Montenegro hat zwar eine wunderschöne Küste, aber sein wahres historisches Herz schlägt hoch oben in den Bergen. Der Nationalpark Lovćen und die ehemalige Königsstadt Cetinje bilden ein absolut faszinierendes Duo, das man bei einem Besuch dieses Balkanlandes auf keinen Fall verpassen sollte. Genau hier verstehst du nämlich, warum dieser stolze Staat so heißt, wie er heißt, und du saugst die Atmosphäre längst vergangener Zeiten in dich auf.
In diesem Artikel habe ich für dich eine ideale Tagesrundtour vorbereitet, die die größten Highlights zu einer logischen Route verbindet. Du erfährst, was die aktuellen Eintrittspreise kosten, wo du problemlos parken kannst und worauf du dich einstellen solltest, um das Beste aus dem Ausflug herauszuholen – ganz ohne unnötigen Stress. Die Grundachse der Tour führt von Kotor über kurvige Bergserpentinen hinauf zum höchstgelegenen Mausoleum und endet in den stillen Gassen der ehemaligen Hauptstadt.
Neben praktischen Informationen schauen wir uns auch 11 konkrete Tipps für Orte und Aktivitäten an, von atemberaubenden Aussichtspunkten bis hin zu einem entspannten Spaziergang entlang historischer Botschaften. Brich rechtzeitig auf, damit du für all diese Natur- und Kulturdenkmäler genug Zeit hast und sie im ruhigeren Tempo am Morgen oder am späten Nachmittag genießen kannst.

Zusammenfassung
- Logische Ausflugsroute: Am besten brichst du früh am Morgen von der Küste über die alte österreichische Straße auf, besuchst das Mausoleum auf dem Lovćen und verbringst den Nachmittag im ruhigen Cetinje.
- Nationalpark Lovćen: Hier wird ein Eintritt von 3 Euro pro Erwachsenem fällig, und das Wahrzeichen des Parks ist der Gipfel Jezerski vrh mit dem grandiosen Mausoleum des Fürstbischofs Njegoš.
- Aufstieg zum Mausoleum: Zum Bauwerk selbst führen 461 in den Fels gehauene Stufen, belohnt wirst du mit einem Blick über ganz Montenegro und bei gutem Wetter sogar bis nach Italien.
- Zwischenstopp in Njeguši: Das historische Dorf ist ideal für eine Vormittagsjause, probiere unbedingt den lokalen Bergkäse mit Honig und hausgemachtem Brot.
- Cetinje als Kulturzentrum: Die ehemalige Königsstadt bietet historische Paläste, ein bedeutendes Kloster mit Reliquien und wunderschöne Gebäude ehemaliger Botschaften.
- Kombiticket: Wenn du mehrere Museen in Cetinje sowie das Mausoleum besuchen möchtest, lohnt sich der Kauf eines Kombitickets für etwa 20 Euro.
- Temperaturunterschiede: Auch wenn am Meer Hochsommer herrscht, liegen die Temperaturen auf dem Gipfel des Lovćen bei rund 8 bis 12 Grad – pack also unbedingt wärmere Kleidung ein.

Wann sollte man den Nationalpark Lovćen und Cetinje besuchen
Die beste Zeit für einen Besuch dieser Bergregionen sind eindeutig die Monate Juni und September, wenn stabiles Wetter herrscht und du den größten Touristenmassen aus dem Weg gehst. Während der Hauptferienmonate sind die Parkplätze an den wichtigsten Attraktionen schon ab zehn Uhr morgens überfüllt. Wenn du im Sommer unterwegs bist, lohnt es sich, früh aufzustehen und gleich zur Öffnungszeit am Mausoleum anzukommen.
Das Wetter in den Bergen ist sehr eigen und unterscheidet sich völlig von den Bedingungen unten an der Küste. Während in der Bucht 30-Grad-Hitze herrschen kann, liegen die Temperaturen auf dem Gipfel des Lovćen zwischen 8 und 12 Grad Celsius. Nimm deshalb immer eine wärmere Jacke oder einen Pullover sowie festes Schuhwerk mit, denn die Treppe zum Mausoleum kann morgens rutschig sein.
Eine große Rolle spielt auch die Bewölkung, die sich in den Bergen oft gegen Mittag bildet. Für die schönsten Aussichten ohne Wolken plane den Besuch des Gipfels für die Vormittagsstunden oder umgekehrt für den späten Nachmittag. Wenn es morgens in Kotor neblig oder bewölkt ist, schau dir lieber die Vorhersage direkt für Cetinje an, denn bei dichter Bewölkung wäre der Ausblick vom Mausoleum praktisch gleich null.

Wo man in Cetinje und Umgebung übernachtet
💡 Tipp für Unterkunft und Erlebnisse: Unterkünfte suchen wir am liebsten auf Booking.com, wo es meist die besten Stornobedingungen gibt. Tickets, Touren und Aktivitäten lohnt es sich dann über GetYourGuide zu vergleichen und zu buchen.
Die meisten Reisenden wählen für diesen Ausflug eine Basis an der Küste und fahren nur für einen Tagesausflug in die Berge. Wenn du aber ein authentischeres Erlebnis suchst und dem sommerlichen Trubel der Badeorte entfliehen möchtest, ist eine Unterkunft direkt in Cetinje eine großartige und deutlich günstigere Wahl. So hast du die Möglichkeit, das historische Zentrum früh am Morgen oder spät am Abend zu durchstreifen, wenn die Stadt herrlich still und leer ist.
Direkt im historischen Geschehen befindet sich das Hotel Monte Rosa, das klassische balkanische Gastfreundschaft und eine super Lage unweit aller wichtigen Museen bietet. Es ist der ideale Mittelweg für alle, die die Sehenswürdigkeiten in Reichweite haben und abends in einem lokalen Restaurant essen gehen wollen. Der Preis pro Nacht liegt hier bei sehr angenehmen 35 bis 60 Euro, je nach Saison.
Eine hervorragend bewertete und preiswerte Alternative ist das Guest House Pansion 10, das mit ausgezeichneten Bewertungen für Sauberkeit und freundlichen Service punktet. Es bietet eine Gemeinschaftsküche, Klimaanlage und kostenlose Parkplätze, was es zur perfekten Basis für Familien und Paare macht. Wenn du die Natur bevorzugst, halte Ausschau nach Berghütten direkt am Rande des Nationalparks Lovćen.

11 Tipps, was man im NP Lovćen und in Cetinje sehen und unternehmen kann
Schauen wir uns nun die konkreten Stationen an, die einen perfekten Tagesausflug von der Küste in die Berge ausmachen. Ich verrate dir, wie du die Route logisch zusammenstellst, damit du kein Highlight verpasst und die Tour in vollen Zügen genießen kannst.

1. Nationalpark Lovćen und seine majestätischen Gipfel
Der Nationalpark Lovćen erstreckt sich über weitläufige felsige Hochebenen und bewaldete Hänge, die steil direkt über der Bucht von Kotor aufragen. Vielen Theorien zufolge stammt der Name des ganzen Landes gerade von der dunklen Färbung der dichten Nadelwälder hier. Das Wahrzeichen des Parks ist das Gipfelduo Štirovnik und Jezerski vrh, die eine unverwechselbare, weithin sichtbare Silhouette bilden.
Bei der Einfahrt ins Schutzgebiet stößt du auf ein Mauthäuschen, wo der Eintritt in den Nationalpark in Höhe von 3 Euro pro Erwachsenem fällig wird, während Kinder unter sieben Jahren kostenlos hineindürfen. Bezahlen kannst du bar oder mit Karte, und das Parken an den Hauptattraktionen im Park selbst ist bereits gebührenfrei. Halte an einem der vielen Aussichtspunkte entlang der Straße und genieße den Blick auf das tiefe Hochlandtal.
💡 Tipp: Der Park ist ganzjährig geöffnet, aber in den Wintermonaten kann die Zufahrt mit dem Auto wegen Schnee und Eis eingeschränkt sein. Wenn du kein eigenes Auto hast, kannst du organisierte Tagesausflüge von Kotor oder Budva nutzen, die preislich zwischen 30 und 40 Euro pro Person liegen.

2. Mausoleum von Petar II. Petrović Njegoš
Auf dem Gipfel Jezerski vrh erhebt sich in 1.657 Metern Höhe das berühmteste Bauwerk des ganzen Parks und wohl auch das ikonischste Denkmal des Landes. Das grandiose Mausoleum entwarf der berühmte kroatische Bildhauer Ivan Meštrović; es birgt die sterblichen Überreste des Fürstbischofs, Dichters und Philosophen Petar II. Petrović Njegoš. Die Architektur des Gebäudes ist monumental, und im Inneren beeindruckt dich ein riesiges goldenes Mosaik zusammen mit der Statue des Herrschers.
Zum Eingang selbst musst du vom Parkplatz aus zu Fuß gelangen, was einen Aufstieg über 461 in einen Felstunnel gehauene Stufen bedeutet. Der Aufstieg dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, und obwohl er körperlich nicht extrem anstrengend ist, belohnt er dich mit dem Gefühl gut getaner Arbeit. Am Ende des Tunnels öffnet sich vor dir ein Rundgang, von dem aus du einen Panoramablick über die gesamte Landschaft hast.
Bei klarem Wetter überblickst du von hier fast achtzig Prozent des Territoriums Montenegros, vom Skadar-See über die Küste bis zu den albanischen Bergen. Der Eintritt in das Mausoleum selbst kostet 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Studierende, was separat zusätzlich zum Parkeintritt bezahlt wird. Wenn du auch die Museen in Cetinje besuchen möchtest, überlege dir den Kauf eines Kombitickets für rund 20 Euro.

3. Die berühmten Serpentinen von Kotor
Die Fahrt von der Küste hinauf zu den Bergen ist schon für sich ein riesiges Erlebnis, das jeden Liebhaber des Fahrens und schöner Aussichten begeistert. Die alte Straße mit der Kennzeichnung P1 bietet unglaubliche 25 Haarnadelkurven, die den steilen Anstieg von Kotor in Richtung des Dorfes Njeguši überwinden. Etwa über der dreizehnten Kurve öffnet sich der absolut beste und meistfotografierte Blick auf die gesamte Bucht von Kotor.
Die Straße ist ziemlich schmal und an vielen Stellen fehlen Leitplanken, sodass die Fahrt volle Aufmerksamkeit und Vorsicht erfordert. Es empfiehlt sich, diese Strecke bergauf zu fahren, denn so weichst du entgegenkommenden Autos leichter aus und genießt die Ausblicke ins Tal aus einer besseren Perspektive. Mehr Details zu dieser faszinierenden Straße findest du in unserem Artikel darüber, was man in Kotor sehen kann.
4. Das Dorf Njeguši und traditionelle Köstlichkeiten
Etwa auf halbem Weg zwischen Kotor und dem Gipfel des Lovćen liegt in einem Bergsattel das historische Dörfchen Njeguši. Dieser ruhige Ort ist die Wiege der gesamten Königsdynastie Petrović-Njegoš, und in einem der bescheidenen Häuser befindet sich bis heute das Geburtsmuseum des berühmten Fürstbischofs. Ein Halt hier bietet eine angenehme Beruhigung nach der anspruchsvollen Serpentinenfahrt und die Möglichkeit, die Atmosphäre des traditionellen Landlebens aufzusaugen.
Das Dorf ist auf dem ganzen Balkan berühmt für die Herstellung lokaler Spezialitäten, allen voran der sogenannte Njeguši-Schinken und ein hervorragender Bergkäse. Die lokalen Restaurants bieten den berühmten geräucherten Schweineschinken an, der in Buchenrauch und Bergluft getrocknet wird und hier seit Jahrhunderten nach einer von Generation zu Generation weitergegebenen Methode produziert wird. Wenn du eine ausgezeichnete fleischlose Variante suchst, bestell dir zur Vormittagsjause unbedingt den Njeguši-Käse mit Honig und dazu frisch gebackene Priganice (Schmalzgebäck).
💡 Tipp: In der Saison haben die hiesigen Konobas und kleinen Stände am Straßenrand schon ab dem frühen Morgen geöffnet. Ein Halt von zwanzig bis dreißig Minuten gibt dir genug Energie für den anschließenden Treppenaufstieg zum Mausoleum.

5. Ivanova korita und Entspannung in den Bergen
Wenn du einen Ort zum Entspannen in der Natur suchst, steuere die grasbewachsene Berghochebene Ivanova korita an, die auf 1.250 Metern Höhe liegt. Dieser Ort fungiert als zentraler Familientreffpunkt des Nationalparks, wo du ein Informationszentrum, Restaurants und viel Platz für ein Picknick unter den Bäumen findest. Der Name der Gegend verweist auf den mittelalterlichen Herrscher Ivan Crnojević, der hier einst seine Gäste bewirtete.
Für Familien mit Kindern und aktive Reisende befindet sich gleich neben dem Besucherzentrum der großartige Kletterpark Adventure Park Lovćen. Er bietet insgesamt zehn Strecken unterschiedlicher Schwierigkeit, von einfachen Hindernissen für Fünfjährige bis hin zu anspruchsvollen Parcours für Erwachsene. Der Eintritt liegt zwischen 8 und 18 Euro je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, und die gesamte Sicherheitsausrüstung ist im Preis enthalten.
6. Cetinje als historische Königsmetropole
Nach der Abfahrt aus den Bergen erreichst du die Stadt Cetinje, die vom fünfzehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert Hauptstadt des montenegrinischen Fürstentums und später des Königreichs war. Heute ist es eine unglaublich ruhige und leicht verträumte Stadt, die einen riesigen Kontrast zu den pulsierenden Badeorten an der Küste bildet. Ihr fehlen zwar die Meeresstrände, dafür bietet sie eine überwältigende Konzentration historischer Architektur aus der Wende des neunzehnten zum zwanzigsten Jahrhundert.
Cetinje hält bis heute den Status der Kulturhauptstadt und des offiziellen Präsidentensitzes, auch wenn die gesamte Verwaltung in die moderne Stadt Podgorica verlegt wurde. Ein Spaziergang durchs Zentrum erinnert an den Besuch eines Freilichtmuseums, wo sich auf kleiner Fläche Nationalmuseen, Theater und altehrwürdige Paläste drängen. Es ist der Ort, an dem du die komplexe Geschichte und den Stolz der ganzen Nation am besten verstehst.

7. Das Kloster von Cetinje und seine kostbaren Reliquien
Das spirituelle Herz der Stadt und des ganzen Landes ist das orthodoxe Kloster von Cetinje, dessen heutige Gestalt aus dem achtzehnten Jahrhundert stammt. Dieses unscheinbare Bauwerk hat eine außergewöhnliche religiöse Bedeutung und fungiert als Hauptsitz des Metropoliten von Montenegro. Das Kloster ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich, und ein typischer Rundgang dauert nicht länger als eine halbe Stunde.
Der Hauptgrund, warum Pilger aus aller Welt hierherkommen, sind zwei überaus kostbare christliche Reliquien, die in der Klosterkapelle aufbewahrt werden. Hier findest du die rechte Hand des heiligen Johannes des Täufers und ein Stück Holz vom Wahren Kreuz, die in speziellen Vitrinen ausgestellt sind. Vergiss beim Besuch nicht den strengen Dresscode, der bedeckte Schultern und Knie für Männer wie Frauen vorschreibt.

8. Die Biljarda und die riesige Reliefkarte
Direkt gegenüber dem Kloster steht ein zweistöckiges Gebäude aus dem Jahr 1838 namens Biljarda, das ursprünglich als repräsentativer Sitz des Fürstbischofs Njegoš diente. Seinen ungewöhnlichen Namen erhielt es nach dem Billardtisch, den sich der Herrscher mühevoll aus Italien liefern ließ, wobei ihn die Träger zu Fuß über die steilen Bergserpentinen hinauftragen mussten. Heute befindet sich im Inneren ein Museum, das seinem Leben und Werk gewidmet ist und voller persönlicher Gegenstände und historischer Waffen steckt.
Das größte visuelle Erlebnis erwartet dich aber in einem speziellen verglasten Anbau im Innenhof. Hier ist eine riesige Reliefkarte Montenegros aus dem Jahr 1916 verborgen, die österreichische Kartografen während der militärischen Besatzung erstellt haben. Das Modell mit einer Fläche von rund 180 Quadratmetern zeigt perfekt, wie unglaublich bergig und kompliziert das Gelände des ganzen Landes ist, und aus der Vogelperspektive kannst du dir darauf sogar die Route deines heutigen Ausflugs anschauen.

9. Der Palast von König Nikola I.
Eine weitere architektonische Perle am Hauptplatz ist die klassizistische Residenz des letzten montenegrinischen Königs Nikola I. Petrović-Njegoš. Dieser Herrscher regierte das Land beachtliche achtundfünfzig Jahre und ging als sogenannter Schwiegervater Europas in die Geschichte ein, weil es ihm gelang, seine fünf Töchter vorteilhaft in bedeutende europäische Königshäuser zu verheiraten. Der Palast wirkt von außen recht bescheiden, birgt im Inneren aber reich verzierte Interieurs.
Beim Museumsrundgang gehst du durch erhaltene königliche Gemächer, siehst den originalen Thronsaal, prunkvolle Schlafzimmer sowie Sammlungen diplomatischer Geschenke. Der Eintritt in den Palast ist Teil des günstigen Kombitickets, das für rund 20 Euro auch den Eintritt in die Biljarda, das ethnografische Museum und das Mausoleum auf dem Lovćen abdeckt. Es ist die ideale Art, in die goldene Ära des montenegrinischen Königreichs einzutauchen.

10. Spaziergang entlang der historischen Botschaften
In der Zeit seiner größten Blüte um die Wende des neunzehnten zum zwanzigsten Jahrhundert hatte Cetinje nur fünftausend Einwohner, dennoch waren hier insgesamt dreizehn ausländische diplomatische Vertretungen ansässig. Dadurch entstand in der Stadt eine fantastische Sammlung von Jugendstil- und klassizistischen Gebäuden, die sich die einzelnen europäischen Großmächte errichten ließen. Der Spaziergang entlang dieser Paläste ist völlig kostenlos und nimmt knapp eine Stunde in Anspruch.
Zu den schönsten Bauwerken zählt zweifellos das Gebäude der ehemaligen russischen Botschaft aus dem Jahr 1903, das dich mit reichem Barockstuck und wunderschönen Fassadendetails verzaubert. Sehenswert ist auch die markante französische Botschaft mit Keramikverkleidung oder der elegante Sitz der österreichisch-ungarischen Diplomatie. Die meisten dieser Gebäude dienen heute als Kunstschulen, Bibliotheken oder Museen und du betrachtest sie am besten bei einem morgendlichen Spaziergang entlang der Hauptstraße Novice Cerovića.

11. Die Lipa-Höhle und die Fahrt mit der Untergrundbahn
Wenn dir nach der Stadtbesichtigung noch Energie bleibt, mach dich etwa zehn Kilometer hinter Cetinje auf zur größten begehbaren Höhle des Landes. Die Lipa-Höhle bietet ein faszinierendes zweieinhalb Kilometer langes System unterirdischer Gänge, voller riesiger Stalaktiten, Stalagmiten und beeindruckender Kalksteingalerien. Die Besichtigung dauert ungefähr eine Stunde und findet stets in Begleitung eines englischsprachigen Führers statt.
Das Erlebnis beginnt schon auf dem Parkplatz, von wo dich eine kleine Touristenbahn zum Eingang in den Untergrund bringt, was vor allem Familien mit Kindern zuverlässig begeistert. Der Eintritt in die Höhle kostet rund 13 bis 15 Euro pro Erwachsenem, und in der Hauptsaison ist es sehr ratsam, die Tickets rechtzeitig online zu reservieren. Vergiss nicht, eine warme Kleidungsschicht mitzunehmen, denn die Temperatur im Inneren liegt ganzjährig bei kühlen acht bis zwölf Grad.

Wohin weiter vom NP Lovćen und Cetinje
Ein Tagesausflug in die Berge ist eine großartige Abwechslung zur Strandentspannung, aber Montenegro hat noch viel mehr zu bieten. Nach der Rückkehr an die Küste kannst du anfangen, die weiteren Tage deiner Reise zu planen.
Von Cetinje gelangst du leicht an die Küste, wo viele weitere schöne Orte auf dich warten. Schau dir unseren großen Reiseplanungs-Guide an, in dem du Urlaub in Montenegro: 15 Tipps für Meer und Berge findest. Wenn du die faszinierenden Serpentinen nur im Vorbeifahren erlebt hast, kehr unbedingt in die Bucht zurück und erkunde das historische Zentrum selbst im Artikel Kotor, Montenegro: 15 Tipps, was man sehen und unternehmen kann.

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Wie viel kostet der Eintritt zum Njegoš-Mausoleum im Jahr 2026?
Das Mausoleum selbst kostet 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Studenten, wobei Kinder unter sieben Jahren freien Eintritt haben. Hinzu kommt eine Gebühr von 3 Euro für die Einfahrt in den Nationalpark. Falls ihr auch weitere Sehenswürdigkeiten besuchen möchtet, lohnt sich ein Kombiticket für etwa 20 Euro.
Wie anspruchsvoll ist der Aufstieg zum Mausoleum?
Vom Parkplatz unterhalb des Gipfels Jezerski vrh führen genau 461 in einen Felsentunnel gehauene Stufen nach oben. Der Aufstieg ist körperlich nicht anspruchsvoll und dauert in gemächlichem Tempo etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten – passt nur bei feuchtem Wetter auf die rutschige Oberfläche auf.
Kann man Lovćen und Cetinje an einem Tag besichtigen?
Ja, diese Route ist absolut ideal für einen Ganztagesausflug von sieben bis acht Stunden. Morgens startet ihr von Kotor aus, macht einen Stopp in den Bergen beim Mausoleum und nach dem Mittagessen schlendert ihr durch die historischen Museen in Cetinje, von wo aus ihr abends ganz entspannt zurück ans Meer fahrt.
Was kann man in Cetinje in ein paar Stunden sehen?
Wenn ihr nur begrenzt Zeit habt, konzentriert euch auf das Kloster Cetinje mit seinen atemberaubenden Reliquien und das historische Gebäude Biljarda mit der riesigen Reliefkarte. Ihr schafft es auch noch, einen kurzen Spaziergang durch die Hauptstraße vorbei an den interessantesten historischen Botschaften zu machen.
Ist das Mausoleum auch im Winter geöffnet?
Die Öffnungszeiten in den Wintermonaten sind sehr variabel und hängen hauptsächlich von den aktuellen Schneeverhältnissen und der Vereisung der Treppe ab. In der Sommersaison von April bis Oktober ist hingegen täglich von etwa neun bis siebzehn Uhr verlässlich geöffnet.
Was ist die Lipská-Höhle und lohnt sich ein Besuch?
Это самая большая доступная пещерная система в стране, к которой вас от парковки довезёт забавный туристический паровозик. Экскурсия длится час, температура держится около десяти градусов, и это идеальное охлаждение в жаркие летние дни.
Kann man nach Cetinje ohne Auto reisen?
Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist komplizierter, von Budva fahren zwar unregelmäßige Busse nach Cetinje, aber in den Nationalpark Lovćen selbst kommt man ohne Auto praktisch nicht. Die Lösung ist ein Mietwagen oder die Nutzung organisierter Tagesausflüge von der Küste aus.
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