Reisen kann ganz schön anstrengend sein. Besonders, wenn ihr länger unterwegs seid, vielleicht campt und dazu noch fernab der Zivilisation seid. An guten Reisetipps und cleveren Gadgets kann man nie genug haben. Hier sind unsere 10 besten Reise-Gadgets, die euch das Reisen erleichtern und vielleicht sogar Platz im Rucksack sparen.

1) Faltbare Wasserflasche
Lange haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, wie wir das Thema Wasser auf Reisen lösen. Abgefülltes Wasser zu kaufen ist weder ökologisch noch auf Dauer günstig, und eine eigene Plastikflasche nimmt auch im leeren Zustand viel Platz weg. Dann sind wir auf Hydrapak gestoßen – und diese faltbare Flasche wurde zu unserem absoluten Lieblings-Gadget.
Die Flasche lässt sich nämlich beim Trinken immer weiter zusammenfalten, bis sie fast flach wie eine Scheibe ist.
2) Wohin mit der schmutzigen Wäsche? Ein ewiges Reiseproblem
Man würde nicht glauben, dass schmutzige Wäsche ein Problem sein kann. Aber nach ein paar Tagen ist es kein Vergnügen mehr, sie mit der sauberen Kleidung zu vermischen. Anfangs haben wir das mit Plastiktüten gelöst, aber diese Reisebeutel sind die deutlich bessere Lösung. Sie lassen keine Gerüche durch, reißen nicht so leicht und haben praktische Schlaufen.

3) Packtaschen für den Koffer
Jahrelang war in unseren Koffern und Rucksäcken nur am ersten Reisetag Ordnung. Danach wühlt man in den Sachen herum, und die sorgfältig eingeteilten Bereiche sind dahin. Seitdem wir uns die ersten Packtaschen zugelegt haben, sind sie ein unverzichtbarer Teil unserer Ausrüstung. Dank ihnen herrscht endlich Ordnung im Koffer – auch nach mehreren Wochen Reise.
- Wo kaufen? Qualitativ hochwertige Packtaschen bekommt ihr (man staune!) bei Alza. Wenn ihr lieber einzelne Größen statt komplette Sets wollt, schaut euch diesen Link an.

4) Aufblasbares Reisekissen
Fliegt ihr oft, oder schlaft ihr gerne im Zelt? Dann kennt ihr sicher das Gefühl, alles für ein Kissen geben zu wollen. Dieses faltbare aufblasbare Reisekissen hat Lucka wirklich überallhin dabei. Es passt nämlich sogar in die Hosentasche.

5) Faltbarer Rucksack
Wo wir schon bei faltbaren Dingen sind – den faltbaren Rucksack dürfen wir nicht vergessen. Ursprünglich haben wir ihn für unsere E-Bike-Expedition durch Europa angeschafft, dann aber festgestellt, dass er fast überall nützlich ist. Der Rucksack passt – genau wie das Kissen – zusammengefaltet in die Hosentasche und wiegt nur 90 g. Wir empfehlen entweder den Ferrino-Rucksack (der ist allerdings oft ausverkauft) oder den Osprey Ultralight.

6) Reise-Kaffeemaschine Wacaco
Das hier ist eher ein Gadget für Kaffeeliebhaber. Aber aus unserer Erfahrung ist jeder zweite Reisende ein Kaffee-Fan, also gehört eine Reise-Kaffeemaschine definitiv auf diese Liste. Es gibt mehrere reisetaugliche Kaffeemaschinen, aber am besten bewährt hat sich bei uns der Espresso-Maker Wacaco. Er ist der einzige, der einen Druck erzeugt, der mit professionellen Kaffeemaschinen vergleichbar ist – und dabei hat er die Größe einer großen Kartoffel.

7) Reise-Feuerstahl
Wie oft im Leben habt ihr schon Streichhölzer gebraucht? Wir unzählige Male. Und wenn wir welche gefunden haben, waren sie meistens schon feucht. Deshalb haben wir immer einen Feuerstahl dabei, mit dem wir wirklich überall ein Feuer entfachen oder den Campingkocher anzünden können. Wenig Geld, großer Nutzen!

8) Gorilla-Stativ und Kamerahalterung
Wenn ihr Fotografen seid, wisst ihr, wie schwierig es ist, sich unterwegs zu fotografieren. Wenn ihr selbst aufs Bild wollt, müsst ihr entweder einen Passanten bitten (zu 90 % werden die Fotos nichts) oder die Kamera irgendwo abstellen und den Selbstauslöser nutzen. Nur gibt es oft keine passende Stelle zum Abstellen – und im schlimmsten Fall fällt die Kamera runter und geht kaputt.
Der Gorilla Pod von Joby ist die Lösung für genau solche Fälle. Er ist extrem leicht und ermöglicht es, die Kamera sogar an einem Ast, Pfosten oder Geländer zu befestigen.
Wie den richtigen GorillaPod auswählen
Achtet beim Kauf darauf, welches Gewicht er tragen kann. Wenn ihr mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert, greift zur Variante mit 3 kg oder 5 kg Tragkraft. Für spiegellose Kameras reichen 3 kg, für Kompaktkameras 1 kg. Er eignet sich auch hervorragend für Smartphones – dafür braucht ihr nur einen zusätzlichen Handyhalter.

Ein weiteres tolles Foto-Gadget ist der Capture-Clip von Peak Design, den ihr überall an der Kleidung befestigen könnt, zum Beispiel am Rucksack. Die Kamera wird dann einfach eingeschoben.

9) Reiseadapter Powercube
Diesen kleinen Würfel empfehlen wir schon seit Jahren jedem Reisenden. Wenn wir irgendwo ankommen, suchen wir sofort eine Steckdose, weil alles aufgeladen werden muss. Aber nicht überall sind die Steckdosen gleich, und wir haben unsere Geräte noch dazu überall auf der Welt gekauft. Hier kommt die geniale Lösung – der Powercube.
Ihr könnt vier verschiedene Aufsätze je nach Weltregion verwenden und habt auf den anderen Seiten 4 europäische Steckdosen sowie zwei USB-Ports. In vier Jahren Nutzung ist er uns nur einmal kaputt gegangen. Das ist eine beeindruckende Leistung, denn wir überlasten den Würfel ständig.

10) Zahlungskarten
90 % unserer Ausgaben fallen im Ausland an, deshalb beschäftigen wir uns ständig mit Geldabheben am Automaten, Wechselkursen und der Frage, wie wir noch etwas mehr sparen können. Dabei helfen uns smarte Zahlungskarten wie Revolut und Curve enorm. Damit bekommen wir bessere Wechselkurse, und bei geschickter Kombination sind sogar Abhebungen im Ausland kostenlos.
Da das ein Thema für sich ist, haben wir dazu einen eigenen Artikel auf unserem zweiten Blog geschrieben, wo wir uns mit Finanzen und Technologie beschäftigen. Den Artikel über Zahlungskarten findet ihr hier.
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Vergiss die Reiseversicherung nicht
Eine gute Reiseversicherung schützt dich vor Krankheit, Unfall, Diebstahl oder Flugstornierungen. Wir haben bereits einige Krankenhausbesuche im Ausland hinter uns, daher wissen wir, wie wichtig es ist, eine solide Versicherung abgeschlossen zu haben.
Wo wir uns versichern: SafetyWing (am besten für alle) und TrueTraveller (für extra lange Reisen).
Warum empfehlen wir keine deutsche Versicherung? Weil sie zu viele Einschränkungen haben. Sie setzen Limits für die Anzahl der Tage im Ausland, verlangen bei Kreditkarten-Reiseversicherungen oft, dass medizinische Kosten nur mit dieser Karte bezahlt werden, und begrenzen häufig die Anzahl der Rückreisen nach Deutschland.
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