Auf den ersten Blick wirkt das südböhmische Bechyně in Tschechien wie ein unscheinbares Städtchen, doch es vereint gleich drei Identitäten auf einmal. Es ist ein bekanntes Moorbad, ein historisches Zentrum der tschechischen Keramikherstellung und zugleich ein ungemein fotogener Ort, der hoch über dem Fluss Lužnice auf einem Felssporn thront. Das tiefe Tal überspannt die einzigartige Bogenbrücke namens „Bechyňská duha“ (Regenbogen von Bechyně), über die bis heute Autos und Züge auf derselben Fahrbahn fahren. Wenn du Tipps suchst, was man in Bechyně sehen kann, wirst du überrascht sein, wie viel auf so kleiner Fläche zu entdecken ist.
Die Anreise kann richtig stilvoll beginnen, denn in die Stadt führt eine berühmte historische Bahnstrecke aus Tábor. Entworfen hat sie kein Geringerer als František Křižík, und wenn du dich mit dem elektrischen Zug der Stadt näherst und über die riesige Brücke rollst, fühlt es sich an, als würdest du hundert Jahre in der Zeit zurückreisen. Bechyně ist ein ideales Ziel für ein verlängertes Wochenende, denn alles lässt sich in Ruhe und ohne große Eile zu Fuß erkunden.
Ich habe für dich einen umfassenden Reiseführer voller persönlicher Erfahrungen und praktischer Tipps vorbereitet. Ich verrate dir, wo du zu den schönsten Aussichtspunkten gelangst, wo du dein Auto parken kannst und in welchen Restaurants du gut isst – auch dann, wenn du kein großer Fleischliebhaber bist.

Zusammenfassung: Was dich in Bechyně erwartet
- Wo es liegt: Das kleine Städtchen mit knapp fünftausend Einwohnern liegt in Südböhmen oberhalb des Zusammenflusses von Lužnice und Smutná, etwa zwanzig Kilometer von Tábor entfernt.
- Warum hinfahren: Die Stadt verbindet geschickt reiche Geschichte mit Kur-Entspannung und einem beeindruckenden technischen Denkmal in Form der Regenbogen-Brücke.
- Wann fahren: Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, denn das Schloss Bechyně hat meist nur in der Hauptsaison im Sommer geöffnet.
- Wie lange bleiben: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen ein halber bis ein ganzer Tag, doch wenn du eine Kur-Entspannung planst, bleib unbedingt übers Wochenende.
- Was probieren: Die südböhmische Klassik duftet nach Fisch und Fleisch, doch du findest hier auch tolle Pizzerien und gemütliche Konditoreien für alle, die fleischlose Gerichte bevorzugen.
- Das Highlight: Eine Fahrt mit der historischen Křižík-Bahn „Bechyňka“ direkt von Tábor aus, die schon für sich ein großes Abenteuer ist.
Wann du nach Bechyně fahren solltest
Vor einem Besuch in Bechyně lohnt es sich zu überlegen, was du dir vom Ausflug genau erwartest. Wenn du die Innenräume des hiesigen Renaissance-Schlosses sehen und bei warmem Wetter am Fluss spazieren möchtest, plane deine Reise für die Hauptsaison ein. Die Schlosstore öffnen üblicherweise von Juni bis September – und denk daran, dass montags meist geschlossen ist. In den Sommermonaten erwacht die Stadt am meisten zum Leben und du kannst sogar in der Lužnice baden oder dir am Ufer ein Boot ausleihen.
Wenn du dich für Frühling oder Herbst entscheidest, entgehst du größeren Touristenmassen, und die herbstlichen Farben im Tal der Lužnice wirken geradezu märchenhaft. Lukáš und ich mögen genau diese ruhigeren Monate, in denen du ganz allein durch die Gassen schlendern und die entspannte Kleinstadt-Atmosphäre genießen kannst. Für die eigentlichen Sehenswürdigkeiten wie Marktplatz, Brücke, Aussichtspunkte und Kloster solltest du einen halben bis ganzen Tag einplanen. Wenn du dir aber die Moor-Anwendungen in den örtlichen Bädern gönnen willst, bleib unbedingt das ganze Wochenende und lass dir Zeit.
Wie du nach Bechyně kommst und wo du parkst
Die Anreise in dieses südböhmische Städtchen kann selbst schon ein großes Erlebnis sein – besonders, wenn du dein Auto im nahen Tábor stehen lässt und in die historische Bahn namens „Bechyňka“ steigst. Diese 24 Kilometer lange Strecke entwarf František Křižík, und sie wurde zur allerersten elektrifizierten Bahnlinie der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie. In Betrieb ging sie bereits 1903, und die Fahrt dauert rund fünfzig bis sechzig Minuten. Der Zug fährt durch wunderschöne Landschaft und überquert am Ende eindrucksvoll das tiefe Tal direkt über die Regenbogen-Brücke. Wenn du alte Züge magst, schau dir unbedingt mehr Infos auf der offiziellen Webseite der Bechyňka an.
Wer mit dem eigenen Auto anreist: Von München aus sind es rund 380 Kilometer und etwa vier Stunden Fahrt, von Berlin etwa 480 Kilometer und rund fünf Stunden – am bequemsten über Tschechien mit der Autobahn-Vignette, die du vorher online kaufen kannst. Von Prag aus dauert die Fahrt knapp zwei Stunden bei etwa 117 Kilometern, von České Budějovice (Budweis) kommst du in einer guten Stunde her, denn es sind nur 44 Kilometer. Tábor selbst liegt ganz in der Nähe – mit dem Auto bist du in rund zwanzig Minuten in Bechyně.
Das Parken im Zentrum ist zum Glück recht unkompliziert. Du kannst dein Auto direkt auf dem Marktplatz T. G. Masaryka abstellen, wo das Parken kostenpflichtig ist – die erste halbe Stunde ist aber gratis, ideal für schnelle Erledigungen. Wenn du kostenlose Alternativen suchst, empfehle ich, an der Regenbogen-Brücke zu parken oder einen der örtlichen Park-and-Ride-Plätze zu nutzen. Von dort gelangst du in wenigen Minuten bequem zu Fuß ins Zentrum.
Wo du in Bechyně übernachten kannst
Auch wenn das Städtchen klein ist, findest du hier ein überraschend vielfältiges Übernachtungsangebot. Von gemütlichen Pensionen über historische Hotels direkt am Marktplatz bis hin zu spezialisierten Kurhäusern mit Pools und Wellness-Anwendungen. Es liegt ganz bei dir, ob du Romantik fürs Wochenende suchst oder eher eine praktische Basis, um Südböhmen zu erkunden.
- Penzion Vila Elektra Bechyně: Eine der bestbewerteten Unterkünfte der ganzen Stadt. Sie liegt unweit des Zentrums, bietet Familienzimmer mit herrlichem Ausblick, und die Gäste loben besonders das eigene Restaurant und die freundliche Atmosphäre.
- Hotel Panská Bechyně: Ein wunderschönes Jugendstilgebäude direkt am Marktplatz. Wenn du Unterkünfte in historischen Häusern mit reichhaltigem Frühstück magst, wirst du hier begeistert sein. Ein großer Vorteil: Unter demselben Dach findest du das bekannte Restaurant Špajz.
- Penzion Pod Skalou Bechyně: Eine tolle Wahl für alle, die eine günstigere Unterkunft in einem ruhigeren Teil der Stadt suchen. Die Zimmer sind sauber und die Gastgeber helfen sehr gern bei Ausflugstipps für die Umgebung.
- Apartmán Dlouhá Bechyně: Eine sehr verlässliche Variante, wenn du eine eigene Küchenzeile und mehr Privatsphäre während deines Aufenthalts bevorzugst. Die Apartments sind modern eingerichtet und liegen nah an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten.
- Lázeňský dům Jupiter Bechyně: Für einen perfekten Kuraufenthalt empfehle ich diesen Komplex. Hier kannst du die berühmten Moor-Packungen genießen, Massagen buchen und in einem großzügigen Pool schwimmen.
- Lázeňský hotel Olga Bechyně: Dieses Hotel bietet barrierefreien Zugang und vollen Komfort für alle, die vor allem zur Behandlung des Bewegungsapparats in die Stadt gekommen sind.
Was man in Bechyně in Tschechien sehen kann
Obwohl sich das Zentrum auf relativ kleiner Fläche erstreckt, ist es geradezu vollgepackt mit Geschichte und interessanten Ausblicken. Schmale Gassen führen dich vom Marktplatz bis an den Rand des Felssporns, wo sich vor dir der Blick auf den Fluss Lužnice öffnet. Ich habe für dich eine Liste der spannendsten Orte zusammengestellt, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest.
1. Die Regenbogen-Brücke Bechyňská duha

Diese Stahlbeton-Bogenbrücke ist der große Stolz der Stadt und ein echtes technisches Unikat. Feierlich eröffnet wurde sie am 28. Oktober 1928 zum zehnten Jahrestag der Gründung der tschechoslowakischen Republik. Entworfen hat sie der Ingenieur Eduard Viktora, und die Brücke spannt sich respekteinflößende fünfzig Meter über den Wasserspiegel der Lužnice. Die Spannweite des Hauptbogens beträgt neunzig Meter, die Gesamtlänge rund 190 Meter. Seit 2014 ist die Brücke verdient ein nationales Kulturdenkmal, und die Einheimischen lassen nichts auf sie kommen.
Das Spannendste ist, dass die Fahrbahn gleichzeitig Autos und der Eisenbahn dient. Wenn ein Zug darüberfährt, müssen die Autos einfach vor den Schranken warten. Seitlich verläuft ein schmaler Fußweg, sodass du die ganze Konstruktion in Ruhe abschreiten und ins tiefe Tal hinabblicken kannst. Wenn du den besten Winkel für das perfekte Foto suchst, geh in den nahegelegenen Klostergarten oder zum Aussichtspunkt Náprstkova vyhlídka, von dem aus du die ganze „Duha“ wie auf dem Präsentierteller hast.
2. Das Schloss Bechyně

Das Schloss, das ganz am Rand eines steilen Felsens steht, hat eine sehr bewegte Geschichte. Ursprünglich stand an seiner Stelle eine alte gotische Burg aus dem 13. Jahrhundert, die noch König Přemysl Otakar II. erlebte. Eine grundlegende Verwandlung erfuhr das Areal, nachdem es 1569 der berühmte Petr Vok von Rosenberg kaufte. Er beauftragte den italienischen Architekten Baldassare Maggi aus Arogno mit einem gewaltigen Umbau, und zwischen 1581 und 1584 wurde aus der alten Burg ein prächtiger Renaissance-Sitz. Bis 1948 besaß das fürstliche Geschlecht der Paar das Anwesen, heute kümmern sich private Eigentümer darum. Mehr Details zu den Führungen findest du auf der offiziellen Webseite des Schlosses Bechyně.
Wenn du hineingehst, wird dich bestimmt die wunderschöne Sgraffito-Verzierung an den Fassaden des Innenhofs faszinieren. Ein echtes Unikat ist der spätgotische Saal mit seinem komplexen Netzgewölbe. Im Erdgeschoss entdeckst du sogar ein sogenanntes Baumgewölbe – eine Sandsteinsäule, die in Form eines mächtigen Stammes mit abgehackten Ästen gemeißelt wurde. Dieses Meisterwerk schuf der Steinmetz Wendel Roskopf bereits um 1515. Beachte nur, dass das Schloss in der Sommersaison ausschließlich mit Führung zugänglich ist; der Grundeintritt liegt bei etwa 10 €, ermäßigt bei rund 6 €. Familien mit Kindern zahlen etwa 25 € für den Eintritt.
3. Franziskanerkloster und Kirche Mariä Himmelfahrt

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit in Sichtweite des Flusses ist das spätgotische Kloster. Die Franziskaner zogen bereits 1491 ein und hinterließen uns einen wunderschönen Bau voller Ruhe und Besinnung. Zum Areal gehört die Kirche Mariä Himmelfahrt, deren Hallenraum mit zwei Schiffen über 42 Meter lang ist. Führungen durch die Innenräume finden mit Guide statt, und Tickets bekommst du problemlos im örtlichen Informationszentrum am Marktplatz.
Im Inneren der Kirche triffst du auf ein seltenes Zellengewölbe, auch Diamantgewölbe genannt. Das ist eine sehr spezielle Art des gotischen Gewölbes, das gänzlich ohne Stützrippen gebaut wurde und faszinierende geometrische Muster bildet, die mit Licht und Schatten spielen. Der hiesige Komplex zählt sogar zu den reichsten Ensembles dieses Gewölbetyps in ganz Tschechien. Vergiss nach der Kirchenbesichtigung nicht, durch den angrenzenden Klostergarten zu spazieren, der täglich von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends frei zugänglich ist. Er bietet herrliche Ruhe und die schönsten Ausblicke ins Umland.
4. Marktplatz T. G. Masaryka und Kirche des heiligen Matthias

Das Herz der ganzen Stadt ist der weitläufige Marktplatz T. G. Masaryka. An seinen Rändern stehen malerische Bürgerhäuser mit Arkaden, in denen sich heute kleine Cafés, Konditoreien und lokale Läden verbergen. Direkt am Marktplatz findest du auch das städtische Informationszentrum. Wenn du eine Papierkarte brauchst oder dich zu aktuellen Führungszeiten in der Umgebung beraten lassen willst, schau unbedingt vorbei – die Damen hinter dem Tresen sind immer sehr hilfsbereit und freundlich.
Die Hauptdominante des Platzes ist die barocke Kirche des heiligen Matthias mit ihrem auffällig hohen Zwiebelturm, den du schon von Weitem bei der Anfahrt in die Stadt herausragen siehst. Der Marktplatz ist ein absolut idealer Ausgangspunkt für deine Streifzüge. Hier kannst du dir einen Morgenkaffee gönnen, dir etwas Leckeres kaufen und dich dann durch die gepflasterten Gassen Richtung Schloss oder umgekehrt zu den Aussichtspunkten über dem Fluss aufmachen.
5. Das Tal der Lužnice und die Ausblicke aufs Schloss

Da die ganze Stadt auf einem hohen Felssporn über dem Fluss liegt, bieten sich dir hier zahlreiche schöne Ausblicke in die umliegende Landschaft. Wenn du oben beim Kloster oder am Aussichtspunkt Náprstkova vyhlídka stehst, öffnet sich vor dir das ganze Tal wie auf dem Präsentierteller. Eine tiefe Schlucht, umgeben von grünen Wäldern, der ruhige Wasserspiegel des Flusses unten und dazu der majestätische Bogen der Regenbogen-Brücke. Uns hat das beim ersten Besuch völlig umgehauen, und wir haben uns diese Szenerie wirklich lange angeschaut.
Wenn du vom Zentrum hinunter ans Wasser steigen möchtest, kannst du die lange Steintreppe nutzen, die 226 Stufen zählt und die Stadt mit dem gegenüberliegenden Ufer im Stadtteil Zářečí verbindet. Die Lužnice ist ein sehr beliebter Wassersport-Fluss, und in der Saison ist hier ordentlich was los. Im Sommer siehst du Dutzende Boote unter den Felsen hindurchgleiten, und entlang der Ufer findest du auch kleine Strände, an denen du dich an heißen Tagen abkühlen kannst.
6. Der Steg über die Lužnice und ein Spaziergang zum Fluss

Direkt vom Schloss führt ein unbeschwerlicher Weg hinunter ins Tal, den ich dir wärmstens für dein Programm empfehle. Du gelangst bis zum Fluss Lužnice selbst, wo du auf einen markanten blauen Stahlsteg triffst. Er verbindet beide Ufer direkt unter dem steilen Schloss-Felssporn, und ein Spaziergang darüber ist sehr angenehm – besonders, wenn du nur das Rauschen des fließenden Wassers hörst.
Gerade von diesem Ort unten am Wasser bieten sich dir die allerschönsten Ausblicke aufs Schloss von unten. Erst von hier aus würdigst du vollends, auf welch riesigem und steilem Felsen der ganze Sitz einst erbaut wurde. Es ist ein ruhiger Ort, ideal zum Entspannen und Naturbeobachten, an dem du nicht so viele Touristen triffst wie oben am Marktplatz.
7. Die Keramiktradition von Bechyně

Bechyně und Keramik gehören untrennbar zusammen, und dieses Handwerk hat der Stadt ihr typisches Gesicht gegeben. Die Töpferei ist hier bereits seit dem 16. Jahrhundert belegt, und die industrielle Produktion kam 1875 voll in Schwung. Hier sitzt sogar die älteste tschechische Keramikschule, die Kunstgewerbeschule Bechyně, die schon 1884 gegründet wurde. Die lokale Kunsttradition hält auch das internationale Keramik-Symposium am Leben, das hier seit 1966 regelmäßig stattfindet.
Wenn dich dieses Fach interessiert und du gern präziser handwerklicher Arbeit zusiehst, besuche unbedingt das Internationale Keramikmuseum. Es funktioniert als Filiale der Südböhmischen Aleš-Galerie, und die Ausstellung ist sehenswert. Beachte nur, dass das Museum 2021 umgezogen ist und du es heute unter der Adresse Novodvorská 301 findest. Der Eintritt kostet rund 4 €, ermäßigt etwa 3 €, und das Familienticket schlägt mit etwa 6 € zu Buche.
💡 Tipp: Wenn du mehr über weitere Sehenswürdigkeiten der Region erfahren und dich auf die Reise vorbereiten möchtest, schau dir die offizielle Webseite der Stadt Bechyně an.
Wo du in Bechyně essen kannst
Die südböhmische Küche ist bei den Menschen berühmt, baut aber traditionell stark auf ehrlichen Brühen und Bratengerichten. In gewöhnlichen Restaurants wird sehr oft die berühmte Lendenbraten-Soße mit Rahm (svíčková na smetaně) oder gebackener Karpfen aus den örtlichen Teichen serviert – wofür viele Besucher gezielt herkommen.
Wir beide sind allerdings lebenslange Vegetarier, und zu unserer großen Überraschung hat die Stadt auch uns etwas zu bieten. Meistens haben wir zu einer ehrlichen Pizza, beliebter Pasta, dem zeitlosen gebackenen Käse (smažený sýr) oder klassischen Kartoffelpuffern gegriffen.
Der bestbewertete Betrieb der Stadt ist das Restaurant Špajz, das du direkt im Hotel Panská am Marktplatz findest. Hier wird moderne südböhmische Küche aus regionalen Zutaten gekocht, und sie machen absolut hervorragende hausgemachte Limonaden voller Früchte. Wenn du Lust auf italienische Klassiker hast, probiere das Restaurant Protivínka, das italienische und tschechische Küche kombiniert. Eine weitere Option ist die Pizza Bechyně – pass dort aber auf, denn montags und dienstags ist meist geschlossen. Für ehrliche Hausmannskost kannst du ins Familienrestaurant U Pichlů gehen. Und wenn dich nach dem Mittagessen die Lust auf etwas Süßes packt, gönnst du dir mit Freude einen guten Kaffee und ein frisches Stück Kuchen in der Pizzeria und Konditorei VEIS am Marktplatz.
Ausflugsziele rund um Bechyně
Wenn du ein Auto zur Verfügung hast und die weitere Umgebung erkunden möchtest, dient Bechyně als sehr praktischer Ausgangspunkt. Hier sind einige Ausflugstipps, die nur ein paar Dutzend Fahrtminuten entfernt liegen und deine Aufmerksamkeit wert sind.
- Tábor (20 km): Eine historische Hussitenstadt mit wunderschönem gepflastertem Zentrum und verwinkelten unterirdischen Gängen. Außerdem ist sie die Endstation der Bechyňka. Lies unseren ausführlichen Artikel darüber, was man in Tábor sehen kann.
- Kettenbrücke von Stádlec: Ein technisches Denkmal, das die Lužnice überspannt und das in Teilen vom ursprünglichen Standort an der Moldau hierher versetzt und neu zusammengebaut wurde.
- Dobronice u Bechyně (7 km): Eine romantische Ruine einer alten Burg, die über dem Fluss thront, unter der sich im heißen Sommer recht angenehmes Baden anbietet.
- Soběslav (22 km): Eine schöne südböhmische Stadt mit historischem Marktplatz und Resten einer alten Burg.
- Týn nad Vltavou (12 km): Ein Städtchen am Zusammenfluss von Moldau und Lužnice, wo du unter anderem den interessanten hölzernen Aussichtsturm Semenec besteigen kannst.
- Milevsko (20 km): Hier findest du ein sehr weitläufiges und historisch bedeutendes Prämonstratenserkloster, dessen verwobene Geschichte bis ins zwölfte Jahrhundert zurückreicht.
💡 Tipp: Wenn du dir die Planung erleichtern willst und organisierte Führungen oder Tickets für Attraktionen in Südböhmen suchst, schau dir das Angebot von GetYourGuide an. Lukáš und ich nutzen es oft, um Tickets im Voraus zu kaufen und so lange Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden.
Wohin als Nächstes
Hat dir der Artikel über Bechyně gefallen und planst du weitere Reisen durch Tschechien? Ich habe für dich noch ein paar weitere Tipps vorbereitet, wohin du dich auf Entdeckungstour begeben kannst.
- Lass dich von unserem Reiseführer durch die Metropole Südböhmens inspirieren und finde heraus, was das nahegelegene České Budějovice (Budweis) alles zu bieten hat.
- Liebst du endlose Teiche, flache Landschaften und gemütliches Radfahren? Schau dir unsere Tipps an, was man in Třeboň unternehmen kann.
- Suchst du weitere Ideen für erlebnisreiche Wochenend-Aufenthalte? Lies unseren großen Überblicksartikel darüber, wohin du in Tschechien in den Urlaub fahren kannst.
Häufig gestellte Fragen
Wo kann man in Bechyně parken?
Die beste Möglichkeit ist, direkt auf dem gebührenpflichtigen T. G. Masaryk-Platz zu parken, wo die erste halbe Stunde kostenlos ist. Wenn ihr nach kostenlosen Parkplätzen sucht, nutzt die Fläche bei der Duha-Brücke oder die Park-and-Ride-Parkplätze am Stadtrand.
Wann ist das Schloss Bechyně geöffnet?
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Das Schloss ist für Besucher nur während der Hauptsommersaison zugänglich, die in der Regel von Juni bis September dauert. Montags ist die gesamte Schlossanlage regelmäßig geschlossen.
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Was macht die Brücke Bechyňská duha so einzigartig?
Dieser Stahlbeton-Bogenbrücke aus dem Jahr 1928 ist außergewöhnlich, da auf einer gemeinsamen Fahrbahn sowohl Autos als auch Züge fahren. Wenn sich ein Zug nähert, müssen die Autos am Bahnübergang vor der Brücke warten.
Was heilen die Kurorte in Bechyně?
Hallo! Hier ist die Übersetzung:
Das örtliche Moorbad ist das älteste seiner Art in Südböhmen. Es konzentriert sich hauptsächlich auf die Behandlung und Rehabilitation des Bewegungsapparats mithilfe warmer Packungen aus dem wertvollen örtlichen Moor.
Wie lange dauert die Fahrt mit der Bechyňka von Tábor?
Die Fahrt auf der ersten elektrifizierten Bahnstrecke von Tábor nach Bechyně dauert etwa fünfzig Minuten bis eine Stunde. Die Fahrt durch die malerische Landschaft ist ein großartiges Erlebnis für Familien mit Kindern und Technikliebhaber.
Ist die Stadtbesichtigung anstrengend?
Das Zentrum von Bechyně selbst liegt auf ebenem Gelände und ist für alle Altersgruppen leicht zu Fuß erkundbar. Wenn Sie aber hinunter zum Fluss Lužnice in den Stadtteil Zářečí gehen, erwartet Sie die Überwindung einer Treppe mit 226 Stufen, was schon eine etwas bessere körperliche Verfassung erfordert.
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