Elba, Italien: 20 Tipps, schönste Strände und die Fähre

Elba ist bei Elba Italien für die meisten von uns aus dem Geschichtsunterricht als jene kleine Insel, auf der Napoleon landete, in Erinnerung geblieben. In Wirklichkeit ist es aber ein vollwertiges Urlaubsziel, das selbst weit berühmtere Ferienorte locker in die Tasche steckt – und dabei triffst du hier kaum auf andere Deutsche.

Du findest hier eine unglaubliche Kombination aus karibisch klaren Stränden und hohen Bergen, die über tausend Meter in die Höhe ragen. Die ganze Insel kannst du dabei bequem an einem einzigen Tag mit dem Auto umrunden, was sie zum absolut idealen Ort für einen aktiven Urlaub voller Entdeckungen macht.

Wenn du ein Stück Italien suchst, wo die Zeit noch nicht stehen geblieben ist, aber trotzdem Ruhe herrscht, wird dich Elba garantiert begeistern. Ich habe einen ausführlichen Reiseführer für dich vorbereitet, damit du genau weißt, wie du hierher kommst, wo du die schönsten Buchten findest und worauf du achten solltest.

Artikelinhalt

Zusammenfassung für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Anreise mit der Fähre: Man fährt vom Hafen Piombino nach Portoferraio, die Überfahrt dauert 40 bis 60 Minuten und Tickets pro Person beginnen bei 15 Euro.
  • Die Wind-Regel: Auf Elba wählt man den Strand danach, aus welcher Richtung der Wind weht (der südliche Scirocco bedeutet Flucht an die Nordstrände und umgekehrt).
  • Seilbahn auf den Monte Capanne: Auf den höchsten Berg bringen dich offene gelbe Käfige für zwei stehende Personen (definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst).
  • Napoleons Residenzen: Für beide Villen ist eine telefonische Reservierung mindestens einen Tag im Voraus absolut notwendig, sonst kommst du höchstwahrscheinlich nicht hinein.
  • Die schönsten Strände: Sansone und Capo Bianco bieten weiße Felsen und perfekte Bedingungen zum Schnorcheln.
  • Fortbewegung auf der Insel: Das Auto ist die beste Wahl, aber stell dich auf sehr enge und kurvige Straßen mit begrenzten Parkmöglichkeiten an den beliebtesten Stränden ein.

Wann du nach Elba reisen solltest

Die beste Zeit für einen Besuch der Insel sind eindeutig Ende Mai, Juni und die erste Septemberhälfte. In diesen Monaten ist das Meer schon oder noch angenehm warm zum Baden, aber die Insel platzt nicht unter dem Ansturm italienischer Touristen vom Festland aus allen Nähten. Ein entscheidender Vorteil dieser Zeit ist außerdem, dass es deutlich einfacher ist, an den beliebten Stränden zu parken, was dir viele Nerven und frühes Aufstehen erspart. Die Unterkunftspreise halten sich zudem in vernünftigen Grenzen und in Restaurants bekommst du auch ohne Reservierung mehrere Tage im Voraus ganz entspannt einen Platz. Im Juni und September laufen die Fähren außerdem auf Hochtouren und du kannst aus rund 151 Verbindungen pro Woche wählen.

Wenn du im August anreist, stell dich auf den absoluten Höhepunkt der Saison ein. Für Italiener ist der August der Monat der landesweiten Ferien und Elba ist ihr riesiger Favorit. In dieser Zeit sind die Unterkunftspreise auf ihrem Maximum, an den Fähren bilden sich Schlangen und an den Stränden ist es wirklich voll. Fährtickets und Hotels musst du im August ein halbes Jahr im Voraus regeln, sonst riskierst du, dass dir nur die teuersten oder am schlechtesten bewerteten Varianten übrig bleiben. Die Augusthitze ist außerdem nicht ganz ideal zum Wandern.

Die Frühlings- und Herbstmonate wie April, Mai und Oktober sind absolut ideal zum Wandern, Radfahren und für die Erkundung der Sehenswürdigkeiten. Die Sonne wärmt angenehm und die Seilbahn auf den höchsten Berg fährt zu dieser Zeit meist schon (wenn auch mit kürzeren Öffnungszeiten bis 17 Uhr), aber das Meer ist wirklich nur etwas für die größten Abhärtungsfreunde. Im Winter legt sich die Insel dann quasi in den Winterschlaf. Die meisten Hotels, Restaurants und Attraktionen schließen und die Seilbahn auf den Monte Capanne fährt wegen regelmäßiger Wartung nicht. Die Fähren funktionieren zwar ganzjährig, in den Wintermonaten verkehren sie aber nur in sehr eingeschränktem Umfang mit rund 38 Verbindungen pro Woche, um die Grundversorgung der Einheimischen sicherzustellen.

Wo du auf Elba übernachten kannst – die besten Hotels

💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Ausflüge und Aktivitäten lohnt es sich dann, über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.

Wo du schläfst, beeinflusst stark, welches Elba du eigentlich erlebst, und die Auswahl ist hier gar nicht so einfach. Die Gebiete Biodola und Procchio an der Nordküste sind für ihre luxuriöseren Hotels und wunderschöne Sandstrände mit flachem Einstieg ins Meer bekannt. Die Umgebung der Hauptstadt Portoferraio eignet sich wiederum hervorragend als strategischer Ausgangspunkt für Ausflüge, denn hier kommen die meisten Fähren an und du hast es nur ein Stück zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Gerade von Portoferraio aus erreichst du auch am leichtesten die berühmten Strände mit weißen Kieseln.

Wenn du Nachtleben und romantische Spaziergänge durch historische Gassen liebst, werden dich Capoliveri oder Porto Azzurro im Südosten sicher begeistern. Capoliveri liegt hoch oben auf einem Hügel und erwacht nach Sonnenuntergang mit Märkten und Restaurantterrassen zum Leben. Für Familien mit Kindern wird oft Marina di Campo empfohlen – dank der tollen Infrastruktur, vieler Restaurants und des langen Sandstrandes. Ich empfehle dir, deine Unterkunft ausreichend im Voraus zu buchen, denn die Kapazitäten der besten Orte verschwinden vor dem Sommer in Windeseile.

  • Hotel Hermitage: Ein Fünf-Sterne-Juwel direkt am Strand im Gebiet Biodola. Drei Pools, drei Bars und vier Restaurants – und die Rezensenten sind sich einig, dass der Service hier nicht nur auf dem Papier existiert. Traumhafte Meerblicke hast du zudem direkt von den Zimmern aus.
  • Hotel Montecristo: Ein sehr beliebtes Hotel im Gebiet Campo nell’Elba mit einem schönen Pool und reichhaltigem Frühstück im Preis. Reisende loben hier vor allem das außergewöhnlich zuvorkommende Personal und die perfekte Lage nur ein Stück vom Strand entfernt.
  • Hotel del Golfo: Eine fantastische Wahl im Gebiet Procchio. Das Hotel punktet mit zwei Restaurants, einem schönen Pool und vor allem einem eigenen Privatstrand, was in der Sommerhochsaison ein absolut riesiger Vorteil ist.
  • Hotel Villa Ottone: Eine romantische Villa aus dem 19. Jahrhundert in der Ortschaft Ottone unweit von Portoferraio. Sie hat einen eigenen Privatstrand und ein tolles Wellnesscenter. Ein Rezensent erwähnte sogar, dass er bei einer Buchung direkt über das Hotel 20 % Rabatt auf Fährtickets erhielt.
  • Tenuta delle Ripalte: Ein wunderschönes, weitläufiges Resort bei Capoliveri mit drei Restaurants, eigenem Tauchcenter und einem Netz privater Radwege. Aktivurlaub mit luxuriöser Ausstattung – diese Kombination funktioniert hier einfach.

Elba, Italien: 20 Tipps, was du sehen und unternehmen kannst

Elba ist die drittgrößte italienische Insel und ehrlich gesagt – je mehr wir über sie herausfanden, desto mehr Dinge landeten auf unserer Liste. Hier sind die, die du auf keinen Fall auslassen solltest.

1. Die Fähre von Piombino nach Portoferraio

Der einfachste und häufigste Weg auf die Insel führt über den Hafen Piombino an der toskanischen Küste. Von dort legen Fähren gleich dreier großer Gesellschaften ab: Moby Lines, Toremar und Blu Navy. Die meisten Verbindungen steuern den Haupthafen Portoferraio an, einige fahren aber auch zu kleineren Häfen wie Rio Marina oder Cavo. In der Sommerhochsaison gibt es über 40 Überfahrten täglich, was unglaubliche 151 Fahrten pro Woche ergibt.

Die Überfahrt selbst dauert nur 40 Minuten bis eine Stunde, sodass du kaum an Bord angekommen bist und deinen italienischen Espresso getrunken hast, schon legst du an. Die schnellsten Verbindungen bietet meist Toremar mit einer Zeit von rund vierzig Minuten. Ein einfaches Ticket für Fußgänger kostet etwa 19 Euro und für Reisende mit Auto rechne mit einem Betrag ab rund 19 Euro pro Fahrzeug plus Tickets für die Passagiere.

Der Gesamtpreis variiert stark je nach Saison, Abfahrtszeit und gewählter Reederei. Üblicherweise bewegen sich die Tickets zwischen 15 und 32 Euro pro Person, weshalb ich empfehle, die Angebote vorher zu vergleichen. Die Fähren verkehren zwar ganzjährig, in den Wintermonaten ist der Betrieb aber auf rund 38 Verbindungen pro Woche beschränkt.

💡 Tipp: Wenn du in den Sommermonaten mit dem eigenen Auto reist, reserviere deine Fährtickets unbedingt vorab online. So ersparst du dir lange, stressige Stunden Warten im Hafen auf den nächsten freien Platz, der durchaus erst nach einem halben Tag kommen kann. Manche Hotels bieten zudem Rabattcodes für die Fähre bei einer Direktbuchung der Unterkunft.

2. Das Auto ist ein Muss (und wie man auf der Insel fährt)

Elba ist zwar nicht riesig und theoretisch umrundest du sie an einem Tag, aber sich hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verlassen, ist nicht gerade die beste Idee. Das Auto ist eindeutig die bequemste Wahl, wenn du versteckte Strände entdecken, Bergdörfer besuchen und nicht an Fahrpläne gebunden sein willst. Ein Busnetz gibt es zwar, aber in der Sommersaison ist es ziemlich langsam und zu den schönsten abgelegenen Buchten bringt es dich schlicht nicht.

Die Straßen auf der Insel sind sehr eng, ständig kurvig und werden oft von steilen, direkt ins Meer abfallenden Hängen gesäumt. Die einheimischen Fahrer sind zudem recht temperamentvoll und treten selten auf die Bremse, also rechne damit, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit sehr niedrig sein wird. Wenn du dir das Autofahren nicht zutraust, wählen viele Reisende einen Rollerverleih, was eine absolut fantastische Lösung ist, um sich durch den Verkehr zu schlängeln. Elba ist aber sehr hügelig, also leih dir einen Roller mit stärkerem Motor, damit du dich an den Anstiegen nicht quälst.

An den schönsten Stränden wie Sansone oder Capo Bianco gibt es im Sommer ein riesiges Parkproblem. Die offiziellen Parkplätze sind klein und füllen sich schnell. Es lohnt sich daher, früh aufzustehen und wirklich zeitig am Morgen ans Wasser zu fahren, sonst kreist du stundenlang erfolglos herum und parkst am Ende sowieso irgendwo einen Kilometer entfernt am Straßenrand.

3. Wie du den Strand nach dem Wind auswählst

Das ist eine absolut entscheidende Regel, die dir wirklich den Urlaub rettet. Elba ist eine relativ kleine Insel, also findest du hier immer eine Bucht mit ruhigem Wasser und glasklarem Meer – du musst nur wissen, wohin du je nach aktuellem Wind fahren solltest. Genau dieses Wissen trennt begeisterte Reisende von jenen, die sich über Wellen und trübes Meer beschweren.

Wenn der südliche Wind namens Scirocco zu wehen beginnt, ist das Meer im Süden der Insel aufgewühlt und voller Wellen. In diesem Moment musst du deine Sachen packen und an die Nordstrände fahren, wie Biodola, Sansone, Sant’Andrea oder Spartaia. Die liegen nämlich wunderbar im Windschatten, sodass das Wasser dort spiegelglatt und vollkommen durchsichtig ist. Gerade beim Scirocco sind die Nordfelsen am fotogensten.

Umgekehrt, sobald das Wetter dreht und der kühlere Nordwind zu wehen beginnt, wechsle an die südlichen und westlichen Buchten. Strände wie Fetovaia, Cavoli oder Innamorata sind dann durch die umliegenden Hügel perfekt geschützt. Es reicht, jeden Morgen beim Frühstück eine App mit der Windvorhersage zu checken und schon ist dir garantiert, dass du unter den besten Bedingungen der ganzen Insel badest.

4. Monte Capanne und die Seilbahn in gelben Käfigen

Mit einer Höhe von 1.019 Metern über dem Meer ist der Monte Capanne der höchste Punkt Elbas und des gesamten riesigen Toskanischen Archipels. Nach oben kannst du zu Fuß über Wanderwege gelangen, aber die meisten Besucher wählen die ikonische Seilbahn (Cabinovia), die im Bergdörfchen Marciana auf einer Höhe von rund 375 Metern startet. Und genau hier kommt die Hauptüberraschung, über die in Reiseführern oft nicht gesprochen wird.

Erwarte keine bequemen geschlossenen Kabinen mit Sitzen und Glasfenstern. Nach oben, auf eine Höhe von 950 Metern, bringen dich offene gelbe Metallkäfige, in die genau zwei stehende Personen passen. Es gibt kein Glas und keine vollen Wände, nur einfache Metallgitter. Die Fahrt dauert rund 15 bis 20 Minuten und bietet einen absolut unglaublichen 360-Grad-Blick auf bewaldete Hügel und das Meer, aber es ist definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst.

Bei klarem Wetter siehst du vom Gipfel bis zum benachbarten französischen Korsika. Ein Rückfahrticket für Erwachsene kostet orientierungshalber rund 20 Euro und eine einfache Fahrt kommt auf etwa 13 Euro (Preise für 2025). Die Seilbahn ist in der Regel von April bis Oktober in Betrieb, wobei sie in den Wintermonaten wegen regelmäßiger Wartung komplett geschlossen ist. Die Preise und genauen Öffnungszeiten überprüfe vor der Reise lieber auf der offiziellen Website.

5. Villa dei Mulini und die verpflichtende Reservierung

Der berühmte französische Feldherr Napoleon Bonaparte verbrachte auf Elba rund 300 Tage im Exil (genauer vom 3. Mai 1814 bis zum 26. Februar 1815) und war hier kein klassischer Gefangener, sondern der formelle Herrscher der Insel. In dieser relativ kurzen Zeit schaffte er es, gleich zwei prunkvolle Residenzen einzurichten. Die städtische und wichtigste war die Palazzina dei Mulini, die sich direkt über dem Hafen in der Hauptstadt Portoferraio erhebt. Während seines Aufenthalts besuchte ihn hier auch seine Schwester Paolina Borghese.

Die Gärten der Villa bieten einen herrlichen Blick auf das offene Meer und im Inneren kannst du historische Möbel, wunderschöne Säle und vor allem Napoleons persönliche Bibliothek besichtigen, die er sich herbringen ließ. Der Eintritt ist für heutige Verhältnisse mehr als symbolisch – Erwachsene zahlen nur 3 Euro, wobei Kinder unter 18 Jahren und Senioren über 65 Jahren freien Eintritt in das Areal haben.

⚠️ Achtung, das ist eine extrem wichtige Information für deinen Besuch: Eine telefonische Reservierung einen Tag im Voraus unter der Nummer +39 0565 915846 ist absolut notwendig, ohne sie kommst du nur mit viel Glück hinein, und das ist wirklich nicht übertrieben. Die Besichtigung selbst dauert rund 50 Minuten, die Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Wochentag (montags und donnerstags ist nur nachmittags ab 14:00 Uhr geöffnet, an den anderen Tagen vormittags).

6. Die Sommerresidenz Villa di San Martino

Napoleons zweite Zuflucht auf der Insel war die Villa di San Martino, die ihm als private Sommerresidenz diente. Sie liegt versteckt in den grünen, bewaldeten Hügeln nur wenige Kilometer über dem geschäftigen Portoferraio und sollte ihn mit ihrer Ruhe an das ländliche Leben erinnern, das er aus Frankreich gewohnt war. Es war seine persönliche Oase, wo er die heißen Sommertage fern von den städtischen Pflichten verbrachte.

Teil dieses wunderschönen Areals ist auch die beeindruckende Galleria Demidoff, die im 19. Jahrhundert der russische Fürst Anatoli Demidow, ein riesiger Bewunderer Napoleons, anbauen ließ. Dieses majestätische Gebäude im reinen klassizistischen Stil ist voller historischer Artefakte und Skulpturen, weshalb es sich definitiv für eine gründliche Besichtigung lohnt und die ursprünglichen, bescheideneren Räume der Villa hervorragend ergänzt.

Auch für diese Sommerresidenz gelten absolut die gleichen strengen Regeln wie bei der Stadtvilla. Der Eintritt kostet wieder nur 3 Euro und eine telefonische Reservierung einen Tag im Voraus wird strikt verlangt, sonst riskierst du, völlig umsonst in die Hügel zu fahren. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich erneut leicht je nach Wochentag (mittwochs und freitags ist nachmittags von 14:00 bis 18:30 Uhr geöffnet, während dienstags, donnerstags und am Wochenende vormittags bis 13:30 Uhr geöffnet ist).

7. Der karibische Strand Fetovaia

Der Strand Fetovaia wird in allen Ranglisten regelmäßig als eine der schönsten Buchten in ganz Italien bezeichnet, und das absolut zu Recht. Du findest ihn an der Südwestküste der Insel und auf den ersten Blick begeistert er dich mit seinem feinen hellen Sand und dem unglaublich türkisen Wasser, das nur sehr allmählich in die Tiefe abfällt. Die Farben des Meeres erinnern hier wirklich eher an die Karibik als an das klassische Mittelmeer.

Diese Bucht ist perfekt durch eine lange felsige Landzunge geschützt, die dicht mit üppig grüner mediterraner Macchia bewachsen ist. Dank dieses natürlichen Schilds ist das Meer hier vollkommen ruhig, selbst an Tagen, an denen im Norden der Insel stärkerer Wind weht. Genau aus diesem Grund solltest du hierher fahren, wenn die App kühlen Nordwind meldet. Es ist ein absolut idealer Ort für Schwimmer aller Niveaus, zum Schnorcheln und für Familien mit kleineren Kindern, die am Ufer spielen wollen.

In der Sommerhochsaison ist es hier aber wirklich eng, sodass du dir einen Platz auf dem freien Sand sehr früh am Morgen erkämpfen musst. Es gibt einen funktionierenden Verleih von Liegen und Sonnenschirmen und auch die komplette Grundausstattung mit Toiletten, Duschen und einem netten Imbiss direkt am Wasser fehlt nicht.

8. Der Strand Cavoli für Partyfreunde

Wenn du im Urlaub eine etwas lebhaftere Atmosphäre suchst und dir die Gesellschaft anderer Menschen nichts ausmacht, fahr an den Strand Cavoli. Er liegt an der Südküste und ist dank seiner strategischen Lage hervorragend vor dem kalten Nordwind geschützt. Die Wassertemperatur ist hier angeblich schon ab den frühen Frühlingsmonaten bis in den späten Herbst außergewöhnlich angenehm, was ihn auch außerhalb der Sommerhochsaison zu einem großen Hit macht.

Dieser Ort auf Elba zieht vor allem ein jüngeres Publikum und Beach-Club-Liebhaber an. Du findest hier wunderschön feinen hellen Sand, Bars mit Aussicht direkt am Wasser und in den Sommermonaten finden hier oft verschiedene nachmittägliche Beachpartys statt und es spielt Live-Musik. Wenn du absolute Ruhe mit einem Buch in der Hand suchst, wird Cavoli wohl nicht deine erste Wahl sein, aber für Liebhaber von Sommerspaß ist es ein perfekter Spot.

Obwohl es hier merklich lebhafter zugeht als in anderen Buchten, bleibt das Meer kristallklar und lädt zum Baden ein. Im rechten Teil der Bucht befindet sich außerdem die überaus interessante Höhle Grotta Azzurra, zu der du recht leicht hinschwimmen oder dir am Ufer ein Tretboot leihen und sie vom Wasser aus erkunden kannst.

9. Der Strand Sansone und perfektes Schnorcheln

Für Tausende begeisterte Reisende (nach der fantastischen Bewertung von 4,7 Sternen bei Google aus über siebentausend Rezensionen zu urteilen) ist der Strand Sansone das absolute Juwel der gesamten Nordküste. Es ist eine atemberaubende Bucht, bedeckt mit kleinen, strahlend weißen Kieseln, die in der Sonne bis in die Ferne leuchten. Du findest sie nur ein Stück von Portoferraio entfernt und sie gehört zu den meistfotografierten Orten der Insel.

Der Strand wird von allen Seiten eindrucksvoll von hohen weißen Felsen gesäumt, die scharf mit dem satt blauen Wasser kontrastieren. Gerade dank des Kieselbodens ohne aufgewirbelten Sand ist das Meer hier so durchsichtig, dass du jeden Stein selbst in mehreren Metern Tiefe siehst. Es sind absolut perfekte Bedingungen zum Schnorcheln, denn hier tummeln sich ganze Schwärme bunter Fische und das Unterwasserleben ist sehr reich.

Unweit des Ufers ragt ein fotogener Felsen aus dem Wasser, der ein beliebtes Ziel für mutige Springer und Kajakfahrer ist. Der Zugang zum Strand führt über einen etwas steileren und staubigen Pfad vom Hauptparkplatz, also nimm dir für den Weg unbedingt festere Schuhe mit – in Flip-Flops ist es nicht ganz sicher und es rutscht stark. Vergiss nicht, dass dieser Strand die Top-Wahl ist, wenn der Scirocco aus dem Süden weht.

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10. Capo Bianco mit weißen Felsen

Gleich ein Stück von der Hauptstadt Portoferraio entfernt findest du den Strand Capo Bianco, der für Inselverhältnisse stolze 290 Meter lang ist. Sein Name (übersetzt Weißes Kap) beschreibt absolut genau, was dich hier nach der Ankunft erwartet. Der Strand besteht aus einer interessanten Mischung aus strahlend weißen Kieseln und hellem Sand, auf dem man auch barfuß hervorragend gehen kann.

Genau wie am benachbarten Strand Sansone ragen auch hier imposante weiße Felsformationen auf, die direkt in das satt blaue und türkise Meer eintauchen. Die Kombination dieser Farben ist hier an einem sonnigen Tag so intensiv, dass du dich wie irgendwo im exotischen Tropenurlaub fühlst. Auch dies ist ein fantastischer Ort für alle Tauch- und Unterwasserwelt-Liebhaber, denn der weiße Boden reflektiert das Licht hervorragend.

💡 Tipp: Da es sich um einen zur Nordseite der Küste geöffneten Strand handelt, ist es absolut ideal, hierher zu fahren, wenn der südliche Scirocco weht. An einem solchen Tag ist das Meer hier vollkommen ruhig, ohne eine einzige Welle, und die Sicht unter Wasser ist maximal. Wenn du früh am Morgen ankommst, vermeidest du außerdem die nachmittäglichen Menschenmassen.

11. Das Duo Padulella und Le Ghiaie

Die Nordküste bei Portoferraio verbirgt noch zwei schöne Strände, die du beim Erkunden der Umgebung nicht verpassen solltest. Padulella ist ein kleinerer Kieselstrand mit perfekt glatt geschliffenen Steinen, der von allen Seiten von hohen weißen Felsen umschlossen ist. Dank ihnen ist er fantastisch vor dem unangenehmen Nordwind geschützt und bietet herrliche Ruhe und Entspannung auch an etwas windigeren Tagen.

Gleich daneben liegt der viel größere und bekanntere Le Ghiaie, der ganze 400 Meter misst. Es ist ein sehr beliebter Stadtstrand mit weißen Kieseln, an dem du zahlreiche ausgezeichnete Restaurants, einen Verleih bequemer Liegen und die komplette touristische Infrastruktur findest. Bei Google hält er eine tolle Bewertung von 4,5 Sternen aus fast zehntausend Rezensionen, was für seine enorme Beliebtheit spricht.

Interessant ist, dass das Meer in unmittelbarer Umgebung des Strandes Le Ghiaie eine geschützte biologische Zone voller Fische ist, sodass das Fischen hier streng verboten ist. Die Einheimischen behaupten Touristen gegenüber angeblich gern, dass die dunklen Flecken auf den strahlend weißen Kieseln Schweißtropfen der sagenhaften Argonauten seien, die hier mit Iason bei ihrer langen Suche nach dem Goldenen Vlies Halt machten.

12. Das historische Portoferraio und seine Festungen

Portoferraio ist definitiv nicht nur ein Transithafen, in dem du aus der Fähre steigst und gleich weiterfährst, sondern auch eine schöne historische Stadt mit außergewöhnlich reicher Vergangenheit. Ihr klares Wahrzeichen sind die riesigen mächtigen Festungen, die hier im 16. Jahrhundert der berühmte toskanische Großherzog Cosimo I. de‘ Medici zur Verteidigung gegen die ständigen Piratenüberfälle vom Meer aus errichten ließ.

Nimm dir unbedingt Zeit und erkunde die gut erhaltenen Komplexe Forte Falcone und Forte Stella. Von ihren massiven Mauern eröffnen sich absolut großartige Ausblicke auf die ganze weite Bucht und das historische Zentrum voller typischer bunter Häuschen. Unten am Hafen selbst findest du dann den ikonischen achteckigen Turm Torre della Linguella, der jahrhundertelang die sichere Einfahrt in die Docks schützte.

Ein Spaziergang durch die engen gepflasterten Gassen vom Hafen hinauf Richtung Napoleons Villa dauert nur einen Moment, aber es weht dich die echte italienische Atmosphäre an. Sie sind voller gemütlicher Cafés, kleiner Souvenirläden und es duftet hier nach frischem Kaffee und frischem Gebäck. Es ist ein idealer Ort für einen ruhigen Nachmittag nach einem Tag am Strand.

13. Capoliveri und die besten Aussichten

Wenn du im Urlaub zur Nachteule wirst und den sommerlichen Abendtrubel liebst, wird Capoliveri garantiert dein Lieblingsstopp auf ganz Elba. Dieses überaus reizvolle Städtchen liegt hoch oben auf einem Hügel im Südosten der Insel und Rezensenten vergeben ihm regelmäßig die höchsten Bewertungen (schöne 4,7 Sterne) für Atmosphäre und Service. Aus der Umgebung des Städtchens starten zudem weit und breit berühmte Trails für Mountainbikes.

Dank seiner einzigartigen erhöhten Lage bietet es absolut atemberaubende Ausblicke auf das offene Meer und die umliegenden tiefen Buchten. Tagsüber kannst du in Ruhe durch die engen Steingassen voller blühender Blumen spazieren, in Cafés sitzen und die historische Architektur bewundern. Aber der wahre Zauber? Der kommt erst nach Einbruch der Dunkelheit, wenn sich Capoliveri in den lebhaftesten Ort der ganzen Insel verwandelt. Der Hauptplatz füllt sich mit Restaurantterrassen, kleine Handwerksläden mit Keramik öffnen und die Menschen schlendern einfach durch die Gassen mit einer Kugel köstlichem Eis in der Hand und genießen die warmen Abende. Plane dir hierher unbedingt mindestens einen Abendausflug ein.

14. Der Hafenzauber von Porto Azzurro

An der Ostküste der Insel liegt Porto Azzurro, ein malerisches Hafenstädtchen mit einer herrlich breiten Promenade entlang des Meeres. Du kannst hier stundenlang auf Bänken sitzen, die luxuriösen ankernden Yachten beobachten, dem Plätschern der Wellen lauschen und die entspannte Urlaubsatmosphäre in vollen Zügen aufsaugen, die von diesem Ort in alle Richtungen ausstrahlt.

Hoch über der Stadt erhebt sich die riesige historische Festung Forte San Giacomo, die im 17. Jahrhundert die Spanier zum Schutz der Bucht vor Feinden errichteten. Heute dient das Areal zwar als Staatsgefängnis, sodass du leider nicht hineinschauen kannst, aber selbst der Blick von außen auf ihre massiven Mauern unterstreicht den historischen Charakter der ganzen Stadt hervorragend und bildet eine fantastische Kulisse für Fotos.

In den Gassen von Porto Azzurro findest du Dutzende tolle Lokale und Restaurants. Es ist ein idealer Ort für einen abendlichen Spaziergang, gekrönt von einem guten Abendessen. Wenn du einen Tipp für ein fantastisches fleischloses Gericht suchst, empfehle ich wärmstens einen Besuch im Lokal MagnEtico Bistrò, das bei Google eine unglaubliche Bewertung von 4,9 hat und sich auf kreative vegetarische und vegane Küche aus lokalen Zutaten konzentriert.

15. Das bergige Marciana und das Küsten-Marciana Marina

Direkt am Fuß des höchsten Berges Monte Capanne liegt das altehrwürdige Marciana, ein reizvolles Bergdörfchen versteckt in tiefen Kastanienwäldern. Genau von hier startet die erwähnte gelbe Seilbahn zum Gipfel. Es herrscht hier schöne Ruhe, dank der Höhe deutlich kühlere Luft als unten am Meer und enge Steingassen, die geradezu zum ziellosen Bummeln einladen. Unweit davon befindet sich auch der Wallfahrtsort Santuario della Madonna del Monte, wohin der Legende nach auch Napoleon selbst gern zum Meditieren ging.

Wenn du von dort die kurvige Straße hinunter zum Meer fährst, stößt du auf das Städtchen Marciana Marina, das übrigens interessanterweise die allerkleinste Gemeinde in der ganzen Toskana ist. Es ist ein ungemein niedliches und sehr gepflegtes Küstenörtchen mit einem kleinen Hafen voller Boote und einer Uferpromenade.

Die historische Ikone des Städtchens ist der Torre Saracena, ein massiver alter Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert, der die einheimischen Bewohner früher vor den blutigen Piratenüberfällen schützte. Heute ist es ein toller und fotogener Ort für ein romantisches Foto bei Sonnenuntergang, wenn sich der Turm in warme orange Töne färbt.

16. Der Bergbaupark in Rio Marina

Der östliche Teil Elbas hat geologisch wie visuell einen völlig anderen Charakter als der Rest der grünen Insel. Seine Geschichte ist nämlich eng mit dem massiven Abbau von Eisenerz verbunden, der hier schon seit den Zeiten der alten Etrusker ununterbrochen stattfand. Gerade der enorme Mineralienreichtum und die Eisenvorkommen machten Elba früher zu einem außergewöhnlich strategischen und reichen Punkt des gesamten Mittelmeerraums. Napoleon selbst fuhr gleich am dritten Tag nach seiner Ankunft auf der Insel los, um diese Minen zu inspizieren.

Im Städtchen Rio Marina kannst du heute den ungemein interessanten Parco Minerario (Bergbaupark) besuchen, was ein großes Erlebnis nicht nur für Familien mit Kindern ist, sondern auch für Erwachsene, die sich von den Stränden erholen wollen. Du kannst hier mit einem Führer in historische Bergwerksstollen einfahren oder mit einem Aussichts-Grubenbähnchen durch die weitläufigen Tagebaue voller rostiger und ockerfarbener Töne fahren.

Teil der beliebten Führung ist auch das Suchen eigener funkelnder Mineralienproben (vor allem Pyrit und Hämatit) mithilfe geliehener geologischer Hämmerchen. Es ist eine absolut tolle Alternative für Tage, an denen es bewölkt ist, starker Wind weht oder du gerade keine Lust hast, den ganzen Tag am Strand zu liegen.

17. Der Nationalpark Toskanischer Archipel

Elba ist nicht nur eine einsame Insel mitten im Meer, sondern bildet das eigentliche Herz des riesigen Nationalparks Toskanischer Archipel. Mit einer Gesamtfläche von über 600 Quadratkilometern ist es der überhaupt größte Meerespark in ganz Europa – und genau das erklärt, warum das Meer bei Elba so unglaublich sauber ist.

Zu diesem einzigartigen Park gehören neben Elba noch sechs weitere kleinere Inseln: Capraia, Giglio, Giannutri, Gorgona, Montecristo und Pianosa. Die Natur ist hier dank strenger Regeln sehr sorgfältig geschützt, was der Hauptgrund ist, warum das Meer rund um Elba so unglaublich glasklar und voll faszinierender Unterwasserwelt ohne Eingriffe der Schwerindustrie ist.

Wenn du Ganztagesausflüge mit dem Boot magst, kannst du von den Häfen auf Elba organisierte Aussichtsfahrten zu den umliegenden Inseln unternehmen. Zum Beispiel die geheimnisvolle Insel Montecristo, berühmt durch den Roman von Alexandre Dumas, hat aber eine streng begrenzte Besucherzahl pro Jahr, sodass dort mit Genehmigung wirklich nur die größten Glückspilze mit enormem Vorlauf hinkommen. Zu den anderen Inseln gelangst du aber viel leichter.

18. Wandern und Aussichten auf Capo d’Enfola

Dank ihres sehr bergigen Terrains ist Elba ein absolutes Paradies für alle, die nicht gern den ganzen Urlaub nur auf der Hotelliege verbringen. Die Insel ist dicht mit einem Netz perfekt markierter Wanderwege durchzogen, die dich vom Meer bis auf die Bergkämme führen. Wie ich schon erwähnte, ist die Gegend um Capoliveri zudem weit und breit für ihre tollen MTB-Trails für Mountainbikes bekannt.

Einen schönen, unanstrengenden und ungemein fotogenen Wanderausflug kannst du auf die Halbinsel Capo d’Enfola unweit von Portoferraio machen, die bei Google eine tolle Bewertung von 4,7 hat. Die Route führt dich auf einen markanten grünen Hügel, der nur durch eine sehr schmale Sandnehrung mit dem Festland verbunden ist, und unterwegs stößt du auf viele schöne Aussichtspunkte.

Während dieser gemütlichen Wanderung stößt du im Wald auf verlassene Militärbunker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und blickst in einen alten Stollen. Als Belohnung für ein bisschen Schweiß erwarten dich dann fantastische Panoramablicke auf die ganze Nordküste und dramatische Felsen, die steil ins blaue Meer abfallen. Den Ausflug schaffen auch Familien mit Kindern, vergiss nur nicht, genügend Wasser mitzunehmen.

19. Schnorcheln und Tauchen im sauberen Meer

Gerade dank des strikten Status als geschützter Nationalpark ist die Unterwasserwelt in unmittelbarer Umgebung Elbas unglaublich gut erhalten und vielfältig. Wenn du dir keine eigene Taucherbrille und keinen Schnorchel in den Koffer packst, wirst du das furchtbar bereuen, denn das Wasser ist hier an vielen Stellen glasklar wie im Pool und Fischschwärme schwimmen dicht am Ufer, oft schon in kniehohem Wasser.

Die besten Bedingungen zum Schnorcheln bieten vor allem die weißen Kieselstrände im Norden, besonders das beliebte Sansone, Capo Bianco oder die Umgebung der erwähnten Halbinsel Enfola. Gleich ein Stück vom Ufer entfernt siehst du hier kleine bunte Fische und interessante Felsformationen unter der Wasseroberfläche. Dank des hellen Bodens ist die Sicht unter Wasser hier absolut phänomenal.

Für erfahrenere und zertifizierte Taucher gibt es auf der Insel gleich mehrere professionelle Tauchcenter, zum Beispiel im Resort Tenuta delle Ripalte. Zu den beliebtesten Orten für tiefere Tauchgänge gehören steile Felsen voller berühmter roter Korallen und manchmal kannst du am Grund auch auf kleinere faszinierende Unterwasserwracks aus der Vergangenheit stoßen.

20. Wo du essen kannst (nicht nur für Vegetarier)

Insel = Fisch und Meeresfrüchte, das überrascht wohl niemanden. Die lokale Küche dreht sich seit jeher um die Gaben des Meeres, aber auch für die, die Fisch nicht so mögen, hat Elba etwas zu bieten. Zu den berühmten lokalen Spezialitäten gehören die Fischsuppe Cacciucco oder das Gericht Stoccafisso alla riese (Stockfisch nach lokaler Art). Wenn du aber kein Fleisch magst und pflanzliche Kost suchst, keine Sorge, Elba hat auch fantastische vegetarische Schätze für dich bereit, die sich definitiv zu probieren lohnen.

Du musst unbedingt die Schiaccia Briaca (übersetzt betrunkener Kuchen) probieren. Es ist ein herrlicher traditioneller elbanischer Nachtisch ohne Eier und Milch, in den Walnüsse, Rosinen und Pinienkerne kommen (und das Wichtigste: er wird reichlich mit lokalem Rotwein übergossen). Dazu gönn dir abends auf der Terrasse ein Glas des Dessertweins Aleatico Passito dell’Elba DOCG, dem berühmtesten Inselwein aus getrockneten Trauben, den angeblich schon Napoleon selbst liebte und trank.

Eine weitere tolle Inselwahl ist Gurguglione, ein köstlicher traditioneller Gemüseeintopf aus frischen Auberginen, Paprika, Zucchini und Zwiebeln. Für ein absolut makelloses fleischloses Gericht fahr dann unbedingt in das bereits erwähnte Lokal MagnEtico Bistrò in Porto Azzurro, oder in das schöne Lokal Ristoro Rurale Orti di Mare in der Ortschaft Lacona, wo sie tollen Kaffee und Eis aus ehrlichen Zutaten machen und bei Google eine tolle Bewertung von 4,5 Sternen haben.

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Wohin von Elba aus weiter

Wenn du Urlaub in Italien machst und mehr Zeit hast, wäre es schade, sich nur auf eine Insel zu beschränken. Der Festlandteil bietet unzählige Orte, die du mit einem Besuch auf Elba verbinden kannst.

Die Fähre bringt dich zurück nach Piombino, von wo aus es nur ein Stück zu weiteren italienischen Juwelen ist. Lass dich in unseren weiteren Artikeln inspirieren:

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Häufig gestellte Fragen

Hier sind die Antworten auf die häufigsten praktischen Fragen, die du dir vor der Reise stellst, damit du alles Wichtige an einem Ort und ohne langes Suchen hast.

Wie kommt man nach Elba?

Der einfachste und häufigste Weg führt per Fähre vom toskanischen Hafen Piombino. Unternehmen wie Moby Lines, Toremar oder Blu Navy fahren ganzjährig, die Fahrt zum Haupthafen Portoferraio dauert etwa 40 bis 60 Minuten und Tickets für Fußgänger beginnen je nach Saison und gewählter Reederei bei etwa 15 Euro. Im Sommer verkehren über 40 Verbindungen täglich.

Braucht man auf Elba ein Auto?

Auf jeden Fall ja, wenn ihr die Insel richtig erkunden wollt. Zwar gibt es hier Busverbindungen, aber in der Sommersaison sind sie oft langsam und zu den schönsten abgelegenen Buchten bringen sie euch einfach nicht. Eine beliebte und sehr praktische Alternative zum Parken ist auch ein stärkerer Roller, mit dem ihr euch leicht durch den Verkehr schlängeln könnt – rechnet aber mit hügeligem Gelände.

Wie viele Tage reichen für Elba?

Für einen idealen und entspannten Urlaub empfiehlt es sich, 4 bis 7 Tage einzuplanen. Die Insel könnt ihr zwar theoretisch an einem einzigen Tag mit dem Auto umrunden, aber Baden an verschiedenen Stränden, ein Ausflug mit der Seilbahn, Wanderungen und gemütliche Erkundungen der abendlichen Städtchen erfordern einfach mehr Zeit, damit ihr es wirklich genießen könnt.

Welcher Strand auf der Insel ist der beste?

Es gibt nicht den einen besten Strand, das Geheimnis liegt in der Auswahl nach Windrichtung. Wenn der südliche Scirocco weht, geht zu den Nordstränden (Sansone, Biodola, Capo Bianco). Wenn der Nordwind weht, fahrt in den Süden und Westen (Fetovaia, Cavoli). Die Bucht ist dann dank des natürlichen Schutzes immer ruhig, kristallklar und ohne große Wellen.

Ist Elba ein teures Reiseziel?

Im August auf jeden Fall, denn dann strömen Massen von Italienern vom Festland hierher und die Preise für Unterkünfte und Fähren schnellen steil nach oben. Wenn ihr aber clever im Juni oder September fahrt, sind die Preise viel erschwinglicher, die Fähren verkehren immer noch sehr häufig und die Insel ist insgesamt deutlich ruhiger und angenehmer zum Erkunden.

Lohnt sich ein Besuch von Napoleons Residenzen?

Auf jeden Fall, der Eintritt beträgt nur 3 Euro, was für ein so großes Stück Geschichte ein toller Preis ist. Ihr müsst aber beachten, dass die Besichtigung beider Villen (der Stadt- und der Sommervilla) mindestens einen Tag im Voraus telefonisch reserviert werden muss, sonst kommt ihr höchstwahrscheinlich ohne vorherige Absprache überhaupt nicht hinein.

Wann sollte man fahren, damit die Insel nicht überlaufen ist?

Die ruhigsten und dabei immer noch sonnigen Monate mit angenehm warmem Meer sind Ende Mai, Juni und die erste Septemberhälfte. So vermeidet ihr den Augustwahnsinn, findet problemlos Parkplätze auch an beliebten Stränden, bekommt Plätze in Restaurants und die Preise für Dienstleistungen sind insgesamt günstiger.

Ist die Seilbahn zum Monte Capanne sicher?

Technisch ist sie absolut sicher und wird regelmäßig gewartet (im Winter ist sie sogar wegen Wartungsarbeiten geschlossen), aber die offenen gelben Metallkäfige für zwei stehende Personen können ein wenig beängstigend wirken. Es gibt hier keine Verglasung und kein hohes durchgehendes Geländer, wenn ihr also unter Schwindel oder Höhenangst leidet, überlegt euch den Ausflug nach oben lieber gut und wandert stattdessen zu Fuß hinauf.

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