Henningsvær in Norwegen: 6 Tipps für das Venedig des Nordens

Wenn du mit dem Gedanken spielst, eine Reise hinter den Polarkreis zu unternehmen, wird dich das malerische Henningsvær in Norwegen restlos begeistern. Das alte Fischerdorf wird zwar liebevoll das Venedig des Nordens genannt, doch statt eleganter Gondeln erwarten dich hier rote und gelbe Holzhäuschen, die sich buchstäblich mit Zähnen und Klauen an zerklüfteten Felsen mitten im wilden Ozean festklammern.

Stell dir eine Ansammlung winziger Inseln vor, die durch schmale Brücken miteinander verbunden sind, unter denen das eiskalte Wasser tost. Dieser ganze magische Ort wird von steilen Granitgipfeln umarmt, die dem Dorf eine unglaublich dramatische Atmosphäre verleihen, wie du sie nirgendwo sonst in Norwegen erleben wirst.

In diesem Guide findest du alle praktischen Tipps für deinen Besuch, damit du den Ort ganz ohne unnötigen Stress genießen kannst. Wir werfen einen Blick auf den berühmten Fußballplatz auf der Klippe, ich verrate dir, wo du ohne Strafzettel parken kannst, und auch die besten Tipps für den besten nordischen Kaffee mit Blick auf die Wellen kommen nicht zu kurz.

Hafen von Henningsvær mit bunten Häuschen
Foto: Depositphotos

Zusammenfassung

  • Parken ist eine Herausforderung: Fahr mit dem Auto auf keinen Fall ins Dorfzentrum, sondern lass es auf den Parkplätzen direkt vor den Brücken stehen.
  • Fußballplatz: Das ikonische Spielfeld auf der Insel Hellandsøya ist kostenlos zugänglich und sieht aus der Vogelperspektive am besten aus.
  • KaviarFactory: Die ehemalige Kaviarfabrik funktioniert heute als eine der spannendsten Galerien für zeitgenössische Kunst im Norden.
  • Hipster-Atmosphäre: Mach Halt in der Trevarefabrikken, einer alten Fabrik, die zu Café, Sauna und Kulturraum umgebaut wurde.
  • Das Wetter schlägt blitzschnell um: Hab immer eine wasserdichte Schicht im Rucksack, denn Sonne und horizontaler Regen wechseln sich hier im Minutentakt ab.
  • Basis für Ausflüge: Henningsvær liegt etwas abseits der Hauptstraße, sodass ein Ausflug in den Süden der Lofoten über zwei Stunden Fahrt in Anspruch nimmt.
Wann nach Henningsvær reisen
Foto: Christoph Strässler / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
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Wann nach Henningsvær reisen

Das norwegische Wetter ist absolut unberechenbar und auf den Lofoten gilt das gleich doppelt. Deshalb lohnt es sich, die lokale App yr.no im Blick zu behalten, die als nordisches Pendant zum beliebten Windy funktioniert. Ganz normal ist, dass sich an einem einzigen Nachmittag Sonne, dichter Nebel, horizontaler Regen und sogar Sturm abwechseln. Die Sommermonate von Juni bis August bescheren dir dank der Mitternachtssonne endlose Tage, gleichzeitig musst du dich aber auf die größten Touristenmassen und hoffnungslos volle Parkplätze einstellen.

Wenn du eine etwas ruhigere Atmosphäre suchst und Staus vermeiden willst, reise im Mai oder September, wenn sich die Landschaft in unglaubliche Herbsttöne färbt und die Straßen deutlich freier sind. Die Wintermonate von Februar bis April sind dann absolut magisch, denn über den verschneiten Gipfeln tanzt das Polarlicht und das ganze Dorf lebt in der Hauptsaison des Kabeljaufangs.

Für die Besichtigung des Dorfes selbst reicht dir zwar ein halber Tag völlig aus, doch viele Reisende machen den Fehler, die Lofoten in drei oder vier Tagen durchzuhetzen. Angesichts dessen, wie oft es hier drei Tage am Stück regnet, ist es das absolute Ideal, etwa eine Woche für das Archipel einzuplanen, damit du die Chance hast, das richtige sonnige Zeitfenster für deine Ausflüge zu erwischen. Hast du weniger Zeit, wappne dich mit Geduld, denn auf den schmalen norwegischen Straßen lässt sich wirklich nicht hetzen.

Unterkunft in Henningsvær
Foto: Giladtop / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wo man in Henningsvær übernachtet

💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.

Wenn du dich entscheidest, eine Nacht in diesem malerischen Dörfchen zu verbringen, erwartet dich ein unglaublich romantisches Erlebnis beim Rauschen des Ozeans – allerdings erfordert das etwas strategische Planung. Die meisten Unterkünfte befinden sich in sogenannten Rorbuer, also traditionellen, renovierten Fischerhütten, die auf Holzpfählen direkt über dem Wasser stehen und deren Preis in der Sommersaison auf rund 320 € pro Nacht klettern kann.

Für jüngere Reisende und Designliebhaber ist die Trevarefabrikken ein absolutes Muss, wo du herrlich stylische Zimmer mit Industrie-Charme und einem riesigen Fenster zum Meer findest. Wenn du eher klassischen norwegischen Komfort und ausgezeichnete, reichhaltige Frühstücke suchst, reserviere rechtzeitig ein Zimmer im Henningsvær Bryggehotell, das direkt am Hauptkanal liegt und nach einem anstrengenden Tag die perfekte Basis bietet.

Eine großartige Wahl für alle, die ihre eigene Küchenzeile haben und sich teure Restaurants durch Einkäufe im lokalen Supermarkt sparen wollen, sind die Apartments Tobiasbrygga, von denen aus du direkt vom Fenster aus die vorbeiziehenden Boote beobachten kannst. Vergiss aber eine wichtige logistische Sache nicht: Da Henningsvær auf der Ostseite der Inseln liegt, dauert die Fahrt in den ikonischen Süden zum Dörfchen Reine über zwei Stunden reine Fahrzeit. Aus diesem Grund ergibt es Sinn, hier nur für einen Teil des Aufenthalts eine Basis aufzuschlagen und von hier aus die nördlichen Attraktionen wie Svolvær oder das Wikingermuseum zu erkunden.

6 Tipps, was man in Henningsvær sehen und unternehmen kann
Foto: Vikebe / Wikimedia Commons, CC0

6 Tipps, was man in Henningsvær sehen und unternehmen kann

Henningsvær ist zwar recht klein, aber an jeder Ecke stößt du hier auf eine wunderschöne, fotogene Ecke oder ein spannendes Lokal, in das du dich vor dem Wind flüchten möchtest. Stell dich darauf ein, dass du viel zu Fuß unterwegs sein wirst – eine wasserdichte Jacke und bequeme Schuhe sind also die absolute Grundlage für einen gelungenen Ausflug.

Ikonischer Fußballplatz auf der Klippe in Henningsvær
Foto: Patrice78500 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

1. Der ikonische Henningsvær Stadion auf der Klippe

Das ist genau der Ort, den du von all den Drohnenfotos und Reisekatalogen aus aller Welt kennst. Der Fußballplatz in Henningsvær (Henningsvær Idrettslag Stadion) liegt auf der südlichsten Insel Hellandsøya und ist buchstäblich in den massiven Fels gemeißelt, der von allen Seiten vom aufgewühlten Ozean gepeitscht wird.

Das Spielfeld ist von den typischen Holzgestellen zum Trocknen von Fisch gesäumt und der Zugang ist völlig kostenlos, sodass du ruhig deinen eigenen Ball mitbringen und für eine Weile mit den einheimischen Kindern oder anderen Reisenden kicken kannst. Rund um den Kunstrasen verläuft ein schmaler Streifen aus Asphalt und glatt geschliffenen Felsen, über den man sicher spazieren und die an den Klippen zerschellenden Wellen beobachten kann – was besonders bei bedecktem Wetter eine unglaubliche Kraft hat.

💡 Tipp: Wenn du keine Drohne hast oder dich vor den heftigen Windböen und den aggressiven Möwen fürchtest, die gerne fliegende Geräte angreifen, bekommst du den besten Ausblick vom kleinen Berg Festvågtind oberhalb des Dorfes. Der Aufstieg ist zwar ziemlich steil und dauert etwa anderthalb Stunden, doch der atemberaubende Panoramablick auf die im Meer verstreuten Inselchen ist jeden Schweißtropfen wert.

Künstlerdorf Henningsvær
Foto: Christoph Strässler from Oberdorf BL, Schweiz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

2. Moderne Kunst in der KaviarFactory

Der Kontrast zwischen wilder norwegischer Natur und zeitgenössischer Spitzenkunst ist etwas, das du am Ende der Welt vermutlich nicht erwartest – umso mehr wird dich dieser Ort fesseln. Das Gebäude der KaviarFactory funktionierte ab den fünfziger Jahren als echte Kaviarfabrik, hat sich aber heute in eine international anerkannte Galerie verwandelt, die mit ihren Ausstellungen Künstler aus aller Welt anzieht.

Die Besitzer haben den ursprünglichen Industriecharakter des Gebäudes feinfühlig erhalten, sodass die Kunstwerke hier an rohen Betonwänden hängen und du dabei durch große Fenster direkt auf den aufgewühlten Ozean blicken kannst. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und konzentrieren sich sehr oft auf provokante Themen rund um Ökologie, Nachhaltigkeit und das komplizierte Verhältnis des modernen Menschen zur nordischen Natur.

Der Eintritt liegt bei etwa 13 € und geöffnet ist meist in der Sommersaison ungefähr von zehn Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags – prüfe also vorab immer die aktuellen Öffnungszeiten auf der Website. Drinnen findest du auch einen schönen Design-Shop, in dem du originelle nordische Souvenirs und tolle Kunstbände kaufen kannst und in den du dich flüchten kannst, wenn dich draußen der typische horizontale Regen überrascht.

Henningsvær
Foto: Nanosmile / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 de

3. Atmosphäre tanken in der Trevarefabrikken

Als zwei Freunde eine verlassene Fischverarbeitungsfabrik und eine alte Tischlerwerkstatt kauften, ahnten sie vermutlich nicht, dass sie damit die gesamte Dynamik des Inseldorfes verändern würden. Die Trevarefabrikken ist heute das absolut pulsierende Herz von Henningsvær, wo sich ganz selbstverständlich Einheimische und Rucksacktouristen aus aller Welt treffen.

Tagsüber funktioniert dieser riesige Industrieraum als lichtdurchflutetes Café mit hervorragendem Flat White, wo du dich in Ruhe mit einem Buch hinsetzen, am Laptop arbeiten oder einfach nur die Boote hinterm Fenster beobachten kannst. Abends verwandelt sich der Ort dann oft in einen lebhaften Kulturklub, in dem Konzerte, Yoga-Stunden und verschiedenste Community-Events stattfinden, die eine unglaublich freundliche Atmosphäre haben.

💡 Tipp: Ein absolutes Muss für Wellness-Liebhaber ist das Mieten ihrer ikonischen Meeressauna, die ein riesiges Panoramafenster mit Blick direkt auf die Meeresoberfläche hat. Nach dem ordentlichen Aufwärmen kannst du nach draußen gehen und direkt in die eiskalten arktischen Wellen springen, was dich garantiert auch nach dem anstrengendsten Aufstieg wieder zum Leben erweckt 😅.

Gassen und Hafen von Henningsvær
Foto: Martin de Lusenet from Heemskerk, Netherlands / Wikimedia Commons, CC BY 2.0
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4. Verlier dich in den Gassen des „Venedig des Nordens“

Der beste Weg, Henningsvær wirklich kennenzulernen, ist, die Karte wegzuwerfen, ziellos durch die schmalen Gassen zu schlendern und sich vom langsamen nordischen Tempo treiben zu lassen. Das Dorf besteht aus mehreren kleinen Inseln, die durch fotogene Brücken verbunden sind, von denen aus du einen fantastischen Blick auf den Haupthafen voller kleiner Fischerboote und luxuriöser moderner Yachten hast.

Unterwegs stößt du bestimmt auf viele kleine Handwerksläden und Galerien, in denen lokale Künstler mundgeblasenes Glas, traditionelle Keramik und die wärmsten Wollpullover verkaufen, die dich vor dem kalten Wind retten. Vergiss nicht, auch in die versteckten Ecken rund um den Hafenkanal zu schauen, wo sich die roten und gelben Fassaden der Häuschen wunderschön spiegeln – auf der ruhigen Wasseroberfläche entstehen so perfekte Kompositionen für deine Fotos.

Etwa in der Mitte des Dorfes steht auch eine kleine Holzkirche (Henningsvær Kirke), die von absoluter Ruhe umgeben ist und einen interessanten Kontrast zu den modernen Cafés bildet. Es ist ein toller Ort für einen kurzen Stopp, wenn du dich für einen Moment von der belebteren Hauptstraße voller Touristen erholen und einfach den Genius Loci dieses abgelegenen Winkels der Welt aufsaugen willst.

5. Wo man essen geht und den besten Kaffee trinkt

Norwegen ist weltweit für seine Fischerei berühmt, deshalb stößt du hier an jeder Ecke auf riesige Holzkonstruktionen, an denen trocknender Kabeljau (Skrei) hängt und deren spezifischer Geruch dich vor allem in den Frühlingsmonaten durchs ganze Dorf begleitet. Norwegische Restaurants sind außerdem recht teuer und für ein einfaches Hauptgericht zahlst du hier üblicherweise zwischen 17 und 35 €, es lohnt sich also, sorgfältig auszuwählen, wo du dich hinsetzt.

Wenn du fleischlose Kost bevorzugst und etwas zum Aufwärmen suchst, retten dich die gemütlichen lokalen Cafés garantiert vor Hunger und schlechtem Wetter. Die norwegische Kaffeekultur ist auf Spitzenniveau, vergiss also nicht, zu deinem Filterkaffee oder heißen Tee eine traditionelle Zimtschnecke (Kanelbolle) zu bestellen, die für die nordischen Länder absolut typisch ist und dir die nötige Energie gibt.

Für tollen Kaffee und frisches Gebäck empfehle ich das Café Klatrekaféen, das auch als Kletterzentrum funktioniert und wo du viele interessante Menschen aus aller Welt triffst. Falls dich nach einer Tour ein größerer Hunger überfällt, bieten viele lokale moderne Bistros hervorragende deftige vegetarische Suppen, überbackene Käse-Sandwiches oder ehrliche, handwerklich hergestellte Pizza frisch aus dem Ofen, die dich nach einem Tag im eisigen Wind perfekt zufriedenstellt.

Anreise und Parken in Henningsvær
Foto: rheins / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

6. Wie man hinkommt und die Hölle mit dem Parken

Die Fahrt nach Henningsvær ist an sich schon ein atemberaubendes visuelles Erlebnis, andererseits erfordert sie wirklich starke Nerven am Steuer. Von der Hauptverkehrsader der Lofoten, der E10, musst du auf die Straße 816 abbiegen, die sich entlang der Klippen schlängelt und an vielen Stellen so schmal ist, dass zwei Autos einfach nicht nebeneinander passen und du ständig die Ausweichbuchten im Blick haben musst.

Die Entfernungen werden hier nicht in Kilometern, sondern in Stunden gemessen, und im Sommer ist hier der Wohnmobilverkehr wirklich massiv, sodass du ganz normal mit fünfzig hinter einem Wohnwagen herzuckelst, der die Aussicht genießt. Kurz vor dem Dorf fährst du über zwei ikonische einspurige Brücken mit Ampeln, die für sich genommen ein atemberaubendes Tor in diese abgeschnittene Inselwelt bilden.

💡 Tipp: Die wichtigste Regel lautet – versuch nicht, mit dem Auto bis ins Zentrum des Dorfes zu fahren, denn die schmalen Gassen sind oft hoffnungslos verstopft. Gleich hinter der ersten großen Brücke findest du einen riesigen Parkplatz, wo die Gebühr bei etwa 4 € pro Stunde liegt – lass das Auto dort also in Ruhe stehen und geh die rund zehn Minuten ins Zentrum zu Fuß.

Wohin von Henningsvær aus

Wenn du alle Gassen erkundet hast, bieten die Lofoten Dutzende weitere unglaubliche Orte zum Entdecken. Wenn du dir ein breiteres Bild davon machen willst, was das Archipel alles zu bieten hat, lies unbedingt unseren großen Lofoten-Guide, in dem du die schönsten Strände und Aussichtspunkte findest.

Henningsvær liegt relativ nah an der „Hauptstadt“ der Inseln, sodass du einen angenehmen Halbtagesausflug machen und Svolvær besuchen kannst. Dort findest du nicht nur die Eisbar Magic Ice, sondern kannst auch zu den beliebten Bootstouren in den unberührten Trollfjord aufbrechen, die sich etwa über GetYourGuide leicht finden lassen.

Wenn du noch zögerst, wie du die ganze Reise logistisch planen sollst und nicht jeden Tag umziehen willst, wirf einen Blick auf unseren Artikel darüber, wo man auf den Lofoten übernachtet. Dort erfährst du, warum es strategisch von Vorteil ist, sich eine oder zwei Basen zu wählen, und wie du unnötigen Stress am Steuer vermeidest.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich ein Besuch in Henningsvær auch bei Regen?

Auf jeden Fall, dramatisches Wetter gehört zu den Lofoten einfach dazu und das Dorf hat bei Nebel oder leichtem Regen eine unglaublich mystische und raue Atmosphäre. Außerdem kann man sich bei einem schlimmeren Wolkenbruch jederzeit in eine der modernen Galerien oder gemütlichen Cafés flüchten und die tobenden Elemente aus der Wärme mit einem Kaffee in der Hand beobachten.

Wie viel Zeit sollte man für die Besichtigung einplanen?

Wenn Sie nur kurz zum Fußballplatz spazieren, den Hafen fotografieren und einen Kaffee mit Zimtschnecke genießen möchten, reichen zwei bis drei Stunden völlig aus. Wenn Sie aber die KaviarFactory besuchen, in die Sauna gehen oder eine anspruchsvollere Wanderung zum Aussichtspunkt Festvågtind unternehmen möchten, sollten Sie für die gesamte Region ruhig einen ganzen Tag einplanen.

Kann man auf dem Fußballplatz wirklich spielen?

Ja, dieser atemberaubende Platz ist das ganze Jahr über frei zugänglich für die Öffentlichkeit und oft sieht man dort einheimische Kinder oder begeisterte Touristen, die in aller Ruhe mit dem Ball kicken. Passen Sie nur gut auf, dass Sie nicht zu fest schießen und Ihr Ball nicht über die Klippen direkt in den eisigen Ozean fliegt 😁.

Wie ist das mit dem Drohnenflug?

Über dem Fußballplatz und dem Dorf selbst darf man zwar fliegen, aber Sie müssen die strengen norwegischen Vorschriften für Drohnen strikt einhalten. Achten Sie außerdem sehr auf die sehr starken Böen und auch auf aggressive nordische Möwen, die fliegende Drohnen oft und gerne angreifen.

Sind die Straßen auch im Winter befahrbar?

Die Norweger kümmern sich selbst unter härtesten Bedingungen perfekt um ihre Straßen und Mietwagen haben im Winter immer hochwertige Spikereifen montiert. Rechnen Sie dennoch damit, dass die Zufahrtsstraße nach Henningsvær bei starkem Schneetreiben oder Sturm für einige Stunden vorübergehend gesperrt sein kann.

Wird für die Einfahrt ins Dorf eine Maut erhoben?

Nein, auf den ikonischen Brücken nach Henningsvær wird keine Maut erhoben, die gesamte Zufahrtsstraße 816 ist für alle völlig kostenlos. Ihre einzigen Transportkosten zu diesem Ort sind somit nur die Gebühr auf dem Sammelparkplatz direkt vor dem Dorf.

Finde ich hier Essen für Vegetarier?

Obwohl das gesamte Dorf historisch ausschließlich auf Kabeljaufang aufgebaut ist, ist Norwegen ein sehr modernes und aufgeklärtes Land, sodass Sie köstliche fleischlose Varianten völlig problemlos finden. Fast jedes örtliche Bistro oder Café bietet deftige vegetarische Suppe, warme Käse-Sandwiches oder ausgezeichnete Pizza an, die Sie garantiert satt macht.

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