Frankreich ist ein Land, in das man sich einfach verlieben muss – selbst wenn man es gar nicht will. Es reicht, an einer beliebigen Tankstelle anzuhalten, sich einen Espresso und ein Croissant zu bestellen, und plötzlich versteht man, warum diese Nation so großen Wert auf Lebensqualität legt. Dieser Frankreich Roadtrip ist einfach fantastisch.
Frankreich hat ein geniales Autobahnnetz (auch wenn es seinen Preis hat, dazu kommen wir noch 😅), die Entfernungen zwischen den Städten sind überschaubar und Unterkünfte in kleineren Orten sind überraschend erschwinglich. Keine irrsinnigen Marathonfahrten über acht Stunden, kein Schlafen im Auto auf dem Parkplatz – einfach ein zivilisierter Roadtrip mit Wein und Käse an jeder Ecke.
In diesem Artikel findest du den kompletten Reiseplan für einen 14-tägigen Roadtrip durch Frankreich – von Paris über die Loire-Schlösser, das Weinland Bordeaux, die sonnige Provence bis zur Côte d’Azur und dem alpinen Annecy. Ich verrate dir, wo du übernachten solltest, wo sich ein Mittagessen lohnt, was das Ganze kostet und was du getrost auslassen kannst. Los geht’s!
Zusammenfassung
- Route: Paris → Versailles → Loire → Bordeaux → Dune du Pilat → Carcassonne → Provence → Marseille → Nizza → Monaco → Annecy → Lyon
- Dauer: 14 Tage, insgesamt ca. 2.200 km
- Beste Reisezeit: Mai–Juni oder September–Oktober (weniger Touristen, angenehme Temperaturen, im Juni blüht der Lavendel)
- Auto: Mietwagen über RentalCars buchen, ein Kleinwagen reicht – Parken in Frankreich kann zur Herausforderung werden
- Budget: ca. 1.300–2.200 € pro Person für 14 Tage (ohne Flüge), je nach Unterkunftsstil
- Mautgebühren: rechne mit 80–120 € für die gesamte Strecke (Maut wird laufend an Mautstationen gezahlt)
- Must-see: Dune du Pilat, Marseille und seine Calanques, die Dörfer der Provence, Monaco für ein paar Stunden
- Essen: Frankreich ist ein Paradies für Genießer – erhöhe dein Essensbudget, es lohnt sich
- Tipp: Offline-Karten herunterladen und Bargeld für die Mautstationen im Auto haben
Wann zum Frankreich Roadtrip aufbrechen und wie vorbereiten
Frankreich ist ein Ganzjahresziel, aber für einen Roadtrip gibt es zwei ideale Zeiträume. Mai und Juni sind absolut perfekt – die Tage sind lang, die Natur blüht, es gibt noch wenige Touristen und in der Provence beginnen die Lavendelfelder zu blühen (Vollblüte ist in der Regel Ende Juni). September und Anfang Oktober sind die zweite großartige Option – die Hitze hat nachgelassen, das Meer ist noch warm genug zum Baden und die Weinlese ist in vollem Gange.
Meide Juli und August, wenn möglich. Ganz Frankreich ist im Urlaub (die Franzosen selbst haben enorm lange Ferien), die Côte d’Azur platzt aus allen Nähten, die Preise schießen in die Höhe und Parken in Nizza oder Marseille wird zum Albtraum. 😅 Außerdem Achtung: Im August herrscht auf den Autobahnen rund um Lyon regelmäßig totaler Stau, wenn ganz Paris aus dem Süden zurückkehrt.
Anreise und Transport
Flüge nach Paris sind von deutschen Flughäfen relativ günstig – mit Eurowings, Lufthansa oder Billigfliegern bekommt man Hin- und Rückflüge schon ab 50–80 €, in der Hauptsaison rechne mit 100–200 €. Günstige Flüge findest du über Vergleichsportale wie Skyscanner oder Google Flights. Du landest auf Charles de Gaulle (CDG), wo du dir direkt den Mietwagen abholst.
Den Rückflug empfehle ich ab Lyon – so sparst du dir die Rückfahrt nach Paris und der gesamte Roadtrip ergibt eine logische Schleife. Flüge Lyon → Deutschland sind preislich vergleichbar mit denen ab Paris.
Miete dir ein Auto für die gesamte Dauer. Wir haben langfristig gute Erfahrungen mit RentalCars gemacht, das wir weltweit nutzen – es vergleicht Angebote aller Anbieter und du wählst den besten Preis. Für Frankreich reicht ein Kleinwagen (Parkplätze in historischen Zentren sind winzig) – nimm auf jeden Fall einen Automatik, in Städten mit Hügeln und Kreisverkehren spart das Nerven. Rechne mit 25–45 € pro Tag je nach Saison.
Wichtig: Frankreich hat ein Mautsystem – auf Autobahnen zahlst du laufend an Mautstationen. Für unsere gesamte Route kommt man auf ca. 80–120 €. Die meisten Stationen akzeptieren Kreditkarten, aber gelegentlich stößt du auf ältere, wo Münzen nötig sind. Hab sicherheitshalber ein paar Euro in bar dabei. Benzin kostet etwa 1,70–1,90 €/Liter.
eSIM: Für mobile Daten unterwegs empfehle ich eine eSIM von Holafly – funktioniert zuverlässig in ganz Frankreich und du musst dich nicht um eine lokale SIM-Karte kümmern. Als EU-Bürger hast du zwar Roaming, aber bei längeren Reisen oder wenn du auf schnelle Daten angewiesen bist, ist das eine gute Wahl.
Wo übernachten und was kosten 14 Tage in Frankreich
Die Unterkunft ist wahrscheinlich der größte Posten im Budget, aber es gibt einen netten Trick – außerhalb von Paris und der Côte d’Azur sind die Preise überraschend fair. Kleine Hotels und B&Bs in der Provence, an der Loire oder bei Bordeaux bieten wunderschöne Zimmer mit typisch französischem Charme für 60–100 € pro Nacht. In Paris hingegen findet man unter 120 € kaum ein ordentliches Zimmer in der Innenstadt, und in Nizza in der Hochsaison sieht es ähnlich aus.
Mein Tipp: Wechsle die Unterkunftsarten. In Paris übernachte zentral (kostet mehr, spart aber Transport und Zeit), in kleineren Orten wähle Chambres d’hôtes (französische B&Bs) oder kleine Boutique-Hotels. Auf dem Land sind sie traumhaft – und oft empfiehlt dir der Besitzer ein Restaurant, in das nur die Einheimischen gehen.
Ungefähres Budget für 14 Tage (für zwei Personen)
- Unterkunft: 1.200–2.000 € (13 Nächte, Mix aus günstigeren und teureren Orten)
- Auto + Benzin + Maut: 600–900 €
- Essen und Trinken: 700–1.200 € (wenn ihr mittags und abends essen geht)
- Eintritte und Aktivitäten: 150–250 €
- Gesamt: ca. 2.650–4.350 € zu zweit, also 1.325–2.175 € pro Person
Spartipp: Frankreich hat ein geniales Picknick-System – in jeder Stadt findest du Märkte, Bäckereien und Käseläden. Kauf dir ein Baguette, Camembert, getrockneten Schinken und eine Flasche Rosé, setz dich auf eine Bank mit Blick auf ein Schloss und du hast ein Mittagessen für 10 € zu zweit, das besser ist als die Hälfte aller Restaurants. 😁
Hier ist die Übersicht der gesamten Route – wohin es geht und wo ihr jede Nacht schlaft. Wenn ihr weniger Zeit habt, schaut euch unsere 7-Tage-Version des Frankreich Roadtrips an.
| Tag | Route und Fahrzeit | Wo übernachten |
|---|---|---|
| 1.–2. | Ankunft in Paris, Stadtbesichtigung | Paris |
| 3.–4. | Paris → Versailles → Loire-Schlösser (~2,5 Std.) | Loire (Amboise) |
| 5.–6. | Loire → Bordeaux (~4 Std.), Saint-Émilion | Bordeaux |
| 7.–8. | Bordeaux → Dune du Pilat → Carcassonne (~4 Std.) | Carcassonne |
| 9. | Carcassonne → Provence, Avignon (~3 Std.) | Avignon |
| 10.–11. | Provence — Aix-en-Provence → Marseille und Calanques | Marseille |
| 12. | Marseille → Côte d’Azur, Nizza und Monaco (~2,5 Std.) | Nizza |
| 13. | Nizza → Annecy (~4,5 Std.) | Annecy |
| 14. | Annecy → Lyon (~1,5 Std.), Rückflug | Lyon |
Tag 1 und 2. Paris — ein Klassiker, der nie langweilig wird

Die ersten beiden Tage gehören Paris. Klar, „Paris in zwei Tagen“ klingt nach Wahnsinn – und das ist es auch – aber auf einem Roadtrip ist es der perfekte Vorgeschmack. Versuche nicht, alles zu sehen, sondern genieße lieber die Atmosphäre.
Tag 1 widme dem linken Seine-Ufer – ein Spaziergang von Notre-Dame (die Restaurierung läuft noch, aber die Umgebung ist sehenswert) durch das Quartier Latin, wo du in einem beliebigen Café mit Blick auf die Kathedrale einen Kaffee trinken solltest. Weiter geht’s durch den Jardin du Luxembourg – ein wunderschöner Ort für ein Picknick oder einfach zum Pariser-Beobachten. Nachmittags auf den Eiffelturm (Tickets unbedingt online im Voraus kaufen, sonst stehst du stundenlang an) oder ihn einfach vom Trocadéro aus bewundern – ehrlich gesagt ist der Blick AUF den Turm schöner als der Blick VOM Turm.
Zum Abendessen ab ins Viertel Le Marais – das ist wohl das lebendigste und sympathischste Pariser Viertel. Ich empfehle das Breizh Café für fantastische bretonische Galettes (herzhafte Buchweizenpfannkuchen) oder Chez Janou – ein legendäres Bistro mit herausragender Schokoladenmousse (die Portion ist so groß, dass man sie kaum schafft 😅).
Tag 2 beginne auf dem Montmartre – Sacré-Cœur, enge Gassen voller Künstler und ein Blick über ganz Paris. Dann der Louvre (selbst wenn du nur zur Mona Lisa und zur Venus von Milo gehst, sind es ein paar Stunden) oder das Musée d’Orsay (Impressionisten – Monet, Renoir, Van Gogh – deutlich kleiner und angenehmer als der Louvre). Nachmittags die Champs-Élysées entlang und am Arc de Triomphe vorbei.
Restaurant-Tipp: Für gutes Essen zu vernünftigen Preisen meide die Touristenfallen rund um die großen Sehenswürdigkeiten. Sobald du in eine Seitenstraße einbiegst, sinken die Preise um ein Drittel und die Qualität steigt um hundert Prozent.
Wo übernachten in Paris
Übernachte im Le Marais oder in der Nähe der Bastille – zentral, lebendig und alles fußläufig erreichbar. Airbnb ist hier oft günstiger als Hotels, aber auch Hotels wie das Hôtel Jeanne d’Arc Le Marais (ca. 130–180 €/Nacht) oder das Hôtel du Petit Moulin haben einen Charme, den du anderswo nicht findest.
Tag 3. Versailles und Abfahrt an die Loire

Morgens geht es nach Versailles – nur 40 Minuten mit dem Auto von Paris (oder mit dem RER-Zug, falls du den Mietwagen erst nachmittags abholen willst). Das Schloss Versailles ist… nun ja, es haut einen um. Anders kann man es nicht beschreiben. Die Gärten, die Spiegelsäle, der absolute Größenwahn – das muss man einfach gesehen haben.
Praktischer Tipp: Kauf die Tickets online im Voraus und komm am besten so früh wie möglich. Nachmittags ist es dort wie in der U-Bahn zur Rushhour. Die Gärten sind kostenlos (außer an Tagen mit Fontänenshow – das kostet extra, lohnt sich aber). Plane 3–4 Stunden für Schloss und Gärten ein.
Nach dem Mittagessen steig ins Auto und fahr Richtung Loire-Tal – es sind etwa 2,5 Stunden Fahrt. Hör dir unterwegs einen guten Podcast an, die Strecke ist entspannt und die Landschaft verwandelt sich allmählich von Stadtgebiet in grüne Wiesen und Weinberge.
Du erreichst die Gegend um Amboise oder Tours – beides sind hervorragende Ausgangspunkte zur Erkundung der Loire-Schlösser. Wenn du rechtzeitig ankommst, ist ein abendlicher Spaziergang durch Amboise wunderschön – ein kleines Städtchen direkt an der Loire mit einer Burg, die sich über dem Fluss erhebt.
Wo übernachten an der Loire
Übernachte in Amboise oder Umgebung. Eine traumhafte Wahl ist eines der kleinen Schlosshotels oder Chambres d’hôtes – das Le Manoir Les Minimes direkt in Amboise hat eine Terrasse mit Blick auf den Fluss und ist ein wahrgewordener Traum. Preiswerter ist das Le Clos d’Amboise mit einem wunderschönen Garten.
Tag 4. Loire-Schlösser — ein Märchen wird wahr

Heute erwartet dich der märchenhafteste Tag des gesamten Roadtrips. Das Loire-Tal hat über 300 Schlösser (!!), aber keine Sorge – ich habe drei ausgesucht, die dich garantiert umhauen werden.
Morgens geht es zum Château de Chambord – wohl das fotogenste Schloss der Welt. Riesig, weiß, mit 440 Zimmern und der legendären doppelläufigen Treppe, die angeblich Leonardo da Vinci entworfen hat. Erkunde die Innenräume, steig aufs Dach (der Blick auf die umliegenden Wälder ist atemberaubend) und lass es einfach auf dich wirken – dieses Schloss beeindruckt selbst Leute, die sich normalerweise null für Schlösser interessieren.
Der zweite Halt ist das Château de Chenonceau – das „Schloss der Damen“, das sich über den Fluss Cher spannt. Es ist kleiner und intimer als Chambord, die Gärten sind wunderschön und das ganze Schloss über dem Fluss wirkt einfach wie aus einem Märchen. Eintritt ca. 15 €.
Falls noch Zeit (und Energie) übrig ist, halte noch am Château de Cheverny – kleiner, aber wunderschön eingerichtet und die Vorlage für Schloss Mühlenhof in Tim und Struppi.
Zum Mittagessen empfehle ich Le Shaker in Amboise – ein modernes Bistro mit hervorragendem Menu du Jour (Tagesmenü für ca. 15–20 €) – oder mach ein Picknick direkt beim Schloss Chambord. Im Örtchen in der Nähe des Schlosses bekommst du frische Baguettes, Käse und Pasteten.
Abends: Wenn du in Amboise bist, geh zum Abendessen ins L’Écluse – großartige französische Klassiker mit regionalen Zutaten. An der Loire trinkt man vor allem Weißwein – probiere den Vouvray, der ist fantastisch.
Wo übernachten
Bleib die zweite Nacht an der Loire in derselben Unterkunft – zwei Tage für diese Region sind genau richtig.
Tag 5. Weiterfahrt nach Bordeaux

Heute ist Fahrtag – von der Loire nach Bordeaux sind es etwa 3,5–4 Stunden auf der Autobahn. Aber betrachte das nicht als verlorene Zeit – die französischen Autobahnen sind überraschend angenehm und die Landschaft ringsum ist wunderschön.
Komm gegen Mittag in Bordeaux an und mach dich nach dem Einchecken auf Erkundungstour. Bordeaux ist absolut atemberaubend – die gesamte Altstadt steht auf der UNESCO-Liste und hat in den letzten Jahren eine gewaltige Verwandlung durchgemacht. Entlang der Garonne gibt es eine neue Promenade, auf der Einheimische und Touristen flanieren, und das berühmte Miroir d’eau (Wasserspiegel) ist die größte reflektierende Wasserfläche der Welt – im Grunde eine riesige Pfütze, in der sich die umliegenden Gebäude spiegeln und Kinder (und Erwachsene 😁) fröhlich herumplanschen.
Nachmittags Spaziergang durch die Altstadt – Place de la Bourse, Kathedrale Saint-André, die Gassen rund um den Place du Parlement. Auf einen Kaffee oder ein Glas Wein ab in die Rue Sainte-Catherine – die längste Fußgängerzone Europas.
Zum Abendessen empfehle ich Le Petit Commerce (exzellente Meeresfrüchte, aber es gibt immer eine Schlange – komm vor sieben) oder das Café du Port am Ufer.
Wo übernachten in Bordeaux
Im Zentrum, idealerweise in der Gegend von Chartrons (Hipster-Viertel mit Antiquariaten und Weinbars) oder am Place des Quinconces. Ich empfehle das La Course Hotel (modernes Boutique-Hotel, ca. 100–140 €/Nacht) oder das Hôtel de Tourny mit schönem Innenhof.
Tag 6. Bordeaux — Wein und Saint-Émilion

Heute steht ein Weintag an! 🍷 Morgens geht es nach Saint-Émilion – ein mittelalterliches Städtchen umgeben von Weinbergen, etwa 45 Minuten von Bordeaux entfernt. Dieser Ort ist so fotogen, dass du Schwierigkeiten haben wirst, das Handy wegzustecken. Enge Kopfsteinpflastergassen, eine in den Fels gehauene Kirche (Église Monolithe – eine unterirdische Kirche, einzigartig!) und ringsum Weinberge, so weit das Auge reicht.
Halte für eine Weinprobe bei einem der Weingüter – die meisten bieten Führungen auch ohne Reservierung, aber es ist besser, vorher etwas zu buchen. Eintritt mit Verkostung liegt bei 10–25 € pro Person. Falls du nicht weißt, wohin: Château Franc Mayne oder Clos Fourtet sind großartige Optionen mit beeindruckenden Kellergewölben.
Zum Mittagessen in Saint-Émilion empfehle ich L’Envers du Décor – eine Weinbar mit ausgezeichnetem leichtem Menü – oder Amelia Canta für kreativere Küche.
Nachmittags zurück nach Bordeaux – nutze die restliche Zeit für einen Besuch der Cité du Vin (Weinmuseum in einem modernen Gebäude, das wie ein riesiger Dekanter aussieht). Eintritt ca. 22 €, am Ende bekommst du ein Glas Wein auf der Dachterrasse mit Blick über die ganze Stadt. Absolut lohnenswert.
Wo übernachten
Bleib die zweite Nacht in Bordeaux.
Tag 7. Dune du Pilat — die größte Wanderdüne Europas

Morgens pack die Koffer und fahr zur Dune du Pilat – nur eine Stunde Fahrt von Bordeaux und einer der beeindruckendsten Orte in ganz Frankreich.
Stell dir eine Sanddüne vor, 100 Meter hoch, 2,7 Kilometer lang, mit Blick auf den Atlantik auf der einen Seite und endlosen Kiefernwald auf der anderen. Es ist surreal. Steig hinauf (über Treppen oder direkt durch den Sand – beides ist ein Erlebnis) und oben öffnet sich ein Panorama, das dir den Atem raubt. Ehrlich gesagt – die Dune du Pilat ist einer dieser Orte, die kein Foto einfangen kann.
Praktische Infos: Parken kostet ca. 6–10 € je nach Saison. Der Aufstieg dauert 15–20 Minuten. Oben weht starker Wind, nimm eine Jacke mit. Und Sonnencreme – die Sonne brennt dort gnadenlos, weil sie vom Sand reflektiert wird.
Nach dem Abstieg gönn dir ein Austernessen in Gujan-Mestras oder in La Teste-de-Buch – das ist die Austernhauptstadt Frankreichs und frische Austern kosten hier einen Bruchteil des Pariser Preises. Selbst wenn du kein Austernfan bist, probiere sie hier – mit etwas Zitrone und Weißwein ist es unglaublich.
Nachmittags weiter Richtung Carcassonne – das ist eine längere Fahrt, etwa 3,5–4 Stunden, aber die Landschaft ist wunderschön – es geht durch die Gascogne, die Heimat des Armagnacs und der Entenfarmen.
Wo übernachten in Carcassonne
Ich empfehle eine Unterkunft direkt in Carcassonne oder Umgebung. Das Hotel Pont Levis hat einen fantastischen Blick auf die beleuchtete mittelalterliche Zitadelle (abends sieht es aus wie im Film) für vernünftige 80–120 €/Nacht. Preiswerter ist das Best Western Le Donjon direkt innerhalb der Festungsmauern.
Tag 8. Carcassonne — eine mittelalterliche Festung wie aus dem Märchen

Morgens brauchst du nur die Augen aufzuschlagen und hast eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungen Europas vor dir. Die Cité de Carcassonne ist eine komplett befestigte Stadt mit doppelten Mauern, 52 Türmen und einem Labyrinth aus engen Gassen im Inneren. UNESCO-Weltkulturerbe, selbstverständlich.
Ein Spaziergang über die Festungsmauern dauert 1–2 Stunden und die Ausblicke sind grandios – auf der einen Seite die Pyrenäen, auf der anderen Weinberge und der Fluss Aude. Der Eintritt in den Festungsbereich ist kostenlos, aber für die Besichtigung des Château Comtal (die Burg in der Burg) zahlst du ca. 9,50 €. Lohnt sich – der Führer zeigt dir auch Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind.
Hinweis: Die Hauptstraßen innerhalb der Zitadelle sind ziemlich touristisch überlaufen – voller Lavendel-Shops und Magnetläden. Aber du brauchst nur in eine Seitenstraße einzubiegen und bist allein. Mein Tipp: Umrunde die gesamte Zitadelle von außen, das dauert ca. 30 Minuten und du bekommst fantastische Fotos ohne Menschenmassen.
Zum Mittagessen geh in die Unterstadt (Ville Basse) – sie ist deutlich authentischer und preiswerter. Le Jardin de l’Évêque hat einen schönen Garten und ein hervorragendes Tagesmenü für 15–18 €. Für Cassoulet (traditioneller Bohneneintopf mit Entenconfit – die lokale Spezialität, ohne die du Carcassonne nicht verlassen darfst) geh ins Comte Roger.
Nachmittags weiter Richtung Provence – die Fahrt nach Avignon dauert etwa 3 Stunden und die Landschaft verändert sich allmählich: Olivenbäume, Zypressen, Steindörfer auf Hügeln. Willkommen im Süden!
Wo übernachten
Fahr weiter in die Provence und übernachte in Avignon oder Umgebung (siehe Tag 9).
Tag 9. Provence — Avignon und die umliegenden Dörfer

Die Provence ist wie eine Instagram-Postkarte, von der man denkt, sie könne unmöglich echt sein – und dann kommt man hin und sie ist noch schöner. Lavendelfelder, Olivenhaine, uralte Dörfer aus honigfarbenem Stein und dieses Licht… dieses Licht muss man einfach selbst erleben.
Starte den Tag in Avignon – die Stadt des Papstes und der berühmten Brücke, die nirgendwo hinführt (Pont d’Avignon, eigentlich Pont Saint-Bénézet – die Brücke wurde nie fertig gebaut und ragt daher einfach in den Fluss hinein, wo sie endet 😁). Der Papstpalast (Palais des Papes) ist riesig und beeindruckend – der größte gotische Palast der Welt. Eintritt ca. 12 €, plane 1,5–2 Stunden für die Besichtigung ein.
Nach dem Mittagessen fahr in die umliegenden Dörfer. Meine Lieblingsroute:
- Gordes – ein weißes Dorf, das sich an einen Felsen schmiegt, einer der meistfotografierten Ausblicke der Provence. Geh zum Aussichtspunkt unterhalb des Dorfes, von wo aus du die gesamte Szenerie wie auf einer Postkarte vor dir hast.
- Sénanque Abbey – ein Lavendelfeld direkt vor einem mittelalterlichen Kloster. Das ikonische Provence-Foto, das du aus jedem Reiseführer kennst. Der Lavendel blüht von Mitte Juni bis Ende Juli.
- Roussillon – ein Dorf aus rotem Ocker, das aussieht, als wäre man auf dem Mars gelandet. Die Wanderung durch die Ockersteinbrüche (Sentier des Ocres) ist kurz, aber wunderbar farbenfroh.
Zum Abendessen zurück nach Avignon – L’Essentiel bietet ausgezeichnete moderne provenzalische Küche (Menü ab 35 €), oder für ein entspannteres Dinner ins La Fourchette.
Wo übernachten in der Provence
In Avignon oder in einem der Dörfer im Luberon-Tal – La Bastide de Gordes ist die luxuriösere Wahl mit fantastischem Ausblick (aber die Preise entsprechen dem, ca. 200+ €/Nacht). In Avignon ist das Hôtel d’Europe in einem historischen Gebäude direkt am Platz hervorragend (100–160 €/Nacht).
Tag 10. Provence — Aix-en-Provence und Weiterfahrt nach Marseille

Morgens geht es nach Aix-en-Provence – etwa 1,5 Stunden von Avignon entfernt und eine der elegantesten Städte Frankreichs. Breite, von Platanen gesäumte Boulevards, Brunnen an jeder Ecke (man nennt es „die Stadt der tausend Brunnen“), Cafés mit Korbstühlen auf dem Bürgersteig – die Essenz des provenzalischen Savoir-vivre.
Schlendere über den Cours Mirabeau – die Hauptstraße voller Cafés (das legendäre Les Deux Garçons, in dem Cézanne und Hemingway verkehrten, brannte zwar ab, aber die Umgebung ist immer noch wunderschön). Besuche den lokalen Markt – auf dem Place Richelme gibt es täglich frischen Käse, Oliven, Lavendel und lokalen Honig.
Für Kunstliebhaber: Atelier Cézanne – das erhaltene Atelier des Impressionisten Paul Cézanne, wo er bis zu seinem Lebensende malte. Es ist ein kleiner, ruhiger und berührender Ort.
Zum Mittagessen versuch Le Formal (außergewöhnliche Gastronomie zu fairen Preisen für ein Michelin-nahes Restaurant) oder das Café de la Fontaine am Platz.
Nachmittags weiter nach Marseille – es sind nur 30 Minuten auf der Autobahn.
Wo übernachten in Marseille
Übernachte am Alten Hafen (Vieux-Port) – das ist das Zentrum des Geschehens und du hast alles fußläufig. Das Hôtel La Résidence du Vieux Port hat eine Terrasse mit Blick auf den Hafen und Notre-Dame de la Garde (ca. 120–180 €/Nacht). Preiswerter ist das Hôtel Hermès direkt am Hafen.
Tag 11. Marseille und Calanques

Marseille ist eine Stadt, die man entweder liebt oder nicht versteht – und ich liebe sie. Sie ist rau, authentisch, multikulturell und voller Energie. Keine polierte Touristenfalle – hier leben echte Menschen und das spürt man bei jedem Schritt.
Morgens starte am Alten Hafen – Fischer verkaufen hier ihren frischen Fang, über dem Hafen schwebt die berühmte silberne „Spiegel“-Überdachung von Norman Foster und die Luft duftet nach Bouillabaisse (Fischsuppe – die lokale Spezialität). Steig hinauf zur Notre-Dame de la Garde – der Basilika auf dem Hügel mit Blick über die ganze Stadt, den Hafen und das Meer. Das ist Pflicht.
Nachmittags ab in die Calanques – felsige Buchten mit türkisfarbenem Wasser, die aussehen wie norwegische Fjorde, nur im Mittelmeer. Sie sind absolut atemberaubend. Am leichtesten von Marseille aus erreichbar ist die Calanque de Sugiton (ca. 45 Minuten zu Fuß vom Parkplatz der Universität Luminy) oder die Calanque de Sormiou (mit dem Auto, aber im Sommer eingeschränkter Zugang).
Wichtig: Im Sommer (Juni–September) ist der Zugang zu den Calanques wegen Brandgefahr eingeschränkt. Prüfe morgens den aktuellen Status auf der Website des Parc National des Calanques. Nimm ausreichend Wasser mit, gute Wanderschuhe und Sonnencreme. Und Badesachen – du wirst schwimmen wollen!
Zum Abendessen in Marseille: Chez Etienne für Pizza (eine lokale Legende, nur Barzahlung), Le Café des Épices für kreatives provenzalisches Menü, oder traditionelle Bouillabaisse im Chez Fonfon in der Bucht Vallon des Auffes (teurer, aber authentisch – ca. 65 €/Person für Bouillabaisse).
Wo übernachten
Bleib die zweite Nacht in Marseille.
Tag 12. Côte d’Azur — Nizza und Monaco

Morgens fahr von Marseille Richtung Nizza – auf der Autobahn sind es etwa 2–2,5 Stunden, aber wenn du etwas mehr Zeit hast, fahr ein Stück über die legendäre Küstenstraße. Die Landschaft ist atemberaubend – türkisfarbenes Meer, felsige Klippen und Kiefernwälder.
Nizza ist die Königin der Côte d’Azur und ich finde, völlig zu Recht. Es ist nicht so überlaufen wie Cannes, nicht so teuer wie Monaco und hat eine fantastische Energie. Starte mit einem Spaziergang über die Promenade des Anglais – die berühmte Strandpromenade, auf der wirklich jeder flaniert. Dann ab in die Altstadt (Vieux Nice) – barocke Gassen, Märkte auf dem Cours Saleya (frische Blumen, Oliven, Socca), und falls du das Chez René Socca entdeckst – unbedingt anhalten für eine Socca (Kichererbsenpfannkuchen aus dem Holzofen, lokale Spezialität, kostet nur ein paar Euro und ist fantastisch).
Steig auf den Castle Hill (Colline du Château) – eine Burg gibt es dort zwar nicht mehr, aber der Blick über ganz Nizza, den Hafen und das Meer ist der beste der Stadt. Es gibt auch einen Aufzug, falls deine Beine nach 12 Tagen Roadtrip nur noch eingeschränkt funktionieren 😅.
Nachmittags mach einen Ausflug nach Monaco – es sind nur 30 Minuten mit dem Auto (oder mit dem Zug für ein paar Euro, was in der Stadt bequemer ist, weil Parken in Monaco die Hölle und absurd teuer ist). Monaco ist… nun ja, es ist Monaco. Riesige Jachten, das Casino Monte-Carlo, Luxusautos an jeder Ecke und das Gefühl, in einem James-Bond-Film gelandet zu sein. Schlendere am Casino vorbei, schau dir den Hafen voller Superjachten an, besuche den Fürstenpalast (Wachablösung um 11:55 Uhr) und das Ozeanographische Museum. Für ein paar Stunden ist es ein tolles Erlebnis – aber ehrlich gesagt, mehr als einen halben Tag braucht man dort nicht, es sei denn, du kannst dir ein Mittagessen für 200 € leisten.
Wo übernachten in Nizza
In Nizza übernachte in der Nähe der Altstadt oder an der Promenade. Das Hôtel La Pérouse (gemütliches Hotel an der Klippe mit Meerblick, ca. 150–250 €/Nacht) oder das preiswertere Hôtel Ozz (stilvolles Hostel/Hotel mit hervorragender Lage, ab 60 €/Nacht).
Tag 13. Annecy — das Venedig der Alpen

Heute steht eine längere Fahrt an, aber das Ziel ist es absolut wert. Von Nizza nach Annecy sind es etwa 5–5,5 Stunden (über Grenoble), aber die Landschaft ist schlicht atemberaubend – es geht durch die Alpen, vorbei an schneebedeckten Gipfeln und tiefen Tälern. Ich empfehle, früh morgens aufzubrechen.
Annecy ist eine Stadt, die dir buchstäblich den Atem raubt. Man nennt es das „Venedig der Alpen“ – die Altstadt ist von Kanälen durchzogen, die Häuser haben bunte Fassaden und über allem thronen die Alpengipfel. Und der See… Lac d’Annecy ist einer der saubersten Seen Europas. Die Farbe des Wassers – eine Mischung aus Türkis und Smaragd – ist schlicht unwirklich.
Nachmittags Bummel durch die Altstadt – Palais de l’Île (eine kleine Burg auf einer Insel mitten im Kanal, das ikonische Fotomotiv von Annecy), Gassen voller Käseläden und Chocolaterien, und dann direkt zum See. Bei schönem Wetter leih dir ein Stand-up-Paddleboard oder Kajak (ca. 15–20 €/Stunde) und geh aufs Wasser. Oder setz dich einfach ans Ufer, trink ein Glas Savoyer Weißwein und schau auf die Alpen.
Zum Abendessen: Le Freti (Savoyer Küche – Fondue, Raclette, Tartiflette, also alles mit Käse 🧀), oder Cozna für kreativere moderne Küche. Tipp: Das Savoyer Fondue ist hier das beste in ganz Frankreich – ohne Zögern bestellen.
Wo übernachten in Annecy
Direkt in der Altstadt oder am See. Das Hôtel du Palais de l’Isle (historisches Gebäude direkt am Kanal, ca. 100–150 €/Nacht) oder etwas günstiger das Hôtel des Alpes mit Blick auf die Berge.
Tag 14. Lyon — ein gastronomisches Finale

Letzter Tag des Roadtrips! Von Annecy nach Lyon sind es nur 1,5–2 Stunden und dich erwartet die gastronomische Hauptstadt Frankreichs. Lyon gilt nämlich als Wiege der französischen Gastronomie – und nach dem ersten Essen der Lyoner Küche wirst du verstehen, warum.
Vormittags erkunde Vieux Lyon (Altstadt) – ein Renaissance-Viertel mit geheimen Durchgängen, den sogenannten Traboules (enge Passagen durch Gebäude hindurch, ursprünglich von den Seidenwebern zum Transport der Seide genutzt). Sie sind frei zugänglich, aber du musst wissen, wo du suchen musst – in der Touristeninformation bekommst du eine Karte.
Fahr mit der Standseilbahn (oder zu Fuß) auf den Hügel Fourvière – römische Ruinen, die Basilika Notre-Dame de Fourvière mit einer absolut überwältigenden Ausstattung (goldene Mosaiken, Marmor – es ist wie ein Schmuckkästchen von innen) und ein Blick über ganz Lyon und bei klarem Wetter bis zum Mont Blanc.
Mittagessen in einem Bouchon ist Pflicht. Ein Bouchon ist ein traditionelles Lyoner Gasthaus und das Essen dort ist genial – Quenelle (leichte Fischknödel in Sauce), Salade Lyonnaise (Salat mit Speck und pochiertem Ei), Saucisson Lyonnais. Meine Empfehlungen: Daniel & Denise (Michelin Bib Gourmand, Menü um 35 €) oder Le Bouchon des Filles (kleiner, gemütlicher, ausgezeichnete Küche).
Nachmittags Spaziergang an den Ufern der Rhône und der Saône – Lyon liegt am Zusammenfluss zweier Flüsse und die Promenaden entlang beider sind fantastisch für einen entspannten Bummel. Halt am Place Bellecour (einer der größten Plätze Europas) und im Viertel Croix-Rousse (das ehemalige Weberviertel, heute voller Ateliers und Cafés).
Wenn du von Lyon aus zurückfliegst, ist der Flughafen Saint-Exupéry nur 30 Minuten vom Zentrum entfernt. Gib den Mietwagen am Flughafen ab und das war’s – der Frankreich Roadtrip ist komplett! 🎉
Wo übernachten in Lyon
Falls du noch eine Nacht bleibst: Das Hôtel Le Royal (klassischer Lyoner Luxus, ca. 150–200 €/Nacht) oder das Mama Shelter Lyon (Design-Hotel mit cooler Rooftop-Bar, ca. 80–120 €/Nacht).
Praktische Tipps zum Schluss
Was einpacken
Schau dir unseren Artikel Wie man ins Handgepäck packt an – auch für einen 14-tägigen Roadtrip kann man leicht packen, besonders im Sommer. Ich empfehle ein Paar bequeme Wanderschuhe (Calanques, Castle Hill, Hügel in der Provence) und dazu leichte Sneaker für die Städte.
Wo günstige Flüge finden
Günstige Flüge findest du über Vergleichsportale wie Skyscanner oder Google Flights. Suche nach einer Kombination wie Berlin/München/Frankfurt → Paris + Lyon → Berlin/München/Frankfurt. Eurowings, Lufthansa und diverse Billigfluglinien bieten regelmäßig gute Verbindungen an.
Mietwagen
Wir haben langfristig gute Erfahrungen mit RentalCars gemacht, das wir weltweit nutzen. Für Frankreich nimm einen Kleinwagen mit Automatik.
Reiseversicherung nicht vergessen
Auch in Europa kann immer etwas passieren – schau dir unsere SafetyWing-Bewertung an, die auch Roadtrips durch Europa abdeckt.
Internet und mobile Daten
Eine eSIM von Holafly funktioniert in ganz Frankreich problemlos. Zwar hast du EU-Roaming, aber wenn du länger unterwegs bist oder dir schnelle Daten wichtig sind, ist es eine hervorragende Option.
Häufig gestellte Fragen zum Frankreich Roadtrip
Bevor du losfährst, hier die Antworten auf die Fragen, die uns Leser rund um den 14-tägigen Frankreich Roadtrip am häufigsten stellen.
Tipps und Tricks für deinen Urlaub
Zahle nicht zu viel für Flugtickets
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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