Batumi, Georgien: 22 Tipps, was man am Schwarzen Meer 2026 sehen und erleben kann

An der Küste des Schwarzen Meeres liegt eine Stadt, die so ziemlich alles auf den Kopf stellt, was du dir vermutlich über den Kaukasus vorstellst. Batumi in Georgien ist eine unglaubliche Mischung aus subtropischen Palmen, glitzernden Wolkenkratzern und historischen Häuschen mit geschnitzten Balkonen, die zusammen die Atmosphäre eines kaukasischen Las Vegas erschaffen. Auf Fotos wirkt das vielleicht etwas verrückt, aber dieser Mix hat angeblich einen unfassbaren Charme, dem du früher oder später verfällst.

Wenn du dich auf die Erkundung von Batumi in Georgien vorbereitest, stell dich auf gewaltige Kontraste ein. Während du an der Strandpromenade die modernsten architektonischen Experimente und beleuchteten Türme bestaunst, stößt du ein paar Straßen weiter auf beschauliche, kopfsteingepflasterte Gassen mit dem Duft von frischem Kaffee und Gewürzen. Reisende loben immer wieder, dass gerade dieser zusammengewürfelte Mix die Stadt zu einem Ziel macht, das man einfach mit eigenen Augen gesehen haben muss.

In diesem Artikel findest du einen ausführlichen Überblick darüber, was es in Batumi zu sehen gibt, welche Strände du auf keinen Fall verpassen solltest und wo du die beste lokale Küche probierst. Ich helfe dir bei der Auswahl der Unterkunft, wir besprechen die ideale Reisezeit und vergessen auch praktische Infos zur Anreise und zur unverzichtbaren Reiseversicherung nicht.

Artikelinhalt

Zusammenfassung

  • Wann reisen: Am idealsten ist Juni oder Anfang September. Du genießt warmes Meer, Sonne und entgehst den größten Menschenmassen sowie dem Herbstregen.
  • Wie lange bleiben: Für die Stadt selbst reichen dir 2 bis 3 Tage völlig aus. Den Rest des Urlaubs kannst du Ausflügen in die Berge oder einem Abstecher nach Tiflis widmen.
  • Was du nicht verpassen solltest: Spaziere unbedingt über den sieben Kilometer langen Batumi Boulevard, warte auf das abendliche Verschmelzen der Statuen Ali und Nino und fahre mit der Argo-Seilbahn für die beste Aussicht.
  • Was du probieren musst: Der kulinarische Star ist Adscharuli Chatschapuri, ein großes Käseschiffchen mit Ei und Butter. Eine gewaltige Kalorienbombe und ein absolutes Muss.
  • Wo übernachten: Paare schätzen die Unterkunft in der Altstadt am meisten, Familien mit Kindern finden Ruhe rund um den Old Boulevard, und für längere Aufenthalte eignen sich die Aparthotels am New Boulevard hervorragend.
  • Neue Pflicht: Achtung, seit 2026 ist für alle Reisenden eine Reiseversicherung für die gesamte Aufenthaltsdauer verpflichtend.

Wann nach Batumi reisen

Wenn du den idealen Reisetermin überlegst, solltest du eine entscheidende Sache über das lokale Klima wissen. Das Wetter in Batumi wird stark von den Bergen und dem Meer beeinflusst, was es zu einer der regenreichsten Regionen ganz Georgiens macht – mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 2200 Millimetern. Der trockenste Monat ist paradoxerweise der Mai, während es im Herbst am meisten regnet.

Für den idealen Urlaub wird meist Juni oder die erste Septemberhälfte empfohlen. Im Juni klettern die Lufttemperaturen schon auf angenehme 25 bis 30 Grad und das Meer hat um die 23 Grad. Gleichzeitig entgehst du dem Hauptansturm der Sommerferien, sparst bei der Unterkunft und die Strände in Batumi platzen noch nicht aus allen Nähten.

Die Hauptbadesaison dauert etwa von Juni bis Oktober. Im Juli und August ist das Meer am wärmsten (um die 26 bis 27 Grad), aber du musst mit vielen Touristen und höheren Preisen rechnen. Wer im Oktober anreist, genießt zwar eine leere Stadt und günstige Preise, muss aber ein recht hohes Risiko für anhaltenden Regen einkalkulieren.

Wie man nach Batumi kommt

Die Anreise ans Schwarze Meer erfordert ein bisschen Planung. Direktflüge von Deutschland nach Batumi gibt es nur eingeschränkt – am ehesten lohnt sich ein Blick auf saisonale Verbindungen ab Berlin oder München. Der örtliche Flughafen liegt zwar nur zwei Kilometer vom Zentrum entfernt und wird von regulären Bussen angefahren, doch in der Regel kommst du nur mit Umstieg dorthin, meist über Istanbul.

Eine sehr beliebte und oft günstige Variante ist ein Flug zum nahe gelegenen Kutaissi, etwa mit Wizz Air ab verschiedenen deutschen Flughäfen. Die Fahrt vom Flughafen Kutaissi dauert dann gut zwei Stunden, und die Gesellschaft Georgian Bus bringt dich zuverlässig hin – ihre Abfahrten sind clever auf die Flugankünfte abgestimmt. Günstige Flugtickets vergleichst du am besten über Suchmaschinen wie Skyscanner oder Google Flights.

Eine weitere sehr beliebte Möglichkeit ist die Anreise aus der Hauptstadt Tiflis. Beide Städte verbindet der moderne, komfortable Stadler-KISS-Zug, der die Strecke in rund 5 Stunden schafft. Die Tickets beginnen orientierungshalber bei etwa 12 € (35 GEL) und sollten frühzeitig online über die offizielle Website der georgischen Bahn (railway.ge) gekauft werden. Die Züge fahren meist zweimal täglich, in der Regel morgens und am frühen Abend.

Wenn du den Zug verpasst, fahren vom Tifliser Bahnhof Didube regelmäßig Sammeltransporter, sogenannte Marschrutkas. Die Fahrt kostet rund 10 bis 12 € (30 bis 35 GEL) und dauert etwa fünfeinhalb bis sechs Stunden – je nachdem, wie viel Gas der Fahrer gibt. In der Stadt Batumi selbst bewegst du dich am einfachsten zu Fuß, mit dem öffentlichen Nahverkehr für gerade einmal etwa 0,35 € (1 GEL) oder über zuverlässige Apps.

💡 Tipp: Lade dir für die Fortbewegung in der Stadt unbedingt die App Bolt oder Yandex herunter. Normale Taxifahrer, die an der Straße warten, neigen dazu, die Preise für Touristen sinnlos in die Höhe zu treiben, und angeblich funktioniert hier auch ein kleiner Betrug mit dem schnellen Wechsel von Banknoten in der Dämmerung. Mit einer App kennst du den Preis im Voraus und hast deine Ruhe.

Wo in Batumi übernachten

💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich, über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.

Bevor du dir ein konkretes Hotel aussuchst, lohnt es sich, einen Überblick über die einzelnen Viertel zu bekommen, denn jedes bietet ein völlig anderes Erlebnis. Wo du in Batumi am besten übernachtest, hängt vor allem davon ab, mit wem du reist und was du dir vom Urlaub erwartest.

Für Paare und Erstbesucher ist die Altstadt und das angrenzende Zentrum absolut ideal. Hier findest du die schönsten historischen Gassen, tolle Cafés und hast alles Wichtige in Gehweite. Familien mit Kindern bevorzugen meist die Gegend rund um den Old Boulevard, die deutlich ruhiger und voller alter Bäume ist. Das Gebiet um den New Boulevard hingegen ist voller riesiger Wolkenkratzer und moderner Aparthotels – das schätzen vor allem digitale Nomaden und alle, die einen längeren Aufenthalt planen.

Unterkunft in der Altstadt und im Zentrum: Von den teuersten und luxuriösesten Hotels schwören Reisende auf das elegante Radisson Blu Hotel Batumi mit herrlichem Pool oder das ikonische Hilton Batumi, das nur ein Stück vom Strand entfernt liegt. Eine schöne Aussicht bietet angeblich auch das architektonisch interessante Le Méridien Batumi. Suchst du den goldenen Mittelweg mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, hat das Hotel Indigo Old Town mit ausgezeichneter Lage großartige Bewertungen, ebenso das sehr gemütliche Black Sea Star Batumi. Eine tolle Wahl nahe am Geschehen ist auch das Graphic Hotel Batumi.

Unterkunft für Familien und günstigere Optionen: Im ruhigeren Teil nahe dem Grün kannst du ein komplett ausgestattetes Apartment mit Meerblick im riesigen Komplex Orbi City Sea View mieten. Eine sehr beliebte Wahl für alle, die ab und zu selbst kochen wollen. Für Reisende mit kleinerem Budget, die eine angenehme Boutique-Unterkunft suchen, wird oft das nette Hotel Old Town empfohlen. Rucksackreisende und Alleinreisende schätzen die tolle Atmosphäre im Harmony Backpackers.

22 der besten Orte und Erlebnisse in Batumi

Schauen wir uns gemeinsam das Wichtigste an, wegen dem man eigentlich hierherkommt. Von ikonischen Promenaden über verrückte Statuen bis hin zu versteckten historischen Schätzen – was es in Batumi zu sehen gibt, würde locker ein dickes Buch füllen. Hier kommt meine Auswahl der Highlights.

1. Batumi Boulevard — Promenade mit Palmenallee

Dieser prächtige Boulevard ist das absolute Herz der Stadt und erstreckt sich über unglaubliche sieben Kilometer entlang der gesamten Küste. Gegründet wurde er bereits Ende des 19. Jahrhunderts, und heute bildet er einen breiten Streifen voller hoher subtropischer Palmen, Bänke und gepflegter Blumenbeete.

Du kannst ihn problemlos den ganzen Tag erkunden, aber seine schönste Atmosphäre hat er angeblich am frühen Abend, wenn die untergehende Sonne glüht. Entlang der gesamten Promenade gibt es zahlreiche Fahrrad- und E-Scooter-Verleihe. Ein normales Fahrrad kostet orientierungshalber etwa 2 bis 3 € (5 bis 8 Lari) pro Stunde – die perfekte Art, auch die entfernteren Abschnitte zu erkunden.

2. Die Statue Ali und Nino — bewegliches Symbol der Liebe

Ein absolut atemberaubendes Kunstwerk, das eine traurige Liebesgeschichte aus der Feder von Kurban Said erzählt. Zwei acht Meter hohe Metallfiguren stellen den muslimischen Jungen Ali und die georgische christliche Prinzessin Nino dar, die wegen ihrer unterschiedlichen Herkunft und des Krieges nicht heiraten durften.

Jeden Tag nähern sich diese riesigen Figuren langsam einander an, bis sie für einen kurzen Moment zu einem Körper verschmelzen und anschließend wieder ihren eigenen Weg gehen. Du findest sie direkt an der Küste im Bereich des Miracle Parks, und der Zutritt ist völlig kostenlos.

💡 Tipp: Obwohl die Statuen auch tagsüber interessant sind, kommt der wahre Zauber angeblich erst nach Einbruch der Dunkelheit, wenn sie wunderschön beleuchtet sind. Die Figuren verschmelzen meist jeden Tag gegen 19 Uhr, daher lohnt es sich, einen abendlichen Spaziergang dorthin zu planen.

3. Europaplatz — architektonisches Durcheinander

Wenn du das Wesen dieses kaukasischen Las Vegas sehen willst, mach dich auf zum Europaplatz. Er ist von bunten Gebäuden umgeben, die aussehen, als wären sie einem Märchen oder einem ziemlich kreativen Architekturkatalog entsprungen.

Das beherrschende Element des gesamten Platzes ist eine hohe Säule mit einer Statue der Medea, die stolz das Goldene Vlies in den Händen hält. Denn gerade ins Gebiet des heutigen Georgiens segelten der Sage nach die Argonauten. An einem der umliegenden Gebäude solltest du außerdem die wunderschöne astronomische Uhr nicht übersehen, die nicht nur die Zeit, sondern auch die Mondphasen anzeigt.

4. Piazza — ein Stück Italien in Georgien

Beim Bummeln durch die Stadt findest du dich plötzlich an einem Ort wieder, der eher wie ein venezianischer Platz als wie ein Winkel des Kaukasus wirkt. Die Piazza Batumi ist umgeben von Boutique-Hotels und edlen Cafés und wird von einem Uhrturm geschmückt, aus dem immer um zwölf und um fünfzehn Uhr mechanische Figuren herausfahren.

Das größte Unikat dieses Platzes ist allerdings sein Boden. Hier befindet sich das größte figurale Mosaik in ganz Europa, das eine Fläche von über 100 Quadratmetern einnimmt und aus sage und schreibe drei Millionen winzigen Steinchen besteht. Angeblich ist das einer der fotogensten Orte der Stadt.

5. Alphabet Tower — Hommage an die Schrift

Georgisch ist eine unglaublich alte Sprache und hat ein eigenes, einzigartiges Alphabet, auf das die Einheimischen zu Recht stolz sind. Die 33 georgischen Buchstaben haben sie deshalb in einem imposanten, 130 Meter hohen Turm verewigt, der mit seiner Form an eine DNA-Doppelhelix erinnert.

Das symbolisiert, dass die Georgier ihre Sprache direkt in ihren Genen tragen. Wenn du dich von außen sattgesehen hast, kannst du für eine orientierungshalber etwa 2 € (5 Lari) hohe Gebühr mit dem Aufzug nach oben zur verglasten Aussichtsplattform fahren und den Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive genießen.

💡 Tipp: Beliebte Erlebnisse in Batumi und Umgebung wie Bootstouren, das Delfinarium oder ein Ganztagesausflug zum Makhuntseti-Wasserfall lohnt es sich vorab online auf GetYourGuide zu buchen, damit du deinen Platz sicher hast.

6. Batumi Tower — Wolkenkratzer mit Riesenrad

Gerade wenn du denkst, dass dich die hiesige Architektur mit nichts mehr überraschen kann, entdeckst du ein zweihundert Meter hohes Gebäude, das etwa auf Höhe des hundertsten Meters ein Riesenrad direkt in seine Fassade eingebaut hat. Ursprünglich sollte der Bau als technologische Universität dienen.

Heute befindet sich im Gebäude das Luxushotel Le Méridien, und obwohl das Riesenrad an der Fassade absolut fantastisch aussieht, funktioniert es laut verfügbaren Informationen leider nicht und du kannst nicht damit fahren. Es bleibt jedoch ein beliebtes Fotomotiv der gesamten Küstenlinie.

7. Miracle Park — Zentrum der abendlichen Unterhaltung

Der sogenannte Miracle Park liegt direkt am Rand der Bucht, und neben den bereits erwähnten Statuen von Ali und Nino findest du hier gleich mehrere weitere Sehenswürdigkeiten. Beherrscht wird er von einem funktionierenden Aussichts-Riesenrad, auf dem du für ein paar Lari fahren und das Meer wie auf dem Präsentierteller haben kannst.

Ein Kontrast zu den modernen Elementen ist der wunderschön erhaltene alte Leuchtturm aus dem Jahr 1882. Am Nachmittag füllt sich die ganze Gegend mit Straßenkünstlern, Zuckerwatteverkäufern und Familien mit Kindern, was sie zum idealen Ort macht, um die lokale Atmosphäre aufzusaugen.

8. Chacha Tower — Turm mit Überraschung

Der Chacha Tower sollte eine prächtige Hommage an den georgischen Nationalschnaps werden. Dieser verzierte Uhrturm wurde ursprünglich so konstruiert, dass aus seinen kleinen Brunnen statt Wasser reiner Tschatscha kostenlos für alle Vorbeikommenden fließen sollte.

Die Idee war zwar großartig, in der Praxis ist es aber nicht mehr so ruhmreich. Reisende berichten, dass der Alkohol völlig unvorhersehbar fließt, vielleicht einmal pro Woche für eine Viertelstunde, oft auch monatelang gar nicht. Nimm es also eher als nette Kuriosität denn als sichere Quelle abendlicher Erfrischung.

9. Tanzende Fontänen am Ardagani-See

Etwa in der Mitte der Promenade stößt du auf den künstlichen Ardagani-See, der tagsüber als angenehmer Ort zum Entspannen dient, dessen wahre Stunde aber am Abend kommt. In der Sommersaison, etwa von Mai bis Oktober, findet hier meist gegen 21 Uhr eine spektakuläre Show statt.

Wasserstrahlen schießen im Rhythmus klassischer Musik und moderner Pop-Hits in die Höhe, und alles wird von bunten Lasern beleuchtet. Es ist ein bisschen kitschig, aber zur Gesamtatmosphäre dieser Küstenstadt gehört das irgendwie ganz natürlich dazu, und es versammelt sich hier immer eine riesige Menge an Zuschauern.

10. Argo-Seilbahn — der beste Sonnenuntergang

Wenn du dir das ganze verrückte Gewimmel aus ordentlicher Höhe ansehen willst, mach dich auf zur Talstation der Argo-Seilbahn nahe dem Hafen. Es erwartet dich eine zweieinhalb Kilometer lange Fahrt hoch über den Dächern der Stadt bis hinauf zum Berg Anuria, der sich 250 Meter über dem Meer erhebt.

Eine Rückfahrkarte kostet orientierungshalber etwa 10 € (30 Lari), und die Seilbahn fährt ganzjährig bis in die späten Abendstunden. Einheimische raten oft, dass die allerbeste Zeit für den Ausflug etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang ist, wenn du die Stadt noch im Hellen siehst und im Dunkeln nach Hause zurückkehrst.

11. Altstadt — die Seele von Batumi

Wenn dich die gläsernen Wolkenkratzer ermüden, verkriech dich in die Gassen der Altstadt von Batumi, die überwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammen. Hier stößt du auf großartige Beispiele des Jugendstils, des Art déco und auf traditionelle georgische Häuschen mit riesigen, reich verzierten Holzbalkonen.

Genau hier findest du die eigenwilligsten Cafés, kleine versteckte Weinstuben und Läden mit lokaler Keramik. Es ist ein Ort, an dem du stundenlang einfach ziellos umherbummeln, die Kletterpflanzen an den Fassaden bewundern und die wahre, ruhige Atmosphäre des Kaukasus atmen kannst.

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12. Park des 6. Mai und der Nurigeli-See

Einer der ältesten öffentlichen Parks des ganzen Landes ist eine tolle Zuflucht, wenn die Sonne auf der Promenade zu sehr brennt. Inmitten riesiger uralter Bäume erstreckt sich der ruhige Nurigeli-See.

Direkt am Ufer kannst du ein Ruderboot oder ein Tretboot mieten und einen faulen Nachmittag auf dem Wasser verbringen. Der Park bietet jede Menge Bänke im Schatten, sanierte Wege für Inline-Skater und ist für Familien mit Kindern eine absolut ideale grüne Oase der Ruhe inmitten des Großstadttrubels.

13. Delfinarium in Batumi

Direkt im Gelände des erwähnten Parks des 6. Mai liegt auch das örtliche Delfinarium, das zu den gefragtesten Attraktionen für Familien gehört. Der Eintritt kostet rund 7 € (20 Lari), und die Vorstellungen finden meist mehrmals täglich in mehreren Sprachen statt.

Die Attraktion erfreut sich riesiger Beliebtheit, und in den Sommermonaten platzen die Tribünen aus allen Nähten. Andererseits bevorzugen viele moderne Reisende die Beobachtung von Tieren in freier Wildbahn und meiden diese Art der Unterhaltung lieber – die Entscheidung über einen Besuch liegt also ganz bei dir.

14. Aquarium für Liebhaber der Unterwasserwelt

In unmittelbarer Nähe des Delfinariums befindet sich auch ein klassisches Aquarium. Für den sehr symbolischen Eintritt von rund 1,50 € (4 Lari) kannst du durch mehrere Ausstellungen mit Fischen aus Süß- und Salzwasser spazieren, darunter auch Arten, die typisch für das Schwarze Meer sind.

Erwarte keine gigantischen Unterwassertunnel nach dem Vorbild von Dubai oder Valencia – der Bau hat einen leicht angestaubten Retro-Charme und wirkt eher bescheiden, aber um an einem verregneten Nachmittag kurz die Langeweile zu vertreiben, ist es angeblich ein ausreichender Halt.

15. Kathedrale der Muttergottes

Georgien ist ein zutiefst gläubiges orthodoxes Land, doch diese Kathedrale sieht aus, als gehörte sie hier gar nicht her. Ursprünglich wurde sie nämlich Anfang des 20. Jahrhunderts als katholische Kirche errichtet, was ihrem markanten neugotischen Stil und den reichen Glasfenstern absolut entspricht.

Zu Zeiten der Sowjetunion hatte sie ein sehr bewegtes Schicksal und diente sogar als Labor oder Verwaltungsgebäude. Heute ist sie wieder ein funktionierendes Gotteshaus, und ihr dunkler Innenraum mit den wunderschönen Fresken kann angeblich jeden Besucher beeindrucken – ganz unabhängig von seiner Konfession.

16. Orta-Dschame-Moschee

Da die gesamte Provinz Adscharien sehr nahe an der türkischen Grenze liegt, ist hier auch die islamische Minderheit recht stark vertreten. Die Orta-Dschame-Moschee ist heute die einzige funktionierende der Stadt und du erkennst sie schon von Weitem an ihrem weißen Minarett.

Ihren Innenraum schmücken schöne Kalligrafie und Holzvertäfelungen. Für Touristen ist sie außerhalb der Hauptgebetszeiten zugänglich, denk nur an angemessene Kleidung, die Knie und Schultern bedeckt. Sie veranschaulicht wunderbar die beeindruckende religiöse Toleranz, auf die die Georgier ungemein stolz sind.

17. Multikultureller historischer Block

Wenn du eine Weile durch die alten Gassen streifst, merkst du schnell, wie sehr sich hier verschiedene Kulturen vermischen. Auf einem kurzen Spaziergang im Umkreis von nur wenigen hundert Metern kommst du nämlich an gleich mehreren verschiedenen Gotteshäusern vorbei.

Neben den georgischen Kirchen stehen hier friedlich nebeneinander eine funktionierende jüdische Synagoge, eine griechisch-orthodoxe Nikolaus-Kirche und eine schöne armenisch-apostolische Kirche. Das zeigt, dass Batumi über Jahrhunderte als wichtiger und offener Seeknotenpunkt fungierte, an dem sich Händler aus aller Welt trafen.

18. Stadtstrand in Batumi — sieben Kilometer Sonne

Direkt vor der Promenade liegt ein riesiger, über sieben Kilometer langer Stadtstrand. Falls du dich auf schneeweißen Sand freust, muss ich dich vorwarnen: Dieser gesamte Küstenabschnitt ist ausschließlich von mittelgroßen Kieseln und Steinchen bedeckt.

Der Einstieg ins Wasser fällt recht schnell ab, und das Meer ist oft sehr wild, also ist es für ganz kleine Kinder nicht ideal. Andererseits findest du entlang des Strandes Dutzende Stände, Duschen, Liegenverleihe und unzählige Strandbars mit Cocktails.

💡 Tipp: Da die Strände aus Kieseln bestehen, empfehle ich dir wärmstens, feste Badeschuhe einzupacken. Ohne sie ist das Gehen über die heißen Steine und der Einstieg in die Wellen angeblich ein ziemlich schmerzhaftes Erlebnis. Das Wasser an den Hauptstränden nahe dem Hafen ist außerdem nicht das sauberste – besseres Baden findest du angeblich eher an den Rändern der Stadt.

19. Botanischer Garten Green Cape (Mtsvane Kontskhi)

Einer der am meisten unterschätzten Ausflüge ist der Besuch des Botanischen Gartens, der sich etwa neun Kilometer nördlich des Zentrums am sogenannten Grünen Kap erstreckt. Für ausländische Besucher kostet der Eintritt rund 7 € (20 Lari), und die Ausdehnung des gesamten Parks ist absolut überwältigend.

Der Garten ist clever in neun verschiedene geografische Zonen unterteilt, sodass du innerhalb weniger Stunden von der Himalaya-Flora über mexikanische Kakteen bis hin zu neuseeländischen Farnen wanderst. Von zahlreichen Terrassen und Aussichtspunkten öffnen sich großartige Ausblicke auf die ins Meer abfallenden Felsen, und unten unter dem Garten findest du angeblich auch deutlich saubereres Badewasser als direkt in der Stadt.

20. Festung Gonio-Apsaros

Auf dem Weg nach Süden Richtung türkische Grenze stößt du auf die imposanten Überreste einer römischen Festung aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Vom einst majestätischen Bau sind gewaltige Steinmauern mit einer Gesamtlänge von knapp einem Kilometer erhalten geblieben, auf denen du teilweise spazieren kannst.

Im Inneren des Areals findest du einen ruhigen Garten, ein kleines Museum mit Ausgrabungen aus der Antike und nach manchen Legenden soll hier sogar das Grab des Apostels Matthias liegen. Du kommst leicht und günstig vom Stadtzentrum mit jedem Bus der Linie 16 für rund 0,35 € (1 Lari) hin, und der Eintritt ins Areal selbst kostet etwa 3,50 € (10 Lari).

21. Ureki — schwarzer magnetischer Sand

Wenn dich die Kieselstrände in Batumi enttäuscht haben und du mit kleinen Kindern reist, fahr etwa 55 Kilometer nach Norden. Du erreichst den Badeort Ureki, der für seinen seltenen schwarzen Sand berühmt ist, dem angeblich sehr starke magnetische und heilende Wirkungen nachgesagt werden.

Der Strand fällt hier sehr sanft ins Wasser ab, das Meer ist ruhiger, und durch die dunkle Farbe des Sandes wärmt sich der Strand unglaublich schnell auf. Rechne nur damit, dass das Städtchen während der Ferien sehr lebhaft ist und der schwarze Sand sich leider kompromisslos in absolut alles fressen kann, von der Badehose bis zum Handtuch.

22. Gläsernes McDonald’s als Kuriosität

Normalerweise würde ich dich definitiv nicht in eine Fast-Food-Kette schicken, aber dieses Stück hat mit Essen nur wenig zu tun. Das Gebäude des örtlichen McDonald’s nahe dem Ardagani-See hat zahlreiche renommierte Architekturpreise gewonnen und sieht aus wie ein riesiges verglastes Raumschiff oder ein umgedrehter Kristall.

Drinnen findest du über der Tankstelle einen wunderschönen, kaskadenartigen Garten voller Blumen, sodass du ganz in Ruhe umgeben von Grün sitzen kannst, obwohl du eigentlich über einer belebten Kreuzung bist. Ein kurzer Halt und ein, zwei Fotos lohnen sich auf jeden Fall – der Bau ist wirklich phänomenal.

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Was man in Batumi und Umgebung probieren sollte

Wenn es darum geht, was man in Adscharien essen sollte, gibt es einen absoluten Spitzenreiter, über den sich die Einheimischen wohl sogar Gute-Nacht-Geschichten erzählen. Das ist Adscharuli Chatschapuri (adscharisches Chatschapuri). Es ist ein riesiges Schiffchen aus weichem, saftigem Teig, das vor dem Servieren großzügig mit einer Mischung aus salzigem Suluguni-Käse gefüllt wird. Ganz zum Schluss wird ein rohes Ei in die Mitte geschlagen und ein ordentliches Stück echte Butter hinzugefügt.

All das musst du dann mit abgerissenen Ecken des Teigs schnell verrühren, bevor das Ei im heißen Käse stockt. Es ist ein geniales, sättigendes vegetarisches Gericht, das dich zuverlässig für den Rest des Nachmittags lahmlegt. Die Preise pro Portion bewegen sich orientierungshalber zwischen etwa 3,50 und 8 € (10 bis 24 Lari), je nach Lokal und Größe.

Die traditionelle georgische Tafel begeistert aber problemlos alle, die kein Fleisch essen. Von den Vorspeisen loben Reisende sehr Pchali, kleine Bällchen aus gemahlenen Walnüssen, verbunden mit Spinat, Roter Bete oder Aubergine. Lass dir auf keinen Fall Badridschani entgehen, dünne Scheiben gebratener Aubergine, gefüllt mit Nusspaste und bestreut mit Granatapfel. Ein hervorragendes und leichtes Abendessen ist auch Lobio, eine deftige Bohnensuppe, serviert in einer Tonschale, und natürlich darfst du nicht abreisen, ohne mit Pilzen oder Käse gefüllte Chinkali probiert zu haben. Manchmal stößt du hier auf die lokale Spezialität Mzwadi, scharf angebratene Stücke mariniertes Schweinefleisch am Spieß, die sich meist eingefleischte Fleischesser gönnen.

Tolle Chatschapuri-Schiffchen zaubert man angeblich im Restaurant Retro oder im beliebten Lokal Laguna. Suchst du eine schöne, gemütliche Umgebung mit einer riesigen Auswahl an lokalen Gerichten, probier das versteckte Cafe Adjara Old House. Wenn du rein pflanzliche Kost bevorzugst, suche das einwandfreie Lokal namens Go Vegan Cafe auf. Liebhaber von Spezialitätenkaffee begeistert wiederum das Café Basil, und das abendliche Gläschen kannst du in der stilvollen BQ Wine Bar versuchen.

💡 Tipp: Bei abendlichen Spaziergängen stößt du auf Dutzende verschiedener Bars und Clubs, die versuchen werden, dich hineinzulocken. Kontrolliere aber unbedingt schon am Eingang, ob sie eine Getränkekarte mit klar ausgewiesenen Preisen haben. Es gibt viele Lokale, die die Preise absichtlich verschweigen, und die anschließende Rechnung erleichtert den überraschten Touristen dann locker um 65 bis 165 € (200 bis 500 Lari) für ein paar gewöhnliche Cocktails.

Was wäre eine Reise nach Georgien ohne einen Tropfen guten Alkohols! Das Land rühmt sich der ältesten Weinbautradition der Welt, die sogar auf der UNESCO-Liste steht. Die einzigartige lokale Methode besteht darin, den Wein in großen Tongefäßen namens Kwewri reifen zu lassen, die komplett tief in die Erde vergraben werden. Aus ihnen stammt auch der berühmte Bernstein- oder Amber-Wein. Wem köstlicher Wein nicht reicht, der greift nach dem Abendessen angeblich zu einem Gläschen des traditionellen Tschatscha-Schnapses aus Traubentrestern.

Ausflüge von Batumi in die Umgebung

Wenn du die Stadt irgendwann satthast, bieten die umliegenden Hügel großartige Möglichkeiten zum Entfliehen. An einem Tag kannst du locker den Besuch des nahe gelegenen Makhuntseti-Wasserfalls schaffen, von dem es nur ein kurzer Spaziergang zur wunderschönen mittelalterlichen Steinbrücke der Königin Tamar ist. Es ist ein großartiges Beispiel alter Baukunst, und beides liegt direkt an der Straße ins Landesinnere.

Suchst du einen etwas tieferen Kontakt mit der Natur, solltest du unbedingt einen Ausflug in den Mtirala-Nationalpark in Erwägung ziehen. Dieser riesige kolchische Urwald ist buchstäblich vollgestopft mit üppigem wildem Grün, kleinen Bächen und Hängebrücken. Du kannst hier einen Ganztages-Trek durch die feuchten Hügel machen oder nur einen kurzen Spaziergang am Wasser entlang. Halten kannst du auch im kleinen Küstenort Kvariati, der angeblich sauberere Kieselstrände als die Großstadt selbst hat.

Eine interessante und etwas ungewöhnliche Rarität ist der Ausflug ins Dorf Sarpi. Dieser unscheinbare Ort liegt nämlich direkt an der georgisch-türkischen Grenze, sodass du im Meer baden und gleich neben dem Strand die riesigen Grenzgebäude beobachten kannst. Ein Stück weiter nördlich von der Stadt stößt du dann auf den beschaulichen Badeort Kobuleti, den viele Reisende als ruhigere Alternative für einen erholsamen Sommerurlaub wählen. Mit Lukáš haben wir langjährig gute Erfahrungen mit einem Mietwagenverleih, den wir weltweit nutzen, sodass sich die Ausflüge problemlos und bequem mit dem eigenen Auto bewältigen lassen.

Wohin weiter in Georgien

Batumi ist meist nur ein Stopp auf einer viel längeren Reise, und es wäre dumm, den Rest dieses zauberhaften Landes nicht zu erkunden.

  • Wenn du ein bisschen Geschichte aufsaugen und deutlich traditionellere Architektur bewundern willst, mach dich unbedingt auf, die Hauptstadt Tiflis zu erkunden.
  • Für alle, die mit Billigflügen ankommen, ist oft Kutaissi der Ausgangspunkt, das interessante Märkte und großartige Klöster verbirgt.
  • Ein Erlebnis fürs Leben ist dann der Besuch der hohen Berge des Kaukasus, konkret die wilde Region Ushguli und Swanetien.
  • Wie du das alles kombinierst, ohne den Verstand zu verlieren, verrät dir unser ausführlicher Reiseplan für einen Urlaub in Georgien.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Batumi?

Die definitiv nachhaltigste Zeit für eine Reise ist der Juni und der Anfang September, wenn Sie warme Sonne, ein recht angenehm aufgewärmtes Meer und deutlich weniger Touristenmassen erwarten. Die Ferienmonate Juli und August sind meist heiß, aber sehr überfüllt, im Herbst hingegen drohen hier ziemlich häufig anhaltende Niederschläge.

Wie lange sollte man in Batumi bleiben?

Die Erfahrungen der meisten Reisenden besagen, dass man die Stadt selbst ganz entspannt in 2 bis 3 Tagen erkunden kann. Wenn du aber lange Tagesausflüge in die Berge planst oder deinen Aktivurlaub einfach mit etwas Faulenzen am Strand auflockern möchtest, kannst du hier ohne Weiteres auch eine ganze Woche bleiben.

Wie kommt man von Tiflis nach Batumi?

Der bequemste Weg ist der moderne Schnellzug Stadler KISS, der normalerweise zweimal täglich fährt und etwa fünf Stunden für die Strecke braucht. Falls ihr den verpasst, bringen euch auch zuverlässig Sammeltaxis (Marschrutkas), die regelmäßig vom Didube-Bahnhof in Tiflis abfahren.

Ist Batumi gut für Kinder?

Familien mit Kindern kommen hier ganz selbstverständlich her und die kleinen Besucher finden hier jede Menge Unterhaltung, vom Riesenrad-Fahren über grüne Parks bis hin zum Delfinarium. Allerdings sollte man bedenken, dass die Stadtstrände ziemlich steil abfallen und die großen Kieselsteine für Kinder beim Laufen unangenehm sein können, daher ist es besser, Schuhe für den Gang zum Wasser mitzunehmen.

Kann man in Batumi baden und wie sind die Strände?

Auf jeden Fall ja, die reguläre Badesaison beginnt bereits im Juni und dauert mindestens bis Ende Oktober. Die örtlichen Strände erstrecken sich über eine beachtliche Länge von sieben Kilometern, bestehen allerdings ausschließlich aus Steinen und Kieseln. Für ein angenehmeres und saubereres Stranderlebnis wird oft empfohlen, sich eher an den nördlichen oder südlichen Stadträndern umzusehen.

Ist die Stadt sicher für abendliche Spaziergänge?

Georgien gilt insgesamt als außergewöhnlich sicheres Reiseziel für Touristen und hier ist es nicht anders. Auch in den späten Nachtstunden können Sie entlang der Uferpromenade oder durch das beleuchtete Zentrum ohne Bedenken einen angenehmen Spaziergang machen, achten Sie nur wie in jeder anderen Stadt auf Ihre persönlichen Gegenstände vor Taschendieben.

Wie viel kostet ein Urlaub und was sind die Preise?

Die lokale Währung ist der georgische Lari (GEL), wobei ein Lari etwa 0,32 Euro entspricht (der Kurs schwankt, also überprüft das vor eurer Reise). Insgesamt ist es hier sehr günstig und für zwei Personen reichen angeblich normalerweise etwa 32 bis 51 Euro pro Tag für alle Mahlzeiten und Unterhaltung problemlos aus.

Brauche ich ein Visum und eine Versicherung für Georgien?

EU-Bürger benötigen kein Visum und können sich sogar bis zu einem Jahr im Land aufhalten, und das ganz entspannt nur mit einem gültigen Personalausweis. Aber Achtung, aufgepasst bei dieser Neuerung: Ab dem 1. Januar 2026 ist für die Einreise eine verpflichtende Reiseversicherung erforderlich, die mindestens ca. 30.000 Lari für die gesamte Dauer eures Aufenthalts abdeckt, und ihr müsst diese zudem in Englisch oder Georgisch nachweisen können. Ohne diese droht euch angeblich eine ziemlich saftige Strafe an der Grenze. Lest zum Beispiel die Bewertung der zuverlässigen Versicherung SafetyWing.

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