Da Nang, Vietnam: 22 Tipps, was du 2026 sehen und erleben kannst

Wenn du gerade eine Reise nach Zentral-Vietnam planst, muss ich dich gleich zu Beginn auf eine große administrative und tatsächliche Veränderung hinweisen. Da Nang ist heute viel größer, als du es vielleicht von früher in Erinnerung hast, denn seit Juli 2025 gehört formell auch die gesamte Nachbarprovinz mit dem historischen Städtchen Hội An dazu.

Gleichzeitig findest du hier einige alte bekannte Attraktionen nicht mehr, wie das riesige russische Riesenrad Sun Wheel, das letzten Herbst dauerhaft geschlossen wurde. Die Stadt verändert sich unglaublich schnell und baut ständig, was manchmal typisch asiatischen Trubel, Baulärm und mit geparkten Motorrädern vollgestellte Gehwege mit sich bringt.

Trotzdem ist Da Nang Vietnam ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Region, denn von hier aus kommst du leicht zu den Stränden, in die Berge und zu historischen Stätten. Und was für uns die beste Nachricht ist: Seit letztem August können Deutsche bis zu 45 Tage ohne Visum einreisen, was dir viel Papierkram und Geld spart.

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Zusammenfassung für diejenigen, die keine Zeit haben, den ganzen Artikel zu lesen

  • Ohne Visum für 45 Tage: Vom 15. August 2025 bis August 2028 benötigst du für touristische Reisen bis zu 45 Tagen kein Visum, es reicht ein Reisepass, der noch ein halbes Jahr nach Einreise gültig ist und zwei freie Seiten hat.
  • Schnellerer Flughafen: Fülle vor der Ankunft kostenlos den Online-QR-Code (Pre-Arrival Information) aus, damit sparst du dir langes Warten in der Schlange bei der Einreise.
  • Einfachere Anreise aus Deutschland: Ab 10. Oktober 2026 fliegt Vietjet von Berlin nach Hanoi, von wo aus es nur noch ein kurzer Flug oder eine Nachtzugfahrt nach Zentral-Vietnam ist.
  • Das Riesenrad ist weg: Der Vergnügungspark Da Nang Downtown wurde letztes Jahr dauerhaft geschlossen, sodass du die ikonischen Nachtfotos mit dem beleuchteten Rad leider nicht mehr machen kannst.
  • Hội An ist jetzt ein Stadtteil: Das berühmte Lampion-Städtchen wurde letzten Sommer administrativ mit Da Nang zusammengelegt, also wundere dich nicht, wenn du in Karten andere Bezirksnamen siehst.
  • Vorsicht bei Rollern: Ohne gültigen internationalen Führerschein von 1968 und Klasse A für Motorräder solltest du keinen Roller mieten, die Bußgelder sind dieses Jahr drastisch gestiegen und die Versicherung würde dir nichts erstatten.
  • Die Drachenbrücke spuckt öfter Feuer: Neu kannst du diese feurige Show nicht nur am Wochenende, sondern bereits am Freitagabend genießen.

Wann du nach Da Nang reisen solltest

Das beste Wetter für einen Besuch der Stadt und Umgebung herrscht von Februar bis Mai, wenn es angenehm warm und vor allem trocken ist. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 26 und 33 Grad Celsius und das Meer ist herrlich ruhig. Wenn du einen idealen Kompromiss zwischen Sightseeing und Strand suchst, werden dich die Frühjahrsmonate auf jeden Fall nicht enttäuschen.

Wer echte Hitze liebt und hauptsächlich baden möchte, sollte im Sommer von Juni bis August reisen, wenn die Temperaturen auf 34 Grad steigen. In dieser Zeit findet außerdem das internationale Feuerwerkfestival statt, was ein wunderschönes Spektakel über dem Fluss ist, rechne nur damit, dass Hotels im Sommer teurer sind und Sehenswürdigkeiten voller.

Hingegen solltest du dir von September bis Dezember die Reise gut überlegen, denn dann kommt die Taifun-Saison mit enormen Niederschlagsmengen. Besonders Oktober und November sind kritisch, das Meer hat starke Rückströmungen und das historische Hội An kämpft oft mit Überschwemmungen, wie es zum Beispiel bei den massiven Überschwemmungen letztes Jahr der Fall war.

Wo du in Da Nang übernachten solltest

Bei der Wahl der Unterkunft musst du dir klar machen, ob du näher am Meer oder lieber am Fluss im Zentrum selbst wohnen möchtest. Die Gegend um den Strand Mỹ Khê und das Viertel An Thượng ist voller Cafés und zum Strand brauchst du fünf Minuten zu Fuß, während du das Zentrum am Fluss Hàn vor allem in regenreicheren Monaten schätzen wirst, wenn das Meer ohnehin aufgewühlt ist.

Wenn du ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis in Meeresnähe suchst, schau dir das Sala Danang Beach Hotel an, das einen schönen Dachpool bietet und oft auch kostenlosen Flughafentransfer. Für Liebhaber von Luxus und Stadtblick ist das Novotel Danang Premier Han River direkt am Ufer eine großartige Wahl, von wo aus bis Ende 2026 auch ein kostenloser Bus in die Berge fährt.

Ein ganz anderes Erlebnis bietet das Fusion Resort & Villas Da Nang am südlichen Ende des Strandes, wo du tägliche Spa-Behandlungen im Preis inklusive hast, was ideal für einen reinen Entspannungsurlaub ist. Backpacker und jüngere Reisende schwören auf das Rom Casa Da Nang, ein sehr beliebtes und lebendiges Hostel aus Schiffscontainern mit eigenem Pool.

Weitere detaillierte Tipps und konkrete Empfehlungen zu den einzelnen Vierteln findest du in unserem separaten Artikel Wo man in Da Nang übernachtet. Und falls du deine Vietnam-Reise im Norden beginnst, wird dir sicher auch der Ratgeber Wo man in Hanoi übernachtet nützlich sein.

💡 Auf dieser Karte kannst du vergleichen, was gerade verfügbar ist — du siehst sofort, wie sich der Preis ein paar Blocks weiter ändert.

Praktische Informationen: Transport, Sicherheit und Geld

Der Flughafen liegt nah, im Grunde direkt im erweiterten Stadtzentrum, sodass es zum Strand nur fünf Kilometer sind. Der zuverlässigste Weg zum Hotel ist die mobile App Grab, die jetzt am Flughafen über einen PIN-Code funktioniert, du bestellst also ein Auto, gehst zum Standplatz A und zeigst dem ersten freien Fahrer den Code.

Die Fahrt zum Strand kostet etwa 75.000 VND und ins Zentrum noch etwas weniger, rechne nur immer eine kleine Gebühr für die Einfahrt zum Flughafen hinzu. Lass dich auf keinen Fall von Schleppern in der Ankunftshalle locken, die oft überteuerte Fahrten anbieten, und bestehe immer auf einer Bestellung über die App oder auf dem offiziellen Taxameter.

Was die Sicherheit betrifft, ist die Stadt generell sehr ruhig, aber pass gut auf Taschendiebe auf und auf Motorradfahrer, die Fußgängern an der Straße manchmal Taschen entreißen. Wechsle Geld am besten in Banken, denn bei Wechselstuben in Juweliergeschäften gab es in letzter Zeit Fälle von schnellem Nachzählen, bei denen Touristen Scheine fehlten.

Karten funktionieren in Hotels, Ketten und bei Grab (dort mit 4 % Aufschlag), aber auf Märkten, in Garküchen und für Boote brauchst du Bargeld; zur Orientierung gilt, dass 100.000 VND etwa 4 € entsprechen. Eine SIM-Karte von Viettel oder Vinaphone bekommst du mit Reisepass, die Steckdosen sind für deutsche Stecker ohne Adapter geeignet, und E-Zigaretten sind in Vietnam seit 2025 verboten, auch für Touristen (Strafe 3 bis 5 Millionen Dong). Falls etwas passiert, ist die nächste deutsche Behörde die Botschaft in Hanoi (+84 243 845 41 31) und die Notfallnummer des Auswärtigen Amtes +49 30 5000 2000; in Da Nang gibt es die internationale Klinik Family Medical Practice in der Nguyễn Văn Linh 50 (+84 236 3582 699).

22 Tipps, was du in Da Nang sehen und erleben kannst

Die folgenden Tipps führen dich von den bekanntesten Attraktionen bis zu versteckten vegetarischen Gassen. Die Stadt und ihre Umgebung bieten so viele Möglichkeiten, dass du hier problemlos fünf intensive Tage verbringen kannst.

1. Ba Na Hills und die Goldene Brücke (Cau Vang)

Dieser riesige Bergkomplex liegt auf knapp fünfzehnhundert Metern Höhe, sodass dich hier eine angenehme Abkühlung von der Küstenhitze erwartet. Die ehemalige französische Bergstation hat sich in einen riesigen Vergnügungspark verwandelt, zu dem dich eine Seilbahn bringt, die laut Betreiber zu den längsten der Welt gehört.

Der größte Publikumsmagnet ist zweifellos die berühmte Goldene Brücke, die von zwei riesigen Händen getragen wird, die wie verwitterter Stein aussehen, aber aus Glasfaserlaminat sind; sie wurde 2018 eröffnet und lockt seitdem Touristenmassen an. Das Ticket kostet runde eine Million Dong und gilt seit diesem Jahr drei aufeinanderfolgende Tage, was eine großartige Neuerung für diejenigen ist, die die Berge in Ruhe genießen möchten.

Wenn du zwischen 18 und 25 Jahre alt bist, bekommst du bis Ende 2026 ermäßigten Eintritt zum halben Preis, was dein Budget merklich entlastet. Vergiss nicht, eine leichte Jacke mitzunehmen, denn oben liegt der Jahresdurchschnitt bei etwa 20 Grad und nachmittags zieht oft dichter Nebel auf.

💡 Tipp: Bis Silvester 2026 kannst du den kostenlosen Shuttle-Bus nutzen, der morgens unter anderem vom Hotel Novotel abfährt, erkundige dich nur sicherheitshalber einen Tag vorher beim Betreiber nach der Kapazität.

2. Drachenbrücke (Cau Rong) und die Uferpromenade am Han-Fluss

Dieses architektonische Meisterwerk misst beeindruckende 666 Meter und ist eine der meistfotografierten Brücken in ganz Vietnam. Die massive Stahlkonstruktion in Form eines gelben Drachen überspannt den Han-Fluss und verbindet das Zentrum mit den Strandvierteln.

Die größte Show beginnt immer Punkt neun Uhr abends, wenn der Verkehr gestoppt wird und der Drache echtes Feuer und Wasser speit. Seit diesem Sommer findet diese beliebte Attraktion nicht mehr nur am Samstag und Sonntag statt, sondern auch schon am Freitagabend.

Die gesamte Uferpromenade unter der Brücke verwandelt sich zudem in den Abendstunden in eine angenehme Fußgängerzone voller Stände und Cafés. Wenn du bei der Wassershow nicht komplett durchnässt werden möchtest, stell dich lieber etwas weiter entfernt vom Drachenkopf auf oder beobachte das Ganze von einem der Aussichtspunkte am westlichen Ufer aus.

💡 Tipp: Pass auf beim Nachtmarkt an der Brücke auf der Son-Tra-Seite – diesen Sommer gab es hier vermehrt Beschwerden über überhöhte Preise, also frag immer vorher nach dem Preis für Getränke und Essen.

3. My Khe Beach und das An Thuong Viertel

Feiner weißer Sand und kilometerlange Küste machen dieses Gebiet zum Hauptmagneten für alle Badeliebhaber. Die Badesaison läuft hier etwa von Mai bis August, wenn das Meer ruhig und das Wasser angenehm warm ist.

Direkt hinter dem Strand erstreckt sich das lebendige Touristenviertel An Thuong, das voller moderner Cafés, Restaurants und Abend-Bars ist. Du findest hier eine hervorragende Infrastruktur, musst aber damit rechnen, dass die Straßen ziemlich laut sein können und oft Bauarbeiten stattfinden.

Wenn du im Herbst oder Winter anreist, sei besonders vorsichtig, denn das Meer hat oft starke Rückströmungen und es wehen häufig rote Flaggen. Bei solchem Wetter solltest du lieber gar nicht in die Wellen gehen und stattdessen nur einen Spaziergang entlang der Küste machen oder bei einem Kaffee entspannen.

💡 Tipp: Für Specialty-Coffee-Liebhaber ist ein Besuch der Rösterei XLIII Specialty Coffee im An Thuong Viertel ein Muss – dort bereiten sie auch einen hervorragenden vietnamesischen Salzkaffee zu.

4. Son Tra Halbinsel: Linh Ung Pagode und Ban Co Gipfel

Die grüne Lunge der Stadt erhebt sich nur wenige Kilometer nordöstlich vom Zentrum und bietet eine fantastische Flucht in die wilde Natur. Die Dominante der gesamten Halbinsel ist die wunderschöne schneeweiße Statue der Lady Buddha, die 67 Meter misst und vom ganzen Strand aus zu sehen ist.

Der Eintritt zum Pagodenkomplex ist völlig kostenlos, vergiss nur nicht, Schultern und Knie zu bedecken, wie es die örtliche Tradition verlangt. Wenn du höher in die Hügel gehst, kannst du auf seltene Langur-Affen und einen über 800 Jahre alten Banyanbaum mit einem riesigen Wurzelsystem stoßen.

Zum Gipfel des Ban Co fährst du am besten mit dem Auto oder auf einem manuellen Motorrad, denn die Einfahrt mit automatischen Rollern ist aus Sicherheitsgründen streng verboten. Auf dem Weg nach unten solltest du niemanden füttern – die Affen müssen ihre natürlichen Instinkte bewahren.

💡 Tipp: Das beste Licht für Fotos der Statue und der Ausblicke auf die Stadt ist früh am Morgen, wenn außerdem die größte Chance besteht, dass du in den Baumkronen wilde Languren entdeckst.

5. Marmorberge (Ngu Hanh Son) und die Am Phu Höhle

Fünf nach den fünf Naturelementen benannte Marmorberge verbergen ein Netzwerk aus Höhlen und buddhistischen Heiligtümern. Der meistbesuchte ist der Berg Thuy Son, für den du 40.000 VND Eintritt zahlst und wo dich gegen einen kleinen Aufpreis auch ein Aufzug nach oben bringt.

In der Haupthöhle siehst du beeindruckende Altäre, auf die durch Öffnungen im Fels Sonnenstrahlen fallen. Die historischen Inschriften, die in die hiesigen Wände gemeißelt sind, sind so wertvoll, dass sie 2022 in das regionale Register Memory of the World der UNESCO aufgenommen wurden.

Unten am Fuß des Berges befindet sich die separate Höhle Am Phu, die die Hölle symbolisiert, sowie ein traditionelles Dorf der Steinmetze und Bildhauer. Lass dich direkt am Eingang nicht von den örtlichen Verkäufern überrumpeln, die versuchen werden, dir Statuen zu verkaufen oder dir die Dienste eines ungebetenen Führers aufzudrängen.

💡 Tipp: Kauf dir ein Aufzug-Ticket nur für den Weg nach oben und steig über die Treppen wieder hinunter – das spart dir eine Menge Energie in der örtlichen feuchten Hitze.

6. Museum für Cham-Skulpturen

Direkt an der Drachenbrücke verbirgt sich in einem wunderschönen gelben Kolonialgebäude die bedeutendste Sammlung von Cham-Skulpturen. Das Museum wurde bereits 1915 von französischen Forschern gegründet und atmet bis heute eine fantastische historische Atmosphäre.

Bei der Besichtigung siehst du detaillierte Statuen, Altäre und Reliefs aus verschiedenen Perioden des Cham-Reiches. Die Sammlung beherbergt ganze zwölf offizielle Nationalschätze Vietnams, darunter die berühmte Bronzedarstellung der Göttin Tara.

Der Eintritt kostet sehr angenehme 60.000 VND und das Museum hat jeden Tag schon ab halb acht Uhr morgens geöffnet. Das Gebäude wurde kürzlich teilweise renoviert, sodass die Exponate jetzt unter viel würdigeren und besser beleuchteten Bedingungen ausgestellt sind.

💡 Tipp: Wenn du einen Ausflug zu den My Son Tempeln planst, schau dir das Museum unbedingt vorher an, denn die schönsten Statuen aus den dortigen Ruinen wurden genau hierher gebracht.

7. Hoi An: Altstadt und Japanische Brücke

Das wunderschöne historische Städtchen mit den gelben Häusern ist eine der meistbesuchten historischen Städte Vietnams. Seit letztem Sommer ist es außerdem formal unter die Verwaltung von Da Nang zusammengelegt worden, sodass du mit dem Bus oder über die Grab-App in knapp einer Stunde leicht hierher kommst.

Das Hauptsymbol der Stadt ist die einzigartige überdachte Japanische Brücke aus dem sechzehnten Jahrhundert, die kürzlich eine große und aufwändige zweijährige Renovierung durchlaufen hat. Das Ticket für die gesamte Altstadt kostet für Ausländer 120.000 VND und gilt drei Tage lang für den Eintritt zu mehreren ausgewählten Denkmälern und Museen.

Während der Herbstmonate solltest du nicht ohne Wettercheck anreisen, denn die Altstadt liegt direkt am Fluss und ist oft von Überschwemmungen betroffen. Letztes Jahr im Oktober stand das Wasser hier hüfthoch und viele Läden mussten für mehrere Tage komplett schließen.

💡 Tipp: Versuch früh am Morgen in die Gassen zu gehen, wenn sie noch leer und in weiches Sonnenlicht getaucht sind, denn nachmittags verstopfen Touristenmassen die Hauptwege.

8. Hoi An: Laternennacht und Boote auf dem Hoai-Fluss

Jeden vierzehnten Tag des Mondmonats taucht die Stadt in Magie ein, wenn die elektrische Beleuchtung ausgeschaltet wird und die Gassen nur von Laternen erleuchtet werden. Dieses Ereignis zieht riesige Menschenmengen an, die Papierboote mit Kerzen auf dem Fluss schwimmen lassen.

Eine Fahrt in einem Holzboot auf dem Hoai-Fluss ist ein schönes Erlebnis, aber sei sehr vorsichtig vor den allgegenwärtigen Betrügern. Die offiziellen Preise liegen bei etwa 150.000 bis 200.000 VND für das ganze Boot, daher solltest du alle höheren Angebote von verschiedenen Schleppern mit einem Lächeln ablehnen.

Wenn du den größten Menschenmassen ausweichen möchtest, komm lieber einen Tag vor oder nach dem Vollmond. Die Laternen über den Straßen hängen nämlich immer dort und du kannst diese wunderbar romantische Atmosphäre mit viel mehr Ruhe genießen.

💡 Tipp: Kauf die Bootstickets idealerweise direkt von den älteren Frauen, die sie selbst steuern und direkt an der Uferpromenade sitzen – so vermeidest du Provisionen von Vermittlern.

9. My Son (UNESCO)

Dieser ausgedehnte Tempelkomplex aus roten Ziegeln ist ein Zeugnis der alten Cham-Zivilisation. Er liegt etwa siebzig Kilometer im Landesinneren und du kannst die Überreste hinduistischer Heiligtümer bewundern, die vom vierten bis zum dreizehnten Jahrhundert erbaut wurden.

Die meisten Bauwerke fielen leider dem massiven amerikanischen Bombardement während einer einzigen Woche im Jahr 1969 zum Opfer, aber selbst die vom Dschungel verschlungenen Ruinen haben enormen Charme. Das Ticket kostet vorerst 150.000 VND, obwohl in naher Zukunft eine ziemlich spürbare Preiserhöhung geplant ist, und im Preis ist auch der Transport mit einem Elektrowagen vom Tor aus inbegriffen.

Regelmäßig finden hier auch traditionelle Cham-Tänze statt, die mehrmals täglich aufgeführt werden und die historische Atmosphäre schön unterstreichen. Die Anreise ist am einfachsten im Rahmen eines organisierten Ausflugs oder mit dem Lokalbus direkt von der Küste aus.

💡 Tipp: Fahr gleich zur Öffnung um sechs Uhr morgens los – dann hast du die uralten Türme fast für dich allein und entgehst der erdrückenden Mittagshitze.

10. Hai Van Pass und das Hai Van Quan Tor

Der Bergpass, der einst die Grenze zwischen zwei alten Reichen bildete, bietet einige der schönsten Küstenaussichten des Landes. Die kurvenreiche Straße steigt auf fünfhundert Meter Höhe und wurde unter anderem durch eine legendäre Folge der britischen Show Top Gear berühmt.

Auf dem Gipfel selbst steht ein historisches Tor aus dem neunzehnten Jahrhundert, das kürzlich eine kostspielige dreijährige Renovierung durchlaufen hat. Seit Juni dieses Jahres kostet der Eintritt in das Gelände 70.000 VND, und du kannst auch die alten Militärbunker aus der amerikanischen und französischen Ära besichtigen.

Wenn du dich nicht traust, selbst zu fahren, ist die beste Transportmöglichkeit ein sogenannter Easy Rider, bei dem dich ein erfahrener lokaler Fahrer auf dem Rücksitz seines Motorrads mitnimmt. Die meisten Lastwagen und Busse fahren heute durch den modernen Tunnel, sodass der Verkehr oben in den Bergen überraschend ruhig ist.

💡 Tipp: Am Morgen ist der ganze Pass oft in dichten Wolken und Nebel gehüllt, also fahre lieber am Nachmittag hierher, um die besten Ausblicke auf den Ozean zu haben.

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11. Cu Lao Cham (Cham-Inseln)

Die Gruppe von acht kleinen Inseln vor der Küste ist ein geschütztes Biosphärenreservat mit wunderbar klarem Wasser. Auf der Hauptinsel triffst du auf malerische Fischerdörfer und Strände, zu denen nur Boote ohne laute Motoren Zugang haben.

Seit diesem Sommer zahlst du für Eintritt und Sanitärgebühren zusammen 90.000 VND, wobei Tagesausflüge mit Mittagessen und Schnorcheln rund eine halbe Million Dong kosten. Die Inseln verfolgen eine sehr strenge Umweltpolitik und hier gilt ein Verbot von Einweg-Plastiktüten und -strohhalmen.

Plane deinen Besuch idealerweise zwischen März und August, denn im Herbst und Winter legen Boote wegen hoher Wellen oft gar nicht ab. Achte immer darauf, dass du nur mit lizenzierten Betreibern fährst, die auf Sicherheit achten und genügend Schwimmwesten an Bord haben.

💡 Tipp: Statt eines gehetzten Tagesausflugs buche dir auf der Insel einen günstigen lokalen Homestay für eine Nacht und erkunde die leeren Strände auf einem gemieteten Motorrad.

12. Cho Han und Cho Con Märkte

Wenn du das echte vietnamesische Treiben voller Düfte und Farben erleben willst, werden dich diese beiden Märkte verschlingen. Der touristischere Han Market liegt direkt am Fluss und auf zwei Etagen bekommst du hier absolut alles, von Trockenfrüchten und Kaffee bis hin zu maßgeschneiderter Kleidung.

Dagegen ist Cho Con ein viel authentischerer Ort, wo hauptsächlich Einheimische einkaufen. Im Erdgeschoss findest du einen fantastischen Street-Food-Bereich, wo du die flinken Hände der Köchinnen bewundern kannst, aber Vegetarier sollten sich vor dem allgegenwärtigen Fleisch etwas in Acht nehmen.

Auf beiden Märkten ist Feilschen ein normaler Teil des Einkaufs, also scheue dich nicht, den vorgeschlagenen Preis gleich auf die Hälfte zu senken und mit einem Lächeln zu verhandeln. Andererseits versucht die Stadtverwaltung dieses Jahr, Regeln für ausgewiesene Festpreise einzuführen, sodass sich die Situation langsam verbessert.

💡 Tipp: Bei beiden Märkten achte auf deine persönlichen Sachen und Rucksäcke, denn in den engen überfüllten Gassen bewegen sich manchmal geschickte Taschendiebe.

13. Da Nang Museum im ehemaligen französischen Rathaus und Fine Arts Museum

Geschichts- und Kunstliebhaber werden von der neuen Form des Stadtmuseums begeistert sein, das seit Frühjahr 2025 im wunderschön renovierten ehemaligen französischen Rathaus untergebracht ist. Dieses denkmalgeschützte, über 120 Jahre alte Gebäude erhielt eine enorme finanzielle Spritze und bietet heute moderne Ausstellungen für einen Eintrittspreis von 50.000 VND.

Nicht weit davon entfernt befindet sich auch das beliebte Museum für Bildende Kunst, das diesen Sommer den Eintritt leicht auf 40.000 VND angehoben hat. Du kannst dir dort Werke moderner vietnamesischer Künstler ansehen.

Der dritte im Bunde der historischen Stationen ist das Militärmuseum der fünften Zone, wo du unter anderem eine exakte Nachbildung des traditionellen Hauses von Ho Chi Minh findest. Beachte nur, dass dieses Militärmuseum montags und freitags geschlossen ist.

💡 Tipp: Das neue Stadtmuseum ist das ideale Programm für regnerische Herbsttage und liegt zudem direkt am Anfang der angenehmen abendlichen Fußgängerzone.

14. Con Ga Kathedrale, Phap Lam Pagode und Cao Dai Tempel

Die ikonische rosa Kathedrale aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist ein unübersehbarer fotogener Punkt direkt im Herzen der Stadt. Die Einheimischen nennen sie wegen des Blechhahns auf der Turmspitze nichts anderes als Hahnkirche, und innen überrascht sie dich mit einer schönen neugotischen Ausstattung, wobei sie sonntags nur für Gottesdienste zugänglich ist.

Ein Stück weiter steht die riesige und ruhige Phap Lam Pagode, die als Hauptsitz der örtlichen buddhistischen Verwaltung dient. Du kannst hier im Schatten der Bäume kostenlos spazieren gehen, vergiss nur nicht angemessene Kleidung und das Ausziehen der Schuhe vor dem Betreten der inneren Heiligtümer.

Erwähnenswert ist auch der nahegelegene Tempel der Cao Dai Religion, die Elemente von Buddhismus, Christentum und Taoismus zu einem Glauben verbindet. Seine farbenfrohe Architektur mit dem allgegenwärtigen Symbol des göttlichen Auges ist ein sehr unkonventioneller architektonischer Anblick.

💡 Tipp: Geh früh am Morgen zur Kathedrale, um sie zu fotografieren, von der Hauptstraße Tran Phu aus, wenn sie im schönsten weichen Licht liegt und keine Menschenmassen da sind.

15. Brücken als Rundweg: die Drehbrücke Cau Song Han, Thuan Phuoc und Tran Thi Ly

Die Stadt hat sich den Spitznamen Stadt der Brücken nicht umsonst verdient, denn jede von ihnen ist ein einzigartiges technisches Meisterwerk. Die bekannteste, die Drehbrücke über den Han-Fluss aus dem Jahr 2000, wurde ausschließlich von vietnamesischen Ingenieuren entworfen und gebaut, und am Wochenende gegen elf Uhr abends dreht sich ihr mittlerer Teil, um Schiffe durchzulassen.

Etwas weiter nördlich überspannt Thuan Phuoc, eine der längsten Hängebrücken des ganzen Landes, von der aus du schöne Ausblicke auf die Bucht hast. Im Süden leuchtet die elegante Schrägseilbrücke Tran Thi Ly, deren massiver Betonpylon und Seilenanordnung an ein riesiges gespanntes Schiffssegel erinnern.

Alle diese Bauwerke sind abends wunderschön und farbenfroh beleuchtet, sodass ein Spaziergang entlang der Uferpromenade großartige visuelle Erlebnisse bietet. Wenn du dich gerne bewegst, kannst du dir ein Fahrrad leihen und eine schöne Abendrunde entlang beider Ufer machen.

💡 Tipp: Am Samstagabend kannst du beides gut schaffen, erst schaust du dir das Feuerspeien auf der Drachenbrücke um neun Uhr an und gehst dann gemütlich zur Drehbrücke um elf Uhr.

16. Kokospalmwald Bay Mau (Cam Thanh) und Gemüsedorf Tra Que

Eine Fahrt in traditionellen runden Korbbooten zwischen Mangroven ist ein sehr beliebtes und manchmal etwas verrücktes Erlebnis. Die Ruderer führen dich durch enge Kanäle und zeigen oft wilde Drehungen des Bootes auf dem Wasser, von denen schwächeren Naturen leicht schwindelig werden kann.

Der offizielle Preis für Eintritt und Boot für zwei Personen beginnt bei 210.000 VND, aber pass sehr gut auf die allgegenwärtigen Betrüger und falschen Vermittler auf. Die zögern nicht, unwissenden Touristen das Doppelte zu berechnen und die etwa einstündige Fahrt problemlos auf die Hälfte zu verkürzen.

Eine viel ruhigere Alternative ist der Besuch des Gemüsedorfs Tra Que, wo lokale Bauern herrlich duftende Kräuter mit traditionellen Methoden anbauen. Der Eintritt kostet hier nur 35.000 VND und du kannst auch großartige Kochkurse mit frisch gepflückten Zutaten absolvieren.

💡 Tipp: Tickets für Korbboote kaufst du ausschließlich an offiziellen Kassen und lass dich nicht von Taxifahrern ablenken, die dich zu ihren Bekannten bringen wollen.

17. An Bang Beach (Hoi An)

Wenn dir die belebte Küste direkt in der Stadt zu viel wird, fahre ein paar Kilometer nach Süden zu diesem wunderschönen entspannten Strand. Du findest hier keine riesigen Hochhaushotels, sondern eher kleinere Lokale, Palmen und Liegen, für die du meistens nichts bezahlst, wenn du in der jeweiligen Bar ein Getränk oder Essen bestellst.

Die Atmosphäre ist hier viel ruhiger und erinnert eher an entspannte Inselziele, was zum Relaxen mit einem Buch ideal ist. Du kannst dir hier ein Fahrrad leihen und zwischen den Reisfeldern vom historischen Zentrum bis hier zu den Wellen fahren.

In den Herbstmonaten weht hier aber leider oft ein starker Wind und der Ozean nagt Stücke Sand vom Ufer ab. An solchen Tagen ist das Baden gefährlich, also komm nur für ein gutes Abendessen oder einen Kaffee mit Blick auf die wilden Wellen hierher.

💡 Tipp: Ein Stück vom Wasser entfernt triffst du hier auf das ausgezeichnete Restaurant The Fisherman Garden Vegan, das großartige fleischlose Gerichte direkt in Strandatmosphäre bietet.

18. Mit dem Zug über den Hai Van Pass nach Hue (Heritage train)

Die Zugfahrt entlang der Küste nach Norden ist eines der magischsten und zugänglichsten Erlebnisse in der gesamten Region. Der Zug schlängelt sich langsam durch die grünen Hügel des Passes direkt über dem Ozean, und du kannst einfach die herrlichen Ausblicke genießen, die du im neuen Autobahntunnel verpassen würdest.

Der spezielle Retro-Zug namens Heritage train fährt jeden Tag morgens und nachmittags ab und das Ticket kostet schöne 150 000 VND. Dieses Frühjahr wurden die Züge zudem renoviert, bekamen bequemere Drehsitze und einen stilvollen Barwagen für ein noch besseres Reiseerlebnis.

In knapp drei Stunden kommst du in der Kaiserstadt Hue an, wo du direkt losziehen kannst, um die riesige historische Zitadelle zu entdecken. An Wochenenden sind diese touristischen Züge sehr schnell ausgebucht, deshalb kaufe die Tickets im Voraus über die offizielle Bahnwebsite.

💡 Tipp: Bei der Fahrt Richtung Norden setze dich ans Fenster auf der rechten Seite, damit du die beste ungestörte Aussicht direkt hinunter auf die Meeresbuchten hast.

19. Was tun an einem Regentag: Than Tai Hot Springs und Mikazuki

Wenn das Wetter gerade nicht mitspielt, macht es keinen Sinn, zu hohen Bergaussichtspunkten zu fahren, wo du durch den dichten Nebel und Regen sowieso überhaupt nichts sehen wirst. Fahre stattdessen in den Bergpark Than Tai, wo du für knapp fünfhunderttausend Dong ganztägigen Zugang zu heißen Thermalbecken und Schlammbädern bekommst.

Die zweite großartige Alternative für Regentage ist der japanische Komplex Mikazuki, der einen großen Indoor-Wasserpark und traditionelle heiße Onsen-Quellen bietet. Der Eintritt liegt unter der Woche bei etwa 350 000 VND und der Komplex befindet sich etwa zehn Kilometer nördlich vom Zentrum.

Diese Wasservergnügen sind eine großartige Rettung vor allem für Familien mit Kindern, die letztes Jahr den geschlossenen Vergnügungspark in der Stadt verloren haben. Rechne nur damit, dass beide Anlagen an Wochenenden voller einheimischer Familien sind, also hast du an einem Wochentag mehr Ruhe.

💡 Tipp: Zu den Thermalbädern Than Tai kommst du über die Grab-App in etwa einer halben Stunde, und die heißen Bäder genießt du am meisten genau dann, wenn es draußen regnet.

20. Ghenh Bang und das Fischerdorf Man Thai

Die felsige Küstenbucht Ghenh Bang ist ein Geheimtipp für Liebhaber unberührter Natur und leichter Abenteuer. Ein ziemlich steiler und staubiger Pfad führt durch den Dschungel dorthin, aber unten wirst du mit leeren Felsen und im Sommer auch ziemlich guten Bedingungen zum Schnorcheln belohnt.

Etwas näher zur Stadt liegt der Strand Man Thai, wo jeden frühen Morgen ein traditioneller und sehr lebendiger Fischmarkt zum Leben erwacht. Lokale Fischer bringen ihre Fänge in den typischen runden Korbbooten hierher und du kannst beobachten, wie die frischen Gaben des Meeres direkt umgeladen und auf dem Sand verkauft werden.

Der Anblick dieser traditionellen Techniken ist eine Probe für alle Sinne, auch wenn sensiblere Naturen vielleicht lieber etwas Abstand vom eigentlichen Fischverkauf halten. Beide Orte sind von den Strandhotels etwa zehn bis fünfzehn Minuten Fahrt entfernt.

💡 Tipp: Zum felsigen Strand Ghenh Bang gehe nur bei schönem Wetter, nach Regen ist der Abstiegspfad gefährlich rutschig und vor Ort gibt es leider keine Mülleimer, also nimm alles mit.

21. APEC Park und die Fußgängerzone Bach Dang

Dieser moderne Park am Fluss ist voller interessanter Skulpturen und Kunstwerke, die der Stadt von Mitgliedswirtschaften beim APEC-Gipfel 2017 geschenkt wurden. Sein futuristisches abgerundetes Dach ist eines der neuesten architektonischen Wahrzeichen der Stadt und leuchtet abends schön.

Gleich daneben beginnt die kürzlich eröffnete Fußgängerzone Bach Dang, die von drei Uhr nachmittags bis Mitternacht einen Raum ohne Autos und Motorenlärm bietet. Du kannst hier am Fluss entlangspazieren, auf Bänken sitzen und schöne Ausblicke auf das gegenüberliegende Ufer mit der beleuchteten Drachenbrücke genießen.

Du kannst im beliebten Retro-Café Cong Ca Phe für den berühmten Kokosnusskaffee vorbeischauen oder ausgezeichnete vegetarische Pizza im populären Lokal Pizza 4P’s essen gehen. Diese vietnamesische Kette stellt selbst fantastische Käse-Burrata her und für fleischlose Esser ist es eine Qualitätsgarantie.

💡 Tipp: Die Uferpromenade ist der lebendigste Ort in der Stadt, und die beste Atmosphäre mit Straßenkünstlern und Ständen erlebst du hier freitags und samstags nach Sonnenuntergang.

22. Chay: das vegetarische Da Nang

Wenn du kein Fleisch isst, bist du hier wie im Paradies, denn die Kategorie des buddhistischen Essens „Chay“ ist hier weit verbreitet. Du findest hier Dutzende kleiner Restaurants und schöner Cafés, wo sie dir vegane und vegetarische Versionen der berühmtesten traditionellen Suppen und Nudeln zubereiten.

Der größte Andrang in diesen Lokalen ist immer am ersten und fünfzehnten Tag des Mondmonats, wenn Einheimische fleischlos essen und viele normale Restaurants spezielle Chay-Menüs anbieten. Auf der Straße achte immer sehr auf die traditionelle Fischsauce, die praktisch zu allem hinzugefügt wird, und betone lieber immer, dass du rein „Chay“ isst.

Von den modernen veganen Restaurants im Viertel An Thuong empfehlen Einheimische und Touristen Roots Plant-Based Cafe, das fantastische Chickpea Eatery oder das günstige Loving Vegan. Traditionelle Fleischklassiker wie die gelbe Nudelsuppe mit Garnelen oder knusprige Pfannkuchen gibt es hier zudem in vegetarischen Versionen mit Pilzen und Tofu.

💡 Tipp: Kleine lokale Restaurants öffnen oft schon sehr früh am Morgen, sodass du statt eines langweiligen Hotelfrühstücks für ein Tablett voller frischer fleischloser Köstlichkeiten für ein paar Euro vorbeigehen kannst.

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Wohin weiter von Da Nang aus

  • Hanoi: 22 Tipps, was du in Hanoi sehen und erleben kannst: Wenn du deine Reise durch das Land gerade erst beginnst oder beendest, wird die Hauptstadt voller enger Gassen und großartigem Kaffee dich sicher nicht auslassen, besonders wenn bequeme Nachtzüge mit Schlafwagen hierherfahren (ein weiches Bett kostet etwa 1 137 000 VND).
  • Kaiserstadt Hue: Die riesige historische Zitadelle mit Herrschergräbern liegt nur hundert Kilometer nördlich und du erreichst sie leicht über die wunderschöne Zugstrecke.
  • Nationalpark Bach Ma: Herrliche grüne Berge mit Wasserfällen und fantastischen Ausblicken ins Tal, die ideal für einen ganztägigen Ausflug aus der heißen Stadt sind.
  • Tam Thanh Mural Village: Ein kleines Fischerdorf etwa siebzig Kilometer entfernt, dessen Häuschen koreanische und vietnamesische Künstler mit wunderschönen bunten Malereien verziert haben.
  • Hoa Phu Thanh Rafting: Für Adrenalin-Liebhaber gibt es hier die Möglichkeit, ein Stück außerhalb der Stadt einen wilden Fluss auf Gummibooten hinunterzufahren.
  • VinWonders Nam Hoi An: Ein riesiger moderner Vergnügungspark südlich der Stadt mit Wasserrutschen, Safari und Achterbahnen, den vor allem Familien mit Kindern schätzen werden.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Visum für Vietnam?

Wenn du dich weniger als 45 Tage zu touristischen Zwecken aufhältst, brauchst du seit August 2025 kein Visum mehr – diese Ausnahme gilt bis August 2028. Es reicht ein noch sechs Monate gültiger Reisepass, und wir empfehlen dir, vor dem Abflug kostenlos das Online-Formular Pre-Arrival Information auszufüllen, damit du am Flughafen nicht in der Schlange stehen musst.

Wie viele Tage sollte ich für Da Nang einplanen?

Ideal sind etwa vier bis fünf Tage, damit du genug Zeit für alles Wichtige hast. Einen Tag widmest du der Stadt und den Museen, am nächsten fährst du in die Berge nach Ba Na Hills, am dritten entspannst du dich am Strand und fährst am Abend ins historische Hoi An, und am vierten Tag erkundest du die Tempel von My Son oder machst einen Ausflug nach Norden nach Hue.

Wann ist die beste Reisezeit?

Perfekt sind die Frühlingsmonate von Februar bis Mai, wenn es trocken ist und angenehme Temperaturen zwischen 26 und 33 Grad herrschen. Meide dagegen Oktober und November, wenn das Meer aufgewühlt ist, starke Taifune aufziehen und es so stark regnet, dass die umliegenden Dörfer einschließlich der Altstadt regelmäßig mit Überschwemmungen zu kämpfen haben.

Was kostet Ba Na Hills und wie komme ich ohne Auto dorthin?

Ein Ticket für Erwachsene kostet genau eine Million Dong (etwa 35 €), gilt aber neuerdings für drei aufeinanderfolgende Tage, und für junge Leute bis 25 Jahre gibt es bis Ende 2026 50 % Rabatt. Die Anreise ist zudem sehr einfach: Bis Ende dieses Jahres fährt ein kostenloser Bus vom Zentrum aus, alternativ kannst du die lokale Linie vom Flughafen für 30.000 Dong nutzen.

Wann speit die Drachenbrücke Feuer?

Die Licht- und Feuershow findet genau um 21:00 Uhr statt, und zwar neuerdings jeden Freitag, Samstag und Sonntag, sodass du eine größere Chance hast, sie zu erleben. Sie ist völlig kostenlos und dauert etwa fünfzehn Minuten – rechne nur damit, dass dieses Programm während des Sommerfeuerwerksfestivals aus Sicherheitsgründen ausfällt.

Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt und was kostet das?

Der Flughafen liegt direkt in der Stadt, knapp sechs Kilometer vom Strand entfernt, und am besten kommst du von dort über die App Grab weiter. Direkt am Flughafen funktioniert das PIN-Code-System am Stand A, und die Fahrt zum Meer kostet dich etwa 75.000 Dong, zu denen nur eine kleine Einfahrtsgebühr hinzukommt.

Ist die Stadt für Vegetarier geeignet?

Absolut – du findest hier Dutzende rein buddhistische Lokale, die „quan chay“ heißen, wo du ausgezeichnete Gemüse- und Tofu-Varianten klassischer asiatischer Nudelgerichte für ein paar Cent bekommst. Im modernen Viertel An Thuong gibt es dann eine riesige Auswahl an schönen veganen Cafés wie Roots oder Loving Vegan – bei normalem Essen musst du nur immer darauf achten, dass sie dir keine Fischsauce hineingießen.

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