Du planst eine Reise nach Kroatien und suchst einen Ausflug, bei dem dir die Kinnlade herunterfällt? Der Nationalpark Krka in Kroatien ist ein absolutes Naturjuwel Mitteldalmatiens, das auf keiner Reiseroute fehlen sollte. Kaskadenförmige Travertin-Wasserfälle, smaragdgrünes Wasser und tiefe Karstschluchten bilden eine Kulisse, die wie aus einem Abenteuerbuch wirkt.
Anders als die viel weitläufigeren Plitvicer Seen ist dieser Park etwas kompakter, doch auf seiner Fläche von hundertneun Quadratkilometern verbergen sich unglaubliche sieben Wasserfälle und faszinierende historische Sehenswürdigkeiten. Hier kannst du mit dem Ausflugsboot zu einem malerischen Inselkloster fahren, uralte Wassermühlen erkunden und über Holzstege spazieren, die dich direkt über die tosenden Wassermassen führen.
In diesem ausführlichen Guide findest du alles, was du vor deinem Besuch wissen musst – von den aktuellen Eintrittspreisen und Öffnungszeiten bis zu den schönsten Wanderwegen. Ich verrate dir außerdem, durch welchen Eingang du den Park am besten betrittst und wo du gefahrlos baden darfst, denn die Baderegeln wurden in den letzten Jahren deutlich verschärft.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
- Hauptattraktion: Die bekannteste Kaskade ist der Skradinski buk, der über siebzehn Travertinstufen stürzt – aber auch der atemberaubende Roški slap ist sehenswert.
- Badeverbot: Seit Januar 2021 gilt am Hauptwasserfall Skradinski buk ein striktes Badeverbot zum Schutz der Natur – abkühlen darfst du dich nur an den ausgewiesenen Stellen am Wasserfall Roški slap.
- Zwei Haupteingänge: Autofahrer wählen meist den Eingang Lozovac mit großem Parkplatz, während romantischere Seelen den Eingang über das Städtchen Skradin bevorzugen, von wo ein Ausflugsboot zu den Wasserfällen bringt.
- Eintritt 2025/2026: In der Sommerhochsaison zahlen Erwachsene 40 Euro, in den Frühlings- und Herbstmonaten sinkt der Preis auf 20 Euro und im Winter kommst du für nur 7 Euro in den Park.
- Sommerrabatt: Wenn du im Sommer erst nach 15 Uhr kommst, bekommst du einen angenehmen Rabatt von 25 Prozent auf das Ticket.
- Unterkunft buchen: Ein strategischer Ausgangspunkt ist die historische Stadt Šibenik oder direkt das zauberhafte Städtchen Skradin, wo du deine Unterkunft bequem über Booking sicherst.

Wann lohnt sich ein Besuch im Nationalpark Krka in Kroatien
Die Wahl der richtigen Jahreszeit beeinflusst dein gesamtes Erlebnis in diesem Wasserreich ganz entscheidend. Der beste Kompromiss ist der späte Frühling oder der September, wenn es bereits angenehm warm ist, der Fluss eine ordentliche Wassermenge führt und deutlich weniger Touristen unterwegs sind als in den Ferien. Die Frühlingsmonate bieten zudem wunderbar satte Farben der erwachenden Natur – ideal zum Fotografieren.
Wenn du die Wasserfälle in ihrer absolut größten Kraft erleben möchtest, komm im April oder Mai hierher. Die Schneeschmelze in den umliegenden Bergen und ergiebige Regenfälle bringen den Fluss auf seinen höchsten Pegel, sodass die Wasserfälle förmlich donnern und das Flussbett bis zum Rand gefüllt ist. Rechne aber damit, dass das Wasser in dieser Zeit noch sehr kalt ist und das Frühlingswetter gelegentlich etwas unberechenbar sein kann.
In den Sommermonaten von Juli bis August musst du dich auf wirklich große Touristenmassen und die höchsten Eintrittspreise von 40 Euro pro Erwachsenem einstellen. Wenn du trotzdem im Sommer kommst, empfehle ich dir, gleich um acht Uhr morgens zur Parköffnung da zu sein. Eine weitere clevere Variante ist der vergünstigte Nachmittagstarif nach 15 Uhr, wenn die Sonne nicht mehr so brennt und sich die Tagestouristen aus Split und Zadar langsam verziehen.
Auch ein Winterbesuch von November bis März hat seinen unbestreitbaren, sehr ruhigen Reiz, denn das Ticket kostet nur 7 Euro und du hast den Park fast für dich allein. Du musst dich allerdings damit abfinden, dass in dieser Nebensaison weder Ausflugsboote noch Shuttlebusse fahren. Die Öffnungszeiten sind im Winter meist bis 16 Uhr verkürzt, sodass du mit dem eigenen Auto zu den Wasserfällen fahren und deine Zeit gut einteilen musst.

Wo übernachten im Nationalpark Krka und Umgebung
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unsere Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Wenn du den Park wirklich gründlich erkunden und es nirgends eilig haben möchtest, ist eine Übernachtung in unmittelbarer Nähe ideal. Die praktischste Wahl ist das malerische Städtchen Skradin, das direkt am Flussufer liegt und eine tolle Gastronomie, enge historische Gassen und einen hübschen Jachthafen bietet. Von hier legen außerdem die Ausflugsboote direkt zum Hauptwasserfall ab, sodass du morgens keine Minute verlierst.
Direkt in Skradin kannst du im beliebten Hotel Skradinski Buk übernachten, das sehr komfortable Zimmer bietet und nur wenige Schritte vom Hauptanleger entfernt liegt. Dieses Hotel ist ein hervorragender Ausgangspunkt für einen frühmorgendlichen Besuch, mit dem du die mit Bussen anreisenden Massen aus den größeren Badeorten mühelos überholst.
Eine weitere fantastische und sehr strategische Basis ist die nahegelegene historische Stadt Šibenik, die etwa zwanzig Autominuten vom Park entfernt liegt. Hier empfehle ich dir das wunderschöne Heritage Hotel Life Palace, das sich direkt im historischen Herzen der Stadt versteckt und dich mit der unglaublichen Atmosphäre des alten Dalmatiens umweht. Bis zur prächtigen Kathedrale des Heiligen Jakob, die zum UNESCO-Welterbe zählt, ist es nur ein Katzensprung.
Wenn du eine etwas modernere Unterkunft mit luxuriösem Touch und eigenem Parkplatz suchst, schau dir in Šibenik das großartige Boutique Hotel King an. Nach einem ganzen Tag auf den Holzstegen des Nationalparks gönnst du dir hier die perfekte Erholung. Sämtliche Unterkünfte in dieser Region kannst du ganz einfach und sicher über Booking reservieren, wo du auch viele gemütliche private Apartments für Familien findest.

10 Tipps, was du im Nationalpark Krka sehen und erleben solltest
Schauen wir uns gemeinsam die schönsten Orte an, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest. Der Nationalpark Krka bietet weit mehr als nur einen berühmten Wasserfall, deshalb lohnt es sich, für die Erkundung ruhig einen ganzen Tag einzuplanen und auch die weniger bekannten Winkel zu entdecken.
1. Skradinski buk und der Spaziergang über die Holzstege
Der größte Magnet des ganzen Parks ist zweifellos der atemberaubende Skradinski buk, der mit seinen achthundert Metern die längste Travertinkaskade Europas ist. Das Wasser überwindet hier auf knapp sechsundvierzig Metern Höhe über siebzehn Kaskadenstufen den Höhenunterschied. Die Breite des Wasserfalls schwankt zwischen zwei- und vierhundert Metern, und der gewaltige Wasserdurchfluss erzeugt ein ohrenbetäubendes und faszinierendes Naturschauspiel.
Um den gesamten Wasserfall führt ein etwa zwei Kilometer langer Rundweg über ein System aus Holzstegen und Brücken, die dich direkt über das brodelnde Wasser und die kleinen smaragdgrünen Becken bringen. Unterwegs triffst du auf zahlreiche Panoramaaussichten, alte steinerne Wassermühlen und interessante ethnografische Ausstellungen. Diese uralten Gebäude zeigen bis heute das traditionelle Leben der Einheimischen und das alte Handwerk vergangener Jahrhunderte.
💡 Tipp: Denk daran, dass am Skradinski buk seit dem 1. Januar 2021 ein striktes Badeverbot gilt, das die Parkverwaltung zum Schutz des äußerst empfindlichen Travertinuntergrunds eingeführt hat. Früher planschten die Leute hier ganz selbstverständlich unter der Hauptkaskade, doch heute kannst du das kristallklare Wasser nur noch fotografieren – die Badesachen lässt du für diesen Teil des Ausflugs also ruhig im Rucksack.

2. Wasserfall Roški slap und die berühmten Wasserhalsbänder
Wenn du weiter flussaufwärts gehst, stößt du auf den sechsten Wasserfall in der Reihe – den atemberaubenden Roški slap. Dieser Wasserfall ist etwa sechshundertfünfzig Meter lang, erreicht eine Höhe von fünfundzwanzig Metern, und sein interessantester Teil sind die sogenannten Wasserhalsbänder (auf Kroatisch ogrlice). Es handelt sich um ein faszinierendes Netz kleiner Kaskaden, Becken und Stromschnellen, die von oben betrachtet tatsächlich an verstreute Perlen erinnern.
Im Vergleich zum Hauptwasserfall weiter südlich herrscht hier deutlich mehr Ruhe, und du findest hier auch wunderschön restaurierte Wassermühlen. Diese dienten früher zum Mahlen von Getreide für die ganze Umgebung und sind bis heute voll funktionsfähig. Zu diesem bezaubernden Ort gelangst du entweder mit dem Auto von der Nordseite des Parks oder mit einem organisierten Bootsausflug, der vom Visovac-See ablegt.
💡 Tipp: Der Roški slap ist derzeit der einzige Ort im Park, an dem das Baden noch offiziell erlaubt ist – und zwar in genau ausgewiesenen Bereichen von Juni bis Ende September. Das Baden erfolgt zwar auf eigene Gefahr, aber wenn du dich im heißen Sommer im erfrischenden Flusswasser abkühlen möchtest, ist das schlichtweg die beste Möglichkeit.

3. Das Inselchen Visovac und das Franziskanerkloster
Mitten im breiten Flussbett, das man Visovac-See nennt, liegt das kleine romantische Inselchen Visovac. Auf diesem winzigen Stück Land erhebt sich ein altehrwürdiges Franziskanerkloster aus dem fünfzehnten Jahrhundert, umgeben von hohen Zypressen und einem wunderschönen, stillen Garten. Ursprünglich ließen sich hier im vierzehnten Jahrhundert die Augustiner nieder, doch seit 1445 gehört dieser Ort den Franziskanern.
Die Klosterbibliothek birgt äußerst seltene historische Schätze, für die Historiker aus aller Welt anreisen. Am meisten sticht eine der drei erhaltenen Ausgaben von Äsops Fabeln aus dem Jahr 1487 heraus – ein absolutes Weltunikat. Auf die Insel gelangst du ausschließlich mit dem Ausflugsboot, wobei diese Fahrt in der Hauptsaison von April bis Oktober im Preis des sogenannten Vollpreis-Tickets für den Nationalpark enthalten ist.
💡 Tipp: Den Bootsausflug nach Visovac musst du am Anleger ein Stück oberhalb des Skradinski buk planen und reservieren, denn die Bootskapazität ist verständlicherweise begrenzt. Die Besichtigung der Insel selbst dauert etwa eine halbe Stunde, was dir bequem für den Besuch der Kirche, des kleinen Museums mit historischen Artefakten und einen kurzen Spaziergang durch die gepflegten Gärten reicht.

4. Manojlovac slap für Höhenliebhaber
Während die meisten Touristen ihre Besichtigung am Wasserfall Roški slap beenden, wagen sich die Neugierigeren noch tiefer in den Norden zum Wasserfall Manojlovac. Mit einer Gesamthöhe von fast sechzig Metern handelt es sich um den absolut höchsten Wasserfall am Fluss Krka, der ein außergewöhnlich dramatisches und wildes Schauspiel bietet. Die Karstschlucht ist hier tief und unglaublich steil.
Am leichtesten erreichst du den Wasserfall mit dem Auto, denn er liegt unweit der archäologischen Fundstätte Burnum, und eine schmale Straße führt zu ihm. Vom kleinen Parkplatz erwartet dich nur ein sehr kurzer und einfacher Spaziergang zur Aussichtsplattform am Rand der Schlucht. Von dort bietet sich dir ein spektakulärer Blick auf die gewaltige Wassermasse, die sich mit großem Getöse in den tiefen Abgrund stürzt.
💡 Tipp: Wenn du in der heißen Sommerzeit hierherkommst, droht dir eine kleine Enttäuschung, denn der Wasserdurchfluss wird im Sommer reguliert – wegen des nahegelegenen Wasserkraftwerks. Das schönste Schauspiel bietet dieser Gigant garantiert im Frühling, wenn das Flussbett voller Schmelzwasser ist und der Wasserfall seine wahre Kraft zeigt.

5. Zwei Haupteingänge: Lozovac und Skradin
Bei der Ausflugsplanung musst du dich im Voraus entscheiden, durch welchen der beiden Haupteingänge du in den Nationalpark gelangst. Der Eingang Lozovac ist absolut ideal für Autofahrer, denn er bietet einen riesigen kostenlosen Parkplatz auf der Hochebene über dem Fluss. Von dort bringt dich in der Sommersaison ein kostenloser Shuttlebus sicher direkt zum Beginn des Rundwegs, während du im Winter mit dem eigenen Auto hinunterfährst.
Die zweite und weitaus romantischere Möglichkeit ist der Eingang über das Städtchen Skradin, wo du dein Auto auf einem kostenpflichtigen Stadtparkplatz abstellst. Zu den Wasserfällen selbst fährst du dann mit dem offiziellen Ausflugsboot des Parks, das von Anfang April bis Ende Oktober im Eintrittspreis enthalten ist. Diese etwa fünfundzwanzigminütige Fahrt durch die grüne Schlucht ist ein wunderbares Erlebnis für sich und stimmt dich perfekt auf den Rest des Tages ein.
💡 Tipp: Wenn du eventuelle Wartezeiten auf das Boot vermeiden möchtest, kannst du von Skradin auch zu Fuß oder mit einem geliehenen Fahrrad zu den Wasserfällen aufbrechen. Hier verläuft ein sehr angenehmer und flacher Schotterweg von etwa dreieinhalb Kilometern Länge. Er säumt den Fluss selbst und bietet viele schöne Ausblicke, bei denen du dich nicht mit Menschenmassen drängeln musst.

6. Das orthodoxe Kloster Krka und das antike Burnum
Der Nationalpark Krka steht nicht nur für atemberaubende Natur, sondern auch für eine wunderbare Verschmelzung verschiedener Kulturen und Religionen. Während die Insel Visovac das historische Zentrum der Katholiken ist, befindet sich tiefer in der nördlichen Flussschlucht, etwa dreieinhalb Kilometer vom Städtchen Kistanje entfernt, das serbisch-orthodoxe Kloster Krka. Dieses Kloster ist unglaublich fotogen, und direkt darunter kannst du sogar antike römische Katakomben erkunden.
Ein Stück weiter werden Geschichtsliebhaber garantiert über die Überreste des römischen Militärlagers Burnum jubeln, das hier erfahrene Legionäre im ersten Jahrhundert nach Christus errichteten. Vom ursprünglich mächtigen Militärbau haben sich bis heute imposante Steinbögen und Reste eines großen Amphitheaters erhalten, die einsam inmitten der ausgedörrten Karstlandschaft stehen und sehr mystisch wirken.
💡 Tipp: Diese nördlichen Sehenswürdigkeiten besucht nur ein winziger Bruchteil der gewöhnlichen Touristen, sodass du hier selbst mitten im Sommer absolute Ruhe und Stille genießt. Für die Erkundung dieses Parkteils brauchst du allerdings unbedingt ein eigenes Auto, denn die Entfernungen zwischen den einzelnen Stationen sind hier schon recht groß und in der Hitze zu Fuß einfach nicht zu schaffen.

7. Bilušića buk und die ruhigen Wassermühlen
Der allererste Wasserfall am Oberlauf des Flusses Krka ist der Bilušića buk, der sich etwa neun Kilometer flussabwärts von der historischen Stadt Knin befindet. Das Wasser stürzt hier durch ein von Kalksteinfelsen eingeschlossenes Bett über zwei Hauptstufen mit einem Gesamthöhenunterschied von zweiundzwanzig Metern. Das Tosen des fallenden Wassers hörst du schon aus ziemlicher Entfernung, sobald du aus dem Auto steigst.
Dieser Wasserfall ist außergewöhnlich, weil ihn die menschliche Hand nur minimal berührt hat, sodass er sehr wild und ursprünglich wirkt. In seiner unmittelbaren Umgebung findest du einige alte, aber noch immer sorgfältig gepflegte Wassermühlen und kleine Felder. Die Einheimischen bauen hier bis heute Feldfrüchte an und wirtschaften auf genau dieselbe Weise wie vor Hunderten von Jahren.
💡 Tipp: Wenn du im Urlaub einen Ort suchst, an dem du dich vom Ferientrubel an der heißen Küste erholst, ist der Besuch des Bilušića buk ein Volltreffer. Die meisten organisierten Bustouren aus Split fahren nämlich gar nicht hierher, sodass du die Natur oft selbst in der Sommerhochsaison für dich allein hast.

8. Bootsfahrt durch die Schlucht des Flusses Krka
Der Blick auf die Karstschlucht von der Wasseroberfläche selbst ist etwas, das du dir auf deinem Ausflug auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Die Parkverwaltung betreibt mehrere offizielle Bootslinien, die die interessantesten Punkte geschickt miteinander verbinden. Diese Boote dienen von Frühling bis Herbst als äußerst angenehme Alternative zum Wandern und ersparen dir viele Schritte in der Sommerhitze.
Die Grundfahrt von Skradin zum Hauptwasserfall ist immer im Sommerticket enthalten. Wenn du aber das sogenannte Vollpreis-Ticket kaufst, kannst du auch längere Bootsausflüge nutzen, die zur Insel Visovac, zum Wasserfall Roški slap oder sogar zur Höhle Oziđana pećina führen. Die Bootsfahrt ist sehr langsam, leise und bietet perfekte Ausblicke auf die steilen Kalksteinwände, die den Fluss von beiden Seiten einschließen.
💡 Tipp: Über die konkreten Abfahrtszeiten der Ausflugsboote informierst du dich am besten gleich beim Parkeingang, denn die Fahrpläne ändern sich sehr oft je nach Saison und Wasserstand. Auf allen Booten gilt außerdem die strikte Regel, dass Hunde einen Maulkorb tragen müssen. Wenn du also mit deinem vierbeinigen Begleiter reist, vergiss nicht, ihn in den Rucksack zu packen.

9. Wo essen und vegetarische Verpflegungsmöglichkeiten
Das ganztägige Laufen über die Holzstege des Nationalparks erschöpft dich garantiert, aber Hunger leiden musst du hier zum Glück nicht. Direkt im Areal rund um den Hauptwasserfall Skradinski buk und auch am Erholungswasserfall Roški slap findest du mehrere angenehme Stände und Außenrestaurants. Hier kaufst du dir mühelos gekühlte Getränke, Eiskaffee oder ein einfaches, aber leckeres Mittagessen.
Auch wenn die dalmatinische Küche vor allem für die Zubereitung von frischem Fisch und lokalen Fleischwürsten bekannt ist, kommen Vegetarier hier ohne die geringsten Probleme auf ihre Kosten. In den umliegenden gemütlichen Konobas bereitet man dir sehr gern eine köstliche Pizza, herzhafte Nudelsalate, gegrilltes mediterranes Gemüse oder Käsesandwiches zu. Ein tolles kulinarisches Erlebnis sind auch die traditionellen überbackenen Štrukli, gefüllt mit frischem Käse.
💡 Tipp: Essen, das direkt im Nationalpark verkauft wird, ist logischerweise etwas teurer, deshalb ist es eine tolle Idee, dir ein eigenes Picknick vorzubereiten. An vielen Stellen entlang des Flusses findest du Bänke und Holztische im Schatten hoher Bäume, wo du in Ruhe deinen mitgebrachten Snack essen und Energie für den weiteren Weg tanken kannst.

10. Praktische Tipps zum Besuch: Tickets, Rabatte und Ausrüstung
Die Eintrittspreise des Parks unterscheiden sich dramatisch je nachdem, in welchem Monat du dich für deinen Besuch entscheidest. Während in der Sommerhochsaison von Juni bis September Erwachsene 40 Euro zahlen, fällt der Preis im Frühling und Herbst auf angenehme 20 Euro. Kinder von sieben bis achtzehn Jahren und Studenten zahlen immer den Kindertarif (im Sommer 20 Euro), während die ganz Kleinen unter sieben Jahren völlig kostenlos eintreten.
Wenn du in den Sommermonaten sparen und gleichzeitig clever der schlimmsten Hitze entgehen möchtest, nutze den vergünstigten Eintritt nach 15 Uhr, wenn das Erwachsenenticket günstigere 30 Euro und das Kinderticket nur 11 Euro kostet. Kaufe deine Tickets in der Saison unbedingt im Voraus online auf der offiziellen Seite `shop.np-krka.hr`, um lange Schlangen an den Kassen zu vermeiden. Die ökologische Kapazität des Parks ist nämlich streng begrenzt.
💡 Tipp: Unterschätze auf keinen Fall die Wahl des richtigen Schuhwerks, denn die Holzstege sind oft sehr rutschig und nass von der allgegenwärtigen Gischt. Die einfachen Strandflipflops tauschst du lieber gegen festes und bequemes Wanderschuhwerk. Pack dir außerdem eine Kopfbedeckung und eine große Flasche Trinkwasser in den Rucksack, denn Schatten gibt es auf den Aussichtswegen rund um die Wasserfälle wirklich nur wenig.

Wohin weiter vom Nationalpark Krka
Vom Nationalpark aus kannst du zu vielen weiteren wunderbaren Orten aufbrechen, die Mitteldalmatien zu bieten hat. Ein absolutes Muss ist das nahegelegene Šibenik, dessen historisches Zentrum mit der zum UNESCO-Welterbe zählenden Kathedrale des Heiligen Jakob dich mit seinen engen Steingassen und majestätischen Festungen vollständig verzaubert.
Wenn dich eher das Großstadttreiben lockt, fahr südwärts in die altehrwürdige Stadt Split, wo du dich in den atemberaubenden Ruinen des Diokletianpalastes verlieren kannst. Unterwegs solltest du unbedingt auch im magischen Inselstädtchen Trogir halten, das für seine wunderschöne Promenade und seine romanisch-gotische Architektur berühmt ist.
Nordwärts erstreckt sich dagegen das beliebte Zadar, eine Stadt, die für ihre einzigartige Meeresorgel und atemberaubende Sonnenuntergänge bekannt ist, die angeblich sogar Alfred Hitchcock selbst bewunderte. Wenn du einen größeren Roadtrip planst und überlegst, wohin in den Urlaub in Kroatien, kannst du den Besuch von Krka auch mit einem Ausflug zu den berühmten Plitvicer Seen verbinden, um beide Naturjuwelen mit eigenen Augen zu vergleichen.

Häufig gestellte Fragen
Kann man im Nationalpark Krka schwimmen?
Beim Hauptwasserfall und bekanntesten Wasserfall Skradinski buk gilt seit 2021 ein striktes Badeverbot zum Schutz der Travertinbarrieren. Wenn Sie sich erfrischen möchten, können Sie ausschließlich an den ausgewiesenen Stellen beim Wasserfall Roški slap oder in den Bereichen Stinice und Pisak schwimmen, und zwar von Juni bis Ende September.
Wie viel kostet der Eintritt in den Jahren 2025 und 2026?
Die Preise richten sich nach der Touristensaison. In den verkehrsreichsten Monaten von Juni bis September zahlen Erwachsene 40 Euro, Kinder und Studenten 20 Euro. In den Frühlings- und Herbstmonaten kostet eine Erwachsenenkarte 20 Euro und im Winter, wenn der Park nur eingeschränkt ohne Schiffsverkehr zugänglich ist, zahlen Sie lediglich 7 Euro.
Wie lange dauert die Besichtigung des Parks?
Das hängt davon ab, wie viel Sie sehen möchten. Der Fußweg rund um den Hauptwasserfall Skradinski buk nimmt etwa zwei bis vier Stunden in Anspruch. Wenn Sie noch einen Bootsausflug zur Insel Visovac hinzufügen, verlängert sich der Besuch auf fünf bis sechs Stunden, und die Erkundung des gesamten Parks einschließlich des Wasserfalls Roški slap ist ein ganztägiger Ausflug.
Welcher Eingang zum Park ist besser zu wählen?
Für Autofahrer, die kostenlos parken und schnell zur Hauptroute gelangen möchten, ist der Eingang Lozovac am besten, von wo aus ein Pendelbus nach unten fährt. Der Eingang von Skradin ist ideal für diejenigen, die Romantik mögen, denn vom Städtchen bringt Sie ein kostenloses Ausflugsboot zu den Wasserfällen, was an sich schon ein tolles Erlebnis ist.
Wie kommt man von Split oder Zadar zum NP Krka?
Von beiden Städten fahren regelmäßige Buslinien in das Städtchen Skradin. Von Split dauert die Fahrt etwa eine Stunde und in der Saison verkehren bis zu sechzehn Verbindungen täglich, von Zadar ist es zeitlich sehr ähnlich mit zwölf Verbindungen täglich. Die Fahrt mit dem eigenen Auto über die Autobahn ist schnell und sehr gut ausgeschildert.
Muss ich Tickets im Voraus kaufen?
In der Hauptsommersaison empfehle ich Ihnen auf jeden Fall den Online-Kauf von Tickets im Voraus, da die Kapazität des Parks aus ökologischen Gründen begrenzt ist und sich an den Kassen lange Schlangen bilden können. Außerhalb der Saison können Sie die Tickets problemlos direkt vor Ort an den Parkeingängen kaufen.
Ist der Park für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer geeignet?
Der Nationalpark ist nicht vollständig barrierefrei. Vom oberen Eingang Lozovac gelangen Sie zwar relativ einfach zu den oberen Aussichtspunkten, aber die Hauptrundstrecke führt über Holzstege, die viele Stufen und Unebenheiten aufweisen, was die Fortbewegung mit Kinderwagen oder Rollstuhl erheblich erschwert.
Was bedeutet der ermäßigte Eintritt nach 15 Uhr?
Die Parkverwaltung bietet in den Monaten von Juni bis September einen speziellen Sommerrabatt an. Wenn Sie ein Ticket kaufen und erst nach fünfzehn Uhr in das Gelände eintreten, zahlen Sie für einen Erwachsenen statt vierzig Euro nur dreißig Euro. Kinder und Studenten zahlen zu dieser Zeit nur 11 Euro.
Fahren die Boote im Park das ganze Jahr über?
Nein, der Schiffsverkehr im Nationalpark funktioniert ausschließlich in der Touristensaison, also vom ersten April bis Ende Oktober. In den Wintermonaten fahren keine Boote, sodass Sie die Insel Visovac nicht erreichen können und für den Zugang zum Park Ihr eigenes Auto über den Eingang Lozovac nutzen müssen.
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