Wenn du dich auf die norwegischen Lofoten vorbereitest, holt dich früher oder später mit ziemlicher Sicherheit das berüchtigte Inselwetter ein. Bedeckter Himmel, starker Wind und Regen, der manchmal fast waagerecht fällt – all das gehört am nördlichen Polarkreis einfach untrennbar dazu. Genau in solchen Momenten weißt du einen durchdachten Plan B zu schätzen, und der heißt: das malerische Dorf Borg auf der Insel Vestvågøy. Hier wartet ein einzigartiges und faszinierendes Erlebnis auf dich – allen voran das beeindruckende Lofotr Wikinger Museum, das für jede Altersgruppe etwas zu bieten hat.
Das Lofotr Wikinger Museum beherbergt eine unglaubliche Rekonstruktion des größten Häuptlingshauses der Wikinger, das Archäologen jemals weltweit entdeckt haben. Erwarte aber keine langweiligen Glasvitrinen in stillen Sälen, denn dieser Ort funktioniert eher wie eine Zeitmaschine. Sobald du die massive hölzerne Schwelle überschreitest, wirst du sofort über tausend Jahre zurückversetzt – in die Zeit mächtiger Häuptlinge und furchtloser Seefahrer.
Drinnen steigt dir sofort der intensive Duft von brennendem Holz in die Nase, und über der Feuerstelle köchelt eine traditionelle Suppe. Überall bewegen sich Menschen in zeitgenössischer Woll- und Leinenkleidung, die altem Handwerk nachgehen und dir bereitwillig Geschichten aus der nordischen Mythologie erzählen. Es ist ein unglaublich greifbares Erlebnis, das nordische Geschichte so vermittelt, dass es von der ersten bis zur letzten Minute Spaß macht.
Ich empfehle dir auf jeden Fall, ausreichend Zeit einzuplanen, denn das Gelände ist riesig und bietet Beschäftigung für mehrere Stunden. Vor allem wenn du mit der Familie reist, wird dieses Museum zur absoluten Rettung an Regentagen, an denen eine Wanderung durch die umliegenden Berge weder sicher noch angenehm wäre. Schauen wir uns also gemeinsam an, was dich in diesem Wikinger-Paradies erwartet und wie du deinen Besuch bis ins kleinste Detail planst.

Zusammenfassung
- Das größte Haus der Welt: Der Hauptmagnet ist die exakte Rekonstruktion des Häuptlingssitzes, der stolze 83 Meter lang ist.
- Lebendige Geschichte: Drinnen brennt ständig ein Feuer, es duftet nach Holz, und du triffst Handwerker und Guides in authentischen historischen Kostümen.
- Rettung vor dem Regen: Eine ideale Indoor-Aktivität für Tage, an denen auf den Lofoten schlechtes Wetter herrscht.
- Paradies für Familien mit Kindern: Das Museum ist hochinteraktiv, Kinder dürfen vieles anfassen und langweilen sich garantiert nicht.
- Wikingerschiff und Tiere: Rund einen Kilometer vom Haus entfernt liegt ein Nachbau eines Wikingerschiffs vor Anker, und unterwegs begegnest du Gehegen mit Islandpferden oder Wildschweinen.
- Richtpreise für 2026: Erwachsene zahlen in der Hauptsaison rund 250 NOK (etwa 22 €), Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt.

Lofotr Wikinger Museum: 6 Dinge, die du wissen musst

1. Faszinierende Entdeckung und das 83 Meter lange Haus in Borg
Die Geschichte dieses Ortes klingt fast wie ein Märchen von einem unerwarteten Schatz. Bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts dachten die ortsansässigen Bauern im Dorf Borg, sie würden ganz gewöhnliche Felder bestellen. Doch dann stieß der Pflug eines von ihnen auf seltsame Unebenheiten, und die anschließende archäologische Untersuchung enthüllte etwas noch nie Dagewesenes. Unter den Erdschichten verbargen sich die Fundamente eines riesigen Wikingersitzes, der hier ungefähr zwischen 500 und 900 nach Christus stand.
Es stellte sich heraus, dass das ursprüngliche Haus unglaubliche 83 Meter lang war, was es bis heute zum größten entdeckten Bauwerk aus der Wikingerzeit weltweit macht. Die Forscher fanden heraus, dass hier ein außerordentlich mächtiger und reicher Häuptling residiert haben muss, der einen großen Teil Nordnorwegens beherrschte. Von seinem Einfluss zeugen wertvolle Funde, darunter verziertes fränkisches Glas und kleine goldene Amulette, über die du in der angrenzenden archäologischen Ausstellung mehr erfährst.
Auf Grundlage dieser verblüffenden Ausgrabungen fiel die Entscheidung, das Haus in voller Größe und Pracht wieder aufzubauen – nur ein kleines Stück neben den ursprünglichen Fundamenten. Der Bau erfolgte mithilfe traditioneller Wikingertechniken und historischer Werkzeuge, damit das Endergebnis möglichst authentisch wurde. So kannst du heute durch dieselben riesigen Säle gehen, in denen vor tausend Jahren wilde Festgelage stattfanden, Ehen geschlossen und wichtige politische Bündnisse ausgehandelt wurden.
💡 Tipp: Wenn du durch die Haupthalle gehst, achte auf die wunderschön geschnitzten Holzsäulen, die das hohe Dach tragen. Sie sind präzise mit traditionellen nordischen Ornamenten und Tiermotiven verziert, die alten Sagen zufolge böse Geister vertreiben und die Hausbewohner vor Unheil schützen sollen.

2. Was dich drinnen erwartet: Handwerk, Archäologie und der Duft des Feuers
Sobald du das Hauptgebäude betrittst, packt dich sofort die besondere historische Atmosphäre aus geheimnisvollem Halbdunkel, dichtem Rauch der offenen Feuerstelle und dem allgegenwärtigen Geruch von Teer. Der Raum ist sehr clever in mehrere Bereiche unterteilt, genau wie es die damaligen Bewohner gewohnt waren. In einem Teil findest du Wohnräume mit Holzbetten, die mit wärmenden Fellen ausgelegt sind, während der Mittelpunkt des gesamten Hauses eine riesige Festhalle mit langen Tischen und einem majestätischen Thron für den Häuptling und seine Frau ist.
Ein riesiger Mehrwert des gesamten Museums ist die Anwesenheit der freundlichen Darsteller und geschickten Handwerker, die hier im Sommer arbeiten. Du kannst aus nächster Nähe Frauen beobachten, wie sie geduldig Wolle an uralten Webstühlen spinnen, oder Männer, die komplizierte Ornamente in Holz schnitzen. Alle sprechen hervorragend Englisch und erklären dir gerne die Geheimnisse ihres alten Handwerks, also scheue dich nicht, stehen zu bleiben und Fragen zu stellen.
Neben dem rekonstruierten Haus gehört auch eine moderne archäologische Ausstellung zum Komplex, in der du in Ruhe die originalen Artefakte betrachten kannst, die direkt an diesem Ort gefunden wurden. Du siehst hier alte Waffen, detailreich gearbeiteten Schmuck und verschiedene Alltagsgegenstände, die eindeutig beweisen, dass die Wikinger nicht nur grausame Krieger waren, sondern vor allem äußerst geschickte Händler und Handwerker. Die Ausstellung wird zudem durch einen tollen Audioguide ergänzt, der dich auf fesselnde Weise durch die lange Geschichte der Ausgrabungen führt.
💡 Tipp: Wenn du originelle Souvenirs magst, solltest du den hauseigenen Museumsladen nicht verpassen. Du findest dort wunderschöne Repliken historischen Schmucks, hochwertige warme Wollpullover, interessante Bücher über die nordische Mythologie und Kleinigkeiten, die dich für immer an diesen einzigartigen Ausflug erinnern werden.

3. Das Außengelände und die Fahrt auf dem nachgebauten Wikingerschiff
Wenn das Glück auf deiner Seite ist und es gerade nicht regnet, mach dich gleich auf zu einer ausgiebigen Erkundung des weitläufigen Außengeländes. Ein etwa einen Kilometer langer befestigter Weg führt dich vom Hauptgebäude einen sanften Hügel hinunter zum See. Während dieses Spaziergangs kommst du an großen Holzgehegen vorbei, in denen alte nordische Tierrassen friedlich grasen. Du siehst hier niedliche Wildschweine, zottelige Schafe und vor allem wunderschöne Islandpferde, von denen nicht nur die kleineren Kinder restlos begeistert sein werden.
Ganz am Ende des Weges wartet an einem hölzernen Steg eine riesige Überraschung auf dich: der Nachbau eines echten Wikingerschiffs namens Vargfotr. In den Sommermonaten organisiert das Museum regelmäßige kurze Fahrten über den See, an denen du teilnehmen kannst. Erwachsene Besucher bekommen schwere Holzruder in die Hand und können unter Anleitung eines erfahrenen Steuermanns am eigenen Leib ausprobieren, das Schiff übers Wasser zu treiben.
Es ist ein ziemlich körperlich anstrengendes, aber absolut unvergessliches Erlebnis, bei dem dir bewusst wird, welch enorme Kraft und Ausdauer diese Seefahrer gehabt haben müssen. Wenn du dich nicht zum Rudern bereit fühlst oder kleine Kinder dabeihast, kannst du dich natürlich auch einfach bequem hinsetzen und die Fahrt in Ruhe genießen. Der Blick auf die dramatischen grünen Hügel ringsum, direkt vom Deck des historischen Schiffs aus, ist schlicht unbezahlbar.
💡 Tipp: Der Fahrplan der Bootsfahrten und anderer Aktivitäten ändert sich sehr häufig je nach aktuellem Wetter, deshalb erkundige dich am besten direkt beim Ticketkauf an der Kasse, wann das Schiff an dem Tag genau ablegt.

4. Der ideale Unterschlupf bei Regen und ein Paradies für Familien mit Kindern
Die Lofoten sind für ihre unberechenbare Natur berüchtigt, und erfahrene Reisende wissen genau, dass man zu jedem Outdoor-Plan einen Indoor-Plan in der Hinterhand haben sollte. Wenn du morgens die norwegische Wetter-App yr.no öffnest und Regen mit Sturm siehst, dient das Lofotr Wikinger Museum als perfekter Unterschlupf. Es bietet so viele interessante Aktivitäten direkt unter Dach, dass du hier problemlos selbst das schlechteste Wetter überstehst. Während draußen die Hölle los ist, saugst du in angenehmer Wärme am knisternden Feuer die echte historische Atmosphäre auf.
Für alle Familien mit kleineren Kindern ist dieser Ort buchstäblich ein wahrer Segen, denn der norwegische Umgang mit Museen ist unglaublich entspannt und entgegenkommend. Vergiss schnell das ständige Ermahnen, dass die Kinder nichts anfassen dürfen. Hier können sie ganz gefahrlos eine Replik eines Wikingerschwerts in der Hand wiegen, einen schweren Metallhelm aufsetzen oder sich gleich in ein historisches Bett legen. Dieser hochinteraktive Zugang zur Geschichte begeistert Kinder jeden Alters und hält ihre Aufmerksamkeit viel länger als ein klassischer Vortrag.
Wenn das Wetter wenigstens ein bisschen mitspielt, bietet das Gelände weitere tolle sportliche Aktivitäten. Ältere Kinder und Erwachsene können unter Aufsicht von Instruktoren Bogenschießen ausprobieren oder das beliebte Axtwerfen auf eine Holzscheibe. Diese unterhaltsamen Aktivitäten finden in einem sicher abgesperrten Bereich statt und verleihen dem ganzen Besuch den richtigen Action-Touch, der zur Wikingerkultur einfach dazugehört.
💡 Tipp: Wenn du mit kleinen Kindern reist, wird es dich freuen, dass das gesamte Hauptgebäude und die meisten Zugangswege in der Umgebung vollständig barrierefrei sind – du kommst hier auch mit einem geländegängigen Kinderwagen problemlos durch.

5. Wie du nach Borg kommst und wo du parkst
Die Anreise zum Museum ist dank seiner strategischen Lage sehr einfach. Das Dorf Borg liegt fast genau in der Mitte des Lofoten-Archipels auf der Insel Vestvågøy. Hierher führt die Hauptstraße E10, jene berühmte Panoramastraße, die alle wichtigen Inseln miteinander verbindet. Wenn du aus dem Nordosten von der Stadt Svolvær kommst, brauchst du mit dem Auto etwa eine Stunde reine Fahrzeit. Vom südlicher gelegenen Reine rechne mit ungefähr anderthalb Stunden.
Direkt neben der Hauptstraße befindet sich ein wirklich riesiger kostenloser Parkplatz, der praktischerweise in Bereiche für Pkw und für größere Wohnmobile aufgeteilt ist. Obwohl die Gesamtkapazität groß ist, kann es in der Hauptsaison im Juli und August leicht passieren, dass schon um die Mittagszeit alles voll ist. Ich empfehle dir deshalb, gleich zur Öffnungszeit anzukommen oder umgekehrt in den späteren Nachmittagsstunden, wenn die erste große Besucherwelle das Gelände langsam wieder verlässt.
Wenn du nicht mit dem eigenen Auto über die Lofoten reist, kannst du bedenkenlos auch den örtlichen öffentlichen Nahverkehr nutzen. Direkt am Museum hält die Buslinie Nummer 300, die quer durch die gesamten Lofoten fährt. Die Fahrpläne solltest du aber immer vorab sorgfältig in der App Reis Nordland prüfen, denn die Taktung ist auf den Inseln nicht besonders dicht, und am Wochenende fahren noch deutlich weniger Busse. Vestvågøy ist übrigens eine der flachsten Inseln der Lofoten, weshalb die Anreise hierher sehr angenehm ist und dich keine tückischen Serpentinen erwarten.
Dank der zentralen Lage ist die Umgebung von Borg und des nahen Städtchens Leknes ein absolut idealer strategischer Ausgangspunkt für die Übernachtung, von dem aus du Ausflüge in alle Richtungen unternehmen kannst. So sparst du dir viele Stunden unnötiges Hin- und Herfahren. Schöne und sehr komfortable Unterkünfte bieten zum Beispiel die traditionellen roten Hütten von Lofoten Basecamp in der Nähe von Leknes, wo du pro Nacht für zwei Personen rund 300 € zahlst. Eine weitere tolle Wahl ist das Live Lofoten Hotel, das ein perfektes Ambiente und ein reichhaltiges Frühstück bietet, mit Preisen um die 340 € pro Nacht.
💡 Tipp: Wenn du dich für eine Übernachtung direkt in der Umgebung von Borg entscheidest, empfehle ich dir, lange im Voraus zu reservieren – ruhig auch ein halbes Jahr vorher. In den Sommermonaten sind die besten Plätze hoffnungslos ausgebucht.

6. Wann du anreisen solltest, wie viel Zeit du brauchst und das Wikingerfest
Geöffnet ist hier das ganze Jahr über, doch die Öffnungszeiten und das gesamte Aktivitätsangebot ändern sich recht deutlich je nach Saison. Von Ende Mai bis Mitte September ist das Museum in vollem Betrieb, draußen triffst du grasende Tiere, und es finden regelmäßig Bootsfahrten statt. Der absolute Höhepunkt der Sommersaison ist dann das fünftägige Wikingerfest im August, wenn Hunderte begeisterte Menschen aus ganz Europa nach Borg strömen, überall historische Zelte aufgebaut werden und prächtige traditionelle Märkte sowie nachgestellte Schlachten stattfinden.
Für einen normalen Rundgang durch das gesamte Museumsgelände solltest du lieber mindestens drei bis vier Stunden reine Zeit einplanen. Wenn du dich aktiv an allen angebotenen Outdoor-Aktivitäten beteiligst und auch die archäologische Ausstellung gründlich durchgehst, verbringst du hier ohne Weiteres einen halben Tag. Zum Glück gehört zum Hauptgebäude ein modernes Café, in dem du einen ausgezeichneten Kaffee, eine traditionelle Zimtschnecke (auf Norwegisch kanelbolle) oder einen leichten Mittagsimbiss genießen kannst, um die verlorene Energie schnell wieder aufzufüllen.
Für all jene unter euch, die etwas ganz Besonderes erleben wollen, veranstaltet das Museum unvergessliche abendliche Wikingerfeste. Diese musst du lange im Voraus reservieren, und sie finden im magischen Schein des Feuers direkt in der großen Festhalle statt. Dazu gehören traditionelles Essen, das Trinken von süßem Met und eine Theateraufführung, bei der der Häuptling persönlich zu dir spricht. Üblicherweise werden lokale Zutaten und Fischspezialitäten serviert, doch wenn du kein Fleisch isst, genügt es, dies bei der Reservierung im Voraus anzugeben – das hilfsbereite Personal bereitet dir problemlos eine köstliche vegetarische Alternative zu.
Wenn du genug von der Wikingergeschichte hast, empfehle ich dir, in die umliegenden Cafés und auf die Höfe zu fahren, wo du auch mit kleinen Kindern herzlich willkommen bist. Wenn du eine Basis in der Nähe von Leknes hast, fahr unbedingt zur familiengeführten Ziegenfarm Aalan Gård, wo du fantastischen lokalen Käse kaufen und bei einem Kräutertee verweilen kannst. Ein sonniger Tag verlangt dann förmlich nach einem Ausflug zur Nordseite der Insel Gimsøy nach Hov Gård. Von der Sicherheit des Restaurants Låven aus kannst du wunderschöne Islandpferde beobachten, wie sie ungestört auf schneeweißem Sand mit Blick auf den türkisfarbenen Ozean grasen.
💡 Tipp: Deine Tickets kannst du ganz einfach im Voraus über GetYourGuide oder direkt auf der offiziellen Website des Museums sichern. Besonders in der Sommersaison sparst du dir damit viel wertvolle Zeit, die du sonst in der Schlange an der Hauptkasse verbringen würdest.
Praktische Zusammenfassung und Richtpreise
Die Budgetplanung für eine Reise nach Norwegen ist immer entscheidend, denn die Preise sind hier deutlich höher als in Mitteleuropa. Die folgende Übersicht hilft dir, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel dich der Besuch dieses historischen Juwels kosten wird. Die Preise sind für die Sommersaison 2026 geschätzt und nach einem Kurs von etwa 0,085 € pro 1 NOK umgerechnet.
- Eintritt Erwachsene (Juni bis August): ca. 250 NOK (etwa 22 €)
- Eintritt Studenten (mit gültigem Ausweis): ca. 180 NOK (etwa 15 €)
- Kinder unter 3 Jahren: Eintritt das ganze Jahr über kostenlos
- Familienticket (2 Erwachsene + 3 Kinder): ca. 700 NOK (etwa 60 €)
- Bootsfahrt oder Bogenschießen: Diese Aktivitäten sind im Sommer meist im Eintrittspreis enthalten, frag aber immer an der Kasse nach dem aktuellen Programm
- Öffnungszeiten im Sommer: Täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr (im August während des Festes auch länger)
- Öffnungszeiten im Winter: Meist verkürzt, Mittwoch bis Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten über Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich, über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Wohin als Nächstes
Wenn du die Geschichte erkundet hast und nach weiterer Inspiration suchst, wohin es auf den Inseln gehen soll, haben wir noch ein paar nützliche Artikel für dich vorbereitet. Sie helfen dir, den Rest deines Urlaubs so zu planen, dass du keinen wichtigen Ort verpasst.
- Wenn du einen kompletten Überblick über alle schönsten Orte, Strände und Aussichtspunkte haben möchtest, lies unbedingt unseren großen Lofoten-Reiseführer, in dem du einen detaillierten Reiseplan und viele praktische Tipps findest.
- Für alle, die mit kleinen Abenteurern reisen und Tipps für einfache Routen und interessante Attraktionen brauchen, haben wir einen speziellen Artikel über die Lofoten mit Kindern geschrieben.
- Schau auch noch einmal in unseren großen Lofoten-Reiseführer, wenn du Informationen zu Fähren, Maut oder den Möglichkeiten zum Wildcampen überprüfen möchtest.
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Wo genau liegt das Lofotr Viking Museum?
Das Museum befindet sich im Dorf Borg auf der Insel Vestvågøy, etwa in der Mitte des atemberaubenden Lofoten-Archipels. Es liegt direkt an der Hauptstraße E10, sodass ihr es bei der Durchfahrt durch die Inseln definitiv nicht verfehlt und ganz einfach dorthin abbiegen könnt. Es ist ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg von Svolvær Richtung Süden nach Reine.
Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?
Damit euer Gesamterlebnis wirklich komplett ist und ihr nicht hetzen müsst, empfehle ich, mindestens drei bis vier Stunden einzuplanen. Diese Zeit reicht euch völlig aus für eine ausführliche Besichtigung des riesigen Hauptgebäudes, den Besuch der archäologischen Ausstellung und einen angenehmen Spaziergang hinunter zum See, wo majestätisch eine Nachbildung eines Wikingerschiffs vor Anker liegt.
Ist das Museum auch für sehr kleine Kinder geeignet?
Ja, dieser Ort ist für Familien mit kleineren Kindern eine absolute Rettung, besonders wenn es draußen regnet. Die gesamte Ausstellung ist hochgradig interaktiv, Kinder können gefahrlos Waffenrepliken anfassen, historische Betten erkunden und draußen werden sie sich sicherlich über die Gehege mit den niedlichen Wildschweinen oder Islandpferden freuen.
Kann man vor Ort mit Karte bezahlen?
Norwegen ist heutzutage eine nahezu hundertprozentig bargeldlose Gesellschaft, sodass ihr mit einer gewöhnlichen Bankkarte praktisch überall problemlos bezahlen könnt. Damit lassen sich bequem Eintrittskarten an der Hauptkasse, schöne Souvenirs im Shop sowie ein heißer Kaffee oder ein köstliches Mittagessen im museumseigenen Café bezahlen. Bargeld braucht ihr im Grunde überhaupt nicht.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Die meisten Outdoor-Aktivitäten, einschließlich der beliebten Fahrten auf dem historischen Schiff und Vorführungen traditioneller Handwerkskunst, finden von Juni bis Ende August statt. Wenn ihr den größten Touristenmassen aber aus dem Weg gehen wollt, kommt idealerweise gleich morgens zur Öffnungszeit um 10:00 Uhr, oder plant euren Besuch für den späten und ruhigeren Nachmittag.
Muss ich die Besichtigung im Voraus buchen?
Einen regulären Tagesbesuch muss man zwar nicht unbedingt im Voraus reservieren, wobei der Online-Kauf von Tickets dir während der sommerlichen Hochsaison unangenehmes Schlangestehen ersparen kann. Wenn du jedoch großes Interesse an dem speziellen abendlichen Wikingerfest hast, musst du dieses aufgrund der begrenzten Kapazität mehrere Wochen im Voraus reservieren.
Wie genau funktioniert eine Schiffsreise?
In den Sommermonaten sticht regelmäßig eine wunderschöne Nachbildung des Schiffes Vargfotr zu kurzen Rundfahrten auf dem angrenzenden See in See. Erwachsene Besucher erhalten schwere Ruder und helfen unter Anleitung einer erfahrenen Besatzung selbst mit, das Schiff voranzutreiben, während die Kinder sicher sitzen können. Es ist ein tolles und sehr authentisches historisches Erlebnis.
Gibt es vor Ort ein Restaurant mit Essen?
Ja, zum gesamten Areal gehört ein modernes verglastes Café, das frische Sandwiches, warme Suppen, Kaffee und hervorragende norwegische Desserts einschließlich Zimtschnecken anbietet. Bei den abendlichen Festmahlen werden traditionelle nordische Gerichte serviert, aber nach vorheriger Absprache bereiten sie euch problemlos auch eine vollwertige und sehr leckere vegetarische Variante zu.
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