Roadtrip durch Slowenien: Reiseroute für 7 Tage

Slowenien hat mich umgehauen. Und zwar wortwörtlich — als Lukáš und ich zum ersten Mal an der Soča anhielten und ich von der Brücke nach unten schaute, wurden mir die Knie so weich, dass ich mich am Geländer festhalten musste. Diese Wasserfarbe gibt es eigentlich gar nicht. So ein Türkis kann man sich nicht mal in Photoshop ausdenken, und trotzdem fließt es da seelenruhig durch die Alpentäler, als wäre das völlig normal. 😅

Slowenien ist ein Land, in dem an einem einzigen Tag alpine Landschaften mit schneebedeckten Gipfeln, smaragdgrüne Flüsse voller Kajakfahrer, ein mittelalterliches Städtchen mit Burg auf dem Felsen und am Abend frische Meeresfrüchte an der Adria an einem vorbeiziehen. Das alles in einem Land, das kleiner ist als das Bundesland Schleswig-Holstein. Wirklich.

Ich habe für euch eine komplette Reiseroute für einen 7-tägigen Roadtrip durch Slowenien zusammengestellt — von Ljubljana über das legendäre Bled und Bohinj, die wilde Soča und den Vršič-Pass bis zur Höhle von Postojna und dem Küstenstädtchen Piran. Hier findet ihr konkrete Tipps, wohin ihr fahren, wo ihr essen, wo ihr übernachten und wie viel das Ganze kosten wird. Los geht’s! ☺️

Artikelinhalt

Zusammenfassung

  • Route: Ljubljana → Bled → Bohinj → Soča-Tal (Bovec, Kobarid) → Vršič-Pass → Postojna → Piran
  • Ideale Reisezeit: Mai–Juni oder September — weniger Touristen, angenehme Temperaturen, alles geöffnet
  • Ein Auto ist ein Muss — mit öffentlichen Verkehrsmitteln schafft ihr diese Route in einer Woche nicht. Mietwagen gibt es ab ca. 30 €/Tag.
  • Budget für 7 Tage zu zweit: ca. 1.000–1.600 € (ohne Flüge), je nach Unterkunftsstandard
  • Der schönste Tag der Route: Tag 4 — das Soča-Tal, der Vršič-Pass und Stopps, bei denen ihr alle 500 Meter anhalten wollt
  • Größte Überraschung: Kobarid und Umgebung — weniger Touristen als Bled, aber eine mindestens genauso schöne Landschaft
  • Worauf ihr achten solltet: Slowenische Maut (E-Vignette) — ohne droht eine Strafe von 300–800 €
  • Was ihr nicht verpassen dürft: Vintgar-Klamm, Bohinjsee, Slap Kozjak, Burg Predjama, Sonnenuntergang in Piran

Wann zum Roadtrip durch Slowenien aufbrechen und wie hinkommen

Slowenien ist das ganze Jahr über wunderschön, aber für einen Roadtrip sind einige Monate deutlich besser als andere. Die Hauptsaison (Juli–August) bedeutet Menschenmassen am Bleder See, volle Parkplätze am Bohinj und Übernachtungspreise, die einem die Augenbrauen hochziehen. Andererseits können außerhalb der Saison viele Bergstraßen gesperrt sein — insbesondere der Vršič-Pass, der ein zentraler Bestandteil dieser Reiseroute ist.

Beste Reisezeit

Mai bis Mitte Juni ist meiner Meinung nach die ideale Zeit. Die Natur ist frisch, grün und blühend, die Temperaturen liegen bei 20–25 °C, der Vršič-Pass ist bereits geöffnet (normalerweise ab Mitte Mai, aber prüft den aktuellen Stand) und es sind nur ein Bruchteil der Touristen im Vergleich zum Sommer unterwegs.

September ist die zweite hervorragende Wahl — es ist noch warm genug zum Baden im Meer bei Piran, die Farben werden herbstlich und die Massen sind zurück in den Schulen.

Juli und August funktionieren auch, aber rechnet mit Menschenmassen am Bled, höheren Preisen und der Notwendigkeit, Unterkünfte weit im Voraus zu buchen. Wenn ihr im Sommer fahrt, besucht die beliebten Orte früh am Morgen.

Wie kommt man nach Slowenien

Mit dem Flugzeug: Der nächste Flughafen ist Ljubljana (Jože Pučnik Airport), den ihr z. B. mit Eurowings oder Lufthansa von München oder Frankfurt aus erreicht. Alternativ könnt ihr nach Triest (Italien), Zagreb oder Graz fliegen und von dort mit dem Mietwagen weiterfahren.

Mit dem Auto aus Deutschland: Ljubljana ist von München aus in ca. 4–5 Stunden über Österreich erreichbar, von Berlin aus sind es rund 8–9 Stunden. Mautgebühren: Österreich (digitale Vignette ~10 € für 10 Tage) + Slowenien (E-Vignette). Wenn ihr mit dem eigenen Auto fahrt, spart ihr die Mietwagenkosten und habt volle Flexibilität beim Gepäck.

Mietwagen und Transport

Ein Auto ist für diesen Roadtrip absolut unverzichtbar. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in Slowenien zwar, aber die Busfrequenz abseits der Hauptstrecken ist gering und einige Orte aus der Reiseroute sind ohne Auto nicht erreichbar.

Lukáš und ich haben langfristig gute Erfahrungen mit RentalCars, das wir weltweit nutzen. Die Preise für ein Kompaktauto in Slowenien liegen bei 30–50 €/Tag, je nach Saison. Unsere Empfehlungen:

  • Kleineres Auto — die schmalen Bergstraßen am Vršič und im Soča-Tal werden euch überzeugen, warum ein SUV nicht nötig ist
  • Vollkasko-Versicherung — lieber etwas draufzahlen, Bergstraßen können tückisch sein
  • Schaltgetriebe ist günstiger, aber wenn ihr es nicht gewohnt seid, in Serpentinen zu schalten, denkt über Automatik nach

⚠️ Wichtig: Die slowenische E-Vignette! Seit 2022 gibt es eine elektronische Maut. Die Wochenvignette kostet 15 € und kann online auf evinjeta.dars.si gekauft werden. Ohne droht eine Strafe von 300–800 €. Einfach das Kennzeichen registrieren und fertig. Dauert zwei Minuten.

Benzin kostet in Slowenien etwa 1,45–1,60 €/l. Für den gesamten 7-tägigen Roadtrip solltet ihr mit ca. 120–160 € für Sprit rechnen.

Wo übernachten und was kostet ein Roadtrip durch Slowenien

Unterkünfte in Slowenien liegen preislich irgendwo zwischen Kroatien und Österreich — definitiv günstiger als die Alpen, aber in der Hauptsaison am Bled können die Preise durchaus überraschen. Generell gilt: Je weiter weg von Bled, desto besser das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für diese Reiseroute empfehle ich 3–4 Standorte statt jeden Tag umzuziehen:

1. Ljubljana (1–2 Nächte) — zum Start 2. Bled oder Bohinj (2 Nächte) — als Basis für die Seen und Umgebung 3. Bovec oder Kobarid (2 Nächte) — Soča-Tal 4. Piran oder Umgebung (1–2 Nächte) — zum Abschluss am Meer

Budget für 7 Tage zu zweit

Posten Budget-Variante Mittlere Variante Komfort-Variante
Unterkunft (7 Nächte) 400 € 680 € 1.120 €
Auto + Benzin + Vignette 280 € 360 € 480 €
Essen und Trinken 200 € 320 € 520 €
Eintritt und Aktivitäten 80 € 160 € 280 €
Gesamt zu zweit 960 € 1.520 € 2.400 €

Preise in Restaurants: Ein Hauptgericht in einem normalen Restaurant kostet 8–15 €, Kaffee 1,50–2,50 €, Bier 3–4 €. Slowenien ist nicht teuer beim Essen, nur am Bled und in Piran zahlt man einen Aufschlag für die Lage.

💡 TIPP zum Sparen: Slowenische „Gostilne“ (traditionelle Gasthöfe) bieten Mittagsmenüs für 8–12 € inklusive Suppe — und die Portionen sind riesig. Haltet Ausschau nach Schildern mit „dnevno kosilo“ oder „malica“.

Hier kommt die Übersicht der gesamten Route Tag für Tag. Habt ihr mehr Zeit und wollt auch den Osten Sloweniens sehen? Schaut euch unsere 14-Tage-Version des Roadtrips an.

Tag Route und Transfer Übernachtung
1. Ankunft, Ljubljana zu Fuß Ljubljana
2. Ljubljana → Bled (~50 Min.) Bled
3. Bled → Bohinj (~25 Min.) Bohinj
4. Bohinj → Kranjska Gora → Vršič-Pass → Bovec (~3–4 Std. mit Stopps) Bovec
5. Soča-Tal — Rafting, Kobarid, Wasserfall Kozjak Bovec / Kobarid
6. Soča-Tal → Postojna → Predjama → Piran (~3 Std.) Piran
7. Piran und die slowenische Küste Piran / Heimreise
Die Gesamtstrecke beträgt etwa 600–700 km. Die Fahrzeiten sind Richtwerte, ohne Zwischenstopps.

Tag 1. Ljubljana — kleine Hauptstadt mit großer Seele

Altstadt und Burg von Ljubljana

Den ersten Tag widmet ihr Ljubljana, denn diese Stadt verdient mehr als nur einen Zwischenstopp. Sie ist so kompakt und fußgängerfreundlich, dass ihr sie bequem an einem Tag erkunden könnt — und trotzdem bleibt Zeit, in einem Café am Fluss zu sitzen, die Burg zu besuchen und ein paar versteckte Ecken zu entdecken, über die kein Reiseführer spricht.

Was man in Ljubljana sehen und machen kann

Startet den Tag am Prešeren-Platz — das Herz der Stadt, von dem aus ihr überall hinkommt. Überquert die ikonische Dreibrücke (Tromostovje), die vom slowenischen Architekten Jože Plečnik entworfen wurde, und spaziert die Uferpromenade der Ljubljanica entlang. Morgens ist hier Ruhe, die Cafés erwachen gerade erst und die Stadt hat diese frische Morgenstimmung, in der alles fotogen aussieht.

Von dort geht es zur Burg von Ljubljana (Ljubljanski grad). Hinauf schafft ihr es zu Fuß in ca. 15 Minuten über einen steilen Pfad oder mit der Standseilbahn für 6 € hin und zurück. Die Aussicht vom Turm lohnt sich — die ganze Stadt unter euch, dahinter zeichnen sich die Alpen ab. Eintritt Burg + Turm + Standseilbahn kostet 16 € pro Person.

Nach dem Abstieg von der Burg schlängelt euch durch die Gassen der Altstadt und vergesst nicht den Zentralmarkt (geöffnet Montag–Samstag bis 14:00 Uhr). Frisches Obst, Käse, Schinken, Olivenöl — der ideale Ort, um Proviant für die nächsten Tage einzukaufen. Am Freitagabend findet hier die Open Kitchen (Odprta kuhna) statt — ein Street-Food-Festival direkt an der Uferpromenade, bei dem ihr slowenische, italienische und asiatische Küche probieren könnt. Die Gerichte kosten 5–10 €.

Am Nachmittag macht einen Abstecher nach Metelkova — ein alternatives Kulturviertel in ehemaligen Militärkasernen. Graffiti, Galerien, Bars — eine Art slowenische Version der Berliner Roten Flora, nur kleiner und gemütlicher. Am Abend kehrt zur Uferpromenade zurück und lasst euch in einem der Restaurants mit Blick auf den Fluss nieder.

Wo essen in Ljubljana

  • Gostilna na Gradu — ein Restaurant direkt auf der Burg, überraschend gute Küche zu vernünftigen Preisen. Probiert das Rindertataki oder Štruklji (slowenische Strudel).
  • Druga Violina — ein charmantes Restaurant in der Altstadt, in dem Menschen mit Behinderung arbeiten. Hervorragende traditionelle slowenische Küche, riesige Portionen, faire Preise (Hauptgericht 8–12 €).
  • Čokl — das beste Café der Stadt für Liebhaber von Spezialitätenkaffee. Den Flat White machen sie hier großartig.
  • Fany & Mary — wenn ihr Lust auf Brunch habt, seid ihr hier richtig.

Wo übernachten in Ljubljana

Ljubljana ist kompakt, also übernachtet im Zentrum oder in unmittelbarer Nähe — alles ist zu Fuß erreichbar. Parken im Zentrum ist schwierig (und teuer), also sucht eine Unterkunft mit eigenem Parkplatz.

Unsere Unterkunftstipps: City Hotel Ljubljana (modernes Hotel wenige Schritte vom Prešeren-Platz) oder Center Ljubljana (Apartments in einem historischen Gebäude mitten im Zentrum).

Tag 2. Bled — ja, er ist so schön wie auf den Fotos

Bleder See mit der Insel und Kirche

Von Ljubljana bis zum Bleder See ist es mit dem Auto knapp eine Stunde. Und wenn ihr zum ersten Mal um die Kurve biegt und den See mit der kleinen Insel und der Kirche seht… tja, es ist genau so, wie es auf Instagram aussieht. Nur noch schöner, weil rundherum die Alpen aufragen und ihr dort steht und euren eigenen Augen nicht traut. 😁

Was man in Bled sehen und machen kann

Morgens früh aufbrechen. Das ist wohl der wichtigste Tipp für Bled — um 8 Uhr morgens herrscht hier Ruhe und Entspannung, um 10 Uhr rollen bereits die Reisebusse an. Umrundet den See zu Fuß oder mit dem Fahrrad (der Rundweg ist ca. 6 km lang, in gemütlichem Tempo mit Fotostopps dauert er etwa anderthalb Stunden).

Pletna zur Insel — ein traditionelles Holzboot, das euch zur kleinen Insel inmitten des Sees bringt. Es kostet 18 € hin und zurück und ist ein echtes Erlebnis. Auf der Insel steht die Marienkirche, wo ihr die Wunschglocke läuten könnt (und euch wünschen, im Sommer einen Parkplatz zu finden 😅). Der Eintritt in die Kirche kostet weitere 12 € pro Person.

Die Burg von Bled (Blejski grad) thront auf einem Felsen über dem See und bietet das beste Panorama, das ihr am Bled finden werdet. Eintritt 15 €. Drinnen gibt es ein kleines Museum, eine Druckerei und einen Weinkeller — aber vor allem diese Aussicht.

Am Nachmittag macht euch auf zur Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) — eine schmale Schlucht mit Holzstegen über dem türkisfarbenen Fluss, nur 4 km von Bled entfernt. Eintritt 10 €. Die Klamm ist 1,6 km lang und endet an einem Wasserfall. Sie ist ein äußerst beliebtes Ausflugsziel, also geht morgens oder am späten Nachmittag. Im Sommer ist sie mittags buchstäblich nicht erreichbar — der Parkplatz ist voll und der Zugang wird nur in Gruppen freigegeben.

💡 TIPP: Wenn ihr Bled ohne Menschenmassen erleben wollt, wandert zum Aussichtspunkt Ojstrica — ein kurzer, aber steiler Aufstieg (20 Minuten), belohnt mit der schönsten Aussicht auf den See und die Insel. Kostenlos und hier sind nur ein Bruchteil der Touristen im Vergleich zur Burg.

Die legendäre Bleder Cremeschnitte

Ihr könnt Bled nicht verlassen, ohne die Kremšnita probiert zu haben — die Bleder Cremeschnitte. Die berühmteste Version gibt es im Café Park direkt am See. Ein Stück kostet etwa 4,50 € und ist … nun ja, ein ordentliches Stück Creme zwischen zwei Schichten Blätterteig. Ganz ehrlich? Lecker, aber etwas überbewertet. Probiert lieber die Version in der Šmon Confectionery — ein kleinerer Laden, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, weniger Touristen. 😉

Wo essen in Bled

  • Gostilna Pri Planincu — traditionelle slowenische Küche unweit des Sees, beliebt bei Einheimischen. Probiert Ričet (Gersteneintopf) oder Štruklji.
  • Finefood Bled — modernes Bistro mit lokalen Zutaten, etwas teurer, aber hervorragend.
  • Oštarija Peglez’n — romantisches Restaurant mit Terrasse, ideal für ein Abendessen.

Wo übernachten in Bled

Eine Unterkunft direkt am Bled ist teurer, aber bequem. Eine Alternative ist eine Übernachtung am Bohinjsee (20 Minuten mit dem Auto) — deutlich günstiger und ruhiger. Wenn ihr am Bled bleibt, sucht eine Unterkunft mit Parkplatz — in der Saison ist das im Zentrum ein Kampf.

Unsere Unterkunftstipps: Penzion Berc (familiäre Pension wenige Minuten vom See) oder Vila Prešeren (Boutique-Pension direkt am Seeufer).

Tag 3. Bohinj — die ruhigere und wildere Schwester von Bled

Der Bohinjsee in den Julischen Alpen

Tag 3 gehört dem Bohinjsee, der meiner Meinung nach schöner ist als Bled. Ja, ich habe es gesagt. 😅 Bohinj hat weder eine Insel mit Kirchlein noch ein Instagram-taugliches Panorama, aber dafür etwas, das Bled verloren hat — Ruhe, Wildheit und das Gefühl, in echter Natur zu sein.

Von Bled aus ist es 25 Minuten mit dem Auto. Der See ist von den Bergen der Julischen Alpen umgeben, das Wasser ist klar genug zum Baden (im Sommer ca. 22 °C) und die Atmosphäre ist völlig anders — statt Menschenmassen mit Selfie-Sticks trefft ihr hier einheimische Familien beim Picknick und Pärchen auf Paddleboards.

Was man in Bohinj sehen und machen kann

Beginnt den Tag an der Kirche des Heiligen Johannes des Täufers am Ostufer des Sees — eine Steinkirche aus dem 13. Jahrhundert direkt am Wasser, so fotogen, dass es fast wehtut. Eintritt 5 €.

Von dort macht euch auf zum Wasserfall Savica (Slap Savica) — einer der bekanntesten Wasserfälle Sloweniens. Vom Parkplatz sind es ca. 20 Minuten Stufen hinauf (über 500 Stufen, vergesst eure ordentlichen Wanderschuhe nicht). Eintritt 3 €, Parkplatz 5 €. Der Wasserfall stürzt aus 78 Metern Höhe hinab und ist besonders im Frühling bei viel Wasser atemberaubend.

Seilbahn auf den Vogel — wenn ihr Panoramablicke auf den gesamten See und die Julischen Alpen von oben wollt, ist das ein absolutes Muss. Die Seilbahn bringt euch auf 1.535 m ü. M. für 21 € hin und zurück. Oben gibt es Aussichtspunkte, ein Restaurant und einfache Wanderwege. Bei klarem Wetter seht ihr den Triglav — Sloweniens höchsten Berg (2.864 m). Wir haben oben fast zwei Stunden verbracht, weil wir einfach nicht aufhören konnten zu fotografieren. 😁

Am Nachmittag könnt ihr euch ein Paddleboard oder Kajak direkt am See ausleihen (ca. 15–20 €/Std.) oder einfach baden gehen. Am Westende des Sees gibt es einen Kiesstrand, an dem weniger los ist.

Wo essen in Bohinj

  • Strud’l — wie der Name verrät, sind Strudel die Spezialität, aber es gibt auch hervorragende Suppen und lokale Gerichte. Direkt am See.
  • Gostilna Rupa — traditioneller Gasthof in Srednja Vas, fantastische Bohinjer Forellensuppe und hausgemachte Žlikrofi (gefüllte Teigtaschen).
  • Gostilna Mihovc — beliebt bei Einheimischen, ehrliche Küche, faire Preise.

Wo übernachten in Bohinj

Wenn ihr die Nacht zuvor in Bled verbracht habt, zieht ihr heute um. Bohinj ist auch eine tolle Basis für den nächsten Tag (Weiterfahrt ins Soča-Tal). Übernachtet in der Gegend von Ribčev Laz oder Stara Fužina.

Unsere Unterkunftstipps: Hotel Jezero (Hotel direkt am See in Ribčev Laz) oder Hotel Bohinj (Designhotel im Zentrum von Ribčev Laz).

Tag 4. Vršič-Pass und Fahrt ins Soča-Tal

Berghütte Tičarjev dom am Vršič-Pass
Foto: Petar Milošević, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Das ist der Tag, für den sich der gesamte Roadtrip lohnt. Die Fahrt über den Vršič-Pass (1.611 m ü. M.) gehört zu den schönsten Alpenstraßen Europas — 50 Kehren (24 auf der einen Seite, 26 auf der anderen, alle nummeriert), jede mit einer Aussicht, bei der ihr anhalten wollt. Rechnet damit, dass 50 km Fahrt 3–4 Stunden dauern, weil ihr den Zwischenstopps einfach nicht widerstehen könnt.

Route von Bohinj über Vršič nach Bovec

Von Bohinj fahrt ihr über Kranjska Gora — dort beginnt der Aufstieg zum Vršič. Die Straße ist schmal, aber asphaltiert und gut gepflegt. ⚠️ In den Kehren auf Gegenverkehr achten — einige Abschnitte sind einspurig. In der Hauptsaison fahren hier auch Busse, also ist Geduld gefragt.

Stopps, die ihr nicht verpassen dürft:

Russische Kapelle (Ruska kapelica) — eine kleine Holzkapelle, die von russischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg zum Gedenken an diejenigen errichtet wurde, die beim Bau der Straße und durch eine Lawine ums Leben kamen. Ein bewegender und wunderschöner Ort, kurzer Spaziergang vom Parkplatz.

Aussichtspunkt am Vršič-Gipfel — auf dem höchsten Punkt des Passes gibt es einen Parkplatz und einen Aussichtspunkt. Hier steht die Berghütte Tičarjev dom, wo ihr eine Suppe oder Wurst mit Blick auf die Julischen Alpen genießen könnt. Das ist der Moment, in dem ihr euch denkt: „Ok, Slowenien, du hast mich überzeugt.“ ☺️

Izvir Soče (Soča-Quelle) — eine kurze Abfahrt vom Sattel Richtung Bovec, und ihr seht das Schild zur Quelle der Soča. Parkplatz kostet 5 €, von dort sind es 20 Minuten zu Fuß zur Quelle. Und hier beginnt es — dieses unglaublich türkisfarbene Wasser, das euch die nächsten zwei Tage begleiten wird. Macht euch darauf gefasst, dass ihr an der Quelle mit offenem Mund stehen werdet.

Von der Quelle geht es über Serpentinen hinab ins Trenta-Tal und dann nach Bovec. Unterwegs passiert ihr eine fotogene Aussicht nach der anderen — das Tal öffnet sich, der Fluss schlängelt sich unter euch und ihr fragt euch, warum ihr nicht schon früher hergekommen seid.

In Bovec kommt ihr am Nachmittag an. Wenn ihr noch Energie habt, macht einen Abstecher zum Slap Boka — dem höchsten Wasserfall Sloweniens (106 m), sichtbar direkt von der Straße aus. Für einen näheren Blick führt ein kurzer Weg hin (30 Minuten hin und zurück).

Wo essen unterwegs / in Bovec

  • Tičarjev dom am Vršič — Berghütte am Gipfel des Passes, einfache aber ehrliche Küche. Suppe und Wurst für ein paar Euro.
  • Gostilna Sovdat in Bovec — beliebtes Restaurant mit Terrasse, hervorragendes Grillfleisch und hausgemachte Desserts.
  • Letni vrt in Bovec — Pizzeria mit überraschend guten Pizzen und freundlichen Preisen. Ideal nach einem Tag auf der Straße.

Wo übernachten in Bovec

Bovec ist die Hauptbasis für das Soča-Tal. Hier gibt es reichlich Unterkünfte, von Campingplätzen über Apartments bis zu Pensionen. Reserviert rechtzeitig — im Sommer sind sie schnell ausgebucht.

Unsere Unterkunftstipps: Hotel Soča (Hotel mit Wellness im Zentrum von Bovec) oder Hotel Sanje ob Soči (stilvolles Designhotel am Fluss).

Tag 5. Soča-Tal — Rafting, Wasserfälle und Kobarid

Türkisfarbener Fluss Soča in den Julischen Alpen
Foto: MarcusObal, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Heute ist der Tag für alle, die Natur und ein bisschen Adrenalin lieben. Das Soča-Tal (Soška dolina) bietet einige der schönsten Naturkulissen in ganz Europa — und das ist keine Übertreibung.

Vormittags: Aktivitäten auf der Soča

Wenn ihr auch nur ein bisschen abenteuerlustig seid, ist Rafting oder Kajak auf der Soča das absolute Highlight dieses Roadtrips. Der Fluss hat Klasse II–III (in einigen Abschnitten IV), also aufregend, aber auch für Anfänger mit Guide machbar.

Rafting kostet 35–50 € pro Person für einen ca. 2–3-stündigen Ausflug. Ich empfehle Bovec Rafting Team oder Soča Rafting — beide Agenturen haben ausgezeichnete Bewertungen und professionelle Guides. Bucht im Voraus, besonders im Sommer.

Falls Rafting nicht euer Ding ist, gibt es Alternativen: Zipline über dem Soča-Tal (eine der längsten in Europa, 60 €), Canyoning oder einfach ein ruhiger Spaziergang entlang des Flusses.

Nachmittags: Kobarid und Wasserfall Kozjak

Nach dem Mittagessen fahrt ihr von Bovec nach Kobarid (20 Minuten mit dem Auto). Dieses Städtchen ist überraschend interessant:

Slap Kozjak — ein Wasserfall, der in ein natürliches Amphitheater fällt, umgeben von moosbewachsenen Felsen. Wie aus einem Märchen. Der Weg vom Parkplatz ist leicht, ca. 30 Minuten über einen Waldpfad. Eintritt 6 €. Geht bis zum Ende zum Wasserfall — Fotos werden diesem Ort nicht gerecht, aber versucht es trotzdem. Es ist einer der schönsten Wasserfälle, die ich je gesehen habe.

Kobarid-Museum — ein überraschend gutes Museum über die Schlacht von Kobarid aus dem Ersten Weltkrieg (auch in Hemingways Roman „In einem anderen Land“ beschrieben). Eintritt 7 €. Selbst wenn ihr keine Fans von Militärgeschichte seid — das Museum ist so aufbereitet, dass es einen fesselt.

Napoleonbrücke — eine wunderschöne Steinbrücke über die Soča, von der aus man diese wahnsinnige Wasserfarbe sieht. Haltet hier für ein Foto an.

Wenn ihr Zeit habt, macht den Kobarid-Historienweg — ein Rundweg um die Stadt (ca. 5 km, 2–3 Stunden), der euch durch italienische Schützengräben, an Wasserfällen und Aussichtspunkten vorbeiführt.

Wo essen in Kobarid

  • Hiša Franko — Achtung, das ist ein Michelin-Stern-Restaurant der Küchenchefin Ana Roš. Das Degustationsmenü kostet rund 200 € pro Person. Wenn ihr euch ein einziges außergewöhnliches Abendessen auf dem gesamten Roadtrip gönnen wollt, dann hier. Reserviert Wochen im Voraus.
  • Topli Val — normalere Preisklasse, hervorragende Soča-Forellen und hausgemachte Pasta. Hauptgerichte 10–18 €.
  • Kotlar — traditioneller Gasthof, ordentliche Portionen, freundliche Bedienung.

Wo übernachten in Kobarid

Wenn ihr nicht zurück nach Bovec fahren wollt, verlegt die Übernachtung nach Kobarid. Hier ist die Atmosphäre ruhiger und ihr seid näher an der morgigen Route.

Unsere Unterkunftstipps: Rooms Pri Lovrižu (gemütliche Zimmer in der Nähe von Kobarid) oder Hotel Hvala (Familienhotel mit dem bekannten Restaurant Topli Val).

Tag 6. Postojna und Predjama — unterirdische Welt und Märchenburg

Burg Predjama in die Felswand gebaut
Foto: Marco Almbauer, CC0, Wikimedia Commons

Heute steht der Transfer von den Bergen an die Küste an, und auf dem Weg haltet ihr an zwei Orten, die nicht nur für Slowenien, sondern für ganz Europa absolut einzigartig sind. Von Kobarid nach Postojna sind es ca. 2 Stunden über Nova Gorica und die Autobahn.

Höhle von Postojna (Postojnska jama)

Die größte Schauhöhle Europas und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Sloweniens. Und ich muss zugeben — zu Recht. Auch wenn ich normalerweise nicht der Typ bin, der sich für Höhlen begeistert, hat mich diese umgehauen. 😅

Die Führung dauert 1,5 Stunden, und einen Teil der Strecke absolviert ihr in einer kleinen Bahn, die euch durch die Höhle fährt, während euch kalte Luft um die Ohren pfeift (in der Höhle herrschen konstante 10 °C, nehmt eine Jacke mit!). Danach geht es zu Fuß weiter zwischen Stalaktiten und Stalagmiten, die wie aus einer anderen Welt wirken.

Eintrittskarten: Nur Höhle 27,90 €, Kombi-Ticket Höhle + Predjama 35,90 €. Kauft das Kombi-Ticket — ihr spart und beide Orte sind es wert. Reserviert eure Tickets am besten online im Voraus, es gibt Zeitfenster und in der Saison sind sie schnell ausgebucht.

💡 TIPP: Führungen gibt es in verschiedenen Sprachen. Deutsch wird regelmäßig angeboten. Alternativ gibt es einen Audioguide auf Deutsch gegen Aufpreis.

Burg Predjama (Predjamski grad)

Nur 10 Minuten von der Höhle entfernt steht eine Burg, die aussieht, als hätte jemand sie in den Schlund einer riesigen Höhle eingepasst. Und genau das ist passiert — die Burg aus dem 13. Jahrhundert ist buchstäblich in die Felswand eingebaut, 123 Meter über dem Boden. Sie ist eines der meistfotografierten Bauwerke Sloweniens, und wenn ihr sie in echt seht, versteht ihr warum.

Die Besichtigung der Burg dauert ca. 45 Minuten. Drinnen gibt es ein Museum mit der Geschichte des Raubritters Erasmus von Predjama, der sich hier angeblich versteckte und einer Belagerung durch einen Geheimgang in der Höhle hinter der Burg trotzte. Die Geschichte klingt wie aus einem Disney-Film, ist aber wahr. 😁

Eintritt: Im Kombi-Ticket mit der Höhle 35,90 € (siehe oben).

Weiterfahrt nach Piran

Von Postojna nach Piran sind es ca. eine Stunde mit dem Auto. Ihr kommt am Nachmittag/Abend an und erlebt noch einen der schönsten Sonnenuntergänge, die Slowenien zu bieten hat.

Wo essen unterwegs

  • In Postojna: Gostilna Požar — traditionelles Restaurant direkt bei der Höhle, faire Preise, gutes Essen (Hauptgerichte 10–15 €)
  • Oder esst in Kobarid/unterwegs zu Mittag und genießt in Piran dann ein ausgiebiges Abendessen am Meer

Wo übernachten in Piran

Parken in Piran ist ein Albtraum — die Stadt ist praktisch autofrei. Es gibt einen großen Parkplatz Fornače am Stadtrand (ca. 15 Min. zu Fuß ins Zentrum), wo eine Nacht etwa 20 € kostet. Unterkünfte mit eigenem Parkplatz sind hier selten und teuer.

Alternative: Übernachtet in Portorož oder Izola (10–15 Min. mit dem Auto), wo das Parken einfacher ist, und fahrt für Ausflüge nach Piran.

Unsere Unterkunftstipps: Hotel Piran (4-Sterne-Hotel am Meer, unweit des Tartini-Platzes) oder Old Town Rooms Piran (Zimmer im Herzen der Altstadt).

Tag 7. Piran — mediterranes Juwel zum Abschluss

Blick auf die Küstenstadt Piran
Foto: Mateja Jaušovec, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Der letzte Tag gehört der slowenischen Küste. Und was für ein Kontrast! Die ganze Woche wart ihr in den Bergen, an Seen und Flüssen, und plötzlich steht ihr auf einem Platz, umgeben von venezianischen Häusern, es riecht nach Meer, Salz und gegrilltem Fisch. Piran ist wie ein Stück Italien, das sich nach Slowenien verirrt hat — und man hat es einfach dort gelassen. ☺️

Was man in Piran sehen und machen kann

Tartini-Platz — der Hauptplatz, benannt nach dem berühmten Geiger Giuseppe Tartini, der hier geboren wurde. Ein eleganter ovaler Platz, umgeben von pastellfarbenen Häusern. Hier beginnt ihr den Tag mit einem Kaffee und Croissant in einem der Cafés am Rand.

Stadtmauer — gut erhaltene mittelalterliche Stadtmauer, die man besteigen kann (kostenlos). Blick über die roten Dächer von Piran, das Meer und bei klarem Wetter bis zur italienischen und kroatischen Küste. Das ist wahrscheinlich der beste kostenlose Aussichtspunkt in ganz Slowenien.

Georgskirche und Glockenturm — die Wahrzeichen der Stadt auf dem Hügel über dem Platz. Den Glockenturm kann man für 2 € besteigen, und die Aussicht ist grandios. Erinnert ein wenig an Dubrovnik, nur ohne 500 andere Touristen pro Quadratmeter.

Küstenspaziergang — von Piran aus spaziert entlang der Küste Richtung Fiesa oder in die andere Richtung nach Strunjan, wo ihr ruhigere Strände und ein Naturreservat mit Salinen findet.

Am Nachmittag verliert euch einfach in den Gassen der Altstadt. Wäscheleinen zwischen den Häusern, Katzen auf Fensterbänken, Großmütter, die sich aus den Fenstern unterhalten — das sind die Momente, wegen denen wir reisen. 😊

Baden

Die slowenische Küste hat keine Strände wie Kroatien — hier gibt es hauptsächlich Betonplattformen und Kiesstrände. In Piran ist der Haupt-„Strand“ eine Betonterrasse mit Leitern ins Meer. Wenn ihr einen richtigen Strand wollt, fahrt nach Strunjan (10 Min. mit dem Auto), wo einer der wenigen Sandstrände der slowenischen Küste liegt.

Das Meer ist hier wunderbar sauber und hat im Sommer etwa 24–26 °C.

Wo essen in Piran

Piran ist ein Paradies für Meeresfrüchte-Liebhaber. Die Preise sind etwas höher als im Landesinneren, aber immer noch deutlich günstiger als im benachbarten Italien.

  • Fritolin pri Cantini — informelles Bistro/Stand mit frisch gebratenem Fisch und Meeresfrüchten. Man bestellt am Fenster und setzt sich auf eine Bank. Fisch mit Pommes für 8–12 €. Ein lokaler Klassiker.
  • Pirat — Restaurant direkt am Meer mit hervorragender Meeresfrüchte-Pasta. Hauptgerichte 14–22 €.
  • Riva Piran — etwas eleganter, schöne Terrasse mit Blick auf den Hafen. Den gegrillten Branzino (Wolfsbarsch) machen sie hier fantastisch.
  • Pri Mari — ein verstecktes Juwel in den Gassen, heimelige Atmosphäre, hervorragendes schwarzes Risotto mit Tintenfischtinte.

💡 TIPP: Bestellt den lokalen Wein — Slowenien hat eine überraschend gute Weinkultur und in Piran findet ihr hervorragende Malvasia (Weißwein von der Küste) für 3–4 € pro Glas. Ideal zu Meeresfrüchten.

Sonnenuntergang in Piran

Den letzten Abend des Roadtrips verbringt auf der Stadtmauer oder auf der Mole am Leuchtturm an der Spitze der Halbinsel. Der Sonnenuntergang über dem Meer mit den italienischen Alpen im Hintergrund ist der perfekte Abschluss einer Woche in diesem unglaublichen Land.

Wo übernachten in Piran (für eine zweite Nacht)

Siehe Empfehlungen bei Tag 6. Wenn ihr von Piran aus nach Hause fahrt, macht euch morgens auf den Weg — nach München sind es mit dem Auto ca. 5–6 Stunden über Österreich, oder ihr fahrt zurück zum Flughafen Ljubljana (1,5 Stunden).

Praktische Tipps zum Schluss

Packliste für den Roadtrip durch Slowenien

  • Gute Wanderschuhe — ihr werdet durch Schluchten, an Wasserfällen und auf Bergpfaden unterwegs sein. Lest unseren Wanderschuh-Ratgeber.
  • Leichte Jacke/Fleece — selbst im Sommer ist es in den Bergen und Höhlen kühl (Postojna = 10 °C!)
  • Badesachen — Bohinjsee, Soča, Meer in Piran
  • Sonnenbrille und Sonnencreme — die slowenische Sonne in den Bergen brennt stärker als erwartet
  • Wenn ihr nur mit Handgepäck reisen wollt, schaut in unsere Anleitung zum Packen für Handgepäck

Internet und eSIM

Slowenien ist in der EU, sodass ihr euren deutschen Mobilfunktarif ohne Aufpreis nutzen könnt (EU-Roaming). Wenn ihr aber begrenztes Datenvolumen habt oder auch nach Kroatien/Italien weiterreist, denkt über eine eSIM von Holafly nach — funktioniert hervorragend und ihr müsst euch nicht um lokale SIM-Karten kümmern.

Versicherung

Auch in der EU kann alles passieren — Verletzung auf einem Bergpfad, Autounfall in den Serpentinen, gestrichener Flug. Schaut euch unsere SafetyWing-Bewertung an, die wir für alle unsere Reisen nutzen.

Wo günstige Flüge finden

Günstige Flüge nach Ljubljana (oder zu alternativen Flughäfen wie Triest, Graz, Zagreb) findet ihr am besten über Vergleichsportale. Von Deutschland aus fliegen Eurowings, Lufthansa und diverse Billigflieger regelmäßig nach Ljubljana oder zu den umliegenden Flughäfen.

Weiterlesen: weitere Artikel über Slowenien

Wollt ihr Slowenien gründlicher erkunden oder die Reise verlängern? Hier sind weitere Tipps:

Häufig gestellte Fragen zum Roadtrip durch Slowenien

Bevor ihr loszieht, hier die Antworten auf die Fragen, die unsere Leser rund um den 7-tägigen Roadtrip durch Slowenien am häufigsten stellen.

Slowenien ist ein Land, das euch bei jedem Schritt überrascht. Es ist klein, aber unglaublich vielfältig — in einer einzigen Woche erlebt ihr Alpengipfel, smaragdgrüne Flüsse, unterirdische Höhlen und ein mediterranes Städtchen. Und wenn ihr am letzten Abend auf der Mole in Piran sitzt, den Sonnenuntergang beobachtet und an eurem Glas Malvasia nippt, werdet ihr nur an eines denken: Wann komme ich zurück? ☺️

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