Opava in Tschechien, auf Deutsch Troppau, war einst stolze Hauptstadt von Österreichisch-Schlesien – voll noblen Palästen und Landesämtern. Doch dann kam das Ende des Zweiten Weltkriegs und mit ihm die Front, die die Stadt zu großen Teilen dem Erdboden gleichmachte. Konkret wurden rund 83 Prozent aller Bauten beschädigt. Heute ist es ein Ort, der seine verlorene Eleganz aus dem zusammensetzt, was überlebt hat.
Du findest hier faszinierende Backsteingotik, das älteste Museum des Landes und einen grünen Ring aus Parks rund um den historischen Kern. Kurz gesagt: die ideale und ruhige schlesische Metropole für alle, die den tschechischen Norden ganz ohne Touristenmassen entdecken möchten.
Wir gehen gemeinsam durch, was du in Opava (Troppau) sehen kannst, wo es den besten Kaffee gibt und welche noblen Schlösser in der Umgebung einen Besuch wert sind. Außerdem verrate ich dir, wo du übernachten kannst und wie du deinen Ausflug nach Schlesien am besten planst.

Zusammenfassung: was du in Opava sehen solltest
- Hláska am Oberring: der Renaissance-Rathausturm, der das gedankliche Zentrum der Stadt bildet und ein beliebter Orientierungspunkt ist.
- Konkathedrale Mariä Himmelfahrt: das größte Bauwerk schlesischer Backsteingotik in Tschechien mit einem unübersehbar hohen Turm.
- Schlesisches Landesmuseum: das überhaupt älteste Museum auf tschechischem Gebiet mit Millionen Exponaten aus Natur und Geschichte der Region.
- Grüner Ring: die Stadtparks rund um das Zentrum auf dem Gelände der einstigen Stadtmauern – ideal für lange Spaziergänge.
- Kaufhaus Breda: eine architektonische Besonderheit der Ersten Republik und das erste moderne Kaufhaus amerikanischen Typs in der Tschechoslowakei.
- Schlösser in der Umgebung: Hradec nad Moravicí oder das Schlossmuseum Kravaře liegen nur einen Katzensprung von der Stadtgrenze entfernt und sind perfekte Ziele für einen Nachmittagsausflug.
Wann nach Opava reisen
Opava lässt sich ganzjährig besuchen, am meisten genießt du die Stadt aber vom Frühling bis zum frühen Herbst. Da der Park-Ring rund um die Stadt und das nahe Arboretum in Stěbořice die größten Anziehungspunkte sind, lohnt es sich anzureisen, wenn alles herrlich grün ist und blüht. Der Sommer ist zudem ideal zum Baden im Silbersee, wo sich Einheimische und Studierende der Schlesischen Universität an heißen Tagen gerne abkühlen.
Im Herbst wiederum schätzt du die Wärme der gemütlichen Cafés und die reichen Sammlungen des Schlesischen Landesmuseums. Wenn du den Ausflug für Dezember planst, freuen dich bestimmt die Troppauer Weihnachtsmärkte. Sie finden direkt am Oberring und am Unterring statt und haben eine sehr angenehme, intime Atmosphäre ohne den typischen Vorweihnachtstrubel. Für das historische Zentrum selbst reicht ein gut geplanter Tag, doch wenn du auch die Schlösser in der Umgebung sehen willst, reserviere dir für Schlesien gleich ein verlängertes Wochenende.
Wo in Opava übernachten
An Unterkünften herrscht in Opava kein Mangel – du findest hier alles von gemütlichen Pensionen bis zu sehr ordentlichen Hotels mit erstklassigem Service. Wenn du alle wichtigen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Nase haben willst, suche dir eine Unterkunft im historischen Kern, von wo aus alles fußläufig erreichbar ist. Für einen ruhigeren Aufenthalt kannst du dich dagegen nach einer Bleibe in der Nähe der Stadtparks umsehen.

Schauen wir uns konkrete Tipps an, wo du dein Haupt betten kannst. Wir haben für dich einige bewährte Varianten ausgesucht – je nachdem, was du von deinem Aufenthalt erwartest:
- Für Geschichtsliebhaber: Hotel IBERIA Opava liegt direkt im Zentrum und bietet ein sehr gutes Frühstück sowie eine bequeme Erreichbarkeit aller wichtigen Sehenswürdigkeiten und Cafés.
- Ruhe und Wellness: KATERAIN hotel Opava liegt nur einen Steinwurf vom Fluss entfernt, und die Gäste loben hier besonders die modernen Zimmer und den Wellnessbereich – das weißt du nach einem langen Tag in der Stadt garantiert zu schätzen.
- Der goldene Mittelweg: Hotel Opava ist ein bewährter Klassiker unweit der Stadtparks. Es bietet sehr komfortable Ausstattung und problemloses Parken für alle, die mit dem Auto anreisen.
- Nur einen Schritt vom Marktplatz: Hotel Maxim Opava findest du in unmittelbarer Nähe des Troppauer Rathauses – zum besten Morgenkaffee sind es also wirklich nur ein paar Schritte.
Opava (Troppau): Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Schauen wir uns nun im Detail an, was du in Opava sehen solltest und welche Orte du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen darfst. Aus dem historischen Zentrum, das sich nach dem Krieg mühsam von enormen Schäden erholen musste, ist heute ein sehr angenehmer und gepflegter Ort zum Spazieren geworden.
1. Hláska und der Oberring

Bei deinem Stadtrundgang beginnst du wahrscheinlich am Oberring, den der sechzig Meter hohe Renaissance-Rathausturm namens Hláska zuverlässig dominiert. Er bildet das gedankliche Zentrum der Stadt und seine heutige vierseitige Gestalt entstand zwischen 1614 und 1618. Sein Aussehen wurde dann nach einem Umbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch leicht angepasst. Heute beherbergt das Gebäude das Troppauer Stadtamt sowie ein sehr gemütliches Café zum Auftanken.
Wenn du Opava in der Saison zwischen April und September besuchst, kannst du in der Regel samstags auf den Turm steigen und dir die roten Dächer der Stadt von oben anschauen. Auf dem Platz selbst zieht dann sicher die moderne metallene Kugel deine Aufmerksamkeit auf sich, die als Modell des Sonnensystems dient und um die du oft Gruppen von Studierenden siehst. Nur ein Stück weiter steht außerdem das historische Gebäude des Schlesischen Theaters mit reichem Kulturprogramm.
2. Konkathedrale Mariä Himmelfahrt

Liebhaber sakraler Architektur kommen bei dieser monumentalen dreischiffigen Kirche voll auf ihre Kosten – sie ist das größte Bauwerk schlesischer Backsteingotik in ganz Tschechien. Ihr Bau hängt eng mit dem Deutschen Orden zusammen und begann vermutlich sehr kurz nach 1204, wobei der Hauptteil überwiegend im 14. Jahrhundert entstand. Die mächtige Backsteinfassade wirkt imposant, und man erkennt sofort, dass dieser Bau von Anfang an als repräsentativer Dom der schlesischen Metropole gedacht war.
Der Südturm misst stattliche 66 Meter und ist damit zuverlässig der höchste Turm in ganz Schlesien. Seit 1996 dient der Bau offiziell als Konkathedrale der Diözese Ostrava-Opava, auch wenn ihn die Einheimischen meist schlicht „Kathedrale“ nennen. Ich empfehle dir auf jeden Fall, auch einen Blick ins Innere zu werfen, denn der Kontrast aus dunklerem Mauerwerk und dem durch die Fenster einfallenden Licht erzeugt eine sehr eindrucksvolle Atmosphäre.
3. Schlesisches Landesmuseum

Wusstest du, dass sich Opava mit dem überhaupt ältesten Museum auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik schmücken kann? Das Schlesische Landesmuseum wurde bereits 1814 gegründet und ist heute das größte Museum Schlesiens und die drittgrößte Einrichtung dieser Art im Land. Seine Sammlungen umfassen unglaubliche 2,4 Millionen Objekte aus Natur und Geschichte dieser besonderen Region – hier verbringst du also leicht einen ganzen Nachmittag.
Schon allein das Historische Ausstellungsgebäude, das zwischen 1893 und 1895 im repräsentativen Neorenaissance-Stil errichtet wurde, ist eine gründliche Besichtigung von außen und innen wert. Es ist der ideale Ort für den Fall, dass das Wetter während deines Ausflugs gerade nicht mitspielt und du dich sinnvoll vor dem Regen verstecken und dabei jede Menge Wissenswertes über die lokale Kultur erfahren willst.
4. Haus der Kunst und Wenzelskirche

Die Stadtgalerie hat für ihre Ausstellungen wirklich außergewöhnliche und schöne Räume in einem ehemaligen Dominikanerkloster gefunden. Teil des Areals ist die dreischiffige gotische Wenzelskirche, die bereits 1336 geweiht wurde. Das Kloster ließ Kaiser Joseph II. zwar Ende des 18. Jahrhunderts aufheben, und in den 1960er-Jahren drohte dem gesamten Areal tatsächlich der Abriss, doch glücklicherweise gelang es Historikern und Enthusiasten, es zu retten.
Seit 1974 funktioniert hier erfolgreich das Haus der Kunst, und in der Kirche selbst finden regelmäßig verschiedenste Ausstellungen und Konzerte klassischer Musik statt. Die Verbindung aus roher gotischer Architektur und moderner bildender Kunst funktioniert hier überraschend gut und erzeugt eine sehr besondere Stimmung, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
5. Adalbertkirche und der Unterring

Vom Oberring gelangst du ganz fließend zum Unterring, wo dich sofort der monumentale Barockbau der ehemaligen Jesuitenkirche St. Adalbert in den Bann zieht. Das Gebäude entstand zwischen 1675 und 1681, und es heißt, dass sich seine Baumeister von der berühmten römischen Jesuitenkirche Il Gesù inspirieren ließen. Für Barockliebhaber ist es ein Pflichtstopp voller verzierter Details.
Direkt vor dem Kircheneingang steht eine Mariensäule aus Sandstein, die Graf Georg Stephan im selben Zeitraum errichten ließ. In der Literatur wird sie oft auch Pestsäule genannt; nach starken Beschädigungen wurde sie 1869 detailgetreu erneuert. Der gesamte Platz bildet heute einen angenehmen und ruhigen Ort zum Verweilen mit Blick auf die historischen Fassaden.
6. Heilig-Geist-Kirche und die Gruft der Troppauer Premysliden

Diese ursprünglich gotische und später barockisierte Kirche gehört zum ehemaligen Minoritenkloster, dessen Geschichte bis etwa ins Jahr 1238 zurückreicht. Auch wenn sie von außen vielleicht nicht so mächtig und auffällig wirkt wie die benachbarte Konkathedrale, birgt sie für die tschechische Geschichte ein gewaltiges historisches Geheimnis, von dem viele Touristen überhaupt nichts ahnen.
In der Krypta unter dem Presbyterium befindet sich nämlich die sehr seltene Familiengruft der Troppauer Premysliden. Angelegt hat sie der damalige Herzog Nikolaus, der hier 1365 selbst an der Seite weiterer bedeutender Mitglieder seines Geschlechts bestattet wurde. Es ist einer jener Orte, an denen dich wirklich uralte Geschichte voller Machtintrigen und schlesischem Stolz anweht.
7. Die Stadtparks

Sobald du genug von Sehenswürdigkeiten und Kirchen hast, solltest du dich unbedingt im Grünen erholen. Den historischen Kern von Opava umgibt ein geschlossener Ring schöner Parks, der bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Die Anlagen wuchsen auf dem Gelände der abgerissenen Stadtmauern und der mühsam zugeschütteten Gräben empor – städtebaulich erinnert das an eine kleinere Version des Wiener Rings.
Dieser grüne Gürtel besteht aus mehreren aneinandergrenzenden Teilen; stellvertretend seien der bereits 1856 angelegte Dvořák-Park, der Smetana-Park, der Park der Freiheit oder der Janáček-Park mit seinem Denkmal genannt. Ein Spaziergang rund um das Zentrum im Schatten der hohen Bäume ist sehr erfrischend und bildet einen perfekten Kontrast zu den lebhafteren Straßen mit Verkehr.
8. Kaufhaus Breda

Das hier ist ein Leckerbissen für alle echten Fans moderner Architektur und Design. Das Kaufhaus Breda wurde zwischen 1927 und 1928 von der Firma Breda & Weinstein nach dem Entwurf des Architekten Leopold Bauer errichtet. Zu seiner Zeit war es das erste moderne Kaufhaus amerikanischen Typs in der Tschechoslowakei und hatte lange keine Konkurrenz im Land, weder in Größe noch in Luxus.
Das Gebäude verfiel ab 2012 leider zusehends und war für die Öffentlichkeit komplett geschlossen. Doch es zeichnen sich bessere Zeiten ab: Dieses markante Gebäude wurde 2021 von der Stadt Opava gekauft und befindet sich derzeit in schrittweiser Sanierung. Seit Herbst 2025 gibt es im Eingangsbereich einen kleinen Infopoint mit Café, sodass du einen Teil der Innenräume endlich mit eigenen Augen sehen kannst.
9. Der Silbersee

Wenn du im Hochsommer nach Opava reist und das Laufen durch die aufgeheizten Straßen hinter dir hast, kommt dir eine ordentliche Abkühlung sicher gelegen. Der Silbersee, den die einheimischen Patrioten nur „Sádrák“ nennen, ist ein beliebtes Naturbad im Randstadtteil Kateřinky. Ursprünglich wurde hier abgebaut, und das Wasser füllte die Fläche durch die Flutung des ehemaligen Gipssteinbruchs.
Heute nimmt die Wasserfläche rund 6,6 Hektar ein, und du findest hier angenehme Liegewiesen zum Sonnen. An den tiefsten Stellen ist das Wasser bis zu fünfzehn Meter tief, und neben dem Schwimmen kannst du hier angeln oder aufs Stand-up-Paddle gehen. Vom Zentrum aus erreichst du den See sehr bequem mit dem normalen öffentlichen Nahverkehr – ein perfekter sommerlicher Ausweg aus der Stadt.
💡 Tipp mit Kindern: Wenn du mit Kindern reist, verbinde das nachmittägliche Baden im Silbersee mit einem Vormittagsbesuch im Schlesischen Landesmuseum. Dort gibt es großartige naturkundliche Ausstellungen mit Tiermodellen, die kleine Reisende in der Regel zuverlässig für eine ganze Weile beschäftigen.
Wo in Opava essen
Das Erkunden der Stadt und die Parkspaziergänge machen dich sicher müde, also musst du Kalorien und Koffein auffüllen. Opava hat eine überraschend starke Café-Szene, für die Leute aus der ganzen Umgebung anreisen. Hervorragenden Spezialitätenkaffee und ehrliche hausgemachte Desserts findest du im KUPKAFE direkt am Oberring. Eine tolle und bewährte Wahl ist auch das Botaniqa Bistro & Café, wo es neben gutem Kaffee auch originelle saisonale Küche aus regionalen Zutaten gibt und ausgezeichnete Frühstücke oder Mittagessen serviert werden. Erwähnenswert ist außerdem das Café Libertas, eine weitere sichere Bank für Liebhaber von gutem Kaffee im Zentrum.
Wenn es um eine größere Mahlzeit geht, loben die Einheimischen besonders das Restaurant Taste of India, das auf seiner Karte eine riesige Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten voller großartiger Gewürze hat. In der Stadt triffst du auch auf ein kleineres rein vegetarisches Bistro – an fleischlosen, gemüsereichen Varianten herrscht hier also wirklich kein Mangel, und wir würden hier mit großer Freude zum Mittagessen einkehren.
Aus der traditionellen schlesischen Gastronomie wird in Reiseführern oft das sogenannte schlesische Himmelreich erwähnt. Es ist eine lokale Fleischspezialität aus geräuchertem Fleisch, das in einer süßen Soße aus Trockenfrüchten und Zimt serviert wird, üblicherweise zusammen mit schlesischen Kartoffelknödeln. Wir bevorzugen auf Reisen zwar eher die indische Küche oder einen guten Falafel im Bistro, aber wenn du die historischen Geschmäcker der Region genau so kennenlernen willst, wie sie unsere Vorfahren aßen, stößt du in traditionellen Restaurants ab und zu auf dieses Gericht.
Ausflüge ab Opava
Schlesien ist voller prächtiger Schlossanlagen und sorgfältig gepflegter Natur, daher lohnt es sich, auch über die Stadtgrenzen hinaus aufzubrechen. Hier sind die interessantesten Ausflüge in der Umgebung, die du locker an einem halben Tag schaffst.

- Staatsschloss Hradec nad Moravicí: Es liegt etwa acht Kilometer von der Stadt entfernt und ist ein wunderschöner Komplex aus weißem klassizistischem und Empire-Schloss, ergänzt durch das prunkvolle neugotische Rote Schloss aus den Jahren 1872 bis 1895. Der ehemalige Sitz des Geschlechts der Lichnowsky beherbergte Namen wie Beethoven oder Liszt, und bis heute findet hier das Festival „Beethovens Hradec“ statt.
- Arboretum Nový Dvůr: Es liegt in Stěbořice rund neun Kilometer von Opava entfernt und gehört zum Schlesischen Landesmuseum. Auf dreißig Hektar wachsen hier rund siebentausend Pflanzenarten, und das Areal ist vor allem für seine enorme Sammlung blühender Rhododendren und ein großes Tropenhaus berühmt.
- Schloss Raduň: Nur acht Kilometer von der Stadt entfernt befindet sich dieses reizvolle klassizistische Schloss, errichtet zwischen 1816 und 1822. Es gehörte lange dem bedeutenden Geschlecht der Blücher, und du kannst hier durch einen schönen Park mit Orangerie und alten Teichen spazieren.
- Schloss Kravaře: Knapp zehn Kilometer entfernt liegt dieses prunkvolle Barockschloss aus den Jahren 1721 bis 1728. Heute dient es als Schlossmuseum mit einer sehr ungewöhnlichen Ausstellung über den Alchemisten Sendivogius und ist von einem weitläufigen englischen Park umgeben. Verwechsle es bloß nicht mit einem Kurort – es handelt sich rein um ein historisches Baudenkmal.
- Aussichtsturm Šibenice: Unweit von Stěbořice entstand 2019 ein sehr interessanter Aussichtsturm aus Beton, der mit seiner besonderen Form klar an die Grenzbefestigungen der Ersten Republik anknüpft und schöne Ausblicke in die schlesische Landschaft bietet.

💡 GetYourGuide-Tipp: Ob du nun den Besuch von Burgen, Schlössern oder speziellen Stadtführungen planst – ich empfehle dir, immer nachzuschauen, ob sich die Tickets nicht im Voraus bequem von zu Hause aus sichern lassen. Zur Suche nach den verschiedensten Aktivitäten und lokalen Ausflügen funktioniert das Portal GetYourGuide sehr gut, wo du oft auch jene Erlebnisse findest, die herkömmliche gedruckte Reiseführer komplett übersehen.
Wohin als Nächstes
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- Urlaub in Tschechien: die schönsten Reiseziele
- Was du in Ostrava sehen solltest
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Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fahrt nach Opava?
Von Prag aus sind es mit dem Auto etwa 374 Kilometer und die Fahrt dauert ungefähr drei Stunden und fünfundvierzig Minuten, meistens über die Autobahn via Olmütz und Ostrava. Wenn ihr mit dem Zug fahrt, müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr wahrscheinlich in Ostrava umsteigen müsst, da es nur sehr wenige Direktverbindungen gibt. Die Zugfahrt dauert meistens etwa dreieinhalb bis vier Stunden und die Fernzüge enden ihre Fahrt am Bahnhof Opava východ.
Wie viele Tage sollte man für Opava einplanen?
Für das historische Zentrum selbst und die wichtigsten kirchlichen Sehenswürdigkeiten reicht ein ganztägiger Ausflug völlig aus. Wenn ihr den Besuch aber mit einem sommerlichen Bad im Silbersee, einer Besichtigung des Schlosses Hradec nad Moravicí oder einem Ausflug ins nahe gelegene blühende Arboretum verbinden möchtet, empfehle ich definitiv, für diese Region eher zwei bis drei Tage einzuplanen und hier ein ruhiges Wochenende zu verbringen.
Ist Opava für einen Fahrradausflug geeignet?
Ja, die Stadt und ihre unmittelbare Umgebung sind wie geschaffen fürs Radfahren. Da wir uns in einer relativ flachen Landschaft nahe der polnischen Grenze befinden, erwarten euch hier keine brutalen und erschöpfenden Höhenunterschiede. Mit dem Fahrrad erreicht ihr sowohl die nahegelegenen Schlösser als auch das Naturfreibad, und die gesamte Region ist durchzogen von einem Netz sehr gut ausgeschilderter und sicherer Radwege.
Was geschah in Opava am Ende des Krieges?
Die Stadt erlebte im Frühjahr 1945 einige der schwersten Kämpfe auf unserem Gebiet. Opava wurde zwar am 22. April 1945 befreit, aber die vorrückende Front hinterließ eine enorme Verwüstung. Rund dreiundachtzig Prozent aller Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt, wodurch die damalige schlesische Metropole zu den am stärksten zerstörten Städten der Tschechoslowakei gehörte und ein großer Teil des historischen Zentrums langwierig und kostspielig wiederaufgebaut werden musste.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Arboretum Nový Dvůr?
Obwohl das weitläufige Arboretum zu jeder Jahreszeit seinen Charme hat, ist es in der Zeit von Mai bis Ende Juni unbestritten am schönsten. Gerade in dieser Zeit blüht nämlich ihre berühmte Rhododendron-Sammlung in voller Pracht – ein farbenfrohes Schauspiel, das man bei einem Besuch in Schlesien auf keinen Fall verpassen sollte.
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