Spanien ist immer eine sichere Bank, aber wenn du einen Ort suchst, an dem sich historische Gassen, breite Sandstrände und das mildeste Klima des ganzen Landes vereinen, dann musst du an die Küste der Costa Blanca. Das Tor zu dieser sonnenverwöhnten Region ist Alicante in Spanien – eine lebendige Stadt, die perfekt zwischen tiefer Tradition und modernem Badeort balanciert. Hier kannst du unter mittelalterlichen Mauern schlendern, auf der Marmorpromenade einen Kaffee trinken und dich gleich danach in die türkisfarbenen Wellen des Mittelmeers stürzen.
Die Region Costa Blanca, also die Weiße Küste, wird zudem von einer besonderen Mikroklima-Blase geschützt, die von Bergen umgeben ist. Dadurch herrscht hier auch dann angenehmes Wetter, wenn der Rest Europas friert. Ob du dich nach entspannter Erholung sehnst, versteckte Bergdörfer entdecken willst oder die verrückte Architektur des nahen Benidorm suchst – dieser Winkel Spaniens enttäuscht dich garantiert nicht. Schauen wir uns gemeinsam an, was Alicante und seine weite Umgebung zu bieten haben.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
- Das Wahrzeichen der Stadt: Über Alicante thront die monumentale Burg Santa Bárbara, zu der du bequem mit einem in den Fels gehauenen Aufzug gelangst.
- Die schönsten Gassen: Das historische Viertel Barrio Santa Cruz verzaubert dich mit strahlend weißen Häuschen, engen Treppen und einem Meer aus bunten Blumen.
- Strandleben: Direkt im Zentrum liegt der Stadtstrand Postiguet, doch für endlosen Sand nimmst du die Tram zum nahen Strand San Juan.
- Ausflüge in die Umgebung: Lass dir keinesfalls den Bootsausflug zur Pirateninsel Tabarca, das Bergdorf Guadalest oder das fotogene Städtchen Altea entgehen.
- Unterwegs ohne Auto: Die gesamte Costa Blanca verbindet das moderne Netz der TRAM d’Alacant, das dich auf einer Aussichtsstrecke bis nach Dénia bringt.
- Kulinarisches Erlebnis: Aus genau dieser Region stammt die echte spanische Paella, die du in einem der traditionellen Restaurants unbedingt probieren solltest.
Beste Reisezeit für Alicante und die Costa Blanca – wie ist das Wetter?

Dank der Berge, die die Küste säumen und die kalten Winde aus dem Landesinneren abhalten, genießt Alicante mehr als 300 Sonnentage im Jahr. Das Wetter in Alicante ist selbst im Winter unglaublich sonnig und mild, was die Region zu einem riesigen Magneten für digitale Nomaden und alle macht, die dem mitteleuropäischen Grau entfliehen wollen. Wenn du vor allem Sehenswürdigkeiten erkunden und Ausflüge in die Berge machen willst, sind Frühling und Herbst die ideale Reisezeit, wenn die Temperaturen bei sehr angenehmen 20 bis 25 Grad liegen.
Der Sommer an der Costa Blanca ist heiß und lebhaft, wobei Juli und August den absoluten Höhepunkt der Saison bilden. In dieser Zeit musst du mit vollen Stränden, höheren Unterkunftspreisen und Temperaturen von locker über 30 Grad rechnen. Besonders das ikonische Benidorm platzt im Sommer aus allen Nähten. Andererseits ist das Meer im Sommer herrlich warm und das Nachtleben auf den Promenaden pulsiert bis in die frühen Morgenstunden.
Planst du deine Reise für März, dann überlege dir, den Besuch mit dem spektakulären Festival Las Fallas zu verbinden, das im nahen Valencia vom 1. bis 19. März stattfindet. Es ist ein absolut einzigartiges Erlebnis voller riesiger Figuren, Feuerwerke und Schwarzpulver. Kümmere dich nur rechtzeitig um Unterkunft und eventuelle Zugtickets, denn in diesem Zeitraum verwandelt sich die ganze Region in einen einzigen riesigen Ameisenhaufen.
Wo in Alicante übernachten

Die Wahl des richtigen Viertels hängt vor allem davon ab, welchen Urlaubstyp du bevorzugst. Wer alles in Reichweite haben möchte, ist im historischen Zentrum (Centro) oder im Viertel Casco Antiguo am besten aufgehoben. Wohnst du hier, hast du Promenade, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die besten Tapas-Bars buchstäblich vor der Haustür. Eine großartige Erfahrung ist zum Beispiel das elegante Hotel Hospes Amérigo, das in einem ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht ist und einen Dachpool mit atemberaubendem Blick auf die Burg bietet.
Eine weitere ausgezeichnete Option direkt im Zentrum ist das stilvolle Boutique-Hotel Casa Alberola, das dich in die Atmosphäre der 1920er Jahre versetzt. Reist du dagegen vor allem wegen des Meeres und willst nur ab und zu ins Zentrum, dann überlege dir eine Unterkunft am Strand San Juan. Hier findest du eher moderne Apartments und größere Resorts, und ins Zentrum von Alicante bringt dich die Tram bequem und schnell.
Die Unterkunftspreise richten sich natürlich nach der Saison. Während du im November ein schönes Zimmer für einen Bruchteil des Sommerpreises bekommst, schnellen die Beträge im August in die Höhe. Buche deine Unterkunft immer rechtzeitig, am besten über zuverlässige Portale wie Booking.com, wo du in Ruhe die aktuellen Bewertungen anderer Reisender durchlesen kannst. Was die Touristensteuer betrifft, entwickelt sich die Lage in Spanien schnell, doch in der Region Alicante wurde die geplante Abgabe zuletzt ausgesetzt – es lohnt sich also, den aktuellen Stand für 2026 direkt beim gewählten Hotel zu erfragen.
Alicante, Spanien: 20 Tipps, was du in der Umgebung sehen und erleben kannst

Alicante ist nicht nur ein Durchgangsort vom Flughafen, sondern ein vollwertiges Reiseziel, das deine Aufmerksamkeit verdient. Von historischen Monumenten über pulsierende Märkte bis hin zu Ausflügen entlang der ganzen Weißen Küste – Langeweile droht dir hier garantiert nicht.
1. Burg Santa Bárbara

Diese monumentale mittelalterliche Festung gehört zu den größten in ganz Spanien und thront auf dem Berg Benacantil in 166 Metern Höhe direkt über dem Stadtzentrum. Die Burg Santa Bárbara ist der symbolische Wächter von Alicante, ihre Geschichte reicht bis ins neunte Jahrhundert zurück, als die Iberische Halbinsel unter maurischer Herrschaft stand. Für die Besichtigung des weitläufigen Areals solltest du gut zwei Stunden einplanen, in denen du alte Türme, Mauern und ehemalige Kerker erkundest.
Der Aufstieg kann in den heißen Monaten ziemlich anstrengend sein, doch zum Glück gibt es eine elegante Lösung. Direkt vom Strand Postiguet führt ein Tunnel zu einem in den Fels gehauenen Aufzug, der dich gegen eine kleine Gebühr bis nach ganz oben bringt. Bist du sportlich, kannst du den Hügel natürlich auch zu Fuß durch den malerischen Park Ereta erklimmen – belohnt wirst du mit sich nach und nach öffnenden Ausblicken.
💡 Tipp: Die beste Zeit für den Burgbesuch ist kurz vor Sonnenuntergang. Die Steinmauern färben sich golden und der Blick auf Stadt, Hafen und das endlose Meer ist in diesem Licht einfach zauberhaft. Der Eintritt in die Burg selbst ist übrigens völlig kostenlos.
2. Altstadt Barrio Santa Cruz

Gleich am Fuße der Burg erstreckt sich das malerischste und fotogenste Viertel der ganzen Stadt. Barrio Santa Cruz ist ein Labyrinth aus engen, steilen Gassen und endlosen Treppen, in dem die Zeit vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben ist. Die strahlend weißen Fassaden der Häuschen kontrastieren mit dem leuchtend blauen Himmel, und fast jedes Fenster und jeder Balkon ist buchstäblich mit bunten Blumen in bemalten Töpfen übersät.
Beim Spaziergang durch dieses Viertel hast du das Gefühl, in einem kleinen andalusischen Dorf gelandet zu sein und nicht im Zentrum eines geschäftigen Badeorts. Die Einheimischen sind auf ihre Häuser mächtig stolz und sitzen oft auf Stühlchen vor der Tür, plaudern mit den Nachbarn und genießen die ruhige Atmosphäre. Da hier keine Autos hineinfahren dürfen, herrscht eine wunderbare Stille, die nur vom Klappern von Geschirr und Hundegebell unterbrochen wird.
Vergiss nicht, bequeme Schuhe mitzunehmen, denn das Treppensteigen ist etwas anstrengend. Am höchsten Punkt des Viertels befindet sich die kleine Kapelle Ermita de Santa Cruz, von der sich ein weiterer schöner, wenn auch etwas niedriger Blick auf die Stadt bietet. Genau von hier ziehen an Ostern auch die festlichen und sehr ergreifenden Prozessionen los.
3. Promenade Explanada de España

Wenn Alicante ein ikonisches Herz hat, dann ist es zweifellos diese großartige Uferpromenade. Die Explanada de España besteht aus sechseinhalb Millionen Marmorfliesen, die zu einem faszinierenden 3D-Muster aus Meereswellen in Rot, Weiß und Blau zusammengefügt sind. Diese elegante Ader zieht sich am gesamten Hafen entlang und wird von vier Reihen hoher Dattelpalmen gesäumt.
Tagsüber bietet die Promenade angenehmen Schatten und eine kühlende Meeresbrise, was sie zum idealen Ort für einen Nachmittagskaffee macht. Du findest hier Dutzende Cafés, Restaurants und kleine Stände mit lokalem Kunsthandwerk. Es ist der richtige Ort, an dem sich die Einheimischen zeigen, flanieren und die entspannte Atmosphäre des spanischen Südens aufsaugen.
💡 Tipp: Komm für einen abendlichen Spaziergang hierher, den sogenannten „Paseo“. Abends erwacht die Promenade mit Straßenkünstlern, Musikern und Familien mit Kindern zum Leben, und der nahe Musikpavillon veranstaltet oft kostenlose Konzerte unter freiem Himmel. Das ist die Essenz des spanischen Lebensgefühls.
4. Stadtstrand Playa del Postiguet

Nur wenige große Städte können sich mit einem so hochwertigen Strand direkt im historischen Zentrum rühmen. Die Playa del Postiguet bietet fast einen Kilometer feinen goldenen Sand und liegt buchstäblich am Fuße der Burg Santa Bárbara. Du musst nur die Straße von der Explanada aus überqueren und stehst schon am warmen Mittelmeer.
Dank seiner Lage ist der Strand sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen extrem beliebt, sodass du in den Sommermonaten mit ordentlichem Trubel rechnen musst. Trotzdem hält er einen hohen Sauberkeitsstandard, für den er regelmäßig die Blaue Flagge erhält. Das Wasser ist hier ruhig und der Einstieg ins Meer sehr flach – was besonders Familien mit kleinen Kindern zu schätzen wissen.
Am gesamten Strand entlang zieht sich eine schöne, von Palmen beschattete Promenade, an der du zahlreiche Chiringuitos findest, also typische spanische Strandbars. Du kannst dir hier Liegen und Sonnenschirme mieten oder einfach dein Handtuch ausbreiten und den Blick auf den markanten Felsen mit der Burg im Rücken genießen.
5. Markthalle Mercado Central

In den Strudel aus Farben, Düften und lokalen Aromen kannst du in diesem beeindruckenden Gebäude vom Anfang des 20. Jahrhunderts eintauchen. Der Mercado Central ist eine riesige zweistöckige Markthalle mit Jugendstilelementen, deren Innen- wie Außenraum architektonische Bewunderung verdient. Gleich beim Betreten packt dich das echte spanische Temperament, das lautstarke Feilschen der Händler und ein unglaublich vielfältiges Angebot an frischen Zutaten.
Das Erdgeschoss ist größtenteils lokalen Produkten gewidmet, wo Berge frischer Zitrusfrüchte, regionales Gemüse und hervorragende spanische Käse dominieren. Einheimische Köche und Großmütter kommen früh am Morgen auch für Fisch oder den berühmten Jamón hierher – du hingegen kannst dir ein perfektes vegetarisches Picknick voller duftender Tomaten, Oliven und frisch gebackenem Brot zusammenstellen.
💡 Tipp: Verbinde den Marktbesuch mit einem späten Frühstück oder frühen Mittagessen. Rund um die Markthalle gibt es jede Menge kleiner Tapas-Bars, wo man dir zu einem kühlen Bier oder Wein die frischesten lokalen Spezialitäten direkt von den Händlern serviert.
6. Strand San Juan (Playa de San Juan)

Ist dir der Stadtstrand zu klein oder zu überfüllt, steigst du einfach in die Tram und fährst ein Stück aus der Stadt hinaus. Die Playa de San Juan ist fast sieben Kilometer lang und bietet ein endloses Band aus feinem Sand, das selbst die anspruchsvollsten Strandfaulenzer zufriedenstellt. Dank seiner riesigen Fläche findest du hier auch in der Hochsaison immer genug Privatsphäre und Platz für dein Handtuch.
Dieser Strand ist für seine hervorragende Infrastruktur bekannt. Ihn säumt eine breite Promenade voller ausgezeichneter Restaurants, Cafés und Eisdielen, es fehlen weder Beachvolleyballplätze noch Outdoor-Fitnessgeräte. Der Einstieg ins Meer ist sehr sanft und das Wasser kristallklar, was dem Strand jedes Jahr die Blaue Flagge für Ökologie und Sauberkeit einbringt.
Die Anreise ist unglaublich einfach. Vom Zentrum Alicantes bringen dich die TRAM-Linien in knapp einer halben Stunde hierher, und das sehr bequem und günstig. Die Tramhaltestellen liegen nur ein paar Dutzend Meter vom Meer entfernt, du musst deine Strandausrüstung also nicht weit schleppen.
7. Bootsausflug zur Insel Tabarca

Einer der besten Tagesausflüge, die du von Alicante aus unternehmen kannst, führt zur nahen Insel Tabarca. Es handelt sich um die kleinste dauerhaft bewohnte Insel Spaniens, die in der Länge gerade einmal knapp zwei Kilometer misst. Früher diente die Insel als Zufluchtsort für Berberpiraten, bis König Karl III. sie im 18. Jahrhundert befestigen und mit Gefangenen besiedeln ließ, die aus der tunesischen Stadt Tabarka gerettet worden waren.
Heute ist die Insel ein geschütztes Meeresreservat, was sie zum absoluten Paradies für Schnorchel- und Tauchfans macht. Das Wasser rund um die Insel ist glasklar und voller Unterwasserleben. Nach dem Erkunden der Buchten solltest du unbedingt ins befestigte Dörfchen mit den malerischen Gassen und der historischen Kirche gehen, wo dich die Atmosphäre längst vergangener Zeiten umweht.
Die Boote nach Tabarca legen regelmäßig direkt vom Hafen in Alicante ab. Die Fahrt mit dem Katamaran dauert etwa 45 Minuten und bietet oft einen Glasboden zur Beobachtung der Fische während der Überfahrt. Vergiss nicht, ausreichend Sonnencreme und Wasser mitzunehmen, denn Schatten gibt es auf der Insel eher wenig.
8. Altea – die strahlend weiße Perle der Küste

Wer das ruhigere und poetischere Gesicht der Küste bevorzugt, sollte von Alicante aus Richtung Norden fahren. Altea bekommt oft und zu Recht das Etikett der schönsten Stadt an der ganzen Costa Blanca verpasst. Ihre Altstadt bildet eine beeindruckende Kaskade strahlend weißer Häuser, die sich den Hügel hinauf bis zur markanten Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren unverwechselbaren blauen Kuppeln ziehen.
Dieses Städtchen ist ein Mekka für Künstler. Die engen, gepflasterten Gassen sind buchstäblich übersät mit kleinen Kunstgalerien, Handwerksläden und familiengeführten Cafés. Erwarte hier keine großen Resorts oder wilden Diskotheken – Altea hütet sorgfältig seine bohemische, entspannte Atmosphäre, die zum langsamen Entdecken und Inspiration-Tanken einlädt.
💡 Tipp: Wenn du bis ganz nach oben zum kleinen Hauptplatz vor der Kirche gestiegen bist, eröffnet sich dir einer der besten Panoramablicke auf das gesamte Mittelmeer. Es ist der ideale Ort, um sich mit einem Kaffee hinzusetzen und einfach das Treiben um sich herum zu beobachten.
9. Calpe und der majestätische Felsen Peñón de Ifach

Ein Stück weiter nördlich stößt du auf den Badeort Calpe, den ein unübersehbares Naturphänomen dominiert. Der Peñón de Ifach ist ein massiver Kalkfelsen, der sich 332 Meter hoch direkt aus dem Meer erhebt und sogar als kleinster Naturpark Spaniens ausgewiesen ist. Dieser „Gibraltar der Costa Blanca“ teilt die lokale Küste in zwei herrliche, breite Sandstrände.
Für aktivere Reisende ist der Aufstieg auf den Gipfel dieses imposanten Felsens absolute Pflicht. Die erste Hälfte des Weges führt durch einen gegrabenen Tunnel und ist recht einfach, doch der zweite Teil verlangt gutes Schuhwerk und etwas Kondition, denn man klettert über rutschige Steine mit Hilfe von Seilen. Die Ausblicke vom Gipfel auf die geschwungene Küste und das glitzernde Meer haben weit und breit keine Konkurrenz.
Neben dem Felsen lohnt es sich, auch das Zentrum von Calpe zu erkunden, wo du die Überreste der antiken römischen Bäder Los Baños de la Reina und einen Salzsee mitten in der Stadt findest, wo du oft frei lebende Flamingos beobachten kannst, die ungestört durchs seichte Wasser waten.
10. Benidorm – Wolkenkratzer und endloser Spaß

Benidorm ist ein Phänomen, das die Touristenmassen zuverlässig spaltet. Aus einem einst beschaulichen Fischerdorf wurde eine Stadt mit der weltweit höchsten Wolkenkratzer-Dichte pro Einwohner, die man oft als europäisches Manhattan bezeichnet. Du findest hier britische Pubs mit englischem Frühstück den ganzen Tag, Neonclubs, Kabaretts und riesige Freizeitparks.
Oft taucht die Frage auf, ob das nur billiger Rummel oder die ideale Familienbasis ist. Die Wahrheit ist, dass beides zutrifft. Benidorm bietet einige der saubersten und breitesten Strände Spaniens, namentlich die Strände Levante und Poniente, die eine perfekte Infrastruktur haben. Wer authentische spanische Dörfer sucht, sollte diesen Ort meiden, aber wer eine sorgenfreie Basis mit garantiertem Spaß und Aquaparks braucht, wird begeistert sein.
💡 Tipp: Trotz der Wolkenkratzer-Mauer hat Benidorm sein malerisches Fleckchen. Der Aussichtspunkt Balcón del Mediterráneo, auf einer Klippe zwischen den Hauptstränden gelegen, bietet einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang und ist wunderschön im traditionellen andalusischen Stil restauriert.
11. Bergdorf Guadalest

Wenn du dich vom Strandtrubel erholen willst, mach dich ins Landesinnere auf. Guadalest ist eines der meistbesuchten Bergdörfer Spaniens und seine dramatische Lage raubt dir buchstäblich den Atem. Das Dorf ist direkt in den Fels gehauen, und in den historischen Teil gelangst du nur zu Fuß durch einen in den massiven Stein gehauenen Tunnel.
Die größte Attraktion ist die hiesige Burg San José, von der aus sich ein fantastischer Blick auf den smaragdgrünen Stausee im Tal unter dir bietet. Der Kontrast aus leuchtend blauem Himmel, weißen Häuschen, grauen Felsen und türkisfarbenem Wasser wirkt wie aus einem perfekten Gemälde. Das Dorf selbst hat zwar nur ein paar hundert Einwohner, überrascht dich aber mit einer Menge kurioser Mini-Museen.
Du findest hier zum Beispiel ein Miniaturmuseum, wo du eine Freiheitsstatue im Öhr einer Nadel bestaunen kannst, oder ein Museum für historische Fahrzeuge. Die Autofahrt von Alicante hierher dauert etwa eine Stunde und führt durch eine schöne, wenn auch stellenweise sehr kurvige Berglandschaft.
12. Jávea (Xàbia) und die Bucht Cala Granadella

Für alle, die das sogenannte Slow Travel schätzen und das authentischere Gesicht der Küste suchen, ist Jávea ein Traumziel. Die Stadt hat es geschafft, ihren historischen Charakter zu bewahren, denn hier findest du keine verschandelnden Hochhäuser – im Gegensatz zum nahen Benidorm. Das historische Zentrum besteht aus engen Gassen mit gotischen Elementen und einer schönen befestigten Kirche aus dem 14. Jahrhundert.
Der größte Schatz der Gegend ist aber die zerklüftete Küste. Der Strand Cala Granadella, in einer tiefen Bucht gelegen, gewinnt regelmäßig Umfragen zum schönsten Strand Spaniens. Ihn umgeben steile Kiefernklippen, und das Wasser ist dank des kiesigen Grundes absolut glasklar und ideal zum Schnorcheln.
In den Sommermonaten wird der Zugang zu diesem Strand aus Kapazitätsgründen reguliert, daher empfehle ich, früh am Morgen zu kommen oder den Shuttle-Service zu nutzen, den die Gemeinde anbietet. Neben dem Baden bietet die Gegend auch tolle Wanderwege entlang der Klippen, von denen aus du bis zur Insel Ibiza blicken kannst.
13. Villajoyosa – Stadt der Farben und der Schokolade

Nur ein Stück südlich von Benidorm liegt ein Städtchen, in das du dich auf den ersten Blick verliebst. Villajoyosa, oft kurz La Vila genannt, ist für ihre unglaublich bunten Häuschen berühmt, die die Strandpromenade säumen. Der örtlichen Legende nach strichen die Fischer ihre Häuser in kräftigen Farben, um ihr Zuhause bei der Rückkehr vom Fang schon aus der Ferne auf dem Meer zu erkennen.
Neben der fotogenen Architektur hat die Stadt noch eine weitere große und dazu sehr süße Attraktion. Villajoyosa ist das historische Zentrum der spanischen Schokoladenherstellung und Sitz der berühmten Marke Valor. Du kannst hier ein kostenloses Schokoladenmuseum besuchen, wo du alles über die Verarbeitung der Kakaobohnen erfährst und am Ende der Führung eine großzügige Verkostung wartet.
Der Strand vor Ort ist sehr breit, sauber und im Gegensatz zu den bekannteren Nachbarn genießt du hier auch im Sommer eine viel ruhigere und lokalere Atmosphäre. Es ist der ideale Ort für einen entspannten Familiennachmittag mit einer süßen Belohnung.
14. Dénia und ihre majestätische Burg

Ganz an der nördlichen Spitze der Costa Blanca liegt Dénia, eine Stadt, die reiche Geschichte mit pulsierendem Hafenleben verbindet. Direkt über dem Zentrum thront eine weitläufige maurische Burg aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die fantastische Panoramablicke auf Stadt, Meer und das nahe Bergmassiv Montgó bietet. Ein Spaziergang über ihre Mauern ist wie eine Reise mit der Zeitmaschine.
Dénia ist auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, denn genau von hier legen die Fähren zu den Balearen ab, wobei die Überfahrt nach Ibiza nur etwas über zwei Stunden dauert. Hast du genug Zeit, kannst du so deinen Festlandurlaub leicht mit einem Besuch dieser berühmten Inseln verbinden.
Die Stadt trägt außerdem den Titel Kreativstadt der Gastronomie der UNESCO. Ihr historisches Zentrum ist voller ausgezeichneter Restaurants und Tapas-Bars, wo du die besten lokalen Zutaten genießen kannst. Nach Dénia gelangst du bequem von Alicante aus mit einer Aussichtsfahrt auf der Linie 9 des lokalen Tramnetzes TRAM.
15. Palmeral de Elche (Palmenhain)

Nur etwa zwanzig Kilometer ins Landesinnere von Alicante liegt ein Ort, der in Europa seinesgleichen sucht. Der Palmeral im Städtchen Elche ist der größte Palmenhain Europas, der mehr als 200.000 Dattelpalmen zählt und zu Recht auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Dieses einzigartige Bewässerungssystem legten die Mauren hier schon im zehnten Jahrhundert an.
Am besten erkundest du diese grüne Oase auf einem Spaziergang entlang des sogenannten Palmenpfads (Ruta del Palmeral). Lass dir keinesfalls den Besuch des botanischen Gartens Huerto del Cura entgehen, wo die berühmte Kaiserpalme mit sieben Armen wächst, die mit ihrer Form an einen riesigen Kerzenleuchter erinnert.
In den Sommermonaten bietet der Schatten tausender Palmen eine fantastische, natürliche Abkühlung vor der glühenden spanischen Sonne. Nach Elche kommst du von Alicante aus sehr einfach und schnell mit dem lokalen Zug (Cercanías), die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde.
16. Die Quellen Fuentes del Algar

Suchst du eine Erfrischung, die nichts mit salzigem Meerwasser zu tun hat, musst du ins Naturschutzgebiet nahe dem Dörfchen Callosa d’en Sarrià fahren. Die Fuentes del Algar bilden eine Kaskade herrlicher Wasserfälle und natürlicher Becken mit glasklarem Bergwasser, das aus den umliegenden Massiven hierher fließt.
Das Gebiet ist bestens für Besucher ausgestattet. Entlang des Flusses führt ein etwa anderthalb Kilometer langer Öko-Pfad mit Holzstegen, der dich durch die schönste Naturkulisse führt. In vielen Becken ist Baden erlaubt, aber sei darauf gefasst, dass das Wasser selbst im heißesten August richtig eiskalt ist und dich garantiert wachrüttelt.
💡 Tipp: Dieses Naturwunder ist sehr beliebt, komm also gleich morgens zur Öffnung, um den Menschenmassen zu entgehen und das ruhige Rauschen des Wassers zu genießen. Im Areal wird ein kleiner Eintritt fällig, der hilft, diesen Ort in perfektem Zustand zu halten.
17. Der Hafen von Alicante (Marina Deportiva)

Zurück in Alicante solltest du den örtlichen Yachthafen keinesfalls verpassen. Die Marina Deportiva ist die Heimat hunderter Luxusyachten und Segelboote, die auf dem ruhigen Wasser gleich neben dem historischen Zentrum schaukeln. Es ist ein moderner und sehr eleganter Teil der Stadt, der nahtlos an die berühmte Explanada anschließt.
Der Hafen fungiert als riesiges Unterhaltungs- und Gastronomiezentrum. Du findest hier zwei Etagen voller guter Restaurants, Cafés, Eisdielen und auch das beliebte Casino Mediterráneo. Tagsüber kannst du dich am Blick aufs Meer erfreuen und entspannen, während sich das ganze Areal nachts in ein pulsierendes Zentrum des Nachtlebens mit Musik und Cocktails verwandelt.
Es ist auch der Ort, an dem du dir ein Boot mieten, eine Paddleboard-Stunde buchen oder eine abendliche Fahrt bei Sonnenuntergang bezahlen kannst – was eines der romantischsten Erlebnisse ist, die du aus Alicante mitnehmen kannst.
18. Kathedrale San Nicolás (Concatedral de San Nicolás)

Beim Erkunden der engen Gassen der Altstadt Barrio Santa Cruz stößt du auf den wichtigsten Sakralbau der Stadt. Die Concatedral de San Nicolás wirkt von außen recht unscheinbar und schlicht, denn sie wurde im strengen Renaissancestil der sogenannten herrerianischen Architektur erbaut. Ihr Inneres aber überwältigt dich völlig.
Das Glanzstück des Innenraums ist der wunderschöne Kreuzgang und die unglaublich detailliert verzierte Kapelle der Heiligen Kommunion, die ein Meisterwerk des spanischen Barocks ist. Die Kathedrale wurde nach der christlichen Reconquista auf den Grundmauern einer ehemaligen Moschee errichtet und bildet bis heute das geistliche Zentrum der Stadt.
Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos, vergiss nur nicht, die traditionelle spanische Siesta zu respektieren, denn über Mittag ist die Kirche für die Öffentlichkeit meist geschlossen. Es ist der ideale Ort für einen Moment stiller Besinnung inmitten eines geschäftigen Touristentages.
19. Archäologisches Museum MARQ

Falls du glaubst, archäologische Museen seien nur langweilige Vitrinen mit staubbedeckten Scherben, holt dich das MARQ in Alicante schnell aus diesem Irrtum. Dieses Museum wurde zum besten europäischen Museum des Jahres gekürt und besticht durch einen absolut innovativen und hochinteraktiven Zugang zur Geschichte der ganzen Region Costa Blanca.
Die Ausstellung führt dich von der Steinzeit über die römische Herrschaft bis ins Mittelalter. Dank moderner audiovisueller Technik, Szenografien und interaktiver Elemente fühlst du dich, als würdest du tatsächlich durch die Geschichte schreiten. Das Museum ist in einem schönen historischen Gebäude eines ehemaligen Krankenhauses untergebracht, und das Design der Ausstellungssäle selbst ist sehr eindrucksvoll.
Es ist der perfekte Rettungsplan für den Fall eines unerwarteten Regens oder eine tolle Möglichkeit, sich von der sengenden Mittagssonne zu erholen. Die Exponate sind hervorragend beschrieben, und das Museum begeistert überraschenderweise auch Kinder.
20. Lokale Gastronomie und die echte Paella

Ein Besuch dieser Region wäre ohne tiefes Eintauchen in die lokale Kulinarik nicht komplett. Das benachbarte Valencia und damit die ganze Costa Blanca ist die unbestreitbare Wiege der echten Paella. Obwohl der Rest der Welt glaubt, Paella werde vor allem mit Meeresfrüchten gemacht, treibt das die einheimischen Köche zur Verzweiflung. Die traditionelle Paella valenciana entstand nämlich historisch als Gericht armer Feldarbeiter.
Das Originalrezept enthält NIE Garnelen oder Miesmuscheln. Die echte Paella valenciana wird mit Hühner- und Kaninchenfleisch, grünen und weißen Bohnen und Safran gekocht. Wenn du aber wie wir kein Fleisch magst, musst du nicht verzweifeln. Die meisten traditionellen Arrocerías (auf Reis spezialisierte Restaurants) zaubern eine absolut perfekte vegetarische Version voller frischem Gemüse, die das Wichtigste bewahrt – den rauchigen Geschmack vom Kochen über Holzfeuer und die knusprige angebratene Kruste am Pfannenboden, genannt Socarrat.
Neben der Paella stößt du hier auf Reis, der in kräftiger Brühe gekocht wird und arroz a banda heißt, oder auf das Gericht fideuà, das ähnlich zubereitet wird, aber statt Reis kurze Nudeln als Hauptrolle hat. Probier unbedingt die lokalen Tapas in vegetarischer Variante, etwa Patatas bravas mit pikanter Soße, gegrillte Aubergine mit Honig oder das erfrischende Getränk aus Erdmandeln namens Horchata. Für mehr Inspiration lies unseren Ratgeber zu typisch spanischem Essen.
Wohin von Alicante aus weiter
Alicante ist ein fantastischer Ausgangspunkt, um weitere Teile Spaniens zu entdecken. Dank der hervorragenden Zugverbindungen bieten sich mehrere verlockende Varianten an:
- Valencia: Die drittgrößte Stadt Spaniens mit der atemberaubenden Stadt der Künste und Wissenschaften ist mit einem bequemen Zug nur knapp zwei Stunden entfernt.
- Madrid: Dank der Hochgeschwindigkeitszüge AVE bist du in unglaublichen einer Stunde und fünfzig Minuten in der Hauptstadt. Ideal für einen Wochenendtrip!
- Málaga: Wenn dich das südlichere Flair reizt und du das sonnige Andalusien erkunden willst, ist Málaga ein großartiger Anfang.
- Andalusien: 20 schönste Orte, Reiseroute & Karte: Planst du einen Roadtrip? Schau dir unsere detaillierte Reiseroute durch den ganzen Süden Spaniens an.
- Ibiza: Vom nahen Dénia legen Fähren direkt zu dieser berühmten Insel ab, sodass du Festland und Balearen leicht verbinden kannst.
- Barcelona: Hast du mehr Zeit, kannst du mit dem Zug entlang der Küste bis in die katalanische Metropole voller Gaudí-Architektur fahren.
Häufig gestellte Fragen
Wie komme ich vom Flughafen Alicante ins Zentrum?
Der Flughafen Alicante-Elche (ALC) liegt nur etwa 9 Kilometer von der Stadt entfernt. Die einfachste und günstigste Möglichkeit ist die blaue Buslinie C6, die alle zwanzig Minuten fährt und dich direkt zum Hauptbahnhof oder zur Plaza de los Luceros bringt. Die Fahrt dauert etwa zwanzig Minuten und das Ticket kannst du direkt beim Fahrer kaufen.
Ist ein Urlaub in Alicante teuer?
Im Vergleich zu Barcelona, Madrid oder den Balearen ist Alicante und die gesamte Costa Blanca immer noch ein sehr erschwingliches Reiseziel. Du findest hier tolle Tagesmenüs (menú del día) in Restaurants zu sehr vernünftigen Preisen und die Straßenbahn ist ausgesprochen günstig. Die Unterkunftspreise steigen natürlich im Juli und August deutlich an.
Wie viele Tage brauche ich für einen Besuch in Alicante?
Für die Stadt Alicante selbst und ihre wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen zwei volle Tage völlig aus. Wenn du aber die umliegenden Strände erkunden, einen Ausflug zur Insel Tabarca machen oder mit der Straßenbahn nach Altea und Calpe fahren möchtest, empfehle ich dir, für die gesamte Region mindestens fünf bis sieben Tage einzuplanen.
Brauche ich an der Costa Blanca einen Mietwagen?
Auf keinen Fall, wenn du dich in Küstennähe aufhalten möchtest. Alicante und die umliegenden Ferienorte sind hervorragend durch das moderne TRAM d’Alacant-Netz verbunden, das dich mit wunderschönen Aussichten aufs Meer nach Benidorm, Calpe und Dénia bringt. Ein Auto lohnt sich nur, wenn du abgelegene Bergdörfer wie Guadalest erkunden möchtest.
Gibt es in Alicante Sandstrände?
Ja, Alicante und seine Umgebung sind für ihre herrlichen Strände mit feinem, goldenem Sand bekannt. Direkt im Zentrum findest du den Stadtstrand Postiguet, und nur ein Stück außerhalb der Stadt erstreckt sich der sieben Kilometer lange, absolut fantastische Sandstrand San Juan mit sehr flachem Einstieg ins Meer.
Wird in Alicante eine Touristensteuer erhoben?
Im Gegensatz zu vielen anderen spanischen Regionen hat Valencia und die Costa Blanca die Einführung einer Touristensteuer lange hinausgezögert. Die ursprünglich geplante Abgabe wurde nach den letzten Wahlen ausgesetzt, sodass derzeit keine Steuer erhoben wird. Vor einer Reise im Jahr 2026 solltest du dich aber besser bei deinem Vermieter über den aktuellen Stand informieren, da sich die Regelungen schnell ändern können.
Ist das Leitungswasser in Alicante trinkbar?
Ja, das Leitungswasser ist in ganz Spanien und auch in Alicante gesundheitlich unbedenklich und trinkbar. Allerdings kann es aufgrund des hohen Mineralgehalts und des speziellen Entsalzungsprozesses einen etwas eigenartigen, leicht chlorigen Geschmack haben, an den viele Touristen nicht gewöhnt sind. Zum normalen Trinken kaufen sich daher viele Leute lieber Flaschenwasser im Supermarkt.
🚗 Mietwagen auf ReisenGeprüfte Mietwagen in SpanienSuchen Sie über den DiscoverCars-Vergleich — er vergleicht Preise von Dutzenden lokalen und internationalen Vermietern, und die meisten Buchungen sind kostenlos stornierbar.
Autoreise in Spanien vergleichen →Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.
Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
