Eine asiatische Metropole, die dich sofort verschluckt, überwältigt und mit ihren Kontrasten völlig in ihren Bann zieht – genau so ist Hongkong. Wenn der Name dieser pulsierenden Stadt fällt, stellen sich die meisten Menschen nur einen endlosen Wald aus gläsernen Wolkenkratzern vor, Scharen eilender Geschäftsleute und Straßen, die im grellen Licht von Neonreklamen erstrahlen. Die Wahrheit ist aber, dass Hongkong nicht nur eine Stadt ist, denn dazu gehören unglaubliche 263 Inseln, und rund drei Viertel des gesamten Gebiets bestehen aus unberührter Natur, wo sich steile grüne Berge direkt vom Meeresstrand erheben.
Aus praktischer Sicht solltest du dich auf ein grundlegendes Paradoxon einstellen, denn Hongkong gehört zu den teuersten Städten Asiens, was Unterkünfte angeht, ist zugleich aber eine der absolut günstigsten beim Essen und beim Transport. Während du für eine winzige Hotelkammer eine ordentliche Summe hinlegst, fährst du mit der ikonischen zweistöckigen Straßenbahn für umgerechnet ein paar Cent quer über die Insel, und die schönsten Ausblicke, uralten Tempel oder Dschungel-Trekkings gibt es völlig kostenlos. Würdest du deine Zeit nur in klimatisierten Einkaufszentren rund um die berühmte Nathan Road verbringen, würdest du die wahre Seele dieses faszinierenden Ortes verpassen.
Wie also erlebst du diese Metropole in vollen Zügen, ohne dein Budget zu sprengen? Ich habe für dich eine Mischung aus ikonischen Orten, geheimen Gratis-Aussichtspunkten und ehrlichen Warnungen zusammengestellt, wo du dein Geld nicht unnötig zum Fenster hinauswirfst. Du erfährst, wohin du für die besten Ausblicke aufbrichst, wie der lokale Nahverkehr funktioniert, warum du unbedingt die buddhistische vegetarische Küche probieren solltest und vor welchen Orten du dich in Acht nehmen musst. Tauche ein und entdecke mit uns 24 Tipps, was du in einer der sichersten und spannendsten Metropolen der Welt sehen und erleben kannst.

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen
- Der Nahverkehr ist extrem günstig: Besorg dir sofort nach der Ankunft eine Octopus-Karte (kostet 150 HKD inklusive Pfand), mit der du U-Bahn, Busse, Fähren und sogar Essen an den Ständen bezahlst.
- Die besten Ausblicke gibt es gratis: Du musst keine teuren Eintritte für Wolkenkratzer bezahlen, denn der Rundweg Lugard Road Lookout bietet ein atemberaubendes Panorama völlig kostenlos.
- Achtung, Preiserhöhung bei der Standseilbahn: Die berühmte Peak Tram wurde im Januar 2026 um bis zu 49 Prozent teurer, für ein Rückfahrticket zahlst du jetzt 116 HKD.
- Natur gleich um die Ecke: Verpasse nicht den unkomplizierten Dragon’s-Back-Trek, der dich vom Stadtzentrum durch den Dschungel bis zu einem herrlichen Sandstrand führt.
- Für China brauchst du ein Visum: Während Deutsche für Hongkong selbst kein Touristenvisum benötigen, musst du dir für einen Ausflug in die Nachbarstadt Shenzhen vorab eines besorgen.
- Ein Paradies für Vegetarier: Auch wenn die lokale kantonesische Küche voller Fleisch ist, bietet die Stadt fantastische vegane Restaurants und buddhistische Speisesäle direkt bei den Klöstern.
Wann du nach Hongkong reisen solltest
Die Wahl des richtigen Reisetermins ist für einen Besuch dieses Ziels absolut entscheidend, denn das subtropische Klima kann hier sehr unerbittlich sein. Die beste Zeit für eine Reise liegt zwischen Ende Oktober und Ende Dezember, wenn dich sehr angenehmes, trockenes Wetter erwartet und die Temperaturen im idealen Bereich zwischen 20 und 26 Grad Celsius liegen. In diesen Monaten genießt du Stadtspaziergänge und Trekkings in den umliegenden Hügeln in vollen Zügen, ohne im eigenen Schweiß zu baden. Eine angenehme Frühlingsalternative sind auch der März und die erste Aprilhälfte, wenn sich die Natur von ihrer frischeren Seite zeigt und du dich auf blühende Parks freuen kannst, bevor die zermürbende sommerliche Schwüle beginnt – da reicht abends eine leichte Jacke völlig aus.
Umgekehrt zeichnet sich der Zeitraum von Mai bis September durch extreme Luftfeuchtigkeit und Temperaturen weit über dreißig Grad aus, was in Kombination mit der Betonbebauung den Eindruck eines riesigen Treibhauses erzeugt. Von Juli bis September ziehen zudem regelmäßig Taifune und heftige tropische Stürme über die Region, die deine Reisepläne komplett durcheinanderbringen können. Wenn die Behörden das Warnsignal T8 ausrufen, steht die ganze Stadt still: Läden, Restaurants und die oberirdischen U-Bahn-Abschnitte schließen, und die Menschen dürfen aus Sicherheitsgründen gar nicht mehr nach draußen. Ich empfehle dir daher, immer lokale Wetter-Apps im Blick zu behalten.
Eine interessante, wenn auch sehr spezielle Zeit ist das chinesische Neujahrsfest, das meist auf die Wende von Januar zu Februar fällt. Die Stadt erwacht dann mit prächtigen roten Dekorationen, traditionellen Märkten und einem gewaltigen Feuerwerk über dem Victoria Harbour zum Leben. Andererseits musst du mit sehr teuren Flugtickets und vielen geschlossenen kleineren Betrieben rechnen, denn die meisten Einheimischen fahren über die Feiertage zu ihren Familien, und das normale Leben kommt für einige Tage fast zum Stillstand.
Wo du in Hongkong übernachten solltest
Die Unterkunft ist mit Abstand der teuerste Teil der ganzen Reise, und ich warne dich gleich vor: Die Hotelzimmer sind hier extrem klein. Wegen der astronomischen Immobilienpreise zählt hier jeder Quadratzentimeter, sodass du selbst in einem besseren Hotel oft kaum ums Bett herumkommst. Seit dem 1. Januar 2025 hat die Stadt zudem nach langen siebzehn Jahren die dreiprozentige Übernachtungssteuer wieder eingeführt, was die Gesamtpreise noch leicht angehoben hat. Am praktischsten ist es, eine Unterkunft in Gehweite zu den U-Bahn-Stationen (MTR) zu suchen. Das Nahverkehrsnetz ist hier absolut zentral, und je weniger Zeit du mit dem Koffer in der Hand zwischen Hotel und Haltestelle verbringst, desto wohler fühlst du dich. Suche daher am besten in den Vierteln Central, Wan Chai oder auf der Kowloon-Seite im belebten Gebiet Tsim Sha Tsui.
Wenn du ein gutes Preis-Lage-Verhältnis suchst, empfehlen Reisende sehr oft das The Salisbury – YMCA of Hong Kong, das direkt im Herzen von Kowloon ganz in der Nähe des Hafens liegt. Dieses Hotel bietet für lokale Verhältnisse überraschend geräumige Zimmer und eine absolut fantastische Anbindung an Fähren und U-Bahn. Eine weitere sehr beliebte Wahl mit herrlichem Blick auf die Wolkenkratzer ist das luxuriösere Kowloon Shangri-La, wo du erstklassigen Service und eine perfekte Lage direkt an der Uferpromenade genießen kannst.
Für diejenigen unter euch, die eher den Inselteil der Stadt mit seinen historischen Gässchen und unabhängigen Bars bevorzugen, eignet sich das Ibis Hong Kong Central & Sheung Wan hervorragend. Aus den oberen Etagen eröffnen sich tolle Blicke aufs Meer, und ein riesiger Vorteil ist die Haltestelle der historischen Straßenbahn direkt vor dem Hoteleingang. All diese Unterkünfte empfehle ich dir mehrere Monate im Voraus zu reservieren, denn die besten Kapazitäten sind unglaublich schnell weg.
💡 Auf dieser Karte vergleichst du, was gerade frei ist – du siehst sofort, um wie viel günstiger ein Zimmer in Jordan gegenüber dem Blick auf den Victoria Harbour ist.
24 Tipps, was du in Hongkong sehen und erleben kannst
Legen wir los. Ich habe für dich eine Mischung aus ikonischen Orten, überraschenden Ecken und ein paar ehrlichen Warnungen zusammengestellt, damit du nicht zu kurz kommst. Du wirst feststellen, dass die größten Erlebnisse oft überhaupt nichts kosten oder nur ein paar Münzen.

1. Fahrt mit der historischen Peak Tram
Diese ikonische rote Standseilbahn, die Peak Tram, die in einem unglaublichen Winkel zum Victoria Peak hinaufklettert, ist bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb und gehört zu den absoluten Pflichtprogrammen jedes Besuchs. Stell dich aber darauf ein, dass es im Januar 2026 zu einer massiven Preiserhöhung von bis zu 49 Prozent kam. Ein einfaches Ticket für Erwachsene kostet nun 82 HKD, und für ein Rückfahrticket zahlst du 116 HKD. Die Bahn fährt täglich von halb neun morgens bis zehn Uhr abends.
Wenn du dir das komplette Erlebnis inklusive Zugang zur höchsten Aussichtsplattform Sky Terrace 428 gönnen möchtest, lohnt es sich, ein Kombiticket zu kaufen. Die Rückfahrtvariante mit Aussicht kostet 144 HKD (Kinder und Senioren zahlen 74 HKD), während die einfache Fahrt mit Aussicht bei 122 HKD liegt. Die Fahrt nach oben dauert nur wenige Minuten, aber das Gefühl, wenn die umliegenden Wolkenkratzer optisch auf dich zuzukippen scheinen, ist absolut unvergesslich – und das Geld allemal wert.
Achte aber unbedingt auf geplante Betriebspausen, denn zum Beispiel am 8. September 2026 ist die Bahn wegen regelmäßiger Wartung außer Betrieb. Das Einkaufszentrum Peak Tower und die Aussichtsplattform selbst bleiben jedoch normal geöffnet, sodass du in einem solchen Fall mit dem Bus Nummer 15 oder dem grünen Minibus Nummer 1 direkt vom Bahnhof Central hochfährst. 💡 Tipp: An klaren Tagen bilden sich vor der Bahn riesige Schlangen, daher empfehle ich dir, gleich früh am Morgen mit der Öffnungszeit loszuziehen. So sparst du dir viel unnötiges Warten und hast die Gipfelaussichten für dich allein, bevor die Massen aus den Reisebussen eintreffen.

2. Lugard Road Lookout mit kostenlosem Ausblick
Viele Touristen machen den Fehler, dass sie oben auf dem Victoria Peak den teuren Eintritt für die Betonplattform bezahlen und dann gleich wieder nach unten fahren. Dabei beginnt nur einen kurzen Weg von der Bergstation entfernt der befestigte Lugard Road, der sich durch dichten grünen Dschungel am Berghang entlangschlängelt. Nach etwa zwanzig Minuten unkomplizierten Gehens auf ebenem Boden erreichst du einen Ort, der das absolut schönste Panorama der ganzen Stadt bietet.
Dieser öffentliche Aussichtspunkt hat auf Google Maps eine unglaubliche Bewertung von 4,7 Sternen aus mehr als zweitausend Rezensionen, was sogar ein besseres Ergebnis ist als bei den kostenpflichtigen Attraktionen. Von hier aus siehst du den gesamten ikonischen Wolkenkratzerwald, den geschäftigen Victoria Harbour und das gegenüberliegende Festland-Kowloon. Alles liegt dir zu Füßen, und das inmitten wunderschöner tropischer Bäume, Lianen und umherflatternder Schmetterlinge, die dem Ort eine ruhige Atmosphäre verleihen.
Die beste Strategie ist, am Nachmittag mit der Bahn hochzufahren, auf dem Weg auf den Sonnenuntergang zu warten und zu beobachten, wie die Stadt unter dir nach und nach mit Millionen Lichtern erstrahlt. 💡 Tipp: Zurück in die Stadt musst du nicht mehr für die Bahn bezahlen – folge einfach dem Rundweg und steige danach zu Fuß über den steilen, aber sehr malerischen Old Peak Road ab, der dich bis ins Wohnviertel Mid-Levels bringt.

3. Fahrt mit der legendären Star Ferry
Wenn ich ein einziges Erlebnis auswählen müsste, das die Seele Hongkongs perfekt einfängt, wäre es genau die Fahrt mit dieser grün-weißen Fähre. Die Schiffe der Gesellschaft Star Ferry kreuzen die Gewässer des Victoria Harbour bereits seit 1888 und gehören zu den günstigsten Aussichtsfahrten der ganzen Welt. Während der rund zehnminütigen Fahrt zwischen der Insel und Kowloon eröffnet sich vor dir eine fantastische Kulisse, die den Atem raubt.
Der Preis für dieses ikonische Erlebnis ist geradezu lächerlich, denn ein Ticket kostet dich nur 4 bis 6,50 HKD, je nachdem, ob du am Wochenende fährst und welches Deck du wählst. Der Betreiber beantragt bei den Behörden zwar derzeit eine Preiserhöhung um etwa dreißig Prozent, aber selbst danach bleibt es eine unglaublich günstige Angelegenheit. Das Ticket piepst du blitzschnell und bequem am Drehkreuz mit deiner Prepaid-Octopus-Karte, sodass du dich um keine Münzen kümmern musst.
Ich empfehle dir auf jeden Fall, gleich zweimal mit der Fähre zu fahren. Einmal an einem klaren Tag, wenn das Blau des Meeres und die grünen Berge im Hintergrund voll zur Geltung kommen, und ein zweites Mal nach Einbruch der Dunkelheit, wenn du dich mitten im leuchtenden Neonwald wiederfindest. 💡 Tipp: Wähle immer das obere Deck, das sogenannte Upper Deck, wo du eine deutlich bessere Aussicht hast und die frische Meeresbrise auf den traditionellen Holzbänken in vollen Zügen genießen kannst.

4. Für ein paar Cent mit der historischen „Ding-Ding“-Straßenbahn
Während unter der Erde die supermoderne U-Bahn saust, fährt an der Oberfläche der Nordküste der Insel Hongkong seit 1904 eine Flotte schmaler zweistöckiger Straßenbahnen. Die Einheimischen nennen sie wegen des charakteristischen Klingelgeräuschs liebevoll „Ding Ding“, und sie sind die beste Art überhaupt, die belebten Straßen zu erkunden. Die Bahnen haben keine Klimaanlage, nur offene Fenster, durch die der Duft der lokalen Garküchen und der Lärm der Großstadt zu dir strömen.
Das Beste daran ist zweifellos der Preis, denn für eine beliebig lange Fahrt zahlen Fahrgäste ab zwölf Jahren einen Einheitstarif von 3,30 HKD, umgerechnet also nur wenige Cent. Man steigt immer hinten durch das Drehkreuz ein und zahlt erst beim Aussteigen vorne beim Fahrer, am besten wieder mit der universellen Octopus-Karte. Die Fahrt ist sehr langsam, aber genau das ist der Hauptgrund, warum du sie ausprobieren und dabei nirgendwo hinhetzen solltest.
Für das absolut beste Erlebnis musst du nach dem Einsteigen sofort die enge Wendeltreppe ins obere Stockwerk hinauflaufen und dir einen Platz ganz vorne am großen Fenster sichern. Du hast dann das Gefühl, in deinem eigenen privaten Kino zu sitzen. Und vergiss die Kamera nicht, denn aus dieser Perspektive schießt du einige der besten Fotos überhaupt, während nur wenige Zentimeter von dir entfernt bunte Leuchtreklamen, historische Gebäude und Scharen eilender Passanten vorbeiziehen.

5. Promenade Avenue of Stars und Lichtshow
Auf der Kowloon-Seite des Hafens findest du eine wunderschön angelegte Uferpromenade, die als lokales Pendant zum Hollywood Walk of Fame dient. Die Avenue of Stars punktet mit einer starken Bewertung von 4,3 Sternen von über siebzehntausend Besuchern und bietet den perfektesten Blick auf die Skyline der Insel Hongkong. Du findest hier Handabdrücke berühmter asiatischer Schauspieler und vor allem die ikonische Bronzestatue der Legende Bruce Lee in Kampfpose, vor der sich wohl wirklich jeder fotografiert.
Jeden Abend verwandelt sich dieser Ort in eine riesige Zuschauertribüne unter freiem Himmel. Genau um 20:00 Uhr beginnt die berühmte Symphony of Lights, eine gewaltige Multimedia-Lichtshow, an der mehrere Dutzend Wolkenkratzer auf beiden Seiten der Bucht beteiligt sind. Die Gebäude blinken und wechseln die Farben im Rhythmus der Begleitmusik, die aus Lautsprechern entlang der gesamten Promenade erklingt und eine großartige Atmosphäre schafft.
Auch wenn manche erfahrenen Reisenden behaupten, die Lichtshow selbst wirke heute etwas retro und ihr fehle moderne Dynamik, ist das ganze Erlebnis völlig kostenlos, und die Atmosphäre von Hunderten Menschen, die die leuchtende Skyline beobachten, ist einfach zauberhaft. 💡 Tipp: Komm mindestens eine halbe Stunde vor Beginn der Show an die Promenade, um dir einen guten Platz direkt am Geländer zu sichern, denn später wird es sehr überfüllt.

6. Großer Buddha auf der Insel Lantau
Wenn du dich vom Lärm der Großstadt erholen möchtest, brich zur grünen Insel Lantau auf, wo inmitten der Berggipfel eine riesige Bronzestatue des Tian Tan Buddha thront. Dieses monumentale Werk misst beachtliche 34 Meter und wiegt über 250 Tonnen, und zu seinem Sockel musst du genau 268 Steinstufen hinaufsteigen. Der Ort hat eine absolut magische Atmosphäre, besonders wenn du früh am Morgen kommst und sich die umliegenden Berge in dichten Nebel hüllen.
Direkt unter der Statue befindet sich das weitläufige Po-Lin-Kloster mit unglaublich verzierten Innenräumen, in denen unentwegt dicke Sandelholzstäbchen duften. Der Komplex punktet mit einer Bewertung von 4,5 Sternen und ist eines der wichtigsten Zentren des Buddhismus in ganz Asien. Der Zugang zur Statue selbst und zu den herrlichen Klostergärten ist kostenlos, bezahlt wird nur für den Eintritt in die inneren Ausstellungsräume direkt unter dem Lotosthron der Statue.
Und wenn du Essen ohne Fleisch magst, darfst du dir diesen Ort wirklich nicht entgehen lassen. Das Po-Lin-Kloster betreibt einen eigenen berühmten buddhistischen Speisesaal, wo man dir mit Freude ein fantastisches vegetarisches Menü serviert, das aus frischen Zutaten nach alten Rezepturen zubereitet wird. 💡 Tipp: Nimm dir für den Besuch des gesamten Komplexes mindestens einen halben Tag Zeit, das Areal ist riesig und bietet viele ruhige Ecken zum Innehalten.

7. Beeindruckende Seilbahn Ngong Ping 360
Zum Großen Buddha kannst du auf mehrere Arten gelangen, aber die mit Abstand schönste ist die Fahrt mit der Gondelbahn Ngong Ping 360, die von Reisenden konstant mit 4,5 Sternen bewertet wird. Die Strecke misst fast sechs Kilometer und bringt dich in fünfundzwanzig Minuten über die grünen Berggipfel mit unglaublichen Ausblicken auf das Südchinesische Meer, den internationalen Flughafen und die Buddha-Statue selbst, die in der Ferne hervorlugt.
Das Erlebnis ist nicht ganz billig, denn ein Rückfahrticket in der Standardkabine kostet 295 HKD. Wenn du aber nicht unter Höhenangst leidest und die Fahrt maximal auskosten möchtest, gönn dir unbedingt den Aufpreis für die sogenannte Crystal Cabin, die einen komplett durchsichtigen Glasboden hat. Dieses Premiumticket kostet 365 HKD (für Kinder liegt der Preis bei 220 HKD), und das Gefühl, wenn sich unter deinen Füßen ein tiefes grünes Tal auftut, ist wirklich unbezahlbar.
Wenn du mit begrenztem Budget reist und Geld für gutes Essen sparen möchtest, gibt es eine deutlich günstigere Alternative mit dem Bus. Von der U-Bahn-Station Tung Chung fährt über kurvige Bergsträßchen der reguläre Bus Nummer 23, der dich für einen Bruchteil des Seilbahnpreises zum Buddha bringt – wenn auch ohne die atemberaubenden Ausblicke aus der Luft.

8. Hölzernes Wunder Chi Lin Nunnery
Inmitten der Hochhäuser im raueren Viertel Kowloon verbirgt sich ein wahrer Schatz, von dem viele gewöhnliche Touristen gar nichts wissen. Das Chi Lin Nunnery ist ein weitläufiges buddhistisches Nonnenkloster im Stil der berühmten Tang-Dynastie, und seine Einzigartigkeit liegt darin, dass es komplett aus Holz und ohne einen einzigen Nagel gebaut ist. Die Meisterzimmerleute nutzten nur komplexe traditionelle Verbindungen, die die riesigen Zedernbalken selbst bei heftigen Taifunen fest zusammenhalten.
Der Ort hält auf den Karten eine fabelhafte Bewertung von 4,7 Sternen und ist der stillste und ruhigste Ort der ganzen Metropole. Die Klosterhöfe schmücken sorgfältig getrimmte Bonsai, Teiche mit Lotusblüten, und in der Luft schwebt der leise Gesang von Gebeten. Die Besucher sprechen hier nur im Flüsterton, und der ganze Ort wirkt unglaublich beruhigend und nimmt dir sofort den Stress der geschäftigen Stadt.
Direkt an das Kloster grenzt der japanisch anmutende Nan-Lian-Garten, in den der Eintritt ebenfalls völlig kostenlos ist. Der Garten ist so gestaltet, dass jeder deiner Schritte einen neuen Blick auf den goldenen Pavillon, plätschernde Wasserfälle und riesige Steine bietet, die aus verschiedenen Ecken Chinas herbeigeschafft wurden. 💡 Tipp: Im Garten gibt es ein hervorragendes traditionelles Teehaus sowie ein tolles vegetarisches Restaurant, das direkt hinter dem Wasserfall verborgen ist – das solltest du auf keinen Fall verpassen.

9. Duftender Man Mo Temple
Bei Spaziergängen durch das moderne Viertel Central stößt du gelegentlich auf kleine Inseln alter Geschichte, aber keine ist so beeindruckend wie der Man Mo Temple an der belebten Hollywood Road. Dieses kleine, aber unglaublich stimmungsvolle Heiligtum aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist zweifellos der meistfotografierte Tempel der ganzen Stadt. Er ist den Göttern der Literatur (Man) und des Krieges (Mo) geweiht, zu denen früher Studenten vor schweren Prüfungen beteten, und heute strömen Scharen von Gläubigen und Touristen hierher.
Sobald du die Schwelle überschreitest, umgeben dich sofort riesige Spiralen glimmenden Räucherwerks, die direkt an der Decke hängen. Die durch das Dach dringenden Sonnenstrahlen erzeugen im dichten Rauch mystische Lichtsäulen, die magisch mit den sattroten Verzierungen und den goldenen, mit Opfergaben gefüllten Altären kontrastieren. Der Eintritt ins Heiligtum verlangt keinen offiziellen Obolus, aber es gehört sich, eine kleine Münze in die Spendenbüchse am Eingang zu werfen.
Obwohl der Tempel von verglasten Wolkenkratzern und Luxusboutiquen umgeben ist, ist im Inneren die Zeit stehen geblieben, und es herrscht ein tiefer Respekt vor den Traditionen. 💡 Tipp: Erkunde nach dem Tempelbesuch die umliegenden Gässchen des Viertels PoHo, die voller unabhängiger Cafés, Straßenkunst und stilvoller Antiquariate sind.

10. Kloster der zehntausend Buddhas
Wenn du Orte magst, die etwas skurril sind und ein wenig körperliche Anstrengung erfordern, darfst du das Ten Thousand Buddhas Monastery im Viertel Sha Tin nicht verpassen. Stell dich zwar auf einen steilen Weg mit 431 Stufen ein, aber gleich ab dem ersten Schritt begleiten dich auf beiden Seiten lebensgroße goldene Buddha-Statuen – der Aufstieg fällt dir daher gar nicht so schwer.
Jede der Hunderten Statuen entlang des Weges hat einen völlig einzigartigen Gesichtsausdruck, eine andere Pose und ein anderes Attribut in der Hand, sodass dir beim Aufstieg garantiert nicht langweilig wird. Insgesamt befinden sich im gesamten Komplex über 13.000 Statuen, sodass der Name des Klosters den tatsächlichen Zustand eigentlich noch untertreibt. Die Hauptgebetshalle ganz oben hat Wände, die vom Boden bis zur Decke mit tausenden winzigen goldenen Statuetten bedeckt sind, die in alle Richtungen strahlen.
Dieser faszinierende Komplex mit einer Bewertung von 4,5 Sternen ist kurioserweise kein offiziell geweihtes Kloster, denn hier leben keine Mönche, und er wird nur von hilfsbereiten Freiwilligen verwaltet. 💡 Tipp: Hüte dich unbedingt vor den frechen wilden Affen (Makaken), die sich sehr häufig rund um die Treppe aufhalten. Zieh vor ihnen auf keinen Fall Essen oder raschelnde Plastiktüten heraus, sonst nehmen sie sie dir blitzschnell weg.

11. Reservierung für das ruhige Tsz Shan Monastery
Während die meisten Touristen zum Großen Buddha nach Lantau streben, wählen echte Kenner und Sucher absoluter Ruhe einen Besuch des Tsz Shan Monastery im Gebiet Tai Po. Diesen beeindruckenden Komplex mit einer hervorragenden Bewertung von 4,6 Sternen dominiert eine unglaubliche 76 Meter hohe, schneeweiße Statue der Barmherzigkeitsgöttin Guanyin, die würdevoll auf die bewaldeten Hügel und die stille Meeresbucht herabblickt.
Der Eintritt in dieses moderne und architektonisch perfekte Kloster ist völlig kostenlos, hat aber einen großen Haken, auf den du dich einstellen musst. Du kommst nur mit einer bestätigten Online-Reservierung im Voraus hinein, denn die Verwaltung begrenzt die tägliche Besucherzahl strikt, um die heilige Ruhe und Stille zu bewahren. Dadurch erlebst du hier absolut kein Gedränge und hast das Gefühl, das ganze riesige Areal für dich allein zu haben.
Das Kloster bietet ein wunderbares Erlebnis in Form des sogenannten Wasseropfers, bei dem du Wasser in eine Holzschale schöpfst und damit in völliger Stille bis zum Fuß der riesigen Statue gehst. Es ist der perfekte Gegenpol zu den lauten und kommerzielleren Sehenswürdigkeiten und erfüllt dich mit unglaublicher innerer Ruhe. Die Reservierungen öffnen auf der offiziellen Website immer genau einen Monat im Voraus und sind blitzschnell vergriffen, du musst also schnell sein.

12. Museum für zeitgenössische Kunst M+
Hongkong hat in den letzten Jahren beschlossen, massiv in Kultur zu investieren, und das Ergebnis ist das brandneue Museumsviertel West Kowloon, das jeden Designliebhaber begeistert. Sein Hauptstar ist das riesige Museum M+ (Bewertung 4,3 Sterne aus fast sechstausend Rezensionen), das als asiatische Antwort auf die berühmte Londoner Galerie Tate Modern funktioniert. Das Gebäude in Form eines umgekehrten T ist selbst ein architektonisches Juwel, und seine Fassade fungiert nachts als riesiger leuchtender LED-Bildschirm.
Ein Standardticket ins Museum kostet dich 190 HKD, das ermäßigte für Studenten und Senioren liegt bei 100 HKD. Drinnen findest du die besten Sammlungen zeitgenössischer visueller Kunst, Design und Architektur aus ganz Asien. Die Ausstellungen sind unglaublich modern, interaktiv und visuell provokativ – sie unterhalten dich, selbst wenn du moderne Kunst normalerweise nicht groß aufsuchst und nur nach visueller Inspiration suchst.
Von den Museumsterrassen bietet sich zudem ein fantastischer Panoramablick auf den Hafen und die Skyline der Insel, den du dir nicht entgehen lassen solltest. 💡 Tipp: Wenn du dich für einen Museumsbesuch entscheidest, plane mindestens drei bis vier Stunden dafür ein, denn die Ausstellungsräume sind wirklich gigantisch, und du verlierst dich darin leicht einen ganzen Nachmittag lang.

13. Kaiserliche Schätze im Hong Kong Palace Museum
Gleich neben dem modernen M+ ist eine weitere Kultureinrichtung entstanden, die dich zur Abwechslung tief in die reiche chinesische Geschichte entführt. Das Hong Kong Palace Museum mit einer hervorragenden Bewertung von 4,4 Sternen ist ein einzigartiges Projekt, dank dem du dir seltene Exponate ansehen kannst, die direkt aus der Verbotenen Stadt in Peking entliehen wurden. Die ausgestellten Stücke umfassen prächtige kaiserliche Gewänder, uralte Keramik, Kalligrafie und präzise gefertigte Objekte aus Gold.
Seit März 2026 gilt im Museum eine neue Preispolitik, bei der du für ein günstiges Paket mit Dauer- und Sonderausstellungen 190 HKD zahlst. Das Museumsgebäude ist wunderbar so gestaltet, dass es an traditionelle chinesische Architektur erinnert, aber in supermoderner, klarer und lichtdurchfluteter Ausführung. Jede Etage hat zudem eine eigene Aussichtsterrasse im Freien, die zu einer anderen Seite der Stadt ausgerichtet ist und wo du dich ausruhen kannst.
Dieses Museum ist die ideale Wahl für Momente, in denen du dich vor der vernichtenden sommerlichen Hitze oder einem unerwarteten tropischen Regenguss verstecken musst. Die Ausstellungen werden von tollen englischen Beschriftungen und Multimedia-Tafeln begleitet, sodass du einen fantastischen Überblick über das Leben am kaiserlichen Hof erhältst, ohne umständlich ins chinesische Festland reisen zu müssen.

14. Historischer Komplex Tai Kwun
Mitten im geschäftigsten Business-Viertel Central, umgeben von gläsernen Wolkenkratzern und belebten Bars, befindet sich das faszinierende historische Areal Tai Kwun. Es handelt sich um das ehemalige britische Polizeipräsidium, das Gerichtsgebäude und das Victoria-Gefängnis aus dem 19. Jahrhundert, die eine unglaublich behutsame Sanierung durchliefen und so vor dem Abriss gerettet wurden. Heute funktioniert dieser Ort mit einer Bewertung von 4,4 Sternen als riesiges Kultur- und Gemeinschaftszentrum.
Das Beste an Tai Kwun ist, dass der Eintritt zu allen Höfen und in die meisten historischen Gebäude völlig kostenlos ist. Du kannst dich frei durch die alten Gefängnisblöcke bewegen, in die beengten Zellen blicken und auf interaktiven Tafeln die düstere Geschichte der lokalen Justiz erkunden. Zwischen den alten Backsteinbauten sind zudem zwei supermoderne architektonische Würfel aus recyceltem Aluminium entstanden, die unabhängige Kunstgalerien beherbergen.
Abends verwandeln sich die weitläufigen Höfe in ein pulsierendes Zentrum des Nachtlebens. Du findest hier viele stilvolle Cafés, Restaurants und versteckte Bars, in die Einheimische und Expats nach der Arbeit auf einen guten Drink strömen. Es ist eine wunderbare Oase historischer Ruhe, die stark mit dem hektischen Tempo der umliegenden Straßen kontrastiert und einen tollen Rückzugsort zum Entspannen bietet.

15. Die Realität des Nachtmarkts Temple Street
Wenn du dich über Hongkong informierst, taucht überall der Temple Street Night Market in Jordan als absolutes Muss auf. Besser gehst du aber mit einer großen Portion Ehrlichkeit an ihn heran, denn der Markt hat auf den Karten nur eine Bewertung von 3,8 Sternen, und das ist die reine Wahrheit. Die Zeiten, in denen hier interessante Antiquitäten und einzigartige Waren verkauft wurden, sind längst vorbei, und heute quellen die Stände eher von Plastik-Kitsch, billiger Elektronik und gefälschten Markenklamotten über.
Warum sollte man also überhaupt hingehen und Zeit verschwenden? Auf diesen Markt geht man heute rein wegen der abendlichen Atmosphäre und der Gerüche, nicht wegen guter Einkäufe. Du siehst hier leuchtende Neonlichter, hörst lautes Feilschen auf Kantonesisch, stößt auf Zelte von Straßenwahrsagern und Sänger traditioneller Oper, die die Vorbeigehenden unterhalten. Es ist genau der laute, bunte und leicht chaotische asiatische Vibe, den du aus Actionfilmen kennst.
Der Hauptanziehungspunkt der ganzen Gegend ist aber eindeutig das Essen. In den Seitengassen rund um den Markt gibt es Dutzende sogenannter Dai Pai Dong, das sind traditionelle Straßenküchen mit Plastikstühlen und Tischen direkt auf dem Gehweg. Genau hier kannst du den authentischsten Abend bei einer Flasche gut gekühltem Bier genießen und das Treiben der endlosen Menschenmenge beobachten, die sich hier zum späten Abendessen trifft.

16. Feilschen auf dem Ladies‘ Market
Ähnlich wie die Temple Street musst du auch den berühmten Ladies‘ Market im Viertel Mong Kok (mit einer Bewertung von 3,9 Sternen) mit etwas Vorsicht genießen und keinerlei Luxus erwarten. Es handelt sich um einen kilometerlangen Abschnitt der Tung Choi Street, der schlicht bis zum Bersten voll ist mit Ständen für Kleidung, Handtaschen, Accessoires und Souvenirs. Der Name entstand historisch, weil hier vor allem Waren für Frauen verkauft wurden, aber heute bekommst du hier absolut alles, von Spielzeug bis Elektronik.
Beim Einkaufen auf diesem Markt gilt eine absolut grundlegende Regel, denn der erste Preis, den dir der Verkäufer nennt, ist immer unsinnig überhöht. Feilschen ist hier keine Option, sondern eine Notwendigkeit und eine Art gesellschaftliches Spiel. Wenn dir der Preis nicht gefällt, lächle einfach, bedanke dich und fang an zu gehen. In den meisten Fällen läuft dir der Verkäufer sofort mit einem viel vernünftigeren Angebot hinterher, das du dann annehmen kannst.
Gleich in der Straße nebenan befindet sich der weniger bekannte Fa Yuen Street Market (Bewertung 3,8), der etwas lokaler wirkt, und du findest dort viele Stände mit frischem exotischem Obst und günstiger Alltagskleidung. Das ganze Viertel Mong Kok ist zudem im Guinnessbuch der Rekorde als der am dichtesten besiedelte Ort des Planeten eingetragen, sodass allein das Sich-Durchdrängen durch diese endlosen Menschenmassen ein riesiges Erlebnis für sich ist.

17. Authentischer Flohmarkt an der Apliu Street
Wenn dich die kommerziellen Touristenmärkte in Mong Kok enttäuscht haben, musst du ein paar U-Bahn-Stationen weiter ins Viertel Sham Shui Po fahren. Der dortige Apliu Street Flea Market punktet mit einer soliden Bewertung von 4,0 Sternen und ist ein Ort, an dem echte Einheimische einkaufen gehen. Sham Shui Po ist überhaupt das interessanteste, ungefilterte Viertel der ganzen Stadt, wo du keine Touristen mit Kameras triffst, sondern eher Handwerker, Bastler und Omas mit rollenden Einkaufswagen.
Die Apliu Street ist vor allem als Paradies für Elektronikliebhaber und alle möglichen technischen Gadgets bekannt. Du bekommst hier Kabel, alte Telefone, LED-Streifen, Werkzeug und Retro-Kameras, und all das ausgebreitet auf Planen direkt auf dem Boden oder in obskuren kleinen Läden. Die Preise sind hier viel fairer als im Zentrum, und die gesamte Atmosphäre erinnert an Hongkong vor dreißig Jahren.
Neben Elektronik ist dieses Viertel berühmt für seine spezialisierten Gässchen, die eine Erkundung wert sind. Du findest hier eine Straße, die nur den Knöpfen gewidmet ist, eine andere, in der nur Stoffe verkauft werden, oder einen riesigen Spielzeugmarkt. 💡 Tipp: Hol dir nach der Erkundung des Marktes traditionelles frisches süßes Gebäck, denn die lokalen Lokale namens Cha Chaan Teng (die Milchtee, Egg Tarts und Gebäck servieren) in Sham Shui Po gehören zu den absolut besten und günstigsten der Stadt.

18. Die längste Rolltreppe der Welt im Freien
Beim Bewegen über die steilen Hügel der Insel Hongkong geht dir bald die Puste aus, aber zum Glück gibt es hier eine geniale Erfindung, die dir viel Kraft spart. Der Central–Mid-Levels Escalator ist mit einer Länge von 800 Metern und einem Höhenunterschied von 135 Metern als das längste überdachte Rolltreppensystem der Welt im Freien anerkannt. Dabei ist es keine Touristenattraktion, sondern eine lebenswichtige Verkehrsader, die täglich von zehntausenden Einheimischen für den Weg zur Arbeit genutzt wird.
Dieses durchdachte System aus fahrenden Treppen und Gehwegen ist natürlich völlig kostenlos. Du musst aber seinen speziellen Fahrplan kennen: Von sechs Uhr morgens bis zehn Uhr vormittags fahren alle Rolltreppen nur nach unten, um die Leute in die Büros in Central zu bringen, und nach zehn Uhr dreht sich die Richtung um, und es geht nur noch nach oben. Wenn du in die Gegenrichtung musst, musst du zu Fuß über die klassischen Treppen entlang der Strecke laufen.
Die Fahrt auf den Rolltreppen ist zudem die schnellste und bequemste Art, in die beliebten Restaurantviertel SoHo und PoHo zu gelangen. Während der Fahrt gleitest du in Höhe des ersten Stocks dicht an den Fenstern von Kneipen, an Balkonen und kleinen Cafés vorbei, sodass du einen tollen Blick auf das pulsierende Straßenleben direkt unter dir hast und dir leicht einen Ort für den Abenddrink aussuchen kannst.

19. Ausflug in die Natur auf dem Dragon’s-Back-Trek
Wie ich schon in der Einleitung erwähnt habe, ist Hongkong nicht nur Wolkenkratzer, und den besten Beweis findest du auf dem Trek namens Dragon’s Back, dem Drachenrücken. Mit einer hervorragenden Bewertung von 4,6 Sternen ist er zweifellos der bekannteste und beliebteste Stadttrek, den dank des sanften Anstiegs selbst absolute Anfänger schaffen. Die Strecke misst rund 8,5 Kilometer, und in gemütlichem Tempo mit Foto-Pausen läufst du sie in zwei bis drei Stunden.
Zum Ausgangspunkt des Treks gelangst du sehr einfach – du fährst nur mit der U-Bahn zur Station Shau Kei Wan und von dort weiter mit dem Bus Nummer 9 zur Haltestelle To Tei Wan. Der Pfad führt dich auf einen offenen Bergkamm, der mit seiner Form an den Rücken eines schlafenden Drachen erinnert, und bietet dir absolut epische Ausblicke auf das blaue Meer, grüne Buchten und kleine Inselchen, die in der Ferne verstreut liegen.
Die größte Belohnung wartet ganz am Ende des Weges auf dich, wenn du zur Küste hinabsteigst. Der Trek endet nämlich direkt an dem herrlichen Sandstrand Big Wave Bay, wo du dich nach der Tour sofort in den Wellen abkühlen, ein kaltes Getränk am Stand holen und den einheimischen Surfern zusehen kannst. Es ist ein unglaublicher Kontrast, wenn du morgens unter Wolkenkratzern Kaffee trinkst und mittags schon die Füße im heißen Sand des Dschungels vergräbst.

20. Die Malediven Hongkongs im Sai-Kung-Park
Wenn du Natur erleben möchtest, von der gewöhnliche Touristen aus Europa nicht einmal träumen, musst du in den Osten ins Gebiet Sai Kung East Country Park aufbrechen, das eine tolle Bewertung von 4,5 Sternen hat. Der Weg dorthin vom Zentrum dauert etwa anderthalb Stunden mit einer Kombination aus U-Bahn und Minibus, aber die Belohnung ist ein Gebiet, das zu Recht die Malediven Hongkongs genannt wird und dich absolut überwältigen wird.
Das größte Juwel der ganzen Gegend ist die Bucht Long Ke Wan, die mit einem unglaublichen Ergebnis von 4,7 Sternen glänzt. Du findest hier makellos weißen, feinen Sand und kristallklares türkisfarbenes Wasser, zu dem du zu Fuß über den Berg gelangen musst, denn hierher führt absichtlich keine Straße für Autos. Es gibt keine Hotels, keine Läden, nur wilde Natur und ab und zu eine verirrte Kuh, die direkt am Strand neben deinem Handtuch ruht.
Die gesamte Halbinsel Sai Kung ist ein riesiger geschützter Geopark voller vulkanischer sechseckiger Säulen und verlassener alter Fischerdörfer. 💡 Tipp: Plane den Ausflug hierher am besten für einen Werktag, denn an den Wochenenden fliehen hierher die Massen der Einheimischen, die der Stadt entkommen wollen, und an den Minibussen und überteuerten Taxis bilden sich endlos lange Schlangen, in denen du viel Zeit verlierst.

21. Autofreie Inseln: Lamma und Cheung Chau
Wenn du vom Hupen der Taxis und dem Lärm der Presslufthämmer aus dem Zentrum die Nase voll hast, steig im Hafen Central in die Fähre und finde dich nach 30 bis 40 Minuten in einer völlig anderen Welt wieder. Die Inseln Lamma und Cheung Chau haben eine grundlegende Gemeinsamkeit: Auf ihnen fahren überhaupt keine Autos, und die gesamte Fortbewegung erfolgt nur zu Fuß oder auf alten Fahrrädern.
Auf der Insel Lamma herrscht eine stark entspannte, geradezu hippieartige Atmosphäre voller unabhängiger Lädchen und toller vegetarischer Bistros. Die beste Aktivität hier ist die unkomplizierte Wanderung über den Berg vom Dorf Yung Shue Wan nach Sok Kwu Wan, die dich etwa anderthalb Stunden kostet und auf deren Weg du an mehreren angenehmen Sandstränden baden kannst. Die Fähre bringt dich dann von der anderen Seite der Insel bequem zurück in die Stadt.
Die Insel Cheung Chau ist dagegen etwas traditioneller, dichter besiedelt und voller enger, verwinkelter Gässchen mit kleinen Tempeln. Die Einheimischen kommen vor allem am Wochenende hierher zum Baden und für ruhige Spaziergänge entlang der Küstenfelsen. 💡 Tipp: Für die Fähren zu beiden Inseln gilt problemlos deine universelle Octopus-Karte, sodass du keine Schlangen für Papiertickets an den Kassen anstehen musst und direkt durchs Drehkreuz gehst.

22. Modernes Wunder Kai Tak Sports Park
An der Stelle des legendären alten Flughafens Kai Tak, wo Piloten einst riesige Boeings gefährlich niedrig direkt zwischen den Wohnhäusern hindurchlenkten, ist ein brandneues architektonisches Wunder entstanden. Der Kai Tak Sports Park wurde 2025 eröffnet, und seine Bedeutung für die Stadt ist so groß, dass er 2026 als einziger Ort aus Hongkong in die prestigeträchtige Liste TIME World’s Greatest Places aufgenommen wurde.
Das Hauptstadion für fünfzigtausend Zuschauer verfügt über ein versenkbares Dach, eine einzigartige, direkt in die Sitze eingebaute Kühlung und einen unglaublichen Blick auf den Victoria Harbour. Es geht aber nicht nur um Sport, denn das ganze Areal funktioniert als riesiger Freizeitpark, in dem du eine überdachte Arena für zehntausend Menschen, eine moderne Bowlinghalle mit vierzig Bahnen und eine riesige Kletterwand für die Öffentlichkeit findest.
Das Stadion hat bereits das berühmte Rugby-Turnier Hong Kong Sevens, Fußball-Showspiele von Starteams wie Liverpool, Arsenal oder AC Mailand und komplett ausverkaufte Konzerte von Coldplay und BLACKPINK ausgetragen. Auch wenn du gerade kein Ticket für eine große Veranstaltung hast, ist das Areal einen Besuch wert – allein wegen seiner futuristischen Architektur und der riesigen öffentlichen Parks, die es von allen Seiten umgeben.

23. Soziologisches Phänomen Chungking Mansions
Beim Spaziergang über die luxuriöse Einkaufsmeile Nathan Road in Kowloon stößt du früher oder später auf ein riesiges, leicht abgeblättertes siebzehnstöckiges Gebäude, vor dem ständig Grüppchen von Werbern stehen, die Uhren und Anzüge anbieten. Die Chungking Mansions sind ein faszinierendes soziologisches Phänomen, das oft als „die Welt in einem einzigen Haus“ bezeichnet wird. Man schätzt, dass sich hier zu einem Zeitpunkt Menschen aus über hundert verschiedenen Nationalitäten aus aller Welt aufhalten.
In den unteren Etagen stößt du auf ein unglaubliches Labyrinth günstiger Wechselstuben, Verkäufer gebrauchter Telefone, afrikanischer Stoffgeschäfte und vor allem Dutzender kleiner indischer und pakistanischer Garküchen, aus denen der schwere Duft von Gewürzen und Curry strömt. Die oberen Etagen verbergen dann die absolut günstigsten und kleinsten Hostels der ganzen Stadt mit oft fensterlosen Zimmern, die kleiner sind als ein normales europäisches Badezimmer.
Obwohl das Gebäude dank der allgegenwärtigen Kameras absolut sicher ist, empfehle ich es auf keinen Fall als Übernachtungsort, denn das Hygiene- und Lärmniveau in den Hostels ist oft sehr problematisch. Aber schau auf jeden Fall wenigstens ins Labyrinth im Erdgeschoss hinein – es ist ein unglaublicher Kulturschock und eine fantastische Illustration dessen, wie globale Migration in der Praxis funktioniert.

24. Tolle Orte für Liebhaber pflanzlicher Kost
Die kantonesische Küche baut leider überwiegend auf Schweinefleisch, gegrillter Ente und Meeresfrüchten auf, sodass du das berühmte Fleisch-Dim-Sum mit Garnelen oder das traditionelle Char Siu als Vegetarier nicht genießen wirst. Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass du hier Hunger leiden müsstest, ganz im Gegenteil. Die Stadt erlebt einen riesigen Boom moderner veganer Bistros, angeführt vom Lokal TREEHOUSE mit einer exzellenten Bewertung von 4,7 und 4,8 Sternen, das Filialen in Central, Causeway Bay und TST hat und die besten gesunden Wraps weit und breit zubereitet.
Ein tolles kulinarisches Erlebnis findest du auch im Lokal Root Vegan (4,6 Sterne) im Viertel Sheung Wan oder im stilvollen Retro-Restaurant Veggie 4 Love in Central. Wenn du Lust auf asiatische Klassiker in fleischloser Zubereitung hast, empfehle ich dir, die indische Institution Woodlands Indian Vegetarian Restaurant in Tsim Sha Tsui auszuprobieren, die fantastische 4,6 Sterne aus über zweieinhalbtausend Rezensionen hat, oder das japanische vegetarische Restaurant Isoya in Wan Chai, eventuell das gut bewertete Lokal Sangeetha in TST oder Veggie Kingdom in Causeway Bay. Und für einen schnellen Snack von der Straße? Hier musst du überhaupt keine Angst haben, dein Budget zu sprengen. Du wirst die traditionellen Egg Tarts lieben, das sind zarte Törtchen gefüllt mit süßer Eiercreme, das fluffige Gebäck namens Pineapple Bun (das eigentlich gar keine Ananas enthält, aber dessen Struktur daran erinnert) und die zarten Tofu-Desserts Douhua. Und natürlich darfst du nicht abreisen, ohne in einem traditionellen lokalen Teehaus einen kräftigen Milchtee zu trinken, der durch ein spezielles, an einen Strumpf erinnerndes Sieb gefiltert wird, oder ohne die klassischen gedämpften Dim-Sum-Teigtaschen probiert zu haben, die nur mit Gemüse und frischen Pilzen gefüllt sind.
Wohin von Hongkong aus (Ausflüge)
Wenn du für deine Reise mehr als fünf Tage eingeplant hast, bietet sich die fantastische Möglichkeit, die ehemalige portugiesische Kolonie Macau zu besuchen. In dieses asiatische Las Vegas, das voller riesiger Casinos und historischer, in die UNESCO-Liste eingetragener Gässchen ist, gelangst du sehr bequem entweder mit der Schnellfähre (die Fahrt dauert etwa eine Stunde) oder mit dem Bus über die unglaubliche 55 Kilometer lange Brücke, die Hongkong, Zhuhai und Macau verbindet. Vergiss aber nicht deinen Reisepass, denn Macau hat eine eigene Einreisekontrolle, und du musst durch die Grenze.
Die zweite beliebte Möglichkeit ist ein Besuch des chinesischen Festlands, konkret der riesigen Technologiemetropole Shenzhen, wohin du ganz einfach mit einer regulären U-Bahn-Linie fährst. Hier kommt aber eine riesige Warnung bezüglich der Visumpflicht. Während du als Tourist problemlos nach Hongkong einreisen kannst, erfordert der Grenzübertritt nach Shenzhen ein gültiges China-Visum (oder eine spezielle Grenzgenehmigung für ausgewählte Gebiete), das du dir vorab besorgen musst.
Damit du all diese Ausflüge und die Stadt selbst in vollen Zügen genießen kannst und keine Zeit mit umständlichem Pendeln verlierst, ist es entscheidend, das richtige Hotel am richtigen Ort auszuwählen. Lies deshalb unseren detaillierten Ratgeber, in dem ich die einzelnen Viertel ausführlich behandle und konkrete Tipps gebe, im Artikel Wo du in Hongkong übernachten solltest. Für weitere Inspiration kannst du auch einen Blick in unsere Rubrik über das Reisen in Asien werfen, wo du viele ähnliche Ratgeber findest.
Häufig gestellte Fragen
Bevor du aufbrichst, um diese verrückte Stadt voller Kontraste zu erkunden, gehen dir bestimmt noch ein paar praktische Fragen durch den Kopf. Ich weiß selbst, wie es ist, eine Reise nach Asien zu planen – man möchte alles unter Kontrolle haben und nichts vergessen.
Deshalb habe ich für dich die Antworten auf die absolut häufigsten Fragen zusammengestellt, die mir von euch erreichen. Du findest hier eine schnelle Zusammenfassung zu Visa, Sicherheit und Nahverkehr, damit du mit ruhigem Herzen losziehen kannst.
Wie viele Tage brauche ich für einen Besuch in Hongkong?
Für die Stadt selbst, ihre Hauptviertel, Märkte und bekanntesten Aussichtspunkte reichen Ihnen bequem 4 Tage intensiven Entdeckens. Wenn Sie aber auch zur Insel Lantau zum Großen Buddha möchten, die beliebte Wanderung Dragon’s Back machen oder einen Ganztagesausflug per Fähre ins benachbarte Macau hinzufügen wollen, empfehle ich Ihnen, 5 bis 6 volle Tage einzuplanen. So haben Sie genug Zeit, die lokale Atmosphäre ohne unnötigen Stress aufzusaugen.
Brauche ich für die Reise nach Hongkong ein Visum?
Für die Einreise nach Hongkong selbst benötigen deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken kein Visum, Sie können dort problemlos bis zu 90 Tage bleiben (überprüfen Sie dies jedoch vor der Reise immer aktuell auf den Seiten des Ministeriums). Vorsicht jedoch bei eventuellen Ausflügen ins chinesische Festland (zum Beispiel in die benachbarte Technologiestadt Shenzhen). Dort ist ein chinesisches Visum absolut notwendig, da Hongkong eine eigene, vom Festland-China völlig unabhängige Einwanderungskontrolle hat.
Wie sicher ist die Stadt?
Hongkong gehört seit langem zu den allersichersten asiatischen Großstädten und hält sich weltweit auf den vorderen Plätzen. Gewaltkriminalität ist hier absolut minimal und nachts können Sie sich ohne Bedenken auch in abgelegeneren Straßen bewegen. Das Hauptrisiko für Touristen stellen nur geschickte Taschendiebe in extrem überfüllten Bereichen wie dem Markt in Mong Kok dar, und in den Sommermonaten dann vor allem die Naturgefahr starker Taifune.
Lohnt sich die Fahrt mit der Peak Tram, wenn sie 2026 so teuer geworden ist?
Trotz der enormen Preiserhöhung auf 116 HKD für ein Rückfahrticket bleibt die Fahrt mit der steilen historischen Standseilbahn ein ikonisches Erlebnis, das mindestens einmal im Leben lohnt. Wenn Sie aber ein knappes Budget haben, können Sie mit dem normalen Doppeldeckerbus Nummer 15 von der Station Central hinauffahren. Das ist um ein Vielfaches günstiger und die Ausblicke von den vorderen Sitzen im Oberdeck des Busses sind während der Fahrt durch die Serpentinen ebenfalls absolut fantastisch.
Wann ist die beste Reisezeit, damit es nicht so feucht ist?
Planen Sie Ihre Reise auf jeden Fall für die Zeit von Ende Oktober bis Ende Dezember oder eventuell für März. In diesen Herbst- und Frühlingsmonaten herrscht ideales trockenes Wetter mit Temperaturen um angenehme 20 bis 26 Grad, was absolut perfekt für Wanderungen und endlose Stadtspaziergänge ist. Von Mai bis September herrscht in der Stadt dagegen eine erdrückende Luftfeuchtigkeit und Temperaturen, die weit über 30 Grad klettern.
Lohnt sich der Kauf eines Airport Express Travel Pass?
Diese spezielle Touristenkarte für 250 HKD (eine Fahrt vom Flughafen) oder 350 HKD (zwei Fahrten) beinhaltet neben dem Transfer zusätzlich 3 Tage unbegrenzte Nutzung der normalen MTR-Metro. Wenn Sie für etwa 3 bis 4 Tage in die Stadt fahren und Ihre Unterkunft in der Nähe einer Metrostation haben, ist dies die bequemste und oft auch insgesamt günstigste Variante, um alle Transportbedürfnisse direkt nach der Ankunft elegant zu lösen.
Warum empfehlen alle die Octopus-Karte?
Die Octopus-Karte ist absolut grundlegend für ein komfortables Überleben in dieser Metropole. Für den Kaufpreis von 150 HKD erhalten Sie eine erstattungsfähige Kaution von 50 HKD und ein Guthaben von 100 HKD zur sofortigen Verwendung. Mit der Karte sind alle Verkehrsmittel einschließlich Metro, Busse und Straßenbahnen günstiger, Sie müssen sich nicht kompliziert um Kleingeld kümmern, das Busfahrer nicht herausgeben, und Sie können problemlos auch in 7-Eleven-Läden oder in kleinen Straßenimbissen damit bezahlen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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