Die italienischen Dolomiten sind ein Paradies für sich – darüber haben wir schon in unserem großen Dolomiten-Reiseführer geschrieben. Aber die Gegend rund um Cinque Torri und Lagazuoi, unweit des berühmten Cortina d’Ampezzo, hat eine völlig andere Atmosphäre. Sie ist nämlich das größte Freilichtmuseum des Ersten Weltkriegs in Europa. Früher sind Lukáš und ich die Berge hier zu Fuß hochgekraxelt – inzwischen haben wir ein kleines Kind dabei und wissen die Seilbahnen mehr denn je zu schätzen. Sowohl die große Kabinenbahn auf den Lagazuoi ab Passo Falzarego als auch der Sessellift zu den Cinque Torri ab Bai de Dones sind mit Kleinkind (oder für Senioren) eine absolute Rettung.

Zusammenfassung
Wenn die Koffer schon gepackt sind, Jonášek im Kindersitz quengelt und du nur die wichtigsten Fakten brauchst – hier sind die Highlights aus unserem Reiseführer:
- Zwei eigenständige Orte nah beieinander: Cinque Torri (Fünf Türme) und der Berg Lagazuoi liegen dicht beieinander beim Passo Falzarego. Beide Ziele erreichst du bequem per Seilbahn – ganz ohne Schweißausbruch.
- Geschichte überall: Das gesamte Gebiet war im Ersten Weltkrieg Frontlinie zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Du findest rekonstruierte Schützengräben, Artilleriestellungen und in den Fels gehauene Tunnels.
- Beste Ausgangsbasis: Eindeutig Cortina d’Ampezzo – von dort sind es mit dem Auto rund 15 Minuten bis zu den Seilbahnen.
- Für wen ist es geeignet: Dank der Seilbahnen ist die Region ideal für Familien mit kleinen Kindern, Senioren und Hundebesitzer. Du kommst mühelos nach oben.
- Achtung bei den Tunnels: Die Galleria del Lagazuoi ist ein brutaler 600 Meter langer Abstieg im Dunkeln und in feuchter Kälte – absolut nichts für Kinder oder Hunde. Helm und Stirnlampe sind Pflicht.
Was sind Cinque Torri und Lagazuoi eigentlich?
Um etwas geografische Klarheit zu schaffen: Wir befinden uns in der Region Venetien, unweit der Pässe Passo Falzarego und Passo Giau. Das ist eine Gegend, die einem den Atem verschlägt, noch bevor man aus dem Auto ausgestiegen ist – wir nehmen jeden Besuch, der uns in die Berge begleitet, genau hierher.
Cinque Torri – auf Deutsch „Fünf Türme“ – ist eine absolut ikonische Felsformation, die wirkt, als wäre sie von einem anderen Planeten in die Landschaft gesetzt worden. Wie der Name schon verrät, besteht sie aus fünf Hauptmassiven: Der höchste ist die Torre Grande, daneben findest du Torre Inglese, Romana, Quarta und Quinta. Die Felsen sind ein Eldorado für Kletterer, aber auch ganz normale Wanderer kommen auf ihre Kosten – man kann die Türme auf bequemen Pfaden wunderbar umrunden. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Tals thront der majestätische Lagazuoi mit seinem Gipfel auf 2.778 Metern, der wie eine uneinnehmbare Steinburg aussieht.
Blutige Geschichte im Paradies: Der Große Krieg 1915–1918
Beim Anblick der sattgrünen Wiesen und weißen Felsen fällt es schwer zu glauben, was sich hier abgespielt hat. Jedes Mal, wenn wir zwischen den Cinque Torri spazieren, überkommt uns eine seltsame Demut. Von 1915 bis 1918 tobten hier einige der sinnlosesten und härtesten Kämpfe des Ersten Weltkriegs.
Der Lagazuoi wurde kreuz und quer von kilometerweiten Tunnels durchbohrt – italienische und österreichisch-ungarische Soldaten versuchten gegenseitig, die Stellungen des Feindes zu untergraben und in die Luft zu jagen. Den Höhepunkt dieses Wahnsinns bildete das Jahr 1917, als die Italiener buchstäblich eine riesige Mine direkt unter den Füßen der Österreicher zündeten. Als uns das ein Führer vor Ort schilderte, wussten wir ehrlich gesagt nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Bei den Cinque Torri hingegen findest du rekonstruierte italienische Artilleriestellungen – die Felsen boten damals perfekten Schutz. Heute ist alles wunderbar restauriert und dient als riesiges Freilichtmuseum mit freiem Eintritt, wo du am eigenen Leib spüren kannst, wie es gewesen sein muss, in einem eiskalten Schützengraben zu sitzen.
Wann am besten fahren und welches Wetter erwartet dich?
Die Reiseplanung für die Dolomiten ist immer ein kleines Glücksspiel, denn das Bergwetter macht, was es will – das gilt auch für das Cinque-Torri-Wetter. Wir schauen morgens immer kurz auf die Cinque-Torri-Webcam, um zu sehen, ob oben Wolken hängen.
Die ideale Zeit für Wanderungen und Museumsbesuche ist von Ende Juni bis Mitte September. Wenn möglich, solltest du aber den August – und vor allem den italienischen Nationalfeiertag Ferragosto am 15. August – meiden. Dann drängt sich die halbe Bevölkerung Italiens in die Berge, auf den Parkplätzen geht gar nichts mehr und an den Seilbahnen stehst du ewig an. Wir persönlich lieben Anfang September: Das Wetter ist dann meist stabiler, die Luft kristallklar, und das Herbstlicht taucht die Felsen in unglaubliche Gold- und Rosatöne – für Fotos schlechthin ideal. Im Winter verwandelt sich das gesamte Gebiet in ein erstklassiges Skigebiet rund um die Cinque Torri – dazu später mehr.
Anreise zu den Seilbahnen und Parken
Die Orientierung in diesem Teil der Dolomiten ist ganz einfach – vor allem wenn du ein Auto dabei hast, was unserer Meinung nach unverzichtbar ist. Wer aus Deutschland anreist, findet bequeme Verbindungen über München oder Innsbruck nach Cortina d’Ampezzo; die Fahrt dauert je nach Startpunkt etwa 3–5 Stunden. Für einen Mietwagen empfehlen wir aus eigener Erfahrung RentalCars.com, über das wir weltweit Autos buchen. Denk daran: In Österreich und Italien benötigst du für Autobahnfahrten eine Vignette bzw. zahlst Mautgebühren.
Willst du zum Lagazuoi, ist dein Ziel der Passo Falzarego, wo ein großer Parkplatz direkt an der Talstation der Kabinenbahn liegt. Richtung Cinque Torri hältst du ein paar Kurven vorher bei Bai de Dones, dem Ausgangspunkt des Sessellifts. An beiden Stationen ist das Parken in der Regel kostenpflichtig – rechne mit etwa 5 bis 10 € pro Tag und halte am besten Bargeld bereit, da die Automaten manchmal streiken. In der Hauptsaison fährt auch ein zuverlässiger Bus (Linie 27) von Cortina direkt zum Passo Falzarego – eine super Alternative, wenn du beim Mittagessen ein Glas Wein trinken oder den Parksuchstress vermeiden möchtest.
Wo übernachten in der Umgebung und was kostet es?
Unsere langjährige Lieblingsbasislager für diese Region ist Cortina d’Ampezzo. Von dort sind es rund 15 Minuten mit dem Auto zu den Seilbahnen, abends kannst du durch das wunderschöne Zentrum mit seinen Boutiquen und Cafés schlendern – und die Infrastruktur ist ausgezeichnet, egal ob du Luxus oder etwas Schlichteres suchst. Unterkünfte suchen wir am liebsten über Booking.com.
Falls Cortina gerade aus allen Nähten platzt (was in der Saison durchaus vorkommt), ist das malerische Städtchen Alleghe direkt unterhalb der majestätischen Marmolada eine hervorragende Alternative – oder das Dörfchen Arabba, von dem aus du wunderbar den berühmten Rundweg über Passo Pordoi und Passo Sella erkunden kannst. Der goldene Mittelweg sind Apartments direkt rund um den Passo Falzarego: Abends ist dort zwar nicht viel los, aber morgens stehst du als Erster an der Seilbahn.
- Top-Unterkunft in Cortina: Mit gutem Gewissen empfehlen wir das Hotel de la Poste direkt im Zentrum mit seiner wunderbaren historischen Atmosphäre – oder das luxuriösere Rosapetra SPA Resort, wenn du nach einem Tag in den Bergen noch richtig verwöhnt werden möchtest.
10 Tipps, was du bei Cinque Torri und Lagazuoi sehen und erleben solltest
Hier lässt sich wirklich nicht einfach durchrasen und einen Haken setzen – denn im Zwei-Minuten-Takt wechseln sich atemberaubende Aussichten und bewegende Geschichte ab, und das lässt einen nicht kalt. Hier sind die zehn Dinge, die wir selbst erlebt haben und aufrichtig empfehlen können.
1. In drei Minuten per Seilbahn auf den Lagazuoi

Das ist schon für sich ein Erlebnis. Du steigst am Passo Falzarego in eine große rote Kabine, und in knapp drei Minuten bist du auf unglaublichen 2.778 Metern Höhe. Die Fahrt geht schnell, steil – und für unseren Jonášek war es das erste große Bergabenteuer, das er mit riesigen Augen aus der Trage beobachtet hat. Oben angekommen, befindest du dich in einer Welt aus Stein und Eis, wo selbst im August eine Daunenjacke nützlich sein kann. Tickets kannst du auch online kaufen – mehr Infos findest du auf der offiziellen Website der Lagazuoi-Seilbahn.
Als wir mit dem Kleinen zum ersten Mal oben ausstiegen, haben wir den barrierefreien Zugang bis zur Aussichtsplattform sofort zu schätzen gewusst. Keine Scheu, auch die Oma mitzunehmen – die Fahrt ist angenehm ruhig, und die Aussichten ins Ampezzotal sind es absolut wert, auch wenn man kein begeisterter Kletterer ist.
2. Galleria del Lagazuoi: Nur für Mutige

Hier muss ich eine ehrliche, unmissverständliche Warnung aussprechen. Die Tunnels, die italienische Soldaten ins Innere des Berges gegraben haben, sind ein beeindruckendes Ingenieurwerk – aber sie sind alles andere als ein gemütlicher Touristenpfad. Es geht mehr als 600 Meter steil durch den Fels bergab, auf nassen Eisen- und Steinstufen, überall tropft Wasser, und es ist absolut dunkel. Mit Lukáš sind wir das vor einigen Jahren gegangen – es hat uns fast drei Stunden gekostet. Das ist ausschließlich etwas für fitte Erwachsene; Hunde sind absolut ungeeignet, und Kinder dürfen aus gutem Grund nicht rein.
Wenn du es trotzdem wagen willst, leihe dir unbedingt unten an der Seilbahn oder bei der Hütte einen ordentlichen Helm und eine Stirnlampe aus. Die Stufen sind rutschig wie Glatteis, und du wirst jeden festen Halt dankbar annehmen. Aber das Gefühl, wenn du schließlich wieder ins Sonnenlicht kriechst – das ist unbezahlbar.
3. Aussichten vom Rifugio Lagazuoi

Ob du zu Fuß oder per Seilbahn heraufkommst – als Belohnung wartet das Rifugio Lagazuoi, eine Berghütte, die direkt am Felsrand thront wie ein Adlerhorst. Die Terrasse ist legendär. Wenn du dich dort mit einem heißen Tee hinsetzt und in die Ferne schaust, liegen die vergletscherte Marmolada, das Sellamassiv und die nahe Tofana wie auf dem Präsentierteller vor dir. Bei gutem Wetter soll man von hier bis nach Österreich sehen können.
Wir verbringen hier meistens mindestens eine Stunde, weil man sich von diesem Panorama einfach nicht losreißen kann. Drinnen in der Hütte brennt ein Ofen, und an kälteren Tagen duftet es nach herzhaftem Essen und Kaffee – ein idealer Unterschlupf, wenn sich über dem Gipfel Wolken zusammenziehen und der eisige Höhenwind auffrisch.
4. Sessellift zu den Cinque Torri

Während zum Lagazuoi eine große Kabine fährt, bringt dich zur Fünf-Türme-Gruppe der klassische offene Sessellift (Seggiovia Cinque Torri), den du an der Station Bai de Dones nimmst. Die Fahrt ist wunderbar entspannt: Du schwebst gemächlich über die Baumwipfel, und die Felsen wachsen vor dir langsam in den Himmel. Hunde sind problemlos willkommen – Kája und Baby hatten keine Schwierigkeiten damit.
Das Personal am Lift ist meistens sehr hilfsbereit; sie haben uns sogar mit Baby an Bord geholfen, als Lukáš ihn in der Bauchtrage hatte. Die gesamte Fahrt ist eine echte Wohltat – ringsum Stille, rauschende Wälder, und schon von weitem siehst du, wie sich die fünf majestätischen Steinfinger über dir erheben.
5. Freilichtmuseum bei den Fünf Türmen
Kaum aus dem Lift gestiegen, stehst du mitten im historischen Areal. Du kannst dich frei zwischen den rekonstruierten Schützengräben bewegen, in Unterstände schauen, in denen sogar erhaltene Geschütze und originale Feuerstellungen zu sehen sind. Der Eintritt ist kostenlos, und das gesamte Gelände ist mit Informationstafeln vorbildlich erklärt – sodass auch wir, die wir keine Historiker sind, schnell den Zusammenhang verstanden haben. Mehr dazu findest du auf der Website des Freilichtmuseums.
Besonders eindringlich wurde uns das Erlebnis, als wir begriffen, unter welch brutalen Bedingungen die armen Soldaten hier überleben mussten. An manchen Stellen sind die Gräben ziemlich eng, sodass man sich etwas ducken muss – aber alles ist sicher befestigt und auch in normalen Sportschuhen gut zu erkunden.
6. Panoramen vom Rifugio Nuvolau

Wenn du bei den Cinque Torri nicht nur herumschlendern möchtest, mach dir einen rund einen Kilometer langen Aufstieg zum Rifugio Nuvolau. Der Weg ist etwas steiler und felsig, aber mit guten Wanderschuhen oder Trekkingschuhen gut machbar. Die Belohnung ist ein klassischer 360-Grad-Rundblick über die gesamten Dolomiten. Diese Hütte gehört übrigens zu den ältesten der Region und hat einen ganz besonderen Charme.
Der Aufstieg ist jeden Schweißtropfen wert. Die mondähnliche Landschaft ringsherum bildet einen wunderschönen Kontrast zu den fernen Massiven, und wenn du oben ankommst, fühlst du dich tatsächlich wie auf dem Dach der Welt. Wir empfehlen dringend, früh morgens aufzubrechen, solange noch keine Touristenströme unterwegs sind.
7. Rast beim Rifugio Cinque Torri und Scoiattoli

Wenn uns beim Wandern der Hunger packt, landen wir meistens beim Rifugio Cinque Torri oder in der moderneren Nachbarhütte Scoiattoli, die direkt an der Bergstation des Sessellifts liegt. Von deren Terrassen lässt sich wunderbar beobachten, wie Kletterer die senkrechten Turmwände hochkämpfen – während man selbst Apfelstrudel und Kaffee genießt. Außerdem gibt es hier tolle Einrichtungen für Hundebesitzer.
8. Gemütliche Wanderung zur Cima Falzarego

Es ist wirklich ein angenehmes Dolomiten-Wandern mit sanftem Anstieg – die Wege sind klar markiert, und du entkommst dem Hauptstrom der Touristen. Hier fühlst du dich endlich wie ein echter Entdecker und nicht wie eine Schafherde beim Auslauf. Nimm genug Wasser mit!
Für Jonášek in der Trage war das die ideale Einschlaf-Wanderung, weil wir über keine riesigen Felsblöcke klettern mussten und einfach über weiches Gras dahingingen. Wenn ihr mal kurz von den Seilbahnen wegwollt und einfach nur die Bergstille genießen möchtet – ohne Touristenstöcke-Geklingel –, dann ist das genau die richtige Richtung.
9. Klettersteig für erfahrene Bergsteiger
In früheren, kinderlosen Zeiten sind Lukáš und ich wegen der Klettersteige hierhergekommen – und die Gegend ist dafür schlicht ein Paradies. Wer ohne Kleinkind unterwegs ist, sollte unbedingt den Steig ausprobieren, der direkt durch die Galleria Lagazuoi führt.
Diese Route nimmt dich nämlich nicht nur über luftige Felsvorsprünge mit verrückten Ausblicken mit, sondern führt auch teilweise durch das Innere des Berges – das historische Erlebnis hautnah inklusive. Bitte unterschätzt das aber nicht: Im Sommer sind nachmittägliche Gewitter häufig, deshalb solltet ihr so früh wie möglich an die Wand.
10. Wintervergnügen und Dolomiti Superski
Auch wenn wir diesmal im Sommer hier waren – Cinque Torri ist im Winter ein absoluter Geheimtipp. Das gesamte Gebiet ist mit dem Skigebiet Cortinas verbunden, und du kannst dir einen Kombipass auf der Website von Dolomiti Superski kaufen. Die Pisten führen direkt unter diesen gigantischen Felsen hindurch, und wenn dazu noch die Wintersonne scheint, ist das ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Skifahren zwischen dieser Felskulisse hat eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre, die mit überfüllten Mainstream-Resorts nicht zu vergleichen ist. Die Pisten sind meist wunderbar breit und perfekt präpariert – auch Freizeitskifahrer finden hier ihr Plätzchen und können bis zum Sonnenuntergang die Hänge hinunterwedeln.
Cinque Torri und Lagazuoi mit Kindern: Schafft unser Jonášek das?
Reisen mit Kindern in die Berge wirft immer viele Fragen auf – das weiß ich inzwischen aus eigener Erfahrung. Ehrlich gesagt hatten wir anfangs ein bisschen Sorge, wie es mit Jonášek laufen würde. Aber die Bedenken waren unbegründet: Die Seilbahnen nehmen dir den anstrengenden Aufstieg ab, und oben kommst du ganz ohne Mühe an.
Das Freilichtmuseum bei den Fünf Türmen ist für ältere Kinder ein echtes Abenteuer – sie können gefahrlos durch die Schützengräben rennen (natürlich unter Aufsicht, damit niemand auf dem Gestein stolpert) und Bunker erkunden. Beim Rifugio Scoiattoli gibt es außerdem einen schönen Spielplatz im Freien, wo Jonášek seinen ersten italienischen Bergsand zwischen den Fingern erspürt hat, während wir das Panorama genossen. Vergesst nur nicht, Kindern warme Kleidung einzupacken – der Wind auf über 2.000 Metern kann selbst im August empfindlich kalt sein.
Wo essen?
Hochgebirgswandern funktioniert bei uns nicht ohne ordentliches Essen – da machen wir uns nichts vor. Und die lokale Bergküche überrascht angenehm: Die Dolomiten liegen nah an Österreich, und die Speisekarten spiegeln das deutlich wider.
- Rifugio Lagazuoi: Hier machen sie einen absolut phänomenalen Eintopf (Stew) aus Wildziege, der auf der Zunge zergeht. Das musst du unbedingt probieren.
- Traditionelle Berghütten in der Umgebung: Wenn du lieber etwas Traditionelleres möchtest, gönne dir eine ordentliche Portion Polenta überbacken mit lokalem Käse oder Tiroler Knödel – Hausmannskost auf Höchstniveau.
- Lokaler Wein d’Ampezzo: Weil wir in Italien sind, darf der Wein natürlich nicht fehlen. Bestell zum Mittagessen diesen lokalen Tropfen – nach einem Tag an der frischen Bergluft schmeckt er wie Ambrosia. Aber übertreib es nicht, wenn du danach noch ins Tal fahren musst. 😁
Praktische Tipps, Preise und worauf du achten solltest
Damit dich vor Ort nichts kalt erwischt, haben wir ein paar praktische Hinweise zusammengestellt – die meisten haben wir selbst durch Versuch und Irrtum herausgefunden. Italien kann bei Regeln manchmal ziemlich unnachgiebig sein, und gute Vorbereitung lohnt sich hier wirklich. Wenn du noch keine Reiseversicherung hast, lies unbedingt unseren Artikel über Reiseversicherungen – einen Hubschrauber aus den Dolomiten möchte wirklich niemand selbst bezahlen. Und vergiss nicht, dir vorab eine eSIM von Holafly zu besorgen, damit du italienische Schilder problemlos übersetzen kannst.
- Preise Seilbahnen: Eine Hin- und Rückfahrt auf den Lagazuoi kostet rund 30 €, der Sessellift zu den Cinque Torri liegt bei ungefähr 15 €. Flüge nach Italien (am besten nach Venedig oder Treviso) suchen wir meistens über Eurowings, Lufthansa oder Ryanair ab München oder Berlin.
- Galleria del Lagazuoi: Wenn du dich wirklich für den Tunnelabstieg entscheidest, sind Helm und starkes Licht PFLICHT. Beides kannst du am Eingang oder unten an der Seilbahn für etwa 5 € ausleihen. Denk daran: Der offizielle Mindestalter für Kinder beträgt 8 Jahre.
- Drohnen zuhause lassen: Lukáš hat das schwer getroffen (armer Kerl), aber im gesamten Gebiet gilt ein striktes Drohnenflugverbot, da ihr euch in einem geschützten Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe befindet. Die Bußgelder erreichen bis zu 3.000 €, also verzichtet lieber auf die Luftaufnahmen.
Wohin noch in den Dolomiten?
Wenn du mehr Zeit in der Region hast, schau unbedingt in unsere anderen Artikel aus der Umgebung – denn Cinque Torri und Lagazuoi sind nur der Anfang all dieser bergigen Schätze. Unternimm die ikonische Wanderung zu den Tre Cime di Lavaredo, dem absoluten Wahrzeichen der Dolomiten, oder erforsche die Königin der Berge, die vergletscherte Marmolada. Und wenn du deinen Dolomiten-Urlaub noch nicht ganz durchgeplant hast, schau in unseren Artikel Was man in den Dolomiten tun kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wir wissen, dass die Planung eines Ausflugs in so ein spezielles Berggebiet viele praktische Fragen aufwerfen kann – besonders wenn Kinder, Hunde oder knappe Zeit im Spiel sind. Deshalb haben wir die häufigsten Fragen zusammengestellt, die uns Freunde stellen, wenn wir sie hierher schicken.
Jak se dostat na Cinque Torri?
Nejjednodušší cesta vede z Cortiny d’Ampezzo po klikaté silnici směr Passo Falzarego. Odstavíte auto na parkovišti Bai de Dones a odtud vyjedete nahoru přímo sedačkovou lanovkou, což zabere jen pár minut a stojí to kolem 15 EUR za osobu.
Co vidět v okolí Cortina d’Ampezzo?
Kromě Cinque Torri a hory Lagazuoi určitě navštivte úžasné jezero Lago di Sorapis, které má naprosto neuvěřitelnou tyrkysovou barvu, zajeďte si na Tre Cime di Lavaredo nebo prozkoumejte průsmyk Passo Giau, ze kterého jsou nádherné výhledy.
Smí na lanovky psi?
Ano, do kabiny na Lagazuoi i na sedačkovou lanovku na Cinque Torri vás se psy pustí bez problémů, naši Kája a Baby to zvládli několikrát. Mějte ale s sebou vodítko a pro větší plemena raději i náhubek pro klid ostatních cestujících.
Kde najdu cinque torri webcam?
Aktuální záběry z webkamer pro kontrolu počasí najdete přímo na oficiálních stránkách Dolomiti Superski nebo na portálu Cortina d’Ampezzo. Vždycky se na ně před odjezdem z ubytování podívejte, protože dole může svítit slunce a nahoře sedí hustá mlha.
Je muzeum první světové války zpoplatněné?
Ne, celé venkovní muzeum kolem Pěti věží i tunely na hoře Lagazuoi jsou volně přístupné a vstup se do nich neplatí. Platíte v podstatě jen za dopravu k nim, tedy za lanovku, případně za parkování.
Dá se projít tunely na Lagazuoi s dětmi?
Nikoliv, sestup tmavými, mokrými a strmými tunely (Galleria del Lagazuoi) je povolen pouze dětem starším 8 let a rozhodně to není žádná příjemná procházka. Menším dětem ukazujte pouze zákopy pod širým nebem u Cinque Torri.
Potřebuji na Cinque Torri ferratové vybavení?
Záleží na tom, jaké máte plány. Pokud se chcete jen procházet mezi skálami a obdivovat zákopy, stačí vám běžné turistické vybavení a dobré boty. Pokud ale plánujete lézt na samotné věže nebo jít jištěné cesty, pak je sedák, úvazek a helma absolutní nutností.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
