Polen war für uns immer so eine „Klar, da fahren wir irgendwann mal hin“-Destination. Ihr kennt das bestimmt — man hat es quasi vor der Haustür und schiebt es deshalb ewig auf, weil „das schaffen wir ja jederzeit.“ Und dann fährt man das erste Mal hin und fragt sich: Warum waren wir nicht schon viel früher hier?! 😅
Lukáš und ich waren in den letzten Jahren mehrmals in Polen und jedes Mal hat uns das Land aufs Neue überrascht. Krakau hat uns mit seiner Atmosphäre den Atem geraubt, Zakopane hat uns mit seinen Bergen begeistert, in Wrocław haben wir in der ganzen Stadt Zwerge gejagt (ja, wortwörtlich) und in Danzig konnten wir uns nicht vom Hafen losreißen. Und dann wäre da noch das Essen — polnische Pierogi, Żurek und Oscypek sind vermutlich der Grund, warum wir immer wieder zurückkehren. 😁
Wir haben eine komplette Reiseroute für einen 7-tägigen Polen Roadtrip zusammengestellt, der euch von Süden nach Norden führt — von Krakau über die Berge und historische Städte bis zur Ostsee. Ich verrate euch, wo ihr übernachten könnt, wo es leckeres Essen gibt, was ihr auf keinen Fall verpassen solltet und worauf ihr achten müsst. Macht euch bereit für eine abwechslungsreiche Reise voller Kontraste, denn Polen kann romantisch, rau, lustig und berührend sein — manchmal alles auf einmal.

Zusammenfassung
- Route: Krakau → Wieliczka → Auschwitz → Zakopane → Wrocław → Warschau → Danzig → Malbork → Halbinsel Hel. Insgesamt ca. 1.300 km.
- Beste Reisezeit: Mai–Juni oder September. Im Sommer (Juli–August) ist es in Zakopane und Danzig sehr voll, im Winter erschwert das Wetter einige Strecken.
- Budget für zwei Personen für 7 Tage: Ca. 600–850 € (Unterkunft, Essen, Benzin, Eintritte). Polen ist nach wie vor deutlich günstiger als Deutschland.
- Auto ist ein Muss. Züge und Busse funktionieren in Polen, aber ein Roadtrip mit dem Auto gibt euch die Freiheit, an den schönsten Orten unterwegs anzuhalten.
- Beste Erlebnisse: Salzbergwerk Wieliczka, Sonnenaufgang in der Tatra, Zwerge in Wrocław, Altstadt von Danzig, Burg Malbork und die Strände auf der Halbinsel Hel.
- Worauf ihr achten solltet: Auschwitz mindestens 2–3 Wochen im Voraus buchen (in der Hochsaison sogar einen Monat). Zakopane am Wochenende = Verkehrschaos. Hel ist im Sommer oft überfüllt.
- Ladet euch die Karte mit allen empfohlenen Orten direkt aufs Handy — den Link findet ihr im Artikel.
Wann zum Polen Roadtrip aufbrechen und Anreise
Polen ist ein Ganzjahresreiseziel, aber für einen Roadtrip sind eindeutig Mai, Juni und September am besten. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 18–25 °C, die Touristenmassen halten sich in Grenzen und die Natur ist wunderschön — egal ob ihr in die Tatra oder ans Meer fahrt.
Juli und August sind natürlich auch in Ordnung, aber rechnet damit, dass Zakopane aus allen Nähten platzt (besonders an Wochenenden), Danzig voller Touristen ist und die Unterkunftspreise in die Höhe schießen. Wenn ihr keine andere Wahl habt, ist es kein Weltuntergang, aber bucht unbedingt alles weit im Voraus.
Im Winter würde ich von einem Roadtrip abraten — manche Bergpässe können problematisch sein und viele Sehenswürdigkeiten haben eingeschränkte Öffnungszeiten. Falls ihr allerdings den Roadtrip mit Skifahren in Zakopane kombinieren wollt, warum nicht — schaut euch unseren Artikel über Skifahren in Polen an.
Anreise und Transport
Mit dem Auto aus Deutschland ist die einfachste Variante. Von Berlin nach Krakau sind es etwa 5–6 Stunden über die A2 und dann über Breslau/Katowice. Aus München erreicht ihr Krakau in ca. 7–8 Stunden über Österreich und Tschechien. Die Autobahnen in Polen sind größtenteils kostenlos (der Abschnitt A4 Katowice–Krakau ist gebührenpflichtig, kostet aber nur ein paar PLN). Achtung beim Mautsystem — in Polen gibt es das e-TOLL-System für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, PKW zahlen nur auf ausgewählten Abschnitten an Mautstellen.
Mietwagen — falls ihr nach Krakau oder Warschau fliegt, könnt ihr direkt am Flughafen ein Auto mieten. Lukáš und ich haben langfristig gute Erfahrungen mit RentalCars gemacht, das wir weltweit nutzen. Die Mietwagenpreise in Polen sind günstig — einen Kleinwagen bekommt ihr ab ca. 30–45 €/Tag.
Benzin kostet in Polen 2025 etwa 6,2–6,8 PLN/Liter (ca. 1,45–1,60 €), sodass ihr für den gesamten Roadtrip von ca. 1.300 km mit Spritkosten von ungefähr 90–120 € rechnen solltet.
Günstige Flüge nach Krakau oder Danzig findet ihr über Kiwi — unser Lieblings-Flugportal. Von Berlin, München oder Wien fliegen Eurowings, Ryanair und Wizz Air oft schon für kleines Geld.
💡 TIPP: Wenn ihr nicht die ganze Strecke zurückfahren wollt, könnt ihr nach Krakau hinfliegen und von Danzig zurückfliegen (oder umgekehrt) — sogenannte One-Way-Buchung. Die meisten Mietwagenanbieter ermöglichen das gegen einen Aufpreis von ca. 15–45 €.
Unterkunft und Kosten für den Polen Roadtrip
Polen ist nach wie vor eines der günstigsten Reiseländer in ganz Europa. Unterkünfte, Essen und Eintrittspreise sind deutlich niedriger als in Deutschland — und die Qualität ist oft vergleichbar, wenn nicht sogar besser.
Orientierungsbudget für 7 Tage zu zweit
| Posten | Geschätzte Kosten |
| Unterkunft (7 Nächte, Mittelklasse) | 250–430 € |
| Essen (2× täglich Restaurant) | 150–250 € |
| Benzin (ca. 1.300 km) | 90–120 € |
| Eintritte und Aktivitäten | 90–150 € |
| Maut und Parkgebühren | 15–30 € |
| GESAMT | ca. 600–980 € |
Ein Mittagessen in Polen bekommt ihr für 25–50 PLN/Person (6–12 €), ein Abendessen in einem besseren Restaurant für 50–90 PLN (12–21 €). Pierogi kosten in der Regel 20–30 PLN (5–7 €) und die Portionen sind riesig. Ein Bier im Restaurant liegt bei 10–16 PLN (2,50–4 €). Einfach herrlich! 😁
Unterkünfte solltet ihr im Voraus buchen — besonders Krakau, Zakopane und Danzig sind in der Hochsaison schnell ausgebucht. Konkrete Tipps findet ihr bei jedem Tag des Reiseplans.
Hier ein Überblick über die gesamte Route — wo es entlanggeht und wo ihr jede Nacht schlaft.
| Tag | Route und Fahrt | Übernachtung |
|---|---|---|
| 1. | Ankunft, Krakau zu Fuß — Rynek, Wawel, Kazimierz | Krakau |
| 2. | Krakau → Wieliczka → Auschwitz → Zakopane (~2,5 Std. gesamt) | Zakopane |
| 3. | Zakopane — Tatra (Morskie Oko) und Krupówki | Zakopane |
| 4. | Zakopane → (Częstochowa) → Wrocław (~4–4,5 Std.) | Wrocław |
| 5. | Wrocław → Warschau (~3,5 Std.) | Warschau |
| 6. | Warschau → Burg Malbork → Danzig (~4,5 Std.) | Danzig |
| 7. | Danzig → Halbinsel Hel (~1,5–2 Std.) | Hel / Danzig |
Tag 1. Krakau — die königliche Stadt, die nicht loslässt
Der erste Tag gehört Krakau und glaubt mir, es wird Liebe auf den ersten Blick. Diese Stadt hat eine ganz besondere Energie — sie ist majestätisch, aber gleichzeitig unglaublich entspannt. Ihr könnt einfach auf dem riesigen Marktplatz mit einem Kaffee in der Hand sitzen, die Marienkirche betrachten und euch wie im Märchen fühlen.
Beginnt den Tag auf dem Rynek Główny — dem Hauptmarktplatz, der einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas ist. In der Mitte stehen die Tuchhallen (Sukiennice), wo ihr Stände mit traditionellen Souvenirs durchstöbern könnt. Unter den Tuchhallen befindet sich zudem ein unterirdisches Museum, das sich lohnt — eine interaktive Ausstellung über das mittelalterliche Krakau, bei der ihr unter dem Marktplatz spaziert. Kauft die Eintrittskarten am besten online.
Von dort geht es zum Wawel — der königlichen Burg auf dem Hügel über der Weichsel. Der Wawel ist für die Polen das, was für uns Deutsche das Brandenburger Tor ist, nur deutlich atmosphärischer (meiner Meinung nach). Besichtigt die Kathedrale, die Königsgemächer und vor allem die Gärten mit Blick auf den Fluss. Auf dem Wawel könnt ihr locker 2–3 Stunden verbringen.
Nach dem Mittagessen schlendert durch das jüdische Viertel Kazimierz. Hier zeigt Krakau sein zweites Gesicht — Street Art, Hipster-Cafés, Vintage-Läden und jede Menge Geschichte. Besucht die Alte Synagoge und spaziert durch die Ulica Szeroka. Wer Schindlers Liste gesehen hat, wird hier Gänsehaut bekommen.
Am Abend gönnt euch einen Spaziergang am Weichselufer — besonders bei Sonnenuntergang ist es wunderschön. Und wenn ihr noch Energie habt, wird euch das Krakauer Nachtleben rund um die Straßen Stolarska und Floriańska wohl kaum vor Mitternacht loslassen. 😅
Unterkunftstipp: Die besten Apartments inklusive Frühstück findet ihr im K4 APARTHOTEL KRAKÓW. Ebenfalls toll sind die Avium Old Town Apartments. Wenn ihr auch Hostels in Betracht zieht, findet ihr direkt im Zentrum günstige Übernachtungen im Greg&Tom Beer House Hostel.

Essen gehen in Krakau
- Starka — hervorragende polnische Küche in moderner Interpretation, tolle Pierogi und Tatar. Reserviert im Voraus.
- Milkbar Tomasza — ein authentischer polnischer „Bar mleczny“ (Milchbar), wo ihr für 25–35 PLN (6–8 €) Mittag essen könnt. Ein echtes lokales Erlebnis.
- Café Camelot — gemütliches Café versteckt in einer Gasse, perfekt für einen Nachmittagskaffee und hausgemachten Kuchen.
- Plac Nowy in Kazimierz — überbackene Baguettes „Zapiekanka“ aus dem Fensterverkauf für ein paar Złoty. Pflichtprogramm.
Unterkunft in Krakau
In Krakau empfehle ich eine Unterkunft im Zentrum oder in Kazimierz — beides ist fußläufig zu den Hauptattraktionen und abends braucht ihr euch kein Taxi zu organisieren. Ein Doppelzimmer in einem Mittelklassehotel liegt bei 60–120 €/Nacht.
Tag 2. Wieliczka und Auschwitz — zwei Welten an einem Tag

Ich weiß, das ist eine anspruchsvolle Kombination. Morgens ein unterirdisches Wunder, nachmittags ein Ort, der einem durch Mark und Bein geht. Aber logistisch ergibt es Sinn und vor allem — beide Ausflüge von Krakau aus sind absolutes Pflichtprogramm.
Vormittag: Salzbergwerk Wieliczka
Wieliczka liegt nur 15 Minuten Fahrt von Krakau entfernt und das Salzbergwerk ist eine der meistbesuchten Attraktionen in ganz Polen. Und das vollkommen zu Recht — es ist ein absolut faszinierender Ort. Ihr steigt 135 Meter unter die Erde hinab und wandert durch Gänge, Kapellen und Grotten, die Bergleute über Jahrhunderte in den Salzfelsen gehauen haben. Das absolute Highlight ist die Kapelle der Heiligen Kinga — ein riesiger unterirdischer Saal mit Kronleuchtern aus Salz, Skulpturen aus Salz, einem Boden aus Salz… einfach alles aus Salz. 😁
Die Führung dauert ca. 2,5–3 Stunden und führt durch etwa 3,5 km Gänge. Unter der Erde herrscht eine konstante Temperatur von rund 14 °C, also nehmt euch einen Pullover mit, auch wenn es draußen heiß ist.
💡 TIPP: Kauft die Eintrittskarten ausschließlich online und im Voraus — mindestens eine Woche, in der Hochsaison lieber einen Monat. Vor Ort sind die Schlangen brutal und die Führungskapazitäten begrenzt. Der Eintritt beträgt 120 PLN/Person (ca. 28 €) mit Führung.
Nachmittag: Auschwitz-Birkenau
Von Wieliczka fahrt ihr weiter nach Oświęcim (ca. 1 Stunde). Der Besuch von Auschwitz-Birkenau ist etwas, worauf man sich nicht vorbereiten kann. Ihr könnt Hunderte Artikel und Bücher lesen, aber solange ihr nicht dort steht, habt ihr keine Vorstellung. Wir sind beide in völliger Stille hinausgegangen.
Die Besichtigung beider Lager (Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau) dauert 3–4 Stunden. Ich empfehle, eine Führung mitzunehmen — das gibt dem Ganzen enormen Kontext. Führungen auf Deutsch sind verfügbar und müssen im Voraus auf der offiziellen Website gebucht werden. In der Hochsaison sind freie Termine auch einen Monat vorher schon vergriffen.
Nach dem Besuch nehmt euch einen Moment — es gibt Cafés in der Umgebung, wo ihr euch hinsetzen könnt. Dann macht euch auf den Weg Richtung Zakopane (ca. 2 Stunden Fahrt), unterwegs könnt ihr irgendwo zum Abendessen anhalten — polnische Gasthäuser an der Landstraße sind überraschend gut.
Unterkunft
Fahrt abends direkt nach Zakopane — die Strecke von Oświęcim dauert ca. 1,5–2 Stunden. Wenn es zeitlich nicht passt, könnt ihr noch eine Nacht in Krakau übernachten und morgens nach Zakopane aufbrechen.
Tag 3. Zakopane — polnische Alpen mit Oscypek in der Hand
Zakopane ist einfach eine andere Welt. Stellt euch ein alpines Dorf vor, eingebettet in hohe Berge, wo euch an jeder Ecke jemand geräucherten Käse Oscypek anbietet, wo Góralska-Musik erklingt und wo ihr in wenigen Stunden auf einen atemberaubenden Berggrat wandern könnt. Und das alles zu einem Bruchteil der Schweizer oder österreichischen Alpenpreise.

Vormittag: Tatra und Wanderungen
Wenn ihr gerne wandert (und bei einem Roadtrip durch Polen wahrscheinlich schon 😉), ist Zakopane ein Paradies. Ich empfehle eine dieser Routen:
- Morskie Oko — die berühmteste Wanderung in der polnischen Tatra. Der Weg zum Bergsee ist ca. 9 km lang (einfache Strecke), aber bequem und für jeden machbar. Der See ist atemberaubend. Rechnet mit insgesamt 5–6 Stunden. Brecht früh morgens auf (am besten um 7:00 Uhr), um den Massen zu entkommen.
- Giewont — anspruchsvollerer Aufstieg auf den ikonischen Gipfel mit Kreuz (1.894 m). Herrliche Aussichten, aber stellenweise ausgesetzte Passagen mit Ketten. Nur für erfahrene Wanderer.
- Dolina Kościeliska — ein ruhigeres Tal mit Höhlen, ideal für alle, die Natur ohne Menschenmassen wollen.
💡 TIPP: Geht zum Morskie Oko unter der Woche. An Wochenenden ist es buchstäblich eine Menschenschlange. Und vergesst nicht ordentliche Wanderschuhe — schaut euch unseren Überblick über Wanderschuhe an.
Nachmittag: Krupówki und Oscypek
Nach der Wanderung schlendert über die Fußgängerzone Krupówki — sie ist ein bisschen kitschig, ein bisschen touristisch, aber auch ein bisschen zauberhaft. Kauft euch Oscypek (geräucherten Schafskäse) direkt von den Góralen, trinkt eine heiße Schokolade und saugt die Atmosphäre auf. Auf der Krupówki findet ihr auch zahlreiche Restaurants mit traditioneller Góralska-Küche.
Falls noch Zeit bleibt, fahrt mit der Seilbahn auf die Gubałówka — die Aussicht auf das Tatra-Panorama ist von dort fantastisch, besonders bei klarem Wetter.
Essen gehen in Zakopane
- Karczma Stek Chałupa — Góralska-Küche in authentischem Ambiente, riesige Portionen. Die Kwaśnica (Sauerkrautsuppe) ist hier hervorragend.
- Gazdowo Kuznia — gegrillter Oscypek, Würstchen, alles über offenem Feuer. Einfach wunderbar.
- Café Górka — wenn ihr in Zakopane Spezialitätenkaffee sucht (ja, den gibt es auch dort), dann ist das der richtige Tipp.
Unterkunft in Zakopane
Ich kann euch die Villa 11 Folk & Design empfehlen, die neben einer charmanten Atmosphäre auch einen Meditationsraum mit Liegen, eine Sauna und einen Speisesaal hatte, in dem rund um die Uhr kleine Leckereien, Tee und Kaffee bereitstanden.
Unsere Unterkunftstipps: Hotel Sabała (traditionelles Hotel direkt an der Krupówki mit Sauna und Pool).
Tag 4. Weiterfahrt nach Wrocław — der Weg ist das Ziel
Heute erwartet euch eine längere Etappe — von Zakopane nach Wrocław sind es etwa 4–4,5 Stunden (ca. 380 km). Das klingt nach viel, aber die Fahrt führt durch wunderschöne polnische Landschaften und ihr könnt euch unterwegs einen Stopp gönnen.
Zwischenstopp: Częstochowa (optional)
Wenn euch das spirituelle Polen interessiert, haltet in Częstochowa an — die Stadt liegt etwa auf halber Strecke. Das Kloster Jasna Góra mit dem Bild der Schwarzen Madonna ist der bedeutendste Wallfahrtsort Polens. Auch wenn ihr nicht gläubig seid, ist die Atmosphäre dieses Ortes beeindruckend. Die Besichtigung dauert ca. eine Stunde.
Nachmittag/Abend: Wrocław — Stadt der Zwerge
In Wrocław kommt ihr am Nachmittag an und die Stadt zieht euch sofort in ihren Bann. Der Rynek (Hauptmarktplatz) ist bunt, lebendig und riesig. Schlendert umher, setzt euch auf die Terrasse eines der Cafés und beobachtet das Treiben.
Und dann geht die Zwergenjagd los! Ja, Wrocław ist berühmt für seine Hunderte kleiner Bronzezwerge (Krasnale), die über die ganze Stadt verteilt sind. Sie entstanden als Symbol der Oppositionsbewegung und heute gibt es über 300 davon. Wir haben an einem Abend etwa zwanzig gefunden und es war ein Riesenspaß — Lukáš war regelrecht besessen davon. 😅 Es gibt sogar eine Zwergenkarte, ladet sie euch aufs Handy.
Abends spaziert zur Dominsel (Ostrów Tumski), die nach Einbruch der Dunkelheit wunderschön beleuchtet wird. Die Laternen werden hier jeden Abend von Hand durch einen Laternenanzünder entzündet — es ist eines der letzten Stadtviertel in Europa, wo das noch geschieht.

Essen gehen in Wrocław
- Konspira — Restaurant mit sozialistischem Retro-Thema, überraschend gutes Essen. Unterhaltsames Konzept.
- Bernard — elegantes Restaurant mit moderner polnischer Küche. Etwas teurer, aber für ein besonderes Abendessen absolut lohnenswert.
- Pierogarnia Stara Pączkarnia — wie der Name verrät, Pierogi in allen erdenklichen Variationen. Kommt hungrig.
Unterkunft in Wrocław
Übernachtet im Zentrum — Wrocław ist eine kompakte Stadt und von der Innenstadt aus erreicht ihr alles zu Fuß. Wenn ihr günstigere aber dennoch saubere und stilvolle Unterkünfte sucht, empfehlen wir die Legnicka Business Apartments. Noch günstiger und direkt im Zentrum sind die Apartments Staycity Apartments Sukiennice 6, allerdings ist dort das Parken teurer (ca. 10 € pro Tag), sodass sie sich eher lohnen, wenn ihr mit dem Bus nach Wrocław reist.
Tag 5. Warschau — die Hauptstadt, die aus der Asche auferstanden ist
Von Wrocław nach Warschau sind es ca. 3,5 Stunden auf der Autobahn. Brecht morgens auf, damit ihr den ganzen Nachmittag und Abend für Warschau habt.
Warschau ist eine Stadt, die viele unterschätzen. „Warum sollte ich nach Warschau, wenn Krakau schöner ist?“ hört man oft. Aber Warschau hat etwas, das keine andere polnische Stadt hat — eine Geschichte unglaublicher Widerstandskraft. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu 85 % zerstört und das gesamte historische Zentrum wurde sorgfältig rekonstruiert. Wenn ihr durch die Altstadt spaziert, könnt ihr kaum glauben, dass das alles eine „Kopie“ ist — es ist wunderschön.

Was man in Warschau in einem halben Tag sehen kann
Beginnt am Schlossplatz (Plac Zamkowy) mit der ikonischen Sigismundsäule. Schlendert durch die Altstadt — enge Gassen, bunte Fassaden, kleine Galerien. Macht Halt am Altstädtischen Marktplatz (Rynek Starego Miasta) auf einen Kaffee.
Dann geht es zur Krakowskie Przedmieście — dem Hauptboulevard voller Paläste, Kirchen und Cafés. Wenn ihr Chopin mögt, macht Halt an den Chopin-Bänken — interaktive Bänke in der ganzen Stadt, die auf Knopfdruck seine Werke spielen.
Am Nachmittag besucht das Museum des Warschauer Aufstands — eines der besten Museen, die ich je gesehen habe. Interaktiv, emotional, brillant umgesetzt. Rechnet mit mindestens 2 Stunden. Eintritt: 25 PLN (ca. 6 €).
Falls noch Zeit bleibt, geht auf das Dach der Universitätsbibliothek Warschau — einer der schönsten Dachgärten Europas, und das völlig kostenlos.
Abends gönnt euch einen Drink in einer der Rooftop-Bars in der Nähe der Straße Nowy Świat — der Blick auf die beleuchtete Stadt ist großartig.
Essen gehen in Warschau
- Zapiecek — Restaurantkette spezialisiert auf Pierogi. Einfach, schnell, günstig und lecker. Ideal fürs Mittagessen.
- Warszawa Wschodnia — moderne polnische Küche in industriellem Ambiente. Hervorragend fürs Abendessen.
- Hala Koszyki — Food Hall mit Dutzenden Ständen. Von Sushi über Burger bis zu polnischen Klassikern. Perfekt für ein schnelles Mittagessen, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt.
Unterkunft in Warschau
In Warschau empfehle ich die Gegend um Nowy Świat oder die Altstadt — ihr habt alles in Reichweite. Warschau ist etwas teurer als der Rest Polens, ein Doppelzimmer liegt bei 70–140 €/Nacht.
Unsere Unterkunftstipps: Hotel Gromada Warszawa Centrum (zuverlässiges Hotel wenige Schritte vom Nowy Świat entfernt) oder Hotel Indigo Warsaw Nowy Świat (Boutique-Designhotel direkt am Boulevard).
Tag 6. Danzig und Malbork — Hanseperle und Ordensritterburg
Von Warschau nach Danzig sind es ungefähr 4,5 Stunden mit dem Auto. Brecht früh morgens auf und haltet unterwegs in Malbork — die Stadt liegt genau auf der Strecke und ist eine der Top-Attraktionen des gesamten Roadtrips.
Vormittag: Burg Malbork
Malbork (Marienburg) ist die größte gotische Burg der Welt. Und das ist kein Klischee — wenn ihr davorsteht, bleibt euch tatsächlich die Luft weg. Dieser gewaltige Backsteinkomplex war der Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens und seine Ausmaße sind schlichtweg beeindruckend.
Die Besichtigung der Burg dauert 2,5–4 Stunden (je nachdem, wie tief ihr eintauchen wollt). Ein Audioguide ist auch auf Deutsch verfügbar. Eintritt: 55 PLN/Person (ca. 13 €) in der Hauptsaison, im Winter günstiger.
💡 TIPP: Kommt direkt zur Öffnung (9:00 Uhr), um den organisierten Busgruppen aus Danzig auszuweichen, die zwischen 10:00 und 11:00 Uhr eintreffen.
Nachmittag und Abend: Danzig
In Danzig kommt ihr gegen Mittag an und eine der schönsten Städte Polens erwartet euch. Danzig wirkt ein bisschen wie Amsterdam — hohe schmale Häuser in einer Reihe, Kanäle, Hafenkräne. Nur dass es statt Tulpen nach gebratenem Fisch duftet und überall Bernsteinläden zu finden sind. ☺️
Startet mit einem Spaziergang über den Długi Targ (Langen Markt) — die Hauptstraße der Altstadt mit dem ikonischen Neptunbrunnen. Geht hinunter zur Motława und bewundert den Żuraw — den mittelalterlichen Hafenkran, der das Wahrzeichen der Stadt ist.
Dann besucht das Europäische Solidarność-Zentrum — ein modernes Museum über die Solidarność-Bewegung und Lech Wałęsa. Auch wenn euch moderne Geschichte nicht so interessiert, dieses Museum ist so brillant gemacht, dass es euch mitreißt. Eintritt: 25 PLN (ca. 6 €).
Abends gönnt euch ein Abendessen am Motława-Ufer — die Restaurants mit Blick auf die beleuchtete Altstadt sind romantisch bis zum Umfallen.

Essen gehen in Danzig
- Pierogarnia Mandu — die besten Pierogi in Danzig. Russische, mit Fleisch, mit Spinat — alle hervorragend.
- Goldwasser — traditionelles Danziger Restaurant direkt am Fluss. Etwas teurer, aber die Atmosphäre und der Ausblick sind es wert. Bestellt Fisch — wir sind schließlich am Meer.
- Jopengasse — Craft-Beer-Bar mit eigener Brauerei und gutem Essen. Danzig hat eine überraschend starke Craft-Beer-Szene.
Unterkunft in Danzig
In Danzig empfehle ich eine Unterkunft in der Altstadt oder im benachbarten Sopot (Kurstadt 15 Minuten mit dem Auto entfernt, mit wunderschöner Strandpromenade). Für einen ersten Besuch in Danzig ist es am besten, direkt im historischen Zentrum zu übernachten oder in dessen Nähe. So habt ihr alle Hauptsehenswürdigkeiten direkt vor der Tür und genießt die Atmosphäre der alten Gassen auch am Abend.
Unterkunftstipps
- Radisson Blu Hotel – direkt am Fluss Motława mit Blick auf die historische Altstadt
- Hotel Gdańsk Boutique – elegantes Hotel im Hafenviertel
Goldene Mitte:
Mercure Gdańsk Stare Miasto – zuverlässiges Kettenhotel nahe der Altstadt
Für Sparfüchse:
- Olympic – old town – sauberes, angenehmes Hostel ab ca. 30 € pro Nacht mit Frühstück
- Trip & Hostel – modernes Hostel unweit des Zentrums mit Gemeinschaftsküche
Wenn ihr eine Unterkunft abseits des Touristentrubels sucht, sind die Viertel Wrzeszcz oder Oliwa eine gute Wahl. Sie sind gut mit dem ÖPNV ans Zentrum angebunden und bieten eine ruhigere Umgebung.
Tag 7. Halbinsel Hel — am Ende der Welt (fast wörtlich)
Der letzte Tag eures Polen Roadtrips gehört einem Ort mit wohl dem besten Namen der Welt — Hel. Die Halbinsel Hel ist ein schmaler Landstreifen (stellenweise nur 200 Meter breit!), der sich 35 km in die Ostsee erstreckt. Auf der einen Seite eine ruhige Bucht, auf der anderen das offene Meer mit Wellen. Es ist einer der schönsten Orte in ganz Polen und der perfekte Abschluss eures Roadtrips.
Von Danzig nach Hel braucht ihr mit dem Auto ca. 1,5–2 Stunden — die Strecke führt über Władysławowo und dann über eine schmale Straße die gesamte Halbinsel entlang. Wenn ihr im Sommer unterwegs seid, rechnet mit Staus — in dem Fall zieht eine Fähre von Danzig oder Gdynia in Betracht (ca. 1,5 Stunden Überfahrt und an sich schon ein tolles Erlebnis).

Was tun auf der Halbinsel Hel
Das Städtchen Hel an der äußersten Spitze der Halbinsel ist klein, fischeridyllisch und bezaubernd. Besteigt den Leuchtturm (Eintritt für die Aussichtsplattform nur ein paar PLN), besucht das Fokarium — ein kleines Robben-Rettungszentrum, wo ihr niedliche Kegelrobben sehen könnt (Eintritt: 10 PLN / ca. 2,50 €). Es richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, aber seien wir ehrlich — Robben sind in jedem Alter niedlich.
Die Hauptattraktion von Hel sind aber die Strände. Breit, sandig und überraschend sauber. Auf der Buchtseite ist das Wasser ruhiger und wärmer (relativ gesehen — es ist immer noch die Ostsee 😅), auf der Seite des offenen Meeres ist es ein Paradies für Kitesurfen und Windsurfen. Hel ist tatsächlich einer der besten Kitesurf-Spots in ganz Europa.
Auf dem Rückweg haltet in Jastarnia oder Jurata — beide Orte haben wunderschöne Strände und gemütliche Fischrestaurants.
Wenn ihr mehr über Hel erfahren wollt, schaut euch unseren ausführlichen Artikel über die Halbinsel Hel an.
Essen gehen auf Hel
- Kutter (Hel) — Fischrestaurant direkt am Hafen. Gebratener Dorsch und Fish & Chips sind hier hervorragend. Einfach, frisch, zu fairem Preis.
- Maszoperia (Jastarnia) — traditionelles Fischbistro mit Meerblick. Bestellt den Tagesfang.
- Café Hel — kleines Café am Ende der Welt. Kaffee, Kuchen und Blick auf den Leuchtturm. Was will man mehr.
Unterkunft auf Hel
Wenn ihr auf Hel übernachten wollt (ich empfehle es — ein abendlicher Spaziergang am menschenleeren Strand bei Sonnenuntergang ist unvergesslich), sind die Unterkünfte einfacher und bescheidener als in den großen Städten. Rechnet mit 50–85 €/Nacht für ein Doppelzimmer.
Unsere Unterkunftstipps: Hotel Jastarnia (klassisches Hotel unweit vom Strand in Jastarnia) oder Baltic Sands (modernes Aparthotel direkt im Städtchen Hel).
Alternativ könnt ihr nach Danzig zurückfahren und dort übernachten — es ist anderthalb Stunden mit dem Auto.
Praktische Tipps zum Schluss
Packliste
Das polnische Wetter ist unberechenbar — selbst im Sommer kann es in der Tatra kühl sein und in Danzig weht ein ordentlicher Wind vom Meer. Packt Schichten ein. Und wenn ihr Wanderungen plant, sind gute Schuhe das A und O — schaut euch unseren Artikel über die besten Wanderschuhe an. Falls ihr nur mit Handgepäck reisen wollt, schaut in unsere Anleitung zum Packen mit Handgepäck.
Versicherung
Für einen Polen Roadtrip reicht eine normale Reiseversicherung — Polen ist in der EU, also habt ihr mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) Anspruch auf medizinische Grundversorgung. Eine Zusatzversicherung empfehle ich trotzdem — vor allem wegen der Aktivitäten in der Tatra. Für kürzere Reisen nehmen wir AXA, für längere SafetyWing.
Internet und eSIM
In Polen gilt EU-Roaming, ihr braucht euch also um nichts zu kümmern — eure Daten funktionieren wie zu Hause. Falls ihr aber auf Nummer sicher gehen oder mehr Datenvolumen haben wollt, schaut euch unseren Testbericht zu Holafly eSIM an.
Parken in den Städten
Parken in den Innenstädten polnischer Städte ist kostenpflichtig und manchmal etwas chaotisch. In Krakau und Warschau empfehle ich Tiefgaragen (30–50 PLN/Tag, also ca. 7–12 €). In kleineren Städten wie Wrocław oder Danzig ist die Situation etwas entspannter. Die meisten Hotels bieten Parken gegen Aufpreis oder kostenlos an.
Apps für unterwegs
- Google Maps oder Maps.me — Navigation funktioniert in Polen hervorragend
- Jakdojade — polnische App für den ÖPNV, falls ihr sie braucht
- Krasnale.pl oder Wrocław Official — Zwergenkarte für Wrocław 😁
Weiterlesen: weitere Artikel über Polen
Wollt ihr einzelne Stationen genauer erkunden oder den Roadtrip verlängern? Hier sind weitere Tipps:
- Sehenswürdigkeiten in Krakau — ausführlicher Guide zur königlichen Stadt
- Wrocław (Breslau) — Stadt der Zwerge und bunten Plätze
- Danzig — Hanseperle an der Ostsee
- Halbinsel Hel — Strände und Fischerdörfer am Ende der Welt
- Masurische Seen — Tipp zur Verlängerung des Roadtrips Richtung Nordosten
- Freizeitparks in Polen — Tipps für Reisen mit Kindern
Häufig gestellte Fragen zum Polen Roadtrip
Bevor ihr losfahrt, hier die Antworten auf die Fragen, die uns Leser rund um den 7-tägigen Polen Roadtrip am häufigsten stellen.
Ist Polen sicher für einen Roadtrip?
Ja, Polen ist ein sehr sicheres Land. Die Straßen sind in gutem Zustand (besonders die Autobahnen), die Menschen sind freundlich und die Kriminalität ist niedrig. Das Einzige, worauf ihr achten solltet, sind Taschendiebstähle in den Touristenzentren von Krakau und Warschau — aber das gilt für jede europäische Großstadt.
Was kostet die Maut in Polen?
Die meisten polnischen Autobahnen sind für PKW kostenlos. Gebührenpflichtig ist der Abschnitt A4 zwischen Katowice und Krakau (ca. 30 PLN / 7 €) und einige kürzere Abschnitte der A2. Die Maut wird an Mautstellen bar oder mit Karte bezahlt — elektronische Vignetten braucht ihr für PKW nicht.
Geht ein Polen Roadtrip auch ohne Auto?
Theoretisch ja — Polen hat ein solides Zugnetz (PKP Intercity) und Fernbusse (FlixBus, PolskiBus). Die Strecke Krakau–Warschau–Danzig schafft ihr bequem mit dem Zug. Schwieriger wird es bei Zakopane (Bus ab Krakau), Wieliczka (S-Bahn) und vor allem der Halbinsel Hel (Bus oder Fähre). Ohne Auto geht es, aber ihr verliert viel Flexibilität und Zeit.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Polen Roadtrip?
Mai–Juni und September sind ideal — angenehme Temperaturen, weniger Touristen, niedrigere Unterkunftspreise. Der Sommer (Juli–August) ist auch in Ordnung, aber Zakopane und die Küste werden überfüllt sein. Der Winter ist für einen Roadtrip weniger geeignet wegen des Wetters und der kürzeren Tage.
Brauche ich in Polen eine Autobahnvignette?
Nein. Polen hat kein Vignettensystem wie etwa Österreich oder die Schweiz. Es wird nur Maut auf ausgewählten Abschnitten direkt an Mautstellen bezahlt. Für PKW bis 3,5 Tonnen braucht ihr auch keine e-TOLL-Registrierung.
Reichen 7 Tage für einen Polen Roadtrip?
Für die Grundroute Krakau–Zakopane–Wrocław–Warschau–Danzig–Hel sind 7 Tage gerade so ausreichend, aber ihr werdet viel unterwegs sein. Wenn ihr mehr entspannen wollt, empfehle ich 10–14 Tage — fügt die Masurischen Seen hinzu (eine absolut traumhafte Seenlandschaft), Toruń (die Lebkuchenstadt) oder Wellness und Thermalbäder.
Was wenn ich mit Kindern reise?
Polen ist für einen Familien-Roadtrip hervorragend geeignet. Das Fokarium auf Hel, das Salzbergwerk Wieliczka, die Zwergenjagd in Wrocław, die Strände in Danzig — Kinder werden begeistert sein. Und wenn ihr Freizeitparks sucht, schaut euch unseren Überblick der besten Freizeitparks in Polen an. Das Einzige, was ich mit kleinen Kindern auslassen würde, ist Auschwitz — der Besuch wird ab 14 Jahren empfohlen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Buche deine Unterkunft clever
Die besten Erfahrungen bei der Suche nach Unterkünften (von Alaska bis Marokko) haben wir mit Booking.com gemacht, wo Hotels, Apartments und ganze Häuser meist am günstigsten und in der größten Auswahl verfügbar sind.
Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
Finde die besten Erlebnisse
Get Your Guide ist ein riesiger Online-Marktplatz, auf dem du geführte Spaziergänge, Ausflüge, Skip-the-Line-Tickets, Touren und vieles mehr buchen kannst. Dort finden wir immer etwas besonders Spaßiges!
