Wenn du in Keflavík aus dem Flugzeug steigst, ist das Erste, was dir wahrscheinlich ins Gesicht schlägt, der Wind. Es ist nicht die sanfte europäische Brise, die wir gewohnt sind, sondern eher ein rauer ozeanischer Luftzug, der nach Salz, Schwefel und kompromissloser Wildnis riecht. Lukáš und ich haben diese Insel am Übergang von September zu Oktober komplett umrundet – in einem gemieteten Suzuki Grand Vitara. Dieser Island Reiseführer soll dich auf die Realität der Insel vorbereiten, ganz ohne die rosarote Brille der sozialen Medien.
Es waren zwei Wochen, die sich uns absolut ins Gedächtnis eingebrannt haben. Wir hatten damals eine einzige ungeschriebene Regel: Jeden Tag müssen wir irgendein Thermalbecken finden, in das wir uns hineinlegen. Das war das Beste, was wir uns ausdenken konnten 😅.
Wir haben uns in die isländischen Pferde mit ihrer unglaublichen Mähne verliebt, und ich werde den Moment nie vergessen, als wir in den Westfjorden mitten im Nirgendwo standen und über unseren Köpfen das grüne Polarlicht tanzte.
Island kann nämlich teuer, anstrengend und unglaublich launisch sein, aber wenn du seine Spielregeln akzeptierst, belohnt es dich mit Erlebnissen fürs ganze Leben. Wenn du 2026 einen Island-Urlaub planst, musst du mit einer Reihe von Neuerungen rechnen – von der Kilometersteuer bis hin zu erwachten Vulkanen.
Im Artikel findest du einen kompletten Überblick, wann du losfahren solltest, wie viel der ganze Spaß kostet, worauf du bei der Automiete achten musst und natürlich detaillierte Tipps zu Orten, die du auf deiner Reise auf keinen Fall verpassen solltest.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

- Wie lange reisen: Um die Hauptringstraße Ring Road zu fahren, brauchst du idealerweise 7 bis 10 Tage. Den Golden Circle und die Südküste schaffst du in 4 bis 5 Tagen.
- Budget: Island ist sehr teuer. Ein komfortabler Urlaub für zwei Personen für eine Woche (ohne Flüge) kostet rund 3.200 bis 5.200 €. Den Preis kann man aber durch Selbstkochen und Übernachten auf Campingplätzen senken.
- Neuerungen 2026: Die Fluggesellschaft PLAY ist pleitegegangen, auf den Straßen gilt eine neue Kilometersteuer von 6,95 ISK pro Kilometer, dafür ist Benzin deutlich billiger geworden – auf etwa 215 ISK pro Liter. Im August erwartet die Insel eine totale Sonnenfinsternis.
- Auto: Im Sommer reicht dir auf der Hauptstraße ein normaler Wagen mit Zweiradantrieb, aber fürs Hochland (F-Roads) und im Winter brauchst du unbedingt einen 4×4.
- Sicherheit: Vorsicht vor den tückischen Wellen am schwarzen Strand Reynisfjara und vor dem extremen Wind, der dir buchstäblich die Autotür ausreißen kann. Die Vulkane auf der Halbinsel Reykjanes sind aktiv, werden aber sicher überwacht.
Wann reisen und wie kommt man hin
Die Planung eines Island-Urlaubs beginnt mit der Frage, was du dir von der Reise eigentlich erwartest. Das Wetter lässt sich hier nämlich kaum vorhersagen und ändert sich oft alle fünf Minuten. Wir sind am Übergang von September zu Oktober losgefahren, was meiner Meinung nach ein absolut genialer Kompromiss ist.
Es sind nicht mehr so viele Touristen unterwegs wie im Sommer, die Übernachtungspreise sinken etwas und gleichzeitig hast du schon genug Dunkelheit, um auf Nordlichtjagd zu gehen. Außerdem hält der Golfstrom die Temperaturen überraschend hoch, sodass es in Reykjavík selten lange friert. Der echte Diktator ist hier aber der Wind, der die gefühlte Temperatur um zehn Grad nach unten drücken kann – eine gute, winddichte Jacke ist also auch im Juli absolute Grundausstattung.
Wenn du möglichst sicher befahrbare Straßen und ein offenes Hochland haben möchtest, komm von Mitte Juni bis Ende August hierher. Die Sommertage sind endlos und die Sonne geht nur für ein paar Stunden unter, sodass du wirklich viel schaffst.
Andererseits steht 2026 ein gewaltiges astronomisches Ereignis bevor. Am Mittwoch, dem 12. August, findet eine totale Sonnenfinsternis statt, die am besten von den Westfjorden und Reykjavík aus zu sehen sein wird. Der Totalitätsstreifen erfasst den westlichen Teil des Landes, und die längste Dunkelheit erleben die Klippen von Látrabjarg, wo die Finsternis über zwei Minuten dauern wird.
Übernachtungen sind zu diesem Termin lange im Voraus ausverkauft und die Preise schießen astronomisch in die Höhe. Der Preis für eine einfache Pension in der Stadt Ísafjörður ist beispielsweise auf 700 Dollar pro Nacht geklettert, und auf der Halbinsel Snæfellsnes findet sogar ein riesiges Festival statt.
Was die Anreise aus Deutschland betrifft, hast du mehrere Möglichkeiten. Icelandair bietet ganzjährig Direktflüge ab Frankfurt und München an, und Lufthansa sowie Eurowings fliegen in der Sommersaison ebenfalls nach Keflavík. Die Flugzeit beträgt rund vier Stunden, und Tickets bekommst du je nach Saison und Vorlaufzeit ab etwa 250 bis 500 €. Icelandair bietet zudem den tollen Stopover-Service.
Du kannst dir so auf dem Weg nach Nordamerika einen bis zu siebentägigen Zwischenstopp auf Island einlegen – komplett ohne Aufpreis zum Ticket. Pass nur auf veraltete Infos im Internet auf, denn der beliebte Billigflieger PLAY ist pleite und seine roten Flugzeuge wirst du am Himmel nicht mehr sehen.
Für die Einreise brauchst du kein Visum, ein gültiger Personalausweis reicht. Island ist Teil des Schengen-Raums, sodass dich als deutsche Staatsbürger weder die neuen Systeme EES noch ETIAS betreffen, mit denen die Medien Reisende manchmal unnötig erschrecken. Das Einzige, was du am Flughafen Keflavík vielleicht spürst, sind etwas längere Schlangen an den Schaltern für Menschen außerhalb der Europäischen Union.
Wo übernachten und was kostet es
Die Übernachtung auf Island ist wahrscheinlich das, was deinem Geldbeutel am meisten wehtut. Der Preis richtet sich vor allem nach dem Standard, den du verlangst, denn hier findest du absolut alles – von luxuriösen Glashotels über Familienbauernhöfe bis hin zu Campingplätzen.
Während unseres Roadtrips haben wir überwiegend in sogenannten Guesthouses geschlafen, was wohl die beliebteste und praktischste Unterkunftsform ist. Du hast hier meist ein eigenes oder geteiltes Bad und vor allem Zugang zu einer Gemeinschaftsküche, was für das Einhalten des Budgets absolut entscheidend ist.
Im Durchschnitt rechne damit, dass dich eine Nacht für zwei in einer anständigen Pension oder einem Guesthouse rund 80 bis 150 € kostet. Eine tolle Alternative für Tierliebhaber sind die sogenannten Farmstays, die das Netzwerk Hey Iceland vereint, wo du morgens buchstäblich vom Blöken der Schafe geweckt wirst und oft eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung hast.
Wenn du allein reist oder dir geteilte Zimmer nichts ausmachen, findest du auf der ganzen Insel auch saubere und moderne Hostels, wo ein Bett im Mehrbettzimmer zwischen 40 und 60 Dollar pro Nacht kostet.
Die Unterkunft ist schlichtweg ein wesentlicher Kostenpunkt. Wenn du also im Sommer unterwegs bist und ein abenteuerlustiger Typ bist, sparst du wahnsinnig viel mit der Camping Card. Die kostet dich rund 175 € bzw. 26.000 ISK, und damit hast du Zugang zu mehr als vierzig Campingplätzen auf der ganzen Insel für bis zu 28 Nächte.
Die Karte gilt zudem für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder, und vor Ort zahlst du nur noch eine kleine Kurtaxe von rund 400 ISK pro Nacht dazu. Das ist die absolut ideale Variante für alle, die sich einen Wohnwagen bzw. Campervan mieten.
Was das Gesamtbudget betrifft: Ein Island-Urlaub auf eigene Faust für zwei Personen für eine Woche kostet dich bei mittlerem Komfort mit Mietwagen, Benzin, Essen und Thermalbad-Eintritten schätzungsweise 3.200 bis 5.200 € ohne Flüge. Wenn du konsequent kochst, im Zelt schläfst und den kleinsten Wagen mit Zweiradantrieb mietest, lässt sich das auf etwa 2.000 bis 2.800 € drücken.
Wenn du dagegen Luxushotels und private Gletschertouren verlangst, übersteigt das Budget leicht 12.000 €. Vergiss nicht, ins Budget für 2026 auch die neue Kilometersteuer für den Mietwagen einzurechnen, auf die ich gleich im nächsten Abschnitt genauer eingehe.
💡 Konkrete Übernachtungstipps (Preise und Verfügbarkeit prüfst du über Booking, buche rechtzeitig – in der Saison und rund um die Finsternis 2026 sind sie Monate im Voraus weg):
- Hótel Kea (Akureyri)
- Fosshótel Glacier Lagoon (Hof)
- Hótel Katla by Keahotels (Vík)
Verkehr und Fahren: 4 Dinge, die du wissen musst
Die Straßen auf Island sind ein absolut eigenständiges Erlebnis, und die Automiete erinnert hier an einen kleinen Wilden Westen. Du kannst dich entweder an die asphaltierte Ringstraße Ring Road halten oder dich auf die Schotterpisten ins Hochland wagen. Beide Varianten haben ihre strikten Regeln, die man wirklich besser nicht bricht, denn Pannendienste sind astronomisch teuer, mobile Blitzer unerbittlich und mögliche Bußgelder noch schlimmer.
1. Welches Auto wählen und wann ein Zweiradantrieb reicht
Das große Dilemma ist immer die Wahl zwischen einem Auto mit Zweiradantrieb und einem Allradfahrzeug. Wenn du im Sommer fährst und dich nur auf dem Golden Circle, der Südküste bewegen oder die Hauptringstraße umrunden willst, reicht dir ein kleines Auto mit Frontantrieb völlig aus. Der Großteil der Hauptstraße ist asphaltiert und nur etwa dreißig Prozent der Abschnitte sind Schotter.

Sobald du aber auf die mit dem Buchstaben F gekennzeichneten Hochlandstraßen ins isländische Inland willst, ist ein Auto mit 4×4-Antrieb absolute Pflicht. Mit einem normalen Wagen darfst du dort gesetzlich nicht hin, deine gesamte Versicherung verfällt, und glaub mir, diese Wege sind wirklich heftig.
Ein Allradfahrzeug ist natürlich auch für Fahrten in den Wintermonaten unverzichtbar. Und Vorsicht bei den schmalen einspurigen Brücken, den sogenannten Einbreið brú, wo immer die einfache Regel gilt: Wer zuerst auf die Brücke fährt, hat Vorfahrt.
2. Die Versicherung ist absolute Grundausstattung
Auf den isländischen Straßen kann dir mit dem Auto vieles passieren, was wir in Mitteleuropa gar nicht kennen. Die Basisversicherung CDW kostet bei einem kleinen Auto rund 3.190 ISK pro Tag, reicht aber meist überhaupt nicht aus.

Zahle auf jeden Fall extra für Gravel Protection, die dich vor aufgewirbeltem Schotter schützt. Der Asphalt auf der Ring Road verwandelt sich nämlich oft unerwartet in Schotter, und es reicht, dass dir ein Auto entgegenkommt und ein kleiner Stein dir sofort die Windschutzscheibe zertrümmert.
Wenn du in den Süden und Osten der Insel fährst, empfehle ich dir auch dringend die Sand and Ash Protection. Sturmwinde können Vulkanasche und Sand aufwirbeln, der buchstäblich den Lack vom Auto bis aufs Blech abschmirgelt, und die Schäden gehen in solchen Fällen in die Millionen – bis zu 1.500.000 ISK.
Ein besonderes Kapitel sind die Flussfurten im Hochland – darauf bezieht sich leider keine Standardversicherung, und dort fährst du immer nur auf eigenes Risiko.
3. Pass enorm auf die Türen auf
Es klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber einer der häufigsten Schäden in isländischen Autovermietungen ist das Ausreißen der Türen durch den Wind, was die Einheimischen „Door-Ripping“ nennen. Die Windkraft auf Island kann so extrem sein, dass der Wind die Autotür packt und sie mit enormer Kraft bis zum Kotflügel umbiegt, wenn du sie nur unachtsam öffnest.

Die Reparatur kostet unsinnige Beträge, und die normale Versicherung deckt diesen Schaden nur selten. Wir haben eine einfache Regel: Wann immer es auf Island weht, musst du den Griff mit beiden Händen fest halten und die Tür beim Aussteigen regelrecht mit dem Körper abstützen. Pass ebenso darauf auf, dass du nicht gegen die Richtung des starken Windes mit offenen Türen parkst.
4. Kilometersteuer und billigeres Benzin für 2026
Wenn du Erfahrungsberichte vom Island-Urlaub aus den vergangenen Jahren liest, musst du von einer wesentlichen Änderung wissen. Die isländische Regierung hat ab dem 1. Januar 2026 eine neue Kilometersteuer eingeführt, die auch für Elektroautos gilt. Für PKW bis 3,5 Tonnen bedeutet das eine Gebühr von 6,95 ISK, also rund 0,05 €, pro gefahrenem Kilometer.

Die Vermietungen berechnen es dir fix als Tagesgebühr von rund 1.390 bis 1.550 ISK oder ziehen es dir bei der Rückgabe des Autos exakt nach Tacho von der Karte ab.
Du musst aber nicht in Panik geraten. Mit dieser Steuer hat die Regierung gleichzeitig einen Teil der Verbrauchssteuer auf Kraftstoffe gestrichen, sodass Benzin sehr angenehm billiger geworden ist. Während der Liter 2025 noch über 305 ISK kostete, bewegen sich die Preise 2026 ungefähr zwischen 210 und 225 ISK pro Liter, je nach Tankstellenkette.
Die Gesamtkosten für den Roadtrip gleichen sich also ungefähr aus, du zahlst nur einen Teil des Geldes an die Vermietung und weniger an der Tankstelle. Und vergiss nicht, dass du an Selbstbedienungstankstellen wie N1 unbedingt eine physische Bankkarte brauchst und deinen PIN-Code kennen musst, denn kontaktlose Zahlungen ohne PIN haben auf Island ein Limit von 7.500 ISK.
Island und Sicherheit: Worauf du achten musst
Obwohl sich Island langfristig auf dem ersten Platz im Ranking der sichersten Länder der Welt mit nahezu null Kriminalität hält, verzeiht die Natur hier leider keine Fehler. Häuser und Autos werden hier oft nicht abgeschlossen und die Menschen sind unglaublich nett, andererseits kann dich eine unscheinbare Welle am schwarzen Strand töten oder eine Evakuierung wegen seismischer Aktivität überraschen. Es reicht aber, ein paar Grundregeln zu befolgen, und du bist absolut sicher.
Der wohl größte Schrecken der letzten Jahre befindet sich am atemberaubenden schwarzen Strand Reynisfjara beim Städtchen Vík. Der Ort ist zwar wunderschön mit den Basaltsäulen im Hintergrund, aber der Ozean erzeugt hier sogenannte Sneaker Waves – also tückische, heranschleichende Wellen.
Der Ozean wirkt völlig ruhig, aber plötzlich rollt eine riesige Wassermasse heran, die dutzende Meter weiter aufs Land reicht als die vorherigen Wellen. Das Wasser hat eine enorme Kraft, und die starke Unterströmung kann einen erwachsenen Menschen leicht ins Meer reißen. Seit 2013 sind hier leider schon sechs Touristen gestorben.
Respektiere deshalb die Zonenampel direkt am Strand, halte mindestens dreißig Meter Abstand zum Wasser und kehr dem Ozean vor allem nie für ein Foto den Rücken zu.
Eine weitere Besonderheit ist die vulkanische Aktivität auf der Halbinsel Reykjanes. Seit März 2021 wechseln sich hier Eruptionen ab, und allein im Vulkansystem Sundhnúkur gab es davon neun. Für deine Sicherheit stellen sie aber kein grundlegendes landesweites Risiko dar, denn diese Eruptionen schleudern keine Aschewolken aus, sondern lassen eher ruhig Lava aus Spalten austreten.
Der Flughafen Keflavík funktioniert ohne Einschränkungen, aber sei beim beliebten Thermalbad Blue Lagoon besonders vorsichtig. Dieses arbeitet derzeit im dynamischen Modus und kann sich bei erhöhter seismischer Aktivität mit zwei Stunden Vorlauf komplett evakuieren.
Schau dir vor der Reise immer die App und die offizielle Website Safetravel.is an, wo du die aktuellsten Warnungen findest. Genauso unverzichtbar ist das Wetterportal Vedur.is.
Eine ganz andere Kategorie von Sicherheit und gesellschaftlichen Regeln ist die isländische Etikette in den Thermalbädern, der sogenannten Sundlaug. Touristen steuern meist die teuren Spas wie das Sky Lagoon an, aber wir haben uns in die lokalen öffentlichen Bäder verliebt, die du in jedem kleineren Städtchen für einen Bruchteil des Eintritts findest.
Sie haben aber eine sehr strenge Regel. Weil die Isländer ein Minimum an Chlor verwenden, musst du dich vor dem Betreten des Beckens gründlich mit Seife duschen, und zwar splitterfasernackt.
In den Umkleiden triffst du oft Angestellte, sogenannte Duschwächter, die auf die Hygiene achten, und wenn du deine Badekleidung nicht ausziehst, schicken sie dich gnadenlos zurück unter die Dusche. Vielleicht schämst du dich ein bisschen, aber niemand schaut dich dort an – es ist schlichtweg eine notwendige lokale Tradition.
Region für Region: 15 der schönsten Orte zum Besuchen und was man hier tun kann
Island ist so riesig und visuell vielfältig, dass du es bei einem einzigen Besuch schlichtweg nicht erfassen kannst. Lukáš und ich haben es in vierzehn Tagen komplett geschafft, aber wir hatten Tage, an denen wir viele Stunden im Auto saßen und zusahen, wie sich der Asphalt in endlose Schotterwege verwandelte.
Ich habe die Insel für dich in die wichtigsten Regionen unterteilt, damit du genau die Orte auswählen kannst, die dich am meisten reizen, und nach denen du dir leicht die ideale Route zusammenstellst.
1. Reykjavík und die Halbinsel Reykjanes
Die Hauptstadt Islands haucht dir wahrscheinlich nicht die klassische historische Atmosphäre europäischer Metropolen ein, aber sie hat ihren unverwechselbaren nordischen Charme. Die ganze Stadt lässt sich an einem Tag zu Fuß erkunden, und ich empfehle, bei der markanten Betonkirche Hallgrímskirkja zu beginnen, deren Architektur an die Basaltsäulen aus der heimischen Natur erinnern soll – die Auffahrt auf den Aussichtsturm kostet rund 1.400 ISK.

Schön ist auch der Spaziergang um das moderne, verglaste Opernhaus Harpa, das gleich am Hafen steht, und verpass auf keinen Fall die Stahlskulptur des Sonnenschiffs, bekannt als Sun Voyager. Abends mach dich dann auf den berühmten Rúntur, die traditionelle Bartour auf der lebendigen Straße Laugavegur.
Hinter den Stadtgrenzen liegt die Halbinsel Reykjanes, wo du wahrscheinlich landen wirst. Hier findest du die berühmte Blaue Lagune mit ihrem milchig gefärbten Wasser, die zwar manchmal wegen der lokalen vulkanischen Aktivität beim Städtchen Grindavík vorübergehend evakuiert wird, aber meist völlig problemlos funktioniert.
Die Eintrittskarten muss man lange im Voraus reservieren. Auf dieser Halbinsel findest du auch die sogenannte Brücke zwischen den Kontinenten, wo du frei durch den Riss zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen tektonischen Platte spazieren kannst.
💡 Tipp: Eintrittskarten und organisierte Ausflüge (Island und Umgebung) lohnt es sich, im Voraus online auf GetYourGuide zu kaufen – in der Saison füllen sie sich schnell.
2. Der Golden Circle als Pflicht-Auftakt
Das ist der absolute Klassiker, den du von der Hauptstadt aus an einem Nachmittagsausflug abfahren kannst. Der Golden Circle besteht aus drei Hauptstationen. Die erste davon ist der Nationalpark Þingvellir, ein Ort von enormer historischer Bedeutung, denn hier traf sich bereits im Jahr 930 das erste isländische Parlament.

Zugleich ist es der einzige Ort der Welt, an dem du deutlich sehen kannst, wie sich zwei kontinentale Platten an der Oberfläche voneinander entfernen, und Wagemutige können hier sogar in der Spalte Silfra in Wasser von nur zwei Grad Celsius tauchen.
Die nächste Station ist das geothermale Gebiet Geysir. Der Große Geysir selbst schläft zwar die meiste Zeit, aber sein Nachbar namens Strokkur ist sehr zuverlässig und schleudert etwa alle fünf bis zehn Minuten kochendes Wasser in eine beachtliche Höhe von bis zu dreißig Metern.
Die gesamte Route schließt der imposante Wasserfall Gullfoss ab. Dieser doppelte Kaskaden-Gigant wirkt unglaublich majestätisch, und im Winter, wenn er von Eis umgeben ist, hast du das Gefühl, du wärst irgendwo am Ende der Welt gelandet.
3. Die Südküste: Wasserfälle und schwarzer Sand
Wenn du von Reykjavík auf der Ringstraße Nummer 1 in Richtung Süden fährst, mach dich darauf gefasst, dass du ständig mit offenem Mund anhalten wirst. Die erste riesige Attraktion ist der Wasserfall Seljalandsfoss, dessen Einzigartigkeit darin besteht, dass man ihn komplett sicher von hinten umrunden kann.



Halte aber wirklich eine gute, wasserdichte Jacke bereit, denn die Gischt fliegt von ihm in alle Richtungen. Nur ein Stück weiter triffst du auf den mächtigen Skógafoss, an dem du über hunderte Stufen hinaufsteigen und zusehen kannst, wie aus sechzig Metern Höhe eine gewaltige Wassermasse hinunter in den Fluss stürzt.
Bei diesen beliebten Orten rechne damit, dass eine Parkgebühr von rund 1.000 ISK anfällt, also lade dir gleich die App Parka herunter.
Wenn du etwas Zeit übrig hast und dir längeres Gehen nichts ausmacht, mach einen Spaziergang zum Wrack des amerikanischen Militärflugzeugs DC-3 am Strand Sólheimasandur. Die Maschine liegt dort seit den Siebzigern im schwarzen Sand, und auch wenn der gerade, mit Schotter übersäte Weg dorthin ein bisschen ermüdend ist, lohnt sich der postapokalyptische Anblick definitiv.
Sobald du zum Städtchen Vík kommst, triffst du auf den erwähnten schönen, aber gefährlichen schwarzen Strand Reynisfjara mit seinen Basaltsäulen, wo die absolut tückischen Ozeanwellen auf dich warten.
4. Der Südosten und der Zauber riesiger Gletscher
Hinter Vík beginnen die Touristenmassen merklich auszudünnen, und du näherst dich über die lange gerade Straße dem riesigen Nationalpark Vatnajökull, in dem der größte Gletscher Europas liegt, der unglaubliche acht Prozent der gesamten Fläche Islands bedeckt. Hier stockt wohl absolut jedem der Atem.

Lukáš und ich haben einen längeren Stopp an der berühmten Gletscherlagune Jökulsárlón eingelegt. In dieses ruhige Wasser brechen riesige blaue und weiße Eisstücke ab, die leise Richtung Ozean treiben, und oft sonnen sich darauf neugierige Robben.
Gleich gegenüber der Lagune, auf der anderen Straßenseite, liegt der sogenannte Diamantstrand bzw. Diamond Beach. Der aufgewühlte Ozean schmirgelt die riesigen abbrechenden Eisstücke ständig ab und spült sie nach und nach zurück ans Ufer. Eisstücke verschiedenster Formen und Größen funkeln im Sonnenschein auf dem tiefschwarzen Vulkansand wirklich wie Diamanten, was ihn zu einem der fotogensten Orte der ganzen Insel macht.
5. Die Ostfjorde (Austurland) und Klippenkulissen
Wenn du den rauen Südosten durchquert hast, beginnt sich die Straße dramatisch zu winden, und du betrittst das Gebiet der Ostfjorde. Es ist eine Landschaft aus scharfen, steilen Klippen, tiefen Buchten und einsamen Straßen, wo du sehr wahrscheinlich ganze Herden wilder Rentiere triffst. Rechne damit, dass die Entfernungen zwischen den Tankstellen hier merklich länger sind, also vergiss nicht, regelmäßig zu tanken und den Tankstand zu kontrollieren.

Die absolute Perle dieser Gegend ist das malerische Städtchen Seyðisfjörður, das am Ende eines der tiefen Fjorde liegt. Berühmt gemacht hat diesen Ort die ikonische blaue Kirche, zu der eine wunderbar fotogene Regenbogenstraße führt. Die Atmosphäre ist hier völlig anders als im Rest Islands, voller Künstler, kleiner Cafés und allgegenwärtiger Ruhe.
6. Der Norden und der wilde Diamond Circle
Die Rolle der nördlichen Hauptstadt übernimmt das sympathische Städtchen Akureyri, von wo aus die meisten Reisenden aufbrechen, um den sogenannten Diamond Circle zu erkunden. Dieser umfasst den herrlichen Wasserfall Goðafoss und vor allem das geothermal aktive Gebiet des Sees Mývatn. Diese Gegend wirkt buchstäblich wie von einem anderen Planeten.

Auf jedem Schritt brodelt und zischt es hier, du spazierst an den farbigen Schlammvulkanen bei Hverir vorbei und bewunderst die Lavaformationen Dimmuborgir. Am Übergang von Juni zu Juli 2026 eröffnet hier nach langem Umbau zudem das ganz neue Thermalbad Earth Lagoon, das die ursprünglichen Mývatn Nature Baths ersetzt.
Der absolute Höhepunkt des Nordens ist für mich zweifellos der Dettifoss, der mächtigste Wasserfall ganz Europas. An seinem Rand zu stehen und die physischen Erschütterungen unter den Füßen zu spüren, erfüllt dich mit enormem Respekt vor der Natur. Wenn du Tiere liebst, fahr ins nahe gelegene Fischerstädtchen Húsavík.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du von hier aus auf einem Ausflugsboot Wale erspähst, grenzt an Gewissheit, und in den Sommermonaten kommen hier regelmäßig auch riesige Blauwale vorbei. Nach der Bootsfahrt kannst du dich dann ins Thermalbad GeoSea legen, von wo aus du aus dem heißen Wasser direkt aufs Meer schaust.
7. Die Halbinsel Snæfellsnes und die abgelegenen Westfjorde
Der westliche Teil Islands bietet zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Die Halbinsel Snæfellsnes wird oft Island in Miniatur genannt, weil du auf einem relativ kleinen Stück von allem ein bisschen findest.

Hier steht der ikonische spitze Berg Kirkjufell, bekannt aus der Serie Game of Thrones, die romantische, einsame schwarze Kirche Búðir mitten in der Ödnis sowie dramatische Klippen voller nistender Vögel bei Arnarstapi. Du schaffst es, sie in zwei entspannten Tagen abzufahren, und im August 2026 findet hier sogar ein riesiges Festival statt, das mit der Sonnenfinsternis verbunden ist.
Die Westfjorde dagegen sind für Menschen, die vor allem und jedem fliehen wollen. Hierher kommen weniger als zehn Prozent aller Touristen, denn die Wege schlängeln sich ständig durch tiefe Fjorde, der Asphalt verwandelt sich oft in Schotter und die Fahrt ist hier sehr langsam.
Die Belohnung ist aber absolute Abgeschiedenheit und der majestätische Kaskadenwasserfall Dynjandi. Wir standen damals auf den Klippen von Látrabjarg, dem westlichsten Punkt ganz Europas, und im Sommer kannst du hier aus einem Meter Entfernung riesige Kolonien niedlicher Papageientaucher beobachten.
8. Das Hochland (Highlands) und die Regenbogenberge von Landmannalaugar
Das Hochland ist das raue und unwirtliche Herz Islands, in das normale Touristen mit kleinen Autos nie kommen. Hierher führen überhaupt keine Asphaltstraßen, es gibt weder Tankstellen noch Hotels, nur endlose Schotter-F-Roads und Furten durch wilde Flüsse, die du mit dem Auto auf eigene Gefahr überqueren musst. Das Hochland ist nur etwa von Mitte Juni bis Mitte September zugänglich, und ausschließlich mit einem starken Auto mit 4×4-Antrieb.

Wenn du das richtige Auto und den Mut hast, erwarten dich hier Kulissen wie vom Mars. Das berühmteste Gebiet ist Landmannalaugar mit seinen atemberaubenden bunten Rhyolithbergen, wo du herrliche Trekkingtouren unternehmen und in natürlichen heißen Bächen baden kannst. Wenn du nach absoluter Einsamkeit sehnst und wirklich Erfahrung mit Offroad-Fahren hast, kannst du bis zur Mondlandschaft des Vulkans Askja tief im zentralen Hochland aufbrechen.
Wo man auf Island isst: Ein Guide für Vegetarier und Neugierige
Restaurants auf Island sind ein Kapitel für sich und teilen sich grob in zwei Grundkategorien: teuer und extrem teuer. Ein normales Hauptgericht im Restaurant kostet dich problemlos 2.000 bis 3.500 isländische Kronen und ein einfaches Bier in der Bar locker 1.500 ISK.


Da Lukáš und ich Vegetarier sind und versucht haben, ein einigermaßen vernünftiges Budget einzuhalten, haben wir uns das Essen die meiste Zeit komplett selbst aus gekauften Zutaten zubereitet.
Wir haben ausschließlich in den lokalen Supermärkten eingekauft und schnell festgestellt, dass Bónus mit dem rosa Schweinchen im Logo am besten ist – er ist mit Abstand der günstigste. Eine etwas teurere Alternative ist dann Krónan oder Nettó, dem Luxussupermarkt Hagkaup sind wir dagegen weit aus dem Weg gegangen.
Aus dem Kofferraum unseres Autos wurde bald eine funktionierende Feldküche. Jeden Tag kochten wir Nudeln mit Pesto, riesige Töpfe frischer Linsensuppe, bereiteten Kichererbsen zu, und abends machten wir uns oft hausgemachte Tacos mit Avocado oder bestrichen einfach das köstliche isländische Brot mit unserem Lieblings-Hummus.
Eine riesige vegetarische Entdeckung war für uns der echte isländische Skyr, der technisch gesehen ein dicker Käse ist, auch wenn er wie Joghurt aussieht – und weil er über 16 Gramm reines Eiweiß enthält, hat er uns wohl jeden Morgen beim Frühstück gerettet. Wenn du in größere Städte wie Reykjavík oder das nördliche Akureyri fährst, findest du dort problemlos tolle vegetarische und vegane Lokale, in denen sie fantastische Gemüse-Bowls, knusprige Falafel oder hervorragendes veganes Gebäck machen.
Und noch ein extrem wichtiger Tipp: Kauf dir auf Island nie abgefülltes Wasser in Plastik. Das Leitungswasser ist auf der ganzen Insel absolut sauber, köstlich und vor allem völlig kostenlos.
Wenn du kein Vegetarier bist und eher ein abenteuerlustiger Typ, interessieren dich vielleicht die lokalen traditionellen Spezialitäten, die du gewöhnlich auf den Speisekarten findest. Oft triffst du auf eine dicke Suppe aus Lammfleisch oder auf Stücke von getrocknetem Fisch namens harðfiskur, den die Isländer gewöhnlich als Snack kauen.
In den waghalsigeren Lokalen servieren sie den Touristen dann auch den berüchtigten Hákarl, fermentierten Grönlandhai mit starkem Ammoniakgeruch, den die Einheimischen vorsichtshalber mit dem scharfen Kümmelschnaps Brennivín hinunterspülen.
Wohin als Nächstes
- Island: 7-tägige Roadtrip-Route entlang der Ring Road
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- 16 der besten heißen Quellen auf Island zum Hineinlegen
Häufig gestellte Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Island?
Kommt ganz auf deine Prioritäten an. Wenn du die ganze Insel erkunden, ins Hochland fahren und lange Tage mit wenig Niederschlag genießen möchtest, dann reise von Juni bis August. Wenn du aber von Polarlichtern träumst und den größten Touristenmassen sowie den astronomischen Sommerpreisen aus dem Weg gehen willst, ist die beste Reisezeit Ende September, Oktober oder der kühlere März.
Wie viel kostet ein Urlaub in Island?
Das Preisspektrum auf der Insel ist riesig. Der goldene Mittelweg für zwei Personen pro Woche ohne Flüge, einschließlich Übernachtung in schönen Pensionen, Mietung eines kleineren Autos und gelegentlichem Abendessen im Restaurant, kostet euch etwa 3.200 bis 5.200 EUR. Sparsamere Reisende, die fleißig mit Vorräten aus dem Supermarkt Bónus kochen und im Zelt oder Camper zelten, können das Budget auf 2.000 bis 2.800 EUR drücken.
Wie viele Stunden dauert der Flug nach Island?
Wenn du von Prag aus mit einem Direktflug in der Sommersaison zum Beispiel mit Smartwings fliegst, dauert der Flug zum internationalen Flughafen Keflavík knapp vier Stunden. Bei Flügen außerhalb der Saison musst du mit einem Umstieg rechnen, meistens über Kopenhagen, Frankfurt, Wien oder London, was die Gesamtreisezeit logischerweise auf sechs bis acht Stunden verlängert.
Brauche ich für Island einen Geländewagen oder reicht ein normales Auto?
In den Sommermonaten und für Reisen auf der asphaltierten Hauptstraße Ring Road und dem beliebten Golden Circle reicht euch völlig problemlos ein klassischer Kleinwagen mit Vorderradantrieb. Sobald ihr aber plant, ins Landesinnere auf die Schotterpisten der F-Roads vorzudringen, die Flüsse durchqueren, oder in den rauen Wintermonaten voller Schnee unterwegs seid, ist ein 4×4-Antrieb absolut notwendig und auf den F-Roads aus Sicherheitsgründen sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Was man auf Island nicht darf und welche Regeln es gibt?
Island legt enormen Wert auf den Schutz seiner empfindlichen Natur und ahndet jegliche Verstöße streng. Es ist strikt verboten, mit dem Auto abseits markierter Wege zu fahren, also Offroading zu betreiben, auf das kostbare isländische Moos zu treten, das Hunderte von Jahren wächst, und ihr dürft auch nirgendwo außerhalb offiziell ausgewiesener Campingplätze campen. Sehr wichtig ist auch die Etikette in den Thermalbädern, wo ihr euch nicht ohne vorheriges gründliches Duschen ohne Badekleidung ins Wasser begeben dürft.
Sind die Insel und die Vulkane momentan sicher?
Ja, Island gilt seit langem als das sicherste Land der Welt überhaupt. Die Eruptionen auf der Halbinsel Reykjanes sind zwar im Jahr 2026 weiterhin aktiv und Magma sammelt sich an, aber diese vulkanischen Phänomene sind sehr lokal begrenzt und es kommt nicht zu massiven Ascheauswürfen in die Atmosphäre. Der Flugverkehr sowie die wichtigsten Touristenattraktionen funktionieren ganz normal und die Behörden überwachen alles sorgfältig, dennoch lohnt es sich immer, die aktuelle Situation über die Sicherheits-App Safetravel zu verfolgen.
Wie sieht es mit der neuen Kilometerabgabe für 2026 aus?
Ab Anfang Januar 2026 wird in Island eine neue Steuer in Höhe von 6,95 ISK pro gefahrenem Kilometer mit dem PKW erhoben, und zwar auch für beliebte Elektroautos. Autovermietungen geben diese Kosten in der Regel direkt an die Kunden weiter – entweder als Tagespauschale oder als genaue Abrechnung bei Fahrzeugrückgabe. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Regierung dank dieser Steuer einen Teil der Benzinabgaben gestrichen hat, sodass Kraftstoffe an den Tankstellen deutlich günstiger geworden sind und nun bei etwa 215 ISK pro Liter liegen.
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Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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