Wenn du denkst, dass große amerikanische Städte nur endlose Betondschungel voller Autos und verglaster Wolkenkratzer sind, dann wird dich Boston, USA, eines Besseren belehren. Diese Stadt an der Ostküste ist ein absolutes Unikat, denn sie wird zu Recht als europäischste Stadt der gesamten Vereinigten Staaten bezeichnet – und das merkst du schon bei deinem ersten Spaziergang. Statt breiter Boulevards findest du hier enge, gepflasterte Gassen, historische Backsteinhäuser und eine unglaubliche Gelassenheit, die dir auf Schritt und Tritt entgegenweht.
Das Beste an Boston ist aber seine unglaubliche Kompaktheit, denn es ist wohl die einzige große amerikanische Stadt, die man komplett bequem zu Fuß erkunden kann. Die Einheimischen haben dir sogar eine Orientierungshilfe geschaffen: Durch das gesamte historische Zentrum zieht sich die berühmte rote Linie namens Freedom Trail, die dich sicher zu den wichtigsten Meilensteinen der amerikanischen Geschichte führt. Pack also die bequemsten Sneaker ein, die du hast – hier wirst du sie wirklich in vollen Zügen nutzen.
Ob du dich nun auf die Universitätsatmosphäre im nahen Cambridge freust oder das prächtig gefärbte Laub des berühmten Indian Summer bewundern möchtest – diese Stadt wird dich garantiert für sich gewinnen. Vergiss den Mietwagen gleich wieder, steig lieber in die älteste U-Bahn Amerikas und entdecke gemütliche Cafés, italienische Bäckereien und wunderschöne Parks, von denen es hier unzählige gibt.

Zusammenfassung
- Der Freedom Trail ist absolute Pflicht, denn diese vier Kilometer lange Route führt dich zu allen wichtigen historischen Orten.
- Der älteste öffentliche Park der USA namens Boston Common ist der ideale Ort zum Entspannen und für ein Picknick im Gras.
- Jenseits des Flusses liegt das berühmte Cambridge, wo du einen Spaziergang über die Campus der Elite-Universitäten Harvard und MIT nicht verpassen darfst.
- Nimm bloß kein Auto ins Zentrum – zu Fuß oder mit der lokalen U-Bahn, kurz „T“ genannt, kommst du überallhin viel schneller und einfacher.
- Im italienischen Viertel North End findest du die besten Bäckereien und Cafés – geh unbedingt auf die legendären Cannoli-Röllchen vorbei.
- Die schönste Reisezeit ist der Herbst, wenn ganz Neuengland in den leuchtenden Farben des Indian Summer erstrahlt.
💡 Boston ist eine Studentenstadt, deshalb schnellen die Unterkunftspreise im September und zur Abschlussfeier-Saison in die Höhe, und die Kapazitäten sind schnell weg. Auf dieser Karte kannst du das Angebot nach Vierteln vergleichen – eine Unterkunft an der U-Bahn außerhalb des Zentrums ist deutlich günstiger, und auf dem Freedom Trail bist du trotzdem in wenigen Minuten.
Der komplette Reiseführer: Nordamerika — Reiseführer und Highlights
Wann du nach Boston reisen solltest
Wenn du die Stadt in ihrer absoluten Bestform erleben willst, dann plane deine Reise für September oder Oktober, denn genau dann herrscht hier der berühmte Indian Summer. Ganz Neuengland färbt sich in dieser Zeit in unglaubliche Rot-, Orange- und Gelbtöne. Diese Farbexplosion in Kombination mit der historischen Backsteinarchitektur schafft absolut atemberaubende Kulissen wie aus einem romantischen Film. Das Wetter ist in diesen Monaten noch sehr angenehm für lange Spaziergänge, auch wenn die Morgen schon etwas kühler sein können und eine leichte Jacke erfordern.
Da Boston aber ein riesiges Studentenzentrum mit Universitäten wie Harvard, MIT oder der Boston University ist, musst du mit einer Besonderheit rechnen. Im September strömen Tausende Studenten in die Stadt, was eine herrlich lebendige Atmosphäre voller unglaublicher Energie mit sich bringt. Leider bedeutet das aber auch deutlich höhere Unterkunftspreise, die man in dieser Zeit weit im Voraus buchen muss. Wenn du den Herbsttrubel vermeiden möchtest, sind die Monate Mai und Juni eine großartige Alternative, wenn es schon schön warm ist und alle Stadtparks in voller Blüte stehen.
Die Wintermonate würde ich dir dagegen eher raten zu meiden, es sei denn, du liebst frostiges Wetter und Schneeverwehungen. Die Winter sind hier ziemlich rau, es fällt oft viel Schnee und vom Ozean weht ein sehr starker und eisiger Wind. Dieser Wind kann die Spaziergänge durch die Stadt ganz schön ungemütlich machen und dich ständig in Cafés Zuflucht suchen lassen. Die Sommermonate Juli und August sind wiederum ziemlich heiß und schwül, aber wenn dir höhere Temperaturen nichts ausmachen, ist die Stadt im Sommer paradoxerweise etwas leerer, weil viele Einheimische in den Ferien ans Meer flüchten.
Wo du in Boston übernachten solltest
Die Wahl der richtigen Lage ist für die Erkundung der Stadt absolut entscheidend, wobei die beste strategische Wahl eine Unterkunft direkt im Zentrum ist, damit du alles in Gehweite hast. Vergiss das Pendeln aus weit entfernten Vororten mit dem Mietwagen. Die Straßen im Zentrum sind eng, einbahnig und das Parken ist hier astronomisch teuer, sodass dir ein Auto eher lästig wäre. Eine schöne, wenn auch etwas teurere Option sind die historischen Viertel wie Beacon Hill oder Back Bay, wo du mitten in den schönsten Backsteingassen schläfst. Die Hotelpreise in Boston gehören generell zu den höheren in den gesamten USA, deshalb lohnt es sich wirklich, die Zimmer über Booking.com so früh wie möglich zu reservieren.
Für Geschichtsliebhaber und Fans von traditionellem Luxus ist das Omni Parker House eine absolute Ikone – ein prachtvolles historisches Hotel, das direkt am Freedom Trail liegt. Es ist das am längsten durchgehend betriebene Hotel der USA, wo einst Malcolm X arbeitete und John F. Kennedy sogar seiner zukünftigen Frau Jackie einen Heiratsantrag machte. Die Zimmer haben hier einen herrlichen altweltlichen Charme, schwere Vorhänge, und die Lage nur ein paar Schritte vom Boston Common entfernt ist für Fußgänger einfach unschlagbar.
Wenn du eher einen moderneren Stil bevorzugst und mitten im Geschehen sein möchtest, ist das The Godfrey Hotel Boston eine tolle Wahl, das in einem schön renovierten Gebäude untergebracht ist. Du findest es im lebhaften Viertel Downtown Crossing, sodass du jede Menge großartiger Restaurants und Cafés um dich herum hast und zudem nur wenige Schritte von der nächsten U-Bahn-Station entfernt bist. Für Reisende mit etwas kleinerem Budget ist das designorientierte The Revolution Hotel im Viertel South End ein hervorragender Tipp, das kleinere, aber sehr clever gestaltete Zimmer und eine tolle jugendliche Atmosphäre zu vernünftigeren Preisen bietet.
22 Tipps für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Boston

1. Freedom Trail
Das ist das absolute Rückgrat jedes ersten Stadtbesuchs und eigentlich die allerbeste Art, an einem einzigen Tag die Grundlagen der amerikanischen Geschichte zu verstehen. Es handelt sich um eine rund vier Kilometer lange Route, die durch eine leuchtend rote Linie direkt im Gehweg markiert ist, sodass du dich hier auch ohne Karte garantiert nicht verlaufen kannst. Die Route verbindet insgesamt sechzehn der bedeutendsten historischen Orte, an denen die Vereinigten Staaten von Amerika förmlich geformt wurden und der Kampf um die Unabhängigkeit begann.
Du musst keine Angst haben, dass du einen teuren, bezahlten Guide brauchst, denn die gesamte Route kannst du in aller Ruhe im eigenen Tempo selbst ablaufen. Du kannst sie ruhig über einen ganzen Tag verteilen, Kaffeepausen in den umliegenden Gassen einlegen und die einzelnen historischen Gebäude bis ins Detail erkunden. Für das Gehen entlang der Route zahlt man selbstverständlich nichts, auch wenn der Eintritt in einige bestimmte Museen entlang des Weges eine Eintrittskarte erfordern kann.
💡 Tipp: Nimm dir für den Spaziergang mindestens einen halben Tag Zeit und starte gleich früh am Morgen im Boston Common, um in Ruhe den größten Touristenmassen zu entgehen. Die Route führt dich anschließend durch das Zentrum und endet jenseits des Flusses am Bunker-Hill-Denkmal, von wo aus du dann sehr bequem mit der U-Bahn ins Zentrum zurückkehren kannst.

2. Boston Common
Diese wunderschöne grüne Fläche mitten in der geschäftigen Stadt ist der allerälteste öffentliche Park der gesamten Vereinigten Staaten, denn er wurde bereits 1634 angelegt. Im Laufe der Jahrhunderte diente er den unterschiedlichsten Zwecken, von der gewöhnlichen Viehweide über ein Militärlager britischer Soldaten bis hin zum düsteren Ort öffentlicher Hinrichtungen. Heute ist es zum Glück eine wunderschöne Oase der Ruhe, die zudem mit einer fabelhaften Bewertung von 4,7 Sternen aus fast 39.000 Rezensionen glänzt.
Es ist eigentlich so etwas wie Bostons Central Park in einer kleineren und gemütlicheren Ausführung, wo die Einheimischen lesen kommen, im Gras picknicken oder einfach entspannen. Genau in diesem Park beginnt offiziell der berühmte Freedom Trail, deshalb findest du hier auch ein nützliches Besucherzentrum voller Karten und Informationen. Der Park ist riesig, voller ausgewachsener Bäume und bietet wunderschöne Kontraste, wenn sich direkt hinter den grünen Baumkronen verglaste moderne Wolkenkratzer erheben.

3. Public Garden
Direkt neben dem ersten Park befindet sich ein weiteres grünes Juwel, das laut vielen Stimmen noch ein Stück reizvoller ist, wovon auch die hohe Bewertung von 4,8 Sternen von fast 19.000 Besuchern zeugt. Der Public Garden trägt den Titel des historisch ersten öffentlichen botanischen Gartens der USA, der im verzierten viktorianischen Stil angelegt wurde. Du findest hier präzise geschnittene Beete, schöne Statuen, und der gesamte Raum wirkt unglaublich romantisch und gepflegt.
Ein absoluter Klassiker und eine riesige Ikone dieses Parks sind die berühmten Schwanenboote, die Swan Boats, mit denen Besucher seit 1877 ununterbrochen über den kleinen See fahren. Es ist ein schönes, wenn auch vielleicht etwas kitschiges Erlebnis, das aber Familien mit Kindern über alles lieben. Wenn du in den Frühlingsmonaten herkommst, wird dich der Garten mit Tausenden blühender Tulpen begeistern, während sich hier im Herbst die Bäume in die leuchtendsten Farben verfärben.

4. Acorn Street und das Viertel Beacon Hill
Wenn man sagt, dass Boston die europäischste Stadt ganz Amerikas ist, dann liegt das vor allem am unglaublichen Charme des Viertels Beacon Hill und seinen engen Gassen. Dieses Viertel ist voller wunderschöner Backsteinhäuser im georgianischen Stil, historischer Gaslaternen und Blumenkästen, die förmlich vor bunten Blumen überquellen. Die Einheimischen legen hier wirklich Wert auf das Aussehen ihrer Häuser, sodass jede Eingangstür aussieht wie aus einem teuren Wohnkatalog.
Der absolute Höhepunkt und Mittelpunkt des ganzen Viertels ist dann die Acorn Street, von der sehr oft gesagt wird, sie sei die meistfotografierte Straße der USA. Es ist eine enge, steile und mit originalen Flusssteinen gepflasterte Gasse, die zwar keine offizielle Bewertung auf den Karten hat, aber zuverlässig als riesiger Augenmagnet funktioniert. Komm auf jeden Fall sehr früh am Morgen oder erst am späten Abend her, wenn hier keine Massen fotografierender Touristen stehen und du die echte historische Atmosphäre genießen kannst.

5. Faneuil Hall Marketplace
Dieser riesige historische Markt ist konkurrenzlos der meistbesuchte Ort aus unserer gesamten Auswahl, was die beachtlichen rund 49.000 Rezensionen mit einem Durchschnitt von 4,5 Sternen klar beweisen. Die Faneuil Hall funktioniert bereits seit 1742 als Markt und öffentlicher Versammlungsort und wird oft als „Wiege der Freiheit“ bezeichnet. Denn genau von hier erklangen einst die flammenden Reden, die nach amerikanischer Unabhängigkeit riefen, während es heute ein lebendiges Zentrum voller Läden und Stände ist.
Neben dem Einkaufen selbst ist der Platz vor dem Markt berühmt für seine großartigen Straßenkünstler, die hier jeden Tag mit Akrobatik, Zaubertricks oder musikalischen Auftritten die Massen unterhalten. Der ganze Platz ist wunderbar gepflastert und atmet die Atmosphäre alter Zeiten, auch wenn du hier heute eher Filialen bekannter Modemarken findest. Es ist auf jeden Fall ein absolut großartiger Ort für den Kauf kleiner Souvenirs oder einfach zum Beobachten des Treibens mit einem guten Kaffee in der Hand.

6. Quincy Market
Mitten im Herzen des Faneuil Hall Marketplace befindet sich der Quincy Market, eine riesige und unglaublich beliebte Markthalle, die eine Bewertung von 4,5 Sternen aus über 14.000 Rezensionen hält. Das lange historische Gebäude mit dorischen Säulen ist innen förmlich vollgestopft mit Dutzenden von Essensständen, die praktisch alles anbieten, was dir gerade einfällt. Es ist zwar ziemlich voll und der Lärm ist allgegenwärtig, aber diese energiegeladene Atmosphäre ist es auf jeden Fall wert.
Was die lokale Gastronomie angeht, ist die hiesige Spezialität die dicke cremige Suppe Clam Chowder oder das berühmte Hummer-Sandwich Lobster Roll, für die Touristen aus der ganzen Welt herkommen. Du musst aber keine Angst haben, wenn du gerade kein Fan von Meeresfrüchten bist, denn du findest hier auch jede Menge großartiger vegetarischer Optionen. Mitten in der Halle gibt es einen großen Sitzbereich unter einer verglasten Kuppel, wo du dein erbeutetes Mittagessen in Ruhe verspeisen und neue Kräfte tanken kannst.

7. Das italienische Viertel North End
Wenn du Orte mit einer wirklich authentischen Seele und großartigem Essen magst, dann wirst du das nördliche Viertel North End bestimmt lieben, das eigentlich so etwas wie Bostons Pendant zum berühmten Little Italy ist. Dieses Viertel ist das älteste Wohngebiet der ganzen Stadt und ist berühmt für seine verwinkelten engen Gassen und historischen Backsteingebäude. In der Luft liegt ständig der Duft von frisch gebackenem Brot, Kräutern und starkem italienischem Espresso.
Die Hauptattraktion dieses Viertels sind aber zweifellos seine wunderbaren Bäckereien, in denen du einfach die legendären Cannoli probieren musst. Das sind knusprige frittierte Röllchen, großzügig mit süßer Ricotta-Creme gefüllt, und unter den Einheimischen wird endlos darüber gestritten, welche Bäckerei sie am allerbesten macht. Egal für welche du dich entscheidest, mach dich darauf gefasst, dass du wahrscheinlich ein Weilchen in der Schlange stehen wirst – aber dieses süße Erlebnis ist absolut unschlagbar.

8. USS Constitution und das Museum
Wenn du brav der roten Linie des Freedom Trail folgst und die Brücke über den Fluss überquerst, gelangst du zu einem der größten historischen Schätze ganz Amerikas. Hier ankert nämlich das älteste noch im Dienst stehende Kriegsschiff der Welt namens USS Constitution, das bereits 1797 zu Wasser gelassen wurde. Die Menschen lieben diesen majestätischen Segler über alles, was sich in der wunderschönen Bewertung von 4,8 Sternen von über 3.300 Besuchern widerspiegelt.
Das Schiff wird seit Jahrhunderten „Old Ironsides“ genannt, denn während des Krieges von 1812 prallten feindliche Kanonenkugeln von seinem festen Eichenrumpf ab, als wäre er aus echtem Eisen. Besucher können direkt an Bord des Schiffes gehen, das bis heute stolz von aktiven Matrosen der US-Marine in Uniform verwaltet wird, die dir gerne jede Frage beantworten. Gleich neben dem Schiff findest du dann ein hervorragend gestaltetes Museum voller interaktiver Exponate.

9. Bunker Hill Monument
Etwa ganz am Ende unserer bekannten roten Linie ragt ein riesiger Granitobelisk in die Höhe, der einer der ersten großen Schlachten des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs gewidmet ist. Das Bunker-Hill-Denkmal, das sich bei Besuchern großartige 4,7 Sterne aus über 7.200 Rezensionen verdient hat, dominiert das gesamte nördliche Viertel Charlestown und ist schon von Weitem zu sehen. Die Umgebung des Denkmals ist zudem wunderschön gepflegt und bietet einen sehr angenehmen Ort zum Ausruhen im Gras.
Wenn du genug Energie hast und nicht an Klaustrophobie leidest, empfehle ich dir auf jeden Fall, alle 294 Stufen bis ganz nach oben auf den Obelisken zu erklimmen. Der Aufstieg windet sich über eine sehr enge Innentreppe und kann ziemlich anstrengend sein, aber der Ausblick auf Boston und seinen weitläufigen Hafen aus den kleinen Fenstern oben ist eine wirklich verdiente Belohnung. Rechne nur damit, dass es drinnen überhaupt keinen Aufzug gibt, sodass du dich wirklich nur auf deine eigenen Beine verlassen musst.

10. Boston Tea Party Ships & Museum
Wohl jeder von uns hat irgendwann im Geschichtsunterricht von der berühmten Boston Tea Party gehört, die im Grunde die gesamte amerikanische Revolution auslöste – und genau hier kannst du dieses Ereignis in vollen Zügen miterleben. Dieses hoch bewertete interaktive Museum mit 4,6 Sternen aus fast 9.800 Rezensionen befindet sich direkt auf dem Wasser und bietet ein absolut einzigartiges Erlebnis. Es ist nämlich kein klassisches langweiliges Museum mit Vitrinen, sondern eine lebendige Theatershow mit professionellen Schauspielern in zeitgenössischen Kostümen.
Während der Führung wirst du zum direkten Teilnehmer jener stürmischen historischen Nacht von 1773 und wirfst sogar selbst eine Nachbildung einer Teekiste über Bord direkt ins Meer. Zum Areal gehören auch wunderschöne hölzerne Nachbildungen zweier historischer Segelschiffe, die du bis ins Detail erklettern und erkunden kannst. Es ist ein riesiger Spaß nicht nur für Familien mit Kindern, sondern wird garantiert auch Erwachsene begeistern, die etwas Geschichte in etwas unterhaltsamerer Form erfahren möchten.

11. Aussichtsplattform View Boston
Wenn du dich danach sehnst, diese kompakte Stadt aus einer richtigen Vogelperspektive zu sehen, musst du direkt in den Wolkenkratzer Prudential Tower. Die dortige Aussichtsplattform, die früher Skywalk Observatory hieß, trägt heute den neuen Namen View Boston und hält eine schöne Bewertung von 4,6 Sternen von über 2.100 Leuten. Sie befindet sich im zweiundfünfzigsten Stock des Gebäudes und bietet einen absolut atemberaubenden Panoramablick in alle Richtungen.
Im Gegensatz zur alten Aussichtsplattform ist das heutige View Boston ein riesig moderner und interaktiver Raum, wo du neben den Ausblicken durch das Glas auch eine Außenterrasse namens The Cloud Terrace findest, die ein absolut großartiger Ort für tolle Fotos ist. Die Orientierung in der Stadt ist aus dieser Höhe viel einfacher, und du siehst wunderbar, wie eng die Stadt mit dem Wasser verbunden ist. Ich empfehle dir, kurz vor Sonnenuntergang herzukommen, um die Stadt in goldenes Licht getaucht und schön beleuchtet im Dunkeln zu sehen.

12. Charles River Esplanade
Diese wunderschöne und lange grüne Promenade, die sich direkt am Ufer des Charles River entlangzieht, ist einer der beliebtesten Orte der Einheimischen für aktive Erholung nach der Arbeit. Obwohl es sich um einen öffentlichen Raum ohne offizielle Bewertung handelt, glaube mir, dass es ein unglaublich fotogener Ort ist, besonders während des herbstlichen Indian Summer. Die Promenade misst gleich mehrere Kilometer und ist von ausgewachsenen Bäumen, Bänken und kleinen hölzernen Stegen gesäumt, die ins Wasser ragen.
Kurz gesagt ist es der absolut ideale Ort für einen Morgenlauf, zum Fahrradausleihen oder für einen ruhigen Nachmittagsspaziergang, bei dem du die weißen Segelboote und die auf dem Fluss trainierenden Ruderer beobachten kannst. Während des warmen Sommers finden im Musikpavillon Hatch Shell kostenlose Open-Air-Konzerte und abendliche Filmvorführungen statt. Wenn du dem Lärm der Großstadt für einen Moment entfliehen und neue Energie am Wasser tanken willst, findest du in Boston einfach keinen besseren Ort.

13. Harvard University
Wenn du schon die Reise nach Boston auf dich genommen hast, wäre es geradezu eine Sünde, nicht über den Fluss in die Nachbarstadt Cambridge zu fahren und das Gelände einer der renommiertesten Universitäten der Welt zu besuchen. Harvard glänzt mit einer Bewertung von 4,6 Sternen von über 6.700 Besuchern, und sein historischer Campus namens Harvard Yard sieht absolut genau so aus, wie du ihn aus berühmten Filmen kennst. Mit der U-Bahn gelangst du in wenigen Minuten aus dem Zentrum hierher und findest dich in einer völlig anderen, wunderschön akademischen Welt voller Backsteingebäude wieder.
Geh unbedingt über den Hauptinnenhof voller jahrhundertealter Bäume, unter denen ständig Studenten mit Laptops und dicken Lehrbüchern sitzen. Eine große Touristentradition ist hier das Berühren der Schuhspitze an der Statue von John Harvard für viel Glück, auch wenn dir die einheimischen Studenten mit einem Lächeln bestätigen werden, dass die Statue eigentlich gar nicht den echten Gründer der Universität darstellt. Der Campus ist frei zugänglich und du kannst hier absolut kostenlos spazieren gehen oder an einer organisierten Führung teilnehmen.

14. Harvard Museum of Natural History
Direkt auf dem Universitätscampus befindet sich eines der besten Museen der ganzen Region, das völlig verdient eine unglaubliche Bewertung von 4,8 Sternen von fast 5.800 Leuten hat. Dieses naturkundliche Museum ist zwar etwas kleiner als das berühmte in New York, hat aber seinen riesigen Charme und beherbergt Exponate, die du sonst nirgendwo auf der Welt siehst. Die Innenräume mit hölzernen Vitrinen erzeugen hier eine wunderschöne und leicht geheimnisvolle Atmosphäre wissenschaftlicher Entdeckungen des 19. Jahrhunderts.
Die absolut größte und einzigartigste Attraktion des Museums ist die berühmte Sammlung von Glasblumen (Glass Flowers), die einst der aus Böhmen stammende Vater-Sohn-Duo Blaschka für die Universität schuf. Es handelt sich um Tausende unglaublich detaillierter botanischer Modelle, die komplett aus Glas gefertigt sind und so präzise, dass du sie mit bloßem Auge überhaupt nicht von lebenden Pflanzen unterscheiden kannst. Außerdem findest du hier auch riesige Skelette prähistorischer Dinosaurier und eine großartige Sammlung seltener Mineralien.

15. MIT (Massachusetts Institute of Technology)
Ein Stück weiter flussabwärts in der Stadt Cambridge sitzt ein weiterer akademischer Gigant, der nicht nur begeisterte Wissenschaftler, sondern auch Architekturliebhaber anzieht. Der MIT-Campus hat eine schöne Bewertung von 4,7 Sternen von über 4.600 Besuchern und bietet eine völlig andere Atmosphäre als das traditionelle und historische Harvard. Während Harvard die Verkörperung alter Geschichte ist, wirkt das MIT wie ein Blick direkt in die Zukunft, wo die größten technologischen Innovationen der Welt entstehen.
Was aber die meisten Touristen mit Kameras herzieht, ist der architektonisch absolut faszinierende Campus voller moderner und ungewöhnlicher Gebäude. Das bekannteste Objekt ist sicher das seltsam verdrehte Stata Center, das der berühmte Architekt Frank Gehry entworfen hat und das aussieht, als würde es die Gesetze der Schwerkraft völlig außer Kraft setzen. Sehenswert ist dann auch die majestätische Great Dome, die das Herz des gesamten Instituts bildet und um die das echte Studentenleben pulsiert.

16. Fenway Park
Auch wenn dich Baseball vielleicht überhaupt nicht interessiert und du seine Regeln nicht verstehst – dieser Ort ist ein so riesiger Teil der Bostoner Identität, dass du ihn auf keinen Fall verpassen solltest. Der Fenway Park ist das älteste noch aktive Stadion der amerikanischen Major League Baseball und wurde bereits 1912 eröffnet. Seine Fans haben ihm eine Bewertung von großartigen 4,8 Sternen aus fast 46.000 Rezensionen verliehen, was ihn zu einem Ort mit einer riesigen sportlichen Seele und Nostalgie macht.
Falls es dir zufällig nicht gelingt, Tickets für das Spiel des Teams Boston Red Sox zu ergattern, mach zumindest eine organisierte Stadionführung mit, die auch an spielfreien Tagen stattfindet. Die Guides nehmen dich begeistert mit auf die leeren Tribünen, erklären dir die Geschichte der berühmten hohen grünen Wand namens Green Monster und du gelangst auch an Orte, die ein normaler Zuschauer nie zu sehen bekommt. Es ist ein ungemein faszinierender Einblick in die amerikanische Sportkultur, die hier fast wie eine heilige Religion behandelt wird.

17. Museum of Fine Arts (MFA)
Für alle Kunstliebhaber ist dieses Museum ein absolutes Muss, denn es gehört zu den allergrößten und bedeutendsten Kunstmuseen der gesamten Vereinigten Staaten. Mit einer Bewertung von 4,8 Sternen aus rund 20.000 Rezensionen zählt es zum absolut Besten, was Boston seinen Besuchern bieten kann. Das Gebäude selbst ist riesig und beherbergt unglaubliche Schätze aus der ganzen Welt, vom alten Ägypten bis zur zeitgenössischen und oft provokanten modernen Kunst.
Nimm dir für den Besuch wirklich genug Zeit, denn alle Ausstellungen gründlich zu durchlaufen ist eine Angelegenheit von mindestens einem halben Tag Fußmarsch. Der größte Anziehungspunkt ist hier die riesige und sehr geschätzte Impressionisten-Sammlung, darunter viele berühmte Werke von Claude Monet. Du findest hier aber auch eine großartige Abteilung für asiatische Kunst mit einem schönen japanischen Garten, in dem du dich ausruhen kannst. Das Museum ist wunderbar geräumig und wirkt nie so unangenehm überfüllt wie manche berühmten Museen in Europa.

18. Isabella Stewart Gardner Museum
Dieses Museum ist ein absolutes Unikat mit einer Bewertung von 4,7 Sternen von über 11.000 Leuten und ist meiner Meinung nach einer der schönsten und faszinierendsten Orte der ganzen Stadt. Das Gebäude wurde von einer exzentrischen Kunstsammlerin errichtet, die sich eine perfekte Nachbildung eines venezianischen Palasts bauen ließ. Die Kunstsammlung selbst ist wunderschön, aber was das Museum zu einer weltweiten Sensation und einem riesigen Anziehungspunkt macht, ist seine dunklere und ungelöste Geschichte.
Im Jahr 1990 ereignete sich hier nämlich der berühmteste Kunstraub der Geschichte, bei dem Diebe dreizehn Werke von enormem Wert stahlen, darunter seltene Gemälde von Rembrandt oder Vermeer. Der Fall ist bis heute ungelöst, die Bilder wurden nie gefunden, und das Museum hält sich strikt an den Wunsch seiner Gründerin, dass in der Ausstellung nichts verändert werden darf. Deshalb hängen bis heute leere Rahmen an ihren ursprünglichen Plätzen, was dem ganzen Palast eine unglaublich geheimnisvolle und leicht melancholische Atmosphäre verleiht, bei der es einem eiskalt den Rücken herunterläuft.
Der Mittelpunkt des ganzen Palasts ist dann der atemberaubende Innenhof unter einem verglasten Dach, der das ganze Jahr über voller blühender Blumen, grüner Farne und antiker Statuen ist. Es ist eine perfekte Oase der Ruhe, wo du dich hinsetzen und einfach diese unglaubliche venezianische Atmosphäre mitten in einer amerikanischen Großstadt aufsaugen kannst. Die Tickets für das Museum sind sehr oft ausverkauft, deshalb empfehle ich dir dringend, den Kauf rechtzeitig online zu erledigen.

19. Boston Public Library
Vielleicht fragst du dich jetzt, warum du im Urlaub ausgerechnet in eine Bibliothek gehen solltest, aber dieses historische Gebäude am Copley Square wird dich garantiert überwältigen. Es ist nämlich die historisch erste große öffentliche Bibliothek der USA, die sich eine schöne Bewertung von 4,8 Sternen aus fast 3.800 Rezensionen verdient hat. Ihre Innenräume sehen eher aus wie ein königlicher Palast als ein Ort zum Bücherausleihen, und gleich am Eingang empfangen dich massive Bronzetüren und eine wunderschöne Marmortreppe mit Löwenstatuen.
Du musst unbedingt in den Hauptlesesaal namens Bates Hall gehen, einen atemberaubenden riesigen Saal mit hoher Tonnendecke und ikonischen grünen Lampen auf den langen Holztischen, wo absolute Stille herrscht. Ein wahrer Schatz ist dann der Innenhof mit einem kleinen Springbrunnen und einer Bogengalerie, der aussieht, als hätte ihn jemand direkt aus dem sonnigen Italien hierhergebracht. Der Eintritt in die Bibliothek ist völlig kostenlos und es ist der absolut ideale Ort, um sich zu verstecken, falls dich zufällig ein Regen überrascht.

20. New England Aquarium
Wenn du mit der Familie reist und ein Programm suchst, das garantiert auch die Kleinsten begeistert, ist dieses riesige Aquarium ein absolut sicherer Tipp. Mit über 28.800 Rezensionen und einem Durchschnitt von 4,4 Sternen gehört es zu den beliebtesten Attraktionen, die direkt am Bostoner Hafen liegen. Auch wenn das Betongebäude von außen vielleicht nicht so modern aussieht, verbirgt sich im Inneren eine bunte Unterwasserwelt, die dich sofort in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Das architektonische wie erlebnisreiche Hauptelement ist hier ein riesiges, vierstöckiges zylindrisches Becken direkt in der Mitte des Gebäudes, um das sich eine spiralförmige Rampe windet. Beim langsamen Aufstieg kannst du sicher Haie, Rochen und Hunderte bunter Fische beobachten, die um ein künstliches Riff schwimmen. Gleich am Eingang begrüßt dich zudem mit riesigem Geschrei eine große Kolonie niedlicher Pinguine, von denen es sehr schwer ist, die Kinder überhaupt loszureißen.

21. Samuel Adams Boston Brewery
Für alle Fans des goldenen Gerstensafts haben wir hier einen tollen Tipp für einen Ausflug ins Viertel Jamaica Plain, wo eine der bekanntesten amerikanischen Brauereien sitzt. Die Brauerei Samuel Adams hat eine großartige Bewertung von 4,7 Sternen aus rund 2.300 Rezensionen und bietet sehr beliebte und vor allem unterhaltsame Führungen. Es ist ein toller Kontrast zur traditionellen Bostoner Geschichte, denn hier erfährst du alles über das moderne Bierbrauen und darüber, wie diese Marke einst den Boom der Craft-Brauereien in den USA mit auslöste.
Während der etwa einstündigen und sehr entspannten Führung führen dich erfahrene Guides durch den gesamten Produktionsprozess, lassen dich verschiedene Malze probieren und am Hopfen riechen. Das Allerbeste kommt aber natürlich erst zum Schluss, wenn dich eine sehr großzügige Verkostung mehrerer Biersorten im fröhlichen Verkostungsraum erwartet. Die Atmosphäre ist hier sehr freundlich, und als Souvenir kannst du zudem oft ein hübsches Verkostungsglas mit nach Hause nehmen.

22. Boston Harbor Islands
Wenn du nach mehreren Tagen anstrengendem Herumlaufen durch die Straßen das Gefühl hast, dringend etwas Natur zu brauchen, dann mach dich auf zu den Inseln in der Bucht. Dieser National- und State Park besteht aus Dutzenden kleiner Inseln mit einer Bewertung von 4,7 aus knapp 1.500 Rezensionen und ist die absolut perfekte Flucht aus dem Großstadttrubel. Du gelangst sehr einfach und ziemlich schnell mit einer regelmäßigen Fähre hierher, die direkt vom Zentrum am Pier Long Wharf abfährt.
Auf den Inseln findest du kilometerlange gepflegte Wanderwege, die historische Festung Fort Warren und vor allem absolut fantastische und fotogene Ausblicke auf die Bostoner Wolkenkratzer direkt von der Wasseroberfläche aus. Du kannst hier ein Nachmittagspicknick machen, still die Vögel beobachten oder einfach an den ruhigen Stränden spazieren gehen und diese herrliche Ruhe genießen. Es ist ein schönes Paradox, denn die Stadt pulsiert zwar nur ein Stück weit von dir über dem Wasser vor Leben, aber du fühlst dich wie in einer völlig anderen Welt.
Ausflüge in die Umgebung von Boston
Wenn du an der Ostküste mehr Zeit hast, wäre es schade, nicht auch über die Grenzen Bostons hinauszufahren. Mit einer kurzen Zugfahrt gelangst du in die berühmte Stadt Salem, die für ihre Hexenprozesse aus dem 17. Jahrhundert bekannt ist. Die Stadt selbst ist wunderschön und voller historischer Häuser, aber ich muss dich auf das berühmte Salem Witch Museum aufmerksam machen, das mit 3,7 Sternen aus fast 13.400 Rezensionen recht schlecht bewertet ist. Laut vielen Stimmen ist es eher eine ältere Erzählshow mit Figuren als ein echtes Museum, also überleg dir gut, ob es dir das Eintrittsgeld überhaupt wert ist.
Wenn du etwa anderthalb Stunden mit dem Auto nach Süden fährst, landest du auf der wunderschönen Halbinsel Cape Cod. Es ist ein beliebtes Sommerziel voller langer Sandstrände, romantischer Leuchttürme und niedlicher Fischerdörfer, das eine großartige Bewertung von 4,7 hat und die echte Küstenatmosphäre Neuenglands bietet.
Und wenn du eine größere Rundreise durch die USA planst, lass dich unbedingt von unseren weiteren Artikeln inspirieren:
- Sehenswürdigkeiten in New York
- New York in 3 Tagen
- 10 wunderschöne Orte in den USA
- Sehenswürdigkeiten in Las Vegas
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tage sind ideal für einen Besuch in Boston?
Meiner Meinung nach sind drei bis vier Tage die absolut ideale Zeit, um den gesamten historischen Freedom Trail zu absolvieren, die renommierten Universitäten in Cambridge zu besuchen und zumindest ein großes Museum anzuschauen. Wenn ihr nur ein verlängertes Wochenende dort verbringt, seht ihr die Highlights, müsst aber ziemlich hetzen und könnt die Atmosphäre in den Parks nicht richtig genießen.
Brauche ich in Boston einen Mietwagen?
Auf keinen Fall, ein Auto wäre hier eher eine riesige Last. Die Straßen im historischen Zentrum sind sehr eng, Einbahnstraßen und schlecht ausgeschildert, und außerdem ist das Parken in der Stadt astronomisch teuer. Überall kommt ihr hervorragend und schnell zu Fuß oder mit der U-Bahn namens „T“ hin, die ein sehr dichtes Netz an Haltestellen hat und alles Wesentliche abdeckt.
Kostet der Freedom Trail Eintritt?
Der Spaziergang auf der Route selbst und das Verfolgen der roten Linie auf dem Gehweg ist völlig kostenlos. Eintritt zahlt ihr nur dann, wenn ihr bestimmte Gebäude oder Museen entlang der Route von innen besichtigen möchtet, wie zum Beispiel das historische Paul Revere House oder das Old South Meeting House Museum.
Was sollte man von der lokalen Gastronomie probieren?
Der Bostoner Klassiker, den alle Touristen am Quincy Market suchen, ist die cremige Suppe Clam Chowder und das Hummer-Sandwich namens Lobster Roll. Ihr dürft aber auf keinen Fall das italienische Viertel North End verpassen, wo ihr die besten Familienbäckereien findet und fantastische süße Röllchen Cannoli, gefüllt mit herrlicher Ricotta.
Ist Boston für einen Besuch mit Kindern geeignet?
Ja, die Stadt ist wie gemacht für Familien mit Kindern. Die Kinder werden vom riesigen zylindrischen Aquarium mit Pinguinen absolut begeistert sein, von der romantischen Fahrt mit den Schwanenbooten im Park und sicherlich wird sie auch das interaktive Tea Party Museum riesig unterhalten, wo sie selbst Tee-Repliken ins Wasser werfen können.
Wie komme ich am besten vom Flughafen ins Zentrum?
Vom Logan International Airport ist es ins Zentrum wirklich nur ein Katzensprung und die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier sehr einfach zu nutzen. Ihr könnt die kostenlose Silver Line nehmen, die euch schnell zur South Station bringt, oder die blaue U-Bahn-Linie, zu der euch vom Terminal ein Shuttlebus bringt.
Wann ist die beste Zeit für die Laubfärbung im Herbst?
Wenn ihr den berühmten Indian Summer in voller Pracht und leuchtenden Farben erleben möchtet, kommt idealerweise Mitte Oktober hierher. Die Färbung der Bäume variiert natürlich jedes Jahr etwas je nach aktuellem Wetter, aber der Oktober ist generell die beste Wahl für die schönsten gelben und roten Farben in ganz Neuengland.
🚗 Mietwagen auf ReisenGeprüfte Mietwagen in den Vereinigten StaatenSuchen Sie über den DiscoverCars-Vergleich — er vergleicht Preise von Dutzenden lokalen und internationalen Vermietern, und die meisten Buchungen sind kostenlos stornierbar.
Autopreise in den Vereinigten Staaten vergleichen →Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
Suche Flüge auf Kayak. Es ist unsere Lieblingssuchmaschine, weil sie die Webseiten aller Fluggesellschaften durchsucht und immer die günstigste Verbindung findet.
Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
