Wenn von Urlaub jenseits des Polarkreises die Rede ist, denken die meisten automatisch an eisige Temperaturen und meterhohe Schneewehen. Doch die Realität im Norden Norwegens ist viel abwechslungsreicher und vor allem absolut unberechenbar. Wer seinen Koffer oder Rucksack für die Lofoten in Norwegen packt – einen Ort, an dem sich innerhalb eines einzigen Nachmittags brennende Sonne, ein heftiger Sturm und horizontaler Regen abwechseln können –, braucht ein bisschen strategisches Planen.
Das Wetter auf den Lofoten macht schlicht, was es will, und selbst wenn du Mitte Juli anreist, liegt die durchschnittliche Tagestemperatur nur bei etwa 12 bis 15 °C. Ein absolutes Muss ist es deshalb, die norwegische Wetter-App yr.no aufs Handy zu laden – sie gilt hier als das Maß aller Dinge, ohne das du dich besser nicht auf einen längeren Ausflug begibst.
Die richtig gewählte Ausrüstung entscheidet darüber, ob du von den majestätischen Bergen und tiefen Fjorden atemberaubende Erlebnisse mit nach Hause nimmst – oder nur Erinnerungen daran, wie schrecklich kalt dir war. Schauen wir uns deshalb gemeinsam an, was in deinem Gepäck auf keinen Fall fehlen sollte und was du dagegen guten Gewissens zu Hause lassen kannst.

Zusammenfassung
- Kleide dich im Zwiebellook: Das Zwiebelprinzip ist die Grundlage des Überlebens, und am besten dient dir dabei hochwertige Merinowolle, die auch dann wärmt, wenn du verschwitzt oder nass wirst.
- Setze auf Hardshell: Eine gute wasserdichte und vor allem winddichte Jacke samt Hose rettet dich vor unerwarteten Schauern und dem starken Wind vom Ozean.
- Festes Schuhwerk ist Pflicht: Die norwegischen Pfade sind oft sehr schlammig und rutschig, ohne wasserdichte Trekkingschuhe mit gutem Profil kommst du nicht aus.
- Vergiss die Schlafmaske nicht: Im Sommer erlebst du hier den Polartag, an dem die Sonne überhaupt nicht untergeht – ohne gute Abdunkelung kann das deinen Schlafrhythmus schnell durcheinanderbringen.
- Bargeld kannst du zu Hause lassen: Norwegen ist eine bargeldlose Gesellschaft, überall zahlst du problemlos mit Karte oder Smartphone.
- Kaufe clever ein: Lebensmittel bekommst du am günstigsten in den Supermärkten Rema 1000 oder Kiwi – Restaurants sind hier nämlich extrem teuer, Selbstkochen spart enorme Summen.
- Versichere dich: Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt zwar, aber die norwegischen Selbstbeteiligungen sind hoch, daher ist eine gute private Reiseversicherung absolut unverzichtbar.

7 Dinge, die du übers Packen für die Lofoten in Norwegen wissen musst
💡 Tipp: Egal, in welcher Jahreszeit du in den Norden aufbrichst – der Schlüssel zum Erfolg ist Flexibilität und die Fähigkeit, schnell auf Wetteränderungen zu reagieren. Packe deine Sachen so, dass du sie leicht kombinieren kannst und weder ein unerwarteter Morgenfrost noch die Nachmittagssonne, die ein Bergtal angenehm aufheizen kann, dich überraschen.

1. Das Zwiebelprinzip als absolute Grundlage der Garderobe
Das Geheimnis des thermischen Komforts im rauen Norden heißt Schichten – erfahrene Reisende nennen es nur das Zwiebelprinzip. Vergiss eine einzige riesige, dicke Winterjacke, in der du beim ersten steileren Anstieg sofort kochst und anschließend an einem Aussichtspunkt auskühlst. Du brauchst ein durchdachtes System aus dünneren Schichten, die du beim Gehen fließend ausziehen und wieder anziehen kannst, je nachdem, wie stark gerade der Wind weht oder die Sonne scheint. Die absolute Basis, an der du auf keinen Fall sparen solltest, ist hochwertige Thermowäsche aus Merinowolle, die die wunderbare Eigenschaft hat, auch im feuchten Zustand zu wärmen und selbst nach mehreren Tragetagen nicht zu riechen.
Über diese erste Basisschicht gehört eine isolierende Mittelschicht, die am besten ein leichtes Fleece oder ein dünner Wollpullover übernimmt – beide halten die Körperwärme perfekt zurück. Baumwoll-T-Shirts und klassische Jeans empfehle ich praktisch ganz unten im Schrank zu Hause zu lassen, denn sobald du darin auf den Lofoten nass wirst, trocknen sie vermutlich erst nach deiner Rückkehr wieder. Wenn du anspruchsvollere Aufstiege auf die umliegenden Gipfel planst, packe dir auch eine leichte Daunen- oder Kunstfaser-Isolationsjacke in den Rucksack, die du genau dann anziehst, wenn du oben stehen bleibst und beginnst, den Blick auf den endlosen Ozean zu genießen.
Dieses flexible Schichtensystem schätzt du nicht nur auf langen Wanderungen in der Natur, sondern auch beim Wechsel von der Außenkälte in geheizte Cafés oder Museen, von denen es auf dem Archipel überraschend viele gibt. Gut gewählte Schichten garantieren dir, dass du dich den ganzen Tag über wohlfühlst, und nehmen im Gepäck zudem viel weniger Platz weg als unförmige, schwere Wintermäntel, die du ohnehin nur selten nutzen würdest.

2. Wasserdichte Jacke und Hose retten dich vor dem Wind
Der zweitwichtigste Punkt auf deiner Liste sollte die sogenannte Hardshell-Schicht sein – also Kleidung, die dich zuverlässig vor äußeren Einflüssen wie Regen und starkem Wind schützt. Das Wetter auf den Lofoten wird vom Golfstrom und der Nähe zum offenen Ozean beeinflusst, was in der Praxis bedeutet, dass du hier sehr oft auf horizontalen Regen triffst, gegen den ein klassischer Regenschirm völlig unbrauchbar ist und in den Windböen sofort zerbrechen würde. Du brauchst deshalb eine hochwertige wasserdichte Jacke, idealerweise mit einer Membran wie Gore-Tex, die kein Wasser hineinlässt, deinen Körper aber gleichzeitig atmen lässt, damit du darunter nicht wie in einem Gewächshaus schwitzt.
Nicht weniger wichtig ist auch eine wasserdichte Überziehhose, die viele Wanderer leider oft vergessen und dann den Nachmittag in durchnässten Hosenbeinen verbringen müssen. Diese Hose sollte ausreichend weit geschnitten sein, damit du sie schnell über deine normale Wanderkleidung ziehen kannst, sobald dich auf der Strecke ein plötzlicher Schauer überrascht. Wähle Modelle mit seitlich zu öffnenden Beinen, dank derer du sie auch mit angezogenen Trekkingschuhen anziehen kannst – das spart dir im strömenden Regen jede Menge Nerven und Zeit.
Achte bei der Jacke auch auf eine geräumige, gut verstellbare Kapuze, die dir auch bei wirklich starkem Wind nicht vom Kopf rutscht, sowie auf einen ausreichend hohen Kragen, der den Hals schützt. Auch wenn der Kauf hochwertiger Hardshell-Kleidung wie eine recht hohe Investition wirken mag – im Norden Norwegens ist es genau das Ausrüstungsstück, das darüber entscheidet, ob du den Ausflug in vollen Zügen genießt oder ihn nass und durchgefroren durchleidest.

3. Festes, wasserdichtes Schuhwerk für rutschige Trails
Wenn es eine Sache gibt, an der du bei einer Reise in den Norden Norwegens auf keinen Fall sparen solltest, dann sind das gute Schuhe – denn das Gelände kann hier wirklich sehr tückisch sein und verzeiht keine Fehler. Die meisten beliebten Pfade und Aussichtspunkte führen über scharfe Steine, Moorlandschaften, tiefen Schlamm und steile Hänge, wo dir normale Stadtsneaker einen Bärendienst erweisen und du dir in ihnen schnell einen verstauchten Knöchel einhandelst. Deine beste Investition sind hohe Trekkingschuhe mit fester Vibram-Sohle, die den Fuß auch auf sehr unebenem Untergrund stabil halten und auch anspruchsvollere Passagen meistern, denen du begegnest, wenn du dich aufmachst, die besten Trekkingrouten auf den Lofoten zu erkunden.
Neben gutem Halt am Knöchel ist es absolut entscheidend, dass deine Schuhe hundertprozentig wasserdicht sind, idealerweise mit einer bewährten Membran ausgestattet, denn auch im Sommer watest du sehr oft durch feuchtes Gras oder überquerst kleinere Bäche. Vergiss nicht, die Schuhe vor der Abreise gründlich zu imprägnieren und vor allem schon zu Hause einzulaufen, damit du dir nicht gleich am ersten Urlaubstag schmerzhafte Blasen holst, die dir den Rest des Aufenthalts vermiesen. In den Rucksack lohnt es sich, auch ein paar gute Trekkingsocken mit Merinowolle-Anteil zu werfen, die Reibung verhindern und deine Füße trocken und warm halten.
Als Ersatzschuhe empfehle ich bequeme, leichte Schuhe zum Wechseln, die du abends beim Ausruhen in deiner gemieteten Hütte oder beim schnellen Einkauf im nahen Supermarkt zu schätzen weißt. Manche Reisende nehmen auch feste Trekkingsandalen mit auf die Lofoten, aber die nutzt du realistisch nur an den wenigen wirklich heißen Sommertagen oder als praktische Badeschuhe für die Gemeinschaftsduschen auf Campingplätzen.

4. Was sich beim Packen für Sommer und Winter unterscheidet
Auch wenn die Grundregeln fürs Schichten der Kleidung gleich bleiben, unterscheidet sich das Packen recht deutlich danach, in welcher Jahreszeit du in den hohen Norden aufbrichst. Reist du in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen ausnahmsweise auch an die zwanzig Grad klettern können, erlebst du das faszinierende Phänomen des Polartags, bei dem die Sonne überhaupt nicht hinter dem Horizont verschwindet und dir auch um Mitternacht ins Fenster scheint. Aus diesem Grund packe dir unbedingt eine gute Schlafmaske für die Augen ein, denn auch wenn viele Unterkünfte Verdunkelungsvorhänge haben, kann man sich darauf nie hundertprozentig verlassen, und dein Biorhythmus könnte sehr schnell zu streiken beginnen.
Das Packen für die kälteren Monate erfordert dagegen eine deutlich gründlichere Vorbereitung, über die du mehr in unserem Artikel über die Lofoten im Winter lesen kannst, wo der Kampf mit niedrigen Temperaturen an der Tagesordnung ist. Die Winterausrüstung muss unbedingt eine wärmende Daunenjacke, dicke Skihandschuhe, eine warme Mütze, die die Ohren bedeckt, und vor allem Schuhspikes enthalten, denn vereiste Gehwege und Pfade sind hier viele Monate lang absolut alltägliche Realität. Wenn du dich aufs Beobachten der magischen Polarlichter freust, rechne damit, dass du lange Stunden regungslos in der Kälte stehst – da kommen dir eine Thermoskanne mit heißem Tee und ein paar chemische Handwärmer für die Taschen gelegen.
Ganz gleich, ob du dir den Kopf darüber zerbrichst, wann du auf die Lofoten reisen sollst und welcher Zeitraum der richtige für dich ist – denk daran, dass das Wetter hier das ganze Jahr über unberechenbar ist und dich selbst im Juli morgendlicher Raureif überraschen kann. Die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten zeigen sich eher in der Dicke der Isolationsschichten und der Länge des Tageslichts als darin, dass du im Sommer die wasserdichte Jacke guten Gewissens im Schrank hängen lassen könntest.

5. Elektronik, Adapter und Fotoausrüstung für den Winter
Was das Aufladen deiner Geräte angeht, habe ich eine gute Nachricht für dich: In ganz Norwegen werden dieselben Steckdosen wie bei uns in Deutschland verwendet, du brauchst also keinen speziellen Adapter. Was du aber definitiv brauchen wirst, ist eine gute Powerbank mit hoher Kapazität, denn bei kaltem, windigem Wetter entladen sich die Akkus von Handys und Kameras unglaublich schnell, oft um zig Prozent innerhalb weniger Minuten. Gewöhne dir an, Handy und Ersatzakkus für die Kamera in einer Brusttasche möglichst nah am Körper zu tragen, wo sie deine Körperwärme aufwärmt und so ihre Laufzeit während ganztägiger Ausflüge entlang der Klippen verlängert.
Für Fotoliebhaber sind die Lofoten ein absolutes Paradies auf Erden, doch um die besten Aufnahmen einzufangen, brauchst du eine angemessene Ausrüstung, die auch anspruchsvolleren Wetterbedingungen standhält. Wenn du Polarlichter oder die magischen Farben der Mitternachtssonne fotografieren willst, kommst du um ein stabiles Stativ nicht herum, denn der Wind an der Küste ist oft so stark, dass es bei längeren Belichtungen physisch unmöglich ist, die Kamera ruhig in der Hand zu halten. Vergiss auch nicht, ausreichend Speicherkarten, ein Set Reinigungstücher für das Objektiv, auf das ständig Meerwasser spritzt, und gegebenenfalls einen Polarisationsfilter zur Betonung des dramatischen Himmels und der Meeresoberfläche einzupacken.
Wenn du eine Drohne nutzen willst, mach dich vorab gründlich mit den sehr strengen lokalen Regeln vertraut, denn an vielen Orten – darunter beliebte Nationalparks und in der Nähe von Flughäfen – ist das Fliegen strikt verboten und die Bußgelder sind astronomisch. Viel praktischer ist es, sich Offline-Karten aufs Handy zu laden, denn auch wenn der Empfang an den meisten Orten überraschend gut ist, kannst du in den tiefen Fjorden und abgelegeneren Buchten leicht auf Stellen ohne Netzabdeckung treffen.

6. Reiseapotheke und Gesundheit in abgelegenen Gegenden
Norwegen gehört zwar nicht zur Europäischen Union, ist aber Teil des Europäischen Wirtschaftsraums, was bedeutet, dass deine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) hier voll gilt und dir die notwendige Akutversorgung in staatlichen Einrichtungen abdeckt. Es bedeutet allerdings auch, dass du dieselbe norwegische Selbstbeteiligung zahlst wie die Norweger selbst, die sich bei einer normalen Arztbehandlung üblicherweise um 200 bis 400 NOK (etwa 18 bis 36 €) bewegt, und beim Besuch der Notaufnahme kann der Betrag noch deutlich höher ausfallen. Die Versichertenkarte deckt außerdem überhaupt keine eventuelle Rückführung nach Deutschland ab, weshalb der Abschluss einer zuverlässigen privaten Reiseversicherung vor der Reise in den Norden eine absolute und unbestreitbare Notwendigkeit für jeden Reisenden ist.
Was kleinere Verletzungen oder gewöhnliche Erkältungen angeht, verlass dich nicht darauf, dass du alles Nötige vor Ort kaufst, denn Apotheken (Apotek) findest du nur in größeren Zentren wie Svolvær oder Leknes, und ihre Öffnungszeiten sind am Wochenende oft sehr eingeschränkt. Stelle dir von zu Hause eine ordentliche Reiseapotheke zusammen, in die du bewährte Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen, Blasenpflaster, Desinfektionsmittel für Schürfwunden von rutschigen Felsen und gegebenenfalls Mittel gegen Übelkeit packst, falls dir kurvige Straßen und Bootsfahrten nicht gut bekommen. Im Sommer, konkret an der Wende von Juli zu August, können dich an windgeschützten Stellen lästige Kriebelmücken und Stechmücken unangenehm überraschen, also vergiss nicht, ein wirksames Mückenspray mit DEET und eine beruhigende Creme gegen Stiche einzupacken.
Das einzige vollwertige Krankenhaus auf dem gesamten Archipel ist die Einrichtung in der Stadt Gravdal, die als Anlaufpunkt für alles Ernstere dient, während für nicht akute, aber dringende Fälle in ganz Norwegen die einheitliche Telefonnummer 116 117 zur Verfügung steht. Die Mitarbeiter an der Hotline sprechen absolut perfekt Englisch, schätzen die Situation gern mit dir ein und raten dir, ob ein Besuch in der Notaufnahme nötig ist oder eine normale Behandlung in der Wärme deiner Unterkunft ausreicht.
7. Was du auf keinen Fall einpacken und erst vor Ort kaufen solltest
Beim Packen für teure nordische Reiseziele neigen Reisende oft dazu, den halben Koffer mit Essensvorräten von zu Hause zu füllen, aber auf den Lofoten ist das wirklich nicht nötig, und du würdest dich unnötig mit schwerem Gepäck abschleppen. Die norwegischen Supermärkte sind absolut hervorragend sortiert, und wenn du in die günstigeren Ketten wie das grüne Kiwi oder das blaue Rema 1000 gehst, kaufst du Grundzutaten zu Preisen ein, die zwar etwas höher sind als in Deutschland, dein Budget aber definitiv nicht ruinieren. Es lohnt sich, hier vor allem nach den Eigenmarken der Produkte zu suchen, die qualitativ auf sehr hohem Niveau sind und dir beim täglichen Einkauf nicht wenig Geld sparen.
Was du hundertprozentig zu Hause lassen kannst, ist jegliches physisches Bargeld, denn Norwegen ist heutzutage eine nahezu perfekte bargeldlose Gesellschaft, in der du wirklich überall mit Karte zahlst. Egal, ob du den Morgenkaffee in der kleinsten Bäckerei im Dorf Å kaufst, fürs Parken mitten in der Natur zahlst oder eine kostenpflichtige öffentliche Toilette benutzen musst – überall steht ein Kartenterminal bereit. Die Einheimischen nutzen zwar sehr oft die Handy-App Vipps – eine Art digitales Bezahlen, vergleichbar mit dem Senden von Geld per QR-Code –, aber du als Tourist ohne norwegisches Bankkonto kommst ganz entspannt ohne sie aus, und eine klassische Zahlkarte reicht dir immer.
Von den lokalen Zutaten kannst du direkt vor Ort den traditionellen norwegischen braunen Käse Brunost mit seinem charakteristischen Karamellgeschmack kaufen und probieren oder Kaviarpaste aus der Tube, die untrennbar zu jedem örtlichen Frühstück gehört. Wenn du in der ausgestatteten Küche deiner Unterkunft kochst – was im Vergleich zu den überteuerten Restaurants eine enorme finanzielle Rettung ist –, kauf dir im Geschäft unbedingt frischen Dorsch, den sogenannten Skrei, den du einfach in Butter brätst und so ein luxuriöses Abendessen zum Bruchteil des Preises bekommst, den du in einem Lokal in der Stadt zahlen würdest.
Praktische Zusammenfassung und Richtpreise
Die Budgetplanung für eine Reise in den hohen Norden kann eine kleine Herausforderung sein, deshalb habe ich für dich eine Übersicht der Richtpreise für die Saison 2026 vorbereitet, damit du weißt, womit du ungefähr rechnen musst. Die norwegische Währung ist die norwegische Krone (NOK), und ich gebe die Preise in der lokalen Währung mit einer groben Umrechnung in Euro an.
- Hauptgericht in einem normalen Restaurant: 200 bis 400 NOK (etwa 18 bis 36 €)
- Kosten fürs Selbstkochen (pro Tag/Person): 112 bis 195 NOK (etwa 10 bis 17 €)
- Selbstbeteiligung für eine Arztuntersuchung (mit EHIC-Karte): 200 bis 400 NOK (etwa 18 bis 36 €)
- Liter Benzin/Diesel: 20 bis 25 NOK (etwa 1,80 bis 2,20 €)
- Kaffee im Café: 40 bis 60 NOK (etwa 3,50 bis 5,50 €)
💡 Tipp: Manche Ausflüge, Fjordfahrten oder organisierte Polarlicht-Beobachtungen kannst du sehr bequem und sicher im Voraus über bewährte Plattformen wie GetYourGuide reservieren, was dir auch in der touristischen Hauptsaison einen Platz sichert.
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten über Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Wohin als Nächstes
Wenn dich weitere detaillierte Informationen interessieren und du deine Reise wirklich bis ins kleinste Detail planen willst, habe ich für dich noch ein paar weitere nützliche Reiseführer vorbereitet. Verpass auf keinen Fall unseren großen Lofoten-Reiseführer, in dem du die schönsten Orte und versteckten Plätze ohne Touristenmassen findest.
Falls du beim Reisetermin noch zögerst, lies den Artikel darüber, wann du auf die Lofoten reisen solltest, um das beste Wetter für deine Pläne zu wählen. Romantische und abenteuerlustige Naturen werden dann sicher unsere Tipps fürs Reisen auf die Lofoten im Winter zu schätzen wissen, wenn die Landschaft einen absolut magischen Hauch bekommt. Und für aktive Reisende gibt es eine Liste der schönsten Ausblicke und Routen, die die besten Trekkingrouten auf den Lofoten zusammenfasst.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich für Norwegen Bargeld umtauschen?
Ihr braucht auf keinen Fall Bargeld, denn Norwegen funktioniert als moderne bargeldlose Gesellschaft und man kann absolut überall mit Karte bezahlen. Selbst öffentliche Toiletten an der Straße oder kleine Bäckereien auf dem Land haben Terminals für Kartenzahlung oder Smartphone-Bezahlung.
Wie ist das Wetter auf den Lofoten im Sommer?
Selbst Mitte Juli bewegen sich die Durchschnittstemperaturen nur zwischen 12 und 15 °C, und das Wetter ist sehr wechselhaft. Während eines einzigen Tages könnt ihr Sonnenschein, starken Wind und heftigen Regen erleben, weshalb ihr ohne eine gute wasserdichte Jacke und wärmere Kleidungsschichten nicht auskommt.
Gibt es in Nordnorwegen Mücken?
Dank des starken Ozeanwindes ist die Insektensituation an der Küste viel besser als im Landesinneren. Leichte Probleme mit Gnitzen und Mücken können vor allem um die Wende Juli/August auftreten, daher lohnt es sich auf jeden Fall, ein gutes Insektenschutzmittel mit DEET einzupacken.
Gilt in Norwegen die tschechische Versichertenkarte (EHIC)?
Ja, Ihre blaue Karte gilt hier vollständig und sichert Ihnen die Behandlung in staatlichen Einrichtungen, allerdings unter den gleichen Bedingungen wie für Einheimische. Das bedeutet, dass Sie einen relativ hohen Eigenanteil zahlen werden, sodass eine kommerzielle Reiseversicherung nach wie vor absolut notwendig ist.
Wo kann man auf den Inseln am günstigsten Lebensmittel einkaufen?
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Die größte Ersparnis bietet das Einkaufen in normalen Supermärkten und das anschließende Kochen in der eigenen Unterkunft. Steuern Sie Ketten wie das blaue Rema 1000 oder das grüne Kiwi an, wo Sie hochwertige Lebensmittel und Eigenmarken zu recht erschwinglichen Preisen bekommen.
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Welchen Steckdosenadapter werde ich brauchen?
Ihr müsst euch überhaupt keinen Adapter kaufen, denn die norwegischen Steckdosen sind absolut identisch mit denen, die wir üblicherweise in Deutschland verwenden. Packt lieber stattdessen eine gute Powerbank ein, denn das kalte Wetter entlädt die Akkus eurer Geräte sehr schnell.
Macht es Sinn, einen Regenschirm auf Ausflüge mitzunehmen?
Den Regenschirm könnt ihr getrost zu Hause lassen, denn an der offenen Küste weht sehr häufig extrem starker Wind, der ihn sofort zerbrechen und zerstören würde. Der einzige wirksame Schutz gegen horizontalen Regen ist eine hochwertige wasserdichte Hardshell-Jacke mit fester Kapuze.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
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