Wenn du einen Ort suchst, der perfekte skandinavische Natur in Reinform verkörpert, dann wird dich der Geirangerfjord in Norwegen restlos begeistern. Dieser fünfzehn Kilometer lange Seitenarm des Storfjords steht zu Recht auf der UNESCO-Welterbeliste und bildet die wohl ikonischste norwegische Kulisse überhaupt – ein Anblick, für den Reisende aus aller Welt anreisen.
Die steilen grünen Hänge, die direkt ins dunkle Wasser abfallen, und die mächtigen Wasserfälle, die an den Felsen zerstäuben, wirken live noch viel dramatischer als auf jeder Postkarte. Sobald du zum ersten Mal vom Rand einer Klippe auf die sich windende Wasseroberfläche hinabblickst, verstehst du sofort, warum dieser Ort als König aller norwegischen Fjorde gilt.
Ich habe acht konkrete Tipps für dich zusammengestellt, was du in der Umgebung sehen und unternehmen kannst, damit du aus deinem Besuch wirklich das Maximum herausholst. Ich verrate dir, von welchen Aussichtspunkten du die besten Fotos schießt, wie du den größten Menschenmassen entgehst und wie viel du für die Bootstickets einplanen solltest.

Zusammenfassung
- Aussichten aus der Vogelperspektive: Lass dir die Aussichtspunkte Dalsnibba, Flydalsjuvet und die Serpentinen der Ørnesvingen nicht entgehen – von hier liegt dir das ganze Tal zu Füßen.
- Blick vom Wasser: Die Majestät der Klippen erlebst du am besten bei einer klassischen Bootstour oder einer abenteuerlicheren Kajak-Tour.
- Berühmte Wasserfälle: Vom Schiffsdeck aus siehst du die berühmten Wasserfälle Sieben Schwestern und Freier, die in der Schneeschmelze im Frühling am eindrucksvollsten sind.
- Wandern zu den Höfen: Mach dich auf zum verlassenen Bergbauernhof Skageflå, der den allerschönsten Blick auf die umliegenden Berge bietet.
- Beste Reisezeit: Das schönste Wetter herrscht im Sommer – für ein ruhigeres Erlebnis stehst du aber früh auf oder kommst erst am späten Abend zu den Aussichtspunkten.
- Unterkunft: Buche Hotels rund um Geiranger mit enormem Vorlauf – die Kapazitäten sind blitzschnell weg.

Wann nach Geiranger reisen
Der norwegische Winter ist lang und rau, deshalb schrumpft die Hauptsaison auf den Zeitraum von Juni bis August zusammen. In diesen Monaten hast du die größten Chancen auf freundliches Wetter, und vor allem sind dann alle Bergstraßen in der Umgebung voll befahrbar.
Die Sommermonate bringen allerdings einen riesigen Nachteil mit sich: die gigantischen Kreuzfahrtschiffe, die direkt in Geiranger ankern. An einem einzigen Tag können bis zu fünf davon einlaufen, und das kleine Dorf hat dann mit dem enormen Ansturm tausender Touristen zu kämpfen, die die Cafés und die Wege zu den Wasserfällen verstopfen.
Wenn du die Natur in Ruhe genießen willst, empfehle ich dir, den Besuch der beliebten Aussichtspunkte auf den frühen Morgen vor zehn Uhr oder umgekehrt auf den späten Abend zu legen. Eine Reise am Rand der Saison im Mai oder September bietet wiederum deutlich leerere Straßen – allerdings mit dem Risiko kühleren Wetters und Schneeschauern auf den Gipfeln.

Wo in Geiranger übernachten
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten über Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Touren und Aktivitäten vergleichst und buchst du dagegen am besten über GetYourGuide.
Das Dörfchen ganz am Ende des Fjords ist zwar klein, bietet aber Unterkünfte für jeden Reisetyp. Angesichts der extremen Beliebtheit des Ortes empfehle ich, die Unterkunft über Booking ruhig ein halbes Jahr im Voraus zu reservieren, denn die besten Plätze sind unglaublich schnell ausgebucht.
Für absoluten Komfort und ein bisschen Luxus wähle das ikonische Hotel Union Geiranger, das einen fantastischen Blick aufs Wasser und einen schönen Spa-Bereich mit Pools bietet. Für eine Nacht im Doppelzimmer zahlst du hier in der Saison rund 2.500 bis 3.500 NOK (also etwa 215 bis 300 €), was sich für diesen Komfort nach einer ganztägigen Tour definitiv lohnt.
Direkt am Hafen, mitten im Geschehen, findest du das sehr beliebte Hotel Geiranger, von dem aus es zu den Bootstouren nur ein paar Schritte sind. Preislich ist es etwas günstiger, und die zum Wasser ausgerichteten Zimmer sorgen für ein traumhaftes Erwachen mit Blick auf die ankernden Schiffe.
Wenn du die Nähe zur Natur bevorzugst und mit kleinerem Budget unterwegs bist, steuere den Campingplatz Geirangerfjorden Feriesenter an. Hier gibt es sehr gemütliche Hütten direkt am Wasser, wo du dir abends das Essen kochen, auf der Terrasse sitzen und bei Sonnenuntergang die ruhige Wasseroberfläche des Fjords beobachten kannst.

Die besten Aussichtspunkte und Wasserfälle
Die umliegenden Berge ragen in atemberaubende Höhen empor und bieten Dutzende Kilometer an Wanderwegen und Aussichtspunkten. Gerade aus der Vogelperspektive kommt der dramatische Kontrast zwischen der tiefblauen Wasseroberfläche und den steilen Felsen, auf denen alte Holzhütten balancieren, am besten zur Geltung.
Manche Orte sind bequem direkt vom Auto aus erreichbar, zu anderen musst du einen ordentlichen norwegischen Aufstieg in Kauf nehmen. Beide Varianten garantieren aber wunderschöne Panoramen und Kulissen, die du einfach fotografieren musst.

1. Aussichtspunkt Dalsnibba (Geiranger Skywalk)
Wenn du das ganze Tal aus der höchstmöglichen Perspektive sehen willst, fahr unbedingt auf den Berg Dalsnibba. Die Aussichtsplattform liegt auf stattlichen 1.500 Metern über dem Meeresspiegel und bietet einen ungestörten Blick auf den Fjord und die umliegenden schneebedeckten Gipfel.
Zum Aussichtspunkt führt die mautpflichtige Bergstraße Nibbevegen, die schon für sich allein ein Fahrerlebnis ist. Für die Auffahrt mit dem Pkw zahlst du rund 160 NOK (etwa 14 €), was sich für dieses atemberaubende Schauspiel auf jeden Fall lohnt.
💡 Tipp: Die Straße auf den Dalsnibba ist meist nur in der Sommersaison von Juni bis Oktober geöffnet, und oben weht ein sehr starker Wind. Auch wenn es unten im Dorf heiß ist, pack dir unbedingt eine warme Jacke und eine Mütze ein, denn der Temperaturunterschied ist gewaltig.

2. Serpentinen der Ørnesvingen (Adlerstraße)
Wenn du von Norden ins Dorf fährst, erwartet dich die legendäre Adlerstraße, von den Einheimischen Ørnevegen genannt. Dieses Ingenieurswunder besteht aus 11 scharfen Haarnadelkurven, die an der steilen Felswand direkt zur Wasseroberfläche hinabführen.
In der obersten Kurve liegt der schön angelegte Aussichtspunkt Ørnesvingen, von dem aus du einen fantastischen Blick auf den Wasserfall Sieben Schwestern hast. Auf der Plattform gibt es zwar einen kleinen Parkplatz, aber im Hochsommer kann es schwierig werden, hier einen freien Stellplatz zu finden.
Ich empfehle, hier entweder sehr früh am Morgen oder erst am späten Abend Halt zu machen, wenn das Licht viel weicher ist und sich nicht die Busmassen drängeln. Die Kurven sind ziemlich eng, also gib beim Fahren gut acht auf entgegenkommende Wohnmobile und Radfahrer.

3. Aussichtspunkt Flydalsjuvet
Das ist genau der Ort, von dem all diese klassischen Postkartenfotos des Geirangerfjords stammen. Flydalsjuvet liegt nur ein paar Fahrminuten oberhalb des Dorfes und teilt sich in zwei separate Aussichtsplattformen, die durch einen kurzen Fußweg verbunden sind.
Von der oberen Plattform hast du einen herrlichen Blick über den Rand des Abgrunds, wo oft die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt ankern. Genau hier kommt die gewaltige Dimension der umliegenden Natur am stärksten zur Geltung, wenn ein riesiger Ozeanriese unten auf dem Wasser wie ein kleines Plastikspielzeug aussieht.
Der Ort ist sehr beliebt, und hier halten ausnahmslos alle Reisebusse. Wenn du ein Foto auf dem berühmten überhängenden Felsen machen willst (Achtung, das Betreten ist aus Sicherheitsgründen offiziell verboten), musst du wirklich gleich nach Sonnenaufgang herkommen.

4. Der verlassene Bergbauernhof Skageflå
Wenn du ein etwas aktiveres Erlebnis suchst, schnür feste Schuhe und mach dich auf zum historischen Hof Skageflå. Dieser hölzerne Bauernhof balanciert auf einer steilen Klippe rund 250 Meter über der Wasseroberfläche und bietet laut vielen Reisenden den allerschönsten Blick auf den gesamten Fjord.
Hierher kommst du auf zwei Wegen. Entweder nimmst du den steilen Pfad von Geiranger über den Berg, was etwa zwei bis drei Stunden in eine Richtung dauert, oder du greifst zu einem kleinen Trick. Du kannst dir ein Bootsticket kaufen (sogenanntes Boat-Drop-off), dich an einem kleinen Steg direkt unter der Klippe absetzen lassen und von dort den steilen Pfad hinauf zum Hof klettern.
Zurück ins Dorf gelangst du dann zu Fuß auf dem Höhenweg. Der Weg ist stellenweise recht exponiert und erfordert Trittsicherheit, aber die Ausblicke auf die gegenüberliegenden Wasserfälle sind von hier absolut fantastisch – und ganz ohne Touristenmassen.

5. Wasserfall Storseterfossen
Wasserfälle gibt es in Norwegen zu Tausenden, aber nur hinter ganz wenige kannst du sicher spazieren. Der Storseterfossen ist ein faszinierendes Naturphänomen, zu dem ein sehr angenehmer und unkomplizierter Wanderweg vom Hof Vesterås oberhalb von Geiranger führt.
Der Aufstieg dauert rund 45 Minuten und ist auch mit größeren Kindern machbar, da der Weg gut ausgebaut und teilweise mit Steinstufen gepflastert ist. Nach einer Weile durch den Wald hörst du das laute Tosen des Wassers und gelangst direkt zu einem schmalen Felsvorsprung.
Der Pfad ist mit einem Geländer gesichert und führt direkt hinter den herabstürzenden Wasservorhang, was ein unglaublich erfrischendes und lautes Erlebnis ist. Zieh für diese Wanderung unbedingt eine wasserdichte Jacke an, denn die Gischt fliegt überall umher und du bleibst nicht ganz trocken.

Erlebnisse auf dem Wasser
Während das Tal vom Ufer und von den Aussichtspunkten majestätisch wirkt, spürst du die gewaltige Kraft und Energie der Natur erst vom Boot aus richtig. Wenn sich über dir hunderte Meter hohe senkrechte Wände auftürmen und du das donnernde Wasser hörst, ist das eine völlig andere Dimension des Erlebnisses.
Du kannst zwischen einer bequemen Sightseeing-Fähre und einer abenteuerlicheren Kajaktour wählen. Jede Variante hat ihren Reiz, und ideal ist es, den klassischen Blick von oben mit einem Ausflug auf dem Wasser zu kombinieren, um dir ein vollständiges Bild zu machen.

6. Bootstour auf dem Fjord ab Geiranger
Die einfachste Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden, ist, an Bord eines der vielen Ausflugsboote zu gehen. Die Sightseeing-Touren legen mehrmals täglich vom Hafen ab, dauern rund 90 Minuten und bringen dich zu den bekanntesten Wasserfällen und alten Höfen.
Tickets für ein klassisches Boot kosten ungefähr 300 bis 400 NOK (ca. 26 bis 35 €), und du kannst sie ganz einfach im Voraus über Plattformen wie GetYourGuide reservieren oder direkt am Stand beim Hafen kaufen. An Bord gibt es meist ein Bistro, sodass du dir beim Fotografieren einen warmen Kaffee und norwegische Waffeln gönnen kannst.
Eine Alternative zu den Ausflugsbooten ist die normale Linienfähre, die zwischen Geiranger und dem Dörfchen Hellesylt verkehrt. Diese rund einstündige Fahrt ist ein vollwertiges Erlebnis, bei dem das Boot zusätzlich über Lautsprecher in mehreren Sprachen Informationen zur umliegenden Landschaft ansagt.

7. Die Wasserfälle Sieben Schwestern und Freier
Während der Fahrt triffst du auf die Hauptstars des gesamten Fjords: die ikonischen Wasserfälle. Der Wasserfall Sieben Schwestern (De syv søstre) besteht aus sieben einzelnen Wasserläufen, die elegant über den dunklen Felsen direkt ins Salzwasser hinabfließen.
Genau gegenüber, am anderen Ufer, tost der mächtigere und breitere Wasserfall namens Freier (Friaren). Eine alte norwegische Legende erzählt, dass der Freier ständig versucht, die Schwestern am gegenüberliegenden Ufer zu betören, doch sie weisen ihn immer wieder ab – und aus Kummer fing er an zu trinken, weshalb der Wasserfall in seiner Form angeblich an eine Flasche erinnert.
💡 Tipp: Damit die Wasserfälle ihre volle Kraft zeigen, ist die beste Zeit zum Beobachten der Frühsommer im Juni, wenn in den Bergen enorme Schneemassen schmelzen. Ende August während eines trockenen Sommers können einige der Schwestern austrocknen, und es bleiben nur feuchte Streifen am Fels übrig.

8. Mit dem Kajak direkt unter den Wasserfällen
Wenn du Stille dem Dröhnen von Bootsmotoren vorziehst, miete dir ein Seekajak. Direkt im Dorf gibt es mehrere Verleihe, bei denen du dir die Ausrüstung für ein paar Stunden oder gleich für den ganzen Tag ausleihen kannst.
Das Paddeln über die ruhige Wasseroberfläche des Fjords ist die intimste Art, mit der norwegischen Natur zu verschmelzen. Wenn du im kleinen Kajak unter den riesigen Felswänden hindurchgleitest und dich dem herabstürzenden Wasser der Sieben Schwestern näherst, spürst du enormen Respekt vor der umliegenden Landschaft.
Du musst dir auch keine Sorgen machen, wenn du wenig Paddelerfahrung hast. Du kannst eine Tour mit einem lokalen Guide buchen, der dir die Grundlagen beibringt, dir eine sichere Route zeigt und Wissenswertes über die Geschichte der lokalen Höfe erzählt, das du von einem großen Boot aus nie erfahren würdest.

Wie du nach Geiranger kommst
Die meisten Reisenden kommen mit dem Auto her, und schon die Anfahrt selbst ist eines der großartigsten skandinavischen Fahrerlebnisse. Wenn du von Nordwesten aus der schönen Jugendstilstadt Ålesund kommst, dauert die Fahrt durch die malerische Landschaft etwa zwei Stunden reine Fahrzeit. Wer aus Deutschland anreist, fliegt am besten mit Eurowings oder Lufthansa nach Bergen oder Ålesund und mietet dort einen Wagen – für die langen norwegischen Distanzen ist ein eigenes Auto unverzichtbar.
Deutlich beliebter ist allerdings die Anfahrt von Norden, bei der du die berühmte Bergstraße Trollstigen mit der anschließenden Abfahrt über die Serpentinen der Ørnevegen direkt ins Zentrum des Dorfes verbindest. Diese atemberaubende Strecke ist nur in den Sommermonaten geöffnet und verlangt starke Nerven beim Ausweichen vor breiten Wohnmobilen.
Eine fantastische Alternative bei der Anreise aus dem Süden ist es, die öffentliche Fähre ab dem Städtchen Hellesylt zu nehmen, die als ganz normaler Teil des norwegischen Straßennetzes fungiert. Während der einstündigen Überfahrt mit dem Auto sicher im Unterdeck verstaut bekommst du im Grunde einen vollwertigen Sightseeing-Ausflug, ohne weitere teure Touristentickets kaufen zu müssen.
Wohin weiter ab Geiranger
Wenn du alle Wasserfälle und Aussichtspunkte erkundet hast, hör auf keinen Fall auf, sondern entdecke weiter die unberührte Natur. Norwegen ist enorm vielfältig, und hinter jeder weiteren Kurve verbergen sich neue Überraschungen, Seen und Berggipfel.
Schau in unseren ausführlichen Artikel Norwegen: 50 Tipps, was du sehen solltest, in dem du jede Menge Inspiration für die Planung deiner gesamten Route findest. Wenn du dich eher auf ähnliche Wasserkulissen und Bergtäler konzentrieren möchtest, lies unseren detaillierten Reiseführer zu den norwegischen Fjorden.
Eine wunderschöne architektonische Perle und einen idealen Ausgangspunkt für weitere Reisen beschreiben wir im Reiseführer Ålesund – das Tor zum Geiranger. Und wenn du das Fahren und kurvige Straßen liebst, lass dir den Artikel Atlantikstraße und Trollstigen nicht entgehen, der dich sicher über die ikonischsten Straßen Skandinaviens führt.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Geirangerfjords?
Die besten Bedingungen herrschen im Sommer von Juni bis August, wenn der Aussichtspunkt Dalsnibba geöffnet ist und alle Schiffslinien verkehren. Wegen der riesigen Menschenmassen von den großen Kreuzfahrtschiffen empfehle ich jedoch, früh morgens oder später abends zu den Aussichtspunkten aufzubrechen, wenn das Tal herrlich ruhig ist.
Wie kommt man am besten nach Geiranger?
Ihr könnt mit dem Auto aus dem Nordwesten von der Stadt Ålesund über die Adlerstraße anreisen oder die Fahrt mit der berühmten Straße Trollstigen verbinden. Von der südlichen Seite ist es ein fantastisches Erlebnis, die Fähre vom Städtchen Hellesylt zu nutzen, die durch den gesamten Fjord fährt.
Lohnt sich eine Bootstour oder reicht das Auto?
Ich empfehle definitiv, beides zu machen, denn man bekommt eine ganz andere Perspektive. Vom Auto aus genießt man die dramatischen Ausblicke von oben und das Gesamtpanorama, während man vom Deck des Schiffes die Wasserfälle aus nächster Nähe sieht und die Höhe der umliegenden Felswände in vollem Umfang spürt.
Wie viel kostet eine Bootsfahrt auf dem Fjord?
Klassische Touristenfahrten von etwa anderthalb Stunden kosten ungefähr 300 bis 400 NOK (circa 27 bis 36 EUR). Tickets können direkt im Hafen gekauft werden, aber in der Hauptsaison ist es sinnvoller, sie ein paar Tage im Voraus über das Internet zu reservieren.
Von wo aus ist die Aussicht am besten?
Pro pohled z největší výšky steuern Sie die mautpflichtige Straße zum Berg Dalsnibba an, von wo aus Sie die weite Umgebung überblicken können. Die klassischen Postkartenmotive mit dem Ausflugsschiff im Tal schießen Sie vom Aussichtspunkt Flydalsjuvet, während die Serpentinen Ørnesvingen einen herrlichen Blick auf die Wasserfälle bieten.
Kann man den Geirangerfjord mit dem Kajak befahren?
Ja, direkt im Dorf gibt es mehrere gute Verleihe, wo man stabile Seekajaks und Schwimmwesten ausleihen kann. Man kann alleine losziehen oder sich einen Ausflug mit einem lokalen Guide buchen, was die deutlich sicherere Variante für absolute Anfänger ist.
Ist Geiranger sehr überlaufen mit Touristen?
Leider ja, in der Sommersaison gehört es zu den meistbesuchten Orten des Landes, vor allem wegen der riesigen Kreuzfahrtschiffe. Wenn ihr den Menschenmassen aus dem Weg gehen wollt, steht vor zehn Uhr morgens auf, oder macht euch auf anspruchsvollere Wanderungen, wo die meisten Passagiere von den Schiffen nicht hingehen.
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