Gebäude bewundern können.
Thasos hat auch schöne Strände
Für diejenigen, die ein authentisches griechisches Erlebnis suchen, lohnt sich ein Besuch der Bergdörfer wie Theologos und Panagia. Diese Dörfer bieten wunderschöne Ausblicke auf die Insel, die Möglichkeit, die lokale Küche in traditionellen Tavernen zu probieren und einen Einblick in das traditionelle Leben auf Thasos zu erhalten.
Wo man auf Thasos übernachten kann?
Schöne und günstige Unterkünfte auf Thasos sind die Apartments Giola Apartments and Studios 2. Leider sind sie oft ausgebucht.
Lemnos
Lemnos, eine Insel im nördlichen Ägäischen Meer, ist bekannt für ihre einzigartige Landschaft, reiche Geschichte und traditionellen Dörfer. Diese weniger bekannte griechische Insel bietet ein authentisches Erlebnis fernab der überfüllten Touristenziele.
Die Strände auf Lemnos sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Von ausgedehnten Sandstränden wie Plati und Thanos bis hin zu malerischen Buchten bietet die Insel die ideale Umgebung zum Entspannen und Schwimmen im klaren Meer.
Lemnos ist keine sehr bekannte griechische Insel, sie ist für alle geeignet, die einen authentischen Griechenland-Urlaub suchen.
Die historischen und kulturellen Attraktionen auf Lemnos sind ebenso beeindruckend. Eine bedeutende historische Stätte ist die antike Stadt Poliochni, die als eine der ältesten besiedelten Städte Europas gilt. Ebenfalls einen Besuch wert ist die mittelalterliche Burg in der Hauptstadt Myrina, die einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Küste bietet.
Für Besucher, die ein authentisches griechisches Erlebnis suchen, sind traditionelle Dörfer auf Lemnos wie Moudros und Kondias ideale Orte zum Erkunden. In diesen Dörfern können Sie die lokale Gastronomie probieren, traditionelle griechische Architektur besichtigen und die ruhige Atmosphäre der Insel genießen.
Lemnos ist somit ein ideales Reiseziel für diejenigen, die einen ruhigeren Urlaub mit reicher Geschichte, wunderschönen Stränden und authentischem griechischem Charme suchen.
Wo man auf Lemnos übernachten kann?
Auf Lemnos finden Sie keine so große Auswahl an Unterkünften wie auf anderen bekannteren Inseln, aber Sie können versuchen, ob im Thalassa noch etwas frei ist.
Mykonos
Mykonos, eine der bekanntesten griechischen Inseln in der Ägäis, ist beliebt für sein lebhaftes Nachtleben, wunderschöne Strände und typische kykladische Architektur. Diese Insel ist die ideale Wahl für diejenigen, die eine Kombination aus Strandentspannung und Nachtleben suchen.
Mykonos gehört zu den schönsten und beliebtesten Inseln Griechenlands.
Die Strände auf Mykonos sind weltberühmt, hier finden Sie alles: Von lebhaften Stränden wie Paradise und Super Paradise, die für ihre Strandpartys und ihr Clubleben bekannt sind, bis hin zu ruhigeren und familienfreundlichen Stränden wie Ornos und Psarou.
Neben den Stränden ist Mykonos bekannt für seinen malerischen Hauptort, die Chora. Die Chora ist voller enger, verwinkelter Gassen, weißer Häuser mit blauen Fenstern und Türen, farbenfroher Blumen und kleiner Kirchen, die eine typisch kykladische Atmosphäre schaffen. Ein bedeutendes Wahrzeichen sind auch die Windmühlen, die sich über der Stadt erheben und eines der Symbole der Insel sind.
Wohin in Griechenland in den Urlaub, zu zweit oder mit der Familie? Probieren Sie Mykonos.
Für Kulturliebhaber bietet Mykonos mehrere interessante Museen und historische Stätten. Das Archäologische Museum von Mykonos gewährt Einblicke in antike Artefakte und das Erbe der Insel, während ein Besuch der Insel Delos, unweit von Mykonos, eine Reise zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands ist.
Mykonos ist somit ein ideales Reiseziel für diejenigen, die eine Kombination aus schönen Stränden, reichem Nachtleben und traditioneller griechischer Kultur in der einzigartigen Umgebung der Kykladeninseln suchen.
Tipps für die besten Hotels auf Mykonos
Auf Mykonos finden Sie eine Reihe ikonischer und luxuriöser Hotels, eines der schönsten ist sicherlich das Palladium Hotel. Eine weitere großartige, aber günstigere Option ist das Poseidon Hotel Suites.
Santorini
Santorini, eine der bekanntesten und fotogensten griechischen Inseln, ist bekannt für ihre dramatischen Ausblicke, ihre einzigartige Vulkanlandschaft und malerische Dörfer mit weißen Häusern und blauen Kuppeln.
Die Hauptattraktion auf Santorini sind seine bezaubernden Dörfer, wie Oia und Fira, die mit atemberaubenden Ausblicken auf die Caldera und das Ägäische Meer aufwarten. Oia ist bekannt für seine spektakulären Sonnenuntergänge, die Touristen aus aller Welt anziehen.
Die schönsten weißen Dörfer mit blauen Dächern finden Sie in Griechenland auf Santorini.
Auf Santorini gibt es auch wunderschöne Strände wie Red Beach und Black Beach, die mit einer einzigartigen Kombination aus Vulkansand und Felsen locken.
Für Geschichts- und Archäologieliebhaber bietet Santorini interessante Orte wie die antiken Ruinen von Akrotiri, eine gut erhaltene minoische Stadt, die bei einem Ausbruch im 2. Jahrtausend v. Chr. unter Vulkanasche begraben wurde.
Santorini ist bei Influencern beliebt.
Die Gastronomie auf Santorini ist ebenfalls bemerkenswert, mit vielen ausgezeichneten Restaurants und Tavernen, die traditionelle griechische und mediterrane Küche anbieten. Vergessen Sie nicht, die lokalen Weine zu probieren, die dank des einzigartigen vulkanischen Terroirs der Insel zu den besten in Griechenland zählen.
Wo auf Santorini übernachten: Die besten Hotels
Zu den besten Hotels auf Santorini (und das wundert uns überhaupt nicht) gehört das AVAL All Suite Hotel. Wenn Sie kein begrenztes Budget haben, würde ich mir auf jeden Fall die Olvos Luxury Suites ansehen.
Paros
Paros, eine der schönsten Inseln der Kykladen, ist beliebt für seine wunderschönen Strände, malerischen Dörfer mit weißen Häusern und seine reiche Geschichte. Diese Insel verbindet natürliche Schönheit mit traditionellem griechischem Charakter, was sie zu einem idealen Reiseziel für diejenigen macht, die einen entspannten Urlaub mit einem Hauch von Authentizität suchen.
Die Strände auf Paros sind äußerst beeindruckend und vielfältig. Von lebhaften und beliebten Stränden wie dem Golden Beach, der ein beliebter Ort zum Windsurfen ist, bis hin zu ruhigeren und abgelegeneren Stränden wie Kolymbithres.
In der Hauptstadt Parikia finden Sie die berühmte Kirche Panagia Ekatontapiliani, eines der bedeutendsten byzantinischen Denkmäler in Griechenland.
Dörfer wie Lefkes, im Inselinneren gelegen, ermöglichen Ihnen einen Einblick in das traditionelle Leben auf den Kykladen. Dieses Dorf bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft und beherbergt mehrere charmante Cafés und Tavernen.
Paros ist auch bekannt für seinen lokalen Weinbau, der einige der besten Weine der Region hervorbringt.
Wo auf Paros übernachten
Auf Paros haben wir eine klare Wahl bei der Unterkunft, und das ist das Blue Waves Suites & Apartments – To Kyma. Eine der schönsten Apartmentanlagen, die eine großartige Lage und einen unschlagbaren Preis für das bietet, was man bekommt.
Kos
Kos, eine der Hauptinseln des Dodekanes, ist bekannt für seine wunderschönen Strände, historischen Stätten und entspannte Atmosphäre.
Auf Kos befinden sich einige der schönsten Strände Griechenlands. Zu den besten gehören die belebteren Strände Tigaki und Kardamena sowie die ruhigere Bucht von Agios Stefanos.
Griechenland Urlaub: Wohin in Griechenland in den Urlaub – Kos
Auf der Insel finden Sie auch bedeutende archäologische Stätten, die ihr reiches Erbe widerspiegeln. Am bekanntesten ist das Asklepieion, ein antiker Heilkomplex und einer der wichtigsten Orte, die mit Hippokrates, dem Vater der Medizin, verbunden sind. Kos, die Hauptstadt der Insel, beherbergt viele historische Denkmäler, darunter eine mittelalterliche Burg und die antike Agora.
Für ein authentisches griechisches Erlebnis besuchen Sie Bergdörfer wie Zia, wo Sie traditionelle Küche und atemberaubende Ausblicke auf die Insel genießen können.
Wo auf Kos übernachten: Das beste Hotel
Auf Kos finden Sie viele wunderschöne Hotels, aber das beste ist unserer Meinung nach das Diamond Boutique Hotel.
Skyros
Skyros, oft übersehen bei der Entscheidung, wohin in Griechenland in den Urlaub, ist eine der Inseln der Nördlichen Sporaden.
Die Strände auf Skyros sind ruhig und unberührt, ideal für diejenigen, die einen erholsamen Urlaub in Griechenland abseits der Massen suchen. Beliebte Strände wie Molos und Magazia bieten wunderschöne Sandstrände und klares Wasser, während kleinere Buchten und abgelegene Strände Privatsphäre und Ruhe bieten.
Die Strände auf Skyros sind ruhig und unberührt, ideal für diejenigen, die einen erholsamen Urlaub in Griechenland abseits der Massen suchen.
Skyros ist auch bekannt für seine traditionellen Dörfer und byzantinischen Klöster. Die Hauptstadt der Insel, Chora, ist an einem Hang gebaut und zeichnet sich durch ihre engen Gassen, weißen Häuser und eine beeindruckende byzantinische Festung aus. Das Dorf Skyros ist auch die Heimat einzigartiger Handwerkskünste, darunter Holzschnitzerei und Keramik.
Für diejenigen, die einen Urlaub in Griechenland planen und die lokale Kultur erleben möchten, bietet Skyros einzigartige kulturelle Traditionen, darunter den berühmten Karneval und traditionellen griechischen Tanz. Die Insel ist auch die Heimat einer kleinen Skyros-Pferderasse, die bei Spaziergängen auf der Insel beobachtet werden kann.
Skyros ist somit eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die ein ruhigeres und authentischeres Reiseziel in Griechenland suchen, mit einer reichen Geschichte, schönen Stränden und einer erhaltenen traditionellen Kultur. Seine einzigartige Atmosphäre und Schönheit machen diese Insel zu einem idealen Ort für einen entspannenden und bereichernden Urlaub.
Wo auf Skyros übernachten: Tipp für das beste Hotel
Auf Skyros gibt es ein wirklich tolles Hotel, das Perigiali, nur ist es in der Saison oft ausgebucht, also wenn es frei ist, würde ich nicht lange zögern.
Karpathos
Karpathos, oft übersehen bei der Wahl des Reiseziels in Griechenland, ist eine wunderschöne Insel nahe Kreta im Dodekanes. Diese Insel ist ideal für diejenigen, die eine Kombination aus unberührter Natur, traditionellen Dörfern und wunderschönen Stränden suchen, und bietet ein authentisches griechisches Erlebnis abseits der Haupttouristenpfade.
Die Strände auf Karpathos sind vielfältig und atemberaubend. Von isolierten Buchten wie Kyra Panagia und Apella, die kristallklares Wasser und malerische Landschaften bieten, bis hin zu belebteren Stränden wie Amoopi.
Karpathos
Karpathos ist bekannt für seine erhaltene Kultur, insbesondere in Bergdörfern wie Olympos, wo die traditionelle Lebensweise fast unberührt von der modernen Zivilisation geblieben ist. Hier können Sie authentische griechische Gerichte probieren, traditionelle Kleidung bewundern und lokale Musik hören.
Wo auf Karpathos übernachten
Wenn wir eine Unterkunft wählen würden, würden wir uns definitiv für die B & N Melas Studios entscheiden.
Patmos
Patmos, oft übersehen bei der Urlaubsplanung in Griechenland, ist eine kleine Insel in der Ägäis, bekannt für ihre ruhige Atmosphäre, ihr spirituelles Erbe und ihre wunderschönen Strände.
Patmos ist am bekanntesten als der Ort, wo der Heilige Johannes der Theologe das Buch der Offenbarung schrieb. Das Kloster des Heiligen Johannes des Theologen , das die Insel dominiert, ist nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein beeindruckendes architektonisches Denkmal. Das Dorf Chora mit seinen engen Gassen und traditionellen weißen Häusern ist absolut ideal für einen Tagesausflug.
Die Strände auf Patmos sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Von belebteren Stränden wie Skala, der nahe dem Haupthafen liegt, bis hin zu abgelegenen und ruhigen Stränden wie Psili Ammos.
Auf der Insel finden Sie auch eine Reihe historischer und archäologischer Stätten. Neben dem Kloster und der Höhle der Apokalypse, wo die Offenbarung geschrieben wurde, gibt es hier auch weitere byzantinische Kirchen und Kapellen, die einen Besuch wert sind.
Patmos ist somit eine ideale Wahl für Reisende, die einen Urlaub in Griechenland suchen, der eine ruhigere Atmosphäre, ein reiches spirituelles Erbe und wunderschöne Naturlandschaften bietet.
Wo auf Patmos übernachten?
Auf Patmos finden Sie eine Reihe großartiger Apartments und Villen, uns hat besonders das Latmos 1860 beeindruckt.
Skiathos
Skiathos ist eine winzige Insel im Nordwesten der Ägäis, hat aber dennoch viel zu bieten. Die Insel ist vor allem dafür bekannt, als Filmkulisse für den Musicalfilm Mamma Mia gedient zu haben.
Bei Touristen ist sie besonders beliebt dank ihrer über sechzig Sandstrände, unberührten Natur, des reichen Nachtlebens und der malerischen Stadt. Skiathos verfügt über einen eigenen internationalen Flughafen und regelmäßigen Bootsverkehr zu den umliegenden Inseln. Auf der Insel befinden sich mehrere Klöster, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten.
Die Insel eignet sich sowohl für einen Familienurlaub mit Kindern als auch für einen Aktivurlaub mit Freunden.
Griechische Inseln im Ionischen Meer
Das Ionische Meer ist bekannt für seine schönen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser. Zu den beliebtesten Inseln im Ionischen Meer gehören Korfu, Kefalonia und Zakynthos. Wenn Sie jedoch einen ruhigen Urlaub in Griechenland suchen, sollten Sie vielleicht eher Lefkada ausprobieren.
Kefalonia (Kefalonie)
Kefalonia, eine der größten Ionischen Inseln, ist eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die einen Urlaub in Griechenland suchenmit Kindern, aber auch als Paar. Diese malerische Insel bietet wunderschöne Strände, atemberaubende Berglandschaften und eine reiche Geschichte, was sie zu einem idealen Reiseziel für Familien- und Romantikurlaube macht.
Kefalonia, eine der größten Ionischen Inseln, ist eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die einen Urlaub in Griechenland mit Kindern, aber auch als Paar suchen.
Die Strände auf Kefalonia sind äußerst beeindruckend und vielfältig. Myrtos, einer der bekanntesten Strände der Insel, ist bekannt für seine atemberaubenden weißen Klippen und das azurblaue Wasser. Weitere beliebte Strände wie Antisamos und Skala bieten wunderschöne Landschaften und gute Bedingungen für beliebte Wassersportarten.
Wohin in Griechenland in den Urlaub? Wie wäre es mit der beliebten Insel Kefalonia.
Kefalonia ist auch die Heimat mehrerer historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten. Melissani, eine wunderschöne unterirdische Höhle mit einem See, ist eine der bedeutendsten Naturattraktionen der Insel. Besuchen Sie auch die Burg des Heiligen Georg und die antiken Ruinen in Sami.
Wo auf Kefalonia übernachten: Die besten Hoteltipps
Wenn Sie Glück haben, versuchen Sie, eine super günstige, aber wunderschöne Unterkunft mit Meerblick zu ergattern: die Medusa Apartments.
Korfu
Korfu, die grüne Insel im Ionischen Meer, ist eines der schönsten und beliebtesten Reiseziele in Griechenland. Wir kehren dorthin regelmäßig alle paar Jahre zurück.
Griechenland Urlaub: Wohin in Griechenland – Korfu
Kerkyra, die Hauptstadt Korfus, steht auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste und ist bekannt für ihre antike Architektur, einschließlich beeindruckender Festungen und Freiluftmärkte. Ein Spaziergang durch die historischen Gassen der Stadt offenbart ihre venezianischen, französischen und britischen Einflüsse.
Korfu ist umgeben von kristallklarem Meer und bietet eine breite Palette an Stränden, von belebten und beliebten bis hin zu ruhigen und isolierten Buchten. Zu den beliebtesten und bekanntesten Stränden gehören: Paleokastritsa, Sidari und Glyfada.
Auf Korfu gibt es wunderschöne Buchten, Strände und Aussichtspunkte.
Die traditionelle Küche auf Korfu umfasst Spezialitäten wie Pastitsada (Rind- oder Hühnerfleisch, mit Tomaten gekocht und mit Nudeln serviert) und Sofrito (Rinderfilets, gekocht in einer Weißweinsoße mit Knoblauch und Petersilie).
Für Familien mit Kindern gibt es die Wasserparks Aqualand oder Hydropolis.
Wo man auf Korfu übernachten kann
Wir hatten leider Pech, dass wir die Unterkunft in letzter Minute gebucht haben und fast alles ausgebucht war. Wenn Sie rechtzeitig buchen, schauen Sie, ob im Angsana Corfu Resort & Spa noch etwas frei ist.
Zakynthos ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die wunderschöne Strände und türkisfarbenes Meer suchen. Die Insel ist bekannt für ihren atemberaubenden Navagio-Strand, der von Klippen umgeben ist. Auf der Insel gibt es auch blaue Grotten, die Sie während eines Bootsausflugs erkunden können. Diese werden von Reisebüros organisiert oder können über GetYourGuide gebucht werden.
Zakynthos wird oft als die schönste griechische Insel angesehen.
Neben Navagio bietet Zakynthos viele weitere schöne Strände wie Laganas, Gerakas und Vasilikos, die ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden und für Wassersport sind. Die Insel ist auch die Heimat der geschützten Meeresschildkröten Caretta-caretta, die an einigen Stränden, insbesondere im Nationalpark Zakynthos, gesichtet werden können.
Zakynthos hat auch eine reiche Geschichte und Kultur. In der Hauptstadt Zakynthos können Sie mehrere historische Kirchen und byzantinische Museen besuchen und durch den malerischen Hafen schlendern. Dörfer auf der Insel, wie Bochali, bieten wunderschöne Ausblicke auf die Stadt und das Meer, sowie die Möglichkeit, die lokale Küche in traditionellen Tavernen zu probieren.
Auf Zakynthos gibt es eine Reihe schöner Hotels, Apartments und Villen zur Miete, zu den besten gehören die Viatzo Villas, also schauen Sie, ob sie noch verfügbar sind.
Lefkada
Lefkada ist durch eine Brücke mit dem griechischen Festland verbunden. Sie ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, das smaragdgrüne Meer und malerische Bergdörfer–
Der Strand Porto Katsiki, bekannt für seine weißen Klippen und sein kristallklares Wasser, ist einer der ikonischsten auf der Insel.
Lefkada gehört zu den teureren und luxuriöseren Urlaubszielen, und das ist kein Wunder. Sie hat sicherlich einige der schönsten, vielleicht sogar die schönsten Strände Griechenlands.
Lefkada ist auch bekannt für ihre malerischen Bergdörfer, wie Agios Nikitas und Karya, wo Sie die lokale Küche probieren und traditionelles Handwerk besichtigen können.
Für Liebhaber von Outdoor-Aktivitäten bietet Lefkada Möglichkeiten zum Mountainbiken, Wandern und Wassersport, einschließlich Windsurfen und Kitesurfen, insbesondere in Gebieten wie Vasiliki, das als Paradies für Windsurfer bekannt ist.
Lefkada ist wunderschön.
Lefkada ist auch die Heimat mehrerer historischer Stätten und Klöster, darunter das Kloster Faneromeni, das einen schönen Blick auf die Hauptstadt bietet. Der Besuch dieser Orte bietet einen Einblick in die reiche Geschichte und Kultur der Insel.
Wo auf Lefkada übernachten
Lefkada gilt allgemein als teuer, aber wenn Sie Glück haben, ist in den Papatsas Center Houses noch etwas frei.
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Wo man in Griechenland übernachten kann
6 Unterkünfte — Resorts, Hotels und weitere Übernachtungsmöglichkeiten
Wohin in Griechenland in den Urlaub auf dem Festland
Griechenland besteht nicht nur aus Inseln und Stränden. Wenn Sie etwas mehr kulturelle Erlebnisse suchen, empfehlen wir Ihnen, aufs Festland zu reisen. Hier sind Tipps, wohin in Griechenland in den Urlaub auf dem Festland.
Athen
Athen muss man wohl kaum vorstellen. Diese Stadt ist weltweit bekannt für ihre historischen Stätten, reiche Kultur und ihr lebendiges Stadtleben, was sie zu einem idealen Ort für diejenigen macht, die das reiche Erbe des antiken Griechenlands erkunden und gleichzeitig eine moderne Metropole genießen möchten.
Die Hauptattraktion Athens ist die Akropolis, ein antiker Komplex auf einem Hügel, der die Stadt dominiert und mehrere bedeutende Denkmäler beherbergt, darunter den Parthenon, das Erechtheion und den Tempel der Nike. Dieser Ort ist nicht nur ikonisch für Athen, sondern symbolisiert auch die Bedeutung des antiken Griechenlands für die westliche Zivilisation.
Athen – Urlaub
Eine weitere wichtige historische Stätte ist die Agora, ein antiker öffentlicher Versammlungs- und politischer Mittelpunkt, und das Olympiastadion, wo die ersten modernen Olympischen Spiele stattfanden. Das Archäologische Museum in Athen ist eines der besten der Welt und bietet eine umfangreiche Sammlung von Kunst und Artefakten aus ganz Griechenland.
Athen ist jedoch nicht nur antike Geschichte. Die Stadt bietet ein lebhaftes Nachtleben, ausgezeichnete Gastronomie und eine reiche Kunst- und Kulturszene. Viertel wie Plaka, Monastiraki und Psyri bieten gemütliche Tavernen, moderne Bars und Geschäfte mit Kunsthandwerk.
Wo übernachten in Athen?
Eine der besten Unterkünfte direkt in Athen sind sicherlich Mythodea Athens Suites.
Thessaloniki
Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Die Stadt ist bekannt für ihre byzantinischen Kirchen und Festungen. Ein sehr beliebter Ort für einen Besuch mit Kindern ist auch der Wasserpark Waterland.
Eine der Hauptattraktionen Thessalonikis ist der Weiße Turm, eine historische Festung und ein Symbol der Stadt, die einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Meer bietet. Weitere wichtige historische Stätten sind die Rotunde, ein majestätisches Gebäude aus römischer Zeit, und der Galeriusbogen.
Thessaloniki
Das Archäologische Museum von Thessaloniki ist eines der bedeutendsten in Griechenland und bietet eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken und Artefakten aus dem antiken Makedonien.
Für Liebhaber der Gastronomie ist Thessaloniki ein Paradies. Die Stadt ist bekannt für ihre kulinarische Szene, die traditionelle griechische Tavernen, stilvolle Restaurants und lebhafte Märkte wie Modiano umfasst, wo Sie lokale Spezialitäten und frische Produkte probieren können.
Darüber hinaus bietet Thessaloniki dank seiner Lage an der Ägäisküste wunderschöne Küstenpromenaden und Strände.
Das beste Hotel in Thessaloniki
Das beste – oder zumindest eines der besten – Hotels in Thessaloniki ist Noa Hotel. Wenn es verfügbar ist, würde ich es auf jeden Fall buchen.
Peloponnes
Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Südwesten Griechenlands, die einen großartigen Urlaub für Naturliebhaber, Geschichts- und Kulturinteressierte bietet. Hier können Sie die Ruinen der Olympischen Spiele in Olympia, die UNESCO-Stätte Mykene oder die Ruinen der antiken Stadt Epidaurus besuchen.
Die Geschichte ist auf dem Peloponnes allgegenwärtig. Orte wie die antike Stadt Mykene mit ihrem berühmten Löwentor und den Königsgräbern oder Epidauros, bekannt für sein gut erhaltenes antikes Theater, sind Beispiele für die reiche Vergangenheit Griechenlands.
Peloponnes
Der Peloponnes ist aber auch die Heimat atemberaubender Naturschönheiten. Die Region Mani mit ihren rauen Berglandschaften und traditionellen Steindörfern ist ideal zum Wandern und Erkunden. Nafplio, die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands, bietet malerische Gassen, elegante Architektur und wunderschöne Ausblicke auf das Meer.
Wo übernachten auf dem Peloponnes
Wir empfehlen eines der begehrtesten Hotels in der Region, nämlich The Westin Resort, Costa Navarino.
Meteora
Meteora, eines der bemerkenswertesten und einzigartigsten Urlaubsziele in Griechenland, ist bekannt für seine majestätischen Felsformationen und die darauf errichteten orthodoxen Klöster.
Meteora
Die Klöster von Meteora, auf den Gipfeln hoher Felsformationen erbaut, sind ein Meisterwerk mittelalterlicher Architektur und Ingenieurskunst. Ursprünglich gab es hier 24 Klöster, aber heute sind nur noch sechs davon geöffnet, von denen jedes den Besuchern die Möglichkeit bietet, die reiche Geschichte und die wunderschönen Fresken zu erkunden.
Wo übernachten in der Nähe von Meteora
Weniger als einen Kilometer von Meteora entfernt befindet sich ein großartiges Hotel direkt mit Blick auf die Klöster: Hotel Doupiani House.
Chalkidiki
Wohin in Griechenland außerhalb der Inseln? Wie wäre es mit Chalkidiki, einer Halbinsel im Nordosten des Landes, bekannt für ihre idyllischen Strände, kristallklares Wasser und malerische Dörfer. Dieses Gebiet besteht aus drei „Fingern“ – Kassandra, Sithonia und Athos, von denen jeder einzigartige Erlebnisse und Schönheiten bietet.
Kassandra, der südlichste und belebteste „Finger“, ist beliebt für ihre lebhaften Ferienorte, Bars und Strände wie Kallithea und Hanioti. Dieses Gebiet ist ideal für Besucher, die eine Kombination aus Strandentspannung und lebhaftem Nachtleben suchen.
Chalkidiki – Urlaub Griechenland
Sithonia, der mittlere „Finger“, ist viel ruhiger, hier finden Sie wunderschöne Strände wie Kriaritsi und Karidi, und sie ist ideal für diejenigen, die einen eher entspannten Urlaub ohne lebhaftes Nachtleben wünschen. Sithonia ist auch hervorragend für Outdoor-Enthusiasten geeignet, einschließlich Wandern, Radfahren und Wassersport.
Athos, der nördlichste „Finger“ und die Heimat des heiligen Berges Athos, ist ein autonomer Mönchsstaat und nur für Männer mit Genehmigung zugänglich.
Wo übernachten auf Chalkidiki
Wenn Sie es auch bevorzugen, direkt am Strand zu sein, gibt es auf Chalkidiki ein absolut wunderbares Resort: Georgalas Sun Beach Resort.
Delphi
Das antike Delphi galt im antiken Griechenland als der „Mittelpunkt der Welt“. Heute können Besucher die Überreste beeindruckender Tempel, Theater und Stadien bewundern, die als Zeugnis der reichen Geschichte und Kultur dieses Ortes stehen. Die bedeutendsten Überreste sind der Apollontempel, wo einst die Pythia, die berühmte Wahrsagerin, residierte, und das antike Theater mit einem herrlichen Blick auf das Tal.
Delphi
Das Archäologische Museum in Delphi gehört zu den besten in Griechenland und bewahrt viele Funde der archäologischen Stätte auf, darunter den berühmten Bronzewagen und die Statue des Wagenlenkers.
Die umliegende Landschaft von Delphi ist ebenfalls atemberaubend. Der Berg Parnass ist ein beliebter Ort zum Wandern und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft. In den Wintermonaten wird er zu einem beliebten Skigebiet.
Wo übernachten in der Nähe von Delphi
Unter Reisenden ist das Fedriades Delphi Hotel extrem beliebt, gerade wegen seiner super Lage.
Zagori
Zagori, eine weniger bekannte, aber äußerst malerische Region im Nordwesten Griechenlands, ist eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die einen Urlaub in Griechenland zum Radfahren oder Wandern suchen. Diese Bergregion in Epirus ist bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften, traditionellen Steindörfer und imposanten Steinbrücken.
Eine der Hauptattraktionen Zagoris sind der Vikos-Aoos-Nationalpark und die Vikos-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten der Welt. Dieses Gebiet bietet wunderbare Wandermöglichkeiten mit Routen, die durch atemberaubende Wälder, Flüsse und Berggipfel führen und den Besuchern unvergessliche Ausblicke bieten.
Zagori
Traditionelle Dörfer in Zagori, wie Megalo Papingo, Mikro Papingo und Monodendri, sind bekannt für ihre charakteristischen Steinhäuser und engen Gassen. Diese Dörfer bieten Besuchern die Möglichkeit, das traditionelle griechische Landleben zu erkunden und die lokale Gastronomie in gemütlichen Tavernen zu probieren.
Wo übernachten in Zagori
In Zagori finden Sie eine Reihe großartiger und sehr gut bewerteter Resorts, zu den besten gehört zum Beispiel das Aristi Mountain Resort.
Pilion
Pilion, eine Halbinsel in Mittelgriechenland, bietet eine faszinierende Kombination aus Berg- und Küstenlandschaft, was es zu einem idealen Ort macht, um sowohl die wunderschöne Natur als auch die traditionelle griechische Kultur zu entdecken.
Pilion ist bekannt für seine malerischen Dörfer mit traditionellen Steinhäusern, engen Gassen und herrlichen Ausblicken auf die Ägäis. Dörfer wie Makrinitsa, Portaria und Tsagarada sind besonders beliebt bei Besuchern, die die authentische Atmosphäre und die ausgezeichnete lokale Gastronomie genießen möchten.
Pilion
Die Halbinsel ist auch die Heimat mehrerer wunderschöner Strände, wie Mylopotamos und Agios Ioannis, die klares Wasser und malerische Landschaften bieten, ideal zum Entspannen und Schwimmen. Für Natur- und Wanderliebhaber bietet Pilion ein reiches Netz an Wanderwegen, die durch dichte Wälder führen, an Quellen vorbeiführen und atemberaubende Ausblicke bieten.
Die Wintermonate auf Pilion bringen eine andere Art von Zauber mit sich, mit Möglichkeiten zum Skifahren und Wintersport im Bergresort Agriolefkes. Dieser Aspekt macht Pilion das ganze Jahr über zu einem attraktiven Reiseziel.
Pilion ist auch bekannt für seine traditionellen Produkte wie Oliven, Honig und Obstbrände.
Wo übernachten auf der Halbinsel Pilion
Eine großartige Unterkunft mit Pool auf der Halbinsel Pilion ist zum Beispiel das Hotel Zagora, schauen Sie, ob es verfügbar ist.
Olymp
Der Berg Olymp ist der höchste Berg des Landes und bekannt als die Heimat der Götter in der griechischen Mythologie. Dieses majestätische Bergmassiv, das sich in Nordgriechenland unweit der Stadt Litochoro befindet, ist ideal für alle, die ein kulturelles Erlebnis mit Wandern verbinden möchten.
Olymp
Mit einer Vielzahl von Wanderwegen, die zu verschiedenen Gipfeln führen, einschließlich des höchsten Gipfels Mytikas, bietet der Olymp Möglichkeiten für alle, von leichten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Aufstiegen. Die Wege auf den Olymp führen durch dichte Wälder, Bergwiesen und felsige Klippen, bieten atemberaubende Ausblicke und die Möglichkeit, die reiche Flora und Fauna zu erleben.
Häufig gestellte Fragen
Wohin in Griechenland mit Kindern?
Für einen Urlaub in Griechenland mit Kindern fahren Sie nach Korfu, Kreta, Rhodos, Zakynthos oder Santorini. Diese Inseln sind ideal für Familienurlaube.
Kann ich mit dem Personalausweis nach Griechenland fliegen?
Ja, Griechenland ist in der Europäischen Union.
Ist ein Urlaub in Griechenland oder in Bulgarien schöner?
Griechenland gilt als schöner als Bulgarien, aber jedes Reiseziel ist anders.
Wie reist man nach Griechenland?
Am einfachsten ist es, mit dem Flugzeug nach Griechenland zu fliegen. Natürlich können Sie auch mit dem Auto fahren, und einige Inseln sind mit der Fähre erreichbar.
Welches Reisedokument für Griechenland?
Für Griechenland genügen Personalausweis oder Reisepass.
Welche griechische Insel ist die schönste?
Zu den schönsten griechischen Inseln gehören Mykonos, Santorini, Rhodos, Zakynthos, Korfu und Kreta.
Wo liegt Griechenland?
Griechenland liegt in Südosteuropa an der Südspitze der Balkanhalbinsel. Es ist im Osten von der Ägäis, im Westen vom Ionischen Meer und im Süden vom Mittelmeer umgeben.
Welche griechische Insel für den Urlaub wählen?
Wenn Sie einen Urlaub mit lebhaftem Nachtleben wünschen, empfehlen wir Mykonos und Rhodos, für einen Familienurlaub Kreta und Korfu, für Ruhe und Natur Zakynthos oder Kefalonia.
Wo ist das Meer in Griechenland ruhig?
Ruhiges Meer finden Sie auf den Inseln im Ionischen Meer, wie Korfu, Kefalonia und Lefkada, die für ihre flachen und ruhigen Gewässer bekannt sind.
Wo ist es in Griechenland am schönsten?
Die schönsten Orte in Griechenland umfassen idyllische Strände auf Zakynthos, atemberaubende Ausblicke auf Santorini, historische Stätten in Athen und die raue Berglandschaft auf dem Peloponnes. Es ist jedoch individuell, und was uns gefällt, muss Ihnen nicht gefallen.
Wo sind die schönsten Strände in Griechenland?
Unserer Meinung nach sind die schönsten Strände in Griechenland auf Lefkada.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
TL;DRFünfzehn Tipps für die Insel Milos drehen sich vor allem um die Mondlandschaft am Strand Sarakiniko, die nur per Boot erreichbare Piratenbucht Kleftiko, die bunten Fischerhäuschen (Syrmata) im Dorf Klima, die Hauptstadt Plaka mit dem besten Sonnenuntergangsblick und den actionreichen Strand Tsigrado. Die Insel bietet über siebzig Strände, frühchristliche Katakomben mit einer Begräbnisstätte für sieben- bis achttausend Menschen sowie den Fundort der Venus von Milo aus dem Jahr 1820. Plan vier bis fünf Tage für die Erkundung ein. Die beste Reisezeit ist Mitte Mai bis Ende Juni oder September, wenn es rund 25 Grad warm ist und der starke Meltemi-Wind ausbleibt. Auf die Insel kommst du mit der SeaJets-Fähre von Athen aus in knapp drei Stunden.
Wenn du nach den echten, postkartenschönen Kykladen mit weißen Häusern und blauen Kuppeln suchst, dir aber überfüllte Gassen ein Graus sind, haben wir das perfekte Reiseziel für dich. Die Insel Milos in Griechenland bietet ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis – und die Welt entdeckt ihren Zauber erst ganz allmählich. Während die bekannteren Nachbarinseln mit extremen Preisen kämpfen, findest du hier eine viel authentischere Atmosphäre voller Ruhe und unglaublicher Naturwunder.
Geologisch gesehen ist Milos eine der erstaunlichsten Inseln der Kykladen, und du wirst sofort verstehen, warum. Ihr vulkanischer Ursprung hat sich in Farben niedergeschlagen, die du sonst nirgendwo in Griechenland zu sehen bekommst: schneeweiße Felsen, blutrote Klippen, türkisblaues Meer. Hier findest du über siebzig Strände, von denen viele eher von einem anderen Planeten zu stammen scheinen als von einem typischen europäischen Badeort.
Wir haben fünfzehn Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du Milos so richtig erkundest – von der Mondlandschaft Sarakiniko über Piratenhöhlen bis hin zur Frage, wo es die besten Pitarakia gibt. Und ein paar ehrliche Warnungen, ohne die du es vielleicht bereuen würdest. 😉 Außerdem erfährst du praktische Infos darüber, wo man am besten übernachtet, wie der Nahverkehr funktioniert und worauf du bei der Reiseplanung achten solltest.
Foto: dronepicr / Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
Die ikonischsten Orte: Der Mondstrand Sarakiniko und die Piratenbucht Kleftiko, die ausschließlich vom Meer aus erreichbar ist.
Historisches Juwel: Genau auf dieser Insel wurde 1820 die berühmte Statue der Venus von Milo entdeckt, die heute Besucher des Pariser Louvre bewundern.
Anreise auf die Insel: Die schnellsten Fähren von SeaJets ab Athen schaffen die Strecke in knapp drei Stunden, die Tickets sind aber unglaublich schnell vergriffen.
Fortbewegung vor Ort: Um die wilde Westküste zu erkunden, brauchst du unbedingt einen Geländewagen mit Allradantrieb.
Unterkunft: Die praktischste Basis ist das Hafenstädtchen Adamas, für mehr Romantik fährst du nach Plaka oder ins ruhige Pollonia.
Lokale Gastronomie: Du musst unbedingt die traditionellen Pitarakia probieren – köstliche frittierte Teigtaschen, gefüllt mit lokalem Käse und Minze.
Wetter und Wind: In den Sommermonaten peitscht der starke Meltemi-Wind über die Insel, deshalb ist es ideal, die Reise auf Juni oder September zu legen.
Die ideale Zeit für einen Besuch der Insel ist der Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juni sowie der gesamte September. In diesen Monaten herrschen sehr angenehme Temperaturen um die fünfundzwanzig Grad, das Meer ist schön aufgewärmt und du umgehst die größten Touristenströme. Im Frühling färbt sich die Insel grün und alles blüht, nur das Badewasser ist morgens noch ziemlich erfrischend – eher etwas für die Abgehärteten unter uns.
Juli und August sind dagegen extrem heiß, die Temperaturen klettern regelmäßig weit über dreißig Grad und die Übernachtungspreise schießen steil in die Höhe. Was viele Reisende unterschätzen, ist der starke Sommerwind namens Meltemi. Er weht von Mitte Juni bis September über die gesamte Ägäis und erreicht nachmittags Geschwindigkeiten von bis zu vierzig Kilometern pro Stunde, was häufig zur Absage von Bootstouren führt und das Baden an den Nordstränden erschwert. Dieser Nordwind kann in der größten Hitze zwar angenehm erfrischen, treibt aber gleichzeitig hohe Wellen an. Wenn starker Meltemi gemeldet ist, fährst du besser zu den Südstränden wie Firiplaka oder Paleochori, die durch hohe Klippen gut vor dem Wind geschützt sind.
Was die Anreise betrifft, wählt die überwältigende Mehrheit der Besucher den Weg per Schiff vom Athener Hafen Piräus. Die schnellsten Katamarane der Reederei SeaJets schaffen die Überfahrt in etwa zweieinhalb Stunden, ein einfaches Ticket kostet rund 41 bis 79 Euro. Die normalen und deutlich größeren Fähren von Reedereien wie Blue Star Ferries fahren langsamer und brauchen etwa fünf bis sieben Stunden, dafür beginnen die Tickets schon bei 33 Euro und die Schiffe liegen wesentlich stabiler in den Wellen.
Fährtickets solltest du mindestens drei bis vier Monate im Voraus reservieren, denn in der Hochsaison sind die Schiffe hoffnungslos ausgebucht. Auf die Insel kommst du auch per Flugzeug direkt ab Athen mit Olympic Air oder Sky Express, der Flug dauert knapp eine Dreiviertelstunde, doch die kleinen Propellermaschinen haben eine sehr begrenzte Kapazität. Wer aus Deutschland anreist, fliegt am besten mit Lufthansa, Eurowings oder Aegean nach Athen und steigt dort auf Fähre oder Inlandsflug um. Sobald du auf der Insel bist, solltest du unbedingt ein Auto oder Quad für etwa 35 bis 50 Euro pro Tag mieten – wobei du für die Erkundung des wilden Westens der Insel zwingend einen Wagen mit Allradantrieb brauchst, sonst verfällt bei der Mietfirma die Versicherung. Die Autovermietungen sind in der Saison stark ausgelastet, daher empfehlen wir, die Reservierung weit im Voraus zu klären. Quads sind hier zwar etwas teurer als auf anderen Inseln, aber das Erkunden enger Gassen und staubiger Pisten bekommt damit eine ganz neue Dimension.
Foto: Klearchos Kapoutsis, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Wo man auf Milos übernachtet
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Milos hat keine großen Hotelkomplexe – und das ist genau richtig so. Wo du übernachtest, hängt vor allem davon ab, ob du ein Auto hast und wie viel Ruhe du suchst. Hier sind die drei Grundvarianten. Auf der Insel dominieren eher kleine, familiengeführte Pensionen, Boutique-Studios und traditionelle Apartments. Die Zimmer sind sehr schnell ausgebucht und die Durchschnittspreise liegen in der Saison zwischen 60 und 100 Euro pro Nacht, zögere also mit der Buchung über Booking auf keinen Fall.
Die praktischste Basis ist das Haupt-Hafenstädtchen Adamas, wo alle Fähren vom Festland ankommen und du die größte Dichte an Restaurants, Cafés und Autovermietungen findest. Es ist die ideale Wahl, wenn du nicht selbst fahren möchtest, denn von hier legt die überwältigende Mehrheit der Ausflugsboote ab und auch die örtlichen Busse starten hier. Eine tolle Wahl ist beispielsweise das sehr gut bewertete Olea Bay Hotel (ab 190 Euro pro Nacht), das schöne Meerblicke und eine ruhigere Umgebung etwas abseits des belebtesten Zentrums bietet.
Wenn du die typische kykladische Romantik mit engen Gassen und Sonnenuntergängen suchst, übernachte im historischen Städtchen Plaka. Du musst aber damit rechnen, dass das Zentrum komplett für Autos gesperrt ist – du parkst also unterhalb des Hügels und trägst dein Gepäck ein Stück selbst hinauf. Es ist ein absolut bezaubernder Ort voller kleiner Boutiquen und stilvoller Bars, die vor allem in den Abendstunden aufleben.
Für Familien mit Kindern und Paare, die absolute Ruhe suchen, ist das Fischerdorf Pollonia im Nordosten der Insel ideal. Es bietet einen schönen Sandstrand im Schatten von Tamarisken und erstklassige Restaurants direkt an der Promenade, außerdem fährt von hier eine Fähre zur Nachbarinsel Kimolos. Übernachten kannst du hier zum Beispiel in der beliebten Villa Mary Elen oder in den Apartments Litsa Malli Rooms, wo die Preise bei sehr angenehmen 92 Euro pro Nacht beginnen. Die größten Romantiker können sich sogar renovierte Fischerhäuschen namens Syrmata direkt am Strand im Dörfchen Klima mieten – ein unglaublich authentisches Erlebnis, für das du allerdings rund 160 bis 500 Euro pro Nacht hinblätterst.
Lukáš und Lucie empfehlen
Wo übernachten auf Milos
4 Unterkünfte — Hotels und weitere Übernachtungsmöglichkeiten
Foto: Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
15 Tipps, was man auf Milos sehen und erleben sollte
Hier sind die fünfzehn Dinge, wegen denen man immer wieder nach Milos fährt. Wir beginnen mit denen, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen darfst. Das Programm lässt sich problemlos auf vier bis fünf Tage verteilen, was die ideale Zeit ist, um die lokale Atmosphäre in dich aufzusaugen, ohne dich unnötig hetzen zu müssen.
Foto: dronepicr, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
1. Sarakiniko und seine Mondlandschaft
Dieser Ort ist das absolute Symbol der Insel und vermutlich der meistfotografierte Strand der gesamten Kykladen – bekannt geworden unter anderem durch das Musikvideo von Kungs zum Song „This Girl“. Erwarte aber keinen klassischen Sand und keine Sonnenschirme: Sarakiniko besteht aus strahlend weißen vulkanischen Tufffelsen, die Wind und Meereswellen zu bizarren Formen ausgewaschen haben, die an eine Mondoberfläche erinnern. Die weißen Felsen vor dem tiefblauen Türkis des Meeres ziehen dich förmlich zur Kamera – die Italiener nennen es „erstarrtes Baiser“, und ehrlich gesagt, sie haben es getroffen.
Auf dem gesamten weitläufigen Felsgebilde findest du absolut keinen natürlichen Schatten, deshalb sind Hut, starke Sonnencreme und genügend Trinkwasser ein absolutes Muss. Tagsüber heizen sich die weißen Felsen auf und reflektieren die Sonnenstrahlen wie ein riesiger Spiegel, was mitten im Sommer ohne Versteckmöglichkeit ziemlich anstrengend werden kann. Adrenalinjunkies kommen oft hierher, um von den Klippen ins tiefe Wasser zu springen, aber bei starkem Nordwind Meltemi solltest du beim Baden sehr vorsichtig sein, weil dich die Wellen leicht gegen die scharfen Felsen drücken können.
💡 Tipp: Wenn du Sarakiniko in Ruhe genießen willst, komm spätestens um neun Uhr morgens oder erst zum abendlichen Sonnenuntergang. In der Hochsaison kommen nämlich zwischen zehn und vierzehn Uhr die Busse von den Ausflugsbooten, und auf den Felsen tummeln sich plötzlich bis zu zweitausend Menschen, was das zauberhafte „Verlassener-Planet“-Erlebnis erheblich trübt.
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2. Die Piratenbucht Kleftiko
An der Südwestspitze der Insel verbirgt sich ein wahrer Schatz, der einst als sicheres Versteck für Piratenschiffe diente und heute zu den größten Attraktionen ganz Griechenlands zählt. Kleftiko besteht aus riesigen weißen Felsformationen, natürlichen Bögen und Höhlen, die direkt aus der kristallklaren, fast neonfarben-türkisen Lagune ragen. Hierher führen absolut keine Straßen oder befahrbaren Wege, die einzige sinnvolle Möglichkeit, diese Pracht mit eigenen Augen zu sehen, ist also eine organisierte Bootstour.
Die Boote starten meist vom Haupthafen Adamas oder von den Südstränden, und du kannst aus einer schier unerschöpflichen Auswahl je nach Budget wählen. Eine Halbtagestour mit dem Schnellboot kostet rund 28 bis 44 Euro pro Person und umfasst eine etwa vierstündige Fahrt mit Badestopps und atemberaubenden Durchfahrten durch Felsentunnel. Wenn du dir ein luxuriöseres Erlebnis gönnen möchtest, kannst du auch eine ganztägige Tour buchen.
Anbieter wie Polco Sailing bieten achtstündige Touren auf einem geräumigen Katamaran an, die etwa 150 Euro pro Person kosten. Im Preis inbegriffen sind ein reichhaltiges hausgemachtes Essen aus lokalen Zutaten, unbegrenzte Getränke einschließlich Bier und Wein sowie die komplette Ausrüstung zum Schnorcheln und Stand-up-Paddeln. Das Wasser ist hier so klar, dass du Dutzende Meter tief blickst, und das Schwimmen in den Höhlen, wo sich das Licht am weißen Grund bricht, ist wohl das schönste Erlebnis der ganzen Insel.
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3. Bunte Bootshäuser im Dörfchen Klima
Milos verbirgt eine architektonische Besonderheit, die du auf anderen griechischen Inseln so schnell nicht zu sehen bekommst: die sogenannten Syrmata. Es handelt sich um traditionelle Bootsgaragen, die direkt in den weichen Vulkanfels am Meeresufer gehauen sind. Das untere Stockwerk diente stets dazu, die Boote vor den verheerenden Winterstürmen einzulagern, während sich die Fischerfamilien im oberen Stockwerk bescheidene Wohnräume einrichteten, in denen sie die Sommermonate verbrachten.
Das schönste und am besten erhaltene Beispiel dieser einzigartigen Architektur findest du im Dörfchen Klima, wo die Einheimischen ihre Holztüren und Fensterläden in den leuchtendsten Farben streichen, um ihr Zuhause schon von Weitem auf dem Meer zu erkennen. So zieht sich am Wasser entlang eine unglaublich fotogene Reihe roter, gelber, blauer und grüner Häuschen, die heute oft als sehr stilvolle Apartments für Touristen dienen.
Ich empfehle dir, am späten Nachmittag hierherzukommen, wenn die untergehende Sonne die ganze Bucht herrlich beleuchtet und eine Atmosphäre schafft, die es mit den berühmten Sonnenuntergängen auf Santorini durchaus aufnehmen kann – nur hast du hier viel mehr Ruhe. Du kannst direkt über die schmalen Betonflächen vor den Garagen schlendern, den Katzen beim Sonnenbaden zusehen und die echte, unverfälschte Inselgemütlichkeit aufsaugen.
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4. Plaka und der schönste Sonnenuntergang
Die Hauptstadt der Insel liegt hoch oben auf einem Hügel über dem Meer und ist die reinste Essenz traditioneller kykladischer Architektur, die wir alle von Postkarten kennen. Sie besteht aus engen Labyrinthen gepflasterter Gassen, blendend weißen Fassaden mit blauen Fensterläden und einer Menge kleiner Boutiquen und stilvoller Cocktailbars. Das gesamte historische Zentrum ist streng für den Verkehr gesperrt, sodass du hier stundenlang sicher und ungestört umherschlendern kannst – du musst nur dein Auto auf dem kostenlosen Parkplatz unterhalb des Hügels lassen.
Über der Stadt thront stolz die Ruine der venezianischen Burg Kastro, zu der eine ziemlich steile Treppe hinaufführt, die dir in der Sommerhitze ganz schön zusetzt. Der Aufstieg bietet jedoch einen fantastischen Panoramablick über die ganze Bucht und die umliegenden Inseln, der die Mühe hundertprozentig wert ist.
Der Platz rund um das malerische Kirchlein Panagia Thalassitra gilt als der mit Abstand beste Ort der Insel, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Die Himmelsfarben spiegeln sich hier an den weißen Wänden und schaffen ein derart magisches Schauspiel, dass jeden Abend Dutzende Menschen herkommen. Aus diesem Grund empfehle ich dir wärmstens, mindestens eine Stunde früher oben zu sein, um dir den besten Platz auf der Mauer zu sichern und diesen romantischen Moment in Ruhe genießen zu können.
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5. Der Adrenalin-Strand Tsigrado
Wenn du keine Höhenangst hast und ein bisschen Abenteuer magst, lass dir auf keinen Fall den Besuch des Strandes Tsigrado an der Südküste entgehen, der in den letzten Jahren zum großen Hit in den sozialen Netzwerken geworden ist. Die Bucht selbst ist sehr klein, mit außergewöhnlich feinem Sand bedeckt und von perfektem türkisfarbenem Wasser umspült, aber die Hauptsache ist der Weg dorthin. Du musst nämlich durch einen engen Felsspalt klettern und anschließend über zwei ziemlich steile Holzleitern hinabsteigen, an denen du dich nur an einem dicken Seil festhältst.
Der Abstieg erinnert eher an leichtes Klettern, festes Schuhwerk und eine Portion Mut sind also Pflicht; kleine Kinder und Menschen mit eingeschränkter Mobilität lassen ihn lieber aus. Das Auto lässt du oben auf dem Parkplatz und trägst alles im Rucksack hinunter, denn es gibt dort weder Infrastruktur noch Liegen oder einen Kiosk.
Wegen der sehr geringen Fläche der Bucht empfehle ich, früh am Morgen zu kommen, bevor sich der Platz mit weiteren Wagemutigen füllt und sich lange, unangenehme Warteschlangen an der Leiter bilden. Das Erlebnis, in dieser halb abgeschlossenen Felsarena zu baden, ist so intim und schön, dass der etwas beängstigende Abstieg sich definitiv lohnt.
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6. Geothermische Quellen an Paliochori und die Klippen von Firiplaka
Die vulkanische Aktivität auf der Insel ist zwar längst verstummt und das Magma tief unter der Oberfläche schläft derzeit, aber unter der Erde brodelt es noch immer unglaublich. Ein wunderbarer Beweis dafür ist der lange Strand Paliochori, wo direkt aus dem Sand und am Grund des flachen Meeres heiße geothermische Quellen namens Fumarolen emporsteigen. Wenn du ufernah ins Wasser eintauchst, spürst du, wie dich von unten heiße Bläschen mit einem leichten Schwefelhauch wärmen – das funktioniert wie ein herrlicher natürlicher Whirlpool unter freiem Himmel.
Einige clevere lokale Restaurants nutzen dieses Naturphänomen sogar voll aus und bereiten ihr Essen in Töpfen zu, die tief im heißen Vulkansand vergraben sind. Mit etwas Glück siehst du es mit eigenen Augen. Und dann gönn dir das Essen auch gleich.
Gleich in der Nachbarbucht findest du dann den nicht minder beliebten Strand Firiplaka, der für seine riesigen Vulkanklippen berühmt ist, die in allen Schattierungen von Rot, Rosa und Orange leuchten. Der Sandgrund fällt hier nur sehr sanft ins Wasser ab, sodass sich der Ort ideal zum ganztägigen Faulenzen eignet, und ist im Gegensatz zu Tsigrado sehr leicht zugänglich, was ihn zu einem großen Liebling für einen entspannten Nachmittag macht.
Foto: Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
7. Fischerromantik in Mandrakia und Firopotamos
Neben dem berühmten Klima verbirgt die Insel weitere malerische Weiler, die ihren verschlafenen Fischercharakter und ihre wunderbare Authentizität bis heute voll bewahrt haben. Mandrakia ist ein winziger, unglaublich fotogener Hafen an der Nordküste, wo du weitere kunterbunte Syrmata und ständig auf den Wellen schaukelnde kleine Boote findest. Über das Mole zu schlendern und den Fischern bei der Arbeit zuzusehen, ist hier reinste Balsam für die Seele.
Nicht weit entfernt, nur etwa zehn Minuten mit dem Roller, liegt die Bucht Firopotamos mit einem schneeweißen Kirchlein direkt auf der Klippe und glasklarem Wasser, das geradezu zum Schnorcheln einlädt. Zwischen den alten Bootshäusern schwimmen hier oft riesige Schwärme winziger Fische, und die Atmosphäre ist deutlich ruhiger als an den bekannteren Stränden, sodass du dein Handtuch in aller Ruhe direkt auf der Betonmole ausbreiten kannst.
Eine Mauer, ein Eiskaffee, eine Katze, die dir an die Wade stupst. Mehr brauchst du nicht.
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8. Der Felsenfjord Papafragas
An der Nordküste der Insel, ein Stück vom Dorf Pollonia entfernt, findest du ein dramatisches Naturphänomen, das an ein riesiges, tief in das Felsmassiv gehauenes Becken erinnert. Papafragas ist eine sehr schmale Meeresschlucht, gesäumt von senkrechten Wänden, durch die das Meer in eine kleine Sandbucht ganz am Ende fließt. Das Wasser hat hier eine unglaublich intensive smaragdgrüne Farbe, und in den umliegenden Felsen verbergen sich geheimnisvolle Meereshöhlen, in die man hineinblicken kann.
Ich weise dich aber gleich auf eine wichtige Sache hin: Der offizielle Abstieg hinunter zum Strand ist derzeit gesperrt, weil Erdrutschgefahr besteht und die alten in den Fels gehauenen Stufen beschädigt und sehr tückisch sind. Die meisten Besucher fotografieren diese Pracht daher nur von oben von den sicheren Klippen aus, oder die Mutigeren schwimmen vom benachbarten, besser zugänglichen Strand Kapros in die Schlucht.
Ganz in der Nähe befindet sich außerdem die bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte Phylakopi, wo du die Überreste einer bronzezeitlichen Siedlung bewundern kannst. Obwohl es sich um einen sehr wichtigen Ort der griechischen Geschichte handelt, wird er von Touristen fast nie besucht, sodass du die antiken Ruinen mit Meerblick in völliger Privatsphäre genießen kannst.
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9. Die geheimnisvollen Katakomben beim Dorf Tripiti
Milos beeindruckt seine Besucher nicht nur mit seiner wilden Natur, sondern auch mit einer unglaublich tiefen und faszinierenden Geschichte, die Jahrtausende zurückreicht. Ein Stück unterhalb des malerischen Dörfchens Tripiti, nur etwa zweieinhalb Kilometer von der Hauptstadt Plaka entfernt, befinden sich eine der bedeutendsten frühchristlichen Katakomben der ganzen Welt. Dieser ausgedehnte unterirdische Komplex stammt bereits aus dem ersten Jahrhundert nach Christus, und laut Historikern befindet sich hier eine Begräbnisstätte für unglaubliche sieben- bis achttausend der ersten Christen.
Mit ihrem historischen Wert reihen sich diese Katakomben weltweit gleich an dritter Stelle ein, direkt nach denen in Rom und im Heiligen Land. Für die Öffentlichkeit ist derzeit nur ein kleiner, sorgfältig beleuchteter Teil der Gänge zugänglich, doch selbst so strahlt dieser Ort enormen Respekt und Geheimnis aus.
Der Eintritt liegt bei etwa fünf bis zehn Euro, und die Besichtigung der Gänge dauert rund zwanzig Minuten. Geöffnet ist normalerweise von Mittwoch bis Montag zwischen neun Uhr morgens und fast sieben Uhr abends. Unter der Erde herrscht zudem eine sehr angenehme Kühle, was an einem heißen Sommertag ein willkommener Bonus ist.
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10. Antikes Theater und die Heimat der Venus von Milo
Nur knapp siebenhundert Meter von den Katakomben entfernt stößt du auf die Überreste eines antiken römischen Theaters, das aus blendend weißem parischem Marmor erbaut wurde und damit einen großartigen Halt im Rahmen eines einzigen Ausflugs darstellt. Ursprünglich fasste sein Zuschauerraum stolze fünftausend Zuschauer, und bis heute bietet er einen absolut fantastischen Blick auf die Meeresbucht und das benachbarte Dörfchen Klima. Der Eintritt in das Theatergelände ist völlig frei, und es lohnt sich definitiv, sich einen Moment auf die antiken Stufen zu setzen und die historische Atmosphäre aufzusaugen.
Und direkt unweit dieser Stufen geschah am 8. April 1820 etwas, von dem bis heute die Rede ist: Der einheimische Bauer Yorgos stieß hier beim Graben auf seinem Feld auf die Venus von Milo, auch bekannt als Aphrodite von Melos, die etwa aus dem Jahr 100 vor Christus stammt.
Dieses Meisterwerk aus reinem Marmor bildet heute einen der Hauptanziehungspunkte des Pariser Louvre, und die Franzosen hüten es sorgsam. Direkt auf der Insel findest du heute also nur noch eine unscheinbare Gedenktafel, die den Fundort markiert, und eine sehr originalgetreue Kopie im archäologischen Museum in Plaka, das einen Besuch definitiv wert ist.
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11. Pollonia und ein Ausflug zur Nachbarinsel Kimolos
An der äußersten Nordostspitze der Insel liegt das verschlafene Fischerdorf Pollonia, das sich in den letzten Jahren allmählich in einen eleganten und sehr gefragten Ferienort verwandelt hat. Es bietet einen schönen Sandstrand im Schatten von Bäumen, erstklassige Restaurants entlang der Uferpromenade und insgesamt eine sehr ruhige, fast luxuriöse Atmosphäre, die vor allem Paare und Familien mit Kindern anzieht. Es ist schlicht der perfekte Ort für einen Abendspaziergang, abgeschlossen mit einem großartigen Essen.
Direkt von der kleinen Mole in Pollonia legt zudem mehrmals täglich eine lokale Fähre nach Kimolos ab. Die Überfahrt übernimmt die Reederei Blue Gem mit dem Schiff Osia Methodia, und die Fahrt dauert nur etwas mehr als fünfundzwanzig Minuten. Ein Ticket für Fußgänger kostet rund 2,40 Euro, was diesen Ausflug zu einer großartigen und unglaublich günstigen Variante für einen halbtägigen Abstecher abseits der Haupttouristenroute macht.
Kimolos ist noch viel ruhiger als Milos selbst und birgt wahre Naturjuwelen. Besonders sehenswert ist dort vor allem der herrliche Strand Prassa mit schneeweißem Sand und so klarem türkisem Wasser, dass du dich eher wie irgendwo in der Karibik fühlst als mitten in Europa.
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12. Der Abgrund Sykia und die marsianischen Felsen am Kap Vani
Die Westküste der Insel ist wild, fast unbewohnt und größtenteils ausschließlich vom Bootsdeck oder mit einem starken Geländewagen zugänglich. Sykia ist eine gewaltige Meereshöhle, deren Decke im Laufe der Jahrhunderte teilweise eingestürzt ist – das Licht fällt nun direkt vom Himmel und spielt auf der Wasseroberfläche in smaragdgrünen Reflexen. Im Inneren der Höhle verbirgt sich ein kleiner Kiesstrand, zu dem dich kleinere Boote von den Bootstouren sicher bringen können, damit du in diesem natürlichen Kessel schwimmen kannst.
Ein Stück weiter nordöstlich ragt dann das dramatische Kap Vani empor, das aussieht wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film. Eine ehemalige Manganmine hat hier Felsen freigelegt, die in allen Schattierungen von sattem Rot, Violett und Schwarz spielen, was einen unglaublichen Kontrast zum blauen Meer bildet.
Wenn du auf dem Landweg hierherfahren möchtest, denk daran, dass die staubige Schotterpiste einen Wagen mit Allradantrieb erfordert. Für normale Mietwagen gilt hier ein strenges Fahrverbot unter Androhung des Versicherungsverlusts, versuche also nicht zu sparen und miete dir lieber ein Quad oder einen ordentlichen Jeep.
13. Entspanntes Baden in Plathiena
Wenn du genug von Adrenalin-Abstiegen und langen Bootsfahrten hast, fahr zum Ausruhen an die Nordküste, ein Stück von der Hauptstadt Plaka entfernt. Der Strand Plathiena liegt in einer etwa zwei Kilometer entfernten, breiten Bucht, die von hohen Felsen geschützt wird, und bietet herrlich feinen Sand mit sehr sanftem Einstieg ins Meer. Hier sind deutlich weniger Menschen als im Süden der Insel, es gibt keine wilden Wellen, und es ist ein toller Ort für entspannte Nachmittage mit einem Buch in der Hand oder für Familien mit kleineren Kindern.
Dank seiner abgelegenen Lage ist Plathiena ein wahres Paradies der Ruhe. Der Weg hierher führt zwar über eine schmale Straße, aber das Ergebnis ist es definitiv wert. Der Sand ist hier so fein, dass du dich wie auf einer Premium-Karibikinsel fühlst, und im Sommer gibt es hier oft auch einen kleinen Stand mit gekühlten Getränken und leichten Snacks. Für das perfekte Erlebnis empfehle ich, am späten Nachmittag herzukommen, wenn sich die umliegenden Felsen in die goldenen Töne der untergehenden Sonne färben.
14. Die verlassenen Schwefelminen Paliorema
Dieser Ort ist ein echter Leckerbissen für Fans der Industriegeschichte, des Urbex und außergewöhnlicher Fotos. An der Südostküste der Insel liegt die Bucht Paliorema, in der sich komplett verlassene und verfallende Gebäude einer alten Schwefelmine befinden, auch bekannt als Thiorichia. Der Abbau endete hier bereits Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, doch bis heute sind hier rostige Förderwagen, alte Waggons, Schienen und Abbaumaschinen geblieben, eingebettet direkt in die bunten Vulkanklippen, die die Zeit langsam verschluckt.
Der Zutritt zum gesamten Minengelände ist völlig frei und kostenlos, aber du musst dich mit größter Vorsicht bewegen, denn die alten Konstruktionen sind in keiner Weise gesichert und der Zahn der Zeit hat an ihnen genagt. Im Meer mit Blick auf die rostende Fabrik zu baden, ist ein unglaublich eindrückliches Erlebnis, das du sonst nirgendwo in Griechenland so schnell erlebst, und die Fotos von hier sehen wirklich fantastisch aus.
Die steile, schlaglochübersäte Schotterabfahrt erfordert eine höhere Bodenfreiheit oder gleich ein starkes Quad. Wenn du nur einen normalen Mietwagen hast, suchst du dir besser eine organisierte Bootstour, die hier gelegentlich Halt macht.
Foto: IliasPtr, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
15. Ausflug zur unbewohnten Insel Poliegos
Wenn dir noch Zeit bleibt und du Lust auf wirklich exklusives Baden fernab der Zivilisation hast, buch dir eine Ganztagestour zur Nachbarinsel Poliegos. Dieses recht große Stück Land liegt zwischen Milos und Kimolos und ist völlig unbewohnt – hier herrscht nur wilde, von der Sonne ausgedörrte Natur, und gelegentlich begegnest du nur Herden umherstreifender Ziegen. Gerade dank der völligen Abwesenheit von Menschen und Schiffsverkehr brüsten sich die hiesigen Buchten mit dem absolut klarsten und leuchtendsten türkisen Wasser der gesamten Ägäis.
Die Katamarane starten meist vom Haupthafen Adamas, und ein Ganztagesausflug kostet etwa 120 bis 150 Euro pro Person. Die Boote halten oft an riesigen Klippen, und du kannst hier stundenlang schnorcheln in vollkommener Klarheit, wo du Dutzende Meter tief blickst.
Wenn du wieder zu Hause bist und erklären sollst, warum sich dieser Urlaub einfach nicht in Worte fassen ließ, denk an Poliegos. Dieses Türkis lässt sich eben nicht anders erklären. Außerdem ist bei den Touren oft eine Verpflegung an Bord inbegriffen, sodass du dich um nichts kümmern musst und einfach die Ruhe weit weg von den überfüllten Touristenzentren genießen kannst.
Wo man auf Milos essen kann
Die griechische Gastronomie ist ein Kapitel für sich, und auf Milos gilt das doppelt. Obwohl Griechenland für seine Fleischgerichte berühmt ist, findest du hier absolut fantastische Spezialitäten, die du probieren musst. Ich empfehle dir unbedingt, die lokale Köstlichkeit Pitarakia zu kosten – perfekte frittierte Teigtaschen, gefüllt mit dem aromatischen Käse Myzithra und frischer Minze. Als süßen Abschluss gönn dir dann Karpouzopita, einen sehr ungewöhnlichen Melonenkuchen mit Honig und Zimt.
Für großartiges Essen fahr in die berühmte Taverne O! Hamos! am Strand Papikinou in Adamas. Obwohl dieser Familienbetrieb auch für sein langsam gegartes Fleisch von der eigenen Farm bekannt ist, machen sie hier für Vegetarier eine absolut fantastische gebratene Zucchini mit Ziegenkäse, eine ausgezeichnete fleischlose Moussaka und großartige Gemüsefrikadellen mit Melonensauce, von denen du begeistert sein wirst. Erwarte allerdings Warteschlangen, der Ort lässt sich nicht im Voraus reservieren, und abends ist es zum Bersten voll.
Wenn du Lust auf Meeresfrüchte bekommst, fahr an die Nordküste ins Dörfchen Mandrakia. Der Ort ist berühmt für die Taverne Medusa, die für ihr breites Angebot an frischen Fischspezialitäten bekannt ist, sodass sich hier mittags oft Schlangen für einen freien Tisch bilden und die Leute mit einem Wein direkt auf den Klippen sitzen. Du kannst hier einen vorzüglichen, an der Sonne getrockneten Oktopus probieren und den Blick auf die bunten Bootshäuser und die plätschernden Wellen genießen.
Wohin weiter von Milos aus
Milos hat eine absolut strategische Lage und bietet eine enorme Anzahl an Fährverbindungen zu anderen Inseln. Der hiesige Hafen verbindet dich problemlos mit mehr als achtzehn weiteren Zielen in der Ägäis.
Wenn dich die klassische Romantik und die ikonischen blauen Kuppeln locken, wirf einen Blick in unseren Artikel Urlaub auf Santorini. Die Fahrt mit dem Schnellboot von Milos dauert nur etwa zwei Stunden.
Möchtest du Geschichte mit ausgelassenem Nachtleben verbinden, dann lies, was Urlaub auf Mykonos zu bieten hat.
Wenn du eine längere Reise planst und über mehr Inselvielfalt nachdenkst, studiere unseren Überblick Die schönsten Inseln Griechenlands, wo du jede Menge weiterer Inspiration findest.
Du planst eine Reise auf die Insel Milos in Griechenland? Hier sind die Antworten auf deine häufigsten Fragen, die dir bei der Urlaubsvorbereitung helfen, damit du kein wichtiges Detail vergisst und dir mögliche Sorgen vor Ort ersparst.
Wie reist man nach Milos?
Der gängigste und praktischste Weg ist ein Flug nach Athen und anschließende Überfahrt mit der Fähre vom Hafen Piräus. Schnelle Katamarane (SeaJets) schaffen die Strecke in knapp drei Stunden und ein Ticket kostet etwa 41 bis 79 Euro, langsamere Schiffe (Blue Star) fahren etwa fünf bis sieben Stunden, sind aber schon ab 33 Euro zu haben. Kauft eure Tickets im Sommer mehrere Monate im Voraus. Wenn ihr außerhalb der Hauptsaison reist, verringert sich die Fährfrequenz etwas, also überprüft die Fahrpläne lieber zweimal. Die Schiffsfahrt ist aber an sich schon ein großartiges Erlebnis.
Von wo aus fliegt man nach Milos?
Auf der Insel gibt es einen kleinen Inlandsflughafen, den ihr ausschließlich mit Direktflügen von Athen mit Fluggesellschaften wie Olympic Air oder Sky Express erreicht, wobei der Flug etwa 40 Minuten dauert. Aus Tschechien gibt es keine Direktflüge, ihr müsst immer in der griechischen Hauptstadt umsteigen. Da kleinere Propellermaschinen eingesetzt werden, ist die Platzkapazität stark begrenzt. Lasst die Buchung der Flugtickets daher nicht auf den letzten Drücker.
Welche Insel in Griechenland ist die schönste?
Das hängt davon ab, was ihr vom Urlaub erwartet. Santorini ist ikonisch mit seinen blauen Dächern, Naxos punktet bei Familien mit Kindern dank seiner Sandstrände und Milos gilt als die geologisch interessanteste und vielfältigste Insel der gesamten Kykladen dank seiner mehr als siebzig farbigen Strände. Egal für welche ihr euch entscheidet, die kykladische Architektur und das ausgezeichnete lokale Essen werden euch garantiert nicht enttäuschen.
Wo ist das schönste Meer in Griechenland?
Milos und seine Umgebung rühmen sich mit absolut fantastischem Wasser. Insbesondere die unbewohnte Insel Poliegos unweit von Milos wird regelmäßig als Ort mit dem absolut klarsten und türkisesten Wasser in der gesamten Ägäis bezeichnet, den ihr nur per Boot erreicht. Zudem bedeuten die vielfältigen Strände hier, dass ihr jeden Tag eine völlig andere Küste entdecken könnt und euch nie langweilen werdet.
Wie viele Tage brauche ich für Milos?
Für eine entspannte Erkundung der Insel empfehle ich, vier bis fünf Tage einzuplanen. So schafft ihr einen ganztägigen Bootsausflug nach Kleftiko, könnt in Ruhe die malerischen Dörfchen mit bunten Bootshäusern erkunden und habt genug Zeit zum Entspannen an den Vulkanstränden. Wenn ihr aber auch zum benachbarten Kimolos fahren oder mehr Wanderungen entlang der abgelegenen Westküste unternehmen möchtet, verlängert euren Aufenthalt ruhig auf eine ganze Woche. Die Insel wird euch bestimmt nicht langweilig.
Braucht man ein Auto auf Milos?
Ja, ein Mietwagen oder ein starkes Quad ist praktisch eine Notwendigkeit, wenn ihr versteckte Strände entdecken und Freiheit haben wollt. Busse verbinden zwar die Hauptorte, aber nach Einbruch der Dunkelheit sinkt ihre Frequenz deutlich und zu den interessantesten Naturorten im Westen der Insel kommt ihr ausschließlich mit einem 4×4-Auto. Autovermietungen sind zudem in der Saison sehr ausgelastet. Reserviert euch das Fahrzeug auf jeden Fall idealerweise schon von zu Hause aus, sobald ihr den genauen Reisetermin kennt.
Wann ist die beste Zeit, um nach Milos zu fahren?
Die absolut ideale Zeit sind die Monate Mai, Juni und September. So vermeidet ihr die extreme Augusthitze von über 30 Grad, die größten Touristenmassen und vor allem den starken Nordwind Meltemi, der mitten im Sommer oft die Pläne für Bootsausflüge durchkreuzt. Das Meer im September ist nach dem langen Sommer zudem perfekt aufgewärmt, sodass auch diejenigen das Baden genießen, die sonst kälteres Wasser nicht so sehr mögen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
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TL;DRAthen lässt sich mit 21 konkreten Tipps entdecken, von der Akropolis und dem Parthenon (Eintritt 30 Euro, Online-Reservierung mit Zeitfenster ist Pflicht) über das Akropolis-Museum mit den originalen Karyatiden bis zu den Vierteln Plaka, Anafiotika, Psyri, Koukaki und Exarchia. Für die Hauptsehenswürdigkeiten und das Flair reichen zwei bis drei volle Tage. Am besten reist du April bis Mitte Juni oder im September und Oktober, wenn es 20 bis 25 Grad hat – im Sommer klettern die Temperaturen dagegen auf bis zu 42 Grad, und die Sehenswürdigkeiten schließen mittags. Vom Zentrum aus bieten sich Ausflüge zum Poseidon-Tempel am Kap Sounion an oder eine Fährfahrt zur autofreien Insel Hydra. Die Fahrt vom Flughafen mit der Metrolinie 3 kostet 9 Euro. Vorsicht ist geboten bei Taschendieben und dem sogenannten Brot-Trick in den Restaurants in Plaka.
Wenn man an die Hauptstadt Griechenlands denkt, stellen sich viele nur einen schnellen Zwischenstopp auf dem Weg zu den Inseln vor. Jahrelang war das tatsächlich so: Touristen landeten, schossen rasch ein paar Fotos von antiken Säulen und verschwanden mit der nächsten Fähre aus dem Hafen Piräus. Doch das gehört längst der Vergangenheit an. Athen, Griechenland, hat sich in ein selbstbewusstes Reiseziel verwandelt, das problemlos ein verlängertes Wochenende – oder sogar mehr – füllt. Heute erwartet dich hier ein wilder Mix aus jahrtausendealter Grandeur und rauer Straßenkultur. Wenige Schritte von dreitausend Jahre alten Marmormonumenten entfernt leuchten Wände voller Weltklasse-Street-Art, und direkt neben traditionellen Kaffeehäusern pulsieren moderne Bars. Um diese Stadt wirklich zu verstehen, musst du ihre Gegensätze einfach annehmen.
In diesem Artikel findest du genau 21 Tipps für die spannendsten Orte und Erlebnisse – vom ikonischen Parthenon über versteckte kykladische Gässchen bis hin zu den besten Aussichtspunkten für den Sonnenuntergang. Ich erkläre dir außerdem, wie du die tückischen Restaurantfallen in der Altstadt umgehst und wie du dein Geld nicht den Taschendieben in der U-Bahn überlässt. Dazu gibt es konkrete Unterkunftstipps und alles Wissenswerte zu den neuen Ticketregeln, die sich in letzter Zeit grundlegend verändert haben. Du wirst sehen: Die griechische Metropole wird dich vollkommen in ihren Bann ziehen.
Foto: Jakub Hałun / Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Zusammenfassung
Eintritt zur Akropolis: Das Ticket kostet ganzjährig 30 Euro und muss vorab online mit konkretem Zeitfenster reserviert werden.
Abgeschaffte Kombitickets: Das staatliche Kombiticket für sieben Sehenswürdigkeiten wurde 2025 abgeschafft – du musst entweder kommerzielle Pakete nutzen oder Tickets einzeln kaufen.
Transfer vom Flughafen: Die blaue U-Bahn-Linie 3 bringt dich für 9 Euro ins Zentrum – aber Vorsicht vor Taschendieben.
Restaurantfallen: In Touristenvierteln aufpassen: Der sogenannte „Bread Scam“, bei dem unbestelltes Brot in Rechnung gestellt wird, ist weit verbreitet.
Wann reisen: Am besten Frühling oder Herbst – im Sommer herrschen extreme Temperaturen über 40 Grad, und Sehenswürdigkeiten schließen mittags.
Wo übernachten: Die beste Basis ist das malerische Viertel Plaka oder das ruhigere, aber sehr angesagte Koukaki am Fuß des Hügels.
Ausflüge: Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Poseidon-Tempels oder der nahen Insel Hydra.
Wann nach Athen reisen – das Wetter in Athen, Griechenland
Das Timing deiner Reise ist absolut entscheidend dafür, ob du deinen Aufenthalt wirklich genießt – oder dich in einem betonharten Backofen wiederfindest. Die idealen Monate für einen Besuch sind April bis Mitte Juni sowie September und Oktober. In dieser Zeit liegen die Temperaturen bei angenehmen 20 bis 25 Grad, die Luft ist frisch und das weiche Licht eignet sich wunderbar für Fotos antiker Denkmäler. Die Touristenmassen sind in diesen Monaten noch gut erträglich, sodass du keine endlosen Schlangen in der prallen Sonne stehen musst. Flüge lassen sich sehr günstig finden – besonders ab deutschen Großstädten wie Berlin, München oder Frankfurt bieten Eurowings, Ryanair und Condor günstige Hin- und Rückflüge schon ab 60–80 Euro an.
So verlockend ein Sommerurlaub in Griechenland klingt – die Metropole selbst verwandelt sich im Juli und August in eine gnadenlose Hölle. Im Sommer 2025 traf die Stadt eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 42 Grad, was wirklich keinen Spaß mehr macht. Die Behörden mussten historische Sehenswürdigkeiten mehrfach nachmittags zwischen 12 und 17 Uhr schließen, weil Menschen auf dem glühend heißen Marmor zusammenbrachen. Wer dennoch im Hochsommer kommt, muss sich dem südländischen Rhythmus anpassen: früh morgens zu den Monumenten, mittags strikte Siesta im klimatisierten Zimmer oder ein Besuch kühler Museen, und erst bei Sonnenuntergang wieder raus auf die Straße. Im Winter dagegen ist die Stadt ein Traum für Geschichtsliebhaber, die das Flair ganz für sich haben möchten – auch wenn es die früheren Winterrabatte auf Eintrittsgelder nicht mehr gibt. Für die Besichtigung des Zentrums reichen zwei bis drei volle Tage gut aus; wer noch schwimmen oder Ausflüge machen möchte, plant besser mehr ein.
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Wo übernachten in Athen, Griechenland
💡 Unterkunfts- und Erlebnistipp: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo die Stornobedingungen meist am besten sind. Tickets, Touren und Aktivitäten lohnt es sich über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Die Wahl des richtigen Viertels ist eine der wichtigsten Entscheidungen vor deiner Reise, denn die Stadt funktioniert nicht als kompaktes Ganzes. Athen ähnelt eher einem Flickenteppich verbundener Dörfer, von denen jedes eine völlig eigene Atmosphäre und ein ganz anderes Flair hat. Für den ersten Besuch empfehle ich, möglichst nah am historischen Zentrum zu übernachten, damit du die meisten antiken Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichst und nicht ständig die überfüllte U-Bahn bemühen musst.
Wenn du klassische Romantik suchst und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten quasi vor der Haustür haben möchtest, übernachte im malerischen Viertel Plaka. Hier findest du wunderschöne neoklassische Häuser, verwinkelte Gässchen und eine Fülle von Blumen. Sehr beliebt ist das charmante, familiengeführte Hotel Byron, das ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, oder das etwas luxuriösere Phaedra Hotel, wo Zimmer schon ab etwa 120 € pro Nacht erhältlich sind. Wer sich echten Luxus gönnen möchte, sollte sich das neue Boutique-Hotel The Dolli anschauen, das einen Infinity-Pool auf dem Dach mit atemberaubendem Blick direkt auf den Parthenon hat. Frühzeitig buchen lohnt sich – die besten Zimmer sind Monate vor der Saison vergriffen.
Für einen ruhigeren Aufenthalt mit echtem Lokalflair empfehle ich das trendige Wohnviertel Koukaki. Es liegt direkt unterhalb des neuen Museums, hat deutlich weniger Touristentrubel und bietet die besten unabhängigen Cafés und Bäckereien der Stadt. Eine tolle Wahl dort ist zum Beispiel das moderne CITYLUXE Suites & Rooms. Wer hingegen das pulsierende Nachtleben sucht, findet rund um den Monastiraki-Platz das beliebte Plaka Hotel mit fantastischer Dachterrasse. Auf jeden Fall besser meiden: die Gegend rund um den Omonia-Platz, den Bahnhof Larissa und das Viertel Vathi – diese Bereiche gelten nach Einbruch der Dunkelheit als weniger sicher.
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21 Tipps – was man in Athen, Griechenland sehen und tun kann
Lass uns gemeinsam das Beste entdecken, was die griechische Metropole zu bieten hat. Ich habe eine umfassende Liste zusammengestellt – von antiken Ruinen bis hin zu modernen kulinarischen Erlebnissen –, damit du deinen Reiseplan ganz nach deinem Geschmack zusammenstellen kannst.
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1. Akropolis und der ikonische Parthenon
Das Wahrzeichen der Stadt, das man von fast jedem Dach aus sieht, ist ein absolutes Muss für jeden Besucher. Genau hier triffst du jedoch auf die harte Realität des modernen Massentourismus – eine gute Vorbereitung ist unerlässlich. Die Zeiten, in denen man einfach zur Kasse schlenderte und ein Ticket kaufte, sind nämlich unwiderruflich vorbei: Das griechische Kulturministerium hat ein striktes Tageslimit von 20.000 Besuchern und verpflichtende Zeitfenster für den Einlass eingeführt.
Das Ticket muss vorab online auf der offiziellen Website hhticket.gr gekauft werden, wobei du ein konkretes Eintrittsfenster mit einer Toleranz von nur 15 Minuten wählst. Wer seinen Slot verpasst, kommt leider nicht mehr rein – eine Rückerstattung gibt es nicht. Der Eintrittspreis beträgt ganzjährig 30 Euro für Erwachsene; alle Winterrabatte wurden 2026 endgültig abgeschafft. Oben erwartet dich dann der Parthenon – ein vollendeter Tempel der Weisheitsgöttin Athena, der trotz jahrhundertelanger Plünderungen und verheerender Explosionen noch immer atemberaubend ist.
💡 Lokaler Tipp: Buche gleich den ersten Einlass um 8:00 Uhr und kaufe Tickets mindestens fünf Tage im Voraus. Morgens ist die Luft noch angenehm, das Licht perfekt für Fotos – und vor allem vermeidest du die massiven Menschenmassen von den riesigen Kreuzfahrtschiffen, die ab etwa 10 Uhr zu strömen beginnen und fast die Hälfte aller Besucher ausmachen.
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2. Das moderne Akropolis-Museum
Auch wenn du normalerweise kein Museumsgänger bist – dieses moderne Architekturjuwel solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Das Akropolis-Museum aus Beton und Glas wurde direkt unterhalb des heiligen Hügels errichtet und bietet einen faszinierenden Kontrast zu den antiken Ruinen. Schon der Eingang ist ein Erlebnis für sich: Du schreitest buchstäblich über einen Glasboden, direkt über sorgfältig freigelegten Ausgrabungen eines antiken Stadtviertels.
Im obersten Stockwerk, das klug parallel zum Parthenon ausgerichtet ist, siehst du die originalen Friese im natürlichen Tageslicht – ein Anblick von majestätischer Schönheit. Das absolute Highlight der riesigen Sammlung sind jedoch die Originale der berühmten Karyatiden, jener Skulpturen junger Frauen, die einst das Dach des Erechtheion-Tempels stützten. Fünf davon sind hier zu sehen; die sechste befindet sich leider nach wie vor im British Museum in London. Der Eintritt kostet in der Hochsaison 15 Euro, im Winter 10 Euro.
💡 Lokaler Tipp: Wer den Blick auf den heiligen Hügel ohne Gedränge genießen möchte, besucht das Dachcafé des Museums. Von dort hast du einen tollen Ausblick auf den Parthenon – und du kannst dorthin sogar ohne Eintrittskarte für die Ausstellung.
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3. Plaka und die tückischen Restaurantfallen
Plaka ist das älteste und unbestreitbar fotogenischste Viertel der Stadt, das sich direkt am Fuß des heiligen Hügels erstreckt. Enge gepflasterte Gassen, wunderschöne neoklassische Fassaden und überall üppig blühende Bougainvilleen laden zum Fotografieren ein. Das Viertel ist ein riesiger Touristenmagnet, was naturgemäß gewisse Risiken mit sich bringt – lass dich also nicht ausnehmen.
Meid Lokale, vor denen ein Anwerber steht und dich um jeden Preis hineinlocken will – wirklich gute Tavernen brauchen das nicht. Ein weit verbreitetes Ärgernis ist der sogenannte „Bread Scam“: Der Kellner stellt dir automatisch einen Brotkorb und Flaschenwasser auf den Tisch, obwohl du nichts davon bestellt hast. Auf der Rechnung taucht dann ein Aufschlag von bis zu 3 Euro pro Person auf. Nach griechischem Recht ist das Berechnen von unbestelltem Brot seit 2013 illegal – also ruhig lächeln und den Korb zurückgeben. Achte außerdem immer darauf, dass das Restaurant draußen eine Speisekarte mit klar ausgewiesenen Preisen aushängt.
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4. Das versteckte Dörfchen Anafiotika
Direkt oberhalb des touristischen Plaka schmiegt sich am Nordhang des Hügels ein kleines architektonisches Wunder, von dem viele Besucher gar nichts ahnen. Im 19. Jahrhundert bauten sich Arbeiter von der Insel Anafi hier Häuschen ganz im Stil der Kykladen, um sich an ihre ferne Heimat zu erinnern, als sie für den Bau des Königspalastes in die Hauptstadt kamen.
Strahlend weiße Wände, leuchtend blaue Türen und enge Durchgänge, in denen sich zwei Personen kaum aneinander vorbeischieben können – überall dösen gemächliche Katzen in der Sonne und vollenden die perfekte Inselatmosphäre. An diesem Ort vergisst du schnell, dass du mitten in einer Vier-Millionen-Metropole stehst, und fühlst dich eher wie auf Mykonos.
💡 Lokaler Tipp: Komm früh morgens für die besten Fotos ohne Touristenmassen. Bitte respektiere jedoch die Privatsphäre der Anwohner, die in diesen kleinen Häusern noch immer leben und den Trubel oft direkt unter ihrem Schlafzimmerfenster haben.
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5. Antike Agora und der Hephaistos-Tempel
Wenn du vom Haupthügel herabgestiegen bist, steuere dein nächstes Ziel in das weitläufige Gelände darunter. Einst war das hier das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herz der antiken Stadt – hier predigte Sokrates, hier bewegten sich die ersten Demokraten. Heute ist es ein überraschend grüner Park voller faszinierender Ruinen, wo man sich wunderbar vom Trubel der Straßen erholen und im Schatten der Bäume ausruhen kann.
Das prägende Wahrzeichen des gesamten Geländes ist zweifellos der Hephaistos-Tempel – einer der am besten erhaltenen antiken Tempel ganz Griechenlands, der im Schatten des berühmteren Parthenon oft zu Unrecht übersehen wird. Der separate Eintritt kostet 10 Euro.
💡 Lokaler Tipp: Das früher so beliebte staatliche Kombiticket für 30 Euro wurde im April 2025 abgeschafft! Wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten auf einmal besuchen und Zeit bei der Warteschlange sparen möchtest, kaufe kommerzielle Kombipakete über Portale wie GetYourGuide – die liefern E-Tickets direkt aufs Handy, gültig für mehrere Tage im Voraus.
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6. Monastiraki-Platz und Flohmarkt
Das Herz des Handels und des lebhaften Straßenlebens schlägt auf diesem geschäftigen Platz. Monastiraki ist der ideale Ort, um einfach mal in einem Café zu sitzen und das unglaubliche Treiben um sich herum zu beobachten. Der Platz bietet außerdem einen der schönsten Blicke auf die beleuchtete Akropolis – besonders dann, wenn die Dämmerung einsetzt und das Monument sich strahlend gegen den dunklen Himmel abhebt.
Bekannt ist die Gegend vor allem für ihren Flohmarkt, der hauptsächlich sonntags vormittags stattfindet. Hier bekommst du alles – von alten Münzen über Ledersandalen bis hin zu den kitschigsten Kühlschrankmagneten. In den angrenzenden Gassen, vor allem in der berühmten Mitropoleos-Straße, reihen sich Dutzende Stände, an denen Einheimische am liebsten traditionelles Streetfood kaufen. Der Duft von frischem Gebäck und Frittiertem liegt überall in der Luft – ein Halt beim Lokal Krinos für die besten Loukoumades (mit Honig und Zimt übergossene Krapfen) ist Pflicht.
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7. Das alternative Viertel Psyri
Das benachbarte Viertel Psyri hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht. Aus einem einst vernachlässigten, rauen Handwerkerviertel ist ein pulsierendes Zentrum für Alternativkultur und Nachtleben geworden, das die junge, lokale Szene anzieht. Alte Werkstätten sind Hipster-Cafés gewichen, und die Hauswände sind mit aufwendigem, farbenfrohem Street Art bedeckt.
Auch wenn das Gebäude etwas abseits des historischen Zentrums liegt – es auszulassen wäre ein großer Fehler für alle, die sich auch nur ein bisschen für Geschichte interessieren. Der monumentale neoklassische Bau wirkt von außen vielleicht etwas altmodisch, birgt aber die bedeutendsten Schätze, die je auf griechischem Boden gefunden wurden. Plane mindestens zwei bis drei Stunden für den Rundgang ein – die Sammlung ist wirklich umfangreich. Eintritt in der Hochsaison: 12 Euro.
Das absolute Highlight ist die berühmte Totenmaske, von der der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann fälschlicherweise glaubte, sie gehöre dem sagenhaften mykenischen König Agamemnon – tatsächlich ist sie noch einige Jahrhunderte älter. Außerdem findest du hier den faszinierenden Mechanismus von Antikythera, der oft als der erste analoge Computer der Weltgeschichte bezeichnet wird.
💡 Lokaler Tipp: Das Ministerium hat eine umfangreiche und kostspielige Renovierung des gesamten Museums beschlossen, für die das Gebäude in Zukunft für bis zu fünf Jahre schließen wird. Prüfe daher vor deiner Reise unbedingt auf der offiziellen Website, ob das Museum noch geöffnet ist.
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11. Panoramablick vom Lykabettos-Hügel
Für den absolut besten Panoramablick über die Stadt musst du auf diesen markanten Hügel, der 277 Meter über das Stadtbild ragt. Du kannst entweder den ziemlich steilen Aufstieg durch den Kiefernwald zu Fuß wagen – bei dem du ordentlich ins Schwitzen gerätst – oder Kräfte sparen und die unterirdische Standseilbahn für 7 Euro (einfache Fahrt) nutzen. Die Bahn fährt ungefähr alle halbe Stunde und bringt dich in wenigen Minuten nach oben.
Oben erwartet dich eine kleine strahlend weiße Kirche des Heiligen Georg und ein Blick, der einem buchstäblich den Atem verschlägt. Das Panorama reicht über ein endloses Meer weißer Gebäude bis zum Hafen Piräus und dem glitzernden Ägäischen Meer. Der Sonnenuntergang von hier oben ist schlichtweg magisch – nur solltest du wissen, dass diese Idee sehr viele andere Reisende gleichzeitig haben.
💡 Lokaler Tipp: Wenn du die Standseilbahn nicht bezahlen möchtest – sie fährt ohnehin durch einen dunklen Tunnel ohne Ausblick –, nimm einfach ein Uber oder ein reguläres Taxi. Bis zum Parkplatz oben kostet die Fahrt etwa 5 Euro, was sich zu zweit oder in der Gruppe auf jeden Fall lohnt.
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12. Kostenlos auf den Philopappos-Hügel
Wer eine ruhigere Alternative mit ebenso schöner Aussicht sucht – ohne das übliche Gedränge –, sollte diesen weitläufigen öffentlichen Park ansteuern. Der Hügel liegt auf nahezu gleicher Höhe wie die Akropolis auf der anderen Seite des Tals und bietet dir damit einen direkten Frontblick auf den Parthenon, der von hier wie auf einem Präsentierteller liegt. Der Eintritt ist völlig kostenlos, und der Park ist rund um die Uhr zugänglich.
Beim Sonnenuntergang kannst du wunderbar beobachten, wie der antike Marmor seine Farbe langsam von Gold über zartes Rosa bis zu sattem Bernstein wechselt. Der Aufstieg zum Denkmal auf dem Gipfel dauert angenehme 15 bis 20 Minuten auf befestigten Wegen.
💡 Lokaler Tipp: Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitnehmen – oben gibt es keine Stände oder Verkäufer. Plane außerdem den Abstieg noch bei Tageslicht ein, denn die Wege sind nachts kaum beleuchtet und können dann etwas unheimlich wirken.
Foto: Jebulon, CC0, Wikimedia Commons
13. Das Marmor-Panathinaikon-Stadion
Dieses Bauwerk ist ein absolutes Weltunikat – beim Anblick bleibt einem die Luft weg. Es ist das einzige große Stadion der Welt, das vollständig aus weißem Marmor gebaut ist und in der Sonne buchstäblich leuchtet. Es entstand ursprünglich für die antiken Spiele und wurde Ende des 19. Jahrhunderts vollständig für die allerersten modernen Olympischen Spiele 1896 renoviert.
Du kannst auf der gleichen Laufbahn joggen wie einst die Olympioniken oder die steilen Stufen hinauf auf die obersten Marmortribünen steigen, von denen du eine herrliche Aussicht über das gesamte Gelände und ein Stück der Stadt hast. In den Gängen unter den Tribünen findest du außerdem eine sehenswerte Ausstellung aller Olympischen Fackeln der modernen Geschichte – ein tolles Erlebnis auch für Nicht-Sportfans. Eintritt: 12 Euro, Tickets nur an der Tageskasse – Warteschlangen gibt es hier glücklicherweise selten.
Foto: Palickap / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
14. Syntagma-Platz und die Wachablösung
Der zentrale Platz ist das wichtigste Verkehrs- und politische Knotenpunkt der griechischen Metropole. Hier befindet sich das majestätische Parlamentsgebäude, und davor liegt das Grabmal des Unbekannten Soldaten. Das Hauptattraktion ist jedoch die traditionelle Wachablösung der Präsidentengarde – der sogenannten Evzonen –, die pünktlich jede volle Stunde stattfindet.
Die Soldaten tragen sehr spezifische historische Uniformen mit handgenähten Röcken und schweren Holzschuhen mit großen Pompons – das gesamte Outfit wiegt beachtliche zwanzig Kilogramm. Die größte und feierlichste Wachablösung findet jeden Sonntag um 11 Uhr mit Begleitung einer Blaskapelle statt. Gleich neben dem Parlament kannst du dem Großstadttrubel in den schönen und ruhigen Nationalgarten entfliehen: Im Schatten subtropischer Bäume erholt man sich hier völlig kostenlos, und sogar Schildkröten lassen sich an den kleinen Teichen in der Sonne beobachten.
Foto: Stolbovsky, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
15. Wo die Einheimischen leben: Koukaki und Exarchia
Interessiert dich das echte Leben der Einheimischen mehr als nur das Abklappern antiker Sehenswürdigkeiten mit Reiseführer? Dann geh südlich vom Zentrum ins beliebte Viertel Koukaki. Keine berühmten Ruinen, dafür baumgesäumte Fußgängerzonen, tolle Bäckereien und angesagte Cafés in der Drakou-Straße. Genau hier siehst du, wie Athener einen Eiskaffee (Freddo Espresso) entspannt drei Stunden lang nippen und dabei lebhaft diskutieren.
Am anderen Ende des gesellschaftlichen Spektrums liegt das Viertel Exarchia – traditionelle Hochburg von Studenten, Künstlern und gelegentlich wilden Anarchisten. Die Wände sind mit politischen Parolen bedeckt, und du findest hier die beste unabhängige Buch- und Musikszene der Stadt. Wer sonntags kommt, sollte den Bauernmarkt in der Kallidromiou-Straße nicht verpassen – hervorragende Oliven und frische Säfte. Das Viertel ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber es hat eine rohe, absolut unverfälschte Energie.
Foto: athenswalk, CC0, Wikimedia Commons
16. Das Phänomen Koulouri und der Varvakios-Markt
Straßenessen füllt in dieser Stadt ein eigenes Kapitel, denn die Einheimischen lieben es, im Gehen zu essen. Morgens begegnet dir an jeder Ecke ein Glaswagen mit Koulouri – einfache Teigringe, reichlich mit Sesam bestreut. Außen herrlich knusprig, innen weich, kostet ein Stück nur etwa 50 Cent und ergibt zusammen mit dem Morgenkaffee den perfekten Start in den Tag.
Für das wahre kulinarische Abenteuer geht es in die zentrale Markthalle Varvakios. Die beste und lauteste Atmosphäre herrscht zwischen acht und elf Uhr vormittags, wenn Händler die Preise für frische Käse, Oliven und aromatische Gewürze laut ausrufen. Rund um die Markthalle findest du auch viele kleine und günstige Bistros, wo die Einheimischen essen. Nahe dem Omonia-Platz befindet sich außerdem das legendäre Milchlokal Stani, wo du fantastischen griechischen Joghurt mit Walnüssen und Honig bekommst – seit über achtzig Jahren nach derselben Rezeptur hergestellt.
17. Wo essen (Vegetarisches Paradies)
Die griechische Küche ist für Vegetarier unglaublich zugänglich – Hunger leidest du hier ganz sicher nicht. Wir können wärmstens das tolle Restaurant Avocado empfehlen, das zu den Pionieren der fleischfreien Küche in der Stadt gehört und unweit des Syntagma-Platzes liegt. Wer Lust auf modernen und gesunden Street Food hat, sollte unbedingt Mama Tierra ausprobieren, wo es ausgezeichnete Gemüse-Wraps und Falafel gibt.
Im Viertel Koukaki kehren wir gerne im beliebten Lokal Peas ein, das sich auf frische Salate und gesunde Bowls spezialisiert hat. In gewöhnlichen lokalen Tavernen kannst du bedenkenlos klassischen griechischen Salat, mit Reis gefüllte Weinblätter (Dolmades), gebackenen Käse Saganaki oder die hervorragende Bohnenpaste Fava bestellen. Wenn du siehst, wie Einheimische in der Mitropoleos-Straße Gyros und Souvlaki verschlingen, gönne dir lieber die fleischlose Spanakopita – ein traditioneller Blätterteig mit Spinat und Feta, der einfach göttlich schmeckt.
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18. Rooftop-Bars mit Aussicht
Ein Abenddrink mit Blick auf den beleuchteten antiken Tempel gehört zu den allerbesten Erlebnissen einer Griechenland-Reise. Der bekannteste und meistfotografierte Klassiker ist die Bar A for Athens direkt am Monastiraki-Platz. Der Ausblick ist wirklich ikonisch und die Stadt liegt dir zu Füßen – allerdings musst du mit etwas höheren Cocktailpreisen von rund 15 Euro und gelegentlichem Kampf um einen freien Platz am Rand rechnen.
Wer etwas Authentischeres sucht, findet in einer unscheinbaren Seitengasse mit einem alten Fahrstuhl den großzügigen Bar Couleur Locale. Die Preise sind deutlich angenehmer, die Atmosphäre entspannter, und du hörst hier deutlich mehr Griechisch als Englisch. Der Blick auf das nächtliche Stadtpanorama ist fantastisch – für einen Drink zahlst du angenehme 8 bis 12 Euro. Eine tolle und ruhigere Alternative ist auch die Bar Retirè auf dem Dach des Ergon House Hotels, mit bequemen Liegestühlen und schöner Lichtdekoration.
Foto: Marmat564 / Wikimedia Commons, CC0
19. Freiluftkinos unter dem Sternenhimmel
Filme unter dem offenen Himmel zu schauen ist für die Einheimischen eine geliebte Sommertradition, die du unbedingt mitnehmen solltest. Die Kinos öffnen etwa von Mai bis Ende September und bieten eine unvergleichliche romantische Atmosphäre. Das wohl bekannteste ist das historische Cine Thision, das seit 1935 ununterbrochen in Betrieb ist und eine großartige nostalgische Aura verströmt.
Als Bonus hast du neben der großen Leinwand einen freien Blick auf die majestätisch beleuchtete Akropolis, die sich direkt dahinter erhebt. Es laufen sowohl Klassiker als auch aktuelle Hollywoodfilme – immer in Originalsprache mit griechischen Untertiteln, also kein unerwünschter Synchronton. In der Filmpause kannst du dir am kleinen Schalter ein kaltes Bier oder einen Käsekuchen holen und den warmen Sommerabend genießen wie ein echter Athener. Eine weitere schöne Option ist das renovierte Cine Paris direkt im Viertel Plaka.
Foto: Salwa Farwaneh, CC0, Wikimedia Commons
20. Athener Riviera und der Thermalsee Vouliagmeni
Die wenigsten ahnen, wie nah man vom heißen Stadtbeton zum herrlichen Baden kommt. Die sogenannte Athener Riviera erstreckt sich direkt südlich der Stadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar – zum Beispiel mit der Straßenbahn Linie 5 oder 6 direkt vom Syntagma-Platz. Ein absolutes Highlight ist der einzigartige Thermalsee Vouliagmeni, der in einer eingebrochenen Kalksteinhöhle liegt und von steilen Felswänden umgeben ist.
Das Wasser wird von unterirdischen Thermalquellen und dem nahen Meer gespeist und hält das ganze Jahr über eine angenehme Temperatur von etwa 24 Grad. Selbst im kühlen Januar ist hier Baden problemlos möglich. Als Bonus leben im See frei kleine Garra-Rufa-Fischchen, die eine natürliche Fußpflege übernehmen und sanft an deinen Fußsohlen knabbern. Der Eintritt ins Gelände kostet ca. 19 Euro; dafür erwarten dich gut gepflegte Anlagen, bequeme Liegestühle und ein Restaurant für einen entspannten Ganztagesausflug.
Foto: Oleksandr Troitskyi, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
21. Tagesausflüge ab Athen: Kap Sounion und die Inseln
Athen ist eine ideale Ausgangsbasis für großartige Tagesausflüge in die Umgebung. Wenn du ein Auto mietest oder an einer organisierten Tour teilnimmst, fahre zum Kap Sounion. Auf einem steilen Felsen über dem Meer thront dort ein wunderschöner Tempel des Meeresgottes Poseidon, der sich etwa anderthalb Stunden von der Stadt entfernt befindet. Ich empfehle, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang anzukommen – den Anblick der Feuerkugel, die zwischen den Säulen ins Meer versinkt, wirst du so schnell nicht vergessen. 💡 Lokaler Tipp: Um den großen Menschenmassen beim Sonnenuntergang zu entgehen, steh früher auf und komm stattdessen zum Sonnenaufgang – dann hast du den Ort fast für dich allein.
Dank der hervorragenden Verbindungen vom nahen Hafen Piräus bietet sich auch ein schneller Fährausflug zu den Saronischen Inseln an. Eine besonders tolle Wahl ist die Insel Hydra, wo striktes Motorfahrzeugverbot herrscht. Die Zeit läuft hier in einem völlig anderen Takt, und die Gässchen voller Esel gewinnen dein Herz im Handumdrehen. Wer mehr Geschichte möchte, kann auch mit dem Bus zum berühmten antiken Orakel nach Delphi fahren – die Fahrt dauert etwa drei Stunden.
Wohin weiter ab Athen
Wenn du die Sehenswürdigkeiten abgelaufen hast und das Stadtleben in vollen Zügen genossen hast, bietet Griechenland unendlich viele Möglichkeiten, um weiterzureisen. Wer sich nach klarem Wasser und weißen Stränden sehnt, findet in unserem Ratgeber Wohin in den Urlaub nach Griechenland jede Menge praktische Tipps.
Für Liebhaber der Inselromantik haben wir eine Übersicht der schönsten Inseln Griechenlands zusammengestellt. Von Athen aus kannst du nahtlos zu den berühmten Vulkaninseln weiterfliegen – darüber schreiben wir im Artikel Urlaub auf Santorini. Wer lieber Abwechslung und Berge mag, findet unsere Tipps im Artikel Urlaub auf Kreta. Vom Athener Flughafen aus kommst du auch günstig weiter – egal ob zur pulsierenden Mykonos oder zum historischen Thessaloniki. Und bevor du überhaupt das Haus verlässt, schau dir unbedingt unsere Packliste im Artikel Was mitnehmen in den Griechenland-Urlaub an.
Häufig gestellte Fragen
Was muss man in Athen unbedingt sehen?
Neben dem ikonischen Parthenon solltet ihr auf keinen Fall das moderne Akropolismuseum mit seinen gläsernen Fußböden verpassen, wo ihr die Originale berühmter Statuen bewundern könnt. Macht einen Abstecher zum antiken Hephaistos-Tempel in der Antiken Agora und lasst euch von der Atmosphäre auf dem sonntäglichen Flohmarkt in Monastiraki mitreißen. Für einen grandiosen Ausblick lohnt sich die Besteigung des Lykavittos-Hügels oder kostenlos des Filopappou-Hügels.
Wann ist die beste Reisezeit für Athen?
Das angenehmste Wetter erlebt ihr in den Frühlingsmonaten von April bis Mitte Juni sowie im Herbst im September und Oktober, wenn die Temperaturen auf erträgliche 20 bis 25 Grad sinken. Im Sommer herrschen in der Stadt extreme Hitzewellen und die historischen Sehenswürdigkeiten müssen aus Sicherheitsgründen oft über Mittag geschlossen werden.
Worauf sollte man in Athen achten?
Euer größter Feind werden geschickte Taschendiebe sein, vor allem in der blauen Metro-Linie 3 vom Flughafen, wo das Ticket 9 Euro kostet. In den Touristenrestaurants im Viertel Plaka achtet auf unbestelltes Brot auf dem Tisch, das euch in Rechnung gestellt wird, und bei Taxis besteht darauf, dass der Taxameter eingeschaltet wird – oder nutzt gleich die zuverlässigeren Apps Uber oder FreeNow.
Welche Ausflüge lohnen sich von Athen aus?
Am beliebtesten ist der Nachmittagsausflug zum Poseidon-Tempel am Kap Sounion, wo ihr einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben könnt. Vom Hafen Piräus erreicht ihr mit der Schnellfähre in anderthalb Stunden die herrliche autofreie Insel Hydra, oder ihr fahrt mit dem Bus auf den Spuren der Geschichte zum Orakel von Delphi.
Was kostet der Eintritt zur Akropolis?
Das Ticket kostet ganzjährig 30 Euro für Erwachsene und im Jahr 2026 wurden die früheren Winterermäßigungen endgültig abgeschafft. Vergesst nicht, dass ihr das Ticket online mehrere Tage im Voraus kaufen und ein bestimmtes Zeitfenster auswählen müsst. Das staatliche Kombiticket für mehrere Sehenswürdigkeiten wurde zudem komplett abgeschafft.
Wie viele Tage braucht man für die Besichtigung?
Für die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten, Museen und um die Atmosphäre in den engen Gassen der Plaka aufzusaugen, reichen euch zwei bis drei volle Tage völlig aus. Wenn ihr auch ans Meer an die Athener Riviera oder einen Tagesausflug auf die nahegelegenen Inseln plant, solltet ihr noch zwei weitere Tage einplanen.
Kann man in Athen im Meer baden?
Ja, direkt südlich der Stadt erstreckt sich die sogenannte Athener Riviera, die ihr bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vom Syntagma-Platz aus erreicht. Hier findet ihr gepflegte Strände in den Vierteln Glyfada oder Alimos und ein absolutes Highlight ist der Thermalsee Vouliagmeni mit ganzjährig warmem Wasser um die 24 Grad.
Welches Tier war das Symbol Athens?
Das Hauptsymbol der Stadt und der beliebten Göttin der Weisheit war seit der Antike die Eule, genauer gesagt der kleine Steinkauz. Ihre Abbildung findet ihr noch heute auf vielen erhaltenen antiken Münzen, traditionellen Souvenirs und sogar auf den modernen griechischen Ein-Euro-Münzen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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