Lange Schlangen an den Liften, überfüllte Pisten und hohe Preise schrecken Sie bei der Planung Ihres Skiurlaubs ab? Wir haben eine Lösung für Sie, die Sie vielleicht an beiden Skistöcken packen möchten. Polen hat in den letzten Jahren seine Skigebiete massiv modernisiert und sich zu einer spannenden Alternative nicht nur zu deutschen Mittelgebirgen, sondern auch zu den teuren Alpen entwickelt – Skifahren in Polen lohnt sich! Und das Beste: Von Deutschland aus sind es oft nur wenige Stunden Fahrt.
Zusammenfassung
- Polnische Skigebiete sind von den meisten Orten in Deutschland innerhalb von vier bis sechs Stunden erreichbar, wobei einige Skigebiete wie Szklarska Poręba oder Świeradów-Zdrój von Sachsen und Brandenburg besonders schnell zu erreichen sind.
- Skipässe kosten zwischen 17 und 45 Euro pro Tag, was deutlich günstiger ist als in den Alpen und vergleichbar mit deutschen Mittelgebirgen.
- Die Pisten sind in der Regel steiler als in deutschen Skigebieten, was besonders sportlich orientierte Skifahrer anspricht, die auf der Suche nach einem Adrenalinkick sind.
- Deutlich weniger Touristen auf den Pisten bedeuten kürzere Wartezeiten an den Liften und mehr Platz für sicheres Skifahren.
- Moderne Infrastruktur mit Gondelbahnen, Beschneiungsanlagen und Wellnesszentren garantiert Komfort auf westeuropäischem Niveau.
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Warum zum Skifahren nach Polen?
Polens Berge blieben lange im Schatten der Alpen, wenn es um Skiurlaub ging. Deutsche Skifahrer zog es traditionell eher nach Österreich, in die Schweiz oder nach die Slowakei. Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Polen hat in den letzten Jahren Milliarden in die Modernisierung seiner Skigebiete investiert – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Heute handelt es sich nicht mehr nur um eine günstigere Alternative, sondern um ein vollwertiges Reiseziel mit moderner Infrastruktur, hochwertigen Dienstleistungen und ausgezeichnetem Service. Hinzu kommt der enorme Vorteil, dass es von Deutschland aus wirklich nicht weit ist.
Nähe, die Zeit und Geld spart
Die größten polnischen Skigebiete liegen buchstäblich in Reichweite der deutschen Grenze. Beispielsweise erreichen Sie Szklarska Poręba (Schreiberhau) auf der polnischen Seite des Riesengebirges von Görlitz aus in nur einer Stunde. Von Dresden sind es zu den besten Skigebieten im Riesengebirge und Isergebirge etwa zwei bis drei Stunden Fahrt. Selbst von Berlin aus erreichen Sie Świeradów-Zdrój in rund vier Stunden. Das bedeutet: Ein verlängertes Wochenende auf der Piste ist absolut machbar, ohne dass Sie ein Vermögen für die Anreise ausgeben müssen.
Preise, die den Geldbeutel schonen
Während Sie in bekannten Alpen-Skigebieten für einen Tagesskipass oft über 60 Euro zahlen, liegen die Preise in Polen zwischen 17 und 45 Euro. Noch mehr sparen können Sie, wenn Sie Skipässe vorab online kaufen – dort sind die Preise variabel und können bereits ab etwa 20 Euro ergattert werden. Auch Unterkunft und Verpflegung sind deutlich günstiger als in den Alpen und teilweise sogar preiswerter als in deutschen Mittelgebirgen.
Schnee, der bis ins Frühjahr hält
Die polnische Seite der Gebirge hat oft den Vorteil eines einzigartigen Mikroklimas. Nehmen wir zum Beispiel die Szrenica in Szklarska Poręba an der Nordseite des Riesengebirges. Dank der spezifischen Lage und des kälteren Mikroklimas hält sich hier der Naturschnee bis weit in den März und April, während auf der tschechischen Seite längst die Schneeglöckchen blühen. Und sollte der Naturschnee doch einmal nicht ausreichen, verfügen die meisten polnischen Skigebiete über moderne Beschneiungsanlagen.
Wann zum Skifahren in Polen: Die Skisaison in den polnischen Bergen
Die Skisaison in Polen beginnt traditionell im Dezember und dauert bis März, in einigen höher gelegenen Gebieten wie der Tatra oder der Szrenica sogar bis April. Die sichersten Schneeverhältnisse finden Sie von Januar bis Anfang März, wenn auch die meisten Skigebiete in vollem Betrieb sind.
Möchten Sie Menschenmassen vermeiden? Die meisten Besucher strömen während der Weihnachts- und Osterferien auf die polnischen Pisten. Wenn Sie einen anderen Zeitraum wählen können, sind Wochentage und Wochenenden außerhalb der Schulferien ideal, um in Ruhe Ski zu fahren. Die beste Taktik: Morgens losfahren, wenn die Pisten gerade öffnen und an den Liften keine Schlangen stehen.
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Wo übernachten
Die polnischen Bergresorts haben in den letzten Jahren eine deutliche Modernisierung erfahren, und heute finden Sie Unterkünfte für jedes Budget und jeden Geschmack. Von familiären Pensionen ab wenigen Euro pro Nacht bis hin zu luxuriösen Fünf-Sterne-Hotels mit Wellnesszentren, Aquaparks und erstklassiger Gastronomie. Wir empfehlen, Unterkünfte über Booking.com zu vergleichen und frühzeitig zu buchen.
Unterkünfte für Familien mit Kindern
Familien mit Kindern schätzen Hotels mit großzügigen Aquaparks und Animationsprogrammen. In Karpacz befindet sich das Hotel Gołębiewski mit einem riesigen Aquapark und einer Outdoor-Rodelbahn, wo Kinder auch nach dem Skifahren jede Menge Spaß haben. In der Region Wisła finden Sie ein Resort mit dem größten Hotel-Wellnesszentrum Polens oder Hotels mit eigenen Skipisten direkt vor der Tür.
Für Wellness- und Entspannungsliebhaber
Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste werden Sie die Möglichkeit zur Entspannung in einem hochwertigen Wellnesszentrum zu schätzen wissen. Polnische Hotels bieten in dieser Hinsicht oft mehr als manches Alpen-Skigebiet, zum Beispiel das Lake Hill Hotel. Hier finden Sie nicht nur Saunen und Whirlpools, sondern auch Thermalbecken, Massagesalons und Beauty-Center. In Świeradów-Zdrój beispielsweise verbinden manche Betreiber die Tradition des Kurwesens mit einem modernen Ski-Resort – perfekt für einen aktiven Winterurlaub.
Spartipps
Wenn Sie bei der Unterkunft sparen möchten, lohnt es sich, frühzeitig zu buchen und sogenannte Frühbucher-Angebote zu nutzen, bei denen Sie bis zu dreißig Prozent Rabatt erhalten können. Eine weitere Möglichkeit sind Privatunterkünfte oder Ferienwohnungen, die deutlich günstiger sind als Hotels und Ihnen zudem ermöglichen, selbst zu kochen. Viele Apartments bieten Zugang zum Wellnesszentrum des benachbarten Hotels, sodass Sie auf nichts verzichten müssen.
5 Tipps für die besten polnischen Skigebiete
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1) Szczyrk Mountain Resort in den Schlesischen Beskiden
Das größte und modernste Skigebiet in den polnischen Beskiden bietet beeindruckende 36 Kilometer Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Das Resort wurde in den letzten Jahren unter slowakischer Leitung umfassend modernisiert, was sich in der Qualität der Dienstleistungen und Infrastruktur widerspiegelt. Hier finden Sie eine 10er-Gondelbahn, moderne Sessellifte und verschiedenste Schlepplifte.
Für Familien mit Kindern gibt es die Maxiland Arena auf einer Fläche von fünftausend Quadratmetern, wo das sympathische Maskottchen Max the Teddy sich um die kleinen Skifahrer kümmert. Erfahrene Skifahrer werden die zwei schwarzen Pisten schätzen, darunter eine FIS-Piste mit einer Neigung von über dreißig Prozent. Das Highlight: Die meisten Pisten sind beleuchtet, sodass Sie auch abends Ski fahren können.
Von Breslau aus erreichen Sie Szczyrk in etwa drei Stunden, von Kattowitz in nur einer Stunde. Einen Tagesskipass erhalten Sie online bereits ab 88 Złoty (ca. 21 €), regulär kosten sie je nach Datum und Saison zwischen 147 und 183 Złoty (ca. 35–43 €).

2) Zieleniec im Adlergebirge
Zieleniec Sport Arena ist eine ausgezeichnete Wahl für Familien und Freizeitskifahrer. Dieses Skigebiet, eingebettet zwischen den Gipfeln des Adlergebirges und der Bystrzyckie-Berge, bietet 48 Pisten mit einer Gesamtlänge von über zwanzig Kilometern. Es ist ein ideales Skigebiet vor allem für Familien und Genussskifahrer, da die überwiegende Mehrheit der Strecken als blau (leichtester Schwierigkeitsgrad) gekennzeichnet ist. Mit 31 Liften und Seilbahnen verteilen sich die Skifahrer gut über das Gelände, und die Wartezeiten sind kurz.
Dank eines alpenähnlichen Mikroklimas hält sich hier der Schnee fast 150 Tage im Jahr, oft bis zu den Osterferien. Das Gebiet ist zudem mit modernen Beschneiungstechnologien ausgestattet, sodass Sie sich auch bei höheren Temperaturen keine Sorgen um gute Bedingungen machen müssen. Von Dresden aus sind es etwa dreieinhalb Stunden, von Breslau knapp zwei Stunden Fahrt.
Ein Tagesskipass kostet 160 Złoty, was etwa 38 Euro entspricht. Für Kinder und Senioren gelten ermäßigte Preise, und Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

3) Szklarska Poręba und Ski Arena Szrenica im Riesengebirge
Die polnische Seite des Riesengebirges überrascht vor allem diejenigen, die eine steilere Herausforderung suchen – Skifahren im Riesengebirge Polen lohnt sich. Die Ski Arena Szrenica erstreckt sich an den Nordhängen des Berges Szrenica auf einer Höhe von 707 bis 1362 Metern über dem Meeresspiegel. Dank der nördlichen Lage herrscht hier ein deutlich kälteres Mikroklima als auf der tschechischen Seite, was ausgezeichnete Schneeverhältnisse oft bis in den April hinein bedeutet.
Das Skigebiet bietet insgesamt zwölf Kilometer Pisten, wobei das Highlight für erfahrene Skifahrer die sehr anspruchsvolle FIS-Strecke mit einer durchschnittlichen Neigung von 26 Prozent ist. Die längste Piste Lolobrygida misst beeindruckende 4400 Meter mit einem Höhenunterschied von 637 Metern. Acht moderne Lifte und Seilbahnen gewährleisten eine Transportkapazität von zehntausend Personen pro Stunde.
Von Görlitz aus sind es nach Szklarska Poręba etwa eine Stunde, von Dresden rund zwei Stunden. Ein Tagesskipass kostet 175 Złoty für Erwachsene und 145 Złoty für Senioren und Kinder, was etwa 41 bzw. 34 Euro entspricht.
4) Zakopane in der Tatra
Das berühmteste polnische Winterresort liegt im Herzen der Hohen Tatra und lockt nicht nur mit Skifahren, sondern auch mit atemberaubenden Ausblicken und einem reichen Kulturprogramm. Die Region Zakopane bietet gleich mehrere Skigebiete, die verschiedene Skifahrer-Typen zufriedenstellen.
Das höchstgelegene polnische Skigebiet Kasprowy Wierch ragt auf 1987 Meter empor und bietet zwei anspruchsvolle schwarze Pisten mit einer durchschnittlichen Neigung von 32 bis 37 Prozent. Das zweite bedeutende Gebiet ist Polana Szymoszkowa mit Zugang über eine moderne 6er-Seilbahn zum Gipfel Gubałówka, von wo aus sich Ihnen ein Panoramablick auf die Tatra bietet. Für Familien mit Kindern steht ein KidsPark mit Förderbandlift bereit.
Von Krakau aus sind es nach Zakopane etwa zwei Stunden Fahrt, von Wien über Bratislava rund fünf Stunden. Der Skipass Tatry Super Ski, gültig in vielen Skigebieten auf der polnischen und slowakischen Seite, kostet in der Hauptsaison 170 Złoty, was etwa 40 Euro entspricht. Ein Tagesskipass für Kasprowy Wierch gibt es ab 175 Złoty.
5) Świeradów-Zdrój im Isergebirge
Die Kurstadt auf der polnischen Seite des Isergebirges bietet eine Kombination aus Wintersport und Wellness-Entspannung. Das moderne Skigebiet Ski & Sun verfügt über eine Gondelbahn und zwei Schlepplifte, die eine 2500 Meter lange Piste mit einem Höhenunterschied von 443 Metern bedienen. Die Piste hat eine durchschnittliche Neigung von neunzehn Prozent und ist abwechselnd als blau und rot markiert.
Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit des Nachtskifahrens dank der Beleuchtung der gesamten Strecke. Für Kinder gibt es einen Kinderpark und für Snowboarder einen Snowpark mit eigenem Lift. Von der Bergstation der Gondelbahn starten zudem gespurte Langlaufloipen – wenn also jemand in Ihrer Gruppe lieber Langlauf bevorzugt, sind Sie hier genau richtig.
Von Görlitz aus sind es nach Świeradów-Zdrój knapp eine Stunde, von Dresden etwa anderthalb Stunden. Ein Zweitagesskipass in der Hauptsaison kostet 310 Złoty, also etwa 73 Euro, was pro Tag umgerechnet sehr günstig ist.
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Anreise zum Skifahren in Polen
Die bequemste Art, in die polnischen Berge zu gelangen, ist das eigene Auto. Die Straßen im Grenzgebiet sind in gutem Zustand und die Fahrt ist in der Regel unkompliziert. Vergessen Sie jedoch nicht, Ihre grüne Versicherungskarte mitzunehmen und zu prüfen, ob Ihre Kfz-Versicherung in Ordnung ist. Polen gehört zur Europäischen Union und ist seit 2007 Teil des Schengen-Raums, sodass weder Reisepass noch Visum erforderlich sind – ein Personalausweis genügt. Kontrollen an der Grenze können jedoch gelegentlich stattfinden.
Von Berlin, Dresden oder München aus können Sie auch Fernbusse nutzen, die in die meisten größeren polnischen Städte fahren. Von dort aus erreichen Sie die Skigebiete mit dem öffentlichen Nahverkehr oder sogenannten Skibussen, die in der Saison regelmäßig zwischen den Städten und den Bergresorts verkehren.

Was es außer Skifahren zu erleben gibt
Neugierig, was es in Polen neben dem Skifahren noch zu entdecken gibt?
Thermalbäder und Aquaparks
Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste ist Entspannung in Thermalbädern oder einem Aquapark genau das Richtige. Białka Tatrzańska am Fuße der Tatra kann sich rühmen, einen Thermalaquapark direkt neben den Skipisten zu haben – im mitteleuropäischen Vergleich ein echtes Unikat. Das angenehm warme Wasser wärmt Sie selbst bei frostigem Wetter auf, und Kinder genießen unzählige Rutschen und Attraktionen.
Auch in Świeradów-Zdrój finden Sie hochwertige Kuranwendungen, die Tradition mit modernen Wellness-Trends verbinden. Viele Hotels in den polnischen Bergen verfügen über eigene Wellnesszentren mit Schwimmbädern, Saunen, Dampfbädern und Massagesalons.
Langlauf in den polnischen Bergen
Wenn Sie Langlauf dem Alpinskifahren vorziehen, werden Sie die polnischen Berge ebenfalls nicht enttäuschen. In Jakuszyce bei Szklarska Poręba finden Sie eine der größten und bestgepflegten Langlaufregionen in Mitteleuropa. Hier stehen 150 Kilometer Loipen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zur Verfügung – von flachen Rundkursen für Familien mit Kindern bis hin zu anspruchsvolleren Bergstrecken. Die Qualität der Loipenpflege gehört zur absoluten Weltspitze, was auch die anspruchsvollsten Langläufer zu schätzen wissen.
Sprungschanzen und Rodelbahnen
Für Adrenalin-Fans stehen Rodelbahnen bereit, die ganzjährig betrieben werden. An der Bergstation der Seilbahn in Świeradów-Zdrój erwartet Sie beispielsweise eine 720 Meter lange Rodelbahnfahrt mit zahlreichen Kurven und steilen Abfahrten. In Karpacz können Sie die berühmte Sprungschanze Orlinek besuchen und sehen, von wo aus die Skispringer zu ihren Flügen starten. Bei gutem Wetter dient die Schanze als Aussichtsturm mit herrlichem Blick auf das gesamte Riesengebirge.

Polnische Gastronomie: Was beim Skifahren in Polen probieren
Die polnische Küche ist eine willkommene Abwechslung zu dem, was man aus deutschen oder österreichischen Skihütten kennt. Während in den Alpen oft Kaiserschmarrn oder Germknödel auf der Karte stehen, können Sie in den polnischen Bergen aus einem vielfältigeren Angebot wählen.
Oscypek und Korbáčiky
Das berühmteste polnische Berggericht ist zweifellos der Oscypek, ein traditioneller geräucherter Schafskäse aus der Tatra. Er wird direkt an den Skipisten und in Berghütten verkauft, wo er üblicherweise gegrillt mit Preiselbeerkonfitüre serviert wird. Ähnliche Käsesorten in Form von geflochtenen Käsestangen finden Sie in ganz Polen. Der Geschmack ist sehr kräftig und einzigartig – aber auf jeden Fall einen Versuch wert.
Pierogi – die polnischen Teigtaschen
Wenn Sie schon einmal russische Pierogi probiert haben, wird Sie die polnische Variante angenehm überraschen. Es handelt sich um gefüllte Teigtaschen, die sowohl süß (zum Beispiel mit Quark und Obst) als auch herzhaft (mit Sauerkraut, Fleisch oder Kartoffeln) zubereitet werden. Sie werden mit saurer Sahne und gebratenen Zwiebeln serviert. Eine Portion sättigt Sie so sehr, dass Sie den ganzen Nachmittag auf der Piste durchhalten.
Żurek und weitere Suppen
Bei kaltem Winterwetter gibt es nichts Besseres als eine warme Suppe. Eine traditionelle polnische Spezialität ist der Żurek, eine säuerliche Suppe auf Basis von fermentiertem Roggenmehl, oft serviert mit Wurst und Ei. Für diejenigen, die es klassischer mögen, gibt es auch hervorragende Rinderbrühen oder die Kohlsuppe Kapuśniak.
Praktische Informationen für die Reise nach Polen
Wenn Sie Skifahren in Polen planen, könnten Ihnen folgende Informationen nützlich sein.
Währung und Zahlungsmittel
In Polen zahlen Sie mit dem polnischen Złoty (PLN), obwohl einige Orte in touristischen Gebieten auch Euro akzeptieren. Besonders vorteilhaft ist die Kartenzahlung (wir empfehlen Revolut) oder das Abheben von Złoty am Automaten vor Ort, da Wechselstuben direkt in den Skigebieten meist einen schlechteren Kurs anbieten.
Sprache und Verständigung
Als deutschsprachiger Besucher werden Sie sich in den polnischen Skigebieten gut verständigen können. In touristischen Gebieten und an den Hotelrezeptionen spricht das Personal in der Regel Englisch, viele auch Deutsch – besonders in den grenznahen Regionen zu Sachsen und Niederschlesien. Wenn Sie unsicher sind, versuchen Sie es mit Englisch oder ein paar einfachen polnischen Wörtern – die Einheimischen schätzen jeden Versuch und sind sehr gastfreundlich.
Benzin und Kraftstoffpreise
Die Kraftstoffpreise in Polen sind in der Regel etwas günstiger als in Deutschland. Tankstellen finden Sie problemlos an den Hauptstraßen, aber in den Bergen gibt es weniger davon – wir empfehlen daher, vor der Fahrt in die Berge noch einmal vollzutanken.
Reiseversicherung
Obwohl Sie als EU-Bürger in Polen Anspruch auf medizinische Grundversorgung über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) haben, empfehlen wir dringend den Abschluss einer Reiseversicherung, zum Beispiel von SafetyWing. Diese deckt Sie nicht nur bei Unfällen auf der Piste ab, sondern auch bei einer notwendigen Rückführung oder Gepäckverlust.
Lesen Sie: Erfahrungsbericht zur Reiseversicherung von SafetyWing
Häufig gestellte Fragen
Ist Skifahren in Polen für Anfänger geeignet?
Ja, die meisten polnischen Skigebiete bieten blaue Pisten für Anfänger und Skischulen mit englisch- oder deutschsprachigen Skilehrern. Besonders geeignet für absolute Anfänger sind Białka Tatrzańska oder Zieleniec.
Sind polnische Pisten anspruchsvoller als deutsche?
Im Allgemeinen ja. Polnische Pisten sind oft steiler und technisch anspruchsvoller als deutsche, was besonders fortgeschrittene und sportliche Skifahrer anspricht. Familien mit Kindern und Anfänger finden jedoch genügend leichte blaue Strecken.
Kann ich in Polen mit Euro bezahlen?
Die offizielle Währung ist der polnische Złoty. An einigen touristischen Orten werden Euro akzeptiert, allerdings zu einem ungünstigen Kurs. Wir empfehlen die Kartenzahlung oder das Abheben von Złoty vor Ort.
Brauche ich für die Reise nach Polen einen Reisepass?
Nein, Polen gehört zum Schengen-Raum, sodass ein gültiger Personalausweis ausreicht.
Wie steht es um die Beschneiung in polnischen Skigebieten?
Die meisten modernen polnischen Skigebiete verfügen über hochwertige Beschneiungsanlagen. Zudem profitieren Skigebiete an Nordhängen wie die Szrenica von einem natürlich kälteren Mikroklima.
Gibt es in Polen lange Warteschlangen an den Liften?
Einer der größten Vorteile beim Skifahren in Polen sind die minimalen Wartezeiten. Während man in deutschen und alpinen Skigebieten oft dreißig Minuten ansteht, können Sie in Polen meist sofort einsteigen.
Kann man vor Ort Skiausrüstung ausleihen?
Alle großen polnischen Skigebiete verfügen über gut ausgestattete Verleihstationen für Ski, Snowboards, Schuhe und Schutzausrüstung. Die Leihpreise sind in der Regel günstiger als in den Alpen.
