Bern, Schweiz: 15 Tipps, was du in der Bundesstadt 2026 sehen und erleben kannst

Die Schweiz ist ein Land voller Überraschungen – und eine der größten betrifft ausgerechnet ihre Hauptstadt. Wer Bern in der Schweiz besucht, staunt nicht schlecht: De iure hat die Schweiz nämlich gar keine Hauptstadt, auch wenn Bern seit 1848 als sogenannte Bundesstadt fungiert. Hier sitzen Regierung und Parlament, und die ganze Stadt hat die wunderbare Fähigkeit, dich schon in den ersten zehn Minuten herunterzubremsen – ganz ohne dass es dich stört.

Anders als im hektischen Zürich oder im geschäftigen Genf verstehen es die Einheimischen hier, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die mittelalterlichen Gassen, die zum UNESCO-Welterbe gehören, gehen fließend in kilometerlange malerische Lauben über, unter denen sich gemütliche Cafés und edle Boutiquen verbergen. Und der allgegenwärtige türkisfarbene Fluss Aare verleiht dem Ganzen einen unglaublichen Charme – im Sommer verwandelt er sich sogar in ein riesiges natürliches Freibad.

Was dich also erwartet? Fünfzehn Tipps für das Beste, was Bern zu bieten hat — von der mittelalterlichen Zeitglocke über das Baden im Fluss bis hin zum genialen Trick, wie du den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzt. Und natürlich auch, wo du am besten übernachtest, damit es auch finanziell Sinn ergibt.

Zusammenfassung
Foto: David Taljat / Pexels

Zusammenfassung

  • Kostenloser Nahverkehr: Mit jeder offiziellen Übernachtung erhältst du das Bern Ticket für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs inklusive ausgewählter Bergbahnen.
  • Beste Aussichten: Für das perfekte Foto geht es in den Rosengarten oder hinauf über 344 Stufen auf den Turm der gotischen Kathedrale Münster.
  • Baden im Fluss: Eine lokale Sommertradition ist es, sich von der Strömung der sauberen Aare treiben zu lassen und im kostenlosen Marzilibad zu entspannen.
  • Geschichte und Wissenschaft: Verpasse nicht die Führung durch die mittelalterliche Zeitglocke Zytglogge und besuche die alte Wohnung, in der Albert Einstein die Relativitätstheorie entwickelte.
  • Lokale Gastronomie: Probiere das vegetarische Michelin-Restaurant ZOE oder das legendäre Selbstbedienungs-Paradies tibits am Bahnhof.
Wann nach Bern reisen
Foto: Süheyla Demir / Pexels

Wann nach Bern reisen

Bern funktioniert das ganze Jahr über hervorragend, aber je nachdem, wann du anreist, erlebst du eigentlich eine ganz andere Stadt. Wenn du Wärme liebst und den echten Schweizer Sommer erleben willst, solltest du zwischen Juni und September kommen. Genau in diesen Monaten läuft die Badesaison in der Aare auf Hochtouren, alle Außenterrassen platzen aus allen Nähten, und im Juli findet auf dem Hügel Gurten ein großes Musikfestival statt.

Frühling und Herbst sind dagegen ideal, um die Sehenswürdigkeiten in Ruhe und ohne große Touristenmassen zu erkunden. Die traditionellen Bauernmärkte gibt es das ganze Jahr über, aber der Herbst hat einen riesigen Anziehungspunkt: den berühmten Zwiebelmarkt Zibelemärit. Er findet immer am vierten Montag im November statt, was 2026 auf den 23. November fällt, und ist ein höchst kurioses Volksfest.

Der Winter bringt schließlich eine zauberhafte Adventsstimmung. Die Berner Weihnachtsmärkte gehören zu den schönsten der Schweiz, wobei der wichtigste auf dem Münsterplatz von Ende November bis Heiligabend stattfindet. In den Wintermonaten musst du mit gelegentlichem Nebel und Temperaturen um null Grad rechnen, aber die historischen Lauben schützen dich zuverlässig vor Regen und Schnee.

Wo in Bern übernachten
Foto: Zhenning SHI / Pexels

Wo in Bern übernachten

💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich, über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.

Die Wahl des richtigen Hotels spart dir in Bern jede Menge Geld und Sorgen. Die Stadt hat nämlich eine fantastische Regel: Jeder Gast, der in einer offiziellen Unterkunft übernachtet, erhält kostenlos das sogenannte Bern Ticket. Mit dieser App kannst du den gesamten öffentlichen Nahverkehr in den Zonen 100 und 101 kostenlos nutzen – inklusive der Fahrt vom Flughafen Belp und ausgewählter Bergbahnen. Diesen Vorteil bekommst du in allen unten genannten Hotels.

Wenn du für einen besonderen Anlass puren Luxus suchst, reserviere ein Zimmer im Fünf-Sterne-Hotel Bellevue Palace. Es ist die offizielle Gästeresidenz der Schweizer Regierung mit einer wunderschönen Terrasse und Blick auf die Alpen. Eine weitere großartige Premium-Wahl ist das Hotel Schweizerhof Bern, das direkt gegenüber dem Hauptbahnhof liegt und ein fantastisches Dach-Spa bietet.

Für die solide Mittelklasse empfehle ich das Hotel Bären am Bundesplatz, einen verlässlichen Schweizer Klassiker direkt neben dem Parlamentsgebäude. Großen Charme hat auch das Hotel Goldener Schlüssel, das älteste Hotel der Stadt, nur wenige Schritte von der berühmten Zeitglocke entfernt. Eine tolle Lage zu einem vernünftigen Preis ist hier garantiert.

Reisende mit kleinerem Budget schätzen sicher das Bern Backpackers Hotel Glocke, das günstige Übernachtungen mitten in der Altstadt bietet. Wenn du eine ruhigere und preiswerte Unterkunft suchst, schau dir das Hotel Marthahaus an, eine sehr angenehme und günstige Pension in einem ruhigen Viertel jenseits des Flusses. Alle Unterkünfte kannst du bequem über das beliebte Portal Booking ansehen und reservieren.

Wo gut essen in Bern
Foto: Melike B / Pexels

Wo gut essen in Bern

Gutes Essen in der Schweiz zu finden ist kein Problem, aber Bern hat zudem eine absolut einzigartige Gastronomieszene, die sowohl Liebhaber der traditionellen alpinen Küche als auch Fans moderner pflanzlicher Kost begeistert. Egal ob du Lust auf Käsefondue hast oder nach einem ganzen Tag voller Sightseeing etwas Leichteres suchst – enttäuscht wirst du garantiert nicht.

Für Fans der Schweizer Klassik gibt es gleich einen tollen Tipp. Wenn du das klassische Schweizer Käsefondue ausprobieren möchtest, brauchst du dafür kein Fleisch und das Erlebnis wird grandios. Ein hervorragendes traditionelles Fondue gibt es in Bern im Restaurant Lötschberg, wo du sogar in einer ausrangierten Seilbahnkabine sitzen kannst. Ausgezeichnetes traditionelles Schweizer Rösti gibt es in der Brauerei Altes Tramdepot, die du direkt neben dem Bärenpark in einem alten Tramdepot findest. Dort wird auch eigenes Bier gebraut, was nach einem langen Nachmittag immer guttut.

Bern ist aber gleichzeitig auch ein riesiges Paradies für Vegetarier. Eine absolute Sicherheit und echte Legende ist das Selbstbedienungsrestaurant tibits am Bahnhofplatz. Es gibt es schon seit 2003 und bietet ein riesiges Buffet mit Dutzenden Sorten frischer fleischloser Gerichte, die du dir auf den Teller füllst und einfach nach Gewicht bezahlst. Wenn du dagegen ein außergewöhnliches gastronomisches Erlebnis suchst, besuche unbedingt das Restaurant ZOE in der Münstergasse. Es handelt sich um vegetarisches Fine Dining, das nicht nur mit einem klassischen Michelin-Stern, sondern auch mit dem grünen Stern für besondere Nachhaltigkeit ausgezeichnet ist.

Und ein kleiner Tipp für den süßen Abschluss: Wenn du die berühmte Schweizer Schokolade probieren willst, halte in der Kramgasse bei der Confiserie Tschirren an. Diese Familien-Chocolaterie gibt es seit 1919, und ihre Trüffel mit Champagner-Geschmack sind im ganzen Land absolut berühmt.

15 Tipps, was man in Bern sehen und erleben kann
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15 Tipps, was du in Bern sehen und erleben kannst

Also, was lohnt sich in Bern wirklich? Hier sind meine fünfzehn Tipps, grob nach Lage geordnet, damit du nicht unnötig durch die ganze Stadt hetzen musst.

Altstadt als UNESCO-Welterbe
Foto: ILOVESwitzerland / Pexels

1. Die Altstadt als UNESCO-Welterbe

Das historische Zentrum von Bern erhielt 1983 den UNESCO-Stempel – und ehrlich gesagt, wenn du dort spazieren gehst, ist das kein Wunder. Die ganze Altstadt hat ihren ursprünglichen mittelalterlichen Grundriss aus dem zwölften bis fünfzehnten Jahrhundert bewahrt. Die meisten Gebäude sind aus dem typischen grünlichen Sandstein gebaut, was den Gassen ein absolut einzigartiges und einheitliches Erscheinungsbild verleiht.

Ein riesiger Vorteil ist die Tatsache, dass der größte Teil der Altstadt eine autofreie Fußgängerzone ist. So kannst du in Ruhe über das alte Pflaster schlendern, die historischen Türme bewundern und die beschauliche Atmosphäre genießen. Die ganze Halbinsel wird von drei Seiten von der Aare umflossen, sodass du, in welche Richtung du auch gehst, am Ende immer zu einer schönen Brücke mit Blick aufs Wasser gelangst.

💡 Tipp: Nimm dir ins Zentrum unbedingt bequeme Schuhe mit flacher Sohle mit. Das historische Pflaster sieht auf Fotos zwar schön aus, aber einen ganzen Tag auf Absätzen zu laufen würde hier zur echten Tortur.

Lauben und Einkaufen unter den Arkaden
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2. Lauben und Einkaufen unter den Arkaden

Eines der ikonischsten Elemente von Bern sind die sogenannten Lauben. Es handelt sich um unglaubliche sechs Kilometer überdachte historische Arkaden, dank denen Bern den Titel der längsten überdachten Einkaufspromenade ganz Europas trägt. Es ist ein absolut geniales architektonisches Element, denn selbst wenn es draußen stark regnet oder schneit, kannst du trocken von einem Geschäft zum nächsten flanieren.

Unter diesen Arkaden findest du alles von kleinen Familienboutiquen bis zu Luxusmarken. Eine große Berner Spezialität sind außerdem die ursprünglichen Gewölbekeller, die Kellergewölbe genannt werden. Diese Räume unterhalb des Straßenniveaus dienten ursprünglich als Warenlager, denn damals musste man wertvolle Güter vor Wetterschwankungen und möglichen Bränden schützen. Heute befinden sich darin sehr stilvolle Bars, unabhängige Theater und gemütliche Cafés, in die man über steile Holztreppen gelangt.

Zytglogge und Führung durch die Zeitglocke
Foto: Louis / Pexels

3. Zytglogge und Führung durch die Zeitglocke

Der Uhrturm Zytglogge diente einst als westliches Haupttor zur Stadt und gehört heute zu den meistfotografierten Orten der ganzen Schweiz. Das Bauwerk selbst hat seit seiner Gründung im zwölften Jahrhundert viele Umbauten durchlaufen, überstand 1405 einen verheerenden Brand und verlor nach und nach seine Verteidigungsfunktion, als die Stadt sich weiter nach Westen ausdehnte. Heute ist sein wichtigster Teil das wunderschöne astronomische Zifferblatt und das Figurenspiel aus dem Jahr 1530. Etwa vier Minuten vor jeder vollen Stunde versammelt sich vor dem Turm eine Menschenmenge, um zuzusehen, wie sich die mechanischen Figuren in Bewegung setzen.

Der Anblick von außen ist zwar schön, aber der echte Zauber verbirgt sich im Inneren. Hinein gelangst du nur mit einer offiziellen geführten Tour, die etwa eine Stunde dauert und dich direkt zum historischen Uhrwerk selbst führt. Du siehst die massiven Zahnräder in Aktion und erfährst faszinierende Details darüber, wie man im Mittelalter die Zeit maß.

Diese Führung ist unter Touristen extrem beliebt und am Wochenende oft ausverkauft. Tickets bekommst du über das offizielle Tourismuszentrum oder du buchst die Tour einfach online. Dafür eignet sich hervorragend das Portal GetYourGuide , wo du verschiedene Eintrittsvarianten findest.

💡 Tipp: Der Preis für die Führung durch das Innere der Zeitglocke liegt bei rund 25 CHF (etwa 27 €), aber die genauen Beträge solltest du vor der Reise lieber auf der Website der Tourismuszentrale bern.com überprüfen.

Kathedrale Münster und der höchste Turm
Foto: senanur yılmaz / Pexels

4. Kathedrale Münster und der höchste Turm

Das Berner Münster ist eine atemberaubende spätgotische Kathedrale, deren Bau bereits 1421 begann. Der Bau verlief in mehreren Phasen und dauerte über hundertfünfzig Jahre, bis das Hauptschiff vollständig fertiggestellt war. Die Architekten ließen sich offensichtlich von französischen Kathedralen inspirieren, was am Strebewerk und an den reich verzierten Glasfenstern erkennbar ist. Direkt am Haupteingang beeindruckt dich das massive Portal, das das Jüngste Gericht darstellt und aus über zweihundertdreißig detailliert ausgearbeiteten Skulpturen und Figuren besteht. Der Eintritt in das Hauptschiff der Kathedrale ist für alle Besucher völlig kostenlos.

Der Hauptanziehungspunkt ist allerdings der Aufstieg auf den Kirchturm, der mit seinen 100,6 Metern der höchste der Schweiz ist. Nach oben führt kein Aufzug, also musst du ehrlich 344 Steinstufen erklimmen. Belohnt wirst du mit einem absolut fantastischen Panoramablick auf die roten Dächer der Altstadt und in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Berner Alpen.

Der Eintritt auf die Aussichtsplattform ist sehr günstig. Erwachsene zahlen 6 CHF (etwa 6,50 €), Studierende 4 CHF und Kinder bis sechzehn Jahre nur 3 CHF. Eine Reservierung im Voraus ist nicht nötig, die Tickets kaufst du einfach am Eingang vor Beginn des Aufstiegs.

💡 Tipp: Der Turm hat eigentlich zwei Aussichtsplattformen. Die meisten Leute bleiben nach etwa 250 Stufen auf der ersten stehen, aber ich empfehle dir, die Kräfte zusammenzunehmen und ganz nach oben zur zweiten zu gehen, wo viel mehr Platz zum Fotografieren ist.

Bundeshaus und Parlamentsführung
Foto: Louis / Pexels

5. Bundeshaus und Parlamentsführung

Da Bern das politische Zentrum der ganzen Schweiz ist, darfst du das Gebäude des Bundespalastes nicht verpassen, das die Einheimischen Bundeshaus nennen. Dieses imposante Bauwerk mit den grünen Kuppeln wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts fertiggestellt, und an seiner Ausstattung beteiligten sich über dreißig Schweizer Künstler und Handwerker, deren Aufgabe es war, den Reichtum des ganzen Landes zu repräsentieren. Der dominante Komplex bietet kostenlose geführte Touren für die Öffentlichkeit. Sie finden in mehreren Sprachen statt, dauern sechzig Minuten und werden von Dienstag bis Samstag außerhalb der Sitzungsperiode durchgeführt.

Das Interesse an diesen Führungen ist riesig und die Kapazität eines Termins ist auf nur dreißig Plätze begrenzt. Die Reservierung musst du online bis zu 180 Tage im Voraus auf der offiziellen Website des Schweizer Parlaments vornehmen. Vergiss nicht, einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitzunehmen, denn am Eingang findet eine ziemlich strenge Sicherheitskontrolle statt.

Vor dem Gebäude selbst erstreckt sich der Bundesplatz, der für sein Wasserspiel berühmt ist. Aus dem Pflaster sprudeln hier genau 26 Wasserfontänen, die die einzelnen Schweizer Kantone symbolisieren. An heißen Sommertagen verwandelt sich dieser Platz in einen großen Spielplatz, auf dem die einheimischen Kinder begeistert zwischen den Wasserstrahlen herumlaufen.

💡 Tipp: Wenn du keinen Platz für die Innenführung ergattern kannst, geh einmal um das Parlamentsgebäude herum. Dahinter befindet sich eine weitläufige Terrasse mit herrlichem Blick auf die Aare und das Luxushotel Bellevue Palace.

BärenPark mit lebenden Bären
Foto: Louis / Pexels

6. BärenPark mit lebenden Bären

Der Bär ist seit der Gründung Berns ein stolzes Symbol der Stadt. Einer alten Legende zufolge benannte Herzog Berchtold V. seine neue Stadt nach dem ersten Tier, das er in den dortigen Wäldern erlegte. Bären werden in der Stadt schon seit langen Jahrhunderten gehalten, aber 2009 entstand für sie ein brandneuer und moderner BärenPark an einem steilen Hang direkt über der Aare.

Dieses weitläufige Naturgehege schließt an den ursprünglichen historischen Bärengraben an und gibt den Bären viel Platz zum Baden, Klettern und Ausruhen. Das gesamte Areal ist völlig kostenlos und durchgehend das ganze Jahr über zugänglich. Die Wege rund um das Gehege sind außerdem komplett barrierefrei, sodass du auch problemlos mit dem Kinderwagen hierherkommst.

Den besten Blick auf die spielenden Bären hast du von der angrenzenden Brücke Nydeggbrücke. Bleib hier ruhig länger stehen und beobachte, wie die Tiere in ihrem privaten Becken Fische fangen oder im Schatten der großen Bäume ruhen.

💡 Tipp: Vom Bärenpark führt ein sehr angenehmer Weg direkt am Ufer der Aare entlang, der dich aus einer ganz anderen Perspektive zurück ins Zentrum bringt. Eine tolle Abkürzung für einen ruhigen Spaziergang.

Rosengarten für das perfekte Foto
Foto: Alexandre Perotto / Pexels
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7. Rosengarten für das perfekte Foto

Wenn du vom Bärenpark etwa zehn Minuten den steilen Hügel hinaufgehst, kommst du zu einem der schönsten Orte in ganz Bern. Der Rosengarten ist ein weitläufiger Blumengarten, der keinen Eintritt verlangt und frei für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier findest du über zweihundert verschiedene Rosensorten, die einen unglaublichen Duft verströmen.

Der Hauptgrund, warum alle hierherkommen, ist aber der absolut ikonische Panoramablick auf die Altstadt. Genau von hier siehst du die berühmte Schleife der Aare, die das historische Zentrum von drei Seiten fest umschließt. Über den roten Dächern der Häuser ragt stolz der Turm des Münsters empor und bildet die perfekte Komposition für deine Fotos.

Teil des Gartens ist auch ein sehr angenehmes gleichnamiges Restaurant mit großer Außenterrasse. Hier kannst du einen Kaffee trinken und auf die Stadt unten hinabschauen – einen besseren Ausblick mit Kaffee in der Hand findest du in Bern wohl kaum.

💡 Tipp: Der Aufstieg zum Rosengarten ist zwar kurz, aber ziemlich steil. Wenn du nicht zu Fuß gehen möchtest, kannst du den Bus Nummer 10 nehmen, der dich vom Zentrum direkt zum Haupteingang des Gartens bringt.

Schwimmen in der Aare und Marzilibad
Foto: Margo Evardson / Pexels

8. Schwimmen in der Aare und im Marzilibad

Wenn du Bern im Sommer besuchst, siehst du ein absolut einzigartiges Schauspiel, das sogar auf der Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz steht. Die Einheimischen stürzen sich an heißen Tagen nämlich in die türkisfarbenen Fluten der Aare und lassen sich von der ziemlich starken Strömung quer durch die Stadt treiben. Oft haben sie wasserdichte Säcke namens Aarebooli dabei, in denen sie trockene Kleidung und Wertsachen transportieren.

Zentrum dieses Sommervergnügens ist das städtische Freibad Marzilibad, das direkt unterhalb des Parlamentsgebäudes liegt. Und jetzt das Beste – der Eintritt in dieses riesige Areal ist völlig kostenlos. Hier findest du ein Fünfzig-Meter-Schwimmbecken, Planschbecken für Kinder und zehntausend Quadratmeter Liegewiese für perfekte Entspannung. Die Saison dauert etwa von Mitte Mai bis Mitte September.

Das Schwimmen im Fluss ist ein riesiges Erlebnis, erfordert aber großen Respekt. Das Wasser hat wirklich einen starken Sog und ist nur für sehr geübte Schwimmer geeignet. Bevor du ins Wasser gehst, schau dir immer gut die Ausstiegsstellen mit den roten Stangen und Leitern an und geh niemals unter Alkoholeinfluss in den Fluss.

💡 Tipp: Vom Stadtzentrum gelangst du mit der Standseilbahn Marzilibahn ins Quartier Marzili. Sie misst gerade einmal 105 Meter, was sie zur kürzesten öffentlichen Seilbahn Europas macht, und mit deinem Bern Ticket fährst du kostenlos mit.

Einsteinhaus an der Kramgasse
Foto: Shootcase Chronicles / Pexels

9. Einsteinhaus an der Kramgasse

Kaum jemand weiß, dass eine der wichtigsten physikalischen Theorien der Menschheitsgeschichte ausgerechnet in den historischen Gassen Berns entstanden ist. Albert Einstein wohnte mit seiner Frau Mileva von 1903 bis 1905 in einer Wohnung an der Adresse Kramgasse 49. Einstein lebte hier ziemlich bescheiden, denn die monatliche Miete war damals nicht gerade niedrig, und seine Arbeit am Patentamt verschaffte ihm ein stabiles Einkommen, das die Familie brauchte. Genau während seines Aufenthalts hier kam das sogenannte Wunderjahr 1905, in dem er seine berühmte spezielle Relativitätstheorie ausarbeitete.

Heute befindet sich in diesem unscheinbaren Haus unter den Arkaden ein kleines, aber äußerst fesselndes Museum. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7 CHF (etwa 7,50 €), Studierende und Senioren zahlen zwei Franken weniger und Kinder bis fünfzehn Jahre zahlen 4 CHF. Die Wohnung ist mit zeitgenössischem Mobiliar eingerichtet und versucht, die Atmosphäre des frühen zwanzigsten Jahrhunderts originalgetreu nachzustellen. Das Gebäude hat die Jahrhunderte fast unverändert überstanden, sodass du dich beim Aufstieg über die alten Treppen wirklich wie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts fühlst.

Du siehst Einsteins Schreibtisch, historische Fotografien und Familiendokumente. Der Raum ist nicht groß, sodass dir eine halbe Stunde für die Besichtigung völlig reicht – geöffnet ist jeden Tag von zehn bis fünf Uhr.

💡 Tipp: Wenn dich Einsteins Leben fasziniert und du mehr Details über seine wissenschaftliche Arbeit erfahren möchtest, besuche auch das umfangreichere Einstein-Museum, das Teil des Historischen Museums Bern auf der anderen Flussseite ist.

Zentrum Paul Klee
Foto: Joerg Hartmann / Pexels

10. Zentrum Paul Klee

Am östlichen Stadtrand findest du ein architektonisches Juwel, das keinem Liebhaber moderner Kunst entgehen sollte. Das Zentrum Paul Klee wurde vom berühmten italienischen Architekten Renzo Piano entworfen, und das Gebäude hat die Form von drei riesigen Stahlwellen, die fließend mit der umliegenden hügeligen Landschaft verschmelzen. Schon der Anblick von außen ist ein riesiges Erlebnis.

Im Inneren verbirgt sich die weltweit größte Sammlung von Werken des Malers Paul Klee. Dieser berühmte gebürtige Berner hinterließ eine enorme Menge an Gemälden, Zeichnungen und Skizzen, die im Museum regelmäßig in thematischen Ausstellungen wechseln. Der Eintritt in die Galerie kostet einen Erwachsenen 20 CHF (etwa 21 €).

Familien mit Kindern freuen sich sicher über die Tatsache, dass sonntags Kinder und Jugendliche bis sechzehn Jahre kostenlosen Eintritt in die Galerie haben. Ins Museum gelangst du außerdem sehr einfach vom Stadtzentrum mit dem Bus Nummer 12, und wenn du mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, bekommst du an der Kasse zehn Prozent Rabatt auf den Eintritt.

💡 Tipp: Die aktuellen Öffnungszeiten und das Programm der laufenden Ausstellungen solltest du lieber immer vorher auf der offiziellen Website des Zentrum Paul Klee überprüfen, damit dich keine unerwartete Änderung überrascht.

Kunstmuseum Bern und die alten Meister
Foto: Christian Wasserfallen / Pexels

11. Kunstmuseum Bern und die alten Meister

Wo wir schon bei der bildenden Kunst sind, dürfen wir das Kunstmuseum Bern nicht vergessen. Es ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer ständigen Sammlung, die mehr als fünfzigtausend Kunstwerke umfasst. Hier findest du alles von der mittelalterlichen Gotik bis zu Werken von Pablo Picasso, Ferdinand Hodler oder dem bereits erwähnten Paul Klee.

Das Museum befindet sich in einem schönen historischen Gebäude unweit des Hauptbahnhofs, und wenn dich in Bern der Regen überrascht, ist das genau der richtige Ort, um hinzugehen. Das Basisticket für einen Erwachsenen kostet 24 CHF (etwa 26 €), Senioren zahlen 20 CHF und Studierende haben ermäßigten Eintritt für 12 CHF. Eine gute Nachricht ist, dass Kinder bis sechzehn Jahre hier das ganze Jahr über kostenlosen Eintritt haben.

Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, wobei es dienstags bis acht Uhr abends offen bleibt, was praktisch ist, wenn du tagsüber nach draußen möchtest und die Kultur dir für den Nachmittag aufheben willst.

💡 Tipp: Die Sammlung ist wirklich riesig und eine ausführliche Besichtigung kann dich gut drei Stunden kosten. Nimm dir am Eingang einen Plan und konzentriere dich nur auf die Kunstepochen, die dich wirklich am meisten interessieren.

Brunnen mit allegorischen Figuren
Foto: Louis / Pexels

12. Brunnen mit allegorischen Figuren

Bei Spaziergängen durch die Berner Altstadt fällt dir bald eine riesige Menge historischer Brunnen auf. Insgesamt findest du in der Stadt etwa hundert, aber die größte Aufmerksamkeit ziehen die elf Renaissance-Säulenbrunnen mit bunten allegorischen Figuren auf sich. Die meisten von ihnen schuf der Bildhauer Hans Gieng Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, und heute verleihen sie den Gassen einen einzigartigen Charakter.

Ein absolutes Unikat, bei dem es einem den Rücken hinunterläuft, ist der Kindlifresserbrunnen am Kornhausplatz. Sein Name bedeutet „Kinderfresser“, und die Skulptur stellt einen furchterregenden Oger dar, der sich gerade ein kleines weinendes Kind in den Mund stopft, während er weitere Kinder in der Tasche bereithält. Warum genau diese bizarre Statue entstand, bleibt ein wenig ein historisches Rätsel, aber unbedingt ein Foto davon machen!

Weitere berühmte Brunnen sind zum Beispiel der Zähringerbrunnen mit einem Bären in voller Rüstung oder der Mosesbrunnen mit der Figur des Moses. Ein riesiger Vorteil für alle Reisenden ist die Tatsache, dass das Wasser in allen Berner Brunnen trinkbar und absolut sauber ist.

💡 Tipp: Kauf dir kein überteuertes abgefülltes Wasser im Supermarkt. Nimm von zu Hause deine eigene Flasche mit und fülle sie tagsüber direkt an den historischen Brunnen völlig kostenlos auf.

Gurten-Hügel und Ausblicke auf die Stadt
Foto: Jean-Paul Wettstein / Pexels

13. Der Gurten und die Ausblicke auf die Stadt

Jede richtige Schweizer Stadt hat ihren eigenen Hausberg, und für Bern ist das eindeutig der Gurten, der sich auf 858 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Stadtbewohner kommen sehr gerne hierher zum Sport, für Picknicks oder einfach nur für einen Nachmittagskaffee mit der Familie. Nach oben fährt eine regelmäßige Standseilbahn namens Gurtenbahn, die etwa alle fünfzehn Minuten vom Quartier Wabern abfährt.

Eine Hin- und Rückfahrkarte für die Bahn kostet normalerweise für einen Erwachsenen 12,60 CHF (etwa 13,50 €). Hier kommt aber der riesige Pluspunkt deiner Unterkunft – wenn du ein gültiges Bern Ticket hast, ist die Fahrt auf den Gurten inklusive und du zahlst gar nichts. Die Bahn fährt ab sieben Uhr morgens, und die letzte Talfahrt geht von Montag bis Samstag bis halb zwölf in der Nacht.

Oben erwartet dich ein weitläufiger grüner Park mit einem hölzernen Aussichtsturm, einem großen Kinderspielplatz und einem fantastischen Blick auf die ganze Stadt von der einen und auf die schneebedeckten Alpengipfel von der anderen Seite. Im Winter gibt es hier sogar einen kleinen Schlittenhang.

💡 Tipp: Mitte Juli findet auf diesem Hügel regelmäßig das Gurtenfestival statt. Es ist eines der größten und beliebtesten Open-Air-Musikfestivals der Schweiz, also rechne damit, dass es hier sehr lebhaft zugeht, wenn du deine Reise für den Sommer planst.

Märkte und der berühmte Zibelemärit
Foto: Christian Wasserfallen / Pexels

14. Märkte und der berühmte Zibelemärit

Bern lebt von seinen Märkten, und es wäre wirklich schade, herzukommen und keinen zu erleben. Die traditionellen Bauernmärkte finden das ganze Jahr über jeden Dienstag und Samstag auf dem Bärenplatz und in der angrenzenden Münstergasse statt. Hier findest du Stände mit frischem Gemüse, duftendem lokalem Käse, handwerklich gebackenem Brot und einer Flut bunter Blumen.

Ein echtes Phänomen ist aber der herbstliche Zwiebelmarkt namens Zibelemärit. Er findet nur einmal im Jahr statt, immer am vierten Montag im November. 2026 fällt das Datum auf den 23. November, und glaub mir, eine solche Atmosphäre erlebst du nirgendwo sonst. Der Markt beginnt schon um vier Uhr morgens, wenn sich die Stadt mit Ständen füllt, die kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe und Knoblauchkränze verkaufen.

An diesem Tag wird in den Straßen Konfetti geworfen, überall duftet heißer Glühwein und die Leute heften sich Zwiebel-Anstecker an die Mäntel. Es ist eines der ältesten Volksfeste der Stadt, und die Einheimischen erleben es mit riesiger Begeisterung.

💡 Tipp: Während des Zibelemärit musst du damit rechnen, dass das Stadtzentrum extrem überfüllt ist. Wenn du die Atmosphäre genießen und die wunderschön gefertigten Zwiebelkränze in Ruhe betrachten willst, geh am besten schon vor sechs Uhr morgens raus.

Weihnachtsmärkte voller Zauber
Foto: Louis / Pexels

15. Weihnachtsmärkte voller Zauber

Wenn du deine Reise nach Bern in die Adventszeit legst, erwartet dich ein echtes Wintermärchen. Die historische Kulisse der Altstadt verleiht den Weihnachtsmärkten einen unglaublich romantischen Touch. Den wichtigsten und schönsten Markt findest du auf dem Münsterplatz, direkt im Schatten der mächtigen Kathedrale. 2026 findet er vom 28. November bis Heiligabend statt.

Dieser Markt konzentriert sich vor allem auf traditionelles Schweizer Handwerk. Hier kaufst du handgeschnitzte Holzspielzeuge, schöne Keramik, Wollpullover und jede Menge originelle Geschenke. Der allgegenwärtige Duft von gerösteten Mandeln, Zimt und gebackenen Kastanien bringt dich schnell in die richtige Weihnachtsstimmung.

Der zweite bedeutende Markt befindet sich auf dem Waisenhausplatz und beginnt schon einen Tag früher, also am 27. November 2026. Dieser Markt läuft sogar nach Weihnachten bis zum 3. Januar 2027, was eine tolle Nachricht für alle ist, die über den Jahreswechsel in die Schweiz reisen. Das Sortiment ist hier etwas gewöhnlicher, aber die Atmosphäre ist dank der festlichen Beleuchtung trotzdem wunderschön.

💡 Tipp: Bevor du zu den Märkten aufbrichst, schau dir die Website bernerweihnachtsmarkt.ch an, wo du die genauen Öffnungszeiten für die einzelnen Wochentage findest, da sie sich am Wochenende leicht unterscheiden können.

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Wohin von Bern aus weiter

Bern hat eine strategische Lage im Herzen des Landes und funktioniert daher als ideale Basis für weitere Entdeckungen. Rund um die Stadt findest du herrliche Natur, und mit dem Zug gelangst du von hier leicht in alle Ecken der Schweiz.

  • Märchenhafter Blausee: Der wunderschön blaue See inmitten des Naturparks Kandergrund ist von Bern etwa vierzig Minuten mit Zug und Bus entfernt. Der Eintritt variiert je nach Wochentag, aber die Bootsfahrt mit Glasboden, die du auf der Website des Naturparks beschrieben findest, lohnt sich auf jeden Fall.
  • Gletschersee Oeschinensee: Ein atemberaubender Hochgebirgssee, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Von Bern erreichst du Kandersteg mit dem Zug in einer Stunde. Die Gondelbahn kostet je nach Saison etwa 36 bis 40 CHF. Achtung – Neuerung für 2026: Auf dieser Bahn gilt der beliebte Berner Oberland Pass nicht mehr.
  • Urlaub Schweiz: wohin, was sehen und wann : lies unseren umfassenden Reiseführer durch das ganze Land.
  • Luzern: 14 Tipps, was zu sehen ist : entdecke eine weitere wunderschöne Stadt mit Holzbrücke und herrlichem See.
  • Zermatt und das Matterhorn: was zu sehen und zu erleben ist : mach dich auf in den Süden zum bekanntesten Berg Europas.
  • Zürich: was zu sehen und zu erleben ist : erkunde die Schweizer Finanzmetropole voller moderner Kunst.

Häufig gestellte Fragen

Planst du deine Reise und ein paar praktische Kleinigkeiten gehen dir noch durch den Kopf? Damit bist du nicht allein. Ich habe für dich die Antworten auf die allerhäufigsten Fragen rund um einen Besuch in Bern zusammengetragen.

Von der kniffligen Frage zum Hauptstadtstatus bis zur tatsächlichen Sicherheit beim berühmten Baden in der Aare. Hier hast du alles Wichtige übersichtlich an einem Ort, damit du mit völlig klarem Kopf losziehen kannst.

Ist Bern die Hauptstadt der Schweiz?

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Aus rechtlicher Sicht nein, denn die Schweiz hat laut ihrer Verfassung keine offizielle Hauptstadt. Seit 1848 fungiert Bern jedoch als sogenannte „Bundesstadt“, wo Regierung und Parlament ihren Sitz haben. Die Stadt wurde als politischer Kompromiss gewählt, damit sich nicht die gesamte Macht im wohlhabenden Zürich konzentriert.
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Wie viele Tage sollte man für einen Besuch einplanen?

Die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt kannst du bequem an einem sehr vollgepackten Tag besichtigen. Ideal sind jedoch mindestens zwei Tage, damit du auch Zeit für Museen, einen Ausflug auf den Gurten und zum Baden im Fluss hast. Drei Tage ermöglichen dir dann auch einen herrlichen Ausflug zum Blausee.

Kann man wirklich sicher in der Aare schwimmen?

Ja, in den Sommermonaten ist das die beliebteste lokale Aktivität und sogar eine offizielle Schweizer „lebendige Tradition“. Das Wasser hat jedoch eine starke Strömung, weshalb das Schwimmen nur für geübte Schwimmer geeignet ist. Schaut euch vorher die Ausstiegsstellen gut an und nutzt gegebenenfalls die kostenlos zugänglichen Becken im Areal Marzilibad.

Was genau ist im Bern Ticket enthalten?

Je ist eine Touristen-Karte, die du kostenlos zu jeder offiziellen Übernachtung in der Stadt erhältst. Sie ermöglicht dir die kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in den Zonen 100 und 101 während deines gesamten Aufenthalts. Sie gilt auch für die Fahrt zum Flughafen Belp und für die Fahrten mit den Bergbahnen Marzilibahn und Gurtenbahn.

Wie lange dauert die Fahrt von Zürich?

Die Zugverbindung ist unglaublich schnell und bequem. Die schnellsten Direktzüge schaffen die Strecke von Zürich nach Bern in nur 56 Minuten und es verkehren täglich etwa neunzig Verbindungen. Der Bahnhof liegt zudem direkt am Rande der Altstadt, sodass ihr sofort auf Entdeckungstour zu den Sehenswürdigkeiten starten könnt.

Wo kann man im Zentrum gut ohne Fleisch essen?

Bern hat eine fantastische vegetarische Szene. Eine absolut sichere Bank ist die Selbstbedienungskette tibits direkt am Bahnhof, die hier bereits seit 2003 existiert und ein riesiges Buffet bietet. Wenn ihr auf der Suche nach einem luxuriöseren Erlebnis seid, reserviert euch einen Tisch im Restaurant ZOE, das mit einem Michelin-Stern für seine fleischlose Küche glänzt.

Lohnt sich eine Reise nach Bern auch im Winter?

Auf jeden Fall ja. Zwar musst du aufs Baden im Fluss verzichten, aber die Stadt bietet wunderschöne Adventsmärkte auf dem Münsterplatz und Waisenhausplatz. Außerdem findet im November der einzigartige Zwiebelmarkt Zibelemärit statt. Vor schlechtem Wetter schützen dich zuverlässig sechs Kilometer historische Arkaden namens Lauben.

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