Tasmanien-Unterkunft: 12 ideale Basen und geprüfte Hotels

Wenn du eine Reise auf diese wilde australische Insel planst, wird dir schnell eines klar: Ein Urlaub in Tasmanien ist kein klassischer Städtetrip, bei dem du in einem Hotel bleibst und von dort Ausflüge unternimmst. Die Insel ist wie geschaffen für einen Roadtrip, bei dem du nach und nach das ganze Land erkundest. Die entscheidende Frage lautet also nicht, welches Hotel das allerbeste ist, sondern wie viele Unterkünfte du für deine Rundreise einplanst und in welcher sinnvollen Reihenfolge du sie ansteuerst.

Viele Reisende haben die Erfahrung gemacht, dass ungünstig geplante Etappen zwischen den Übernachtungsorten den ganzen Tag verderben können. Auf der Karte wirkt die Insel klein, doch die Straßen sind unglaublich kurvig und hügelig, und Fahrten dauern deutlich länger, als man denkt. Besonders tückisch ist die Tierwelt Tasmaniens: In der Dämmerung und nachts solltest du höchstens 65 km/h fahren, um Zusammenstöße mit den allgegenwärtigen Kängurus und Wombats zu vermeiden.

Dich erwarten zwölf mögliche Standorte, dazu jeweils geprüfte Hotels und Campingplätze, die von Gästen besonders gelobt werden. Außerdem schauen wir uns die Eintrittspreise der Nationalparks genauer an, denn sie sind eng mit der Wahl deiner Unterkunft verknüpft und machen einen beträchtlichen Teil des Reisebudgets aus.

Zusammenfassung für alle, die nicht den ganzen Artikel lesen können

  • Tageslicht nutzen: Plane deine Fahrten so, dass du vor Einbruch der Dunkelheit in deiner Unterkunft ankommst. Nachtfahrten sind wegen der Tiere gefährlich; außerdem gilt eine empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h.
  • Anzahl der Standorte: Für eine Woche reichen drei strategisch gelegene Unterkünfte. Bei zehn Tagen empfehlen sich vier Standorte, für einen zweiwöchigen Roadtrip solltest du fünf bis sechs verschiedene Übernachtungsorte einplanen.
  • Wichtig: Holiday Pass: Wenn du mehrere Nationalparks besuchen möchtest, lohnt sich der zweimonatige Parks Pass Holiday schon bei zwei bis drei größeren Schutzgebieten.
  • Ausnahme Cradle Mountain: Für diesen berühmten Nationalpark gelten eigene Eintrittsregeln, außerdem ist ein verpflichtender Shuttlebus einzuplanen. Berücksichtige beides beim Ticketkauf.
  • Die erste Nacht: Wenn du mit der Fähre ankommst, übernachtest du meist zunächst in Devonport. Wer fliegt, startet gewöhnlich in Hobart oder Launceston.
  • Früh buchen: Besonders in Gegenden wie Coles Bay, Cradle Mountain oder Strahan solltest du deine Unterkunft viele Monate im Voraus reservieren, denn das Angebot ist begrenzt.
  • Ausflug nach Maria Island: Auf dieser wunderschönen Insel sind Autos verboten. Du kannst sie daher nur als Tagesausflug besuchen oder ohne Fahrzeug auf einem einfachen Campingplatz übernachten.

Wie viele Standorte solltest du auswählen?

Wie viele Unterkünfte du einplanen solltest, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit du auf der Insel hast. Vergiss die gewohnten europäischen Autobahnfahrzeiten: Die Straßen auf Tasmanien verlangen volle Konzentration und häufiges Bremsen vor Kurven. Die Strecke zwischen den größten Städten, Hobart und Launceston, ist zwar nur 198 Kilometer lang, dauert aber mindestens zweieinviertel Stunden reine Fahrzeit. Von Hobart bis zum Bergsee Cradle Mountain sind es 293 Kilometer und fast vier Stunden Fahrt.

Von Launceston nach Cradle Mountain sind es mit 140 Kilometern und ungefähr anderthalb Stunden Fahrt deutlich weniger, aber auch diese Strecke will gut geplant sein. Die kürzeste Etappe führt vom Zentrum Hobarts auf den Gipfel des kunanyi: Nur 21 Kilometer sind es, doch die Serpentinen kosten dich rund 26 Minuten. Diese Zeiten gelten außerdem nur bei guten Lichtverhältnissen. Sobald die Sonne tiefer sinkt, ändern sich die Bedingungen auf der Straße deutlich. Die empfohlene Abendgeschwindigkeit von 65 km/h ist keine übertriebene Vorsichtsmaßnahme: Tasmanische Teufel, Wombats und Wallabys springen gern direkt vor Autos.

Damit du nicht nachts auf möglicherweise vereisten Straßen herumirrst, gilt für die Zahl deiner Standorte eine einfache Faustregel: Bei kürzeren Reisen solltest du möglichst selten die Koffer packen; bei längeren Touren kannst du die Unterkunft häufiger wechseln. Die Tabelle hilft dir bei der groben Planung deiner Route.

ReisedauerAnzahl der StandorteWarum dieses Modell?
7 Tage3 StandorteDu erkundest Hobart, fährst an die Ostküste und beendest die Reise in Launceston – ohne jeden Tag die Unterkunft zu wechseln.
10 Tage4 StandorteDer ideale Kompromiss: Du kannst auch das abgelegene Cradle Mountain einplanen und mindestens zwei Nächte an jedem Ort bleiben.
14 Tage5 bis 6 StandorteSo kannst du die ganze Insel erkunden, einschließlich der wilden Westküste und des abgelegenen Nordwestens, und hast trotzdem Zeit zum Entspannen.

Parks Pass: Unterkunft und Eintritt gemeinsam planen

Wenn du dein Budget für Unterkünfte und Fahrten planst, solltest du auch die Eintrittsgebühren der Nationalparks berücksichtigen – sie gehören zu einem Tasmanien-Urlaub einfach dazu. Tasmanien hat ein eigenes Parks-Pass-System, und die ab Juli 2026 geltende Preisliste bietet mehrere Optionen. Ein einfacher Tagespass kostet 49,15 AUD pro Fahrzeug oder 24,55 AUD pro Person, wenn du ohne Auto unterwegs bist. Er gilt 24 Stunden. Wenn du allerdings in der Natur übernachtest und mehrere Tage in den Parks verbringst, wird es schnell teuer.

Deshalb lohnt sich häufig ein länger gültiger Pass. Der zweimonatige Holiday Pass kostet 98,35 AUD pro Fahrzeug oder 49,20 AUD pro Person und gilt für alle Nationalparks der Insel. Viele Reiseführer erklären diese Möglichkeit leider nicht ausreichend, dabei rechnet sich der Pass bereits beim Besuch des dritten Nationalparks. Wenn du auf der Insel lebst oder mehrere Besuche im Laufe eines Jahres planst, kommt der Annual Pass für 104,75 AUD infrage. Für die meisten Urlauber ist der Holiday Pass jedoch die beste Wahl. Die Preise gelten ab Juli 2026; prüfe die aktuellen Angaben auf parks.tas.gov.au.

Bei der Routenplanung musst du allerdings eine wichtige Ausnahme beachten: Für den berühmten Cradle-Mountain-Nationalpark gelten eigene Eintrittsregeln. Ein Ticket kostet 30,70 AUD für Erwachsene, 12,30 AUD für Kinder und 73,75 AUD für Familien. Der verpflichtende Shuttlebus ist darin bereits enthalten. Mit einem inselweiten Holiday Pass ist der Eintritt in den Park kostenlos, das Shuttlebus-Ticket für 15,50 AUD musst du aber trotzdem kaufen. Es gilt 72 Stunden.

Ankunft: Wo du landest und die erste Nacht verbringst

Wo du auf der Insel deine erste Nacht verbringst, hängt ganz davon ab, wie du nach Tasmanien reist. Tasmanien hat derzeit keinen internationalen Flughafen, deshalb musst du auf dem australischen Festland umsteigen. Die meisten Reisenden fliegen in eine der beiden größten Städte. Ein Flug von Melbourne nach Hobart oder Launceston dauert angenehme eine Stunde und 20 Minuten. Von Sydney bist du ungefähr eine Stunde und 50 Minuten unterwegs – ebenfalls eine bequeme und schnelle Verbindung.

Eine ganz andere Erfahrung ist die Anreise mit der Fähre, die besonders bei Reisenden beliebt ist, die ihr eigenes oder ein Mietauto vom Festland mitbringen. Die Fähre Spirit of Tasmania fährt vom Hafen in Geelong bei Melbourne nach Devonport im Norden. Dabei legt sie 448 Kilometer über die tückische Bass-Straße zurück. Die Überfahrt dauert normalerweise neun bis elf Stunden. Die günstigsten Tickets für Erwachsene gibt es ab 109 AUD, und die meisten Verbindungen fahren über Nacht, damit du keinen Tag verlierst. Obwohl schon lange über eine Modernisierung der Flotte gesprochen wird, sind die neuen Schiffe noch nicht im Einsatz; die Passagiere fahren weiterhin mit älteren, aber zuverlässigen Fähren.

Wenn du mit einem Mietwagen auf die Fähre möchtest, solltest du unbedingt die Vertragsbedingungen prüfen. Die meisten großen Mietwagenanbieter auf dem Festland verbieten die Mitnahme ihrer Fahrzeuge auf der Fähre. Wahrscheinlich musst du dir also erst auf der Insel ein Auto mieten. Für die Erkundung Tasmaniens ist ein Auto praktisch unverzichtbar, denn außerhalb der größeren Städte gibt es nur wenige öffentliche Verkehrsverbindungen. Wer mit der Nachtfähre ankommt, übernachtet meist zuerst in Devonport. Flugreisende fahren gewöhnlich direkt zu ihrer Unterkunft in Hobart oder Launceston.

12 Unterkünfte auf Tasmanien, die sich als Standort lohnen

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil: Ich habe für dich zwölf strategisch gelegene Standorte ausgewählt, von denen aus sich die Insel besonders gut erkunden lässt. Du musst natürlich nicht an allen übernachten. Such dir einfach die Orte aus, die am besten zu deiner Route und deinem Reisetempo passen. Zu jedem Standort findest du konkrete Empfehlungen für geprüfte Unterkünfte auf Tasmanien – ob du nach Luxus, einer familienfreundlichen Unterkunft oder einfach einem sauberen Bett für die Nacht suchst.

Denk daran: Gerade in der Hauptsaison sind freie Zimmer schnell ausgebucht. Tasmanien ist kein Reiseziel, an dem du erst nach Sonnenuntergang nach einer Unterkunft suchen solltest.

1. Hobart

Die Hauptstadt und größte Stadt der Insel ist für die meisten Reisenden der perfekte Ausgangspunkt für ihr Tasmanien-Abenteuer. Hier findest du den berühmten Samstagsmarkt Salamanca Market, das kontroverse und faszinierende Kunstmuseum MONA und das historische Viertel Battery Point. Direkt über der Stadt erhebt sich der majestätische kunanyi, von dem du bei klarem Wetter eine fantastische Aussicht hast. Auch der schöne Botanische Garten und das historische Frauengefängnis Cascades Female Factory sind einen Besuch wert. Von Hobart aus bieten sich außerdem Tagesausflüge nach Bruny Island oder zu den Ruinen von Port Arthur an.

Dieser Standort ist ideal für die ersten Tage nach der Ankunft: Du kannst dich akklimatisieren, Vorräte einkaufen und die entspannte Atmosphäre der Stadt genießen. Hobart eignet sich besonders für alle, die gutes Essen, Geschichte und ein wenig Stadtleben mögen – hier geht es aber deutlich ruhiger zu als in Sydney. Wenn du vor allem unberührte Natur und Einsamkeit suchst, bleib höchstens zwei Nächte und fahr dann direkt zu den Nationalparks. Die Naturziele im Süden der Insel liegen günstig, sodass Hobart ein idealer Ausgangspunkt ist.

Wo übernachten? Gäste schwärmen vom luxuriösen The Tasman, a Luxury Collection Hotel, Hobart mit einer hervorragenden Google-Bewertung von 4,7 (575 Rezensionen). Es befindet sich in einem wunderschön renovierten historischen Gebäude. Eine weitere fantastische Wahl mit Hafenblick ist das MACq 01 Hotel mit 4,8 Sternen (1.304 Rezensionen). Die individuell gestalteten Zimmer sind von der Geschichte Tasmaniens inspiriert. Wer aufs Budget achtet, findet im sehr sauberen Narrara Backpackers mit 4,6 Sternen (272 Rezensionen) eine gute Option. 💡 Tipp: Rund um den Hafen gibt es tolle Restaurants. Der berühmte Salamanca Market findet allerdings wirklich nur samstags vormittags statt.

2. Battery Point und Salamanca

Battery Point gehört zwar offiziell zu Hobart, ist aber so einzigartig, dass das Viertel einen eigenen Standort verdient. Historische Sandsteinhäuser und enge Gassen erinnern an das alte England und sorgen für eine besonders romantische Atmosphäre. Ganz in der Nähe liegt der Platz Salamanca Place. Unter der Woche findest du dort einige der besten unabhängigen Cafés, Kunstgalerien und Boutiquen der Stadt. Abends kannst du spazieren gehen, ohne dafür ins Auto steigen zu müssen – nach mehreren Tagen am Steuer eine willkommene Abwechslung.

Du wirst diese Gegend lieben, wenn du es romantisch magst oder in Laufnähe zu guten Restaurants und Bars wohnen möchtest, nachts aber trotzdem ruhig schlafen willst. Im Vergleich zum belebteren Zentrum von Hobart geht es hier eher beschaulich zu. Den Hafen am Constitution Dock erreichst du trotzdem in wenigen Minuten zu Fuß. Weniger geeignet ist das Viertel für große Wohnwagen: Das Parken in den engen historischen Straßen kann ziemlich nervenaufreibend sein.

Zu den besten Unterkünften der Gegend zählt das historische Lenna Of Hobart Hotel mit einer ausgezeichneten Google-Bewertung von 4,6 (525 Rezensionen), das einen schönen Blick auf die umliegenden Gärten bietet. Wenn du eine persönlichere und gemeinschaftlichere Atmosphäre bevorzugst, empfehlen Gäste das MONTACUTE BOUTIQUE BUNKHOUSE mit 4,6 Sternen (379 Rezensionen) – vermutlich eines der schönsten Boutique-Hostels der Insel. Eine gute Unterkunft im mittleren Preissegment ist das Battery Point Manor mit 4,5 Sternen (126 Rezensionen). 💡 Tipp: Bei einem Spaziergang durchs Viertel kommst du bestimmt an einer der alten Bäckereien vorbei, in denen es die besten morgendlichen Teilchen der Stadt gibt.

3. Launceston

Die zweitgrößte Stadt Tasmaniens liegt im Norden. Ihre größte Attraktion ist die beeindruckende Schlucht Cataract Gorge, nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. Dort kannst du mit einer historischen Seilbahn fahren, die mit 308 Metern die längste Einzelspannweite der Welt hat. Rund um die Stadt geht die Landschaft in das fruchtbare Tamar Valley über, das für seine Apfelplantagen, guten Cider und hervorragenden Schaumweine bekannt ist. Im Sommer kannst du auch die berühmten Lavendelfelder von Bridestowe besuchen. Derzeit ist der Eintritt kostenlos – prüfe die Angaben vor deiner Reise am besten noch einmal.

Launceston ist ein perfekter Ausgangspunkt, wenn du den Norden der Insel erkunden und die regionale Küche genießen möchtest. Die Stadt ist ideal für Weinliebhaber und Genießer, denn auf den umliegenden Farmen werden einige der besten Käsesorten und Früchte der Insel produziert. Auch für die Weiterfahrt an die Ostküste oder in Richtung Westen nach Cradle Mountain liegt Launceston günstig. Viele Reisende machen hier ihren letzten Halt, bevor sie zurück aufs australische Festland fliegen.

Wenn du eine Unterkunft mit schönem Blick aufs Wasser suchst, schwärmen Gäste vom Peppers Seaport Launceston mit einer Google-Bewertung von 4,5 (716 Rezensionen). Es bietet moderne Apartments direkt am Hafen. Eine hervorragende Wahl mitten im Zentrum sind die Launceston Central Apartments mit 4,3 Sternen (290 Rezensionen), von denen aus du alles zu Fuß erreichst. Für eine moderne, minimalistische Unterkunft empfehlen Gäste das interessante Konzept Pod Inn mit 4,2 Sternen (347 Rezensionen). 💡 Tipp: Plane mindestens einen Nachmittag für einen Ausflug ins Tamar Valley ein und kauf bei den örtlichen Erzeugern frische Produkte.

4. Coles Bay und Freycinet

Diese Gegend an der Ostküste steht für spektakuläre Natur und ist wahrscheinlich der meistfotografierte Ort Tasmaniens. Das kleine Coles Bay ist das Tor zum Freycinet-Nationalpark, in dem sich die berühmte Wineglass Bay versteckt. Zum Aussichtspunkt oberhalb der Bucht führt ein mittelschwerer, 2,6 Kilometer langer Weg. Für den Aufstieg brauchst du ungefähr eine bis anderthalb Stunden. Auch der Leuchtturm am Cape Tourville ist einen Besuch wert; der Rundweg dauert etwa 20 Minuten. Beachte jedoch: Der Weg ist nicht vollständig barrierefrei und kann für Rollstuhlfahrer problematisch sein.

Hier kannst du kaum etwas falsch machen: Die Natur und die Strände mit ihrem strahlend weißen Sand sprechen für sich. Der Standort ist ideal für Aktive, die direkt nach dem Frühstück zu einer Wanderung aufbrechen und abends den Sonnenuntergang über den rosafarbenen Granitgipfeln der Hazards beobachten möchten. Wegen der großen Beliebtheit ist die Infrastruktur im Sommer allerdings stark ausgelastet. Wenn du in der Hauptsaison hier übernachten möchtest, solltest du viele Monate im Voraus buchen.

Für ein exklusives Erlebnis empfehlen Gäste das außergewöhnliche Resort Saffire Freycinet mit einer hervorragenden Google-Bewertung von 4,9 (282 Rezensionen), eine der besten Luxus-Lodges der Welt. Eine beliebte, etwas erschwinglichere Alternative direkt im Nationalpark ist die Freycinet Lodge mit 4,5 Sternen (1.039 Rezensionen). Hier schläfst du in hübschen Holzhütten zwischen den Bäumen. Wenn du etwas Modernes und Intimeres suchst, empfehlen Gäste das numie mit 4,7 Sternen (98 Rezensionen). 💡 Tipp: Geh früh am Morgen zum Aussichtspunkt an der Wineglass Bay. So entgehst du der größten Hitze und den Reisegruppen, die mittags mit dem Bus ankommen.

5. Swansea

Falls Coles Bay ausgebucht ist oder du eine ruhigere Atmosphäre suchst, ist das kleine Swansea eine hervorragende Alternative. Der Ort liegt direkt am Ufer der Great Oyster Bay und bietet einen atemberaubenden Blick über das Wasser auf die Gipfel des Freycinet-Nationalparks. In der Stadt gibt es schöne Gebäude aus der Kolonialzeit, ein kleines Heimatmuseum und tolle Cafés. In der Nähe findest du lange Sandstrände, die im Vergleich zu denen im berühmten Nationalpark oft fast menschenleer sind.

Swansea ist ein ausgezeichneter Standort für alle, die die Ostküste in ihrem eigenen Tempo erkunden möchten. Der Ort eignet sich besonders für Familien mit Kindern und ältere Paare, die es gern etwas ruhiger angehen und eine gute Infrastruktur schätzen. Mit dem Auto erreichst du den Freycinet-Nationalpark in ungefähr 45 Minuten – eine gut machbare Entfernung für einen frühen Ausflug. Für Backpacker auf der Suche nach einem lebhaften Nachtleben ist Swansea weniger geeignet: Nach 20 Uhr ist der Ort meist still.

Für Romantik und Privatsphäre entscheiden sich Gäste besonders gern für die schönen Wagners Cottages mit der perfekten Google-Bewertung 5 (87 Rezensionen). Das elegante Piermont Retreat mit 4,5 Sternen (391 Rezensionen) bietet Blick aufs Wasser, eigene Strände und ein ausgezeichnetes Restaurant. Für Familien und praktisch veranlagte Reisende sind die Swansea Beach Chalets mit 4,6 Sternen (688 Rezensionen) eine gute Wahl. 💡 Tipp: Kauf in einem der örtlichen Geschäfte eine Flasche tasmanischen Wein für den Abend – der Sonnenuntergang über der Bucht ist von hier aus magisch.

6. Bicheno

Der Küstenort Bicheno liegt etwas nördlich der Freycinet-Halbinsel und versprüht eine ganz eigene, entspannte Surferatmosphäre. Die größte Attraktion ist eine große Kolonie Zwergpinguine, die jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Meer zu ihren Nestern am Strand zurückkehren. Außerdem gibt es das beeindruckende Bicheno Blowhole, aus dem Wasser unter Druck hoch in die Luft schießt, und tolle Möglichkeiten zum Schnorcheln. Der Ort hat einen entspannten Urlaubscharakter und genügend gute Bäckereien und Bistros, um neue Energie zu tanken.

Bicheno ist ein idealer Standort für Familien mit kleineren Kindern und alle, die das entspannte Leben an der australischen Küste erleben möchten. Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für den Tierpark East Coast Natureworld und morgendliche Ausflüge in den nahe gelegenen Douglas-Apsley-Nationalpark. Außerdem teilt er die Fahrt entlang der Ostküste zwischen Launceston und Hobart sinnvoll auf. Die Landschaft ist nicht ganz so dramatisch wie in Coles Bay, dafür geht es deutlich ruhiger und ohne große Touristenmassen zu.

In den Bewertungen tauchen häufig die beliebten Apartments on Fraser Bicheno mit der perfekten Google-Bewertung 5 (87 Rezensionen) auf. Sie bieten eine tolle Ausstattung für unabhängige Reisende. Wenn du lieber ganz in der Nähe des Wassers wohnst, schau dir die Anlage Bicheno by the Bay mit 4,4 Sternen (383 Rezensionen) an. Dort stehen gemütliche Hütten inmitten der Natur. Für Reisende mit Wohnwagen und alle, die eine günstigere Unterkunft suchen, gibt es den Bicheno East Coast Holiday Park mit 4,3 Sternen (419 Rezensionen). 💡 Tipp: Buche für die Pinguinbeobachtung unbedingt eine offizielle Abendtour. Die örtlichen Guides wissen, wie man die Tiere nicht stört, und verwenden sicheres rotes Licht.

7. St Helens und Bay of Fires

Wenn du an der Küste weiter nach Norden fährst, erreichst du St Helens, den größten Ort im Nordosten der Insel. Von hier aus gelangst du in die magische Gegend der Bay of Fires, die für ihre strahlend weißen Strände und riesigen Granitfelsen mit leuchtend orangefarbenen Flechten bekannt ist. Das Zusammenspiel aus türkisblauem Meer, weißem Sand und feuerroten Felsen bildet eine der schönsten Farbpaletten Tasmaniens. St Helens selbst ist ein geschäftiger Hafenort, in dem du alles für deinen Aufenthalt findest – und auch ausgezeichnete Cafés.

Dieser Standort ist wichtig, wenn du den nordöstlichen Zipfel der Insel erkunden und lange Spaziergänge an menschenleeren Stränden unternehmen möchtest. Auch für Mountainbiker ist die Gegend ein Paradies, denn in den umliegenden Wäldern ist ein hervorragendes Netz an Trails entstanden. Auf der Route von der Ostküste ins Landesinnere in Richtung Launceston bietet sich St Helens als Übernachtungsort an. Wenn du wärmeres Wetter magst, wird dich freuen, dass diese Gegend zu den sonnigsten der ganzen Insel zählt.

Für einen hohen Servicestandard und gute Bewertungen steht der Tasman Holiday Parks – St Helens mit 4,7 Sternen bei Google (527 Rezensionen). Hier gibt es alles von Campingplätzen bis hin zu luxuriösen Hütten. Wer klassische, saubere Motels mag, ist im Anchor Wheel Motel mit 4,7 Sternen (219 Rezensionen) gut aufgehoben; hier erlebst du traditionelle australische Gastfreundschaft. Wenn du mehr Platz und eine eigene Küche möchtest, empfehlen sich die Georges Bay Apartments mit 4,5 Sternen (199 Rezensionen). 💡 Tipp: Nimm dir einen ganzen Tag für die Bay of Fires und fahr die Küstenstraße bis nach The Gardens im Norden. Jede Bucht ist anders – und schöner als die vorherige.

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8. Cradle Mountain

Das ist das Herzstück der tasmanischen Wildnis und ein Muss für jede Reiseroute. Der Nationalpark Cradle Mountain–Lake St Clair begeistert mit rauer alpiner Landschaft und dem geheimnisvollen Dove Lake. Hier beginnt auch der berühmte mehrtägige Overland Track. Wie bereits erwähnt, gelten eigene Eintrittsregeln und es gibt einen verpflichtenden Shuttlebus. Während der Betriebszeiten darfst du also nicht mit dem eigenen Auto bis zum See fahren. Das Wetter kann hier innerhalb weniger Minuten umschlagen. Selbst mitten im Sommer sind starke Winde oder Schneeschauer möglich – Kleidung in mehreren Schichten ist deshalb ein Muss.

Direkt in der Gegend des Cradle Mountain zu übernachten, ist strategisch wichtig, wenn du früh zu einer Wanderung aufbrechen oder erst am Abend aus den Bergen zurückkommen möchtest. Für Bergliebhaber und Fotografen ist dieser Standort unverzichtbar, denn der Morgennebel über dem See ist einfach magisch. Gleichzeitig musst du deine Unterkunft hier besonders früh buchen: In der Hauptsaison ist viele Monate im Voraus alles ausgebucht. Wenn du keinen Platz direkt am Park findest, musst du von weiter weg anreisen und verlierst wertvolle Stunden Tageslicht.

Zu den schönsten Unterkünften zählt zweifellos das Cradle Highlander mit einer fantastischen Google-Bewertung von 4,9 (717 Rezensionen). Die rustikalen Hütten liegen mitten im Wald. Eine praktische und beliebte Wahl ist außerdem das weitläufige Discovery Resorts – Cradle Mountain mit 4,6 Sternen (893 Rezensionen). Hier gibt es verschiedene Unterkünfte, von Hütten bis zu Zeltplätzen. Wer klassischen Komfort in den Bergen und einen großen Kamin sucht, findet ihn im Peppers Cradle Mountain Lodge mit 4,2 Sternen (1.959 Rezensionen). 💡 Tipp: Buche nach einer langen Wanderung einen Besuch im örtlichen Spa – so kannst du deinen müden Beinen etwas Gutes tun.

9. Strahan

Strahan liegt am Ende einer Straße, die scheinbar nirgendwohin führt – und genau das gibt dem Ort seine besondere Atmosphäre. Wer hierherkommt, tut es mit Absicht. Der Ort liegt am riesigen Macquarie Harbour und ist das Tor zum wilden Gordon River, auf dem eindrucksvolle Bootsfahrten durch dunkle Regenwälder angeboten werden. Die Gegend ist bekannt für ihre düstere, melancholische Stimmung, häufigen Nebel und die undurchdringliche Wildnis rundherum. In der Nähe liegen auch die gewaltigen Sanddünen von Henty Dunes und der endlose, windgepeitschte Ocean Beach.

Strahan ist ein guter Ausgangspunkt für Abenteurer, die das wilde Tasmanien erleben und lange Fahrten nicht scheuen. Der Ort eignet sich perfekt für eine Bootsfahrt auf dem Gordon River oder eine historische Fahrt mit der Dampfeisenbahn durch den Regenwald. Für Reisende mit engem Zeitplan ist er weniger geeignet, denn die Anfahrt aus dem Norden oder Osten dauert auf kurvigen Bergstraßen lange. Um die Westküste wirklich zu genießen, solltest du mindestens zwei Nächte bleiben – sonst verbringst du die meiste Zeit mit der Anreise.

Zu den bestbewerteten Unterkünften an diesem abgelegenen Ort gehören die komfortablen Marsden Court Apartments mit 4,6 Sternen bei Google (105 Rezensionen). Dort kannst du mit regionalen Zutaten selbst kochen. Wenn du stilvoller wohnen und den Blick aufs Wasser genießen möchtest, empfehlen Gäste das Risby Cove Boutique Hotel mit 4,3 Sternen (435 Rezensionen), zu dem auch ein bekanntes Restaurant gehört. Eine traditionelle und zuverlässige Unterkunft für Roadtripper ist das Motel Strahan mit 4,3 Sternen (168 Rezensionen). 💡 Tipp: Buche deine Bootsfahrt auf dem Gordon River so früh wie möglich. Die Plätze sind begrenzt und die Fahrt ist für viele der Hauptgrund für einen Besuch.

10. Queenstown

Nur etwa 45 Minuten landeinwärts von Strahan liegt Queenstown mit einer überraschend kargen Landschaft. Jahrzehntelanger intensiver Kupferabbau hat kahle, farbige Berge ohne Bäume hinterlassen, die an die Marsoberfläche erinnern und sich stark von den Regenwäldern in der Umgebung abheben. In die Stadt führt eine berühmte Straße mit 99 Kurven – ein Traum für Motorradfahrer und ein Albtraum für Menschen mit Reiseübelkeit. Heute löst sich Queenstown langsam von seiner Bergbauvergangenheit. Kleine Kunstgalerien eröffnen, und der Ort strahlt eine starke industrielle Nostalgie aus.

Queenstown ist eine spannende und oft günstigere Alternative zum nahe gelegenen Strahan, wenn du die Westküste erkunden möchtest. Der Ort eignet sich für Fans technischer Sehenswürdigkeiten, rauer Geschichte und dramatischer Fotomotive, denn die Landschaft rundherum ist visuell faszinierend. Wenn du von Hobart in Richtung Cradle Mountain fährst und die Strecke aufteilen möchtest, ist Queenstown ebenfalls ein guter Zwischenstopp. Suchst du dagegen grüne, unberührte Natur und klassische Romantik, könnte dich die fast mondähnliche Landschaft überraschen.

Die Unterkünfte passen zum rauen Charakter der Stadt: Gäste mögen das Gold Rush Inn (Google 4,4 bei 309 Rezensionen) für seinen soliden Motelstandard. Im historischen Railway Hotel (4,2 bei 141 Rezensionen) mitten im Zentrum tauchst du in die Atmosphäre vergangener Zeiten ein. Wer echte Patina mag, sollte sich das große Empire Hotel (3,9 bei 799 Rezensionen) mit seiner wunderschönen antiken Treppe aus lokalem Holz ansehen. 💡 Tipp: Am Ironblow Lookout oberhalb der Stadt hast du den besten Blick auf die farbigen Wände des verlassenen Tagebaus.

11. Stanley und der Nordwesten

Weit im Nordwesten liegt das historische Fischerdorf Stanley, überragt vom gewaltigen Basaltmonolithen The Nut. Der riesige Felsen erhebt sich direkt aus dem Meer. Du kannst mit der Seilbahn hinauffahren oder den sehr steilen Weg zu Fuß nehmen und oben den Blick über die windgepeitschte Landschaft genießen. Im Ort stehen gut erhaltene Häuser aus dem 19. Jahrhundert, und man fühlt sich tatsächlich wie am Ende der Welt. Die Luft hier gilt als besonders sauber, außerdem ist die Gegend für ihre ausgezeichnete Landwirtschaft bekannt.

Dieser Standort ist eine schöne Belohnung für alle, die mehr Zeit auf Tasmanien haben und gern abseits der üblichen Route unterwegs sind. Er eignet sich perfekt für Architekturfotografen, Ruhesuchende und Fans einer dramatischen Küste, an der die Wellen gegen die Klippen schlagen. Die Anfahrt bedeutet einen Umweg von der Nordküste. Plane Stanley daher nur ein, wenn du mindestens zehn Tage Zeit hast. Wenn du warmes Badewetter und Windstille suchst, bist du anderswo besser aufgehoben: Der Wind kann hier unerbittlich sein.

Bei den Unterkünften schwärmen Gäste vom malerischen Komplex Stanley Village mit einer starken Google-Bewertung von 4,7 (110 Rezensionen), das sich harmonisch in den historischen Ort einfügt. Ein weiteres Schmuckstück aus dem 19. Jahrhundert ist das liebevoll restaurierte Hanlon Guest House mit 4,6 Sternen (108 Rezensionen), in dem dich der Charme des alten Englands erwartet. Ebenfalls beliebt ist der modern ausgestattete Camping- und Ferienpark BIG4 Tassie Getaway Parks Stanley mit 4,6 Sternen (724 Rezensionen). 💡 Tipp: Ein Abendspaziergang an der Küste bis zum Fuß von The Nut ist magisch. Zieh dich warm an – der Wind vom Meer ist hier zu jeder Jahreszeit eisig.

12. Devonport

Unser letzter strategischer Standort liegt an der Nordküste an der Mündung des Mersey River und ist für viele Reisende besonders wichtig. Devonport ist der Heimathafen der großen Spirit-of-Tasmania-Fähren, die die Insel mit dem australischen Festland verbinden. Die Stadt hat eine schöne Uferpromenade und einen Leuchtturm am Mersey Bluff. Außerdem ist sie ein wichtiger Verkehrs- und Handelsplatz im Norden Tasmaniens. Auch wenn die Natur nicht der Hauptgrund für einen Besuch ist, sollte man ihre praktische Bedeutung nicht unterschätzen.

Devonport ist vor allem in zwei Situationen sinnvoll – beide aus rein logistischen Gründen. Der Ort eignet sich für die erste Nacht nach der Ankunft mit der Nachtfähre, wenn du zu müde bist, um noch weit ins Landesinnere zu fahren. Auch für die letzte Nacht ist er eine logische Wahl, wenn du frühmorgens mit der Fähre zurück nach Melbourne fährst. Für längere Aufenthalte wählen Reisende meist andere Orte, denn Cradle Mountain oder Launceston bieten attraktivere Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen.

Wenn du die beste Unterkunft der Gegend suchst, schwärmen Gäste vom ausgezeichneten Resort The Cove Tasmania mit 4,9 Sternen bei Google (387 Rezensionen), etwas außerhalb der Stadt und mit luxuriösem Meerblick. Im Zentrum entscheiden sich Reisende häufig für das moderne und zuverlässige Novotel Devonport mit 4,5 Sternen (789 Rezensionen), ganz in der Nähe des Terminals. Wer Geschichte und Boutique-Unterkünfte mag, schätzt das wunderschöne Gästehaus The Grand On Macfie mit 4,9 Sternen (155 Rezensionen). 💡 Tipp: Wenn deine Fähre frühmorgens ablegt, übernachte möglichst nahe am Hafen. Für das Verladen des Autos musst du rechtzeitig da sein – da zählt jede zusätzliche Minute Schlaf.

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Die passende Unterkunft für deinen Reisestil

Damit du bei der Auswahl nicht den Überblick verlierst, findest du hier eine Übersicht nach Reisestil. Preise habe ich bewusst nicht aufgeführt, denn sie ändern sich auf Tasmanien je nach Saison und Auslastung stark. Prüfe daher immer die Verfügbarkeit und Preise für deine Reisedaten.

UnterkunftStandortGoogle-BewertungBesonders geeignet für
Saffire FreycinetColes Bay4,9 (282 Rezensionen)Luxusurlaub für anspruchsvolle Reisende mit großzügigem Budget.
The Tasman, a Luxury CollectionHobart4,7 (575 Rezensionen)Fans von Fünf-Sterne-Komfort und historischer Architektur im Zentrum.
Cradle HighlanderCradle Mountain4,9 (717 Rezensionen)Romantiker, die in einer Hütte mitten in der wilden Berglandschaft übernachten möchten.
Wagners CottagesSwansea5 (87 Rezensionen)Paare, die sich an der Ostküste absolute Privatsphäre und Ruhe wünschen.
Freycinet LodgeColes Bay4,5 (1.039 Rezensionen)Aktive Reisende, die direkt im Nationalpark übernachten möchten.
Lenna Of Hobart HotelBattery Point4,6 (525 Rezensionen)Geschichtsinteressierte, die ruhigere Viertel mit historischem Flair bevorzugen.
Marsden Court ApartmentsStrahan4,6 (105 Rezensionen)Unabhängige Reisende, die nach einer langen Fahrt selbst kochen möchten.
Tasman Holiday ParksSt Helens4,7 (527 Rezensionen)Familien mit Kindern, die eine gute Ausstattung und Campingplätze nahe am Strand suchen.
Discovery ResortsCradle Mountain4,6 (893 Rezensionen)Praktisch veranlagte Reisende, die nahe der Berge aus verschiedenen Unterkunftsarten wählen möchten.
Narrara BackpackersHobart4,6 (272 Rezensionen)Backpacker und Alleinreisende, die eine saubere und freundliche Unterkunft suchen.
MONTACUTE BOUTIQUE BUNKHOUSEBattery Point4,6 (379 Rezensionen)Fans von Designhostels, die gern Gemeinschaftsräume mit anderen teilen.
Pod InnLaunceston4,2 (347 Rezensionen)Moderne Reisende, die einfach ein sauberes, durchdacht gestaltetes Bett für die Nacht brauchen.

Port Arthur, Maria Island und weitere Ausflüge

Bei der Wahl deiner Standorte solltest du auch überlegen, von wo aus du Orte besuchen möchtest, an denen man nicht übernachten kann oder für die eine besondere Planung nötig ist. Ein schönes Beispiel ist die Tasman-Halbinsel mit der historischen Anlage Port Arthur. Die dunkle Geschichte als Sträflingskolonie hat ihr einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste eingebracht. Die gepflegten Ruinen und die friedliche Atmosphäre ziehen viele Besucher an. Zwar gibt es Unterkünfte in der Gegend, doch die meisten machen den anderthalbstündigen Tagesausflug von Hobart aus.

Ein besonderes Ziel ist der wunderschöne Maria-Island-Nationalpark, in dem Autos strikt verboten sind. Die Insel erreichst du nur mit der Fähre ab Triabunna. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten; ein Hin- und Rückticket kostet 59 AUD für Erwachsene und 36,50 AUD für Kinder. Dein Auto bleibt auf dem Festland. Auf Maria Island geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter – begleitet von Wombats und historischen Ruinen, eine wirklich zauberhafte Kombination. Übernachten kannst du nur auf einem einfachen Campingplatz oder in einer alten Herberge ohne Strom. Wenn du mehr Komfort möchtest, buchst du deine Unterkunft in Triabunna und besuchst die Insel als Tagesausflug.

Ein weiterer beliebter Ausflug von Hobart führt in den Süden nach Bruny Island, ein Paradies für Genießer, mit Leuchtturm und Klippen. Hier kannst du handwerklich hergestellten Käse, köstliche Äpfel und Cider probieren. Wer gern Fisch und Meeresfrüchte isst, sollte die berühmten frischen Austern kosten, die in den kalten Buchten gezüchtet werden. Mit einer kleinen Fähre kannst du dein Auto nach Bruny Island mitnehmen. Viele besuchen die Insel aber nur für einen Tagesausflug und kehren am Abend in ihre Unterkunft in Hobart zurück.

Wann du buchen solltest und was du vermeiden musst

Der Zeitpunkt deiner Reise hat großen Einfluss auf die Hotelpreise und darauf, wie früh du buchen musst. Die sommerliche Hauptsaison dauert von Dezember bis Februar. In dieser Zeit gibt es bis zu 15 Stunden Tageslicht – ideal für lange Fahrten und Wanderungen. Dafür sind Unterkünfte am teuersten, überall sind viele australische Urlauber unterwegs und es ist Waldbrandsaison. Gerade für kleine Orte wie Coles Bay, Cradle Mountain und Strahan solltest du im Sommer viele Monate im Voraus buchen. Sonst kann es passieren, dass du keine Unterkunft mehr findest.

Frühling und Herbst sind ein toller Kompromiss, wenn du sparen und bei stabilerem Wetter ohne große Menschenmengen reisen möchtest. Im Herbst leuchten die Bäume in den Bergen in kräftigen Gelb- und Orangetönen – besonders schön für Fotografen rund um Cradle Mountain. Der Winter erreicht im Juli und August seinen Höhepunkt. Dann sind die Hotelpreise deutlich niedriger und im Süden kannst du mit etwas Glück das Südlicht (Aurora Australis) beobachten. Allerdings können die Bergstraßen im Winter vereisen, und selbst mitten im Sommer kann auf dem kunanyi überraschend Schnee fallen. Warme Kleidung gehört daher das ganze Jahr über ins Gepäck.

Essen und Trinken

In diesem Artikel geht es zwar hauptsächlich um Unterkünfte, aber zu einem gelungenen Urlaub gehört auch gutes Essen. Wo kannst du auf Tasmanien also besonders gut schlemmen? Die besten kulinarischen Erlebnisse findest du ganz unkompliziert direkt an den Orten, die du ohnehin besuchst.

Märkte und regionale Produkte

In Hobart solltest du dir den Samstagsmarkt Salamanca Market nicht entgehen lassen. Dort bekommst du frische Zutaten und fertige Gerichte für unterwegs. Auch rund um den Hafen am Constitution Dock gibt es gute Lokale. Bei einem Ausflug nach Launceston lohnt sich ein Stopp im fruchtbaren Tamar Valley. Die örtlichen Farmen produzieren hervorragenden Cider, Schaumwein und Käse. Von Hobart aus kannst du außerdem einen Tagesausflug nach Bruny Island unternehmen – ein echtes Paradies für Genießer. Hier werden handwerklich hergestellter Käse und Äpfel produziert; eine besondere Spezialität sind frische Austern.

Bewährte Hotelrestaurants

An manchen Tagen bist du nach deinen Ausflügen in der Wildnis so müde, dass du dich über ein Abendessen direkt in deiner Unterkunft freust. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis bietet beispielsweise das Restaurant im Piermont Retreat in Swansea. An der wilden Westküste in Strahan empfehlen Gäste das Restaurant des Risby Cove Boutique Hotel. In beiden Fällen solltest du einen Tisch rechtzeitig reservieren – auch wenn du im Hotel übernachtest.

Wie geht’s weiter?

Wenn dich die Planung einer Reise ans andere Ende der Welt gepackt hat, lies unbedingt unseren Hauptartikel Tasmanien: 20 Highlights und ein Rundreise-Itinerar mit der ausführlichen Route. Für den größeren Zusammenhang deiner Reise empfehlen wir unseren Guide Urlaub in Australien: 30 der schönsten Orte und praktische Tipps. Wenn du vom Festland aus auf die Insel fliegst, sind außerdem unsere Artikel über Melbourne, Australien: 23 Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und Übernachten in Melbourne: Viertel und geprüfte Hotels interessant. Für alle, die lange Strecken lieben, gibt es außerdem unseren ausführlichen Guide zum Roadtrip durch Australien: Visa, Routen und Kosten.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Standorte sollte ich wählen?

Für einen einwöchigen Urlaub reichen dir drei Standorte, damit du nicht ständig packen musst. Wenn du zehn Tage auf Tasmanien hast, wähle vier strategische Orte. Für eine vollwertige zweiwöchige Rundreise um die ganze Insel ist es ideal, die Übernachtungen auf fünf bis sechs verschiedene Standorte zu verteilen, um lange und ermüdende Fahrten zwischen den Regionen zu minimieren.

Lohnt sich der Holiday Parks Pass?

Ja, der zweimonatige Holiday Pass für 98,35 AUD pro Fahrzeug rentiert sich finanziell bereits beim Besuch des dritten Nationalparks. Es ist nachweislich die günstigste Variante für die überwiegende Mehrheit der Touristen, die die Insel bereisen und so viel Natur wie möglich sehen möchten. Vergiss aber eine wichtige Sache nicht: Dieser Pass beinhaltet nicht den obligatorischen Shuttle-Bus im Cradle-Mountain-Nationalpark, den du separat dazukaufen musst.

Wo übernachte ich die erste Nacht?

Das hängt ausschließlich von deiner gewählten Anreiseart ab. Wenn du vom Festland mit dem Flugzeug auf die Insel fliegst, wird dein erster Standort automatisch Hobart oder Launceston sein. Falls du jedoch mit der Nachtfähre Spirit of Tasmania anreist, wird dein erster Stopp die Hafenstadt Devonport sein, wo du dich nach der langen Überfahrt bequem ausruhen kannst.

Brauche ich ein Auto?

Ja, ein Mietwagen ist für die vollwertige Erkundung der Insel praktisch unverzichtbar. Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren hier zwar zwischen den größten Städten einigermaßen, aber zu den Nationalparks und entlegeneren Natursehenswürdigkeiten kommst du ohne eigenes Fahrzeug einfach nicht. Erwäge allerdings, das Auto erst direkt auf der Insel zu mieten, da viele Autovermietungen auf dem Festland verbieten, den Wagen auf die Fähre mitzunehmen.

Wo übernachte ich beim Cradle Mountain?

Aus logistischer Sicht ist es am besten, so nah wie möglich am Parkeingang zu übernachten, idealerweise in Unterkünften wie Cradle Highlander oder Discovery Resorts. Damit sparst du sehr wertvolle Morgenstunden und schaffst es, zum Dove Lake aufzubrechen, bevor sich die Wanderwege mit Touristenmassen füllen. Die Kapazitäten sind hier jedoch extrem begrenzt, daher reserviere mit großem Vorlauf.

Wo sollte ich für die Wineglass Bay übernachten?

Die absolut ideale Basis ist das Städtchen Coles Bay, das direkt am Eingang zum berühmten Freycinet-Nationalpark liegt. Wenn du dort keinen freien Platz findest, ist die nahe gelegene historische Stadt Swansea oder das entspanntere Surfer-Örtchen Bicheno eine großartige und etwas ruhigere Alternative, von wo aus du zur Bucht bequem in knapp einer Stunde mit dem Auto fahren kannst.

Ist Tasmanien teuer für Unterkünfte?

Die Hotelpreise auf der Insel schwanken je nach aktueller Saison dramatisch. In den Sommermonaten von Dezember bis Februar und während aller Feiertage steigen die Preise stark an, und die Unterkünfte gehören zu den teuersten in ganz Australien. Umgekehrt kannst du im Winter auf sehr attraktive Rabatte stoßen, selbst bei den besten Premium-Resorts und Boutique-Hotels.

Wann sollte ich reservieren?

Wenn du deine Reise in der Hauptsaison des tasmanischen Sommers planst, also von Dezember bis Februar, solltest du Hotels viele Monate im Voraus buchen. Das gilt besonders für kleine und stark frequentierte Orte wie Coles Bay, die Cradle-Mountain-Bergregion oder das abgelegene Strahan an der wilden Westküste der Insel, wo die Kapazitäten blitzschnell verschwinden.

Kann man auf Maria Island übernachten?

Auf der Insel selbst gibt es absolut keine klassischen Hotels, und es gilt ein striktes Fahrverbot für Autos. Du kannst dort nur in deinem eigenen Zelt auf einem einfachen Campingplatz übernachten oder in einer alten Sträflingsunterkunft ohne Stromanschluss. Die überwiegende Mehrheit der Touristen entscheidet sich daher lieber für eine komfortablere Unterkunft im Hafen Triabunna auf dem Festland und macht nur einen Tagesausflug hierher.

Ist es sicher, nach Einbruch der Dunkelheit zu fahren?

Nachtfahrten werden auf der gesamten Insel dringend nicht empfohlen wegen der enormen Menge an Wildtieren, die nach Einbruch der Dunkelheit die Straßen kreuzen. Wenn du wirklich fahren musst, beträgt die maximal empfohlene Geschwindigkeit nur 65 km/h. Plane deine Route daher immer so, dass du deine nächste Unterkunft noch bei vollem Tageslicht sicher erreichst und unnötigen Stress vermeidest.

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